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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die zehn jüngsten ORF-Skandale

11. Mai 2026 00:20 | Autor: Andreas Unterberger
77 Kommentare

Im ORF reiht sich Skandal an Skandal – wobei viele davon in der Öffentlichkeit noch gar nicht richtig wahrgenommen worden sind. Unterhalb der stürmischen Oberfläche von Korruption, Erpressungsstories und uralten Vorfällen schlechten Benehmens spielen sich genauso viele Skandale auf Programmebene ab – mit der wir uns ja laut der Interims-Chefin mehr befassen sollten. All diese Skandale könnten uns gleichgültig sein, müssten wir sie nicht um Hunderte Millionen jährlich zwangsfinanzieren: Durch die Gebührenpflicht wie auch durch Steuermittel, die indirekt, aber auf zahllosen Wegen dem ORF zugute kommen.

Wäre der ORF eine normale Stiftung, ein normales Unternehmen wie viele andere, dann müsste er selber schauen, wie er seinen Betrieb finanziert, wie er mit internen Dreiecksaffären, Intrigen und angeblichen Belästigungen von Frauen, mit den unsauberen Geschäften der Stiftungsräte und einem katastrophalen Programm zurecht kommt, wie er das den Konsumenten erklärt. Aber weil er sich nicht selbst um seine Finanzierung kümmert, sondern wir das tun müssen, gehört er wirtschaftlich uns, auch wenn sie im ORF meinen, dass juristisch alles ihnen gehört.

So, wie sich der ORF heute präsentiert, ist er längst zu einer schweren politischen Belastung für die Koalition geworden. Denn diese und nur diese hat die Mehrheit, um den gesetzlichen Rahmen zu ändern oder noch besser: um das gesamte ORF-Gesetz abzuschaffen, sodass sich der ORF eben wie jedes andere Unternehmen selbst erhalten – und an die normalen Gesetze halten und auf die Zahler Rücksicht nehmen muss.

Mit anderen Worten: ÖVP, SPÖ und Neos wären extrem gut beraten, in den nächsten Monaten dem ORF den Geldhahn abzudrehen, und zwar so fest, dass die Schmerzensschreie von Armin Wolf und allen anderen heutigen Profiteuren durchs ganze Land schallen. Tun die drei Regierungsparteien das nicht, dann kann man hohe Wetten auf einen massiven Wahlsieg der FPÖ abschließen, die sich derzeit ja als einzige traut, solches vorzuschlagen, obwohl in der ÖVP viele der gleichen Meinung sind.

Wenn sie auch nicht entscheidend sind, so machen insbesondere die Neos wie auch der liberale Flügel der ÖVP sprachlos: Denn es ist einfach denkunmöglich, liberal sein zu wollen und gleichzeitig die Existenz eines wirkmächtigen Staatsmediums samt Zwangsfinanzierung zu verteidigen, das noch dazu inhaltlich unter fast ausschließlichem Kommando der sehr weit links stehenden Redaktions-Sowjets steht. Das ist noch dazu ein Medium, das über die vom ORF kontrollierte Konstruktion der Nachrichtenagentur APA, über ständige Auftritte von Zeitungsjournalisten im Fernsehen, über gezielte Zitierung von Zeitungstiteln, über fette Inseraten-Gegengeschäfte auch noch die ganze (ohnedies immer brustschwacher werdende) Printwelt von sich abhängig gemacht hat.

Ein kurzer Streifzug durch die provozierenden Ärgernisse, für die der ORF alleine in den letzten Tagen und Stunden gesorgt hat und weiterhin sorgen wird:

