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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die Spione, Kreisky und wir

07. Mai 2026 00:48 | Autor: Andreas Unterberger
88 Kommentare

Das war aufs erste einmal eine sehr gute Nachricht von der Regierung. Die Verabschiedung dreier russische "Diplomaten" wegen Spionage signalisierte Schlagkraft und die Bereitschaft, sich von Russland nicht alles gefallen zu lassen. Freilich muss man mehr als gespannt sein, ob die Regierung wie ein Schachspieler auch die nächsten Züge vorausberechnet hat, ob diese Schlagkraft mehr als ein kurzfristiger PR-Gag gewesen ist.

Denn natürlich wird Russland zurückschlagen und in gewohnter Manier aus Revanche österreichische Diplomaten ausweisen, auch wenn diese nicht spioniert haben. Was macht Österreich dann? Hinnehmen, dass Russland so wie Österreich das Recht dazu hat, ausländische Diplomaten hinauswerfen, drei neue Diplomaten nach Moskau schicken und zur Tagesordnung übergehen?

Der wahre Beweis für eine neue Einkehr eines österreichischen Selbstbewusstseins wird man an zwei ganz anderen Faktoren ablesen können. Das ist erstens der Antennenwald auf diversen Gebäuden der Vertretung Russlands und das ist zweitens die Gesamtzahl der russischen Diplomaten, von denen ja sicher immer ein Teil Spione sein wird.

Beides ist freilich nicht ganz so einfach. Zwar gäbe es theoretisch die Möglichkeit, darauf zu bestehen, dass Russland mit genau so vielen Vertretern bei der Republik Österreich vertreten ist, wie Österreich umgekehrt beim Putin-Staat. Das klingt logisch und ist auch diplomatenrechtlich zu begründen.

Nur: In Österreich gibt es eine Reihe multilateraler Organisationen, von der Unido über die OSZE bis zur Atomenergiebehörde. Und bei denen hat Russland auch das Recht, Diplomaten zu akkreditieren. Da kann Österreich naturgemäß kein Reziprozitäts-Prinzip walten lassen, denn in Russland gibt es keine (legale) internationale Organisation. In Wien aber hat Russland, insbesondere als Atommacht und als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates, im Prinzip auch das Recht auf größere Vertretungen. Und natürlich wird auch da wieder eine erkleckliche Anzahl davon reine Spione sein.

Etwas – aber nur etwas – anders sieht es mit dem Wald russischer Antennen auf etlichen Wiener Dächern aus. Mit ihnen hört Russland zweifellos ständig österreichische und internationale Gespräche und Kommunikationen ab. Es ist eindeutig eine Überschreitung des Rechtes auf Exterritorialität einer diplomatischen Vertretung oder Residenz, wenn dort aktiv gegen das Gastland agiert wird. Es ist ja auch nicht zulässig, dass auf einem Botschaftsgelände schwere Waffen stationiert werden. Und eindeutig zum offensiven Abhören geeignetes Gerät ist einer Waffe im Grund sehr ähnlich. Beides richtet sich bedrohlich nach außen gegen die nähere oder weitere Umgebung eines Botschaftsgebäudes.

Auf der anderen Seite hat eine diplomatische Vertretung durchaus das Recht, ungestört mit dem Heimatland zu kommunizieren. Und dafür können theoretisch auch große Antennen und Satellitenschüsseln sinnvoll sein. Die genaue Abgrenzung bloß durch den äußeren Anschein, welche Antenne nun wofür genutzt wird, ist zweifellos extrem schwierig.

Für beide Problemkreise – Antennenzahl wie Diplomatenzahl – steht also Österreich vor ähnlichen Problemen. Wie viel ist genug? Wie viel ist Missbrauch?

Zur Lösung dieses Dilemmas gibt es wohl nur eine Strategie (abgesehen von Versuchen des Jammings, also der offensiven Störung der russischen Anlagen): Das wäre eine enge Absprache mit den anderen beiden Städten mit ähnlich vielen und wichtigen internationalen Organisationen: Das sind Genf und New York (zu denen man eventuell noch Rom rechnen könnte). Wie schützt man sich dort gegen russische Agentenheere und Antennenwälder? Welche Limitierungen und Richtlinien gelten dort? Etwa gleiche Obergrenzen für Diplomaten anderer Länder?

Es gibt jedenfalls keinen Grund, dass Österreich nicht genauso streng und restriktiv vorgeht wie die Schweiz und die USA.

Man wird also Außenministerin Meinl-Reisinger und Innenminister Karner erst dann loben können, wenn der Antennenwald verschwunden ist, wenn die Gesamtzahl russischer Diplomaten deutlich kleiner geworden ist, wenn sie einen engen Schulterschluss mit anderen Gaststaaten internationaler Organisationen versucht haben. Der Austausch von drei Spionen durch drei andere, die in Kürze ihre "Diplomaten"-Koffer auspacken werden, ist noch keine Leistung.

Unabhängig davon zeigt sich, dass eines der Hauptziele der österreichischen Außenpolitik der letzten Jahrzehnte sehr problematische Wirkungen hat: nämlich die Ansiedelung von möglichst vielen internationalen Organisationen in Wien. Vor allem in der Zeit von Bruno Kreisky wurde daraus der Mythos gezimmert, viele solcher Ansiedlungen wären hilfreich für die österreichische Sicherheit. So lange Österreich viele internationale Organisationen beheimatet, sei es auch kein großes Problem, dass das Land nur eine schwache Landesverteidigung hat. Bei etlichen Medien ist dieser dumme Schmäh hineingegangen.

