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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die Alten diktieren, und die Jungen haben zu kuschen

30. Juli 2026 00:49 | Autor: Andreas Unterberger
116 Kommentare

Das klingt krass. Aber das ist politisch die klare Folge einer komplett deformierten Alterspyramide. Die Babyboomer – ja, meine Generation – haben als erste Generation der Geschichte viel zu wenige Kinder in die Welt gesetzt. Jetzt sind sie selber alt. Sie lasten dennoch weiterhin und sogar in mehrfacher Hinsicht komplett die Folgen ihres eigenen Versagens und ihres verantwortungslosen wohlfahrtsstaatlichen Genusslebens den heutigen und künftigen Jungen auf. Sie konsumieren zwischen Mallorca und Kreuzfahrten sogar noch weitere ungedeckte Schecks auf die Zukunft. 

Es ist eigentlich mehr als erstaunlich, dass es in keiner Weise zu einer Revolte der Jungen gegen die untragbar gewordene Vermehrung der Lasten auf ihrem Rücken gekommen ist. Was für ein Unterschied zu den 60er und 70er Jahren, als die ganze Gesellschaft geradezu von einem Jugendkult geprägt worden war. Dieser damalige Zeitgeist reichte vom jüngsten je in dieses Amt gewählten US-Präsidenten – John F. Kennedy – bis zur sexuellen Revolution der "68er", welche Universitäten und Familien mit bis heute anhaltenden Folgen schwer beschädigt hat.

Genau in jenen Jahren (jedoch nicht in den unmittelbaren Nachkriegszeiten, wo wirkliche Armut geherrscht hat!) begann nachweislich die staatliche Schuldenmacherei ohne jede Hemmung ebenso wie die Abkehr von einer nachhaltigen Energiepolitik durch Verbot der Atomkraftnutzung ebenso wie die Beschädigung der Landesverteidigung durch Einführung eines Wehrersatzdienstes; in Österreich wird diese Epoche von den Resten der SPÖ freilich noch immer als goldene Kreisky-Jahre verherrlicht. Was sie für die SPÖ auch insofern tatsächlich gewesen ist, als die feiernden Babyboomer Kreisky damals zu absoluten Mehrheiten verholfen haben.

Das alles wäre nicht so katastrophal geworden, wenn die Babyboomer nicht gleichzeitig das Kinderkriegen (mit Hilfe der damals auf den Markt gekommenen Anti-Baby-Pille und der weitgehenden Freigabe der Abtreibung) als zu mühsam weitgehend eingestellt hätten.

Jetzt aber steht die nächste Generation vor den Scherben, welche die Babyboomer zurücklassen:

  • Staatsschulden, die nicht nur absolut, sondern auch relativ (im Vergleich zur gesamten Wirtschaftsleistung) Rekordhöhen erreicht haben;
  • Ein sich katastrophal verschlechterndes Zahlenverhältnis zwischen jenen, die noch arbeiten und damit ins System einzahlen, und jenen, die aus dem System entnehmen und die die einstigen Pensionsgarantien – obwohl mathematisch total unhaltbar – noch mit Zähnen und Klauen verteidigen;
  • Politische Entscheidungsverhältnisse, wo die Älteren total dominieren;
  • ein dramatisches Zurückfallen der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen und westeuropäischen Wirtschaft gegenüber Ostasien und Osteuropa;
  • unbezahlbaren Folgen einer illusionistischen Grün-Politik (gerade hat laut "Times" ein britisches Forschungsinstitut errechnet, dass die leichtfertig beschlossene "Netto-Null"-Emissionspolitik jeden einzelnen Haushalt bereits in vier Jahren weit über 1600 Euro jährlich kosten wird);
  • und eine völlig ausgedünnte Landesverteidigung, der man – nicht nur in Österreich – zugunsten des Konsums einerseits das Geld entzogen hat, und der andererseits mangels Nachwuchses die Soldaten ausgehen, weil man nach der Implosion des Kommunismus gierig eine riesige Friedensdividende verjubelt, aufs Kinderkriegen vergessen und gleichzeitig übersehen hat, dass neue aggressionslüsterne Diktatoren an die Macht könnten und dann auch gekommen sind.

Die österreichische Regierung hat in den letzten Tagen so getan, als ob sie die Folgen zumindest für das österreichische Bundesheer durch eine Verlängerung des Wehrdienstes abmildern würde. Das wird aber zwangsläufig schief gehen, solange man nicht den für die paar noch vorhandenen jungen Männer viel bequemeren Zivildienst gleichzeitig kräftig verlängert. Das hat man aber auf Wunsch der Neos und aus politischer Feigheit unterlassen. Gleichzeitig greift man populistisch ohne jeden Nutzen neuerlich tief in die Schuldenkasse und glaubt geradezu infantil, dass die Jungen wegen einer Erhöhung des Soldes auf tausend Euro zu Lasten des schwer überschuldeten Budgets jetzt in Massen zum Heer drängen werden.

Man fasst es nicht, in was für einer Welt die politische Klasse lebt. Hauptschuld an der total verkorksten Heereslösung, die das Gegenteil des Notwendigen erreichen wird, sind eindeutig die Neos (und alle jene, die auf diese – bei aller Notwendigkeit eines klassischen Liberalismus – mehrheitsmäßig eigentlich überflüssige Partei noch Rücksicht nehmen!). 

Dabei ist es ausgerechnet ein ehemaliger Neos-Abgeordneter – der Vorarlberger Gerald Loacker – der den bisher klügsten Vorschlag zu einer wenigstens teilweisen Milderung dieser Generationenungerechtigkeit gemacht hat. Sein Vorschlag lautet zusammengefasst: "Wehrdienst verlängern? Dann auch später in Pension". Aber er hat offenbar schon länger gefühlt, in dieser Partei keinen Platz zu haben.

Wenn man den Jungen eine längere Wehrdienstzeit aufzwingt – was für die österreichische Landesverteidigung in Zeiten eines wahnsinnigen Diktators in Moskau absolut notwendig geworden ist – dann sollte auch von den Älteren eine längere Lebensarbeitszeit, also ein späterer Pensionsantritt, verlangt werden können.

Das wäre eine echte, eine notwendige, eine logische und vor allem gerechte Reform gewesen. Aber mit der SPÖ in der Regierung ist die ganz offensichtlich nicht machbar. Sie ist eindeutig die populistischste, die verantwortungsloseste Partei des Landes (wobei freilich zugleich total offen ist, ob so wie unter Jörg Haider und H.C. Strache, auch unter Herbert Kickl die notwendigen Reformen mit der FPÖ möglich wären – während man den Neos im Gegensatz zu ihrer sonstigen Performance zumiindest in Hinblick auf das Pensionsantrittsalter einen dicken Gutpunkt in Sachen Reformbereitschaft gutschreiben muss).

Eine echte, notwendige, logische und gerechte Reform wäre es überdies gewesen, endlich auch für Frauen eine Dienstpflicht einzuführen. Sind letztlich doch die Frauen hauptverantwortlich für den Geburtenrückgang. Das hören sie zwar nicht gerne, aber das kann man umso mehr sagen, als die Unterstützung für alleinerziehende Frauen wirklich großzügig geworden ist, falls sich die Väter in manchen Fällen ihrer Pflicht entziehen sollten (was so manche deshalb tun, weil ihnen die Medienwelt eingeredet hat, Kinder wären eine Last, weil diese in der Vergnügungs-, Kultur-, Unterhaltungs- und Filmwelt fast nicht mehr vorkommen dürfen).

Kurz konnte man in diesem Tagen beim Lesen von Überschriften glauben, dass ausgerechnet die zuletzt radikal nach links abgedriftete Katholische Jugend in diesem Zusammenhang nach "Gleichberechtigung" gerufen hätte.  Jedoch im Kleingedruckten wird rasch klar, dass die vom Beitrag aller Kirchenmitglieder finanzierte KJ-Funktionärsschar nicht die sonst ständig verlangte Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen im Sinn haben, sondern die zwischen Zivildienst und Wehrdienst. Womit sie massiv gegen die von der Kirche durchaus als notwendig anerkannte Landesverteidigung agitieren.

