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Andreas Unterbergers Tagebuch

Was macht Kurz so relevant?

07. April 2026 08:40 | Autor: Andreas Unterberger
122 Kommentare

Was macht eigentlich Sebastian Kurz trotz seiner gravierenden Fehler auch noch nach einem Jahrzehnt so relevant, dass sein eventuelles Comeback und die gestiegenen Chancen darauf die derzeitige politische Szene so erbeben lassen? Die Ursachen dafür liegen erstens in seiner Persönlichkeit, zweitens in der politischen Lage und drittens in seiner andere ÖVP-Politiker übertreffenden Fähigkeit, die Lage richtig einzuschätzen.

Im Detail aber zuerst seine Fehler.

Die größten Fehler des Sebastian Kurz

Da steht zweifellos das "Koste es, was es wolle" am Beginn der Corona-Krise an der Spitze, mit der alle Österreicher von den Folgen der Pandemie und der diversen Lockdown-Phasen befreit werden sollten. Das war ein schwerer wirtschaftspolitischer Fehler. Denn so wie derzeit der Versuch absurd ist, die Bevölkerung von den Folgen der dramatischen Energieverknappung zu befreien, so war es ja auch zu seiner Zeit schon ein ökonomisches Naturgesetz: Solche schweren externen Erschütterungen treffen unweigerlich immer alle Bürger. Und wer das populistisch verhindern will,

  • belastet die Zukunft der Bürger mit einem noch schwereren Schuldenrucksack,
  • setzt die notwendige Informationsfunktion von Preisen außer Kraft,
  • verursacht das Entstehen von nicht lebensfähigen Zombie-Firmen
  • und verhindert den Abfluss der knappen Arbeitskräfte zu den zukunftsträchtigsten Unternehmen.

Ein weiterer schwerer Kurz-Fehler war zweifellos der Abschuss von Herbert Kickl als Innenminister ohne wirklich haltbaren Grund, nachdem H.C. Strache wegen seines Ibiza-Gelalles zurücktreten hat müssen.

Ein ganz schwerer Fehler war weiters das Überlassen des Justizministeriums an eine linksradikale Politgefährtin des Peter Pilz, was zu seinem eigenen Abschuss führte. Kurz ging wohl wegen der Nichtvollendung seines eigenen Jus-Studiums instinktiv dem Thema aus dem Weg (wobei aber die ÖVP auch selbst in der Vergangenheit bei der Besetzung des Justizministeriums mehrfach eine unglückliche Hand hatte).

Kurz hat auch sonst in der Personalpolitik der ÖVP sowohl auf Regierungs- wie auch auf Klubebene mehrere schwere Fehler gemacht: Diese sorgten für ein totales Vakuum der ÖVP im Bereich von Justiz und Kultur sowie für eine völlig unzureichende Aufstellung in der Wirtschaftspolitik, wo ja früher ein exzellenter Finanz- oder Wirtschaftsminister immer in der ÖVP die fast genauso wichtige Nummer zwei gewesen ist.

Die Persönlichkeit

Nichtsdestotrotz war Kurz hinter Wolfgang Schüssel, Julius Raab und Josef Klaus der weitaus fähigste ÖVP-Chef. In der wahrscheinlich wichtigsten Eigenschaft eines Spitzenpolitikers übertraf er sogar auch diese drei: Das ist seine exzellente Kommunikationsgabe, mit der er sowohl unter vier Augen wie auch vor Tausenden Zuhörern Zustimmung und Sympathie auslösen konnte. Im Gespräch gelang ihm das nicht zuletzt durch die Fähigkeit, den Eindruck zu erwecken, am jeweiligen Gesprächspartner interessiert zu sein (was viele andere Politiker nicht einmal versuchen).

In einer anderen Hinsicht liegt er freilich hinter den genannten Drei zurück: Er war sachpolitisch sicher nicht so tief in die einzelnen diffizilen Materien der Politik eingedrungen wie diese.

Die politische Lage 2026

Fast in allen europäischen Demokratien bläst den Regierenden ob der gravierenden Folge der dichten Abfolge von Pandemie, Massenmigration aus der islamischen Welt und zwei vor allem die Energieversorgung bedrohenden Kriegen der Sturm ins Gesicht. Die Bürger waren jahrzehntelang von der Politik verwöhnt worden, dass ihnen diese alle Unbill fernhält, dass der Wohlstand ohne sonderliche Anstrengung immer größer wird. Das ist in Wahrheit überall auf Kosten der Staatsverschuldung gegangen, die nun nicht mehr tragbar und ausweitbar ist. Die ganze Entwicklung kann man auch als fatale Sozialdemokratisierung Europas bezeichnen, das nun von den Mehrfach-Schocks gegen die Wand geschleudert wird.

Daher herrscht auch in Österreich eindeutig Wende- und Wechselsehnsucht. Diese richtet sich überall nach rechts; vor allem weil die Linke – neben Angela Merkel und nationalen wie europäischen Höchstrichtern – eindeutig die historische Hauptschuld an der islamischen Migration trägt. Diese Wendestimmung kommt eindeutig der FPÖ zugute, käme aber ebenso eindeutig noch mehr einem wiederantretenden Sebastian Kurz zugute,

  • der ja der Regierungspolitik der letzten Jahre total ferngeblieben ist,
  • der den Österreichern in exzellenter Erinnerung geblieben ist,
  • der zum Unterschied von der FPÖ nicht den doppelten Makel der Russlandnähe und Covid-Verantwortungslosigkeit trägt,
  • der aber gleichzeitig auch für all das steht, was der FPÖ neben der Position als einzige Alternative zur Regierung auch sachpolitisch viele Sympathien zuträgt, ohne durch deren Russlandnähe abschreckend zu sein.

