Jeder, der das österreichische Parlament besucht, hat diese Erfahrung gemacht: Im gesamten Security-Personal, mit dem Besucher da beim Einlass intensiv zu tun haben, befindet sich höflich ausgedrückt offenbar kein einziger, bei welchem Deutsch die Muttersprache oder Höflichkeit die Haupteigenschaft ist. Dafür zeigen einem die dort beschäftigten Herren, wie sehr sie vom Gefühl der eigenen Macht überwältigt sind, wie sehr sie sich offenbar im Recht glauben, Besucher, also in aller Regel österreichische Bürger, von oben herab zu behandeln, als ob diese lästige Bittsteller wären. Das ist eine Schande für diese Republik und die Demokratie.
Dabei sollte das Parlament sowohl Herz- wie auch Auslagenstück der österreichischen Identität sein. Immerhin kommt der Großteil der Schulklassen und Besuchergruppen aus den Bundesländern, denen durch ihren Besuch im Parlament dieses Land und seine Demokratie mehr als durch jede andere Institution auch emotional nähergebracht werden sollten. Mit dem man sich identifizieren können soll. Letztlich sollte das Parlamentspersonal so wie die Belegschaft in einem guten Restaurant oder Hotel von der ersten bis zur letzten Sekunde bemüht sein, bei den Gästen einen guten Eindruck zu hinterlassen, ihnen das Gefühl zu geben, willkommen zu sein und sich daheim zu fühlen. Das gelingt aber im österreichischen Parlament in keiner Weise.
Bei relativ vielen Besuchen in ausländischen Parlamenten habe ich gesehen, dass dort oft Polizisten oder Soldaten solche Aufgaben übernommen haben. Die sind zwar auch keine Hotelportiere an Freundlichkeit, die sind aber viel besser gedrillt auf höfliches und korrektes Verhalten, die reden etwa – in englischsprachigen Parlamenten – den Gast mit "Sir" an. Gewiss eine Kleinigkeit, aber jedenfalls empfindet das der Besucher als ein Zeichen des Respekts.
Gewiss, jene Menschen im Parlament, die Besuchergruppen nach dem Fegefeuer der Securities dann führen, sind in aller Regel sehr gut ausgebildet und freundlich. Was aber nichts an der Wichtigkeit des ersten Eindrucks ändert.
Immerhin kommt alljährlich mehr als eine halbe Million Besucher in jenes neoklassizistische Haus am Ring, von dem im repräsentativen System der Bundesverfassung das ganze Recht ausgeht. Vor allem seit dem durchaus gelungenen Umbau und der Totalrenovierung des Parlaments ist die Neugier der Bürger auf das Parlament etwas gestiegen, was eigentlich erfreulich wäre.
Immerhin diskutieren manche in der Parlamentsführung jetzt die Schaffung einer eigenen Personalagentur, die all diese Abläufe professionalisieren soll, die auch billiger sein soll. Angeblich – in Wahrheit kaum vorstellbar – ist die Finanzprokuratur dagegen, weil dadurch die Verwaltung unterminiert würde. Das ist ja ein rein formaljuristisches Argument. Der erste Eindruck, den das Herz der Demokratie auf die gekommenen Bürger macht, sollte aber jedenfalls viel wichtiger sein als solche Argumente.
Der erste Eindruck ist umso wichtiger, als der gleichsam vorletzte Eindruck, der Blick aufs Parlamentsplenum, ein durchaus durchwachsener ist. Auch wenn für professionelle Beobachter völlig klar ist, dass Abgeordnete noch vieles andere tun, als einander im Plenum zuzuhören, dass sie in vielen nicht öffentlichen Ausschüssen sitzen, Entwürfe und Anfragen planen, so bleibt halt doch in vielen Schulklassen der Eindruck hängen, dass ein großer Teil schwänzt, dass viele Anwesende nicht zuhören, sondern am Laptop arbeiten oder mit Handy kommunizieren. Auch bei diesen elektronischen Tätigkeiten geht es zwar meist um politische Arbeit – aber in Schülern kommt unweigerlich der Vergleich mit ihrer eigenen Lage auf, wo ihnen häufiges Schwänzen und noch häufigeres Handy-Bearbeiten zumindest in den meisten Schulen ziemliche Probleme einbringen würde.
Auch die oft aggressive Debattenkultur und die gegenseitigen Beschimpfungen sind das Gegenteil von dem, was man den jungen Menschen als Mindestmaß an Höflichkeit beizubringen versucht hat.
