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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die Wiener Partei-Universität

28. Juni 2026 01:35 | Autor: Andreas Unterberger
50 Kommentare

Es war wirklich erschreckend: Eine offizielle Diskussions-Veranstaltung des Rektors der Universität Wien zusammen mit einem besonders linken "Standard"-Redakteur war bis in die letzten Halbsätze deckungsgleich mit dem, was man sonst nur bei grünen Parteiveranstaltungen zu hören bekommt. Der einzige Unterschied: Die Universität wird zur Gänze von den zwangsverpflichteten Steuerzahlern finanziert.

Da polemisiert der Rektor genauso gegen die positiv gewordene Haltung der EU zur Atomkraft wie auch gegen die Öffnung Europas zu mehr militärischer Verteidigung. Da gibt er ganz offen die Manipulationsintention zu: "Diskurse laufen nicht von selbst in die richtige Richtung"; da brauche es eine "historische Perspektivierung". Das haben wir ja bei den Linken oft genug erlebt, was sie damit meinen: Jeder, der nicht ist wie sie, wird seit jeher in einer "historischen Perspektivierung" als "faschistisch" bezeichnet, ob CDU, ob AfD, ob FDP, ob ÖVP, ob FPÖ. Heute ersetzen sie lediglich, um christdemokratische, patriotische, klassisch-liberale, wertkonservative Menschen zu beschimpfen, oft "faschistisch" durch das Wort "autokratisch".

Beide Universal-Worte des linken Einheits-Gewäschs sind natürlich nie definiert worden. Sonst würde man ja erkennen, dass heute die wahren Faschisten links zu finden sind. Die Verantwortlichen der Uni Wien haben, statt solchen Fragen nachzugehen, die Frage "Wohin steuert die Demokratie?" zur "Semesterfrage" erhoben. Und sie machen jede Sekunde klar, dass Feuer am Dach ist, wenn die Demokratie nicht nach links steuert. Denn sie warnen selbst dann, wenn "autokratische Systeme" auf ganz normalem Weg abgewählt worden sind – womit sie das jüngste ungarische Wahlergebnis meinen –, noch voll Panikmache davor, dass Vertrauensleute von Autokraten noch in irgendwelchen Ämtern sitzen (in die sie ja auf ganz legalem Weg gekommen sind).

Mit anderen Worten: In schlechter kommunistischer wie auch nationalsozialistischer Manier wird da gefordert, dass andersdenkende Amtsträger sofort gefeuert werden müssten, wenn die eigenen Freunde an die Macht kommen, wenn wie im konkreten Fall ein konservativer Politiker wie Viktor Orbán abgewählt worden ist.

Als autoritär oder autokratisch zu bezeichnende Politiker stehen für die derzeit tonangebenden "Wissenschaftler" der Universität Wien immer nur rechts. Dass jener österreichische Nachkriegs-Regierungschef, auf den diese Adjektiva in Wahrheit weitaus am meisten zutreffen, wenn sie überhaupt irgendeine Bedeutung über reine Beschimpfungen hinaus haben sollen, dass Bruno Kreisky eindeutig links gestanden ist, ignorieren sie natürlich. Dabei hat der jahrelang als absoluter "Sonnenkönig" bezeichnete Kreisky wirklich so unbeschränkt regiert wie seither nie wieder ein Bundeskanzler der Republik es konnte oder wollte. Er hat sogar das Wahlrecht ohne Konsens geändert, um seine Herrschaft zu sichern.

Diese derzeit tonangebenden "Wissenschaftler" der Universität Wien ignorieren aber auch, wie sehr die heutige österreichische Realität autoritär ist. Der Anthropologie-Professor Martin Fieder, einer der letzten nichtlinken Professoren an der Wiener Uni, fragt zu Recht: "Sind jene Wissenschaftler, die pausenlos die autoritäre Wende beschwören, wirklich so blind, dass sie nicht verstehen, dass Menschen seit Jahren meinen, in einem zunehmend autoritären System zu leben? Eine große Mehrheit hat diese Art von Migration, so wie sie passiert ist, abgelehnt. Passiert ist sie trotzdem. Ist das nicht autoritär, über eine deutliche Mehrheitsmeinung drüberzufahren?"

