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Andreas Unterbergers Tagebuch

Viel österreichisches Steuergeld für drei Griechinnen

05. März 2026 01:37 | Autor: Andreas Unterberger
86 Kommentare

Der heimische Sportjournalismus hat den drei überschlanken jungen Frauen jahrelang mit Begeisterung goldene Lorbeerkränze geflochten. Der heimische Steuerzahler findet da hingegen vor allem in den letzten Tagen sehr viel Anrüchiges. Wozu, so fragt er sich insbesondere, hat er für die drei Damen Alexandri eigentlich jahrelang auf den verschiedensten Wegen große Summen blechen müssen? Die einzige Antwort, auf die er als Zweck der Geldausgaben stößt, ist peinlich: Sie haben dazu gedient, dass die Sportjournalisten Stoff für ihre Berichte hatten und dass ein paar Sportfunktionäre und Sportpolitiker sich internationaler Siege dreier sogenannter Österreicherinnen beim sogenannten Synchronschwimmen berühmen können, einer Disziplin, die in Österreich kaum jemand kennt. Eigentlich wäre das ein Fall, wo ein Sport-, aber auch ein Innen-, ein Finanz- und eine Verteidigungsministerin eine intensive Untersuchung einleiten müssten. Wo eine Regierung endlich zur Einsparungsschere greifen müsste. Was sie aber nicht tun wird, weil der Fall Alexandri ja System hat, System ist.

An diesem System ist wie am konkreten Fall freilich vieles merkwürdig, um nicht zu sagen anrüchig. Es wirft viele unangenehme Fragen auf.

  1. Warum haben die drei Schwestern eigentlich einst bei ihrer Einreise aus Griechenland schon nach zwei Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen, wo diese doch normalerweise erst nach zehn Jahren legalen Aufenthalts zusteht?
  2. Sind die Drei etwa gar nur deshalb nach Österreich gekommen, weil hier der Sporthilfe-Euro locker sitzt, während im jahrzehntlang noch viel verschwenderisch gewesenen Griechenland die Linksaußenregierung von der EU gezwungen worden ist, endlich drastisch zu sparen?
  3. Wo ist auch in vielen anderen Fällen eigentlich das Interesse der Republik, das die Blitz-Einbürgerung und -Finanzierung von Sportlern rechtfertigen würde?
  4. Oder ist das eben nur das sehr egoistische Interesse von Sportfunktionären, Sportpolitikern und Sportjournalisten, die halt lieber über Erfolge von "Österreichern" schreiben?
  5. Wie viel Steuergeld ist etwa allein über die Sporthilfe an die drei Damen aus Griechenland gegangen (wozu noch das Gehalt beim Bundesheer gekommen ist!)?
  6. Warum hat das Bundesheer die Drei, die nur bruchstückhaft die deutsche Sprache beherrschen, überhaupt als Soldatinnen aufgenommen?
  7. Wie viele "Heeres"-Sportler rüsten mit Ende ihrer Karriere sofort wieder ab?
  8. Werden die österreichischen Steuerzahler durch ein System übel hineingelegt, bei dem Sportler auf ihre Kosten reihenweise pro forma als Soldaten oder Polizisten angestellt werden, wobei sie aber in Wahrheit reine Staatsprofis sind, wie es sie früher in DDR & Co gegeben hat?
  9. Warum hat man in uns den Glauben wachgerufen, dass dadurch wenigstens als Nebenzweck junge gesunde Menschen langfristig ans Bundesheer oder die Polizei gebunden werden, die dann nach der Sportlerlaufbahn als Dank eifrig für die Republik Dienst machen – wenn diese Staatssportler dann in Wahrheit ohne irgendeine Bindung nach dem Ende der Sportkarriere sofort die pro forma besessene Uniform zurückgeben, sich als gutbezahlter Fernsehmoderator verdingen oder zur Mama nach Griechenland zurückkehren können (wie sie es wahrscheinlich von Anfang an geplant haben)?
  10. Ist das nicht seit Jahren eine unglaubliche Verschwendung der viel zu knappen Mittel für die Landesverteidigung, wenn diese reihenweise nur dafür hinausgeworfen werden, um jungen Menschen ohne jede Gegenleistung eine schöne Sportkarriere zu ermöglichen?
  11. Und: Wo bleibt gerade auch bei der Verschwendung öffentlicher Gelder im Sport der kritische Journalismus, der sich so gerne als angeblich wichtige vierte Kontrollgewalt im Staate aufbläht?

Gewiss freut man sich kurz, wenn man über den Erfolg eines Österreichers hört. Und gewiss freuen sich die Sportjournalisten sogar lang darüber (weil sie dadurch mehr Platz in Zeitungen oder Sendezeit im Fernsehen bekommen) – aber der Nutzen für die Nation durch Medaillen verschiedenster Art oder "Stockerlplätze", der einzig und allein die Verwendung von Steuergeld erlauben würde, ist absolut Null.

Außer bei den Skifahrern und deren Erfolgen lässt sich nicht einmal mit der Lupe eine Umwegrentabilität der staatlichen Ausgaben für den Sport finden. Deshalb geben viele andere Länder ja auch kein Steuergeld dafür aus.

Noch schlimmer ist das im Fußball:

  • wo noch viel mehr Steuergeld ohne jeden Nutzen für die Allgemeinheit, ohne jeden "Return on Investment" hineinfließt;
  • wo in Österreich speziell bei den angefütterten Wiener und Grazer Vereinen primär Hooligan-Banden auf den Rängen herangezüchtet werden;
  • wo man allwöchentlich zittern muss, dass es möglichst wenig Verletzte gibt;
  • wo es maximal der englischen Liga gelungen sein dürfte, durch internationales Marketing einen echten finanziellen Erfolg für das Land zu erwirtschaften;
  • wo den Vereinen von der Öffentlichkeit um viel Geld tolle Stadien hingestellt werden;
  • wo aber junge Burschen oder auch Erwachsene kaum Chancen haben, irgendwo einen Fußballplatz zu finden, wenn sie einen solchen nur für sich und für ihren gesundheitspolitisch immer als so wichtig hingestellten Breitensport wollen.

