Dass Schulen nun noch mehr Rechte haben sollen, darüber zu entscheiden, was sie unterrichten, ist eine absolut gute Entwicklung. Damit wird der Masseneinmarsch von arbeitslosen, aber ideologiereichen Politologie- und Publizistik-Absolventen wohl nur in den sogenannten "roten" Schulen stattfinden, also jenen, die man meist schon von außen leicht an der groß flatternden Schwulen-Fahne erkennt. Dennoch gibt es zwei grundsätzliche Defizite in dem, was die Koalition jetzt vereinbart hat.
Das eine Defizit kann man unter dem Stichwort Transparenz einordnen. Diese hat im Schulbereich schon immer fast völlig gefehlt und wird jetzt noch mehr fehlen. Individualisierung der Schulen ist gut, aber sie macht Transparenz noch viel wichtiger als in Zeiten, wo im ganzen Land ein Abschluss einer Hauptschule oder einer Handelsakademie zumindest in der Theorie das Gleiche bedeutet hatte.
So richtig es ist, Direktoren und Lehrern gegenüber den Behörden mehr Entscheidungsautonomie zu geben, so ist es in einer solchen Schullandschaft noch viel wichtiger, Eltern volle Transparenz zu geben, damit sie ihre Kinder optimal durch den Schulweg steuern können, damit sie die optimale Schulwahl treffen können. Das verlangen immer mehr Eltern als mündige und am Wohl ihres Nachwuchses interessierte Staatsbürger.
Es bräuchte daher dringend eine Internet-Seite, in der alle Schulen ab dem Volksschulalter nach vergleichbaren Maßstäben aufgelistet sind, dank der man für die Schulwahl nicht zahllose Internet-Seiten durchsuchen muss, wo sich jede Schule recht willkürlich vorstellt, wenn überhaupt.
Auf einer solchen Seite sollten wirklich alle schulrelevanten Informationen übersichtlich zu finden sein. Wie etwa: genaue Stundentafeln mit klar erkennbaren Schwerpunkten und Entscheidungsmöglichkeiten, darüber hinausgehende Angebote der jeweiligen Schule, durchschnittliche Klassengröße, Klassen- und Schülerzahl, Zahl der ungeprüften und geprüften Lehrer, Schulaktionen, Besichtigungsmöglichkeiten, Raumsituation, Ausstattung ...
Zu den nötigen Informationen gehört aber beispielsweise auch:
- Wie geht man an der Schule mit dem Gendern um?
- Gibt es auskunftbereite Ansprechpartner aus der Elternvertretung für interessierte Eltern?
- Gibt es einen Absolventenverein und was macht der genau (das sagt sehr viel über die Qualität einer Schule aus!)?
- Gibt es für die Fremdsprachen Native speaker?
- Ist es eine Chancenbonus-Schule?
- Hat sie einen eigenen Sportplatz?
- Zu Transparenz gehört aber unbedingt auch die Information über die Benotung und die Durchfallquoten. Das ist genau das, was ein Studentenvertreter jetzt auf dem Rechtsweg gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz auch für die Universitäten durchsetzen will. Selbstverständlich ist das bei Mittel- und Höheren Schulen ebenso wichtig – nicht nur für die Eltern, sondern noch viel mehr für künftige Arbeitgeber (oder eventuelle weiterführende Bildungseinrichtungen), die wissen wollen, ob ein Jobbewerber aus einer Schule kommt, wo er mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas gelernt hat, oder ob dort eh jeder durchkommt.
Das Zweite, was wirklich besorgt macht, ist der schon seit Jahren sich im Pädagogengewäsch verbreiternde Unsinn vom "kompetenzorientierten Lernen". Diese in der Praxis eigentlich längst gescheiterte Theorie wird nun von der Politik sogar weiter forciert: Sie verlangt, dass die Schulen den Fokus weg von der Wissensvermittlung hin zur konkreten Anwendung des Wissens legen.
Das heißt aber im wirklichen Leben: noch mehr phrasengefülltes Klugscheißen mit noch weniger faktenbasierter Ahnung von den Dingen, über die geredet wird. Jenes Phänomen, das von der Politik über die Medien bis zum Stammtisch-Geschwätz so oft Schmerz bereitet, ist nun noch mehr als oberstes Schulprinzip einzementiert worden.
Wir dürfen uns also auf eine noch weitergehende Verflachung des öffentlichen Diskurses und des Niveaus von Schul- und Universitätsabgängern vorbereiten. Und jene Schulen, die noch primär Wissen vermitteln wollen, die sich noch auszusieben trauen, müssen sich auf noch mehr Missbilligung durch das Bildungsministerium vorbereiten.












Grundsätzlich ist es eine gute Idee, Schulen in Vergleichsportalen tatsächlich vergleichen zu können.
Aber: Für Volks- und Mittelschulen gilt die Sprengel-Regelung. Ich kann mein Kind höchstens dann in eine sprengelfremde Mittelschule schicken, wenn diese einen Schwerpunkt wie Sport oder Musik hat.
Meiner Erfahrung nach vergleichen Eltern die Gymnasien im näheren Einzugsbereich sehr genau, wenn das Kind die Gymnasiumsreife besitzt. Während der Elternabende für die "Ersteler" kommen ganz gezielte Fragen. Erinnerlich ist mir ein Vater, der wissen wollte, wieviel die Schultasche seiner Tochter wiegen würde, wenn sie mit all den tagesnotwendigen Büchern und Heften gefüllt ist.
Außerdem hören sich die Eltern genau um, was die Lehrer beiderlei Geschlechts im Unterricht verlangen und wie die Lehrkräfte im Unterricht auf die Kinder eingehen.
Aber ich spreche hier vom ländlichen Raum des Tiroler Unterlandes. In einer Stadt wie Wien ist es sicher anders.
Vielleicht müssen Sie gar nicht so weit fahren; wie schaut's in der Stadt Innschbruck aus?
Sehr geehrte/r Wertkonserve. Zu den Innsbrucker Eltern kann ich nur sagen, dass sie verzweifelt versuchen, ihre Kinder in einem der Gymnasien unterzubringen anstatt in einer Mittelschule.
Diese Eltern wissen wohl, warum.