Und am allerschlimmsten ist das, was die Österreicher über die sogenannten parlamentarischen Untersuchungsausschüsse lesen und hören müssen. Da haben sie zwar keinen Zutritt, sondern nur die klassischen Medien. Aber aus diesen erfahren sie immerhin penibel,
- wie mies und verächtlich da Zeugen behandelt werden,
- wie wenig diese Ausschüsse einer korrekt ablaufenden Gerichtsverhandlung gleichen (obwohl sich die Parlamentarier gleiche Macht wie ein Gericht verschafft haben),
- was für eine Geldverschwendung solche Ausschüsse darstellen, in denen nie etwas herauskommt,
- oder dass, wie im gegenwärtigen Ausschuss nach der x-ten Sitzung, die tolle Erkenntnis das einzige Resultat ist, dass in Polizeiautos doch künftig besser Wasserthermometer mitgeführt werden sollten.
Wenn die Abgeordneten langfristig am eigenen Job interessiert sind, dann sollten sie sich mehr um das eigene Verhalten sorgen wie auch um den Gesamteindruck des Parlaments. Denn sonst entsteht in den Menschen langsam ein Überdruss an der repräsentativen Demokratie. Und niemand weiß, ob nach dieser etwas Besseres nachkommt. Besser wäre einzig eine direkte Demokratie, in der Parlamente nur noch eine Nebenrolle haben (und auch deutlich kleiner werden können), in der das Volk sich selber verantwortungsbewusst zeigen und die letzte Entscheidung an sich ziehen kann.
Durchaus möglich wäre freilich auch, dass sich statt dessen der so gefährliche Ruf nach dem "starken Mann" durchsetzt, der mit "der Quatschbude aufräumt". Denn das seit Jahrzehnten so krampfhaft versuchte und doktrinär diktierte Lernen aus der Geschichte ist weitestgehend gescheitert. Denn dabei haben junge Menschen zwar gelernt, welche Gesten, welche Symbole, welche Formeln des Teufels sind. Aber das Wichtigste lernen sie nicht: die Verantwortung als Bürger, die Schwierigkeit der Zusammenhänge, die innere Bedeutung eines Rechtsstaats, das Denken an die Zukunft, das faire und tolerante Miteinander.












OT---aber die nächste künstlich erzeugte und künstlich aufgeblasene Pandemie samt "Impfung" kommt bestimmt, zumal getuschelt wird, daß ausgerechnet LAUTERBACH nächster WHO-Chef werden soll:
"Meine Anhörung in Italien l Prof. HOMBURG"
"Bericht über eine sachliche Corona-Anhörung im Südtiroler Landtag. Aber in der Zeitung stand danach etwas ganz anderes. Ein Lehrstück über Manipulation während und nach der Coronakrise."
https://www.youtube.com/watch?v=VK_tQTZzek8
"Waffenruhe: Hat TRUMP sich verzockt?"
https://www.youtube.com/watch?v=0y2Dt6kn_2A&t=2s
„Wenn auch die Worte geschrieben sind:
‚Nicht pflückt die Blüten! Sind lebend Wesen!‘
Die Zeichen vermögen nichts wider den Wind,
denn der Wind kann nicht lesen.“
Ich werde mich hüten, mir das live zu geben und damit auch die beanstandete Security. Die Übertragungen im Fernsehen reichen über die Maßen. Ohne generalisieren zu wollen, es gibt bestimmt (mehrere) Ausnahmen, aber so einen unhöflichen, frei von jeglichem Benehmen und schlecht erzogenem primitiven Haufen findet man außerhalb des Sitzungssaales kaum. Man ignoriert den Redner, wendet sich bewusst und demonstrativ ab, um ihm seine Missgunst auszudrücken oder quatscht unqualifiziert dazwischen, schwätzt mit dem Nachbarn, telefoniert, schreibt SMS, spielt am Handy oder am Laptop, und das unverfroren und ohne jeglichen Genierer vor laufenden Kameras. Nationalrat und Bundesrat gleichermaßen. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich habe nichts gegen hart geführte Debatten, aber der Anstand sollte doch gewahrt werden. Insbesondere von gewählten Volksvertretern!
