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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die Sympathien für einen Minister

13. März 2026 02:18 | Autor: Andreas Unterberger
61 Kommentare

Jeder Finanzminister, der laut Nein zu sagen imstande ist, handelt fast immer richtig – auch wenn er zu etwas vernünftig Klingendem Nein sagt. Jeder Bundeskanzler, der sich einen Ja-Sager in die Himmelpfortgasse holt, handelt hingegen kurzsichtig. Freilich: Nur Nein zu sagen, ist zu wenig und manches Mal auch falsch. Zum Beispiel bei den Kosten für Energie, die sich durch den Irankrieg massiv verteuert hat. Da ist es einfach ungerecht und gefährlich, wenn der Staat durch die Mehrwertsteuer deutlich mehr verdient.

Es ist ungerecht, wenn der Finanzminister solcher Art zu einem Kriegsgewinnler wird und uns in Summe eine noch höhere Abgabenquote abnimmt, nur weil die Ölpreise international steigen. Das ist auch gefährlich, weil durch die höheren Mehrwertsteuerflüsse der ohnedies unvermeidliche neue Inflationsschub durch die neue globale Energiekrise mit allen weiteren negativen Folgen für die Wirtschaft noch verschärft wird. 

Es wäre daher völlig richtig, die Mehrwertsteuer auf die Energiepreise vorübergehend so weit und – nur! – so lang zu reduzieren, dass die Auswirkungen budgetneutral bleiben. Das wäre ganz eindeutig ein wichtigerer Beitrag im Kampf gegen die Inflation als die jüngsten Minimaßnahmen etwa im Bereich der Lebensmittelpreise. 

Völliger Unsinn wäre es hingegen, die Preise an den Tankstellen oder auf der Gasrechnung gesetzlich zu limitieren. Denn dann würden es die internationalen Verkäufer von Energieträgern sehr bald vorziehen, Gas oder Treibstoff in jene Länder zu liefern, wo sie bessere Preise bekommen und Benzin wäre zwar wie in vieleen Drittwletländern billig, aber nicht erhältlich. Eine solche Forderung kann nur einem Andreas Babler einfallen, der von wirtschaftlichen Zusammenhängen halt wirklich keine Ahnung hat.

Anders zu beurteilen ist es, wenn der Finanzminister zu einer Forderung "Nein" sagt, die das Budgetdefizit noch vergrößern wird. Da ist das "Nein" richtig, auch wenn das eine an sich mehr als berechtigte Bitte ist. Das gilt etwa für die dringenden – und in Wahrheit jahrzehntealten – Bitten der Wirtschaft, doch die Lohnnebenkosten zu senken, also jene Belastungen, die einen Arbeitgeber noch zusätzlich zum Lohn treffen. Diese sind wahrscheinlich das größte Wachstumshemmnis für Österreichs Wirtschaft und damit auch die künftigen Steuereinnahmen. Dazu gehören etwa die Beiträge zum Familienlastenausgleich, die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung oder die Kommunalsteuer.

Diese Lohnnebenkosten sind in Österreich deutlich höher als in den meisten konkurrierenden Ländern. Sie sind in der Vergangenheit von der Politik immer wieder erhöht worden – weil sie am wenigsten auffallen, wenn man soziale Wohltaten finanzieren wollte, und weil sie dennoch den Finanzminister nicht treffen. Weder sieht sie der Arbeitnehmer auf seinem Lohnzettel, noch der Konsument beim Einkauf. Und dennoch erhöhen sie sich automatisch mit jeder Lohnrunde.

Aber auch wenn scheinbar unsichtbar, so sind sie für alle Unternehmen folgenreich und reduzieren die Konkurrenzfähigkeit Österreichs. Denn in den Verkaufspreisen müssen sie ja sehr wohl untergebracht werden, will das Unternehmen nicht bankrott gehen.

Dennoch muss man dem Finanzminister Recht geben, wenn er sagt, man könne die Lohnnebenkosten nicht einfach aufs Budget schieben und dadurch die Verschuldung erhöhen. Also taucht dann immer das giftige Wort "Gegenfinanzierung" auf. Das klingt so, als ob man in einem Höchststeuerland noch mehr Steuern einheben wollte. Viel notwendiger wäre es, von "Einsparungen" zu reden, mit denen man das finanzieren könnte.