Die richtige Lageeinschätzung des Sebastian Kurz

Die folgenden Erkenntnisse hätte auch jeder andere ÖVP-Politiker treffen können, aber aus Political correctness, unter dem Druck des linken Medien-Mainstreams hat es kaum einer gewagt:

  1. Die Mehrheit der Österreicher hat mit Ausnahme der Kreisky-Jahre (der nicht zuletzt deshalb erfolgreich gewesen ist, weil er mit vielen ehemaligen Nazis kooperiert hat ...) immer rechts der Mitte gewählt.
  2. Daher ist für die ÖVP immer eine Mitte-Rechts-Positionierung (im Gegensatz zum orientierungslos bleibenden Mitte-Gerede) die richtige gewesen.
  3. Deren Eckpunkte heißen: "wirtschaftsliberal", "wertkonservativ", "der österreichischen Tradition, also dem Christentum verbunden", "sowohl zur mitteleuropäischen Nachbarschaft, der EU wie auch den USA orientiert" und "gegen die illegale Immigration kämpfend".
  4. Diese Positionierung kann im gegenwärtigen Parteienspektrum praktisch nur mit der FPÖ verwirklicht werden.
  5. Ein guter Teil der bürgerlichen Wähler lehnt eine Regierungsbeteiligung der SPÖ weit mehr als eine der FPÖ ab.
  6. Etliche ÖVP-Wähler wechseln sofort nach rechts, sobald Rot oder Grün von der ÖVP in die Regierung geholt werden.
  7. Die einstige Konfrontationslinie zur FPÖ zwischen deutsch-national und österreichisch-national ist seit Strache Geschichte.
  8. Für die Österreicher ist der Kampf gegen die islamische Immigration heute neben der Wirtschaftslage die zentrale Aufgabe der Politik.

Eine ganz ähnliche Lageeinschätzung wie Kurz haben auch schon Schüssel und Alois Mock gehabt. Nur ist Mock letztlich an der erbitterten Opposition des damaligen Erhard-Busek-Flügels gescheitert.

Die Realisierungs-Strategie

Es gibt in der gegenwärtigen Situation nur eine einzige politische Strategie, wie diese aufgelisteten Erkenntnisse erfolgreich in die wirkliche Politik umgesetzt werden können. Diese kann man in Anklang an die italienische Premierministerin als die Meloni-Strategie bezeichnen. Diese kann die ÖVP am besten im Konsens mit der FPÖ verfolgen.

Im Konsens würde das bedeuten, dass sich beide Rechtsparteien im Idealfall VOR der Wahl gemeinsam darauf festlegen, nachher die Regierung zu bilden, dass die erfolgreichere Partei den Bundeskanzler stellt, und dass man sich vor der Wahl auch öffentlich auf ein halbes Dutzend sehr konkreter Eckpunkte wie Abschiebungen, Pensionsreform, Anti-Gendern, Anti-Woke-Reformen, Abschaffung der Zwangsgebühren sowie eine Pro-Ukraine und Pro-EU-Außenpolitik festlegt, was zum Teil den FPÖ- und zum Teil den ÖVP-Positionen entsprechen würde.

Selbst wenn die FPÖ die Zustimmung zu einem solchen Pakt verweigert, sollte die ÖVP klugerweise auch ohne Zustimmung der FPÖ schon vor der Wahl sagen, dass man bereit ist, mit der FPÖ zu koalieren, ihr bei entsprechender Mehrheit auch den Bundeskanzler zu überlassen, sofern man sich auf diese Punkte einigen kann.

Eine solche Klärung schon vor der Wahl hat den italienischen Rechtsparteien zuletzt große Siege eingebracht, nachdem dort lange links regiert worden ist.

Kurz scheint derzeit weit und breit der einzige Politiker zu sein, der eine solche Strategie umsetzen kann. Das spüren die Österreicher ganz offensichtlich, anders wären diese Umfrageergebnisse nicht erklärbar, die eine ÖVP mit Kurz so viel besser abschneiden lassen als eine ohne Kurz. Die Österreicher spüren, dass es ohne Kurz weiter so gehen wird wie bisher: Die Mehrheit der Wähler steht rechts der Mitte, aber die Politik geht weiter nach links, weil ohne Schwarz-Blau immer Rot oder Grün in der Regierung sitzen.

Was wir uns nicht mehr lange leisten können.

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  1. Rosi
    08. April 2026 08:50

    ... daß er mit seiner Art Optimismus verbreiten kann, alleine, wie er die Dinge anspricht.
    Um weiterzukommen, rraus aus dieser problematischen Zeit, für Aufschwung und Neustart, braucht es neben wesentlicher Neuausrichtung jemand, der diesen Optimismus verbreiten kann .....



    • pressburger
      08. April 2026 10:09

      Jemand ? Ruf nach einem starken Mann ?



    • Rosi
      08. April 2026 10:25

      Ruf nach einem fähigen Bundeskanzler oder fähigen Vizekanzler, der genau diese Eigenschaft aufweist!



    • Rosi
      08. April 2026 10:30

      ...oder einen fähigen Bundespräsident mit dieser Eigenschaft wäre auch gut, natürlich, der die Interessen des ö Volkes vertritt.
      Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.



    • riri
      08. April 2026 16:49

      @Rosi
      Darum ist die nächste Wahl zum Bundespräsidenten direkt eine existenzielle für Österreich.
      Die nächste Wahl ist noch vor der Nationalratswahl, deswegen so wichtig.
      Wir, die Österreicher, brauchen einen integren Staatsmann zur Verteidigung der Republik.
      Jene, die sagen, dieses Amt ist eh nur für Hugo, das sind die Täuscher.



  2. Alexander Huss
    07. April 2026 21:47

    Ich unterstelle Dr. Unterberger nicht (im Gegensatz zu anderen Forumsteilnehmern), dass er einen Sebastian Kurz an der ÖVP-Spitze und eventuell als Bundeskanzler zurückhaben möchte.

    Dr. Unterberger zählte auf, welche Qualitäten Sebastian Kurz in seiner Zeit als Bundeskanzler aufwies. Die Linken hatten diese Qualitäten sofort als Gefahr erkannt und deshalb Kurz mit allen Mitteln, "koste es, was es wolle", abgeschossen.

    Ein Herbert Kickl kennt seit jeher nur Demagogie, verbales Gepolter und das Beleidigen anderer Politiker. Kickl, so kommt es mir vor, fehlt das gewisse Etwas, um auf Leute zugehen zu können und ihnen Vertrauen zu vermitteln.

    Sebastian Kurz wusste schon, warum er Kickl als Innenminister absetzte.



    • Arbeiter
      07. April 2026 22:26

      Na ja, Alexander Huss, ich gehöre zum dumpfen Volk, das dem Volkskanzler in spe im Festzelt auf dem Urfarmarkt zuhört und sich dann über das Absingen der ungetschenderten Bundeshymne freut. In einer schön gegliederten Rede hat er dort einmal sein Parteiprogramm verständlich gemacht. Meine akademischen schwarzen Brüder finden es unzumutbar, sich einmal eine Kickl Rede anzuhören. Sie verdienen ihren Untergang 2027.



