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Andreas Unterbergers Tagebuch

Zehn Bücher für einen hoffentlich schönen Sommer

06. Juli 2026 01:10 | Autor: Andreas Unterberger
85 Kommentare

Alljährlich stelle ich um diese Zeit ganz subjektiv einige Bücher vor, die ich für interessant halte. Nur der technischen Hilfe wegen stelle ich zu jedem Buch auch die Amazon-Links dazu, nicht um sie dort zu kaufen. Und wie immer muss ich zugeben, keine sonderliche Ader für Belletristik zu haben, weshalb ich mich nur für politische, historische, gesellschaftliche Sachbücher interessiert habe

Aus ganz aktuellem Anlass – die USA sind ja gerade 250 Jahre alt geworden – sei ein Werk des derzeit besten österreichischen Historikers genau zu diesem Anlass empfohlen. Lothar Höbelt "250 Jahre USA". Er erzählt – von kritischer, aber keineswegs zynismusfreier Sympathie getragen – nicht einfach die Geschichte der Vereinigten Staaten, sondern stellt sich immer wieder Fragen. Fragen dazu, was damals in den USA jeweils vor sich gegangen ist, Fragen, die die Entwicklung der USA mit der in Europa vergleichen. Die wohl aktuellste davon betrifft etwa den Charakter der USA als Einwanderungsland, der oft durch Europas Diskussionen geistert. Das waren die USA schon sehr lange. Aber sie waren auch schon sehr lange dabei sehr selektiv und haben schon lange, lange vor Trump niemanden aus Völkern ins Land gelassen, die sie nicht gewollt haben – was die USA mehrheitlich zu einem weißen Land gemacht hat. Am meisten fasziniert an Höbelt sein umfassendes Wissen, mit dem er ständig imstande ist, spannende und intellektuell prickelnde Vergleiche zu ziehen, die er freilich bisweilen nur in Andeutungen, sozusagen vom Wissenden für Wissende verbirgt.

Nicht der Historiker, sondern ganz der Jurist ist bei Gernot Rohrhofer aktiv: Umso nüchterner deckt er in "Im Namen der Republik – wie Richter und Vereine das Asylwesen aushebeln" unglaubliche Missstände in Österreichs Justiz, Asyl- und NGO-Wesen auf. Diese müssten eigentlich viel eher Themen parlamentarischer Untersuchungsausschüsse sein als die gegenwärtigen Peinlichkeiten. Unverständlich ist, dass nach Rohrhofers Enthüllungen nicht gegen eine Richterin am Bundesverwaltungsgericht, und ebensowenig gegen einen früheren Leiter dieses Gerichts Verfahren eingeleitet worden sind; und dass es noch immer Subventionen aus Steuergeld für Asyl-NGOs gibt, die Verfahren zu Lasten der Allgemeinheit in die Länge ziehen, die versuchen, Behörden bewusst anzulügen und zu täuschen, die den Staat mürbe machen, die Asylwerbern zu massiv problematischen Tricks verhelfen, wie etwa dem Zeugen eines Kindes oder der Behauptung, jetzt Christ geworden zu sein.

Daniel Stelter "Absturz – so retten wir Deutschland" sei als drittes Buch genannt. Das ist nach einem historischen und einem juristisch-migrationspolitischen Werk eines mit einem wirtschaftlichen Schwerpunkt. Es dreht sich ganz um den wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands. Es stimmt genauso bedenklich wie das Buch Rohrhofers, denn Österreich ist viel zu abhängig von Fehlentwicklungen in Deutschland, als dass diese einen Österreicher unberührt lassen könnten. Zugleich sind auch die Phänomene sehr ähnlich: Die Wirtschaft stagniert, Schlüsselindustrien verlieren international an Wettbewerbsfähigkeit, die Staatsquote übersteigt die 50 Prozent, die Bevölkerung altert rapid, ebenso wächst die Bürokratie, das Bildungssystem versagt und wird ideologisch aufgeladen. Und beide Länder sind auch ganz besonders von den Irrwegen der grünen und europäischen Klimapolitik massiv getroffen, die sich ja wie ein einziger gewaltiger Konjunkturimpuls für Asien auswirkt. Zwar will Stelter auch Rezepte zum Durchstarten vermitteln, von denen einige auch beim jüngsten Reformgipfel angenommen worden sind – aber letztlich bleibt doch der depressive Eindruck, dass es Deutschland nicht schafft.

Wieder zurück nach Amerika und Wechsel in die englische Sprache: J.D. Vance "Communion: Finding My Way Back to Faith" ist ein ganz außergewöhnliches Werk, wie es von keinem europäischen Spitzenpolitiker der letzten Jahre mehr denkbar ist. Denn sie alle leben ihren Glauben bestenfalls als Privatsache, aber nicht als öffentliches Bekenntnis. Der amerikanische Vizepräsident, der gute Chancen hat, Nachfolger Donald Trumps zu werden, zeigt seinen Weg aus der teils evangelikalen, teils atheistischen Umwelt seiner Jugend ins Zentrum des Katholizismus. Das ist jedenfalls in einem Land besonders mutig, wo noch immer wichtige Teile Ressentiments gegen den "Papismus" haben, wo Atheismus wie Evangelikalismus blühen. Noch faszinierender als die Schilderung seiner Begegnungen im Vatikan ist aber das, was Vance zum Übertritt in den Katholizismus als Erwachsener bewogen hat: Das sind einerseits persönliche Erlebnisse, wie die Geburt seines Sohnes, wie die Gespräche mit zwei Dominikanern, wie der Besuch einer weitgehend leeren Kathedrale in Burgund. Das ist andererseits die Bewunderung für die Stabilität der Kirche und dafür, dass sich im Katholizismus "grundlegende Fragen der Lehre nur ganz selten ändern, und das auch nur nach einem langen mühevollen Prozess, der viele Instanzen involviert". Genau diese innere Stabilität der katholischen Kirche über 2000 Jahre ziehe auch heute wieder viele junge Menschen an, konstatiert Vance.

