Der in Etappen erfolgte politische Absturz des früheren Bundeskanzlers Sebastian Kurz lässt sich auf dreizehn verschiedene Kausalitäten zurückführen. Diese hat er zwar zum Teil auch selbst verschuldet, sie sind aber zum Großteil Etappen eines Juristenputsches, der ohne rechtliche oder demokratische Rechtfertigung zum Sturz eines durch einen klaren Wählerauftrag demokratisch ins Amt gekommenen Regierungschefs geführt hat. Die Analyse dieser Zusammenhänge ist über das Biographische hinaus für die Erfassung einer extrem problematischen Entwicklung der österreichischen Realverfassung wichtig, in der sich einige Staatsanwälte über die Demokratie stellen können. Diese Analyse ist daher auch ganz unabhängig von den Spekulationen über eine Rückkehr des international meistbeachteten österreichischen Politikers seit Wolfgang Schüssel in die Politik wichtig.
Die zentralen Aspekte und Elemente für den 2021 vollendeten Absturz des Sebastian Kurz aus der Politik, den man präziser als Abschuss bezeichnen muss, beginnen mit einer damals noch geheim gehaltenen Aktion schon 2017:
- Die Ibiza-Abhörfalle. In einer Villa in Ibiza ist 2017 als Falle für den FPÖ-Obmann H.C. Strache rechtswidrig ein Abhörvideo angefertigt worden. Dieser eindeutig illegale Akt der deutsch-österreichischen Antifa-Szene ist auch nach seinem Bekanntwerden erstaunlicherweise nie ernsthaft gerichtlich verfolgt worden, weil die Staatsanwaltschaft nie den notwendigen Druck zur vollständigen Aufklärung entwickelt hatte. Damit hat sich auch bei diesem Aspekt ihre extrem problematische Einseitigkeit und politische Schlagseite gezeigt.
Das dabei erstellte Video ist aus bis heute ungeklärten Gründen nicht schon im Wahlkampf 2017 eingesetzt worden, für den es zweifellos gedacht gewesen ist. Der Einsatz erfolgte aber sehr wohl dann vor den EU-Wahlen 2019. Vermutlich hat man 2017 in der SPÖ die nicht unverständliche Sorge gehabt, dass das Ibiza-Video nach dem schon in für sie peinlicher Weise erfolgten Auffliegen der ebenso rechtswidrigen Affäre Silberstein ihr selbst schaden würde (unter falscher Flagge ist damals von dem internationalen Agenten Silberstein eine Homepage ins Netz gestellt worden, die Kurz als Antisemiten entlarven sollte. Auch dieser kriminelle Akt und vor allem seine Auftraggeber haben die österreichischen Staatsanwälte nie sonderlich interessiert …).
Die verzögerte Veröffentlichung hat 2019 umso mehr Erfolg:
- Kurz geht in eine Falle. Der inzwischen Bundeskanzler gewordene Sebastian Kurz lässt sich durch das Bekanntwerden des Videos provozieren und zu einer verhängnisvollen Kurzschlussreaktion verleiten. Auf dem Video ist kein direktes Rechtsvergehen des schwer alkoholisierten Strache festgehalten worden – was in der ersten Reaktion viele angenommen haben –, allerdings seine ungeschminkte und daher politisch untragbare Bereitschaft zur Korruption.
In seinen ersten Regierungsjahren hat Kurz die wöchentlichen "Enthüllungen" von Antifa-Kreisen über die FPÖ (wie die Aufregung über dümmliche Rattengedichte einer Provinzpolitikers oder die "Aufdeckung" alter Liederbücher in Privatbibliotheken) noch elegant ins Leere laufen lassen. Doch bei Veröffentlichung von selektiv ausgewählten Teilen des in Ibiza gemachten Lauschvideos durch zwei deutsche Linksmedien ("Spiegel" und "Süddeutsche Zeitung") verliert er die Nerven, vergisst auf seine Strategie, solche Attacken abperlen zu lassen.
Kurz lässt sich – emotional oder aus Kalkulation? – von der Empörung der Medien über die FPÖ mitreißen und glaubt, er müsse über den ohnedies sofort erfolgten Rücktritt seines Vizekanzlers Strache aus der Regierung hinaus noch weitere Reaktionen setzen. Das hat zum Platzen der Regierung und letztlich aber auch zu seinem eigenen politischen Abschuss einige Jahre später geführt.
- Der Abschuss Herbert Kickls. Kurz verlangte einige Stunden nach Straches Rückzugsankündigung auch den Rücktritt von Innenminister Herbert Kickl aus der bis dahin erfolgreichen Regierung von ÖVP und FPÖ, obwohl dieser in Ibiza nicht involviert gewesen ist. Das erweist sich als schwerer Fehler.
Mehrere Faktoren und Motive führen ihn zu diesem Fehler:
- Kurz ist juristisch schlecht beraten. Er argumentiert damit, dass es nicht angehe, dass ein FPÖ-Innenminister die (vermeintlichen) Delikte untersuche, die der FPÖ-Parteiobmann in Ibiza begangen hat. Aber da erstens Strache damals noch keine Regierungsfunktion gehabt hat, ist die einstige Bekundung seiner Bereitschaft zur Korruption nach der damaligen Rechtslage gar nicht strafbar gewesen (sondern nur politisch untragbar). Und zweitens kann seit der Reform der Strafprozessordnung die dem Innenminister unterstehende Polizei gar nicht mehr eigenständig agieren; vielmehr ist seither einzig die Staatsanwaltschaft die Herrin des strafrechtlichen Vorverfahrens. Die untersteht aber dem Justizminister. Damit ist das Hauptargument von Kurz gegen Kickl Unsinn.
- Kickl ist das am wenigsten teamfähige Mitglied der Bundesregierung gewesen. Er hat als einziger der FPÖ-Minister ständig schwere innere Konflikte mit der ihm unterstehenden Beamtenschaft – insbesondere dem Verfassungsschutz. Von dort sind immer wieder Klagen über Kickl an die ehemaligen ÖVP-Chefs des Innenministeriums gegangen.
- Zwei dieser Ex-Ressortchefs zählen 2019 zu den ÖVP-intern mächtigen Landeshauptleuten, die in der Partei das wichtigste Gegengewicht zum Bundesparteiobmann sind. Es gibt viele Hin-, wenn auch keine Beweise, dass Kurz von dort bearbeitet worden ist, nach Strache gleich auch den unguten Kickl aus der Regierung zu werfen.
- Kurz begreift nicht, dass sich die FPÖ das keinesfalls gefallen lassen wird, dass ohne echten Grund gleich auch der zweite Spitzenmann abgeschossen wird, noch dazu wo Kickl parteiintern sofort intensiv als Strache-Nachfolger im Gespräch ist.
- Kurz begreift nicht, dass er mit Kickl gleich auch die ganze FPÖ aus der Regierung schießt.
- Kurz hofft vielmehr, dass durch sein Manöver statt des schwierigen Kickl der ruhigere und kooperative Norbert Hofer zum starken FPÖ-Mann werden würde.
- Kurz erreicht damit aber das Gegenteil. Hofer gelangt zwar kurz an die Spitze der FPÖ, ist auch Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl 2019, hat dann aber gerade wegen des Märtyrerstatus, den das Kurz-Manöver Kickl verschafft hat, innerparteilich keine Chance mehr gegen diesen.
- Kurz hat sich durch diese Reaktion auf Ibiza allerdings eine hervorragende Position für die folgende Nationalratswahl geschaffen – was manche sogar für das Hauptmotiv des Kickl-Hinauswurfes halten. Er spürt zweifellos, dass er viele Wechselwähler von den durch Ibiza beschädigten Freiheitlichen zurückgewinnen kann.
- Er begreift aber nicht, dass sein Politik-Modell eines "Mitte-Rechts" die Freiheitlichen politisch und inhaltlich unabdingbar als Partner braucht – er hat aber damit eine solche Partnerschaft unmöglich gemacht, zumindest solange Kickl an der FPÖ-Spitze steht.
- Die Kurz-Strategie wäre also nur dann aufgegangen, wenn er die durch seine Reaktion ausgelösten Neuwahlen mit absoluter Mehrheit gewonnen hätte, oder wenn er diese zumindest zusammen mit den damals der ÖVP nicht allzu fern gestandenen Neos errungen hätte.