Die VS-Lehrer beiderlei Geschlechts stehen besonders dann unter Druck, wenn die Sprösslinge in der 4. Klasse sind.
nie OT - ein Erlebnisbericht von einer jüd. Journalistin, die am 31.03.26 in Berlin bei einer Veranstaltung von Francesca Albanese war und unter Massen von Linken saß. Albanese behauptete, die Israelis würden Vergewaltigungshunde kaufen, um die Palis damit zu überfallen. Tja, auch hier gibt es Leute, die solche Geschichten gerne glauben. Darum der link zum Erlebnisbericht, vielleicht öffnet es doch dem einen oder anderen die Augen. Ach - hier gibts ja keine Antisemiten - das ist natürlich frau albanese auch nicht wirklich. Also dann für die Philosemiten...???
hier der link: https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/ein-publikum-wie-eine-sekte-so-war-francesca-albaneses-auftritt-in-berlin/
Ich habe den Eindruck, dass jetzt die letzten Reste unserer Weltsicht oder auch unserer Werte hinweggespült werden. Was sollen unsere Schüler denn in einem Ethikunterricht lernen ?
Vielleicht, dass man Politiker und Militärs von Ländern, deren Meinung man nicht teilt, einfach töten darf ? Oder sollen die Schüler lernen, dass Überfälle auf andere Länder wie Ukraine, Venezuela, Iran vollkommen ok sind und man diese Länder auch gern in die Steinzeit zurück bomben darf? Und man kann natürlich deren Bodenschätze auch auf eigene Rechnung verkaufen. Eh klar.
Wir können also die Latein Diskussion beenden und sagen, dass man einfach alles darf, wenn man die Macht hat.
Aber auch die Social Media Diskussion wird problematisch, wenn man sich die Aussagen von DJT ansieht. Sind das jetzt täglich wechselnde fake news, täglich wechselnde Desinformation oder ist das eine besondere Art von Wahrheit, die eben täglich wechselt?
Wenn wir – die westliche Welt- alle vernunftbegründeten Definitionen von und für Rechtstaat verlieren, dann allerdings gibt es nur noch völkerrechtswidrige Kriege, die zugleich keine mehr wären, - eine absurde Weltlage, die an Hobbes Konstrukt eines bellum inter omnium erinnert.
Hr. Dorner: wenn schon, dann: bellum inter omnes
Ich glaubte schon lange, dass jede Generation die nachkommende als minder abqualifiziert. Aber im Zusammenhang des Bevölkerungsaustausches und der Islamisierung ist es jetzt vielleicht wirklich so.
Ergänzung dazu: das "phrasengefüllte Klugscheissertum" basierend auf dem "kompetenzorientierten Bildungswesen" ist aber mangels Sprachkompetenz der Einwanderer wohl doch eher home grown.
Tatsache
In meinem ersten Leben war ich Lehrerin und kenne das System ganz gut von Ihnen. Heute begleite ich fünf Enkelkinder, drei noch in der VS, immer wieder durch den Schulalltag, alle in hervorragenden Schulen. Ja, es gibt vielerorts genug Anlass zu Kritik.
Wenn ich ihre Hausübungen durchsehe oder Referate mit ihnen übe, staune ich oft. Es sind öffentliche Schulen mit hohem Niveau, die die Kinder fordern - und auch die Eltern einbinden. Schaut man genauer hin, stößt man auf beachtlichen Anspruch und solides Niveau, nur halt nicht flächendeckend. Ich bin dankbar, dass meine Enkelkinder die Chance haben, solche Schulen zu besuchen.
danke, was Positives, für XYZ!
@Whippet
Oh ja! Es gibt sie immer noch, die hervorragenden Schulen.
Aber wie ich heute schon geschrieben habe, das Niveau einer Schule hängt in erster Linie von den sie besuchenden Kindern und ihren Eltern (auch Großeltern ;-)) ab.
Stellen Sie sich vor, Sie wären der Satan und hätten das Ziel, die österreichische Gesellschaft, von innen heraus zu zerstören. Die Regierung hat offenbar dieses Ziel. Ein Artikel in REPORT24:
"Teuflisches Gedankenspiel: Will die Regierung Österreich vernichten?"
https://report24.news/teuflisches-gedankenspiel-will-die-regierung-oesterreich-vernichten/
Am Ende stehen die Vereinigten Staaten von Europa, dann natürlich alternativlos!
Marxismus ist Zerstörung. In der Regierung sind nur überzeugte Marxisten. Diese Tatsache werden die Bürgerlichen nie verstehen, weil, nach dem die Bürgerlichen, von den Marxisten beseitigt werden, wird es nichts mehr zum verstehen geben.
AUs Absetzung des "Wissens" von "Kompetenzen" und das Hinhauen auf das Zweite trifft es nicht. Das Eine geht nicht ohne das Andere. Und sonst: Wiederkehr ist links wie die scheinliberalen Neos auch sonst und hat in seinem Ministerium und außerhalb jede Menge linksgrüner Einflüsterer. Aber in Wien mit 90% Musels is eh scho wurscht...
Eigentlich sollten in einer Demokratie die Politiker aus dem Volk kommen. Sie sollten Ihre Erfahrung im praktischen in die Politik einbringen. Das erfordert aber einen Beruf außerhalb der Politik (Unternehmer, Arbeiter, Angestellter in der Wirtschaft, Beamter mit Kontakt zu den Leuten, Richter, Rechtsanälte, Ärzte, ebenso Pflegepersonal usw). Christoph Wiederkehr hatte bis jetzt keinen (zumindest keinen nennenswerten) anderen Beruf als Politiker. Und solche Leute fühlen sich auserkoren, das Schicksal des Landes zu formen, in concreto im Schulwesen.
Ich möchte hinzufügen, dass man unbedingt Ingenieure braucht. Um 2015 bestand das chinesische Politbüro ausschließlich aus Ingenieuren, denen das chinesische Wirtschaftswunder zu verdanken ist.
Die Deutsche und Österreichische Politik zählt meines Wissens keinen Ingenieur zu den Ihren.
@Vernunft und Freiheit
Chrupala, AfD, ist Handwerker.
@ Vernunft und Freiheit
Natürlich gehören auch die Ingenieure dazu. Ich bedaure, dass ich sie nicht ausdrücklich erwähnt habe. Das gilt aber zB auch für alle anderen Techniker und insgesamt für die "MINT"-Fächer.
Zu Tino CHRUPALLA: "Verachtet mir die Meister nicht!", ließ WAGNER seinen Hans SACHS singen, um die Bedeutung der Tradition und der deutschen Kunst zu würdigen.