Aus einer ganz anderen Ecke – aber doch zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt der Naturwissenschaftler und langjährige Leiter des Human Genome Project, Francis S. Collins: "Gott und die Gene: Ein Naturwissenschaftler begründet seinen Glauben". Dieses Human Genome Project ist eine der spannendsten naturwissenschaftlichen Großprojekte der letzten Jahrzehnte und arbeitet an der Entschlüsselung der DNA, des genetischen Erbguts des Menschen. Collins hat führend zur Entschlüsselung mehrerer bedrohlicher Erbkrankheiten beigetragen. Er zeigt auf schlüssige Weise, wie sehr sich der Glaube an Gott und das Bekenntnis zu den Erkenntnissen der Naturwissenschaften in Einklang bringen lassen. Und wie dumm die Verschwörungstheorien mancher modischer Gesellschaftswissenschaften sind, die diese Erkenntnisse nicht akzeptieren wollen.

Kritik an diesen Gesellschaftswissenschaften prägt auch das, was Andreas Jacobs und Richard Ottinger als Herausgeber zusammengetragen haben und was der Titel perfekt klarmacht: "Akademischer Antisemitismus – Wie Forschung und Lehre Judenhass begründen und verbreiten." Dieser Antisemitismus ist direktes Enkelkind der Studentenrevolution der 70er und 80er Jahre und der sogenannten "postmodernen" Theorie, die sich in den vielfach pseudowissenschaftlichen und rein ideologischen Disziplinen des Postkolonialismus, der Genderstudien, der Politologie, der Orientwissenschaften, der Genozidwissenschaften und auch im Völkerrecht niedergeschlagen hat. Wie in den 30er Jahren werden jüdische Studenten wieder attackiert und Veranstaltungen zu jüdischem und israelischem Leben boykottiert.

Einem ganz ähnlichen Thema widmen sich die österreichischen Autoren Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav E. Gustenau in "Politischer Islam – eine hybride Bedrohung Europas: Der "Civilization Jihad" der Muslimbruderschaft". Die Autoren sind zweifellos in Österreich die besten Experten für die Muslimbrüder-Ideologie. Diese Ideologie versucht ohne Terrorismua auf politischem und gesellschaftlichem, sogar (mit Hilfe der gezielten islamischen Geburtenintensität) vielfach demokratischem Weg die westlichen Gesellschaften wie auch die derzeit noch säkularen islamischen Staaten wie Ägypten oder Algerien in Diktaturen ganz nach dem Design des Koran zu verwandeln. Da der Weg nicht direkt dem europäischen Straf- oder Verfassungsrecht widerspricht – sondern nur das ideologische Ziel einer islamischen Weltdiktatur –, da die Muslimbrüder auch keine Mitgliederlisten führen, war der Staat bisher in erschütternder Weise völlig hilflos gegenüber dieser langfristig gefährlichsten aller islamischen Bedrohungen (Das Buch gibt es auch mit Open Access).

Einem gar nicht so weit entfernten Thema widmet sich "Schwarzbuch Staatsfunk: Desinformation statt Information" von Josef Kraus und Walter Krämer. Auch hier finden wir einen Sammelband zu einem brennenden Thema. Auch hier wird eine dramatische Fehlentwicklung aufgezeigt, die in Österreich genauso schlimm ist wie in Deutschland, dem Land, aus dem dieses Buch stammt. Diese Fehlentwicklung besteht vor allem in der einseitig linken Ausrichtung des sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunks, deretwegen viele Zwangsbeitragszahler das Vertrauen in diesen verloren haben. Was besonders hervorzuheben ist: Sehr viele Beiträge stammen aus dem Innenleben des Gebührenfunks und sind von ehemaligen Mitarbeitern verfasst, die sich dagegen zu wehren versucht haben.

Werner Plumpe: "Das kalte Herz: Kapitalismus: die Geschichte einer andauernden Revolution" ist ein brillantes Werk des prominenten Wirtschaftshistorikers, das zeigt, wie sehr der Kapitalismus die Welt vorangebracht hat, wie sehr gerade der Kapitalismus und nicht der Sozialismus/Kommunismus oder religiöse Staatsideologien dafür gesorgt hat, dass die Armen dieser Welt heute zum großen Teil viel weniger arm sind. Daran ändert die skurrile Tatsache nichts, dass ihn Linke oder auch ahnungslose Christen oft für alles Übel in der Welt verantwortlich gemacht haben. Plumpe zeigt den Kapitalismus als immerwährende unblutige Revolution, die besser als jedes andere System Probleme löst und Knappheiten beseitigt.

Durch Schimpfkaskaden und Aggressivität bei seinen Auftritten ist der ehemalige FPÖ-Politiker Gerald Grosz bekannt geworden. Jetzt hat er in "Ab nach Hause" versucht, viele seiner Thesen in Buchform zu gießen. Da er auch heute noch oder wieder der FPÖ nahesteht, ist es zweifellos interessant zu lesen. Immerhin ist die FPÖ ja eindeutig die größte Partei Österreichs. Und immerhin neigen FPÖ-Politiker ja sonst nicht gerade zum Schreiben von Büchern. Das  Buch kreist immer wieder um die zwei gleichen Themen: Erstens darum, wie sehr die Massenmigration den Europäern geschadet hat, und zweitens um den Schluss, dass Remigration die einzige mögliche Antwort wäre. Schon der Buchtitel "Ab nach Hause" heißt ja nichts anderes als "Remigration". Aber immerhin hat diese Umbenennung noch nicht zu dem auch bei der österreichischen Linken und beim deutschen Verfassungsschutz üblichen Aufschrei "Rechtsextremismus!" bei Verwendung dieses Ausdrucks geführt.

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  1. Rosi
    07. Juli 2026 08:05

    OT, leider sehr aktuell: Welche Pläne gibt es bei der EU in Bezug auf Ebola?



    • Rosi
      07. Juli 2026 08:07

      Nach dem Fiasko der Corona Pandemie wird man sich ja zu dem Thema Gedanken gemacht haben, speziell, was eine geregelte Einreise plus eventueller Quarantäne betrifft.



