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Andreas Unterbergers Tagebuch

Veit Dengler, die Neos und der Liberalismus

11. Juli 2026 02:42 | Autor: Andreas Unterberger
114 Kommentare

Jede Partei hat das Recht, jeden aus ihren Reihen und ihrer Fraktion auszuschließen, wenn sie will. Das gilt auch für die Neos. Das haben auch andere Parteien schon getan, vor allem FPÖ und SPÖ. Aber eines sollten die Neos dann bitte nicht tun.

Sie sollten sich ab jetzt bitte nicht mehr in irgendeiner Weise als liberal ausgeben. Das wäre nur noch peinlich. Denn erstens sind mit dem jetzigen Ausschluss von Veit Dengler, nach dem zurückliegenden Ausschluss von Christoph Vavrik wegen eines politisch nicht korrekten Satzes und nach dem vor wenigen Monaten erfolgten Ausscheiden von Gerald Loacker die fast letzten Abgeordneten aus dem Neos-Klub ausgeschieden, die inhaltlich interessant waren, denen man interessiert zugehört hat und die vor allem noch wussten, was Liberalismus bedeutet.

Als letzter Liberaler bei den Neos kann jetzt höchstens noch Nikolaus Scherak durchgehen. Da gibt es sowohl bei ÖVP wie FPÖ weit mehr Liberale (wenngleich diese auch dort oft Probleme haben, sich durchzusetzen).

Liberalismus ist nämlich das exakte Gegenteil von Sozialismus (auch wenn Sozialisten sich seit einigen Jahren gerne, von den USA ausgehend, als "liberal" tarnen). Liberalismus hat ganz zentral mit Freiheit zu tun, mit der Freiheit jedes einzelnen. Und wichtigster Teil der Freiheit ist zusammen mit der wirtschaftlich so wichtigen Freiheit der Marktwirtschaft und des Unternehmertums ganz eindeutig die Meinungsfreiheit.

Jedoch: Von einem österreichischen Politiker habe ich in den letzten zwanzig Jahren absolut nie ein Plädoyer für die in vielen anderen Ländern – von den USA bis zu den osteuropäischen Reformländern – so erfolgreiche "Freie Marktwirtschaft" ohne "Ökosoziale" oder sonstige Einschränkungen gehört. Da waren Wolfgang Schüssel, Karl-Heinz Grasser, Jörg Haider und Susanne Riess wohl die letzten. 

Und die Meinungsfreiheit steht zwar im Verfassungsrang, aber neue Strafgesetze, die Unkultur der universitären Cancel Culture und der mediale Terror der Political Correctness (vom Gendern bis zum Neger- und Zigeunerverbot bis zur verordneten Schwulen- und Transliebe) haben sie in diesen beiden Dekaden auch total ausgehöhlt.

Deshalb war mit dem Entstehen einer sich als liberal bezeichnenden Partei eine gewisse, wenn auch skeptische Hoffnung verbunden gewesen, dass sich da in Österreich etwas ändert. Doch diese Hoffnung hat sich inzwischen – und mit dem Fall Dengler ganz besonders – als vergeblich erwiesen. Aktivitäten der Neos gegen Cancel Culture und die Zwänge der Political Correctness habe ich nie registriert.

Für eine angeblich liberale Partei – deren Gründungszweck freilich hauptsächlich war, im Interesse der Linksparteien ÖVP und FPÖ zu schwächen! – ist es absolut demaskierend, dass Dengler wegen einer "falschen" Meinung ins innerparteiliche Fadenkreuz gelangt war. Er hatte im Nationalrat gegen das Budget gestimmt, weil er der Meinung ist, dass dabei zu viel Geld an die Parteien, also auch an seine eigene, fließt. Deswegen hat es dann innerparteilich ein Scherbengericht gegen ihn gegeben. Jetzt wird halt behauptet, dass er nicht wegen seines Abstimmungsverhaltens hinausgeworfen worden ist, sondern weil er die gefallenen Äußerungen bei diesem Scherbengericht auf seinem Handy mitgeschnitten hat. Aber Ausgangspunkt des Krieges war dennoch zweifellos die falsche Meinung Denglers.

In einer Koalition ist es für eine Regierungspartei gewiss peinlich, wenn ihre Abgeordneten sich nicht an geschlossene Vereinbarungen halten (das hat auch in Deutschland die CDU/CSU bei der Nichtwahl einer problematischen, aber den Sozialdemokraten zugesagten Verfassungsrichterin hinnehmen müssen). Zwar war durch Denglers Nein-Stimme die Regierungsmehrheit nicht gefährdet. Aber wenn das Ausscheren bei mehreren Koalitionsabgeordneten Schule machen sollte, könnten die Folgen für die Regierung fatal sein. 

Noch peinlicher ist es, wenn das ausgerechnet bei der kleinsten Regierungspartei passiert, die überhaupt nur deshalb ins Kabinett gekommen ist, weil sich ÖVP und SPÖ mit ihrer hauchdünnen Mehrheit nicht vom etwaigen Dissens, von der Erpressung oder der Erkrankung eines einzigen ihrer Abgeordneten abhängig machen wollten. Bis jetzt hatten sich aber alle Abgeordneten von Schwarz und Rot an die Regierungsdisziplin gehalten – genauso wie die von Blau und Grün an die jeweilige Parteilinie. Da ist es natürlich schon eine gewisse Ironie, dass der erste Dissident ausgerechnet bei jener Partei aufgetaucht ist, die von Schwarz und Rot als Lebensversicherung gegen Dissidenten in die Koalition geholt worden ist.

Trotzdem zwingt Denglers Verhalten Respekt ab. Gewiss, gegen Steuergelder für Parteien zu sein, ist an sich reiner Populismus auf Kronenzeitungs-Niveau. Aber erstens hat Dengler mit seinem offenen Nein zur Parteifinanzierung persönlichen Mut in Hinblick auf seine nun wohl gestoppte politische Karriere gezeigt. Zweitens ist in Österreich die Parteienfinanzierung durch Bund UND Länder tatsächlich hoch (freilich ein Lercherl gegen die Zwangsgelder, mit denen sich die Kammern – vor allem die völlig überflüssige Arbeiterkammer – und der ORF bequem und üppig finanzieren). Und drittens hat Dengler mit seinem Verhalten nichts anderes gemacht, als die Verfassung und das darin garantierte Freie Mandat jedes einzelnen wie auch immer gewählten Abgeordneten wirklich ernst zu nehmen. 