Spitzensport, sportliche Erfolge dürfen kein Staatszweck sein. Das sind sie nur in totalitären Systemen von Hitler bis zur DDR, die Erfolge zum Übertünchen ihrer Brutalität brauchen. Sie sind zwar hervorragende Unterhaltung und Spannung für die Zuschauer. Viele erfolgreiche Akteure machen deshalb damit auch viel Geld. Das sei ihnen auch herzlich gegönnt. Aber bitte nicht um unser mit aller polizeilichen Zwangsgewalt eingetriebenes Steuergeld.

Freilich: Eine ehrliche Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Politik und Steuergeld für den Spitzensport wird es in diesem Land mit Sicherheit ohnedies nicht geben. Gibt es doch seit einiger Zeit ganz im Gegenteil sogar einen eigenen Minister für Sport. Ein solcher wird ganz sicher nicht die Unnötigkeit des eigenen Ministeriums zum Thema machen. Noch dazu, wo wir als Sportminister wirklich immer die absoluten Blüten der österreichischen Politikerklasse finden. Wie die Namen der letzten Sportminister eindrucksvoll beweisen: Norbert Darabos, Gerald Klug, Hans Peter Doskozil, Mario Kunasek, Heinz-Christian Strache, Werner Kogler und – das Allerbeste wie immer zum Schluss – Andreas Babler …

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  1. Undine
    05. März 2026 18:46

    Es ist immer eine Wohltat, Fr. Dr. Gabriele KRONE-SCHMALZ zu hören!

    "Tanz auf dem Vulkan: Gabriele KRONE-SCHMALZ über den Iran, Russland und die Doppelmoral des Westens"

    https://www.youtube.com/watch?v=aq23VmufQeI&t=3s



    • Undine
      05. März 2026 21:35

      "EPSTEIN, WEXNER und ISRAEL: Das Victoria’s-Secret-Netzwerk"

      Am 18. Februar sagte der Milliardär Les WEXNER fast fünf Stunden lang im Zusammenhang mit einer Untersuchung des Kongresses zum Epstein-Skandal aus. Kein Milliardär stand Jeffrey Epstein näher als Wexner, der bis 2021 CEO von L Brands war – dem Konzern hinter Victoria’s Secret. In dieser Analyse untersucht Dimitri LASCARIS Wexners gesamte Aussage aus der Perspektive eines Anwalts und stellt zentrale Fragen: Was wusste Wexner wirklich über Epstein? Welche Rolle spielte VICTORIA'S SECRET? Und was offenbart seine Aussage über seine engen Beziehungen zu Israels politischer Elite?

      https://www.youtube.com/watch?v=0e5w2dUgANE

      Und dieser Abschaum der Menschheit ist die Elite von heute, die überall hofiert wird. Man faßt es nicht.



  2. pressburger
    05. März 2026 18:33

    Kein österreichisches Geld darf zu Unterstützung einer diskriminatorisch - diskriminierenden Sportart, ausgegeben werden.
    In woken Zeiten des DEI, darf die Regierung eine Sportart nicht unterstützen, die ein Geschlecht diskriminiert. Männer sind von Synchron Schwimm Wettbewerben ausgeschlossen. Männer können sich genauso grazil und harmonisch, im Wasser, auf dem Wasser, unter Wasser, als Frauen, bewegen. Nur weil Frauen Angst vor der Konkurrenz der Männer haben, dürfen Männer nicht antreten.
    Vorschlag, Frauen und Männer, sollten gemeinsam eine FrauMannSchaft bilden. Das wäre ein fairer Wettbewerb.
    Ein Publikum Magnet.



    • Gandalf
      05. März 2026 21:25

      @ pressburger:
      Danke, super! Ein für unsere Zeit bestens tauglicher Vorschlag!! :-))



  3. Whippet
    05. März 2026 16:56

    Es läuft bei uns alles nach Plan. Die Politiker könnten an den Stellschrauben drehen, sie tun es nur nicht. Große Krise im nahen Osten - und an der Zapfsäule steigt der Preis, 40 Cent pro Liter, innerhalb von zwei Tagen. Der Markt reagiert schnell: nach oben sofort, nach unten irgendwann. Der Autofahrer kennt das flotte, böse Spiel. Er bleibt der Vera….te. Marterbauer braucht nichts zu tun - außer zuzuschauen. Das beherrscht er als Linkslinker perfekt.



    • pressburger
      05. März 2026 18:10

      Benzinpreis, 70% Steuern an die Regierung. Warum sollte die Regierung Einfluss nehmen auf die Preisentwicklung ? Läuft doch im Sinne der Regierung.



    • sokrates9
      05. März 2026 19:13

      Abwarten .Die Inflation wird saftig steigen! .-)



  4. John Baxter Smith
    05. März 2026 16:04

    Thema Iran:
    Der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei tot. Wahrscheinlich wird einer seiner Söhne Mojtaba Chamenei zum Nachfolger & zum neuen Revolutionsführer ernannt
    Gestern in d.Nachrichtensendung "Heute" 19 Uhr im ZDF https://www.zdf.de/play/magazine/heute-19-uhr-102/heute-19-uhr-vom-04-maerz-2026-100

    Ab Min.6 Sek.12 gibt es einen interessanten 2Min Beitrag:
    Der neue Mann ist engstens mit d.Revolutionsgarden verbunden so wie die gesamte Chamenei-Familie. Dieses Bündnis ist das zentrale Machtbündnis. Die Revolutionsgarden kontrollieren e.großes Wirtschaftsimperium wo auch die Mobilfunkbetreiber dabei sind.
    Das iranische Volk leidet Hunger&Not während gleichzeitig d.Chamenei-Clan gemeinsam mit d.Revolutionsgarden den "Goldenen Schnitt" machen

    Der wahrscheinliche neue Revolutionsführer ist Multimilliardär obwohl er im schlichten Gewand e.Geistlichen auftritt



    • John Baxter Smith
      05. März 2026 16:06

      Der neue Mann, Mojtaba Chamenei, ist wahrscheinlich noch schlimmer als der vorherige greise Ajatollah Ali Chamenei! - Der war alt & krank, der neue ist erst 57J. alt.