Aber die linken "Wissenschaftler" dieser Universität sehen "autoritäre" Regierungen nur im Ausland und nicht in Österreich ­– zumindest solange hier Rot oder Grün mit in der Regierung sitzen. Sie verteidigen ihre eigene antidemokratische Haltung, so wie auch bei dieser offiziellen Veranstaltung der Universität, besonders gerne mit Verweis auf die "Menschenrechte". Damit rechtfertigen sie die Aushebelung der Mehrheitsentscheidungen der Demokratie.

Sie sagen nur nicht, wer Herr über diese Menschenrechte ist, wer diese überhaupt definiert. Sie verschweigen, dass das wahrscheinlich wichtigste Menschenrecht, die Meinungsfreiheit, ständig von links bedroht ist, dass Konservative, Christen, Klassisch-Liberale immer öfter von linken Medien, Staatsanwälten und Richtern wegen irgendwelcher politisch nicht korrekten Ausdrücke verfolgt werden. Sie verschweigen, dass die an sich zweifellos wichtigen Menschenrechte von links dominierten Gerichtshöfen total uminterpretiert worden sind. Fieder: "Gerichte bestimmen von oben herab, was früher in den Parlamenten bestimmt wurde."

Das trifft zweifellos zu, insbesondere auf die zwei europäischen Gerichtshöfe, die sogar noch stolz darauf sind, dass sie etwa die Menschenrechtskonvention "dynamisch" interpretieren, also in Wahrheit uminterpretieren, dass sie damit freihändig neues Recht, neue Gesetze geschaffen haben, um der Massenmigration die Tore zu öffnen, dass damit diese Höchstrichter es sind, die die Demokratie aushebeln.

Denn auch die Menschenrechtskonvention ist ja einst sauber demokratisch beschlossen worden. Nur die spätere Uminterpretation durch die Richter nicht. Diese agieren damit autoritär, autokratisch und antidemokratisch. Nur wollen sie und ihre Claqueure in der politisch umgefärbten "Rechtswissenschaft" das halt nicht zur Kenntnis nehmen. Diese bezeichnen lieber Orbán, der sich ohne Widerstand zweimal demokratisch abwählen hat lassen, als Autokrat …

Ich schreibe bisweilen Kolumnen auf der Nachrichten- und Meinungsplattform Exxpress.

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  1. Undine
    28. Juni 2026 23:29

    Für die Nachteulen hier im Forum zwei Video-Tipps:

    "Va?clav KLAUS: EU ist eine Gefahr für Freiheit und Demokratie!"

    Was für eine überwältigende Rede!

    ..................................

    https://www.youtube.com/watch?v=CUd8v5fdySc

    "General a.D. KUJAT: So kurz stehen wir vor einer Eskalation..."

    https://www.youtube.com/watch?v=XdvtwyRQLkI&t=2s



  2. Whippet
    28. Juni 2026 22:39

    Dass sich eine Partei nach wie vor stolz „Kommunistische Partei“ nennt und damit Wahlen gewinnt, ist für mich unfassbar. Nach den Verbrechen, die im Namen des Kommunismus begangen wurden, hätte ich erwartet, dass man diesen Namen längst abgelegt haben müsste. Offenbar verblassen historische Erfahrungen schneller, als man es für möglich hält. Ideologien mit einer solchen Vergangenheit verdienen keine Verharmlosung.



