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Andreas Unterbergers Tagebuch

Der Besuch des alten Herrn

15. Mai 2026 00:07 | Autor: Andreas Unterberger
95 Kommentare

Genau 70 Jahre ist es her, dass Friedrich Dürrenmatt eines der klügsten Theaterstücke geschrieben hat. Eine alte Dame besucht ihr einstiges Heimatdorf und bietet eine Milliarde für die Ermordung ihres ehemaligen Liebhabers, der sie sitzengelassen hat, als sie von ihm schwanger geworden war. Zuerst wird ihr Vorschlag empört abgelehnt, dann aber wird der Mann von den Dorfbewohnern aus Geldgier ermordet. Dieser "Besuch der alten Dame" und sein Einblick in den menschlichen Charakter kommen einem am Ende des Besuches von Donald Trump in Peking unwillkürlich in den Sinn – nur ist in diesem Fall nicht der Besucher jener Akteur, der ein widerliches Angebot macht, sondern er ist vielmehr jener, dem es gemacht wird. Und der es allen Anzeichen zufolge voller Geldgier annimmt.

Auf dem Spiel steht dabei nicht nur ein Mann, der sich einst schlimm verhalten hatte, und dessen Leben nun gegen viel Geld verlangt wird, sondern Objekt des "Deals" sind 23 Millionen Menschen in Taiwan, die sich gar nichts zuschulden kommen haben lassen, und die dennoch ihre Freiheit verlieren sollen, nur um die nationalistische Eroberungsgier der kommunistischen Nachbarn in Peking zu befriedigen – und den USA wirtschaftliche Vorteile zukommen zu lassen.

Taiwan ist heute eine lebendige Demokratie, ein erfolgreicher Rechtsstaat, der von seinen Bürgern geliebt wird, von denen kein einziger mehr – trotz teilweise gemeinsamer Sprache – unter die Herrschaft der Festland-Kommunisten kommen will, die seit mehr als sieben Jahrzehnten den Inselstaat bedrohen. Taiwan hat deshalb eine sehr starke Verteidigungsarmee aufgebaut, die aber wohl dennoch gegen die mehr als 60 Mal so zahlreichen Festlandchinesen keine Chance hat, die ihnen wie eine Würgeschlange langsam die Luft nimmt und die immer aggressivere Provokationen setzt.

Dennoch wagt es China gegen den Willen der USA bisher nicht, Taiwan anzugreifen. Die Streitkräfte der Taiwanesen könnten ihnen allzu schmerzhafte Gegenschläge versetzen. Daher verlangt China von den USA, dass es Taiwan ganz fallenlässt, dass Amerika den Taiwanesen keine Waffen mehr verkauft, dass der amerikanische Starlink-Besitzer Elon Musk ihnen vor allem die so wichtige Unterstützung durch Weltraum-Navigation entzieht. Von aktiver Verteidigung Taiwans durch die amerikanischen Streitkräfte ist ohnedies schon lange keine Rede mehr.

Gleichzeitig sind freilich einige andere Staaten Südostasiens, wie Japan, Südkorea, Philippinen, auch Australien sehr an der Unabhängigkeit Taiwans interessiert. Hat sich doch China auch ihnen gegenüber aggressiv verhalten und mit üblen Tricks (etwa dem Anlegen künstlicher Inseln mitten im Meer) und unter dem Druck seiner Flotte ein großes Stück des zwischen diesen Staaten liegenden Ozeans angeeignet. Aber entscheidend für das Schicksal Taiwans dürften trotzdem die USA sein.

China hat Donald Trump nun ganz offensichtlich klargemacht, dass es für die Vereinigten Staaten die ersehnten wirtschaftlichen Vorteile nur dann gibt, wenn sie Taiwan fallen lassen. Diktator Xi Jinping will durch die Eroberung Taiwans als großer Herrscher und Hersteller der territorialen Einheit Chinas in die Geschichte eingehen – ganz ähnlich übrigens wie Wladimir Putin durch die Eroberung der Ukraine. Taiwan wie die Ukraine sind Länder, die einst vom jeweiligen großen Nachbarn kontrolliert worden sind, die sich aber seit der Unabhängigkeit exzellent entwickelt haben, und deren Bewohner deshalb keineswegs unter die Herrschaft des einzigen Dominators zurückwollen.

Während aber die Ansprüche Russlands auf die Ukraine von kaum jemandem unterstützt werden – außer dem Diktator in Belarus und einigen Rechtsaußenparteien – hat sich die freie Welt Schritt für Schritt von Taiwan entfernt und aus den diversesten Gründen Peking vorgezogen. Dabei war zweifellos die wirtschaftliche Stärke Chinas – neben der diffusen Drittwelt-Ideologie der Linken – das wichtigste Argument, westliche Opportunisten zu überzeugen. Auch Österreich hat unter Bruno Kreisky diesen Schritt getan.

Man kann sicher sein, dass auch gegenüber Trump die "Argumente" Pekings überzeugend gewesen sind, die man ihm bei seinem jetzigen China-Besuch vorgesetzt hat:

  1. Dazu gehören mindestens über 680 Milliarden Dollar an amerikanischen Staatsanleihen: Wenn Peking die auf den Markt werfen sollte, hätte das verheerende Wirkung auf den Dollar und die amerikanische Kreditwürdigkeit.
  2. Dazu gehört die fast monopolartige Kontrolle Chinas über viele strategische Rohstoffe, die – auch – von den USA vor allem für moderne Technologie von den Handys über Drohnen bis zu Flugzeugen gebraucht werden. China hat neben vielen intensiv abgebauten eigenen Lagerstätten und solchen in Drittweltstaaten vor allem die weltweit einzigen Raffinerie-Kapazitäten für etliche Produkte. Das ist eine Position, die es beinhart als Erpressungsmittel einsetzt.
  3. Dazu gehört die Tatsache, dass China sowohl für die Kriegsherrn in Moskau wie auch die in Iran der weitaus wichtigste Partner ist, also höchstwahrscheinlich als einziges Land Trump zu einem baldigen positiven Ende des Irankrieges verhelfen könnte, das der amerikanische Präsident so dringend braucht.
  4. Von Tesla bis Apple wollen weiterhin große amerikanische Konzerne in China ihre Produkte verkaufen.

Das alles dürften für Trump überzeugende Argumente gewesen sein.