    • pressburger
      05. März 2026 16:44

      Sicher ein sinnvoll, erzwungener Wechsel.



    • Cotopaxi
      05. März 2026 18:29

      Ich bezweifle, dass er den nächsten Geburtstag erlebt.



  5. Undine
    05. März 2026 15:18

    Unsere Politiker werfen mit unserem Steuergeld herum, als fiele es so einfach vom Himmel. Dabei verspricht jede neue Regierung, zu SPAREN! Was das Versprechen von Politikern wert sind, erfahren wir tagtäglich, nämlich nichts!

    Da werden alte hieb- und stichfeste Verträge auf Teufel komm heraus gebrochen. So geschehen etwa vor vier Jahren mit dem VERBOT der EU, respektive der USA, weiterhin günstig ERDGAS bei den RUSSEN zu kaufen, was bis dahin Jahrzehnte lang reibungslos funktioniert hatte. Also hat Ö brav mitgemacht und die Verträge mit Rußland einfach gebrochen---ohne jegliches Schuldgefühl.

    Gestern vernahm ich den Satz, PUTIN erwäge, die Gaslieferungen nach Europa vorzeitig einzustellen.

    Was sagt GROK dazu?

    "Ja, Wladimir PUTIN hat am 4. März 2026 öffentlich erwogen, die Gaslieferungen nach Europa sofort zu stoppen – statt auf das geplante EU-Importverbot zu warten."

    Nun sieht es also aus, als drehe PUTIN nun den Spieß um:



    • Undine
      05. März 2026 15:20

      PUTIN sinngemäß:

      "Die EU plane neue Beschränkungen beim Kauf von russischem Gas (einschließlich LNG) ab Ende April 2026 und einen vollständigen Bann bis spätestens Ende 2027.
      Da sich nun andere Märkte (vor allem Asien/China) öffnen würden, könnte es für Russland profitabler sein, die Lieferungen nach Europa „jetzt sofort“ einzustellen, um sich in den neuen Märkten zu positionieren.
      Er betonte mehrfach, dass dies keine politische Entscheidung sei, sondern reine wirtschaftliche Überlegung – und dass es sich nur um „laut ausgesprochene Gedanken“ handle, keine getroffene Entscheidung."

      Wer könnte ihm das verdenken? NICHT PUTIN hat damit begonnen, VERTRÄGE zu MISSACHTEN!

      Die EU scheint nun wegen der Erdgas-Knappheit, hervorgerufen durch die momentanen Kriegswirren und den damit steigenden Öl- und GASPREIs zu Kreuze zu kriechen. Wäre ich PUTIN; würde ich der EU die kalte Schulter zeigen!

      "PUTIN antwortet auf BETTELN der EU um RUSSISCHES GAS! - PUTIN stoppt alle LIEFERUNGEN nach EUROPA!"



    • Undine
    • pressburger
      05. März 2026 16:54

      Irrtum, liebe Frau Undine. Nicht Ihr Geld, nicht unser Geld, das die Politikerkaste an ihre Günstlinge und Hofschranzen mit vollen Händen verteilt, das Geld gehört den Politikern der Systemparteien, die gerade an der Macht sind, in der Regierung ohne Kontrolle schalten und walten können. Machen Sie doch eine Umfrage bei Regierungsmitgliedern, Parlamentariern, Parteifunktionären, der ÖVP, SPÖ, Neo, Grün, wem das Geld aus den Steuereinnahmen gehört. Kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen - "UNS, selbstverständlich UNS, wem sonst."



    • Postdirektor
      05. März 2026 19:56

      @pressburger

      Ja. Wenn ein Räuber mit Geld um sich wirft, wird er auch immer sagen, es sei seines.



  6. Ingrid Bittner
    05. März 2026 14:28

    Was ich bei dem langen Bericht zu den griechischen Synchronschwimmerinnen, die als Österreicherinnen zu großen Bewerben angetreten sind, vermisse, ist die Darstellung der Verpolitisierung des Sports, aber nicht erst seit gestern, sondern seit vor-, vor-, vorgestern.

    Man denke nur an den berühmt berüchtigten Hancballtrainer Gunther Prokopp, der die Südstadt wie sein eigenes Reich führte. Wie schnell wurden die Handballerinnen auch damals eingebürgert, die kamen vorwiegend aus dem Osten. Ehemalige Spitzensportlerinnen wurden selbstverständlich in der Südstadt angestellt und damit versorgt.

    Liese Prokop und Maria Sykora und der Trainer Gunnar Prokopp, das waren damals die bekannten Leichtathleten.

    Warum hat sich keiner um die Zustände in der Südstadt geschert?
    Gut es kamen bekannte, erfolgreiche Sportler aus dieser Anstalt, Thomas Muster und Horst Skoff z. B. oder der Olympiasieger Christoph Sieber, undundund

    Bei den Schwimmern war Christiane Knacke-Sommer Trainerin, die kam aus der



    • Ingrid Bittner
      05. März 2026 14:38

      die kam aus der DDR, die Schwimmer hatten auch einen russischen Trainer, aber das wären alles unendliche Geschichten.

      Warum gibt es in Österreich politisch eingefärbte Sportverbände, UNION, ASKÖ, ASVÖ - sollte man nicht eher dort nachschauen und überlegen, wozu??? Drei Präsidenten, drei Vizepräsidenten und dann noch für jede Sportart eine Unterabteilung in jedem Verband. Die Bürokratie ist überbordend, wie überall, wenn die Parteien mitmischen.

      Dass viele Sportler das Bundesheer usw. nutzen, um ihre sportliche Karriere überhaupt machen zu können, ist nachvollziehbar.