    • Alexander Huss
      08. April 2026 21:02

      Sehr geehrter Arbeiter, ich denke in erster Linie an die verbalen Rundumschläge eines Herbert Kickl, entweder zum Aschermittwoch oder seine Wortwahl im Festzelt der Urfahraner Marktes in Linz.

      Herbert Kickl bleibt Lösungen schuldig; er teilt verbal aus aus, zeigt aber keine Alternativen auf.

      Ich möchte nur festhalten, dass ich niemanden, der an Herbert Kickls Politik Gefallen findet, als "dumpfes Volk" betrachte. Nichts liegt mir ferner als das.

      Und im Gegensatz zu Ihren Bundes- und C(K)artellbrüdern höre ich mir, gerade weil ich selbst C(K)artellbruder bin, Kickls Reden im FPÖ-TV genau an, um meine Schlüsse daraus ziehen zu können.



  3. ThomasMorus
    07. April 2026 20:27

    Und ich bin mit der ÖVP fertig. Auch ein Kurz könnte mich nicht „zurückholen“!
    Er ist mir genauso verhasst wie die anderen Österreich-Zerstörer dieser Partei…….



  4. ThomasMorus
    07. April 2026 20:24

    „So relevant“, „die politische Landschaft erbeben lassen“ - also ich weiß nicht!
    Ist das wirklich so oder ist Dr. Unterberger einfach ein Kurzfan und möchte das herbeischreiben?!?

    Nirgendwo sonst höre ich was vom Kurz.
    Meines Erachtens findet das Beben nur hier im Tagebuch statt…..



    • pressburger
      07. April 2026 23:36

      Ist Kurz relevant, oder für die ÖVP alternativlos ? ÖVP verloren, ideenlos, einziges Anliegen, Macht Erhaltung, braucht einen Retter.



  5. Attersee
    07. April 2026 19:06

    Der Blender Kurz hat uns die Grünen eingebrockt und konnte es nicht erwarten als Bundeskanzler mit den Grünen "im Schlepptau" durch Europas "Eliten" zu pilgern, um sich feiern zu lassen, um an seiner eigenen persönlichen Karriere zu arbeiten.

    Denen in der Volkspartei ist doch dieses Land völlig egal: Seit 40 Jahren fährt diese Partei Stadt und Land an die Wand, zuletzt fünf Jahre mit den Grünen und in Tirol 10 Jahre (Verhinderung des Ausbaus der Wasserkraft und der Tourismusgebiete etc.) ebenfalls mit links-grün.

    Mindestens die Hälfte in der ÖVP dickt in diese Richtung. Mit den "Scheinkonservativen" (Zitat Bernhard Heinzlmaier) ist kein Staat mehr zu machen, ich hoffe, die Mehrheit des Electorats lässt sich von Blendern und Lügnern nicht noch einmal täuschen!

    Und die ORF-Zwangssteuern kann sich die ÖVP samt Grünen, wenn sie (hoffentlich) aus sämtlichen Vertretungskörpern bald hinausfliegt, gleich mit ins Ausgedinge nehmen! Auf Nimmerwiedersehen!



    • Rupertus Meldenius
      07. April 2026 19:11

      Ja, schön wär's aber spielen tun sie es nicht!



    • Outback
      07. April 2026 19:25

      Ihr Wort in Gottes Ohr, dass sich die Mehrheit nicht noch einmal täuschen lässt! Ich wage das - zurückblickend auf die Wahlen in letzter Zeit - zu bezweifeln.



  6. veritas
    07. April 2026 19:03

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Die Irrelevanz des Sebastian Kurz ist in seiner Charakter- und Gewissenlosigkeit begründet. Menschen mit diesen ausgeprägten Wesenszügen haben in der Politik nichts verloren. Leider gibt es deren zu viele.

    Seine Relevanz kann man daran messen, dass viele glauben, er hätte sich gebessert.

    „Es gibt unendlich viel Hoffnung, nur nicht für uns“ (Franz Kafka)



    • elokrat1
      07. April 2026 20:05

      @ veritas
      ********
      Kurz wurde / wird von vielen (älteren) Frauen als der Wunsch-Schwiegersohn betrachtet. Nett und höflich, ein gewichtiger Grund um Kurz zu wählen.



  7. Cato
    07. April 2026 18:52

    Kurz hat mA vor allem seine eigene Karriere im Blick gehabt.

    Ich erinnere an ein Interview das Gabor Steingart mit dem jungen Star der österreichischen Innenpolitik geführt hat. Darin hat sich unvermittelt Kurz politisch als Transatlantiker bezeichnet und positioniert. Ein Signal an wirtschaftlich einflussreiche Kreise in den USA. Man könnte es auch als bereits als Anbiederung bezeichnen.

    Und diese explizit publizierte Positionierung hat ihm dann, nach Ende seiner politischen Karriere wirtschaftlich gedient.

    Man könnte das interpretieren, dass er vor allem sein eigenes Fortkommen im Fokus hatte. Und nicht Österreich

    Wir brauchen weder Transatlantiker noch Russlandapologeten in der österreichischen Politik sondern Poltiker die österreichische Interessen im Fokus haben.

    Das spricht gegen Kurz.



  8. Arbeiter
    07. April 2026 18:49

    Herr Unterberger steht in gewissem Gegensatz zu seinem Forum, weil er eher nicht an die Möglichkeit einer absoluten Mehrheit der FPÖ glaubt. Ob er an die Möglichkeit eines Sinneswandels der ÖVP glaubt? Das Forum glaubt ja an die Möglichkeit der Vernichtung der ÖVP, weil dieselbe linksradikal sei und damit einer Koalition mit der FPÖ unwürdig, kommt mir vor. Ich finde es unterhaltend.



    • GT
      09. April 2026 09:50

      Werter Kbr. Ich glaube nicht, dass die üblichen Verdächtigen hier das Forum repräsentieren, ich meine eher, dass sich viele Abonnenten nicht, genau wegen dieser Besserwisser und Raunzer gegen stringent vorgebrachte Argumentationen, in diese Diskussion einbringen.



  9. Arbeiter
    07. April 2026 17:37

    Ich danke WFL für seine geniale Ergänzung meines Vorschlags mit Möglichkeitssinn: Kurz dient unter Kickl und deckt die EU plus internationale Auslandsfront ab! Win-win-win- wohin man blickt! Kurz mega-herzeigbar und bestens Freund (alle Geschlechter und Paarungsvorlieben inkludiert) mit den Hebräern. Und mit Trump! Mit überhaupt allen ausser vielleicht dem Kim. Eine FPÖ mit deutlich über 40% plus eine ÖVP mit 26% oder so inklusive Kurzbonus...das wär doch was, wär es nicht?



