2
Andreas Unterbergers Tagebuch

Gott und die Weltpolitik: Ist das immer derselbe Gott?

03. März 2026 01:29 | Autor: Andreas Unterberger
100 Kommentare

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Diese klaren Worte von Jesus Christus scheinen total in Vergessenheit geraten zu sein. Gott ist heute in der Politik deutlich präsenter als in den letzten Jahrhunderten. Das gilt insbesondere für den amerikanischen Teil der Welt. Das gilt noch viel mehr für die islamische Welt, wo aber jetzt binnen weniger Jahre – zum Glück – die zwei bösartigsten und totalitärsten Formen eines Gottesstaates niedergerungen worden sind.

Die Berufung auf den Koran mit seiner hemmungslosen Kriegshetze, mit seiner Versklavung der Frauen und mit seinen Tötungs- (oder ebenfalls Versklavungs-)Absichten gegenüber allen Nichtmoslems ist beiden real existierenden Formen islamischer Gottesstaaten und ihrem blutigen und mörderischen Wirken gemeinsam. Sei es der "Islamische Staat" sunnitischer Fanatiker in großen Teilen des Irak und Syriens, sei es die "Islamische Republik" schiitischer Gewaltherrscher im Iran mit Satrapen vom Libanon über den Irak bis zum Jemen.

Beide Schreckensregime konnten – vorerst – in die Schranken gewiesen werden. Beide Male ist dies eindeutig den Vereinigten Staaten zu danken. Im Falle des "Islamischen Staates" mit Hilfe vor allem der (ebenfalls islamischen, aber pluralistischen und toleranten) Kurden. Im Fall des Iran mit Hilfe vor allem Israels.

Freilich muss man ehrlicher Weise sagen: Das Gift, aus dem das Unheil erwuchs, ist noch keineswegs aus der Welt. Beide Formen des islamischen Totalitarismus können jederzeit wieder ausbrechen:

  • Im Falle des Iran ist der totalitäre schiitische Mullahismus nicht einmal noch so besiegt, wie man es beim "Islamischen Staat" eine Zeitlang gehofft hatte. Die Beseitigung von Dutzenden Führern des Mullahismus hat offensichtlich ihre aggressive Ideologie bisher in keiner Weise eliminiert. Und es ist mehr als fraglich, wie weit es den Amerikanern und Israel letztlich gelingt, den Mullahismus ganz zu besiegen.
  • Auch der "Islamische Staat" ist keineswegs ganz eliminiert. Er lebt erstens dadurch weiter, dass seine Ableger in mindestens einem halben Dutzend afrikanischer Staaten aktiver und mörderischer denn je unterwegs sind, dass er insbesondere den dortigen Christen einen hohen Blutzoll abverlangen kann. Und zweitens ist er auch in Nahost wieder gefährlich, weil die ihn besiegt habenden Kurden von den USA im Vorjahr verraten und der neuen syrischen Regierung ausgeliefert worden sind. Diese neue Regierung ist genauso islamistisch wie der von der Achse Kurden-Amerikaner besiegte "Islamische Staat" – nur steht sie für eine andere, mit dem IS sogar verfeindete radikal-islamische Bewegung, nämlich die der Muslimbrüder. Diese syrische Regierung ist nur dank der Unterstützung durch die ebenfalls von den Muslimbrüdern beherrschte türkische Regierung an die Macht gekommen.

Damit sind wir nach "Islamischem Staat" und Mullahismus beim dritten Typus islamischer Bedrohung für Rechtsstaat und Demokratie gelandet: bei den Muslimbrüdern. Sie haben das gleiche Ziel wie die anderen beiden: Sie alle wollen einen totalitären Gottesstaat, in dem alle Nichtmuslime, aber auch Frauen bestenfalls Menschen zweiter Kategorie sind. Die Muslimbrüder verfolgen nur eine andere Strategie auf dem Weg zu diesem Ziel als "Islamischer Staat" und Mullahismus: Sie wollen es nicht durch Krieg, nicht durch Dschihad, sondern durch Unterwanderung früher nichtislamischer Nationen und durch demokratische Mehrheitseroberung erreichen.

Das ist ihnen etwa in der lange Zeit kemalistisch-laizistisch gewesenen Türkei geglückt. Diese Muslimbrüder-Strategie kann man mit der Machtergreifung der Nazis 1933 in Deutschland und jener der Kommunisten 1948 in der Tschechoslowakei vergleichen, worauf dann beide Male Demokratie und Rechtsstaat auf viele Jahre mausetot waren.

Als vierte totalitäre Variante des heutigen Islam kann man die Träume von einer Wiederauferstehung des Kalifats ansehen. Diese Träume sind zwar noch wenig konkret geworden, gleichen aber ebenfalls denen der schon weiter gediehenen anderen Bewegungen und werden besonders in den Straßen europäischer Staaten gefeiert.

Als fünfte, noch rückständigere und noch brutalere Art des Islamismus sind die Taliban zu nennen, die Afghanistan erobert haben und die jetzt ihre Terrorherrschaft auf Teile des benachbarten Pakistan ausdehnen wollen.

Was freilich die dortige, am ehesten als national-islamisch zu bezeichnende Regierung gar nicht gern sieht, die recht typisch für viele andere islamische Länder zu sehen ist, die keine expansive Ideologie verfolgen, die aber auch ganz klar auf den Islam als Element der nationalen Identität setzen, die man als sechste Variante islamischer Herrschaft einordnen kann.

Dringend notwendig wäre eine siebente Variante des Islam. Die gibt es aber nicht. Die kommt nur in westlichen Wunschträumen vor. In der wirklichen Welt gibt es kein mehrheitlich islamisches Land, das wie viele europäische Staaten laizistisch und rechtsstaatlich-demokratisch wäre, das alle Religionen gleich behandeln würde.

Es ist daher völlig unbegreiflich, dass in Europa angesichts der offensichtlichen Gefahr durch den Islam welcher Variante immer manche Politiker, Staatsanwälte und Richter den Islam prinzipiell unter Schutz zu stellen versuchen, dass sie ihn wie eine der anderen durchwegs friedlichen Religionen behandeln, dass sie Kritik und Zitierung von Fakten über den Islam sogar als "Hetze‘" bekämpfen. Das ist im Grund ein Missbrauch des für Religionen, wie etwa die christlichen, die jüdische oder die buddhistische, durchaus nachvollziehbaren gesetzlichen Schutzes. Das ist, wie wenn Nationalsozialismus oder Kommunismus ihre Ideologie als Religion bezeichnen und gleiche Behandlung, gleichen Schutz wie eine solche verlangen würden und auch bekämen.