Bei dieser sehr naiven Argumentation wurden die beträchtlichen Nachteile für Österreich nie in einer sauberen politökonomischen Kostenberechnung berücksichtigt. Da wäre eben dringend die große Spionagebelastung zu berücksichtigen, die großen polizeilichen Kosten durch die Anzahl so vieler Diplomaten, der Druck auf den Immobilienmarkt, die Gebäudekosten.

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  1. LinkerVogel2000
    07. Mai 2026 23:34

    Off-topic: Gerade eben den größten Blödsinn im ORF mitgekriegt. ORF 1 Zib Flash kurz vor Mitternacht. "Wir haben ein News Update für sie". Und die allererste Berichterstattung die größte Lüge. "Mangel an Regen" blabla.
    Heute Abend hat es in Wien geregnet. Hier ein (Bilder mit Beweis :....
    https://archive.is/1MFZg )
    Und am Ende des Zibs Flash eine Wettervorhersage des ORFs wo nach es Freitags (natürlich) nicht regnet(kein Wort aber zum abendlichen Regen in Wien) . Mein Gott, dass ist Bauernweisheit die mein Arbeiteropa schon in leichter Sprache jedem Kind erklären hätte können. "ist es heiß dann muss es irgendwann wieder regnen" (weil wo geht das verdunstete Wasser sonst hin). Aber hey: ORF behaupten bullshit und kassiert dafür noch.



  2. Alexander Huss
    07. Mai 2026 22:43

    Die ausgewiesenen russischen "Diplomaten" dürften wohl wirklich FSB-Agenten gewesen sein, die gegen Österreich spionierten. Anders kann ich mir deren Ausweisung nicht erklären.

    Derartige Vorgänge werden diskret abgehandelt, man hängt das nicht an die große Glocke. Es gab lediglich eine dürre Pressemitteilung, mehr nicht.

    Sollten die Russen tatsächlich drei österreichische Diplomaten ausweisen, wäre das wohl auch kein Malheur.



  3. Herby
    07. Mai 2026 14:57

    In der Innenpolitik tut sich wieder etwas, aber es ist wirklich enttäuschend zu sehen was da für Menschen als angebliche "Volksverteter" im Parlament sitzen! Da geht ein gewisser Christoph Steiner (FPÖ) im Zillertal zu einer Feldmesse anlässlich des Gauderfests.
    Und Steiner fällt nichts besseres ein als WÄHREND der Messfeier laut den vor ihm befindlichen Bischof, der gerade zelebriert, zu kritisieren. Mitten in der Messfeier schreit er den Bischof an!

    www.tt.com/artikel/30933236/fpoe-politiker-kritisiert-lauthals-bischof-glettler-waerst-besser-gruener-politiker-geworden



    • Herby
      07. Mai 2026 14:58

      Der gelernte Koch Steiner gehört innerhalb der FPÖ zum harten & rhetorisch besonders scharfen Lager rund um Kickl. Er tritt oft sehr konfrontativ auf und verwendet häufig populistische bzw provokante Formulierungen speziell zu
      - Migration und Asylpolitik
      - Anti-Establishment-Rhetorik

      www_diepresse_com/22586304/bischof-waehrend-messe-kritisiert-fpoe-provokateur-christoph-steiner-er

      Im Wortlaut die Predigt v.Bischof Hermann Glettler wegen der Steiner den Bischof anschrie:
      https://www.dibk.at/ngsite/content/download/199576/3648325



    • Cotopaxi
    • Undine
      07. Mai 2026 15:36

      @Cotopaxi

      An dieses Video erinnere ich mich noch sehr gut! DAS war der unverfälschte PRÖLL, ein Kotzbrocken ersten Ranges!



    • Outback
      07. Mai 2026 16:01

      @ Herby
      Kann es sein, dass Sie dem Mainstream auf den Leim gehen? Ich war nach dieser Schlagzeile zunächst auch befremdet, habe mir dann aber auch die Richtigstellung von Steiner angesehen. Offenbar wurde hier mit großer Anteilnahme aus einer Mücke ein Elefant gemacht.



    • Peregrinus
      07. Mai 2026 16:02

      @ Cotopaxi
      Es gibt zumindest einen großen Unterschied: LH Pröll hat nicht in den Gottesdienst eingegriffen, vor allem während der Predigt nicht attakiert. Er hat jedoch völlig richtig auf die äußert unqualifizierten Bemerkungen eines Dorfpfarres im Rahmen des dem Gottesdienst nachfolgenden Festes durchaus sachlich, wenn auch emotional reagiert und dessen Dummheiten bloßgestellt. Ich habe damals Prölls Reaktion mit Genugtuung wahrgenommen. Der FPÖ-Mandatar hat aber in den Gottesdienst des Bischofs eingegriffen, und das wohl zudem in unqualifizierter Weise. Ich kenne die Predigt des Bischofs nicht, bin auch zu faul, um sie nachzulesen. Ich habe diesen Herrn bisher weder positiv noch negativ wahrgenommen. Ein Leuchttum der Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia dürfte er wohl nicht sein.



