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Andreas Unterbergers Tagebuch

Warum sind die Amerikaner reicher als wir?

16. März 2026 01:42 | Autor: Andreas Unterberger
62 Kommentare

Viel von dem, worum wir andere beneiden, liegt in Wahrheit an uns selbst und unseren kollektiven Haltungen. Unser Neid bezieht sich etwa darauf, dass  das Pro-Kopf-Einkommen in den USA im Schnitt um bis zu 50 Prozent höher ist als in der EU oder in Großbritannien. Das hat die OECD jetzt errechnet, nachdem sie die total unterschiedlichen Pensions- und Gesundheits-Systeme berücksichtigt hatte. Neben der Einstellung der Europäer geht ein Teil dieser Differenz auf steuerliche Unterschiede zurück, deren Ursache noch immer fast komplett in der nationalen, etwa österreichischen Verantwortung liegt, da ja die Steuern in der Kompetenz der EU-Mitgliedsstaaten verblieben sind.

Die Londoner "Times" hat in einer großen Analyse die wichtigsten Ursachen dieser 50-Prozent-Differenz erforscht. Als Wichtigstes nennt sie die "Liebe" der US-Amerikaner zur Börse. Dadurch steigt ihr Vermögen, ihre Altersvorsorge nicht nur um den Inflationssatz, um den die Pensionen in der Regel maximal steigen, sondern um die langfristig viel bessere Entwicklung an den Börsen. Die Europäer hingegen sind vielfach noch immer traumatisiert von den Crashs des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Krise 2008. Daher dominiert hier die Angst ums Geld, die Amerikaner hingegen diskutieren ständig, bei welchen Aktien sie ihr Geld am besten anlegen – und fahren damit seit hundert Jahren viel besser.

Andererseits legen sie weniger Wert auf Eigenheime. Deren Wert steigt langfristig deutlich langsamer als der von Aktien. Eigenheime machen nur 20 Prozent ihres Vermögens aus, in den europäischen Staaten weit mehr.

Dafür spielt bei den US-Bürgern das Pensions-Vermögen eine große Rolle: Im Schnitt hat jeder Baby-Boomer eine halbe Million Dollar angespart, die Hälfte des Geldes privat und die andere Hälfte über ein Pensionskonto, das wieder zur Hälfte von den Arbeitgebern gespeist wird.

Zugleich sind die US-Steuern viel niedriger. Die Mehrwertsteuer beträgt im Schnitt 6,5 Prozent. Die Einkommensteuer erreicht höchstens 37 Prozent (ab rund 600.000 Jahreseinkommen), in Österreich aber 50 (ab rund 100.000 Euro) und 55 Prozent (ab einer Million).

Der einzige Vorteil, den die Österreicher und etliche andere Europäer haben: Sie zahlen keine Erbschaftssteuer. Die gibt es in den USA aber auch nur für Liegenschaften, sobald deren Wert 15 Millionen übersteigt. Das trifft nur rund ein Promille der Besitzungen. Zugleich können die Amerikaner zu Lebzeiten so viel verschenken, wie sie wollen, ohne dass das die Steuer etwas angeht ...

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. LoremIpsum
    16. März 2026 23:31

    Ich hoffe nur es ist nicht der Vorbote der von der Leyschen Kapitalmarktunion 2.0 oder Vanguards Bewerbung dieser und wie toll Usa, Großbritannien, skandinavien seien wegen der börse investitionen(zugleich aber Aussparte, dass die meisten der Staaten inzwischen bargeldlos unterwegs sind).



  2. Alexander Huss
    16. März 2026 21:39

    Ich habe nie längere Zeit in den USA gelebt, daher kann ich nichts aus erster Hand sagen.

    Ich weiß es nur aus Medienberichten: In den USA gehört Scheitern zur Unternehmenskultur. Man muss nach dem Scheitern wieder neu anfangen, das ist die Einstellung.

    In Europa haben wir zusätzlich die Linken und Grünen, die Fleiß, Leistungsbereitschaft, Ausdauer und den Willen, Geld zu verdienen, als Kapitalismus verdammen.

    Alleine die Idee, Vermögens- und Erbschaftssteuer ab einer Million Euro einzufordern, ist der Beweis dafür.



  3. Undine
    16. März 2026 21:08

    OT---aber der Krieg Israels und der USA mit dem Iran nimmt kein Ende und gibt genug Anlaß, sehr besorgt zu sein. TRUMP hat sich in ein Abenteuer hineinziehen lassen, aus dem er schwerlich unbeschadet herausfinden wird. Das Video, das ich vorhin gesehen habe, verstört---aber sollte man es deshalb nicht ansehen? Man sollte es ernst nehmen:

    "Tilman KNECHTEL warnt! Israel glaubt: Erst wenn alles untergeht, kommt der Messias!"

    https://www.youtube.com/watch?v=tHG6sXV9a8o&t=2s



  4. sokrates9
    16. März 2026 19:14

    Habe auch ca 2 Jahre meines Lebens in USA verbracht.Ich glaube dass eine gewisse Naivität notwendig ist,und man keine Grenzen kennt. Wir sind die Reichsbedenkenträger und denken absolut kleinkariert:Ich wollte mal ein Meßsystem, ca 200 ooo Dollar vermarkten. Hatte US Partner der mich fragte; hey how much you want to sell the first year?Hatte einen Kunden fix, von 2 weiteren Interesse, vielleich auch wer in Bayern?.. mutig sagte ich 6-7..
    How much?? 6 - 7??too much? - you are crazy, zeigte mir Karte von US mit 600 Zementwerken, wo je 3 Stück vermarktbar sind und Canada und Mexiko..200 is a realistic figure in first year...



