2
Andreas Unterbergers Tagebuch

Die FPÖ und ihre Helfer

30. April 2026 00:11 | Autor: Andreas Unterberger
117 Kommentare

Der politische Geigerzähler zeigt klar an: Die FPÖ steht vor einer Rückkehr in die Regierung. Stärkster Beweis ist, dass Rot und Grün – die zusammen nur noch bloß 29 Prozent der Österreicher vertreten – sowie ihre Organe ORF, "Standard" und DÖW die aus früheren Zeiten blauer Regierungsteilnahme bekannte Aktion "Beweise für die rechtsextreme Gefahr" wieder hochgefahren haben. Vermutlich wird sich bald auch der "Falter" wieder anschließen. Freilich sind die jetzigen "Beweise" genauso halbseiden, wie sie damals gewesen sind. Und das Getrommel um die "Beweise" wird nur zu einem führen: Es wird den Zulauf zur FPÖ nur verstärken, vor allem solange die Genossen von der WKStA gleichzeitig weiterhin Erfolg dabei haben, Sebastian Kurz lahmzulegen.

Viele Österreicher erinnern sich noch an die Epochen der Regierungen Schüssel und vor allem Kurz, als aus dem gleichen Eck mit großem Tamtam im Wochenabstand "Enthüllungen" über die FPÖ veröffentlicht worden sind. Keine dieser "Enthüllungen" hat aber wirklich etwas Bedrohliches enthüllt, hat genausowenig wie das kriminell abgehörte Rauschgelalle des H.C. Strache zu Ibiza irgendetwas Strafbares gezeigt. Ob das nun alte Liederbücher in einer Privatbibliothek gewesen sind, ob das die Mitgliedschaft in einer schlagenden Burschenschaft oder holprige Gedichte gewesen sind, in denen ein Provinz-Vizebürgermeister Ratten als Akteure auftreten hat lassen, unter anderem für Migranten, aber auch für sich selber.

Die jetzigen Enthüllungen zeigen, dass etliche Mitarbeiter von FPÖ-Politikern auch bei den sogenannten Identitären tätig sind oder waren und – und sonst gar nichts. Die Identitären sind junge Leute, die sich unter wechselnden Vereinsnamen zusammengeschlossen haben, und recht lautstark für drei Ziele kämpfen: für die österreichische Identität (damit übrigens nicht für die einer deutschen Nation!), gegen Islamisierung und für Remigration (also Abschiebung) illegaler Migranten.

Das sind alles drei Ziele, die in keiner Weise von einem Gericht verboten worden sind, die auch der Verfassung nicht widersprechen, und die sich praktisch zur Gänze auch in Teilen der ÖVP wiederfinden, wo man zwar nicht das Vokabel "Remigration" verwendet, wo man aber in der Ära Sebastian Kurz immer wieder das "australische Beispiel" verlangt hat, also die Abschiebung aller illegalen Migranten in Lager außerhalb der EU, wenn man sie schon nicht in ihre Heimat zurückschieben kann.

Zwar mag die heutige ÖVP, insbesondere ihr nicht sonderlich heller Generalsekretär die Identitären nicht, zwar hat die ÖVP einmal zugestimmt, dass zwei Zeichen der Identitären verboten worden sind – das freilich nur, wie heute beteuert wird, damit die Linke umgekehrt dem Verbot islamistischer Symbole zustimmt. Gerichtlich sind aber jedenfalls alle Anläufe der Linken zu einem Verbot oder auch nur zu einer Verurteilung der Identitären gescheitert.

Lediglich der Verfassungsschutz, der sich dafür nie vor Gericht rechtfertigen muss, sieht in den Identitären eine Gefahr. Das erinnert lebhaft an den deutschen Verfassungsschutz, der die Schwesterpartei der FPÖ, die "Alternative für Deutschland", in ähnlicher Weise als rechtsextrem einzuordnen versucht, der damit aber regelmäßig vor unabhängigen Gerichten scheitert.

Das Einzige, was zu Recht bei den Identitären stören kann, ist ihr unsympathischer Aktionismus, also etwa das Aufhängen von Plakaten auf fremden Gebäuden oder die Störung von Veranstaltungen. Aber wenn das den Verfassungsschutz stört, dann muss dieser noch viel intensiver gegen linke Organisationen wie "Greenpeace" vorgehen, die den Aktionismus schon viel länger und viel intensiver betrieben haben, von denen sich die Identitären überhaupt den Aktionismus erst abgeschaut haben.

Im Grunde sind die Identitären in der gleichen Art eine Organisation in der geistigen Nähe der FPÖ, so wie es die Freimaurer mit der ebenfalls unsympathischen Geschäftemaurerei etlicher ihrer Brüder oder wie es die tatsächlich gesetzesbrechenden Migranten-Hilfsvereine in der Nähe der SPÖ sind; oder so wie es die katholische Kirche in der Nähe der ÖVP ist, in deren Reihen sich ein paar Priester des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben.

Man kann nun auch über die neueste Anti-FPÖ-Denunziationsaktion von ORF, "Standard", Rot und Grün gelassen hinweggehen. Sie offenbart allerdings neuerlich die erschreckende strategische Dummheit der Linken. Mit dieser machen sie sich immer wieder zum wichtigsten Wahlhelfer der FPÖ. Denn diese Taktik lenkt völlig von den wirklichen Problemen mit der heutigen Kickl-Partei ab.

Diese gibt es ja durchaus. Sie lassen sich auf fünf Punkte kondensieren:

  • Das ist die impulsive Unberechenbarkeit des Herbert Kickl; hat er doch bis heute keinerlei rationale, geschweige denn überzeugende Begründung geliefert, warum er im Vorjahr den Auftrag zur Regierungsbildung plötzlich zurückgeschmissen hat. Das macht massive Sorgen, wenn er Bundeskanzler werden sollte. Das deutet massiv auf das Fehlen der notwendigen Kompromissfähigkeit hin, an der letztlich auch Viktor Orbán gescheitert ist.
  • Das ist in allen außenpolitischen Fragen die ebenfalls besorgniserregende Nähe zu den Positionen des Wladimir Putin.
  • Das ist die Verantwortungslosigkeit der Reaktion auf eine gefährliche Pandemie.
  • Das ist die Frage, ob die FPÖ diesmal genug qualifiziertes Personal hat, um alle Regierungspositionen zu besetzen.
  • Das ist Kickls Hang zu sozialpolitischem Ausgaben-Populismus, mit dem die FPÖ unter ihm im Gegensatz zu früheren Regierungsbeteiligungen zur Fortsetzung der SPÖ zu werden droht, deren Ausgaben-Populismus und Spar-Unwilligkeit Hauptursache der gegenwärtigen Finanzlage der Republik ist.

Aber statt die wirklichen Probleme eines Aufstiegs der FPÖ in die Regierung zu diskutieren, sorgt die lächerliche Extremismus-Nazis-Identitären-Diskussion für eine totale Ablenkung. Viele Österreicher kommen da zwangsläufig zum Schluss: Wenn diese Vorwürfe das Schlimmste an der FPÖ sind, dann kann man sie unbesorgt wählen.

In genau die gleiche Richtung wirken sich im EU-Parlament die Aktionen der anderen Parteien gegen die rechte Fraktion aus, zu der die FPÖ gehört: Sie wollen der Fraktion die Gelder sperren, weil sie diese angeblich nicht im Sinne der EU verwendet habe.

All diese durchschaubaren Aktionen helfen der FPÖ umso mehr, als die FPÖ mehr als die anderen Parteien, auch mehr als die heutige ÖVP, das zentrale Doppelproblem der Islamisierung und Massenzuwanderung ernst zu nehmen verspricht. Als sie auch stärker als die ÖVP allen woken Entwicklungen, dem Genderismus und dem Klima-Alarmismus entgegentritt. Und das sind alles Dinge, die für die Österreicher wichtiger sind als die genaue Einordnung der Identitären.

Teilen:
  • email
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter

  1. Aufdecker69=UngeimpftenHirte
    02. Mai 2026 00:55

    Weil ich es vor paar Jahren schon schrieb

    https://www.andreas-unterberger.at/2024/08/der-absturz-der-aller-linken-ideen#comment-944941
    Und mir jemand nicht glauben wollte, dass die NZZ so Slava Ukrainij war:

    https://weltwoche.ch/daily/neue-toene-bei-der-neuen-zuercher-chefredaktor-gujer-wirft-deutschland-vor-vor-dem-ukrainischen-staatsterrorismus-zu-kuschen/

    Wer der Weltwoche allein nicht glaubt, möge die Kommentare lesen. Nixht viel gutes zur NZZ und der Haltung beim Krieg, und Corona. Auch wenn dir Hauptkritik der Kommentare sich gegen die Deutschen generell richtet, zu recht! Als Cowboy hätte sie die Verbrecher die north Stream 2 sprengten unter. ARREST stellen sollen.



    • Aufdecker69=UngeimpftenHirte
      02. Mai 2026 00:57

      . Jetzt zahlt die BRD doppelt. Kaputte Pipelinr und Wiederaufbau der Ukraine!