@ Undine
Ihre Halbbildung ist bewundernswert
So als Beiwagerl zum Frauenministerium ist das Wissenschaftsministerium
an eine links-radikale Feministin vergeben, welche sich ausschließlich um Frauenrechte und Quotenregelungen, sowie um
die Aufstockung von Aufsichtsrätinnen (von SPÖ) in Konzernen und um Scheißhäuser für allerlei Geschlechter kümmert.
Stimmen eines Abgeordneten im Parlament zu Technik und Forschung werden nicht einmal ignoriert.
Mit dieser Regierung wird Österreich ein islamisches Basarland.
Etwas zum Schmunzeln: Wie stellen SIE sich ein Fossil-betriebenes Auto (Copyright: Walter BOLZ im MJ) vor? Vor meinem Inneren Auge entstand augenblicklich das Bild meines SMART, gezogen von einem versteinerten Dinosaurierbaby-Gerippe.
Eher etwas zum Weinen: Die fürchterlichen grammatikalischen Fehler sowohl der ORF-Ansager, als auch der Interviewten! Das sind Dinge, die man zu meiner Zeit, wenn schon nicht zu Hause lernte, so doch spätestens in der VOLKSSCHULE eingetrichtert bekam! Ja, der zur Hoch-Zeit der antiautoritären Erziehung so viel gescholtene Drill hatte auch seine guten Seiten!
Wehe, man sagte, als unser Schulsystem noch in Ordnung war, in der Schule etwa: das ist so schön als wie…, oder das ist schöner wie…, oder anderst, besonderst….! Ganz schlimm bestellt ist es auch mit der Bildung des Perfekts bei vielen Verben! Oder steht so etwas gar nicht mehr auf dem Lehrplan? Was ich da schon an kuriosen Dingen gehört habe, geht auf keine Kuhhaut. Besonders schlimm ist aber, dass nicht einmal die Lehrer ei
ein perfektes Deutsch sprechen! Das darf man aber bei einem Lehrer wohl voraussetzen!
Lernen ohne zu denken, ist sinnlos; Denken aber ohne zu lernen gefährlich (Konfutius)
Korrektur:
Lernen ohne zu denken, ist sinnlos; Denken aber ohne gelernt zu haben gefährlich (Konfutius)
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Konfuzius und nicht Konfutius!
Es heißt übrigens auch nicht Denuntiant, sondern Denunziant!
KonFUTius?! Und das am Gründonnerstag.......;-)
@ Undine
Wo Sie recht haben, haben Sie Recht. - Mir ist das "t" von "Konfutse" hineingerutscht. - Kleingeister können reiben sich halt an wo was.
Konfuzius hat den Daumen nach unten verdient. Gell?
.....und immer wieder " unser" phaidros !
@Peregrinus
Nur so viel: Ich habe einmal "Denunziant" geschrieben, worauf Sie nichts Eiligeres zu tun hatten, als mich zu korrigieren, weil die richtige Schreibweise Ihrer Meinung nach "Denuntiant" sei!
Die Putin-Ratte (Copyright @Peregrinus) wünscht Ihnen weiterhin einen stabilen Blutdruck.
@ Undine
Wo kommt bei meinen obigen Ausführungen das Wort "Denunziant" vor? - Im Lateinischen gibt es aber das Wort "denuntiatio" (= Anzeige …): Im Lateinischen hat das „z“ kaum Bedeutung, wohl aber zB bei Namen, zB "Zenon". Aber da fehlt es an der lateinischen Wurzel. Im Übrigen dürften Sie mit dem Begriff „Denunziant“" so Ihre Probleme haben. Ich zeige nämlich nicht an, sondern auf. Vor allem den von Ihnen oft verbreiteten Unsinn.
@ phaidros, aus schlechtem Grund
Das zwanghafte Äußern von Schimpfwörtern ist ein Symptom, das beim Tourette-Syndrom vorkommt und Koprolalie genannt wird.
@Peregrinus
Ihr "Denuntiant" liegt schon Monate zurück. Sie können die Stelle ja suchen unter der Rubrik "Meine Kommentare".
Ihnen auch einen angenehmen Abend.
@ Undine
Ergänzend sei noch nachgereicht: "Nation" schreibt man mit "t", Nazi mit "z".
@ Undine
Geben Sie mir doch dne Tag und die Stunde desw
@ Undine
Mein Subkommentar hat sich leider vorzeitig selbständig gemacht. Geben Sie mir bitte doch den Tag und die Zeit des Kommentars (bzw die des Subkommentars zu jenem einschlägigen Kommentar) bekannt, an dem ich derartiges gesagt haben sollte. Dann bin ich bereit, darauf zu reagieren.
@Peregrinus
Das darf doch nicht wahr sein! Sind Sie wirklich so bescheuert zu meinen, mich auffordern zu können, daß ICH mich auf die Suche begebe? SIE wollen es wissen, also schauen Sie gefälligst selber nach: Service: (Nur!) meine eigenen Kommentare lesen!
Einen schönen Abend noch!
@ Undine
Sie behaupten, dass ich eine bestimmte Aussage gemacht hätte. Mir ist diese unbekannt. Ich soll suchen, wo ich sie gemacht haben könnte? - Stellen Sie Ihre Behauptung doch unter Beweis. Das würde rechtsstaatlichen Prinzipien entsprechen. Wäre eine Frage wie die: „Haben Sie noch alle Tassen im Schrank?“ unangemessen?
Zur Zeit stehen schon vier Daumen nach unten gegen Konfuzius. - "Oh welche Wonne, welches Glück in freier Luft den Atem frei zu heben." - Ein Missverständnis kann ja wohl nicht vorliegen.
Auch beim Zitieren sollte man einen gewissen bildungsmäßigen Hintergrund haben und daher wissen, dass der Herr von Sonnleitner, Librettist des Fidelio, möglicherweise ein netter Mensch, aber ein jämmerlicher Dichter war. Ebenso jämmerlich wie derjenige, der gerade versucht, sich mit einem banalen Zitat des Sonnleitner zu brüsten. Naja, ein verbitterter, frustrierter Alter eben.
@ Gandalf
Völlig richtig. - Und dann hat der Idiot Beethoven das auch noch vertont.“. Wenn gegen Ende der Kerkerszene Leonore und Florestan einander mit einem : „O namenlose, namenlose Freude“, in die Arme fallen, dann ist das einfach Kitsch. Und wenn Florestan und der Chor dann mit den Worten: „Wer ein solches Weib errungen stimm‘ in unseren ein …“, in einen Jubel ausbrechen, dann wird das Ganze unerträglich. – Wenn ich dann solchen Szenen Weltstars applaudiere, dann ist dies auf meine Beschränktheit zurückzuführen.
