2
Andreas Unterbergers Tagebuch

Fünf Jahre verschlafen

12. April 2026 01:41 | Autor: Andreas Unterberger
103 Kommentare

Eine der beklemmendsten Statistiken, die jüngst von einem der vielen Forschungsinstitute veröffentlicht worden ist, hat die Entwicklung der Gewinne, der Löhne und der Pensionsausgaben in den letzten Jahren verglichen. Sie ist leider öffentlich völlig untergegangen – und zeigt doch eindrücklicher als viele andere Daten die Wurzel des österreichischen Übels, zeigt den dringenden Handlungsbedarf für die Politik, wollte sie sich wirklich den großen Problemen des Landes stellen. Was sie – weder Regierung noch Opposition – aber ganz offensichtlich nicht vorhat.

Denn sie kümmert sich lieber um kleinliches, aber dennoch teures Herumdoktern am Benzinpreis. Sie hat dadurch bei den Menschen den Eindruck erweckt, als ob es in der Kompetenz der Regierung läge, dramatische Entwicklungen des Weltmarkts wegzuzaubern.

Dort aber, wo sie etwas tun hätte können, tat sie nichts. Denn Tatsache ist, dass sich Gewinne, Löhne und Pensionsausgaben in den letzten fünf Jahren dramatisch auseinanderentwickelt haben. Das ist besonders bei den Pensionsausgaben der Fall. Und diese sind von allen volkswirtschaftlichen Kerndaten jene Stellschraube, deren Entwicklung zu hundert Prozent von politischen Entscheidungen gesteuert werden könnte.

Im Vergleich zum Jahr 2020 sind im Vorjahr nach Berechnungen der "Agenda Austria" die Gewinne nominell auf 119 Prozent gestiegen, die Arbeitnehmerentgelte, einschließlich der Beamten hingegen auf 137 Prozent und die Pensionsausgaben gar auf 146 Prozent. Dabei ist völlig klar: Nur das, was die Unternehmen erwirtschaften, kann dann in die Löhne fließen, kann in einem Umlagesystem die Pensionen finanzieren. Wenn sich diese Faktoren auseinanderentwickeln, donnert das Land gegen die Wand.

Was ist da passiert? Zum Ersten haben globale Krisen und die Konjunkturentwicklung die Gewinne kastriert, zum Zweiten sind die zahlenstarken Babyboomer massenweise in Pension gegangen, zum Dritten haben die Gewerkschaften bei den Lohnrunden zeitweise viel zu kräftig zugeschlagen, zum Vierten war die Politik bei den Erhöhungen der Beamtenlöhne und Pensionen aus Populismus zu großzügig, zum Fünften hat die europäische wie nationale Politik immer stärker (mit sozialen oder ökologischen Begründungen) die Wirtschaft reglementiert und abgewürgt, und zum Sechsten leben die Menschen länger, kassieren also länger Pension.

Bis auf die ersten zwei Punkte zeigen alle anderen ein klares Versagen von Politik und Sozialpartnern, die falsch oder gar nicht gehandelt haben.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

Teilen:
  • email
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter

  1. Undine
    13. April 2026 08:36

    @Peregrinus

    Werter Fremder, es ist mir immer ein Vergnügen, Ihre sicherlich wohlfundierten, kenntnisreichen, stets objektiven, ungemein wohlwollenden und von unnachahmlicher Höflichkeit geprägten Anmerkungen zu meiner Person zu entdecken.

    Ich gestehe, daß ich so manchen meiner Kommentare in Gedanken Ihnen widme, so auch den von heute, damit Ihr Interesse am Blog nicht schwindet.

    Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, daß ich Ihre wertvollen, mit wallendem Herzblut und feinstem Einfühlungsvermögen verfaßten sachkundigen Kommentare nur ab und zu einmal lese, aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Die Putin-Ratte (Copyright @Peregrinus) wünscht Ihnen weiterhin einen stabilen Blutdruck.



  2. Peregrinus
    13. April 2026 00:45

    Ist Orban über seine Niederlage vielleicht sogar glücklich. Ohne Macht ist er von Putin nicht mehr erpressbar. Das Ganze ist freilich reine Spekulation. Denn dass Orban mit Korruption etwas zu tun hatte, kann wohl nur Verleumdung sein.



  3. Peregrinus
    12. April 2026 23:59

    War es die Magna Domina Hungarorum die der Vernunft zu m Sieg verholfen hat? Die Magna Mater Austriae et Mater Gentium Slavorum?



    • phaidros, aus gutem Grund
      13. April 2026 00:04

      Es ist kein Wunder, dass der Grindige in der Mansarde leben muss und man ihm das Essen vor die Tür stellt.



    • GT
      13. April 2026 15:39

      Ich bin sicher, dieser komische Phaidros Typ weiß gar nicht, wer mit diesen Bezeichnung gemeint ist. Sonst könnte er nicht so blöd schreiben.



  4. Rupertus Meldenius
    12. April 2026 23:32

    Die "Kanone", das Wahlrecht zu eigenen Gunsten zu ändern, kann auch nach hinten losgehen. Erster Merksatz der Demokratie: "Du kannst gewählt werden, aber bedenke, Du kannst auch abgewählt werden." Die wichtigste Säule der Demokratie sind freie und korrekt ablaufende Wahlen, deren Ergebnisse anzuerkennen sind. Die Folgen daraus, stehen auf einem anderen Blatt und werden sich in der Zukunft weisen. Gott schütze Ungarn, Gott strafe die EU!



  5. Peregrinus
    12. April 2026 23:29

    Orbán gesteht Niederlage ein – Anhänger des Wahlsiegers Magyar skandieren »Russland, geh nach Hause«



  6. Undine
    12. April 2026 23:16

    Die Ungarn werden den Tag noch verfluchen, an dem sie ihren Retter ORBAN verleugnet und einem charakterlich äußerst üblen Typen wie die EU-Marionette MAGYAR an ihre Spitze gewählt haben! Es ist ihnen wohl zu gut gegangen unter ihrem Landesvater ORBAN!

    Es wird ein böses Erwachen geben---nicht nur für die Ungarn!



    • Peregrinus
      13. April 2026 00:12

      @ Undine
      Im Unterschied zu Ihnen hat die ungarische Bevölkerung unter dem sowjetischen Joch gelitten. Sie konnten - Dank der westlichen Allierten, insbesondere der USA - die Freiheit genießen. Und dafür gießen Sie alltäglich Undankbarkeit gegenüber den USA aus. Ich bin noch heute dafür dankbar, dass ich in der amerikanischen Besatzungszone aufwachsen durfte.

      Übrigens: Warum stört Sie die Korruption in Ungarn unter Orban nicht?



  7. Peregrinus
    • pressburger


    • Peregrinus
      12. April 2026 22:34

      @ Pressburger
      "Eljen a Magyar!" - Das nicht mitgekommene "j" sei nachgeliefert, Sie Putinagitator und Kleingeist.