    • Outback
      07. Mai 2026 16:16

      Ich reiche den Link nach. Soll jeder für sich selbst entscheiden, welche Variante er glaubt.
      https://www.vol.at/fp-steiner-laedt-glettler-auf-kaffee-und-kuchen-ein/10156502



    • Herby
      07. Mai 2026 16:58

      @Outback

      Die Predigt in e. röm.-kath.Messfeier ist etwa in der Mitte d.Gottesdienstes noch bevor die Allerheiligsten Dinge passieren: das Sakrament der Eucharistie. Das Brot (Hostie) wird durch die Heilige Wandlung zum Leib und zum Blut Christi und danach an die Gläubigen ausgegeben (Kommunion)

      Jeder NR-Abgeordnete muss das wissen - dass nicht die Predigt sondern die danach folgende Eucharistiefeier das Wichtigste im Gottesdienst ist - Der Gläubige wird eins mit Christus, ganz egal was der Priester vorher im einzelnen genau gesagt hat.
      Kein normaler Katholik wird so eine Messfeier stören - Ein Politiker muss sich in d. Öffentlichkeit im Griff & unter Kontrolle haben, wenn er das nicht kann dann ist der Politikerberuf für den Mann die falsche Entscheidung

      Notabene - da gibt es immer wieder Stimmen die sich das "christliche Abendland" herbei wünschen - So auf die Art vom Abg. Steiner wird es wohl nicht kommen …



    • Peregrinus
      07. Mai 2026 17:09

      @ Herby
      Volle Zustimmung



    • Petron
      07. Mai 2026 17:31

      Als Augenzeuge halte ich fest: Steiner hat den Bischof nicht "angeschrieen", sondern seine Bemerkung, vielleicht etwas lauter als nötig, zu seinem Nachbarn gemacht. Und die Predigt Glettlers war für einen Nichtlinken tatsächlich provokant, neben anderem Schwachsinn wie z. B. einem Jodelversuch (!): es kamen die üblichen Phrasen, z. B. Verurteilung von Migrationskritik, der typisch linke Vorwurf der "Spaltung" (gegen jene, die eben anderer Meinung sind) usw.
      Sachlich also hatte Steiner für mich völlig recht, es ist aber typisch, dass die mediale Meute über ihn herfällt und hier einige nachbellen.



    • Peregrinus
      07. Mai 2026 17:34

      @ Zu Cotopaxi
      "Leuchtturm"



    • Outback
      07. Mai 2026 17:37

      @ Herby
      Danke für Ihre Stellungnahme. Was die Liturgie betrifft, ist es so wie Sie schreiben. Auch was Zwischenrufe betrifft, sind solche nicht vorgesehen und stören die Predigt als Moment der Stille und des Zuhörens der Gemeinde. Ich stimme Ihnen auch zu, dass so ein Verhalten für einen Abgeordneten ungeziemlich ist. Mich stört nur, in welcher skandalösen Weise durch völlig reißerische Übertreibung hier in verschiedenen Medien eine Schlagzeile eingetrommelt wird.



    • Outback
      07. Mai 2026 17:43

      Und zu @ Petron
      Meine Wertschätzung für Ihre unaufgeregte Darstellung des Ablaufs als Augenzeuge.



    • Outback
      07. Mai 2026 17:44

      Nachtrag zu @ Petron:
      So sachlich hätte auch die Presse berichten können.



    • Peregrinus
      07. Mai 2026 18:02

      @ Cotopaxi
      Noch eine Ergänzung: Der Landppfarrer hatte LH Pröll in seiner Predigt
      persönlich angegriffen. Dennoch hat LH Pröll nicht unmittelbar reagiert.



    • queen consort
      07. Mai 2026 18:02

      @Herby
      der Kleriker hat sich politisch während einer Festpredigt geäußert. Dann muss er damit rechnen, dass nicht alle anwesenden Schafe sich zur Scherbank führen lassen. Anscheinend - laut Augenzeugenberichten weiter oben - hat sich der FPÖler nur etwas lauter geäußert zu seinem Nachbarn. Und ich sage: Recht hatte er. Es ist eine Frechheit Parteipolitik von der Kanzel aus zu machen. Auch umgekehrt wäre es nicht wünschenswert.
      Es gab mal eine Zeit, da wurde den Pfarrern von den REgierenden die Predigtinhalte vorgegeben - streng auf Parteilinie, schön links - wie NationalSOZIALISTEN eben so waren... Wollen wir da wieder hin? Ich nicht.



    • Specht
      07. Mai 2026 20:13

      Bischof Glettler ist ein besonderer Fall, denn er gehört nicht zu den feinfühlenden, sondern hat selbst in der Kirche eine grobe Sprache, die viele Gläubige vor den Kopf stößt. Damit meine ich zum Beispiel seine Wahl eines Fastentuchs in der Kirche, im Herz-Jesu-Land Tirol. Bischof Glettler endschied sich für ein überdimensionales Schweineherz mir Kondom im Altarraum !
      Weiters gestattete er einem "Künstler" in der Kirche zu campieren und dort sehr grausliche anstößige Dinge zu treiben. Der Herr Bischof dürfte ein grober Klotz sein, der die Tiroler Sprache versteht.



    • Specht
      07. Mai 2026 20:25

      Ist das echt ein Bischof, wie es sich Katholiken wünschen?
      Glettler und der gekreuzigte Frosch in der Kirche .



  4. D.E.O.
    07. Mai 2026 14:15

    Dazu fällt mir die Komödie „Spione wie wir“ ein.
    Darin gibt es (mindestens) eine Szene, die würde sehr gut nach Wien passen. Dabei begrüßen die beiden „Spine“ aus einer Gruppe Wissenschaftler jeden einzelnen mit einem Kopfnicken und dem Titel „Doktor“, was wiederum von jedem einzelnen mit der Anrede mit dem Titel „Doktor“ quittiert wird, so dass rund 25-mal der Titel „Doktor“ genannt wird. Köstlich!