  10. Rosi
    07. April 2026 15:50

    Das ist heute nur ein Nebenthema, aber dennoch wichtig. Jetzt, wo wieder langsam Vernunft und Realitätssinn einkehrt, und immer mehr Stimmen verlautbaren, es wäre sinnvoll, wieder mit Russland Kontakt aufzunehmen, (so Russland will,) die Sanktionen wieder beseitigen, Nordstream 2 zu reparieren, wäre es an der Zeit, das auch hier zumindest anzumerken, daß nicht Kickl ein Realist ist, und intelligent.



    • Rosi
      07. April 2026 15:50

      ...nicht nur Kickl ...



    • elokrat1
      07. April 2026 16:23

      Das ist die Strategie einer VP = Veräter Partei. Die hat mit Österreich absolut nichts (mehr) zu tun, außer abkassieren.



    • Rosi
      07. April 2026 16:49

      Das Interessanteste ist ja, daß die Bevölkerung nicht zu Russland oder Ukraine befragt wurde.
      Wir sind gefragt worden, ob wir einer EU Wirtschaftsunion beitreten wollen, deren Ziel es ist, den Frieden in Europa zu schaffen und zu erhalten.

      All die änderungen der Ausrichtung, die bisher erfolgt sind, sind im Grunde genommen im 'leeren Raum' vorgenommen worden, ohne Befragung des Volkes.
      Daher weiß kein Mensch, wie die Bevölkerung zu den einzelnen Fragen steht, und da schon jede Menge an Geld weg ist, ohne daß Details bekannt sind, wäre ein idealer erster Schritt, die Schuldenmacherei der EU sofort zu stoppen.



    • pressburger
      07. April 2026 17:22

      Ihr Optimismus in Ehren. Kann leider, betone, leider keine Anzeichen von Vernunft und Realitätssinn erkennen. Mangel, überall, aber das Dogma kein Handel mit Russland bleibt felsenfest.
      Das Dogma wird auch mit Kurz Bestand haben. Bedingung, Kanzler zu werden, sind Sanktionen, Kriegsbereitschaft. Wird von Kurz akzeptiert.



  11. Undine
    07. April 2026 15:44

    Mein Resumee:

    A.U. erwartet kurioserweise, daß KICKL und die FPÖ den WAHLHELFER für KURZ spielen sollen, um sich von diesem hinterher wieder eiskalt meucheln zu lassen.



  12. WFL
    07. April 2026 15:41

    Was noch für Kurz spricht: Seine internationale Vorzeigbarkeit.

    Es ist kein Zufall, dass er der erste österr. BK seit Menschengedenken ist, der im Weißen Haus (von Trump!) empfangen wurde. (Trump verschwendet seine Zeit nicht mit unwichtigen Leuten...)

    Und es ist sicher kein Zufall, dass er nach der Politkarriere als Unternehmer sofort überdurchschnittlichen Erfolg erzielte.

    Kurz ist ein Menschenfänger, das glaube ich sofort.
    Er könnte dadurch Kickl auf EU-Ebene den Rücken freihalten.

    Man kann nur hoffen, dass es nochmals zu einem Neubeginn kommt.

    (An alle, die an eine absolute Mehrheit der FPÖ glauben:
    Weshalb, glauben Sie, wurde der "ÖVP-nahe" Weissmann jetzt abgeschossen?
    Um eine neuerliche rote ORF-Spitze zu installieren.
    Und man glaubt tatsächlich, dass die FPÖ eine absolute Mehrheit gegen einen superroten ORF + APA + WKStA gewinnen kann?
    Da träume man mal schön weiter.....)



    • Ingrid Bittner
      07. April 2026 15:54

      @WFL: "(Trump verschwendet seine Zeit nicht mit unwichtigen Leuten...)" - da mögen sie wohl recht haben, aber Trump betreibt auch die Politik wie ein Business - er ist der ausgewiesenste Nichtdiplomat der Politik - und dass man mit Kurz Geschäfte machen kann, zeigen ja seine Freund und Partner.



    • pressburger
      07. April 2026 17:24

      Wer hat Kurz den Zugang zum Trump verschafft ? Apropos, Merz durfte auch ins Weisse Haus. Redezeit, 1 Minute 40.



    • Undine
      07. April 2026 17:33

      KICKL war als einziger österr. Politiker zu TRUMPS Feier anlässlich seines 2. Amtsantritts eingeladen!



    • elokrat1
      07. April 2026 20:23

      @ WFL *****
      Alphatiere vertragen sich (sehr) selten!



  13. Josef Maierhofer
    07. April 2026 15:35

    Ich habe das durchsucht und vermute, da in der Früh 2 gleichlautende oder auch unterschiedliche Posts von Dr. Unterberger sichtbar waren, ich habe nur auf dem ersten kommentiert, später war dann der zweite verschwunden.

    Möglich dass Sie dort meine Kopie kommentiert haben.



    • Josef Maierhofer
      07. April 2026 15:36

      Gehört zu @ Queen Consort ganz unten.



    • queen consort
      07. April 2026 21:51

      Leider ging da was schief - ich schrieb es der Technik, die hatten wegen Maierhoferpost und meiner Überschneidung keine Ahnung. Aber wenigstens stellten sie die Vormittags Postings wieder her, die auch allesamt verschwunden waren. Nun, war noch nie, seitdem ich hier bin, was doch schon Jahre ist. Meistens haut alles hin. Schönen Abend noch.



  14. Arbeiter
    07. April 2026 15:10

    Mir scheint, diesem Forum gebricht es an Möglichkeitssinn. Daher werfe ich meine theoretisch mögliche, unten kurz skizzierte Variante wieder ins Spiel: die Kräfteverhältnisse realisieren sich bei der nächsten Wahl so, wie die Umfragen schon länger sagen, also FPÖ unschlagbar vorne und dann lange nichts und dann die ÖVP, die nun zum Schluss kommt, es geht nur mit Kurz wieder aufwärts. Kurz sieht sich geschmeichelt und gebraucht und macht sich die ÖVP wieder untertan und unterwirft sich dem designierten Volkskanzler Kickl, dem es aber ohne ÖVP an der absoluten Mehrheit mangelt. Die SPÖ bliebe Babbler&Islampartei. Kurz dient dann treu dem Volkskanzler Kickl und beide erfreuen sich gemeinsam einer unbesiegbaren Zweidrittelmehrheit. Das ist unwahrscheinich, aber möglich. Daher die Sinnhaftigkeit des Möglichkeitssinns.