  5. Arbeiter
    16. März 2026 17:53

    In meinen Jahren in den USA vor 50 Jahren lernte ich die Redewendung "how come you´re not rich if you are so smart?" Ich hatte die Watschen verdient.



  6. Pennpatrik
    16. März 2026 14:06

    Je dümmer ein Mensch ist, umso weniger traut er andern Menschen zu.
    Daher: Je dümmer die Politiker werden, umso weniger trauen sie den Menschen zu. Die Folge: Es gibt umso mehr Vorschriften und Regelungen, je dümmer unsere Politiker werden.



    • Gandalf
      16. März 2026 15:42

      Bestes Beispiel: Das juristische Chaos, das die tollen Polit- Dilettanten der "Europäischen Union" und ihre Spießgesellen in den Mitgliedsstaaten innerhalb von wenigen Jahren zu erzeugen geschafft haben. Wenn ich dann ahnungslose "glühende Europäer" gar von den Segnungen des"Unionsrechts" faseln höre- nicht mehr als ein bedauerlicher Heiterkeitserfolg.



    • Whippet
      16. März 2026 17:08

      Gandalf, ja, Spießgesellen!



    • Undine
      16. März 2026 21:15

      @Gandalf

      ;-))



  7. riri
    16. März 2026 13:35

    Keine Neuigkeit, Österreich ist eben ein Unternehmer feindliches Land. Es gibt keine Vertretung für Unternehmer,
    ausgenommen die Industriellenvereinigung. Selbst die Wirtschaftskammer packelt mit der Gewerkschaft.
    Stocker bei Amtsantritt als Bundeskanzler: Leistung muss sich wieder lohnen! Was meinte er?
    Die Mentalität der Österreicher ist näher bei der Arbeiterkammer als bei der Wirtschaft.
    Fahre zu deinem Kunden mit einem kleinen Fiat oder Skoda, das bringt Pluspunkte.
    In den USA ist es umgekehrt, da Neid keine Rolle spielt. Die Freiheit der Wirtschaft und der Ideen macht es aus.



  8. Leo Dorner
    16. März 2026 12:19

    Den Iran „verhältnismäßig“ zu züchtigen, empfiehlt den USA der jetzige Kronprinz Saudi-Arabiens, - wie schon sein verstorbener Vater. Aber wie lange läßt sich die arabische Seele (und Straße) diese neue arabische Feigheit gefallen? Der „Satan“ soll richten, was der Freund Arabien zu richten fürchtet?



  9. Undine
    16. März 2026 11:51

    A.U. titelt:

    "Warum sind die Amerikaner reicher als wir?"

    Weil in den USA die GRÜNEN Vollidioten, anders als bei uns Bedauernswerten in der EU, speziell in Deutschland, nie die Oberhand bekommen konnten, obwohl ihre Wiege in den USA (CIA!) gestanden ist; auch die europäische GRÜNE Galionsfigur Daniel COHN-BENDIT wurde vom CIA gekürt---man wußte, was man an ihm hat.
    Und von Ursula von der LEYEN bis weit hinunter in der Rangordnung wurden alle Parteien---ausgenommen FPÖ und AfD---GRÜNER als grün.

    Und jetzt stellt sich diese Ursula von der LEYEN hin und verkündet ungerührt, daß der Verzicht auf Atomkraft ein FEHLER war! Ein FEHLER, wie er halt jederzeit passieren kann, und jetzt sind die deutschen AKW halt weg.....

    "ATOM-AUSSTIEG war ein FEHLER! - von der LEYEN - ARD tobt ???? - Reaction"

    https://www.youtube.com/watch?v=DTYZmmJ0EYA&t=2s

    Auch mit Kriegen wird man reich, zumindest die US-Rüstun



    • Undine
      16. März 2026 11:53

      Auch mit Kriegen wird man reich, zumindest die US-Rüstungsindustrie! Jeder weitere Tag Krieg läßt die Kassen klingeln---nicht nur bei den Rüstungskonzernen, sondern auch im Staatssäckel:

      "RÖPER-FM#43 Die EU rast in den selbstverschuldeten energiepolitischen Abgrund"

      https://www.youtube.com/watch?v=ikd2ytoCJwY&t=163s



  10. Arbeiter
    16. März 2026 11:36

    Während meine Jus Studiums in Salzburg machte mich ein Kollege, der Wihi war, auf seinen Professor aufmerksam, was der nicht für Post aus der ganzen Welt bekam! Es war Friedrich August von Hayek, der 1972/73 dort sein Altenteil fristete. Als Jusstudenten hatten wir auch "Volkswirtschaft". Keiner von den ZwergInnen dort erklärte was über ihn. Erst 1974, als er den Nobelpreis bekam und ich in den USA lebte, wurde mir aus dem US Fernsehen klar, dass Hayek der Papst der Nationalökonomie in den 1930ern war. Ich schäme mich heute noch, dass ich ihn mir in Salzburg nie angehört hatte.