    • Peregrinus
      12. April 2026 22:54

      Danke für die fünf Daumen nach unten. Ich hoffe, es werden noch mehr. Die 5. Kolonne Putins wird sich schon noch sammeln.



    • Rupertus Meldenius
      12. April 2026 23:10

      @Peregrinus, warum beleidigen und beschimpfen Sie ständig?
      Können Sie nicht höflich und argumentativ antworten? Sind Sie jemals in Ihrem Leben geschätzt, anerkannt und geliebt worden? Haben Sie selbst in Ihrem Leben einen Menschen geschätzt, anerkannt und geliebt? Ja, sicher, Sie sich selbst, aber ist das wirklich ausreichend? Schauen Sie sich in den Spiegel und betrachten Sie sich selbst, denken Sie über Ihr Leben und Ihr Verhalten nach. Ob dies etwas bringt, liegt ganz allein an Ihnen selbst. Besser spät, als nie. Ich werde Sie nicht beleidigen und Sie können mich nicht beleidigen, dazu bin ich zu lange auf der Welt und kenne zu viele Menschen Ihrer Art.



    • Undine
      12. April 2026 23:19

      @Rupertus Meldenius

      ******************************************!

      Haben Sie Dank, daß Sie diese Worte gefunden haben.



    • Peregrinus
      12. April 2026 23:23

      @ Rupert Meldenius
      Ich genieße in dem Bereich, in dem ich tätig bin, hohe öffentliche Anerkennun. Ich bin diesbezüglich mehr als zufrieden. - Wenn Sie den unendlichen Unsinn, den zB Undine und Pressburger - bei dem es nicht nur um Unsinn geht - teilen, dann ist Ihnen nicht zu helfen.



    • Peregrinus
      12. April 2026 23:27

      @ Undine
      Wann distanzieren Sie sich endlich vom Nationalsozialismus? Dass es in Attnang-Puchheim eine Gedanktafel für die bei einem Angriff der Allierften getöteten KZler gibt, stört Sie. Davon, dass Sie die KZ-Opfer der Nazis stören, konnte ich noch nie von Ihnen vernehmen.



    • phaidros, aus gutem Grund
      13. April 2026 00:01

      Darf man dem Grindigen zu einer Magyar Glory gratulieren?



  8. Undine
    12. April 2026 21:48

    Oje, oje, oje, es ist schlimm ausgegangen für ORBAN! Das ist nicht zu fassen! Ein schwerer Rückschlag für uns alle! Eine verpasste Chance für die Rechten. Aber die Feinde der Freiheit waren stärker! Möge ihnen ihr Sieg schlecht bekommen! Wie alle haben einen Helfer für die Erlangung der Freiheit verloren!



    • Whippet
      12. April 2026 22:01

      Die Ungarn haben den Kandidaten gewählt, den die EU braucht: einen Erpressbaren.
      Zum Heulen!



    • pressburger
      12. April 2026 22:23

      Das Ergebnis beweist, man kann ein Volk nicht nur erpressen, sondern auch kaufen.



    • Peregrinus
      12. April 2026 22:49

      Undine, die Verehrerin des Stalinverehrers Putin, beklagt den Wahlausgang, der den Demokraten Peter Magyar zum eindeutigen Sieger gemacht hat. Sie führt aus: „ … die Feinde der Freiheit waren stärker!“ Noch besser könnte sie ihre hohe Intelligenz wohl nicht mehr ausfließen lassen. Ja Stalin war ein Garant für die Freiheit. Für jene die die Sowjetbürger im Gulag genießen konnten. Und der Putin-Agitator Pressburger kommt zum sachlichen Finish: „Das Ergebnis beweist, man kann ein Volk nicht nur erpressen, sondern auch kaufen.“ -Undine, die Verehrerin des Stalinverehrers Putin, beklagt den Wahlausgang, der den Demokraten Peter Magyar zum eindeutigen Sieger gemacht hat. Sie führt aus: „ … die Feinde der Freiheit waren stärker!“ Noch besser könnte sie ihre hohe Intelligenz wohl nicht mehr ausfließen lassen. Ja Stalin war ein Garant für die Freiheit. Für jene die die Sowjetbürger im Gulag genießen konnten. Und der Putin-Agitator Pressburger kommt zum sachlichen Finish: „Das Ergebnis beweist,



    • Peregrinus
      12. April 2026 22:52

      Fortsetzung des Kommentars von 22:49h
      "Das Ergebnis beweist, man kann ein Volk nicht nur erpressen, sondern auch kaufen." - Pressburger ist eben ein wahrer Demokrat: Ergebnisse, die ihm nicht passen, sind gekauft.



    • Undine
      12. April 2026 22:57

      Als VANCE die Bühne betrat, um ORBAN im Namen TRUMPS Wahlhilfe zu leisten, war mein erster Gedanke: Wenn DAS nicht in die Binsen geht! Es war einfach der falsche Zeitpunkt! TRUMP ist zur Zeit ja alles andere als ein Vorbild, wo er sich von NETANJAHU vor den Karren spannen ließ. Diese "Wahlhilfe" war wahrscheinlich eher das Gegenteil.

      Der Wahlausgang ist für ganz Europa eine Katastrophe.



    • Peregrinus
      13. April 2026 00:03

      @ Undine
      Nur auf Basis Ihrer Blindheit ist eine derartige Deutung möglich. Es dürfte Ihnen bis jetzt nicht gelungen sein, die historische Vergangenheit Ihrer Familie zu bewältigen. Ja: Die Schwwarzen sind - wie Ihre Mutter fand und wie Sie finden - furchtbare Menschen. Warum sind Sie aber in einer Klosterschule gelandet?



  9. Alexander Huss
    12. April 2026 21:46

    Zum heutigen Beitrag von Dr. Unterberger passt die Bemerkung, die Wolfgang Katzian, seines Zeichens ÖGB-Chef, vor einiger Zeit von sich gab:

    Er sagte sinngemäß, man werde sich 2026 im Zuge der Lohnverhandlungen keine Zurückhaltung auferlegen.

    Die Zustimmung der SPÖ wird ihm sicher sein. Kein Wunder, dass dieses Land an die Wand fahren wird.



  10. Undine
    12. April 2026 18:14

    Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber die Spannung wegen der UNGARN-WAHL ist schon unerträglich. Es wäre für uns alle eine Katastrophe, würde diese EU-Marionette gewinnen und nicht ORBAN! In ein paar Stunden werden wir es wissen.....