Es ist ebenso völlig unbegreiflich, dass manche christlichen Theologen behaupten, dass der Gott dieses immer wieder so teuflisch realisierten Islam der gleiche Gott wie jener wäre, den alle christlichen Religionen wie auch die Juden verehren. Sie machen den Gott, der im Zentrum der christlichen Religion steht, zu etwas völlig Beliebigem, wenn er ihrer Meinung nach auch ohne das zentrale Gebot der Nächstenliebe und ohne die zehn Gebote auskommen kann, wenn seine Gläubigen an deren Stelle das Gebot der kriegerischen Eroberung setzen können.

Es gibt im politischen Westen auch jenseits der Theologen-Dummheiten erbärmliche Unterwerfungsgesten unter den Eroberungsislam, die vor allem Ahnungslosigkeit beweisen. Dazu gehört etwa die sozialdemokratische Bürgermeisterin von Göttingen, die mit großer Begeisterung in der alten Universitätsstadt das Lautsprechergebrüll der Muezzin-Gebetsaufrufe eingeführt hat. Dazu gehören die bisher völlig unbedeutend gewesenen britischen Grünen, die jetzt bei Nachwahlen durch Verbrüderung mit radikalen Moslemführern vor allem aus dem Dunstkreis der Muslimbrüder einen Sitz errungen haben. Die sich dabei nicht einmal scheuten, auf islamistischen Plattformen zu werben, welche Homosexualität offen als "Verbrechen gegen Allah" bezeichnet.

Es gibt freilich auch im jüdischen und christlichen Spektrum bisweilen Exponenten, die auf Eroberung setzen, wenn auch zum Glück in diesen Religionen nur als Minderheitsbewegung.

  • Man denke an die jüdischen Versuche, die Wegnahme arabischer Besitzungen am Jordan-Westufer biblisch zu begründen.
  • Man denke an den orthodoxen Patriarchen in Moskau, der allen Ernstes gerade wieder ausdrücklich die Eroberung weiterer ukrainischer Gebiete verlangt hat, und an den serbischen in Belgrad, der die Russen bei ihrer Aggression unterstützt.

Das muss klar als Exzess gebrandmarkt werden, der mit Christentum absolut nichts zu tun hat.

Der "God Gap" in den USA

Auch in die US-amerikanische Politik ist Religion, ist der Glaube in den letzten Jahren mit großer Intensität zurückgekehrt. Die Intensität ist so groß, dass die "Washington Post" sogar von einem "God Gap" quer durch die amerikanische Gesellschaft spricht. Auf der einen Seite, auf jener der Republikaner, stehen die Christen, auf der anderen, also bei den Demokraten, finden sich primär die Menschen ohne sonderlichen Bezug zur Religion.

Bei den Republikanern finden sich vor allem zwei christliche Gruppen, die es dort ein, zwei Dekaden früher praktisch nicht gegeben hat, als die Partei fast nur für die WASP gestanden ist, die "weißen angelsächsischen Protestanten". Heute aber finden sich dort die weitaus dynamischsten Gruppen unter den Christen:

  • Das sind einerseits die Katholiken, die früher fast nur bei den Demokraten zu finden waren. Das sind vor allem die Wertkonservativen unter ihnen, die von der Agitation der Demokraten für Abtreibung, für Feminismus und für die trans-schwule LGBTQ-Bewegung abgestoßen worden sind.
  • Das sind andererseits die Evangelikalen, eine relativ neue, sehr konservative, sehr patriotische christliche Richtung, die sich außerhalb der etablierten Kirchen entwickelt hat, aber nicht gegen diese agitiert (die auch in Südamerika recht erfolgreich ist).

Beide christlichen Gruppierungen fühlen sich Israel und dem Judentum aus religiösen Gründen sehr eng verbunden. Sie stehen damit ganz im Gegensatz zu früheren antisemitischen Akzenten unter den Christen, die etwa ganz besonders bei Martin Luther zu finden gewesen sind. Die enge Bindung speziell der Republikaner an Israel ist gar nicht mehr so sehr durch die jüdischen Wähler in den USA determiniert, sondern durch diese christlichen Gruppen.

Dabei ist Donald Trump selbst alles andere als ein Vorbild für einen sonderlich christlichen Lebenswandel. Jedoch die beiden Männer, die ihn am engsten umgeben und von denen beide auch am ehesten für seine Nachfolge in Frage kommen, sind demonstrativ bekennende Katholiken: Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio.

Zumindest in Amerika ist also Gott ganz stark zurück in der Politik.

Es kann aber letztlich keine Frage sein: Das ist ein ganz anderer Gott, als jener, auf den sich etwa die Mullah-Schlächter berufen.

Teilen:
  • email
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter

  1. Walter Klemmer
    06. März 2026 06:50

    Mit Christentum hat nichts zu tun: Schwule zu feiern und zur Regel zu machen, die Sprache zu vergendern, Kinder in die Hände von Homosexuellen zu geben, da sie gleichwertig zur Norm erhoben wurden, aus Phantasie (Klimaapokalypse) für die Bevölkerung grausame Politik zu machen: Sondersteuern, Strafzahlungen, teure Energie wegen Solarstromabhängigkeit in sonnenlosen Monaten, E-Autowahn, der mehr schadet als nützt (auch Stromverteuerung wegen fehlendem Angebot) und aber vor allem die Förderung und Gleichmachung von Mohammeds Dschihadlehre und -Vorbild mit Jesus.
    Dass sich Russland dagegen wehrt, ist genauso nachvollziehbar wie die Kritik der USA, dass christliche Positionen in Europa nicht mehr gehört, unterdrückt und gehört werden wollen.
    Europa wird international als Ausgeburt der Hölle wahrgenommen, der es nur ums Geld geht, die dafür aber nur Wahnsinn bieten kann.



  2. rowischin
    04. März 2026 08:30

    Ich wiederhole mich. Ich empfehle allen das Buch "Der islamische Faschismus" von Hamed Abdel - Samad.2014 geschrieben. Ich habe mir ankässlich des Jahres 2015 dieses Buch gekauft um zu wissen was auf uns zukommt. Und dieses Wissen ist wichtig.



  3. Walter Klemmer
    03. März 2026 21:33

    Jesus lehrt: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen!“

    Mohammed lehrt: „Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf.“

    Noch wichtiger als die Lehre Jesu und Mohammeds ist das vorbildliche Leben!

    Mohammed kämpfte selbst mit dem Schwert gegen Mekkaner und begründete aus seinem Sieg die Lehre vom Dschihad. Einen jüdischen Stamm, der Mohammed als Propheten ablehnte, ließ er enthaupten. Mohammed gab nichts zum Vergeben von Sünde.

