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Andreas Unterbergers Tagebuch

Es ist gut so, es ist gut so, es ist gut so - es ist schlecht so

13. April 2026 02:12 | Autor: Andreas Unterberger
108 Kommentare

Wo bleiben sie nur, all die linken Politiker aus ganz Europa, all die Mainstreammedien, die einander in den letzten Monaten darin überboten haben, Ungarn als "autokratisch" zu bezeichnen und in einen Topf mit Putins Russland, Xis China und den Iran der Mullah-Diktatur zu werfen. Jetzt verliert dieser zum Oberbeelzebub beförderte Viktor Orbán – aus mehreren klaren und nachvollziehbaren Gründen – eine demokratische Wahl, gratuliert sofort seinem siegreichen Gegner, der eine für ihn besonders schmerzhafte Verfassungsmehrheit errungen hat, und macht keinerlei Versuche, von Wahlfälschung zu reden oder gar selber das Wahlergebnis zu fälschen, wie viele der Denunzianten vor der Wahl prophezeit hatten.

Die ungarische Wahl muss im Einzelnen seziert werden, so wichtig ist sie angesichts der europäischen Aufregung gewesen:

Die vielen guten Aspekte

  1. Gleich nach Orbán sind die sich als objektiv ausgebenden internationalen Medien – nicht zuletzt die aus Österreich – selbst die großen Verlierer dieser Wahl. Sie haben völlig absurd und grundlos gegen Orbán gehetzt. Man kann nur hoffen, dass möglichst viele europäische Bürger diese gigantische Medienblamage in Erinnerung behalten – oder dass sich die Medien bessern. Beides wäre sehr gut.

Dabei hätten es die Mainstreammedien ja zweifellos besser wissen können: Denn Orbán hat ja schon einmal als Ministerpräsident Wahlen verloren und ist auch damals völlig problemlos in die Opposition gewechselt. Also keine Spur von Putin, Xi oder Erdogan, weder 2002 noch 2026.

  1. Der zweite absolut sensationelle Pluspunkt des ungarischen Wahlergebnisses: Im Parlament des Nachbarlandes wird höchstwahrscheinlich kein einziger linker Abgeordneter mehr sitzen.

Das ist fast unvorstellbar in einem Land, in dem noch vor wenigen Jahren die Sozialisten – nach ebenfalls völlig demokratischen Wahlen – noch regiert haben, in dem die Grünen den Bürgermeister der Hauptstadt stellen.

  1. Das hängt ganz eng mit dem dritten großen Erkenntnispunkt zusammen, der genauso positiv und sensationell ist: Orbán hatte schwer verloren, obwohl er genauso wie Rotgrün in Österreich und Deutschland das Staatsfernsehen total unter Kontrolle hat und genauso wie die Gemeinde Wien die meisten Boulevard- und Wochenmedien, während sich die Opposition fast nur Online äußern konnte.

Daher könnte man den anderswo regierenden Parteien auch zurufen: Erspart euch und uns die Bestechungsinserate aus Steuergeld, erspart uns die Fernseh-Zwangsgebühren. Es hilft euch eh nichts. Wenn die Zeit zum Abtreten gekommen ist, dann müsst ihr abtreten. Es sei denn, ihr dreht wie die Türkei und Russland Demokratie und Rechtsstaat durch einen Putsch wieder ab, macht Tausende politische Gefangene und erlaubt keine anderen Meinungen. Aber nichts davon ist ja in Ungarn passiert – im Gegensatz zum Eindruck, den manche aus der hasserfüllten Medienberichterstattung gewonnen haben.

  1. Ein wichtiges Motiv, für Péter Magyar zu stimmen, war die abstoßende Präpotenz und Korruption rund um Viktor Orbán. Das haben, wie man sieht, auch noch so viele wohlgesonnene Medien nicht zudecken können.
  2. Die Ungarn wollten eindeutig einen Wechsel. Sie erkannten sehr gut: Jede Partei, die allzulang an der Macht ist, verfault, legt Speck an (wie man bei Orbán ja auch sehr körperlich mitverfolgen konnte ...) und wird überheblich. Demokratie besteht nun einmal in einem Wechsel.

Das hat man den Ungarn immer wieder eingebläut und das haben sie nun auch ganz selbstverständlich praktiziert.

  1. Sie wollten aber ganz offensichtlich nur einen Wechsel der Mannschaft und des allzu lange schon gleichen Gesichts an der Spitze: Die Ungarn wollten keinesfalls eine inhaltliche Änderung der Politik.

Darum haben sie Orbán erst abgewählt, als ein junger, attraktiver Konservativer angetreten ist, der genauso patriotisch auftritt, der eine genauso rigorose Migrationspolitik will, der eine genauso liberale Wirtschaftspolitik will (siehe insbesondere die Flat Tax), der auch nicht vorzuhaben scheint, an der Familienförderung etwas zu ändern.

  1. Der siebente positive Punkt am ungarischen Wahlergebnis ist zweifellos der allergrößte und wichtigste auch für ganz Mitteleuropa. Er lässt geradezu jubeln: Das Ergebnis ist eine ganz, ganz schwere Niederlage für Russland.

Orbán hatte sich ja im größten Fehler seines politischen Lebens eng an Russland herangeschmiegt (gegen das er als Student noch eindrucksvoll gekämpft hatte!),

  • weil er in all seinen Wahlkämpfen immer einen äußeren Feind brauchte, um diesen zu attackieren und sich an ihm zu reiben. Er hat sich dafür diesmal fatalerweise die Ukraine ausgesucht, gegen die Russland einen niederträchtigen Krieg führt;
  • weil er mit der Ukraine einen Minderheiten-Disput hat, mit Russland nicht;
  • weil er sich sonst allzu einsam in der Staatenwelt gefühlt hätte;
  • weil er sich durch seine Russland-Annäherung für die unfaire Behandlung durch die EU rächen wollte;
  • weil er in Zeiten globaler Energieknappheit auf Vorzugsbehandlung durch Russland bei Öl und Gas gehofft hat.
  1. Aber das Schöne ist: Genau diese plötzliche Russland-Liebe war wohl hauptentscheidend für die Ungarn, Orbán in Pension zu schicken. Immerhin waren sie ja 1956 die ersten gewesen, die eine große Revolution gegen die sowjetrussische Herrschaft versucht hatten.

Immerhin sah jeder Ungar, der die Welt unabhängig beobachtet, gerade vor dem nationalen Hintergrund von 1956, dass Russland in den letzten Jahren zutiefst verachtenswert agiert hat – zwar weniger ideologisch, aber dafür umso brutaler kolonialistisch.

  1. Last but not least: Auch die Unterstützung durch die russischen und serbischen Geheimdienste hat Orbán nicht geholfen. Diese hatten etwa in peinlich durchschaubarer Weise knapp vor der Wahl Sprengstoffrucksäcke neben die nach Ungarn führende Pipeline deponiert, um der Ukraine die Anschlagsplanung in die Schuhe zu schieben.
  2. Auf mehrere Kilometer gegen den Wind riecht auch ein Anschlag auf die nach Mitteleuropa – insbesondere Österreich – führende große Ölpipeline Ende März nach russischen Tätern. Diese wollen höchstwahrscheinlich den Druck erhöhen und indirekt zeigen, wie wichtig die Versorgung aus Russland sei. Aber die schlauen Italiener haben den ­– im Gegensatz zu Serbien erfolgreichen – "Anschlag" lange geheimgehalten.