Womit man zum bedrückenden Schluss kommen muss, dass auch die Jungen nicht schlauer sind als die Alten. 

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  1. Undine
    30. Juli 2026 22:44

    OT---aber hat jemand etwas vernommen, daß FAUCI GEGRILLT worden ist? Sollte ich in der ZIB1 oder im MJ etwas überhört haben? Das CORONA-KARTENHAUS bricht nämlich jetzt endlich zusammen. Zeit wird's! Mir wurde gesagt, daß es auf "X" wild zugeht. Vielleicht weiß jemand hier im Blog mehr darüber.



    • sokrates9
      30. Juli 2026 23:48

      Trump is umgefallen und hat Begnadigung durch grenzdebilen Voränger durchgewunken!-siehe Makel! :-(



    • Undine
      31. Juli 2026 08:25

      sokrates9

      Das darf nicht wahr sein!



  2. pressburger
    30. Juli 2026 22:35

    Nicht Energiepolitik ist entscheidend, sondern die verfügbare Menge, zuverlässiger und leistbarer Energie, ist der Motor der produktiven Wirtschaft, die Wirtschaft ist der Garant des Wohlstands. Alles Themen, von denen die Politik, insbesondere die Politik,! Sprich, Ideologie durch der Linken, nichts wissen will. Die ÖVP ist zu den wirtschaftsfeind!ichen Linken.übergewechselt.
    Damit ist auch die Frage der Generationengerechtigkeit geklärt. Von Zuwachs an Wohlstand der arbeitenden Generationen wird es kein Gerechtigkeit geben.



  3. Undine
    30. Juli 2026 22:34

    A.U. titelt:

    "Die Alten diktieren, und die Jungen haben zu kuschen"

    Also, wenn die Alten der Ansicht sind, daß die Jungen gefälligst "unsere Werte" auf dem Schlachtfeld Ukraine zu verteidigen haben, dann wird's gefährlich für die Jungen" Da hoffe ich sehr darauf, daß unsere jungen Männer sich WEIGERN!

    Vor den GANZ Alten, nämlich vor all jenen, die VOR WKII geboren sind, die sich noch an diese Zeit mehr oder weniger gut erinnern können, brauchen die Jungen keine Angst zu haben. DIE WISSEN nämlich noch zu gut, WAS KRIEG bedeutet: Angst, Leid, Sorgen ums Überleben, um Söhne, Brüder, Väter, Ehemänner an der Front, Elend, Vertreibung, Not, Hunger, Tod, Verstümmelung usw.

    Aber vor jenen Alten, die ab 1946 geboren sind, vor denen müssen sie Angst haben, denn die wissen nicht wirklich, was Krieg bedeutet: Krieg ist die Hölle!

    Also, liebe junge Männer, hütet euch vor den unter 80-Jährigen! Der Ukrainekrieg ist nicht unser Krieg! Schade um Milliarden unseres Steuergeldes für die Ukraine!



    • Undine
      30. Juli 2026 22:39

      PS: Es reicht schon, daß ihr die immensen Schulden, weil unser Steuergeld an Fremde aller Art so verantwortungslos verpulvert wird, einmal zurückzahlen müßt! Das ist Last genug für euch! Seid also vorsichtig, wenn die Alten, die KEINEN KRIEG erlebt haben, ungeniert euch als Kanonenfutter in die Ukraine schicken möchten!



    • rowischin
      31. Juli 2026 04:15

      @undine:Blödsinn was Sie da schreiben. Können Sie sich nicht mehr an den Slogan "Nie wieder Krieg" erinnern? Die Generation, die im Krieg und danach geboren wurde haben die Erzählungen von Krieg und den Zustand des Landes mitbekommen, also diese Generation will keinen Krieg und ist dankbar eine so lange Friedenszeit erlebt zu haben.



    • Undine
      31. Juli 2026 08:38

      @rowischin

      Ich gestehe, daran gedacht zu haben, daß auch Leute, die jetzt 76 Jahre alt sind, für den Einsatz unserer jungen Männer im Ukraine-Krieg sind---auch hier im Forum; aber auch ältere, was mich wundert. Gewundert hat mich v.a., daß gerade die jetzigen noch nicht ganz so Alten so schnell umgeschwenkt sind vom Ruf "Nie wieder!" auf die neue Kriegsbegeisterung, die auch hier im Blog eindeutig zu erkennen ist.



  4. queen consort
    30. Juli 2026 19:10

    Hat irgendjemand eine Idee, wie man an den neuen podcast von Schöllhammer, die Drei kommt? Es ist nicht zu finden. Wie verhext. HILFE



  5. Leo Dorner
  6. Leo Dorner
    30. Juli 2026 18:45

    Europa in Auflösung – Ceuta im Juli 2026: Merkels Vermächtnis.
    Diese Masseninvasion wird von Europa nicht abgewehrt. Im Gegenteil. Sie wird befördert, versorgt und über Land und Kontinent verteilt. Ihre Vollstrecker tragen keine Uniformen. Ihre stärksten Verbündeten sitzen in Gerichten, Ministerien und den Institutionen der Europäischen Union.
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/euopa-in-aufloesung-ceuta-spanien-aufnahmeverfahren/



  7. Vernunft und Freiheit
    30. Juli 2026 17:33

    Nun, ich möchte gern eine wahrheitsgemäßere Fassung einer kleinen Passage des heutigen Tagebuchs vorlegen, nämlich:

    "Dabei ist es ausgerechnet ein ehemaliger Neos-Abgeordneter – der Vorarlberger Gerald Loacker – der den bisher klügsten Vorschlag zu einer wenigstens teilweisen Milderung dieser Generationenungerechtigkeit gemacht hat. Sein Vorschlag lautet zusammengefasst: "Wehrdienst verlängern? Dann auch später in Pension". Aber er hat offenbar schon länger gefühlt, in dieser Partei keinen Platz zu haben." so weit prima.

    Wenn man den Jungen eine längere Wehrdienstzeit aufzwingt – was für die österreichische Landesverteidigung in Zeiten wahnsinniger Neocons in Washington und ebensolcher möchtegern Feldherren in Europa absolut notwendig geworden ist – dann sollte auch von den Älteren eine längere Lebensarbeitszeit, also ein späterer Pensionsantritt, verlangt werden können."

    Wenn ich meine Altersgenossen vom "Club der reisenden Rentner" so sehe, dann fehlt es denen an nichts. Gute Rente mit



    • Vernunft und Freiheit
      30. Juli 2026 17:35

      Fortsetzung:
      Gute Rente mitspätestens 63, finanziert von Beiträgen und mit Schulden für diejenigen, die es mal nicht so gut haben werden.



    • XYZ
      30. Juli 2026 17:42

      Ja, "Club der reisenden Rentner" - gute Formulierung. Keine Fernreise ist fern genug auf der Suche nach dem ultimativen Thrill. Schließlich darf man nichts versäumen im Leben. Auskosten, so lange es geht.



  8. Postdirektor
    30. Juli 2026 14:03

    Dr. Unterberger schreibt:
    „Es ist eigentlich mehr als erstaunlich, dass es in keiner Weise zu einer Revolte der Jungen gegen die untragbar gewordene Vermehrung der Lasten auf ihrem Rücken gekommen ist.“

    Nun ist es so. Österreich wächst und wächst. Die 10 Millionen haben wir bald erreicht. Wiener Schulen beispielsweise platzen aus allen Nähten (es mussten Container aufgestellt werden). Es sind genug Junge im Land. Werden die den Aufstand wagen, weil zu viele Lasten auf ihren Schultern liegen? Nein, ich glaube nicht.