Gandalf – sie ärmliche Figur!
Die Schulen sind im Sinne des Staatswesens, im Sinne der herrschenden Ideologie, Links Unterwegs.
Zeichen des Bürgerlichen Abgehobenseins, des upper-midle-class Denkens des Bildungsbürgertums, ist die irrige Meinung, die Schule soll Wissen vermitteln. Um Wissen zu vermitteln, wurden Schulen nicht eingeführt, nicht in Preussen, nicht in Österreich.
Schulen sollten, das war ihr eigentlicher Auftrag, Kinder zu Staatsdienern erziehen. Zu gewissen Zeiten, nicht offen deklariert, zu anderen Zeiten, z.B. NAPOLA, ganz offensichtlich.
Retrospektiv betrachtet, haben Schulen diesen Auftrag, Untertanen zu produzieren, bis zu Machtübernahme der Roten, zufriedenstellend erledigt.
Der Glauben der Linken, hat das Wissen aus den Schulen vertrieben. Ein Staatswesen, in dem der Glaube herrscht, braucht keine gebildete, wissende Jugend.
Wer zu viel weiss, ist gefährlich. Dumme sind manipulierbar.
Ziel der Regierung, Schulabgänger mit Analphabeten Ausweis. Moslems sind ein Mittel auf dem Weg dorthin.
@ pressburger,
das sehe ich ebenso wie Sie und das ist auch das "Dilemma" mit den besonders "schützenswerten Alten", wie es bei Corona geheißen hat, 80+jährige heute, waren damals ausschließlich mit Lehrkräften konfrontiert welche die NS-Zeit erlebt und überlebt hatten und Vieles aus dieser Zeit nicht unbedingt wie es heutzutage die "neueste wissenschaftlich historische Erkenntnisse" sind vermittelt haben.
Heute geht es wieder einmal so richtig negativ ab im Forum. Keine Hoffnung, kein Lichtblick. Vorgezogene Karfreitagsstimmung. Alles ist düster, die Beispiele übertreffen einander an Abgründigkeit.
Man sollte der Diskussion eine Triggerwarnung voransetzen: "Vorsicht, sie könnten nach der Lektüre depressiv sein, Albträume nicht ausgeschlossen!"
Frohe Ostern trotzdem!
Danke für den Hinweis, XYZ! Daher nun mein Lob an die vielen intelligenten und aufgeweckten jungen Menschen, mit denen ich etwa 1000 Interviews für Berufsanfängerpositionen führen durfte. Respekt! So weit war ich als Maturant nicht. Die haben mir große Freude gemacht. Auch Hauptschüler vom Land, unglaublich! Was machen Sie neben der Schule? Zu Hause helfen! Bravo! Feuerwehr eh auch.
@Arbeiter
Ja genau, diese Lamentiererei hier im Forum, heute wieder einmal unerträglich.
Habe Ihnen zu Ihrem Eintrag von 10:40 noch geschrieben.
Die Stimmung ist hervorragend, in die Zeit passen. Nur Pessimisten, sind Realisten, nur Suizidalität eröffnet Perspektiven.
Ja, XYZ, ich habe viel erlebt, wahre Anekdoten. Der Kommentar der jungen EDV Abteilungsleiterin hat mich halt wirklich beeindruckt in dem Sinn "ein Volumen im Kopf ausrechnen braucht er in der EDV eh nicht. Als alter Mann war ich wohl selbst ziemlich daneben. Geschäftsgegenstand war aber schon der internationale Handel mit Commodities (Massengütern), also Tonnen und Schiffsladungen...
@pressburger
"Na servas" kann man da nur sagen.
Wenn Dr. U. Ihren Subkommentar liest, setzt er vielleicht künftig tatsächlich eine Triggerwarnung voran.
XYZ sie sind Lehrer? Professor?
Die einzige Hoffnung wäre, den Marxismus zurückzudrängen. Dann könnte man den Leistungsgedanken wieder verstärkt in den Schulunterricht einbringen, also z.B. das Üben von Addieren und Multiplizieren in der Volksschule und das Erreichen von Bildungszielen.
Und man müsste die Ausbildung nach Nützlichkeit für die Gesellschaft staffeln: es müsste also dafür Sorge getragen werden, dass die Bildungswege vor allen Dingen die drei Wirtschaftssektoren mit Fachleuten versorgen. Heutzutage gibt es ja überwiegend Fachrichtungen wie Gender Studies, Politikwissenschaften, neu Soziologie udgl., wo die Absolventen nur lernen, sich über die Realität zu beschweren und anderen Leuten Vorschriften zu machen bis hin zur sozialistisch-kommunistischen Planwirtschaft zu machen. Schauen Sie nur nach Deutschland: die GrünInnen waren sehr erfolgreich mit der Politik des Degrowth: 20% Reduktion des BIP im Vergleich zu Jan 25!
@Der liebe Augustin
Nein, um Himmels Willen! Sie erschrecken mich allein bei diesem Gedanken!
Der Versuch, Energie gesamtstaatlich wetterabhängig zu gewinnen, ist grandios gescheitert. Sogar Ratspräsidentin von der Leyen hat diese Erkenntnis wieder einmal mitgeteilt.
Sonne und Wind schicken keine Rechnung?? Tun sie doch! Aber die marxistisch-/maoistischen inklusive der Herz-Jesu-kommunistischen Träumer in den europäischen Regierungen verfolgen weiterhin Aufstellen von Windrädern und PV-Anlagen, ohne sich um dringend notwendige Investitionen wie Leitungsbau, Blindstromkompensation, Oberwellenfreiheit, Frequenzstabilität, Unterbrechungsfreiheit udgl. der Energieversorgung zu kümmern. Das Ergebnis solchen Traumwandelns haben wir ja letzten Herbst in Frankreich und Spanien gesehen.
Hauptsache, wir haben das Lastenfahrrad, :-/
@XYZ - uijegerl diesen Schreck wollte ich Ihnen nicht einjagen!
Wünsch Ihnen frohe und schreckfreie Feiertage!
@XYZ
Wieso Triggerwarnung ? Trigger - Oxford Dictionary: "Something that is the cause of a particular reaction, especially a bad one."
Wie passt das ?