Das wenig Erfreuliche

Man darf aber auch die große Schattenseite des ungarischen Wahlergebnisses keinesfalls verschweigen. Gleichgültig, ob die antiungarische EU-Kampagne und Geld-Vorenthaltung wirklich kausal für das Endergebnis waren (oder ob das nicht viel stärker die zuvor erwähnten Faktoren waren), so sind in Brüssel wie vielen anderen europäischen Hauptstädten jetzt viele überzeugt: Es hilft, wenn sich die EU in nationale Wahlen einmischt; das wäre legitim und würde von den Wählern geschätzt.

Das aber ist eine Katastrophe für ganz Europa, die auch nicht dadurch gemildert wird, dass es eindeutig Orbán gewesen ist, der sich früher als erster selbst in Wahlkämpfen gerne an der EU gerieben hat. Diese Katastrophe wird dadurch noch größer, dass auch die letzten Wahlen in Polen eindeutig auf eine Einmischung durch die EU hingedeutet haben.

Die Ungarn-Wahl dürfte nach Polen die EU-Kommission dazu ermutigen, sich noch häufiger in nationale Dinge einzumischen. Das ist gar nicht gut, weder für die Mitgliedsstaaten noch für die vielen zweifellos guten und enorm wichtigen Aspekte, welche die europäische Integration ja  immer noch hat.

Den absoluten Tiefpunkt hatte diese Einmischung mit der Rückhaltung vieler Milliarden Euro durch die EU-Kommission gefunden. Der Vorwurf: Ungarn sei kein Rechtsstaat mehr. Dabei zeigt gerade die mustergültige und korrekte Durchführung der Wahl, dass das ein völlig absurder Vorwurf gewesen ist.

Diesen Aspekt sollten auch die anderen Mitgliedsstaaten jetzt viel kritischer ansehen und besprechen – so sehr sie sich auch darüber freuen, dass das ständige Blockadegehabe Ungarns jetzt zu Ende geht. Egal ob es im Dienste Moskaus erfolgt ist oder aus einer etwas pubertären Trotzhaltung heraus.

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  1. Rupertus Meldenius
    13. April 2026 22:23

    Wenn die österr. Bundesregierung, der ORF und die EU gleichzeitig über ein Wahlergebnis jubeln, frohlocken, sich vor Freude auf dem Boden wälzen, dann ist ganz besondere Vorsicht und Sorgfalt geboten. Da läuft etwas ganz in deren Sinne, was alles bedeutet, aber sicher nichts Gutes.



    • Undine
      13. April 2026 22:29

      @Rupertus Meldenius

      Das sehe ich ganz genau so!************!



    • Outback
      13. April 2026 22:43

      @Rupertus Meldenius
      Diese Ovationen lassen das Schlimmste Befürchten. Siehe auch die viralen Frohlockungen der Schreiamsel.



    • pressburger
      13. April 2026 23:25

      Ungarn haben auch gejubelt. Hoffentlich wissen sie auch, warum sie jubeln.



    • sokrates9
      14. April 2026 00:45

      Nehme an sder Jubel wird schneklker vergehen als ihnen lieb ist.es doch Sauerei: Eines der stärksten Wahlmotive waren die 18 MRD die man Orban gestohlen hat!



  2. Alexander Huss
    13. April 2026 21:32

    Ungarn hat gewählt und sich für eine andere Regierung entschieden.

    Es wird spannend sein zu beobachten, wie Brüssel reagieren wird. Denn Peter Magyar steht den Bürokraten in der EU auch skeptisch bis ablehnend gegenüber.

    Eines wird Magyar sicher tun: Er wird nicht mehr aus Trotz, Jux und Tollerei wichtige Beschlüsse des Europäischen Rates und der Ministerräte blockieren, sondern gewichtige und plausible Gründe darlegen, wenn Ungarn bei einem Tagesordnungspunkt dagegen stimmt.

    Ich denke, dass die Russlandnähe und Putin-Anbiederung Viktor Orban die Wahlschlappe eingebracht haben.

    Die Ungarn haben nämlich weder 1848 noch 1956 vergessen.



  3. Undine
    13. April 2026 20:42

    Wenn ein Wahlsieger von den Linken (zu denen gehören seit einigen Jahren auch ÖVP, CDU/CSU, etc.), den Mainstream-Medien, v.a. aber von BRÜSSEL aus so beklatscht wird, kann das für die Zukunft Europas nur Schlimmes bedeuten. Daß SOROS zu den ersten Gratulanten gehörte, sollte besonders zu denken geben! Jetzt wird er in Ungarn aufs Neue seine Uni installieren wollen. Sein geradezu biblischer Haß auf D und Ungarn speziell, aber auch auf ganz Europa, ist gnadenlos.



    • Undine
      13. April 2026 20:45

      Korrektur: SOROS' Sohn, nicht der Alte!



    • Gandalf
      13. April 2026 22:01

      @ Undine:
      Sollte Soros (senior oder junior) die politische Entwicklung in Ungarn tatsächlich zum Anlass nehmen, seine völlig überflüssige Jux- "Universität" mitsamt ihren inferioren "Professoren" wieder dorthin zu verlegen, kann man als patriotischer Österreicher wohl nur laut "Bravo" rufen. Dann sind wir in Wien das sich intellektuell gerierende G'sindel so schnell wieder los, wie es uns seinerzeit der Messias Kurz auf's Auge gedrückt hat. Und hoffentlich auf nimmerwiedersehen!!



    • Outback
      13. April 2026 22:01

      @ Undine
      Ungarn hat ziemlich klar gewählt, man wird sehen, was die Zukunft bringt. Die Herabwürdigung von Orban ist ziemlich mies. Ich habe nie den Eindruck gewonnen, dass Orban gegen die Interessen seines Volkes handelt. Aber mit Schlagworten wie weg von Korruption und russischer Einflussnahme fängt man den ängstlichen Wähler.



    • riri
      13. April 2026 22:02

      Die Ähnlichkeit der Ausbildung und der Karriere des Wahlsiegers mit Kurz ist frappant.



  4. Whippet
    13. April 2026 19:14

    Ein hervorragender Gastbeitrag von Dr. Pötscher über die Hybris der Klimajünger. Ich habe zweimal versucht eine Beitrag zu posten. Es funktioniert NICHT. Man sei so nett und bringe das in Ordnung.



    • Outback
      13. April 2026 21:54

      @ Whippet
      Nur zur Info. Die Kommentarfunktion beim Gastbeitrag funktioniert jetzt.



  5. Leo Dorner
    13. April 2026 18:20

    In Ungarn beginnt die Zeit des Kleingedruckten: Die neue Führung des Landes sucht die Nähe zu Israels Todfeinden, - durch einen Wiedereintritt in den ICC, aus dem Orban ausgetreten war, weil man Netanjahu -abroad- verhaften lassen wollte.



    • Leo Dorner
      13. April 2026 18:38

      Und dies in einer für Isael höchst gefährlichen Zeit:
      Die Frage, ob nicht auch die Türkei im Nordwesten – wie der Iran im Osten- ein gefährliches und existenzbedrohendes Übel für Israel ist, stellt sich vorerst noch zweitdringlich. „Der Palast“ (im osmanischen Ankara), hat sich noch nicht zu einem „Koste es, was es wolle“ entschieden...



  6. elokrat1
    13. April 2026 17:46

    Der österreichische Bundeskanzler gratuliert Wahlsieger Péter Magyar und zeigt offen, dass er wenig von der Staatsführung Viktor Orbáns gehalten hat!
    https://www.diepresse.com/20765052
    Die ÖVP, ein maximaler „Vorpfosten“, äh Vorposten der (Diktatur) EU.



