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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die Neidgenossen

14. März 2026 01:13 | Autor: Andreas Unterberger
72 Kommentare

 "Fünf Prozent der Österreicher gehört so viel wie den anderen 95 Prozent." Ja, das ist wirklich Gift für die Demokratie – aber nicht diese angebliche Verteilung von Eigentum, sondern die Tatsache, dass führende Politiker des Landes daraus einen Skandal machen, dass sie daraus die Berechtigung zur Umverteilung ableiten, dass sie unter diesem Vorwand den Leistungsträgern in diesem Land noch mehr rauben wollen für einen ineffizienten Staat, für ein Pensionssystem, das ohne grundlegende Änderungen zwangsläufig gegen die Wand donnert.

In Hinblick auf Österreich sind solche Statistiken besonders absurd. Denn da gehört 45 Prozent der Familien zum Unterschied von anderen Ländern nicht die Wohnung, in der sie leben – obwohl sie darin durch den Mieterschutz bequem wie ein Eigentümer leben. Aber mangels Eigenheims haben sie eben wenig Eigentum. Das Gleiche gilt für die Altersvorsorge: Anderswo besteht diese zum guten Teil in angesparten Werten; die Österreicher hingegen sind durch hohe Steuern und Sozialabgaben auf ein wackeliges staatliches Pensionssystem angewiesen, das – siehe etwa Griechenland – genauso kollabieren muss, wenn die Wirtschaft des Landes kollabiert.

Solange man nicht diese Aspekte dazu erwähnt, ist die obige 95-Prozent-Statistik absurd. Sie zu politischer Demagogie zu verwenden, ist tief populistisch und schadet der Demokratie wie jede unberechtigte Hetze gegen eine Minderheit.

Noch mehr Schaden richten aber die Folgen an. Denn dieser Kampfaufruf heißt in den Ohren der jungen Menschen, von deren Dynamik und Fleiß unsere Zukunft abhängt: Es zahlt sich eh nicht aus, durch große Anstrengung um die Chance zu kämpfen, ein Vermögen aufzubauen; denn wenn das gelingt – was ja immer nur eine kleine Minderheit schafft –, dann kommt mit Sicherheit eine Partie Neidgenossen, macht dich herunter und will dir das Erworbene wegnehmen.

Eine weitere schlimme Folge: Jene wenigen, die es geschafft haben, werden – ohne das unbedingt laut zu verkünden – umso öfter Wege suchen, um ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen, ins Ausland zu retten, je öfter sie solche Attacken hören.

Tatsache ist auch, dass die großen Familienvermögen in Österreich fast alle erst nach dem Krieg irgendwann von Null aufgebaut worden sind, dass da keine Riesenerbschaften dahintergestanden sind – egal wie sie heißen: Swarovski oder Glock, Mateschitz oder Graf.

Oder anders formuliert: Noch kein Volk ist durch neiderfüllte Umverteilung reich geworden. Im Gegenteil.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Vernunft und Freiheit
    15. März 2026 10:38

    Selbst im Bereich des Wohnungseigentums hat China längst den ersten Platz in der Welt. Ich zitiere aus Keyu Jin: "The new China playbook": Sie dürfen beim ersten Satz Schmunzeln!

    "According to a "Shanghai Daily" survey of Chinese mothers with young daughters conducted in March 2010, 80 percent objected to their daughters marrying a non-homeowner. For all these reasons, it seems that everyone in China wants to own a house.

    The home ownership rate there is the highest in the world - more than 90 percent for the 276 million urban households, compared with 65 % in the US or 42 percent in Switzerland."



    • Vernunft und Freiheit
      15. März 2026 10:41

      Wenn ich mir die von rowischin geposteten Zahlen aus Graz so ansehe glaube ich, dass wir in Österreich den Sozialismus haben, den China vor 20 Jahren abgelegt hat.



  2. rowischin
    14. März 2026 20:18

    Eine Umfrage zum Ende des heutigen Tages. In Graz wurde, anlässlich der kommenden Wahlen, der Zuspruch zu den Parteien und der Bürgermeister abgefragt. Mit 31 % führt die KPÖ, danach kommt die ÖVP mit 20%, die FPÖ mit 18%, die Grünen mit 14 %, die SPÖ mit 8 %, und die Neos mit 8 %. Frau Kahr führt mit 43 % Zustimmung als Bürgermeisterin gefolgt mit 18 % von Hohensinner ÖVP.
    Was sagt man dazu. Ich geniere mich. Was sagt das einem? Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Sozialhilfeempfängern und Studenten. Pensionopolis ade.