  2. Aufdecker69=UngeimpftenHirte
    02. Mai 2026 00:52

    Das Witzige ist: Einerseits warnen die ganzen Asyl-NGOs vor Kickl, aber dabei hat er noch anders als Frau Fekter oder Herr Sobotoka noch keiner einzigen Flüchtlings oder Migranten-Familien ein Haar gekrümmt.
    Vermutlich müssten man wieder solche Innenminister haben damit Hrund zur Panik herrscht.
    Insofern gut, dass die FPÖ nicht dieser Truppe angehört die auf allen Linien versagt!



  3. Petronius von Bille
    01. Mai 2026 13:38

    Heute bin ich zu spät, daher will ich Geralds Ausführungen vollinhaltlich zustimmen. Die einzelnen Punkte mit anderen Worten zu wiederholen, wäre entbehrlich.



  4. Orakel
    30. April 2026 16:45

    Es regnet aus Eimern mitten in der Wüste!

    Nachdem der Iran mehrere große Radarsysteme der USA angegriffen und zerstört hat,begann es zu regnen ..

    .. und zwar dort, wo es ansonsten seit Jahrzehnten einfach nur staubtrocken war. Der Regen ist so stark, dass sogar die Hedschas-Wüste überflutet wurde.

    Kamele saßen fest. Seit einer Woche regnet es in Strömen.

    Parallel dazu wurden in der gesamten Region die Staudämme wegen Überfüllung geöffnet:

    1 Türkei: Nach fast 15 Jahren des roten Alarms fangen die Staudämme an, sich zu füllen.

    2? Iran: Nach einem halben Jahrhundert des roten Alarms fangen die Staudämme an, sich zu füllen.

    3? Irak: Nach einem Vierteljahrhundert des roten Alarms fangen die Staudämme an, sich zu füllen.

    Der Euphrat und der Tigris sind über die Ufer getreten. Von Dürre ausgetrocknete Seen erholen sich neu. Verschwundene Lebewesen kehren zurück.

    Zufall, oder Ausfall der Wettermanipulation in der Region?



    • Orakel
      30. April 2026 19:30

      Ist die Frage, wo in von USA dominierten Gebieten jetzt Trockenheit einkehrt?
      Denn ich denke schon, die Summe der Niederschläge ist irgendwie konstant?



    • carambolage
      30. April 2026 20:32

      Ha, ha, ha: die USA machen Wetter mit Radar! Das sind ja Übermenschen. Viel dümmer geht`s nicht mehr.



    • Almut
      30. April 2026 22:51

      Wettermanipulation in Westasien: Wieder Regen dank Zerstörung der „Wetter-Waffe“ der USA/Israel?
      https://tkp.at/2026/04/27/wettermanipulation-in-westasien-wieder-regen-dank-zerstoerung-der-wetter-waffe-der-usa-israel/
      Während des laufenden Irankriegs kursiert seit Tagen eine brisante These in sozialen Medien: Starke Regenfälle in Westasien, die Dämme in der Türkei, im Iran und Irak füllen und die Flüsse Tigris und Euphrat nach jahrelanger Dürre wieder zum Strömen bringen, sollen nicht natürlichen Ursprungs sein. Sondern die Folge der Zerstörung der US-Radaranlagen bzw. eines angeblichen US-israelischen Wettermanipulationssystems in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).



    • pressburger
      30. April 2026 23:34

      Koinzidenz oder Kausalität ?



  5. riri
    30. April 2026 16:21

    Falls sich die VP dazu entschließt, Herrn Kurz, die dressierte Figur von New-York und Brüssel,
    als BK Kandidaten zu nominieren, wird Sobotka mit seiner Partei so ziemlich alleine dastehen.
    Die Frage bleibt noch, falls doch, wer sind denn dann seine Minister? Tatsächlich dann aus der Grünen Liga?



  6. Waltraut Kupf
    30. April 2026 15:04

    Fast hätte ich großen Teilen des Artikels zugestimmt, wenn diese nicht durch Aussagen über Kickl und Kurz zu relativieren wären. Es bleibt hoffentlich unvergessen, daß Kurz den etwas fragwürdigen Strache (der allerdings nichts anderes ausgeplaudert hat, was bei anderen Parteien seit jeher üblich war und wohl auch noch ist) mit dem Anschein einer gewissen Berechtigung zum Rücktritt veranlaßt hat, dann aber gleich auch Kickl entfernt hat, der im Begriff war, das ÖVP-Biotop im Innenministerium unter die Lupe zu nehmen. Das Narrativ, Kickl hätte sich von der Regierung gedrückt, hält sich beharrlich, wird aber dadurch nicht richtiger. Das Innenministerium sollte unter allen Umständen bei der ÖVP verbleiben, was zweifellos für die Justiz interessante Gründe hatte. Kickl, der immer eine klare und konsequente Linie hatte, hätte die versprochene Migrationspolitik nicht durchsetzen können. Ich könnte für jedes Ressort einen FPÖler nennen, der besser wäre als die derzeit fuhrwerkenden Minister.



    • elokrat1
      30. April 2026 20:36

      Werte Fr. Kupf, nicht ÖVP-Biotop, sondern tiefer schmutziger ÖVP-Sumpf.



  7. sokrates9
    30. April 2026 14:50

    Dr Unterbergers Analyse bis zu dem 5 Punkte kickl durchaus lesbar.
    Dieser ÖVP - Schmäh kicklhabe alles hingeschmissen vielleicht überwältigt von der intelektuellen Brianz vom Stocker ist eine Zumutung für das Niveau der Leser.Hoffe auf wiederaufnehmbare Kontakte zu Rußland!Gerade gelesen dass in russischen Ukraunegegenden Wirtschaft boomt und tausende Chinesen helfen da die Bodenschätze entsprechend abzubauen.Black rcck - aufs falsche Pferd gesetzt!Corona allgemeine Vertuschumng ist angesagt!.
    Ein Problem ist sicherlch das Qualifizierte Personal!Will Kickl für Österreich erfolgerech sein muss er in allen Punkten Oppositionskurs zur EU einnehmen!Mit ihrerem Klima / Ukraine Fanatismus kann man sicherlich nichts gewinnen!



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 16:47

      @sokrates9: wie nennt man das jetzt noch einmal, wenn man sich so gar nicht distanzieren kann?? Hündisch ergeben, Nibelungentreue oder vielleicht doch impfgeschädigt?? Es tut direkt weh, wenn gescheite Leute nicht erkennen, wem sie so treu ergeben sind und das noch unkritisch, schade eigentlich, weil das ist so enttäuschend.



  8. Pennpatrik
    30. April 2026 14:41

    Und das nächste linke Herzensanliegen aus einer Partei, die versuchte, sich den Anstrich: "Liberal" zu geben:
    "Wiederkehr forciert Ausbau der Ganztagsschule" STANDARD, 30.4.

    Politik ist eine Alternative des Mangels. Dem Blogmaster ins Stammbuch geschrieben: Wen sonst, als die FPÖ kann man wählen, wenn man mit diesem linken Unfug schluss machen möchte?



  9. Arbeiter
    30. April 2026 14:40

    Ich danke Pennpatrick für seine Erklärungen. Als CVer erkenne ich die Spaltung und versuche sie sichtbar zu machen, was halt ganz gegen unser Prinzip der Lebensfreundschaft wirkt - aber ich will ja eh nur, dass die "katholischen Akademiker" sich entscheiden müssen, wo sie hingehören. Leider tobt der Kulturkampf aus dem 19. Jahhundert noch. Mittlerweile geht es aber ums Überleben eines europäischen Europa und das wird es nur mit flächendeckenden Wahlsiegen der Rechten geben. Ich werd meinen mich anfeindenden Bundesbrüdern eh vorschlagen, vielleicht mit den Omas gegen rechts zu fusionieren.



  10. Arbeiter
    30. April 2026 14:02

    Meine Anregungen in Richtung künftiger Koalition einer um Häuser führenden FPÖ mit dezimierter und reorientierter ÖVP (48 plus 18 Prozent oder so) finden wenig Gefallen im Forum. Auf meine Frage, welchen Prozentanteil für die FPÖ denn die Ablehnenden erwarten, antwortete nur Josef Maierhofer mit "2/3". Hm! Gibt es wirkich keine anderen Vorstellungen, frage ich ins Publikum die Menschen mit Möglichkeitssinn. Danke.



    • sokrates9
      30. April 2026 14:23

      Wenn nicht die Absolute für die FPÖ zusammenkommt, was ich bezweifle, die vereinter Linke, die "unabhängigen";Medien, die EU sindderrartigheMachtblöcke die die Mehrheitschon zu verhindern wissen. Einzigv realistisch ist somit nur ÖVP beteiligung oder anständige ÖVP ler die sich abspalten.



    • Pennpatrik
      30. April 2026 14:35

      Ihre Frage ist natürlich berechtigt und ich hoffe, Ihnen eine Antwort, über die man diskutieren kann, gegeben zu haben. Es ist in einem Blog natürlich schwierig, das Thema zu diskutieren, aber vom Grundsätzlichen her ist der Zerfall der ÖVP logisch und nachvollziehbar.
      Die FPÖ-Wähler sind voll mit ehemaligen ÖVP-Mitgliedern. Das bedeutet, dass die unterste Schicht, die Wähler schon weggebrochen sind, die nächste Schicht, die Funktionäre ohne Aufstiegschancen sind zum Teil auch schon weggebrochen, nur noch diejenigen, die sich für "wichtig" halten oder ihre Bedeutung aus ÖVP-nahen Organisationen beziehen (Verbindungen, Kämmerer, Bürgermeister, Stadträte, Beamte ...) halten noch zusammen und wählen diese Partei, weil sie sonst in der Bedeutungslosigkeit versinken.
      Was sich auch im (moderaten) Rückgang der Mitgliedszahlen widerspiegelt.