  11. Arbeiter
    16. März 2026 11:06

    Ich habe in den 1970ern 5 Jahre lang in den USA studiert und gearbeitet, in suburbia gelebt. Die Amerikaner wollten dieses Leben so. Ich nicht. In Österreich gehört mir das ganze kleine Land und Europa, ich spaziere überall hin, wie es mir gefällt, setze mich an einen Bach, wandere durch den Wald....in den USA kann ich noch so reich sein und bin beschränkter, kein Vergleich!



    • Leo Dorner
      16. März 2026 11:15

      Auch dieser Aspekt ist anzuerkennen. Er ist ein Grund, daß viele Europäer oft nach Jahren doch wieder gern zB. nach Österreich zurückkehren.



    • pressburger
      16. März 2026 11:32

      Hatte nie den Eindruck in den USA beschränkt, eingeschränkt zu sein. Man muss aus den Städten heraus. LA, NYC, schrecklich. Aber USA auch Thoreau, Longfellow, Muir, Kerouac.



    • Leo Dorner
      16. März 2026 11:50

      Stimme zu, allein die Größe des Landes- ein Staat vieler Staaten- macht den Vorwurf der Einschräkung absurd.
      Es muß doch eher am Mentalitätsunterschied liegen. Ein Beispiel: unser Alltag "läuft" oft noch ohne TV-Dauerberiselung, wenn auch für vielen Menschen nur mehr unter Radio-Musik-Berieselung.
      Noch tiefere Schichten wären der Sprachgebrauch und der Denkgebrauch. Trumps Rede-Sitten wären im Land von Gauk und Merkel oder von Babler und Consorten unverständlich...



    • Arbeiter
      16. März 2026 12:19

      Zur "Einschränkung" in den riesigen USA: die Dimensionen des Landes habe ich in zwei 8 Wochen langen Rundreisen vom Mittelwesten an die Westküste wirklich kennen gelernt. Dazu weitere an die Ostküste und nach Louisiana. Von meinem Suburb aus musste ich aber ein paar Stunden mit 88kmh auf der Autobahn in einen "national forest" fahren, um in Freiheit wandern zu dürfen.



    • DieWahrheit
      16. März 2026 19:56

      Ich, die sich gerade in den USA aufhält, mag beides. Im Zweifel war es und wird es immer Österreich sein.



  12. pressburger
    16. März 2026 10:13

    Der relevante Unterschied ist die Einstellung zu Leistung.
    In den USA, positiv, in der EU, weil wohlstandsverwahrlost, negativ.
    In der EU - "es steht mir zu", in den USA - "muss mir erarbeiten."
    Leistung die sich lohnt, bedeutet Freiheit. Ohne Leistung, keine Freiheit. In der EU, keine positive Einstellung zu Leistung, keine Freiheit.
    Die US Bürger, waren bis jetzt, gegen die Versuchungen der Demokraten einen Sozialstaat einzuführen, weitgehend immun.
    Unterschiede zwischen von Demokraten und von Republikanern, regierten Bundesstaaten. New York, Kalifornien, von Demokraten dominiert, nimmt Wohlstand und Sicherheit ab, Abwanderung der Leistungsträger, aus Kalifornien 300.000 im Jahr.
    Profiteure, republikanisch regierte Bundesstaaten, Florida, Texas, Zuwanderung von ganzen industriellen Zweigen.
    Die EU bleibt auf Kurs. Unter der Führung Deutschlands, ist die EU, zum unbedeutenden GreenDeal Armenhaus, geworden.
    Die EU in auswegloser Situation ? Die EU alternativlos - Rettung Krieg.



    • Postdirektor
      16. März 2026 10:53

      @pressburger

      „GreenDeal Armenhaus“ *********



    • eupraxie
      16. März 2026 11:36

      Ich kann das nur vom Hören weitergeben: ein wesentlicher Unterschied dürfte auch sein, dass in Amerika ein Fehlschlag bei einer Firmengründung nicht zur Verweigerung eines weiteren Kredits führt, sondern - ah, Sie haben es eh schon einmal probiert, jetzt wird es klappen - hier haben Sie den Kredit.

      Der eklatanteste Unterschied dürfte wirklich die Sichtweise auf Leistung sein (im Prinzip natürlich, Drückeberger gibt es dort sicher auch).



    • riri
      16. März 2026 12:02

      Welche Karriere hätte Stronach gemacht, wäre er in Weiz geblieben.
      Klar, dass er in Österreich angefeindet wird.