    Was die Ausweisung der Russenspione betrifft, ist es nichts anderes als die Zurschaustellung von gratis-Mut unserer allerwertesten Frau Außenminister. Sie tut, wie von der EU gewünscht (oder befohlen) und holt sich damit in Brüssel ein paar kleine Schulterklopfer ab. Die Russen wird es auch nicht wirklich stören, höchstens ein wenig ärgern. So können sie wenigstens diese patscherten Stolper-Agenten, die sich erwischen haben lassen, gegen neue austauschen.

    Brauchen die Russen heute bei uns noch einen Oberst Redl oder reichen mangelhafte „Firewalls“ gänzlich aus?



  5. Ulpian
    07. Mai 2026 12:37

    Zum heutigen Thema fällt mir leider kein bierernster Kommentar ein.
    In den 1970er Jahren hat der deutsche Liedermacher Reinhard Mey zum Thema "Spionage" eine Ballade mit dem Titel "Das Geheimnis im Hefeteig" verfasst.
    Mit heiterem Vergnügen erinnere ich mich an die Textzeilen: "Tangokönig an Walküre, der Pirol pfeift heute Nacht!" oder "Rumpelstilzchen ruft Schneewittchen, Stroganoff nix Kasatschok!"



  6. pressburger
    07. Mai 2026 11:49

    Anlass zu Freude ? Österreich weisst drei russische Diplomaten, angeblich "Spione" aus.
    Mit welchem Auftrag wurden die drei russischen "Spione", nach Österreich entsandt, um dort zu spionieren ?
    Was sollten die drei Russen ausspionieren ? Welche Geheimnisse Österreichs ? Die nicht existenten StarWars, SkyShield, als Luftabwehr Attrappen ? "AKW" Zwentendorf ?
    Österreichische Waffenproduktion ?
    Das Ausmass der Dummheit der Regierung ? Ist bekannt.
    Österreich setzt damit, als NATO/EU Vasallen, tributpflichtiger, nicht souveräner, Staat, ein Zeichen der Feindschaft gegen Russland. Die Regierung, unfähig um die Krise zu überwinden, in der sich Österreich befindet, arbeitet die Regierung in Richtung Untergang.
    Die einzige Möglichkeit um wirtschaftlich wieder zu gesunden, geopolitische betrachtet, ist der unbegrenzte Zugang zu russischen Rohstoffen.
    Der Krieg, den die USA gegen den Iran führen, ist ein hegemonialer Wirtschaftskrieg. Verlierer, alle Länder des Westens. Gewinner due USA.



    • pressburger
      07. Mai 2026 12:44

      Anstatt sich über die Ausweisung der russischen Diplomaten zu freuen, sollte man anfangen sich Sorgen über österreichische Diplomaten in Kiew zu machen. Das Russische Aussenministerium, hat mit einer Note, alle Staaten die ihre Vertretungen in Kiew haben, gewarnt. Sollte Zelenskij, seine Drohung wahr machen, die Siegesparade in Moskau am 9. Mai anzugreifen, wird Russland zurückschlagen. Keine leere Drohung. Zelenskij ist zuzutrauen, mit Unterstützung seiner deutschen Verbündeten die Siegesparade anzugreifen. Beide, Zelenskij und Merz stehen mit dem Rücken zu Wand. Unberechenbar.



  7. Jewgeni Gorowikow
    07. Mai 2026 11:28

    Der größte Fehler den Österreich machen könnte wäre wenn sich unsere Politik zu einer Art „Vasallenrolle“ im Schlepptau von Putin hin entwickeln sollte!
    DA GEHÖRT KONSEQUENTE SPIOGAGEABWEHR GEGEN RUSSLAND DAZU!

    Jede direkte oder indirekte Unterstützung der Putin-Politik sollte unsererseits unbedingt vermieden werden. Bei d. Außenministerin Meinl-Reisinger mache ich mir da keine Sorgen.

    ABER:
    Die frühere österr. Außenministerin Kneissl wird in russischen Medien als westliche Ex-Außenministerin präsentiert, die russische Positionen bestätigt oder westliche Politik kritisiert.

    Genau das macht sie für russische Medien wertvoll: Eine ehemalige EU-Außenministerin wirkt dort wie eine „westliche Stimme“, die Moskaus Sichtweise stützt.



    • Jewgeni Gorowikow
      07. Mai 2026 11:28

      Der Guardian schrieb 2025, Fr.Kneissl erscheine regelmäßig in russischen Staatsmedien und leite das „G.O.R.K.I. Centre“ an der St. Petersburg State University, das ist praktisch ein Putin-Haus&Hof - Think-Tank

      Frau Kneissl ist heute nicht einfach eine österr. Ex-Politikerin mit Wohnsitz Russland sondern eine öffentliche Figur im russischen Staats- und Propagandaumfeld, bei Russia Today (RT) u. ähnlichen Putin-hörigen Medien - akademisch verpackt, medial stark genutzt, politisch klar verwertbar für Präsident Putin
      - es ist interessant was da in der innersten Seele von Frau Kneissl passiert ist!



    • Jewgeni Gorowikow
      07. Mai 2026 11:43

      Die „Russische Föderation“ (= der heutige Staat Russland - ?????????? ????????? - Rossijskaja Federazija )

      hat mit der österreichischen Neutralität vom 26. Oktober 1956: „Österreich erklärt aus freien Stücken die immerwährende Neutralität“

      NICHTS ZU TUN !!