Undifferenzierte Menschen kennen keine Scham. So wie sich die meisten Abgeordneten zum Nationalrat benehmen, ist eine bodenlose Frechheit, ein Betrug am Wähler. Diese bezahlten Diener des Volkes, kümmern sich nicht um die Anliegen des Volkes, sondern empfangen Befehle. Der Grund, warum sie in ihre Laptops glotzen. Nichts verpassen, immer zu Diensten sein, gehorchen.
@Outback
Goldrichtige Worte!******************+++!
Ein Bekannter hat nach einem Parlamentsbesuch zu mir gesagt: "Die sollen uns vor Islamisten schützen?!? Die schauen ja selbst aus wie Islamisten!"
So ein islamophober Rassist aber auch! ;-)
Wenn es nur die Optik wäre! Auch manche Autochthone entsprechen heute nicht den früher üblichen Erscheinungsbildern. Der Unterschied ist, diese haben meistens keine Motive für (religiöse) Morde!
Ich hab noch Soberls ?00000 Euro Goldflügel gesehen! Ein Bekannter, einerseits Arzt, andererseits Musiker, hat darauf sogar ein paar Takte geklimpert! Wow!
@D.E.O
Meinen Sie jetzt Nehammer?
Ich finde die aktuelle Wendung der Weissmann Geschichte urgeil. Die Feminismus Maschine ORF in jeder Hinsicht blamiert. Westenthaler hatte auf ganzer Linie recht.
@Arbeiter:Heute Mittwoch ist Westenthaler in Oe24. Bin neugierig was er zu erzählen hat.
Habe gerade das Fellner TV laufen. Aktuell noch kein Wort von der Geschichte. Freu mich schon.
Westenthaler muss aufpassen, die ORF-Jurist*Innen, auch Hyänen genannt, warten schon. Geld ist kein Problem!?
Kickldiskussion ausgezeichnet. Nun Westenthaler.
Warum muss ich gerade an das abgesagte Happel Stadion-Konzert denken!
Es wurde berichtet, dass Personen mit islamistischem Hintergrund als Security-Mitarbeiter bei den Konzerten hätten arbeiten sollen!!?, was als "Schlupfloch für Terror" bezeichnet wurde.
Sicher nur Fake, die Bevölkerung darf nicht verunsichert werden.
Völlig eindeutige Assoziation!
Leider nie OT. Da es auch hier Menschen gibt, die meinen, die Quellen über negative Israelberichte wären schon in Ordnung/bzw. zweitrangig, hier ein Beitrag von Henryk Broder, dem man wirklich keinen miesen Journalismus unterstellen kann:
link: https://www.achgut.com/artikel/tucker_carlson_jantisemitische_ausfaelle
Leider feiert der T.Carlson fröhliche Urständ mit seinem Antisemitismus, den er ja leugnet. Wahrscheinlich ist er auch einer, "der Juden mag" nur die Zionisten nicht. So ein handfester Blödsinn! Seit einiger Zeit veröffentlicht Carlson JEDEN TAG einen Lügenbericht über Israel und Co. (Das ist mehr, als der ORF über die FPÖ verbreitet.) Quellen? lies nach bei Broda. Ähnlich ist es mit so manchem auf dieser Plattform veröffentlichten "Israelgschichtl". WEr Ohren hat, der höre.
@ queen consort
Bei ihnen ist zunehmend Realitätsverlust festzustellen. Fakten, die nicht ihren Wunschvorstellungen entsprechen, aber auch jede Kritik an Israel, wird von ihnen als "Antisemitismus" gewertet.
@elokrat
Ich ersuche, von psychiatrischen Ferndiagnosen Abstand zu nehmen. Haben Sie den Artikel von Broder überhaupt gelesen? Wie kann man damit nicht übereinstimmen? Haben Sie Tucker in letzter Zeit zugehört? Ich wage es zu bezweifeln.
elokrat1 - vergebliche Liebesmühe!
Abgesehen davon ist der Beitrag nicht von Broda sondern von:
einem Stefan Frank.
Stefan Frank, geboren 1976, ist unabhängiger Publizist und schreibt u.a. für Audiatur online, die Jüdische Rundschau und MENA Watch. Buchveröffentlichungen: Die Weltvernichtungsmaschine. Vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise (2009); Kreditinferno. Ewige Schuldenkrise und monetäres Chaos (2012).
Queen vonsort@ Nethanjahu wollte Großisrael und das funktioniert nicht. Dass die USA so per Spass sich mit dem Iran anlegt glaube ich nicht. Der Plan Nethanjahus ist voll danebengegangen und Israel hart sicjh jetzt en Hass der gesamten Welt zugezogen.Die Zeiten der Dominanz und waffenüberlegenheit ist vorbei. Wird Zeit dass sich Israel Friedenskurs überlegt!