  13. Josef Maierhofer
    16. März 2026 09:35

    Und noch einiges mehr trägt entscheidend zum Unterschied bei.

    Da wären einmal unbedingt die Umweltauflagen zu nennen, USA ist aus dem UNO Klimapakt ausgestiegen zum Segen für seine Wirtschaft. Auch die europäischen 'Selbstsanktionen' gibt es in den USA nicht, nachdem es dort wesentlich weniger Staatsanteil gibt, kostet der Staat dort auch wesentlich weniger, wie man an den regelmäßigen Budgetpleiten des dortigen Staates messen kann. Auch die Bürokratie ist dort wesentlich weniger, das Unternehmertum wird nicht behindert wie bei uns, die staatliche Bürokratie ist schlank, usw., usf.

    Während wir für den Staat arbeiten und von der Arbeit nicht mehr leben können, arbeitet dort der Staat für die Amerikaner und der Amerikaner für sich selbst. Darum arbeitet man dort auch wesentlich mehr Arbeitsstunden als wir hier in Europa, und mit mehr Motivation. Dort wird die Arbeit nicht vertrieben und die Gewerkschaften haben dort weniger Bedeutung.

    >



    • Leo Dorner
      16. März 2026 09:42

      Stimme zu und ergänze: auch der Unterschied zum Staat der Mullahs ist signifikant: dieser martert Tausende in seinen Gefängnissen und läßt auf Demonstranten schießen. Und die EU überlegt, auf welcher Seite sie helfen und lagern soll?



    • Josef Maierhofer
      16. März 2026 09:49

      >

      Noch fleißiger sind die Chinesen, die arbeiten in der Woche 72 Stunden, obwohl offiziell 44 Stunden angegeben werden.



    • Josef Maierhofer
      16. März 2026 10:19

      @ Leo Dorner

      Die EU ist links und links war bisher immer auf der Seite der Mörder und Gesetzesbrecher und links wendet immer Gesetzesbruch und Gewalt und Terror an, vom Meinungsterror über Klimaterror bis Genderterror. Links hat in der EU immer weniger Stimme aber dafür mächtige 'bürgerliche' Unterstützung, die bei all dem Wahnsinn mitmacht und mitstimmt. Also auch in die Richtung einer Diktatur geht, wie es die Mullahs im Iran und anderswo praktizieren.

      Die EU ist das Abbild des Versagens, betrachte ich Dr. Unterbergers heutigen Artikel zu Wirtschaft.



    • Postdirektor
      16. März 2026 10:55

      @Josef Maierhofer

      ****************



  14. golansky
    16. März 2026 08:26

    dort steht Gewinn für Erfolg. hier für Beute!



    • Leo Dorner
      16. März 2026 09:35

      Trump möchte den „Europis“ auf die Sprünge helfen, sie sollen sich rasch entscheiden. Für uns oder gegen uns...Freier Handel in der Straße von Hormuz oder Unterwerfung unter das Mullah-Regime?
      Die momentane EU-Zuständige, eine Kommissarin aus dem Norden, hat bereits mit dem Nachdenken in Brüssel beginnen lassen. Entscheidet die EU, wie zu befürchten: „Das ist nicht unser Krieg“, könnte Trump erwidern:“Das ist nicht (mehr) unser Bündnis.“ Dann könnte sich die EU noch einmal an der kranken Brust der US-Dems ausweinen und auf einen Kurswechsel in Richtung Appeasement („Yes we can“) hoffen.



    • pressburger
      16. März 2026 10:19

      @Leo Dorner
      So weit ist es noch nicht. Die Unterwerfung unter die Mullahs wird noch etwas dauern. Wenn es so weit ist, werden es nicht die persischen Mullahs sein, sondern die von den Linken in Österreich herangezüchteten, mit Ö-Pass ausgestatteten Inland Mulahs.



    • eupraxie
      16. März 2026 11:49

      @pressburger: Genau. Die Sympathisanten der Mullahs und der Palästinenser - from the river to the sea - in Europa führen zur Handlungsunfähigkeit der europäischen Staaten in diesen Regionen. Sie glauben, sich ruhig zu verhalten, wird es lösen und sie können durchtauchen. Natürlich nicht.
      Europa macht hoffentlich nicht zweimal den gleichen Fehler: zu wenig klare Kante am Beginn eines Konfliktes.



  15. Orakel
    16. März 2026 07:50

    1.741
    Wer profitiert wohl vom Iran-Krieg?

    Amerikanische Ölkonzerne dürften laut Financial Times durch die Aggression der USA und Israels gegen den Iran einen unerwarteten Gewinn erzielen.

    Der Krieg hat massive Angebotsengpässe verursacht, darunter einen nahezu vollständigen Stillstand der Energielieferungen durch die Straße von Hormus (https://t.me/geopolitics_prime/66543 ) – normalerweise werden dort täglich etwa 18–20 Millionen Barrel Öl transportiert – sowie Unterbrechungen der LNG-Lieferungen.