  2. Undine
    06. Juli 2026 22:42

    Zur heutigen A.U.-Überschrift passend:

    "Bücher gegen den Krieg # 12: KRIEG ist VERACHTUNG DES LEBENS - von Linn Stalsberg"

    https://www.youtube.com/watch?v=BmhlHAQ5GWs&t=19s



  3. Peregrinus
    06. Juli 2026 17:53

    Gedanken zur politischen Grundeinstellung von UNDINE
    Zu den ständigen - ihn bereichern wollenden Blog - gehört zweifellos die Kommentatorin Undine. Ihren grundlegenden Äußerungen kann nicht in jedem Detail nachgegangen werden. Grundlegende ihrer substantiellen Äußerungen sollte jedoch der Nachwelt nicht verborgen bleiben. So Ihre Qualifikation des Verhaltens der US-Amy im Hinblick auf Auschwitz nicht. Undine hat (in ihrem Subkommentar vom 1. Juli um 21:03 h zum Kommentar von Veritas 7/9 um 05:10h) folgendes zum Besten gegeben:
    „ Die USA hätten sehr vielen Menschen in Auschwitz das Leben retten können, wenn sie es nur GEWOLLT hätten: Viele Monate vor der Befreiung von Auschwitz hatten sie von der Luft aus den exakten Überblick. Sie kannten die Bahnstrecken, auf denen die Züge ihre bedauernswerte dem Tod geweihte Fracht in dieses Lager brachten. Warum haben sie nicht schon Monate früher die Gleisanlagen zerstört? Weil sie es NOCH NICHT wollten! Eine traurige, beschämende Wahrheit!“



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 17:56

      Fortsetzung des Kommentars von 17:53 h
      Ich kenne die Motive des Handelns oder des Unterlassens der Politik der USA und der Führungsstäbe der US-Army nicht, habe aber ein paar Fragen.
      Wie hätte man Auschwitz bombardieren sollen, die Insassen dieses Lagers ohne in einem erheblichen Ausmaß zu töten. Wahrscheinlich hätte die Möglichkeit bestanden, die Wege zum Vernichtungslager durch Bombardements, wenn nicht schon zu beseitigen, doch erheblich zu beeinträchtigen. Damit wären Transporte in diese Hölle zumindest erheblich eingeschränkt worden. Ob dies geschehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ob dies wirklich zugunsten der Verfolgten gewesen wäre, sei dahingestellt. Wären sie dann nicht schon vor Erreichung des Zieles „Auschwitz“ vernichtet worden? Insassen von Auschwitz hätten bei Unterbindung der Wege aber auch nicht mehr zu deren Rettung herausgebracht werden können. Aber zu diesem Zweck wollte sie das verbrecherische Regime ohnehin nicht benutzen.
      Fortstzung sogleich



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 17:58

      Abschluss des Kommentar von 17:53 h
      Bemerkenswert ist, dass Undine den Nationalsozialisten nicht die riesigen, insbesondere in Auschwitz begangenen Verbrechen vorwirft, sondern den USA deren – kaum mögliche – Verhinderung.



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 19:04

      Bis jetzt schon vier Daumen nach unten. Besten Dank! Das ist aufschlussreich.



    • pressburger
      06. Juli 2026 19:07

      Ein unsinniger Angriff auf sachlich argumentierende Undine.
      Die USAF und die RAF, haben beschlossen Dresden, mit Hunderttausenden Flüchtlingen anzugreifen, anstatt die Transportwege in die KZ`s zu zerstören. Die USA haben kein einziges KZ befreit. Im Jahre 2026, wurden die USA als Alliierte, beim Gedenkfeier an die Befreiung von Auschwitz, am 27. Januar 1945, zu Befreiern erklärt.



    • Der liebe Augustin
      06. Juli 2026 19:22

      Peregrinus haltend doch endlich ihr Bappn, ihr dummes und unerträgliches Schandmaul! Selbst nicht viel im nussgroßen Hirnderl, aber über andere herziehen!

      Merkt er denn nicht wie daneben er sich benimmt! Kinderstube keine?
      Oder liegt's an Altersdemenz mit überproportional ausgeprägtem Aggressionspotential?

      Er wird jetzt über mich herziehen, aber ich versichere ihm, das perlt an meinem Überrock rückstandslos ab!

      Wünsch noch einen gesegneten, aggressionsfreien Abend mein kleines Rumpelstilzchen!



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 19:37

      @ Pressburger
      Es ist Ihnen entgangen, dass die USA Mauthausen befreit haben. Dass auch die Alliierten Verbrechen begangen haben, Alliierten habe ich nie beschönigt, sondern auch angeprangert, insbesondere die Bombardierung Dresdens. Dass Sie die unsinnigen Äußerungen von Undine verteidigen, liegt auf Ihrer Linie des skrupellosen Agitators. Ja der KGB-Agent Putin verteidigt mit Hilfe der kommunistischen Präsidenten Chinas und Nordkoreas die abendländischen Werte. Zusätzlich bemüht Putin hierzu das iranische Mullah-Regime. Dieses steht ja voll auf Seiten der Werte des Abendlandes. Ihre Ausführungen zur Islamisierung gelangen unter diesem Aspekt in Bereiche Absurdität. Dies auch dann, wenn sie isoliert betrachtet im einzelnen richtig sein können. Sie erscheinen als Wiedergabe eines Zerrbildes. Als solches „überzeugen“ Sie.. Wie wär’s, wenn Sie sich in den Spiegel schauten?
      Fortsetzung sogleich



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 19:41

      Fortsetzung des Kommentars von 19:37 h
      Aber dies wird, pressbruger, – wie bei Dorian Gray – bei Ihnen nicht weiterhelfen. – Was halten Sie eigentlich davon, dass die russischen, vor Warschau stehenden Truppen anlässlich des Gettoaufstandes nicht eingeschritten sind. – Wenn Sie das nicht erklären können, dann vielleicht der Stalinverehrer Putin – Ihr Idol, wenn nicht sogar Auftraggeber.



    • Der liebe Augustin
      06. Juli 2026 20:01

      Was interessiert uns heute der Schnee von gestern?
      Funktioniert beim Peregrinus nur mehr das Langzeithirnderl?
      Die Probleme von heute hat er wohl noch gar nicht mitbekommen?

      Der Ärmste! Ich hab ja gewusst da hat's was bei dem Kerlchen.



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 20:07

      @ Lieber Augustin
      Alles ist hin, insbesondere Ihr Hirn!