- Kickls Hass. Wegen seines Hinauswurfes aus der Regierung ist im späteren FPÖ-Obmann Kickl ein bis heute lodernder Hass auf die ÖVP und speziell auf Kurz persönlich entstanden.
Dadurch ist nach der Wahl 2019 keine Koalition ÖVP-FPÖ mehr zustandegekommen. Dadurch erklärt sich zum Teil wohl auch Kickls destruktives Verhalten bei den gescheiterten Koalitionsverhandlungen am Beginn 2025. Der persönliche Hass Kickls macht es im Übrigen auch sehr fraglich, ob eine eventuelle Rückkehr von Kurz an die ÖVP-Spitze wirklich zu einer neuerlichen Koalition zwischen den beiden Parteien führen kann.
- Das verhängnisvolle Bündnis mit den Grünen. In dem nach der Wahl 2019 folgenden Bündnis mit den Grünen erzielt Kurz zwar 2020 als entschlossener Kämpfer gegen die Pandemie ein paar Monate lang seine absolut besten Umfrageergebnisse. Aber er begreift nicht, dass die Grünen ideologisch so weit entfernt sind, dass eine Regierung mit ihnen sehr bald zu einem ähnlichen Dauerkrampf werden muss, wie es die von ihm kritisierte Koalition mit der SPÖ unter seinem Vorgänger Reinhold Mitterlehner gewesen ist.
Diese Koalition mit den Grünen löst dann auch eindeutig das endgültige Ende von Kurz als Kanzler aus. Denn der Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler lässt Kurz eiskalt fallen, als die Intrigen der WKStA diesen scheinbar zu einem Kriminellen machen.
- Die Zustimmung zur Kurz-Hasserin Alma Zadic als Justizministerin. Zadic ist in der Legislaturperiode 2017 bis 2019 gar nicht Mitglied der grünen Fraktion gewesen, sondern in jener der ideologisch ähnlichen, aber verfeindeten Konkurrenzpartei des Peter Pilz. Trotzdem wird sie von den Grünen 2019 als Justizministerin vorgeschlagen. Und trotzdem wird sie von Kurz für diese Funktion auch offiziell akzeptiert. Dabei sind sie und Pilz davor seine aggressivsten Feinde gewesen.
Ganz offensichtlich schätzt Kurz damals die Bedeutung eines Justizministers völlig falsch ein. Dessen Macht ist im Hintergrund nämlich durch das Weisungsrecht des Justizministers gegenüber den Staatsanwälten sehr groß wie auch durch die Pflicht der Staatsanwälte, dem Justizminister über jeden Schritt in "clamorosen" Fällen, also in jenen, die öffentliches Aufsehen erregen, Bericht zu erstatten. Diese Macht muss sich gar nicht immer in formellen Weisungen niederschlagen, sondern wirkt auch auf dem in Österreich sehr breiten Weg des vorweggenommenen Gehorsams und über die Angst vor der Ministerkompetenz bei Personalbesetzungen.
Dass Kurz trotz seines abgebrochenen Jus-Studiums die Bedeutung des Justizministers falsch eingeschätzt hat, hat sich schon vorher zweimal gezeigt:
- bei seiner oben erwähnten Argumentation, mit der er den Kickl-Rücktritt verlangt hat;
- bei der Bestellung des Josef Moser zum Justizminister seiner ersten Regierung. Moser ist jedoch ein reiner Verfassungs- und Verwaltungsrechtler, hat hingegen im Bereich jener beiden Rechtsgebiete, für die das Justizministerium zuständig ist, also bei Straf- und Zivilrecht, keinerlei spezifische Vorerfahrungen. Moser hat sich daher auch als glatte Fehlbesetzung erwiesen.
Der Kurz-Fehler, der Bestellung von Zadic zuzustimmen, lässt sich bestenfalls durch die Hoffnung erklären, dass Strafsektionschef Christian Pilnacek wie schon bei vielen Ministern davor trotz oft problematischer Staatsanwälte für korrektes Vorgehen in Strafrechtssachen sorgen würde. In der ÖVP glaubt man, dass Pilnacek jede Einseitigkeit von Zadic verhindern könne.
- Kurz lässt sich aber dann die Pilnacek-Kaltstellung widerstandslos gefallen. Die weiterhin auf Peter Pilz hörende Ministerin Zadic entzieht Pilnacek einfach nach wenigen Monaten den wichtigsten Teil seiner Sektion und suspendiert ihn dann später unter einem lächerlichen Vorwand ganz. Das ficht Pilnacek zwar erfolgreich auf mehreren Ebenen an. Diese Suspendierung wird aber von Zadic bis zu seinem Tod nie zurückgenommen (an dem die wegen des unfairen Vorgehens der Ministerin bei Pilnacek ausgelöste Depression zweifellos mitschuld ist).
Der Umgang eines Ministers mit seinen Beamten gehört zwar formalrechtlich nicht direkt zu den Kompetenzen eines Bundeskanzlers. Aber Kurz regiert dennoch beispielsweise ungeniert ins ebenfalls grün geführte Gesundheitsministerium hinein und sorgt für die Absetzung eines dortigen Sektionschefs, der bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen zu wenig engagiert gewesen ist. Gegen Pilnaceks Demontage ist hingegen kein Widerstand von ihm bekannt.
- Die kämpferische Linkslastigkeit der WKStA und ihr Hass auf Kurz. Die WKStA ist schon seit ihrer Gründung unter ihrem ersten Chef, dem früheren Grün-Abgeordneten Walter Geyer, sehr links ausgerichtet. Zwar ist Geyer persönlich immer ein korrektes Verhalten attestiert worden. Das ändert sich aber nach ihm substanziell, als überdies auch die juristische Qualität der WKStA nach einhelliger Aussage vieler Experten stark abnimmt.
Tatsache ist, dass diese WKStA unzählige Verfahren gegen Unternehmer und schwarz-türkise oder blaue Politiker eingeleitet hat, dass sie diesen damit finanziell, karrieremäßig und psychologisch schwer geschadet, dass sie es aber in blamabel wenigen Fällen zu einer rechtskräftigen Verurteilung gebracht hat. Laut der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage ist ihr das nur in rund zehn Prozent der Fälle gelungen.
Kurz hat daher an sich mit der in einem Hintergrundgespräch mit Journalisten an der WKStA geübten Kritik völlig Recht. Diese Kritik bleibt aber nicht vertraulich und löst als Rache einen speziellen Jagdeifer der WKStA gegen Kurz aus (der etwa auch durch eine Anti-Kurz-Karikatur auf einer Amtstür der WKStA sichtbar wird).
Diese Kritik an der WKStA wird aber durch die lange Liste ihrer Opfer bewiesen, denen sie allen schweren Schaden zugefügt hat, ohne dass es jemals eine rechtskräftige Verurteilung gegeben hätte. Ohne hier jeden Fall schildern zu können und ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien zumindest einige Namen dieser Opfer neben Kurz aufgelistet: Blümel, Graf, Strache, Sidlo, Löger, (Josef) Pröll, Hofer, Kunasek, Steinacker, Rothensteiner, Brandstetter, Sobotka, zwei namentlich ungenannte Kurz-Mitarbeiter (Schredder-"Affäre") und zumindest vorerst Wöginger (dessen von der WKStA behauptetes Delikt zweifellos auch von vielen anderen Politikern begangen worden ist, wo es aber bezeichnenderweise nicht untersucht wird).
Das Verhalten der WKStA zeigt eine tiefe einseitige Aversion gegen ÖVP und FPÖ, wie auch eine Klassenkampfhaltung gegen Unternehmer. Es erinnert an den früheren Lucona-Skandal, wo Staatsanwälte und Justizministerium jahrelang einen Fünffachmörder gedeckt haben, der ohne die heldenhaften Alleingänge zweier Richter nie verurteilt worden wäre. Ebenso beweist das einstige Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen zwei frühere SPÖ-Spitzenpolitiker (Olah und Androsch), dass sie auch schon früher schwer politisiert gewesen ist: Denn beide sind eindeutig nur deshalb verfolgt worden, weil sie mit dem jeweiligen SPÖ-Vorsitzenden in Konflikt geraten sind.
Ein noch stärkerer Beweis für die demokratiegefährdende Einseitigkeit der WKStA ist die Tatsache, dass sie den größten Korruptionsskandal der letzten Jahrzehnte, die einseitige Vergabe von Inseraten aus dem Imperium des SPÖ-kontrollierten Wiener Rathauses an willfährige Medien, nie vor einen unabhängigen Richter gebracht hat.