  3. Peregrinus
    28. Juni 2026 21:39

    Zu den Grazer Gemeinderatswahlen. Es ist eigentlich nicht fassbar, dass eine Partei, in deren Namen die größten Verbrechen der uns bekannten Menschheitsgeschichte begangen worden sind, zur stärksten Kraft in der zweitgrößten Stadt unserer Republik geworden ist. Die 68er-Bäume tragen späte Früchte: Der 68er-Pöblel verehrte die Massenmörder Lenin, Trotzi, Mao-Tse-tung, Pol Pot, Ho Tschi min usw. Stalin war damals gerade außer Mode. Es gab noch keinen Putin der die Verehrung wieder belebt hat.
    Ich entsinne mich eines CV-Balls an dem die liebenswerten jungen Teilnehmer „Ho-ho-Chi Minh skandierten. Dies nicht aus Böswilligkeit, sondern aus ahnungsloser Dummheit. Auf solcher Basis dürfte wohl auch das Ergebnis der Grazer Wahl beruhen. Da kommt als erster die Vertreterin einer Partei durch, in deren Namen die größten Verbrechen der Menschen gesehen sind.
    Fortsetzung sogleich



    • Peregrinus
      28. Juni 2026 21:42

      Fortsetzung des Kommentars von21:39h
      Meine Ausführungen verfolgen alles Andere als die Verbrecherclique der Nationalsozialisten in ein besseres Licht zu stellen. Aber 100 Millionen Ermordete dürfen doch etwas mehr als sechs Millionen sein. Die Verbrechen an den Juden sind freilich als solche einzigartig.



    • Peregrinus
      28. Juni 2026 21:44

      Korrektur
      Da kommt als erster die Vertreterin einer Partei durch, in deren Namen die größten Verbrechen der Menschenheit geschehen sind.



    • pressburger
      28. Juni 2026 23:42

      Der Rote Terror war der Vorläufer und Vorbild für den Braunen Terror. Als die NSDAP an die Macht gekommen ist, hatten die Bolschewiken unter Lenins und Stalins Kommando. mehrere Millionen Menschen in der Sowjetunion getötet.



    • phaidros, aus gutem Grund
      29. Juni 2026 06:31

      "liebenswerten jungen Teilnehmer" - Ähnliche Gefühle hatte vermutlich auch Khol, als er vor der muslimischen Jugend Österreichs sprach.



    • eupraxie
      29. Juni 2026 07:09

      Da gabs schon vor einiger Zeit in Links-Rechts-Mitte - eine Diskussion zum Thema, warum der Nationalsozialismus in Mittel- und Westeuropa so verfolgt wird, aber der Kommunismus nicht derart negativ konnotiert wird.

      Die Antwort eines TN war (Lackner??), dass der Nationalsozialismus in Europa Gräuel angerichtet hat und die Gräuel des Kommunismus weit, weit weg geschahen und daher nicht bewusst sind.

      Die Ausrichtung der Verteidigung ganz Europas inkl Österreich auf den Abwehrkampf Richtung UdSSR spielt in der Bewertung offenbar keine Rolle.
      Sie haben uns ja sogar die Freiheit geschenkt.



    • elokrat1
      29. Juni 2026 07:41

      @ eupraxie
      Das Gleiche ist für den Ukraine Krieg der Fall. Er wird nur deshalb so „schrecklich“ empfunden, da er in der Nähe stattfindet und somit Angst um das eigene Leben entsteht. Die Kriege weiter weg, haben weder Sanktionen, noch Angst ausgelöst!



    • eupraxie
      29. Juni 2026 12:52

      @elokrat1: Zustimmung. Die Nähe verlangt halt auch Konsequenzen.



    • Vernunft und Freiheit
      29. Juni 2026 21:29

      Die lieben jungen Studenten sind heute noch genauso verrückt wie damals. Gönnen Sie sich Prof. Saad und staunen Sie, wie dumm man heute sein kann:
      Incredible New Curriculum Across Canadian Universities! (THE SAAD TRUTH_2045)
      https://youtu.be/fyZ2VKSvtRE?si=GwWIxR-7pMt95zhI

      Ich habe meinen Glauben an die positiven Wirkungen von Bildung und Universität abgelegt.



  4. Alexander Huss
    28. Juni 2026 21:14

    Eine interessante Wortschöpfung, der Begriff "historische Perspektivierung".

    Klingt akademisch-harmlos, bedeutet aber grundsätzliche Manipulation einer Diskussion in die linkslinke Richtung.