@ Orakel
So kannte ich "queen" bisher nicht. Aktuell eher aggressiv und intolerant. Antisemitismus lauert überall, nicht nur verpackt in Fakten, präsentiert von @veritas!!
Nachdem ich selbst Madames(?) Meinung nach schon mehrmals ins Fettnäpfen trat und entsprechende Zurechtweisungen erfuhr, überrascht mich da nichts mehr!
@Sokrates - Wünsche ans Christkind?
Der Libanon sollte während der 12 tägigen Waffenruhe NICHT angegriffen werden!
Was macht unser zionistischer Kriegsverbrecher?
Bombardement mit 100 Toten und 400 Verletzen!
@sokrates9
Und der IRON-DOME ist im Ernstfall auch für die Katz! Und wir sollen um sechs Milliarden € Sky Shield kaufen und haben dann die AMIS im Land? Die müssen wir dann nämlich mitkaufen, denn ohne diese funktioniert das teure Spielzeug nicht.
Mir kommt vor, Kickls Auftritt bei Margit Laufer im ORF wurde zu wenig gewürdigt.
Ja. Die Tatsache, daß das Parlament nun durch Betonpfeiler rundum gut gesichert ist, aber für die Sicherheit der normalen Staatsbürger nichts unternommen ist, spricht halt auch Bände.
@ Rosi ***
Sie haben recht. Das wäre gar nicht mehr nötig, die Moslems sitzen eh schon im Parlament. Die werden sich sicher nicht selber bekämpfen.
Noch viel schlimmer steht es in der repräsentativen Demokratie mit dem gegenseitigen Respekt der Abgeordneten gegeneinander.
In dieser Parteiendiktatur gilt Gruppenzwang, oft auch gegen die eigene Überzeugung des einzelnen Abgeordneten und noch öfter gegen jedwedes eigene Gewissen.
Nun die direkte Demokratie ist so gut wie die Vorbereitung einer Abstimmung, wie die korrekte Information und eben auch die öffentliche Diskussionskultur, die heutzutage immer mehr zu einer Demonstrationskultur abgleitet, zu einer 'Demokratie der Straße'.
Eben diese 'Demokratie der Straße' finden wir auch im Parlament.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass unsere Parteien zu einer korrekten Vorbereitung einer direkt demokratischen Volksabstimmung imstande sind, am ehesten traue ich das noch der FPÖ zu, die sich das ja in der Schweiz angesehen hat. Schon gar nicht traue ich den Medien in Österreich, unseren 'Hetzmedien' eine Abwägung von pro und kontra zu, das haben sie verlernt.
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Nun Security ist leider nötig geworden. Das war es früher nicht. Da könnte man ja auch in unserem Parlament solche nehmen, die auch am Flughafen höflich genug sind, dass die Fluggäste nicht motzen.
Auch diese Unsicherheit und das Misstrauen und die Notwendigkeit von Security zeigt mir deutlich die Änderung der Gesellschaft und die Tatsache, dass die Menschen nicht mehr zusammenstehen, sondern egoistisch (gruppenegoistische Parteiklientel) gegeneinander stehen. Die Vorfälle und auch Terroranschläge bestätigen das, machen unser Leben unsicher und teuer.
Die Rückkehr von der Parteiendiktatur zur Demokratie ist ein steiniger Weg geworden, vor allem in der EU, wo Demokratie ausgeschaltet wird.
Es war die vielgepriesene FPÖ, die gegen die Renovierung des Parlaments polemisiert hat.
@ europraxie
Ja, die FPÖ ist stets auf der Seiter der Sparer, das stimmt.
Ob das Parlament neu oder alt ist, auf den Inhalt käme es an.
@ Josef Maierhofer
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Es ist bemerkenswert, wie man sich den Katastrophen unserer Zeit widmet und - im österreichischen Parlament landet. Tapfer stellt man sich gegen das, was zählt - Zwischenrufe, Formulierungen - besonders erschütternd, die Security. Dass der Stil im Parlament seit Jahren eher Marktplatz als Salon ist? Dass politische Auseinandersetzungen selten im Flüsterton stattfinden? Nebensache. Entscheidend: es gefällt nicht. Das muss jemand sagen! Man wartet fast auf den nächsten konsequenten Schritt: eine parlamentarische Etikette-Kommission mit Dresscode, Lautstärkebegrenzung und verpflichtender Freundlichkeit pro Wortmeldung.
