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Andreas Unterbergers Tagebuch

Wo die Linksparteien ihre wirklichen Kraftzentren haben

13. Mai 2026 00:37 | Autor: Andreas Unterberger
84 Kommentare

In Zeitungs- und Stammtisch-Kommentaren wird oft Kritik an den auf diversen Kanälen (Fraktion, Akademie, parlamentarische Mitarbeiter, Parteisteuer, Landes- und Bundesparteien …) strömenden Subventionen an die politischen Parteien geübt. Diese ergeben eine eindrucksvolle Menge – dennoch habe ich da mit Kritik immer gewisse Zurückhaltung geübt. Aus drei Gründen: Parteien haben eine wichtige Funktion in der Demokratie; sonst wäre das Meinungsdiktat von ORF und "Kronenzeitung" noch viel schlimmer; und in Österreich werden – im positiven Unterschied zu Deutschland – die Gelder wenigstens fair, also auch auf die Opposition verteilt (zumindest die ÖVP hat ermöglicht, dass die FPÖ als stärkste Fraktion trotz des schäumenden Hasses  der Linksparteien den Nationalratspräsidenten stellen kann). Völlig außer Acht bleibt aber bei all der öffentlichen Kritik die wirkliche Sauerei, nämlich das viele Steuergeld, das noch darüber hinaus, wenn auch versteckt, von den Parteien für eigene Zwecke verwendet wird. Da stechen vor allem Rot und Grün unrühmlich, ja skandalös heraus.

Diesen beiden Linksparteien ist es gelungen, drei ideologisch relevante Bereiche unter Kontrolle von geistigen Gefolgsleuten zu bekommen, wobei auch die im Parlament nicht vertretenen Kommunisten erstaunlich oft profitieren: Das sind die Kulturszene, die Universitäten und die Medien. In allen Bereichen hat sich das zuletzt durch wirkliche Exzesse gezeigt. Diese drei Bereiche ersetzen in Summe die Propganda- und Ideologie-Abteilungen von Rot und Grün.

Die rot-grüne Kulturszene

Der Kulturbereich war im ersten Vierteljahrhundert nach dem Krieg unter Einfluss der ÖVP-Unterrichtsminister und der brillanten jüdischen Intellektuellen, die mit der amerikanischen Armee wieder zurück gekommen sind, ein Zentrum der bürgerlichen Hochkultur. Das ist ab Bruno Kreisky und der 68er Studentenrevolution total gekippt. Seither sind die Steuermilliarden verteilenden Kulturminister meistens links. Sie haben seither bis auf die Musikwelt die gesamte restliche Kulturszene zerstört und in die Gewalt von Sympathisanten gebracht. Besonders übel haben sich da die zuletzt zuständigen Minister Kogler und Babler ausgewirkt.

Die Bilanz auch nur der allerletzten Wochen ist traurig:

  • Weil der Linken die Machtergreifung in der klassischen Musik nicht gelungen ist – von einigen peinlichen Aktionen in Volksoper und Musikverein abgesehen –, hat sie jetzt mit Hilfe der Meinungsmachmaschine des ORF das Schlagersingen zum musikalischen Inbegriff hochgejubelt, sodass manche Menschen jetzt diesen "Song Contest" einer rein kommerziellen, viel verdienenden und stramm LGBTQ-linken Unterhaltungsbranche für ein wirklich relevantes Kultur-Ereignis halten.
  • Ein weiterer Tiefpunkt des linken "Kultur"-Begriffs ist der mit 600.000 Euro aus Steuermitteln subventionierte Österreich-Auftritt bei der Biennale, wo als Höhepunkt eine nackte Frau in einem mit Urin gefüllten Becken im Kreis fährt oder als Glockenklöppel fungiert.
  • Typisch für diesen Tiefpunkt, der auch dadurch nicht gemildert wird, dass eine nackte Frau halt erwartungsgemäß relativ viele Besucher anzieht, ist die Tatsache, dass sich die Mannschaft des Österreich-Pavillons an einem Anti-Israel-Streik beteiligt hat (was weder ihre Gage aus Steuermitteln reduziert, noch zu einem rügenden Halbsatz des subventionierenden Ministers Babler geführt hat).
  • 553.000 Euro aus Steuergeld flossen als besondere Provokation via Filmförderung, für welche das Kogler/Babler-Ministerium zuständig ist, in einen läppischen Film über den letzten Wahlkampf des SPÖ-Vorsitzenden Babler.
  • Auch sonst ist aus der alljährlich viele Millionen ausschüttenden Filmförderung seit vielen Jahren kein Film entsprungen, der auch Publikum angezogen hätte. Dafür lagen praktisch alle von Österreich geförderten Filme auf eindeutiger Ideologie-Linie (Klassenkampf oder Klimapanikmache). Die mit der Szene sympathisierenden Kulturjournalisten konnten daher das Publikum in keiner Weise für die diversen Filme gewinnen.
  • Das von Steuergeldern lebende MAK, das angeblich mit Kunst etwas zu tun hat, ist die treibende Kraft hinter der ebenfalls aus Steuergeldern bezahlten absurden Schiefstellung des Lueger-Denkmals, des wichtigsten Wiener Bürgermeisters (der übrigens eindeutig weniger antisemitisch war als große Teile der heutigen rot-grün-Szene). Und die Schiefstellung wird ebenfalls aus Steuermitteln bezahlt.

Die Wiener Skandal-Uni

Auf Universitätsebene findet haargenau das Gleiche statt wie im Kulturbetrieb: Ein stolzes Vorzeigeprodukt des österreichischen Geisteslebens ist nach ein paar Jahrzehnten sozialistischer Professoren-Besetzungen zu einer Vorfeldorganisation der SPÖ ohne jede internationale Bedeutung geworden. Das sei wieder mit einigen Beispielen gezeigt.

  • Die meisten Schlagzeilen machte zuletzt die im letzten Moment verweigerte Verleihung des goldenen Doktordiploms (eine Ehrung, die 50 Jahre nach der Promotion bisher fast jeder bekommen hat, der irgendwo eine öffentliche Stelle erreicht hatte) an den exzellenten Mathematiker und Wissenschaftsvermittler Rudolf Taschner, nur weil er es gewagt hatte, andere Auffassungen als die Klimapaniker und Genderfetischisten zu haben (und weil er ÖVP-Abgeordneter ist).
  • Weniger öffentliches Aufsehen erregt hat – obwohl der Vorgang noch skandalöser gewesen ist – einige Zeit davor die Verweigerung dieser Ehrung für den Altbundeskanzler Wolfgang Schüssel.
  • Weltweit Bedeutung hat der geniale Logiker Kurt Gödel erlangt, der einst auch von Albert Einstein verehrt worden ist. Nur die geistigen Zwerge der Wiener Uni verweigerten ihm den zweifellos gebührenden Platz im Arkadenhof der Wiener Uni.
  • Fast schon selbstverständlich scheint bei den linken Uni-Regimentern auch die Verweigerung von Ehrungen für hochrangige Wissenschaftler, wenn sie bei der FPÖ sind. Eine solche Verweigerung traf etwa den ehemaligen Juristen-Dekan und dritten Nationalratspräsidenten Wilhelm Brauneder.
  • Genauso Opfer der linken Vendetta war der blaue Justizminister einer schwarz-blauen Regierung, Dieter Böhmdorfer. Sehr wohl geehrt wurde hingegen der blaue Justizminister Harald Ofner. Er war freilich Angehöriger einer Regierung der FPÖ mit der SPÖ. Da störte die Ehrenden auch nicht die Tatsache, dass Ofner eine üble Schlüsselrolle bei der jahrelangen Nichtverfolgung des sechsfachen Lucona-Mordes gespielt hatte – wo seine Staatsanwaltschaft lange den der SPÖ sehr nahegestandenen Mörder gedeckt hatte. Ganz "zufällig" war dieser überdies auch Angehöriger der künstlerischen Halbwelt.
  • Typisch für die Zustände auf der Wiener Uni waren auch die jahrelangen Störungen der Vorlesungen des brillanten, aber FPÖ-nahen Historikers Lothar Höbelt durch linke Banden. Weder Rektor noch Institutsleitung halfen ihm dabei irgendwie.