    Dies hat den Preisanstieg ausgelöst: Brent schloss am 13. März bei 103,14 US-Dollar, WTI bei 98,71 US-Dollar.

    Sollten die Rohölpreise auf hohem Niveau bleiben, könnten US-Ölkonzerne laut Modellrechnungen des Energieforschungsunternehmens Rystad Energy im Jahr 2026 durch höhere Ölproduktion einen zusätzlichen Umsatz-/Cashflow-Anstieg von 63,4 Milliarden US-Dollar verzeichnen.



    • Orakel
      16. März 2026 07:51

      Die Investmentbank Jefferies schätzt, dass amerikanische Produzenten allein im ersten Monat einen zusätzlichen Cashflow von 5 Milliarden US-Dollar erzielen werden, bedingt durch einen Anstieg der Ölpreise um rund 47 % seit Beginn des Konflikts am 28. Februar.

      Die Produzenten am Golf waren gezwungen, ihre Gesamtproduktion um mindestens 10 Millionen Barrel pro Tag zu reduzieren – 8 Millionen Barrel Rohöl sowie 2 Millionen Barrel Kondensate und Erdgasflüssigkeiten.

      Die Lagerkapazitäten im Irak, in Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien füllen sich rasant, Tanker können nicht beladen werden.

      Wer profitiert am meisten?

      US-Schieferölunternehmen mit begrenztem direkten Engagement im Nahen Osten und auf den Inlandsmarkt fokussierte amerikanische Ölkonzerne dürften die größten Profiteure sein.

      Diese Unternehmen können zu deutlich höheren Preisen verkaufen. Die Preise sind bei relativ überschaubarem operationellem Risiko, ...



    • Orakel
      16. März 2026 07:52

      ... so Analysten, die von dem Medium zitiert werden.

      Die globalen Energiekonzerne ExxonMobil, Chevron, BP, Shell und TotalEnergies sehen sich mit regionalen Produktionsstopps, riskanten Anlagen im Nahen Osten und Störungen in der Straße von Hormus konfrontiert, die die Lieferketten gefährden.

      https://t.me/geopolitics_prime/66797



    • Schani
      16. März 2026 09:17

      Eh klar, die aggressiven USA und Israel gegen den friedlichen Iran.



  16. Gerald
    16. März 2026 07:44

    Warum die USA wirtschaftlich erfolgreicher sind, kann man auf ein einziges Wort herunterbrechen: mehr FREIHEIT!

    Die Europäischen Politiker haben mit aller Kraft eine EUdSSR 2.0 gebaut: Regulierungen und Verbote. Genau das lieben schlechte Politiker. Denn wenn sie die Wirtschaft nach ihrer Pfeife tanzen lassen können, dann fühlen sie sich wichtig und mächtig. Leider gibt es in der Wirtschaft auch ein paar Konzernbosse, die lieber den einfachen Weg des Anbiederns bzw. Subventionsprofitierens gehen und die Politiker in ihrem Irrweg bestärken.
    Mit blödsinnige Flaschenverschlüssen, Plastikstrohhalmverboten und Green Deal Klima-Sektengehabe lässt sich jedoch kein wirtschaftlicher Erfolg erzielen und genau das ist der Unterschied USA-EU.
    Auch in den USA gab es diese Klimamarxistenbewegung, die Bevölkerung ist aber in der Mehrzahl der Bundesstaaten libertärer eingestellt. Das ist auch der Grund warum sie die Demokraten abgewählt haben und wirtschaftlich wieder Gas geben.



    • Leo Dorner
      16. März 2026 08:07

      Exakt! Und Trumps Ausstieg aus dem Green-Deal folgte wie das B auf das A.



    • Schani
      16. März 2026 09:19

      Europäische Staaten haben mit wenigen Ausnahmen Freiheit immer bekämpft.



    • Leo Dorner
      16. März 2026 10:14

      Und "wir" dachten (ab 1995-2OOO ff), die EU wird uns in das Land der großen Freiheit führen- in ein "besseres Amerika". Spätestens ab 2105 begannen wir auszuträumen.



    • Peregrinus
      16. März 2026 15:13

      @ Leo Dorner
      Ist da nicht ein Hunderter zuviel drinnen?



    • Specht
      16. März 2026 19:48

      Habe der EU von Anfang an nicht getraut und sie auch nicht gewählt. Sie hat nie verborgen was für ein Konstrukt sie Europa überstülpen möchte, eine verdeckte und geschönte UdSSR von Coudenhove -Kalergi mit seinen Phantasien einer Mischrasse erfunden. Ihre tyrannischen Züge sieht man am Beispiel Ungarns besonders deutlich.



    • Undine
      16. März 2026 23:08

      @Specht

      Ich hielt es wie Sie! Ich habe zudem Jörg HAIDER mehr vertraut als den Schalmeienklängen der damaligen Rattenfänger!



  17. Orakel
    16. März 2026 06:21

    Operation Epic Failure
    Tag 16 - Black Monday ?