      Erstens wegen der Trainingsmöglichkeiten und zweitens wegen der Absicherung , denn wie sonst sollte ein Sportler im Training zu einer günstigen Versicherung z. B. kommen?

      Dass die Synchronschwimmerinnen wieder nach Hause gehen, tja, das ist wohl ihre Privatsache. Wer redet denn von den Schifahrern z. b. die auch für verschiedene Länder fahren, ist nicht auch Marcel HIrscher, der alle Vorteile von Österreich in Anspruc



    • Ingrid Bittner
      05. März 2026 14:46

      Marcel HIrscher, der alle Vorteile von Österreich in Anspruch genommen hat, jetzt für Holland unterwegs???

      Die drei Schwestern jetzt für alles, was im Sport so schief läuft als
      typisch für div. Karrieren herzunehmen, find ich viel zu kurz gegriffen, denn es liegt so viel im Argen.

      Bei den kleinen Vereinen werden Freiwillige verpflichtet, die Kinder zu trainieren, damit einmal große Sieger aus ihnen werden (könnten), dafür ist kein Geld da.

      Mit der Sporthilfe, das ist auch so eine Sache, die dargestellt wird, als ob da Millionen flössen, nein, da muss eine Leistung erbracht worden sein, damit ein Sportler überhaupt in Betracht gezogen wird, eine Unterstützung zu bekommen. Vorher müssen die Eltern blechen - das wird gerne übersehen bzw. denkt keiner darüber nach, wie das überhaupt läuft, bis ein Sportler so groß ist, dass man über ihn redet oder schreibt.

      Die WErbewirtschaft gibt's auch noch, aber die investiert natürlich in Sportler, die auch werben können. Hat wer bei den Synch



    • Ingrid Bittner
      05. März 2026 14:50

      Hat wer bei den Synchronschwimmerinnen schon irgendwie und irgendwo eine WErbung aufgepappt gesehen?? Ein Tennisspieler oder ein Radfahrer z. B. können natürlich auf ihrem Trikot irgend ein Emblem irgendeiner Firma durch das Fernsehbild führen, aber wie soll das eine Synchrinschwimmerin machen?

      Ich glaube kaum, dass der Sportminister Babler irgendwas weiss, was die Organisation des Spitzensports in Österreich betrifft und vor allen Dingen wird er nicht wissen, wie es läuft, dass überhaupt wer ein Spitzensportler wird, die Jahre davor sind entscheidend und die sind in Österreich nicht so einfach.



  7. eupraxie
    05. März 2026 13:09

    Zur Information, weil hier der Sportminister auf die Überreichung von Medaillen reduziert wird:

    Im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport ist eine Staatssekretärin für den Sport angesiedelt. Die Angelegenheiten des Sports sind in der Sektion II organisiert. Diese umfasst fünf Abteilungen: Sportstrategie; EU und Internat. Sportangelegenheiten; Rechtsangelegenheiten; Nachwuchs-Leistungs- und Spitzensport, Sportwissenschaft sowie Abt 5 Gesundheits-, Schul- und Breitensport.



    • elokrat1
      05. März 2026 13:33

      Für jede Sparte muss es in Österreich einen Minister / Ministerien geben. Alles muss (Partei)politisch reguliert und gelenkt werden.
      Die USA haben kein Sportministerium und somit auch keinen Sportminister. Sport ist in den Vereinigten Staaten weitgehend privatisiert und wird nicht staatlich gefördert oder reguliert.
      Trotzdem ist die USA in vielen sportlichen Bereichen sehr erfolgreich. Woran das wohl liegen mag??



    • Rosi
      05. März 2026 17:16

      Danke für die Info, beide.



    • pressburger
      05. März 2026 18:12

      Alles komplett überflüssig. Reine Geldverschwendung, Bürokraten Mästung.



  8. riri
    05. März 2026 12:13

    Spitzensport darf kein Staatszweck sein, welch tragischer Irrtum, sollte das eingespart werden.
    Selbst auf Hitler und die DDR wird in diesem Aufsatz Bezug genommen, wie wenn Sport eine verachtenswerte Disziplin wäre.
    Spitzensport ist ein Industriesektor, der Österreich Milliarden Umsatz bringt. Allein der Skizirkus bewegt Millionen
    Besucher, Wettkämpfe werden weltweit übertragen, das bringt Werbung für den Tourismus und eine enorme Wertschöpfung.
    Selbstverständlich profitieren die Hersteller von Sportgeräten, das Material der Sieger wird vom Publikum gekauft.
    Und wichtig, durch den Spitzensport wird die Jugend animiert, sportlich tätig zu werden. 60% der Kinder sind zu dick.
    Also ein Vorteil für die Volksgesundheit.



    • eupraxie
      05. März 2026 12:46

      Stimme Ihnen zu.



    • pressburger
      05. März 2026 18:17

      Anabolika, Doping, Beitrag zu Volksgesundheit ? Haxenbrüche, zerrissene Kreuzbänder, Beitrag zu Volksgesundheit ?
      Produzenten von Dopingmitteln, immer einige Schritte vor Doping Ermittlern.



    • riri
      05. März 2026 21:10

      Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Auch der Drogengebrauch.
      Viele Sportvereine halten Jugendliche vom Drogenkonsum ab. Erwiesen.



    • riri
      05. März 2026 21:26

      @eupraxie

      Danke für die Zustimmung.



  9. Josef Maierhofer
    05. März 2026 10:41

    Ja, die Sportminister leben auch von unserem Steuergeld.

    Na, und Frau Tanner braucht 'wehrfähige' Sportler, damit der 'Invalidenverein' Bundesheer aus untauglichen bis bedingt tauglichen Wohlstandbürgern 'eine sportliche Note bekommt'. Vielleicht schieben diese dann die Herkules nach Arabien in die Golfregion und zurück .... Auch der Innenminister braucht 'sportliche Polizisten' und der Sportminister einen Job. Ich frage mich immer, wohin die Wien Energie die Rapid Wien Kosten bucht, ich fürchte, sie scheinen auf der Stromrechnung auf. Wie es überhaupt sagenhaft ist, wer aller wo Werbung betreibt. So sponsert sogar der Fonds Soziales Wien den ORF, wie ich schon mehrmals gehört habe im Radio.