  11. veritas
    30. April 2026 13:21

    1/3

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Die in Wien registrierte NGO „asylkoordination österreich“ (https://www.asyl.at ) hat in Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der Einschränkung des Familiennachzugs von Migranten gefordert. Nach Erkenntnissen des „kleinen Untersuchungsausschusses“ von vier verschiedenen Ministerien erhält diese NGO Förderungen von etwa 16 Millionen Euro. Allein von Innenminister Karner, an die 8 Millionen.

    Quelle: Kronen Zeitung, Andreas Mölzer:

    https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/ngo-anzeige-gegen-%C3%B6sterreich/ar-AA21ZbbY?ocid=msedgdhp&pc=W307&cvid=69f31ba0cb584ed58b662a9751aab79c&ei=9&cvpid=69f31baab96a4248a102a5670968adfc



    • Arbeiter
      30. April 2026 13:56

      Danke, Veritas, für diese Schweinerei, oder halt Aufdeckung derselben. Sie zeigt, was für ein Unding diese Koalition des liberaldomokratischen Einheitsblocks ist.



  12. veritas
    30. April 2026 13:20

    2/3

    Dazu kommt noch der Skandal um die NGO „Zara“: Ministerin Bauer streicht die Förderung von 330.000 Euro, Babler und Holzleitner kratzen kurz danach aus „allen Ritzen der Sofas“ 300.000 Euro zusammen um das Überleben von Zara zu sichern.

    Es begann 2015 mit Merkels „wir schaffen das“ und wurde 2018 mit dem „Global Compact for Migration“ in Stahlbeton gegossen. Völkerrechtler, Juristen, Politiker und die Medien wurden nicht müde, uns den Compact als „unverbindliche Empfehlungen“ zu verkaufen. Kaum war Merkel aus Marokko zurück, erging von ihr im Bundestag die Anweisung „der Vertrag hat Rechtsstatus, ich wiederhole Rechtsstatus“.

    Es stimmt schon, wir müssen Politik, Medien und NGOs zusammendenken und somit gemeinsam finanzieren. Der Wahnsinn, dem wir ausgeliefert sind, hat Gestalt angenommen.



    • Cato
      30. April 2026 14:38

      Ich stimme Ihnen vollkommen zu.
      Der Wahnsinn in Politik und abhängig gemachter Medien hat Gestalt angenommen.



    • riri
      30. April 2026 20:14

      Die Universitäten flehen nach jeden Euro. Was macht Frau Holzleitner für Wissenschaft und Forschung zuständig? Nichts.
      Sie sponsert für einen radikalen und ihrer Ideologie gerechten Verein 300T€. Zu den Unis hat sie keinen Zugang.
      Mit Wiederkehr das Dreamteam vom Stocker und Konsorten. Ein integrer BP würde die Regierung entlassen.



  13. veritas
    30. April 2026 13:19

    3/3

    Artikel 50 – Vertrag über die Europäische Union (EUV) 1. Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Union auszutreten.

    https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2016/577971/EPRS_BRI(2016)577971_DE.pdf

    Wer wagt sich darüber? Wer ist in der Lage, die Vor- und Nachteile, bar jeder Ideologie und ohne Beeinflussung von außen, objektiv zu beurteilen? Im Netz gibt es bereits Szenarien zum Thema EU-Austritt von Österreich, keines erkennt darin Vorteile, berücksichtigt man die Verfasser. Es wird mit wieder einmal mit dem Gespenst der Angst argumentiert.

    In der Verderbtheit des Ganzen haben wir es mit Falotten, das heißt: korrupten Politikern, Verlegern, Kriegstreibern und Revolverjournalisten zu tun (Karl Kraus).



    • Arbeiter
      30. April 2026 13:54

      Bitte, Veritas, wir dürfen doch auf EU Ebene FPÖ und AfD wählen! Das hilft wirklich, wie sich langsam zeigt.



    • sokrates9
      30. April 2026 14:28

      Die EU - Spitze ist doch eine Vereinigung von Kriminellen, da wird es nie Demokratie geben.Wie kann die EU 90 MRD steuergelod an selensky überweisen, im Wi8ssen dass davo mindestens 20% in Korruptionskanäle fliessen!Gibt es da einen Versuch das zu verhinden? Natürlich nicht; wahrscheinlich wären dann kickbackzahlungen in Gefahr!



  14. Arbeiter
    30. April 2026 11:50

    "FPÖ Regierungsbeteiligung nur durch Vernichtung der ÖVP möglich" - könnten die Vertreter dieser Denkrichtung bitte erklären, was das, zu Ende gedacht, bedeutet? FPSPÖ oder so? Oder glauben sie wirklich an eine Absolute der FPÖ im totalen Krieg gegen den Rest und die Medien und die EU? Welcher Stimmenanteil der FPÖ schwebt Ihnen vor?



    • Josef Maierhofer
    • Arbeiter
      30. April 2026 12:58

      Danke für die Antwort, Josef Maierhofer!



    • Pennpatrik
      30. April 2026 14:12

      Nachdem es mein Zitat ist und ich mich angesprochen fühle:
      Aus der Vernichtung der Democrazia Cristiana entstanden weitere Parteien. Zuerst benannte sie sich in PPI um, dann bildete sich die CCD, der linke(!) Flügel die CS, die sich den Kommunisten anschließen (das waren Mitglieder - wie bei der ÖVP - diese Partei musste sich auflösen), die CDU (Mitte-Rechts Lager, Berlusconi), La Margherita. Alle existieren nicht mehr.
      UDC, DC, UDEUR - existieren noch und führen sich auf die CD zurück.
      Prodi war z.B. ein linker Christdemokrat dann in der Partito Democratico. In Berlusconis Popolo, Forza Italia und Nuovo Centrodestra waren viele CD-Mitglieder.

      Wer es beobachtet merkt, die politisch Aktiven bleiben politisch aktiv, es trennt sich nur die Spreu vom Weizen. Also die Linken von den Konservativen.
      Das ist wünschenswert und soll auch bei uns stattfinden.



    • Pennpatrik
      30. April 2026 14:24

      Die ÖVP beinhaltet bereits zuviele Linke, auch Linksradikale, als dass sie durch eine Wahlniederlage reformierbar wäre. Sie müsste sich in Rechte und Linke teilen, was in einem normalen Reformprozess nicht möglich ist.
      Die Demokrazia Cristiana in Italien ist daher ein gutes Bild, das durch den Zerfall zeigt, wo die Mitglieder dieser Partei wirklich standen.

      Ich glaube garnicht, dass meine Bemerkung ein aggressiver Akt ist, sondern dass es einer Partei nicht möglich ist, Linke, Linksradikale, Bürgerliche, Christliche und Konservative zu vereinen. Sie wird dadurch einerseits handlungsunfähig und andererseits beginnen sich diese gegensätzlichen Mitglieder zu hassen.

      Heißt: Sie wird auf jeden Fall zerfallen, aber leider erst, wenn sie durch diese Konstruktion unglaubliche Schäden angerichtet hat.
      War es Nietzsche, der meinte: "Was fällt, soll man stoßen"?



    • sokrates9
      30. April 2026 14:30

      Pennpatrik schlüssige Argumentation!



  15. Livingstone
    30. April 2026 11:29

    In der FPÖ kann man sich jedenfalls noch einbringen und wird als intelligenter Mensch ernst genommen. In der ÖVP kann man sich auf den Hut stellen - ohne Rückhalt eines Bundes darfst dort ein Leben lang der Mikl-Leitner ihre Valentinstags-Blumen verteilen. Das, und nur das, versteht man dort unter "Bürgernähe".



  16. Livingstone
    30. April 2026 11:25

    In der FPÖ gibt es mit Sicherheit schon mehr Konservative und Christlich-Soziale als in der ÖVP.

    Und mehr Hausverstand allemal.



    • pressburger
      30. April 2026 11:39

      Herr A.U. macht sich Sorgen, ob die FPÖ über genügend qualifiziertes Personal um regieren zu können, verfügt. Warum nicht die Tatsache akzeptieren, in der ÖVP gibt es nur, ausschliesslich Unqualifizierte, die das Land in den Abgrund führen ?



  17. Arbeiter
    30. April 2026 11:10

    Im Zusammenhang meines Postings hier darunter habe ich erstmals in die Website der FPÖ Parteiakademie geschaut. Alleine aus dem Angebot an Themen und Schriften schließe ich, dass großes intellektuelles Potential vorhanden ist. Wir dürfen uns über diesen Aspekt des vollfetten Föderalismus freuen!



  18. Pennpatrik
    30. April 2026 11:06

    Das Märchen von Kickl, der hingeschmissen hat, wurde vom STANDARD (aus Versehen) widerlegt. Der STANDARD veröffentlichte das Angebot der ÖVP an die FPÖ.
    Es war keine Verhandlungsgrundlage. Es war einfach nur inakzeptabel.

    Der FPÖ gestanden sie neben dem Kanzler zu:
    Verfassung, Medien, Asyl, Arbeit und Gesundheit.

    Das ist so lächerlich und die Lüge so offensichtlich.