- Die abfälligen Töne von Kurz über Vorgänger Mitterlehner. Aus rechtswidrig ans Licht der Öffentlichkeit gebrachten privaten Internet-Unterhaltungen zwischen Kurz und dem sich an ihn heranmachenden Thomas Schmid lässt sich zwar keine einzige Rechtswidrigkeit von Kurz beweisen, aber letztlich kann ihm die WKStA mit dem Öffentlichmachen der Chats innerparteilich das politische Genick brechen. Denn in einem der Chats hat Kurz seinen Vorgänger als "Arsch" bezeichnet.
Nach den Aufregungen über die von der WKStA geschickt inszenierten strafprozessualen Vorgänge und Hausdurchsuchungen ist etlichen Spitzenfunktionären der Volkspartei in den Bundesländern unter Druck der empörten Regionalmedien gerade diese Äußerung, aber auch das nun bekannt gewordene – von Schmid betriebene, aber von Kurz nicht gestoppte – einstige Intrigenspiel gegen Mitterlehner dann intern endgültig zu viel.
10. Der WKStA gelingt es, Thomas Schmid umzudrehen. Der ehemalige Generalsekretär im Finanzministerium,wird unter dem Versprechen, dafür als "Kronzeuge" straffrei davonzugehen, zum lange ersehnten Belastungszeugen der WKStA gegen Kurz, der nun all das sagt, was die WKStA in ihren Verschwörungstheorien vermutet hat. Dabei ist absurderweise Schmid der einzige, dem ein konkretes Delikt nachgewiesen werden kann (Falschabrechnung im Finanzministerium der von Schmid einst im Namen des Ministeriums in Auftrag gegebenen Umfragen, mit denen er sich die Gunst von Kurz erkaufen wollte),
- Die Zweiteilung des Vorgehens der WKStA gegen Kurz. Die WKStA zerlegt ihr Vorgehen gegen Kurz polit-taktisch geschickt, aber ohne Zwang in zwei Teile. Beim ersten Verfahren hat sie inzwischen durch ein rechtskräftiges Urteil der zweiten Instanz einen totalen Schiffbruch erlitten. Dabei handelt es sich um die von Neos-Abgeordneten zur Anzeige gebrachte angebliche Falschaussage des damaligen Bundeskanzlers vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss.
Dabei ist diese Anklage der WKStA gegen Kurz von Anfang an rechtlich nicht schlüssig, wie das Oberlandesgericht später rechtskräftig feststellt. Sie hätte daher gar nie eingebracht werden dürfen. Das ist ein schwerer Kunstfehler. Er bleibt aber für die betroffenen Staatsanwälte folgenlos, was ein eigener Unterskandal des gesamten WKStA-Skandals ist.
Der wahre, aber von den WKStA-Staatsanwälten ignorierte Sachverhalt war jedenfalls von Anfang an auch für Außenstehende schon beim Blick in das Protokoll des Untersuchungsausschusses eindeutig: Die Kurz befragende Neos-Abgeordnete hat nämlich zwei unterschiedliche Fragen in einem gestellt, sodass die Antwort des Ex-Bundeskanzlers nicht mehr eindeutig zuordenbar gewesen ist. Dennoch hat weder einer der befragenden Abgeordneten noch der Verfahrensrichter nachgefragt, wie die Antwort genau zu verstehen sei. Dennoch hat die WKStA daraus Kurz einen Strick zu drehen versucht.
12. Der Skandal der Richterbesetzung im Wiener Straflandesgericht. In dem Urteil der ersten Instanz ist Kurz noch verurteilt worden. Aber auch schon die Bestellung des Richters in dieser ersten Instanz wirft ein übles Licht auf die Justiz: Dieser Richter ist zuvor Staatsanwalt gewesen; obwohl er als solcher in einem Disziplinarverfahren rechtskräftig verurteilt worden ist, wird er dennoch als Richter übernommen.
Schon allein diese Tatsache ist mehr als bedenklich. Noch viel mehr ist das der Umstand, dass der spätere Kurz-Richter dieses Disziplinarvergehen ausgerechnet zum Nachteil eines anderen ÖVP-Politikers begangen hatte. Dennoch wird er – angeblich zufällig – mit dem Verfahren gegen den ÖVP-Obmann betraut. Weder er noch der Präsident des Wiener Straflandesgerichts sahen darin ein Problem für den gesetzlich eigentlich verlangten Anschein der Objektivität der Justiz.
- Das zweite WKStA-Verfahren gegen Kurz. Dieses ist rechtlich und von der Beweislage noch viel aussichtsloser als das erste, aber politisch noch effektiver. Denn durch die Zweiteilung des Verfahrens gegen Kurz hat sich die WKStA die Möglichkeit geschaffen, das Feuer unter dem ÖVP-Politiker möglichst lang in Gang zu halten und so seine Rückkehr in die Politik zu verhindern.
Sie versucht die lange Dauer damit zu entschuldigen, dass der in die Vorwürfe verwickelte Boulevard-Verlag oe24/Österreich seine Buchhaltungsunterlagen erst nach einem Verfahren hergegeben hat (was mehr als verständlich ist, zählen doch aus Konkurrenzgründen die wirklichen Zahlungsflüsse für ein Inserat zu den bestgehüteten Geheimnissen der Branche). Im konkreten Zusammenhang geht es aber nur um Inseratenzahlungen des Finanzministeriums an den Verlag. Und die Belege dafür hätte sich die Staatsanwaltschaft ja wohl schon auf kurzem Weg aus dem Finanzministerium holen können, wo man sie ja wohl finden wird.
Das Verlangen nach den Unterlagen des Verlages hat daher keinerlei zusätzliche Relevanz, außer dass das Verfahren dadurch jahrelang verzögert worden ist. Diese bei dem Verlag gefundenen Unterlagen waren nicht nur überflüssig. Sie haben jedenfalls auch nichts mit den Dingen zu tun, die man Kurz selbst vorwirft. Diese Vorwürfe bestehen ja einzig aus der Theorie, dass er als Außenminister – der ja auch selbst Umfragen in Auftrag geben kann – den damaligen Generalsekretär des Finanzministeriums Thomas Schmid angestiftet haben soll, an eine Meinungsumfrage seines Ministeriums auch Fragen über Kurz anzuhängen, die Schmid aber nicht dem Ministerium verrechnen hätte dürfen; außerdem habe dieser ebenfalls nach Anstiftung durch Kurz jenem Verlag Finanzministeriums-Inserate bezahlt, damit er die Meinungsumfrage über Kurz veröffentlicht. Auch diese Kausalität ist absurd. Hätte doch mit absoluter Sicherheit auch jede andere Redaktion eine Umfrage prominent veröffentlicht, die ihr exklusiv zugegangen ist.
Jedenfalls betreffen die Insertenunterlagen nur Taten der Person Schmid - dieser aber ist gar nicht Gegenstand eines Verfahrens, weil er ja "Kronzeuge" ist. Trotzdem wurde das Verfahren gegen Kurz unter dieser Begründung hinausgezögert.
Überdies gibt es für die Anstiftung durch Kurz keinerlei Beweise, obwohl die Staatsanwaltschaft sämtliche Chats zwischen Schmid und Kurz durchwühlt hat. Lediglich mündlich behauptet das Schmid – aber auch das nur, seit er nach Verleihung des Kronzeugenstatus der WKStA komplett nach dem Munde redet. Schmid und Staatsanwälte müssen daher damit rechnen, dass die problematische Glaubwürdigkeit der plötzlich total geänderten Aussagen Schmids von den Kurz-Anwälten kräftig zerlegt werden. Zweifellos schiebt man den Prozess auch aus Angst davor möglichst lange hinaus.
Ebenso steht die Theorie der WKStA, Kurz habe die Schmid-Umfragen für seinen Weg an die Parteispitze gebraucht, auf extrem dünnen Beinen. Auch zahlreiche andere Umfragen haben damals gezeigt, dass Kurz weit bessere Chancen als der amtierende ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner hätte. Und schon im März 2014(!), als Kurz gerade ein Jahr Außenminister gewesen ist, schreibt der Kurier, dass Kurz der beste ÖVP-Spitzenkandidat sein dürfte, also mehr als drei Jahre, bevor dieser es dann wirklich geworden ist.