    Und zu guter Letzt: 35,6 Prozent der Wählerstimmen für eine Partei, an deren Weltanschauung das Blut von etwa 100 Millionen Menschen klebt, macht mich nur noch sprachlos.



  5. Peregrinus
    28. Juni 2026 21:06

    Auch ein Mensch, der Rektor geworden ist, hat das Recht, sich tendenziös zu äußern. ZB als Herr Mayr; nicht aber auf Basis seiner Funktion. Der Gebrauch seiner Stellung wird ansonsten zum Missbrauch. Ein Ausspruch aus dem akademischen Umfeld: „Wenn sie Rektoren werden, dann heben sie ab.“ Es ist dann nicht immer sehr einfach, sie in die Wirklichkeit zurückzuholen.



  6. Meinungsfreiheit
    28. Juni 2026 14:52

    In welcher Schieflage wir uns in Österreich befinden zeigt alleine schon die Tatsache, dass eine kommunistische Partei, die kein Hehl daraus macht ihrer menschenverachtenden, verbrecherischen und mordenden Vergangenheit nicht abzuschwören, in einer der größten Städte eine gewichtige Rolle spielt. Ein Ergebnis, zu dem diese angebliche geistige Elite unseres Landes beigetragen hat.
    Der Begriff Faschist wurde meiner Kenntnis nach als politischer Kampfbegriff für alle seine Gegner von Josef Stalin verwendet und verbreitert. Wenn ich nach dem obermoralischen Getue der Linken gehe, dürfte ein Begriff den ein Massenmörder verwendete und deutlich geprägt hat gar nicht verwendet werden.



    • Undine
      28. Juni 2026 15:47

      Da kann ich Ihnen nur rechtgeben!



    • Postdirektor
      28. Juni 2026 20:51

      @Meinungsfreiheit

      Gebe Ihnen auch recht.
      Und zum Kommunismus aktuell. Neueste Hochrechnung nach der Grazer Wahl: KPÖ 35,8 Prozent.
      Wie es derzeit aussieht, kann die KPÖ zusammen mit den Grünen regieren. Die SPÖ wird gar nicht mehr dazu gebraucht.
      Salzburg (Stadt) wird in dieser Richtung folgen.
      Und in Wien geben die Roten gleich selber gleichzeitig auch die Kommunisten, sodass die als eigene Partei gar nicht mehr benötigt werden.
      So schaut‘s leider aus.



    • Alexander Huss
      28. Juni 2026 21:07

      Sehr geehrte/r Meinungsfreiheit, als Ergänzung zu Ihrem Beitrag:

      Josef Stalin gab schon 1934 den Befehl an die Kommunistische Internationale (Komintern), dass in der Propaganda fürderhin der Begriff "national-sozialistisch" durch "faschistisch" zu ersetzen sei. Denn sozialistisch waren die Kommunisten, gleichsam als Vorstufe zur klassenlosen, kommunistischen Gesellschaft.

      Die linken Geschichtsverdreher nahmen diese "Anregung" nur zu gerne auf und ich durfte während meines Geschichtsstudiums so manche Vorlesungen zu "Faschismustheorien" über mich ergehen lassen.



  7. Factus est repente
    28. Juni 2026 14:01

    Zur Entlastung der heutigen Jugend:
    Eingeleitet, d.h. überhaupt erst auf den Weg gebracht, wurde diese linkslinke Entwicklung von den Generationen der 68-er bzw. den Post68-ern.
    Diese Jahrgänge an Studierenden waren es doch, die mit dem kleinen roten Mao-Büchlein durch die Universitäten liefen, oder Neill´s "Antiautoritäre Erziehung in Summerhill" heilig sprachen. Nicht wenige Revoluzzer von damals sind jetzt wohlbestallte Hofräte.
    Die heutigen jungen Leute tragen keine Schuld an der Entstehung. Ihre Omas und Opas waren es, denen nichts links genug sein konnte.



    • Leo Dorner
      28. Juni 2026 17:09

      An der Entstehung natütlich nicht, aber an ihrem jetzigem Mitläufergewerbe.- Warum seid ihr Lemminge gewesen?, werden ihre Kinder fragen, sofern sie als "letzte Generation" noch welche haben werden..