    New York hat einen muslimischen Bürgermeister, London hat einen muslimischen Bürgermeister, Graz hat eine kommunistische Bürgermeisterin (ist keine Weltstadt, ich weiß), Wien braucht keinen muslimischen Bürgermeister, der jetzige erfüllt alle Wünsche der Muslime (ich erinnere nur an das jährliche Fastenbrechen im Rathaus mit an die Wand projiziertem Leitspruch).
    - >



    • Postdirektor
      30. Juli 2026 14:05

      - >
      Nachdem, laut Dr. Unterberger, die FPÖ unwählbar ist, soll nun die (V)P zur absoluten Mehrheit gewählt werden um Österreich zu retten? In Verbindung mit mehr jungen Burschen als Kanonenfutter für die Russen, die, glaubt man den Prognosen der Experten, uns unweigerlich überfallen werden? Und logisch, dass die Alten dafür länger arbeiten müssen???
      Für eine Zukunft, die nicht mehr die unsere sein darf.



    • Wyatt
      30. Juli 2026 18:16

      ******'
      ******
      ******



    • elokrat1
      30. Juli 2026 19:58

      @ Postdirektor
      *********



    • pressburger
      31. Juli 2026 09:07

      Wien wird einen Moslem zum Bürgermeister wählen



  9. Hegelianer
    30. Juli 2026 13:17

    Hätte man das Pensionsalter angehoben, hätte man auch genug Geld, das norwegische Modell einzuführen, das ohne Zivildienst auskommt: Männer UND Frauen werden gemustert, aber wer partout nicht will, muss nicht zum Heer. Und die Tätigkeit der Zivildiener erledigen Professionisten.

    Da es zum Pensionsalter aber ein striktes Njet der SPÖ gibt, hoffe ich jetzt, dass viele junge Männer, denen man drei weitere Monate Heer aufbrummt, das Gleichbehandlungsgesetz zu hinterfragen beginnen, das sich wiederum gegen sie wendet, wenn sie im öffentlichen Bereich (zB Unis) Karrieren anstreben. Männer, die länger zum Heer müssen, könnten sich dessen besinnen, MÄNNER zu sein, um auch das ganze Zwangsgendern zu hinterfragen und dementsprechend zu wählen.



    • Vernunft und Freiheit
      30. Juli 2026 17:39

      Ich bin 100 prozentig ihrer Meinung. ES ist wirklich unglaublich zu sehen, dass kaum jemand die Benachteiligung der Männer thematisiert. Männer könnten natürlich auch die Dauer des Ziviildienster früher abschlagsfrei in Rente gehen. Sie haben ja schon länger für die Gemeinschaft gearbeitet.



  10. Waltraut Kupf
    30. Juli 2026 11:15

    Die Gesellschaft steht vor einem kaum lösbaren Problem. Einerseits ist die Weltbevölkerung mittlerweile auf das Zehnfache ihrer vor einigen Jahrhunderten gegebenen Zahl angestiegen und benötigt entsprechend mehr Nutzvieh, was die so heftig bekämpften CO2 Emissionen neben Industrie und Verkehr gewaltig in die Höhe treibt. Es zirkulieren daher Gerüchte, die WHO würde an der Reduktion der Fertilität arbeite. Linke Ideologien propagieren „hol‘ dir ein Maximum an Spaß“ und bieten die Beseitigung eines wesentlichen Hindernisses in Form des „Menschenrechts auf Abtreibung“ an, wobei die obligate Formel, keine Frau mache sich diese Entscheidung leicht, heruntergebetet wird. Die Bildung ist zu einer politischen Propagandaschleuder verkommen und wird durch die Zuwanderung behindert Die ehrenwerten Rechtskonservativen zwingen die Frauen ins Erwerbsleben und arbeiten fleißig daran mit, den letzten Rest von Moral zu beseitigen. Die jungen Leute haben unter diesen Umständen keine Orientierung mehr.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 13:18

      Die Auswirkungen von CO2 sind viel zu gering, um das Klima maßgeblich zu steuern. Eine neue Studie im renommierten Fachjournal "Nature" entlarvt die Rechentricks früherer Publikationen und zeigt, dass reale Wolkeneffekte den angeblichen Treibhauseffekt von CO2 bei Weitem übertreffen und sogar neutralisieren

      Dinosaurier lebten, obwohl es damals ungefähr 10 Grad wärmer war als heute. Der CO2-Gehalt war sechs- bis zehnmal so hoch wie heute.



    • Wyatt
      30. Juli 2026 14:01

      angeblich lt. Wikipedia etc. besteht unsere "Luft" aus

      21 % Sauerstoff, 78 % Stickstoff 1 % Edelgase
      davon
      befinden sich aktuell rund 0,04 % (400 Teile pro Million oder ppm) Kohlenstoffdioxid (CO2), was einen geringen Anteil darstellt, exakt – also lediglich 0,038 Prozent CO2 ...in "unserer Luft"



    • Postdirektor
      30. Juli 2026 14:30

      @Waltraut Kupf

      Schon richtig, was Sie schreiben.

      Und bei der in den letzten Jahrhunderten tatsächlich um das Zehnfache gestiegenen Weltbevölkerung ist der höhere Nutzviehbedarf noch das geringste Problem. Diese zehnmal mehr Leute brauchen Platz und alles, was zum Leben dazugehört. Und sie machen vor allem durch ihre wachsende Mehrheit auch ihre „Kultur“ zur bestimmenden gegenüber jener der ständig schrumpfenden Autochthonen in der „westlichen Welt“.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 20:22

      @ Wyatt
      *** Korrekt
      Aktuell ist 0,038% CO2 in der Luft. Davon produziert die Natur selbst etwa 96%, den Rest, also 4% der Mensch. 4% von 0,038%, sind 0,00152%. Der Anteil von Deutschland ist 3,1% damit beeinflusst Deutschland mit 0,0004712% das CO2. Der österreichische Anteil ist ca. ein Zehntel der Deutschen.
      Dafür vernichten wir unsere Wirtschaft, Ich warte auf @Herby, wo ist er denn?



  11. XYZ
    30. Juli 2026 10:23

    Viele der 68-er und Post-68-er, die damals A.S.Neills "Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung" und Maos "Rotes Buch" nicht nur gelesen, sondern vor Begeisterung quasi inhaliert haben, wurden dann doch lieber Hofräte und Oberstudienrätinnen und genießen jetzt 20 oder 30 Jahre lang tolle Pensionen. Damit kann man Kulturliebhaber sein und Festspiele besuchen, aber auch Naturliebhaber und zum Whalewatching in die Arktis reisen, oder auch Autoliebhaber und mit einem großen SUV zum Wocheneinkauf fahren.
    Ach Kinder, das Leben ist schön!



  12. Josef Maierhofer
    30. Juli 2026 09:32

    Nun, die wahren Gründe für das Absacken der Fertilität, Nationalität und Neutralität liegen wohl darin, wie Dr. Unterberger richtig schreibt, in der Tatsache der Pille und Abtreibung und deren Verherrlichung und 'Vergesetzlichung', auch mit den Stimmen der (V)P, in der gesellschaftlichen Beliebigkeit und gleichzeitig der Tabus und Freiheitseinschränkungen und in der Zerstörung der Schule durch die Politik und Ideologie.

    Es fehlen also Menschen, Motivation und Geld, zufolge des Schuldenwahns und der finanziellen, Neutralität brechenden, Kriegsbeteiligung für die Landesverteidigung, der man sich nun besinnt, aber nicht wegen Putin, ganz sicher nicht.

    Ja, wenn wir so weitermachen mit all dem EU-Getöse von Überwachung bis Schulzerstörung, von Kriegsbeteiligung bis Schulden Machen, von fremdgesteuerter Politik gegen Österreich bis medialer Desinformation und Hetze von Politjustiz bis Islamismusverherrlichung, usw., usf., dann ist das unser 'Nachlass' an die Jungen.

    >>>



    • Josef Maierhofer
      30. Juli 2026 09:35

      >>>

      Die FPÖ sagt seit Jahrzehnten das Richtige. Wir können doch nicht den illegalen Migranten alles geben und unseren Familien alles nehmen. Das führt zu dem, was Dr. Unterberger heute beklagt.