      Das Völkerrechtssubjekt „Russland“ existierte 1956 nicht sondern es existierte d. „Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“ - ???? ????????? ???????????????? ????????? ( Sojus Sowjetskich Sozialistitscheskich Respublik )

      Heute mischt sich auch das heutige Estland (damals Estnische Sozialistische Sowjetrepublik“

      Die heutige Ukraine (1956: „Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik“)

      Das heutige Modau (1956: „Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik“

      in keiner Weise in die Frage „Österreichische Neutralität“ ein.



    • Jewgeni Gorowikow
      07. Mai 2026 11:44

      Sorry - die orignal-kyrillischen Buchstaben wurden nicht übernommen - Entschuldigung!



    • pressburger
      07. Mai 2026 11:50

      I schto ty takoj ?



    • Ireneo
      07. Mai 2026 18:03

      pressburger tut so, als ob er Russisch könnte...



    • Outback
      07. Mai 2026 18:25

      Und Irene tut so, als ob ihn das was anginge...



    • pressburger
      07. Mai 2026 18:34

      @Genosse I.
      Ty lyschnij tschelowek. Smirna.



    • pressburger
      07. Mai 2026 18:41

      @Jewgenij Gorownikow
      Herr Dr. Unterberger will, verständlicherweise, nicht, das im Forum kyrillisch geschrieben wird. Antwort auf meine Anfrage. Volles Verständnis.



  8. John Baxter Smith
    07. Mai 2026 10:54

    Meine Empfehlung - von der ERSTE Stiftung initiierte Rede am 13. Mai:

    "Eine Rede an Europa 2026": Anne Applebaum
    13. Mai 2026, 18:00 Uhr
    Judenplatz, Wien Freier Zutritt!
    https://www.erstestiftung.org/de/events/eine-rede-an-europa-2026-anne-applebaum/

    Frau Anne Applebaum hat die polnische und die US-Staatsbürgerschaft, sie stammt aus einer jüdischen Familie aus den USA. Sie ist mit einem Polen verheiratet und ist eine international bekannte, renommierte Historikerin, Journalistin und Autorin.



  9. riri
    07. Mai 2026 10:38

    Was in Österreich absolut nicht vorhanden ist, sind Spione oder Agenten aus Israel.
    Israel braucht das auch nicht, Politiker reisen zur Berichterstattung dort hin.



    • Jewgeni Gorowikow
      07. Mai 2026 10:57

      Ich denke dass niemand den Mossad unterschätzen sollte. Ob der auch in Wien ist?



  10. Rosi
    07. Mai 2026 10:02

    In das gleiche Rohr zu blasen, wie alle anderen, benötigt Null Mut.
    In der EU Ö s Interessen zu vertreten, und vor allem, durchzusetzen, wäre zwar die Aufgabe, aber anscheinend ist diese zu schwer, oder die Leute zu feige, jedenfalls habe ich noch nichts dazu gehört oder gelesen.



    • Ai Weiwei
      07. Mai 2026 10:06

      Welche österr. Interessen in der EU die Ihrer Ansicht nach zu wenig vertreten werden meinen Sie?



  11. Cato
    07. Mai 2026 10:01

    Abgesehen von der Fragwürdigkeit der Argumentation, die die Neutralität in Frage zu stellen sucht, sind Formulierungen wie „ist dieser dumme Schmäh hineingegangen“ Zeichen für das absinkende Niveau dieses Blogs.



  12. John Baxter Smith
    07. Mai 2026 10:01

    Das Wochenmagazin PROFIL und d. Chefredakteurin Thalhammer hat sich sehr auf das Thema "Russische Spionage" spezialisiert u. bring diesen interessanten Artikel:

    "Spionage ist hierzulande nur strafbar, wenn sie sich gegen die Interessen der Republik Österreich richtet"

    "Insgesamt braucht es für die Wartung der Antennen und die Bedienung der dazugehörigen Computernetzwerke rund 25 Personen, schätzt Moechel"

    https://www.profil.at/ausland/wen-russland-mit-seinen-spionageanlagen-in-wien-abhoert-russische-botschaft/403157228



  13. Whippet
    07. Mai 2026 09:57

    Für heute gilt für mich wieder: die Kommentare der Blog-Teilnehmer sind erfreulich. Da schreiben Menschen mit Haltung, mit Vernunft und oft auch mit feinem Humor. In Zeiten, in denen vieles laut, leer und künstlich wirkt, ist das eine wohltuende Ausnahme. Danke dafür.



  14. Josef Maierhofer
    07. Mai 2026 09:05

    Was diese Spione wohl an geheimen Informationen in Österreich finden konnten, dass man sie ausgewiesen hat, das würde ich gerne wissen, ist doch in Österreich ohnehin schon 'jeder Furz' in den Schlagzeilen, oder zumindest in den sozialen Medien nachzulesen und in den Medien berichtet. Oder wurde die geheime 'Korruptionsziffer' Österreichs verraten ?

    Was da getan wurde ist für mich nur ein EU-konformer feindseliger Akt gegen Russland, der deshalb zu berichten ist, damit die 'EU-Treue' dokumentiert ist.

    Alles, was Österreich attraktiv machen würde, wäre die Neutralität und Offenheit in alle Richtungen. Diesen Sonderstatus haben wir im EU-Vertrag. Das wäre dort durchzusetzen für Österreich.

    Nun die internationalen Organisationen und deren ausländische Mitglieder leben hier steuerfrei und, z.B., auch teilweise in Gebäuden, die Österreich gratis zur Verfügung stellt, bloß die Lebenshaltungskosten der 'Diplomaten, Abgesandten und Spione' schlagen sich für Österreich zu Buche.