    Klingt unwahrscheinlich, aber hier ist der Link: Schauen sie bis zum Bild, in dem steht, was die ÖVP der FPÖ angeboten und was die FPÖ der ÖVP angeboten hat (keine Angst - einige Sekunden genügen, um die Ungeheuerlichkeit zu erfassen):

    https://www.derstandard.at/story/3000000257013/weg-zum-volkskanzler-kickl-scheitert-auf-dem-letzten-meter

    Man muss diesen Link jedesmal herstellen, wenn der Blogmaster wieder einmal die Behauptung aufstellt, Kickl hätte die Koalitionsverhandlungen zum



    • Pennpatrik
      30. April 2026 11:07

      Teil 2:

      .... Platzen gebracht.
      Es war nachweislich die ÖVP.



    • pressburger
      30. April 2026 11:44

      Diese Erzählung wird Österreich schädigend auch im Ausland verbreitet. In der neuen Ausgabe der Weltwoche, verbreitet ein gewisser Winkler von der Presse, die gleiche Lüge. Lügen haben lange Beine.
      Die Linken bestätigen das Sprichwort, "Bevor sich die Wahrheit, die Schuhe bindet, ist die Lüge paar mal um die Welt gelaufen."



  19. Arbeiter
    30. April 2026 10:59

    Betreffend die Frage des Blogmasters "ob die FPÖ genug qualifiziertes Personal hat" wage ich folgenden Beitrag: als stärkste Parlamentspartei und satt in zahlreichen Landesparlamenten und -regierungen vertreten, profitiert die FPÖ doch von der vollfetten Parteienförderung. Speziell aus OÖ weiß ich von der Nutznießung der Parteiakademie, wie eh seitens der Schwarzen auch. Daher nehme ich an, dass das Personal in Zahl und Qualität seit Jahren wächst, tut es nicht? Vielleich haben andere Forumsteilnehmer Wahrnehmungen dazu. Danke.



  20. pressburger
    30. April 2026 10:33

    Herr A.U. handelt die Angelegenheit, FPÖ zurück in die Regierung, ab, als ob Österreich ein souveräner Staat wäre. Wie lange wird diese irrige Meinung in den Medien Gewölben spuken ?
    Wahlen in Österreich werden, so wie in anderen EU Ländern in Brüssel, entschieden.
    Deswegen , wird, weil muss, die Fama verbreitet werden, Kickl sabotierte die Gespräche mit der Brüssel-VP-Partei.
    Stocker bekam vor den Gesprächen mit Kickl ein Drehbuch, von Leyen und Weber signiert, zugeschickt, an das Drehbuch hat sich Stocker gehalten.
    Wann wird die FPÖ eine Regierung stellen ? Einfache Antwort - Nie.
    Die Linke-Reaktion, wird mit Hilfe Brüssels, eine FPÖ Regierung verhindern. Unabhängig vom Wahlausgang.
    Die CDU macht es vor. Das Verhältnis von 28% AfD, zu 23% CDU, bedeutet, die CDU, alle Kräfte gegen die AfD. Kein Interesse an Reformen, an Sicherung der Einkommen der arbeitenden Menschen, an innerer Sicherheit.
    In Brüssel beschlossen, die ÖVP hat der CDU, auf dem Weg in die Diktatur folgen.



    • Pennpatrik
      30. April 2026 11:16

      Wann wird die FPÖ eine Regierung stellen ?
      Es scheint so zu sein, dass das nur über die Vernichtung der ÖVP an der Wahlurne möglich ist.
      Bis dahin wird sich die EU Rechte geholt haben, nach denen es vollkommen egal ist, was die Bürger in den einzelnen Staaten gewählt haben werden.
      Das mögen einige Feinde der AfD oder FPÖ begrüßen, aber sie übersehen den Machtapparat, der dadurch entsteht. Man muss sich vorstellen, dass der Machtapparat so groß sein muss, den Regierungschef des größten und mächtigsten Bundesstaates im Zaum zu halten (oder juristisch zu verfolgen).

      Das kann keine DDR 2.0, das schafft nur eine EUdSSR 2.0.
      Ich erlaube mir, den Link von Orakel nochmals hereinzustellen, damit jemand, der das nicht glaubt, es schwarz auf weiß lesen kann.
      https://report24.news/eu-will-kritik-an-der-illegalen-massenmigration-zum-rassismus-erklaeren/



    • pressburger
      30. April 2026 11:47

      @Penpatrik
      "Vernichtung" der ÖVP ? Abwahl würde in einer Demokratie genügen. Wäre Österreich ein souveräner, demokratisch regierter Staat.
      Das ist Österreich nicht. Österreich wird ferngesteuert, an kurzer Leine der Zentrale.



    • Pennpatrik
      30. April 2026 14:18

      @pressburger
      Ich verstehe Ihre Argumentation, Ihre Frage habe ich (natürlich nur in Kurzform) Arbeiter weiter oben beantwortet. Ich hoffe, dass das auch Ihre Bemerkung beantwortet.
      Die ÖVP beinhaltet bereits zuviele Linke, auch Linksradikale, als dass sie durch eine Wahlniederlage reformierbar wäre. Sie müsste sich in Rechte und Linke teilen, was in einem normalen Reformprozess nicht möglich ist.
      Die Demokrazia Cristiana in Italien ist ein gutes Bild, das durch den Zerfall zeigt, wo diese Partei wirklich stand.



  21. Arbeiter
    30. April 2026 10:14

    Anfang und Schluss des Kommentars voll ins Schwarze! Der Mittelteil über die FPÖ scheint mir ergänzungswürdig. Kickl hat sehr staatstragend begründet, warum er auf den Kanzler verzichtet hat. Man stelle sich das Agieren der Hassfront vor, hätte er unter dem grünen Bundespräsidenten irgendeine Regierung zusammengeschustert. In 2 Jahren und über 40% für die FPÖ wird es schon hoffnungsfroher aussehen, mit einer dezimierten und reorientierten ÖVP als Koalitionspartner. Ich weiß eh, ein großer Teil des Forums sieht die ÖVP als so gefestigt linksradikal, dass mir schon der Gedanke an die Möglichkeit einer reorientierten ÖVP viele wortlose Daumenunten einbringen wird.



    • Arbeiter
      30. April 2026 11:26

      Hurra, der erste wortlose Daumenunten! Bei meinem Posting mit Begründung oben ist er sie es auch mit von der Partie. Wie vorhergesehen.



  22. Whippet
    30. April 2026 10:11

    Faszinierend, wie eine Scheindebatte zu Hauptsache erhoben wird, während Fragen zu Regierungsfähigkeit, Personal und Krisenverantwortung elegant ausgeblendet werden. Ich gratuliere Ihnen, Herr Doktor Unterberger - ganz aufrichtig -, zu dieser Form der Zuspitzung. Sie lässt Nebensächliches groß erscheinen und das Entscheidendeidende erstaunlich klein. So wird aus Ablenkung Argument, aus Leerstelle Programm und aus Herrn Kickel ein willkommener Blitzableiter, statt seine tatsächliche Arbeit nüchtern zu prüfen.



  23. Josef Maierhofer
    30. April 2026 09:47

    Wieder einmal Halbwahrheiten über die FPÖ.

    Putinnähe von Kickl ? Eher war er bei Trump eingeladen.

    Russlandliebe von Kickl ? Eher Energievernunft für Österreich.

    Koalition mit der (V)P hingeschmissen ? Eher ein EU-höriges linkes Versagen der (V)P gegen Österreich.

    'P(l)andemieversagen' Kickls ? Eher Einsichtslosigkeit des Mediums bezüglich der 'Agitation' durch die 'Erfinder' der 'Plandemie', der Impfschäden und der gekauften WHO.

    Qualifiziertes Personal ? Wenn es die Fachleute, z.B. wie bei Löger damals, gerade nicht gibt, werden halt entsprechende unabhängige Fachleute an die verantwortlichen Stellen gesetzt.

    Ausgabenpopulismus ? Das kann nur besser werden mit der FPÖ, die bisher jedes Mal, wenn sie mit an der Regierung war Budgetdiziplin geübt hat. Es gilt hier, wie der jetzige 'Regierungs-Verteidigungsschelm' denkt, so ist er.

    Gestern haben wir die Einsparungspotentiale um die '(V)P Punkte' ergänzt, heute um die '2. Hälfte der Medaille'.

    Möge es bald Neuwahlen geben !



    • pressburger
      30. April 2026 11:56

      Die nicht zutreffende Argumentation gegen Kickl wird redundant wiederholt. Aber dieser Anti-Kickl-Argumentation, weil sie parallel zu der Anti-Kickl Stimmungsmacherei in den Staatsmedien stattfindet, ist wirksam. Würden die Medien ausgewogen kommentieren, wäre die FPÖ bei 50%. Genau das will die ÖVP und Brüssel, vermeiden. Bis jetzt mit "Erfolg,"
      Ein Kampf mit ungleich langen Spiessen.
      Lässt man die Vorwürfe an Kickl, auch von Heute, Revue passieren, gibt es keinen einzigen, mit Fakten belegten, Vorwurf, der einer sachlichen Prüfung Stand halten würde. Emotionen.



    • Josef Maierhofer
      30. April 2026 12:28

      Ja, alles Hetze.