      Österreich zuerst, dann wird es auch wieder ein Österreich geben.



    • GT
      30. Juli 2026 10:30

      Ad ,"neutralität brechenden, Kriegsbeteiligung für die Landesverteidigung, der man sich nun besinnt, aber nicht wegen Putin, ganz sicher nicht" Das stimmt einfach nicht. 2 Gegenargumente: 1. Putin hat den Angriffskrieg, der nun schon länger as der 2. Weltkrieg dauert begonnen. Das steht fest. 2. Seit Österreich in der EU ist, hat die Neutralität eine andere Bedeutung. Faktum est.



    • Josef Maierhofer
      30. Juli 2026 10:45

      @ GT

      George Friedman und Putins Antwort: Feb 2015

      https://www.bitchute.com/video/Ee0G7oc8s8ft/



    • Josef Maierhofer
      30. Juli 2026 10:47

      @ GT

      Österreich ist in die EU mit Sonderstatus, neutraler Staat eingetreten.

      Die Bedeutung hat sich nicht geändert, sie wurde von der EU und von unseren Systemparteien geändert.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 10:59

      @ Josef Maierhofer ****
      Danke für den Link. Die meisten Irrläufer werden es trotzdem NIE wahr haben wollen, es sei denn, der ORF berichtet das. Es ist das gleiche Verhalten, wie bei Covid. Viele lieben die Untertänigkeit, besonders die Deutschen!



    • eupraxie
      30. Juli 2026 13:08

      @Josef Maierhofer: Ö ist von der Beistandsklausel nicht ausgenommen. Also wenn ein EU Staat angegriffen wird, hat Ö - und haben all die anderen Staaten - Unterstützung zu leisten.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 13:30

      @ eupraxie
      1. Die noch gültige Neutralität steht ihrem Wunsch entgegen
      2. Der derzeitige "Zustand" des Bundesheers, aber auch deren Bewaffnung, ist bestens geeignet, dass Zivildiener maximal ausgelastet werden. Leichensäcke bereitzustellen und zu befüllen. Kein Problem, wir kämpfen für das Gute, gell?!



    • Josef Maierhofer
      30. Juli 2026 14:02

      @ europraxie

      Aber die EU Wird nicht angegriffen, maximal von der Ukraine, Nordstream 2.



    • eupraxie
      30. Juli 2026 15:26

      @elokrat1: hier irren Sie. Ö hat keinen Neutralitätsvorbehalt im Vertrag, lediglich die irische Klausel, die die Art der Unterstützung frei lässt. Es wird die besondere Stellung der Neutralen betont.

      Interessant auch die Verankerung in der Verfassung Art 23i B-VG.

      Aber lesen Sie den ganzen Text gem link.
      https://www.parlament.gv.at/fachinfos/rlw/Was-macht-die-oesterreichische-Neutralitaet-aus

      Der link ist auch für diejenigen interessant, die sich mit der rechtlichen Verankerung und auch Änderung der Neutralität beschäftigen.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 20:41

      @ eupraxie
      Ich bin kein Experte in dieser Frage, es gibt aber selbst bei Verfassungsexperten unterschiedliche Meinungen. In dem von ihnen angeführten Dokument, ist auch folgendes zu lesen:
      In Bezug auf die Beistandsverpflichtung, wenn ein EU-Staat Ziel eines bewaffneten Angriffs wird (Art. 42 Abs. 7 EUV), betonte Österreich, dass auch dann die (militärische) Neutralität respektiert werden müsse. Österreich entscheidet also selbst, in welchem Umfang und auf welche Weise (z.?B. Lieferung von Hilfsgütern) es Beistand leistet. Da EU-Beschlüsse im Rahmen der GASP und der GSVP immer einstimmig erfolgen müssen, wird davon ausgegangen, dass der besondere Status neutraler Staaten immer Berücksichtigung findet.

      Der Spiegel schrieb folgendes:
      Europäische Partner müssen einander bei einem Angriff beistehen, so besagt es die EU-Beistandsklausel. Österreich will nur zivil helfen und verweist auf seine Neutralität.



    • elokrat1
  13. Undine
    30. Juli 2026 09:18

    Gestern, schon zu nachtschlafender Zeit, habe ich gepostet und möchte es hier wiedergeben, weil es auch heute zum Thema paßt, da von @veritas thematisiert:

    "Ganz weit unten ist eine interessante Debatte entstanden auf einen Kommentar von @queen consort um 07:17:

    Man wollte wissen, was eigentlich genau unter den oft zitierten WESTLICHEN WERTEN zu verstehen ist, die angeblich seit nunmehr viereinhalb Jahren stellvertretend für uns von den Ukrainern tapfer verteidigt werden. Ob die Ukrainer das auch wissen, wofür sie seit Februar 2022 ihre Haut zu Markte tragen? Wurden sie jemals gefragt, ob ihnen dieser Kriegsgrund auch recht ist?

    Ich hoffe, daß uns unser Blogmaster darüber ernsthaft aufklären kann; das Interesse ist jedenfalls groß.

    Ich hoffe zudem, daß unter den sog. WESTLICHEN WERTEN, für die die Ukrainer zu Hunderttausenden fallen, nicht auch die "westlichen" Perversen-Aufmärsche gemeint sind. Die KIEWER wurden ja unlängst bereits damit beglückt!"



    • GT
      30. Juli 2026 10:33

      Sie können sich schwer vorstellen, so scheint, dass die Ukrainer nicht unter russische Herrschaft kommen und ein Vasallenstaat werden wollen.



    • Postdirektor
      30. Juli 2026 12:34

      @GT

      Haben Sie auch ukrainische Flüchtlinge in Ihrer Familie aufgenommen, wie @Undine?
      Wenn nicht, schade. Weil dann könnten Sie sie fragen, wie die denken.



    • sokrates9
      30. Juli 2026 14:58

      GT ist nicht vorstellbar. Putin will den Dombass dass seine ukrainischen Russen nicht gequält und ermordet werden,auf
      einen Selensky und Ukrainer die in der Vergangeheit den halben Bip von Russland erwirtschafteten, verzichtet er gerne!



    • Specht
      30. Juli 2026 15:11

      Unter einem russischen Vasallenstaat möchte man nicht sein, aber ist die EU nicht schon auf dem Weg dorthin? Hat uns wer gefragt ob wir die Neutralität, die beim Eintritt in die EU gewahrt bleiben sollte und nun eine quantite negligeable ist, auch tatsächlich aufgeben wollen? Die große Mehrheit möchte das nicht, ist der EU aber wurscht.



    • eupraxie
      30. Juli 2026 15:29

      @Specht: über die Neutralität Ö entscheidet ganz sicher Ö alleine und nicht die EU. Dass die Politiker bezogen auf die N vor dem Beitritt nicht die ganze Wahrheit gesagt haben, steht auf einem anderen Blatt.

      https://www.parlament.gv.at/fachinfos/rlw/Was-macht-die-oesterreichische-Neutralitaet-aus



    • GT
      30. Juli 2026 21:22

      Ja, zu Ihrer Beruhigung, wir gewähren einer Ukrainerin eine Arbeit.



    • ludus
      30. Juli 2026 22:10

      @GT

      Als Putzfrau, schwarz?



  14. Pennpatrik
    30. Juli 2026 08:52

    OT
    "Solche Szenen sind hierzulande noch weit entfernt: Anthony Faucis Anwalt wird demonstrativ aus dem Saal abgeführt. Fauci verweigerte in allen Fragen die Aussage, aber seine Tagebücher beweisen Täuschungsversuche seit 2020 – vom Virusursprung über Lockdowns bis hin zur Sterblichkeit."
    Das Coronagebilde bricht scheinbar zusammen. Nicht in der EU, in der die Lüge Staatsdoktrin ist, sondern in den USA, die sich einen Rest Meinungsfreiheit erhalten haben.



    • Undine
      30. Juli 2026 09:25

      @Pennpatrik

      Danke!*******************************!