Mit diesen tut sich die Politik aber furchtbar schwer. Die derzeit oft genannte Neuorganisation des Gesundheitswesens wäre zwar sinnvoll, bringt aber am Ende des Tages eher wenige echte Einsparungen. Das Gleiche gilt für das Prinzip der Steuerwahrheit, also dass jede Körperschaft selbst das Geld von den Bürgern einhebt, das sie auch ausgibt. Das würde de facto die Einführung unterschiedlicher Zusätze zur Einkommensteuer pro Bundesland bedeuten und einen gewissen Spardruck auf diese ausüben. Das wäre zwar jedenfalls klug und gerecht, aber auch das bringt nicht allzu viel.

Die einzig echte und große Einsparungs-Chance liegt im Sozialbereich, in den üppigen Leistungen für Migranten und vor allem in den explodierenden Zuschüssen zum Pensionssystem, das durch das längere Leben der Menschen immer stärker unter Druck gekommen ist. Von Einsparungen beim Sozial- oder Pensionssystem will aber wiederum der Finanzminister nichts wissen. Das aber ist das große Verschulden des Markus Marterbauer. Er träumt im Hochsteuerland Österreich lieber von noch höheren Steuern. Damit würde er aber in Wahrheit gerade die besten Steuerzahler vertreiben. Damit verspielt sich Markus Marterbauer wieder sämtliche Sympathien, die er mit seinem "Nein" erworben hat.

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  1. Arbeiter
    13. März 2026 18:36

    Verehrte Undine, ich derpack die 50 Minuten oder so Video über den Epstein nicht. Wären nicht ein paar Sätze angebracht? Epstein als Mädchenhändler, kennt eh jeder, Epstein der Milliardär - muss er wohl sein, mit dem Namen, Epstein als Philantrop - wie Soros halt.....Epstein als Mäzen....ein paar Sätze bitte.
    Und zum Schluss ein Rätsel: Einstein, Epstein, Weinstein, Silberstein ---welcher von denen passt nicht in die Aufzählung?



  2. Schani
    13. März 2026 15:58

    Auch ein gelegentlich sympathischer Marxist bleibt ein Marxist!



    • pressburger
      13. März 2026 17:39

      1966, habe ich mich auf der Fahrt von Berlin nach Greifswald im Speisewagen, mit einem Offizier der Grenztruppen der NVA, längere Zeit unterhalten. War ein sympathischer Mensch.



    • Arbeiter
      13. März 2026 18:25

      Habe erst gerade gesehen, lieber Schani, dass Herbert Kaspar gestorben ist. Traurig.



  3. Undine
    13. März 2026 15:16

    "In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn etwas passiert, können Sie wetten, dass es so geplant wurde" (Franklin ROOSEVELT).

    Dann ist es wohl auch kein Zufall, daß Jeffrey EPSTEIN und sein unfaßbar dichtes und leider für die Welt so gefährliches Netzwerk das Weltgeschehen steuert. Besonders ernüchternd: Selbst die renommiertesten Zeitungen der USA LÜGEN "wie gedruckt"! Auch sie sind von Leuten aus EPSTEINS Netzwerk gesteuert!

    Folgendes Video läßt einem die Haare zu Berge stehen und man beginnt, die Zusammenhänge zu begreifen:

    "EXKLUSIVE RECHERCHE: Das System EPSTEIN"

    Bei Minute 10:55 scheint ein mir erst kürzlich bekannt gewordener Name auf: Der Österreicher und über viele Jahre EPSTEINS enger Freund; er wurde sogar in Epsteins Testament großzügigst bedacht.
    Sie können bei den im Video genannten Namen ergoogeln, welcher Herkunft sie sind. Zufälle gibt's!

    https://www.youtube.com/watch?v=ibcZvU-



    • Undine
      13. März 2026 15:20

      Der Name des österr. EPSTEIN-Freundes ist leider nicht mitgekommen:

      Prof. Martin NOWAK, Mathematiker und Biologe in Havard!



    • Undine
      13. März 2026 15:21

      https://www.youtube.com/watch?v=ibcZvU-KG1k

      PS: Ich habe kürzlich über den Fall "Prof. Martin NOWAK und EPSTEIN" ein Video gepostet, finde es aber leider nicht mehr!