    >



    • Josef Maierhofer
      07. Mai 2026 09:18

      >

      Geheimhaltung ist nicht einmal innerhalb Österreichs möglich, also was kann ein Spion berichten bei uns ? Dass wir kein Geld haben Skyshield zu kaufen, aber das wollen, dass wir aus Italien Eurofighter Ersatz kaufen ? Das alles habe ich in den Medien gelesen und gehört. Oder was Herr Stocker mit Weber und Von der Leyen redet, oder wie weit der nächste Film von 'Andi' Babler gediehen ist , ... ? Oder wie viele Millionen österreichisches Steuergeld in bar die 'NATO Beate' in die Ukraine schickt für die dortige Korruption ? Haben wir doch im Fernsehen gesehen, oder ?

      Ja, der Staat Österreich hat aufgehört zu funktionieren. Wir können nicht mehr selbst stehen und hängen an der EU-Strippe und machen den ganzen Klima-, Kriegs-, Wokeness-, US Wahnsinn mit und zahlen ihn, statt auf uns zu schauen. würden wir auf uns schauenhätten wir längst eine österreichische Regierung, aber statt dessen >



    • Josef Maierhofer
      07. Mai 2026 09:19

      > schauen wir auf die Medien und auf deren 'Vorschläge'.

      Noch nie habe ich von der Ausweisung amerikanischer Spione aus Österreich gehört oder gelesen.



    • Undine
      07. Mai 2026 10:46

      @Josef Maierhofer

      ***********************************+++!

      Danke für Ihre zutreffenden Worte!



    • pressburger
      07. Mai 2026 11:59

      Ganz Ihrer Meinung.
      "Der Dritte Mann" Nostalgie, heute im Leitartikel. Was fehlt ist Karas, mit der Zither.



  15. eupraxie
    07. Mai 2026 08:52

    Grundsätzlich ist es schon richtig, dass der Sitz (vieler und bedeutender) internationaler Organisationen ebenso wie enge wirtschaftliche Verflechtungen eine (bewaffnete) Auseinandersetzung hintanhalten. Grundsätzlich und nicht absolut. Wien wurde im kalten Krieg als DIE Drehscheibe der internationalen (West-Ost) Spionage bezeichnet und hatte wahrscheinlich in dieser Zeit mit seiner Neutralität tatsächlich indirekt zur Stabilität in der Welt beigetragen.

    Ausschließlich die russische oder erweitert die kommunistische Spionage am Radar zu haben, ist Ausdruck des Bewusstseins der Zugehörigkeit zur westlichen Ideologie. Diese Sichtweise verträgt sich für viele nicht mit der krampfhaft als Monstranz vor sich hergetragenen Neutralität. Es wäre daher die Neutralität und nicht die Zugehörigkeit zur westlich orientierten Gesellschaft und Politik zu überdenken und eher früher als später zu verwerfen.



    • Leo Dorner
      07. Mai 2026 09:12

      Heute leben wir in einer neuen, einer multipolaren Welt, in der sich aber Deutsche Michel treu geblieben ist.
      „Trump hat den Iran-Krieg verloren“, verkündet ein deutsch-gründlicher Politexperte auf SWP. Seine prophetisch sich erhebende Stimme geht im großen Medien-Gewoge in dem Augenblick unter, in dem sie sich erhebt. - Der deutsche Michel bleibt seinem (Vorurteils-) Leisten treu. Seine Freude und Lust am selbsternannten Prophetenamt wird ihm - wieder einmal- zum Verhängnis. Ein infantil gewordenen Greis, den man ausstammeln läßt. Weltpolitisch ist Deutschland in die Klasse „Fliegengewicht“ abgestiegen. Verbohrt beteiligt er sich an der NATO-Zertrümmerung und wundert sich über eine unsichere „multipolare Welt“... Doch der Michel-Experte würde den Sieg der Mullahs nicht bejubeln, wüßte er nicht: Millionen Kopfnicker stehen hinter ihm.



    • pressburger
      07. Mai 2026 12:04

      "Westliche Ideologie" ? Definition ? Es gibt die abendländische Zivilisation, die Kultur des Westens, den Westen als Wiege der Demokratie, den christlichen Glauben. Aber, westliche Ideologie ?
      Ideologie engt ein, ist einspurige. Zivilisation ist offen.
      War die sozialistisch-marxistische Ideologie gemeint, der West Europa verfallen ist ?



    • riri
      07. Mai 2026 12:40

      Ich nehme an, die Stadt Graz befindet sich im ideologischen Westen.
      Die Bürgermeisterin dieser Stadt bringt Aufklärung. Genau so der Mann aus Traiskirchen, oder der aus Hartberg, etc...



  16. Undine
    07. Mai 2026 08:49

    Ach, wie gut, daß die BÖSEN russischen Spione mit Schimpf und Schande heimgeschickt worden sind! Jetzt bin ich richtig erleichtert! Die GUTEN Spione aller anderen Länder, allen voran natürlich die besonders guten und braven der Ukraine dürfen GsD bleiben, nicht wahr. Da ist ja unsere kleine österreichische Welt wieder in Ordnung.....



    • Undine
      07. Mai 2026 08:51

      Ich habe mir (auf zwei Etappen) die Zeit genommen, das Interview mit Björn HÖCKE anzuhören---es hat sich gelohnt!