    "Zerstritten bis zum Zerfall? Koalition am Abgrund! | MATUSSEK & REINHARDT Ausgabe #57"

    https://www.youtube.com/watch?v=9n6IOSIqozc&t=1379s

    "Peter HAHNE rechnet ab: Pinocchio-MERZ & die unfähigste Regierung im besten Deutschland aller Zeiten"

    https://www.youtube.com/watch?v=0Ux1S0k-dCE&t=4s



  11. Orakel
    12. April 2026 15:24

    Unsere Superregierung wieder ganz vorne mit dabei!
    Wann sind diese Saboteure Österreichs endlich Geschichte?

    https://tkp.at/2026/04/12/eu-digital-wallet-freiwillig-deutschland-und-oesterreich-machen-daraus-zwang/

    Sprachregulierung durch die Hintertür in Brüssel, Wien und Berlin: Während die EU-Kommission noch beteuert, der neue Europäische Digitale Identitäts-Wallet (EUDI) sei „völlig freiwillig“ und niemand werde gezwungen, seine staatliche ID aufs Smartphone zu laden, zeigen die SPD und die Wiener Regierung einmal mehr, wie schnell aus Brüsseler „Freiwilligkeit“ eine Art von Pflicht wird.



    • elokrat1
      12. April 2026 16:45

      @ Orakel
      Bis der Wähler, oder die Wählerin, endlich begreift. In der Demokratie gibt es keinen alternativen Weg!



    • queen consort
      12. April 2026 17:14

      ich MUSS die ID Austria runterladen, weil ich sonst nicht mehr in meine Finanzamtsakte rein kann. So schaut die Freiwilligkeit in Ö aus.



    • Cotopaxi
      12. April 2026 17:25

      Queen consort, als Alternative können Sie auch einen authenticator runterladen. Das habe ich auch gemacht, um die ID Austria zu vermeiden. Er funktioniert ohne Probleme.



    • queen consort
      12. April 2026 18:50

      @cotopaxi: Und das akzeptieren alle Stellen, an welchen man ansonsten die ID Austria verwenden müsste?



    • Cotopaxi
      12. April 2026 19:12

      Vermutlich nicht, aber finanzonline tut es.



    • rowischin
      12. April 2026 22:52

      Es gibt eine Petition für ein analoges Leben derzeit zum Unterschreiben.



  12. elokrat1
    12. April 2026 13:46

    Eine Wahl, in einem ähnlich kleinen Land wie Österreich, bewegt ganz Europa und viele Länder weltweit. Das sollte wirklich nachdenklich machen. Was könnten die Gründe sein, sicher eine 12er Frage, zumindest für Eggsperten!



    • Rosi
      12. April 2026 14:44

      Wer weiß, ob das so ist?
      Weltweit? Nicht einmal in den EU Ländern, vermutlich, nur dort, wo einseitige Berichterstattung vorherrscht, wird das Thema hochgespielt.



    • pressburger
      12. April 2026 15:00

      Wen nicht weltweit, dann sicher in Brüssel. Fällt Ungarn, bekommt die EU Probleme. Die EU strebt den Monolith Zustand an. Orban stört.



    • elokrat1
      12. April 2026 15:32

      Zu Weltweit:
      Ungarn-Wahl könnte weltweite Wende einleiten!
      https://share.google/7Qlj4Qx3oV8WSZi4D



    • Rosi
      12. April 2026 18:16

      'Teufel-an-die-Wand-Malen' der Linken Medien-Truppe?
      Wieviele Prozent der US Amerikaner wissen, ob Ungarn in Asien oder Afrika liegt, oder gar in Europa? Und erst, daß dort heute gewählt wurde ...



  13. Ingrid Bittner
    12. April 2026 13:21

    Wie soll diese "Clownregierung" handeln, wenn sie intellektuell nicht erfasst, woran es in Österreich krankt?

    Siehe das Schweigen zum ORF und seinen Skandalen, siehe das Herumgefasel bei den Spritpreisen (völlig vorbei an den Tatsachen), siehe das Schweigen zum Pensionsvolksbegehren, siehe, siehe, siehe....



    • Orakel
      12. April 2026 14:12

      Im Markel Blog hat dieser eben aufgezeigt, dass er von Machl schwer angegriffen wurde. Dabei wurde klar, dass der Machl offenbar Verbindungen zum Mossad hat(!!!)
      Jetzt wundert mich auch die doch sehr einseitige Berichterstattung dort im Angriffskrieg gegen den Iran nicht mehr - das ist mir nämlich in dn letzten Wochen durchaus aufgefallen.



  14. Factus est repente
    12. April 2026 10:20

    Das häufigste - und durchaus emotional verständliche - Argument lautet:
    Solange "dort" (was immer das ist) nicht gespart wird, braucht man bei mir "hier und jetzt" auch nicht zu sparen. Man soll zuerst "dort" sparen.
    Da man für das "dort" immer etwas finden wird (siehe Livingstone 9:51), gibt es für jede denkbar mögliche Einsparungsmöglichkeit sozusagen ganz easy ein Veto, weil ja "dort" eh noch so viel zu holen wäre.
    Und damit drehen wir uns fröhlich im Kreis bis zur Staatspleite.
    Wie gesagt: Emotional verständlich; empirisch vermutlich fatal.



    • Orakel
      12. April 2026 10:28

      Sollte die Regierung es schaffen ein ausgewogenes(!) rundum Sparpaket auf den Weg zu bringen, dann wird sicher auch keiner etwas dagegen haben wenn u.a. Pensionskürzungen angegangen werden.

      Fatal ist aber, wenn Pensionen der Vieleinzahler gekürzt, Pensionen der Wenigeinzahler steigen - Begründungen gibt es da sicher viele - die einen sinken, die andern steigen so lange bis alle gleich hoch/niedrig sind?



    • Livingstone
      12. April 2026 10:40

      @SG. Factus est repente: ein ordentlicher Sanierer würde zuerst die "Quick wins" angehen, statt noch mehr Probleme zu schaffen und die großen Themen danach, wenn alles vom Tisch ist, vernünftig und empirisch lösen. So wird es in der Wirtschaft erfolgversprechend gemacht.



  15. pressburger
    12. April 2026 10:16

    Warum sollte ein Teil des Ganzen, nicht Jahre verschlafen, wenn das Ganze, seit Jahrzehnten jede Entwicklung, nicht nur verschläft, sondern sich gegen jede Entwicklung stemmt.
    Ob Österreich, beim reaktionären Programm der EU freiwillig mitmacht, ob Österreich Befehlen aus der EU Zentrale gehorcht, ist für das Endergebnis unerheblich.
    Tatsache ist, ob aus eigener Initiative, oder auf Befehl von oben, Österreich verliert den Anschluss an entwickelte Länder wie China, Indien, Süd Korea, Thailand, Indonesien.
    Das ist die wirtschaftliche Seite der Katastrophe, Die gesellschaftliche, zivilisatorische, Seite komplettiert das Bild.
    Die linken Regierungen haben beides geschafft, den Abstieg der österreichischen Wirtschaft in die Bedeutungslosigkeit, die Vernichtung der Kulturlandschaft Österreichs.
    Die Wahlen in Ungarn könnten zu einem Hoffnungsschimmer werden. Vorausgesetzt, die EU verliert, die Freiheit siegt.
    Vigyazz csapat, hajra Orban.
    Auch Hoffnung: Kristos Voskrese, Naistinu Voskrese



  16. Livingstone
    12. April 2026 09:51

    Pensionen sind nicht das Thema, das mich als Staatsbürger auf die Palme bringt und meine zu tiefste Verabscheuung für diese Regierung täglich größer werden lässt.