    • Orakel
      13. März 2026 15:50

      Beim Eppstein bin ich heute vorsichtig!
      Sicher, jede Verbindung mit, zu ihm ist anrüchig und wohl auch ungesetzlich!

      Aber nicht alle Erwähnten hatten mit Sexskklaverei, Kinderhandel, Pädophilie bis hin zum Satanismus mit - ich drück es jetzt vorsichtig aus - Menschenopfern zu tun. Diese Punkte sind in meinen Augen
      die teuflischten Vorkommen im Zusammenhang mit dem Eppstein-Netztwerk!

      Ging natürlich auch um Einflußnahme, Geld mit allem was dazu gehört, Spionage, Erpressung .... auch schlimm, aber..........



    • Schani
      13. März 2026 16:02

      Das ist wieder eine Bestätigung Ihrer Weltsicht, Undine! Ein Mann von der Ostküste (Diktion J. Haiders), noch dazu mit eindeutigem Namen, läßt die Welt nach seiner Pfeife tanzen.



    • phaidros, aus gutem Grund
      13. März 2026 16:39

      Schani wandelt auf den Spuren des Grindigen.



    • Leo Dorner
      13. März 2026 17:10

      Es muß einen triftigen Grund geben, daß mich diese Dynastie nicht interessiert. Scheint ein sich selbst erklärender Grund zu sein.



    • Undine
      13. März 2026 18:10

      Werter @Schani, möglicherweise hatten Sie noch keine Zeit, das Video aufmerksam anzuhören. Da ich mich zum Lügen absolut nicht eigne, habe ich garantiert nichts Unrichtiges geschrieben, so viel ich weiß. Und ich verstehe auch nicht, warum es nicht gerne gesehen wird, wenn man die Wahrheit sagt. Diese ist aber anscheinend nur selektiv anzuwenden. Was es wiegt, das hat es! Warum müssen unbequeme Wahrheiten für alle Ewigkeiten unausgesprochen bleiben, nur weil sich der oder die auf den Schlips getreten fühlt? Sie lügen ja auch nicht, nur weil für manche Leute das, was Sie für die Wahrheit halten, unangenehm ist. Es ist mir ja auch gleichgültig, was Sie denken, und ich ordne Sie auch nicht in eine bestimmte Lade ein. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, werter @Schani.



  4. Gerald
    13. März 2026 11:54

    Gut beschrieben von AU.
    Das umzusetzen wäre die wichtigste Aufgabe einer "Wirtschaftspartei". Was machen denn Stocker und Hattmannsdorfer so beruflich? Denn ihren Job als Kanzler und Wirtschaftsminister machen sie offensichtlich nicht!



  5. Rupertus Meldenius
    13. März 2026 11:00

    Anfang August 1914, Ende August 1939....hurra, hurra, zu Weihnachten sind wir wieder zu Hause... Mitte März 2026....hurra, hurra, in drei bis vier Monaten sind wir wieder zu Hause....
    Es kam damals deutlich anderes, es wird diesmal noch viel deutlicher ganz anderes kommen! Die Zeichen stehen nicht auf Frieden.



    • Orakel
      13. März 2026 12:29

      Richtig, die Zeichen stehen nicht auf Frieden!

      Es geht nur äußerlich um Öl und Ressourcen und natürlich um die Demokratie!
      Das erzählen sie uns!

      Die Interessen dahinter?
      Es geht nur ums Geld, um die weitere Vorherrschaft des Dollars!

      Saddam wollte seine Öllieferungen nicht mehr in Dollar bezahlt haben und wurde im Namen der Demokratie gestürzt!
      Gaddafi wollte auf eine Gold gedeckte Währung umsteigen - Haider war diesbezüglich seiner Meinung - und wurde gestürzt!
      Iran, Russland mit den BRICS Staaten spielen da auch nicht mit und werden jetzt zuerst einmal bekriegt!

      Der Zionist Netanjahu ist wohl nur ein ganz bewußt ausgesuchter, bestens passender Akteur in diesem perfieden Spiel.
      Der Mann träumt von Groß Israel, der wird bis zum bitteren Ende kämpfen und er hat A-Bomben!

      Diese Kettenreaktion - Israel - Iran - Russland das ja hinter Persien steht - die möchte ich nicht erleben!