Da vergisst man leicht,

  • dass China eine der schlimmsten Diktaturen der Welt ist;
  • dass es schon jetzt zwei sich nach Eigenständigkeit sehnende Nationen brutal unterjocht hält (Tibetaner und Uiguren);
  • dass es eine große Menge politischer Gefangener hält;
  • dass es auch die Religionsfreiheit schlimmer unterdrückt als etwa Russland;
  • dass es mit zwangsweise entnommenen Organen von Gefangenen verbrecherische Geschäfte macht;
  • dass es jahrzehntelang durch Export der Leistungen seiner billigen Arbeitskräfte und der Ergebnisse von Zwangsarbeit an die westlichen Konsumenten den größten finanziellen Reichtum erringen konnte, den irgendein Land besitzt;
  • dass China wirklich alle Produkte, die es einst gekauft, hemmungslos und ohne Rücksicht auf geistiges Eigentum kopiert und dann umgekehrt die einstigen Lieferanten mit deren Ideen und seinen Billigarbeitskräften in Grund und Boden konkurriert hat;
  • dass chinesische Geschäftsleute gezielt und mit politischer Zustimmung westliche Unternehmen bei gemeinsamen Investitionen übers Ohr gehauen haben;
  • dass China durch die Finanzierung von Dumping-Exporten nach Europa und Amerika, durch die interne Überschuldung vieler Regionen und Städte und durch die katastrophale Immobilienkrise in Wahrheit große wirtschaftliche Probleme hat;
  • dass China sein gleichsam – als Vorbild für Taiwans Zukunft gegebenes – Versprechen eiskalt gebrochen hat, dem früher unter den Briten blühenden Hongkong nach dem Motto "ein Land zwei Systeme" seine innere Demokratie und den Bürgern ihre Freiheiten zu belassen;
  • und dass China durch seine rapide Überalterung (als Folge der einstigen Einkindpolitik) unter Zeitdruck steht.

Da kann sich die Welt nur fürchten, wenn Trump in Peking nun jubelt, dass China und die USA eine "fantastische" gemeinsame Zukunft hätten.

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  1. Waltraut Kupf
    16. Mai 2026 00:20

    Mit meinem Hausfrauenverstand denke ich mir, daß ein ersprießlicher wirtschaftlicher Austausch bei gleichzeitigem Anspruch, sich in die inneren Angelegenheiten eines Partnerlandes einzumischen die Quadratur des Kreises ist, die auf friedlichem Weg kaum zu schaffen sein kann. Die Alternative ist die, sich im Wege einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Gewalt zu holen, was man haben möchte. Ich halte es für Heuchelei, unter dem moralischen Vorwand des Schutzes der Unabhängigkeit von Völkern, die einen nichts angehen; bedenkenlos das Leben vieler Menschen zu opfern und daran zu verdienen. Die vorgebliche Solidarität ist für die betroffenen Länder ein Danaergeschenk. Die Geschichte zeigt, daß sich Potentaten vielfach wie Räuber verhalten haben und sich Landesgrenzen immer wieder verchoben haben. Nachträglich wurden sie meist als die großen Helden gefeiert. Trump dachte sich anfangs „macht euch euern Dreck alleene“, nur war dann die wirtschaftliche Gier stärker. Schade.



  2. Rosi
    15. Mai 2026 21:37

    Was mich immer wieder frappiert: Weshalb soll Trump und die USA die ganze Welt retten?
    (Dieses absurde Ansinnen hat nicht AU alleine.)

    Den Amis reicht es inzwischen auch - zurecht - daß ihre jungen Männer und Frauen für irgendwelche Gruppen, die zwar alles immer besser wissen, aber ihr eigenes Leben nicht managen können, den Kopf hinhalten.
    Im wahrsten Sinne des Wortes.



    • pressburger
      15. Mai 2026 23:11

      Auch Amis sind lernfähig. Im Ukraine Krieg, ist bis jetzt kein Amerikaner getötet worden. Offizielle Version.



  3. Rosi
    15. Mai 2026 20:35

    Wenn man in China fleißig arbeitet, aber als normale Angestellte, kann sich ein paar eine Wohnung kaufen.

    Hier in Ö geht das nicht mehr.

    Allerdings ist richtig, wenn einer nichts arbeiten möchte, hat er/sie dort kein 'weiches Federbett'.
    Aber warum sollte er/sie sich von anderen Arbeitenden erhalten lassen können? Das ist doch im höchsten Grad ungerecht, in meinen Augen.



  4. Meinungsfreiheit
    15. Mai 2026 13:16

    Da Fazit ist schnell geschrieben: Trump ein Versager auf allen Linien.
    In China ist ihm mit der Warnung betreffend Taiwan der Kopf gewaschen worden, die wirtschaftlichen Abkommen lassen sich auf den Börsen ablesen, wie bei Boing minus 4%, die Friedensvermittlung der drei Tage im Unkrainekonflikt ging voll in die Hose und in der mittlerweile weit größer radikalisierten iranischen Führung findet er momentan auch seinen Meister.
    Und in Europa wird man ihn auch mehr und mehr den Mittelfinger zeigen.
    Ob ein massiv Trump-geschwächtes Amerika in unserem Interesse ist bleibt dahingestellt.
    Da bleibt nichts mehr von den Aussagen vieler Taxilenker in Amerika die ihn als großen Heilsbringer und in den Demokraten die Verkäufer vom Amerika sahen.



    • sokrates9
      15. Mai 2026 16:32

      Stimme überein. Die USA wird von einem politisch dominanten Mann ,dem im Westen keinen widersprechen mag, da er nicht mit brutaler Gewalt alle eliminiert sie ihm störenBackgroundwissen, Taktik, Strategie sind nie die Seiten einen Dealers und Pokersoielers.



    • Leo Dorner
      15. Mai 2026 17:24

      Besser: nicht so schnell schreiben, stattdessen: lange und langsam nachdenken...



    • sokrates9
      15. Mai 2026 20:55

      Das Ergebnis ist dasselbe: Trump hat den Iran angegriffen und bewusst den gesamten Führungskreis liquidiert,etwas was wiederrum Konventionen gebrochen hat und dien Beweis liefert dass man der westlichen Welt nicht trauen kann. Auch die Drohumg weiterhin die zukünftigen Fuhrer so lange zu liquidieren, bis einer dem Westen passt gehört in die "neue Denke "der westlichen Wertegemeinschaft.Warum wird Trump nicht sofort als internationaler Kriegsverbrecher verfogt?Für mich ist es logisch dass der Iran nun sofort nach der Atombombe strebt; hätte er diese gehabt hätten USA /Israel keinen Angriff gestartet!! der klassische Schuss in das Knie!