  1. Da steht derzeit zweifellos der vom ORF veranstaltete Schlager-Wettbewerb des sogenannten European Song Contests an der Spitze. Dabei sind hohe zweistellige Millionensummen – die höchstwahrscheinlich bei einer ehrlichen Aufstellung aller versteckten Kosten sich sogar am Ende als dreistellig herausstellen dürften – von den ungefragten Steuer- und Gebührenzahlern zu tragen. Vor der geplanten Austragung von Olympischen Spielen hingegen haben mancherorts die Bürger ein Nein durchsetzen können. Beim Schlagerwettsingen (dem man im Gegensatz zum Sport nicht einmal indirekte Bedeutung für die Volksgesundheit nachsagen kann) hat man wohlweislich den Bürgern Wiens oder Österreichs gar keine Chance dazu gelassen, Nein zu sagen. Stattdessen müssen diese jetzt tagelang sogar die Sperre der Wiener Ringstraße in Kauf nehmen. Stattdessen müssen sie sich von widerlichen antiisraelischen Demonstrationen von Moslems und Linksradikalen belästigen lassen. Stattdessen müssen sie das alles nicht nur über ihre Zwangsgebühren zahlen, sondern auch über ihre Steuern, schießen doch sowohl Bund wie Gemeinde Wien zweistellige Millionenbeiträge zu.
  2. Offenbar von diesem Zirkus so beansprucht, verkommt gleichzeitig das ORF-Programm endgültig. Da streut der ORF zwar seit Jahr und Tag die Propagandalüge aus, er wäre ein notwendiges Bollwerk gegen die medialen Einwirkungen der deutschen Medien. Doch blickt man ins Programm, dann findet man etwa am letzten Samstag als Hauptprogrammpunkt zur besten Sendezeit um 20,15 Uhr auf ORF1 eine Ratesendung, die seit Jahren auch im deutschen Fernsehen läuft. Wozu braucht man für so etwas den Gebührenfresser ORF noch? Das kann man auch im deutschen Fernsehen anschauen. Diese Sendung hatte überdies weniger Zuseher als zur gleichen Zeit die beiden österreichischen Privatsender Servus und ATV zusammen.
  3. Seit Jahren versucht der ORF, sein drittes Fernsehprogramm zu einem Informationssender zu machen. Dort geschieht alles – etwa knalllinke Geschichtsideologie und Umschreibung der österreichischen Geschichte –, nur keine wirkliche Information, sondern meist nur Interviews von ORF-Journalisten durch ORF-Journalisten. Während der ORF auch die fadesten Parlamentssendungen direkt überträgt, und das stundenlang auf gleich zwei(!) seiner drei Fernsehprogramme, hat er überhaupt nicht reagiert, als jetzt einmal wirklich etwas Relevantes stattgefunden hat: Die größte Regierungspartei präsentierte einen neuen Klubobmann. Da dieser bisher völlig unbekannt gewesen ist, war seine Vorstellungs-Pressekonferenz zweifellos interessant. Doch wer deren Übertragung sehen wollte, musste etwa auf den Privatsender "oe24" gehen, im ORF war sie nicht zu sehen.
  4. Praktisch jeder Bericht über den Wöginger-Prozess oder den Pilnacek-Ausschuss war extrem einseitig gestaltet und ließ Essentielles weg.
  5. Gleichzeitig erfährt man aber, dass der ORF mit einer Dreiviertelmillion(!) Euro einen Kinofilm über den jungen Bruno Kreisky fördert (der überdies noch mehr als drei Millionen aus Steuermitteln an Förderungen erhält). Das ist also ein weiterer SPÖ-Propagandafilm, der an den Kinokassen keine Chancen hat, seine Kosten einzuspielen, den wir aber trotzdem finanzieren müssen.
  6. Woher in den Redaktionen des ORF ständig und einseitig der ideologische Wind weht, ist hier oft genug aufgezeigt worden. Das konnte man dieser Tage auch an etlichen Meldungen auf orf.at besonders krass ablesen. Eine trug die Überschrift: "Zahlreiche Organisationen fordern Erbschaftssteuer". Liest man dann aber weiter, dann werden nur Abteilungen der SPÖ genannt, die das fordern: "Arbeiterkammer, die GPA und die Volkshilfe". Das beweist, dass die Überschrift manipulativ ist, denn statt "zahlreiche" müsste es natürlich heißen: "SP-nahe". Und Gegenstimmen werden – natürlich – keine eingeholt.
  7. Aber es ist nicht nur die SPÖ, sondern es sind auch Vorfeldvereine der Grünen, die von den ORF-Redakteuren erstklassig bedient werden: Unter der Überschrift "Heimische Städte zwischen Grau und Grün" wird ohne jede Relativierung der Inhalt einer "Greenpeace"-Aussendung auf orf.at berichtet. Samt der üblichen Zitierung einschlägiger, aber ungenannter "Experten", die mit 99,9 Prozent Wahrscheinlichkeit ebenfalls alle vom gleichen Verein kommen. Vorfeld-Vereine aus dem konservativen Bereich haben hingegen keine Chance, im ORF zu Wort zu kommen.
  8. Außerhalb der redaktionellen Inhalte bleibt der weitaus größte ORF-Skandal die Tatsache, dass die beiden Stiftungsrats-Vorsitzenden jahrelang in ihrem Zweitberuf Organisationen und Spekulanten beraten haben, die etwas vom ORF gewollt haben – und das nicht einmal versteckt. Mit welchem moralischen Anspruch zwei solche Menschen die Aufsicht über den verkommenen Gebührenfunk ausüben und dort gar Missstände abstellen sollen, ist absolut rätselhaft. Sie sind weiter im Amt.
  9. Dazu kommt, dass eine offensichtlich krasse Fehlentscheidung dieser beiden Herren dem ORF mit großer Wahrscheinlichkeit wegen ihres massiven Drucks auf den Generaldirektor, wegen dubioser Vorwürfe zurückzutreten, mehrere Millionen kosten dürfte.
  10. Noch übler – und ebenso wenig aufgeklärt – ist die Rolle des früheren Geschäftsführers der Grünen, des einstigen (laut Wikipedia deswegen auch verurteilten) Wehrdienstverweigerers und ORF-Generalsekretärs Pius Strobl, der sich dem ORF-Chef Alexander Wrabetz als so sehr dienstbar erwiesen hat, dass Strobl dank Wrabetz mehr verdient hat als der ORF-Chef selber und überdies von Wrabetz für nachher einen alle Vorstellungen übersteigenden Pensionsvertrag zugeschanzt bekommen hat.
  11. Ebenso wenig aufgeklärt ist die mutmaßliche Erpressung des ORF-Generaldirektors Weißmann durch den Rechtsanwalt einer ORF-Mitarbeiterin, die sich nach vier Jahren plötzlich durch dessen einstige Mails und Anrufe belästigt gefühlt hat. Die Dame ist nach allen Informationen weiterhin für den ORF tätig und nicht suspendiert.

Es reicht. Die Österreicher wollen und brauchen diesen Laden nicht. Es ist in der Geschichte hunderte Mal erwiesen: Eine Organisation, die unabhängig von ihrer Leistung satte Einnahmen garantiert bekommt, ist zum Untergang verurteilt. Die verkommt moralisch. Die verstrickt sich immer mehr in interne Intrigen. Die vergisst immer mehr auf ihre Pflichten und Leistungen.

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  1. WFL
    12. Mai 2026 10:13

    Zu Punkt 10:

    Es ist bekannt, dass Wrabetz nicht nur SPÖler, sondern auch Freimaurer ist.

    Dürfen wir vermuten, dass auch Strobl einer FM-Loge angehört?

    Zu Punkt 8:

    Ich vermute, dass auch der SPÖ-Stiftungsratsvorsitzende Lederer Logenbruder ist? Vielleicht sogar der ÖVPler Schütze?
    Das würde eine Menge erklären.



  2. Mondschein
    11. Mai 2026 19:53

    "Praktisch jeder Bericht über den Wöginger-Prozess oder den Pilnacek-Ausschuss war extrem einseitig gestaltet und ließ Essentielles weg."

    Geschieht doch der ÖVP recht - diese Truppe hat uns allen samt der Wirtschaft die unheilvollen ORF-Zwangssteuern durch fiskalpolitische Enteignung für die weit links stehenden Genossinnen und Genossen des Staatsfunks eingebrockt. Dafür ÖVP dürft ihr bei den nächsten Wahlen neben all den anderen Verbrechen (Masseneinwanderung), die ihr uns und unserem Land angetan habt, bluten. Meinen Lebtag werde ich euch meine Stimme nicht mehr geben und bei allen Vereinen, Verwandten und Freunden werde ich gegen gegen die ÖVP mobil machen!



    • Gusentaler
      11. Mai 2026 20:57

      Ich habe diese Partei 40 Jahre gewählt. Seit Kurz mit den Gruenbolschewiken paktiert hat und erst recht mit den nachfolgenden Führungen ist sie für mich nicht mehr wählbar! Die VP wird den Weg der italienischen Demochristiani gehen, falls sie so weitermacht! Niemand will sie mehr, niemand braucht sie mehr!



    • Undine
      11. Mai 2026 22:40

      @Mondschein

      Goldrichtige Worte! *****************+!

      Es ist bei der ÖVP wie bei vielen Menschen: Sie nehmen sich selber viel zu wichtig, und sie sind sich ganz sicher, daß es ohne sie nicht gehe! Damit liegen sie absolut falsch!



  3. eupraxie
    11. Mai 2026 17:09

    Wie könnte der einzelne - subjektiv die Welt bewertende - Seher die Einhaltung des Objektivitätsgebotes durch den Fernsehsender erkennen? Ich gehe davon aus, dass alle grün und rötlichen Wählergruppen den ORF als objektiv bewerten und Schwurbler-Sender wie Servus TV gar nicht erst aufdrehen.