    • Ireneo
      06. Juli 2026 20:39

      Undine, pressburger und die anderen Putinisten hat auch noch nie gestört, dass Putin systematisch und bewußt zivile Ziele, Familien, Kinder, Kranke zu Hunderttausenden bombardiert, vertreibt und ermordet. Dies alles aus grenzenlosem Haß auf die Ukraine, die ihn nicht mehr als Mafiaboss haben will. Er und sein Geheimdienst dachten, 70% der Ukrainer wären für Russland, 30% dagegen. In Wahrheit war es umgekehrt. Nun tötet der gekränkte Vergewaltiger das Opfer, das ihm nicht zu Willen war.
      Es hat sie auch noch nie gestört, dass auch die ach so terrorisierten Russen in der Ostukraine gleich mitgebombt worden sind. Wirklich stören tut sie nur der Auftritt eines Showmasters in einer russischen Silvestershow, der kurioserweise später ukrainischer Präsident wurde. Ein Hoch dem Charakter der hiesigen Putinisten!



    • Der liebe Augustin
      06. Juli 2026 20:53

      Oh Gott was für ein Schwachsinn! Ireneo was lesen sie denn so?
      Standard? Krone? Spiegel? Falter? Konkret? Junge Welt? ....
      Offenbar etwas einseitig informiert der Herr.



    • Ireneo
      06. Juli 2026 21:02

      Der liebe Augustin war seinerzeit und ist offenbar auch heute immer noch heftigst alkoholisiert. So sehen auch seine Beiträge aus.
      Lass Dir endlich was G'scheiteres einfallen!



    • Undine
      06. Juli 2026 21:03

      Empfehlung für @Peregrinus:

      Besuch beim Psychiater, Besuch beim Internisten wegen der Galle.



    • Undine
      06. Juli 2026 21:27

      @Der liebe Augustin 19:22

      ;-)))



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 22:14

      @ Ireneo
      Es gibt leider auch heute noch unheilbare Krankheiten. Die von Undine können mit Hilfe der besten Zusatzversicherung nicht erfolgreich bekämpft werden. Bei anderen stellt sich die Frage nach dem psychisch anormalen Rechtsbrecher. Der Begriff passt für Pressburger nicht, denn der ist sich dessen bewusst, was er tut.



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 22:23

      Nachsatz eines alten NAZIS (generisches Geschlecht): Wir wollten ja keine Juden umbringen. Die Amerikaner sind schuld daran, dass sie uns nicht daran gehindert haben:



    • phaidros, aus gutem Grund
      07. Juli 2026 07:06

      Dieser Blog wird von Monat zu Monat grindiger.



  4. Rosi
    06. Juli 2026 17:07

    OT: Zum Papst, das ist halt die Frage, was hat sich wie zugetragen bezüglich Migranten, und den Piusbrüdern, was wurde von den Medien aufgebauscht, obwohl es nur ein Nebensatz war, und vor allem: was würde in der 'Berichterstattung' alles weggelassen.
    Vielleicht hat der Papst gesagt: 'Mäßigt Euch, es muss in erster Linie jeder für sich und die Seinen sorgen können, inklusive seriöse Familienplanung. Ihr wolltet Afrika für die Afrikaner, mit dem gleichen Recht können die Europäer sagen, sie wollen Europa in erster Linie für die Europäer.
    Natürlich kann man sie beim Aufbau der Infrastruktur in Afrika und Asien um Unterstützung bitten, aber man kann sie doch nicht mit Kind und Kegel in ihrem Lebensraum derart 'überfallen'!
    Wenn man bei jemandem als Gast kommt, bringt man Gastgeschenke mit, das ist auf der ganzen Welt so seit jeher gewesen, und zwar in allen Zivilisationen. Was bringt Ihr mit? Nicht einmal Höflichkeit und den üblichen Respekt unter Fremden.
    Usw.usw.
    Der Text entstammt der Utopia Papa



    • Rosi
      06. Juli 2026 17:08

      Der Text entstammt der Utopia Papas Catholica aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts.



    • Rosi
      07. Juli 2026 08:00

      Beängstigt einfach, wenn einer in einen 5 Liter Eimer 8 Liter einfüllen will - speziell, wenn er irgendwo eine führende Position innehat ...



  5. Christian
    06. Juli 2026 13:18

    Den heutigen Gastkommentar kann ich platzieren, daher hier;
    Ein erschreckendes Sittenbild dieser Branche. Danke für den Bericht. Warum lese ich das nicht im Kurier, der Krone, Presse usw.?



  6. Leo Dorner
    06. Juli 2026 12:16

    In Rom tobt der Flüchtlingsmob, das Kolosseum ist Sammlungspunkt der neuen „Maranza“, hier läßt sich unter den Touristen die beste Beute machen.
    Und der Papst eilt nach Lampedusa, um neuen Nachschub zu organisieren, dann vielleicht in den Vatikan, um einen neuen Merkel-Orden zu besorgen.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/migranten-gangs-greifen-polizei-rom-kolosseum/



    • Arbeiter
      06. Juli 2026 16:50

      Ensetzlich, Leo Dorner! Und dazu die Erbarmungslosigkeit des Papstes gegenüber den Piusbrüdern, furchtbar.



  7. eupraxie
    06. Juli 2026 11:36

    Abseits des persönlichen quantitativen Lesevermögens stellt sich auch die Frage, ob es notwendig ist oder wird, Bücher im Sinne einer gesicherten Weitergabe des beschriebenen Weltgeschehens anzukaufen. Angelehnt an Fahrenheit 451.



    • Rupertus Meldenius
      06. Juli 2026 11:58

      Bücherverbote existieren bereits, subtil, still, leise, unauffällig. Keine öffentlichen Verbrennungen, soweit ist es NOCH nicht.
      Doch bestimmte Buchhandlungen führen bestimmte Bücher nicht, weil sie nicht dem verordneten Meinungstrerror entsprechen und von nicht linken, weißen, alten und männlichen Autoren stammen, die das Handwerk der Wissenschaft noch verstehen und anwenden.



    • Rosi
      06. Juli 2026 13:03

      Ich Frage mich schon länger, ob es eine dokumentierte objektive Berichterstattung über das Weltgeschehen je gab.
      Manipuliert wurde schon immer ...



    • Undine
      06. Juli 2026 13:34

      @Rupertus Meldenius

      Wann, dann würden ja nur Bücher von rechten Autoren verbrannt! Das ist aber gar nicht nötig, weil diese ohnedies keine Verleger fänden und schon gar keine Buchhändler, die sie, falls doch gedruckt, in die Auslage stellten! Im ORF werden ständig Bücher gratis beworben, aber das sind halt ausschliesslich linxlinke Autoren!