      Hat das der ORF schon gebracht? NEIN! Er wird es auch nicht bringen! Daran erkennt man, daß der ORF seinen Auftrag bei Weitem nicht erfüllt.



    • Josef Maierhofer
      30. Juli 2026 10:15

      @ Undine

      Der ORF erfüllt 'seinen' Auftrag, den ihm die Systemparteien unter 'unserer Demokratie' geben.

      Für die Systemparteien gibt es eben nur 'unsere Demokratie' gegen die Demokratie zu verteidigen. Der ORF macht mit, muss mitmachten, ist mittendrin.



  15. Pennpatrik
    30. Juli 2026 08:48

    Einem Staat, der Nationalismus als Verbrechen ablehnt, die Treue zu halten und die Söhne zu opfern kann nur Verrückten einfallen.



    • Undine
      30. Juli 2026 09:26

      @Pennpatrik

      *****************
      *****************
      *****************
      *****************
      *****************!



    • elokrat1
      30. Juli 2026 11:02

      @ Pennpatrik
      **********



    • Postdirektor
      30. Juli 2026 12:37

      @Pennpatrik

      *****************************!

      Besser kann man es nicht sagen.



  16. Otto
    30. Juli 2026 08:28

    Als Betroffener, Jahrgang 1956, habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich habe. 2 Kinder und habe immer nachhaltig gelebt. Meine Wege habe ich fast immer zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, Plastiksackerl habe ich mehrfach verwendet. Meine Urlaube habe ich zu 90% in Österreich verbracht. Beim österr. Bundesheer habe ich 8 Monate meinen Präsenzdienst geleistet, danach sofort zu Arbeiten begonnen und immer brav Steuern und Sozialversicherung bezahlt. Von Work- Live Balance habe ich nie geträumt und meine Wohnung bzw. Haus nie überheizt. Wofür soll ich mich also schämen?



    • elokrat1
      30. Juli 2026 11:07

      @ Otto
      Trotz ihrer vorbildlichen Einstellung / Lebensweise, wir haben die ewige "Schuld" zu tragen. Die (EU) Politik benutzt diese Koplexe für ihre Ziele.



    • riri
      30. Juli 2026 12:30

      @elokrat1
      Selbternannte Sozi-Richter entscheiden über die Schuldhaftigkeit der Bevölkerung.
      Vranitzky hat entschieden, Österreich hat Mitschuld am WKII. Basta.
      Barbara Prammer sel. hat entschieden, die Ur-Ur-Enkel der Österreicher werden "dafür" noch hart arbeiten und bezahlen.
      (Rede in Mauthausen). Also so etwa bis ins Jahr 2100.
      Sippenhaft, wie seinerzeit in Deutschland, ist in demokratischen Ländern verboten.



    • Postdirektor
      30. Juli 2026 12:47

      @Otto

      Aber falls Sie sich als patriotischer Österreicher fühlen und vielleicht auch wollen, dass Österreich Österreich bleibt, dafür müssten Sie sich schämen.
      Ich schreib‘ jetzt sicherheitshalber ***ironie off***.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 20:54

      @ riri
      @ Postdirektor
      **************



  17. elokrat1
    30. Juli 2026 08:23

    Nun ja, die jüngere Generation fühlt sich zu einem großen Teil von linken Dogmen angezogen, besonders Uni-Abgänger. Klimareligion, LGBTQIA+, Zivildienst, Work-Life-Balance, meistens kein Handwerk, sondern (geschwätz) Studien. Ja, es gibt sehr wohl Ausnahmen, aber zu wenig.



  18. sokrates9
    30. Juli 2026 08:03

    Die Alten diktieren, die jungen haben zu kuschen!Trifft auf nichts so perfekt zu als auf den wieder entstandenen Militarismus.die Jungen haben ihrr Leben zu opfern damit dicht der böse Putin die Welt beherrschen kann!da wird nichtdiskutiert dass unserem Nachwucjhs Lebenszeit gestohlen wird für völlig sinnlose Befriedigung eines paranoiden Schutzbedürfnisses!Zu Beginndes Jahrtausends diskutierte man die Abschaffung der Nato, Putin wollte Frieden und Handel, eine friedliche Zone von Vladiwostok bis an den Atlantik. Die Friedensbewegung hatte Millionen von Anhängern.Was passierte dann?er wurde ausgelacht, die USA - 40 Kriege im 20.Jahrhundert bekam wieder das Sagen.Die Gesellschaft wurde dank der Medienhuren total korrumpiert, bis zur Kirche sind wieder alle dafür sich gegenseitgden Schädel -vor allemden der Jungen einzuschlagen-



    • Ireneo
      30. Juli 2026 08:19

      Nur die Dümmsten aller Dummen glauben, was Putin sagte und sagt. Da kann man schon übersehen, welch gigantische Mengen an Panzern, Raketen, Waffen aller Art er in den letzten Jahrzehnten angesammelt hat. Der kasachische Präsident Tokajew hat Putin vor ein paar Tagen öffentlich gestellt. Putin solle endlich sagen, wofür er diese Krieg führt und endlich einen Waffenstillstand schließen. Das sind die Leute, die Putin persönlich kennen. Die haben halt ein bißl mehr Ahnung als sokrates9, der seit Jahr und Tag immer nur dieselben blödsinnigen Stehsätze wiederholen kann, die ihm andere eingegeben haben, ohne dass er es bemerkt hat.



    • Whippet
      30. Juli 2026 08:25

      sokrates9, d‘accord!



    • Rosi
      30. Juli 2026 08:27

      Ja, es wäre für uns alle gescheiter gewesen, mit R Wirtschaftsbeziehungen intensivst zu pflegen. Schließlich sind sie ein sehr großer Teil auch von Europa.

      Was die EU will, ich weiß es nicht. Es ist wohl die größte Skurrilität der Geschichte, dass jene Organisation, die sich 'Frieden' an die Fahnen schrieb, einen sinnlosen Krieg mit noch sinnloseren Toten auf beiden Seiten jahrelang finanziell am Laufen hält, obwohl sie selbst bereits pleite ist, und willfähige oft kleine Mitgliedsstaaten ausquetscht wie die sprichwörtliche Zitrone.
      Daher tue ich mir gedanklich so schwer, wenn angesprochen wird, was wir alles verbessern wollen und sollen.
      Wo kommt dann das Geld hin, daß wir hier so mühsam sparen, erarbeiten ...
      Wer garantiert, daß es für unsere Jungen ausgegeben wird!?! Und nicht in irgendwelchen EU Töpfen verschwindet für Aktionen, die wieder einmal den Jungen großen Schaden zufügen, wie die Massenmigration, Islamisierung, Kriegsunterstützung und und und ...



    • Almut
      30. Juli 2026 08:47

      @ sokrates9
      ********************
      Treffliche Beschreibung! Es muß alles verhindert werden, dass Russland und Deutschland/Europa zusammenarbeiten (Herzland) und so planen sie ("das perfide Albion") zum dritten mal einen Krieg Deutschland gegen Russland der einen hohen Blutzoll auf beiden Seiten fordern wird.



    • Undine
      30. Juli 2026 08:50

      @sokrates9
      @Rosi

      Hervorragend!*******************************+++!

      @Ireneo

      1000 Daumen nach unten!



    • sokrates9
      30. Juli 2026 09:24

      Lieber Ireneoi@ Da gibt es so was Neues: nennt sich chatGPT.
      Würde Ihnen raten das mal zu studiere. Beispielsweise Militärbudegets:
      Zum Vergleich:
      Die USA geben etwa fünfmal so viel aus wie Russland.
      China investiert rund doppelt so viel wie Russland.
      Die drei Staaten zusammen vereinen mehr als die Hälfte der weltweiten Militärausgaben auf sich.
      Putin hat genau beschrieben was er will: Keine Nato an den Grenzen, Dombass, krim, Ukraine neutral. Sie können mir erklären was Europa will- Rußland zerstören und mit de USA filetieren?