Es ist daher lediglich eine absurde Verschwörungstheorie, dass Außenminister Kurz eine kriminelle Aktion eines anderen Ministeriums initiiert hätte, um ein gutes Umfrageergebnis zu erhalten und über eine Boulevard-Zeitung zu verbreiten. Schmid hat sich in Wahrheit auf eigene Faust bei Kurz beliebt machen wollen, nachdem er so wie die ganze politische Szene (mit Ausnahme Mitterlehners) längst gewusst hat, dass Kurz der kommende Mann ist.
Das heißt zusammengefasst: In Wahrheit müsste das Verfahren längst eingestellt werden, weil Kurz mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit aus Beweisgründen freigesprochen werden wird. Die WKStA hätte gemäß StPO sogar die gesetzliche Pflicht, sofort das Verfahren zu beenden, da die Chancen auf eine Verurteilung weit unter 50 Prozent liegen. Das Verfahren wird ganz offensichtlich nur deshalb hinausgezögert, um Kurz politisch möglichst lang zu schaden.
Zusätzliches Problem für die WKStA: Inzwischen ist gegen ihren "Kronzeugen" Schmid ein Verfahren wegen falscher Zeugenaussage in Gang, das er im Verfahren gegen ÖVP-Klubobmann Wöginger gemacht hat. Dieses hängt zwar nicht mit Kurz zusammen, ist aber ebenfalls nur durch Behauptungen Schmids in Gang gekommen.
Das auch für das Kurz-Verfahren Spannende: Wenn Schmid wegen Falschaussage verurteilt wird, dann drohen nicht nur ihm gleich mehrere Verfahren, dann droht auch der Status des "Kronzeugen" kaputt zu gehen, und damit die Glaubwürdigkeit seiner Behauptung über eine angebliche Anstiftung durch Kurz.
Die wichtigsten Tage rund um den Sturz von Sebastian Kurz
In kalendarischer Abfolge:
Juli 2017: Wenige Wochen vor der Nationalratswahl im Juli 2017 unternimmt ein Privatdetektiv in einer Villa auf Ibiza einen heimlichen Lausch- und Videoangriff gegen den schwer alkoholisierten FPÖ-Chef Strache und den FPÖ-Abgeordneten Gudenus. Dabei werden politisch skandalöse Äußerungen der beiden aufgenommen. Die Ergebnisse werden jedoch nicht im Wahlkampf verwertet, da die SPÖ gleichzeitig auch durch die Affäre Silberstein als Schmutzkübelproduzent ins Zwielicht geraten ist.
Juli 2017 bis Mai 2019: Das Video wird mehreren Medien aus der linken Szene angeboten, die aber im letzten Moment vor einer Veröffentlichung zurückschrecken.
17. Mai 2019: Die Online-Ausgaben der deutschen Medien "Süddeutsche.de" und "Spiegel.de" veröffentlichen dann knapp vor der EU-Wahl Strache und Gudenus in ein übles Licht rückende Ausschnitte der Video-Aufzeichnung. Das schlägt wie eine Bombe ein.
18. Mai 2019: Strache und Gudenus treten von allen Ämtern in Regierung beziehungsweise Parlament und Partei zurück. Stunden danach fordert Kurz auch den Rücktritt von Innenminister Kickl als Bedingung, um die Koalition fortzusetzen. Das wird von den übrigen FPÖ-Ministern abgelehnt. Kurz kündigt nach Rücksprachen mit ÖVP-Landeshauptmännern das Ende der Koalition an.
22. Mai 2019: Kurz schlägt dem Bundespräsidenten eine Übergangsregierung bis zu Neuwahlen vor, in der die FPÖ-Minister durch Experten ersetzt werden.
27. Mai 2019: Einen Tag nach der EU-Wahl wird die ÖVP+Experten-Regierung Kurz durch das erste gegen eine gesamte Regierung gerichtete Misstrauensvotum von den übrigen Parteien gestürzt.
28. Mai 2019: Kurz wird vom Bundespräsidenten formell seines Amtes enthoben. Die parteilose, aber mit Kurz gut harmonierende Brigitte Bierlein wird in der Folge Chefin eines mit allen Parteien abgesprochenen Expertenkabinetts.
29. September 2019: Bei den vorgezogenen Nationalratswahlen erreicht die ÖVP mit 37,5 Prozent das beste Ergebnis seit 2002, und die FPÖ wird ganz im Gegensatz zur EU-Wahl mit 16,2 Prozent nur Dritte hinter der SPÖ.
7. Jänner 2020: Nachdem alle anderen Parteien die Gespräche mit Kurz abgebrochen haben, wird eine Regierung Kurz aus ÖVP und Grünen angelobt.
16. April 2020: Im Zuge seiner energischen Anti-Corona-Politik erreicht Kurz mit 46,3 Prozent das beste Umfrage-Ergebnis der ÖVP seit einem halben Jahrhundert, das zwar in der Folge wieder bröckelt, aber bis Oktober 2021 immer deutlich über 30 Prozent bleibt.
12. Mai 2021: Die WKStA gibt bekannt, dass sie nach einer Anzeige der Neos gegen Kurz Ermittlungen wegen angeblicher Falschaussage im parlamentarischen Ibiza-Untersuchungsausschuss aufgenommen hat.
3. September 2021: Kurz wird das erste Mal einvernommen.
6. Oktober 2021: Im Kanzleramt, in der ÖVP-Zentrale und im Finanzministerium finden spektakuläre Hausdurchsuchungen durch die WKStA statt, die ein Richter des Wiener Straflandesgerichts genehmigt hat.
8. Oktober 2021: Der Agentur APA wird wahrscheinlich (wenn auch nicht beweisbar) aus Kreisen der WKStA ein Akt der Staatsanwaltschaft zugespielt, der zeigt, dass Kurz in einem Internet-Chat an Schmid den damaligen ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner als "Arsch" bezeichnet hat. Das löst in den ÖVP-Bundesländern Kritik aus, die schon seit Beginn der WKStA-Aktionen schrittweise auf vorsichtige Distanz gegangen sind.
9. Oktober 2021: In der Folge der Ereignisse der Vortage und vor allem auf Verlangen des grünen Koalitionspartners tritt Kurz als Bundeskanzler zurück, bleibt aber Parteiobmann und wird wieder Abgeordneter und Klubobmann.
18. November 2021: Im Parlament wird die Immunität von Kurz aufgehoben.
8. Dezember 2021: Kurz scheidet aus dem Parlament aus.
Oktober 2022: Schmid wird von der WKStA unter Druck gesetzt, umgedreht und belastet plötzlich Kurz.
18. Oktober 2023 bis 23. Februar 2024: Erstinstanzliches Verfahren gegen Kurz wegen der angeblichen Falschaussage im Parlament. Kurz wird zu 8 Monaten bedingter Freiheitsstrafe verurteilt.
26. Mai 2025: Dieses Urteil wird rechtskräftig aufgehoben und Kurz freigesprochen.
Das zweite Verfahren gegen Kurz durch die WKStA läuft mit ungewissem Zeitplan weiter.
Dieser Text ist in weitgehend ähnlicher Form im Österreichischen Jahrbuch für Politik 2025 erschienen.










PPS: Hervorragender Artikel!!
Danke für diese Zusammenfassung.
Nur so begreift man die Perfidie der ganzen Sache.
Tja, die IBIZA-ABHÖRFALLE! Selten sind Gemeinheit u. Bösartigkeit einer bestimmten Partei gegenüber, nämlich der FPÖ möglichst großen Schaden zuzufügen, mit einiger Zeitverzögerung auf die Täter selbst zurückgefallen!
Man (die Schwarzen? Die Roten? Man will es anscheinend gar nicht wissen, sonst hätte man die Charakterschweine längst herausgefunden u. ordentlich bestraft!) hat das exakte Gegenteil dessen, was man um teures Geld (Herr SILBERSTEIN war bestimmt nicht billig!) in Auftrag gegeben hatte, erreicht:
Die FPÖ, noch dazu mit Herbert KICKL, den v.a. KURZ unbedingt loswerden wollte, wurde nicht zerstört, sondern ist in ungeahnte Höhen aufgestiegen! Wie sehr mich das persönlich freut! Es war endlich einmal die AUSGLEICHENDE GERECHTIGKEIT, die da gewirkt hat. "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!"
Alt, aber gut! ;-)
Die FREIHEITLICHEN mit Herbert KICKL an der Spitze waren bei der letzten Wahl ERSTE geworden, während Rote u. Schwarze ganz, ganz unten dahindümpeln!
ich erzähl die Geschichte einfacher
A: Kurz war bei Merkel, die ihn in die größeren Pläne der EU einweihte.