    Da die internationalen 'Erfolgssportler' eigentlich überall derart gefördert werden, damit sie Spitzenleistungen erbringen können, meine ich sollte bei diesen Förderungen das Leistungsprinzip gelten. Sportminister braucht es dafür nicht, auch Parteibuch sollte es dafür nicht brauchen, >



    • Josef Maierhofer
      05. März 2026 10:54

      > lediglich leistungsstarke und leistungswillige und talentierte Sportler.

      Es ist, wie bei allem in Österreich, kaum kommt die Politik ins Spiel bedienen sich Parteifunktionäre und 'machen Politik' (wir sind Kaiser) und frustrieren die Sportler und zwingen ihnen das 'Pensionssystem des Spitzensports' förmlich auf.

      Für Breitensport braucht es auch nicht viel, eventuell ein Schwimmbad, das man sich heute kaum mehr leisten kann, eine Wiese für Fußballspielen, vielleicht eine Schiwiese am Waldrand, etc.

      Man muss nicht alles in Stadien und Vereinsmeierei und Parteipolitik packen, man sollte, wenn man schön was fördern will, das einmalig und ohne Hintergedanken tun. Aber diese 'Förderindustrie' bei uns bringt uns um. Etwa die 3,2 Milliarden NGO-Förderung und auch die Sportförderung.

      Bleiben wir auf unserem kleinen Teppich und betreiben wir ehrlich Sport, wir brauchen nicht unbedingt Weltcupsieger, Hauptsache es macht Spaß und ist interessant.

      Wir haben verlernt uns selbst zu sein.



    • eupraxie
      05. März 2026 11:04

      Für die Förderung des Spitzensports - konkret des Spitzensportlers ist hier gemeint - ist das Leistungsprinzip eingeführt. Es zählen also die bisher erbrachten Leistungen vor Förderungsbeginn.
      Irgendein Minister muss dafür zuständig sein, wenn Staatsgeld fließt. Wie sonst sollte es sonst gehen? Im Grunde wandert eine Sportsektion jeweils dorthin - also virtuell und mit dem Computerschnittstellen des elektronischen Aktes (ELAK) - welchem Ressort der Sport gerade unterstellt ist.
      Also es bei VM war, hieß das BMLV eben BMLVS - also ....und Sport.



    • Josef Maierhofer
      05. März 2026 11:20

      @ europraxie

      Alle Minister lassen Staatsgeld fließen, müssen es sogar, bei uns ist es Medienminister, Vizekanzler, Kunst und Kulturminister und Sportminister.

      Kaum fördert der Minister eine Person, einen Verein, einen Stadionbau, kommt es in Österreich bei Berührung mit Politik immer zuerst zu einer 'Beschnüffelung', ist der, sind die, bei der 'richtigen' Partei, kaum ist der Geförderte gefördert wird er davon abhängig, das ist die Förderindustrie und die hat enorm viele Türen des Geldflusses vom Steuerzahler zu den 'Aktiven'.

      Es lässt sich ganz leicht feststellen, wie auch Dr. Unterberger ausführt, das so eine 'geförderte Karriereplanung' möglich ist bei uns, wie sie anderswo nicht möglich gewesen wäre.

      Genau diese Grauzone wird angesprochen, auch von mir. Es geht nicht darum, dass, nach Maßgabe der Möglichkeiten, sprich vorhandenem Budget, gefördert wird, es geht darum wer, was, wie, wen fördert und welche 'Nebenabsprachen' es zum Schaden vom Steuerzahler gibt, >



    • Josef Maierhofer
      05. März 2026 11:21

      > eben das, was nicht im Gesetz steht, was 'interpretiert wurde.



    • Peregrinus
      05. März 2026 19:19

      @ Maierhofer
      Die Anwendung eines jeglichen Gesetzes setzt Interpretation voraus. Glaubrn Sie mir das. Ich mache seit Jahzehnten kaum anderes



  10. Rosi
    05. März 2026 09:33

    Wir - Ö - haben kein Geld. Wien übertrifft mit der Höhe des Schuldenstandes alles, was es in diesem Land gibt.
    Wenn ich kein Geld habe, kann ich auch keines ausgeben, zumindest war es früher so. Das heißt, man kann sich weder NGOs, noch Kultur und Sport Subventionen leisten - alle anderen an ?dubiose Vereine? und Ähnliches noch weniger.
    Auch nicht irgendwelche abstrusen Zahlungen zur Aufrechterhaltung der EU Administration, oder absurde Unterstützumngszahlungen für Waffen und Ähnliches an ein fremdes Land, das uns nicht nur bestohlen hat, sondern auch bereits mehr als genug schuldet, speziell auch als Ersatz für die von uns für uns errichtete Energietransfer Infrastruktur, die die zerstört haben.



    • Rosi
      05. März 2026 09:40

      Streichung aller Subventionen, auch indirekte (Inserate), Zahlungen an die 'Erbsenzähler' und für die Ukraine.
      Geldrückfordern Gelder EU wegen unzumutbaren Luftqualität durch EU verursachte und mit Ö so nie vereinbarte LKW Lawine durch Ö.
      Rückfordern Vorgeschichter Gelder und Ersatz für die Zerstörung von Nordstream 2 von der Ukraine.



    • Rosi
      05. März 2026 09:41

      ...vorgestreckter ...



    • Rosi
      05. März 2026 09:46

      OT:
      Ah - der 'Daumenruntermensch' ist schon wach und ?aktiv?.