    • Alexander Huss
      13. April 2026 21:22

      Sehr geehrter elokrat1, es gehört zum guten Ton, einem Sieger einer demokratischen Wahl zu gratulieren.

      Und: Die ÖVP ist definitiv kein maximaler "Vorpfosten", wie Sie es auszudrücken pflegen, der EU.



    • riri
      13. April 2026 22:28

      Sehr geehrter Herr Huss, bei dieser Regierungsarbeit der VP kann man schon den guten Ton vergessen.
      Oder sehen Sie nicht die beinharte Realität?



    • elokrat1
      14. April 2026 07:28

      @ Alexander Huss
      Meine Kritik hat sich auf den zweiten Teil des Satzes bezogen, nicht auf die „Gratulation“, die ich auch als selbstverständlich betrachte.
      Selbst Dr. Unterberger kritisiert das „Nachtreten“. Siehe Punkt 2 des Tagebuchs von heute, 14.04.26

      „ÖVP-Generalsekretär Marchetti, der nur zu einem imstande ist: seiner Partei wenn auch unbeabsichtigt zu schaden und diese unglaubwürdig zu machen. Er beschimpfte jetzt – also ein Nachtreten im Nachhinein, was besonders geschmacklos ist – den abgewählten ungarischen Premier Orbán als "extremistisch"….



  7. akka-acre
    13. April 2026 16:07

    Hier was eine KI sagt wenn man sie mit diversen Infos über die Nachkriegszeit und die Entwicklung Großbritanniens(teilweise) , Israels(teilweise) und der Ereignisse seit dem arabischen Frühling und Ukraine Krieg füttert.
    Es ist erstaunlich und Grönland macht strategisch gesehen enormen Sinn!

    ".

    Hier ist die Abfolge von Ereignissen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit in den nächsten 12 bis 36 Monaten, geordnet nach Wahrscheinlichkeit (kein Wunschdenken oder Worst-Case-Szenarien).

    ### 1. Sofortiger Energieschock und begrenzte militärische Reaktion auf die Wiedereröffnung von Hormuz (Q2-Q4 2026) - ~ 85% Wahrscheinlichkeit
    Die Schließung des Iran ist ein klassischer "asymmetrischer Ausgleich" nach US / israelischen Luftangriffen. Ölspitzen auf 160-250 USD / Fass innerhalb weniger Wochen.[...] 1/2



    • akka-acre
      13. April 2026 16:08

      China und Indien (Hauptabnehmer von iranischem Rohöl) leiden, aber der Westen ist einem akuten Inflations- und Rezessionsrisiko ausgesetzt.
      Wahrscheinlichstes Ergebnis: Eine von den USA geführte Marinekoalition (mit Großbritannien, möglicherweise Frankreich / Australien) führt begrenzte Begleitoperationen und selektive Angriffe auf die iranische Küstenverteidigung / Raketen durch, keine vollständige Invasion. Der Iran reagiert mit Minen, Drohnen und Stellvertreterschikanen, vermeidet es jedoch, einen US-Träger zu versenken. Die Meerenge öffnet sich teilweise innerhalb von 3-6 Monaten unter einer stillschweigenden von den USA und China vermittelten Pause wieder.
      Ergebnis: Dauerhafte Verschiebung - Arabische Golfstaaten beschleunigen die Diversifizierung weg vom Iran; Russland und China erhalten langfristige Verträge über die Lieferung alternativer Routen (arktisches LNG, Pipelines)." 2/2

      Andere Szenarien, gerne bei Interesse von den Mitlesern und Schreibern.



    • Leo Dorner
      13. April 2026 16:56

      ist K.I. da neue Orakel zu Delphi?



  8. Peregrinus
    13. April 2026 14:44

    Obama: Ergebnis in Ungarn ist Sieg für Demokratie weltweit
    Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat den Wahlsieg der Tisza des ungarischen Oppositionsführers Péter Magyar als wichtiges Ereignis für die Demokratie weltweit gewürdigt. „Der Sieg der Opposition in Ungarn gestern ist – wie auch die Wahl in Polen 2023 – ein Sieg für die Demokratie, nicht nur in Europa, sondern weltweit“, schrieb der demokratische Politiker auf der Plattform X.



    • Leo Dorner
      13. April 2026 16:05

      Daß auch der Yes-we-can-Meister Obama nicht verabsäumen wird, auf den linksgrünen Parteienzug „unserer Demokratie“ aufzuhüpfen, war zu erwarten. Ein Gipfeltreffen unter den Linden bei „Steini´- mit Obama, Merkel und Clooney, - das wäre gelebte globale Demokratie...



    • bens
      13. April 2026 16:21

      Gerne schildere ich ein prominentes Beispiel wie selbst ein "unpolitischer" Experte beim Thema Wirtschaft unlängst Orban als "Erpresser" (was ist dann Selenskij der noch in Amt und Würden ist dannn? Geiselnehmer?) und "Populisten" verunglimpfte. Offiziell ist er "die Figur" der Wirtschaft hat offiziell weder spö, övp, grüne, neos oder fpö-Wurzeln Schimpf aber nun genauso gut Orban wie ein spö oder övp Politiker es würde. Keine Sorge bei Gegebener Zeit erfolgt die #Demaskierung.
      Es wird keine großen Wellen schlagen, aber für ein, zwei Daumen hoch oder zustimmende Worte "ich habs immer schon gewusst" taugen.
      Da ich aber erst mal abwarte ob die "patriotischen" oder "Alternativen" /Medien aufgreifen platze ich nicht damit heraus. Nur soviel : die Person hat aber lobbend über ORF gesprochen.
      Übrigens besonders schlimm was sich auf Twitter (X) seit dem Irakkrieg tut.
      Da haben wir Leute die 100%Afd oder fpö Freundlich waren,jetzt zu antisemiten mutiert sind und Weidel, Trump, orban schimpfen



    • bens
      13. April 2026 16:26

      bedonders das sie jetzt weidel, orban, Trump und vance schimpfen ja sogar. Melania trump im Kontext epstein-irankrieg ist sehr beunruhigend. Ich bin froh 2024 Twitter verlassen zu haben. Ich bin nicht jüdisch aber all jene die jüdiscj sind und pro orban, pro trump, pro fpö, pro afd usw. sind: Passt gut auf was ihr schreibt irgendwasnist da im Busch. Und kein gläubiger muslime, kein christ, kein judentum sollte deswegen zum feindbild gemacht werden. Falls einer jener auf x das liest: Messt die Menschen an ihren Taten, und teilt nicht Menschen in Gruppen ein. Das ist sehr hitler, stalin, idi amin like sonst...
      Genauso wie nicht jeder maga anhänger Trumps Vergangenheit 100%gougierr,goutiert nicht jeder jüdische oder israelische Bürger Ben Gvir oder die kriege in gaza oder im Iran. Und natürlich nur weil a Mohammed atta am terror von 9/11die verantwortung trägt und Osama Bin Laden der Mastermind im Hintergrund war sind nicht alle Muslime böse. Differenziert bitte,



    • bens
      13. April 2026 16:34

      . Differenziert bitte, bekämpft das BÖSE, nicht Menschengruppen.
      Sonst macht ihr genau das was Nazis, Bolschweiki, Antifa("tun)oder getan haben aber um keinen Deut irgendwas besser.
      Das böse kennt keine Religion. Das böse wird durch Taten von Individueen und Geheimbünde verkörpert. Religion, Politik, Staaten das sind doch nur Hüllen und Vehikel der Macht. Notfalls nennen die sich um "Freimaurer", "Proletariat", "freie Marktwirtschaft","Bilderberger", "liberale Demokratie". "Great Reset".
      Das sind alles Namen. Aber vor dem Gericht vor dem Gesetz müssen sie als Individuen leider zur Strecke gebracht werden. Wenn wir alle Blauen, alle Grünen alle Religiösen alle Spirituellen pauschal kriminalisieren oder zu Vogelfrei erklären sind wir nicht besser als alljene die in der Corona Zeit eben diese Waffe genutzt haben und dieses politische Framing. Das Team Freiheit darf sich nicht von politischen Provokateuren, KIs und Antisemiten von Links und Rechts und der Mitte zerstören lassen!!!