B: Der BP hatte auch wieder seine Griffel im Spiel.
C: Der Kurz tat, was ihm angeschafft.
D: Ihm gehts ja gut. Möge es. Uns geht es schlecht.
Kurz ist immer gehorsam
Wieder fährt ein „Vorfall“-Autofahrer in eine sogenannte „Menschenmenge.“ Diesmal in Leipzig, der berühmen Pegida-Stadt im Osten von Merkel-Deutschland. Der Oberbürgermeister bestätigt: es gab Tote, der neue orientalische Himmel hat sie gegeben...
Es war ein "Verwirrter", "Deutscher Staatsbürger". Wieder mal einer.
Ibiza - Medienhuren. Darauf muss wieder mal hingewiesen werdenDer gesamte Blog sieht diesen "Stracheskandal" als harmlos schlimtenfakks ak "bsoffene Gschicht"3 Monate haben die Medien skandaliert, eine Sondersendung jagte die Nächstem eurpäische Medien mischten munter mit.lDer ORF überschlug sich mehrmahls dick pics könnten in den Hintergrund geschoben werden!Habe noch eine Sendung am Tag des Rücktrittes von Strache Am abend in erinnerung wo die objektive Richterin Riss den anwesenden Strache vollg fertigmachte und sie hinterfragte ob sie mit sio einem Menschen überhaupt reden könne!
Die Verrenkungen, mit deren Hilfe der glorifizierte Kurz reingewaschen werden soll, sind erstaunlich. Wer sich mit Hunden ins Bett legt, bekommt bekanntlich Flöhe. Oder, etwas höflicher: „Sage mir, mit wem du umgehst…“ Wer sich auf schlechte Berater ausreden muß und in Fallen tappt (was Kickl zumindest bisher nicht getan hat) sagt dann beleidigt: „Bitte, die sind so gemein zu mir.“ Daß er irgendwen einen Arsch geheißen hat, ist das wenigste, daß er aber z.B. wahrheitswidrig behauptet hat, die Balkanroute geschlossen zu haben und die Mutter seiner Kinder als angeblich Wertkonservativer nicht geheiratet hat und es in pubertärer Manier (zumindest dem Vernehmen nach) nicht unter seiner Würde gefunden hat, obszöne Chats zu führen, das spricht nicht für ihn. Man wird doch nicht ernstlich glauben, er würde als Vize unter Kickl zur -Verfügung stehen oder diesen gar überholen oder sonstwie austricksen könnenMan kann Kickl nicht mit irgendwelchen Winkelzügen daherkommen.
Ich kann mir bei der Verurteilung Wögingers nicht helfen, als an die Arbeitsgemeinschaft KrisperkrainerkicklkoglerORFundJustiz zu denken - die erfolgreiche Kurzmussweg Arbeitsgemeinschaft. Jetzt also Gustmussweg. Im Hintergrund läuft schon Kicklmussweg.
Die ich rief, die Geister ....
Kommt irgendwann der Zaubermeister zurück, und verwandelt die Armee von wassertragenden Besen wieder in einen einzigen normalen Besen?
PS: Thema Postenschacher II:
Zur Erinnerung: Auch gegen Gewessler läuft eine Anzeige wegen Postenschacher.
Wie jedoch der überragend-selbstbewusste Auftritt Gewesslers gestern Abend im ORF einmal mehr demonstrierte, weiß die Dame ganz genau, dass ihr bei der österreichischen Justiz ganz sicher nichts passieren wird.
Seit Eintritt der Grünen in die Kurz-Regierung haben die GRÜNEN die 'absolut geschützte Rechtsauslegung' verliehen bekommen,
von seiner Majestät VdBellen und seinem Kronprinzen Sobotka, dem Nächsten.
Na also, es ist geschafft, die WKStA darf jubeln!
Wöginger wurde abgeschossen, sein Rücktritt ist endlich erreicht.
Die rote Justiz feiert einen weiteren Triumpf.
Und die ÖVP wird genau so weitermachen wie bisher:
Belämmert - planlos - umnachtet - am Nasenring.
Die nächste Station?
Die 4-er Koalition SPÖVP-Neos-Grün.
Wieder ein Punkt für Kickl und seine Partei der Reinen. "Heast, Hawara, kaunst net wos tuan fia mi" bleibt schändlich.
In welchem Staat leben Sie denn?
Nix mit Freispruch, Schuldspruch für Gustl! Sicher nicht rechtskräftig, der Instanzenzug ist lang, LG, OLG, OGH, das kann dauern. Dennoch wäre ein Rücktritt von allen politischen Ämtern angesagt.
Ich fiebere jetzt Gust´s Freispruch entgegen.
Ojeh und auweh!
Arbeiter, ihrem Bedauern entnehme ich, Sie hätten es wie der Wöginger gemacht. VP-System 'Hawara'
Es ist gut diese Vorgänge dargestellt zu haben um die Taten und Täter nicht zu vergessen. 2 Anmerkungen möchte ich machen. Strache hat auf Ibiza in seinem Dusel nichts Unrechtes getan, vorgeschlagen und nur geschildert was in der Republik abgeht. Ich an seiner Stelle wäre nicht zurück getreten. Kurz hat die Lage falsch eingeschätzt und geglaubt, dass er nach Beseitigung von Strache und Kickl eine Alleinregierung schaffen würde. Man hat mit dem sog. Ibiza Skandal einen Umsturz geschafft, was der eigentliche Skandal war. Die Linke hat weiter gemacht. Ein Grüner Abgeordneter hat offen zu gegeben, dass sie geschaut haben den Kurz loszuwerden.
Absolut richtig. Man hat ja gesehen, wie Grüne mit Skandalen (Schilling) umgehen.
Kogler hat sich einfach hingestellt und es sogar wörtlich primitivst als "Gemurkse und Gefurze" abgetan.
@gerald:Genau
Ich erinnere an das Thema hier vor kurzem: das Aussterben der Europäer. Das heutige Thema betrifft die linksgrüne Dominanz in der Justiz. In Summe gehört das alles zusammen: der Kampf gegen die SelbstabschafferInnen von Linksgrün. Die wollen unser Überleben nicht. Daher bekämpfen sie diejenigen auf Schärfste, die unser Überleben wollen, also die "Identitären", die "Rechtsradikalen". Der Pudding ÖVP spielt dabei mangels intellektueller Kraft und Entschlossenheit kaum eine Rolle mehr. Aber sie zu den Linksgrünen dazu zu zählen, ist auch daneben. Sie sind einfach geschmeidige Opportunisten, darunter viele feig und faul, aber nicht gefährlich.
Schön zusammengefasst. Vor allem aber: die meisten der aufgelisteten Punkte sind das eindeutige Verschulden von Kurz. Er hat sich zur Sprengung der Koalition verleiten lassen (oder gar gewollt). Er hat die Koalition mit den Grünen gewollt. Er hat den Grünen das JM ausgeliefert und er hat den Abschuss von Pilnacek untätig hingenommen.
Hinzu kommt noch sein fataler Einstieg in das Schuldendesaster mit seinem "Koste es, was es wolle!"
Warum soll man sich also ein Comeback dieses Politikers wünschen, dessen mehrfach falsche Handlungen AU hier so penibel auflistet?
Es gibt keinen Grund dafür! Kurz wurde gewogen und für zu leicht befunden. Dass die VP sonst weit und breit niemanden mehr hat, der als Parteichef und Kanzler ein Zugpferd ist, sieht jeder, ist aber das Problem der VP.
Punkt 4 entspringt der VP-Sudelküche, um Kickl ausgrenzen zu können. Woher der Hass wirklich kommt, sieht man aktuell an den von VP-GS Marchetti orchestrierten, anonymen Anti-FPÖ Sudelplakaten in Wien.
@Gerald: Sie haben es etwas verkürzt noch einwenig ausgebaut!
Leider hat Kurz (im Besonderen) 2 Schwachstellen: Zum einem hatte er trotz guter Eloquenz nicht wirklich einen handfesten Durchblick in dieser schwierigen Regierungsarbeit. Darüberhinaus hatte er m.M. nach nicht die Berater, die er - gerade im juristischen Bereich - dringend nötig gehabt hätte, weil er in dieser Materie selbst noch zuwenig sattelfest war. Viele haben ihn gemocht, auch ich, Viele haben ihn respektiert und hofiert, aber er ist wohl in eine selbst verschuldete Falle getappt. Eigentlich schade!