Die Medien

Jedem Leser bekannt ist die massive Linkstendenz der österreichischen, vor allem der in Wien produzierten Medien. Dabei spielten folgende Faktoren eine Hauptrolle:

  • Hunderte Millionen Bestechungsgelder allein aus dem Imperium der Gemeinde Wien flossen an willfährige Medien;
  • Redaktionsstatute haben die Eigentümer vieler Medien inhaltlich weitgehend entmachtet;
  • Im ORF spielte dabei die interne Machtübernahme durch linksradikale Redaktions-Räte formeller oder informeller Natur eine Schlüsselrolle;
  • Linke Studenten haben einen natürlichen, ideologisch motivierten Weltveränderungsdrang Richtung Redaktionsstuben, während junge Bürgerliche lieber traditionelle Berufe vom Arzt über den Lehrer bis zum Rechtsanwalt und Beamten anstreben;
  • Die ideologisch wichtigsten Uni-Professuren wurden während der Amtszeit sozialistischer Wissenschaftsminister besonders konsequent links durchsetzt; gerade von dort drängen die Absolventen mangels anderer Perspektiven aber besonders massiv in Redaktionen: also die Absolventen von Publizistik, Politologie, Geschichte und Soziologie;
  • Die Zeitungen (wie auch der ORF) haben zwar massiv Leser verloren (bzw. der ORF Seher); diese sind in Eilschritten ins Internet abgewandert, wo viel größere Meinungsfreiheit und -Vielfalt herrscht. Dennoch haben die alten Medien einen gewissen Einfluss behalten. Und vor allem können sie dank ständig steigender Unterstützung aus Steuermitteln auch bei Leser/Seher-Verlusten lange überleben.

Es spricht für das Raffinement der SPÖ, dass in allen drei ideologierelevanten und meinungssteuernden Bereichen – Kultur, Universitäten, Medien – SPÖ-Minister das Sagen und den Steuerknüppel in der Hand haben, während die ÖVP die nüchternen Bereiche Wirtschaft, Landwirtschaft, Landesverteidigung und Sicherheit übernommen hat. Dazu kommt, dass es der Linken zusehends gelingt, auch die angeblich neutrale Justiz in ein Ideologieinstrument zu verwandeln (siehe etwa die Stichworte "Hass und Hetze", siehe die total einseitige Agitation und Prozessführung der WKStA).

PS: Zur eingangs in Schutz genommenen Parteienförderung: Im Gegensatz zu den aufgelisteten Skandalen stellt von den auf gesetzlicher Basis erfolgenden Formen der Parteiförderung lediglich der Bereich "Bundesrat"  ein wirklich massives Einsparungspotential dar. Die dort sitzenden Abgeordneten sind in keiner Weise relevant und schon gar nicht ausgelastet. Ihr Wirken geht an der Öffentlichkeit total vorbei, hat auch hinter den Kulissen keine Bedeutung. Sie bekommen die dortigen Mandate nur als Dank, weil sie für ihre Partei anderswo tätig sind. Das ist unsauber. Dieses Gremium könnte spielend leicht durch einige Landtagsabgeordnete ersetzt werden, die alle drei Wochen zwei Tage nach Wien kommen. Im viel größeren Deutschland hat man ja auch eine solche Regelung (das stimmen halt gelegentlich die Ministerpräsidenten=Landeshauptleute ab).

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  1. Peregrinus
    13. Mai 2026 23:56

    Zu Peter Sloterdijk (deutscher Philosoph von Weltrang) zu Putin und Trump (DIE ZEIT. 11.05.2026):
    Sloterdijk hält Trump deshalb auch für lange nicht so gefährlich wie Russlands Präsidenten Wladimir Putin, einen anderen Neu-Fürsten. Denn Putin habe erstens im Gegensatz zu Trump durchaus einen Plan – die vermeintliche Wiederherstellung eines russischen Imperiums – und zweitens wolle er dessen Verwirklichung noch persönlich erleben.
    „Das ist sehr gefährlich, da er merkt, dass ihm langsam die Zeit davonläuft“, warnt Sloterdijk. „Wir müssen uns angesichts seiner begrenzten Lebenszeit darauf gefasst machen, dass Putin vor dem Ende noch schreckliche Fehler begehen wird.“ Hier sei ein „apokalyptisches Szenario“ nicht auszuschließen.



  2. Rosi
    13. Mai 2026 22:14

    Ich frage mich vermehrt, was tut ein seriöser Uni Professor und Koriphäe in seinem Fach, z.B. in Wien? Er kann sich nicht gegen den herrschenden Meinungsdruck stellen, denn das ist chancenlos, und zwar in der EU und den USA, Kanada und Großbritannien. Australien vermutlich auch, Neuseeland? Südamerika?
    Teile von Asien, vermutlich, aber die meisten dort gebräuchlichen Sprachen zu erlernen ist sicher eine Herausforderung.

    Irgendwie witzig, wir brauchen gar nicht die Neubürger, um in Hinblick auf die Wissenschaft ins Vormittelalter zu fallen, anscheinend schaffen ?wir? das auch gut alleine.

    Die 'Abschaffung des Bargeldes' ist auch so ein Gedankenblitz des 21.Jahrhunderts.



    • pressburger
      13. Mai 2026 23:39

      Was Migration betrifft, ist das Zauberwort, Meritokratie. Nur wer Leistung vorweisen kann, darf herein.



  3. Alexander Huss
    13. Mai 2026 20:42

    Die Linken des Jahres 1968 kündigten ihn seinerzeit an, den Marsch durch die Institutionen.

    Nach fast 60 Jahren haben sie die Kultur und etliche Medien in ihren Krallen, jetzt kommen Justiz, Staatsanwaltschaften und andere Rechtsinstitutionen dran.