    Zählt eine Werbung auch zum Objektivitätsmessbereich? Zb durch die Präsenz der weißen und colored Darsteller? Muss dieses Verhältnis dem Bevölkerungsverhältnis des Senderstaates entsprechen?

    In welchem Zeitraum ist die Parteipräsenz bei den Haupt-Nachrichtensendungen zu messen und zu vergleichen? Gibt es einen Faktor - Tag - mit dem die Sendezeiten multipliziert werden - also Sonntag ist 1 und Mittwoch 0,5? Wird das Verhältnis dieser Parteipräsenz nach der Verteilung der Stimmen der letzten NR-Wahl berechnet, was die Beachtung auch der nicht im Parlament vertretenden Parteien zur Folge haben müsste. Gerade unter demokratiepolitischen Aspekten.
    Kann ein Redakteur tatsächlich objektiv berichten



    • Leo Dorner
      11. Mai 2026 19:18

      Kluge Fragen, die das meist naturwiss. Objektivitätsideal vernunftgemäß „dekonstruieren“. Über die Objektivität der Licht-Geschwindigkeit läßt kein Physiker mir sich streiten. Die universale Gesetzlichkeit dieser leuchtenden Erscheinung der Natur: Das Licht und nichts als das Licht (obwohl es nicht einmal als Sonnen- oder Kometenlichtlicht völlig „rein“ und körperunabhängig existiert,) aber auch dieses nicht in seiner unmittelbaren Erscheinungstotalität, sondern nur die Geschwindigkeit desselben, sei eine ewige und unverrückbare Konstante überall und jederzeit in diesem Kosmos. In welche Probleme dieser Glaube (!) führt, ist bekannt.
      In der Geschichte der Kulturen scheint hingegen jede nur mögliche Verrücktheit als temporäre Norm und gelebtes Ideal möglich und wirklich zu sein. Will man über und mit dieser Einsicht nicht selbst verrückt werden, (das Schicksal unserer postmodernen Moderne) hilft nur ein “exakter“ Historismus.



    • Leo Dorner
      11. Mai 2026 19:19

      Die Wiener Votivkirche ist nicht Gotik, sie nur „Neogotik“, ein nichtironisch gemeinter Begriff, der aber dem realen Historismus tributpflichtig bleibt. Soll in Wien die islamische Polygamie nicht Sitte und Gesetz werden, mögen sich säkulare und kirchlich -theologische Sittenverwalter rechtzeitig und mit Vernunftgründen vorsehen. „Queere Gründe“ sind schon der Abgrund, der sich mit einem Grund und Gründen verwechselt.



  4. Outback
    11. Mai 2026 16:48

    OT, aber weil es vor einigen Monaten hier im Blog ein Thema war:
    Der Salzburger, der auf einen ungarischen Einbrecher geschossen hat, ist heute vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Soweit den Pressemeldungen entnehmbar, sind die Geschworenen von Notwehr ausgegangen.
    https://salzburg.orf.at/stories/3353640/



    • Orakel
      11. Mai 2026 17:01

      s

      Sehr gut und völlig richtig in meinen Augen!



    • pressburger
      11. Mai 2026 18:14

      Ungarisch, nicht so schlimm, aber afghanisch, das wäre ganz, ganz, schlimm.



    • Whippet
      11. Mai 2026 18:49

      Wunderbar, es gibt Geschworene mit Verstand!



    • eupraxie
      11. Mai 2026 19:57

      ORF dazu: die Argumente des Verteidigers haben bei den Geschworenen verfangen...ist das einer dem Objektivitätsgebot gerecht werdender Begriff?

      Ist das dient mit : die Geschworenen folgten damit der Argumentationslinie des Verteidigers?



    • sokrates9
      11. Mai 2026 21:22

      Kriterium enes Mordes ist eine Vorbereitung.Wenn plötzlich ein Gewalttäter dasteht ist man nicht vorbereitet....



  5. veritas
    11. Mai 2026 14:38

    1/2

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    OT: Letztlich sollten wir alle nach dem Spruch „Wage es, weise zu sein“ handeln oder nach Immanuel Kants Leitspruch der Aufklärung:
    „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Sehen Sie bitte die folgenden drei Links in diesem Sinn und lassen Sie sich nicht von der Dauer abschrecken.

    1.) Dr. Helmut Sterz hätte seine Rente nach drei Jahrzehnten Pharmaindustrie bei Pfizer gerne weiterhin genossen, was sich aber ab 2020 in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt abspielte, da hatte er keine Wahl (Dauer 2:16:46):

    https://www.youtube.com/watch?v=82WknZ4EySU



  6. veritas
    11. Mai 2026 14:36

    2/2

    2.) Quellen: nau.ch, dvb, rtv. Impfzwang für Ärzte ab 2026, vorerst in Deutschland. In den ersten drei Quartalen müssen Hausärzte mindestens sieben Prozent ihrer Behandlungsfälle als Impfungen abrechnen. Im vierten Quartal, traditionell die Zeit der Grippeschutzimpfungen, steigt die Quote auf 25 Prozent (Dauer 32min):

    https://auf1.tv/gesund-auf1/impfzwang-fuer-aerzte-was-wirklich-dahintersteckt



    • Orakel
      11. Mai 2026 17:04

      Schlimm!
      Zu unserer Zeit hieß es wir dürften NUR so und soviel Prozent der Krankenscheine an EKS oder Infusionen abrechnen.

      Heut im Zeitalter der Impfung muss man diese pushen!
      Ich lass mich trotzdem nicht ;-))



  7. riri
    11. Mai 2026 13:32

    Ein Skandal, von dem es sicher hunderte ähnliche vom ORF gibt.

    Auf ARTE am 10. Mai wurde eine Dokumentation gesendet aus der Reihe die besten Orchester der Welt: "Die Wiener Philharmoniker".
    Ein hervorragend gemachter Film, über die Gründung, die Geschichte und Entwicklung aus dem Musikverein.
    Die Vorstellung der Instrumente und deren Spezialitäten, die den einmalig weichen Klang der Musik erzeugen, die es nur in Wien gibt.
    Natürlich wurden Musiker und Dirigenten interviewt, mit der Feststellung, das ist das Beste Orchester der Welt.

    Aber plötzlich eine Einblendung vom ORF. Schwarz/Weiss Film, es ist das Jahr 1938. Die Nazis übernehmen. Die dunkle Zeit hat begonnen.
    Sprecher: Oliver Rathkolb, er berichtet, 50 Prozent der Musiker waren Nazis. Dann mit grimmiger Miene und sich überschlagender Stimme,
    in Wien waren mehr Nazis im Orchester als in Berlin. Das muss natürlich in einer internationalen Doku berichtet werden.