  9. Peregrinus
    13. April 2026 13:50

    Trump lästert über Papst Leo
    Am Wochenende forderte Papst Leo XIV. ein Ende von Kriegen und kritisierte »Allmachtsfantasien«. US-Präsident Donald Trump fühlt sich offenbar angesprochen und teilt nun seinerseits gewaltig aus.
    Spiegel 13.04.2026, 11.52 Uhr
    ________________________________________
    US-Präsident Donald Trump hat das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Leo XIV., in einem außergewöhnlichen Akt scharf attackiert. Der Papst sei »schrecklich« in Bezug auf Außenpolitik, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.
    Trump erklärte weiter , Leo XIV. sollte »dankbar« sein, da er nur Papst geworden sei, weil er US-Amerikaner sei – damit man besser mit Trump umgehen könne. »Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan«, behauptete Trump, der sich bei seiner Politik häufig auf den christlichen Glauben bezieht.
    Fortsetzung sogleich



    • Peregrinus
      13. April 2026 13:53

      Fortsetzung des Kommentars von 13:50h
      Der US-Präsident schrieb weiter, er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass Iran eine Atomwaffe besitze. Er wolle keinen Papst, der denke, dass es schrecklich sei, dass die USA Venezuela angegriffen hätten. Und er wolle keinen Papst, der den US-Präsidenten kritisiere, weil der genau das tue, wozu er gewählt worden sei.
      Leo solle sich als Papst zusammenreißen, erklärte Trump weiter. Außerdem solle er seinen gesunden Menschenverstand nutzen und sich darauf konzentrieren, ein großer Papst zu sein, kein Politiker. Zudem verkündete Trump: »Ich mag seinen Bruder Louis viel lieber als ihn.« Denn Louis stehe voll und ganz hinter der »Make America Great Again«-Bewegung.
      »Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!«
      Papst Leo XIV.
      2. Fortsetzung sogleich



    • Peregrinus
      13. April 2026 13:55

      2. Fortsetzung des Kommentars von 13:50 h
      Trumps heftige Kritik folgt auf eine Predigt des Papstes am Samstag, in der dieser ein Ende von Kriegen gefordert hatte (mehr dazu hier). »Schluss mit dem Krieg!«, hatte das Oberhaupt von weltweit etwa 1,4 Milliarden Katholiken bei einem großen Friedensgebet im Petersdom in Rom gesagt. An die Regierenden richtete der Papst in seiner Predigt einen direkten Appell: »Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!« Der Pontifex sprach von »Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden«. Trump nannte er nicht namentlich.



    • phaidros, aus gutem Grund
      13. April 2026 14:16

      Vielleicht lässt uns der Grindige bei Gelegenheit auch wissen, was er über das iranische Mullah-Regime Kluges denkt?

      Sich an Trump und Orban abzuarbeiten, erfordert keinen Mut und der Applaus der Mitläufer ist einem sicher.



    • Peregrinus
      13. April 2026 14:46

      Nur ein Schwachbkopf kann unterstellen, dass ich für das Mullah-Regime Sympathien haben könnte.



    • GT
      13. April 2026 15:27

      Danke Peregrinus - ich habe auch die Predigt gehört. Ja, es ist dumm und mies vom blonden Wirrkopf das zu kritisieren. Und er glaubt tatsächlich, dass ohne ihn, Francis Prevost nicht Papst geworden wäre. Selig die Armen im Geiste, ... Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er sich überhaupt erinnern kann, dass er Francis Prevost unterstützt hätte - bei seinem Gedächtnis, das nicht einmal von heute auf morgen reicht.



    • Leo Dorner
      13. April 2026 15:35

      Trump gegen Papst (und Vatikan) 10:0



    • Peregrinus
      13. April 2026 16:03

      „Wie viele Divisionen hat der Papst?“ soll Josef Stalin im Jahr 1935 spöttisch gefragt haben. - Gab es auch einen Papst aus Polen?



    • Peregrinus
      13. April 2026 16:21

      „Der Herr – das heißt ich – sei mit Euch. Make America great again, wählt Prevos“ postete Trump ins Konklave. Dies in die Sixtinische Kapelle, die Mauern des Vatikan überwindend. Was blieb den Kardinälen da noch Anderes übrig?



    • Peregrinus
    • phaidros, aus gutem Grund
      13. April 2026 17:44

      Nur ein grindiger Saufkopf kann meinen, dass ihm etwas unterstellt wurde.



  10. Arbeiter
    13. April 2026 13:30

    Das Kulturkampf Thema, die 72 oder so Geschlechter, die Islamisierung, die Durchbuntung mittels der Heiligen Vielfalt, die Tschendersprache - all das ignorieren die politmedial Tonangebenden.



    • sokrates9
      13. April 2026 13:49

      Ob das die Wähler von Madjar so wollen???



    • Peregrinus
      13. April 2026 13:57

      "Magyar" - Aber nichts für Ungut. Ich bin - anders als zhB Pressburger - kein Kleingeist



    • Peregrinus
      13. April 2026 14:00

      "anders als zB Pressburger" - Es war einsubstanzieller Fehler, dass ich "zhB" statt "zB" geschrieben habe.



    • Undine
      13. April 2026 20:22

      Lieber @Arbeiter, ich habe beim A.U.-Thema "Ungarn: Entwarnung statt Hysterie" Ihrem Kommentar um 19:13 noch ein bisserl was über Marianne von WILLEMER hinzugefügt! LG



  11. Arbeiter
    13. April 2026 13:07

    Mir scheint, der Jubel des ORF klingt doch irgendwie verhalten. Ob Soros mit Magyar glücklich ist? Was ist überhaupt die Magyar Partei?



    • Postdirektor
      13. April 2026 17:50

      @Arbeiter

      Irgendwo habe ich gelesen, Soros jun. war einer der ersten Gratulanten.



  12. Waltraut Kupf
    13. April 2026 12:29

    Es entspricht der allgemeinen Weltlage, daß man orientierungslos wird. Die Niederlage Orbans sei „ein Sieg des Westens“. Die USA favorisierten Orban, gehören also offenbar nicht zum Westen. An den Vorwürfen gegen Orban könnte manches richtig gewesen sein, Ihn für die noble Anerkennung seiner Niederlage zu loben, gleichzeitig aber die heilige Pflicht zum Rußlandhaß zu proklamieren halte ich für wenig stimmig. Schließlich hat Putin vorübergehend sein Amt ja auch Medwedew überlassen. Die beiden zogen allerdings an einem Strang, während das bei Magyar noch völlig unklar ist. Der Knackpunkt ist hier die EU, aber noch weiß man nicht, ob Magyar dieser reine Freude bereiten wird. Mein wohl leider unrealistischer Wunschtraum wäre ja gewesen, daß Österreich zusammen mit Ungarn, der Slowakei, Tschechien und vielleicht noch dem einen oder anderen weiteren Land aus der EU austräte, aber it’s the economy stupid Die Leute haben die Milliarden aus Brüssel gewähl, die wir zum guten Teil mitzahlen.