    • Outback
      07. April 2026 15:51

      @ Arbeiter
      Ihre theoretisch mögliche skizzierte Variante gibt es wohl nur in einer perfekten Welt, und dort hätte die FPÖ vermutlich die absolute Mehrheit, sodass es dieser Möglichkeit gar nicht bedarf :-). In unserer Welt wäre ich theoretisch bei Ihnen, ich glaube aber, dass in der Vergangenheit viel zu viel Porzellan zerschlagen wurde, um hier eine auf Vertrauen basierende Regierung zwischen diesen beiden Parteien aufbauen zu können. Hinzu kommt noch die Einflussnahme auf EU Ebene.



    • Factus est repente
      07. April 2026 16:26

      @Outback
      Eine perfekte Welt käme ohne eine FPÖ aus. In einer perfekten Welt wäre kein Platz für eine polternde FPÖ.



    • riri
      07. April 2026 16:33

      In der Nacht scheint der Mond, am Tage die Sonne. Was Herrn Arbeiter scheint, sind Überlegungen aus der Sagenwelt.
      Weder die CDU/CSU kann mit der AfD, oder die VP eine Koalition mit der FPÖ eingehen.
      Warum das so ist, entscheidet die jüdische Lobby.
      Das ist ja auch der Grund, warum sich die Verliererparteien zusammenschließen müssen,
      obwphl sie ideologisch diametral ausgerichtet sind. Deshalb entstehen auch Brandmauern.
      Wie sonst könnte man es verstehen?



    • sokrates9
      07. April 2026 16:56

      Die ÖVP ist voll auf dem Traumkurs der EU.Stelzner hat vorgestern bertont dass die EU für Oberösterreich ausgesprochen wichtig iat.Mit solchen Träumern kan man keinen AntiEU kurs führen, was die Stärke von Kickl wäre!



    • Rosi
      07. April 2026 17:00

      Man kann es nicht verstehen, @riri.

      Deshalb findet man beide Parteien eigentlich unwählbar, weil sie nicht Zusammenarbeiten.
      Man macht dennoch sein Kreuzerl, aber ohne Überzeugung oder Hoffnung, daß das sehr viel bringt.



    • Outback
      07. April 2026 17:02

      @ Factus est repente
      chapeau ;-)



  15. Ingrid Bittner
    07. April 2026 15:09

    Was sollte Kurz "relevant" machen?? Nix!! Wenn man als nicht ausgereifte Persönlichkeit als Notnagel einer Partei hinaufgehoben wird in unermessliche Parteihöhen, dann muss man damit rechnen, dass nix überbleibt.

    Wie hat die Oma doch immer so schön gesagt: Wer weit auffisteigt, wird weit obifalln.

    Ja und Kurz ist gefallen, finanziell vielleicht nicht, das hat er sich schon gerichtet, aber politisch ist er einfach eine Nullnummer, wer will denn den noch?



    • pressburger
      07. April 2026 17:28

      Antwort auf Ihre Frage, "Wer will denn den noch", ist Herrn A.U`s., Editorial von heute.



  16. Petronius von Bille
    07. April 2026 14:41

    Was ist damit gemeint? Das legendäre "Hobts scho gessen?" beim Altersheimbesuch?

    Ich gebe zu, Sebastian Kurz einst gewählt zu haben, was ich heute bereue, weil es ein Fehler war. Kurz ist ein begnadeter Blender, sonst nichts.



    • Altsteirer
      07. April 2026 15:07

      als an' folsche'r Fufzger! hat er sich für mi z'letzt zagt!



    • ThomasMorus
      07. April 2026 20:33

      Ja, ist mir leider auch passiert.
      Auch beim Klestil.

      Generell habe ich zu viele Wahlen an die „Schwarzen“/„Türkisen“ verschwendet…..
      Passiert mir nie wieder!!!!

      Das habe ich mir geschworen, als der gschissene Kurz die Grünen wieder ins Parlament und auch gleich in die Regierung geholt hat!
      Nie wieder ÖVP!



    • riri
      07. April 2026 23:01

      Wegen des erfolgreichen Misstrauensantrages im Parlament musste Kurz zurücktreten.
      Ein paar Tage später wurde Kurz als Bundeskanzler wieder angelobt. Was hat sich an Kurz so
      verändert, in den wenigen Tagen, dass wieder ein Vertrauensverhältnis zustande kam?
      Ich bin kein Verfassungsjurist, aber das stinkt doch gewaltig.



  17. Outback
    07. April 2026 13:43

    Zur Erinnerung: Nach dem „Ibiza-Skandal“ (aus meiner Sicht letztlich nicht mehr als ein Sturm im Wasserglas) war nach der Verabschiedung von Strache mit Nachfolger Hofer zunächst alles auf Schiene. Kurz hat dann den Innenminister ohne ersichtlichen Grund (für Kurz mag es schon Gründe gegeben haben…) abgeschossen und die schwarz-blaue Koalition gesprengt, um die Grünen (!) in die Regierung zu holen. Gab es da nicht einen schon seit längerer Zeit bestehenden Sideletter oder LOI? Wer sollte Kurz noch vertrauen?



    • Altsteirer
      07. April 2026 15:10

      net mehr als a "bsoffene Gschicht" war's



    • pressburger
      07. April 2026 17:31

      Nicht ganz am Puls der Zeit. In der Zwischenzeit, weiss ein jeder Zweitklässler, der Kickl war es, der die mögliche Koalition verunmöglicht hat. Kurz ist konstruktiv, durch und durch, konstruktiv.



    • Outback
      07. April 2026 17:44

      ja, pressburger, ORF sei Dank.



  18. sokrates9
    07. April 2026 13:35

    Kurz als Führer der ÖVP kann ichh mir nicht vorstelölen.Der ist doch mit all den lokalen Landeskaisern einfacxh Schlitten gefahren, Es gibt noch ein von allen unterschroebenes Papier kurz zu folgen!Diese Landesparvenus vergessen sicher nicht!dass sich Kurz diesen Intrigantenstadel antut glaube ich nicht:Anders mit eigener Partei, gesponswert von ein paar Wirtschaftsdbossen denen bei der linken ÖVP die Felle davonschwimmen.Sollte man Österreich retten wollen ist es nötig voll gegen die EU zu stellen, Klima, Migration,Energie in den Mittelpinkt zu stellen, aus mit Kriegstreiberei und Ukrainesposering.Da istves bessser EU .- verfahren zu riskieren, die erst nach Implusion der EU wirksam werden.Kickl Kurz wäre Traumteam,Kurz macht Außenpolitik im Sinne Österreichs. Ihm traue ich Wandel zu, den rückgradlosen ÖVPlern nicht im Geringsten!