Schließlich ist der Kampf für Verfassungen überhaupt das wichtigste Anliegen am Beginn des Liberalismus gewesen. Und am Beginn der von Liberalen erkämpften Parlamente standen zwar gewiss viele Probleme, aber kein Fraktionszwang. Da konnte sich noch jeder Abgeordneter als freier Vertreter seines Wahlkreises fühlen und dementsprechend agieren.

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  1. brechstange
    12. Juli 2026 09:48

    Es war nur eine Frage der Zeit, dass Neos mit Dengler bricht. Er selbst spielt eben auch eine wenig integre Rolle. Vielleicht sind sich da zwei ins Gehege gekommen.



  2. Alexander Huss
    11. Juli 2026 22:38

    Die NEOS sind zu einer beliebigen Partei verkommen: Wer nicht der Parteilinie folgt, wird ausgeschlossen. Veit Dengler hat Mut bewiesen, ich bin gespannt, wie es mit ihm politisch weitergehen wird.

    Mich erstaunt diese Entwicklung nicht: Matthias Strolz, Gründer, warf während einer Legislaturperiode hin, weil der beabsichtigt hatte, nur fünf Jahre lang zu bleiben.

    Wenn ich schon Verantwortung übernehme, dass fülle ich selbige bis zum Ende der Amtszeit aus. Bei Herrn Strolz war das wohl etwas anders.



    • eupraxie
      12. Juli 2026 06:38

      Soweit ich das erkenne, entzieht sich Veit Dengler nicht der Verantwortung als AbgzNR.



  3. Undine
    11. Juli 2026 20:42

    Die NEOS hat niemand gebraucht. Sie wurden aus dem gleichen Grund erfunden wie einst Heide SCHMIDS „Liberales Forum“—-um die Freiheitlichen klein zu halten.

    Beide Male war HASELSTEINER, ein spezieller Feind Jörg HAIDERS und der ständig wachsenden FPÖ, der Strippenzieher und Finanzier. Nach der Verräterin Heide SCHMID und ihrem LF kräht kein Hahn mehr, die Pinken werden auch bald Geschichte sein. Die FPÖ mit KICKL an der Spitze wächst und wächst.

    Garantiert werden von allen Gegnern längst die Schmutzkübel gefüllt, um sie spätestens am Donnerstag vor der Wahl auszuschütten. Aber diese Masche zieht auch nicht mehr recht. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.



  4. elokrat1
    11. Juli 2026 17:44

    OT-Wichtig!
    An die maximal ideologisierte SPÖ Justizministerin Fr. Sporrer, die die ANTIFA nicht kennt, und an die NEOS-Außenministerin Fr. Meinl Reisinger, die diesbezüglich demnächst in die USA reisen müsste / oder sollte! Möglicherweise hat Beate, aber auch ihr Kollege Wadephul, wichtigere Termine in der Ukraine.

    Marco Rubio, Außenminister der Vereinigten Staaten, kennt die ANTIFA, auch die in Deutschland (ANTIF Ost) und Österreich, die er dezidiert adressierte und als Terror-Organisation bezeichnete. Er hat über 60 Außenminister*Innen zum Thema ANTIFA und Terror eingeladen.
    „Linksextremer politischer Terrorismus“
    https://www.youtube.com/watch?v=s6SR8qUDmvQ

    Selbst in den Vereinigten Staaten ist die europäische ANTIFA bekannt, die ideologisch ertrunkene Justizministerin Sporrer und ihre Genoss*Innen kennt diese jedoch nicht. Ich hoffe sie kann sich noch erinnern, wo sie wohnt! Ein Trauerspiel, wie viele „



    • elokrat1
      11. Juli 2026 17:45

      Ein Trauerspiel, wie viele „Kranke“ dieses Land in den Untergang steuern!
      PS: Heute gibt’s wieder den „Wegscheider“ in Servus TV ******



    • Specht
      11. Juli 2026 18:11

      Warum muss eine Außenministerin mit so extremen Defiziten nicht sofort zurücktreten ? Sind wir denn eine Bananenrepublik? Oder schon so abgestumpft?



    • queen consort
      11. Juli 2026 18:43

      @Specht
      warum alles nicht passiert, was normal wäre zu passieren, liegt an der 4. Gewalt. Früher war es die Presse, die Menschen über beide Seiten, Vor-und nachteile für die Bürger, referierte. Dann bildeten sich Menschen eine Meinung. Und Politiker hielten sich, falls halbwegs normal, an das Volk. Seitdem die 4. Gewalt nicht mehr allgemein für rechtschaffene Bürger existiert, herrscht Orientierungslosigkeit. Und außerdem: Betroffene Bürger gehen arbeiten, die haben gar nicht so viel Zeit. Leider.



    • Postdirektor
      11. Juli 2026 19:20

      Betroffene Bürger MÜSSEN arbeiten, weil irgendwer muss das zu verteilende Geld ja verdienen…



  5. riri
    11. Juli 2026 14:34

    Frau Doppelbauer, NEOS NR-Abgeordnete behauptet im Parlament, die Ukraine hat von Österreich nie Geld bekommen.
    Meinl- Reisinger lehnt eine Stellungnahme ab, sie muss den Österreichern keine Rechendchaft abgeben (DDR).
    Über Geld spricht man nicht. Wo sind aber die Milliarden geblieben?
    Auch Frau Doppelbauer ganz auf M-R Linie, die die Politik vorgibt.
    Waren die Besuche von Meinl-Reisinger bei Selensky dann rein privat? Für welche Leistung hat sie den Orden erhalten?



    • Specht
      11. Juli 2026 15:51

      Vor so viel Verlogenheit und Ausgrenzung des Bürgerwillens kann einem nur noch grausen. Bin schon älter, aber so eine miese Regierung hatten wir noch nie.