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 16:52

      @Josef Maierhofer: ihrer Ansicht nach, sind die aufgezählten FPÖ Punkte halbwahr, dafür hätt ich gerne eine Erklärung, weil ich komm nicht drauf, was sie damit meinen, was doch u. U. ev. irgendwie wahr sein könnte! Danke



    • Josef Maierhofer
    • Josef Maierhofer
      30. April 2026 20:11

      @ Ingrid Bittner

      Nun die Hälfte der Punkte gegen die FPÖ hat überhaupt keinen Wahrheitsgehalt, etwa Putinnähe (Wenn Frau Dr. Fürst in Energiefragen bei Putin war, so ist das im Sinne Österreichs und nicht im Sinne Putins), Russlandnähe (auch nur in Energiefragen), etwa Koalitionsverhandlungen hingeschmissen, P(l)andemieversagen, null Wahrheitsgehalt.

      Beim Fachpersonal war es immer so, dass fehlende Punkte durch unabhängige Fachleute besetzt wurden bei der FPÖ, Löger, Kneissl z.B.

      Ausgabenpopulismus ist auch so ein Kapitel, wo, so glaube ich keine Partei umhin kommt an bestimmten Punkten auch populäre Ausgaben zu tätigen. Bloß die FPÖ strebt ja die direkte Demokratie an, und da sehe ich sicher viel Arbeit kommen, solche Ausgaben zu begründen, die Fragen dazu öffentlich auszuarbeiten und das so vorbereitete Wahlvolk darüber abstimmen zu lassen.

      Ich hoffe, ich konnte die Halb- und Ganzwahrheiten ein bisschen sortieren.



  24. Orakel
    30. April 2026 09:47

    Dritter Weltkrieg: König Karl III. hat die USA dazu aufgerufen, sich auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten (https://t.me/rotundreal/585 )

    Der britische Monarch sprach vor dem Kongress und erklärte, es sei notwendig, „die Entschlossenheit der Vergangenheit“ zu zeigen, um die Ukraine zu unterstützen, berichtete König Karl III. In seiner Rede erinnerte er daran, dass die USA und Großbritannien gemeinsam an den Weltkriegen, der Konfrontation des Kalten Krieges und an der Operation in Afghanistan beteiligt waren. Diese Worte wurden mit Applaus aufgenommen. Karl III. zog außerdem eine Parallele zur Anwendung von Artikel 5 der NATO nach den Ereignissen vom 11. September. Seiner Ansicht nach sei heute ein vergleichbares Maß an Geschlossenheit erforderlich.

    Das kommt aus der Freimaurerecke!
    Prinzgemahl Phillip war ein mächtiger Freimaurer, ich nehme an Charles ebenso!



    • Orakel
      30. April 2026 09:48

      Die Freimaurerei in Großbritannien, insbesondere unter der United Grand Lodge of England (UGLE) (gegründet 1717), gilt als Mutterloge der modernen spekulativen Freimaurerei. Mit Sitz in der Londoner Freemasons' Hall umfasst sie rund 175.000 Mitglieder und ist stark traditionell geprägt, wobei Männer aller Schichten aufgenommen werden.
      Wichtige Fakten zur Freimaurerei in Großbritannien:

      Historischer Ursprung: Am 24. Juni 1717 schlossen sich vier Londoner Logen im Pub „Goose and Gridiron“ zur ersten Großloge zusammen.
      Organisation: Die UGLE ist für England, Wales, die Kanalinseln und die Isle of Man zuständig.
      Mitgliedschaft: Die Mitgliedschaft steht Männern über 18 Jahren offen, unabhängig von Herkunft oder Religion. Es gibt zudem weibliche Großlogen.
      Entwicklung: Die Mitgliederzahlen sind seit den 1950er Jahren rückläufig, mit einem jährlichen Rückgang von etwa 2,5 % in den letzten zehn Jahren.



    • Orakel
      30. April 2026 09:48

      Sichtbarkeit: Die UGLE (United Grand Lodge of England) betreibt PR-Maßnahmen, um ihr Bild in der Öffentlichkeit zu modernisieren.
      Hauptgebäude: Die Freemasons’ Hall in der Great Queen Street, London, ist das Zentrum, das auch das Museum of Freemasonry beherbergt.
      Verbindung zur Elite: Historisch sind viele Mitglieder des britischen Hochadels und des Königshauses vertreten.

      Die Freimaurerei in Großbritannien steht für Werte wie Freundschaft, Wohltätigkeit und persönliches Wachstum -

      - Wohl nur die offizielle Seite der Vereinigung!
      Und wie schaut´s dahinter aus? Da bereiten wir das Bürgertum auf einen WK III vor? Verheizen das Volks? Der europäischen Völker?



    • Pennpatrik
      30. April 2026 10:15

      Wahrscheinlich ist, dass der König nur mit dem Außenministerium oder dem Premier abgestimmten Text verkünden darf.



    • Orakel
      30. April 2026 11:56

      Da bin ich mir nicht so sicher!

      https://anti-spiegel.ru/2026/nur-repraesentative-aufgaben-wie-die-britischen-monarchen-grossbritannien-bis-heute-regieren-2/

      Großbritannien mit seiner parlamentarischen Monarchie wird der Welt als Musterbeispiel eines demokratischen Staates präsentiert, in dem der Monarch nur zeremonielle Aufgaben erfüllt. Doch die Realität sieht anders aus: Tatsächlich trifft das Königshaus alle wichtigen politischen Entscheidungen.



    • pressburger
      30. April 2026 12:02

      Zutreffender Hinweis auf die Rolle der Anglosachsen vor WK1 und vor WK2. Grossbritannien, mit Frankreich, waren die treibenden Kräfte bei der Vorbereitung des WK1, wohl um de Unterstützung der USA wissend. Grossbritannien hat beide Kriege de facto verloren, was Grossbritannien nicht daran hindert, auch den WK III, vorzubereiten.



  25. Rosi
    30. April 2026 09:23

    Ich lese gerne die Tagebucheinträge, natürlich auch, wenn sie nicht meine Meinung widerspiegeln.
    Was mich aber schon stört, sind gewisse 'fixe Ideen' des Autors, und wenn sich nichts ändert, ist es mühsam, das alles immer wieder 'durchzukauen'.
    COVID ist die eine Sache, der Ukrainekrieg und die Rolle der EU die andere. Und zu guter Letzt das Abbrechen der Regierungsverhandlungen durch Kickl.
    Wenn man das weglassen könnte das eine oder andere Mal, wäre es gut.
    Aber ok, sonst liest man halt 'drüber weg. Es sei denn, es gibt dazu ein Umdenken in diesen Punkten, oder neue Argumente.



    • pressburger
      30. April 2026 12:04

      Kickls nicht Unterstützung des Sky Shield, wurde Kickl nicht vorgeworfen. Was hat das zu bedeuten ?



    • Rosi
      30. April 2026 13:46

      Vielleicht wurde offiziell zugegeben, daß das Konzept jetzt schon veraltet ist...



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 16:54

      @Rosi: nix wurde zugegeben, die Methode heisst "totschweigen", da erledigt sich so Manches durch Zeitablauf von selbst.



    • Rosi
      30. April 2026 20:41

      @Ingrid Bittner

      Stimmt.
      In diesem Fall ist die Hauptsache, daß man davon abkommt, vor allem wegen der negativen Aspekte außer den Kosten.



  26. Arbeiter
    30. April 2026 09:22

    Verehrter Herr Unterberger! Ihr Vorwurf der Unberechenbarkeit Kickls zielt und trifft meiner Meinung nach schwer daneben. Wenn es Taktik gewesen sein sollte, dass er nach der letzten Wahl auf den Kanzler verzichtet hat, dann war das sowas von weise und zielführend! Eine Offenbarung des liberaldemokratischen Einheitsblocks. Ich freue mich schon auf das Festzelt am 1. Mai!



    • Specht
      30. April 2026 11:22

      @Arbeiter Auch ich freue mich auf das Festzelt und finde die Donaualm ganz passend.



  27. Arbeiter
    30. April 2026 09:19

    Verehrter Herr Unterberger! Als großer Fan herzlichen Dank für den ersten Teil dieses Kommentars. Ich bin 2019 anlässlich der damaligen Hetze des Mainstreams gegen die Identitären draufgekommen, dass ich schon Identitärer war, als es das Wort noch gar nicht gegeben hat. Ich habe das Überleben des eigenen Volkes immer als Geschäftsgegenstand jeglicher Politik gesehen!



    • Konrad Loräntz
      30. April 2026 10:07

      "Überleben des eigenen Volkes" Damit stehen Sie in diametralem Gegensatz zur europäischen Politik des letzten halben Jahrhunderts. Ich hoffe, Sie schämen sich!
      Wo doch noch immer eine große Mehrheit der Europäer (und Österreicher) fröhlich weiterhin den Untergang wählt.



    • Arbeiter
      30. April 2026 11:04

      Mein Bekenntnis ist ehrlich, Konrad Loräntz! in der Verbandszeitschrift des ÖCV habe ich bekannt "In dieser total linksgrün gleichgeschalteten Phrasenwelt bin ich ein friedlicher Rechtsextremer vom völkischen Flügel". Immerhin singen wir CVer "unserm Volke stets voran...". Natürlich habe mich einige scharf angefeindet, jedoch andere zugestimmt.