    Jesus tat keinem Menschen Unrecht und erlitt Gewalt, ohne sich zu wehren, um durch sein Blut die Sünde der Welt vor Gottes Augen zuzudecken, und zu bezahlen, um die Grundlage für ein vergebungsbereites Leben zu schaffen.

    Ein islamischer Staat wird immer gesetzlich sein in Kleinigkeiten und zu grausamer Menschenverachtung und Mord neigen.

    Christen wissen, was dem Kaiser und was Gott gebührt. Sie begnügen sich mit Liebesprinzipien



    • Walter Klemmer
      03. März 2026 21:34

      Christen wissen, was dem Kaiser und was Gott gebührt. Sie begnügen sich mit Liebesprinzipien wie Schutz von Leben, Eigentum, Ehe und Familie und fairer Rechtsprechung ohne falschem Zeugnis, welche ein Rechtsstaat garantieren sollte.

      Ein christlicher Staat ist aber wehrhaft und Dienerin Gottes, die das Schwert trägt um Böse zu bestrafen aber rechtsstaatlich, Gute aber belohnt.
      Ein christlicher Staat hat Verbrechen vehement mit aller Staatsgewalt entgegenzutreten, deswegen kann man Gott auch nicht vorwerfen, dass er nichts gegen Verbrecher und Eindringlinge machen würde.
      Schuld sind Menschen, die nachlässig gegenüber der Verpflichtung zum Vorgehen gegen Rechtsbrecher sind.



    • ÄGIS
      03. März 2026 22:11

      S.g. Herr Klemmer

      Alles O.K. bis zum 5. Absatz - Unsinn und Gotteslästerung pur !!!



    • ÄGIS
      03. März 2026 22:40

      ".....um durch sein Blut....."



    • Walter Klemmer
      05. März 2026 18:00

      Für Nichtchristen, ist es Unsinn für Christen ist es Gottes Liebe, die das Leben für seine Kinder gibt.
      Nicht Blabla, sondern leidenschaftliche Liebe.



  4. Undine
    03. März 2026 20:54

    Ein Krieg wäre höchst sinnvoll, wenn immer nur die wirklich BÖSEN STÜRBEN. Dem war und ist aber leider nicht so. Selbst der fromme Wunsch, es mögen möglichst wenige "Zivilisten" sterben, behagt mir ganz und gar nicht, denn auch die Soldaten sind Menschen, von ihren Müttern unter Schmerzen geboren, haben Eltern, Geschwister, eine Frau, Kinder, also jemanden, der sie liebt und um sie trauert, wenn sie sterben. Krieg ist die größte Geißel der Menschheit---die zweitgrößte ist der Islam.



    • Undine
      03. März 2026 22:22

      Sehr interessante Sichtweise:

      "IRAN-KRIEG: Kesseltreiben gegen AfD-Friedenskurs!"

      https://www.youtube.com/watch?v=GlWU6qalKMY&t=982s

      Zitat von Helmut SCHMIDT, einem sehr raren weitblickenden, sehr lebensklugen linken (!!!) Politiker:

      "Wenn wir uns überall einmischen wollen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht, dann riskieren wir den Dritten Weltkrieg."



  5. Konrad Loräntz
  6. Arbeiter
    03. März 2026 20:25

    Mir kommt vor, das hochgebildete Publikum spricht das Thema in der Überschrift von Unterbergers Kommentar kaum an. Ich müsste wahrscheinlich viel genauer lesen,



  7. Almut
    03. März 2026 18:38

    Zum gestrigen Thema:

    Prof. Jeffrey Sachs : Did Trump Just Start WWIII ?
    https://www.youtube.com/live/kxQxMMNx050



  8. sokrates9
    03. März 2026 16:19

    Interessant wie ein völkerrechtswiedriger Angriffskrieg jetzt wortreich umschrieben wird und wie man versucht mit verschiedenen Maßstäben zu messen!Das Schema die Guten - die Bösen bringt man aus den europäisdchen Köpfen nicht raus!



    • Undine
      03. März 2026 16:34

      @sokrates

      Absolut richtig! *********!



    • Whippet
      03. März 2026 16:54

      Ich schließe mich überzeugt Undine an.



    • Postdirektor
      03. März 2026 18:01

      Wer vorher zehntausende protestierende Menschen im eigenen Land niederschießen hat lassen, wer nur durch Unterdrückung von Millionen Menschen an der Macht bleiben konnte, wer viele Jahre lang den muslimischen Terror in der ganzen Welt unterstützt hat, wer Waffen (Raketen) immer nur eingesetzt hat, um Ziele mit unschuldigen Menschen anzugreifen, der verdient keinen Schutz durch das Völkerrecht.
      Und noch eine Bemerkung von mir: Das Völkerrecht dient auch dazu (und die Realität beweist das ständig), dass wir sukzessive und unumkehrbar unserem Niedergang zugeführt werden.



    • pressburger
      03. März 2026 18:16

      Bemerkenswert, Trump hat angekündigt, Frieden im Ukraine Krieg durch Verhandlungen herbeizuführen. Für diese Absicht wurde Trump in den Medien niedergemacht.
      Trump beginnt einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran, wird von den Medien als Retter gefeiert.
      Wer für Frieden in der Ukraine ist, wird als Putin Versteher niedergemacht.
      Wer für den Krieg gegen den Iran ist, liegt auf der Linie der Staatsmedien.



    • sokrates9
      03. März 2026 18:26

      Bin überzeigt Nethanjahu hat Trump in den Krieg getrieben,in Sachen Atomverhandlungen hat der IRAN allen zugestimmt, jetzt mußte Nethanjahu angreifen, lertzte Gelegenheit mit nicht vorhandenen persischen Bombe zu drohen



    • Undine
      03. März 2026 18:53

      Dieser US-Angriffskrieg im Iran ist Friedensstiftung vom Feinsten! :-(

      Wie auch immer---ich wünsche der Iranern / Persern möglichst bald Frieden und endlich eine "menschliche" Regierung! Sie hätten jedes Recht darauf nach dieser Jahrzehnte langen barbarischen Unterdrückung durch das Khamenei-Regime!
      Genau genommen müßte der Islam weltweit verboten werden.