      "Ich habe mich getraut, Björn HÖCKE einzuladen"

      https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg&t=2s

      "Psychiater analysiert hysterische Reaktionen auf HÖCKE bei Ungeskriptet (Raphael BONELLI)"

      https://www.youtube.com/watch?v=Pcv0SQDoHYM&t=2s



    • Almut
      07. Mai 2026 09:50

      @Undine
      **************!
      Danke für die beiden Links - wäre mir sonst "durch die Lappen" gegangen!



    • Cotopaxi
      07. Mai 2026 10:10

      Die Schwartzen haben 2011 ihren Bauernbundpräsidenten Grillitsch in den Rücktritt getrieben, nachdem er Thilo Sarrazin ("Deutschland schafft sich ab") zu einer politischen Diskussion eingeladen hatte....



    • Leo Dorner
      07. Mai 2026 10:11

      Spione sind Spione, sie sind unersetzlich, weil macht-nützlich. “Gut und Böse“ im moralischen Sinn ist nicht ihr Thema.

      Und da alle Religionen- in ihrem eschatologischen Kern - hypermoralisch (jenseits von Gut und Böse) sind-: fällt es ihnen leicht, innerhalb ihrer Macht-Hemisphären ganz ohne Spione ein friedliches Weltreich(aller Welt) vorzuspielen. Aber reale Staaten würden ein Verbrechen begehen, würden sie auf Spionage verzichten. Islamische Staaten sind ein Sonderfall, weil ihre Religion (noch) nicht kennt, was normale westliche Demokratien kennen: Trennung von Staat und Kirche. Verbreden sich aber die sogenannten Weltrelgionen dazu, einen gemeinsamen Weltfrieden zu beginnen, haben sie die reale Welt vergessen...



    • pressburger
      07. Mai 2026 12:11

      Die ukrainischen Spione haben Millionen in Euro und Goldbaren in Österreich gestohlen, auf den Weg in die Ukraine geschickt.
      In Ungarn, Regierung Orban, abgefangen, beschlagnahmt, von der Nicht-Regierung Magyar frei gegeben, in die Ukraine geschickt.
      Geheime Reichsache. Von wo stammt das Geld und das Gold ? Wer in der Regierung, hat den Transport österreichischen Vermögens gestattet ? Wer in der Regierung deckt die Diebe ?
      Warum kümmert sich niemand, was mit dem Vermögen des österreichischen Steuerzahlers geschieht.
      Die Regierung verschenkt das Geld des Steuerzahlers. Warum lässt sich das der Steuerzahler gefallen ?
      Wäre ein wichtigeres Thema, als Überlegungen, über nicht existente Spione.



    • Petronius von Bille
      07. Mai 2026 13:53

      @Pressburger

      Ihrer Aufzählung wichtigerer Fragen, die zu beantworten wären, stimme ich vollkommen zu.



    • Ingrid Bittner
      07. Mai 2026 14:15

      @Cotopaxi: war es wirklich nur die Einladung von Sarazin? Könnte es nicht auch vielleicht die zweite Ehe von Grillitsch gewesen sein, die sein politisches Ende beschleunigte?

      Wie kann man sich auch als eingefleischter Schwarzer erlauben, eine Blaue zu heiraten??? Und das auch noch dazu in zweiter Ehe, vielleicht hat er sich sogar wegen der Frau Dr. Bleckmann scheiden lassen? Was weiss man denn da schon so genau.



    • Undine
      07. Mai 2026 16:05

      Auch sehr spannend:

      Peter HAHNE:

      „Ich schweige nicht mehr - Ich kenne BEN & HÖCKE“



    • Undine
  17. sokrates9
    07. Mai 2026 08:47

    Absolutes Orchideen Thema aus dem 19.Jahrhundert!Was soll Russland ausspionieren?Ob es Kickbackzahlungen der Ukraine anÖsterreich gibt?Lächerlich die ganzen Agentenstories!
    SENST MOSSARD steht doch voll daneben!Armselig wie die die Wsffenkapazität vom Iran eingeschätzt habenJetztfiegen ihnen Hightech Raketen aus eigener Iran Produktion um die Ohren



    • Leo Dorner
      07. Mai 2026 10:57

      Da fehlt noch was, da geht noch was...



    • sokrates9
      07. Mai 2026 12:09

      stimmt Erkenntnisse was Spione an Geheimnissen nach.russland tragen



    • pressburger
      07. Mai 2026 12:14

      Eine Ente ! Es quackt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente. Ist eine Ente.
      Warum so viel Freude über die Ente ? Non é vero, bon trovato.



  18. Rupertus Meldenius
    07. Mai 2026 08:40

    Die weltweit gültigen diplomatischen Spielregeln nennen sich "Wiener Konvention" und haben ähnlichen Stellenwert wie die "Genfer Konvention".
    Davon spricht in Wien niemand, weil in Brüssel zu laut gesprochen wird.



  19. Rupertus Meldenius
    07. Mai 2026 08:30

    Ach, in Wien wird spioniert, oh welch ganz neue Erkenntnis. Das pfiffen doch die Spatzen von den Dächern, dass Wien DIE Drehscheibe der Ost-West-Spionage im Kalten Krieg war. Wird in unseren Tagen nicht anders sein. Da soll sich sogar ein gewisser Dr. Zilk aufgedrängt und fleißig spioniert haben, nichts genaues weiß man nicht, oder will man nicht wissen.
    Ja, und was soll der Seitenhieb auf die internationalen Organisationen, die in Wien ihren Sitz haben? Wo sind die Zeiten als in Wien die Spitzen der USA und der UdSSR verhandelt und miteinander gesprochen haben? Hat mich nicht gestört, da hat Österreich noch Außenpolitik betrieben, ganz im Gegensatz zu heute, wo man lediglich EU-Unfug nachplappert und noch stolz darauf ist.