    • pressburger
      13. Mai 2026 23:41

      Nicht die Stärke der Linken, sondern die Schwäche der Bürgerlichen, war die Ursache des Niederganges unsrer Gesellschaft,



  4. Rupertus Meldenius
    13. Mai 2026 19:44

    Die Linksparteien hätten keine Kraftzentren, hätten ÖVP, CDU/CSU nicht seit Jahrzehnten versagt, unterstützt, verraten und gewähren lassen.



  5. Rosi
    13. Mai 2026 19:08

    Man braucht 'einfach-gestricktes Stimmvieh', dann braucht man sich intellektuell nicht so anstrengen.
    So weit so klar.
    Aber mit Hilfe von Selbigem kann ein Land mittel- bis langfristig nicht überleben.
    Und das sollte jedem klar sein, der in der Wahlzelle sein Kreuzerl irgendwo macht.



  6. Pennpatrik
    13. Mai 2026 17:45

    Warum wird eigentlich das Wort "Nomenklatur" nicht mehr verwendet?



    • Leo Dorner
      13. Mai 2026 18:20

      Gute Frage, - meine Vermutung: alle komplexer klingenden lateinischen Namen laborieren an einem Einbürgerungs-Handicap. Nur das Einfache ( des "Fremden und Anderen") ist sprachwillkommen. Was sich nicht gedankenlos praktizieren läßt,ist ein "Hemmschuh", kein richtiger Schuh...



    • pressburger
      13. Mai 2026 18:36

      Weil die Bezeichnung Nomenklatura heisst. Personifiziert, Erweiterung des Begriffs Apparatschik - nach Duden, Funktionär im Staats- und Regierungsapparat.



    • Leo Dorner
      13. Mai 2026 19:40

      In den späten DDR-Jahren war "die Nomenklatur" ein antikommmunistischer Kampfbegriff..



  7. Politicus1
    13. Mai 2026 17:26

    Aus Pigs Lebenslauf könnte man ableiten, dass es bei ihm zuzmindest einen ORF-TVsender nicht mehr geben wird. Dafür verstärkt bis nur mehr Digi-Onlinedienste. KI in den Redaktionsstuben, noch mehr copy and paste der APA Meldungen, und - was ja nicht schlecht wäre - deutlich weniger linke Redaktionsmitglieder.



  8. veritas
    13. Mai 2026 17:10

    1/2
    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Wo die Linksparteien ihre wirklichen Kraftzentren haben:

    Das Rennen um den neuen ORF-Chef dürfte entschieden sein. Demnach soll sich die ÖVP - allen voran Bundeskanzler Christian Stocker - auf einen Kandidaten festgelegt haben: APA-Chef Clemens Pig soll im Stiftungsrat am 11. Juni zum neuen ORF-Generaldirektor gewählt werden. Auch die SPÖ und deren Stiftungsratschef Heinz Lederer sollen mit der Personalie Pig einverstanden sein. Offiziell läuft die Bewerbungsfrist bis 31. Mai.

    Die APA, Austria Presse Agentur eG, ist die größte nationale Nachrichten- und Presseagentur Österreichs mit Sitz in Wien. Sie befindet sich im Eigentum österreichischer Tageszeitungen und des ORF.

    Wer nun meint, dass sich mit Clemens Pig als neuen GD des ORF an der Berichterstattung in Österreich etwas ändern wird, ist ein Tagträumer. Der ORF bleibt weiterhin der nicht reformierbare und zwangsfinanzierte Spielball der Politik.



    • Whippet
      13. Mai 2026 19:15

      Und der Herr Lederer ist einverstanden? Immer noch im ORF, diese Figur? Kaum zu glauben.



  9. veritas
    13. Mai 2026 17:09

    2/2

    Sehen Sie selbst die aktuellen Besitzverhältnisse an der APA. Ein sich selbst kontrollierendes linkes Medien-System:

    45,6 %: Österreichischer Rundfunk (ORF), Wien
    11,3 %: Styria Media Group AG, Graz und Klagenfurt
    11,0 %: oe24 Media Group GmbH (Österreich Zeitung), Wien
    10,6 %: Kurier Zeitungsverlag und Druckerei Ges.m.b.H., Wien
    4,1 %: OÖN Redaktion GmbH & Co KG, Linz
    3,9 %: Die Presse Verlags-Gesellschaft m.b.H. & Co KG, Wien
    3,6 %: Standard Verlagsgesellschaft m.b.H., Wien
    3,5 %: Schlüsselverlag J.?S. Moser GmbH (Tiroler Tageszeitung), Innsbruck
    3,0 %: Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co KG, Salzburg
    2,3 %: Russmedia Immobilien GmbH & Co OG, Schwarzach
    0,7 %: Neue Zeitungs GmbH (Neue Vorarlberger Tageszeitung), Schwarzach



    • Politicus1
      13. Mai 2026 17:19

      Es ist halt so. Viele andere Medien haben wir nicht - außer Servus TV und die deutschen Privatsendergruppe.



    • elokrat1
      13. Mai 2026 19:58

      @ veritas ***
      Danke für die Auflistung. Ein in sich geschlossenes System



  10. Orakel
    13. Mai 2026 16:38

    https://tkp.at/2026/05/13/die-europaeisierung-der-nato-der-ultimative-betrug-der-unterordnung/

    Die NATO in Brüssel und Berlin reden von „gemeinsamer Verteidigung“, „Abschreckung“ und „europäischer Souveränität“. Die wahren Ziele benennt der italienische Publizist Thomas Fazi in seinem aktuellen UnHerd-Artikel: Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis, sie ist ein raffinierter Betrug mit dem die USA Europa finanziell und militärisch ausblutet und gleichzeitig in dauerhafter Abhängigkeit hält.



    • pressburger
      13. Mai 2026 18:37

      Die NATO will nicht verteidigen, nicht abschrecken, die NATO wird angreifen.



    • Orakel
      13. Mai 2026 20:45

      Die Amis werden Europa einmal genauso verheizen, wie sie heut die Ukraine zerstören, nur noch schlimmer, weil da kommen dann im Endkampf gegen R auch die Atomwaffen zum Einsatz.



  11. Waltraut Kupf
    13. Mai 2026 13:08

    Es spricht für die Dummheit der Verhandler. daß Rot und Schwarz grosso modo jeweils jene Ressorts übernommen haben, von denen sie offenkundig wenig bis gar keine Ahnung haben, was man an den spärlichen Erfolgen unschwer erkennen kann. Was die Kultur betrifft, so regt sich der Verdacht, daß diese auch der ÖVP egal ist, Hauptsache, sie ist in der Regierung. Auch war sie ja unter Zugzwang. Die Begriffe Kunst und Kultur sind bis dato undefiniert (was allerdings auch schwierig wäre), diese Situation wird ausgenützt, um alles Beliebige in diesen Begriffen unterzubringen, und das machen beileibe nicht nur die Linken, sondern Leute, die halt irgendetwas machen wollen, egal was. Und genau das ist der Grund, weshalb ich dem Westen nur noch wenig abgewinnen kann. Denn die hier herrschenden Zustände wären z.B. unter dem „Machthaber“ Putin nicht möglich. Die Kriegsvorbereitungen der EU passen zum friedlichen Miteinander in der sog. Kunst und Kultur. Raus aus der EU, bevor es zu spät ist.