    • Postdirektor
      14. März 2026 21:12

      @rowischin

      Danke, dass sie das gepostet haben! Ich wollte es auch gerade tun.
      Ja, so ist es, wenn die Politik alles tut, um ein Klientel heranzuziehen, das auf Kosten anderer ohne zu arbeiten ein schönes, gemütliches Leben führt. Je größer diese Schicht wird, umso mehr Zuwachs für die Linken (in Graz gleich die Urform, die Kommunisten, in Wien die Sozialisten).
      Wer dazu Beihilfe leistet, möge jeder selbst entscheiden…



    • Postdirektor
      14. März 2026 21:32

      @rowischin

      Bitte um Entschuldigung! „Sie“ gehört natürlich groß geschrieben.



    • rowischin
      15. März 2026 00:29

      @postdirektor:Wenn es so kommt, dann können sie in der jetzigen Konstellation so weiter machen wie bisher. Ein Horror.



  3. alfred99
  4. Undine
    14. März 2026 18:20

    Es gibt sie offensichtlich noch immer, jene naiven Sozis, die Neidgenossen, die es nicht kapieren wollen, daß SIE, die Arbeiter, die für einen Industriellen in dessen Fabrik ARBEITEN, wesentlich weniger Geld verdienen als ihr Arbeitgeber, der ja "nicht arbeitet", sondern für sich arbeiten läßt! Die Gewerkschaften tun das ihre!

    Daß Betriebsbesitzer häufig die Bewohner ganzer Ortschaften beschäftigen, die ohne diesen Betrieb Fahrten zu oft weit entfernten Arbeitsplätzen auf sich nehmen müßten, blenden die Neidgenossen aus.

    Daß Betriebsbesitzer häufig die Bewohner ganzer Ortschaften beschäftigen, die ohne diesen Betrieb Fahrten zu oft weit entfernten Arbeitsplätzen auf sich nehmen müßten, blenden die Neidgenossen aus.
    Die hohe Verantwortung eines Betriebsbesitzers blenden die Neidgenossen aus.



    • Undine
      14. März 2026 18:21

      PS: War es nicht einmal der brennende Wunsch der Linken, eine Einheitspension zu schaffen? Anscheinend sitzen aber schon zu viele Sozis, aber auch Schwarze und Grüne, im ORF und sonstigen Staatsunternehmen mit einer fetten Pension und sonstigen Benefizien. Um nur ein Beispiel zu nennen: Alt-BP Heinz FISCHER und Frau. Mit dem Geld, das das agile Pärchen vom Steuerzahler bekommt, könnten vermutlich 20 Familien erhalten werden. Was war / ist seine Leistung???



    • Undine
      14. März 2026 18:51

      Zur Sicherheit, damit ich nicht mißverstanden werde: Der erste Absatz ist satirisch gemeint! ;-)



  5. TeamUnstoppable_Andreas-Beate-Christian
    14. März 2026 17:55

    Ich habe einen Vorschlag für den ORF:
    Macht zum Nachfolger von Weismann bzw. Fr. Thurnher eine Künstliche Intelligenz zum Generaldirektor.
    Die kann niemanden sex. belästigen, arbeitet 24 Stunden /7 Tage, verlangt keine Gehaltserhöhung braucht keinen Urlaub, und antwortet auf jede Frage. Und kann sonst nicht erpresst werden(glaube ich).
    Einen Vorteil hätte es: Jene die immer vot KI warnen oder die KI als "halb so schlimm" abtun können aus erster Reihe mit dem Fortschritt im Bereich künstlicher Intelligenz als erstes österreichisches Testlabor fungieren. Sozusagen eine gesicherte Werkstatt in einer Kontrollgebung für KI. Die 700 Mio. im Jahr plus Milliarden Euro an Urheberrechte auf Filmmaterial und Dokumentationen über diverse Österreicher machen diesen Betrieb zu einem sehr rentablen wenn man vergisst dass diese horrend hohe Ausgaben haben seltsamerweise...
    Alternativ soll der ORF künftig seine Urheberrechte mit Puls/ATV, Servustv, Oe24, RTV und Co. teilen.



    • Vernunft und Freiheit
      15. März 2026 10:45

      Sehr guter Vorschlag. Da ja genügend Alternativen zum ORF bestehen könnte man nach 5 Jahren echte Praxiserfahrungen verwerten.

      Natürlich ist eine Schlüssel Frage, was man der KI als Ziele vorgibt. Da sollte man einfach "Objektivität" und "Neutralität" vorgeben. Das Ergebnis würde uns allen gefallen, den ORF Redakteuren vermutlich weniger.