    • pressburger
      13. März 2026 17:48

      Die USA haben seit über 70 Jahren versucht Iran als regionale Macht zu verhindern. Ein Platz, der Iran aufgrund seiner Geschichte, seiner Kultur, seiner Grösse, zusteht. Die USA haben den Schah inthronisiert, dann geholfen Schah zu stürzen. Jetzt sind wir Zeugen des nächsten Versuchs Iran zu verhindern. Strategie der USA ?
      Weit gefehlt. Die Kräfteverschiebung hat bereits stattgefunden. Wäre fatal, würden die USA, mit Israel, Iran in eine Lage bringen, in der der Beistandsmechanismus anfängt zu greifen. Ende Juli 1914.



  6. pressburger
    13. März 2026 10:47

    Die ehemals bürgerliche Kreise, haben sich vom Wirtschaftsliberalismus, von der Marktwirtschaft abgewendet, ersetzten Liberal, durch Glauben an den Staat. Auf diesem abschüssigen Weg schreiten die orientierungslosen Bürgerlichen voran. Die Wegweiser, denen sich die Bürgerlichen folgen, zeigen in Richtung Planwirtschaft, Reglementierung, Bevormundung, Kollektivismus, das Ziel ist Sozialismus.
    Die linke Regierung macht keine Fehler, sondern sie folgt dem Drehbuch des marxistischen Klassenkampfes, in dem Enteignung zwingend vorgeschrieben wird.
    Die Enteignung, scheibchenweise fortschreitet. Getarnt bis jetzt, weil der zu Enteignende, es noch nicht merken soll. Wichtig, der zu Enteignende, soll weiter die Enteigner unterstützen. Noch wird er gebraucht, der noch Besitzende. Noch, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der ehemals Besitzende im Sumpf des Kollektivismus verschwindet.
    Die Bürgerlichen, nicht lernfähig. Was kann man von nützlichen Idioten sonst erwarten.



  7. Undine
    13. März 2026 10:33

    Wenn DAS eintritt, was durchaus im Bereich des Möglichen steht, wird es völlig egal sein, womit ein knallroter Finanzminister Österreich den Todesstoß versetzt, weil dann ohnedies kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Dann gnade uns Gott!

    Bei diesem Video ist mir das Blut in den Adern gefroren! Es würde das eintreten, was ich immer schon befürchtet hatte: Dank der Militärstützpunkte mit all dem höchst gefährlichen Drum und Dran der US-Besatzer Deutschlands wird wieder einmal DEUTSCHLAND das SCHLACHTFELD sein!

    "IRAN kündigt VERNICHTUNG der US-Basis RAMSTEIN in der BRD an! - MERZ zieht BRD in den IRAN-KRIEG!"

    https://www.youtube.com/watch?v=vitYCFtM9ow



    • Almut
      13. März 2026 14:17

      Undine *********************!
      Die Deutschen werden erst nachdenken, wenn ihnen die Bomben um die Ohren fliegen. Ich habe den Eindruck dass - so wie die Altparteien und die Regierung agieren - die BRD ein "Feindstaat" Deutschlands ist (Zitat Kolja Spöri).



    • Schani
      13. März 2026 16:06

      Umso mehr ist es nötig, den Iran weitgehend zu entwaffnen.



  8. Rupertus Meldenius
    13. März 2026 10:30

    Aus unerklärlichen Gründen führt in Sachen Explosion der Treibstoffpreise einen wesentlichen und zugleich hausgemachten Missstand nicht an. Es handelt sich um die vollkommen blödsinnige und aus Brüssel kommende CO2-Steuer. Wobei wieder einmal die ÖVP begeistert, hirnlos und jubelnd ihre schmierigen Finger im Spiel hatte, nur um den Giftgrünen Chaoten und der verlorenen und verdorbenen einen linken Unfug zu ermöglichen. SOFORT WEG MIT DIESER CO2-STEUER. Diese ist die heilige Kuh und das goldene Kalb der untergehenden EU. Freilich ändert sich das Klima, hat es immer getan und wird es immer tun, solange sich unsere blaue Kugel drehen wird. Mit dem nützlichen und lebensnotwendigen Gas CO2 hat das nichts zu tun, wobei sich die Konzentration über sehr lange Zeiträume durchaus deutlich ändern kann. Da ist aber nichts Menschengemachtes dabei!