    • Leo Dorner
      13. Mai 2026 13:30

      Weil Purtin über bessere Begriffe von Kunst verfügt?



    • Wyatt
      13. Mai 2026 15:29

      nein Dorner, weil Putin mit "gebrieften" Scharlatanen, wie z.B. "Pussy Riot" verfährt wie ihnen gebührt!



    • pressburger
      13. Mai 2026 18:39

      @Leo Dorner
      Vergleich, Versuch einer Gleichsetzung, die auf allen fünf Beinen hinkt.



  12. Ulpian
    13. Mai 2026 13:00

    Das Kulturleben, die Medien und Teile des Universitätsbetriebes sind schon seit längerer Zeit Domänen der Linken. Die Ursachen hat A.U. in seinem heutigen Beitrag treffend beschrieben.
    Es geraten aber auch andere gesellschaftlich relevante Bereiche langsam, aber vermutlich unaufhaltsam, immer mehr in das linke Fahrwasser. Eine der Ursachen dafür ist die Tatsache, dass sich die meisten bürgerlichen tüchtigen und engagierten Universitätsabsolventen seit einiger Zeit vom Staatsbetrieb fernhalten und keine Laufbahn in der Verwaltung, in der Diplomatie, im Gerichts-, Universitäts- oder Schulwesen mehr anstreben. Sie werden lieber Industriemanager, Banker, Wirtschaftsanwälte, Fachärzte oder Steuerberater. Das sind höchst ehrenwerte Berufe in denen man viel Geld verdienen kann und die daher vielen als attraktiv gelten. Derartige Berufswahl-Motive gab es natürlich immer schon. Bis vor wenigen Jahrzehnten gab es aber daneben auch ambitionierte, tüchtige bürgerliche Idealsten, die in den öffentlichen Dienst eintraten,



    • Orakel
      13. Mai 2026 13:02

      Vor allem - veröffentlicht man heute die falschen Ergebnisse - gibts Sanktionen, Disziplinarverfahren, Kündigungen, Entzug der Kassenverträge, usw.
      Da denkt doch jeder: Hab ich das notwendig?



    • Ulpian
      13. Mai 2026 13:05

      auch wenn sie später selbst in Spitzenfunktionen als Sektionschefs, Botschafter, Gerichtspräsidenten, Universitätsordinarien oder Landesschulinspektoren nicht allzu üppig entlohnt wurden. Viele dieser Führungskräfte sind in den vergangenen zehn Jahren in den Ruhestand getreten oder werden das in den kommenden fünf Jahren tun. Bürgerlicher Nachwuchs ist rar, die Linke steht schon bereit. Im Gerichtswesen merkt man das schon sehr deutlich.



  13. Outback
    13. Mai 2026 12:41

    Ein grandioser Artikel unseres Blogmasters im von mir geschätzten altbewehrten Stil. Berechtigte und faktenbasierte klare Kritik ohne irgendwelche Seitenhiebe. Ein Genuss beim Lesens.



    • Leo Dorner
      13. Mai 2026 12:56

      Ja, altbewährt und altbewehrt. Zustimmung.



    • Orakel
      13. Mai 2026 13:04

      Njaja - als Seitenhieb hab ich die "Güte der ÖVP" einen Rosenkranz zum 1. Nationalratspräsidenten zu machn schon empfunden!



    • Outback
      13. Mai 2026 13:13

      @ Leo Dorner
      Danke, stimmt. Natürlich "altbewährt".



    • Outback
      13. Mai 2026 13:16

      @ Orakel
      Stimmt schon, aber nach den Worten von Vassilakou: Nobody is perfect ;-)



    • Cato
      13. Mai 2026 13:18

      @Orakel

      Sehe ich auch so.

      Und letztlich muss man die Frage stellen, was die ÖVP unternommen hat um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

      Sie hat diese Entwicklung mit herbeigeführt indem sie Links bevorzugt hat. Seit Jahrzehnten.

      Also keine weinerlichen Klagen von ÖVP-Sympathisanten…



  14. Politicus1
    13. Mai 2026 12:00

    Bitte sich auf ORF Teletext, Seite 376 das ORF Quotendesaster des gestrigen Songcontest Hauptabendprogramm anzusehen.
    Zwischen 1% und 8% Zuschauer, Marktanteil zwischen 5% uhd 31%. Das hat Wirkung für die Werbung.
    Da hatten wahrscheinlich Servus-Tv und ATV mehr Zuseher.
    Auch Bürgermeister Ludwig wird heute nicht amused sein, wie seine Millionen Förderung am Fernseher vorbei gingen...



    • Leo Dorner
      13. Mai 2026 12:59

      Die Spezialkloake Songcontest sei unserer Babler-Kultur gegönnt.



  15. Nickname 11
    13. Mai 2026 11:07

    Es ist zwar schwer vorzustellen aber selbst unsere linksrotgrünwokeregenbogenfarbenen Kindergärtnerinnen haben etwas mit unseren Militaristen beim Bundesheer gemeinsam.
    Beide geben unglaublich gerne Befehle. "Anschließen", Zweier Reihe", "Stehen bleiben", "Weiter gehen".
    Beide wären vermutlich intellektuell und hinsichtlich Empathie im Umgang mit Erwachsenen (Ausnahme Rekruten) die im Berufsleben stehen und ein bisschen Lebenserfahrung besitzen restlos überfordert und gar nicht im Stande abseits ihres staatlichen Arbeitsplatzes der Gesellschaft einen Nutzen zu bringen ohne zu belehren, indoktrinieren und "immer Recht" zu haben.



  16. pressburger
    13. Mai 2026 10:51

    Der Zulauf zu Links, kommt aus den Reihen der Bürgerlichen.
    Die Linken haben die Bourgeoisie überrannt, gehirngewaschen, sie zu klassenkämpferischen Verbündeten umfunktioniert.
    Die Linke hat alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, bis ganz nach oben, okkupiert. Die Linke kann Top-Down alles bestimmen, was in ihrem Machtbereich geschieht.
    Die Linke hat den Kampf um die gesellschaftliche Oberhoheit gewonnen. Sind die Bürgerlichen fähig den Totentanz der Linken zu beenden ?
    Wie "erfolgreich" die linke Propaganda, an Denkverbote gekoppelt ist, beweist die Akzeptanz des staatlichen Corona Terrors.
    Das Verwaltungsgericht hat in seinem Urteil die Wirksamkeit von Ivermectin als Therapeutikum, als wirksame Alternative zu mRNA Impfung, bestätigt. Nach diesem Urteil, sollten die im Forum wiederkehrenden Herabsetzungen von Kickl als Kritiker der Regierungswillkür, endlich aufhören. Kickl hatte betr. Ivermectin einen Informationsvorsprung. Der Vorsprung sollte neidlos akzeptiert werden.