    Die Dokumentation ist in der ARTE Mediathek zu sehen. Empfehlenswert.



    • Leo Dorner
      11. Mai 2026 17:14

      Typisch für arte, typisch für Phönix und den Mitläufer orf.
      Man müßte eruieren, wie oft Mauthausen mittlerweile mit Beethoven befreit wurde...
      Aber sie bemerken es nicht, weder daß sie in die Falle geplumpst sind, noch in welche...
      "Antifaschistische Gedenkkultur vom Feinsten..."



    • Petronius von Bille
      11. Mai 2026 18:11

      Wenn Herr Rathkolb, der sozialistische Parteihistoriker, irgendwo spricht, drehe ich inzwischen regelmäßig ab. - Ich halte ihn für nicht relevant. - Rathkolb ist ein Vertreter jener kommunistischen Agenda, die den Nationalsozialismus jahrzehntelang als "rechts" umgedeutet hat um erfolgreich zu verschleiern, dass es sich bei der NS-Ideologie um ein lupenreines sozialistisches Programm handelt. Diese KP-Propagana war so erfolgreich, dass das heute nichteinmal manchen Konservativen auffällt.

      Der Philosoph Arnold Keyserling hat das sehr fundiert beschrieben.



  8. Orakel
    11. Mai 2026 13:10

    Wer X hat - ein hervorragender Beitrag
    https://x.com/RnaudBertrand/status/2053741799047655462
    Es gibt keine Übertreibung, wie außergewöhnlich dieser Atlantische Artikel ist, angesichts des Autors und des Outlets.

    Zur Erinnerung: Bob Kagan ist:
    - Der Mitbegründer von Project for the New American Century, dem wahrscheinlich imperialistischsten Think Tank in Washington (was eine ziemliche Leistung ist)
    - Ein Mann, der sein ganzes Leben lang für amerikanische Militärinterventionen, insbesondere im Nahen Osten, und einen lautstarken Verfechter des Irak-Krieges einsetzte. Er begann, sich für eine Intervention im Irak vor dem 11. September einzusetzen, was für sich selbst spricht.
    - Der Ehemann von Victoria Nuland, einem extrem hawkischen ehemaligen hochrangigen US-Beamten (ein wichtiger Architekt der US-Politik in der Ukraine, mit den Konsequenzen, die wir heute alle erleben)
    - Der Bruder von Frederick Kagan,



    • Orakel
      11. Mai 2026 13:11

      - Der Bruder von Frederick Kagan, einem der wichtigsten Architekten des Irak-Anstiegs

      Mit anderen Worten, wir betrachten nicht gerade eine Art antiimperialistischen Peacenik. Das ist buchstäblich der Typ, den Dick Cheney anrief, als er ein Pep-Talk brauchte.

      Und der Mann schreibt in The Atlantic, dem zuverlässigsten Pro-War-Mainstream-Medien-Outlet in den USA (auch eine ziemliche Leistung).

      Wenn ER also schreibt, dass die USA im Iran "eine totale Niederlage erlitten" haben, die in der Geschichte der USA keinen Präzedenzfall hat und "weder repariert noch ignoriert werden kann", ist es das funktionale Äquivalent von Ronald McDonald, der Ihnen sagt, dass die Burger nicht großartig sind: Es bedeutet, dass die Burger wirklich, wirklich nicht großartig sind.



    • Leo Dorner
      11. Mai 2026 13:27

      Da fehlt doch etwas...



    • pressburger
      11. Mai 2026 13:37

      Robert Kagan ist ein US Hegemonist und Interventionist.
      Auf der gleichen Linie wie seine Frau, Victoria Nuland.
      Das Kagan, der Befürworter des Krieges gegen den Irak, jetzt kritisch den Einstieg von Donald Trump in den Krieg gegen den Iran beurteilt, ändert nichts an seiner grundsätzlich US Amerikamischen, expansionistischen Überzeugung.
      Kagan ist für den Krieg gegen Russland, dafür, die Ukraine zum Sieger zu befördern. Kagan der Befürworter des NATO Vormarsch Richtung Osten, die NATO, vom Verteidiger zum Angreifer, umzufunktionieren.
      Als Amerikaner, keine Ahnung von Geopolitik. Gleichsetzung Auflösung des Empire, mit der geopolitischen Lage Russlands. Grossbritannien, wurde nicht durch seine Kolonien geschützt, Russland, würde, sollte Ukraine ein NATO Land werden, seine Feinde direkt an seiner Grenze haben.



    • Orakel
      11. Mai 2026 17:05

      pressburger - gerade deshalb ist seine Beurteilung der Situation interessant!



    • Leo Dorner
      11. Mai 2026 17:26

      Das tapfere Schneiderlein aus EUhausen hat gesprochen: Zwei Fliegen auf einen Schlag: besiegt wurde die USA-Fliege im Irak; besiegt wird sie jetzt im Iran. Die Gebrüder Grimm erblassen voll Staunen und Neid



    • pressburger
      11. Mai 2026 18:22

      @Orakel
      Stimmt, merkwürdig, halb geht er auf Distanz, halb weiter so. Vielleicht eine Spiegelung der Unsicherheiten in DC, volle Fahrt nach vorne, oder Ruder herumreissen. Ein neuer Isolationismus würde den USA, sowie der EU guttun.



  9. Orakel
    11. Mai 2026 11:53

    Ich schau schon lang keinen ORF mehr!

    Die Linken Infos brauch ich nicht und die Desinformation schon gar nicht! Was anderes können die nicht!
    Investigativer Journalismus für die Herrschaften dort völlig unbekanntes Terrain!

    Heute bedient sich jeder nur mehr am vom Steruezahler, vom eigenen Bürger abgepressten Geld, nicht nur der ORF!

    GM und die KOhle, die anch Korruptistan verschoben wurde:

    ZWANZIG MILLIARDEN
    EURO UND DOLLAR IN BAR
    ÜBER ÖSTERREICH
    IN DIE UKRAINE
    -DAS KORRUPTESTE LAND DER WELT -GESCHLEUST
    Und das wollen Sie uns auch noch als "ganz normal" verkaufen !!

    Das ist der größte Korruptionsskandal aller Zeiten, aller Länder, jede Dimension sprengend - und abgewickelt ausgerechnet über ein offiziell immer noch neutrales Land !
    Es ist Un-pack-bar

    Zwanzig.
    Milliarden.
    In BAR.
    Die Dimensionen dieses Skandals sind unvorstellbar
    Zwanzig Milliarden Euro in bar - das sind je nach Mischung der Noten circa 25 TONNEN Bargeld !
    FÜNFUNDZWANZIGTAUSEND KILOGRAMM Geldscheine !