  5. riri
    15. Mai 2026 13:16

    Da kann sich Österreich nur fürchten, wenn sich die Außenministerin mit ihrer jetzt wiederholten Forderung durchsetzt:
    *Keine Neutralität, sondern Solidarität. Österreich war ja nie politisch neutral*.
    Solidarität bedeutet für Meinl-Reisinger, Steuergeld an ausgewiesene Freunde der EU-Kommissarin auszuhändigen.
    Allerdings hat M+R in der letzten Pressestunde im ORF versichert, Gelder sind nur für die Caritas und das Rote Kreuz
    der Ukraine bestimmt. Ist doch schön, Selenskij ist der Garant für die entsprechende Zuteilung.
    Wann wird BP VdBellen Meinl-Reisinger aus der Regierung entfernen? Mitsamt dem Wiederkehr, plus dem Schellhorn,
    und den EU-Brandstätter. Geht aber nicht, Stocker und Babler sind auch für immerwährende Solidarität.



    • sokrates9
      15. Mai 2026 16:37

      Wo ist der Nutzen wenn wir uns stimmlos irgendwelchen Aggressoren anschließen, die dann über unsere Kinder entscheiden wollen.Ich habe zu keinem einzigen der EU - Mafiagangster Vertrauen, dass sie etwas für die Bevölkerung erreichen wollen.

      Sinnloses aufrüsten we unterm Hitler gelernt, wi jetzt gerade die ukraine und der Iran zeigen, wie szhr die Wunderwaffen Malkulatur sind. China steckt hunderte Milliarden in Entwicklung, wir in Rüstungsschrott!



    • eupraxie
      15. Mai 2026 18:08

      Es ist und bleibt falsch verstandenes konservatives Denken, die kalte Asche der Neutralität hüten zu wollen. Mit noch so viel heißer Luft kann diese nicht mehr zum Glühen gebracht werden.

      Kreisky hat aus der Neutralität damals alles herausgeholt was zu holen war (UNO-City) - wird vereinzelt heute ins Lächerliche gezogen - aber die Zeit ist vorbei.

      Wenn wir nur Schrott kaufen, dann sollten wir halt Stimmung machen - hier und sonstwo - damit die EU an modernsten Waffen der 6. Generation forscht. Mit Ö Beteiligung natürlich nur, wenn wir die Neutralität als Geschenk der Vergangenheit und nicht als unhaltbares Zukunftsversprechen verstehen.



    • Rosi
      15. Mai 2026 21:31

      Wenn andere in den Brunnen springen, springe ich nach?

      'Solidarität' tönen im Normalfall jene, die sich im Notfall nur um sich selbst scheren.
      Wer aus der Vergangenheit diesbezüglich nichts lernt, den 'bestraft' die Realität.



    • eupraxie
      16. Mai 2026 10:03

      In einem Staat, in dem sogar die Staatsbürger beim Begriff Solidarität zum Staat darüber nachdenken, welche Nachteile daraus für den Einzelnen erwachsen und Solidarität nur zum eigenen Vorteil definieren und daher eine verpflichtende Solidaritätsleistung ins Reich des Bösen verdammen, ist der Begriff Solidarität zu einem Kulturraum oder einer gesellschaftlichen Ausrichtung ohnehin unaussprechlich.



  6. queen consort
    15. Mai 2026 12:19

    Passt zu allen Themen:
    Ein Klartext Interview mit HG Maaßen von Ben (ungeskriptet), der vor Kurzem 4 h lang Höcke interviewte. Maaßen ist nur 2 h. Er spricht Klartext über Merkels Motive zur Ausländerschleusengrenzöffnung, die Überwachung des Staates der Bürger usw usf. Hier erfährt man das, was man immer schon vermutete, als Klartext vom echten und wahrhaftigen Insider selbst.
    Link zum Interview: https://www.youtube.com/watch?v=kBElGX8RaeE



    • Postdirektor
      15. Mai 2026 16:38

      @queen consort

      Vielen Dank für den Link!



    • Wyatt
      15. Mai 2026 17:47

      schließe mich dem Dank an, das Gespräch fand im Juni 2025 statt, ist aber bis heute an Brisanz und Aufschlussreichtum mehr als hörenswert.



  7. pressburger
    15. Mai 2026 11:36

    Vieles wird undokumentiert gegen China und Russland angeführt.
    Die Chinesen würden westliche Geschäftsleute übers Ohr hauen. Wenn sich westliche Geschäftsleute übers Ohr hauen lassen. Wer ist der blöde ?
    In Russland gibt es wie in China, keine Religionsfreiheit. Kann Herr A.U. einen einzigen Beweis liefern, in Russland gibt es keine Religionsfreiheit ? Einen einzigen.
    Wiedergabe von Erzählungen aus dem letzten Jahrhundert. Chinese würden kopieren und dann exportieren. Schon lange nicht mehr. China hat auf dem Gebiet der Innovation die EU längst überholt.
    Die EU weigert sich die Überlegenheit Chinas zu Kenntnis zu nehmen. In der EU herrscht noch immer der Glaube an den Suprematismus West Europas.
    Den bevorstehenden Aufprall auf den Boden der Tatsachen leugnet die EU so langen es geht. Die EU wird eher in den Krieg ziehen, als sich zu reformieren, mit dem Wiederaufbau der Wirtschaft beginnen.



    • queen consort
      15. Mai 2026 11:53

      Soweit ich weiß, gibt es eine orthodoxe Kirche in Russland, welcher Vladimir selbst angehört und Atheisten und Juden, ganz sicher. Es gibt auch Muslime. Komisches Religionsverbot eines Staates... Allerdings hat die Ukraine die orthodoxe russ. Kirche verboten. Wer hat nun keine Religionsfreiheit?
      Und nun verlang AU vom Donald, den er normalerweise wie viele andere Zeitungsleute für geistig minderbemittelt hält, dass er 23 MIO Leute einfach so rettet. Wo er doch so miserabel ist, lt Medien. Komisch.
      Und übrigens: Hier ein Superinterview mit H.G.Maaßen, der aus dem Nähkästchen vom Verfassungsschutz erzählt und über Merkel und Co. Bei uns wird es wohl gleich sein. Interviewer ist Ben (ungeskriptet), der gerade das Interview mit Höcke hielt. hier der link: https://youtu.be/kBElGX8RaeE?is=nmAyI0kwVAKFNweE



    • riri
      15. Mai 2026 14:59

      Vor der riesigen UNO-City an der Wagramerstraße steht die winzige Russisch-orthodoxe Markuskirche in Wien.
      Ein kleines Juwel.