    • Postdirektor
      03. März 2026 18:56

      Zu Völkerrecht und „Flüchtlinge“ sagt die KI:

      „Die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) von 1951 ist das zentrale völkerrechtliche Abkommen zum Schutz von Flüchtlingen. Sie definiert den Status eines Flüchtlings, legt grundlegende Rechte (wie Asyl, Zugang zu Arbeit, Bildung) fest und verbietet das Zurückschicken (Refoulement-Verbot) in ein Land, in dem Verfolgung droht.“

      Das zeigt, was das Völkerrecht auch anrichtet und wofür es gegenwärtig hauptsächlich verwendet wird.
      Man darf dabei nicht vergessen, dass in der „Weltgemeinschaft“, die UNO zeigt das, die muslimischen Staaten und die ihnen zugeneigten schon längst die Mehrheit haben. Wir spüren es schon und werden es noch mehr spüren.



    • Postdirektor
      03. März 2026 19:11

      @Undine

      Der Iran-„Angriffskrieg“, ja, es ist einer, wird nicht gegen die dortige Bevölkerung geführt. Er wird gegen die Köpfe des Verbrecherregimes, ihre Helfer und ihre Waffensysteme geführt. - Was natürlich leider auch „Kollateralschäden“ nicht ausschließt.
      Ich bin aber trotzdem davon überzeugt, dass trotzdem dadurch in Zukunft vielleicht das Leben vieler unschuldiger Menschen gerettet wird, die nur in Frieden leben wollen. Aber das ist natürlich nur die Meinung eines kleinen unbedeutenden Wurschtels wie mich.



    • Undine
      03. März 2026 19:23

      @Postdirektor

      Ich hoffe von Herzen, daß Sie Recht behalten!



    • Orakel
      03. März 2026 19:44

      @ Postdirektor
      Das mit den vielen Toten haben wir woher?
      Aus dem MSM?
      Aus dem MSM denen wir sonst so vieles nicht glauben?

      Wir wissen, Internetverbindungen in den Iran waren gekappt.
      Wir wissen, dass Mossad und CIA und sicher auch die Engländer an einem Putsch arbeiteten, der aber obwohl die Mullahs ja sooo böse sind nicht reingegangen ist!
      Auch das Bombardement hat obwohl vorhergesagt nicht den erwünschten Erfolg gehabt!

      Da läuft irgendetwas nicht so, wie es sich der Werte - Westen vorstellt!



    • Postdirektor
      03. März 2026 20:28

      Geschätzte @Undine (19:23), danke für diesen Kommentar!

      Mehr als hoffen kann ich als kleiner Wurschtel auch nicht. Ich versuche zwar immer, mir grundsätzliche Gedanken zu machen, aber wissend, dass ich nur einen Teil der Wahrheit kennen kann.



  9. Otto
    03. März 2026 14:56

    Als Christ tue ich mir schwer eine Rechtfertigung für das Töten im Iran durch die Amis zu finden. Ich muß jedoch zugeben, daß ich dafür Verständnis aufbringe. Ist das nicht gleichzeitig auch Verständnis für die Todesstrafe in erwiesenen Fällen?



    • Brennstein
      03. März 2026 15:16

      Gott sei Dank haben die Christen zur Zeit der Türkenkriege anders gedacht.

      Kann die Welt wollen, dass Verrückte die Atombombe haben?



    • Postdirektor
      03. März 2026 15:25

      @Brennstein

      Wer weiß, was bei uns noch alles kommt? EU-Streitmacht mit atomarer Bewaffnung? Sie braucht auch eine(n) Oberbefehlshaber(in).
      Der „Rote Knopf“ für Uschi?



    • Undine
      03. März 2026 18:54

      @Brennstein

      *****************!



  10. Orakel
    03. März 2026 13:41

    Ist es aufgefallen - wie sich die Sprache der Amis zwecks Begründung für diesen völkerrechtswidrigen Angiff geändert hat?

    Die ersten Ansagen waren – Wir machen einen Regimechange, ein paar Bomben und das Volk erhebt sich gegen die Mullahs!
    Das Volk hat sich nicht erhoben!

    Weiter ging es – Wir müssen präventiv zuschalgen, weil der Iran hat die A Bombe!
    Ans Tageslicht kam aber, dass Khamenei ein absoluter Gegner der A Bombe war!
    Der Verhandlungsteilnehmer aus dem Oman teilte mit, dass die Iraner einem Abkommen zugestimmt hätten, das noch viel weitere Zugeständnisse machte als das seinerzeitige, das Obama abgeschlossen hat!

    Heute spricht Rubio – der Iran habe sehr gefährliche ballistische Raketen, diese Pproduktion muss unterbunden werden!

    Wie werden sie ihren Angrifskrieg weiter rechtfertigen? Was erzählen sie uns morgen?

    Netanjahu lacht sich ins Fäustchen, dass er die dämlichen Amis in dieses Desaster hineingehetzt hat! Mit 40 Jahren Panik schüren vor der iranischen A Bombe!



    • Orakel
      03. März 2026 13:43

      Worum gebht´s wirklich?
      Doch nicht um die Vorherrschaft von Öl und Dollar? Die Perser haben eine Bindung an den Dollar abgelehnt - und sie taten gut daran, wie man in Syrien, Venezuela, Kuba sieht. Diese Staaten wurden durch das Einfrieren der ausländischen Dollarvermögen wirtschaftlich ruiniert.

      Oder geht´s um ein Großisrael?
      Heute der Iran! Morgen die Türkei?



    • pressburger
      03. März 2026 14:15

      Das Drehbuch, den Aussagen der US Politiker nach NineEleven, vor dem Angriff auf den Irak, abgeschrieben, mit anderen Worten, aber inhaltlich identisch.
      In beiden Fällen, Befreiung des leidenden Volkes von der Tyranei, Beseitigung des Tyranen. Das Volk glaubt es. Das Volk in Europa. Nicht die Amerikaner, nur 27% mit Trumps angriff auf den Iran einverstanden.
      Wie will Trump den Krieg beenden ? Strategie, war immer ein Schwachpunkt der US Politik.



    • Hr. Zyni
      03. März 2026 14:59

      Khamenei hat nur gesagt, dass er keine A-Bombe will, die Pläne waren andere. Wozu die vielen Uranzentrifugen, die man für Kernkraft nicht braucht? Schlagen Sie nach unter Taqiyya.



    • Pennpatrik
      03. März 2026 15:30

      Vielleicht geht es um etwas ganz anderes.
      Wenn der Iran unangreifbar wird (z.B. weil er die A-Bombe hat), könnte er die Straße von Hormuz sperren. Weder China noch die USA könnten ein Interesse daran haben. Im Gegenteil: Würden sie nicht alles tun, um das zu verhindern?
      Weil es niemand - wirklich niemand - anspricht: Könnte es ein Krieg um die Kontrolle über die Straße von Hormuz sein?