  17. Orakel
    13. Mai 2026 10:06

    Auch interessant:

    https://www.achgut.com/artikel/ipcc_autoren_verabschieden_sich_von_katastrophen_szenario_klima_urteil_des_bvg_nur_noch_auf_sand_gebaut

    IPCC-Autoren verwerfen Katastrophen-Szenario: Klima-Urteil des BVG jetzt auf Sand gebaut

    Von Fritz Vahrenholt • Das viel kritisierte „Klima-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichtes machte sich ein unwahrscheinliches Katastrophen-Szenario des IPCC („Weltklimarat“) zu eigen und ging von einer Erwärmung von über drei Grad Celsius bis ins Jahr 2100 als „wahrscheinlich“ aus. Jetzt kassierten 44 Autoren des IPCC das Extrem-Szenario (RCP-Szenarios 8.5). Die Klima-Vorgaben des BVerfG sind damit ebenfalls unglaubwürdig.



    • pressburger
      13. Mai 2026 11:00

      Das Lügengebäude des IPCC, stand auf tönernen Füssen von Modellen. Modelle, die die Komplexität des Klimageschehens, nicht nur nicht abbilden konnten, sondern nicht abbilden wollten.
      Die Unfähigkeit wurde zu Tugend erhoben, das komplexe, rekursive, interdependente Geschehen auf einen Faktor, monokausal auf CO2 reduziert.
      Das hat den Linken, zu Rechtfertigung für ihre Umsetzung ihrer leistungs- und innovationsfeindlichen Ideologie, genügt. Das CO2 muss weg. Konsequenz - Industrie ist weg. Wohlstand ist weg. Arbeitsplätze sind weg.



    • elokrat1
      13. Mai 2026 11:18

      @ Orakel***
      Der "Green Deal" wurde auf Lügen und auf Angst vor kommenden Katastrophen aufgebaut. Unermessliche Summen investiert/vernichtet, die Wirtschaft nachhaltig geschädigt. Ich gespannt, wie diese Bande da rauskommt. Die Linken und die so denkenden, verlieren ihr bestes Pferd!



  18. Orakel
    13. Mai 2026 09:50

    https://tkp.at/2026/05/13/warum-krieg-statt-frieden-auf-der-suche-nach-der-wahrheit-der-film-als-kontrastprogramm-zur-euro-vision/

    Der Dokumentarfilm von Wolfgang Sendlhofer ist ein Weckruf an unsere Gesellschaft, Politik und Medien. Der Film soll Denkanstöße geben und Zusammenhänge sichtbar machen, die in der täglichen Berichterstattung oft zu kurz oder gar nicht vorkommen.



    • pressburger
      13. Mai 2026 10:01

      Warum werden Versuche einen Konflikt, Krise, Krieg, mit Mitteln der Diplomatie von den Staatsmedien angefeindet, als Anbiederung an den Gegner diffamiert. Warum werden Versuche um Vermittlung der Lächerlichkeit preisgegeben. Warum darf Alt-Bundeskanzler Schröder nicht zum Vermittler ernannt werden ? Jeder Versuch Frieden zu schliessen, wird von der EU, von Merz, verhindert.



    • Orakel
      13. Mai 2026 10:05

      Merz, Macron und Starmer bitte nicht zu vergessen - 1. Trio infernal

      Weber, vdLeyen, Kalas - 2. Trio Infernal

      Dabei sind die Personen zw. 1 und 2 beliebig austauschbar!



  19. John Baxter Smith
    13. Mai 2026 09:47

    Heute ist es soweit - um 18 Uhr in Wien:

    "EINE REDE AN EUROPA 2026": Anne Applebaum
    13. Mai 2026, 18:00 Uhr
    Judenplatz, Wien Freier Zutritt!
    https://www.erstestiftung.org/de/events/eine-rede-an-europa-2026-anne-applebaum/



  20. Orakel
    13. Mai 2026 09:23

    Zu eupraxie 8:33
    ***Das Kraftzentrum der Linksparteien ist die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung,....***

    Das glaub ich nicht! A und D haben eine mehrheitlich konservativ eingestellte Bevölkerung.
    Das wird sich zunehmend mit den zugewanderten Moslems/Islamisten ändern, wie wir in umliegenden Ländern sehen!

    Ja, wir wären mehrheitlich konservativ, würde die ÖVP nicht permanent die Links- bis Ultralinks-Parteien fördern indem sie mit diesen je nach Opportunität koaliert. Koalieren bis zum bitteren Ende und sich so über den Tisch ziehen lassen und ein ums andere Mal umfallen, den eigenen Ansichten Überzeugungen untreu werden ausschließlich um eine FPÖ zu verhindern.
    Heute hat kaum ein Politiker mehr Anstand, Moral, Ehrgefühl - da geht´s nur mehr um Pfründe, "Einflüsterung" von außerhalb UND ein Verhindern der FPÖ!

    FPÖ Verhinderung - Warum frag ich mich schon lang! Denn das was heute um Kickl, um die FPÖ kolportiert wird ist so ziemlich alles böse Hetze, Unterstellungen ...



    • Orakel
      13. Mai 2026 09:27

      - ein paar Nazis wird´s dort vielleicht, vielleicht sicher geben, aber auf die ist, denk ich, eh keiner heiß!

      Die "Liederbuchgeschichte" war ja auch so ein Fake.
      Mein Mann saß mit CV Freunden, einer schon ein recht alter Herr, zusammen und der meinte - "Das Lied haben wir doch auch gesungen" und hat kurz rezitiert. "Natürlich war das ein durchaus ironisch gemeinter Text!"
      Ich war etwas verblüfft damals - ist schon lang her!

      In meinen Augen ist die ÖVP ob mit oder ohne Ö regierungstechnisch eine Katastrophe für das Land, da unaufrichtig, sich mit dem Wind drehend und biedert sich heute leider gehorsam an die EU an. Sie tun alles nur um an der Regierung zu bleiben. Sie haben alles zugelassen die Institutionen mit Links zu durchsetzen, aufzuweichen. Z.B. Polizei, Gerichtbarkeit eigentlich Stützen die dem Erhalt der Gesellschaft dienen, Wissenschaft wird nur zugelassen nicht für die Wahrheit sondern um die gerade bemühten Narrative der Politik zu stützen, politisch angeordnetes...



    • Orakel
      13. Mai 2026 09:28

      Aufweichen der Sprache, heute rufen sie - zu wenig Geburten! Wussten sie schon lang - was haben sie dagegen getan?
      Ganz bewußt nichts, sie habens einfach laufen gelassen!
      Ihr eigenes Süppchen gekocht?



    • pressburger
      13. Mai 2026 11:05

      Orban hat das Problem des Geburtenrückgangs erkannt, Familien unterstützt. Die sich langsam abzeichnenden Erfolge sind nicht im Sinne der EU, der von der angestrebten Veränderung des Bevölkerungszusammensetzung.
      Österreich, im Kampf gegen die Familie, ganz auf der EU Linie.
      Was macht die EU Regierung Ungarns in Sachen Familie ?