    • Undine
      30. Juli 2026 10:15

      @Almut

      Es ist exakt so, wie Sie schreiben! **********+!



    • GT
      30. Juli 2026 10:36

      Ireneo, leider alles vergeblich in dieser Echokammer, wo man Sternderln en masse kassieren kann, wenn man Putin die Stiefeln küsst.



    • GT
      30. Juli 2026 10:38

      Sokrates zu CHATGPT: Sie wissen wohl nicht ganz, wie die KI funktioniert, sonst würden Sie das gegenchecken. Ich empfehle Ihnen das dringend.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 11:21

      @ sokrates9 ***
      Wie manche Sub-Kommentatoren empfehlen, Sie sollten KI "gegenchecken", ich habe es gemacht und zwar mit ChatGPT, Claude, Gemini, Grok & Perplexity, alle kommen zum selben Ergebnis, ORF Standard, Falter....habe ich nicht berücksichtigt!



    • Ireneo
      30. Juli 2026 13:37

      @GT
      Die Putin-Bagage funktioniert auf Knopfdruck. Von Zeit zu Zeit mach' ich mir halt den Spaß und laß sie einander wieder Sternderln zuspucken!



    • sokrates9
      30. Juli 2026 15:00

      Elokrat Danke für den Gegencheck. Offensichlich gibt es Leute mit feministischen Traumbüchleiin für Analphabethen, deren Argumentation uns verborgen bleibt!



    • Verschwörungssatiriker
      30. Juli 2026 15:09

      der G roße T ell (aber nicht der Wilhelm) und der Urineo sorgen in der Tat immer wieder für etwas Spaß!



    • elokrat1
      30. Juli 2026 20:59

      @ Verschwörungssatiriker ***
      Wen die von ihnen angeführten Charaktere auftauchen, sind Schimpfwörter immer zu befürchten!



  19. sokrates9
    30. Juli 2026 07:49

    Uterstreiche voll die Reihenfolge:Vision> Mission>Werte>Leitbild>Strategie>Purpose.
    Kann aber nur funktionieren wenn allgemeine Übereinstimmung besteht.Damit muß jede einzelne Mitarbeiter übereinstimmen. wenn nicht hat er die Organisation zu verlassenWenn Präzision und Korrektheit Qualitätsmerkmal der Firma sind, kann manschlampige Mitarbeiter die gerne betrügen, begonnen von " schlampigen" AAnwesenheitszeiten nicht gebrauchen.Da ist das Problem:Diese Werte werden heute von einer missionarischen Elite vorgegeben,absichtlich intransparent gehalten. Die Masse will keine Infiltration ihrer tw jahrhundertealten Traditionen beispielsweise durch Islaminvasion.Diese heutigen" Werte" werden von oben bestimmt.was auch fehlt: Wer sich daran hält wird bestraftbis zumAusschluß aus der Gemeinschaft. Bei uns gibtes keine konsequenzen was zur Erosion de Gesellschaft führt!



    • elokrat1
      30. Juli 2026 08:31

      @ sokrates9 ***
      Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit, Sauberkeit, ........ Eh kloar, alles rechtsradikale Eigenschaften!!



  20. Vayav Indrasca
    30. Juli 2026 07:43

    Na bumm!
    Gegen die Unterbergersche Publikumsbeschimpfung ist ja die Handkesche geradezu ein Lercherl. Da kommt jeder dran. Die Alten, weil sie keine Kinder bekommen haben, die ständig Party machenden viel-zu-früh-Pensionisten, die Sozis als "verantwortungsloseste Partei des Landes", die Frauen, die als eine Art Gebärmaschinen "letztlich doch hauptverantwortlich für den Geburtenrückgang" sind und denen deshalb eine Dienstpflicht aufgebrummt werden soll, die Jungkatholiken, weil sie Wehr- und Zivildienst als gleichrangig betrachten.
    Unterberger gegen den Rest der Welt. Und bestimmt auch gegen viele der Mitdiskutanten hier im Blog. Aber mir können Sie mit Ihren Beschimpfungen den Buckel runterrutschen. Nur eins macht wirklich betroffen. Ihre unverhohlene, unbändige Kriegslust, Ihr Blutrausch, der wie ein Orgelpunkt unter allen Themen Ihrer Kakophonie liegt. Gerechtfertigt durch "die von der Kirche durchaus als notwendig anerkannte Landesverteidigung". Mit einem Wort: DU SOLLST TÖTEN.



    • Specht
      30. Juli 2026 09:51

      Es ist hier nirgends hinterfragt worden ob die Frauen eventuell keine Kinder mehr bekommen können wegen der langen Einnahme von Antibabypillen, diversen Impfungen usw.



    • Ireneo
      30. Juli 2026 14:03

      Wirklich betroffen macht nur, dass so ein niveauloses Geschimpfe 12 Daumen nach oben bekommt.



    • Specht
      30. Juli 2026 16:26

      Die von der Kirche durchaus als notwendig anerkannte Landesverteidigung hätte schon lange mit der Remigration beginnen können. Das ist offensichtlich aber nicht der Plan.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 21:04

      @ Ireneo
      Sie beklagen "Das Geschimpfe", kurz vorher schrieben Sie: "Die Putin-Bagage".



  21. Gerald
    30. Juli 2026 07:18

    Großteils kann ich dem AU-Kommentar heute zustimmen. Aber seine beinahe obsessive Forderung nach Wehrdienstverlängerung ist gerade das, was er kritisiert: Ein Ausbau der Ausbeutung der Jungen. Man braucht sich ja nur die verlogenen Argumente der Befürworter anhören. Da geht es NIE darum dadurch die Qualität des Wehrdienstes zu erhöhen, sondern immer nur darum, "dass uns sonst soundsoviel tausend Grundwehrdiener fehlen."

    Ja, sie fehlen. Als billige Zwangsarbeitskräfte, um die ineffizienten Strukturen mit viel zu vielen Offizieren (ein General auf ca. 100 Soldaten!) und Schreibtischtätern am Laufen zu halten. Für die Grundausbildung reichen nämlich auch 4 Monate, wie die Schweizer zeigen. Dort gibt es auch keinerlei Diskussion das zu verlängern. 8 Monate GWD bedeutet außerdem meist ein verlorenes Jahr z.B. für Junge, die danach studieren wollen, denn dann sind oft schon 2 Semester um.



    • eupraxie
      30. Juli 2026 08:07

      In der CH sind 245 - 300 Pflichttage für die Armee zu absolvieren.
      Die GA dauert für Inf 18 Wo und für Pz zb 21 Wo. Dann sind jährliche Weiterbildungen in der Dauer von jeweils 3 Wochen zu absolvieren. Ein 6monatiger GWD in Ö dauert etwa 26 Wochen..

      Mit in Summe 9 Monaten sind wir also im Mittelfeld der CH. Wobei ich bei der Berechnung davon ausgehe, dass eine Woche mit 7 Tg gerechnet wird, auch wenn nur 5 oder 6 Tg ausgebildet wird.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 08:44

      Schweizer Armee:
      AdA, (Angehörigen der Armee ) die mit dem Sturmgewehr ausgerüstet sind, können ihre persönliche Waffe behalten, sofern sie in den letzten drei Jahren mindestens vier Bundesübungen 300 m absolviert haben und dies im Schiessbüchlein oder im Militärischen Leistungsausweis (MLA) eingetragen ist.
      Weiters, mit einer Pistole ausgerüstete AdA können diese ohne Schiessnachweis ins Eigentum übernehmen.

      Das Waffenrecht in Ösistan, aber auch im gesamten EU-Raum, würde das verbieten. Soviel zum Vertrauen in die Bürger. In Österreich bekommen mittlerweile selbst Polizisten keinen Waffenpass, nur in Ausnahmefällen!
      PS: Verbrechen mit (legalen) Schusswaffen sind in der Schweiz geringer, als im EU-Raum



    • eupraxie
      30. Juli 2026 09:22

      @ Gerald - Nachtrag: Wobei der Vergleich der reinen Ausbildungstage nur einen Teil des Ausbildungssystems erfasst. Da gehts dann um Verhältnis Ausbilder zu Auszubildende, Ausbildungsmethoden, Ausbildungsmittel, erlaubte Stundenbelastung, Qualität der Ausbilder, Anzahl der Schießübungen, etc...