@XYZ
Zwischen Schulen am Land und Schulen in den Städten ist noch immer ein haushoher Unterschied. Am Land ist vielfach die Welt noch in Ordnung. Und Schulen sind nun einmal so gut oder so schlecht, wie ihre Schüler (und deren Eltern) es sind. Deshalb eben (noch immer) die großen Unterschiede.
Aber man arbeitet von oben her an der Nivellierung. Ob damit das Niveau angehoben wird oder weiter sinkt, hängt von der Sichtweise ab. Es gibt sicher viele, die sich freuen (vielleicht sogar die Mehrheit) und sogar meinen, dass es steigt.
Aber unsere Regierungsparteien sind ja auch alle in der Hoffnung gewählt worden, dass sie uns retten und alles besser wird.
Bezüglich der Bewertung der Vermittlung von Kompetenzen muss ich aber als HTL-Absolvent entschieden widersprechen! Eine praxisorientierte Ausbildung ist sehr von Nutzen. Man lernte, mathematische Modelle (sozusagen platonische Ideale) als Entwurfsprinzip für wirklich herstellbare Produkte zu verwenden und die praktischen Grenzen dieser Modelle (Messtechnik!) ins Kalkül zu ziehen. Der Laplace'sche Dämon ist jedenfalls tot!
Die EDV-Ausbildung lehrte genügend über die 2-wertige ("tertium non datur") Logik von Aristoteles, um auch mit einer 3-wertigen Logik (die Sprache SQL verwendet Wahrheitstabellen mit den Werten false, true und null) zurecht zu kommen.
Auch ohne Latein und Altgriechisch kann man sich in der modernen Berufswelt gut behaupten! Ich habe als IT-Spezialist und Software-Entwickler 45 Jahre lang in drei verschiedenen Bundesdienststellen den Juristen erfolgreich geholfen, Recht in die Verwaltungspraxis bzw. in die verwendeten Applikationen zu gießen.
@gh57.at
Sehr gut, sehe ich auch so.
Hier im Forum gibt es Platoniker, die allein mit der reinen Idee glücklich sind. Die praxisbezogenen Aristoteliker wie Sie sind mir lieber.
Bildung darf durchaus einen Nutzen haben und auch Ausbildung sein. Glasperlenspieler im Elfenbeinturm haben wir auf den Unis eh genug.
Ja, es lebe der Unterschied!
Meine Burschen waren HTL Waidhofen und haben eine wirklich gute Ausbildung erhalten. Und ja ich stimme Ihnen bezüglich theoretischer und praktuischer Ausbildung voll zu.
Latein hatten sie allerdings nicht, ich bin aber auch ohne über die Runden gekommen (wir konnten damals ich glaub in der 3. zw. Latein und Französisch wählen).
Ein Freund, mittlerweile schon Jahre in Pension, war HTL Abteilungsvorstand in der Schellinggasse, später waren sie dann glaub ich im16., da war er dann überhaupt Leiter - er meinte vor Jahren: Wien und NÖ kannst nicht vergleichen. In Wien will man nur mehr die Jugendlichen möglichst lang von der Straße fernhalten und steckt sie in die Schule.
Da kommt jeder durch, sofern er überhaupt bis zur Abschlußklasse erscheint.
Auch die im Artikel angesprochene HAK verwendet Projekte wie das Gründen und Betreiben von Firmen oder die Organisation von Projekten (Event Management gibt es sogar als Universitätslehrgang: "https://www.ausbildungskompass.at/ausbildungen/105205-universitaetslehrgang-eventmanagement-und-eventmarketing/ ").
Ich durfte korrekturlesend eine HAK-Diplomarbeit über "Content Management" begleiten. Dabei ging es um die Betreuung von Inhalten von Firmen-Websites, die Produkte verkaufen und deren richtige, verkaufsfördernde Gestaltung und Anordnung dieser Inhalte. In der Arbeit wurden also Dinge wie Betrachtung der relevanten Gesetze (Datenschutzgrundverordnung, Urheberrechtsgesetz usw.), Search Engine Optimization und Marktforschung (Durchführung von Umfragen und Rückschlüsse auf Kundenerwartungen.
Factus est repente,
Orakel,
Danke für die Zustimmung!
Generell vertrete ich den Standpunkt, dass "nihil novi sub sole" – Nichts Neues unter der Sonne – nicht mehr stimmt. Es ist folglich unverzichtbar, Lehrpläne umzugestalten und auch schmerzliche Einschnitte vorzunehmen.
Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote: ich hatte mit IT-Teammitgliedern eine kleine Meinungsverschiedenheit über den Wert des Lateinunterrichts. Die Kollegen erklärten Latein als unverzichtbar.
Monate später kam einer der Kollegen etwas verlegen zu mir und fragte: "Dr. X hat unter ein Management Summary 'ad usum delphini' geschrieben. Weißt Du, was das heißt?"
Man kann sich mein Grinsen vorstellen! Sechs Jahre Lateinunterricht haben nicht ausgereicht, das zu verstehen.
Aber auch die Chuzpe von Dr. X (ein hochgelahrter Sub-Auspiciis-Promovent) finde ich heute noch amüsant: ein Management Summary dient "zum Gebrauch der Kinder"! :-)
@ gh57.at
I' tat "ad usum delphini" einfach mit "...für die Fisch" übersetzen.
Ja, die linken 'Bildungsreformenopfer' sind jetzt Minister, und es zeigt sich, sie verstehen Bildung nicht mehr.
Nachdem auch die Privatschulen inzwischen 'staatlich versandelt' werden, dürfen wir uns nicht darüber wundern, dass wir aus den Schulen nur noch 'akademische Sandler' bekommen.
Ich bin dafür, man hätte dem Genossen Babler das 'Ehrendoktorat für Verdienste um die Kunst und Kultur in Österreich' und das 'Ehrendiplom für gelungene Korruption' überreichen müssen und auch dem Genossen Wiederkehr Ähnliches.
Der Beruf eines roten Lehrers in Niederösterreich und eines schwarzen oder gar blauen Lehrers in Wien ist unmöglich geworden, 'unsere Demokratie' hat das Mobbing übernommen. Der Beruf des Lehrers ist ein Horror geworden und die Kinder dieser Generationen tun mir leid, schulfrei für FFF und sonstige Demos.
Ja, in unserem Schulwesen ist das Wesentliche verloren gegangen, das LERNEN fürs LEBEN.
Wiederkehr kann das nicht mehr verstehen, ist er doch selbst bereits Opfer.