    • Orakel
      03. März 2026 18:01

      @ Zyni - gescheit seinist gut, aber manchmal schweigt man besser!

      KI:
      Ja, für die überwiegende Mehrheit der heute in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke (AKW) benötigt man Uranzentrifugen, um den Brennstoff aufzubereiten

      Anreicherung ist notwendig: Natur-Uran besteht zu über 99 % aus dem schwer spaltbaren Uran-238 und nur zu etwa 0,7 % aus dem leicht spaltbaren Uran-235. Die meisten kommerziellen Reaktoren (Leichtwasserreaktoren) benötigen jedoch eine Konzentration von 3 bis 5 % Uran-235, um eine Kettenreaktion aufrechtzuerhalten.



    • Orakel
      03. März 2026 18:22

      Das viel strapazierte Taqiyya findet sich heute eher bei den Zionisten!

      Verhandlungen - alles erreicht was man erreichen will und wenn sich die Gegenpartei zur Endbesprechung trifft - Buuuummm!

      Des Weiteren spricht man heute bereits von false flag Aktionen Israels um Irans Nachbarstaaten in den Krieg - natürlich auf der Seite der uSA - hineinzuziehen!



  11. Outback
    03. März 2026 13:32

    OT: „Mehrkosten für Lueger-Denkmal-Neigung
    Die geplante Schiefstellung des umstrittenen Lueger-Denkmals in Wien kostet mehr als zunächst bekannt. Die ursprünglich kommunizierten Kosten von 500.000 Euro stiegen mittlerweile auf über 770.000 Euro…
    Ich wette, am Ende wird die Million schon noch voll.



    • Outback
    • Postdirektor
      03. März 2026 14:46

      @Outback

      Eine Million wird nicht reichen.
      Man muss bedenken, beim AKH-Skandal wurden die projektierten Kosten um das 45-Fache (!) überschritten.

      Da ist für die Schiefstellung des Lueger-Denkmals noch viel Luft nach oben.



    • Pennpatrik
      03. März 2026 15:30

      Die Gemeinden hams ja.



    • Undine
      03. März 2026 19:26

      @Outback

      Alles, was über den Kostenvoranschlag hinausgeht, müßten die Betreiber dieses Objekts aus eigener Tasche bezahlen---den Löwenanteil natürlich der Bürgermeister!!!
      Warum eigentlich nicht???



  12. pressburger
    03. März 2026 11:56

    Gott in die Niederungen der Politik des Menschen zu herab ziehen, ist Thodizee. Es ist nicht Gott, es sind die Religionen, die als Ideologien, das Böse in der Welt verursachen.
    Gott hat keinen Grund sich in das Tagesgeschehen der Menschen herunter zu begeben.
    Gott hat sein Werk am siebten Tag vollendet, hat die Natur, damit den Menschen, mit allem was Gott für notwendig hielt, reichlich ausgestattet. Gott hat in seiner Verschwender Laune, den Menschen sogar mit freiem Willen ausgestattet.
    Eine Gabe mit der seine Schöpfung, Mann und Frau, nichts vernünftiges anfangen können. Diesen Mangel, wollte Gott in seiner unendlichen Güte, durch Vermittlung von Verhaltensregeln beheben. Damit hat Gott sein Werk abgeschlossen.
    Gott ergreift nicht Partei. Gott überlässt den Menschen sich selbst, seinem freien Willen. Freier Wille, etwas mit dem der Mensch nichts anfangen kann. Der Versuch an Gott zu appellieren, nur weil die Menschen blöd sind, erreicht Gott nicht. Gott steht darüber



  13. Undine
    03. März 2026 11:50

    Gleich nebenan, unter der Rubrik "Lesetipps" prangt die Überschrift:

    "Muezzin-Rufe über Göttingen: SPD jubelt"

    Mein Vorschlag: In Gegenden, die besonders stark von Moslems besiedelt sind, über Lautsprecher dreimal am Tag das "VATER UNSER" oder das gesungene CREDO in den Äther zu senden. Und dann abwarten, was geschieht.

    Angeblich plärrt der Muezzin schon in mehreren deutschen Orten!



    • Postdirektor
      03. März 2026 14:56

      @Undine

      Was dann geschehen würde, wenn in Moslemgegenden über Lautsprecher dreimal am Tag das "VATER UNSER" oder das gesungene CREDO in den Äther gesendet werden würde?

      Der „Kampf gegen Rechts“ würde dann um mindestens das 10-Fache verschärft werden.



  14. Arbeiter
    03. März 2026 11:47

    Danke, Herr Unterberger, für die intellektuelle Aufgliederung bezüglich Islam. Meine Sicht ist schlichter: Islam = Koran + das vorbildliche Leben des Propheten Mohammed. So oder so.



    • pressburger
      03. März 2026 11:58

      Mohammed vorbildlich ? Kinderschänder, Schlächter. Vorbild ? Für Mohammedaner, nicht für uns.



    • Arbeiter
      03. März 2026 12:21

      Ja eh, pressburger, die islamischen Erstklassler in Österreich lernen "der Prophet Mohammed ist mein Vorbild". Der gesamte politmediale Komplex, einschließlich der FPÖ, verschweigt den konkreten Inhalt von "der Prophet Mohammed ist mein Vorbild".



    • Postdirektor
      03. März 2026 15:06

      Dabei hat Mohammed den Koran gar nicht selber geschrieben.
      Er konnte weder lesen noch schreiben.
      Was wiederum im Islam als Zeichen seiner „Reinheit“ verstanden wird, da er die Botschaft direkt von Gott und nicht aus menschlichen Schriften empfangen habe.
      So kann man‘s auch sehen…
      Und nach dieser „Sichtweise“ sollen meine Nachkommen einmal regiert werden. Alle Zeichen deuten darauf hin.



    • Undine
      03. März 2026 19:19

      @Postdirektor

      Ich sehe es wie Sie!
      Ich hätte nie gedacht, daß ich mir einmal um meine Enkel, über deren Geburt ich mich so sehr gefreut hatte, einmal so viele Sorgen machen muß! Diese Sorgen sind berechtigt! Ihre und ihrer Kinder ZUKUNFT wird das Leben unter der mörderischen Vorherrschaft der MOSLEMS sein!

      Das Schlimmste aber: Die ISLAMISIERUNG Europas hätte VERMIEDEN werden können, wenn nicht unsere unfähigen Politiker zu allem Ja und Amen gesagt hätten, was die Strippenzieher in den USA ihnen befohlen haben. Die Stimmen der KLUGEN wurden UNTERDRÜCKT, die FPÖ verhindert.....