    • eupraxie
      13. Mai 2026 11:11

      Die allgemeine Stimmung der Bevölkerung ist die Sichtweise auf das Konservative - und die ist negativ. Das ist verkrustet, gestrig und sogar die Institution, die 2000 Jahre lang fest verankertes Glaubensgut (Vertrauensgut) verkündete, glaubt, dieses Überlieferte aufbrechen zu müssen - somit dem Zeitgeist verraten (opfern wäre der falsche Begriff im religiösen Sinn).

      Dazu kommt, dass die Umkehr nur mit Weisung erreicht werden kann - das wiederum widerspricht fundamental der Freiheit der Kunst oder auch der Wissenschaft. Weisungsrecht gibt /gäbe es bei Unterrichtsinhalten - auf dieses Recht wird verzichtet.

      Das Problem der "Rechten" ist, wie gelingt es, das Konservative - als das Überlieferte - als das Zukünftige, Erstrebenswerte darzustellen? Das ganze natürlich eingebettet in einen natürlichen Wandel der Gesellschaft, eine evolutionäre Weiterentwicklung.



    • Orakel
      13. Mai 2026 11:56

      Richtig - konservativ hat einen Beigeschmack, auch den von Verkrustung!
      Aber auch der Konservativismus wandelt sich!

      Eine Welt mit totaler Freiheit ist Shit!
      Recht und Ordnung werden aufgeweicht, Sprache, Familie, heute ist sogar das Geschlecht aussuchbar!
      Aufweichen von Gesetzen, Rechtsprechung? Mehr Verständnis für Täter denn für Opfer und deren Angehörige?
      Auch Urteile dienen dazu einen Täter zu "läutern" oder auch aus dem Verkehr zu ziehen! Die Umvolkung heute?

      Dagegen sind die Menschen hier - und das bezeichnen wir als konservative Ansichten! Und da hat die vergammelte Linksschaft bei weitem keine Mehrheit!

      Die haben uns mit viel Geschrei, Protesten, Forderungen, Demonstrationen, mit Rufen nach weg mit den verkrusteten Ansichten und Lebensformen, völlig ausgehebelt.
      Die einen erhoben lautstark Proteste, behinderten mit Demos das Arbeits- und Geschäftsleben, die anderen arbeiteten, versorgten ihre Familien, schufen so sie fleißig waren Eigenheime, die man ihnen heut...



    • Orakel
      13. Mai 2026 11:57

      ... mit Märchen, Schauergeschichten und Lügen wegrationalisieren möchte!

      Nein - konservativ ist und bleibt konservativ im Gegensatz zu Aufweichen von Rechten, von Gesetzen, von Ordnung!

      Ist doch bei den ganzen linken Errungenschaften so - abschaffen, aussetzen, weg und was kommt dann?
      Nichts, weil Zukunftsvisionen, Ideen wie´s nach Abschaffen der bekämpften Verkrustungen weitergehen, FUNKTIONIEREN kann, ein Weiter dass Menschen zufrieden und auch in Frieden leben können, die haben sie absolut nicht!
      Ja, unausgegorene Versuche werden gestartet, verordnet, aufoktroyiert - wie z.B. Sonnen- und Windenergie, weg von Erdöl, Erdgas - und damit fallen sie, wie wir jetzt wieder erleben, voll auf die Go! Auch ihre Klimaphobie löst sich gerade auf!

      Nein der Konservativismus hat hier durchaus die Mehrheit!
      Damit gegen die Schwarzen auch regelmäßig in Wahlen nur um dann eine 180° Kehrtwende hinzulegen!

      Vielleicht brauchts auch einen neuen Ausdruck für das Konservative, das Beständige?



    • pressburger
      13. Mai 2026 23:46

      Konservativ, bedeutet nicht Anbetung der Asche, sondern die Hochhaltung der Fackel des Fortschritts.



  21. Orakel
    13. Mai 2026 09:20

    Da ja Trump heute in China aufschlägt eine sehr interessante "Chinabetrachtung Markels":

    Der mächtigste Mann der Welt empfängt heute bis Freitag mittags den amerikanischen Präsidenten und die CEOS der wichtigsten Konzerne der USA
    Warum das auch Dich interessieren sollte

    "Jeder Mensch der China besucht wird die Welt danach mit anderen Augen sehen"
    Ich poste auf diesem Blog regelmäßig News und Informationen über China und bin regelmäßig fasziniert wie tief im deutschsprachigen Raum Vorurteile, Ressentiments und vor allem völlige Naivität über die tatsächlichen Relationen was China betrifft noch immer tief bei meinen Mitmenschen verhaftet sind

    Das Märchen/die Unkenntnis über den chinesischen "Social Credit Score" etwa - der bei uns als Orwell'sche Dystopie gilt, in Wahrheit aber ein in vielen Details vom Westen kopiertes Bonitätseinstufungssystem ist und nicht einmal annähernd dem totalitären System entspricht wie es sich der Grossteil der Europäischen Bevölkerung ausmalt ....



    • Orakel
      13. Mai 2026 09:21

      ... oder weitererzählt

      Was den Ausbau der Infrastruktur betrifft habe ich bereits öfter das Beispiel der Hochgeschwindigkeitszüge genannt - bei dem das Schienennetz der Züge die eine Reisegeschwindigkeit oberhalb 200 km/h haben in China mittlerweile weitaus grösser ist als im Rest der Welt zusammen

      Und es fasziniert mich immer noch dass Europa und die USA sich ökonomisch mit China auf Augenhöhe sehen
      Wir Europa sind keine gleichwertigen Konkurrenten mehr
      Ebenso die USA
      Wir sind nur noch
      die KONSUMENTEN, die Kunden Chinas

      Chinas industrieller Output ist mittlerweile grösser als der der USA und Europas ZUSAMMENGEFASST
      Zahlen ?

      China dominiert den globalen industriellen Output
      Es ist seit über 15 Jahren der größte Produzent der Welt und hat seinen Anteil an der globalen Fertigung auf ca. 29–30 % ausgebaut
      Die USA liegen bei ca. 17 %
      die EU-27 bei 14–16 %

      China produziert also ca. 1,7-fach mehr Industrie-Wertschöpfung als die USA oder 1,9-fach mehr als die gesamte EU.



    • Orakel
      13. Mai 2026 09:21

      Hier die Relationen in den zentralen Industriezweigen (basierend auf Produktionsvolumen und Marktanteilen)
      Stahl China ca. 51–55 % der Weltproduktion
      (2025: 960,8 Mio. Tonnen)
      USA ca. 5 % (!)
      (82 Mio. Tonnen)
      EU-27 ca. 7–9 % (!)