    • sokrates9
      15. Mai 2026 16:52

      Die Eu hat es geschafft einen ganzen Kontinent abzuwirtschaften.
      Revolution von innen wäre nitwendig, allein es fehlt an Führung und Ideen!



    • Wyatt
      15. Mai 2026 18:01

      @Sokrates,
      ich glaube nicht, dass es an Führung und Ideen fehlt, ...diese wurden nur bis lang "erfolgreich" verhindert ! Kickl, Alice Weidel, Le Pen und jetzt auch Orban!



    • Undine
      15. Mai 2026 18:29

      @sokrates9 16:52

      Die EU hat es auch geschafft, einen ganzen christlich geprägten Kontinent dem ISLAM absolut KAMPFLOS zu überlassen, einfach aus Bösartigkeit, Dummheit und Abhängigkeit von gewissen Drahtziehern in Übersee, weil diese einen seit mindestens 100 Jahren gehegten Plan endlich verwirklichen wollen, den COUDENHOVE-KALERGIE formuliert hat, unterstützt von seinen Freunden WARBURG und Co.

      "Ohne Multi Kulti kann Europa nicht überleben - Barbara Lerner Spectre"

      https://www.youtube.com/watch?v=Eph7bZJJtbQ



    • Rosi
      15. Mai 2026 21:14

      @pressburger

      Stimmt leider, es ist leichter, etwas gegen die Wand fahren zu lassen, als etwas aufzubauen.



  8. eupraxie
    15. Mai 2026 11:22

    China und die westliche Gemeinschaft haben ein völlig unterschiedliches Verständnis von Strategie, also die Sicherstellung der Ressourcen um ein Ziel zu erreichen. Militärisch hängt der Westen an Clausewitz und China an Sun Tsu. Geduld, Ausweichen und ins Leere laufen lassen sind wesentliche Aspekte dieser Strategie. (Clausewitz dagegen: Angriff ist die beste Verteidigung). Deswegen ist es auch zu kurzsichtig, eine Aggression Chinas nur dort sehen zu wollen, wo Trägergruppen sich bewegen oder Bomber aufsteigen. Die neue Seidenstraße ist ein Dual-Use Projekt.- fördert die Wirtschaft global mit und für China und engt sukzessive die Bewegungsmöglichkeit der Beteiligten ein. Vor dem Erstickungstod - wenn die Zeit reif ist, wie es manche nennen - gibt es dann ein Zugeständnis.

    Da gabs eine Beitragsserie zu China im FS. Ein Satz fasst alles zusammen: Halte deine Fähigkeiten und Kompetenzen bedeckt, solange du nicht weißt, mit wem du es zu tun hast. (Rat unter Chinesenführern).



    • eupraxie
      15. Mai 2026 11:23

      Die Chinesen wissen, dass Trump für Pomp und Schmeicheleien anfällig ist.



    • pressburger
      15. Mai 2026 11:51

      Clausewitz: "Krieg kennt keine Sieger, jeder militärische Triumph erweist sich in Wahrheit, als Niederlage aller Beteiligten."



    • sokrates9
      15. Mai 2026 16:54

      Dieses gegenseitig sich den Schädel euinzuhauen ist nur westliches Prinzip Chinesen gehen da klüger vor



    • Rosi
      15. Mai 2026 21:26

      @eupraxie

      Xi Jinping ist nicht Georgia Meloni.



  9. Rosi
    15. Mai 2026 10:40

    Zuerst verkaufe ich den Chinesen Infrastruktur, Patente, Staatsanleihen etc., und dann rege ich mich darüber auf, daß sie es nutzen? Geht's noch?



  10. Rosi
    15. Mai 2026 10:37

    In den Tempeln in China sind wesentlich mehr Gläubige, als unseren Kirchen Christen - relativ zur Bevölkerung gesehen. Zumindest war es bis vor Kurzem so, als ich das letzte Mal in China war, und das ist nicht so lange her.

    Vielleicht sollte man das hier auch machen, den Kirchenbesuch oder die Religion 'verbieten', dann sind die Kirchen wieder gefüllt???



  11. Rosi
    15. Mai 2026 10:24

    Es gibt Vergleiche, die sind sinnlos.
    Ein Geodreieck und ein Rahm-Marmelade-Dreiecke vom Bäcker, zum Beispiel.

    Oder den Staat Ukraine, und den Staat Taiwan.



    • Rosi
      15. Mai 2026 10:29

      Vergleiche, die nicht nur sinnlos sind, sondern sogar absurd, weil sie absolut nichts gemeinsam haben, außer vielleicht ein kleines nicht wirklich wesentliches Detail.



    • pressburger
      15. Mai 2026 11:53

      Vergleiche sind Verführung in den Irrelevantismus.



  12. Josef Maierhofer
    15. Mai 2026 10:13

    Wäre ich Trump, würde ich mit China einen 'Deal' machen, Unabhängigkeit Taiwans, gegen die Gegengeschäfte. Wenn China Taiwan übernimmt, geht es den Weg Hongkongs genauso, wie in allen anderen kommunistischen und sozialistischen Staaten, inklusive Österreich.

    Bei Hongkong war es ja anders, da gab es einen befristeten Vertrag, der ausgelaufen ist, bei Tibet war es Peking, das dieses Land überfallen hat und unterjocht, bei den Uiguren war es auch Peking, das die Unterjochungsschritte gesetzt hat und noch setzt. Freiheit in unserem Sinn ist in China unbekannt, aber man lebt dort gut, wenn man mit der Politik und mit Religion nicht wirklich anstreift. Wie die Chinesen ticken, sehe ich immer in der Karlskirche in Wien, wenn sie die Christmette als 'Folklore Veranstaltung' besuchen (und so auch propagiert bekommen, gestylt mit Friedenslicht, etc.), oder auf den Elektronikmessen samt Ihren Auftritten dazu, oder im Geschäftsleben (Übergabe der Technologie und dann Konkurrenz, >



    • Josef Maierhofer
      15. Mai 2026 10:26

      > Dr. Unterberger schreibt richtig von Erpressung) oder bei den Rohstoffen, bei den Schlüsselindustrien, bei den Häfen, bei den Rohstofflagern.