Dank stramm linksgesteuerter Schulbildung und zusätzlicher Flutung der Schulen durch massenhaft bildungsresistente Moslem-Kinder wächst eine vollkommen ungebildete Generation heran. Die Kinder von heute haben, um nur ein Beispiel zu nennen, keine Ahnung, woher die Grundlagen ihrer Nahrung kommen.
Nur so nebenbei: Im Gespräch mit einem 21-jährigen Studenten kamen wir kürzlich auf die diversen Handwerke zu sprechen. Ich erzählte ihm, daß wir in der 2. Kl. VS u.a. über die Handwerke lernten und erwähnte den Müller. Der junge Mann, Student im 4. Semester, wußte nicht, was ein MÜLLER ist!!! Ich verkniff mir die Frage, ob er wisse, auf welchem Baum der Grieß wachse.
Vielleicht wäre im Musik-Unterricht das alte Volkslied: "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" oder "Das Wandern ist des Müllers Lust" oder Dort unten in der Mühle ..." hilfreich gewesen.
Anthony LEE:
"Erleben wir bald die größte LEBENSMITTEL-KNAPPHEIT seit 80 Jahren?"
https://www.youtube.com/watch?v=FN_ZDe_j_Os
"..schulrelevanten Informationen übersichtlich zu finden sein. Wie etwa: genaue Stundentafeln mit klar erkennbaren Schwerpunkten und Entscheidungsmöglichkeiten.."
Wovon reden wir hier? Das mag in Wien nett und hilfreich sein, aber mehrheitlich haben Eltern die Auswahl zwischen max. 2 Schulen, und die Zuteilung oder bestenfalls Auswahl hängt vom Wohnort ab.
Das ist richtig - VS und HS - also NMS - sind Sprengel gebunden (zumindest am Land in NÖ). Kein Gewähr für die Aussage in anderen Bundesländern und Großstädten.
Eine wahre Geschichte aus meinem Berufsleben als Personalist. Die EDV Abteilung suchte einen Jungen, der digitalen Analphabeten wie mir bei Computerproblemen helfen sollte. Die junge Abteilungsleiterin der EDV hatte schon einen jungen Mann gefunden und schickte ihn halt noch alibihalber zu mir. Ich fand ihn eh ganz gut im Gespräch, stellte ihm aber dann doch meine übliche Aufgabe für Lehrlinge: berechnen Sie bitte im Kopf, ganz grob, den Rauminhalt meines Zimmers (Quader). Also zu "Länge mal Breite" ist er noch gekommen. Dann aber stockte er und fragte sich wiederholt selbst "wie war die Formel?". Ich versuchte vergeblich zu helfen "welche Einheit?" und ihm Kubikmeter vor Augen zu führen. Er schaffte es nicht. Ich erzählte die Geschichte der jungen Abteilungsleiterin. Sie: "das braucht er in der EDV eh nicht".
Ist schon - ich würd sagen 4 Jahrzehnte her - der Großglaserer im Ort suchte Mitarbeiter. Die sollten im Zuge des Aufnahmegespräches berechnen, wiviel Gals für ein bestimmtes Fenster benötig würde.
Das Ergebnis war in etwa der Größenanforderung enes Fußballfelds entsprechend.
Man hat natürlich Abstand von einem Arbeitsverhältnis genommen.
Erinnert mich an ein Gespräch mit einem Wirtn, der einen Lehrling nicht behalten wollte, aber musste! Besagter Lehrling hatte einem Gast ein einziges Glas Bier serviert und sollte auch kassieren. Der Gast reichte ihm einen 20-Euro-Schein, der Lehrling zückte seinen Taschenrechner, um die schwierige Berechnung des Retourbetrages anzustellen. Nicht gerade berauschend, wenn das nicht mehr ohne Rechner funktioniert!
@Arbeiter, Orakel, Bittner
Was sollen diese von Ihnen erlebten Einzelfälle?
Beispiele wie diese hätte man vor 100 Jahren, vor 50 Jahren, heute und immer und überall finden können und wird man in 50 Jahren wieder finden.
Induktive Schlüsse vom Einzelfall auf die Gesamtheit sind doch wertlos, wenn die Stichprobe nicht groß genug ist.
Na ich hab das Fußballfeld recht "originell" gefunden!
Und wenn´s Ihnen XYZ nicht gefällt - ned ärgern, einfach überlesen.
Ich halt das jedenfalls so!
Alles richtig!
Probleme sind aber die hohen Ausländeranteile, die das Niveau senken.
Reine Ausländerklassen sind nicht machbar, weil das Parallelgesellschaften fördert, also....
Eine andere Sache - höhere Anforderungen - wie soll man das heute durchsetzen? Ist doch jede Autoritätsperson die Leistung fordert - pfui!
Zahnlos gemachte Lehrer, zahnlos gemachte Polizei, zahnlos gemachte Justiz,... und eine mehr als feige Politik!
Handyvideos stellen jeden sofort an den Pranger!
Wurde nicht gerade Pilnacek mit verboteten Mitschnitten zu Fall gebracht?
Wollte man diese Probleme echt angehen - dann Bildungsunwillige, die sicher durch ihre Familien "unterstützt" sind, jugendliche Straftäter sofort aus A entfernen.
Und vor allem christliche Traditionen und Werte nicht aus den Klassenzimmern und hier normales Essen nicht aus den Schulküchen verbannen!
Die linkslinken, nach unten ziehenden "Bildungsreformen" kennen wir seit Jahrzehnten, die sind aber eine andere Seite des Problems.
Zum angesprochenen hohen Ausländeranteil: nach meiner Erfahrung orientieren sich die fauleren Schüler eher an den schlechteren Mitschülern als an den besseren. Das ist bequemer!!
Ich spreche da als Mutter und langjährige Elternvertreterin (ich hatte an einer Schule sehr zum Leidwesen einiger Lehrer - darum allerdings von einer anderen Gruppe Lehrern gebeten - einen Elternverein gegründet) .
@Orakel
*******!!!
Was ist nur aus unserem einst buchstäblich so vorbildlichen österreichischen Bildungswesen geworden?!? Eine völlig ungebildete Generation wächst heran. Eine RÜCKKEHR zu einstigem Bildungswillen ist kaum mehr möglich, schon gar nicht durch den Herrn WIEDERKEHR! Aber Hauptsache, die Kinder lernen Gendern, sind durch Anschauungs-Unterricht (Dragqueens) bestens über die diversen Angewohnheiten perverser Erwachsener informiert, finden alle Menschen gut, es sei denn, sie sind Rechts, halten Leistung für überflüssig, finden SPASS (= das Hauptziel heutigen Unterrichts!) an Demonstrationen für das Klima, gegen die bösen Rechten usw., usw.usw.