@Isis.
Ich sehe das so: Kurz war ein Populist, aber zumindest kein verkappter Linker, wie das jetzige Führungspersonal. Wenn er gemerkt hat, dass die Stimmung in der Bevölkerung kippt, dann hat er sich durchaus auch getraut gegen die EU-Führung zu handeln.
Aber er hat einfach zu viele Fehler gemacht. Die Kurzschlusshandlung bei Ibiza ist ja nur ein Fehler. Danach hatte er aber monatelang Zeit seinen Fehler einzusehen, denn es gab ja die Übergangsregierung Bierlein, dann Wahlen, dann die Regierungsbildungszeit.
Wer über Monate hinweg immer wieder Fehler macht, der ist als Regierungschef eindeutig ungeeignet.
Kurz war halt zu lange mit dem Geilomobil unterwegs, statt an der Universität.
Irgendwann rächt sich das.
Pensionserhöhung Ukraine märz2026: 12 % - klar der Westen stellt ja jetzt wieder Steuergeld zur Verfügung!Österreich ist mit 2,5 Mrd dabei!Wie hoch ist Pensionserhöhing in Österreich?? Mit solchen bThemen, kontinuierlich gerommelt wird sicher die Sensibilität der Österreicher für Kurskorrekturen größer!
Wer's nicht glaubt, hier ist eine Quelle:
https://www.focus.de/politik/ausland/trotz-krieg-ukraine-erhoeht-renten-um-ueber-zwoelf-prozent_0a4e012b-4d24-416a-84a8-71213235e05d.html?utm_source=copilot.com
Unfassbar.
Noch eine Quelle zum Anschlag auf North Stream (vielleicht durch die Ukraine):
https://www.achgut.com/artikel/_das_schweigen_zur_sprengung_von_nord-stream_2
Unfassbar.
@ sokrates9 ***
Die "NegativDaumen-Geber" spenden sicher persönlich für die Ukraine Korrupten. Degeneration ist ein Grund für die totale Verblödung!
Bei den letzten, durch das Agieren der ÖVP gescheiterten, Koalitionsverhandlung FPÖ - ÖVP hat die ÖVP einen "neutralen" Justizminister vorgeschlagen. Auf so eine blöde Idee käme ein Sozialist oder Grüner niemals.
Es ist mir ein Rätsel, warum in Mensch, der zusammenhängend denken kann, diese Partei überhaupt noch wählt.
Ein sehr großes Verdienst von Kickl ist die Akzeptanz der Identitären. Kurz und Strache hatten diese Menschen noch als "widerlich" diffamiert. Als Strache dann im Frühjahr 2019 aber meinte "es ist egal ob man es Bevölkerungsaustausch oder anders nennt, diese Entwicklung findet ja wirklich statt", in dem Moment zündeten die Maßgeblichen das Ibiza Video.
Unabhängig davon, ob man Sebastian Kurz mag oder nicht,und unabhängig davon, wie man das politische Wirken der ÖVP beurteilt, ist die zusammenfassende Schilderung eines eminenten Justizskandals durch Andreas Unterberger wichtig und verdienstvoll. Was Kurz widerfahren ist, kann auch jedem anderen passieren, den die Linken abschiessen möchten. Es geht hier weniger um Kurz als um die traurige Tatsache einer extrem nach links gedrifteten und politisierenden Justiz.
Danke, Ulpian, daher mein Vorschlag an das Forum zu diskutieren, wie sich eine regierende FPÖ gegen die Sabotage durch ORFundJustiz wehren kann. Wenigstens arbeitet der ORF an seiner Selbstzerlegung.
Ich erinnere mich noch an die Übernahme der Staatsanwaltschaft und die Ausrichtung nach Links durch den Justizminister (und ehemaligen Kommunisten) Broda.
Ich - als Zeitzeuge - kann mich noch an das ORF-Interview erinnern, in dem er meinte, dass die Ausrichtung der Staatsanwaltschaft (es könnte auch nur die Wiener gewesen sein) nach links notwendig ist, um ein Gegengewicht zur "rechten Richterschaft" zu schaffen.
Die Regierung Kreisky hat das nicht einmal verhehlt.
Die ÖVP hat diesen Fehdehandschuh nie aufgenommen. Schon allein dafür gehört sie abgewählt.
Was wir seit einiger Zeit in Teilen der Justiz, aber auch in der Verwaltung, an den Schulen und an den Universitäten beobachten können, hängt auch damit zusammen, dass sich allzu viele bürgerliche junge Akademiker vom "Staatsdienst" fernhalten. Ich freue mich ja mit jedem einzelnen jungen Freund oder Verwandten, der als Industriemanager, Banker, Facharzt oder Wirtschaftsanwalt Karriere macht und viel Geld verdient. Aber gesellschaftlich betrachtet tut uns diese Entwicklung nicht gut. In den Spitzenfunktionen des Staatsdienstes finden sich immer weniger fähige und engagierte Bürgerliche. Der "Linksruck" ist eine Folge davon.
@Ulpian Mein Vorschlag ist, man bräuchte gute Rechtsanwälte oder einfach bessere als bei den Linken ?
Uelpian - erbitte Ihre Kommentare öfter !
Sorry: Ulpian !
Das Verdienst von Kurz war sein Widerstand gegen den politmedial herrschenden selbstmörderischen Wahnsinn Merkels. 2014 marschierten dreimal mehr als 10 000 islamische Türken durch Wien. Der ORF erfand das Wort "refugies" für die Besetzer der Votivkirche. Ein Jahr später war es das Wort "Schutzsuchende". Kurz hat sich eloquemt gegen diesen Wahnsinn gestellt und war deshalb auch in Merkeldeutschland angesehen. Die ÖVP sumpfte damals mit Mitterlehner und Faymann dahin. Der ORF herrschte noch absolut. Dieses Ambiente ist bei der heutigen Beurteilung zu berücksichtigen.
Die Gefahr für die Demokratie geht von den "etablierten" Minderheits Polit-Parteien der Links-StalinistenKamarilla aus...
Mich würde die Meinung des Forums interessieren, wie sich eine bei der nächsten Wahl um Häuser an erster Stelle liegende FPÖ samt daraus resultierendem FP Kanzler gegen dieselbe Hassfront wehren können wird, wie Kurz sie nach 2017 erlebt hat.
Interessant, nach mehr als einer Stunde ist noch kein wortloser Daumenunten da!
Österreich sandelt derartig ab, dass das Image der Systemparteien nur noch schlechterwerden kann!Es wird spannend inwieweit kickl es mit der EU anehmen kann, sie ja für all die Misstände schuldig ist.Wer nicht Deutsch lernen wll ist nicht integrierbar und fliegt raus, NGO Förderungen massiv bekämfen, nein zu Geld für Ukraine, Weg mit Klimazielen werden fordernde Punkte sein!
@Arbeiter
Da war kein Angriff auf die ÖVP in Ihrem Kommentar.
Ich begrüße das Anliegen, eine konstruktive und sachliche Diskussion zu führen. Ich fürchte nur, die Ideen blieben hypothetisch. Daher halte ich eine solche Ideensammlung für nutzlos.
Die FPÖ wird (egal was Umfragen jetzt prognostizieren) maximal äußerst knapp stimmenstärkste Partei. Sie wird definitiv keine Absolute kriegen.
Fix wird kurz vor der Wahl wieder ein (konstruiertes oder aus einer Nichtigkeit aufgeblähtes) Skandälchen auftauchen. Und die versammelte Linke (inkl. ÖVP) wird mit der Nazikeule auffahren, wie gefährlich ein FP-Sieg doch wäre. Und das - sorry - dumme Wahlvolk wird sich brav einschüchtern lassen und korrekt links wählen.
Wie heißt es so schön: Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie längst verboten! Das „betreute Denken“ funktioniert, die Menschen haben so verinnerlicht, das Rechts angeblich böse ist, dass sie massive Hemmungen haben, freiheitlich zu wählen.
@Arbeiter: Wenn es tatsächlich zum Kanzler Kickl kommt, was Viele vom Blog sich wünschen und erhoffen, dann muß er wohl seine Ausdrucksweise einwenig glätten, bei Kurz klang das alles so samtig... Ich glaube, die Zuhörer wären begeistert, aber wie sag ich's meinem Kinde? Wenn man beide Persönlichkeiten vergleicht, so kommt man zur Überzeugung, das Kurz leider eine gewisse Reife fehlte, die Kickl längst hat.