    • Rosi
      05. März 2026 10:11

      Vor allem aber gehören auch die Sozialleistungen an die finanzielle Lage des Staates angepasst. Die sollten nur mehr erfolgen an ö Staatsbürger, die perfekt die ö Sprache beherrschen in Wort und Schrift, gestaffelt nach der zeitlichen Länge der Einzahlungsperiode mit Berücksichtigung des jeweiligen Alters.
      Und jeder staatliche Angestellte aber vor allem die Mitglieder der Regierung müssen sich für jede durch sie persönlich verursachte Erhöhung des Budgetdefizits verantworten, die nicht direkt den ö Staatsbürgern zugute kommt beziehungsweise für diesen Zweck notwendig ist.



    • Rosi
      05. März 2026 10:14

      Natürlich gehören all diese Maßnahmen in das Reich der virtuellen Realität, Utopie, Satire!



  11. Gerald
    05. März 2026 08:51

    Ja, da gibt es genug Bereiche, wo man sparen könnte. Wir haben einen vollkommen durchgedrehten Regierungsapparat, der Steuergeld für Förderungen verschleudert, wie im Rausch.
    Daran wird auch sicher der jetzige Sportminister Babler nichts ändern. Ganz im Gegenteil, als bekennender Marxist hätte er ohnehin am liebsten 100% Steuerquote.

    Was die Alexandri-Schwestern anbelangt, verstehe ich die Kritik allerdings nicht. Unsere Gesetze sehen die Möglichkeit einer schnellen Einbürgerung bei außerordentlichen Leistungen vor. Wenn, dann müsste man diesen Passus ändern, aber den Alexandri-Schwestern kann man sich nicht den Vorwurf sportlicher Erfolglosigkeit machen. Sie haben immerhin unter österreichischer Flagge zahlreiche WM und EM Gold-, Silber- und Bronzemedaillen geholt und damit österreichische Sportgeschichte geschrieben. Jetzt wollen sie das halt wieder für Griechenland machen. Das ist ihre Entscheidung und die ist zu respektieren.



    • Cotopaxi
      05. März 2026 08:58

      Auch der Ministerrat kann die Turbo-Einbürgerung beschließen. Nutznießer war z.B. einst der dubiose Milliardär al Jaber.

      Diese Einbürgerungen wurden früher öffentlich gemacht, seit Schwartz-Blau erfolgen sie geheim.



    • riri
      05. März 2026 10:34

      Epstein hat einen Pass Made in Austria. Aussteller unbekannt. Oder?



    • Gerald
      05. März 2026 11:25

      @Cotopaxi und riri

      Ja, geändert gehört da durchaus etwas. Auch die Unsitte, dass wir mittlerweile schon den Nachkommen, der Nachkommen von NS-Opfern den österreichischen Reisepass nachwerfen. Denn das sind mittlerweile jährlich auch Tausende!

      Man kann es aber nicht den Einzelnen vorwerfen das Angebot zu nutzen, vor allem nicht, wenn sie, wie im Fall der Alexandri-Schwestern wirklich eine nachweisliche Leistung erbracht haben.



    • Cotopaxi
      05. März 2026 11:44

      Gerald, ich sehe auch keinen Sinn darin, z.B. Australiern und Argentiniern die österr. Staatsbürgerschaft zu geben, die vermutlich keinerlei Bezug zu Österreich haben.



  12. eupraxie
    05. März 2026 08:49

    Die über das VM und auch IM geförderte Sportler sind Staatssportler. Die Organisation beim VM bzw. ÖBH gegenüber dem Bundeskanzleramt hat einfach die Vorteile der Sportstätten und Infrastruktur allgemein. Sportler die vom VM gefördert werden wollen, müssen schon über nennbare Erfolge verfügen.

    Platter gefiel das Heeressportlertum dermaßen, dass er es ins IM mitnahm.

    Ich weiß nicht, wieviele Leute wirklich glauben, dass die Heeresspitzensportler tatsächlich nach ihrer Karriere Dienst beim ÖBH machen? Sinnvoll könnte noch eine Tätigkeit in der Sportsektion sein. Manche der Heerespitzensportler tun sich zb schwer, die Haartracht im Sinne der Bestimmungen des ÖBH zu tragen (fällt dann auf, wenn sie Uniform tragen - was sie ja zb auf der Piste nicht tun).

    Die Sportsektion formuliert natürlich ihre Wirkungsziele ua mit der Anzahl der Medaillen bei Olympischen Spielen oder allgemein Plätzen bei Meisterschaften.



  13. Orakel
    05. März 2026 08:48

    Jetzt sind mir die 3 Schwestern ziemlich wurscht - wobei ihre Leistung sicher anzuerkenen ist.

    Das bedeutend größere Verschwenden von Steuergeldern findet heute in Österreich, eigentlich in ganz Europa mit der Finanzierung der linken NGOs und der linken Medien statt. Beide agieren gezielt gegen unsere Gesellschaft, weichen Recht und Ordnung auf und das eindeutig als Minderheit!

    Genauso wie auch die Finazierung der in ungeheuerer Menge unterstützten Zuwanderern ins Unermeßliche steigt!
    Jetzt hab ich nicht einmal was gegen Zuwanderung, so sich die Betreffenden nach kürzester Zeit ins Arbeitsleben integriert haben und selbst erhalten.
    Jetzt hätte ich auch nichts gegen Zuwanderung, so unsere Regierung und unser Rechtsstaat auch hier für Recht und Ordnung im Fall von Straftaten sorgen!



  14. ThomasMorus
    05. März 2026 08:45

    Also wir haben wohl größere Einbürgerungsprobleme als (nur!!) drei Frauen (= also statistisch kaum
    Wahrscheinlichkeit, dass sie Gewaltverbrechen begehen) aus Griechenland (= christliches Land, also nicht sehr kulturfremd), die eh einreisen und hier leben dürften (EU) und uns für ihre Einbürgerung wenigstens mit einem besseren Medaillenspiegel und positiven Schlagzeilen belohnen (statt mit Messerstechereien und Terroranschlägen wie manch andere Eingebürgerte)!