    • Ingrid Bittner
      07. April 2026 15:28

      @sokrates9: zu den von ihnen angesprochenen EU-Vertragsverletzungsverfahren gibt es ein wirklich lustiges Video.
      Hr. Hammer, FPÖ - Abgeordneter aus Wels (da gibt's den erfolgreichsten FPÖ Bürgermeister ohne Schulden) hat sehr eindrucksvoll gezeigt, was es mit diesen Verfahren so auf sich hat, unbedingt anschauen:

      https://www.youtube.com/shorts/-DD3lX7KLmA



    • riri
      07. April 2026 17:26

      Danke Frau Bittner, klasse



  19. Pennpatrik
    07. April 2026 13:29

    Nicht zu vergessen: Die Blödheit der Wähler, die glauben, dass der Austausch einer Person eine andere Partei formt.
    Wodurch unterscheidet sich denn die Stocker- von der MitterlehnerÖVP?



  20. Arbeiter
    07. April 2026 13:10

    In der theoretischen Variante, dass Kurz dem Kickl treu dient, könnte es ein unschlagbares Zweidrittelgespann werden.



  21. Whippet
    07. April 2026 12:41

    Alle Bloggerbeiträge vor etwa 12h sind nicht mehr da. Frau Kupf, Arbeiter…….
    ????????



  22. queen consort
    07. April 2026 12:34

    Gegen einseitige „Berichte“ über Israel und Co:
    Einige Monate vor seiner Ermordung schrieb Charlie Kirk einen Brief an den israelischen Ministerpräsidenten, in dem er auf ein Problem hinwies, das jeder Verteidiger Israels nur allzu gut kennt. Lügen über Israel verbreiten sich im Internet wie ein Lauffeuer. Bis die Wahrheit ans Licht kommt, hat sich die falsche Darstellung bereits festgesetzt – in Redaktionen, auf dem Campus, in den Wohnzimmern. Charlies Lösung war das Israel Truth Network – ein Schnellreaktionssystem, das klare, faktenbasierte Inhalte liefert, die direkt auf die Behauptungen eingehen, die an diesem Tag Schlagzeilen machen, unterstützt durch eine Website mit ausführlichen Hintergrundinformationen zu allen wichtigen Themen rund um Israel. Er und unser Team bei Israel365 hatten bereits gemeinsam mit dem Aufbau begonnen, als er ermordet wurde. Wir beschlossen, dass wir seine Idee nicht mit ihm sterben lassen konnten.
    Link: theisraeltruthnetwork.org



  23. queen consort
    07. April 2026 12:32

    Gegen einseitige „Berichte“ über Israel und Co:
    Einige Monate vor seiner Ermordung schrieb Charlie Kirk einen Brief an den israelischen Ministerpräsidenten, in dem er auf ein Problem hinwies, das jeder Verteidiger Israels nur allzu gut kennt. Lügen über Israel verbreiten sich im Internet wie ein Lauffeuer. Bis die Wahrheit ans Licht kommt, hat sich die falsche Darstellung bereits festgesetzt – in Redaktionen, auf dem Campus, in den Wohnzimmern. Charlies Lösung war das Israel Truth Network – ein Schnellreaktionssystem, das klare, faktenbasierte Inhalte liefert, die direkt auf die Behauptungen eingehen, die an diesem Tag Schlagzeilen machen, unterstützt durch eine Website mit ausführlichen Hintergrundinformationen zu allen wichtigen Themen rund um Israel. Er und unser Team bei Israel365 hatten bereits gemeinsam mit dem Aufbau begonnen, als er ermordet wurde.
    Wir beschlossen, dass wir seine Idee nicht mit ihm sterben lassen konnten.

    Was hat er den mitgebracht in seinen politischen Aufstieg? Keine Erfahrung, abgesehen von seiner Tätigkeit bei der ÖVP-Jugend und der angeblichen Erfindung des "Geilomobils", ein nettes, wenn auch sehr weiches Gesicht, keine Ecken und Kanten, aber elastisch nach fast alles Seiten.

    Das ist für mich kein richtiger Politiker, ein richtiger Politiker steht für seine Ideale, auch wenn es persönliche Nachteile bringt.

    Kurzu hat immer nur für seinen persönlichen Vorteil gewerkelt. Seiune Parteifreunde hat er doch auch alle fallen lassen wie heiße Kartoffeln, wenn einer nichts mehr bringt, dann tschüss.



  24. pressburger
    07. April 2026 17:41

    @Ingrid Bittner
    Danke für den Widerspruch. Teile leider nicht Ihre idealisierende Vorstellung von einem Politiker. Macht korrumpiert, politische Macht Korrumpiert.



  25. Arbeiter
    07. April 2026 11:07

    Dass Kurz unter Kickl dienen würde, kann ich mir eher nicht vorstellen. Ich glaub, da regiert er lieber kommerziell sein eigenes Imperium.



    • pressburger
      07. April 2026 11:12

      So war das auch nicht gemeint. Kurz, in aller charismatischen Herrlichkeit, Kickl für die Drecksarbeit.



    • Orakel
      07. April 2026 12:43

      Herrlich Arbeiter un pressburger mit ihren Aussagen!



  26. Politicus1
    07. April 2026 11:05

    Ganz egal, wer an der Spitze der FPÖ und der ÖVP in die Wahl zieht - ein Wahlbündnis (wie Meloni es gemacht hat) ist unbedingt erforderlich. Mit klaren Ansagen der gemeinsamen Regierungsvorhaben. (wobei Antigendern nicht vorrangig sein muss ...)



    • pressburger
      07. April 2026 11:15

      Herr A.U. ist anderer Meinung. Politik wird personalisiert. Drastisch bei der ÖVP. Kurz soll die Niete sein, von der die Partei noch zusammengehalten wird. Letzte Niete, bevor das VP Schinakl absäuft.



  27. Arbeiter
    07. April 2026 11:01

    Das hochgebildete Forum hier könnte sich doch auf eine Blauschwarze Koalition als Fixpunkt einigen? ÖVP auf jeden Fall mit der FPÖ und keinesfalls mit Rotgrüneos! Komme, was da wolle.