      So sind die Chinesen also eine echte Konkurrenz zu den gierigen Turbokapitalisten des Westens geworden, die da offenbar nicht schnell genug waren und jetzt zahlen dafür, auch ein Punkt, warum der Westen am 'Wendepunkt nach unten' steht. Das wird auch Trump nicht beheben können. Der Fehler des Westens war der Irankrieg im Auftrag Israels, der es nicht verhindern wird, dass auch Iran zu den Atommächten aufsteigt, aber die Energielage der Welt ins Wanken gebracht hat.

      Ja, die Chinesen sind effizienter, produktiver und fleißiger als wir, 72 Stundenwoche (offiziell 44), nicht umsonst hat Bill Gates seine Biowaffenlabors in China, Privatleben ist weniger wichtig, außer beim chinesischen Neujahr, der 'Geburtengap' aber wird dort jetzt dann bald genauso zuschlagen wie bei uns.

      Ich erwarte auch dort enorme Einbrüche zufolge des Geburtenmangels.



    • Leo Dorner
      15. Mai 2026 10:41

      Genau mein Humor: "Der Fehler des Westens war der Irankrieg im Auftrag Israels, der es nicht verhindern wird, dass auch Iran zu den Atommächten aufsteigt, aber die Energielage der Welt ins Wanken gebracht hat."



  13. Postdirektor
    15. Mai 2026 10:10

    Weil es nur beim Wechsel zur Vollversion zu sehen ist, deswegen poste ich das jetzt nochmals:

    Wenn China eine der schlimmsten Diktaturen der Welt ist, wie Dr. Unterberger schreibt, warum kommen dann zwischen 500.000 und einer Million Chinesen jährlich als Touristen zu uns nach Österreich, aber nur 231 haben 2025 um Asyl angesucht (Quelle: Statistik Austria)?



    • Cotopaxi
      15. Mai 2026 10:32

      Gute Frage!

      Und bei den 231 Hanseln muss man auch genau hinschauen, was deren wahren Gründe sind.



    • eupraxie
      15. Mai 2026 11:01

      Es werden ausgesuchte Touristen sein Postdirektor.



    • Cotopaxi
      15. Mai 2026 11:44

      Eupraxie, dafür sollten wir der chinesischen Regierung dankbar sein.



    • riri
      15. Mai 2026 11:51

      Vergleichbar mit den DDR-Stasi Funktionären.



    • Undine
      15. Mai 2026 19:10

      @Cotopaxi

      Vielleicht gehören ja diese 231 Chinesen den TRIADEN an! ;-)



    • Rosi
      15. Mai 2026 21:20

      Nein, es sind keine ausgewählten Chinesen.

      Immer, wenn ich zwei junge Mädchen sehe, oder ein chinesisches junges Pärchen, muss ich an meine eigenen Reisen denken, mit meiner Freundin.

      Aber es waren andere Zeiten, und ich hoffe, daß diese jungen Leute vorsichtig sind, denn hier in Wien ist es nicht überall sicher für junge Leute, wie es früher in vielen Teilen der Welt gewesen ist.



  14. sokrates9
    15. Mai 2026 10:09

    Wann wird Europa begreifen nicht der Nabel der Welt zu sein und genügend Butter auf dem Kopf hat dass es niemand zusteht andere Kulturen - noch dazu älter - zu belehren und zu glauben unsere aggressive Kriegsführiung und Schädeleinhaupolitik ist das einzig Richtige?Taiwam geht uns nichts an, wir müssen nicht ihren Freiheitskampf führen!Hunde sind übrigens ein Leckernbissen in Taiwan!Selbiges auch die Ukraine! Wäre die Ukraine neutral geblieben hätte man sich 1 Mio Tote erspart! Ist ves wert für ein paar skrupellose machtgeile Politiker so viel Menschenleben sinnlos zu opfern??!!



    • Leo Dorner
      15. Mai 2026 10:43

      Und was uns nichts angeht, existiert nicht....



    • eupraxie
      15. Mai 2026 11:05

      @sokrates9: und wenn uns - wen immer Sie damit meinen - Ö oder ganz Europa oder doch die ganze die westlich orientierte Gemeinschaft - dann etwas angeht, ist dann niemand mehr da, an den wir uns wenden können.



    • Orakel
      15. Mai 2026 12:50

      @ Sokrates - Einem Politiker sind Leben der normalen - ihnen fremden, fernen und unbedeutenden Bürgern wurscht!

      Das wurde mir zum ersten Mal so richtig bewußt, als in und mit den Twin-Towers 3000 Menschen starben. Die elitäre Crème de la Crème war an jenem Tag ja eigenartiger Weise verhindert ihre Termine dort wahrzunehmen!



    • sokrates9
      15. Mai 2026 16:58

      Leo Dorner@ Mit welcher Berechtugung glauben wir die Weisheit abonniert zu haben und die ganze Welt belehen zu müssen??
      Wir sollten mal bei uns aufräumen bevor wir uns in andere sachen reinmischen!



    • GT
      15. Mai 2026 18:07

      Die Ukraine neutral geblieben... Erinnern Sie sich zufällig an das Versprechen Russlands - siehe Budapester Memorandum - wenn sie die Sprengköpfe Russland übergeben, dann soll es Sicherheitszusagen geben, auch die Anerkennung ihrer Grenzen. Und was war? Nur als kleine Nachhilfe für Sie.



    • Undine
      15. Mai 2026 18:44

      @GT

      Und wie war das doch schnell mit dem MINSKER ABKOMMEN?????

      Ergoogeltes:

      " Laut Angela MERKEL [der Schattenkanzlerin!] diente das Abkommen von MINSK nur dazu, Zeit zu gewinnen, um die Ukraine aufzurüsten."

      ...auch nicht gerade "die feine englische Art"! Allerdings, @Sensenmann würde vielleicht anmerken, daß man vom "perfiden Albion" nicht mehr erwarten könne.....;-)
      Wie recht @Sensenmann doch hatte! Siehe Boris JOHNSON!