      Automobil- und Fahrzeugproduktion (Pkw + Nutzfahrzeuge)
      China ca. 24,3 Mio. Fahrzeuge
      USA ca. 7,8 Mio. Fahrzeuge.
      EU: ca. 16,9 Mio
      Im Bereich Elektrofahrzeuge (EVs) und Batterien ist China noch dominanter (über 60 % Weltmarkt)

      Elektronik und Halbleiter (Semiconductors)
      China ca. 33 % globale Kapazität
      (steigend auf 37 % bis 2032)
      Dominanz bei Assembly, Solarpaneelen und Batterien

      USA führt zwar bei Design und High-End-Chips
      ca. 50 % globale Chip-Verkäufe
      hat aber nur 12–20 % Produktion
      EU liegt hier unter 10 %

      Weitere Schlüsselbereiche
      (Chemie, Maschinenbau, Erneuerbare Energien)
      Chemie & Grundstoffe
      China ca. 40–50 % globaler Output (Zement, Kunststoffe etc.)
      Maschinenbau & Industrie-Roboter : China Weltmarktführer bei Produktion und Export.



    • Orakel
      13. Mai 2026 09:22

      Erneuerbare (Solar, Wind, Batterien): China > 70 % Weltmarkt (Panels, EVs-Batterien)

      Zusammengefasst
      China übertrifft mittlerweile die USA und EU in fast allen volumenstarken Bereichen um den Faktor 2–5 !

      Auch militärisch halten sich hartnäckig Märchen über die Dominanz der USA
      Die USA geben zwar mehr Geld für den militärisch/industriellen Komplex aus als der Rest der Welt zusammen - verzetteln sich allerdings in der Effizienz durch ihre imperiale Strategie

      Die USA unterhalten derzeit 877 (!) Militärstützpunkte in über NEUNZIG Ländern der Welt-
      Während China seine größte Armee der Welt ausschliesslich im Staatsgebiet selbst hält
      Übrigens
      -Stand 2025/2026 beträgt die Zahl der aktiven Soldaten der chinesischen LPA ca. 2,135 Millionen
      fast das DOPPELTE der USA !
      Das Märchen dass die USA eine mögliche militärische Eroberung Taiwans verhindern könnten ist lächerlich

      Fazit
      Donald Trump ist nun zwei Tage
      Gast im mächtigsten Land der Welt
      Und vor allem bei seinem Hauptkreditgeber



    • Orakel
      13. Mai 2026 09:22

      Bin gespannt was Xi für Trump bereit hält
      Lasst uns hoffen es ist der Deal mit dem Iran
      GM



    • pressburger
      13. Mai 2026 10:07

      Zu den Menschen die China nicht nur besucht, sondern in China gearbeitet haben, Mandarin spricht, gehört Alice Weidel.
      Frau Weidel ist eine Politikerin, der nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU, einen Systemwechsel zuzutrauen wäre.



    • Orakel
      13. Mai 2026 10:24

      Besonders pikant - Marine LePen hat sie doch ausgeschlossen aus einer gemeinsamen Partei - Zickenkrieg?



    • pressburger
      13. Mai 2026 11:11

      Festland China wird Taiwan nicht militärisch angreifen. US Propaganda, um ihre Militärstützpunkte zu rechtfertigen. Wie abstrus die Strategie der USA Taiwan mit carrier groups zu verteidigen, beweist der Rückzug ihrer Flugzeugträger aus der Reichweite iranischer Geschosse. Strategisch stecken die USA noch im WK2. Schoigu sprach es aus, entweder U-Boote, oder keine Schiffe.



  22. Josef Maierhofer
    13. Mai 2026 09:17

    Die Diktatur des Proletariates, der Marsch durch die Instanzen. Ideologie ist Idiotie.

    Während bei uns die (V)P den 'Verwaltungsteil des Staates' (Beamtenschaft hauptsächlich) und Unternehmertum mehrheitlich innehat, hat die SPÖ den 'Nachwuchsteil (Justiz, Medien, Unis und Kultur) des Staates' mehrheitlich inne. Beide meinen, sie könnten damit Österreich 'regieren' (und absahnen). So wird Österreich zu Tode verwaltet und offen zerstört.

    Wohin das geführt hat und führt, das erleben wir täglich hautnah und bitter. Dröhnende Propaganda, miese Machenschaften, Selbstbedienung und Klientelbedienung, Spaltung des Landes, Verkauf des Volkes an die 'Interessenten' in EU und USA, Zerstörung der Gesellschaft (mit Zuwanderung und Lebensbedingungen, etc.)

    Bis etwa 1970 war noch Demokratie und Kompromiss zwischen den beiden Lagern in Österreich möglich, danach nicht mehr.

    So haben wir 2 Welten, doppelte Kosten und nur Schaden von dieser 'Ideologiesippe'.

    Zeit für eine 2/3 Mehrheit für die FPÖ.



    • pressburger
      13. Mai 2026 11:19

      Ideologie bedeutet Macht. Die Ideologie hat nach dem Rückzug der Religion die Macht übernommen. Die Ideologie ist zum Surrogat, zum Suchtmittel, Ersatz für den Glauben, Ersatz für die eigene Individualität, geworden. Ideologie bedeutet, Aufgehen im Kollektiv, delegieren der eigenen Bedürfnisse, Verzicht auf den eigenen Willens, Übertragung an eine anonyme Macht, aktuell und konkret, die EU.
      So sind die Völker der EU, zu dem geworden, zu dem sie geworden sind. Zu willenlosen Leibeigenen.



  23. Wyatt
    13. Mai 2026 08:59

    ......."Sie haben bisher BIS AUF DIE MUSIKWELT die gesamte restliche Kulturszene zerstört .......

    NEIN auch die Musikwelt ist durch das unsägliche Regietheater, wo Regisseure und Kostümbildner, wie beim Rosenkavalier, Zürich, die Arbeit großartiger Sänger mit einem "Künstler" namens Gottfried Helnwein, aufs nicht zum Anschauen mehr, ruinierte! .....(nur zum Hören)



    • pressburger
      13. Mai 2026 11:27

      Kommt noch. Der Fortschritt macht auch vor der Musik nicht halt. Die Musikszene, Oper in Salzburg, Operette in Ischl, wurde vom Fortschritt schon überrannt. Jetzt kommen die Texte. Messias wird zum Karl Marx, die Schöpfung zum Parteikongress, Ode an die Internationale, in der Pastorale werden Windräder summen, die Genossin Müller:in, das ist die Zukunft in den Konzertsälen



  24. elokrat1
    13. Mai 2026 08:55

    Der Einfluss linker Organisationen, ist ungebrochen, ein Beispiel: Eine Warnung der Polizei, vor Geschäften mit dem „fahrenden Volk“, hat massive Kritik ausgelöst. Vorausschauend hat die Polizei die Bezeichnung „Roma“ vermieden. Alles vergebens, die Linken haben wieder zugeschlagen. Diskriminierung wird geschrien, die Gleichbehandlungskommission wurde sofort aktiv, Realität darf keinesfalls sichtbar werden. Erinnerungen an die Besetzung von Grundstücken im Tullnerfeld werden wach. Die Besetzung von Eigentum ist natürlich hinzunehmen, Roma/Sintis sind eine „geschützte Minderheit“, Eigentum ist für Linke sowieso ein Skandal! Ein Skandal ist jedenfalls, dass ÖVP Innenminister Karner, zusammen mit SPÖ Leichtfried, sofort gegen die Polizei Stellung bezogen haben, anstatt sie vor Angriffen zu schützen!