    • Orakel
      11. Mai 2026 11:53

      Zwanzig Milliarden Euro in bar sind aufeinander gelegt ein Stapel von circa
      25 000 Meter (!) Höhe
      – höher jeder Berg des Planeten -
      ein Geldturm weit in die Atmosphäre(!) hinein.

      Die Begründung der "Notwendigkeit" der Transporte durch die offiziellen Stellen ist eine völlige Verhöhnung aller europäischen Bürger die sich bei immer kleiner werdenden Summen gegenüber einem übermächtigen Allmachtsstaat verantworten müssen woher das Geld stammt

      Zwanzig Milliarden in bar !
      In Währungen die im Zielland Ukraine nicht einmal als gesetzliche Zahlungsmittel erlaubt sind !
      Zwanzig Milliarden als "Notreserven für Bürger" - in einem Land mit einem offiziellen Durchschnittslohn von unter 400 Euro netto (!)
      Wer das als "normal" darstellen will, ist entweder ein völlig gehirngewaschener Abonnent des Betreuten Denkens
      Oder ein Nutznießer im größten Korruptionsracket der Geschichte

      Zwanzig Milliarden in bar - und dazu HUNDERTE KILOGRAMM GOLDBARREN
      - geschleust völlig offiziell



    • Orakel
      11. Mai 2026 11:53

      Genehmigung von der österreichischen Finanzmarktaufsicht
      Jener Behörde die permanent die sogenannten Complianceregeln für Banken im Kundenverkehr verschärft - also die Verpflichtung der Banken festzustellen woher Kunden Bargeld haben und was Kunden mit Bargeld machen wollen !

      Genau diese POLITISCH BESETZTE Behörde genehmigt offiziell den Transport von
      FÜNFUNDZWANZIG TONNEN Bargeld in das korrupteste Land der Welt !!

      In einer funktionierenden Demokratie müsste die Regierung, der Finanzminister, der Kanzler die Führung dieser Behörde HEUTE suspendieren !
      Müsste das österreichische Parlament MORGEN in einer Sondersitzung einen Untersuchungsausschuss einberufen um jeden Euro der in die Kokaine geschleust wurde nachzuvollziehen

      Und müsste natürlich JEDE WEITERE ZAHLUNG an die Junta in Kiew EINGESTELLT WERDEN bis die Räuberbande nicht über jeden einzelnen Euro und Dollar Steuergeld Rechenschaft abgelegt hat

      Die Dimension macht fassungslos



    • Orakel
      11. Mai 2026 11:54

      Die Chuzpe mit der das politisch/mediale System das alles als "ganz normal" verkaufen will, macht fassungslos

      Die Gehirnwäsche bei den Abonnenten des Betreuten Denkens die immer noch festhalten am Glauben dieses Shithole Country würde irgendwas für uns verteidigen oder vertreten und die alles einfach ignorieren was da an Skandalen zur Ukraine ans Licht kommt, macht fassungslos

      Allein die Idee dieses Black Hole der Korruption in absehbarer Zeit in die Europäische Union aufzunehmen macht fassungslos

      Und ich kann jetzt schon garantieren-
      Würden wir Europa ernsthaft und rücksichtslos diesen größten KorruptionsSkandal aller Zeiten aufklären lassen und einer Sonderbehörde freie Bahn bei der Aufdeckung ermöglichen -
      Die Zahl der Politiker, Journutten und Unternehmen im Westen, die direkt oder indirekt von der größten Geldwaschaktion, vom größten Korruptionsskandal der Geschichte profitieren oder profitiert haben, die würde uns alle auch fassungslos machen!



    • Orakel
      11. Mai 2026 11:54

      Dass Zwanzig Milliarden in bar nach Korruptistan geflossen sind ist ein unfassbarer Skandal
      Aber erst die Spitze des Eisbergs

      USA und Europa gemeinsam haben in den letzten vier Jahren über 500 (!) MILLIARDEN in die Ukraine gepumpt
      Da kommt noch viel mehr an Skandalen ....

      GM



    • pressburger
      11. Mai 2026 13:41

      Die noch immer nicht beantwortete Frage, wer hat den Transport veranlasst, wer hat den Transport geplant, von wo kommt das ganze Geld ? Hat die Regierung geheimes Geld, dass sie nach Gutdünken verteilen, verschenken kann ? Warum interessiert die Quelle dieser Summe niemanden ? Warum fragt niemand nach ?



    • sokrates9
      11. Mai 2026 16:33

      Peregrinus war gestern auf der Suche nach Beweisen,25 Tonnen Bargeld in einer Wäheung die im Zielland gar keine Gültigkeit hat, um zu glauben dass das alles Korrekt sei,muss man " Jurist der Alten Schule" sein! :-)



  10. Livingstone
    11. Mai 2026 10:17

    Abgesehen von all diesen unerträglichen Skandalen gibt es den wichtigsten Punkt, der diesem Sender die Lebensberechtigung und das Recht auf Steuergeld nimmt:

    Das Programm!!!



  11. Ulpian
    11. Mai 2026 10:15

    Auch in eigener Sache veröffentlicht der ORF geframte Informationen. Dem Vernehmen nach ist die von Weißmann „belästigte“ Dame keine ORF Mitarbeiterin. Aber „Mitarbeiterin“, worunter man im rechtlichen Sinn eine Angestellte versteht, passt so schön zur Erzählung „mächtiger Chef stellt kleiner, von ihm abhängigen Mitarbeiterin nach“.



  12. pressburger
    11. Mai 2026 10:08

    Österreicher brauchen den ORF nicht.
    Wer den ORF braucht, für wen der ORF Überlebens wichtig ist, ist die ÖVP. Die Kartell Parteien der real existierenden SEÖ brauchen den ORF..
    Egal, was im ORF intern geschieht, welche Intrigen am laufen sind, uninteressant. Einzig wichtig - der ORF muss als Propaganda Instrument der Roten Regierung, auf Nimmer-Wiedersehen verschwinden.
    Utopie ? Ab sofort, gäbe es den ORF nicht, würde das verlängerte Propaganda Maul der Regierung, die produzierten Lügen nicht amplifizieren.
    Man stelle sich vor, das Radio- und TV Programm, würde ungefähr der Verteilung zwischen Links- über Mitte- bis Rechts, entsprechen.
    Wie würden die nächsten Wahlen ausgehen ?
    Ein Versuch das LinksMonster ORF zu "reformieren", ist nichts anderes, als ein Versuch das System als ganzes zu retten.
    Man sollte nicht so tun, als ob eine ORF Kosmetik, am ÖVP System der Macht Erhaltung, etwas ändern würde.
    Die Interdependenz, ORF - Regierung der Links ÖVP, muss ein Ende haben.