Bis dahin dürfen wir dankbar sein: Während die Welt in unerquicklicher komplex bleibt, wird hier mit Entschlossenheit das eigentliche Menschheitsproblem bekämpft - die akustische Zumutung des Widerspruchs. Wird das gelöst, können wir uns den Nebensächlichkeiten widmen - der harten Wirklichkeit, die sich weigert, sich dem guten Ton unterzuordnen.
***eine parlamentarische Etikette-Kommission mit Dresscode, Lautstärkebegrenzung und verpflichtender Freundlichkeit***
Würde einige Beschäftigte auf Steuerzahlers Kosten, selbstverständlich treue, handverlesene Parteisoldaten, bringen!
Da gingert do no wos!
Orakel, jaaaaa! :-))
Ich gehe davon aus, dass das Securitypersonal keine Parlamentsangestellten sind, sondern der Auftrag das wicchtigste Haus unserer Republik zu schützen, an den Billigstbieter gegangen ist. Was will man da erwarten???
Da sollte man vielleicht einmal nachbohren und ergründen, welche Ausschreibungskriterien da so herangezogen wurden. Wozu natürlich kommt, dass über einer bestimmten Auftragssumme europaweit ausgeschrieben werden muss, wenn es sich um öffentliche Aufträge handelt, und so weiter und so fort.
Wenn mir was nicht passt, beschwere ich mich immer dort, wo das Ärgernis angesiedelt ist.
Meine letzte Beschwerde ging übrigens an den oö Energieunternehmer, ein zwei Seiten langer Brief an die Strombezieher, engst beedruckt, mit technischen Ausdrücken gespickt, in kleinster Schrift, mit vielen Fremdwörtern, alles in allem altersdiskriminierend bis zum geht nicht mehr. Die QR Codes völlig sinnlos, denn alte Leute mit der Mindespension haben sicher kein Internet, können es sich auch
können es sich auch nicht leisten.
Ich fordere auch immer eine Erklärung ein, für den allgemein üblichen Antwortsatz: "wurde an die zuständige Abteilung weitergeleitet" - schmecks Kropfata, wer des sein soll.
Ich würde mich auch bei der Parlamentsdirektion beschweren, wenn ich denn so behandelt worden wäre, wie es anscheinend üblich ist.
Da ich aber nicht dort war und auch nicht vorhabe an den Ort der Schande zu gehen, kann ich mich nicht beschweren, weil mit einer Beschwerde "ich habe gehört oder gelesen" - geh ich nirgends hin. Das müsste natürlich Hand und Fuß haben, also Datum und Uhrzeit, Name des Täters....... aber bei mir persönlich wird's das leider nicht spielen.
Sachliche harte Auseinandersetzung kann natürlich durch Schmähungen und untergriffigen Anmerkungen ersetzt werden. Wobei - auch wenn es viele nicht glauben - im Plenum lediglich die Argumente des zuvor abgelaufenen Ausschusses in den wesentlichen Zügen ausgebreitet werden (so es um einen Gesetzesbeschluss geht).
Ein Reimon der Grünen ließ mir jedesmal das Blut in den Adern gefrieren - nicht wegen seinen Emotionen, die er nicht im Griff hat oder bewusst zu Schau stellen muss - sondern wegen seiner ruhigen, eiskalten Art zu argumentieren.
> „Im gesamten Security-Personal, mit dem Besucher da beim Einlass intensiv zu tun haben, befindet sich höflich ausgedrückt offenbar kein einziger, bei welchem Deutsch die Muttersprache oder Höflichkeit die Haupteigenschaft ist.“
Die Besucher des Parlamentes sollen dadurch auf die zukünftige neue Wirklichkeit in Österreich vorbereitet werden.
Kluge Politik hat das alles möglich gemacht.
@Postdirektor
VOR 2015 gab es das alles noch nicht---also vor der moslemischen Masseninvasion, zum Zwecke, unsere angestammte HEIMAT zu erobern, um daraus einen moslemischen Staat zu machen. Viel fehlt nicht mehr!
Es gibt da einen alten, treffenden Spruch:
"Wie der Herr,
so das Gscher."