    Mai 2024 im Tullnerfeld: Fischteich geplündert, der Zaun wurde aufgeschnitten, das Gewässer fast leergefischt
    https://www.krone.



  25. eupraxie
    13. Mai 2026 08:33

    Das Kraftzentrum der Linksparteien ist die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung, dass all das so sein soll und davon abgeleitet dann so sein muss. Aus dem gewordenen, zugelassenen IST machen die Linken ein normatives, einklagbares SOLL. Diesem SOLL kann man sich dann kaum entziehen, zb beim verpflichtenden Gendern in einer Abschlussarbeit.

    Diese allgemeine Stimmung der Bevölkerung kann auch nicht so rasch geändert werden - die Problematik des Parlamentspatriotismus lässt sich auch auf die Wissenschaft und den Kulturbetrieb anwenden.

    Problematisch wird es für die linken Vertreter nur, wenn auf einmal ihr glänzender Auftritt durch Brüller, deren Geisteshaltung sie aber selber gefördert haben, gestört wird.

    Am Bsp Taschler, Schüssel et al.: wie soll gegen eine nicht zuerkannte freiwillige Auszeichnung wirkungsvoll protestiert werden?



    • Rosi
      13. Mai 2026 15:33

      Das Einzige, daß man ableiten kann: Diese Auszeichnung sagt gar nichts aus. Vielleicht ist sie zurecht, vielleicht nicht.
      Also genau genommen kann man sich das Ganze sparen.



  26. Politicus1
    13. Mai 2026 08:19

    Zum MAK:
    "Die heurige Wiener Festwochen-Ausstellung im MAK würdigt den 2010 verstorbenen deutschen Theaterprovokateur Christoph Schlingensief, einen der prägendsten Künstler des Festivals: Mit seiner Performance „Ausländer raus!“ löste Schlingensief 2000 einen Skandal aus, der bis heute vielen in Erinnerung geblieben ist."
    https://orf.at/stories/3428408/



    • Leo Dorner
      13. Mai 2026 09:17

      Hr.Zyni versus Gerald. Eine interessante Diskussion.- An eine „öffentliche Kritik“ zu appellieren und auf eine solche zu hoffen, vielleicht sogar auf eine, die als wirkliche Vernunftkritik reinigend wirken könnte, kommt wohl zu spät. Der Verfall aller diesbezüglichen Normen und Ideale ist zu weit fortgeschritten und saust immer noch in den vorhersehbaren Abgrund einer Cloaca maxima der Gegenwartskultur. Der Musikgeschmack beispielsweise im aktuellen Song-Contest-Wien muß keine Gegner mehr fürchten. (Auf Wikipedia, lese ich gerade, stand auf dem Forum Romanum das „Heiligtum der Venus Cloacina“ nebst den anderen Tempeln der vielen anderen Götter. Ähnlich wie auch in Wien der Konzerttempel des Musikvereins noch aufrecht präsentiert: Eine vergangene Musikkultur, die nicht wiederkehren wird. )
      Der Vorausabsturz der Geisteswissenschaften alias Kulturwissenschaften war seit dem 19. Jahrhundert unvermeidlich.



    • Leo Dorner
      13. Mai 2026 09:19

      Auch diese Wissenschaften träumten und träumen noch von einer neuen Zukunft, die eine neue Norm(en)Mitte begründen könnte. Zugegeben, nur noch unter wenigen Außenseitern, weil die große Kollegen-Menge längst schon den Tanz ums Goldene Kalb des „Reichtums der Vielfalt“ tanzt. Ohne Vernunftphilosophie ist jede Geisteswissenschaft verurteilt, das eigene Pony für ein großes Pferd zu halten.
      Seit den 1968ern produzieren sie daher eine Vielfalt von Ideologiegiften, deren Säfte die („postmoderne“) Cloaca maxima bereichern. Mit einem Wort: es ist Quatschbude, und alle gehen hin, um dadurch „hin zu werden“. Die linksradikale Intoleranz ist nur noch der letzte (Erschreckens)-Schrei der hypervielvielfältigen Vaganten beim Versinken in der großen Kloake... Und die Privatwirtschaft kann weder den desorientierten Universitäten noch ihren Wissenschaften helfen. Wozu auch? Die letzte (Sterbe-) Hilfe ist bereits gelandet: K.I Denker und Schaffende übernehmen.



  27. Hr. Zyni
    13. Mai 2026 04:15

    Das linke Primat in Medien, Universität und Kulturbetrieb ist nach all den Jahren längst keine Verschwörung mehr, sondern eine gemütliche Monokultur: Man bestätigt sich gegenseitig, zitiert sich im Kreis und hält die kleinste Abweichung für Häresie. Brechen lässt sich diese gemütliche Cafehausrunde nicht durch lautes Oppositionsgeschrei, sondern durch Entzug der Bequemlichkeit. Wettbewerb statt Gesinnungsschnüffelei, echte Pluralität statt kuratierter Einfalt. Wer öffentliche Gelder beansprucht, soll sich strenger öffentlicher Kritik stellen müssen – auch von der unerträglichen, rechten Seite. Und vor allem: Personalrotation. Nichts wirkt so entideologisierend wie frische Luft. Der Rest ergibt sich von selbst, denn Ideen, die nur im Treibhaus gedeihen, erfrieren schnell im Freien.



    • Gerald
      13. Mai 2026 07:55

      Ich glaube diese Maßnahmen würden wenig bringen. Denn das Personal würde dann ja auch nur von einer linken Quatschbude zur nächsten rotiert. Die gesamte Geistes"wissenschaft" im Westen ist ja mittlerweile linksideologisiert gleichgeschaltet. Die US-"Elite"-Universitäten sind auf diesen Feldern mittlerweile genauso linksradikal und intolerant, wie die österreichischen Unis.

      Brechen lässt sich das nur durch die Mileische Kettensäge. Radikales Zusammenstreichen der Förderungen und vor allem auch der Bürokratieapparate, in dem diese Linken (mangels Verwendbarkeit in der Privatwirtschaft) dann überbezahlt unterkommen und weiter ihr linkes Ideologiegift der Gesellschaft injizieren können. Heilsam wäre nur ein Kontakt mit der Privatwirtschaft, dass sie wieder lernen, wer die massiven Gelder für ihre nutzlose Posten erwirtschaftet und was ihre Abschlüsse dort wirklich wert sind. Nämlich nichts.



    • pressburger
      13. Mai 2026 11:37

      Fantasie. Kein Parteisoldat wird rotieren, kein Parteisoldat will an die frische Luft. Alle Parteisoldaten im kapitalen Mief des XiX. Jahrhunderts, mit Dreschflegeln im Hirn.
      Die Pest, das Ende der Demokratie auf Raten, sind Parteien.
      Zurück zu den constituancies, Mehrheitswalrecht, winner takes it all. Gewiner, nur seinen constituants verpflichtet, individuelle Verantwortung.






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