    • Rosi
      13. April 2026 12:45

      ... obwohl wir sie selber gar nicht haben.
      Könnte man Ihren weisen Worten noch hinzufügen.



    • Undine
      13. April 2026 20:27

      @Waltraut Kupf

      Es war auch mein Wunschtraum! Die Abwahl ORBANS und die Wahl dieser leeren Hülle MAGYAR ist für alle freiheitlich Gesinnten in ganz Europa eine Katastrophe!



  13. pressburger
    13. April 2026 11:31

    Die EU hat mit ihren Sieg in Ungarn den Pseudokonservativen eine Lektion in Sachen Taktik erteilt, den Linken ekstatische Freude bereitet. Der Unterschied zwischen Pseudokonservativ und Links, verschwindend unbedeutend ist.
    Die EU hat auch allen Kräften, die innerhalb der EU nach mehr Gedankenfreiheit streben, eine Lektion erteilt.
    Die Leyen(Breschnjew) Doktrin wird selbständiges Denken und Handeln, in der EU nicht dulden.
    So viel die Lektion im Allgemeinen. Ihre Lektion im Besonderen werden die Ungarn lernen, wenn die EU in Budapest regieren wird. Wird bedeuten, Illegale nach Ungarn, bezahlen für den Krieg der Ukraine, kein Schutz mehr für die ungarische Minderheit in Transkarpathien, eigentlich Teil Ungarns.
    Die Ungarn werden ihre Entscheidung noch bereuen, der 12. April wird als der zweite Vilagos Tag in die Geschichte eingehen.



    • Ireneo
      13. April 2026 12:05

      Pressburger und seine PropagandaLÜGEN!
      Da Sie offenbar noch nie in Transkarpathien waren, können Sie auch nicht wissen, dass dort die Ortstafeln selbverständlich zweisprachig (ukrainisch und ungarisch) sind, und die dort lebenden Ungarn problemlosest Ungarisch sprechen und leben.
      Ihre LÜGEN sind nur noch peinlich! Wirken genauso wenig, wie angebliche Beeinflussungen von EU, RUS, Amerika auf die Ungarn, die wissen, wie es dort wirklich läuft. Sie erleben Magyar in ihrer eigenen Heimat und haben in einem Ausmaß eine bestimmte Wahl getroffen, die natürlich nicht auf einem marionettenhaften Verhalten der Ungarn beruhen kann, so wie Sie das unterstellen.
      Ihre Wortmeldung ist eine Beleidigung des zurecht stolzen und im Gegensatz zu Ihnen frei denkenden Ungarischen Volkes!



    • Peregrinus
      13. April 2026 12:51

      Pressburger ist eben Putins hybrider Kieger.



  14. Gerald
    13. April 2026 11:18

    Abzuwarten bleibt, ob der gewählte neue MP Magyar tatsächlich die versprochene rechte Politik macht, oder nicht einen auf (Ö)VP, oder CDU macht.
    Vor der Wahl rechts blinken, nach der Wahl links abbiegen und bis zu den Schuhspitzen im A... der von der Leyen Kommission und ihrem woken "Green Deal"-Globalismus Marke WEF stecken. Stichwort "glühender Europäer", der vor allem glüht, weil soviel Steuergeld verbrannt (bzw. in seine Taschen umgeleitet) wird. Wobei Magyar zu Beginn leicht glänzen können wird. Denn alleine durch die erpresserisch zurückgehaltenen Milliarden, die nun fließen werden, kann man immer einen keynesianischen Schein-Boom erzeugen.

    Zu Orban: Er ist leider zu lange an der Macht geklebt. Irgendwann ist auch der erfolgreichste Politiker totgelaufen und kann keine Hoffnung mehr auf eine bessere Zukunft vermitteln. Das ist immer noch das Hauptthema bei Wahlen. Man wird nicht für Erreichtes belohnt, sondern die Zukunftsaussicht bewertet.



  15. Ireneo
    13. April 2026 10:19

    Nun ist aus der Dreiergruppe Merkel, Orban, Fico - alle mit KGB-Verbindung - der zweite verschwunden. Fico wird auch bald folgen. Offenbar ist doch vielen Wählern die evidente und anhaltende Annäherung der Russen an sowjetische Usancen unheimlich geworden.



    • Ireneo
      13. April 2026 10:28

      Und auch Trump und J D Vance haben die Ungarn offensichtlich nicht relevant beeindruckt...



  16. Barracuda
    13. April 2026 10:11

    Die ersten Reaktionen aus Ungarn sind erstaunlich. Die Spontandemonstrationen gestern abends hatten vor allem ein Thema: "Russen haut ab!" Es sieht so aus als ob dieses Thema wichtiger war als alle anderen, dabei gäbe es noch andere Dinge zu kritisieren.

    Der Wahlkampf war extrem schmutzig - übrigens von beiden Seiten. Manches wurde bei uns gar nicht berichtet. Es ist zu hoffen, dass sich alles wieder beruhigt.

    Dass im ungarischen Parlament keine Linken sitzen, ist beachtlich. Ich wäre schon froh, wenn es bei uns gelänge, sie weiter zu schrumpfen.

    Am meisten hat mich erstaunt, dass die gleichgeschalteten Mainstreammedien den Online-Nachrichten offenbar unterlegen waren. Das macht Hoffnung für auch für uns.



    • Gerald
      13. April 2026 11:26

      Warum Orban den Russen so plakativ in den A... gekrochen ist, habe ich auch nicht verstanden. Gerade in Ungarn, wo die Sowjets 1956 einen demokratischen Aufstand plattwalzten und das als erstes Land den Eisernen Vorhang einriss, war zu erwarten, dass Russland kein Sympathieträger in der Bevölkerung ist.
      Natürlich kann und soll man die Korruption in der Ukraine anprangern, oder die teilweise idiotischen Maßnahmen, wie die Gasblockade. So, wie es z.B. Kickl macht. Der agiert da weit vernünftiger, ohne sich an Putin anzubiedern.



  17. Arbeiter
    13. April 2026 10:04

    Ein Lob dem Servus TV für die Diskussionsrunde gestern!



  18. sokrates9
    13. April 2026 09:47

    Perfekt! Vielleicht fährt der jubelnde Stocker jetzt gleich mach Ungarn und bringt ein paar hunderttausende Migranten mit, die über Ungarn nach Österreich durch geschleust wurden!



  19. Ingrid Bittner
    13. April 2026 09:47

    Wahl hin oder her, Partei hin oder her, der Spitzenkandidat - das Aushängeschild - macht's aus.

    Und bei genauerer Betrachtung ist es eigentlich undenkbar, dass so ein Mensch wie Peter Magyar überhaupt in so eine Position kommt - vergleichbar mit unserem Babler, wobei ich dem diese Gemeinheiten von Magyar schon intellektuell nicht zutraue.

    Eine genauere Betrachtung der Person Peter Magyar wäre nicht schlecht gewesen, man hätte sicher einen charaktervolleren Menschen finden können! - warum musste es ausgerechnet Peter Magyar sein?

    Offenbar weil dieser verhaltensauffällige Kokser schlicht und einfach erpress- und manipulierbar ist - so wie's der Flintenuschi und Konsorten halt gefällt.

    Ich wünsche mir, dass Magyar bald fällt und ein würdiger Mensch nachkommt - Wechsel in der Politik schadet keinesfalls, allerdings die richtigen Personen, nicht nur andere Parteien sollten es halt schon auch sein.



    • pressburger
      13. April 2026 10:36

      Magyar, warum ? Die EU hat jemanden aufgebaut den man später wird erpressen können. Die EU hat ein Dossier, über Magyar, Magyar weiss, die EU wird nicht zögern es einzusetzen.