  8. pressburger
    06. Juli 2026 10:58

    In Zeiten wie diesen, in denen die regierenden Spitzenpolitiker nicht nur von allen guten Geistern verlassen wurden, sondern auf das Ausmass ihrer Inkompetenz stolz sind, sollte man Bücher lesen die zum Thema habe, wie konnte es so weit kommen, wie weit reicht die Ignoranz der politischen Klasse.
    John J. Mearsheimer: "How States Think. The Rationality in Foreign Policy." Rationalität, die in den Beziehungen von Ländern, eine geringere Rolle einnimmt, als in der Öffentlichkeit allgemein geglaubt. Moralismus ersetzt keine Ratio, sondern ist das Problem. Folge, symmetrisch eskalierende Konflikte.
    Aleksandr Dugin: "Foundations of Geopolitics." Geopolitik, ein Wort, ein Begriff, den die herrschende linke Klasse, nicht kennt.
    Geopolitik, davon Geostrategie abgeleitet, bestimmt die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft Europas. Die Spaltung Europas wie es die EU betreibt, bedeutet das Ende Europas als Zivilisation.



    • Cosmas
      06. Juli 2026 16:09

      Dugin ist alles andere als harmlos!

      https://katholisches.info/alexander-dugins-nationalbolschewismus-und-der-pfad-der-linken-hand/
      "Dugin verbindet den „Nationalbolschewismus“ und „den russischen Staat als messianischen Pfad für die Auserwählten“ zum „eschatologischen Unternehmen der orthodoxen Gemeinschaft mit allen Extremen, allen Exzessen und Paradoxien […]“. Hier wird die ideologisch-messianische Rechtfertigung Eurasiens und des Krieges (sogar des Atomkrieges) gegen den Westen serviert!
      Der Succus dieses Aufsatzes von P. Paolo M. Siano:
      "Weder Russen, orthodoxe Christen, noch römische Katholiken sollten sich auf die nihilistischen, gnostischen und subversiven Ideen von Alexander Dugin einlassen. Statt des von Dugin angestrebten Pfades der linken Hand sollten wir hoffnungsvoll auf die Worte hören, die die Gottesmutter am 13. Juli 1917, am Ende des dritt



    • Cosmas
      06. Juli 2026 16:10

      ...am Ende des dritten Teils des „Geheimnisses“, zu den drei Hirtenkindern von Fatima sagte: „Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!"



    • pressburger
      06. Juli 2026 18:57

      @Cosmas
      Daneben. Es ging um Geopolitik. Buch lesen.



    • Cosmas
      06. Juli 2026 20:28

      Nein. Es geht um Dugin! Artikel lesen!



  9. Arbeiter
    06. Juli 2026 10:51

    Danke, verehrter Herr Unterberger, für diese Liste! Meine Zusammenfassung: unbedingt rechts wählen! Übrigens furchtbar, die Härte des aktuellen Papstes, wie er gegen die Piusbrüder vorgeht. Schrecklich. Was meint Vance dazu?



    • ÄGIS
      06. Juli 2026 15:44

      LIEBER Freund !!!

      WAS würde doch Jesus dazu sagen ???!!!!!

      Ihn 1x halbwegs nur richtig verstanden !



    • Arbeiter
      06. Juli 2026 16:53

      Bitte, lieber Ägis, erkläre mir das, ich habe Dich leider nicht verstanden.



  10. Ulpian
    06. Juli 2026 10:23

    Ein sehr weiter Bogen von Lothar Höbelt bis Gerald Grosz. Da ist für jeden Geschmack und Gusto was drinnen.



  11. rowischin
    06. Juli 2026 09:37

    DANKE für diese Auswahl, ich habe mir schon 3 davon ausgesucht und werde einige auch als Geburtstagsgeschenk weitergeben, damit die Jugend gescheiter wird.



  12. Wyatt
    06. Juli 2026 09:27

    Obgleich auf unterhaltsame Weise bereits schon vor Jahren über die US-Amerikanische Geschichte von Joachim Fernau in “Halleluja“ aufgeklärt und informiert, ebenso wie auch von Daniele Ganser, dem Schweizer Historiker. in das “Imperium USA“, habe ich, fernab von Buchhandlungen auf dem Land lebend, die Lektüre von Lothar Höbelt "250 Jahre USA" über Amazon bestellt und zwar gleich nach einem von angeblich Studierenden verfassten Statement:
    https://strv-geschichte.univie.ac.at/beratung/lehrende/lothar-hoebelt/
    Sind doch beide Autoren, Ganser wie auch Höbelt, stets wiederkehrender Anfeindungen ausgesetzt, was nicht gegen sie sondern eher für die Glaubwürdigkeit und den Wahrheitsgehalt ihrer Bücher spricht.



    • rowischin
      06. Juli 2026 09:34

      @Wyatt, danke. Studienrichtungsvertretung, man weiß woher der Wind weht.



    • Undine
      06. Juli 2026 10:36

      @Wyatt

      Danke für Ihre Erwähnung von Joachim FERNAUS „Halleluja“, eines meiner Lieblingsbücher und hervorragende Quelle von Geschichtswissen. Alle Geschichtsverdreher werden froh sein, dass es nicht mehr im Handel verfügbar, sondern nur noch antiquarisch erhältlich ist.



  13. Josef Maierhofer
    06. Juli 2026 09:21

    Wenn ich mir die Buchtitel und die bearbeiteten Themen so ansehe, dann sind alleine schon diese Titel ein einziger Aufschrei und sollten eine Mahnung an die Politik sein, die, wie Dr. Unterberger auch anmerkt, selten was liest oder gar selbst schreibt.

    Ja, es geht um Islamisierung und Remigration, ja, es geht um die Rettung unserer Wirtschaft vor den Zusammenbruch zufolge Klimawahn, Kriegswahn, Genderwahn, Sanktionswahn, Verbotspolitik, Gesellschaftszerstörung, Schulzerstörung, Selbstaufgabe, Zukunftszerstörung durch Schuldenwahn, usw., usf.

    Ja, alle Bücher haben einen realen Hintergrund.

    Die Autoren mit diesen, von Dr. Unterberger angeführten, Themen sehen und beschreiben das alles.

    Vielleicht schaffe ich es, einige davon auch zu lesen. Jedenfalls danke für die Liste !