    • pressburger
      30. April 2026 12:05

      ********************************



  28. Orakel
    30. April 2026 09:19

    Heute geht es doch rundherum nur mehr um Einschränkung der Meinungsfreiheit, um Vertuschend er Wahrheit um die Wähler, die Bürger belügen und betrügen!

    1. https://www.youtube.com/watch?v=-1rjYa-J9fA
    Prof. Ulrike Guerot: „Das war wie eine öffentliche Hinrichtung“ | NightTalk mit Petr Bystron
    Guerot ist Ex-Soros-Mitarbeiterin und kennt das System von innen. Heute kämpft sie gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch diese NGOs – und gegen ihre Entlassung von der Uni Bonn.

    2. https://report24.news/eu-will-kritik-an-der-illegalen-massenmigration-zum-rassismus-erklaeren/
    Europa wird durch die unkontrollierte Einwanderung aus kulturfremden Regionen zerstört. Die Bevölkerung hat schon längst genug. Die EU-Kommission zieht daraus die ihr eigene Konsequenz: Sie wi



    • Orakel
      30. April 2026 09:20

      Sie will Kritik an der Asyl- und Migrationspolitik künftig als „strukturellen Rassismus“ brandmarken und systematisch bekämpfen.

      3. @geopolitics_prime
      Tucker Carlson kritisiert den Plan der Neokonservativen, Israel-Kritiker zum Schweigen zu bringen.
      Ein Gesetzesentwurf, der von den „ausgefeilten Neokonservativen“ Josh Gottenheimer (Demokrat) und Mike Lawler (Republikaner) eingebracht wurde, zielt laut Tucker Carlson darauf ab, Technologieunternehmen zu zwingen, Nutzer zu sperren, die den zionistischen Staat kritisieren.
      „Die Definition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) ist nun die maßgebliche. Das bedeutet, dass Kritik am Verhalten einer ausländischen Regierung ein Hassverbrechen ist und zur Zensur in Ihrem Unternehmen führen kann.“

      4. Genauso wie in meinem Post darunter, mit 2 Links, die Wahrheit über Pandemie und Pandemiemaßnahmen zu verschleiern, weg zu lügen!



  29. Rupertus Meldenius
    30. April 2026 09:16

    Bislang war mir lediglich der Begriff "Politbarometer" bzw politisches Barometer geläufig. (baros, gr. Schwere, Gewicht) Was soll denn ein politischer Geigerzähler messen? Den Verseuchungsgrad durch Kontamination mit politischer Blödheit?
    Geschenkt!
    Man muss ja schon froh sein, dass Dr. Unterberger der FPÖ eine drundsätzliche Möglichkeit einer Regierungsbeteiligung auf Bundesebene einräumt. Das hört man auch immer wieder von höheren ÖVP-Funktionären, von Bezirksparteiobleuten aufwärts, mit der FPÖ grundsätzlich JA, doch mit Kickl grundsätzlich NEIN. Logische Konsequenz: Die ÖVP hat eindeutig nur Scheinverhandlungen mit der FPÖ geführt. Niemand kann die FPÖ zwingen, sich von Kickl zu trennen.



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 12:00

      Warum sollte sich die FPÖ von Kickl trennen? Weil er die Partei gut führt?? Wohl eher nur, weil es die anderen wollen!

      Die FPÖ unter Kickl wird sicher nicht auf Zurufe von aussen den erfolgreichen, standfesten Parteiobmann austauschen.

      Der muss allerdings aufpassen, dass er nicht "gehaidert" wird.



    • pressburger
      30. April 2026 12:08

      Einräumen schon, gleichzeitig alle Argumente aufführen, die die FPÖ des Regierens unwürdig, überführen sollen.



  30. Samantha
    30. April 2026 08:56

    Wichtig wäre, daß Ö s Interessen in der EU vertreten werden, von Politikern, die das Volk gewählt hat, egal, was 'die EU' dazu für eine Meinung hat, oder nicht.



    • eupraxie
      30. April 2026 13:03

      In der EU wird Ö entscheidend durch die Exekutive vertreten - die allesamt nicht gewählt sind vom Volk.

      Gewählt sind die MdEP - aber deren Bedeutung wird in Ö gerne etwas verräumt wenn es zur Wahlbewegung kommt. Weil wir noch zu viel auf Ö und nur Ö konzentriert sind.



  31. Orakel
    30. April 2026 08:53

    Hat AU heute Nacht schlecht geschlafen? Was könnte ihn sonst bewogen haben diesen Beitrag, diese absurden 5 Punkte aufzuzählen!
    Da stehen einem ja gleich am frühen Morgen die Haare zu Berge! Schlimm!

    1. Die wiederholte Verleumdung - Kickl hätte als Wahlgewinner(!) Regierungsverhandlungen hingeschmissen - ???
    Wir erinnern uns noch?
    Obwohl die FPÖ unter Herbert Kickl als stimmenstärkste Partei aus der Wahl hervorging, beauftragte der Bundespräsident den Zweitplatzierten (ÖVP), da alle anderen Parlamentsparteien eine Zusammenarbeit mit der FPÖ unter Kickl ausgeschlossen hatten.
    Dies war ein ungewöhnlicher Schritt, da normalerweise der Spitzenkandidat der stärksten Partei den Auftrag erhält.
    Van der Bellen begründete dies mit der Notwendigkeit einer stabilen, handlungsfähigen Regierung und der Blockadehaltung der anderen Parteien gegenüber der FPÖ-Spitze



    • Orakel
      30. April 2026 08:53

      2. Putin Nähe - Putin, Russland IST Teil Europas! Die USA haben immer Nähe zw. den europäischen Nationen und Russland hintertrieben, uns Europäer jetzt in einen völlig irren Stellvertreterkrieg gezwungen, der sich schnell zu einem WK III ausweiten könnte. USA sind ja wegen ihrer isolierten Lage so ziemlich jedem Kriegs Geschehen weit entfernt!

      3. Das mit der Pandemie - ein mehr als ausgelutschtes AU Programm zur Gehirnwäsche der Blogmitglieder!

      https://www.youtube.com/watch?v=w6YNo6SrsP0
      Im Interview mit Univ.-Doz. Dr. Hannes Strasser MSc spricht Florian Machl über den Corona-Evaluierungsbericht

      https://www.youtube.com/watch?v=_aWGFKQNUTo
      Neue Beweise: Alles war gelogen (Prof. Dr. Homburg) Ein Gespräch, das zeigt, wie dünn das Eis ist, auf dem unsere Demokratie steht.

      Hat man die beiden Interviews gehört, sind alle



    • Orakel
      30. April 2026 08:54

      Hat man die beiden Interviews gehört, sind alle Fragen bezüglich der Plandemie restlos geklärt!

      4. und 5. in meinen Augen substanzloses, populistisches Zweifel säen und noch einmal fest nachtreten!

      By the way - der Personalboden bei SPÖ und ÖVP ist ja zur Zeit mehr als dünn um nicht zu sagen es handelt sich da nur mehr um Marionetten, EU Speichellecker mit Hang zur Zerstörung Österreichs!



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 09:29

      @Orakel: klar und deutlich, besser geht's nicht, vielleicht noch ausführlicher, aber dann liest es eh niemand!

      Danke für die Mühe auch mit den Links, damit stehen die div. Bemerkungen nicht unbewiesene da - das ist gut so



    • pressburger
      30. April 2026 12:10

      Sie rennen, Eingedenk des Ritters trauriger Gestalt, gegen Windmühlen, an. Anders als bei Cervantes, sind die Mühlen tatsächlich abscheuliche Riesen.



  32. Undine
    30. April 2026 08:47

    A.U. schreibt:

    "...die Frage, ob die FPÖ diesmal genug qualifiziertes Personal hat, um alle Regierungspositionen zu besetzen."

    Diese Frage hätte man längst stellen müssen, allerdings bei den Schwarzen, Roten, Grünen und Pinken! Aber auf diese Idee ist noch niemand gekommen! Dabei wimmelt es bei diesen Parteien nur so vor lauter NIETEN! Aber das spielt anscheinend keine Rolle!

    Die schwarzen, roten, grünen und pinken Kanzler, Vizekanzler und Minister der letzten Jahre waren an Unfähigkeit nicht zu übertreffen; die Liste ist endlos. Entsprechend herabgewirtschaftet haben sie als MARIONETTEN von außen agierender selbsternannter größenwahnsinniger Weltenlenker unser Land. Als pars pro toto sei die verheerende Beziehung zwischen SOROS und KURZ genannt!

    Wenn ich da, um nur einen bestens geeigneten Mann von den FREIHEITLICHEN zu nennen, den Apotheker Mag. Gerhard KANIAK erwähne---was für ein exzellenter Gesundheitsminister wäre er! Oder den Notar Mag. Harald STEFAN als Justizminister....



    • Undine
      30. April 2026 09:03

      OT---aber sehr empfehlenswert:

      "Klima und Gasligthing: Wie Kritik systematisch erstickt wird (Raphael BONELLI)"

      https://www.youtube.com/watch?v=n4s2k-SzH_Q&t=3s



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 09:38

      Ergänzung: Dr Susanne Fürst eine gute Präsidentin oder Außenministerin, DDr.MagMag. Fuchs ein hervorragender Finanzminister, Mag.Schiefer für Infrastruktur bestens geeignet, und undund

      Die FPÖ hat ausreichend "geeignetes Personal", Herbert Kickl mag vielleicht nicht der "charmante Blender" sein, aber er wäre sicher ein geeigneter Kanzler, weil er nur Österreich nach vorne bringen will. Aber er kann strategisch denken und sagt auch, was falsch läuft - und genau deswegen mag man ihn nicht! Alle gegen Kickl - das ist die einzige Klammer dieser Bundesregierung, bei der nächsten kommen dann auch wieder die Grünen dazu, dann wird noch mehr gestritten, aber die Antikicklfront ist komplett.