  20. Sandwalk
    13. April 2026 09:33

    Den beiden "Mächtigen" Trump und Putin, wurden nun politische Grenzen gesetzt, und das ist gut so. Autoritäre Macht hat halt doch ihre Grenzen.

    Apropo Macht. Wie viele Verbündete hat Putin noch? China zählt ja nicht dazu, denn China hat Interessen und Geschäftspartner. Verbündete kennt China nicht, und die Mullahs wurden zwar nicht besiegt, aber ordentlich gestutzt. Also: Putins Bros verschwinden der Reihe nach. Die letzten drehen das Licht ab und sperren zu.



    • sokrates9
      13. April 2026 10:19

      Glaube ich nicht: es gibt einen großen Sieger: China welches immer dominanter wird und sein Seidensrtrassenprojekt weiterhin ausbaut: Dafür braucht es 2 staaten: den Iran der eine Schlüsselrolle einnimmt und Rußland mit seinen Energiereserven. Was tut die USA-Sie verzockt derzeit Milliarden in dem sinnlosen Krieg, das schwächt die Wirtschaft und den Dollar - Brics gewinnt.Europa verliert, auch Israel muß aufpassen, die sind ohne jede Bedeutiung und Nutzen für China.



    • pressburger
      13. April 2026 10:40

      Tautologie, Russland hat keine Verbündete, Russland hat Interessen. Putin weiss, die Bedrohung ist China. Trump, weiss, die Bedrohung ist China. Warum sich nicht zweckgebunden zusammentun ?
      Die EU ist dazwischen und dagegen.



    • Peregrinus
      13. April 2026 14:10

      @ Pressburger
      Grammatik! - Wie lautet der 4. Fall Mehrzahl von (Ez) der Verbündete. Laut Duden noch immer "die Verbündeten". Ich nehme Ihnen den Fehler nicht übel, prangere Sie auch nicht deswegen an. Kämpfe in diesem Zusammenhag aber gegen die Kleingeisterei:



  21. Josef Maierhofer
    13. April 2026 09:30

    Orban hat sich für Ungarn und seine Menschen eingesetzt, er hat sich nicht an Russland 'angeschmiegt', er hat verantwortungsvolle Energiepolitik für Ungarn gemacht.

    Die Einmischung der EU in Ungarn steht jetzt mit Peter Magyar am Prüfstand. Wird er den Ukrainemilliarden zustimmen, wird Tisza das gegen Ungarn tun ?

    So zu spielen, als wären das demokratische Wahlen gewesen in Ungarn, ist nicht richtig. Es wurden enorm viele Geldmittel aus Ukraine und EU für die 'Auslöschung' von Orbans Fidesz verwendet.

    Mit der sozialistischen Tisza Partei wird Ungarn das bekommen, was es vor 16 Jahren abgewählt hat. Also sind auch die Nachbarn der Propagandaschlacht erlegen. Wie gewählt so geliefert wird man nach nicht allzu langer Zeit sagen.

    Ja, die Korruption hat Orban das Genick gebrochen, das kommt nirgendwo gut an, außer in Wien, wie Dr. Unterberger richtig bemerkt.

    Ich bezweifle aber, dass die Ungarn noch eine Chance bekommen, einen Schutzherrn zu wählen, das wird die ferngesteuerte EU >



    • Josef Maierhofer
      13. April 2026 09:35

      > zu verhindern wissen. Es hat ja funktioniert, man weiß jetzt, wie es geht, freie Demokratie zu verhindern und sie zu 'lenken'.

      In Österreich ging es noch einfacher, da brauchte man nur den EU-treuen Herrn Stocker.

      Peter Magyar wird mit seiner Tisza Partei tun, was die EU will. und die Milliarden werden in den Krieg fließen statt sie bei den Menschen der EU-Mitglieder zu lassen.



    • pressburger
      13. April 2026 10:42

      Magyar hat schon zugestimmt. Das war die Bedingung für seine Unterstützung durch die EU. Es freut den österreichischen EU Fan, wird die Geschenke an die Ukraine weiter finanzieren.



  22. sokrates9
    13. April 2026 09:19

    Die korruption hat gesiegt!Perfekter Schmäh mit Korruptionsgeld der EU und Rückhaltung von 18 MRD Geld dass den Ungarn zusteht - wegen " mangelnder Rechtsstaatlichkeit" aber nicht ausbezahlt weurde.Wo ist die "Rechtsstaatlichkeit" der EU,,wo ist die Korruption höher - in der EU oder bei Ungarn.? Kenne keinen Vorwurf dass man Orban persönlich Korruption vorgeworfen hat, sehr wohl aber Van der Layen - wo es um Milliarden geht.Wurde das nicht elegant vertuscht??Orban tritt nach fairen Wahlen ab, was hat Van der Layen für einen Wahlsieg errungen? Trump hat mal - noch nicht korrumpiert durch den Kriegstreiber Nethanjahu- durchaus richtig gesagt er redet nur mit gewählten Präsidenten !
    Die Ukraine hat den Wahlkampf in Ungarn unterstützt? Mit welchem Geld? Mit dem, was sie Steuerzahlern abgezockt hat



  23. Postdirektor
    13. April 2026 09:01

    Besorgniserregend finde ich den freudigen Applaus der Vereinigten Linken in und außerhalb Europas, einschließlich unserer Regierung, zum Wahlsieg von Magyar in Ungarn.
    Trotzdem mache ich mir um Ungarn keine Sorgen.
    Soweit ich mitverfolgen kann, will auch Magyar keine Änderung der Migrationspolitik und auch keine Abschaffung der Flat Tax von 15 Prozent. Dadurch ist eine Ausrauben des einen Teils der Bevölkerung, um dem anderen Teil ein Leben ohne Arbeit zu ermöglichen, nicht möglich. Hält er sich nicht daran, wird er abgewählt werden. - Von den Ungarn, die auch dann noch Ungarn sein werden.
    Sorgen mache ich mir um unser Land, wo die autochthone Bevölkerung langsam aber sicher ausstirbt und von einer anderen ersetzt wird (sitzt in Wien schon mehrheitlich in den Schulen). Und die wird schließlich und endlich auch mit den Vereinigten Linken, die das alles gefördert haben und fördern, keine Gnade kennen.
    - - >



    • Postdirektor
      13. April 2026 09:02

      - - >
      Ja, und kennt jemand ein islamisches Land in der ganzen Welt (es gibt inzwischen deren 57), im dem eine Umkehr zu einer säkularen demokratischen Gesellschaft jemals möglich war?



    • sokrates9
      13. April 2026 09:23

      Das dramatische Sinken des Bildungsniveaus wird ohnehin bewirken dass wir 3.staat Level haben, wo es ja schon durch unsere Politiker wie dem stolzern Besitzer eines Staplerführerscheins entsprechende Vorreiter gibt.



    • pressburger
      13. April 2026 10:45

      Bitte die positiven Erwartungen an Magyar, keine Migration, Geld an die Ukraine, zum gegebenen Zeitpunkt zu überprüfen. Bis jetzt ist der Inhalt des Abkommens der EU mit Magyar nicht bekannt.
      Die EU verschenkt nur an Illegale, an Zelenskij, nicht an Ungarn.