  15. Postdirektor
    05. März 2026 08:30

    Das Geld anderer ausgeben. Grenzenlose, lustvolle Haupttätigkeit der meisten Politiker und ihrer Lakaien.



  16. Rosi
    05. März 2026 08:26

    Brot und Spiele ... War schon im Alten Rom so. Deswegen wurden ja auch die Semmeln verbilligt.



    • Rosi
      05. März 2026 09:16

      Allerdings hat wer vergessen, daß man - zumindest mittelfristig - auch Wurst braucht...



  17. Cotopaxi
    05. März 2026 08:25

    Die Doppelstaatlerin Wasilaku hat uns schon vor Jahren Richtung Griechenland verlassen. Unser Verlust ist nicht groß, der Gewinn der Griechen ist fraglich.

    Wollen wir hoffen, dass sich auch bald der Doppelstaatler Wiederkehr ins Froschfresserland schleicht! ;-)



    • Altsteirer
      05. März 2026 08:41

      falls, so wie ich, es wer nicht wusste:

      Christoph Wiederkehrs Vater ist gebürtiger Ungar, seine Mutter kommt aus Frankreich. Über sie hat er neben der österreichischen auch die französische Staatsbürgerschaft.



    • riri
      05. März 2026 10:41

      Cotopaxi, das kommt auf die Branche an. Beim Rathauskeller wird ein Verlust entstanden sein,
      bei Gasthöfen in Athen Riesengewinne.



    • elokrat1
      05. März 2026 16:02

      @ Cotopaxi
      In 6 Jahren 247 Tage im Ausland, Vassilakou war 2018 die "Dienstreise-Königin". Für Aufregung sorgt aber vor allem, dass Vassilakou 17 Mal nach Griechenland gereist ist und insgesamt 60 Tage in ihrer alten Heimat verbrachte.
      https://www.oe24.at/oesterreich/politik/vassilakou-ist-die-dienstreise-koenigin/326643538

      Die Pension aus Österreich wird ihr Leben in Grichenland sicher erleichtern.



  18. Leo Dorner
    05. März 2026 08:17

    Bei der Kultur-Sport-Frage darf man einen Punkt nicht vergessen: die Events des modernen Sports kommen großteils zu den Empfängern nach Hause und sind als Dauerwiederholung präsent. Niemand muß nochmals nach Olympia wandern und darauf auch noch vier lange Jahre warten. Der Besitz eines TV-Geräts genügte bis vor Kurzem. Jetzt funktioniert es noch besser: Mediatheken sorgen jederzeit für Nachschub. Bayreuth wurde ein abseits gelegener Hügel. Und weil das (post) moderne Angebot an Oper und Schauspiel immer weniger Anhänger zählt, mußte folgen, was heute „Normalität“ ist...
    Fällt aber ein Kultur-Spiel wegen Nebel aus, wie gestern: Ried gegen LASK, ist Vater Zeus für einen Moment zurückgekehrt.



  19. sokrates9
    05. März 2026 08:16

    Gestern unisono im ORF: All die Einsparpotentiale von Kickl gibt es nicht, das Geld versickert halt irgendwie. Da sind 2 weitere Positionen wo kräftig gekürzt werden kann: Sportförderung, vor allem wenn man sich Paradeatlethen vom Ausland einkauft, was jeden ohnehin zum lächeln bring wemnn die ..-jurcic die Medaillien gewinnen!. 2.Potential Kultur, warum brauchen wir vor allem ultralinke Deutsche irektoren??Spontan fällt mir noch ein warum sponsern wir Deutsche Medizinstudenten in Österreich, während eigene gefälligst zu 90% Krankenpfleger werden sollen?



  20. Whippet
    05. März 2026 08:08

    Die drei Schwestern schwimmen im Becken, rundherum schwimmt eine erstaunliche Menge an Steuergeld gleich mit. Vieles wirkt merkwürdig, gerade zu anrüchig, die Fragen werden eher mehr als weniger. Über Sinn und Maß staatlicher Förderung im Spitzensport müsste man ernsthaft reden. Vor allem, wenn die Rechnung stets der Steuerzahler bezahlt, der Nutzen aber zwischen Symbolpolitik und Nischenglanz verschwindet. Dann kommt sicher das Bablergenie und erklärt dem „dummen“ Volk, warum das so zu sein hat.



    • eupraxie
      05. März 2026 08:54

      Ein bisschen zu banal. Da wäre zb die Umwegrentabilität in der Sportindustrie und Babler ist nicht der Minister der das einführte, er führt es einfach weiter, wie es seine Dienstbeschreibung verlangt.



    • Whippet
      05. März 2026 09:57

      Die sogenannte Umwegrentabilität des Spitzensports ist meist ein Vorwand: Steuergeld fließt in Prestige und Medaillen , während der Nutzen für die Allgemeinheit kaum nachweisbar ist. Am Ende zahlen alle - es profitieren nur wenige. Herr Babler hat es übernommen, aber er könnte etwas verändern.



    • eupraxie
      05. März 2026 10:58

      @Whippet: ich entschuldige mich ausdrücklich für den Satz: Ein bisschen zu banal. Tut mir leid.



  21. elokrat1
    05. März 2026 08:05

    Kein einziger ÖVPler als Sportminister, ein Skandal. Da ich gerade an die ÖVP denke, warum höre ich nichts von „unserer Regierung“, - klingt ähnlich wie „unserer Demokratie“ - die Österreich vor EU-Diktate stellt. Italien und Dänemark treten für ihre Länder ein:

    Rom will Strompreise senken, indem die Kosten für CO?-Zertifikate aus dem Strompreis herausgerechnet werden.
    https://exxpress.at/politik/meloni-pfeift-auf-bruessel-italien-stellt-sich-gegen-das-eu-co%e2%82%82-system/

    Kriminelle Ausländer sollen schon ab einem Jahr Haft abgeschoben werden – selbst mit Familie im Land
    https://exxpress.at/politik/daenemark-gegen-eu-kriminelle-migranten-trotz-familie-abschieben/

    Ist es Feigheit, oder Unterw?