    • Postdirektor
      11. Juli 2026 16:42

      @riri

      > „Für welche Leistung hat sie den Orden erhalten?“

      Vielleicht für die mediengerechte Präsentation der ukrainischen Tracht?



    • riri
      11. Juli 2026 17:28

      @Postdirektor
      Ich glaube da steckt mehr dahinter.



    • Silvia
      11. Juli 2026 17:35

      Die Informationen zu Doppelbauer in Wikipedia... Hm, seltsam ... was die Frau alles as n Posten hatte und hat ...
      Und jetzt ist sie der Meinung, ein paar Milliarden Steuergeld fiele nicht unter die Rechtfertigungspflicht ... dann soll sie das Geld aushändigen, sie wird entlassen, und keiner redet mehr darüber....



    • Silvia
      11. Juli 2026 17:41

      Eine ukrainische Datscha für jede der mittelalterlichen Neos Frauen, mit ein bisschen Land dazu?
      Aber Marterbauer es ird da schon genau schauen - es sei denn, auch für ihn ist ein hübscher Landsitz in der Ukraine reserviert .... ?



    • Postdirektor
      11. Juli 2026 17:50

      @riri (17:28)

      Da steckt mehr dahinter???
      Ja. Vielleicht überhaupt bei ihr eine ganz stark ausgeprägte Affinität zu Kleidungsstücken? Manche nennen das „fetzendeppert“.
      Na ja, unser Geld wird sie schon nicht in der Ukraine verteilt haben. Das wäre uns ja doch irgendwie aufgefallen.



    • elokrat1
      11. Juli 2026 17:53

      Sie lügen, was das Zeug hergibt. Der neue und wirksame Stil in der Politik, aber auch in unserer Gesellschaft. Keinerlei Konsequenzen sind zu befürchten, die Justiz macht mit, der Bürger vergisst schnell, die Dummheit breitet sich aus wie ein Turbokrebs.



    • elokrat1
      11. Juli 2026 20:11

      Für den Marterpfahl, äh wollte Marterbauer schreiben, sind 3 Milliarden für die Ukraine nur „ein paar nätsch“ mit denen man das Budget nicht sanieren kann. Ein Roter als Finanzminister und eine Rote als Justizministerin, mehr Unglücklich geht nicht, das haben wir der ÖVP zu verdanken!



  6. Almut
    11. Juli 2026 12:27

    Bin neugierig was nach den Wahlen zur Duma (18. bis 20. September 2026) geschieht.
    In früheren Zeiten waren die Herzöge als Heerführer direkt im Kriegsgeschehen beteiligt - nicht wie heute die kriegsbegeisterten Politiker in sicheren (?) Bunkern. Jedenfalls ist die Kriegsbegeisterung der Deutschen überschaubar: von 300.000 Angeschriebenen meldeten sich 530 (!) freiwillig. Ich schlussfolgere daraus, dass außer den kriegsbegeisterten Politikern und Kriegsprofiteuren (möglicherweise in Personalunion) kein Schwein für diesen herbeigeredeten und provozierten Krieg ist.



    • pressburger
      11. Juli 2026 14:33

      Dafür ist die Kriegsbegeisterung des BlackRock Beauftragten, als Bundeskanzler getarnten Merz, um so grösser. Noch Freiwilligkeit, bald nicht mehr. Wer sich nicht stellt wird als Deserteur gelten. Schon jetzt in D Pflicht sich bei längeren Auslandsaufenthalt abzumelden. Beginn vom Kriegsrecht. Einschränkung der Bewegungsfreiheit.



    • riri
      11. Juli 2026 15:02

      Der deutsche Kriegsminister Pistoliero nimmt jetzt Zwangsrekrutierungen vor. Für eine Brugade von 5400 Soldaten, stationiert in Litauen.
      Es beginnt jetzt. VW stellt 100.000 Mann frei.
      Wechsel zur Bundeswehr?



    • riri


  7. Leo Dorner
    11. Juli 2026 11:29

    Tagessplitter
    Der Klimanotstandswahn hält die Klasse der willigen deutschen Parteien weiterhin in Geiselhaft. Der deutsche Michel ist nun mal ein gründlich Gläubiger. Dies wurde ihm schon bei seiner „Reformation“ zum Verhängnis. Woraus bekanntlich nicht folgt, daß es um die Intelligenz der Kurie im Vatikan besser stand oder heute steht.
    Noch ist die Wirtschaft des „kranken Manns“ in Europa nicht gründlich genug zugrundegangen. - Umfragen bestätigen: Die AfD läßt die CDU und übrigen Verdächtigen immer weiter hinter sich zurück. Höchste Zeit für die neue Demokratie im Land der Dichter und Denker ein wirklich gründliches Parteiverbot durchzusetzen.
    Auch in Österreich kämpfen Parteien gegen ihr Umfragen -Schlechtwetter. Babler und Stocker nennen sich ihre Parteiführer, und beide sollen wichtige Regierungsämter anführen. (Jede Ähnlichkeit mit dem zweideutigen Wort „anführen“ ist rein zufälliger Natur.)



    • Leo Dorner
      11. Juli 2026 11:29

      Im Wiener Wielandpark hat ein „zwölfjähriger Bursch wie wild um sich gestochen.“ Österreichs Buben waren immer schon als verkleidete Femizide unter uns. Die „Gewaltprävention“ der einschlägig antirechten Parteien im Lande funktioniert immer besser.
      Trump haut wieder auf seine Pauke: Er habe befohlen, 1000 Missiles zu laden und im Fall seiner Ermordung Richtung Teheran abfliegen zu lassen. Sein „Yes we can“ ist jedenfalls um Häuser intelligenter als das gescheiterte, aber „friedliebende“ Appeasement der Partei und Bewegung Obamas, die seinerzeit einen Begeisterungsorkan in Europa auslöste. Wie viele Appeasements müssen noch folgen, um der Vernunft eine zielführende Gasse zu schlagen? Auch ein F-35-Appeasement an Erdogan könnte sich als F-35- Bumerang erweisen.