    • pressburger
      07. April 2026 11:18

      Aufwachen. Zuerst müsste die ÖVP eine bürgerliche, konservative, volksnahe, Partei werden, um sie konservativ nennen zu dürfen, um einer Koalition mit der FPÖ würdig zu sein. Die ÖVP ist im aktuellen Zustand eine unwürdige Organisation.



    • Arbeiter
      07. April 2026 11:22

      Pressburger, ich sehe den Pudding ÖVP als formbar in Ihre Richtung. Daher meine Vorstellung oben von einer gefesselten, geknebelten und kastrierten ÖVP unter Kanzler Kickl.



    • Outback
      07. April 2026 12:22

      @Arbeiter
      Wahlversprechen ohne Garantien?



    • Orakel
      07. April 2026 12:46

      Arbeiter - formbar oder amöboid?



  28. elokrat1
    07. April 2026 10:49

    Auch ein Hr. Kurz wird keine Änderung herbeiführen können, oder wollen!?, solange EU-Befehle umgesetzt werden (müssen), wird sich entscheidendes weiter verschlechtern. Radikalität nimmt in allen Bereichen laufend zu, nicht jedoch in den Bereichen, wo diese erforderlich wäre, um die naiven Entscheidungen der letzten Jahrzehnte und deren Folgen aufzuheben. Neben der Radikalität im öffentlichen Bereich, nimmt sie auch in der Justiz zu. Radikale ideologisch bedingte Urteile schützen Täter und benachteiligen Opfer, aber auch die radikalen Entscheidungen der Höchstgerichte führen zu unumkehrbaren Benachteiligungen der Stammbevölkerung, die letztlich zum Untergang der europäischen Kultur führen werden. Hauptsache, die EU-Befehle wurden ohne aufzumucken umgesetzt.



    • Outback
      07. April 2026 10:54

      @ elokrat1
      Die Umsetzung von Befehlen beschränkt sich vermutlich nicht nur auf solche der EU.



    • pressburger
      07. April 2026 11:20

      Vorteil, Kurz Kanzler. Die Befehlskette wäre kürzer. Kurzens Draht nach oben, das rote Telefon.



    • elokrat1
      07. April 2026 16:32

      @ Outback
      Korrekt, nicht nur, aber leider am wirkungsvollsten, im Bezug auf Zerstörung.



  29. Outback
    07. April 2026 10:42

    Was macht unseren Blogmaster so sicher, dass Kurz – im Gegensatz zu Stocker – allfällige Koalitionsgespräche nicht wieder mit unerfüllbaren Forderungen gegenüber der FPÖ scheitern lassen würde? Die Folgen wären verheerend. Man bedenke: Kurz hat schon einmal die Grünen (ich wiederhole mich: ohne Not) in die Regierung geholt.
    Nebenbei bemerkt ist interessant, dass Dr. U., wenn auch bei weitem nicht vollinhaltlich, schwere Fehler von Kurz aufzählt, aber keinen einzigen Erfolg, den dieser erzielt hätte. Im Übrigen hätte jeder einzelne der aufgezählten schweren Fehler schon damals einen Rücktrittsgrund dargestellt, und keinesfalls einen Anlass für eine Wiederauferstehung.
    Eine richtige Lageeinschätzung bringt nicht viel, wenn man nicht nach den Erkenntnissen handelt. Es gilt: Acta Non Verba! Und davon ist Kurz meilenweit entfernt. Man möge auch in Erinnerung behalten:



    • Outback
      07. April 2026 10:42

      Die ÖVP hat es vorgezogen, abgesehen von den Neos und ihrer Außenministerin mit der Babler-SPÖ mit horrenden Zugeständnissen zum eigenen Nachteil eine Regierung zu bilden, nur um die sicher nicht überzogenen Wahlversprechen der FPÖ scheitern zu lassen.



    • pressburger
      07. April 2026 11:27

      @Outback
      Würde Kurz im Falle seines come back weiter so führen. ÖVP+SPÖ+Neo+Grün. Kurz weiss er ist eine Marionette, seine Puppenführer halten sich Kurz als Marionette, jeder politisch denkender Mensch weiss, Kurz ist eine Marionette. Fantasien, noch ist Kurz nicht da und soll mit der FPÖ verhandeln ?
      Für wie blöd hält man die FPÖ, wieder in die ÖVP Falle zu tappen. Stocker oder Kurz, egal.



    • Wyatt
      07. April 2026 12:16

      ***********
      ***********
      ***********



    • Undine
      07. April 2026 15:16

      @Outback

      *************************************!

      A.U. sieht KICKL und die FPÖ in Wahrheit nur als RETTER der ÖVP! DAFÜR soll sich die FPÖ hergeben??? Um bald darauf wieder abgewatscht zu werden??? Was für eine abstruse Idee! Die Schwarzen müssen schon selber schauen, wenn sie überleben wollen, um ihre Pfründe zu sichern.



  30. rowischin
    07. April 2026 10:42

    "Die Lage richtig einschätzen". Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Weder Lage einschätzen kann er noch hat er Menschenkenntnis



  31. Specht
    07. April 2026 10:41

    Kurz ist in guter Erinnerung bei dem Rest der ÖVP, die schon 40% FPÖ Wähler haben keine guter Erinnerung an Kurz, hat er doch ohne Grund einfach mit Kickl gebrochen.



  32. Undine
    07. April 2026 10:40

    Warum hat der "nichtvollendete Jurist" Sebastian KURZ nicht die Zeit genützt, sein Jus-Studium weiter zu betreiben, um es zu vollenden? Geld müßte er ja reichlich dank üppigen Kanzler-Einkommens zurückgelegt haben. Und nein, ich kann mir nicht vorstellen, daß seine Landsleute wirklich sooo begeistert von ihm sind. Weshalb denn? Wegen seiner Freundlichkeit und Gelassenheit und seiner gepflegten Erscheinung? Die hat er übrigens mit allen von den "Regenten hinter den Kulissen" ausgewählten Politikern gemein.

    Nach alledem, was vorgefallen ist, kann ich mir nicht vorstellen, daß er mit Herbert KICKL (womöglich als Kanzler!) an einem Strang ziehen würde; das ist bestenfalls Wunschdenken. Ebenso spricht KURZENS Neigung, sich mit zwielichtigen Freunden (siehe Thomas SCHMIDT oder den Restaurantbesitzer Martin HO!) zu umgeben, gegen eine Wiederkehr von KURZ.



    • Specht
      07. April 2026 10:47

      Liebe Undine, habe soeben erst ihren Artikel gelesen und ein gelbes Minus darunter entdeckt, ohne dass ich es angeklickt habe! Es spukt hier möglicherweise. ;-)



    • Outback
      07. April 2026 10:49

      @ Undine
      Ich teile Ihre Bedenken zu 100 Prozent.