  15. pressburger
    15. Mai 2026 10:07

    Konfrontation, statt Kooperation. Das Kredo der EU.
    Nicht das vom Trump, besser gesagt nicht immer. Trump ist flexibel, merkt wenn seine USA an ihre Grenzen stossen, wenn die Hegemonie langsam, aber sicher schwindet.
    Trump trat den Weg zum Xi nicht gerne an. Für Trump ein Canossagang, Yankee, auf dem Hofe des Kaisers von China.
    Beim Dürrenmatt, bestimmt Frau Zachanassian Ills Schicksal Beim Trumps Besuch in China, bestimmt Xi Trumps Schicksal.
    Trump braucht ein Einvernehmen mit China. Die USA haben sich in Konflikte gestürzt, ein Konflikt mit China, können sich die USA nicht leisten. Taiwan ist Nebensache.
    China hat nicht vor Taiwan anzugreifen. China wartet konfuzianisch ab, bis die Zeit für eine Rückkehr von Taiwan reif ist.
    Trump weiss es, Xi weiss es. Die USA haben nicht die Mittel Taiwan gegen China zu verteidigen.
    Trump und Xi, USA und China, Begegnung von zwei Systemen. Systeme die auf Kontinuität setzen, sind im Vorteil.
    Moral Nebensache, Sicherheit Hauptsache.



    • Wyatt
      15. Mai 2026 11:05

      Trump weiss es, Xi weiss es, nur von den EU'lern weiss es keiner!



  16. Konrad Loräntz
    15. Mai 2026 09:56

    Viel Zustimmung, ganz besonders auch zum Kommentar von Hr. Zyni.
    Aber, wenn die C-s so schlau sind, wie ich es für möglich halte, dann ziehen sie Taiwan ganz ohne Bomben immer näher an sich.

    Und über Meinungsfreiheit in anderen Ländern sollte ein Europäer, zumal ein deutsch-sprechender nur sehr behutsam unken, ist es uns doch weder erlaubt über unsere Vergangenheit noch über unsere Zukunft anders als vom Hegemon vorgegeben zu denken.
    Der Chinese hat immerhin das Recht als Chinese unter Chinesen zu leben - sogar in Großstädten. In Europa vice versa unvorstellbar.



    • pressburger
      15. Mai 2026 10:15

      Das KP China, Festland China wird Kuomintang China,, Taiwan, nicht angreifen. Die Systeme werden sich nach und nach angleichen, Festland China wird für die nächsten Generationen der Taiwan Chinesen immer attraktiver. Taiwan wird den Weg Hong Kongs gehen.
      Die USA können auf eine Entfernung von 7000 Meilen nicht gegen China Krieg führen, Taiwan "verteidigen." Die carrier groups sind direkt vor der Küste Chinas wirkungslos.



    • Undine
      15. Mai 2026 10:45

      @Konrad Loräntz

      *****************!



  17. Leo Dorner
    15. Mai 2026 09:40

    Eine großartige Analyse, die uns dennoch zur Vorsicht in weltpolitischer Perspektive mahnt:
    Da wir mittlerweile in einer neuen schönen Welt leben, der gepriesenen „multipolaren“, die uns ein für alle Mal vom dummen „Weltpolizisten“ befreit hat, können wir auch der Zweier-Polarität USA-China nicht mehr so recht trauen. In der Tat: Wie hält es China mit dem Iran (Israel, Nord-Korea, Türkei, Kuba, Venezuela und Grönland und vielleicht sogar mit der „aufstrebenden Weltmacht“ EU-Europa)?
    Und weil „Trump“ das Gottesreich der Mullahs “grundlos“ angreift, noch dazu in Kooperation mit dem Klein-Deibel Israel, mußte er vom Großkönig in Peking um dessen Unterstützung bitten. Sie wurde ihm umgehend zugesagt: - auf der global-üblichen Helikopter-Ebene der mächtigsten Diplomaten-Sermone. ( Merkel fehlt, sie hätte noch ein alternativloses Schäuferl draufgelegt...)
    Die Zentralfrage: sind die fragmentierten Reste der (verblassenden) „Ersten Welt“ bereit,



    • Leo Dorner
      15. Mai 2026 09:42

      Die Zentralfrage: sind die fragmentierten Reste der (verblassenden) „Ersten Welt“ bereit, das freiheitliebende Volk Taiwans über die lange chinesische Klinge springen zu lassen, köchelt seit 1990 vor sich hin. Aber das neue EU-Imperium entdeckt beim Begriff Freiheit jeden Tag neue politische Probleme, die sich nur mit Orwells kostenloser, aber unheimlicher Beratung lösen lassen: keine guten europäischen Aussichten für das Überleben der fernen Freiheitsinsel im Chinesischen Ozean.
      Oder kommt es auf die Bereitschaft von EU-Europa gar nicht mehr an, nachdem ein katholischer US-Papst just heute die radikale Entwaffnung Europas fordert? -Aber war da nicht noch irgendetwas mit der Ukraine: Ein Staat, der sich täglich selbst angreift und seine unschuldigen „Zivilisten“ mit Raketen, Drohnen und Bomben tötet, wurde vom Segen des russischen Papstes in Moskau verlassen.
      ...
      Wien ist anders und hat es besser.



    • Leo Dorner
      15. Mai 2026 09:43

      Eine einschlägig bedarfte Festwochen-Rednerin sieht „die Stunde Europas gekommen.“ Und dies in schwerer Stunde, denn gestern verstarb „Vally Export“ , eine angeblich wirkliche Frau (und nicht ein Kunstmarketingartikel) , die alle Kunst in den Rang siegreicher Frauenkunst erhoben hat. Womit auch diese Flucht ein erfolgreiches Willkommen gefunden hat.



    • pressburger
      15. Mai 2026 10:32

      Zutreffend, die "aufstrebende Weltmacht EU", mit Gänsefüsschen zu dekorieren. Die aussterbende Kleinmacht EU, wird durch ihre Weigerung die tektonischen Brüche der geopolitischen Ordnung zu Kenntnis zu nehmen, weiter diminuiert. Die EU legt sich als Kleinmacht, mit den Schwergewichten an. Die EU hat sich in eine drei Fronten Konfrontation gestürzt. Die EU ist überzeugt, sie wird, weil moralisch überlegen, siegen.
      Nicht der erste Irrtum den die EU begeht. Es könnte der letzte sein.



  18. Orakel
    15. Mai 2026 09:12

    Das kommt mir heute eher wie eine Märchenstunde vor!

    Eigentlich wissen wir so gut wie nichts über China!
    Eigentlich wissen wir so gut wie nichts über Iran!
    Eigentlich wissen wir so gut wie nichts über Russland!
    Das eine!

    Das andere -
    USA/Israel haben gegen den Iran kolossal verloren! USA sind defacto "nackt", da bei diesem Krieg Raketen- und Munitionsbestände unverantwortlich leergeräumt wurden!
    USA will China im Fall eines Taiwan-Angriffs drohen???