  15. Arbeiter
    03. März 2026 11:33

    Ich denke, in Österreich ist es der Moslembrüder Islam, der sich hier durchsetzt mit Hife der Kirchen und anderer Wahnsinniger, putzige Gegenanstrengungen wie die der Frau (jungfräulich) Plakolm notwithstanding. Die FPÖ propagiert "das Verbot des politischen Islams" - ähnlich putzig wie die Frau Plakolm, aber mit dem Kalkül der Klarheit für die Patrioten und gleichzeitigem Versuch, das konservative türkische Wählerpotential nicht zu vergrämen, glaub ich.



  16. Undine
    03. März 2026 11:12

    Unsere größte Bedrohung ist der ISLAM. Das noch zur Jahrtausendwende rein christlich geprägte Abendland ist seit spätestens 2015 (gewollte, gesteuerte Masseneinwanderung von MOSLEMS!) unterwandert von Feinden, denen MERKEL u. Co. die Tore weit geöffnet haben. Das geschah nicht zufällig. Die ISLAMISIERUNG Europas ist bereits weit fortgeschritten.

    Die Christen lernen: "Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar." (Bergpredigt)

    Die Mohammedaner lernen hingegen, den ISLAM mit FLAMME und SCHWERT auf der ganzen Welt zu verbreiten.

    Mit Flamme und Schwert heißt MIT GEWALT!

    Preisfrage: Wer gewinnt? Erraten! Der ISLAM. In der Bergpredigt steht allerdings nichts davon, daß man dem Feind auch noch in vorauseilendem Gehorsam bei der Eroberung mit allen Kräften helfen muß, sein Ziel so schnell u. so einfach wie möglich zu erreichen. Dank der FEINDE u. VERRÄTER in den EIGENEN REIHEN ist die Islamisierung schon viel zu weit fortgeschritten. Zur Hölle mit ihnen!



    • pressburger
      03. März 2026 12:07

      Merkels Verschwörung gegen die Demokratie, als SED Schläfer, noch immer ein gehütetes, selten thematisiertes Geheimnis.
      Merkel wusste, gegen die Demokratie, gegen Demokraten, braucht sie Verbündete. Wer steht der totalitären, sozialistischen Ideologie, am nächsten. Der Islam, als totalitäre Ideologie.
      Diese beiden Ideologien, Sozialismus und Islam, haben bereits die Demokratie in West Europa, in der EU, unterwandert, ausgehöhlt und vernichtet.
      Die Bürgerlichen sind für die Islamisierung. Die Bürgerlichen sind es, die gegen die christliche Opposition, FPÖ, sind.



    • Postdirektor
      03. März 2026 15:09

      @beide

      *******************



  17. Factus est repente
    03. März 2026 10:26

    Also, "Gott ist ganz stark zurück in der Politik" würde nur zutreffen, wenn Gott höchstpersönlich eine Bewegung in diese Richtung gemacht hätte. Mir ist nichts bekannt davon, dass Gott sich zuvor wegbewegt hätte und nun zurückgekehrt ist. Gott bewegt sich nicht, wie schon Aristoteles und Thomas von Aquin wussten.
    Die einzig bewegten Teile, die mir bekannt sind, sind menschliche Gehirne, die mal so und ein andermal anders irgendeine Gottesvorstellung emanieren und sich auf ihren Gott berufen, wenn ihnen keine besseren Argumente mehr für ihre traurige Politik einfallen.



    • pressburger
      03. März 2026 12:09

      Gott kümmert sich nicht um die Tagespolitik. Seine Stellvertreter auf Erden, mischen sich in die Tagespolitik ein, in dem, sie den Islam propagieren.



    • Orakel
      03. März 2026 12:13

      Als Islamkenner - was sagen sie zu Stefan Magnets Video?

      Iran: Krieg der Geheimdienste! Lügen, um uns kriegsbereit zu machen!
      „Wir erleben eine gigantische Geheimdienst-Operation“, warnt AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet in dieser Sendung. Neue KI- und Waffen-Systeme sind im Iran im Einsatz, doch alte Propaganda wird auf uns hier losgelassen. Es sei wichtig, die Kriegspropaganda zu durchschauen, denn diese soll uns kriegsbereit machen.



    • Orakel
    • Orakel
      03. März 2026 13:53

      Sorrty, das wollt ich eigentlich unter Arbeiter stellen!



  18. Whippet
    03. März 2026 10:18

    Ist es immer derselbe Gott, der in Kriegen bemüht wird? Oder nur derselbe Vorwand? Seit Jahrhunderten marschieren Machtmenschen unter dem Banner eines Höheren. Sie sprechen von Werten, von Auserwähltheit, von göttlicher Ordnung - und meinen Einfluss, Territorium, Kontrolle. Gott wird dabei nicht gefragt. Er wird zitiert. Religion war nie das Problem. Sie ist ursprünglich Suche: nach Sinn, nach Halt, nach Maß. Sie stellt Fragen an das Gewissen. Politik hingegen stellt Ansprüche an Macht. Wenn sich beides vermischt, wird aus Glauben ein Machtinstrument. Kriege werden nicht geführt, weil Gott es befiehlt. Sie werden geführt, weil Menschen es wollen - und Gott davorstellen wie ein Schutzschild. Die eigentliche Frage ist nicht: Welcher Gott? Sondern: Wer instrumentalisiert ihn - und wie viele Tote braucht es, bis man das ausspricht.



    • Undine
      03. März 2026 11:24

      @Whippet

      Es hat mir schon im Geschichts-Unterricht schwer zu denken gegeben, daß beide Kriegsparteien vor einer Schlacht zu Gott um einen guten Ausgang dieser Schlacht beteten! Das war für mich kein Anlaß, an einen gerechten Gott zu glauben---im Gegenteil. Man maß immer Gott am Menschen und unterstellte ihm, dem Allwissenden, menschliche Eigenschaften.



    • Ingrid Bittner
      03. März 2026 11:29

      Gott, das unbekannte Wesen, auf den man hüben und drüben alles schieben kann. Alles passiert im Namen Gottes, völlig egal, wie das ERgebnis ausschaut.

      Die Frage ist natürlich, was würde Gott (wenn es denn tatsächlich einen gäbe) zu diesen Ergebnissen sagen? Würde ihm (egal welcher es jetzt wäre) gefallen, was in seinem Namen in der Welt alles so passiert?