    Es ist vielmehr:
    - das Zerstören unserer Wirtschaft
    - der Nepotismus dieser Koalition
    - die zahlenmäßig größte Regierung aller Zeiten; sinnlos
    - Steuermilliarden für die korrupte Ukraine
    - Milliarden an Migrationsausgaben und Folgekosten
    - Spenden an Länder, die 75 % der Regierungsmitglieder nicht einmal auf der Landkarte finden würden
    - ein ORF, der in einem dubiosen 3 Mio. Rechtsstreit ist
    - Steuergeld für einen Wahlkampf-Film von Babler
    - wöchentliche Forderungen nach höheren Steuern
    - sinnlose Gesetze um dem Staat noch mehr Kontrolle über uns zu geben
    - sinnbefreite Maßnahmen der EU
    - sinnlose Reisen einer sinnlosen Außenministerin
    - sinnlose Maßnahmen bez Spritpreis
    - Volksverarschung bezüglich Lebensmittelpreise ab Juli

    ...und noch 100 andere Themen, für die hier die 1000 Zeichen nicht reichen.



    • Orakel
      12. April 2026 09:58

      ****************************************!!!



    • rowischin
      12. April 2026 10:02

      @Livingstone:ich stimme Ihnen zu. 100 Daumen nach oben.



    • Postdirektor
      12. April 2026 10:04

      @Livingstone

      *****************************



    • Wyatt
      12. April 2026 10:10

      *********
      *********
      *********



    • sokrates9
      12. April 2026 10:28

      Noch 1000 Daumen dazu! :-)



    • Whippet
      12. April 2026 11:24

      Die Leute, die in der Regierung sitzen, kümmert es nicht! Unzählige Daumen nach oben!



    • Outback
      12. April 2026 14:23

      Und drei weitere der 100 Themen sind
      die Förderung von sinnbefreiten NGOs für Abermillionen Steuergeld, die Beibehaltung der CO2 Steuer und
      der Haushaltsabgabe!
      Schließe mich den 1000 *** und auch Daumen für Livingstone an!



    • elokrat1
      12. April 2026 16:42

      @ Livingstone
      **********
      Zu jedem einzelnen Punkt könnte man einige gesicherte Fakten hinzufügen, welche die Überschrift ergänzen und bestätigen. ABER!, längere Texte werden meist nicht gelesen. Ungeduld ist ein hervorragendes Merkmal unserer Zeit.



    • Almut
      12. April 2026 17:06

      @ Livingstone
      ********************!



    • Undine
      12. April 2026 18:00

      @Livingstone

      Optime!********************************+++!



  17. Rupertus Meldenius
    12. April 2026 09:39

    Eine wahre Aussage unlängst gelesen: "In der EU sind alle für alles zuständig, aber niemand für etwas,"
    Nein, nicht nur fünf Jahre, wir haben 50 Jahre verschlafen. Die Überalterung und die damit verbundenen Probleme und Kosten waren und sind vorhersehbar. Nicht geborene Kinder können nicht nachbestellt oder sonstwie hergezaubert werden. Einwanderung kann teilweise ausgleichen, wenn sie gezielt, kontrolliert und selektiert betrieben wird. Europa hat gezeigt und zeigt, wie diese nicht funktioniert. Einwanderung darf nie eine Einwanderung ins Sozialsystem bedeuten, und schon gar nicht, wenn dieses ohnehin bereits an allen Ecken und Enden kracht, wie eine dürre Semmel.
    Ein Pesionssystem, das über viele Jahrzehnte nur wenige der "besten" Verdienstjahre heranzieht, ist von Beginn weg zum Scheitern verurteilt. Die Schüssel-Reformen haben zwar gegengesteuert, waren jedoch im Übergangsbereich viel zu großzügig, sind bis heute nicht voll wirksam.



    • rowischin
      12. April 2026 09:59

      Schüssel hat zugegeben, dass seine Pensionäre Formen zu wenig mutig waren und trotzdem hat es seinen Sessel gekostet. Der letzte gute Kanzler.



    • pressburger
      12. April 2026 10:23

      Keine einzige Massnahme, kein einziger Erlass der EU, hat zu Sicherheit oder Wohlstand der Menschen die innerhalb der EU leben, leben müssen.
      Das müssen, wird immer mehr zum Axiom der EU. Jeder hat nach der façon der EU zu leben, den Befehlen des Leyens Kommissariat zu gehorchen. Seit Jahrzehnten wird die Bewegungsfreiheit der Länder der EU, auch der Menschen in der EU, systematisch eingeschränkt. Die EU droht Ungarn, die EU bedroht Menschen die nicht das, was die EU verlangt nachplappern.



  18. Leo Dorner
    12. April 2026 09:38

    Eine aktuelle Stimme aus dem After-Merkel-Deutschland von2026
    Sonny (TE)

    “In den umliegenden, europäischen Ländern scheint sich tatsächlich irgendetwas ähnliches wie Intelligenz durchzusetzen.
    Bis aber die deutschen Wähler tatsächlich aufgewacht sind, gibt es hier nichts mehr zu retten. Dann sind sowieso nur noch „Aufräumkosten“ und Neuanfang angesagt.
    Ich hoffe, es werden nach dem deutschen Totalzusammenbruch wieder etwas wie die Nürnberger Prozesse stattfinden. Angefangen mit einer Hauptangeklagten namens Merkel und fortgesetzt bis zu diesem unsäglichen, heutigen Kanzlerdarsteller. Da gibt es Tausende, die auf die Anklagebank gehören.“



    • Rupertus Meldenius
      12. April 2026 09:41

      Wird's nicht spielen, leider...



    • pressburger
      12. April 2026 10:30

      Zustimmung, nur wie man die Deutschen kennt, wird es den Kadavergehorsam bis zum bitteren Ende geben. Die Deutschen haben nicht die Verbrechen des SED Regimes strafrechtlich verfolgt, im Gegenteil, die Partei der Mauerschützen sitzt im deutschen Parlament und ist das Zünglein an der Waage. Spätestens 2028, kommen die Stasi Erben in die Regierung. Die CDU, mit ihren 25% und Minus, wird keine andere Option haben.
      Nicht vergessen, Demokratie wurde den Deutschen von den West-Alliierten verordnet. Jetzt können die Deutschen Ketten der Demokratie endlich abschütteln.