  13. Josef Maierhofer
    11. Mai 2026 09:07

    Über das ORF Programm kann ich nicht mitreden, ich höre nur zu Mittag, zur Info, was gerade abgeht in der linken Welt, Radio Wien Nachrichten, die immer kürzer werden und nur noch 'linkswokes' Gestammel übermitteln wollen. Derzeit ist der ESC die Sau, die durchs Dorf getrieben wird, kostet uns ohnehin genug.

    Was die 'Organisation' angeht, wundere ich mich, warum da die WKStA noch nicht tätig ist bei so viel offensichtlichen Gesetzesübertretungen.

    Ja, Dr. Unterberger hat recht, wenn die Koalition die ORF Gebühr und deren Missbrauch durch die Linken nicht ersatzlos abschafft, dann wird die FPÖ das tun müssen, wenn sie die 2/3 Mehrheit bekommt. Solange wird man sich spielen gegen Österreich, bis das tatsächlich eintritt.

    Ich bin für die Privatisierung des ORF ohne Wenn und Aber. Aber er gehört doch uns, steht im Artikel von Dr. Unterberger. Ja, auch diese Regierung gehört uns, egal, was sie gegen uns tut oder nicht.



    • pressburger
      11. Mai 2026 10:12

      Irrtum. Die Regierung ist überzeugt, wir gehören der Regierung. Neuauflage des Feudalismus. Die Leibeigenen und die Aristokratie.
      Das Geld der Leibeigenen, so lange sie noch eins haben dürfen, gehört der Aristokratie. Die Leibeigenen haben das zu konsumieren, dafür auch noch bezahlen, was die Aristokratie absondert.



    • Josef Maierhofer
      11. Mai 2026 12:12

      @ pressburger

      Ja, Opfer-Täterumkehr, Sie sehen es richtig.

      Es ist in diesen Zeiten fast bei allem so.



    • Petronius von Bille
      11. Mai 2026 18:15

      Die öffentlich-rechtlichen Anstalten bieten auch im Spielfilmbereich zu 98 Prozent gesellschaftspolitisches Erziehungsfernsehen. Da versäumen sie nichts.



    • Josef Maierhofer
      11. Mai 2026 20:26

      @ Petronius von Bille

      O-Ton eines Filmemachers, 'ein guter Flüchtling und ein böser Einheimischer muss immer dabei sein' ...



  14. Postdirektor
    11. Mai 2026 09:04

    Ich lese gerade im Artikel von Dr. Unterberger, dass die ÖVP einen liberalen Flügel habe. Ich sehe zwar keine diesbezüglichen Zeichen, aber wenn es so wäre, dann wäre die Bezeichnung „liberal“ dafür eine Lüge. - Aber es soll Menschen geben, die sich selbst belügen.



    • elokrat1
      11. Mai 2026 09:15

      Liberal ist ein anderes Wort für Links



    • pressburger
      11. Mai 2026 10:14

      @elokjrat1
      Im US verdrehten Sprachgebrauch. Wir, Europäer, sollten bei Hayeks Liberal bleiben.



    • Postdirektor
      11. Mai 2026 10:35

      @elokrat1 und @pressburger

      Richtig!

      Die Linken haben es geschafft, durch Umerziehung die Bedeutung von „liberal“ für sich zu vereinnahmen.

      Ursprüngliche Bedeutung von „liberal“ laut KI:
      > „Liberal“ leitet sich vom lateinischen „liber“ (frei) ab und bedeutet im Kern „freiheitlich“. Als politische Weltanschauung (Liberalismus) stellt er die Freiheit, Eigenverantwortung und freie Entfaltung des Einzelnen in den Mittelpunkt. Liberale fordern ein Minimum an staatlichen Eingriffen und schützen Grundrechte wie Meinungs-, Presse- und Eigentumsfreiheit. <

      Und davon haben uns unsere „klugen“ machthabenden Politiker schon ganz weit weggebracht.



  15. Politicus1
    11. Mai 2026 08:54

    Danke für diese umfassende Darstellung!
    Ich darf noch ergänzend erneut darauf hinweisen, dass wir Zwangsgebührenzahlende außerdem noch alle fünf Jahre für eine kleine Digitalkarte zahlen müssen, um überhaupt die ORF Programme empfangen zu können.



    • elokrat1
      11. Mai 2026 09:17

      Eine Sauerei der Sonderklasse, diese Karte benötigt man auch wenn man Servus TV sehen möchte.



  16. eupraxie
    11. Mai 2026 08:40

    Es gibt keine aktuelle Partei im Parlament, die den ORF privatisieren will. Es bleibt also die Frage, wie das Objektivitätsgebot ohne Parteieinfluss (der regierenden Parteien) garantiert werden kann und soll.

    Freiheit der universitären Forschung und Lehre und auch die Freiheit der Kunst können im Wortsinn nur dann als gegeben angenommen werden, wenn das Geld ohne Vorgaben der Ausgestaltung des Finanzierten fließt. Eine Leistungsvereinbarung mit dem Geldgeber (Staat) ohne parteipolitische Einfärbung verlangt Unmögliches von den Beamten und auch vom Minister.

    Wer legt nach welchen Standards fest, was in der Berichterstattung objektiv ist? Ist es nur bezogen auf den einzelnen Bericht oder gilt das bezogen auf die Summe der gebrachten Meldungen. Dann wäre der Servus natürlich nicht objektiv, aber der muss es ja nicht sein, ist ja ein Privatsender.

    Gefordert ist etwas sehr rasch, nur die Ausgestaltung ist etwas komplexer.



    • elokrat1
      11. Mai 2026 09:24

      Auch Privatsender unterliegen dem Objektivitätsgebot.

      Im Mai 2026 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass Wegschneider in vier Ausgaben seines als Satire deklarierten Wochenkommentars „Der Wegscheider“ das Objektivitätsgebot des Audiovisuellen-Mediendienste-Gesetzes verletzt hat. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

      Satiere muss objektiv sein?? blöder gehts nimmer!



    • eupraxie
      11. Mai 2026 11:07

      @elokrat1: Sie haben Recht. Das Urteil an einem Kommentar aufzuhängen, der noch dazu als satirisch gekennzeichnet ist, ist wirklich ärgerlich.

      Was aber in Konsequenz bedeutet (mir ist aber nur dieses Urteil bekannt), dass das Objektivitätsgebot sich auf den einzelnen Beitrag und nicht auf die Summe der gebrachten Meldungen beziehen kann.
      Die Meldungsinhalte ( Thema und Ausgestaltung des Themas) von ORF ZiB und Servus TV Nachrichten unterscheiden sich schon - tw erheblich.
      Die anderen Privatsendernachrichten gehen an mir vorüber.