  24. Leo Dorner
    13. April 2026 09:00

    Nahost-Splitter
    Die Straße von Hormuz wird nun von den USA kontrolliert, worüber der Iran wütend schäumt. Im Übrigen regiert der ideologische (religiöse) Status quo weiterhin: (1.)Freiheit suchende Iraner werden im Inland mit Massenmord,(2)Israel wird direkt und täglich durch ballistische Raketen und potentielle Atomwaffen bedroht. Ebenso liegen (3.) alle sunnitischen Staaten der Region im Visier der iranischen Raketen- und Drohnenangriffe. (4.) Unterstützt der Iran weiterhin seine Terror-Proxys in der gesamten Region(5.) ist die Bedrohung Europas durch iranische Langstreckenraketen und potentielle Atomsprengköpfe kein Gerücht.
    Daraus resultieren einige unhintergehbare Folgerungen, primär: ohne Regimewechsel in Teheran bleibt die Unterdrückung durch Ayatollahs, Revolutionsgarden und Basijs aufrecht, und über kurz oder lang würde der iranische Gottesstaat neuerlich versuchen, seine militärischen Vernichtungsprogramme zu revitalisieren.
    Noch ein „alter Hut“:



    • Leo Dorner
      13. April 2026 09:01

      Noch ein „alter Hut“: Erdogan möchte gern Israel angreifen und den „Hitler unserer Zeit“ beseitigen.
      Dazu passend hat Trump die Naivität des USA-Papstes aufgedeckt,- dieser ist für einen „Frieden“ mit dem Terrorregime des atomar bewaffneten Iran. Es ist die übliche ahnungslose „Außenpolitik des Vatikans, - seit spätestens 2015 bekannt und berüchtigt. Der Vatikan würde auch Europa auch einem „globalen“ Kalifat ausliefern. Und er würde dieses „Projekt“ als gelungene Nächstenliebe „aufmascherln.“



    • sokrates9
      13. April 2026 09:28

      Sehe immer nur kleinkariertes Denke. Wird Rußland und China es zulassen dass der wichtige Bricsstaat Iran rausgebrochen wird?
      Von einem Amerikaner ganzheitliches Denken zu verlangen, das schafft nicht einmal der Papst!



    • pressburger
      13. April 2026 10:47

      Wie kontrolliert ? Ankündigungen, ersetzen nicht Tatsachen.



    • Konrad Loräntz
      14. April 2026 08:30

      Die 1.1 Millionen vertriebenen Libanesen sind nur eine anti-israelische Propagandalüge ?



  25. pressburger
    13. April 2026 08:58

    Jubel Trubel, Heiterkeit. Orban hat verloren. Die Demokratie nach EU Muster hat gesiegt, der EU Kandidat aus EU Gnaden, wird Chef in Ungarn.
    Orban kämpfte für Vielfalt und Meinungsfreiheit in der EU. Das wurde ihm zum Verhängnis. Orban das Hindernis auf dem Weg der EU in die Diktatur, wurde beseitigt.
    Gute Nachricht ? Im Parlament werden keine Linken sein ?
    Wer die Unterstützung der EU hat ist links, Magyar ist links, Tisza ist links.
    Der Verlauf der nächsten Wochen wird es beweisen.
    Die Ungarn haben ihre Tradition des Willen zu Freiheit verraten, haben sich ihre Freiheit, für Versprechungen der EU abkaufen lassen.
    Nach Zeiten der Unfreiheit unter der Knute der Moskau Kommunisten, kommen Ungarn unter die Knute der Brüssel Kommunisten.
    Freiheit ist nur schwer zu ertragen. Der Wunsch nach dem Herrn hat sich durchgesetzt.



  26. Factus est repente
    13. April 2026 08:24

    Damit hat Kickl seinen einzigen Mitstreiter in der EU verloren. Also wird Kickl niemals etwas bewirken können, selbst wenn er die österr. Wahlen haushoch gewänne. "Kevin allein zu Haus", wie man so sagt. Es würde eine 24/7 Sisyphos-Arbeit für Kickl. Österreich würde wieder isoliert, so wie dazumal Kanzler Schüssel am internationalen Parkett ausgegrenzt wurde.
    Man sieht ja schon, wie sich Stocker, Babler und MR freuen! Und der ORF jubiliert.
    Das war´s dann wohl.



  27. Rosi
    13. April 2026 08:19

    Völlig richtig, da kann man Hrn.Dr.Unterberger nur zustimmen, in Bezug auf den 'absoluten Tiefpunkt' !!!



    • Rosi
      13. April 2026 08:21

      Jede Einmischung der EU in Wahlen in den Ländern ist ?rechtlich fragwürdig?
      könnte ich mir vorstellen.



    • pressburger
      13. April 2026 10:49

      Der Erfolg der EU, bei den Wahlen Ungarn, werden dem Blei-Vogel EU Flügel verleihen.



    • Rosi
      13. April 2026 12:47

      Interessantes Bild.



    • pressburger
      13. April 2026 17:47

      @Rosi
      Die beflügelte EU macht weiter. Die EU bezeichnet Serbien als Unrechtsstaat, sperrt Zuschüsse. Nach Ungarn und Orban ist jetzt Serbien und Vucic dran. Vucic muss weg. Die EU hat schon sicher einen Nachfolger für Vucic auserkoren, einen treuen Diener der EU.



  28. Rosi
    13. April 2026 08:15

    Früher ging es im Wahlkampf um Ziele, die man erreichen will. Jetzt geht es darum, Politiker oder Parteien 'zu verhindern'?



    • pressburger
      13. April 2026 17:51

      Ausgezeichnete Zusammenfassung der Verfassung der politischen Klasse. Wer nicht fähig ist, weil zu dumm, positives zu denken, positiv zu handeln, für etwas zu sein, dem fällt nur was negatives ein. Wie es die Wahlen in Ungarn bewiesen haben. Eine Orgie des Neides. Neid der Linken auf die Souveränität Ungarns.



  29. Factus est repente
    13. April 2026 08:11

    Ad 4.: Korruption
    Wenn es diese in großem Stil gegeben hat (wie stets doch sehr eindringlich behauptet wurde), so
    a) müssten diese Machenschaften von der künftig neuen Verwaltung schonungslos aufgedeckt, rückabgewickelt und bestraft werden; oder
    b) sie bleiben aus nicht sehr ehrenhaften oder gar pragmatischen Gründen zugedeckt und unter den Teppich gekehrt.
    Denn dass Orban sein System noch mit einer Generalamnestie ausgestattet hätte, davon habe ich nichts gelesen.
    Mal schauen; es wird spannend.



  30. Livingstone
    13. April 2026 07:21

    Ich spreche leider kein Ungarisch und mangels vertrauenswürdiger Medien ist es bei dieser Wahl fast unmöglich gewesen, sich selbst ein differenziertes Bild zu machen. Auch das zeigt, wie schlimm es um unsere Demokratie bestellt ist. Also blieben mir nur Gespräche mit fleißig arbeitenden Ungarn hier in Österreich. Und die waren alle vehement PRO-Orban.

    Dr. AU führt an, dass in Ungarn keine Sozialisten mehr im Parlament sitzen. Dem ist zu widersprechen: Als Schwesterpartei der ÖVP ist davon auszugehen, dass die Tisza ebenso sozialdemokratisiert wie eine ÖVP ist und wir in Wahrheit 2/3 Linke im konservativen Federkleid im ungarischen Parlament sitzen haben.

    Wenn VdL, Stocker, Babler, M-R, Weber und Selenskyj jubeln, dann kann das für uns alle nur etwas sehr Schlechtes bedeuten und einem der kalte Schauer über den Rücken laufen.

    Dass hier offenbar viel europäisches und ukrainisches Geld an Tisza geflossen ist - auch das riecht man viele Kilometer gegen den Wind.
    -



    • Undine
      13. April 2026 08:43

      @Livingstone

      Sie sprechen mir aus der Seele!*****************+++!