  19. Josef Maierhofer
    12. April 2026 09:11

    Was aber auch real ist, ist die Tatsache, dass eine Pensionsreform, die man jetzt fordern muss, nicht notwendig wäre, hätten wir nicht auf allen Ecken und Enden, ganz besonders bei den illegalen Immigranten, das Geld zum Fenster hinausgeworfen, vom Klimawahn, Sanktionswahn, Kriegswahn, EU-Wahnsinn war da noch gar nicht die Rede.

    Das heißt, die Schuldigen waren die Regierungen, die gegen das Wohl des Volkes gearbeitet haben, waren die hunderten von NGOs, die, von den Regierungen geduldet, bezahlt, gepusht, das Land, die Politik, die Justiz und die Medien kontrollieren. Herr Soros hat seine NGOs mit unserem Steuergeld ausgestattet und er hat gerade in Österreich 'Jungkanzlerfreunde' und seine eigene 'Ideologieuniversität'.

    Und wer fördert diesen Herrn Soros ? Schnell kommen wir da zur nicht gewählten 'Weltregierung' von Rothschild über Rockefeller und 'ihre' Organisationen von FED, Blackrock, WHO, WTO, UNO, wo überall die 'Mitarbeiter des turbokapitalistischen Großkapitals' sitzen >



    • Josef Maierhofer
      12. April 2026 09:15

      > und für die 'richtigen' Entscheidungen sorgen, ganz besonders in der EU.

      So geht Ausbeutung.

      Und wir müssen über Pensionsreform, Überlebensstrategien, Energiebeschaffung, etc. diskutieren, weil wir uns von diesem 'Gesindel' abhängig gemacht haben durch Kredite, durch Mitmachen bei Wokeismus, Sanktionen, usw.

      'Wenn meine Söhne Krieg wollen, dann gibt es Krieg ...'



    • pressburger
      12. April 2026 10:33

      Pensionsreform - nehme den Armen, gebe den Reichen. Den Politikern, den Asylanten, den Asylindustriellen, den Klimagewinnlern, den Impfprofiteuren.



    • Peregrinus
      13. April 2026 19:56

      @ Pressburger
      Österreich gibt auch Menschen wie Ihnen, die keinerlei Verantwortung zeigen, einen guten, wenn nicht sogar sehr guten Lebensstandard. - Frage, bekommen Sie von Putin eine Aufbesserung, wenn ja, in welcher Höhe?



  20. brechstange
    12. April 2026 09:08

    Mehr als 10 Jahre verschlafen.

    Wer hat unsere Vorschläge beachtet? Man hat sie ignoriert.



  21. Factus est repente
    12. April 2026 09:02

    Die Pensionen gehören degressiv ausgestaltet: 100% des Anspruchs bei gesetzlichem Pensionsantritt; dann alle fünf Jahre um einen Faktor vermindert (ausgenommen die sehr niedrigen Pensionen).
    Kein 90-Jähriger braucht noch die volle Hofratspension, nur um damit seine Enkel oder Nichten und Neffen zu sponsern; dafür ist eine Pension nicht gedacht.
    Mit zunehmendem Alter schwindet der Konsumhunger - die großen Fernreisen bieten sich gesundheitsbedingt nicht mehr an; das teure SUV erhöht die Glücksgefühle auch nicht mehr wie gewohnt. Also genügt zum Ende hin eine verminderte Pension.
    Sofern Pflegekosten entstehen, gibt es in Österreich Pflegegelder.
    Ich kenne Beamteneheleute, 90 Jahre alt, die haben zusammen brutto (weit) mehr als € 10.000 monatlich. Das ist doch ein Witz, aber leider nicht zum Lachen, denn es ist auf Kosten der künftigen Generationen.
    So, und jetzt geben Sie mir bitte 20 oder 30 Daumen nach unten, mindestens!



    • Orakel
      12. April 2026 09:18

      Nun Betreuung durch eine 24 Std. Pflegekraft, z.B. der Volkshilfe, kostet monatlich summa sumarum 4.000,--!
      Da sind aber Dinge wie Miete, Strom, ORF, Versicherungen, Nahrungsmittel, Medizinbedarf, usw.usw. auch noch zu zahlen!

      Der Pflegekosten Zuschuß wird nicht sofort und gleich und jedem der´s braucht automatisch zuerkannt.
      Gerade gehört - eine völlig demente Mutter, 24 Std. Betreuung, kommt über Pflegestufe 3 trotz mehrmaligem Ansuchen nicht hinaus!

      Ja, manche Pensionen können durchaus gekürzt werden - dafür hab ich sogar Verständnis.
      Aber - gerade die Babyboomer haben gearbeitet UND eingezahlt!
      Unterstützung der Kinder und Enkelkinder wird in Zeiten wie diesen möglicherweise mehr und mehr notwendig werden!

      Dass an anderen Ecken und Enden auch gespart werden müsste - haben wir bereits zu einigen Tagebucheinträgen festgestellt!
      Meiner Meinung nach geht es der Eppstein Elite einzig darum den Wohlstand des dumpen Volkes dratsisch einzuschränken!



    • rowischin
      12. April 2026 09:53

      Der Daumen nach unten ist eine gute Idee. Dieses Beispiel entspringt einem Neidkomplex, denn dieses Beispiel ist kein Regelbeispiel, sondern Ausnahme, wenn jemand als Hofrat in Pension ging. Und diese Beispiele sind im Aussterben. Ich hatte einen 5000 Euro Schwager, der seinen Neffen, der 3 Kinder hat, unter die Arme griff, auch diese Umverteilung ist gerecht, wenn der Staat alles Mögliche finanziert nur nicht die eigenen Leute.



    • Orakel
      12. April 2026 10:07

      Naja richtig ist, ältere Menschen haben einen geringeren Konsum, so sie halbwegs gesund sind!
      Aufs Pflegegeld kann/darf man sich im Falle einer Erkrankung/Behinderung allerdings nicht verlassen!

      Die Pension ist eine Finanzierung des Lebens im Alter, aber da durch die Allgemeinheit finanziert sicher nicht fürs Sparbuch und ein Vererben gedacht!

      Allerdings sind die Sozialleistungen im Allgemeinen auch nicht zur Unterstützung der 1 Million(?) Zugereisten gedacht, die nie etwas eingezahlt haben, zum Teil auch zu Monatsbeginn in Flixbussen anreisen und wenige Tage später wieder ausreisen - mit vollen Geldbörsen selbstredend!

      Darum:
      Austreten aus dem EUGH!
      Austreten aus der EU!
      Raus, raus, raus!



    • Factus est repente
      12. April 2026 10:34

      @rowischin
      Ich habe keinen Neidkomplex. Ich erhalte monatlich meine gesetzliche GSVG-Pension, in die ich lange Zeit in Höhe der Höchstbeitragsgrundlage einbezahlt habe; Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es noch zusätzlich, und ich lebe damit sehr gut.
      Zum Wandern bleibe ich in Österreich und fahre nicht nach Nepal oder in die Rocky Mountains. Mein zuletzt erworbenes Auto fuhr ich 12 Jahre lang ohne Beanstandung, und mein gebrauchtes neues kostete nicht sehr viel. Ich beneide niemanden, auch einen Pius Strobl nicht.