      Das ist wie mit dem Vergleich der Schulsysteme.

      @elokrat1: ja das kommt dazu, dass die Miliz gelebt wird. Anfang der 80iger begann das in Ö auch, dass sich Milizsoldaten außerhalb der Übungspflicht zur Schießweiterbildung trafen....Das mit den Waffen ist wirklich einzigartig in der CH.

      Und es ist ein gewaltiger Unterschied zur Einstellung des Ausbildungsziels, ob zur Erlangung der Kriegstauglichkeit oder zur Erlangung der Unterstützungsfähigkeit bei Katastrophen ausgebildet wird. Und wenn es nur im heimlichen Ausbildungsplan so gesehen wird (zb von den Politikern)



    • elokrat1
      30. Juli 2026 11:23

      @ eupraxie
      *****



    • Gerald
      30. Juli 2026 15:11

      @eupraxie

      Um das bewerten zu können, müsste man wissen, wieviel bei den Schweizern nach dem Grundwehrdienst wirklich noch Ausbildung ist und wieviel Übung.

      Das Verhältnis Ausbildner zu Auszubildender sollte in Österreich kein Problem sein. Nachdem wir eh einen General auf ca. 100 GWD haben, kann man mit den Offiziers-, Unteroffiziers- und Chargenrängen bei den GWD wohl schon fast Einzelbetreuung machen.



    • eupraxie
      30. Juli 2026 15:31

      @Gerald: also Sie haben keine Ahnung worum es geht und Übung ist Ausbildung.



  22. Hr. Zyni
    30. Juli 2026 07:18

    Die Babyboomer gelten als Generation der Verantwortung für Frieden, Wohlstand und Umweltschutz. Tatsächlich sind sie vor allem dafür verantwortlich, jede Rechnung an ihre wenigen Kinder weiterzureichen. Sie erbten den größten Wohlstand der Geschichte und hinterlassen den größten Schuldenberg. Sie erklärten Kinder zur Belastung, Haustiere zum Familienersatz, das Wochenendhaus zum Menschenrecht und den Sozialstaat zur Ersatzreligion. Nun wundern sie sich, dass Renten ohne Nachwuchs so tragfähig sind wie ein Fallschirm aus Seidenpapier. Jeder neue Kredit galt als Investition in die Zukunft. Dieselben Leute, die das Plastiksackerl als Verbrechen geißeln, hinterlassen Billionen an Schulden. Daher besteht das eigentliche Vermächtnis der Boomer nicht im Wohlstand, sondern in der Erfindung einer Wertemoral, nach der Rücksicht immer nur von den Anderen verlangt wird. Wer so lebt, darf sich über den Vorwurf des Versagens nicht allzu laut empören.



  23. Pennpatrik
    30. Juli 2026 06:28

    Gestern habe ich einen Vorschlag zum Pensionssystems gemacht und geschrieben, dass (nur) das einbezahlte Geld äquivalent unter Berücksichtigung der Kindsgeburten ausbezahlt werden soll. Dann bekommt die abtretende Generation weniger, wenn sie weniger Kinder produziert und mehr bei steigender Fertilität. Die Kinderlosen noch weniger. Ein automatisch funktionierendes System.



    • eupraxie
      30. Juli 2026 13:05

      Vor einiger Zeit stellte ich hier mal einen ähnlichen Gedanken rein, nur nicht so differenziert mit Anzahl der Kinder berücksichtigend. Also eine reine Versicherungsmathematische Lösung.

      Da kam als Gegenargument von einem Blogteilnehmer, dass das nicht halten kann. Was passiert wenn das Geld aus ist? Als Bsp wurde genannt, dass, wenn die Versicherungssumme bei einem Autounfall nicht ausreicht, der Unfallverursacher für die weiteren Kosten aufkommen muss. Das geht bei der Pension schlecht.

      Es wird dann wohl zu einer ständigen Verringerung der monatlichen Auszahlungssumme kommen, so die Ansparungssumme zu klein gewählt wurde.

      Ich wäre weiterhin neugierig auf eine beispielhafte Durchrechnung an zwei oder drei Bsp, zur Darstellung der Einzahlungssumme innerhalb von 40 oder 45 Jahren im Gegenzug zur Auszahlungssumme in der Dauer von 20 Jahren.



  24. Petronius von Bille
    30. Juli 2026 04:48

    Der Kommunismus ist nicht implodiert, sondern hat sich - nach erfolgreicher Indoktrination mit Hilfe der 68er - im Westen erfolgreich etabliert. Vielen jungen Leuten fällt gar nicht auf, wie sehr ehemals konservative Strukturen von der ÖVP über die CDU/CSU bis hin zu den Kirchen und ihren Organisationen heute einstmals als links geltende Dogmen substanziell übernommen haben.

    Das wahre Problem sind weder "Babyboomer" noch die aus ihnen resultierenden heutigen Politiker, die allesamt abhängig, korrupt und auf irgendeine Weise erpressbar oder ganz einfach dumm sind. Anders wären sie gar nicht in ihre Positionen gekommen. Das wahre Problem ist die Elite jener Spieler, die diese Welt wie ein Schachbrett nutzen und die handelnden Politmarionetten fest im Griff haben. Diese sind es, die über die Kriegsereignisse auf der Welt bestimmen; nicht Putin, nicht Trump, nicht Schalenski oder sonst einer aus der Marionettenriege. Deshalb sind s i e das wirkliche Problem. - (Sorry wg der Doublette)



  25. veritas
    30. Juli 2026 04:01

    1/6

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ingrid Bittner schreibt am 29.07.2026 um 09:50 Uhr:

    „Aber bei der Ukraine kommt ich mir vor wie der größte Depp, denn ich hab bis heute nicht herausfinden könne, wie die "unsere Werte" wie sie auch schreiben, verteidigen können!? Es klärt mich auch keiner auf, auch hier im Blog nicht, ich hab die Frage schon mehrmals gestellt. Es gibt sehr oft Belehrungen, auch unqualifizierte, aber auf diese Frage gab es noch nie eine befriedigende Antwort“

    Sehr geehrte Frau Bittner et.al., ich will es versuchen. Nicht, weil ich meine, dafür geeignet zu sein, sondern weil ich im Laufe meiner langjährigen Dienstzeit sehr viele Menschen aufnehmen, ausbilden, führen und erfolgreich machen durfte. Ich war kein Personalmanager, sondern IT-Manager mit der Überzeugung, dass der Erfolg eines Unternehmens fast ausschließlich von seinen Mitarbeitern abhängt. Und da kommt man um das Thema „Werte“ nicht herum.



    • Petronius von Bille
      30. Juli 2026 04:46

      Der Kommunismus ist nicht implodiert, sondern hat sich - nach erfolgreicher Indoktrination mit Hilfe der 68er - im Westen erfolgreich etabliert. Vielen jungen Leuten fällt gar nicht auf, wie sehr ehemals konservative Strukturen von der ÖVP über die CDU/CSU bis hin zu den Kirchen und ihren Organisationen heute einstmals als links geltende Dogmen substanziell übernommen haben.

      Das wahre Problem sind weder "Babyboomer" noch die aus ihnen resultierenden heutigen Politiker, die allesamt abhängig, korrupt und auf irgendeine Weise erpressbar oder ganz einfach dumm sind. Anders wären sie gar nicht in ihre Positionen gekommen. Das wahre Problem ist die Elite jener Spieler, die diese Welt wie ein Schachbrett nutzen und die handelnden Politmarionetten fest im Griff haben. Diese sind es, die über die Kriegsereignisse auf der Welt bestimmen; nicht Putin, nicht Trump, nicht Schalenski oder sonst einer aus der Marionettenriege. Deshalb sind s i e das wirkliche Problem.