So autoritär, arrogant, anmaßend und selbstherrlich, wie die Regierung auftritt, ist offenbar auch das Sicherheitspersonal im Parlament gegenüber dem Bürger. Er ist in dieser pseudodemokratischen Republik nur der Bittsteller, der alle paar Jahre sein Kreuzerl abliefern darf (selbst dieses Recht wurde ihm ja undemokratisch von SPÖVP eingeschränkt, indem er das nun nur noch alle 5 Jahre darf) und sonst nur der Zahlesel ist, der gefälligst sein Maul zu halten und immer mehr Geld heranzuschaffen hat. Ansonsten "ist es ihm unziemlich seine beschränkte Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen" (Gustav von Rochow, preußischer Staatsminister)
Dem Bürger wird somit am Parlamentseingang der richtige Eindruck über den Zustand der Republik und Demokratie in Österreich vermittelt.
@Gerald: oder: Der Fisch fangt beim Kopf zu stinken an
@ Gerald,
Sie haben "gefährlich" oft recht mit ihren Kommentaren. Die zunehmende Missachtung des Souveräns - wer ist das eigentlich?? - fällt zunehmend auch unpolitisch denkenden auf.
Die Überheblichkeit der Regierenden passt zu den EU-Diktator*Innen, von denen sie Unterstützung erhoffen und leider auch erhalten. Der Weg des Geldes ist der "Kurze".
Demokratieschädlich und Jugendschädigend. Aus pädagogischen Gründen und aus Gründen der mental Hygiene, sollte das Parlament für nicht Jugendfrei erklärt werden.
Zutritt als Zuschauer, erst ab Erreichung des Rentenalters.
Ab dem Alter machen schädliche Eindrücke nichts mehr aus.
Mit welchen Eindrücken verlässt die Jugend das Parlamentsgebäude, samt den dort einquartierten ?
Was wird die Jugend für ihr Leben lernen, wenn sie die katastrophalen Manieren der Abgeordneten zum Nationalrat, insbesondere die Regierungsmitglieder, zwangsweise beobachten müssen ?
Die fortschrittliche Pädagogik, verlangt keine Leistung, kein Respekt, keine Aufmerksamkeit, den Schulstoff betreffend.
Müssen die Schüler ins Parlament, um bestätigt zu bekommen, ihre DEI, Woken, Gender, Queeren Lehrer, sind genauso mental gestört, wie die Abgeordneten zum Nationalrat ?
Die Kinder sollen in die Natur, von der Natur lernen, nackt in die Lobau, Kampf gegen die Gelsen, survival of the fittest.
Die Welt steht beinah in Flammen, man fürchtet USA oder Israel greifen zu Atomwaffen, Trump droht Persien in die Steinzeit zurückzubomben, was natürlich zu massiven Gegenschlägen führen würde, die Staaten am pers. Golf sind wirtschaftlich schwer in Mitleidenschaft gezogen, genauso wie die Weltwirtschaft - und hier schreiben alle brav über die improtierten Securities, die importierten "Herrenmenschen" im Parlament?
Echt jetzt?
das hab ich mir heute morgens auch gedacht!
internationale Themen, Israel,Klimairrsinn, EU - Vorteile , Ukraine sind viel zu sehr Tabu! Die werden nicht tangiert! Wahrscheinlich drohen da gleich " Sanktionen"
In einem Operettenstaat, O-Ton Wegscheider, nach dem Anschluss an die EU, ist das die Normalität. Ablenkung vom Wesentlichen.
Das Parlament - Gebäude und die darin arbeitenden Menschen - sind das Aushängestück einer Demokratie, zeigen das gelebte Selbstverständnis und die Bedeutung dieser Institution für das Land.
Das rhetorische Auftreten in den Plenarsitzungen - die Öffentlichkeitsarbeit der getanen Arbeit bzw. die Ankündigung eines neuen Ausschussprojektes - ist das Herzstück des sicht- und hörbaren Verständnisses einer Zusammenarbeit für Österreich. Für Rhetoriktrainer eine unerschöpfliche Quelle an guten und miesesten Beispielen, bezogen auf inhaltliche Stringenz und Eloquenz.
Hier wäre massivst anzusetzen.
Ansetzen könnte man auch am Selbstverständnis der Abg und des Parlaments in Summe, wenn es um das geschlossene Auftreten als Institution geht.
Die Arbeit des Abgeordneten ist eben nicht mit den Plenum von 9- bis open end erschöpft, ja nicht einmal annähernd erfasst. Daher ist der Vergleich mit dem Schulschwänzen zwar oberflächlich naheliegend, aber weit daneben.