    • pressburger
      03. März 2026 12:17

      Die Menschen haben den Willen Gottes usurpiert, alles in Gut und Böse, aufgeteilt. Gott soll gnädig sein, die Menschen wollen gut sein. Weil die Menschen überzeugt sind gut zu sein, muss jemand das Böse verkörpern. Die Erfahrung der letzten Zeit lehrt, Menschen können nur in zwei Kategorien denken - Gut, oder Böse.
      Keine Schattierungen, bedeutet kein Ansatz für ein Dialog.
      Weil der Böse dazu noch ein Untermensch ist, dann ist das Reden verboten.



    • Outback
      03. März 2026 13:20

      Hier gilt einer der Aphorismen des „Alten Fritz“ (Friedrich II. von Preußen):
      „Gott ist immer auf der Seite der stärksten Bataillone.“



    • Orakel
      03. März 2026 13:57

      Ich werd nicht vergessen - da war ich noch ein Kind als mein Vater meinte - Es gibt keinen Gott! Es kann keinen Gott geben weil diese Gräueln in einem Krieg die könnte ein Gott nie und nimmer zulassen!

      Er war 18 als er, ein behüteter Jugendlicher, in den 2. Welt-Krieg gestoßen wurde.



  19. Politicus1
    03. März 2026 09:10

    und die EU verleugnet ihre christlich-abendländischen Wurzeln wo es nur geht ...



  20. sokrates9
    03. März 2026 09:03

    Bis ins Jahr 2010 hatte man den Eindruck dass die Welt crosso modo sich in Richtung Frieden bewegt.Nun hat man wieder in mangerl von Intelligenz die " heiligen Bücher" wiederentdeckt und führt jetzt wieder hemmungslos Krieg, Völkerrecht ist out , wir morden im Namen des Korans und der Bibel!



  21. Josef Maierhofer
    03. März 2026 08:54

    Der Krieg im Iran beginnt erst, der Terror wird sich auf der ganzen Welt bemerkbar machen und seine Opfer fordern. Der Islam wird sich nicht ändern, sondern sich immer auf den Koran berufen.

    Nun zum Christentum. Hier in Europa, speziell auch in Österreich stellt sich für mich die Frage, wie viele praktizierende Christen gibt es noch überhaupt. Was früher in Österreich mehr als die Hälfte war ist heute, wenn es gut geht, weniger als ein Drittel. Das geht auch parallel mit der Fertilität, inzwischen bekommen wir 1,3 Kinder pro Frau und sind damit dem Untergang geweiht.

    Beginnend in Österreich Städten wird sukzessiv jedwede Tradition aufgegeben aus Angst vor islamistischen Terror, unsere Polizeikräfte sind gebunden oft allein mit islamischer Gewalt. Zu fragen ist die Justiz, wie ein islamischer Mörder, Vergewaltiger, Gewalttäter nach unseren Gesetzen freigehen kann, wenn der gleiche Österreicher dafür lebenslänglich hinter Gittern landet.

    >>>



    • Josef Maierhofer
      03. März 2026 08:56

      >>>

      Diese Frage stellt sich der österreichischen Politik, der Justiz und den den Medien.

      Wir schaffen uns selbst ab und 'übergeben'.

      Thilo Sarrazin, 'Feindliche Übernahme'.



    • pressburger
      03. März 2026 12:23

      Klassenjustiz urteilt nicht über den Täter, die Tat, Klassenjustiz und die herrscht in Österreich, urteilt nach der Klassenzugehörigkeit.



  22. Leo Dorner
    03. März 2026 08:35

    In den USA ist die Dems-Partei eindeutig die größte Gefahr: Attentate und Amokläufe gegen die amtierenden Regierungspolitiker drohen täglich. Einer Partei, die mit der Utopie lebte: „Yes we can“ und die woken Irrwege unterstützt(e), ist sozusagen „alles“ zuzutrauen.
    In Israel fragen sich manche bereits, ob die Araber nicht selbst gegen das zerfallende Mullah-Regime vorgehen sollten. Angesichts der Tatsache, daß zivile Ziele (Hotels usf.) in den arabischen Staaten angegriffen werden. Wo bleibt die „arabische Ehre“? Warum sollen allein USA und Israel die „Drecksarbeit“ erledigen?



    • Hr. Zyni
      03. März 2026 11:27

      Sie brauchen ihre Munition gegen die eigene Bevölkerung und sind überdies große Maulhelden.



  23. queen consort
    03. März 2026 08:23

    Was einen Menschen zum "Mensch" macht, ist nicht sein christlicher Lebenswandel, sondern sein Einsatz für Andere zur rechten Zeit, am rechten Ort und in der rechten Weise. Bestes Beispiel ist Oskar Schindler. Er "gehörte" dem Naziregime an, sonst hätte er gar nix tun können. Er liebte Wein, Weib und Gesang und ließ den lieben Gott einen guten Mann sein. Und trotzdem ist er der, welcher über 1000 Juden das Überleben ermöglichte und sein Einsatz lebensgefährlich war. Das ist, was ein "Mensch" im jüdisch-christlichen Sinne ist. Einhaltung von REgeln ist gut und nett, aber erst dort, wo der Mensch sich für Menschen einsetzt, wird man wirklich zum Freund Gottes.
    Und PS: Der Gott der Juden und logischerweise daher auch der Christen heißt YHWH und hat mit dem 600 Jahre späteren Führer der Koranwelt nichts gemein, außer dass sie Teile von diesen Religionen nahmen und sich aneigneten.



  24. Postdirektor
    03. März 2026 08:21

    Nachdem ja Gott nicht direkt in das Leben der Menschen eingreift, um die richtige (für alle gedeihliche) Richtung vorzugeben, machen das seine menschlichen Stellvertreter. Also solche, die sich dazu berufen fühlen, bzw. sich selber dazu berufen.
    Und da ist es wieder wie bei der Muskelkraft. Man kann sie dazu verwenden, um einem Ertrinkenden das Leben zu retten, oder um jemand zu ertränken.



  25. Sandwalk
    03. März 2026 07:51

    Jetzt denke man einen Schritt weiter und stelle sich den Iran mit einer Atombombe vor.



    • queen consort
      03. März 2026 08:26

      Leider sind die offiziellen "Anführer" der christlichen Religion heute woke und verblendet, bis zum geht nicht mehr. Drum laufen ihnen die echten und auch die lauen Gläubigen in Scharen davon. Wer will schon ständig von wokeness umgeben sein? Da kann man auch zu den Grünen und Roten gehen und hat weltlich mehr davon, als bei den schwindligen Kirchen. Mir wird speiübel wenn ich an diese Vereine denke, vom obersten Bischof abwärts.