    • pressburger
      06. Juli 2026 10:18

      @ Josef Maierhofer
      Bei der "Empfehlung" von Gerald Grosz "Ab nach Hause", durfte ein Seitenhieb auf die FPÖ nicht ausbleiben. Eine Empfehlung, wenn der Autor durch Schimpfkaskaden und Aggressivität bekannt geworden ist ?



    • Josef Maierhofer
      06. Juli 2026 10:50

      @ pressburger

      Tja ! Irgendein franung muss ja sein.



    • Josef Maierhofer


  14. Undine
    06. Juli 2026 09:12

    Ich erlaube mir, auch ein hochinteressantes Buch zu empfehlen, das man allerdings nur noch antiquarisch bekommt:

    "Die Charité" - Die Geschichte des berühmtesten deutschen Krankenhauses von Gerhard JAECKEL.

    Ich lese es nach mehreren Jahrzehnten nun zum zweiten Mal. Die Charité war ja durch DROSTEN und Co. in der Corona-Zeit in aller Munde. Leider hatte sie dadurch eine unrühmliche Bekanntheit erlangt. Dort wirkten einst Größen wie DIEFENBACH, VIRCHOW, SAUERBRUCH, um nur einige zu nennen.

    Ich hatte diese beeindruckende und geschichtsträchtige riesige Krankenhaus-Anlage anno 2009 anläßlich der 20-Jahr-Feier zum Fall der Berliner Mauer aufgesucht. Mein Mann hatte das Glück gehabt, anläßlich seiner beendeten Facharztausbildung von seinem Chef 1964 in die Charité (damals noch im DDR-Sektor Berlins) geschickt zu werden, wo er dann zwei Monate als Gastarzt arbeiten durfte. Ein Kriegskamerad seines Chefs war damals Primarius an der Charité-Frauenklinik, daher die Beziehungen.



    • Undine
      06. Juli 2026 11:45

      Keine Lesetipps, sondern Video-Tipps:

      " «Europäer, hört auf mit dem Krieg»: Russische Appelle an den Westen – Weltwoche Daily DE"

      https://www.youtube.com/watch?v=r_oYgcLNIKA

      "SELENSKYJ-Regime: Terror gegen Landsleute und Journalisten – Weltwoche Daily CH"

      https://www.youtube.com/watch?v=_vsCXtyjqCM&t=1135s



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 12:47

      Wenn Putin mit dem Krieg aufhört, ist der Krieg vorbei. Undine geht dagegen jeder Kreml-Propaganda auf den Leim, mag sie noch so unsinnig sein.



    • Undine
      06. Juli 2026 13:41

      @Peregrinus

      Glauben Sie mir, Ihre Meinung ist mir wirklich völlig wurscht! Im Gegenteil, ich betrachte Ihre bösartigen Wortmeldungen mit Vergnügen, weil sie meine negative Meinung von Ihnen nur bestätigt. Sie interessieren mich nicht die Bohne.



    • sokrates9
      06. Juli 2026 14:12

      Peregrinus@ Simpler geht es nicht mehr! Ist Trump ihr Vorbild? Auch wenn der Iran zum schießen aufhört und vergisst dass er angegriffen wurde und seine TOP Leute ermordet wurden, ist der Krieg sofort vorbei.



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 14:26

      Putin hat die Ukraine angegriffen und nicht die Ukraine Russland. Begreifen Sie das endlich. Die Ukraine muss keine Abwehrmaßnahmen mehr setzen, wenn Putin den Krieg einstellt. - Dass sich Trump beim Iran verspekuliert hat, ist eine andere Frage. Dies nützt der Iran nun aus.



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 14:37

      @ Undine Ihre Einschätzung ist mir egal. Jemand, der wie Sie ständig in zentralen Punkten der Geschichte völlig daneben liegt, ist von seiner Wissenssubstanz aus gesehen uninteressant. Wer glaubt, dass England für die Dauer des dreißigjährigen Kriegs verantwortlich war, dass Österreich-Ungarn Kolonien hatte, dass die USA Lenin in Russland eingeschleust hat, dass sich Deutschland noch immer im zweiten Weltkrieg befindet, dass Deutschland keine Verfassung hat usw, den kann ich nicht ernst nehmen. Auf Sie einzugehen, dient nur der Sache, Andere auf Ihre Unkenntnis aufmerksam zu machen.



    • sokrates9
      06. Juli 2026 15:23

      Peregrinusq Putin hat sich bei der Ukraine verspekuliert. Begreuifen sie das endlich..ist ganz was anders als bei Trump.



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 18:02

      @ Zu Undine
      Zu Undine und Auschwitz siehe meinen Kommentar von 17:53 h



    • Peregrinus
      06. Juli 2026 18:09

      @ sokrates9
      Putin hat sich bei der Ukraine verspekuliert. Es liegt in seiner Hand, diesen unsinnigen Krieg zu beenden, wenn er seine verbrecherischen Absichten aufgibt. Trump hat sich beim Irankrieg verspekuliert. Der Iran hat aber noch erhebliche Trümpfe in der Hand, die es Trump nicht ermöglichen allein durch die Einstellung der Kriegshandlungen den Krieg zu beenden.



    • Undine
      06. Juli 2026 21:24

      @Peregrinus 12:47

      Bei Ihnen piept's wohl gewaltig!
      Daß Sie immer wieder Dinge durcheinander bringen, ist nichts Neues, aber dieser Sprung von der Charité zu PUTIN ist schon mehr als kühn und so richtig an den Haaren herbei gezogen!

      WAS hat meine Buchempfehlung damit zu tun, wenn SIE schreiben:

      "Wenn Putin mit dem Krieg aufhört, ist der Krieg vorbei. Undine geht dagegen jeder Kreml-Propaganda auf den Leim, mag sie noch so unsinnig sein."