Laut Nietzsche droht uns der "Ewige Wiederkehr".
@ Beide
******!!!!
Wichtig ist, dass die Schule allen Bedürfnissen von Eltern und Schülern entgegenkommt.
Wissensvermittlung darf nicht im Vordergrund stehen, weil sie ist zu anstrengend und führt zu Überforderung und psychischen Schäden.
Ausgenommen sind natürlich gesellschaftlich wichtige Bereiche wie Gendergerechtigkeit, Geschlechtsidentitäten, sowie schariakonformes Leben, das über allem steht und schlussendlich in der Zukunft die beiden erstgenannten Bereiche ablösen wird.
Schule muss auf die Zukunft vorbereiten.
@Postdirektor
Optime! ;-)))
**************
**************
**************!
Das schariakonforme Köpfen wird in welchem Fach gelehrt?
Religionsunterricht oder doch Werken?
@Cotopaxi
Religionsunterricht.
Weil Werken ist für alle mit Arbeit, d.h. Anstrengung, verbunden, und das wollen wir ja vermeiden.
@Cotopaxi
Gute Frage. Lässt sich so nicht beantworten. Auf die Praxis kommt es an. Die nahe Zukunft wird entscheiden, im welchen Fach das Köpfen anschaulich vermittelt wird.
Der Patient Schulwesen liegt seit geraumer Zeit im Koma. Er leidet an rot-grün Fleckfieber, rot-grün Pest und rot-grün Blindheit. Die Kurpfuscherin Politik doktert wieder einmal patschert und ahnungslos herum, lässt zur Ader, verpasst kalt-warme Wickel und verordnet Diät, Erholung, lange Ferien und viele freie Tage.
@Rupertus Meldenius
Sie haben auf köstlichste Weise die traurigste Entwicklung in puncto Schulwesen diagnostiziert.
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Hohe Einläufe nicht vergessen. Aber eine Entgiftung wird auch nicht helfen. Zu viel Gift oben rein.
Die jetzt verkündete Bildungsreform betrifft die Bildungsstufen ab Ende VS und bis zum Eintritt in eine Uni. Den Uni hätte ich die arbeitslosen Politik- etc Absolventen zugeordnet, und nicht den Mittelschulen.
Wenn es tatsächlich ein System sein soll das ineinander greift wie ein Uhrwerk, müssen die einzelnen Zahnräder passen. Wenn die Abschlüsse nicht zueinander kompatibel sind bzw. der Lehrherr nicht weiß, was der Abschluss wert ist, werden Aufnahmetests und Eignungsprüfungen vor der nächsten Stufe/Berufseintritt erforderlich werden.
Ein Qualitätsmangementsystem gilt als die Errungenschaft in der tertiären Bildung. Es hat aber seine Tücken.
Am Beispiel Drop-out-Rate: Wie kann diese niedrig gehalten werden bzw was sagt eine niedrige aus?
fordernde Aufnahmeprüfung, damit nur die Creme beginnt; niedrige Anforderungsbedingungen im Lehr/Lernprozess; freiwilliges Angebot von Nachschulungen; Lehrer-Lerner-Verhältnis;
Erfolgsquote in der nächsten Bildungsstufe?
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie der Wiederkehrsche Schwachsinn am Gymnasium meiner Kinder umgesetzt wird. Die Ältere hat auch noch in der Oberstufe Latein gewählt.
Am Besten wäre es diesen Unsinn "schulautonom" zu kübeln und Wiederkehr ein "er hat sich sehr stets bemüht" in die Abschiedsbewertung zu schreiben.
Wenn man am Schulsystem etwas verbessern wollte, dann gehören einmal die ganzen freien, oder indirekt unterrichtsfreien Tage (Schulbesuche, Projekte, vieles auch EU-gefördert) reduziert. Denn mittlerweile hat das ein Ausmaß angenommen, dass es kaum noch 4 Wochen vollen Unterricht am Stück gibt!
Viel Spaß bei den Verhandlungen mit der Lehrer-Gewerkschaft! Da lernt eher eine Kuh das Fliegen.....
@Rupertus
Manche Verschwendung von Unterrichtszeit könnte auch ohne Verhandlung mit der Lehrergewerkschaft beendet werden.
Z.B. meine Jüngere hat Italienisch gewählt. Die hatten noch keine 2 Monate It-Unterricht, da wurde schon eine ganze Klasse it. Schüler für eine Woche zum Schüleraustausch an ihre Schule gekarrt, weil von der EU gefördert. Österr. und italienische Schüler konnten noch kaum mehr als "Ich heiße..., ich bin... Jahre alt". Aber der reguläre Unterricht wurde natürlich massiv beeinträchtigt, denn was tut man mit lauter italienischen Schülern, die nichts verstehen?
Oder Anfang Mai (also mitten in der Unterrichtszeit) hat die Ältere 1 Woche Brüssel-Besuch, weil ja auch von der EU gefördert. Prinzipiell kann man sowas ja machen, aber an den Unterrichtsrandzeiten z.B. nach Notenschluss! Auch Schüleraustausch ist gut, da lernt man das Anwenden der Sprache, aber nicht schon nach gerade mal 5 Wochen!
Kurzer Abriss von diesem Schuljahr:
- Start Schuljahr 2. Septemberwoche
- Mitte Oktober, der oben beschriebene Besuch der italienischen Schüler in der Klasse der Jüngeren
- 10. Oktober schulfrei (Ktn. Landesfeiertag)
- KW 44 (27.10-2.11) ganze Woche die neuen, schwachsinnigen Herbstferien
- KW 45 Bei der Älteren: Marinbiologische Woche in Kroatien, weil... von der EU gefördert
- Weihnachtsferien bis 6.1.
- Semesterferien 9.2.-14.2. ein Woche davor wegen Notenschluss auch nur noch eingeschränkter Unterricht
- 19. März Josefitag (schulfrei)
- 28. März - 6. April Osterferien
- 3. Mai - 10 Mai -> Ältere auf Brüsselwoche
- Dann die kurzen Wochen wegen Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam
- Ende Mai Schulsportwoche bei der Jüngeren
- Ende Juni dann eh schon wieder Notenschluss und Ende des Schuljahres.