    • Alois Eschenberger
      13. März 2026 11:02

      @rupert meldenius:
      *****"""""



    • Wyatt
      13. März 2026 11:34

      @rupert meldenius:
      ******
      ******
      Sie sagen es !



    • Gerald
      13. März 2026 11:57

      Absolut richtig. Dieser CO2-Steuer Mist gehört am besten SOFORT abgeschafft. Denn er ist hochtoxischer Sondermüll für die Wirtschaft, die dadurch einen erheblichen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem EU-Ausland hat.

      Der absolute Gipfel der Dreistigkeit ist aber die Grünen-Chefin Gewessler, die nun die hohen Treibstoffpreise kritisiert. Treibstoffpreise wohlgemerkt, die sie mit ihrer vertrottelten CO2-Steuer und dem fanatischen Beharren darauf, erst in diese Höhe geschossen hat.
      Wo sind denn nun die ganzen Grünen "Degrowth" und "Net Zero"-Fanatiker plötzlich hin? Alle plötzlich mucksmäuschenstill.



    • elokrat1
      13. März 2026 15:04

      @ Rupertus Meldenius ***
      Dafür sind unsere Polit-Marionetten zu feig. Die EU, im besonderen die Uschi, wäre sehr böse, wenn der "Green Deal", durch Österreich, um jahrzehnte verzögert wird und CO2 um 0,00000000 Prozent zunimmt.



  9. veritas
    13. März 2026 10:02

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    OT: Lex Pius Strobl.

    Die ORF Finanzdirektorin nannte Pensions-Rückstellung: 2,4 Millionen Euro!

    Hintergrund der Fehde zwischen Weißmann und Strobl ist dessen hohe Pensionsabfertigung, die der Ex-ORF-Chef nicht in dieser Höhe auszahlen wollte. Wie oe24 erfuhr, platzte im Stiftungsrat nun die "Pensions-Bombe": Finanzdirektorin Eva Schindlauer gab erstmals die Höhe der Pensionsrückstellung bekannt, die der ORF für Strobl gemacht hat. Demnach hat der ORF (damals Alexander Wrabetz) sagenhafte 2,4 Millionen Euro (!) für die Strobl-Pension rückgestellt. Laut ORF-Insidern soll der 69-Jährige demnach Anrecht auf eine jährliche Pension in sechsstelliger Höhe haben.

    Strobl, Gehalt 452.000 Euro brutto, hat vor, das Arbeitsgericht einzuschalten.

    Das nennt man Karriere: Vom Gendarmen zum Mitbegründer der Grünen und schlussendlich zum bestbezahlten Angestellten des ORF mit einer Pension, die selbst einer OENB zur Ehre gereicht.

    „Ist dies auch Wahnsinn, so ist doch Methode drin?



    • veritas
      13. März 2026 10:17

      p.s.: Eva Schindlauer sitzt auf einem grünen Ticket im ORF Vorstand. Gewessler wirkt nachhaltig.



    • sokrates9
      13. März 2026 10:19

      Frage- wiorklich keune Ahnung_ Was hat diesert strobl dem ORF gebracht? was ist seine Leistung?



    • Cotopaxi
      13. März 2026 11:42

      Der burgenländische Sozialhilfebezieher Pius St. muss schließlich für den Sohn, den er mit Eva Pölzl hat, vermutlich Alimente zahlen.

      PS: Was die an dem gefunden hat? Andererseits, es ist bekannt, dass Macht Männer sexy macht.



    • elokrat1
      13. März 2026 15:11

      Als grün-affiner wird Pius den größten Teil an bedürftige und Asylbewerber spenden. Gewessler wird das sicher einfordern, da bin ich ganz sicher!!



    • Schani
      13. März 2026 16:08

      Linke können eben den Kragen nicht voll bekommen.



  10. sokrates9
    13. März 2026 09:01

    Wenn jetzt der Benzinpreis steigt, Beisielweise von 1,50 auf 2, dann fallen für die Differenz von 50 cent Steuern an die Mattewrbauer nicht gehabrt hat uind auch nicht gegenfinazieren muß. Warum kann er die nicht zurücjkgeben?? Milchmädchenn für Journalisten gesucht!