    • pressburger
      12. April 2026 10:36

      Aber gerne, weil falscher Ansatz. Sparen, ja, aber an den richtigen Stellen - Asylantenindustrie, Bürokratenmonster, Klimawahn, Impfwissenschaft, Sanktionismus, Militarismus.



    • Ingrid Bittner
      12. April 2026 13:30

      Sicher, zum Essen braucht man weniger, das ist aber auch das einzige.

      Die Fixkosten erhöhen sich schon beim Hinschauen - überhaupt im Roten Wien - Miete, Strom, Heizung, ...

      Die Pflege- und Krankenkosten werden immer heftiger und damit höher, die Rezeptgebühren steigen und die Generica kosten gerade einen minimalen Centbetrag unter der Rezeptgebühr, die Physiotherapie wird weniger - wobei 6 Behandlungen bisher ja auch nicht das Gelbe vom Ei waren, vieles zahlt die Krankenkasse überhaupt nicht (Diabetiker können ein LIed davon singen - das Zeug zum Stechen wird gratis verschickt, aber für die Sensoren gibt's nichts, die sind natürlich für die Patienten viel erträglicher, weil ohne Stich geht's auch - aber die Krankenasse gibt angeblich für die Verweigerung eines Zuschusses nicht einmal eine Begründung!!!).

      Altwerden ist nichts für Feiglinge hat schon Blacky Fuchsberger mit seinem Buch festgestellt, dabei hat der die Dramatik der heutigen Zeit nicht miterlebt.



    • Ingrid Bittner
      12. April 2026 13:49

      @Factus est repente: zum Pflegegeld: sie haben keine Ahnung, wovon sie schreiben. Hatten sie schon einmal die Ehre, von einem "Schwachverständigen" besucht zu werden, damit der begutachtet, ob und in welcher Höhe sie Pflegegld bekommen könnte, d. h. die Stufe der Einstufung???

      Wie kann bitte bei einem solchen Besuch in knapp einer Viertelstunde geklärt werden, ob und wie hoch eine Pflegestufe sein wird??

      Ich könnte ihnen unzählige Beispiele bringen, wie das so abläuft und was dann in den Gutachten drinsteht.

      Nichts Nacherzähltes!! Ich war viele Jahre als Laienrichter beim Arbeits als Sozialgericht, da wurden größtenteils Berufungen gegen solche Bescheide verhandelt. "Lustig", wenn es nicht so traurig wäre, wie mit den Menschen, die unverschämt genug sind, und um Pflegegeld ansuchen, umgesprungen wird.

      Ein Beispiel nur:

      eine Frau in mittleren Jahren, ein "Zwutschkerl" wie man auf gut oberösterreichisch so sagt, hatte angesucht, weil sie ihrer Arbeit nicht mehr gewachsen war...



    • Ingrid Bittner
      12. April 2026 13:53

      Der Gutachter hatte in seinem "Gutachten" vermerkt, dass die Frau keinesfalls mehr wie 5 Kilogramm heben darf/kann.

      So gut so schlecht, also wurde ihr das Pflegegeld nicht zugestanden, weil der Richter der Meinung war, man müsse so entscheiden, weil arbeiten kann sie ja.

      Ich habe mir daraufhin erlaubt, den Richter zu fragen, wie er sich das vorstellt, denn die Frau hatte ihr Leben lang in einer Großküche/Werkskantine gearbeitet - also ein gleichwertiger Job war gefragt, aber wenn sie nicht über 5 kg heben kann/darf, wie soll das gehen.

      Darauf der Richter: er sei ja nicht das Arbeitsamt, er habe in Gemeinschaft mit seinen Laienrichtern nur zu entscheiden, ob sie das Pflegegeld bekommt oder nicht.

      Mehrheitlich - nicht einstimmig - wurde dann entschieden, das Pflegegeld nicht zu bewilligen!

      Noch Fragen???



    • Outback
      12. April 2026 14:35

      @ Ingrid Bittner
      Der Berufsrichter und die beiden Laienrichter müssen sich an die Gesetze halten. Offenbar sind die Voraussetzungen bei der bedauernswerten Betroffenen derart, dass sie ein Fall für das Arbeitslosengeld ist. Sie kann nach den Feststellungen des Sachverständigen zwar eingeschränkt „arbeiten“, auch wenn sie am freien Markt unter diesen Voraussetzungen nie einen Job finden wird. Zu hinterfragen wäre noch, ob es tatsächlich um Pflegegeld oder um eine Berufsunfähigkeitspension geht. Auch die Frage eines erlernten oder angelernten Berufes kann von Bedeutung sein.



  22. Postdirektor
    12. April 2026 08:59

    Die Google-KI sagt mir gerade:
    „In Österreich sind rund 1,7 Millionen Haushalte (etwa 42 % der Haushalte) Nettozahler, die mehr an Steuern und Abgaben leisten, als sie an staatlichen Transferleistungen erhalten. Die Mehrheit von ca. 2,4 Millionen Haushalten sind Nettoempfänger. Besonders einkommensstarke unselbstständig Beschäftigte und Selbstständige tragen die Hauptlast.
    Haushalte: Laut einer EcoAustria-Studie sind 1,7 Millionen Haushalte Nettozahler, 2,4 Millionen sind Gewinner der Umverteilung.
    Anteil: Nur knapp über 40 % der Haushalte finanzieren das Gemeinwesen unter dem Strich.
    Struktur: Die einkommensstärksten 30 % der unselbstständig Beschäftigten sowie ein Großteil der Selbstständigen zählen zu den Nettozahlern.
    EU-Ebene: Österreich ist auch ein Nettozahler in das EU-Budget, mit einem Beitrag von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2022.“

    Und ich sage noch:
    Und zu uns darf auch jeder kommen, der will, und sich lebenslang aushalten lassen.
    ->



  23. Livingstone
    12. April 2026 08:56

    Eine vernünftige Regierung würde als erstes das Pferd von der anderen Seite satteln: schauen, dass die Unternehmensgewinne nach oben gehen. Unsere Regierung glaubt aber, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, wenn dem Raiffeisen-Sektor sklavisch gedient wird und Goldtransporter mit fragwürdigem Geld nach Kiew verschickt werden (wo ist dieses Thema eigentlich hin, das nach organisierter Kriminalität und Mafia schreit?). Sonst würde mir nichts einfallen, was diese Regierung wirtschaftlich auf die Reihe gebracht hätte.

    Unsere Kasperl-Regierung erhöht die Staatsquote, bestiehlt die Leute immer mehr durch höheren Steuern und kümmert sich um Null-Themen wie Schmuddelvideos von D-Promis, die keiner kennt (wo auch die ÖVP-Damen zeigen könnten, welche Feministinnen sie nicht sind) und Alterskontrollen im Internet, um wieder eine Kompetenz und Verantwortung von den Eltern zum Staat zu lenken.