    Wollte China angreifen, genau jetzt wär dafür die richtige Zeit!
    US Armeen, Waffen, Fahrzeuge müssten über weite Seewege gebracht werden - die Perser haben gezeigt, wie leicht diese Transporte geschrottet werden können!
    Die Chinesen sind ganz sicher auch besser aufgestellt als die Revolutionsgarden!

    In den alternativen Kanälen wird nicht über primär Taiwangespräche berichtet!
    Die Gespräche drehen sich um wirtschaftliche Dinge, liegen doch US Wirtschaft und Petrodollar so ziemlich darnieder!



    • Orakel
      15. Mai 2026 09:12

      Natürlich geht´s auch um Iran und die Straße von Hormus, deren Schließung Chinas Wirtschaft ebenso stört wie die der USA und Europas!

      Wer will aber mit Amis und den Zionisten Israels nach dem zweimaligen Wegbomben der Verhandlungsdelegationen, der Regierungsspitzen mit solchen Partnern neuerlich verhandeln? Auch das Minsker Abkommen zeigt doch dass alles nur Lug und Trug ist und zum eigenen US Vorteil verdreht wird! Hat doch in dieser, durch die Politik verkommene Welt heute nichts mehr Bestand!



    • pressburger
      15. Mai 2026 10:39

      Warum sollte Xi die USA angreifen ? Der Kluge, den Dummen. Die Zeit arbeitet für China. China hat sich technologisch und innovativ an die Spitze vorgearbeitet. Warum sollte China seine Position durch einen Krieg schwächen. Geschichte lehrt, den der, aus der Geschichte lernen will, China war nie eine, auf Eroberung ausgelegtes Reich.
      Die West Mentalität, die Jahrhunderte nur auf Eroberung aus war, darf nicht auf Mentalität der Chinesen übertragen werden.
      Der gleiche Fehler, wie Russen, mit westlichen Kriterien beurteilen zu wollen.



    • Orakel
      15. Mai 2026 11:16

      Ja, das stimmt, China holt sich den Einfluß auf die sanfte Art, mitInvestitionen.
      In Kambodscha - als wir in Phnom Penh einfuhren und die modernen Hochhäuser sahen meinte der kambdschanische Reiseleiter: "alles mit chinesischer Hilfe finanziert, durch die Chinesen geschaffen. Aber was werden sie dafür von uns einmal verlangen?"



  19. Rupertus Meldenius
    15. Mai 2026 09:02

    Werte @Undine:
    Gleiche Ansicht mit anderen Worten kommentiert, volle Zustimmung!



    • Undine
      15. Mai 2026 09:13

      @Rupertus Meldenius

      Habe Ihren Kommentar erst gelesen, nachdem ich meinen getippt hatte! Aber ich habe mich gefreut über Ihre Worte!



  20. Undine
    15. Mai 2026 08:59

    Hier der abgeschnittene, aber sehr wichtige Teil meines Kommentars:

    Außergewöhnlich aufschlußreiches Video von "Radio München":

    "Warum immer wieder gegen die Russen? Von Otto Geissler"

    https://www.youtube.com/watch?v=d2xmn1YCHeo&t=5s



    • pressburger
      15. Mai 2026 10:51

      Liebe Frau Undine
      Leider, leider, das Bismarck Zitat hat für Politiker und Meinungsmacher von Heute, keine Bedeutung.
      Das geschieht immer, wenn ein Kluger etwas sagt, was die Dummen nicht fähig sind zu begreifen. Dumme reagieren, sind sie mit etwas Klugen konfrontiert, mit Affekt. Bismarck war sicher kein Russenfreund, Bismarck hat klug kalkuliert. Fähigkeit, über die die heutigen Politiker und Meinungsmacher nicht verfügen, weil ihnen die notwendige Intelligenz und Weitblick fehlen.



  21. schmecks
    15. Mai 2026 08:57

    Cavete:
    GLÜCKLICH ist, wer vergisst !



  22. Undine
    15. Mai 2026 08:57

    A.U. schreibt:

    "Taiwan wie die Ukraine sind Länder, die einst vom jeweiligen großen Nachbarn kontrolliert worden sind, die sich aber seit der Unabhängigkeit exzellent entwickelt haben, ..."

    Ich glaube, ich träume! Die UKRAINE hat sich seit der Unabhängigkeit EXZELLENT ENTWICKELT???

    Taiwan ja, aber niemals die Ukraine! Die war ein von Oligarchen mit Zweitpaß gänzlich ausgebeutetes Land, das von der korrupten Regierung arm gehalten wurde. Dann begannen sich die USA (nach PLAN!) für die Ukraine zu interessieren---nicht, weil ihnen die armen Ukrainer leid taten, sondern weil sie an die sagenhaften Bodenschätze und die ebenso sagenhaft fruchtbare Schwarzerde herankommen wollten. Das Hauptmotiv aber war, sobald sie die Ukraine beherrschen, leichter Rußland zerstören könnten. Stichwort "HEARTLAND-Theorie"!

    Außergewöhnlich aufschlußreiches Video von "Radio München":

    "Warum immer wieder gegen die Russen? Von Otto Geissler"


    Derselbe Hass, dieselbe Hetze wie gegen Russland, keine Objektivität, keine Neutralität, kein Durchblick. Die Russen, die Chinesen, alle müssen so sein wie die Österreicher, Deutschen, Europäer – deren Verschwuchtelung Sie ja selbst dauernd kritisieren, gel Herr Unterberger.



    • eupraxie
      15. Mai 2026 08:42

      Lassen Sie uns doch an Ihrer - der richtigen - Sicht teilhaben.



    • pressburger
      15. Mai 2026 11:14

      Zustimmung. Moralismus und kein Ende. Es gibt nur eine Sicht, nur eine Sicht die gilt, die Sicht des Westeuropäers der erhaben ist, alles was seiner Sicht nicht entspricht, meint berufen zu sein, zu entwerten.
      Im Völkerkerker EU, lebend und andere, über Demokratie und Menschenrechte belehren, absurd.
      Nimmt man den zeitlichen Vergleich, China in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts mit den Staaten der heutigen EU, in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, kann einen nur schlecht werden.
      China kontinuierlicher Aufschwung, EU, Weg ins Armenhaus.



    • Undine
      15. Mai 2026 15:51

      Da hat sich an meinen Kommentar, von dem ein Stück abgeschnitten wurde, ein fremder Text angehängt:
      „Der selbe Hass, die selbe Hetze, ….“ gehört zu jemand anderem!