Ich folge Kickl sorgfältig, Isis. Er kann auch staatstragend! Wie er seinen Verzicht auf das Kanzleramt erklärt hat war staatstragend.
Welche Hassfront ? Nicht übertreiben. Kurz, der Schwiegersohn der Medien.
Wozu diese Ellenlange Aufzählung, der Versuch Kurz widerauferstehen zu lassen ? Wozu soll Kurz für die Zukunft Österreichs gut sein ? Nur weil die ÖVP sinkt und sinkt, soll Kurz das weiterregieren der ÖVP gewährleisten ? Die Überzeugung, der verzweifelten VP Granden, Hl. Sebastian, ora pro nobis, rette uns vor Kickl !
Eine Partei ohne Charakter, zusammengehalten durch Opportunismus und Machtgier, soll unter Kurz Führung weiter an der Macht bleiben ? Warum eigentlich ?
Keine 13, oder wie viel Punkte notwendig, um Kurz nie mehr ans Ruder kommen lassen. Ein einziger Grund ist mehr als genug, Kurzens Liebesheirat mit den Grünen. Wer so etwas macht, ist ein überzeugter Sozialist in Diensten der Linken in der EU, Leyen, Weber, etc,
Ob Kickl Kurz hasst, kann niemand wissen, wer kennt Kickls Psyche ? Auch Herr A.U. nicht. Beim Thema Hass ist eins evident, Es ist die Projektion des Hasses von Herrn Dr. Unterberger auf Kickl.
Für diesen Hass gibt es genügend Beweise im Forum.
Bravissimo! Ablehnung ist kein Hass. Das ist billige Dramatisierung.
Also ich wähle nie wieder ÖVP.
Was unzählige unbedeutende Mauerblümchen an Parteiobmännern nicht geschafft haben, ist dem angeblich ach-so-tollen Kurz gelungen:
Diese Partei ist für mich gestorben!
Ich dachte lange, sie haben wenigstens noch Reste einer bürgerlich-konservativen (eventuell sogar christlichen) Gesinnung, aber unter Kurz wurde klar:
Das ist ne reine Linkspartei, nur leider noch gefährlicher, weil sie unter „falschem Etikett“ antreten und viele Wähler ihnen leider noch immer abnehmen, dass sie bürgerlich sind! Das sind sie NICHT!! Es ist eine Linkspartei!!! Eine konservative Mitte-Rechts-Mehrheit mag es in der Bevölkerung geben, im Nationalrat ist eine solche Mehrheit aber momentan unmöglich geworden. Es gibt nur eine einzige Partei rechts der Mitte und die wird nie die Absolute erreichen. Warum? Weil viele Konservative stur die linke Volkspartei wählen…….
Daher ist eine Änderung der Politik nur durch die Vernichtung der ÖVP an der Wahlurne möglich.
Nun der 'Kurz Roman' ist spannend und zeigt vieles, eine ganze Liste von Unzulänglichkeiten.
Mir fehlen noch UHBP und Frau Merkel (Sie hat damals die Geschäfte der EU erledigt, heute sind es Weber und Von der Leyen) und George Soros als 'Einflüsterer' für den jungen Charismatiker und Blender der damaligen (V)P.
Der 'Kurz Roman' zeigt auch die Tiefen und die Kompromisslosigkeit der linken Welt und des Missbrauchs der Demokratie und ihrer Einrichtungen.
Es zeigt aber auch, was gegen die FPÖ gerichtet ist, ist heute gegen die Mehrheit der Österreicher gerichtet.
Ich glaube, Herrn Kickl ist Herr Kurz und auch die (V)P egal, solange sie nicht einen Paradigmenwechsel ermöglichen, sind sie für eine fruchtbare Zusammenarbeit FÜR Österreich nicht geeignet. Inzwischen sind auch 41% der Unternehmer auf der Seite der FPÖ zu verorten laut dem Fellner Medium.
Der Paradigmenwechsel wäre eine Rückkehr zur Demokratie, zur Neutralität, zu einem Bekenntnis zur Heimat, zu einem gesetzlichen >
> Verhältnis in der Zuwanderung, in einer kritischen Auseinandersetzung mit der EU, mit der Arbeit für österreichische Interessen und nicht für fremde Interessen, eine Werbung für Tradition, Fleiß und Anständigkeit und die Werkzeuge dazu, die Schule fürs Leben, und für die Stärkung unserer Wirtschaft, das würde ich unter Paradigmenwechsel verstehen, unter direkter Demokratie.
Nun, möge Herr Kurz ein gutes Leben bei Peter Thiel haben, möge die (V)P zur Vernunft kommen und mögen die Österreicher weiter am Ball bleiben, was den Paradigmenwechsel angeht !
Also ich lese da eigentlich nur, dass Kurz ein verräterischer Vollidiot ist, der Österreich zerstört hat.
Ich bin überzeugt, in vielen Jahren wird genau dieser Moment (die Aufkündigung der schwarz-blauen Regierung, die Neuwahlen und das Hereinholen der Grünen in die Regierung) als DIE Zäsur gelten, wo Österreichs Schicksal besiegelt war!
Hier hat sich (demokratiepolitisch, wirtschaftlich, migrationsmäßig, im Hinblick auf die Justiz, budgetär, kriminalitätsstatistisch, gesellschaftspolitisch, klimawahnsinnig, woke-verliebt, …..) eine Spirale nach unten zu verfestigen begonnen, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr aufzuhalten ist……..
Zu 2): für mich der Schluss daraus: Kurz war doch nicht der Vifzack, als den man ihn heute noch darzustellen versucht.
Tja, was tut man nicht alles, um ihn doch wieder als Retter der ÖVP zu positionieren. Ein furchtbarer Gedanke, dem wieder Regierungsverantwortung zu übertragen!!!
Politischer Intrigantenstadel in Reinkultur!Wo sind die Hintermänner die Preschorn kennt und einen der grössten Kriminalfälle der Republik auslöste?Wo sind die Gelder / Gold die für Ibiza flossen? Ordentlich versteuert?? Kurz war as studienabbrecher mit unter 30 jahren sicherlich nicht in der Lage diese Situation zu beherrschen!
Die Leute im Hintergrund - kennt man nach wie vor nicht.Vermute die sitzen im Ausjand und steuern nun Österreich mit sichere Handin den Ruin!
Ich verstehe einfach nicht, daß man einem Politiker wie Sebastian KURZ, der mit seiner Buberl- und Mäderl-Truppe wirklich einen gravierenden Fehler nach dem anderen zum Nachteil der einheimischen Österreicher gemacht hat, auch nur eine einzige Träne nachweinen kann---ich versteh's wirklich nicht.
Den Gipfel an Peinlichkeiten bildeten wohl Thomas SCHMID und die rund 2.500 schlüpfrige Fotos umfassenden Handy-Nachrichten zw. KURZ und SCHMID. Wäre es nicht besser, KURZ einfach zu vergessen?
Aber schon der "Erfinder" des Geilomobils hat dem Sebastian KURZ keinen guten Dienst erwiesen---oder finden Sie, daß das eine kluge Werbung für einen ernstzunehmenden jungen ÖVP-Politiker war?
"Sebastian Kurz - Schwarz macht Geil - Geilomobil"
https://www.youtube.com/watch?v=q6LmeJvtKH0
PS: KURZ hatte übrigens, wie kaum ein Politiker vor ihm, nicht nur einmal die Chance bekommen, gemachte Fehler gutzumachen! Das ist ihm aber nie gelungen. Warum sollte das jetzt nicht doch noch einmal gelingen? Das wird nichts mehr, obwohl der einst unerfahrene junge Mann sicher die damals fehlenden Lebenserfahrungen nachholen hat können. Die ÖVP ist einfach nicht mehr zu retten, weder mit, noch ohne den Messias KURZ.
Uff, was für ein Monument an Zeitgeschichte! Ich derpack nur Krisperekrainerkicklkoglerorfundjustiz als Zusammenfassung. Gottlob hat die Summe der linken politmedialen Machenschaften nun die FPÖ an die Spitze der Umfragen und eh schon vorher auch bei Wahlresultaten gehoben. Ich hoffe, die FPÖ lernt das für sie Notwendige, um sich gegen die Hassfront zu behaupten. Die Demontage des ORF ist immerhin schon auf einem guten Weg.