Da ist es kein Wunder, dass Junge immer weniger leistungswillig sind, denn sie kennen aus dem Schulsystem nichts anderes, als eine Aneinanderreihung von Feiertagen und Ferien
Verstaatlichte Wissensvermittlung optimal ?
Wenn's an Qualität gebricht, verwundert's nicht:
Wer zahlt, schafft an !
Auch da gilt:
"Ohne Geld ka Musi !"
Auch wenn's Rot und Rosa nie kapieren, kann's nicht bürokratisch - "inklusiv", nur individuell privatinitiativ funktionieren:
Mehr Privat, weniger Staat !
1869 wurde das Reichsvolkschulgesetz eingeführt. Der Staat hatte aus der Zeit der Aufklärung gelernt und alle Schulen wurden der Kontrolle des Staates unterstellt, um auf die Ideen der neuen Generationen Einfluss zu nehmen und sie zu treuen Bürgern des Landes zu erziehen. Der Staat erkannte, dass ein freier Geist gefährlich ist und der Staat musste sich die Bildungskontrolle sichern.
An dieser Idee hat sich bis heute überhaupt nichts geändert und wir erleben sogar eine Renaissance dieser Idee, mit den NEOS als Speerspitze eines neuen Absolutismus.
Aber er hat sie der alleinigen Kontrolle der Kirchen enzogen..
Das Problem ist nicht, dass der Staat die Bildungskontrolle gem Art 17 lit 5 StGG 1867 grundsätzlich hat, sondern dass er diese nicht ausreichend ausübt.
Frage: Wer sonst hätte das Schulwesen kontrollieren sollen?? Etwa die Jesuiten oder die Schneiderinnung?? Bereits unter Maria Theresia und ihren Söhnen Joseph II. und Leopold II. begann die "Verstaatlichung" des Schulwesens, zuvor lag es überwiegend in der Obhut der r.k. Kirche. Die genannten Monarchen legten die Grundsteine eines modernen und aufgeklärten Schulwesens.
Volle Zustimmung @ Leo Dorner und @ eupraxie
@eupraxie: ich stimme Ihnen zu. Allerdings, wenn ich an meine Schulbücher aus den 80ern denke und die extrem woken Schulbücher der heutigen Zeit, so muss man das Wort „missbräuchlich“ ebenso verwenden.
Jesuiten haben das denken gelehrt.
@Livingstone: ja, das ist eine klaffende Wunde. Die Lösung kann für mich aber nicht heißen, die inhaltliche Kompetenz an die Länder oder an andere Organisationen abzugeben. Die D beneiden uns um unser zentralistisches System im Bildungsbereich.
Generell ist unser Problem, die Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen - also zum Antwortgeben anzuhalten.
Banal gesprochen machte es schon Sinn, ein Muttertagsgedicht zu lernen oder das Einmal Eins runterrutschen zu können. Es schulte etwas und der Taschenrechner kann nur helfen, wenn die Systematik bekannt ist.
das Einmal Eins runterratschen zu können....
Sg. eupraxie, natürlich war mein Beitrag bewusst provokant formuliert. Und aus heutiger Sicht ist es selbstverständlich, dass nicht die Kirche, oder eine andere moralische Instanz, für die Bildung verantwortlich sein sollte. Im historischen Kontext war es dem Staat aber sehr wohl wichtig lenken zu können, was die Kinder lernen, um eine artige Gefolgschaft heranzuzüchten. Auch das Militär spielte dabei eine nicht unwesentliche Rolle.
Die Sozialisten haben durch Lehrinhalte eine perfekte Geschichtsklitterung des letzten Jhdt geschafft - man braucht sich nur die Lehrbücher der 80er ansehen. Und heute strotzen die Schulbücher von linkslinken Gesellschaftsthemen, wie vom "menschengemachten" Klimawandel. Meine Jüngste musste letztens sogar die CO2 belastendsten Lebensmittel bei uns im Kühlschrank finden und angeben...
Und die Ideen der NEOS bez. sozialer Medien, Fake News & Co. sind Umerziehung in Reinkultur. Blickt ein Bürger über den Tellerrand, ist er dort schnell ein Volksverräter.
@Livingstone: ok.
Wollen wir hoffen, dass unsere Schulen auch den Islam zersetzen.
@Cotopaxi
Treffender kann Ironie nicht sein.
Ausgezeichnet. Aber der Islam ist zäh, hat schon die Katholische Kirche unterwandert und zersetzt.
Erste Frage: Gibt es in Wien überhaupt Schulen, die nicht rot sind?
Zweite Frage: Wäre es (gerade in Wien) nicht die den Eltern wichtigste Information, wie hoch der Anteil der Schüler in Prozent ist, die Deutsch als Muttersprache haben oder die zumindest dem Unterricht folgen können?
Diese Information ist jedem Wiener zugänglich, der mit offenen Augen durch die Stadt geht.
Und ob nun nur 5 Prozent oder 99 Prozent Steinzeitorientale sind, spielt letzten Endes keine Rolle. Auch die 5 Prozent zerstören jeden Unterricht.
@Cotopaxi
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Die Schule von heute ist kein Ort der Bildung mehr, sondern eine pädagogische Wellnessoase mit angeschlossenem Notenbingo. Man lehrt dort weniger Wissen als Gefühlsgedudel, weniger Denken als Haltung. Wer rechnen kann, gilt als Sonderfall, wer schreiben kann, als verdächtig ehrgeizig – aber jeder darf sich als Experte für seine eigene Kränkung fühlen.
Am Ende verlassen die Schüler das System wie frisch verpackte Mimosen aus der Fabrik der Selbstüberschätzung: rhetorisch aufgeblasen, faktisch unterernährt, aber moralisch kerngesund. Man hat ihnen alles beigebracht, außer dem, worauf es ankommt: die Welt zu verstehen, statt sie zu bewerten.
Und so entsteht eine Generation, die jede Herausforderung für eine Zumutung hält – und jede Zumutung für ein furchtbares Unrecht.
@ Hr. Zyni ***
Wie vermittelt man ihre korrekte Darstellung einen NEOS-Wiederkehr.
elokrat1 denken sie tatsächlich einen Wiederkehr würde Zynis Darstellung "kratzen"?
Was willst denn einem Wiederkehr vermitteln, der ohnehin alles weiß und Experte für eh alles ist????
Der Wiederkehr gehört bereits zu dieser Generation.
Die Schule produziert Politiker Nachwuchs, Journalisten der Zukunft, Wirtschaftslenker des Abgrunds.