    • elokrat1
      12. April 2026 13:26

      @ Livingstone
      Die FPÖ hat sich das Thema "Geld / Gold Transporte durch Österreich angenommen. Ich hoffe sie "kneifen" nicht.



    • Ingrid Bittner
      12. April 2026 13:35

      Was nützt das ganze - sich eines Themas annehmen - wenn die zuständige Ministerin schweigt! Da müsste endlich einmal der Bundespräsident eingreifen, so wir denn einen hätten, der seiner Pflicht nachkäme.

      Es wird seitens der Regierung immer nur gematschkert, wie teuer die parlamentarischen Anfragen sind, weil sie angeblich so viel Arbeitskraft der Mitarbeiter binden, aber mit welcher Frechheit z. B. der Medienminister beantwortet mit : keine Zuständigkeit, etc. das ist unerhört.

      Aber, bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt, irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird sich diese "Clownregierung" auch einmal vertschüssen (müssen) - auch hier gilt, wenn wir denn einen aktiven Bundespräsidenten hätten, der hätte denen schon längst die "Wadln virigricht".



  24. Rosi
    12. April 2026 08:49

    Wenn die EU eine Wirtschaftsunion wäre, die ihre eigenen Regeln einhält, ist zuzustimmen.
    So hat man die Unsicherheit, kommt mir vor, wenn man was einspart, geht es zur EU Administration, die das Steuergeld der Fleißigen den ?Unfleißigen? gibt, unsinnige Projekte unterstützt, oder das mühsam erarbeitete Geld gleich gemeinsam mit dem nicht Vorhandenen zum sprichwörtlichen Fenster hinauswirft.
    Also spart niemand.
    Könnte es so sein?



    • pressburger
      12. April 2026 10:40

      Wenn die EU als Ganzes, von Verstand und Vernunft, geleitet wäre, hätte die EU, nicht den Weg in die Bedeutungslosigkeit freiwillig gewählt.



    • Rosi
      12. April 2026 18:19

      Hm, 2/3 dieser Art hätten schon ein ganz anderes Bild ergeben.
      Hätte.



  25. queen consort
    12. April 2026 08:40

    Es begann mit Corona und seitdem arbeiten sämtliche Regierungen des Westens (wenige Ausnahmen) NUR noch gegen die eigene Bevölkerung und tun immer genau das Gegenteil von dem, was helfen könnte. Ich nenne das Absicht. Denn man kann schon mal blöd sein, es kann auch mal wo ein blöder Politiker sein - aber das sämtliche Politiker immer die vernichtendste Entscheidungsvariante wählen, das klingt nach Absicht. Jene, die stören, Trump, Orban, Fico - versucht man auszumerzen. Die Zerstörung unserer Gesellschaft, wie wir sie kannten, wird vorangetrieben. Kurz sagte es und meinte wohl mehr, als nur Corona. Er sagte als erstes bei seiner Coronaansprache: "Das Leben/die Welt wird NIE MEHR wieder so sein, wie wir es bisher kannten." Er war wohl Teil des Plans, denn an Prophetie glaub ich beim Kurz nicht.



    • Leo Dorner
      12. April 2026 08:48

      Somit war "peinlich" ein Volltreffer..



    • pressburger
      12. April 2026 10:43

      Auf den Punkt gebracht. "His Masters Voice", das ist Kurz.
      Der Wiedergeber der Meinung seines/seiner Herren



  26. Leo Dorner
    12. April 2026 07:46

    Nahost-Splitter
    Die Verhandlungen in Islamabad sind gescheitert. Keine große Überraschung, die Mullahs sind noch nicht in der neuen Realität angekommen. Der innere Zerfall muß noch größer und tiefer werden.
    Peinlich war vor allem der Wunsch, die Hisbollah in ein „Friedensabkommen einzubeziehen. Was nun folgt, läßt sich – auf der militärischen Ebene- ungefähr voraussehen.
    Die Türkei hält dem schiitischen Bruder die islamische Stange. Netanjahu sei der „Hitler unserer Zeit“; ein Anwalt in Istanbul möchte dem neuen Hitler 5000 Jahre aufbrummen.
    Die Neuordnung der NATO macht auch die Verabschiedung der Türkei unumgänglich.



    • Verschwörungssatiriker
      12. April 2026 08:14

      ebenfalls Peinlich den Wunsch, die Hisbollah in ein FRIEDENSABKOMMEN einzubeziehen, als PEINLICH zu bezeichnen!



    • pressburger
      12. April 2026 10:51

      Was ist aus dem Jubel, der den Angriff der USA auf den Iran begleitet hat geworden ? Ist der Jubel und der Lob Trumps, den Begeisterten im Hals stecken geblieben ? Die Realität dieses Krieges, wie die jedes Krieges, ist brutal. Tote, Vernichtung, Elend, Zerstörung.
      Die USA in der Sackgasse. Der angeblich Besiegte, will nicht verhandeln. Weil der angeblich Besiegte, die besseren Karten hat. Die USA hatten hochtrabende Ziele, der Iran, nur ein Ziel - Überleben.
      Die USA haben die ganze Region destabilisiert, der EU geschadet, bis jetzt nichts erreicht.



  27. Orakel
    12. April 2026 06:51

    Wieder einmel ein GM - zur Ungarn Wahl!

    All In
    Schicksalswahl in Ungarn
    Nicht nur für die Ungarn
    Für die Europäische Union selbst

    Weil es ausser in der kleinen Slowakei keine weitere Regierung in der Europäischen Union gibt die sich dem Zentralkomitee in Brüssel entgegenstellt
    Weil @PM_ViktorOrban 's mögliche Abwahl gleichzeitig bedeutet dass die Union den Failed State Ukraine aufnehmen wird
    Und weil die Aufnahme Banderistans, die vom gesamten Kartellparteienestablishment herbeigesehnt wird, das Korruptionsparadies ad infinitum etablieren wird

    Die Aufnahme der Kokaine, des korruptesten Landes der Welt, wiederum wird unter Garantie das Ende der EU sein
    Das Ende der Union-
    politisch/moralisch notwendig und von Millionen Menschen herbei gesehnt
    - aber ökonomisch das Armageddon für Europa und für jeden einzelnen Menschen in Europa auslösend

    Deswegen ist das System All-In
    Deswegen ist es eine Schicksalswahl

    Und dass es an den Ungarn liegt, ist eine Schande für den Rest Europa



    • Orakel
      12. April 2026 06:52

      Denn eigentlich müsste es längst 27 Victor Orbans in den Ländern der EU geben, die das Zentralkomitee in Brüssel stürzen, den DeepState ausmerzen und Europa den Bürgern zurückgeben
      Gibt es aber nicht