      In Ihrem blinden Haß auf mich wissen Sie gar nicht mehr, was Sie von sich geben. Wenn Sie glauben sollten, daß der Schwachsinn, den Sie ständig absondern, mich berührt, sind Sie auf dem Holzweg. Meistens ignoriere ich Ihre Ergüsse, aber immer öfter tun Sie mir schon fast leid. Aber noch mehr freue ich mich, den Nerv getroffen zu haben.
      So viel negative Energie, wie Sie sie aufwenden, ist einfach irre. Aber meinetwegen tun Sie, was Sie nicht lassen können! Es sind Ihre Nerven, die Sie strapazieren, nicht meine. Ich frage mich höchstens, was Sie mit Ihrer Boshaftigkeit bezwecken. Sie meinen doch nicht etwa gar, mich bekehren zu können zu Ihrer SELENSKYJ-Huldigung. Ich gestatte mir zu schätzen, wen oder was mir paßt und nicht, ob es Ihnen paßt. Ihre Selbstüberschätzung ist grenzenlos, Ihr Herabwürdigen anderer Zeitgenossen detto.



  15. Postdirektor
    06. Juli 2026 08:57

    Von einem lese ich sicher kein Buch.
    Von einem, der sich Papst Leo XIV. nennt.
    Er besuchte am Samstag Lampedusa und rief dort zu mehr Verantwortung bei der Migration auf.
    Auszug aus einem Artikel der Kleinen Zeitung: „…wo er Blumen an den Gräbern mehrerer im Mittelmeer ums Leben gekommener Migranten niederlegte. Dort verharrte der Papst im sogenannten Friedhof der Namenlosen in Cala Pisana in stillem Gebet. Die kleine Insel südlich von Sizilien gilt seit langer Zeit als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika nach Europa. Der Papst stoppte danach an der ,Porta d‘Europa‘ (Tor Europas). Das Monument aus Keramik und Eisen gilt als Symbol für die Ankunft von Migranten in Europa. Der Papst begrüßte dort kurz eine Migrantenfamilie und schritt anschließend durch das Tor. Er segnete auch eine Gedenktafel zu Ehren seines Vorgängers Papst Franziskus.“

    Alles Grund genug für mich, kein Buch von ihm zu lesen.



    • Undine
      06. Juli 2026 09:15

      @Postdirektor

      *******************+++!

      Ich hätte diesen Papst für klüger gehalten!



    • rowischin
      06. Juli 2026 09:27

      Mich hat der Artikel, er war auch in der Krone, ebenfalls schockiert. Auch ich dachte, dass dieser Papst die Fehler des Vorgängers korrigieren wird. Irrtum. Abwendung.



    • Konrad Loräntz
      06. Juli 2026 09:47

      @ Undine

      Der Papst IST klüger. Er weiß bereits, wer wirklich der Größte ist.
      Um sein Gehalt nicht zu verlieren, hält er damit aber noch hinter dem Berg und macht auf christlich.



    • Orakel
      06. Juli 2026 10:10

      Undine - für klüger gehalten?

      Ist die Kirche nicht immer igendwie mitgelaufen?
      Der Wiener Erzbischof Kardinal Theodor Innitzer traf am 15. März 1938 Adolf Hitler im Hotel Imperial. Er wollte durch eine "Feierliche Erklärung" der Bischöfe eine friedliche Zusammenarbeit sichern und unterzeichnete diese mit „Heil Hitler!“

      Dominieren doch Schlagworte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Verstehen - der Täter, aber auch der Illegalen weil es doch uns so gut und denen so schlecht geht?

      Wir erinnern uns noch an das Kirchenasyl in der Wiener Votivkirche im Winter 2012/13 war eine monatelange Protest- und Besetzungsaktion von rund 60 Asylwerbern.
      Trat ein Kirchenvertreter dagegen auf? Nein!



    • pressburger
      06. Juli 2026 10:20

      @Konrad Loräntz
      Wird wohl stimmen. If you cant beat them, join them.



    • Cosmas
      06. Juli 2026 11:12

      @Orakel
      das ist nur die halbe Wahrheit. "Die Kirche" ist nicht mitgelaufen, sondern nur Innitzer - zunächst. Denn Papst Pius XI zitierte ihn sofort nach Rom und machte ihn bei der Audienz in seiner bekannt cholerischen Art "zur Schnecke". Augenzeugen berichteten, dass Innitzer blass und völlig verstört vom Papst herauskam und bis zu seiner Abfahrt nach Wien kein einziges Wort mehr sprach. Er mußte eine Art Widerruf im Osservatore Romano veröffentlichen und schließlich kam es zur berühmten Rosenkranzfest-andacht im Wr. Stephansdom, wo Innitzer den berühmten Ausspruch tat, "nur Christus ist unser Führer". Am folgenden Tag stürmte die Hitlerjugend das Erzb. Palais und zerstörte Fenster, Gemälde, Möbel und auch ein Kruzifix das immer noch so wie nach der Schändung besichtigt werden kann.



    • Cosmas
      06. Juli 2026 11:25

      Damals hat die Kirche noch besser funktioniert und dass die kath. Kirche den Nazi's nachgelaufen wäre, kann man wirklich nicht behaupten. "Ohne Juda, ohne Rom, bauen wir den deutschen Dom", war der Nazi-slogan.



  16. Leo Dorner
    06. Juli 2026 08:20

    Das Argument für Konfessionen aller abrahamitischen Religionen, die an der Unveränderlichkeit ihrer zentralen Grundsätze und ihrer Organisationskultur festhalten, ist verständlich,- in Zeiten, in denen „kein Stein auf dem anderen bleibt“. Das orthodoxe Judentum, das orthodoxe Christentum, (um vom orthodoxen Islam beider Richtungen zu schweigen,) sind redende Beispiele für erfolgreiche Stabilisatoren von Gesellschaft und Kultur.
    Daß aber mittlerweile in den USA nach einem stabilen Katholizismus mit stabilen Gläubigen Ausschau gehalten wird, ist ebenso „redend.“ Wie rasch die Wiener Jesuiten eine „Ehe für alle“ und das System von „drei“ Anmeldungsgeschlechtern sogar im eigenen Haus abgesegnet haben, ist noch nicht vergessen. Ebenso nicht, daß sich auch der neue Papst als „Flüchtlingshelfer“ und Befürworter der illegalen Massenzuwanderung profiliert.



    • Leo Dorner
      06. Juli 2026 08:21

      Diese Irrwege werden nicht besser durch einen Verweis auf die lustige Anpasssungsfreudigkeit der Protestanten, die auf dem Weg ihrer Selbstabschaffung immer besser vorankommen.



    • Specht
      06. Juli 2026 09:12

      Der neue Papst als Flüchtlingshelfer hat mich auch schockiert, weil gerade er alle Informationen haben müsste, was die ungebremste Islamisierung für Europa bedeutet.