Uiiii, so viel Verständnis. Das Parlament wird wieder ein Organ der Legislative, wenn der Klubzwang fällt. Abgeordnete sind ihrem Gewissen verpflichtet, nicht dem Parteipräsidenten.
@pressburger: ja. Dahin ist ein weiter Weg. Ich erinnere an die Aussage der Abg Kugler der VP zu ihrem Verlassen des Plenarsaales und der nicht gehaltenen Rede zur Prüfung der rechtlichen Möglichkeiten um Demos vor Abtreibungskliniken zu untersagen (so in etwa das Vorhaben).
Kugler: im ö Parlament gibt es keine Tradition, gegen die eigene Partei zu argumentieren (Scherak der Neos macht noch keine Tradition) und das Vorhaben mit dem Titel "Prüfung...." sei einfach ein Zugeständnis an den Koalitionspakt. Eine Prüfung ergibt halt dann keine Möglichkeit.
Das Parlament hatte in Summe nicht einmal den Mumm, zu seinem frei gewählten (ohne Klubzwang) Präsidenten zu stehen!
Hier wäre Handlungsbedarf.
Der „stake Mann“ wird kommen, ein bärtiger Imam-Diktator, der wird er dann am obersten Stuhl im Parlament sitzen. Die Linken werden frohlockend vor dem Vertreter Allahs sitzen und schreien, Allah sei Dank, Rosenkranz ist endlich Geschichte.
Cölin Crouch beschreibt sehr schön den status quo in seinem Buch "Postdemokratie" und dass dieselbe eine Negativauslese bewirkt; man sollte sich nicht über das Ergebnis wundern.
In einem kann man Hr. AU beruhigen: Wir haben keinen "starken Mann" in Österreich, also wird auch keiner kommen.
Der moderne Sicherheitsdienst ist ein Soziobiotop der Primitivität: viel Brust, wenig Pli, dafür ein Auftreten, das jeden Zutritt zu einer Casting-Show für autoritäre Gesten macht. Höflichkeit gilt als Schwäche, Arroganz als Qualifikation, und wer am lautesten „Weitergehen!“ bellt, ist der Obergorilla. Der ideale Job für Fachkräfte aus dem Osten mit IQ unter Schimpansenniveau. Man verwechselt Präsenz mit Kompetenz und Muskelspiel mit Urteiskraft: einschüchtern, aber nicht erklären müssen; kontrollieren, ohne sich selbst zu kontrollieren. So entsteht ein Berufsbild, das Sicherheit verspricht und Gereiztheit liefert – eine Mischung aus Türsteherpose und Amtsschimmel. Der Bürger lernt: Gehorsam ist erwünscht, Verständnis wurscht. So verdunstet jene bürgerliche Selbstverständlichkeit, die man früher schlicht Respekt nannte.
@Hr. Zyni
Immer wieder ein Genuss, Ihre Sprachakrobatik zu lesen! Ein tägliches Gustostückerl...
Einfach perfekt!
Auf diese syrischen, irakischen, tschetschenische "Securities" trifft man heutzutage bei jedem Rockkonzert, bei jeder Sportveranstaltung und sogar in Spitälern. Der Österreicher unterwirft sich als guter Bürger ihrer Autorität und merkt nicht, dass er schön langsam internalisiert, von denen beherrscht zu werden.
Ich empfinde diese dunklen bärtigen jungen Typen eher als Bedrohung. Wer weiß, was die ansonsten treiben und welchen Geschäften sie nachgehen?
PS: Warum benötigt man seit einigen Jahren Syrer, Iraker und Tschetschenen usw. in Krankenhäusern als "Sicherheitspersonal"?
Weil Sippen aus bestimmten Regionen dort immer wieder verrückt spielen, wenn Angehörigen nicht sofort geholfen wird oder sie versterben.
....oder einfach als Beschäftigungstherapie!?
Vielleicht darf man in dieser Profession "Personenschützer" auch nicht zu vif sein, denn dann würde man vielleicht auch hinterfragen.
Solche Leute könnte man nicht brauchen, mich erinnern die eher an einen Polizeihund, streng abgerichtet, jeden Befehl befolgen.