    • Ingrid Bittner
      13. April 2026 09:55

      Aber in dem schrecklichen Ungarn gibt es auch eine deutschsprachige Zeitung, die BUDAPESTER ZEITUNG, z. B.

      Ob es andere auch noch gibt, weiss ich grad nicht, aber ich höre gelegentlich den Herausgeber und Chefredakteur Jan Mainka, daher ist mir die Budapester Zeitung bekannt.



    • pressburger
      13. April 2026 10:52

      Die Beurteilung Herrn AUs, ÖVP sei eine konservative Partei, wird zwangsweise auf die Tisza Partei übertragen. Cave, wer die ÖVP als konservativ bezeichnet, bezeichnet auch die andere Linkspartei als konservativ. Fehleinschätzung, im Schlepptau der Fehleinschätzung.



    • Ingrid Bittner
      13. April 2026 14:56

      Jan Mainka von der Budapester Zeitung ist übrigens heute um 20 Uhr in einem Podcast bei Info direkt zu hören. Wird sicher interessant, was er zur Wahl zu berichten hat.



  31. eupraxie
    13. April 2026 06:18

    Eine differenzierte Analyse - unaufgeregt und informativ, mit dem wichtigen Hinweis zum demokratiepolitisch bedenklichen Verhalten der EU-Spitze.
    Die Ungarn wissen offenbar: es gibt - so der Wahlsieger nicht hält was er verspricht - in ein paar Jahren wieder die Möglichkeit, eine Kehre einzubauen.

    Zur Ukraine wiederhole ich mich: Die Unterstützung im heldenhaften Abwehrkampf ist zu trennen von einem Beitritt zur EU. Unterstützung im Kampf ja - Beitritt - wenn überhaupt - nach den üblichen ausführlichen und ehrlichen Verhandlungen.



    • Rosi
      13. April 2026 07:12

      ...inklusive ausgeglichenem Budget!



    • pressburger
      13. April 2026 10:58

      Die EU wird es nicht zulassen das ihr sorgfältig aufgebauter Öcsi fiu abgewählt wird. Jetzt ist die EU in Ungarn an der Macht, die wird sie nicht abgeben. So lange es die EU gibt.



    • eupraxie
      13. April 2026 11:35

      @pressburger: Warum ist es für Sie so schwer, das Ergebnis einer Wahl eines anderen Staates, das nicht in Ihrem Sinn sich darstellt, als tatsächlich gewolltes Ergebnis dieses Staates zu akzeptieren? So in der CH, als die für den öffentlich rechtlichen samt Gebühr stimmten und so auch jetzt in H. Eine Zweidrittel Mehrheit verschob sich zu einer anderen Zweidrittel Mehrheit. Da gehts nicht um ein paar gekaufte oder ängstlich gemachte Stimmen. Da gehts um einen nachdrücklichen Wählerwillen eines freien Volkes.

      Die EU wird Druck ausüben - ja, wie auf jeden anderen Staat auch - und es wird eben auf den neuen Premier ankommen, wie er mit diesem neuen Wind umgeht.

      Die ersten Verfassungsgesetze werden zeigen, wohin die neue Partei steuert.



    • pressburger
      13. April 2026 17:59

      @eupraxie
      Überhaupt nicht schwer. Unmöglich das Ergebnis einer Wahl ohne Widerspruch zu akzeptieren, wenn eine Wahl, wie die vom 12. April unter solchen Druck von aussen stattgefunden hat.
      Die EU arbeitet seit zwei Jahren gegen Orbans Politik, verleumdet Orban in allen politischen und privaten Bereichen, erpresst Ungarn mit der Sperre der Ungarn zustehenden Zahlungen. Durch Magyar lies die EU verkünden, wenn Orban weg, dann fliesst EU Geld. Absolut störend, undemokratisch der massive Eingriff der EU in die Wahlen in Ungarn.

      Erwachen kommt, wie in Österreich nach der Zustimmung zu EU.



    • Peregrinus
      13. April 2026 19:45

      @ eupraxie
      Pressburger will nicht zur Vernunft kommen. Er wäre wahrscheinlich schon fähig, Einsicht zu zeigen. Seine Funktionen als Putinagitator und hybrider Putinsoldat verwehren ihm aber, Einsicht zu zeigen.



  32. Hr. Zyni
    13. April 2026 04:15

    Péter Magyar ist die neueste Sensation aus dem politischen Überraschungsei: Kaum ausgepackt, glänzt er nun als Hoffnungsträger für all jene, denen die alten Seilschaften zu langweilig geworden sind. Sein größtes Talent besteht bislang darin, Projektionsfläche der Unzufriedenen zu sein – eine Art politischer Rorschachtest, in dem jeder erkennt, was er dringend vermisst. Programm? Nebensache. Hauptsache Aufbruch, egal wohin und wozu.
    Das Publikum liebt solche Figuren: frisch, unverbraucht, und vor allem ungetestet. Denn geprüft wird erst später – und dann meist mit der Gründlichkeit eines Betriebsprüfers. Bis dahin reicht der Zauber des Dagegenseins, gewürzt mit ein paar wohlklingenden Versprechungen, deren Einhaltung noch in der Wahlnacht vergessen wird.
    Magyar liefert genau das: Hoffnung im Rohzustand. Ob daraus Politik wird oder nur die nächste Enttäuschung, entscheidet sich wie immer erst dann, wenn der Applaus verklungen ist und der graue politische Alltag beginnt.



    • Orakel
      13. April 2026 07:02

      Erinnert mich irgendwie an unseren Shootig Star Kurz!



    • Ingrid Bittner
      13. April 2026 10:01

      @Orakel: das ist aber dann eine sehr oberflächliche Erinnerung! Ich war nie ein Kurzfan, aber da muss ich ihn in Schutz nehmen, so ein Charaktergigant wie Magyar zu sein, das schafft nicht so schnell einer.

      Ich erinnere nur an sein Scheidungsurteil und das Buch seiner Exfrau, der ehemaligen Justizministerin J. Varga, kann man alles nachlesen, da muss ich mich nicht dazu äussern - ist mir auch zu grauslich.



    • pressburger
      13. April 2026 11:03

      Immer attraktiv Wahlkampf gegen etwas zu führen, für etwas, nur wage Versprechungen abgeben. Insbesondere wenn man einen mächtigen Unterstützer im Rücken hat, der es nie zulassen wird dass die Versprechungen überprüft werden. Normalität der EU - lasst euch impfen, lasst Illegale rein. lasst den Klima Glauben regieren.



  33. schmecks
    13. April 2026 04:04

    Erinnert nicht der Sieg der Brüsseler Spitzen - samt deren eitlen "Mithetzern" Ungarns Opfergang 1956 ?

    Beschämt uns dabei der "Neos-Triumph" ?
    Tats nicht geradezu körperlich weh, in oe24.at zu sehen und hören, wie vergebliche "Obergut-Demokraten" Rituale zelebrierten, an denen leider erst - 1968 ff die Altstalinisten krepierten; bzw so mutierten und mutieren, dass's uns heute noch sekkieren ?
    OB GUTMENSCH, ORF-ler, oder BOLSCHEWIK, NICHT STETS GLEICHE POLITIK ?



    • Altsteirer
      13. April 2026 06:16

      ....und alles außerhalb meiner persönlichen Einflussmöglichkeit, wie das Wetter von übermorgen!



    • Peregrinus
      13. April 2026 19:48

      @ Altsteirer
      Gott sei Dank, dass Sie wenigstens Einfluss auf das Wetter von morgen haben.






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