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 10:16

      @Undine: ich weiss ja nicht, ob man die freie Rede als Qualitätsmerkmal eines Abgeordneten werten kann und soll, aber mir fällt immer auf, dass Mag. Kaniak frei spricht, kein Manuskript, also eine penibel vorbereitete Rede zum Ablesen vor sich am Rednerpult liegen hat, auch dann nicht, wenn die Rede komplizierte Y zu Zusammenhänge und Zahlen beinhaltet.

      Ich bewundere das, egal welcher Partei ein Redner angehört, bewusst aufgefallen ist mir das noch nie! Im Gegenteil zu viele zu tun sich auch beim Ablesen schwer.



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 10:51

      Hier ein Kontrastprogramm! Die ÖVP-DAme braucht natürlich am Rednerpult ein Manuskript, sogar bei so einer unqualifizierten Beschimpfungsorgie, gerichtet an die Wählerinnen und Wähler.

      Sie sind allesamt zu deppert, zu verstehen, was in der Welt vor sich geht. Sie kapieren gar nichts - die Teuerungen bilden sie sich doch nur ein, etc. etc. (das haben wir vor einiger Zeit schon einmal von einer anderen ÖVP-Tussi gehört).

      Ungeheuerlich, welche Abgeordneten die ach so vielgeliebt ÖVP in ihren Reihen hat!

      https://www.youtube.com/shorts/xIe9HqBd04w



    • pressburger
      30. April 2026 12:13

      Wie viele Kompetente hat die ÖVP in ihren Reihen ? Misst man Kompetenz an den Leistungen der ÖVP, als regierende Partei, kommt man zum Schluss, keinen Einzigen.



  33. El Capitan
    30. April 2026 08:30

    Irgendwann wird der Punkt erreicht, an dem viele Wähler erklären werden, dass ihnen Argumente für oder gegen die FPÖ egal sind. Sie wählen einfach aus Wut gegen die woken Blockmedien und staatlich gefütterten NGOs, deren einziger Daseinszweck darin besteht, gegen rrrechts zu sein.

    Das ist nicht gut für eine lebendige Demokratie, aber die Schuld an der Entwicklung tragen die Blockparteien und der ORF, dessen Ruf auf Bergwerkstiefe abgesunken ist. Wer glaubt dieser Manipulationsmaschine noch?

    Als ich gestern im ORF den Manipulationsversuch mit den Identitären mitbekommen habe, dachte ich als erstes, dass dieser widerliche Silberstein-Wahnsinn schon wieder beginnt. ORF, WKStA,Abzocker-NGOs, Standard etc. arbeiten brav am wachsenden Zulauf zur FPÖ weiter.
    Nur weiter so liebe Gedankenpolizei! Die Folgen und Kosten von Dummheiten sollte man vorher kalkulieren. Gell!



    • Orakel
      30. April 2026 08:57

      El Capitan - Ich würde sowas still für mich behalten, sonst kommen die Idioten wirklich darauf, was sie tatsächlich bewirken!

      Mein Mann meinte immer - bei öffentlichen Äußerungen, auch in negativen Beurteilungen, Angriffen NIE den Namen des Feindes erwähnen, könnte ihm nützen!



  34. eupraxie
    30. April 2026 08:09

    In Ungarn gab es ja keinen Erdrutschsieg, das war eine tektonische Verschiebung. Es wechselten die Verfassungsmehrheiten. Warum? Waren die Leute mit Orban so unzufrieden, dass der Gegenkandidat nicht interessierte - Hauptsache ein anderer - oder war Magyar derart brillant, dass Orban alt aussah mit seinen alten Ideen und Konzepten?

    Welche Begründung wird in Ö für die FPÖ angeführt - die erste oder die zweite?

    Die Partei von Magyar steht vor der Herausforderung, das umzusetzen was versprochen war - ohne sich auf fehlende (Verfassungs)mehrheiten ausreden zu können aber trotzdem als Demokrat und nicht als Diktatur wahrgenommen zu werden. Auch mit Leuten, die völlig unerfahren sind im politischen Geschäft. Der Erfolg oder Misserfolg von Magyar wird einen Einfluss haben auf die Wahl in Ö.



    • Specht
      30. April 2026 11:46

      In Ungarn hat man den Wählern gesagt, mit uns bekommt ihr die Millionen zurück. Wer will das nicht?



    • pressburger
      30. April 2026 12:21

      Hat Orban einen Fehler gemacht, dann war es sein Schwerpunkt auf Aussenpolitik. Aussenpolitisch handelte Orban als Staatsmann. In der EU war Orban der Zweiäugige unter Blinden. Aber gerade durch den Schwerpunkt Aussenpolitik, verlor Orban die Unterstützung seiner treuer Wähler, der Bauern, der Menschen auf dem Land.
      Der Kampf der EU gegen Orban, gab Orban den Rest.
      Der Opportunist Magyar, hat beide Seiten, die EU und das Nationalgefühl, bedient. Magyar ist uri ember, imponiert nach innen, unbedeutend nach aussen. Magyar wird sich der EU beugen, Magyar ist Leyen tributpflichtig.



    • eupraxie
      30. April 2026 13:19

      @pressburger: Dieses Unbedeutend Sein nach außen von Magyar - das ich mal so übernehme - sehe ich auch für Kickl. Das ist nicht sein Revier. Also was ist da besser?



  35. eupraxie
    30. April 2026 07:36

    Kickl hat eins geschafft und vorgezeigt: das Ende der Abgrenzung zu den Identitären und das Akzeptieren - fallweise Bevorzugen - der alternativen Medien (auf1, Info-direkt, et al). Das wars.

    Es geht grundsätzlich darum zu akzeptieren, dass wir politische Führungskräfte suchen die die 2400 m unter 8 min laufen können und nicht nur schneller sind als die Konkurrenz. Auch Krah machte diesen Fehler - auch er nahm an, dass es reicht, besser als Baerbock und Co zu sein. Es ist ein Unterschied, ob Kickl und die FPÖ als letzter Strohhalm oder als stabiles Rohr gesehen werden müssen bzw. können.

    Ich kann leider überhaupt keine Vergleiche Kickl und Magyar anstellen - aber interessant wäre es schon, die Auftritte zu vergleichen. Immer Inhalt und rhetorisches Verhalten. Es ist zuwenig, wenn Kickl im ORF Sommerinterview auf seriös tut und bei allen anderen großen Reden mit breiter Wirkung einen Kabarettisten darstellt.

    Wir haben keine andere Alternative - aber reicht das als Zustimmung?



    • elokrat1
      30. April 2026 08:09

      Wenn Kickl ähnlich radikale Maßnahmen gefordert hätte, wie Magyar es bereits vor seiner „Angelobung“ getan hat, dann wäre die medial-politische Hölle in Österreich und auch in der EU-Führung losgebrochen. Andererseits hat das Nachtreten auf Orban bereits begonnen. Ein bezahl-Artikel im „Standard“, PAUL LENDVAI, „Orbáns Flucht vor der Verantwortung“. Das Land liegt danieder, den Wahlverlierer zieht es in die USA, muss Orban ins Gefängnis?, ähnlich geht es weiter…..



    • eupraxie
      30. April 2026 08:14

      @elokrat1: der ungarische Kellner sagte mir, 80% sind zufrieden mit dem Ausgang, die waren alle sauer auf Orban (lediglich die Migrationspolitik fand Zustimmung). Das Problem der Ungarn sei die mangelnde Geduld - sie erwarten quasi bis Ende 26 die Umsetzung aller Versprechen. Aber kennen wir das nicht auch aus Ö - auch hier hofften ja viele zb mit dem Regierungseintritt der FPÖ dass am nä Montag dann die Rundfunkgebühr für alle Geschichte sei.



    • elokrat1
      30. April 2026 08:36

      @ eupraxie
      Sehr eigenartig, ich kenne ebenfalls einige, in der Gastronomie arbeitenden Ungarn, die so über Orban denken. Wer die ungarische Mentalität kennt, der kann sich dieses Verhalten vorstellen! Permanente (Paprika) Unzufriedenheit, obwohl der wirtschaftliche Aufschwung unter Orban besser war, als der in der Slowakei und Tschechien. Natürlich ist das Einkommen nicht mit westlicheren Staaten vergleichbar, aber ein Grund für die Ansiedlung vieler internationaler Konzerne!
      Ich wette, bereits in ca. 6 Monaten werden die Glühenden großteils verglüht sein!



    • Konrad Loräntz
      30. April 2026 10:13

      Lendvai ..., eh klar.
      Könnte ja auch über die Vertreibung von über einer Million Libanesen wettern, wenn er sich über illiberale Politik aufregen möchte.



    • eupraxie
      30. April 2026 13:08

      @elokrat1: ich schließe bei Ihrem letzten Satz an: dieses Szenario würde meiner Einschätzung nach die Chancen für Kickl senken, so die Enttäuschung für interessierte Österreicher erkennbar ist.