    GM

    Donald Trump verliert auf ganzer Linie die Kontrolle und reagiert - man kann es nicht mehr anders ausdrücken -
    panisch, erratisch und -da offenbar ratlos wie er aus dem Scheiss wieder rauskommt- verbal immer aggressiver !

    Das Ganze wird zu einem unglaublichen Desaster für Trump -ökonomisch, militärisch, Innen- und Aussenpolitisch

    Ökonomisch
    Operation Epic Failure kostet die USA PRO TAG unfassbare
    ZWEI MILLIARDEN -
    und das ist trotzdem NICHTS gegen das Desaster der Weltwirtschaft in das Israel und die USA den Globus mit diesem Irrsinn reissen !

    Die ökonomischen Schäden werden bereits auf unvorstellbare 3000 Milliarden weltweit geschätzt - und wir haben erst Tag 16
    In Asien wird in einigen Ländern bereits Benzin rationiert oder Autofahren eingeschränkt !

    Australien, Japan, Südkorea und Taiwan haben nur noch für wenige Tage Reserven - da bahnt sich ein beispielloses Debakel an, ....



    • Orakel
      16. März 2026 06:22

      ... dessen Schockwellen den ganzen Globus treffen werden

      Das Geschäftsmodell der Golfstaaten ist TOT
      Zehntausende Expats flüchten, Immobilienmarkt in Dubai und Co kollabiert, Tourismus gibt es keinen mehr, Dubai Airport ist schon wieder zu, die GolfAirlines stehen vor Armageddon
      Gleichzeitig erlischt die unendlich geglaubte Geldquelle der Scheichs weil der Iran nicht nur die Straße von Hormuz de facto geschlossen hat sondern auch die Ölproduktion seiner Nachbarn massivst beschädigt oder indirekt stillgelegt hat

      Für die Regimes am Golf ist das ein Debakel und der nächste Schritt wird die Rückholung der Tausenden Milliarden sein, die die Scheichs abroad investiert halten-
      Mit absolut unabsehbaren Folgen für das westliche Finanzsystem, für unsere Banken und die gesamte Wirtschaft
      Madness und Chaos wohin man blickt

      Militärisches Debakel
      Obwohl Israel und die USA bereits über 6000 Schläge gegen den Iran geführt haben, ist kein Kollaps des Regimes in Sicht



    • Orakel
      16. März 2026 06:22

      Der Iran hat in der Nacht die 50te (!) Welle an Gegenschlägen durchgeführt,
      Alle Militärbasen der USA in der Region sind in unbekanntem Ausmass beschädigt und die berühmte US Navy ist nicht in der Lage ein einziges Schiff durch das Nadelöhr zu bringen

      Man muss sich das alles vorstellen
      Trump prahlt zunächst der Iran sei geschlagen
      Dann bettelt er zuerst um Hilfe bei der maritimen Sicherung und DROHT dann den NatoPartnern und den asiatischen Ländern weil Die sich weigern Ihre Flotten in das Selbstmordkommando in der Strasse von Hormuz zu schicken !
      Wörtlich tobt Donald die Länder - die durch seinen und MadDog Netanjahus Angriff erst in dieses Desaster gekommen sind (!) und dadurch vor kollabierter Rohstoffversorgung stehen - sollen sich gefälligst selbst um die Sicherung ihrer Tanker kümmern !
      Absolut unglaublich was da abgeht

      Donald Trump hat völlig die Kontrolle über sich und die Dinge verloren und die Welt sieht fassungslos zu wie das Desaster seinen Lauf nimmt !!



    • Orakel
      16. März 2026 06:23

      Apropos Desaster
      Das mit Regimechange wird wohl auch nichts
      Die lächerliche Marionette Pahlevi ruft - hinter einer Panzerglasscheibe in München stehend (!) - zum Aufstand und Generalstreik "seines Volkes" auf und -
      NICHTS passiert !
      Im Gegenteil
      Während Pahlevi sich in München (!) beim Auftritt in der Öffentlichkeit hinter Panzerglas verstecken muss und einen absurden PRAuftritt der Marionetten mit dem kleinen Schneekönig aus Kiew in Paris hat -
      Geht der Premierminister des Iran derweil nur mit Leibwächtern in aller Öffentlichkeit durch die Straßen Teherans in denen sich am Freitag Zehntausende PRO-Regime oder besser CONTRA-USA und Israel versammeln
      Das mit dem Regimechange war bisher auch ein Debakel

      Und nachdem
      -militärisch der Krieg ins Planlose geht
      (oder Vietnam hoch 10 sollten die USA tatsächlich Bodentruppen senden)
      - ökonomisch Armageddon droht
      -Außenpolitisch Trump die USA isoliert
      Zerbricht Trump 6 Monate vor den MidTerms nun auch noch seine MAGA-Bewegung !