    • Vernunft und Freiheit
      29. Juni 2026 21:38

      Sosehr ich die Verantwortung der alt-68er für die heutige Entwicklung sehe, sowenig kann man aber die heutige Jugend freisprechen. Es gibt heute unglaubliche Möglichkeiten sich zu informieren und wer es halt nicht schaft eine eigene Meinung zu bilden, muss eben Juso, CVler oder grüne Jugend werden.



  8. Arbeiter
    28. Juni 2026 11:51

    Die Uni Eliten stehen also, die Reihen dicht geschlossen, in der Hassfront gegen die künftige blau(schwarze) Regierung. Ob das Volk für dieselbe aufstehen wird?



    • pressburger
      28. Juni 2026 13:52

      Die Hassfront gegen die FPÖ, ist viel breiter aufgestellt. Primär ist die Hassfront von Nutzniessern der Linken Politik der Regierung, bemannt, von ÖVP, bis Grüne. So lange es die ÖVP gibt, wird es keine Koalition mit der FPÖ geben.



    • Arbeiter
      28. Juni 2026 16:04

      Die christlichen Kirchen sind jedenfalls Teil der Hassfront. Aber der Besuch Kurzens bei Kickl lässt Phantasie zu. Selbst glaube ich, dass nach OÖ die ÖVP weich werden wird, irgendwie. Das kann bis zur Unterwerfung gehen, traue ich ihnen zu.



  9. pressburger
    28. Juni 2026 11:48

    Das Jammern über den Niedergang der Bildung im Allgemeinen, sowie der Universitäten im Besonderen, kommt zu spät, viel zu spät.
    Demographie entscheidet. Seit dem Beginn des langen Marsches der Marxisten durch die Universitäten, sind bereits drei Generationen, durch Lehrgänge in Marxismus-Leninismus zu überzeugten Dogmatiker geformt wurden.
    Die Lehre bestimmende Generation wird noch zwei Jahrzehnte ihren Aufgaben nachgehen. Für Kontinuität wird gesorgt. Die nächste Generation linker Dogmatiker, steht am Anfang ihrer Karriere.
    Die Bourgeoisie hat die Übernahme der Universitäten, genau so passiv beobachtet, wie es bei den Medien, bei der Gesellschaftspolitik, der Fall war. Die Bourgeoisie machte mit, als ursprünglich ihre konservativen, bürgerlichen, Parteien, von den Linken übernommen wurden.
    Die Universitäten sind ein Mahnmal der Niederlage des Konservativ-Liberalen Gedankenguts. Kurs Korrektur ? Nicht in Sicht. Nicht mit der linken ÖVP.



  10. Julie
    28. Juni 2026 10:41

    Interessanterweise ist die von KI aufbereitete Beschreibung der Bedeutung von Faschismus nicht nur, wie Dr.Unterberger richtig schreibt, das, was die Linken heute tun, sondern diese Definition, die ursprünglich ja für den zweiten Weltkrieg galt, mit den Kerngedanken jeder rechten Ideologie, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung, unvereinbar. Was genau der Beweis ist, daß der Faschismus schon immer Links war, was ja auch im Namen der Deutschen Partei unmissverständlich enthalten ist, und so auch gelebt wurde.



    • Julie
      28. Juni 2026 11:01

      Erklärt auch, weshalb die 'Abgrenzung' gegen den Kommunismus nicht wirklich überzeugt: Wenn man zwei Ausprägungen der gleichen Sache vergleicht, kommen halt naturgemäß nicht viele Unterschiede zutage, weil's im Prinzip keine Wesentlichen gibt ...



    • pressburger
      28. Juni 2026 11:04

      Der italienische Faschismus, Anfang der 1920 Jahre, bezog sich bei seiner Gründung auf das Gedankengut der Bolschewiki, auf Lenins Ideen. Der Bezug zum Bolschewismus, führte die Italienischen unweigerlich in den Totalitarismus und in die Arme des Nationalsozialismus.
      Faschismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, haben eine gemeinsame Wurzel.