    • Altsteirer
  17. Undine
    11. Mai 2026 08:36

    Man kommt ja nicht umhin, selbst wenn man, ohne einen Fernseher zu besitzen, bloß die ZIB1 auf dem Handy anschaut, mit dem dämlichen Eurosongcontest belästigt zu werden. Ich gestehe, mich nie dafür interessiert zu haben. Aber mittlerweile dürfte er ja nur noch zu einer lautstarken Show Perverser verkommen sein. Was sich da an aufgetakelten Gestalten tummelt, ist ja unfaßbar. Man müßte mir schon sehr viel zahlen (einen mindestens fünfstelligen Betrag!), daß ich mir dieses läppische unnötige Getue ansähe.....



  18. sokrates9
    11. Mai 2026 08:24

    Diese Mickeymouseregierung muss versuchen ihre letzte Manipulations- und Werbebastion vor den nächsten Wahlen noch in Sicherheit zu bringen!Ohne ORF ist Kickl höpchstwahrscheinlich die Absolute nicht mehr zu nehmen!Wemnn es nicht gelingt mit dem gesamten Lügenpotential des ORF noch einen Teil der Wähler umzuprogrammieren gibt es Revolution in Österreich!Schönes Beispiel die gestrige Diskussion über die arme Ukraine, die ja als Verteidiger europäischer Werte aufgebaut werden soll! Bitte heutigen Makel trotz Proteste einiger Ewigvorgestriger ins Netz stellen!



  19. elokrat1
    11. Mai 2026 08:16

    Die Hetze gegen Ungarn und Orban durch diverse ORF-Korrespondenten ist „legendär“, um Hans Krankl zu zitieren. Hr. Gelegs jetzt Paul Krisai, hetzten auftragsgemäß gegen Orban und „glühten“ freudig über den Wahlsieg von Peter Magyar und seiner Partei TISZA.
    Die Folgen werden jedoch brüllend verschwiegen, wie bereits gestern in einen Kommentar dargestellt : https://www.andreas-unterberger.at/m/2026/05/die-wahre-gefahr/#comment-1019358

    Der ungarische Forint hat seit Peter Magyar massiv an Wert verloren!
    https://youtube.com/shorts/1fjlPXBVI6U?is=n7P3LGCDEFFgn3_W

    Leider auch in Servus TV („Talk im Hangar 7“ / 07.05.26), da durfte der NEOS-EU-Brandstätter unwidersprochen Lügen über Orban verbreiten (Orban hat Geld gestohlen usw.). Der Moderator Fleischhauer zeigte de



    • elokrat1
      11. Mai 2026 08:16

      Der Moderator Fleischhauer zeigte deutlich Sympathie mit Brandstätter und hörte seinen minutenlangen Monologen zu, ohne einzugreifen.
      Auch wenn es weh tut: https://youtu.be/yuY_sAmkRkA?is=mroo6lDp65xWDuP6

      Empfehlenswert: „Weltwoche Daily“: https://youtu.be/yuY_sAmkRkA?is=mroo6lDp65xWDuP6 auch über Peter Magyar und seinen Angriff auf den ungarische Staatspräsident Tamas Sulyok, ab Minute 19:45



    • Undine
      11. Mai 2026 08:48

      @elokrat1

      Sollte ich seinen Auftritt zur Beschimpfung ORBANS übersehen haben: Hat man diesmal versäumt, die Mumie Paul LENDVAI aus dem Museum vor die Kamera zu setzen?



    • elokrat1
      11. Mai 2026 09:35

      @ Undine
      Lendvai hat nicht zum Thema gepasst, Ungarn / Orban war nur ein Nebenschauplatz, eröffnet vom „Patienten“ NEOS-Brandstätter, oder auch als verbaler Brandstifter zu sehen!



    • elokrat1
      11. Mai 2026 09:40

      Update: Forint zu Euro Kurs
      https://www.finanzen.net/devisen/euro-forint/chart
      Seit April gehts berab.



    • pressburger
      11. Mai 2026 13:49

      Die Rolle von Magyar, Péter noch immer undurchsichtig.
      Kann Magyar das EU Produkt, eine eigenständige Politik führen, wie er das andeutet ? Könnte sein, Magyar ist in seinem inneren, ein ungarischer Chauvinist, ein uri ember ? Kommt Magyar gerade deswegen in Ungarn so gut an ? Wollten Ungarn keinen Aussenpolitiker, wie Orban, sondern einen Innenpolitiker ?
      Magyar hat angekündigt, sich für die ungarische Minderheit in Transkarpathien einzusetzen. Es wird sich weisen, wann die EU Magyar an die Kandare nimmt.



    • Petron
      11. Mai 2026 16:00

      Brandstätter war in dieser Diskussion dermaßen unterirdisch, dass ich mich frage, wie so jemand jemals ein brauchbarer Jounalist, ja sogar ein Chefradekteur sein konnte.



  20. Gerald
    11. Mai 2026 08:02

    An dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches "Danke" an die VP, dass sie diesen rotgrünen Propagandafunk mittels Zwangssteuer abgesichert hat. Dank der VP dürfen nun alle Österreicher für diesen überbezahlten, politischen Intrigantenstadel zahlen und ganz an der Spitze steht bezeichnenderweise ein Grüner, der den Hals nicht vollbekommt.
    Der "Dank" des ORF für die VP ist übrigens täglich weitere rotgrüne Propaganda gegen alles was konservativ-bürgerlich ist. Aber das ist der heutigen VP wohl ohnehin egal, wichtig ist ihr vermutlich nur, dass sie auch weiterhin den einen oder anderen überbezahlten Spitzenposten im ORF mit einem "Unsrigen" besetzen darf.

    PS: Beim ORF bin ich übrigens auch mit der FPÖ-Linie teilweise nicht einverstanden. Diese will zwar die Zwangsgebühr wieder abschaffen, aber den ORF aus dem Budget finanzieren, anstatt ihn zu privatisieren. Der ORF gehört privatisiert!



    • Petronius von Bille
      11. Mai 2026 18:16

      Die derzeitige ÖVP bildet den "rechten" Rand der Sozialisten.



    • Postdirektor
      11. Mai 2026 20:28

      @Petronius von Bille

      Und auch das ist nur vorgegaukelt.



  21. Pennpatrik
    11. Mai 2026 07:52

    Würde der ORF privatisiert werden, gäbe es wahrscheinlich EU Sanktionen wie gegen Orban.



    • Gerald
      11. Mai 2026 08:13

      Das nicht gerade. Aber man braucht sich nur das Beispiel ERT anschauen. Das war/ist der griechische "ORF", der in der Schuldenkrise 2013 zugesperrt wurde. Die Protestaktionen waren massiv, darunter natürlich auch ORF/ZDF/ARD. Es gab Besetzungen der Sendeanstalten, der griechische VwGH mischte sich natürlich auch noch ein und letztendlich wurde nach 2 Jahren der ERT von der dann leider gewählten PASOK-Linkregierung wieder eröffnet.