    • Schani
      13. März 2026 16:12

      Sie verstehen das nicht. Wenn ein Unternehmer durch Preissteigerungen zu Geld kommt, heißt das Bereicherung. Unmäßige Zwangsabgaben (eigentlich Wegnahmen) durch den Staat nennt man Gerechtigkeit.



  11. Whippet
    13. März 2026 08:58

    OT, weil ich gerade Express TV hörte: Vielleicht sollte man den ORF tatsächlich zum Naturschutzgebiet erklären. Als größte Schlangengrube Österreich - möglicherweise sogar Europas - wäre er ein einzigartiges Biotop. Dort schlängelt sich alles durcheinander: Intrigen, Parteifreunde, Feinde im eigenen Lager und erstaunlich viele giftige Zungen. Man müsste nur ein Schild aufstellen: „Betreten auf eigene Gefahr – hier wird nicht gesendet hier wird gezischt.“



    • Postdirektor
      13. März 2026 09:10

      @Whippet

      Ja.
      Und das Schlimmste ist, dass die Schlangen aus dieser Schlangengrube ihr Gift (als Moral und Wahrheit getarnt) auch flächendeckend über das ganze Land verspritzen und dafür von den Bürgern zwangsweise gefüttert werden müssen.



    • Leo Dorner
      13. März 2026 09:35

      Köstliche Beschreibung!



    • Leo Dorner
      13. März 2026 09:39

      Weil es aber Menschen sind, die sich als Schlangen herumschlagen müssen, ist das Mitleiden mit den Opfern des öffentlichen Schlachthofes unhintergehbar.



    • elokrat1
      13. März 2026 15:23

      @ Whippet ****+
      In Abwandlung zu "jedes Volk hat die Regierung, die es verdient", könnte man auch sagen, der ORF bildet die Charaktere ab, die in der Bevölkerung existieren, auch wenn es aufgrund der politischen ORF-Personalselektion, nicht zu 100% zutreffend ist. Es zeigt aber sicher, die Charaktere linker ORFler.



  12. Josef Maierhofer
    13. März 2026 08:21

    Der Mut und die Kettensäge von Milei fehlen, und auch die wirklichen Experten.

    Das Problem (nicht nur) unserer linken Regierung ist, 'dem Volk zu gefallen' und auf den nächsten Wahlsieg (nicht ohne machtpolitische und auch wirtschaftliche Hintergedanken) hinzuarbeiten, anstatt für das Volk zu arbeiten, und Angst vor dem Volk zu haben und daher Demokratie zu scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

    Die Probleme eines zu großen Teils des Volkes sind die Mediengläubigkeit, 'Staatshörigkeit', der Opportunismus, den zu wählen, der das meiste vorlügt vor den Wahlen (von dieser Sorte kenne ich viele), das Desinteresse, der Egoismus, etc.

    Sokrates, 'ich weiß, dass ich nichts weiß', beschreibt eigentlich präzise unser Expertentum bis 'Experten-dumm'.

    Ich möchte unser Zusammenleben eher auf die moralische Ebene heben, auf die ethische, auf die demokratische, dorthin, wo die Mehrheiten der Parteien eher in den Hintergrund treten und eher der Beitrag jedes einzelnen in den Vordergrund. >



    • Josef Maierhofer
      13. März 2026 08:33

      > Ich möchte das Zusammenleben eher auf der Ebene einer verantwortungsvollen Freiheit sehen.

      Das, was wir derzeit vor uns haben, kann man längst nicht mehr als Demokratie bezeichnen, leider.

      Mutige Politiker werden ausgegrenzt und 'ausgegrunzt' bis 'verunfallt' bei uns, mutige Rechtsexperten werden ihrer Ämter enthoben und in den Tod getrieben, mutige Journalisten werden entlassen, aber wohin führt alles 'Mainstream' oder 'willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein' ?

      Die Wahrheit ist wohl, zu viele Österreicher haben keine Arbeit sondern eine 'Parteibuchposition', diese sind offenbar die einzigen mit einem Lohn und einer Pension, wovon man leben kann. Das heißt eine immer kleiner werdende Menge an arbeitenden Menschen muss einen immer größer werdenden 'Apparat' füttern und das inzwischen deckt nicht einmal mehr die Zinsen der Kredite, die 'der Staat' für (gegen) uns genommen hat um als 'Geber' dazustehen.