    • pressburger
      07. Mai 2026 12:20

      Begeisterung über den Abstieg Wiens in die Bedeutungslosigkeit. Überall finden Gipfeltreffen, nur in Wien nicht.
      Grosse Anlässe kosten Geld. Gipfeltreffen, noch mehr Geld.
      Dafür zahl Wien für die Hitparade der Abartigen Perversionen, inkl. angekündigter antiisraelischer Proteste.
      Was unternimmt die Staatsmacht, um den Besitz der Bürger zu schützen ? Nichts. Man wird nicht gegen Feinde Israels vorgehen.



  20. Pennpatrik
    07. Mai 2026 08:00

    Das sind die, die einen Schilling Miete im Jahr zahlen und deren Gehälter steuerbefreit sind?



  21. elokrat1
    07. Mai 2026 07:57

    Gestern hui, heute pfui. Ja ja, die Antennenwälder, sie gehören sofort gerodet, aber natürlich nur die russischstämmigen. Die (gute) USA überwachen Handy- und Internetverkehr, besonders den von befreundeten Saaten, Stichwort Merkel, und das ganz ohne „Antennenwald“!
    Die bösen Russen hören alles, sogar Stocker wenn er am Lokus sitzt, dort werden bekanntlich die besten Ideen geboren, auf die Putin sicher gespannt wartet. So stellt sich ein technisch ungebildeter Maxi die große weite Welt vor, gell?!

    Gott sei Dank gibt es die objektive Medienbehörde KommAustria: Gericht verurteilt Wegscheider https://exxpress.at/news/gericht-verurteilt-wegscheider-urteil-noch-nicht-rechtskraeftig/



  22. Orakel
    07. Mai 2026 07:44

    Überall wo Reinl Meisinger drauf steht ist .... drin?
    Spionieren doch sicher alle, ist natürlich keine Entschuldigung!
    Da im steilen Sinkflug begriffen braucht sie eben Mal schnell einen Turboschub nach vor, in die richtige Richtung unsere Fr.Chef der Pinky Party! Und



    • Orakel
      07. Mai 2026 07:45

      Und wenn nicht die Russen, wer dann?



    • Whippet
      07. Mai 2026 08:01

      Wo Meindl-Reisinger draufsteht, ist die Katastrophe zumindest in Vorbereitung.



    • elokrat1
      07. Mai 2026 08:28

      Wenn ich den Namen Beate Meinl Reisinger höre / lese, muss ich immer an den Ex-Vizekanzler Gorbach denken „The world in Vorarlberg is too small for me“!



    • pressburger
      07. Mai 2026 12:22

      Die NSA hat den Russen Kollegen bereits gesteckt, lohnt sich nicht.



  23. Livingstone
    07. Mai 2026 07:26

    Die beste Antenne hat die Ukraine. Die sitzt im Außenministerium und vertritt nicht die Interessen Österreichs, sondern die der Ukraine und Ihre eigenen. Und bekommt dafür sogar öffentlich ukrainische Orden.



  24. Altsteirer
    07. Mai 2026 07:05

    Der "dumme Schmäh" von Kreiskys Friedensbemühungen und einem friedlichen Miteinander, ist von einer vorgeschriebenen und über den "Mainstream" geforderte Feindseligkeit gegenüber Russland z.B. abgelöst worden!



  25. Whippet
    07. Mai 2026 07:04

    Russische Spione haben es in Österreich wirklich schwer. Drei russische Spione wurden nach Russland zurückgeschickt. Fast tragisch - damit verliert Österreich wieder ein Stück seiner mühsam aufgebauten Weltbedeutung. Andere Länder exportieren Technologie, wir exportieren enttarnte Agenten. Dabei müsste Spionage hierzulande eigentlich kinderleicht sind. Erst schauen, dann geopolitische Lage murmeln und stundenlang im Kaffeehaus sitzen - schon hält man ihn für einen ORF-Angestellten oder doch für einen sicherheitspolitischen Experten. Dass die Geschichte wie ein verspäteter Aprilscherz wirkt, macht sie überhaupt erst glaubwürdig.
    Vielleicht der Fehler: in Österreich darf man vieles sein - nur nicht diskret kompetent.



  26. Hr. Zyni
    07. Mai 2026 06:32

    Russen-Spione wurden also ausgewiesen, eine jener dramatischen Meldungen, die klingen, als hätte man in Wien gerade den Kalten Krieg erneut begonnen. Da fragt man sich unweigerlich: Was genau soll hier eigentlich noch ausgespäht werden? Die Hälfte der vertraulichen Informationen steht ohnehin vorab im Falter, die andere kursiert als Indiskretionsfolklore zwischen Ministerbüro und Kaffeehaus. Der klassische Agent mit Schlapphut ist passe'. Früher musste man Akten fotografieren, heute reicht ein Praktikant mit Moralelastizität und USB-Stick. Der moderne Spion heißt nicht mehr „Topas“ oder „Romanow“, sondern anonymer Insider und Wegwerfagent. Geheimhaltung ist in Österreich ein Konzept wie Diät zu Weihnachten: theoretisch vorhanden, praktisch unmöglich. Und während man ein paar GRU-Typen medienwirksam heimschickt, bleibt der eigentliche Charme der Republik erhalten: ein Staat, in dem jedes Lager überzeugt ist, die anderen seien unterwandert und vermutlich haben am Ende alle recht.






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