    • elokrat1
      05. März 2026 08:05

      Unterwürfigkeit, oder beides, das in Österreich vorherrschend ist!!



    • Pennpatrik
      05. März 2026 08:13

      Der Wunsch nach zentraler Macht. Neue Kaiser, neue Könige und neue Dynastien.



  22. Orakel
    05. März 2026 07:29

    Den Beitrag hab ich doch schon wo gelesen?
    Hab nachgeschaut, auf Exxpress war´s nicht!



  23. Otto
    05. März 2026 06:59

    Noch mehr hinterfragen würde ich die Kulturförderung für Theater, speziell in Wien. Vor Jahren gingen aus diesen Häusern wirklich große, namhafte Darsteller hervor und die Aufführungen waren sehenswert. Mittlerweile werden nur mehr bis zur Unkenntlichkeit veränderte Stücke aufgeführt, meist mit kräftigem Linksdrall von deutschen Regisseuren inszeniert.



    • Cotopaxi
      05. März 2026 07:02

      Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, die Kulturförderung wird regelmäßig von der FPÖ in Frage gestellt.

      Vielleicht sollten Sie sich mehr für diese Partei interessieren?



    • Otto
      05. März 2026 07:11

      @ cotoppaxi
      Selbstverständlich ist mir das nicht entgangen,leider hat sich bis jetzt noch kein Erfolg eingestellt.



    • Cotopaxi
      05. März 2026 07:15

      Ja, Herr Otto, in der Opposition kann man leider die Politik nicht gestalten. Und bekennende Christen wählen eher Grün als Blau....



    • Otto
      05. März 2026 07:22

      @ Cotopaxi
      Da schätzen sie mich leider völlig falsch ein



    • Cotopaxi
      05. März 2026 07:27

      Herr Otto, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.



    • Pennpatrik
      05. März 2026 08:11

      Hab inzwischen alle meine Abos gekündigt.
      Die Investition in einen großen Fernseher und die Mediathek der MET. Troubadour mit Netrebko - zum hinknien.
      Wer braucht Wiener Theater? Das Volkstheater ist leer und das Burgtheater kriegen sie nicht einmal mehr mit Gratiskarten voll. Die Staatskünstler haben ganze Arbeit geleistet.



    • riri
      05. März 2026 11:07

      Ist doch klar, dass die verstaatlichten Theater in Wien fast leer sind.
      Die Freikarten, die der Gewerkschaftsbund und die Arbeiterkammer vergeben,
      gehen an Personen, die Deutsch nicht verstehen.
      Und die Wenigen, die Deutsch verstehen, gehen eben deswegen nicht hin.



  24. Cotopaxi
    05. März 2026 06:57

    Man kennt ja die österreichischen Sportfunktionäre: verlogen, zerstritten und hinterfotzig. Der Umgang mit diesen war für die zarten Griechinnen sicher eine jahrelange Zumutung, die sie auf sich nehmen mussten.

    Eine Auswanderung aus Österreich ist jedoch das Intelligenteste, das man tun kann, wenn man noch ein paar Lebensjahrzehnte vor sich hat. Wien und die anderen größeren Städte sind jedenfalls kein schöner Ort zum Leben. Die Orientalisierung und der Verfall schreiten ungebremst voran. Man kommt unweigerlich mit diesen Zuständen in Kontakt, auch wenn man auf einem Sack Geld sitzt und in Döbling wohnt.



    • elokrat1
      05. März 2026 07:27

      @ Cotopaxi ***
      Hart, unverblümt aber wahr. Das verträgt der durchschnittliche Ösistaner nicht, speziell am frühen Morgen!



  25. Hr. Zyni
    05. März 2026 06:41

    Der Spitzensport und die Politik haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick ahnt: In beiden Disziplinen geht es weniger um Leistung als um Haltung – und um die Kunst, im richtigen Moment die richtige Pose einzunehmen. Früher war der Athlet ein Muskeltier im Trikot, heute ist er ein moralischer Lautsprecher mit Sponsorenvertrag. Der Politiker wiederum bewundert diese Entwicklung, denn er erkennt sich selbst darin: viel Pathos, wenig Risiko, und stets ein Auge auf die Kameralinse. Da ist es kein Wunder, wenn sich vom Dorfbürgemeister bis zu UHBP alle Politruks an die Sportler anwanzen, Süßholz raspeln und mit Staatsknete um sich werfen.
    Der Sportplatz wird so zur Außenstelle des Gesinnungsministeriums. Wer schneller läuft als die Konkurrenz, darf lauter moralisieren. Das Publikum applaudiert, weil es glaubt, einer Heldentat beizuwohnen – dabei ist es nur die neueste Disziplin im olympischen Programm der Gegenwart: Synchronhaltung.

    Übrigens, die Alexandri-Drillinge sind schon abgetaucht und starten jetzt f



  26. Pennpatrik
    05. März 2026 06:29

    Alle die unnötigen Ausgaben lassen sich erklären, wenn man sie mit dem früheren Feudalismus vergleicht. Allerdings waren die Fürsten sparsamer und haben sich nicht in jedes Dorffest eingemischt.
    Der Gipfel war wohl, als der Rationalisierungsstaatssekretär die Einführung eines neuen Steuersatzes verkündete.
    Das kannst nicht erfinden.



  27. rowischin
    05. März 2026 02:15

    Welche Aufgaben hat ein Sportminister noch, außer Überreichung von Blumen und Medaillien?



    • pica
      05. März 2026 06:33

      Um genug Posten für brave Gefolgsleute zu schaffen. Ich kenne da ein paar.



    • Hr. Zyni
      05. März 2026 06:48

      Die Aufgaben sind, heroisch dreinzuschauen, nicht allzu adipös zu sein und stets den Geldkoffer bereit zu halten. Nicht zu seinen Aufgaben gehört, unter den Kindern geeignete Sportstalente für Frühförderung zu entdecken






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