      Allerdings immerhin mit schmälerem Budget. Wie lange das anhält, bleibt allerdings abzuwarten. Denn staatliche Strukturen blähen sich immer bis zur vollkommenen Überfettung auf.



  22. Leo Dorner
    11. Mai 2026 07:22

    Das skandalöse Verhalten oder eher: Nichtverhalten der ÖVP in der Schande-Causa ORF, der zu einem linksgrünen Desinformationssender abgesunken ist, bestätigt die Entscheidung aller ehemaligen ÖVP Wähler.

    Bezüglich „Framing“ durch die herrschende Journaille geschieht in Deutschland Ähnliches: Viele angebliche Doku-Filme auf Phönix präsentieren sich im „richtigen Kontext“ der linksgrünen Ideologie...



  23. Pennpatrik
    11. Mai 2026 07:08

    Die Handlung ist die Wahrheit der Absicht
    "... obwohl in der ÖVP viele der gleichen Meinung sind."

    Nein. Sind sie nicht. Es war genau diese ÖVP, die die jetzige Zwangsgebühr einführte.



  24. Whippet
    11. Mai 2026 06:24

    Seit acht Jahren schaue ich keinen ORF mehr - und habe weder geistige Mangelerscheinungen noch Entzugsprobleme. Seit ein paar Jahren muss ich den ORF trotzdem zwangsfinanzieren. Großartig: ein Programm, das mich nicht interessiert, wird mir wie eine staatliche Pflichtübung verrechnet. Dr. Unterberger trifft es perfekt - der ORF ist längst ein Selbstbedienungsladen mit Nachrichtenbeilage. Wer noch freiwillig einschaltet, glaubt vermutlich auch, dass Zwangsgebühren ein Zeichen von Freiheit sind. Ich zahle verärgert, schaue aber lieber dem Gras beim Wachsen zu.



    • Leo Dorner
      11. Mai 2026 08:02

      Schon das Dauergrinsen der "Kulturreporter" des ORF ist kaum erträglich, und dazu noch das permanent sich wiederholende Phrasenrepertoire der Ansager, Befrager und Experten. Mit einem Wort und mit Kant formuliert: „Entmündigung vom Feinsten...“



    • Gerald
      11. Mai 2026 08:16

      So geht es mir auch. Das Einzige, was ich vom ORF noch konsumiere, sind gelegentlich Sport-Übertragungen. Schließlich bezahle ich dafür nun ja zwangsweise. Alles Andere kann mir hingegen gestohlen bleiben, vor allem diese ganzen linken Politik-, Nachrichten-, und Diskussionsformate. Die Sport-Übertragungen würde ich sonst halt von anderen Sendern beziehen. ServusTV macht ja vor, wie das geht.



    • elokrat1
      11. Mai 2026 08:39

      @ Leo Dorner
      Das „Dauergrinsen“ ist das Markenzeichen der Linksdrehenden. Zu sehen in jeder Diskussionssendung, besonders deutlich bei Eric Frey vom Standard, Barbara Toth und Klenk vom Falter!



  25. Hr. Zyni
    11. Mai 2026 05:28

    Die ÖVP erträgt den Staatsfunk wie ein geprügelter Ehemann in einer toxischen Beziehung: täglich gedemütigt, von oben herab belehrt und dennoch unfähig, die Malaise zu beenden. Der ORF behandelt die Volkspartei mit jener Mischung aus urbaner Verachtung und linkem Dünkel, die man sonst von veganen Soziologiestudenten gegenüber einem Grillfest kennt. Kaum äußert ein ÖVP-Politiker einen halbwegs konservativen Gedanken, sitzt schon der Gebührenjourno mit besorgter Stirnfalte im Studio und erklärt die Gefahr für Unsere Demokratie.
    Und dennoch hält die Partei eisern am System fest. Warum? Weil der Staatsfunk weniger Medium als gesellschaftlicher Adelstitel ist. Wer dem ORF in den Hintern kriecht, gilt in den Wiener Eliten als zivilisiert. Die ÖVP fürchtet den Liebesentzug der Feuilleton-Bourgeoisie mehr als den eigenen Wählerverlust. Lieber vom Moderator geohrfeigt als vom Falter für vulgär gehalten werden.



    • Gerald
      11. Mai 2026 08:25

      Die VP fürchtet nicht den Liebesentzug, sondern den Verlust von ein paar fettdotierten Posten, die sie dort für ihre Parteiversager abgreifen kann.

      Außerdem ist sie nicht der geprügelte Ehemann in der Beziehung, sondern die geprügelte Ehefrau. Denn was der VP fehlt, ist gerade jemand mit "Eiern", der die konservativen Werte auch gegen den linken Widerstand durchsetzt. Also Leute vom Format Kickl, Hafenecker, Schnedlitz, die allesamt mit offenem Visier die linken Medien angehen und vor sich herwatschen, anstatt den Bückling z machen.
      Stattdessen hat die VP mit Stocker einen Parteichef und Kanzleramtskleber, der selbst nicht weiß, was er dort soll und einen offen schwulen Generalsekretär, der (wie ein anderer Mitposter schon mutmaßte) in seiner "Ehe" ziemlich sicher die Frau ist.



  26. Petronius von Bille
    11. Mai 2026 01:32

    Die drei Simandln in der Regierung schaffen das sicher nicht. Sie sind als Befehle empfangende Darsteller dort hin gesetzt, um ihre Rollen in unserer Demokratiesimulation zu spielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich der Regie im einen oder anderen Fall widersetzen, liegt bei Null.



  27. schmecks
    11. Mai 2026 01:25

    Ergo WEG DAMIT !
    Oder müssen wir weiter zuschau'n, wie die uns, unser Land, betrügen und beklau'n ?

    Uns das Potential verbau'n, dass die Sender, die uns belügen und verdummen. selbstlenkende Autos sicher fahren lassen, statt uns weiterhin zu belasten nur mit dem Ärgernis
    ganz uns gar kontraproduktiver Infrastruktur !
    SCHAFFT ENDLICH AB DAS MILLIARDENGRAB !



  28. schmecks
    11. Mai 2026 01:25

    Ergo WEG DAMIT !
    Oder müssen wir weiter zuschau'n, wie die uns, unser Land, betrügen und beklau'n ?

    Uns das Potential verbau'n, dass die Sender, die uns belügen und verdummen. selbstlenkende Autos sicher fahren lassen, statt uns weiterhin zu belasten nur mit dem Ärgernis
    ganz uns gar kontraproduktiver Infrastruktur !
    SCHAFFT ENDLICH AB DAS MILLIARDENGRAB !






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