      Für die die ohnehin nur Gaudi haben wollen, ist es egal.



  36. Altsteirer
    30. April 2026 06:17

    habe selten so treffliche Kommentare gelesen, wie heute die ersten vier, von Gerald bis zu HrZyni!

    danke, die kopier' ich mir.



  37. veritas
    30. April 2026 06:12

    S.g. Zyni & Gerald!

    Auf den Punkt gebracht. Chapeau!!!



  38. Hr. Zyni
    30. April 2026 05:41

    Die FPÖ als „Putin-Partei“ zu etikettieren, ist die außenpolitische Holzhammermethode: laut, plump, bequem. Wer jede Abweichung vom wirtschaftssuizidalen und kriegslüsternen Gleichklang der Brüssler Bonzokratie zur Kremlnähe erklärt, betreibt keine Analyse, sondern Gesinnungsakustik. Diplomatie ist kein Treueschwur, sondern Interessenabgleich – und der darf in einer Demokratie auch unorthodox klingen.
    Ähnlich unerquicklich das Covid-Narrativ: Kritik an den überwiegend wirkungslosen und schädlichen Maßnahmen wird nachträglich zur Verharmlosung umgedeutet, als hätte es nie berechtigte Zweifel an Verhältnismäßigkeit, Datenlage und Kollateralschäden gegeben. Wer damals nachfragte, wird heute vom juste milieu aussortiert. So funktioniert politische Buchhaltung: Irrtümer werden umetikettiert, Kritiker diskreditiert.
    Am Ende bleibt ein vertrautes Muster: Statt Argumente zu prüfen, verteufelt man den Absender. Das ist nicht Aufklärung, sondern linkes Brandmauerblabla.



    • GT
      30. April 2026 08:43

      Auch für diesen Rundumschlag gilt selbiges, was ich Gerald geantwortet habe.



    • Gerald
      30. April 2026 09:46

      @Zyni

      Ja, das ist schon seltsam. Strache/Gudenus hatten sogar einen Freundschaftsvertrag mit der Putinpartei und wollten bekanntlich auch mit einer Russischen Oligarchennichte auf Ibiza ins Geschäft kommen.
      Kickl hat hingegen keinerlei Verbindungen nach Russland. Als Putin nach Ö kam, ist er nicht einmal zum Empfang gegangen, sondern hat es der damaligen Staatssekretärin im IM Edstadler von der VP überlassen. Die ist sogar schleimerisch in die Russischen Nationalfarben gekleidet, freudestrahlend neben Putin hergelaufen.

      Trotzdem lobt AU die Kurz-Koalition mit dem Russlandfreund Strache bei jeder Gelegenheit. Als Mehrheitsbeschaffer für "seine VP" ist ihm anscheinend alles Recht, nur wenn die VP der Juniorpartner sein soll, dann wird da eine Russlandliebe bei Kickl, herbeifantasiert und zum Problem aufgeblasen. Nur damit man weiter mit zugehaltener Nase und zusammengekniffenen A...backen sein Kreuzerl bei der schwarzen Lügnerpartei für sich selbst rechtfertigt.



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 09:46

      Die angebliche Nähe zu Putin hatte ich schon sehr oft versucht, erklärt zu bekommen, es kam nichts.

      Mit jedem zu reden bzw zu verhandeln, noch dazu aus Europa wäre eigentlich das Normalste der Welt, aber diese Ansicht von Kickl wird, so wie alles, was von Kickl kommt, schlichtweg verteufelt.

      Weit haben wir es gebracht, wenn nicht der Inhalt zählt zu den sondern nur die der Person der die etwas sagt!



    • eupraxie
      30. April 2026 13:15

      Es fasste hier ein Mitblogger erst vor wenigen Tagen, dessen Namen ich nicht parat habe, die Definition der Putin-Nähe einsichtig zusammen: Diese Zuschreibung ergibt sich daraus, dass außer dem Hissen der weißen Flagge durch die Ukraine keine Ideen von Kickl/der FPÖ zum Stoppen des Angriffskrieges von RU kommen und kamen.

      Die Neutralität als Vorwand - wie beim Iran Krieg - nicht Stellung beziehen zu müssen.



  39. Gerald
    30. April 2026 05:20

    Alle 5 gelisteten Punkte sind falsch oder verdrehte Halbwahrheiten:

    -Kickl ist der geradlinigste Spitzenpolitiker aller Parteien. Gerade weil für ihn auch nach der Wahl gilt, was er vor der Wahl versprochen wurde, hat die VP von Anfang an nur scheinverhandelt. Die Koalition mit der Babler-SPÖ war ja schon Monate vorher ausgepackelt, nur die Neos und Bablers störrisches Verhalten waren nicht eingeplant. Als die VP beide in die Spur gebracht hatten, wollte sie plötzlich nur noch über Postenaufteilung verhandeln und stellte größenwahnsinnige Forderungen (7:4 Ministerien), die für die für die FPÖ unannehmbar waren.
    -Strache hatte eine wirkliche Russland-Nähe (Freundschaftsvertrag) und trotzdem plärrt AU der Kurz-Strache Regierung nach! Kickl hat hingegen keinerlei Nähe zu Russland.
    -AU ist auch 4 Jahren später nicht in der Lage seinen unkritischen Corona-Fanatismus zu hinterfragen.
    -Gegen das was bei der VP auf der Regierungsbank sitzt, hat die FPÖ weit qualifizierteres Personal.



    • Gerald
      30. April 2026 05:27

      -Das ist der einzig halbwegs valide Punkt. Auch von mir und anderen hier wurde Kickl diesbezüglich schon kritisch gesehen. Er ist kein "libertärer" oder "marktradikaler" Politiker (hat aber von solchem Politikern mehr in seiner Partei, als die ÖVP!) und er befürwortet manchmal auch sozialpopulistische Ausgaben.
      Es war jedoch die Kickl-FPÖ, die bekanntlich bei den Regierungs(schein-)verhandlungen mit VP binnen 1 Woche(!) den Rahmen eines Sanierungsprogramm aufstellte, um ein EU-Defizitverfahren abzuwenden! Es war die VP die dann zur Babler-SPÖ rannte, der dieses EU-Defizitverfahren und die Schuldenkrise vollkommen egal war, weil sie eh eine Ausrede für ihre Steuererhöhungsspinnereien brauchten.

      Auch beim jetzigen Belastungspaket fürs Doppelbudget hat Kickl kritisiert, dass dieses keinen Plan zu Budgetsanierung enthält. Bekanntlich will diese Schuldenregierung nur bis 2029 wieder knapp unter die 3% Verschuldungsgrenze nach Maastricht rutschen.



    • Gerald
      30. April 2026 05:34

      PS: Die angeblichen 3 Ziele (österr. Identität, Remigration, gegen Islamisierung), die die VP mit der FPÖ teilt, stimmen auch nicht. Da blickt AU in den Rückspiegel und hält es für die Gegenwart. Das war bei der VP vielleicht vor 50 Jahren so. Bei Kurz waren es schon nur noch Lippenbekenntnisse, die er schneller wechselte, als seine Unterhosen. Seit Kurz' Abgang gibt es in der VP nur noch globalistisch, EU-hörige Gestalten, die auch bei der jährlichen WEF-Befehlsausgabe nur dadurch auffallen, wie unterwürfig sie sind und wie eilfertig sie die befohlenen Programme umsetzen.

      Das Kernproblem ist die verlogene VP. Das hat übrigens auch der FPÖ-OÖ Obmann Haimbuchner gesagt, der kein Kickl-Anhänger ist und mit VP in OÖ gut kann. Er war bei den Regierungsverhandlungen dabei und hat im Presse-Interview gesagt: Alle Reformvorschläge der FPÖ wurden von er VP abgeschmettert. Sie ist eine erstarrte, linksverkommene, reformresistente Beamten- und Beamtenpensionistenpartei.



    • Rupertus Meldenius
      30. April 2026 07:55

      Werter @Gerald, vollkommen richtig, bravo!!!



    • GT
      30. April 2026 08:41

      Da musste der Oberprätorianer gleich aufstehen und die zutreffende Kritik mit Verve abschmettern. Und übersieht dabei den Balken im eigenen Auge, eigentl. im Auge von Kickl.



    • Gerald
      30. April 2026 09:40

      @GT

      Erstens bin ich kein Prätorianer von wem auch immer. Ich habe mich bisher von jeder Partei tunlichst ferngehalten.

      Zweitens habe ich keine Ahnung welchen Balken Sie meinen? Oder verwechseln Sie das Brett vor Ihrem Kopf selbst mit einer Messlatte?



    • Ingrid Bittner
      30. April 2026 09:56

      @Gerald: da kann man ihnen nur zustimmen.

      Sehr bedauernswert, dass sie sich von der Politik fernhalten, kluge Köpfe wäre ja in jeder Partei gefragt (ohne geht es leider gar nicht),aber man muss ja nicht Parteimitglied werden, um etwas zu bewirken!



    • GT
      30. April 2026 21:54

      Versuchen Sie es doch einmal mit der Bibel - vielleicht dämmert es dann.






Zwischen Lügenpresse und Fake News: Eine Analyse Schafft die Politik ab Europa 2030 Börsen-Kurier (Bezahlte Anzeige) Academia kathtreff.org