    • Wyatt
      30. Juli 2026 06:26

      Petronius von Bille,
      *****
      *****
      SO ist ES.......und in groben Umrissen bereits 1912, erstmals in Russischer Sprache beschrieben.



    • Ingrid Bittner
      30. Juli 2026 07:55

      @Veritas: danke für die Belehrung, aber offensichtlich bin ich doch ein Depp, oder besser und richtiger gesagt, eine Deppin, denn das hab ich schon kapiert und über die langen Jahre meines Lebens mit viel Engagement auch im kommunalpolitischen, schulischen und sozialen Bereich, auch im Beruflichen (da hatte ich immer mit Menschen zu tun - egal in welcher Branche), da waren immer Werte wichtig, die ich auch gelehrt bekommen habe, denn ich hab auch viele bezughabende Seminare besucht bzw. auch besuchen müssen, es gab immer das Thema Werte - also der Begriff an sich ist mir natürlich längst vertraut - aber auch sie erklären mit nicht,welche nun denn die Werte sind, die die Ukraine für uns verteidigt.

      Wenn sie genauer gelesen hätten, hätten sie mir sicher erklären können, was denn damit nun genau gemeint ist.

      Ich bedanke mich für ihre Bemühungen, mir haben sie nichts gebracht, ihnen vielleicht das Gefühl, hilfreich gewesen zu sein.
      Es ist wie es ist und ich bleib ein Depp.



    • elokrat1
      30. Juli 2026 09:01

      Werte, Hass, Radikal, Worte ohne eindeutiger Definition, also Wieselworte.



  26. veritas
    30. Juli 2026 03:59

    2/6

    Geholfen hat mir dabei langjährige Erfahrung und die Lektüre des Büchleins „Die Tyrannei der Werte“ des Juristen Carl Schmitt. Der von der links-grünen „Süddeutschen Zeitung“ als Jurist, Philosoph, Provokateur und Verräter des Rechts bezeichnet wurde. Die SZ kann und darf halt nicht anders.

    Der deutsche Rechtswissenschaftler Christoph Schönberger schreibt dazu im Nachwort: „Schrift über die »Tyrannei der Werte«. Der Titel enthält bereits die ganze These. Werte können dem Gemeinwesen und seinem Recht keinen festen Grund bieten, sie verschärfen vielmehr dessen Probleme. Gerade wenn man von ihnen erwartet, sie sollen Gemeinsamkeit stiften, wirken sie zerstörerisch“

    Carl Schmitt besaß die Gabe, Sätze für die Ewigkeit zu formulieren, Sätze, die verdichten, erhellen, provozieren und noch heute Auslöser für feurige Diskussionen sein können. Eine aphoristische Verdichtung, welche die Jahrzehnte überdauert hat:



  27. veritas
    30. Juli 2026 03:58

    3/6

    "Wer Wert sagt, will geltend machen und durchsetzen. Tugenden übt man aus; Normen wendet man an; Befehle werden vollzogen; aber die Werte werden - oft willkürlich, also anlassbezogen - gesetzt und durchgesetzt. Wer ihre Geltung behauptet, muss sie geltend machen. Wer sagt, dass sie gelten, ohne dass ein Mensch sie geltend macht, will betrügen."

    Schmitt stellt sich in "Die Tyrannei der Werte" gegen die Auslegung der Gesetze als Wertesystem und positioniert sich für eine rein juristische, also moral- und wertbefreite Auslegung der Gesetze bzw. der Verfassung.

    Der Bezug auf ein angeblich dem Gesetzt übergeordnetes Wertesystem lässt bei Schmitt sämtliche Alarmglocken klingeln, da Werte, so der Autor, nie an der objektiv messbaren Zufriedenheit des Ganzen interessiert seien, sondern stets bestimmte Ziele für eine bestimmte Gruppe verfolgen würden.



  28. veritas
    30. Juli 2026 03:58

    4/6

    Die bestimmten Gruppen sind z.B. der Tiefe Staat, Regierungen, NGOs, Philanthropen, Logen, usw. Nur das Volk nicht. Mit Schaudern erinnere ich mich an Frank Stronach als er über Werte in diversen Interviews schwadronierte, um bei uns mit viel Geld in der Politik Fuß zu fassen.

    Schmitt: „Der Begriff Wert gehöre in den ökonomischen Bereich und werde zu einer Waffe, sobald er diesen verlässt: "Der höhere Wert rechtfertigt dann unberechenbare Prätentionen und Minderwertigkeitserklärungen; der unmittelbare Wert-Vollzug zerstört den juristisch sinnvollen Vollzug, der nur in konkreten Ordnungen auf Grund von festen Satzungen und klaren Entscheidungen vor sich geht." Recht ist für ihn die kühle, objektivierbare Auslegung von vorhandenen Satzungen – Gesetze, Paragraphen – und eben nicht die Bezugnahme auf ein subjektives Wertesystem, in welchem sich oftmals Emotionen, Moralvorstellungen und tiefsitzende Vorbehalte (Ideologien) miteinander vermengen.



  29. veritas
    30. Juli 2026 03:56

    5/6

    Der Bezug auf Werte verschleiere einen Machtanspruch, der sich über das Gesetz stellen will, um eine bestimmte Agenda, z.B. die des Tiefen Staates, durchzusetzen.

    Der Bezug zur Gegenwart liegt auf der Hand. Zu offensichtlich sind die Parallelen zur Flüchtlingspolitik, Klimawahn, Pandemie und Krieg, welche eines gemeinsam haben: Nahezu alle nationalen und internationalen Satzungen wurden zwecks Erreichung eines übergeordneten Zieles ignoriert, das eigene rechtswidrige Handeln als alternativlos dargestellt und anschließend hypermoralisch überhöht.

    Viele Fragen ergeben sich aus Schmitts Analyse: Was sagt es über eine Gemeinschaft aus, die alles Recht brechen muss, um das eigene System am Laufe zu halten? Was sagt es über ein Volk aus, das dies mehr oder minder klaglos hinnimmt? Was wird aus Gemeinschaften - Völkern, Nationen, Staatenbünden - die objektivierbare Rechtsvorschriften auf dem Altar einer als allgemeingültig anerkannten Moral zu opfern bereit sind?



  30. veritas
    30. Juli 2026 03:55

    6/6

    Schmitt ist ein "Klassiker des politischen Denkens". (Herfried Münkler: Die Zukunft der Demokratie)

    Werte sind vor allem in Firmen und Konzernen ein unabdingbarer Bestandteil von Erfolg und Misserfolg:

    Vision> Mission>Werte>Leitbild>Strategie>Purpose.

    Auch hier gilt der Grundsatz: Werte werden gesetzt und durchgesetzt. Wer ihre Geltung behauptet - hier ist es das Management - muss sie geltend machen. Wer sagt, dass sie gelten, ohne dass ein Mensch sie geltend macht, will betrügen." Darum ist auch der Pleitefonds pleite.

    Auch in Beziehungen, hier haben wir es mit einem subjektiven Wertesystem zu tun, spielen Werte eine wichtige Rolle. Die Voraussetzungen sind Offenheit, Ehrlichtkeit und Wahrheitsempfinden; erst sie schaffen jenes Vertrauen als Basis um gemeinsame Werte für die Zukunft zu definieren, zu pflegen und einzuhalten. Ein weites Feld für die Eheberatung. Scheidungsrate 2025: 34%.

    „Ein System, das seine Werte verteidigen muss, schreckt vor nichts zurück“ (Brecht)



    • Pennpatrik
      30. Juli 2026 06:23

      Unser Bundeskanzler sollte Schmitt kennen, aber können Sie sich vorstellen, dass ihn Babler kennt? Oder unsere Justizministerin?



    • sokrates9
      30. Juli 2026 08:10

      Veritas@ Sie sind ein IT - ler vor dem ich den Hut ziehe! :-)






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