    • pressburger
      11. Juli 2026 14:37

      Nicht verzagen. Das Verbot der AfD nur Frage der Zeit, Bicht ob, sondern wann. Die FPÖ wird folgen. Oj, der vielstimmige Jubel Chor der Journalisten. Auf das FPÖ Verbot, haben sie hingearbeitet.



  8. Arbeiter
    11. Juli 2026 11:27

    Ich habe vor Jahren den Strolz in Linz gehört und daraufhin für das Antreten der Neos bei der Nationalratswahl unterschrieben. Ich war dann bei ein paar informellen Zielfindungsrunden. Als offensichtlich wurde, dass die Truppe in den linkgrünen Mainstream abbiegen wollte, war ich weg. Dass der Strolz von der blonden Beate verführt worden ist, habe ich nicht gewusst. Diese Information verdanke ich diesem hochgebildeten Forum. Danke.



    • Whippet
      11. Juli 2026 11:43

      Dass Strolz von der Beate „verführt“ worden sei, habe ich nicht gelesen.



    • Arbeiter
      11. Juli 2026 11:47

      Ist nur zusammenfassend mein subjektives Verständnis, Whippet.



    • Orakel
    • Outback
      11. Juli 2026 12:16

      Diese Heimlichkeiten und Andeutungen bieten immer Anlass zu Spekulationen. Nicht, dass der Strolz an der letzten Karenz quasi federführend beteiligt war...



  9. eupraxie
    11. Juli 2026 11:11

    Ist der Liberalismus nicht jene Denkrichtung, die das Wohl des Einzelnen über das Wohl der Gemeinschaft stellt? Das ICH ist größer als das WIR und Übernatürliches gibt es überhaupt nicht mehr. Wem gegenüber sollte der Liberale solidarisch sein bzw. wem gegenüber ist er auf Grund des Liberalismus zur Solidarität verpflichtet?

    Sind all die Entwicklungen - von mein Körper, mein Bauch bis hin zu 70 Geschlechter, die noch dazu frei gewählt werden können, nicht Auswüchse dieser Denkrichtung?

    Alain de Benoist schreibt Bücher aus Sicht der Nouvelle Droste (wird gern mit Neue Rechte besetzt, obwohl nicht 100% identische) gegen den Liberalismus.

    Art und Höhe der Parteiförderung ist also jetzt ein Fundament des Liberalismus geworden. Ich staune.



    • eupraxie
      11. Juli 2026 11:12

      Nouvelle Droite - Entschuldigung



    • Vernunft und Freiheit
      11. Juli 2026 11:29

      Meiner Meinung nach gibt es zwei total unterschiedliche Liberalismen. Den Liberalismus eines Hayek oder von Mises oder den Liberlsmus, den die "Liberals" in Amerika verköpern. Diese letzteren sind eher Sozialisten und Kommunisten. Mit klassischem Liberalismus hat das nichts zu tun.

      Ich würde mich als klassischen Liberalen betrachten der glaubt, dass das konsequente Streben nach dem eigenen Glück einen selbst und die Gesellschaft weiter bringt als die Behauptung, man würde nur nach dem Glück aller streben.

      Dürrenmatt hat das ich glaube in seinem "Monstervortrag über Recht und Gerechtigkeit" als das Wolfsspiel bezeichnet, wo sich die Wölfe alle als Schafe tarnen.



    • eupraxie
      11. Juli 2026 16:06

      @Vernunft und Freiheit: Ich kann mangels Kenntnis der Publikation der beiden Genannten nicht Bezug auf diese nehmen. Daher frei formuliert: Wenn zur Fokussierung auf den eignen Erfolg und die Beachtung des Vorrangs der persönlichen Freiheit nicht gleichzeitig auch die Verantwortung für die Gemeinschaft tritt, in der man eingebettet ist, zerfällt die Gesellschaft.



    • Rosi
      11. Juli 2026 17:26

      Welche Gesellschaft zerfällt - die der Muslimen versus Nicht-Muslimen, der türkisch-Stämmigen gegen alle anderen, der Sozialhilfe-Kenner und -Nutzer gegen die normal Arbeitenden, die Araber gegen die Nicht-Araber, die Afghanen gegen den Rest der Bevölkerung, die 'Systemparteien' gegen die einzige demokratische Partei samt jeweiliger Anhängerschaft ....?



    • Vernunft und Freiheit
      11. Juli 2026 21:34

      @europraxie. Da können Sie beruhigt sein. Die von mir genannten Liberalen haben die freie Wirtschaft nicht als Anarchie gesehen, sondern als möglichst große wirtschaftliche Freiheit innerhalb rechtlicher Grenzen. Am schönsten zu lesen ist "Wege zur Knechtschaft" von Hayek.



  10. Undine
    11. Juli 2026 11:09

    OT---aber natürlich sehr interessant, obwohl KÖPPEL ja bekanntlich dumm und überhaupt ganz pfui ist:

    "Bombardiert PUTIN Europa? Beunruhigender Reuters-Bericht – Vorschau «Weltwoche Deutschland»"

    https://www.youtube.com/watch?v=GF8XQyjT094&t=903s



    • Whippet
      11. Juli 2026 11:25

      Ich denke immer wieder daran, wie Kennedy auf Kuba reagiert hat. Dabei war Kuba weit weg von den USA.



    • ÄGIS
      11. Juli 2026 12:14

      Kuba - USA = 150 km



    • Peregrinus
      11. Juli 2026 12:53

      @ÄGIS
      Ja ÄGIS; so ist es. - Die kürzeste Entfernung zwischen den USA (Key West, Florida) und Kuba beträgt (laut wikipedia) in der Luftlinie nur etwa 154 Kilometer, die von Wien nach Linz ca 155, die von Miami nach Havanna ca 380, die von Wien nach Bregenz ca 500 km. Wenn ich dran denk, wieweit Linz von Wien entfernt ist und erst recht Salzburg; von Bregenz (unter Umgehung von Innsbruck), so erfasst mich auf Grund der unendlichen Weite Österreichs ein schauern. – Whippet sei Dank.