    • Undine
      15. Mai 2026 20:03

      @eupraxie

      An dem Text, auf den Sie anspielen, bin ich unschuldig! Er stammt nicht von mir. Ich weiss nicht, wie er anstelle meines abgeschnittenen Textes geriet!



  23. Pennpatrik
    15. Mai 2026 07:53

    Taiwan ist kein UNO Mitglied. Welcher US-PRÄSIDENT hat denn Taiwan aus der UNO ausgeschlossen? Frankreich und Großbritannien haben Taiwan aus der UNO und dem Sicherheitsrat ausgeschlossen.
    Die haben Taiwan die Eigenstaatlichkeit verweigert aber jetzt ist natürlich Trump der alleinige Böse.



  24. Pennpatrik
    15. Mai 2026 07:49

    Dann müsste die "gute" EU Peking ab morgen sanktionieren. Wenn ihr Geplapper von gestern ernst zu nehmen war.
    Natürlich auch einige hunder Milliarden an Taiwan überweisen.



  25. Wyatt
    15. Mai 2026 06:27

    Da kann sich die Welt nur fürchten, wenn.......(Staat und Mensch in friedlicher Koexistenz leben wollen)???

    die Welt? .......eher nur die "Westliche Werte Welt", welche im Kampf zur Verteidigung "Unserer Demokratie" und dem "vom Mensch verursachten Klimawandel" bereits schon vor einiger Zeit mit der Furcht vor der Erderwärmung und Russland, das Fürchten verpflichtend vorgegeben wurde!



  26. veritas
    15. Mai 2026 06:04

    1/2

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    OT: Quelle: Frankfurter Allgemeine. AfD-Politiker Björn Höcke kann sich bei Podcaster stundenlang als „ganz normal“ präsentieren. Tiefe Gespräche mit besonderen Menschen“, das will der Podcaster Ben Berndt. Außergewöhnlich und spannend müssen sie sein. Es sollen Unterhaltungen sein, „die dich weiterbringen“. Jetzt veröffentlichte Berndt das „wahrscheinlich gefährlichste Gespräch“, das je bei seinem Kanal „ungeskriptet“ lief, wie er schreibt. „Ich habe mich getraut, Björn Höcke einzuladen“, so der Titel der Sendung, die allein auf Youtube mehr als drei Millionen Klicks gesammelt hat. Insgesamt bisher mehr als 4 Millionen.



    • Undine
      15. Mai 2026 09:08

      Mittlerweile sind es laut GROK bereits über 5,18 Millionen Aufrufe!



    • Undine
      15. Mai 2026 16:01

      Gestern hörte ich, dass es bereits über 10 Millionen Leute sind, die sich das Interview auf den unterschiedlichsten Kanälen angeschaut haben! Können Sie sich einen anderen Politiker vorstellen, dem jemand viereinhalb Stunden mit Interesse zuhören würde? Ich nicht! MERZ etwa könnte ich keine vier Minuten ertragen!
      Björn HÖCKE war sensationell gut! Dank BEN konnte er frei sprechen, ein grosses Verdienst dieses jungen Mannes!



  27. veritas
    15. Mai 2026 06:04

    2/2

    Die Reaktion der Kartell-Medien: „Vom Lehrer zum Paria der Nation“. Das vom Podcaster Ben Berndt geführte Gespräch mit Höcke sei ein „Gipfelpunkt der Entpolitisierung von glasklarem Rechtsextremismus“. Berndt habe „einem Mann, der offen mit Nazi-Sprache spielt und der Verharmlosung des Nationalsozialismus tagtäglich Vorschub leistet“, durch weitgehend unkritische Fragen eine Plattform geboten.

    Nochmals der Link zum Interview:

    https://youtu.be/VO3QuFZ5rFg



    • Wyatt
      15. Mai 2026 06:34

      danke Veritas,
      ******
      ******
      auch auf Etappen, sollte man nicht versäumen sich dieses Gespräch anzuhören!



    • Undine
      15. Mai 2026 09:09

      @beide

      **************************+++!



    • pressburger
      15. Mai 2026 11:16

      Björn Höcke - hervorragend. Sachlich, intelligent.



  28. rowischin
    15. Mai 2026 05:17

    Trump ein skrupelloser Idiot, mit dieser Feststellung kann ich nun wohl nicht mehr in die USA einreisen, was ich auch nicht vorhabe. Zu erwähnen wäre noch die sog. "Chinesische Perlenkette", die sogenannte "Maritime Seidenstraße*, das sind 160 Häfen und Beteiligungen an Häfen weltweit, diese dienen der Kontrolle von Lieferketten und auch als militärische Stützpunkte. Xi yJinping hat sich geschickt die Globalisierung zu Nutzen gemacht. Die westlichen Politiker haben begeistert zugesehen, wie man ihnen das Heft aus der Hand genommen hat. Auch Idioten.



    • pressburger
      15. Mai 2026 11:20

      Wenn zwei (fast) das gleiche tun. Die USA haben bereits 900 Militärbasen Rund um den Globus, China baut die Seidenstrasse, fördert denn Handel.



    • rowischin
      16. Mai 2026 01:07

      @ pressburger:Sie vergessen welches System dahinter steckt und welche Ziele sie verfolgen. Was bringt die Seidenstraßen nichts als Ramsch. Vom Handel mit C. bleibt kein Cent in den europäischen Volkswirtschaften. Oder z.B. China baute eine Brücke in Kroatien, kein Gramm an Material und keine inländischen Arbeitskräfte wurden eingesetzt, So etwas braucht man nicht.



  29. Hr. Zyni
    15. Mai 2026 04:34

    China ist die vollendete Symbiose aus Silicon Valley und Kaiserhof: ein Staat, der seine Bürger mit der Effizienz eines Logistikzentrums verwaltet und dabei die Zärtlichkeit eines Zensors bewahrt. Während der Westen noch darüber diskutiert, wie man digitale Majestätsbeleidigung sanktioniert, baut Peking einen digitalen Käfig, der nicht nur diktiert, was der Mensch sagt, sondern was er denkt. Der kleine Chinese zahlt mit Daten, Gehorsam und einem Lächeln, das so echt ist wie die Rolex aus Kanton. Der westliche Manager, ausgestattet mit Arroganz und Dollars, entdeckt plötzlich seine Liebe zur Diktatur – sofern die Rendite stimmt. So entsteht jene zeitgemäße Tyrannei, die nicht mehr befiehlt, sondern optimiert. Freiheit? Ein Softwarefehler, längst behoben.






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