    • Specht
      07. April 2026 10:51

      Zum Ausgleich des Daumen unten ,für Undine:
      *************************************************



    • pressburger
      07. April 2026 11:32

      Eine Erklärung für das anhaltende Kickl einprügeln. Um so schlechter man Kickl macht, um so besser kommt Kurz zu Geltung.
      Kurz ist eine sprechende Schaufensterpuppe. Immer adrett daherkommend, immer die nächste Phrase trälernd auf den Lippen.



    • Undine
      07. April 2026 11:34

      @Specht

      Mir ging‘s gestern genauso bei @sokrates9! Ich werde es verkraften! ;-)



    • elokrat1
      07. April 2026 16:45

      @ Undine ***
      Immer häufiger ist zu bemerken, dass Bildung in der Politik nicht erforderlich ist, im Gegenteil, Bildung ist ein Hindernis!!



    • Undine
      07. April 2026 17:08

      Dem Sebastian KURZ attestiere ich Oberflächlichkeit!



  33. Orakel
    07. April 2026 10:23

    Was Kurz so relevant macht?
    Artikel wie dieser hier, jetzt beinahe schon täglich!
    Steter Tropfen....

    Kurz ist bei vielen unten durch!

    Heute spricht mna von geplanten Verschwörungen den weltweiten Zusammenbruch fördernd - der Ukrainekrieg, Israel das rund um sich Kriege führt, den es nicht gewinnen kann! Und mitten drinn der durch Zionisten gesteuerte Trump. Weiters wird die jetzt erzeugte Energieverknappung diese Welt an ihre Grenzen bringen.

    Und da gehört ganz sicher das kleine Rädchen, der Kurze dazu!
    Der Mann ist sicher nicht der Retter Österreiches!
    Der Mann hat eine Aufgabe zu erfüllen.

    Seine 1. Aufgabe ist die ÖVP zu retten, oder eine neue Partei zu gründen!
    Warum? Um die Rechten zu schwächen, zu kontrollieren!

    Untertsützungsgelder dafür werden wohl in Mengen fließen/müssen aber ganz sicher nicht in vollem Umfang gelistet werden!
    Das ist rundherum ein abgekartetes Spiel um den Basti Phantasti zu puschen!
    Palantier und Israel stehen dahinter und sicher noch einige mehr!



    • pressburger
      07. April 2026 11:38

      Kurz ist Leyens Wunschschwiegersohn, Godfather Webers Günstling. Kurz, sollte er in die Politik zurückkehren, wird sich an enge Grenzen halten müssen, in einem Korsett eingeschnürt sein. Aber, vielleicht stört die EU Zwangsjacke Kurz nicht.



  34. Josef Maierhofer
    07. April 2026 10:16

    Na, ja, es fehlen aber noch viele Fragen, die zu beantworten wären, wie etwa diese, wie steht Kurz zu Merz, Van der Leyen, Weber in der EU, will dort im Chor gegen den Willen der Österreicher singen, wie etwa Stocker, vorher hat er Merkls Lied gesungen. Oder wie steht Kurz zu Österreichs Neutralität, wenn Dr. Unterberger 'Pro Ukraine' postuliert, oder wie würde er, gesetzt den Fall, als Vizekanzler Herrn Kickl gegenübertreten und gleichzeitig kooperieren müssen.

    Was ich aus dem ganzen Artikel herauslese, ist der verzweifelte Versuch die Pfründe der (V)P zu retten und über die enormen Schandtaten der (V)P gegen Österreich zu schweigen, wo sind denn die Kurz'schen 'Corona Milliarden' gelandet, oder warum werden die 'Brunner Milliarden' nicht besprochen. Nehammer wird für diesen Raubzug gegen Österreich mit einem 'Bankster Job' belohnt, Brunner mit einem EU-Kommissar-Job, das kommt ja nicht von ungefähr.

    Sonst wäre auch noch zu sagen, dass er sich auch von den Anschuldigungen der >



    • Josef Maierhofer
      07. April 2026 10:27

      > WKStA noch nicht wirklich befreien konnte, so, dass jeder Österreicher tatsächlich verstehen kann, dass er unschuldig ist.

      Sonst ist da dann auch noch die (V)P und ihre 'Pfründesucht' und Freunderlwirtschaft ein mächtiger Klumpfuß, auch Kurz selbst hat seine mehr oder weniger geeigneten Parteikameraden 'in Positionen' gehievt und er hatte nie ein gutes Händchen für ehrliche und wirkliche Fachkräfte.

      Nun auch die 'Stimmenverteilung per Vorwahldeklaration' ist eigentlich so ein Versuch, die Pfründe der (V)P zu retten und ein Absacken auf den derzeitigen Stimmenanteil laut Umfragen zu verhindern. Das wäre natürlich ein gutes Recht der (V)P.

      Das wesentliche aber wäre Besinnung, Umkehr und Arbeit FÜR Österreich.

      Bloß die charismatische Figur 'Sebastian Kurz' ohne Deklaration und tatsächlicher Umkehr und Hinwendung zum österreichischen Volk, das mit Hauptschuld fähiger Beteiligung der (V)P in diese Situation gebracht wurde, wird vermutlich zu wenig sein.



    • Josef Maierhofer
      07. April 2026 11:25

      @
      'Nun auch die 'Stimmenverteilung per Vorwahldeklaration' ist eigentlich so ein Versuch, die Pfründe der (V)P zu retten und ein Absacken auf den derzeitigen Stimmenanteil laut Umfragen zu verhindern. Das wäre natürlich ein gutes Recht der (V)P.'

      Aber nicht gut angekommen ist stets der Verrat der (V)P an den eigenen 'Vorwahldeklarationen', die Wählertäuschung. Das hat das Vertrauen in die (V)P verjagt.



    • queen consort
      07. April 2026 12:35

      Der Fehler liegt bei der Technik - weiß nicht, in wessen Kommentarbereich mein Kommentar rutschte. Sorry, ich versuche mal die Admin zu kontaktieren.



    • Josef Maierhofer
      07. April 2026 15:37

      @ queen consort

      Ich habe das durchsucht und vermute, da in der Früh 2 gleichlautende oder auch unterschiedliche Posts von Dr. Unterberger sichtbar waren, ich habe nur auf dem ersten kommentiert, später war dann der zweite verschwunden.

      Möglich dass Sie dort meine Kopie kommentiert haben.






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