    • Ireneo
      11. Juli 2026 13:14

      Putin hat vor allem die angeblich von den Ukrainern ach so drangsalierten ethnischen Russen in vielen Städten der Ostukraine ausgebombt. Sicher nur eine Kleinigkeit, die einer Undine und einem Köppel schon mal entgehen kann.



    • phaidros, aus gutem Grund
      11. Juli 2026 13:44

      Soso, den Grindigen erfasst also "ein schauern"....da schaue ich aber.

      Deutsche Sprache, schwere Sprache.



    • elokrat1
      11. Juli 2026 14:29

      An der schmalsten Stelle (Russland - USA) misst die Bering Straße nur 85 km, also ein Katzensprung.



    • pressburger
      11. Juli 2026 14:48

      Roger Köppel drückt sich vorsichtig aus, Köppel weiss wo von er spricht. Köppel, der einzige West Europäischer Journalist, der mit den massgeblichen Leuten in Moskau gesprochen hat - mit Solowjow, mit Uschakow, mit Peskow, mit Simonjan, mit Karaganow. Alles Namen die einem westlichen Journalisten mit aufgesetzten EU Scheuklappen nicht bekannt sind, weil er zu feige ist mit Peskow, oder Lawrow zu reden.
      Wenn Russland zum erklärten Feind des Westens deklariert wurde, sollte man wissen was der Feind vor hat, nicht in den eigenen Fantasien schwelgen.



    • Ireneo
      11. Juli 2026 16:30

      wozu soll man mit Peskov und Solovjov reden? Die lügen und manipulieren den ganzen Tag. Solovjov will Europa mit Atombomben ausradieren. Mit diesen Leuten zu reden hat genau so viel Sinn, wie wenn man von Stocker und Babler über den Zustand Österreichs reden will.



    • Ireneo
      11. Juli 2026 16:35

      Köppel will sich nur interessant machen und seine Zeitung verkaufen. Als nächstes wird er wahrscheinlich zu den Ayatollahs nach Teheran auf Dialog- und Friedenstour fahren, um die wahren Fakten zu erfahren und schreiben zu können, die uns die Systemmedien verschweigen.



    • Peregrinus
      11. Juli 2026 19:40

      Schauern“ und „schaudern" haben laut Duden im Kern dieselbe Bedeutung. Es lässt mich hoffen, dass vernünftige Menschen fähig sind, dies zu erkennen. Ein Allerweltstrottel ist dazu natürlich nicht fähig.



    • phaidros, aus gutem Grund
      11. Juli 2026 20:09

      Halbwegs vernünftige Menschen hätten des Grindigen "ein schauern" groß geschrieben.



    • Der liebe Augustin
      11. Juli 2026 20:17

      Das Wort grindig ist ein umgangssprachlicher, oft abwertender Begriff aus dem bairisch-österreichischen Sprachraum, der vor allem „schmutzig“, „ekelhaft“ oder „widerlich“ bedeutet.



    • Peregrinus
      11. Juli 2026 20:40

      @ An die unmittelbar Vorangehenden
      Sie haben die Pointe „es lässt mich hoffen“ nicht begriffen. Im Übrigen können Sie auch bei „es lässt mich schauern“ nachlagen. – Und noch was: Die Sprache unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung, sondern nur ihre schriftliche Wiedergabe. Aber selbst das zu begreifen; sind Sie zu dumm.



    • Bodo
      11. Juli 2026 21:49

      @Peregrinus

      Ihr Hauptproblem besteht darin, Ihre eigene Dummheit nicht zu erkennen. Aber das ist halt bei Dummen so.



    • Peregrinus
      11. Juli 2026 21:52

      Ein zusätzlicher Idiot hat die Bühne betreten



    • Peregrinus
      12. Juli 2026 20:25

      @ „Lieber“ Augustin
      Sie haben (am 11.07.2026. 20:17 h) geschrieben: „Das Wort grindig ist ein umgangssprachlicher, oft abwertender Begriff aus dem bairisch-österreichischen Sprachraum, der vor allem ‚schmutzig‘, ekelhaft‘ oder ‚widerlich‘ bedeutet.“ – Vollkommen richtig. An Hand dessen können Sie den minderwertigen Charakter von Phaidros festhalten, der in seiner Primitivität dauernd diesen miesen Ausdruck gebraucht. Werden Sie das als von berufswegen Alkoholisierter, der die Pestgrube überstanden hat, begreifen?



  11. Outback
    11. Juli 2026 11:02

    Der Artikel beginnt mit: „Jede Partei hat das Recht, jeden aus ihren Reihen und ihrer Fraktion auszuschließen, wen sie will. Das gilt auch für die Neos. Das haben auch andere Parteien schon getan, vor allem FPÖ und SPÖ.“
    Aha. Vor allem FPÖ und SPÖ:
    War da nicht auch eine – hier bei der Aufzählung nicht genannte - gewisse „Volkspartei“ (mit oder ohne „Ö“), unter einem gewissen Sebastian Kurz, der Efgani Dönmez wegen einer wohl pointierten aber inhaltlich vermutlich gar nicht so unzutreffenden Anmerkung aus der Partei entfernte?

    Und Hut ab vor dem Mut von Veit Dengler, vielleicht wird Haltung doch noch irgendwann (im Diesseits hoffentlich!) belohnt.



  12. Whippet
    11. Juli 2026 10:31

    Jetzt bekommt die NATO-Beate die Rechnung präsentiert, sie fällt für sie hoch aus. Dengler bleibt auf seinem Mandat bis zum September 2029 sitzen und wird den NEOS maximal schaden. Dies wird die linkslinke Verliererampel enorm schwächen, während Kickl davon profitieren wird. Dengler trägt dazu bei, die NEOS bei der kommenden Nationalratswahl an der 4 %-Hürde scheitern zu lassen. Damit hat er in seinem Leben etwas Positives für die Gesellschaft geleistet.



    • Undine
      11. Juli 2026 11:16

      @Whippet

      ************!

      Wohl bekomm's der Nato-Beate mit der Stimme einer Kreissäge, der Gestik eines Teenagers und dem Verhalten einer Marktschreierin. Sie repräsentiert Ö im Ausland! Weit haben wir's gebracht. Aber zum Trost: Die Deutschen sind noch ein bisserl schlimmer dran.