  11. Undine
    28. Juni 2026 10:41

    Wie ist es eigentlich erklärbar, dass die KPÖ nicht längst VERBOTEN worden ist—-zumindest nach dem Zusammenbruch der UdSSR, wenn schon nicht seit 1955?

    Warum wurde da das Verbotsgesetz nicht aktiviert? Wäre doch nur logisch, da der Kommunismus weltweit etwa 120 Millionen Tote auf dem Gewissen hat!

    Nun ist es höchst wahrscheinlich, dass in Graz neuerdings eine Kommunistin als Bürgermeisterin bestätigt wird! Diese Elke KAHR mag durchaus ihre Meriten haben, aber alleine die Tatsache, dass sie als Kommunistin antritt, ist verwerflich! Es ist eine Riesenschande für Ö, dass es eine kommunistisch geführte Landeshauptstadt gibt!



    • pressburger
      28. Juni 2026 11:08

      Weil in Deutschland die SED nicht verboten wurde, weil die SED weiter unter einem Tarnnamen mitregiert, weil die Nachfolger der SED nicht nur über die Millionen der DDR verfügen, sondern auch über den Zugang zu Stasi Protokollen.



    • Leo Dorner
      28. Juni 2026 11:36

      Einfache Erklärung: In der selbsternannten „Stadt der Menschenrechte“ wehte immer schon ein progressives Lüfterl. Hitler war noch nicht an der Macht, da war Graz bereits eine „Hochburg“ aller Mitläufer des Nationalsozialismus.



    • Peregrinus
      28. Juni 2026 21:58

      @ Leo Dorner
      Graz trug in der NS-Zeit den Ehrentitel "Stadt der Volkserhebung". Ist sie es auch noch heute?



  12. Samantha
    • Samantha
      28. Juni 2026 10:27

      DAS Problem liegt an der Finanzierung der Unis in Ö.
      Es sind selbstständige Einheiten, mit Ausnahme der Finanzierung, was eigentlich absurd ist. Daher gehört genau diese Ausnahme aufgehoben!



  13. Postdirektor
    28. Juni 2026 10:01

    „Die Universität wird zur Gänze von den zwangsverpflichteten Steuerzahlern finanziert.“
    Ja, das stimmt. Und deshalb passiert dort genau das Gleiche wie beim ORF, der ja auch von den zwangsverpflichteten Bürgern zu bezahlen ist.
    Und diese Zwangsverpflichtung haben die linken Regierungen zu verantworten, die in unserem Land bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt und darüber hinaus das Sagen haben.
    Wer zahlt (noch dazu nicht mit dem eigenen Geld) schafft an.
    Und blöderweise (die Mehrheit im Land wird sagen: Gott sei Dank) gibt es noch immer mehr als genug Wähler, die eine der dafür verantwortlichen Linksblockparteien wählen.



  14. elokrat1
    28. Juni 2026 09:29

    Faschismus wird in den Universitäten auf intellektueller Ebene ziemlich erfolgreich wiederbelebt, wie auch in Deutschland zu beobachten ist. Um das „völkische Einheitsbraun“ (Bärbel Bas) erfolgreich umzufärben, bedarf es der (freiwilligen) Mitwirkung fast aller Medien. Um unbelehrbare zu überzeugen, wurden militante Organisationen gegründet (NGO’s, Antifa, Vulkangruppe…..) und staatlich finanziert. Google zeigt, wie wirkungsvoll der linke Einfluss bereits ist. Die Suche nach „militante Gruppen in Deutschland Namen“ zeigte mehrheitlich rechte Militante Gruppen!

    Eine weiter Suche in Google:
    „Woran erkennt man, ob man politisch links oder rechts steht?“
    Ergebnis:
    Im Allgemeinen zeichnet sich die Linke durch die Betonung von „Ideen wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Rechte, Fortschritt, Reform und Internationalismus“ aus, während die Rechte durch die Betonung von „Begriffen wie Autorität, Hierarchie, Ordnung, Pflicht, Tradition, Reaktion und Nationalismus“ gekennzeichnet ist.