    • queen consort
      06. Juli 2026 09:39

      In den USA ist es gerade "in" katholisch zu werden. Die sind dabei viel katholischer als wir - so mit Katechismus und pipapo. Wird sich wohl auch wieder geben.
      Die Kirche scheint gerne auf Märtyrer zu bauen - angeblich ist das Blut der Märtyrer das Fundament der Kirche. Vielleicht ist der Papst darum so pro-Einwanderung, damit es möglichst viele christliche Märtyrer gibt und die Kirchen sich wieder füllen??? Mittlerweile glaube ich alles, was diese Vereine betrifft. Obwohl mir die Katholen immer noch lieber sind, als die Freikirchen. Die Katholen lassen einen wenigstens in Ruhe, wenn man nicht auf sich aufmerksam macht.



  17. queen consort
    06. Juli 2026 08:06

    hm - eine sehr interessante Bücherliste. Vielleicht bestelle ich das eine oder andere noch dazu, obwohl ich mir schon meine eigene für den Sommer bestellte und schon mittendrin bin. Da tummelt sich Nietzsche (Fluch auf das Christentum, bzw Jenseits von Gut und Böse), da finde ich Abramovich (Ahasvers Heimkehr - eine Schrift über den neuen Juden, der sich nicht mehr holocaustisieren lässt, sondern kämpft), eben lese ich gerade Paula Fredriksen ("Paul, the Pagans' Apostle"), was ich auch noch zusammenfassend übersetze für Freunde und noch eins, dass man Parkinson offensichtlich umkehren kann. Bonheofer im Gefängnis wartet noch vom letzten Sommer darauf, gelesen zu werden.
    Außerdem verkündeten gestern Bernhard & Ralph, dass sie über den Sommer immer am DO um 19Uhr eine Politkommentierung abhalten werden auf youtube, zu aktuellen Geschehnissen. Und Westenthaler gibts auch noch ein Zeiterl.
    Also, der Sommer verspricht lernmäßig doch nicht ganz so öd zu werden, wie er sich vor einiger Zeit darstellte.



    • sokrates9
      06. Juli 2026 08:14

      Bitte details in Sachen Parkinson! Danke im voraus



    • rowischin
      06. Juli 2026 09:21

      @ Queen consort: Eine Antwort bezüglich Parkinson -Buch wäre für einen Freund wichtig.
      Unlängst erzählte mir ein Bekannter, der Fluglehrer ist, dass sein Schüler, der P. hat,seinen Traum den Flugschein, durch eine Behandlung in Kuba, erreichen konnte. Der Schüler wurde beschwerdefrei und schaffte den Flugschein. Näheres könnte ich in Erfahrung bringen. Sokrates.



    • queen consort
      06. Juli 2026 09:33

      Das Buch heißt "Parkinson ist umkehrbar" von einem John Pepper geschrieben. Obs was ist, oder nicht, weiß ich noch nicht, da ja auf der Sommerleseliste. Alles Gute und ersuche auch um Rückmeldung, wie es angenommen wurde.
      Ich weiß aber auch von Schlaganfallpatienten, die sich von Silicon Valley Studien über das Gehirn schicken ließen, dieses durchackerten und dann durch zähes Training und Glauben, dass mehr geht, als Ärzte einem sagen, weit über das hinauswuchs, was die Ärzte prognostizierten. Echt ermutigend, sich nicht einreden zu lassen, dass man am Ende der Fahnenstange sei. Wir können mehr, als nur Pillen schlucken und den Rollstuhl schieben lassen. Alles Gute!



    • rowischin
      06. Juli 2026 09:42

      @ q.c. Vielen Dank.



    • Wyatt
      06. Juli 2026 09:46

      @ rowischin

      Die kubanische Medizin mit ihren weltweit, ausgenommen der "Westlichen Werte-Welt", anerkannten Heilerfolgen, beruht einerseits in der kubanisch eigenständigen Forschung und Ausbildung, sowie dem Glück Cubas, von der westlichen "Pharma" sanktioniert zu sein, leider aber auch der Sanktionen von technisch medizinischer Gerätschaft und Ersatzteillieferungen betroffen zu sein.



    • rowischin
      06. Juli 2026 10:18

      @Wyatt:Ich bin nicht von P. betroffen, aber ein Freund. Die Kubageschichte habe ich von einem anderen Freund erfahren. Ich habe soeben im Internet nachgesehen und man findet ausführliche Information darüber. Ihre Einschätzung wird stimmen.



  18. Hr. Zyni
    06. Juli 2026 06:32

    Früher las man Bücher, um klüger zu werden. Heute scrollt man, um beschäftigt zu wirken. Das Buch verlangte Muße, Konzentration und den gelegentlichen Zweifel an den eigenen Überzeugungen. Das Smartphone erfordert lediglich einen Daumen. Der moderne Mensch hält sich für hervorragend informiert, weil er täglich hunderte Überschriften konsumiert, von denen er keine bis zum Ende liest. Romane verstauben im Regal wie Relikte einer untergegangenen Hochkultur im Museum, während Influencer binnen Sekunden das Weltgeschehen erklären. Wer heute zum Buch greift, gilt als nostalgischer Exzentriker – ähnlich wie jemand, der Briefe mit der Hand schreibt oder ohne Navigationsgerät den Weg in die Buchhandlung findet. Man hat das Lesen demokratisiert, indem man es abgeschafft hat. Die Informationsmenge wächst ins Unermessliche, während die Aufmerksamkeitsspanne auf das Niveau einer Stubenfliege schrumpft. Nie war Wissen so verfügbar – und Bildung so selten.



    • Wyatt
      06. Juli 2026 06:43

      ***********
      ***********
      WAHRE WORTE!



    • Gerald
      06. Juli 2026 07:33

      Bravo. Sehr treffend beschrieben.



    • Leo Dorner
      06. Juli 2026 07:37

      Was unterscheidet Buchkultur von Digitalkultur? Lies (konzentriert) nach bei Hrn. Zyni....



    • Rosi
      06. Juli 2026 08:41

      Sehr hübsch, sehr wahr!

      Umso mehr freut mich, wenn ich in der U Bahn junge bis mittel Frauen mit einem Taschenbuch sehe !






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