    • elokrat1
      11. Juli 2026 14:22

      @ Beide ***
      Das dürfte Teil der systematischen Zerstörung der Gesellschaft sein.



  13. Orakel
    11. Juli 2026 10:18

    Menschen mit Haltung, mit Anstand, mit Ehre und Gewissen haben es in diesen Zeiten mehr als schwierig!

    Manche werden gar aus Mexiko entführt und landen, wie ein Füllmich, im Gefängnis - ohne handfeste Anklage!
    Andere werden sanktioniert verlieren Zugang zu ihren Konten, ihren Ersparnissen wie ein Baude und viela Journalisten!
    Bei einigen ist gar die gesamte Familie gleich mit ins Elend gestürzt worden!
    Auch die ohne entsprechende Anklagen ohne die Möglichkeit eines Einspruchs ohne Recht auf Berufung!

    Das sind keine Rechtsstaaten mehr, das ist Willkür!
    Das ist keine Demokratie, das ist eine From der Diktatur, die man ja in Russland und China zu Recht anprangert!



    • Whippet
      11. Juli 2026 10:46

      Diese Willkür wird von der EU nicht verhindert, sondern gefördert. Es deprimiert, kein Licht am Horizont zu sehen



    • Vernunft und Freiheit
      11. Juli 2026 11:33

      Ich denke, dass die EU und vor allem Deutschland und England nur noch mit Mühe als demokratische Staaten mit freien Wahlen, Meinungsfreiheit in Wort und Schrift und Vertragsfreiheit zu erkennen sind.
      Jedenfalls ist der Anspruch der amerikanischen Verfassung: "Regierung des Volkes, für das Volk und durch das Volk" nicht mehr zu erkennen.



  14. queen consort
    11. Juli 2026 10:16

    Ein paar Mal trat Veit Dengler beim Exxpress Morgen auf und ich fand ihn schwer aushaltbar. Aber in diesem Fall muss ich sagen, gegen die überbordende Parteienfinanzierung zu stimmen, Hut ab! Das hört sich an, wie einer, der noch ein Quäntchen Vernunft im Kasten hat, was sich natürlich mit Linien einer Beate nicht auf gleich bringen lässt. Sie ist neben Babler ein Sargnagel fürs Land (mM), unterstützt von den Sargnägeln der Schwarzen. Alleine ihre Stimme empfinde ich als Zumutung für meine Ohren.
    Und dass sie uns ausverkauft - an die Ukraine, an die Nato, an Brüssel. Aber wenn der Karas ihr Lehrherr war, dann wundert nix mehr. Alles Antiösterreicher, die davon träumen, in Brüssel links und rechts vom Thron der (noch heimlichen) Kaiserin zu sitzen. Widerlich.



    • Whippet
      11. Juli 2026 10:25

      Danke, auf den Punkt gebracht.



    • elokrat1
      11. Juli 2026 14:18

      @ queen consort
      Er ist auch in Links Rechts Mitte von Servus TV aufgetreten. Ich hatte den gleichen Eindruck wie Sie



  15. Livingstone
    11. Juli 2026 09:31

    Eine kleine Anekdote aus erster Hand für die CVer in diesem Forum. Als die liebe Beate Mitarbeiterin bei Karas in Brüssel war, hat sie das im Office aufliegende GV (war damals noch nicht elektronisch) immer sofort gecheckt, wenn ein neuer Praktikant gekommen ist. Und je nach dem ob derjenige CVer war oder nicht, hat sie ihm das Leben zur Hölle gemacht oder war freundlich. Bis ein Cbr. das GV für Beate unerreichbar entsorgt hat...

    So schaut's aus, im NEOS-Haus. Für mich ist es unverständlich, wie man als CVer bei den NEOS sein kann. Denkunmöglich.



    • Wertkonserve
      11. Juli 2026 09:38

      GV?

      Geschlechtsverkehr!?



    • queen consort
      11. Juli 2026 09:57

      GV - grüner Veltliner?

      die B. braucht keine extra Bandagen, um anderen das Leben zur Hölle zu machen: ich kenne jemanden, der nennt sie "Kreischamsel" - sehr passend. Die Stimme alleine ist Hölle. Die Art dann noch dazu - das muss man erst mal einen Tag lang aushalten...



    • El Capitan
      11. Juli 2026 10:11

      Unsere blonde Beate ist ja nicht durch hervorragende Leistungen nach vorne gekommen. Sie hat einen kleinen Fehltritt des Parteigründers eiskalt ausgenützt, um ihn zu verdrängen.
      Beate ist eine berechnende Person, die mit Liberalismus nichts am Hut hat. Ich gehe jede Wette ein, dass sie ununterbrochen ihre Umgebung scannt, um jeden sofort zu verdrängen, der ihre Macht gefährden könnte.
      Merkel 2.0 halt. Mehr ist da nicht.



    • Livingstone
      11. Juli 2026 10:14

      El Capitan - genau so sehe ich das auch. Und die Geschichte mit dem Fehltritt kennen auch die Wenigsten...



    • Whippet
      11. Juli 2026 10:20

      Was ist dieser Fehltritt, der so unangenehm war, dass Meindl-Reisinger ihn nutzen konnte?



    • Wertkonserve
      11. Juli 2026 10:29

      Wusste er nicht, was GV bedeutet?



    • El Capitan
      11. Juli 2026 10:39

      @Whippet: Einige (viele?) Journalisten in Wien kennen die Geschichte, halten aber dicht - aus verständlichen Gründen. Im Falle der FPÖ wäre alles blitzschnell nach außen gedrungen und viral gegangen.
      Ein prominenter Journalist hat mir in lustiger Runde die Sache vor Jahren erzählt. Ich trete das hier nicht breit. Bitte um Verständnis.



    • eupraxie
      11. Juli 2026 10:49

      @Wertkonservative: ich tippe auf CV --- Curriculum vitae - aus dem Textverlauf



    • Livingstone
      11. Juli 2026 10:54

      El Capitan - im Parlament wusste das auch jeder. Aber die Geschichte gehört hier nicht her, das ist vollkommen richtig!