      Also liegt es heute an den Ungarn ob das System Brüssel gewinnt
      Oder wir Europa uns mit einer Wiederwahl Orbans ein wenig Zeit erkauft haben um doch noch den TurnAround hinzubekommen

      Achja - und noch was
      Das Thema Aufnahme der Ukraine
      Abgesehen davon, dass dieser Failed State nicht ein einziges Aufnahmekriterium erfüllt
      Abgesehen davon, dass dieses Shithole und seine Junta aus Dieben und Kleptokraten die eigene männliche Bevölkerung durch bewaffnete Nazis wie Tiere auf den Straßen jagen lässt um Sie als Volkssturm in den längst verlorenen Krieg zu schicken

      Abgesehen davon stehen nur @PM_ViktorOrban und @RobertFicoSVK zwischen uns und der Schaffung des größten institutionellen Korruptionssystems aller Zeiten



    • Orakel
      12. April 2026 06:52

      Es gibt in Österreich und anderen Staaten längst offizielle staatliche Agenturen für den Wiederaufbau Korruptistans
      Diese Agenturen stellen aus Steuergeld geschaffene Garantien für Projekte beim Aufbau der Ukraine zur Verfügung

      (Österreichs ExKanzler hat einen Versorgungsposten in einer Spezialbank bekommen die mit MilliardenKrediten die Wiederaufbauprofiteure unterstützen wird)

      Ich habe persönlich die Unterlagen und FactSheets eines österreichischen Firmenkonsortiums gesehen, das sich für den Wiederaufbau nach dem Krieg gebildet hat und in dem ZWANZIG PROZENT der Projektsummen für "Fees" vorgesehen sind !

      ZWANZIG PROZENT

      Jeder FÜNFTE Euro,der in das korrupteste Land der Welt gepumpt werden wird, wird OFFIZIELL für "Fees" = Korruption kalkuliert
      DAS ist der Grund warum das gesamte europäische politisch/mediale/ökonomische System die Aufnahme der Ukraine um jeden Preis durchpeitschen will



    • Orakel
      12. April 2026 06:53

      DAS ist der Grund warum Brüssel und alle Satelliten und Marionetten in der Ungarnwahl All-In gegangen sind

      Weil nur Victor Orban und Robert Fico stehen zwischen dem System und dem Perpetuum Mobile der institutionalisierten Korruption !

      Es geht heute in Ungarn nicht um Migrationspolitik
      Es geht auch nicht wirklich um Ungarn - würde Orban der Aufnahme der Ukraine zustimmen, wäre es Brüssel völlig egal ob er weitere vier Jahre an der Macht bleibt

      Nein - heute entscheiden die ungarischen Bürger ob Banderistan der 28te Staat der Union wird
      Ob es für die Union per se eine Zukunft oder das Armageddon gibt
      Ob das System gewinnt oder wir doch noch ein wenig Zeit gewinnen, auch in anderen Ländern Regierungen zu bekommen die bereit sind sich Brüssel zu widersetzen und diese ganze Europäische Sowjetunion abzureissen und neu aufzubauen

      Die Marionette Brüssels, dieser PosterBoy mit äußerst zweifelhaftem Privatleben @magyarpeterMP versprach im Wahlkampf den Ungarn dass



    • Orakel
      12. April 2026 06:53

      30 Milliarden Euro aus Brüssel freigegeben werden sollte er Regierungschef werden

      Wir werden sehen ob 30 Milliarden ausreichen um ein Volk an der Wahlurne zu bestechen
      Heute Nacht wissen wir es
      GM



    • Verschwörungssatiriker
      12. April 2026 07:27

      neuestes Umfrageergebnis:

      80% der Ukrainer unterstützen Selensky -
      und wollen für den Sieg kämpfen -
      Die anderen 20% leben in der Ukraine!



    • pressburger
      12. April 2026 11:05

      Man kann es nicht genug oft wiederholen, die Wahlen in Ungarn sind Schicksalswahlen. Das wissen nicht nur wir, die für den Sieg Orbans nur beten können, das weiss auch die EU Nomenklatura.
      Nach der Dominostein-Theorie, muss Ungarn wieder lückenlos in das Gesamtbild der EU eingefügt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die EU alle Mittel ein. Ungarn darf kein Beispiel der Selbständigkeit, der Souveränität, werden. Ein Verstoss gegen die EU-Breschnjew-Doktrin.
      Ungarn wird erpresst, die EU setzt Neid als Wahlkampfvehikel ein.
      Der Protegé der EU ist nur gegen, aber nicht, für etwas.
      So wie die ganze EU, nur negativ, nie konstruktiv, vorgeht.



    • Ingrid Bittner
      12. April 2026 13:42

      @Verschörungssatiriker: da hat aber wer gut beobachtet!!!

      Danke dafür!



  28. Hr. Zyni
    12. April 2026 03:47

    Die Sozialpartner sind Österreichs elegante Form des totalen Stillstands: Man sucht den Konsens, weil Betonschädel so unhöflich klingt. Hier verhandeln Bürokraten, die von jedem Risiko befreit sind, über die Zukunft jener, die es tragen müssen. Ergebnis ist ein Dauerkoma in Zeitlupe: Reformen werden so lange abgestimmt, bis sie niemandem mehr wehtun und folglich auch nichts mehr bewirken. Die Regierung hat sich aus der Wirtschaft weitgehend verabschiedet.
    Gleichzeitig beherrschen diese Kammer-Apparatschiks die Kunst, als Feuerwehr aufzutreten, nachdem sie das brennende Streichholz ins Öl geworfen haben. Lohnkosten steigen, Produktivität stagniert, der Apparat verfettet. Verantwortung verdunstet im Protokoll, Mut zur Tat wird durch Gelaber am Runden Tische ersetzt.
    So wird Österreich verwaltet, nicht gestaltet – bis der unerbittliche Markt die Verhandlungen mit einem Knall beenden wird.



    • pressburger
      12. April 2026 11:15

      Hervorragend, kleiner Einwand. "Die Regierung hat sich aus der Wirtschaft weitgehend verabschiedet." Sollte es heissen, in der Regierung herrscht die totale wirtschaftliche Ignoranz, dann einverstanden. Allerdings, die Regierung ist mehr in der Wirtschaft drin, sprich Planwirtschaft, als es der Wirtschaft, dem Markt, gut tut.
      Die Regierung, das Unwissen, wie eine Monstranz, vor sich hertragend, schadet der Wirtschaft umso mehr, umso mehr, sie in die Wirtschaft hereinregiert.
      Wie erklärt man den sozialistischen ÖVP Fanatikern, die Wirtschaft braucht Raum, braucht Freiheit, einzige Aufgabe, Geld für die Shareholder verdienen.
      Kapiert ein Stocker nie.






Zwischen Lügenpresse und Fake News: Eine Analyse orf-watch.at Schafft die Politik ab Europa 2030 Börsen-Kurier (Bezahlte Anzeige) Academia kathtreff.org