      Wir haben ein Ausgabenproblem.



    • sokrates9
      13. März 2026 08:51

      Völlig richtig! An der Spitze steht aber die völlig verrückte EU die uns voll dominiert und von desadtrösen Laien geführt wird. Österreich traut sich da niccht einmal die Faust in der Hosentasche zu ballen!Corona, Energie, Klima alles heinige Kühe der Eu! Wir hatten 40 jährigen Gasvertrag mit Preiswerten Gas von Ruißland. Wo ist der hingekommen?



    • Postdirektor
      13. März 2026 09:14

      @Josef Maierhofer

      ************************



    • carambolage
      13. März 2026 10:05

      Was will man, wenn dann solche linksextremen "Experten" wie den Schulmeister erklären, noch mehr Geld auszugeben und Steuern erhöhen.



  13. eupraxie
    13. März 2026 08:09

    Ich halte den Begriff "Kriegsgewinnler" in diesem Zusammenhang für den Staat - und auch für ein Regierungsmitglied - für unpassend.

    Die nächsten "Kriegsgwinnler" sind dann vielleicht die Firmen, die in der UA hoffentlich den Wiederaufbau ermöglichen. Die machen Gewinne - oder dürfen die das dann nicht? - aus den Folgen eines Krieges.
    Wenn der Sohn oder Enkelsohn dann von den dort erhöhten Diäten profitiert, ist das dann was völlig anderes.



    • sokrates9
      13. März 2026 08:53

      Was soll der Wiederaufbau der Ukraine wo wir uns sanieren werrden? Die Ukraine ist ein korruptet Pleitestaat, in dem wir alles selber finanzieren müssen. Kein Cent in die ukraine - da können wir früher Österreich zum Paradies machen!



  14. Hr. Zyni
    13. März 2026 06:54

    Die Nachricht, dass der Finanzminister mit der Ebsenzählermine zu den beliebtesten Politikern des Landes zählt, sagt weniger über seine Genialität als über die erstaunliche Indolenz der Österdodeln. Marterbauer predigt die alte Umverteilungsliturgie eines Piketty, geschniegelt im akademischen Gewand : Reichtum sei verdächtig, Erfolg unmoralisch und der Staat Robin Hood.
    Das klingt im Hörsaal nett und im Wahlkampf lieb – nur leider produziert Umverteilung keinen Wohlstand sondern Bürokratie. Der Staat wird dabei nicht zum barmherzigen Samariter, sondern zum Räuber.
    Dass viele Wähler darauf hereinfallen, ist weniger ein Zeichen von Bosheit als von Naivität: Man glaubt, der Kuchen wachse, wenn man ihn öfter anschneidet. In Wahrheit bleibt er immer gleich groß – nur die Stücke werden kleiner und der Staat aufgebläht.



    • queen consort
      13. März 2026 07:37

      Ja, leider gibt es immer noch eine erkleckliche Menge an Össis die glauben, die Regierung meine es gut mit ihnen und nur Umstände würden sie hindern, das Füllhorn über Österreich auszugießen. Schuld daran sind die Medien wie ORF und Co, die den Österreichern keinen reinen Wein mehr einschenken, wie noch vor 20 Jahren. Sie lügen und bügeln glatt und bauschen auf - man erkennt es daran, wie viele Österreicher, die keine Ahnung von Englisch noch von Weltpolitik haben, zu wissen glauben, dass der Trump hassenswert ist und der Stocker liebenswert sei. Pfui Teufel! Die MsM sind die größten Verräter, mehr noch, als die Politiker.



    • elokrat1
      13. März 2026 07:48

      @ queen consort
      Gesten in einer „Diskussion“ mit 5 Bekannten: Putin, Trump, Orban, Kickl, Hafenecker, alles A- Löcher, Stocker, Marterbauer, Sporrer sehr gut, Babler könnte besser sein. Noch weitere Fragen??



    • Wyatt
      13. März 2026 08:06

      elokrat1
      ...da sieht man, dass der ORF ganze Arbeit leistete, nicht auf die "Quote" kommt es an, allein auf die vom System her erwünschte Meinung im "Volk"!