    • Cotopaxi
      11. Juli 2026 10:56

      @ El Capitan

      Die Journalisten wissen immer alles, nur uns lassen sie blöd sterben. Herrschaftswissen ist bei denen gut aufgehoben, schließlich sehen sie sich als Teil der herrschenden Kaste.



    • Cotopaxi
      11. Juli 2026 11:00

      Fehltritt des Parteichefs - da fallen mir zum Beispiel Fehltritte im Stile Josef Prölls ein.



    • GT
      11. Juli 2026 12:00

      Danke Livingstone für die Aufklärung. War mir nicht bewusst.



    • elokrat1
      11. Juli 2026 14:13

      @ El Capitan
      ******



    • elokrat1
      11. Juli 2026 14:15

      Die Beste hat einen Quoten-Vorteil, wie viele andere auch.



  16. Samantha
    11. Juli 2026 09:02

    Vielleicht hat er ja diesen furiosen Abgang geplant, weil ihm das ganze verlogene Theater schon 'zu blöd' war?



  17. El Capitan
    11. Juli 2026 08:51

    Noch eine Partei, die nicht mehr wählbar ist. Jetzt wirds eng.



    • Whippet
      11. Juli 2026 09:00

      Mich war sie auch vorher schon nicht wählbar.



    • Livingstone
      11. Juli 2026 09:39

      Ich kenne sehr viele der Gründer. Damals in der AktionsGemeinschaft haben die alle zur "linken Fraktion" in der AG gehört. Daher auch dieser ÖVP-Touch der NEOS.



    • Meinungsfreiheit
      11. Juli 2026 11:00

      Die ist schon lange nicht wählbar



    • Gerald
      11. Juli 2026 18:09

      Die waren noch nie wählbar. Die Neos waren immer schon ein Trojanisches Pferd, das Haselsteiner gründete, um frustrierte VP-Wähler zu täuschen und zu verhindern, dass die auf den Gedanken kommen, aus Verzweiflung FPÖ zu wählen.
      Dass Haselsteiner ein notorischer FPÖ-Hasser ist, ist ja bekannt. Man erinnere sich an seine Anti-Hofer Kampagne zur letzten BP-Wahl "Kommt Hofer - Kommt ÖXIT".



  18. Christian
    11. Juli 2026 08:00

    Eigentlich habe ich von dieser Partei noch nichts vernünftiges gehört.



  19. Politicus1
    11. Juli 2026 07:48

    damit hat die Meinl-Reisende ihr wahres Gesicht gezeigt



    • Orakel
      11. Juli 2026 07:54

      Jetzt erst?
      Diese Frau hätte in ihrer Puppenstube verweilen und dort "Politikerin" spielen sollen!



    • elokrat1
      11. Juli 2026 14:08

      @ Orakel
      Da gäbe es einige, die dorthin gehören. In kurzer Zeit würden sich sich um die Schönste Puppe zerfleischen.



  20. sokrates9
    11. Juli 2026 07:37

    Gegen hövchste Parteienförderung zu stimmen, das geht schon gar nicht! Das Abzocken der Bevölkerunhg hat doch höchste Priorität!
    Was will man von einer Bilderbergerin und Natofan , ausgebildet von Karas, anders erwarten!Auch die Sozialisten haben ja einen integren mann in Tirol - Name gerade empfallen - aus der Partei rausgeworfen da eer gegen die Abzockerei der Parteien stimmte.
    Stimmvieh ist gefragt!



    • Whippet
      11. Juli 2026 07:53

      Bei den NEOS endet Liberalität dort, wo jemand das eigene Wahlprogramm ernst nimmt.



    • Orakel
      11. Juli 2026 07:56

      Nein Whippet - da muss ich leider widersprechen!

      Bei den NEOS endet Liberalität dort, wo ein Kickl verhindert werden sollte/konnte!



    • Ingrid Bittner
      11. Juli 2026 08:08

      @Orakel - Ergänzung: internationale Stimmen zu Herbert Kickl :

      https://youtube.com/shorts/PrKS_Wfvg0k?is=m3LjAS6UnsE6OgYH

      Wie kann man nur??? Klarlogisch dass die Mitbewerber da im Quadrat springen.



    • Whippet
      11. Juli 2026 08:09

      Richtig, Orakel! Der Hinauswurf Denglers zeigt die Haltungder NEOS für alle sichtbar.



    • Altsteirer
      11. Juli 2026 08:16

      alle
      *******
      *******
      *******



    • queen consort
      11. Juli 2026 10:04

      @Ingrid Bittner
      Stimmen zu Herbert Kickl - stimmt alles. Ich wünsche mir aber, dass er diese "Stammtische" abgibt - wenn auch er Haiders Pointen schrieb, so passt dieses Format nicht zu ihm, mM nach. Er ist eher der Philosoph, denn der Dialektkasperl, wenn es auch verständlich ist, dass er das Format beibehalten will. Auch Hainbucher kommt mir immer etwas fehl am Platz vor bei den "tiefen" Stammtischen.



    • Verschwörungssatiriker
      11. Juli 2026 11:59

      .....mir kommt manchmal vor, dass "queen consorts" Beiträge von einer der FPÖ nicht wohlgesinnten "Bespitzelungs-Organisation" beauftragt sind?



    • Gerald
      11. Juli 2026 18:07

      @Orakel

      Jegliche Liberalität bei den NEOS wurde schon beendet, als Meinl-Reisinger Parteichefin wurde. Die war immer schon im Kern eine Sozialistin, die auch problemlos bei den Grünen anheuern hätte können und bei der die Machtgier immer schon aus den Augen leuchtete.

      @queen consort

      Kickls Reden sind an die Zielgruppe angepasst. Seine polemischen Reden hält er im Bierzelt, wo er volle Zelte unterhält, während seine Konkurrenten da oft nicht einmal die eigenen Parteimitglieder begeistern können. Dass Kickl aber auch das staatsmännische Auftreten beherrscht, hat er als IM gezeigt und auch im letzten NR-Wahlkampf.