    • Leo Dorner
      03. März 2026 08:33

      Wittkoff: die iranischen Unterhändler starteten mit der Erklärung: Ausreichend Material für 11 Bomben sei vorhanden.



    • Almut
      03. März 2026 09:48

      Na ja, die einzigen die bisher bewiesen haben, dass sie mit der Atombombe nicht umgehen können sind die USA.



  26. Orakel
    03. März 2026 07:48

    Carlson, Fuentes und Owens müssen in einem Internierungslager im Zweiten Weltkrieg inhaftiert werden

    https://www.jfeed.com/opinions/free-speech-internment-debat

    Wahrlich ein Gustostückerl (Fenster - Übersetzen klappt oben rechts auf)

    JFeed - Israel News
    JFeed
    https://www.jfeed.com
    JFEED - the latest news and headlines from Israel and the Jewish world.



    • Orakel
      03. März 2026 07:54

      Übersetzen funktioniert vielleicht nicht.

      "Carlson, Fuentes und Owens müssen in einem Internierungslager im Stil des Zweiten Weltkriegs inhaftiert werden."

      Das ist keine Satire! Der israelische Historiker Yair Kleinbaum schreibt auf dem israelischen Online-Portal "Jfeed (https://www.jfeed.com/opinions/free-speech-internment-debate )":

      "Die erste Verfassungsänderung ist kein Selbstmordpakt. So wie die „Greatest Generation“ 1942 Bedrohungen neutralisierte, müssen wir verhindern, dass die Influencer unsere Soldaten gegen den Oberbefehlshaber aufbringen, bevor die Frontlinien zusammenbrechen.

      Es ist an der Zeit, Fuentes, Owens, Carlson und Uygur in ein Internierungslager im Stil des Zweiten Weltkriegs zu stecken.

      Hier geht es nicht nur um den Iran, Israel, die Juden oder Amerika.

      Es gibt Personen, die gerade jetzt, während Amerika in einen Kampf gegen die dunklen Mächte des schiitischen Isla



    • Orakel
      03. März 2026 07:54

      Anstiftung zur Meuterei unter Soldaten

      Beihilfe zum Feind

      Feigheit gegenüber dem Feind

      Demoralisierung

      In den Vereinigten Staaten sind wir an den Ersten Verfassungszusatz gebunden. Er ist ein grundlegendes Prinzip. Es ist kein Problem, einen Krieg abzulehnen oder pazifistische Ansichten zu vertreten. Was wir heute erleben, spiegelt jedoch die dunkelsten Tage des Vietnamkriegs wider.

      Selbst damals, als Amerika gegen ein „Reich des Bösen“ kämpfte, gab es Menschen, die versuchten, Soldaten gegen ihr eigenes Land aufzuhetzen und sie zur Meuterei zu treiben (Jane Fonda, anyone?).

      Die Beiträge von Candace Owens, in denen sie die Bürger dazu aufruft, sich nicht zum Militärdienst zu melden, oder die Behauptungen von Nick Fuentes, dass „Amerika keine Republik mehr ist“ und dass „amerikanische Soldaten für die Juden kämpfen“, sind mehr als nur Meinungsäußerungen.



    • Orakel
      03. März 2026 07:55

      Sie tun mehr, als nur Demoralisierung zu verursachen und dem Feind Hilfe und Beistand zu leisten. Sie stacheln Soldaten direkt oder indirekt dazu an, sich ihren Befehlen zu widersetzen.

      Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir keine andere Wahl haben, als entschlossen zu handeln und sie zu verhaften.

      Genauso wie die japanisch-amerikanische Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs der Loyalität gegenüber dem mörderischen japanischen Regime verdächtigt wurde, das Amerika den Krieg erklärt hatte, haben diese Personen, darunter Jackson Hinkle und andere, im Gegensatz zu den meisten Japanern, die zu Unrecht unter Generalverdacht standen, bewiesen, dass ihre Loyalität den antiamerikanischen Kräften gilt. Daher ihr Aufruf zur Meuterei.

      Sie versuchen, das amerikanische Militär gegen die Befehle des Oberbefehlshabers aufzuhetzen.

      Wir müssen sofort handeln.

      Es gibt keinen anderen Weg.

      Sobald der Krieg gewonnen und die Bedrohung neutralisiert ist, können wir sie freilassen."



    • Orakel
      03. März 2026 09:58

      Sehe ich das richtig?

      Die Daumen runter bewfürworten KZs und Einschränkung der Meinungsfreiheit?

      Soviel zu nie wieder!



  27. Leo Dorner
    03. März 2026 07:19

    Eine gelungene Übersicht über den aktuellen Stand des clash of civilisations. Danke.



  28. Hr. Zyni
    03. März 2026 06:35

    Linke und Kleriker eint die Lust am Kniefall vor dem Gemusl. Die einen haben Gott durch Moral ersetzt, die anderen Moral durch Wellness. Da kommt ihnen ein Islam, der ungerührt dominiert, gerade recht: Endlich wieder Autorität ohne Sesselkreise für Apparatschiks oder Pfarrgemeinderäte.
    Die Linke hofiert das Fremde, weil sie das Eigene verachtet. Wer den Westen für eine Fehlkonstruktion hält, findet im strengen Gottesstaat das ersehnte Gegenmodell, Hauptsache, es widerspricht der liberalen Normalität. Der Kleriker wiederum beneidet eine Religion, die noch Gehorsam einfordert, während er selbst um Restbestände von Relevanz bettelt.
    Sie nennen es Respekt, meinen aber Unterwerfung. Aus Angst, intolerant zu wirken, applaudiert man der Intoleranz und verkauft die eigene Selbstaufgabe als höhere Tugend.



    • Cotopaxi
      03. März 2026 07:49

      Die lieben "Antifaschisten" wollen den tagtäglichen wahren Faschismus vor ihren Augen nicht sehen. Man könnte ja eine auf die Nase bekommen (bestenfalls).



    • pressburger
      03. März 2026 12:38

      Sozialismus und Islam haben gemeinsame ideologische Wurzeln. Verachtung des Individuums, die Überzeugung vor Freiheit muss das Kollektiv geschützt werden, die Masse der Gläubigen, hat einem Obersten Führer zu gehorchen, der Wille des Obersten Führer ist Gesetz. Viele in der Masse wollen gehorchen, Gehorsam gibt Sicherheit. Freiheit macht Angst.
      Alle Wünsche, durch Reformen, soll die Demokratie wieder aufleben, illusorisch und irreal.






Zwischen Lügenpresse und Fake News: Eine Analyse orf-watch.at Schafft die Politik ab Europa 2030 Börsen-Kurier (Bezahlte Anzeige) Academia kathtreff.org