  15. Josef Maierhofer
    28. Juni 2026 08:53

    Ja, warum passiert dieser linke Wahnsinn an den Unis ?

    Hertha Firnberg hat damals gesagt, 'wir haben kein Geld, wir machen Euch 'unabhängig' und geben Eure Forschung frei'. Damit hat es angefangen. Es setzte ein unheimlicher Linker 'Postenschacher-Run' ein und die Firmen wurden mit 'Parteiforschern' reichlich 'ausgestattet', usw. und die 'Früchte' können wir jetzt ernten, 'Nonsens Fakultäten' en masse, schlechtes Ranking im Univergleich, nur noch Staatsjobs besetzbar mit Abschlüssen, zu den anderen 'Früchten' mit Deindustrialisierung, Diversity-, Gender- und sonstigen 'Beauftragten' statt Arbeit in den Firmen, neben den obligaten dienstfrei gestellten, aber bezahlten, Betriebsräten, usw.

    Die linken Regierungsparteien machen die Unis zu ihren 'Nachwuchszentralen' mangels an Firmen, die sie schon vertrieben haben. Da macht die (V)P natürlich auch voll mit, 'Pfründe vor Österreich', mit diesem linken Wahnsinn, statt dass sie mit der Volksmehrheit ein ordentliches Uni Gesetz beschließt.



  16. sokrates9
    28. Juni 2026 07:58

    Nach dem Fall der Berliner MAUER sind alle linken PROFESSOREN der DDR marxistischen orientiert rausgeschmissen worden.Sind alle mit offenen Armen und tollen Gehältern in Österreich aufgenommen worden.Nachdem sie von Wissenschaft nichts verstehen agitieren sie nun auf den Unis.



    • Cotopaxi
      28. Juni 2026 08:18

      Und die Numerus-Clausus-Versager sind ihnen zu Tausenden gefolgt.



    • Postdirektor
      28. Juni 2026 09:45

      Auch die „Wissenschafter“, die der Trump unlängst rausgeworfen hat, sind zu einem großen Teil bei uns gelandet.



  17. queen consort
    28. Juni 2026 07:52

    Ich frage mich, ob die derzeitige Welt in Blöcke mit Ressourcen aufgeteilt werden soll? Auch die EU versucht, ein player zu sein mit den Rohstoffen aus der Ukraine und einem - aus ihrer Sicht, hoffentlich - geschwächten Russland. Ein Gefangenenlager für russische Soldaten wird gebaut in NL. Jeder Normalo greift sich aufs Hirn. Aber vielleicht ist es gar nicht gedacht für Russen, sondern für aufmümpfige Bürger, die beim Umschwung zu GroßEU nicht mitmachen wollen? Aber das könnte man so nicht sagen.
    Für den Zentralstaat EU MÜSSEN die Nationalstaaten (allen voran D) zerstört werden, was gerade mit Höchstgeschwindigkeit in Gang ist. Die Bürger in D und Ö sind leider überhaupt keine wehrhaften Bürger, während die Ampel auch unser Land an die Wand knallt. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns in NL zum ersten Mal? Ich hoffe, ich täusche mich.



    • queen consort
      28. Juni 2026 07:57

      dazu der Titel zu einem diskussionswürdigen Film: Citizen vigilante. Auf X kann man den ganzen Film ansehen. Er hat keine Altersfreigabe erhalten, also kann man ihn in D und auch A nicht kaufen oder mieten, obwohl die Behörde in D sagt, dass sie natürlich NICHT zensuriert. Tja, wenns meinen....Aber nur ansehen mit gutem Magen, kein Film für Gutmenschen.



  18. Rosi
    28. Juni 2026 07:23

    Wie geht doch gleich der Spruch mit dem Fisch ...



    • Cotopaxi
      28. Juni 2026 08:20

      Ich sehe diese Typen nicht im Kopf angesiedelt, sondern am anderen Ende, am Darmausgang.