    • Isis42
      12. Juli 2026 09:33

      @sokrates9: Sie meinen wohl Dr. Dornauer, einer der "klügeren" Sozen in Tirol.



  21. Gerald
    11. Juli 2026 07:32

    Eine behauptete liberale Partei haut wegen einer Meinungsverschiedenheit zur Parteienförderung (die Dengler als Einziger reduzieren will) ein Gründungsmitglied raus. Denn der wagt es tatsächlich an liberalen Grundsätzen festzuhalten.

    Die unter Meinl-Reisinger schon in NEOSozialisten transformierte Partei ist offenbar gerade dabei, sich gleich weiter in NEOStalinisten zu verwandeln.



    • Cotopaxi
      11. Juli 2026 07:36

      Anhand der Lebensläufe der (Gründungs)mitglieder sieht man doch, dass die NEROS nur ein Ableger der Schwartzen sind. Der Apfel fiel nicht weit vom Stamm der Schwartzen Charakterlosigkeit.



    • Gerald
      11. Juli 2026 17:58

      Stimmt leider. Dengler war ja auch schon in 'Diskussionen auf Exxpress-TV zu sehen. Zwar durchaus gutes, liberales Wirtschaftsdenken, aber sobald es in anderen Politikpunkten zu sehr gegen die woken Glaubensgrundsätze ging, ratterten bei ihm die mentalen Rollbalken runter.



  22. Josef Maierhofer
    11. Juli 2026 06:34

    Der Kampf für die Verfassung, das wichtigste Anliegen, trifft für keine der Systemparteien zu.

    Herr Dengler wurde auch als Abgeordneter ausgetauscht und nicht nur aus der Partei ausgeschlossen.

    Ja, Liberale kommen bei den Systemparteien nicht gut an, sie passen nicht in das linke Gesamtbild der Einheitspartei. Wo kommen wir da hin, wenn jemand noch ein Quäntchen Gewissen hat und Verantwortung übernehmen will ? Da geht doch glatt stramme Parteipolitik und Fraktionspflicht vor.

    Das Bedürfnis, die Fraktionsdisziplin zu verlassen wird geringer, wenn die Parteilinie für Land und Leute aufgestellt ist und für direkte Demokratie, als wenn sie, wie bei den Systemparteien, gegen Land und Leute agieren soll und gegen direkte Demokratie. Auch das zeigt der Fall Dengler. Es sei ihm hoch angerechnet !

    Direkte Demokratie reduziert die Bedeutung der Parteien auf das, was sie sein sollten, nämlich verfassungsgemäß die Diener des Volkes im Wettstreit um bessere Ideen für Volksentscheide.

    >>>



    • Josef Maierhofer
      11. Juli 2026 06:36

      >>>

      Dr. Andreas Unterberger, 'Schafft die(se) Politik ab !' wäre so ein Plädoyer für direkte Demokratie.

      Derzeit findet man solche direktdemokratische 'Anwandlungen' maximal bei der FPÖ.



    • elokrat1
      11. Juli 2026 07:58

      @ Josef Maierhofer
      ********
      Wer Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein als „…reiner Populismus auf Kronenzeitungs-Niveau“ bezeichnet, der zeigt simples ÖVP-Niveau!



    • Josef Maierhofer
      11. Juli 2026 08:44

      @ elokrat1

      Ja.



    • queen consort
      11. Juli 2026 10:10

      @Maierhofer
      ja, das dachte ich auch. Wie kann man so einen ehrlichen Aufruf eines Politikers mit "Kronenzeitungsniveau" bezeichnen? Meine Vermutung: da es niemand aus den Reihen der ÖVP je wagte sich gegen die enorme eigene Parteienförderung zu stellen, versucht Dr. AU dieses Faktum mit Kronenzeitungspopulisus zu übertünchen, damit es nicht so laut gegen den Himmel schreit. Ungut, einfach...



    • eupraxie
      11. Juli 2026 10:53

      @Josef Maierhofer: woher haben Sie das, dass Veit Dengler gegen seinen Willen das Abg-Mandat entzogen wurde?



    • Josef Maierhofer
      11. Juli 2026 10:57

      @ europraxie

      EXXpress hat das gepostet.



    • eupraxie
      11. Juli 2026 11:04

      @Josef Maierhofer: ich entnehme dem Express, dass er nicht daran denkt, das Mandat zurückzugeben. Meines Wissens kann es ihm nicht entzogen werden. Sollte er es freiwillig zurücklegen, ist der Nachfolger festgelegt und nicht frei wählbar von der Parteiführung.



    • Wyatt
      11. Juli 2026 11:49

      @ Josef Maierhofer
      ********
      ********



    • elokrat1
      11. Juli 2026 14:02

      @ eupraxie
      Die SPÖ hat in der Vergangenheit ihren Abgeordneten ein Dokument unterschreiben lassen, dass er / sie "freiwillig" auf das Mandat verzichtet. Diese Dokument verblieb bei der Partei und konnte bei "Bedarf" verwendet werden. Möglicherweise gibt es das noch immer, auch bei den NEOS.



    • Josef Maierhofer
      11. Juli 2026 16:51

      @ europraxie

      Wörtlich habe ich gelesen, er wurde aus der Partei ausgeschlossen und aus dem Parlaments lub hinausgeworfen.



    • Gerald
      11. Juli 2026 18:03

      @elokrat

      Ich weiß jetzt nicht, wie das Rücktrittsprozedere eines Nationalratsabgeordneten ablaufen muss, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Blankounterschrift durchgesetzt werden kann. Der Betroffene sollte das doch jederzeit notariell beglaubigt widerrufen können.



    • Hoki
      11. Juli 2026 18:12

      @Gerald + Elokrat
      das mit der Blankounterschrift war früher usus; ob auch noch jetzt, entzieht sich meiner Kenntnis.
      Ein Abgeordneter kann aus der Partei ausgeschlossen werden. Ebenso aus seinem Parlamentsklub. Deswegen ist er noch immer Abgeordneter (wilder). Er kann sein Mandat zurücklegen, dann wäre er es los (siehe 1. Absatz).






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