@Arbeiter: Jawohl, die Demontage des ORF ist im Gange und wurde längst "vorbereitet". Wir können nur hoffen, dass diese "Reform" wieder in Richtung Gerd Bacher geht.
Klar und präzise faßt AU noch einmal die Kurz-Geschichte zusammen: begriffsgenau und entwicklungsgenau.
Zum System der Antifa-Linken (Spiegel und Süddeutsche) sowie der extremen Linksjustiz in Österreich (WKStA) kamen die Eigenbau-Fehler des justizlich unerfahrenen Kurz hinzu. Sein größter Fehler: die Minderheitenpartei der ideologisch verbohrten Grünen in die Regierung zu hieven. (“Das Beste aus zwei Welten...“)
Mittlerweile ist die ÖVP nicht mehr als Eigenpartei erkennbar, die SPÖ ist auf das Niveau einer Babler-Partei abgestürzt, und die Neos üben sich in ihrer Rolle als All-inklusive -Mitläuferpartei. Allein die Grünen bleiben ihrer jugendlich-utopischen Rolle als Weltretter-Partei treu.
Aber die FPÖ steigt laut Umfragen zur stimmenstärksten Partei auf, (ähnlich wie die AfD in Deutschland), und lauert auf ihre Chance, trotz des Sperrriegels, den ein grün-verbohrter und EU-glühender Bundespräsident sowie die im Land dominierende Ideologie der Linksgrünen
und die linke WKStA errichtet haben. Ein Sperrriegel, an den sich auch die zeitlos-konformen Kirchen anzuhängen versuchen (“Omas gegen Rechts“ usf.), um von der düstere Rolle der Orf- Experten-Journaille zu schweigen.
Ich hab einen Lebensspruch:
Es gibt nix im Leben, das man nicht erwarten kann!
Wenn Dr. Unterberger wieder die Etappen eines Sebastian Kurz ausrollt, wirkt das wie ein politisches Heimatmuseum: viel Staub, wenig Gegenwart. Die Realität brennt - aber wir blättern brav in den Kapiteln eines längst geschlossenen Buches. Ein Text wie ein Kaugummi: zieht sich, verliert Geschmack, klebt trotzdem.
Coronaauftritte von Kurz?- Das war keine Führung, das war mieseste Inszenierung. Führungsstil? - Viel Scheinwerfer, wenig Substanz. Vertrauen? - Hat sich eben so elegant verabschiedet, wie Kurz selbst.
Kurz ist bei Peter Thiel gut versorgt - möge er dort glücklich werden. Diese Nostalgie bleibt Staub im Rückspiegel - warum Dr. Unterberger darüber seitenlang schreibt, bleibt mir ein Rätsel. Der Erkenntnisgewinn für mich? - Eindeutig in der Debatte der Blogteilnehmer.
@ Whippet
Perfekt beschrieben
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@Whippet: Früher hätte es geheissen: Papier ist geduldig... na auf Papier schreiben wir ja kaum noch - sie sind mit ihrem Buch natürlich eine Ausnahme, darin zu blättern ist auch ein sinnliches Vergnügen - für Sachbücher tut's auch ein e-book.
@ Whippet
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********** SO IST ES!
Liest sich spannend wie ein Krimi.
Blöd nur, daß sich diese Dinge real abspielen.
Eine sehr informative und übersichtliche Zusammenschau und Zusammenstellung.
Die Abläufe mögen vieles erklären, wie lange sind diese Rechtfertigung für politische Handlungen?
Mir fehlt etwas ganz Entscheidendes:
Der Name des Grünen Bundespräsidenten!
Er war es doch, der Kurz zur Entscheidung drängte - entweder Kickl, oder gleich die ganze Regierung.
Wer wird wohl mit Hilfe der Schwartzen der nächste UHBP? Anschober?
Ich versteh nicht, wie man den Kurzen permanent am Schirm haben kann!
Ja, der Kurze war sicher zu jung für solch ein Amt!
Ja, der Kurze hatte es schwer mit den starken, den intriganten ÖVPlern rundherum. Da dachten sicher einige: "Der soll einmal die Wahl gewinnen! Wir bringen ihn dann schon "auf Linie"!
(Ich nehm an der Intrigantenstadl ORF ist durchaus auch als Sinnbild für die ÖVP, aber eher alle Parteien zu nehmen!)
Ja, der Kurze umgab sich mit schlechten Beratern, holte auch politische, ahnungslose, aber treue Leichtgewichte in sein engstes Umfeld!
Ja, der Kurz hatte eloquentes Auftreten, schmiss gute, zündende Reden,aber das ist eindeutig zu wenig!
Wenn jemand in seiner Selbstgefälligkeit, umgeben von schlechten Beratern nur noch die grüne Koalitionskarte ziehen kann, dann startet unaufhaltsame der Countdown in den politischen Untergang!
Noch was - aus dem IM wurde nach Kickl attestiert, dass man noch selten solch einen intelligenten IM hatte! Dass Reformen der alteingesessenen Kamarilla keine Freude macht - logo und klaro!
Eins sollte AU auch bei seiner Kurz Liebe und seinem Kickl Hass klar sein:
Wer Änderungen durchsetzen will, wer reüssieren will, der muss mit scharfem Messer Unrat entfernen!
Dass die ÖVP ihr IM so gar nicht in fremde Hände legen will, aber eine Reinl Meisinger locker als AM in die Welt hinausschickt, spricht doch Bände!
Die NEROS sind ohnedies auf dem Baum der ÖVP gewachsen. Wer von denen hat keine Schwartze Vorgeschichte?
@cotopaxi: a so ...? Und ich dachte das war mit dem ursprünglich Liberalem Forum eine blaue Abspaltung, die sich in einige junge Schwarze verliebt hatten?
Noch einmal - auch so? Soweit ich weiss war der Scholz ein abgespalteter, Bäume unärmelnder Schwarzer!
@Orakel: ich fand das Auftreten von kurz nie eloquent! Der war gut trainiert - sonst nix. Der war als Parlamentarier ungeeignet, Diskussion und damit freie Rede aus dem Stand, war seine Sache nicht.
Der konnte nur auswendig Gelerntes gekonnt aufsagen - ein Blender, aber das ist Ansichtssache. Mein Fall waren die Geschniegelten nie.
Sein Umgang lässt auch zu wünschen über ...... Thiel, Ho, Benko usw.
@Ingrid Bittner
Die Ausbildung an der Schauspielschule von Frau Hörbiger hat ihm allerdings doch Vorteile verschafft.
Beendet nun unser Blogmaster den vom seligen Pilnacek als "Putsch" erkannten Ablauf ?
Konkret:
A
Verfolgt die WKSTa unseren Blogmaster ob dessen als im "exxpress" zu publizieren angekündigter Tatsachenbehauptung zum "8. Dezember" wegen "Verleumdung" ?
B
Unterlässt dies dies die WKSTa ?
Ad A
Entgegen der die WKSTa betreffende Unschuldsvermutung suizidär für die WKSTa ?
Ad B
Ebenso, weil sofortiges stillschweigendes Geständnis der WKSta ?
Voyons !
Sebastian Kurz wurde einst wie ein politischer Messias gehandelt: geschniegelt, verbal brilliant, mit der Aura des Lieblingsschwiegersohns. Die ÖVP war weniger Partei als Heilsbewegung mit türkisfarbener Erlösungsästhetik. Nur zeigte sich bald, dass Jugend und Eloquenz nicht vor banaler Fehleinschätzung schützen. Wer Schmid für geeignet und Blümel für ein Talent hielt, offenbarte weniger Menschenkenntnis als Machtinstinkt im Anfängermodus.
Seine Coronapolitik geriet zur Mischung aus blindem Aktionismus und Geldverbrennung: Lockdowns mit der Brechstange, flankiert von Geschenkverteilung, als ließe sich Vertrauen wie Konjunktur kaufen. Viel Pathos, wenig Augenmaß.
Und die Rückkehr? Politische Auferstehungen leben vom Mythos. Doch Kurz hat seinen bereits verbraucht – übrig bleibt ein sehr irdischer Ex-Kanzler, dessen zweite Karriere wohl eher außerhalb der Politik stattfindet.
Kurz steigt auf wie der Phönix aus der Asche. Die Kurz unterstützenden Kräfte wissen, so einen gehorsamen Befehle Empfänger kriegen sie nicht so schnell.