  19. Hr. Zyni
    28. Juni 2026 06:24

    Die Universität soll die Wissenschaft fördern. Heute gleicht sie einer Parteiakademie, in der Ideen zunächst auf ideologische Unbedenklichkeit geprüft werden. Die Wahrheit zählt weniger als die richtige Gesinnung. Wer vom vorgegebenen Kanon abweicht, wird nicht widerlegt, sondern etikettiert – als reaktionär oder sonstwie unrein. Ausgerechnet jene Milieus, die unablässig von Vielfalt schwdronieren, ertragen den Pluralismus am schlechtesten. Für jede Minderheit gibt es Schutzräume, nur für den freien Gedanken nicht. Vorlesungen werden gestört und Professoren an den digitalen Pranger gestellt, sofern sie den infantilen Zeitgeist nicht ehrfürchtig nachbeten. Der Ruf nach Meinungsfreiheit endet dort, wo eine fremde Meinung tatsächlich auftaucht. Die Universität wollte einst den Geist befreien. Heute will sie ihn in ein strenges Korsett zwängen.



  20. Livingstone
    28. Juni 2026 04:48

    Ich habe einige linke, vor allem akademisch gebildete, Bekannte. Ich frage mich stets bei Diskussionen, die ich mit diesen Leuten eher meide, woher diese Infantilität und Naivität kommt. Fachlich oft hervorragend, aber gepaart mit einer unglaublichen Ungebildetheit und Unbelesenheit. Eine stringente Argumentation bleibt meist aus, sondern zeugt von einem überraschenden Mangel an Lebenserfahrung, das man nur in seiner Standard- und Falter- lesenden Blase lebt. Alle andere Medien sind rechtskonservativ, Armin Wolf steht in der Mitte und die Krone lesen nur Dumme. Den Urlaub verbringt man mit vollen Windeln meist in edlen Hotels, glaubt aber, die Welt gesehen zu haben, weil man einmal bei einem inszenierten Kulturabend in einem fremden Land war, wo die Einheimischen getanzt haben und ganz lieb und nett waren. Das eigen kulturelles Kapital hält man für überlegen. Dreck unter den Fingernägeln haben nur die unteren Klassen und das Fleisch, kauft man beim Bio-Irgendwas, Jagd ist barbarisch.



    • Orakel
      28. Juni 2026 07:17

      Erfolgreiche Gehirnwäsche!



    • Leo Dorner
      28. Juni 2026 07:40

      Zentral: „Ausgerechnet jene Milieus, die unablässig von Vielfalt schwadronieren, ertragen den Pluralismus am schlechtesten. Für jede Minderheit gibt es Schutzräume, nur für den freien Gedanken nicht.“
      Offensichtlich ist es das freie Meinen, in dem der faule Wurm steckt und der den ganzen Apfel (Gesellschaft, Demokratie) zerfrisst. Diesen Wurm hat auch Poppers „Toleranzedikt“ übersehen. Es ist ein politischer Nachahmungswurm, der so frei denken möchte, wie die zur Zeit(!) angesagteste Meinung vorausmeint. Und in einer digitalen Plural-Kultur vermehrt sich der neue Glaube noch rascher und fetter. Dennoch bleibt das Versagen der Universitäten ein erstaunliches Dekadenzphänomen.

      Die tiefere Begründung lautet: freies Meinen führt auf ein vernunftfreies alias vernunftbefreites Denken, das daher bei der jeweils herrschenden (elitär durchgesetzten)Parteimeinung Zuflucht sucht.



    • Leo Dorner
      28. Juni 2026 07:41

      Die Suche des „Wiener Kreises“ (mit dem auch Popper und Topitsch in Graz sympathisierten) nach „einer anderen, nach einer „wissenschaftlichen Vernunft“ war der primäre Nährboden der freiwilligen Ideologisierung auch der Universitäten in den 20er und 30er Jahren, die man aber in Österreich hofierte, weil sie gegen die gleichzeitige Ideologisierung durch die damaligen (Hitler-) Rechte als „Bollwerk“, als „Aufklärung“ usf. helfen könne. Kein kleines Verhängnis.



  21. Petronius von Bille



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