    • sokrates9
      13. März 2026 08:56

      So nebenbei wurde auch gezeigt wie wir den korrupten ORF mit dem ganzen Intrigantenstadel finanzieren!



  15. schmecks
    13. März 2026 06:38

    "Gegenfinanziert" nicht allein schon die ORF-Pruvatisierung die llängst überfällige Lohnnebenkostenentlastung ?
    Nicht skurril, dass wer' auch immer, trotz Krieg und Not noch
    wagt, den ORF mit Zwangsgebühren beizubehalten ?

    Jetzt, da sich dieser Mediensaurier als Laufhaus decouvriert hat ?

    Nicht längst geboten, die Kanäle freizumachen für nützlichere Sachen ?r

    Z.B. für ein Internet, das zur zuverlässigen Steuerung selbstlenkender Kfz zur Verfügung steht ?



    • sokrates9
      13. März 2026 08:58

      Perfekte Formulierung! :-)
      ....Jetzt, da sich dieser Mediensaurier als Laufhaus decouvriert hat ?



  16. Whippet
    13. März 2026 05:46

    Gestern saß ich bei meinem Friseur - ein gewöhnlicher Termin zum Haareschneiden. Was mich stutzig machte: es war 16:00 Uhr nachmittags und das Geschäft war leer. Ich sprach ihn darauf an. Er zuckte mit den Schultern und sagte: „Diese Woche habe ich schon rund 2000 € weniger Umsatz. Die Leute haben Angst vor den steigenden Benzinpreisen und halten ihr Geld zusammen.“ Solch kleine Szenen zeigen, wie sich politische Entscheidungen in der Realität auswirken. Wenn ein Friseur am Donnerstagnachmittag ein leeres Geschäft hat, dann ist das kein abstraktes, wirtschaftliches Problem. Es ein konkretes Signal, dass viele Menschen beginnen, vorsichtiger zu werden.



    • pressburger
      13. März 2026 10:21

      Die Krisen Spirale dreht sich nach unten und zieht unerbittlich immer mehr und mehr mit. Fortsetzung, die Frau des Frisörs, halbiert das Einkaufsbudget, gibt nur die Hälfte aus wie bisher.
      Wen trifft es als nächsten ?



  17. rowischin
    13. März 2026 03:24

    Weder ist Herr Marterbauer sympathisch. noch hat er recht mit seinem Nein. Weder zur Senkung der Mineralöl-, CO2-, Umsatzsteuer. Auch beim Nein zu den jahrelangen Forderung zur Senkung der Lohnnebenkosten hat er nicht recht. Denn der Motor einer Volkswirtschaft sind die Unternehmen, wenn es diesen gut geht,geht es dem Staat und seinen Bürgern gut. Die sog. Finanzierung der Lohnnebenkosten könnte mit der Durchforstung des Fördertopfes finanziert werden. Nur diese Regierung scheut Reformen. Warum, weil sie keine Expertise besitzt.



    • eupraxie
      13. März 2026 07:09

      Warum: Weil sie Angst vor Wählerverlusten hat - wie jede Partei, wenn diese unangenehme Maßnahmen setzen oder heiligen Kühe - auch gemachte mit Hilfe des Volkes - antasten will.



    • elokrat1
      13. März 2026 07:40

      @ eupraxie
      Warum sollten Steuersenkungen, wie von rowischin gefordert, zu Wählerverlusten führen?



    • eupraxie
      13. März 2026 08:00

      @elokrat 1: Lesen Sie die letzten beiden Sätze von rowischin, dann noch mal meine Aussage.



    • rowischin
      13. März 2026 08:43

      @eupraxi:mit solchen Politikern kommen wir nicht weiter, nur näher an den Abgrund. Wer braucht diese?



    • rowischin
      13. März 2026 08:44

      @eupraxi:mit solchen Politikern kommen wir nicht weiter, nur näher an den Abgrund. Wer braucht diese? Im Pragmatikus ist alles aufbereitet



    • pressburger
      13. März 2026 17:54

      Eine antimarxistische Position bezogen. "Der Motor einer Volkswirtschaft sind Unternehmen", das behauptet der gesunde Menschenverstand, aber kein Marxist. Der Motor der Gesellschaft ist die Partei. Den die Partei hat nicht nur immer Recht, sondern die Partei verfügt über alle Rechte.






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