@Cotopaxi
********************************+++!
Erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine Begegnung im Eingangsbereich des "Tower of London" in den späten 1970er Jahren. Als Schülergruppe standen wir in der Warteschlange zur Sicherheitsüberprüfung. Als Österreicher und Schüler kannten wir solche Maßnahmen damals nicht. Wir schnatterten daher ein wenig aufgeregt durcheinander und standen plötzlich vor einem "Beef-Eater" im Pensionsalter. Auf seine Frage, woher wir kommen, riefen wir im Chor "Austria". Ohhh, sagte der nette ältere Herr lächelnd, "Villack, Klagenfuuurth, Welden..." Erst Jahre später wurde mir bewusst, das besagter "Beef-Eater" seinerzeit höchstwahrscheinlich Besatzungssoldat in Kärnten gewesen war und dieses wohl in guter Erinnerung hatte. Jedenfalls hat er seine Heimat England im Tower of London höflich, würdevoll und korrekt vertreten...
Eine steirische Bekannte hat aus dieser Zeit ihren schottischen Großvater....
Ja, in Kärnten und Stmk. gibt es so manche Väter, Großväter und Urgroßväter aus Großbritannien.....
Als in Steyr Geborene und zur Schule gegangene sind mir noch etliche Schüler in Erinnerung, die z. B. einen amerikanischen Vater hatten, auch ein berühmter Fußballer war dabei, die man natürlich zum Teil auch auf Grund ihres Aussehens erkannt hat, tja wie schreib ich da jetzt, das berühmte Wort, das wir als Kinder gesagt hatten das geht ja gar nicht, also sag ich halt die waren stark pigmentiert. Die Kinder der Russen waren ja rein äusserlich nicht zu erkennen.
@ Ingrid Bittner
Auf youtube noch nicht zensuriert.
https://www.youtube.com/watch?v=tUQa0u3k8Pc&list=RDtUQa0u3k8Pc&start_radio=1
Nicht nur Security, speziell auch die Abgeordneten und die Regierungsbank haben noch zu realisieren, dass nicht sie, sondern die sie - von wo aus immer - beobachtenden Staatsbürger der Souverän unserer demokratischen Republik sind.
Geradezu höhnisch,
wenn überhaupt, als "Zuseher", "Galerie" oder gar - gemeinsam mit Fremden - "Menschen in diesem Land" angesprochen zu werden !
Auch UHBP hat da in seiner ihm noch verbleibenden Amtszeit viel zu lernen, oder ?
Völlig lernresisten!Schon mal gehört dass arrogante Menschen lernfähig sind?
Nicht nur Security, speziell auch die Abgeordneten und die Regierungsbank haben noch zu realisieren, dass nicht sie, sondern die sie - von wo aus immer - Beobachtungen Staatsbürger der Souverän unserer demokratischen Republik sind.
Geradezu höhnisch,
wenn überhaupt, als "Zuseher", "Galerie" oder gar - gemeinsam mit Fremden - "Menschen in diesem Land" angesprochen zu werden !
Auch UHBP hat da in seiner ihm noch verbleibenden Amtszeit viel zu lernen, oder ?
... sein sollen ... ?
Nun, bei meinen Besuchen im neu renovierten Parlamentsgebäude ist mir kein störendes, unfreundliches oder sonst negatives Verhalten seitens des Sicherheitspersonals aufgefallen. Mag damit zusammenhängen, dass besagte Besuche immer mit einer Einladung bzw. Veranstaltung verbunden waren, somit immer eine hausinterne Abholung am (separaten) Eingangsbereich erfolgte. Kann daher keine Aussage treffen, ob Höflichkeits-Unterschiede des Sicherheitspersonals gegen über "normalen" Besuchern bzw. Touristen und eingeladenen Besuchern existieren. Falls ja, dann wäre dies tatsächlich eine unverzeihliche Schande.
An der Präsentation der repräsentativen Demokratie und deren Einrichtungen ist sicher einiges zu verbessern, da stimme ich vollkommen zu.
Naja, zu viele unserer Abgeordneter erinnern an Proleten, die im türkischen All-Inklusive-Club den großen Zampano mit Goldketterl raushängen lassen.
Abgeordneten
Ein Vergleich, der sitzt.
@ Livingstone ***
Sie wurden mit Absicht in diese Position geholt, kritikloses Abnicken von Parteivorgaben. Ein besonders gutes Beispiel war die Abstimmung zur Corona Impfpflicht. Außer der geschlossenen FPÖ und einer Handvoll Abgeordneter anderer Parteien, haben alle der verhängnisvollen Spritze zugestimmt. Medizinische Kenntnisse?, brauch ma ned, wir haum die Padei, de wissen eh wos guad is für de Leit.