Das „irgendeiner muß vorangehen“ ist ein großes mentales Gesetz in aller Geschichte der Menschheit, vor allem in ihren qualitativen Sprüngen, Abbrüchen und Revolutionen. Und es gilt a fortiori für Demokratien, die sich selbst aufgeben (an den Sargnagel der Geschichte hängen), wenn sie ohne gewählte Mehrheiten als „neue Demokratien “ durchzukommen versuchen.
In vernünftig handelnden Demokratien werden herrschaftsfähige Mehrheiten durch Wahlen ermittelt, die wiederum auf der Grundlage verbindlicher Gesetze und verunftaffiner Anerkennungsprozesse agieren. (Parteien, die beantragen, für eine 2+2=5-Mathematik kämpfen zu wollen bleiben „außen vor,- sie werden rechtzeitig als Demokratie-Kamikaze erkannt.)
Unter 1oo Noch-Anhängern in einer zerfallenden Partei wagt zunächst keiner den ersten befreienden Schritt. Meist aus Pietät gegenüber der noch bestehenden alten Partei, seinen Freunden und seiner eigenen zu Parteizugehörigkeitsgeschichte gegenüber. (Keiner möchte geirrt haben.)
Es klingt übertrieben, könnte aber tatsachenwahr sein: Alle historischen Revolutionen, Erhebungen und kollektiven Bewegungen entstehen aus Mengen von Menschen (als „lockere“ Sammlung Einzelner) innerhalb anderer, meist größerer (Alt)-Mengen: Zuerst („zunächst“) hat keiner viele Geschlechter unter Menschen gesehen, dann beginnt man sie zu erblicken. Zuerst glaubt noch keiner an eine Demokratie ohne Demokratie, dann beginnen Mehrheiten daran zu glauben.
Das „irgendeiner muß vorangehen“ ist ein großes mentales Gesetz in aller Geschichte der Menschheit, vor allem in ihren qualitativen Sprüngen, Abbrüchen und Revolutionen. Und es gilt a fortiori für Demokratien, die sich selbst aufgeben (an den Sargnagel der Geschichte hängen), wenn sie ohne gewählte Mehrheiten als „neue Demokratien “ durchzukommen versuchen.
In vernünftig handelnden Demokratien werden herrschaftsfähige Mehrheiten durch Wahlen ermittelt, die wiederum auf der Grundlage verbindlicher Gesetze und verunftaffiner Anerkennungsprozesse agieren. (Parteien, die beantragen, für eine 2+2=5-Mathematik kämpfen zu wollen bleiben „außen vor,- sie werden rechtzeitig als Demokratie-Kamikaze erkannt.)
Unter 1oo Noch-Anhängern in einer zerfallenden Partei wagt zunächst keiner den ersten befreienden Schritt. Meist aus Pietät gegenüber der noch bestehenden alten Partei, seinen Freunden und seiner eigenen zu Parteizugehörigkeitsgeschichte gegenüber. (Keiner möchte geirrt haben.)
Es klingt übertrieben, könnte aber tatsachenwahr sein: Alle historischen Revolutionen, Erhebungen und kollektiven Bewegungen entstehen aus Mengen von Menschen (als „lockere“ Sammlung Einzelner) innerhalb anderer, meist größerer (Alt)-Mengen: Zuerst („zunächst“) hat keiner viele Geschlechter unter Menschen gesehen, dann beginnt man sie zu erblicken. Zuerst glaubt noch keiner an eine Demokratie ohne Demokratie, dann beginnen Mehrheiten daran zu glauben.