    • Orakel
      16. März 2026 06:23

      Trump wird den Tag verfluchen an dem er Bibi Netanjahu traf
      Es ist ein Debakel wohin man schaut
      GM



    • Leo Dorner
      16. März 2026 07:00

      Von ynet (Übersetzung) 16.3. 2026

      Trump droht mit Europa: Ohne Hilfe in Hormus wird es "sehr schlecht für die Zukunft der NATO" sein
      Der US-Präsident fordert, dass 7 Länder Kriegsschiffe schicken, um die Straße von Hormus vor iranischen Angriffen zu schützen, und warnte die NATO-Verbündeten vor Konsequenzen der "negativen Antwort"; Er sagte, Israel "arbeite mit uns" in dieser Frage und lobte Netanjahu und die IDF
      USA Präsident Donald Trump hat zwischen Sonntag und Montag über Nacht den Druck verstärkt, , um eine internationale Koalition zusammenzustellen, um
      die Meerenge zu sichern, und erwähnte China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien, von denen er sagte, dass sie besonders von der Schließung der Passage betroffen seien, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt.

      „Viele Länder, insbesondere diejenigen, die von der versuchten Schließung der Hormusstraße durch den Iran betroffen sind, werden Kriegsschiffe senden...



    • Orakel
      16. März 2026 07:23

      LD - die Bedeutung der Straße von Hormus für die Weltwirtschft ist enorm - wissen wir! Das hätten sich Israel und USA aber vorher überlegen müssen!

      Israel und USA HABEN eien Angriffskrieg während laufender Verhandlungen, bei welchen die Perser sehr weitreichende Zugeständnisse machten, BEGONNEN!

      Die NATO ist - zumindest offiziell - ein Verteidigungsbündnis!
      Unterstützung kann nur im Falle eines Angriffs auf einen Bündnispartner werden!!!

      Yetnet sehe ich als die Kronenzeitung, man kann auch die Presse für Vergleiche heranziehen, Israels!

      Noch dazu es inzwischen in sehr vielen Landern des Nagen Ostens, aber auch in USA massive Strafen hagelt, wenn relle Berichte, Fotos und Handymitschnitte an die Öffentlichkeit gebracht werden!



    • Gerald
      16. März 2026 07:52

      Markel sagt zwar manches, was richtig ist, er irrt sich aber auch häufig. Seit 4 Jahren sagt er praktisch täglich den Zerfall der Ukraine voraus. Irgendwann sollte man halt auch einmal einsehen, dass man Blödsinn redet. Das ist leider der Schwachpunkt bei GM.

      Bezüglich Iran: Ja, Trump hat sich ziemlich sicher erhofft, dass die Mullahs einlenken. Aber die Katastrophe oder gar Panik bei Trump sehe ich auch nicht. Die USA sind Netto-Exporteur von Öl und Gas. Wenn die Ölstaaten im Mittleren Osten nicht liefern können, verdienen sich die USA eine Goldene Nase. Das Problem haben vor allem die Asiaten und mit Abstand der größte asiatische Energieimporteur von den Golfstaaten ist China. Also der Hauptgegner der USA. Warum soll Trump also in Panik sein, wenn die Chinesen Öl rationieren müssen?



    • Orakel
      16. März 2026 07:59

      Warum er in Panik ist?

      Weil der Krieg gegen den Iran nicht der Spaziergang ist, den sich der Friedens- der MAGA-Paräsident erhoffte.

      Der Krieg ist in den USA mit den inzwischen doch vielen Verletzten und Toten nicht so einfach zu "verkaufen"!
      Über genaue Zahlen wird auch hier geschwiegen! Sehr viele der Verletzten sind, wie wir wissen, in KHs in/bei Ramstein untergebracht worden!

      Abgesehen davon steigt auch der Spritpreis in den USA und das tut Trump nicht gut - schon gar nicht vor den Midterms.



    • sokrates9
      16. März 2026 09:09

      Der Kriegstreiber Trump ist politisch tod! Kaim denkbar dass er die midterms gewinnt!Lustig dass er jetzt die Nato auffordert sich an weinerm Volkerrechtswiedriigen vollig sinnlosen Angriffskriueg zu beteiligen! wo sind eigentlich die Sanktionen der EU gegen USA und Israel?Stimmt was Gerald schreibt, die Ukraine ist bisher noch nicht zusammengebrochen,trotz eines reinen vernbrecheregimes das dort herrscht.!Warum? Weil die EU mit den in 2 Generationen ersparten Rreserven die Uukraine bedingungslos - so lange die das wollen (Zitat Van der Layen) unterstützt!Dass dadurch Europa militärisch, wirtschaftlich, politisch und moralmäßig zusammenbrechen wird ist die Rechnung die wir bekommen werden!Schön zu sehen wie sich die Kriegstreiber Dank neuer Generation von Waffen in den Untergsang reiten. Vielleicht gibt es dann in der nächsten Generation einen Menschen der wieder Rationalität Und das unbekannte Wort FRIEDEN nutzen kann:Israel kann vielleicht mit FRieden, sicher nicht mit Hass überlebe



    • pressburger
      16. März 2026 10:33

      Der Angriff auf den Iran legt die Unfähigkeit des US Kriegsapparates politisch, strategisch zu denken. Alles an ein Ziel, z.B. regime change, ohne zu erwägen mit welchen Mitteln dieses Ziel zu erreichen ist. Zuerst, regime change, ist in einem Land wie Iran, nicht zu erreichen. Auch nicht mit boots on the ground. Schon gar nicht aus der Luft. Trumps Ratlosigkeit beweist, die USA sind nicht fähig den Krieg zu gewinnen, wissen nicht wie den Krieg beenden.
      Fast eine Parallele Situation wie die, in die sich die USA, in der Ukraine hereinmanövriert haben. Trump wollte Frieden, aber mit untauglichen Mitteln. Trump war nicht bereit die Ukraine zum Frieden zu zwingen. Trump blieb zwischen allen Sesseln sitzen.



    • Orakel
      16. März 2026 11:28

      Ja @pressburegr und @Sokrates seh ich auch so!
      Strategisches Denken, Vorausschauen, Abwägen - ist nicht mehr!

      Und dann "Mama lulu" rufen, wenn die Erdölversorgung zusammenbricht - ein starkes Stück!

      Die NATO muss helfen ist der nächste Schwachsinn, der uns dann endgültig in den 3. WK führt, aber dann in USA, Europa, Naher Osten und sicher noch ein paar mehr - also ein sehr großes Stück unserer Welt betrifft - nur die USA wird möglicherweise auch da nicht durch Raketen, Drohen... Schaden nehmen!

      @ Gerald - Markel hat natürlich recht - die Ukraine wird größere Teile verlieren! Russland wird den Osten nicht an dieses korrupte, die russisschstämmige Bevölkerung meuchelnde Regime zurückgeben. Das Land hat dann noch Glück, wenn es nicht auch noch andere unterdrückte Gebiete verliert!



    • pressburger
      16. März 2026 11:35

      @Orakel
      EU, Deutschland, masslose Überschätzung. Merz will deutsche Marine für Geleitzüge zu Verfügung stellen.
      Iran nicht provozieren. US Basen in Südost Europa liegen in Reichweite iranischer Raketen.



    • Orakel
      16. März 2026 11:50

      Der Merz ist in meinen Augen der Obervollkoffer Europas, gleich neben dem weiblichen ebenfalls germanischen Pendent von der Leyen!

      Hat Merz zuviel gekokst und damit das Gehirn massiv geschädigt?
      Anders kann ich mir dieses Verhalten nicht vorstellen!



  18. Hr. Zyni
    16. März 2026 05:04

    Die Debatte über das Leben in Amerika und Europa verläuft meist wie ein ideologisches Geplänkel. Für die einen sind die USA das kapitalistische Haifischbecken, in dem der Bürger ohne Rettungsring im Ozean des Marktes treibt; für die anderen ist Europa ein gemütlicher Wohlfahrtspark, in dem der Staat jedes Lebensrisiko mit Wattebäuschchen abfedert.
    Die Wahrheit ist weniger romantisch: In Amerika hat der Mensch mehr Freiheit – und mehr Verantwortung. Wer scheitert, fällt oft tief und hart; wer Erfolg hat, kann es sehr weit bringen. Europa dagegen perfektioniert den goldenen Käfig: Man fällt weich ins soziale Netz, kommt aber kaum über bescheidenen Wohlstand hinaus.
    Der Amerikaner glaubt noch an Aufstieg, der Europäer zunehmend an Anspruch. Dort gilt Erfolg als Leistung, hier wird er gern zum moralischen Problem erklärt. Kurz: Amerika ist ein Land der vielen Möglichkeiten – Europa eines der bürokratischen Hürden.



    • Postdirektor
      16. März 2026 08:48

      @Hr. Zyni

      Exakt so ist es, wie Sie schreiben.

      Und ja, bei uns steht an erster Stelle der Anspruch. Und immer mehr (es ist eigentlich schon die Mehrheit) glauben, Anspruch auf alles zu haben ohne dafür etwas leisten zu müssen, also ohne dafür zu arbeiten. Das sollen andere tun. Und die Politik unterstützt das und züchtet so ihr Wählerpotential heran.

      Das funktioniert selbst in der Tierwelt in freier Wildbahn nicht. Wer nicht verhungern will, muss auf oft mit großer Anstrengung verbundenen Nahrungssuche gehen, sobald er erwachsen genug ist, und kann sich nicht darauf verlassen, dass ihn andere versorgen.



    • sokrates9
      16. März 2026 09:11

      Nehmt was euch zusteht! Ist der sozialistische Slogan in Europa, wobei jeder glaubt dass ihm alles zusteht!



    • pressburger
      16. März 2026 09:40

      Bescheidener Wohlstand ? Irgendwo zwischen Wunschdenken und Abseits der Realität. "Wohlstand", im Längsschnitt betrachtet, nimmt ab, wird weiter abnehmen. Keine Anzeichen, die sozialistische Enteignungs-Mafia könnte ihren Raubzug auf den Mittelstand einstellen.






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