    • TeamUnstoppable_Andreas-Beate-Christian
      15. März 2026 17:23

      Stimmt! Vielleicht kann man die RTR die Vorgaben für diese Parameter verfassen lassen, oder man findet andere Wege. Wie dem auch sei, wir als Gebührenzahler oder pitentielle Gebührenzahler müssten einmal im Jahr über die aktuellen Parameter informiert werden. Volksbefragungen werden ebenfalls eine Option den ORF demokratischer zu gestalten. Wobei ich ja denke, dass die Marke "ORF" ohnehin ruiniert ist. Der Blog von Andreas Unterberger aber auch ORF-Watch sind eine Goldgrube an Vorschläge wie man den ORF reformieren könnte. Bei Volksbefragungen dürfen aber nicht ala Wiener Volksbefragung nur wieder Suggestivfragen erfolgen sondern ausgewogene Antworten und Fragestellungen angeboten werden!



  6. pressburger
    14. März 2026 12:37

    "Einen Thron will ich mir auferbauen,
    Kalt und riesig soll sein Gipfel sein,
    Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen
    Und sein Marschall sei die düstre Pein !"
    Gedicht von Karl Marx, des Gründervaters des Sozialismus.
    Karl Marx, hat in seiner Lehre, der Ersatzreligion, Neid und Hass gepredigt
    Das Produkt des Marxschen Hasses und Neides, war die These vom Klassenkampf, als der Triebfeder der Geschichte, als Weg zum Gewaltherrschaft des Proletariats.
    Klassenkampf, der Kampf für Enteignung und Gleichheit, hat im Namen der Gleichheit, Millionen Menschen umgebracht.
    Das vorläufige Produkt des Klassenkampfes, liegt vor, bzw. herrscht über uns, Sozialismus, im Vollbesitz der Macht, Sozialismus als Vorstufe zum Totalitarismus.
    Der bisherige Weg in Richtung Sozialismus ist, durch die Unterstützung der Bürgerlichen, reibungslos verlaufen.
    Die Bürgerlichen sind Stützen des Sozialismus, Bürgerliche, die in einer Front mit den Sozialisten, die Gegner des Sozialismus, die Liberalen, bekämpfen.



    • Whippet
      14. März 2026 13:53

      Der persönlichen Ideologie solche Zeilen voranzustellen braucht keine weitere Erklärung.



    • Undine
      14. März 2026 18:30

      Beide Großväter von Karl MARX waren Rabbiner, also garantiert hochanständige Menschen. Hoffentlich mußten sie nicht erleben, daß ihr Enkel ein Taugenichts war, der sich von Freunden erhalten ließ und zum Gründungsvater des Kommunismus wurde, dem rund 120 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Umverteilung hatte, wie viele Menschen leidvoll erleben mußten, nicht geklappt.



  7. Rosi
    14. März 2026 10:49

    Das Problem ist der falsch verstanden und implementierte Demokratie Begriff.
    Es gibt kein System, das funktioniert, wenn nicht jeder Rechte UND Pflichten hat.



    • elokrat1
      14. März 2026 13:07

      @ Rosi
      Alles bestens aufgeteilt. Die Regierung / Politik hat alle rechte, die Bevölkerung hat alle Pflichten. (:-



  8. Leo Dorner
    14. März 2026 10:43

    Eine gefährliche Steigerung der Neidgenossen(schaften) sind die Denunziationsgenossen(schaften):
    Aber noch wehrt sich die (bisherige) Demokratie, beispielsweise in Deutschland mittels „MEME“ - „Meldestelle für Meldestellen“, wo man die Spitzel „unserer Demokratie“ melden kann.



  9. Arbeiter
    14. März 2026 10:43

    Buchempfehlung: "Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind." Kohlhammer Sachbuch, aktuell erschienen. Autoren: Ulrike Ackermann, Henryk m. Broder, Mathias Brodkorb, Monika Gruber und 8 weitere. Ein Genuss! Habe es in Achgut gefunden.



    • Wyatt
      14. März 2026 11:30

      In dem Buch „Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind“ berichten 14 Autoren von ihrer linken Vergangenheit – und der Wandlung ihres Denkens. Auffällig ist, dass viele von ihnen schreiben, sie selbst hätten sich gar nicht so sehr gewandelt, sondern die Gesellschaft oder auch die linke Bewegung...



    • Arbeiter
      14. März 2026 13:09

      Danke, Wyatt! Mich hat das Buch begeistert. Bin jetzt ungefähr bei der Hälfte. Der Thalia hatte es sogar auf Lager.



  10. Rosi
    14. März 2026 10:41

    Vielleicht ist das Bablers Art, seinen Eltern mitzuteilen, daß er den Heurigen nicht übernehmen möchte?
    (Sarkasmus !!!)



  11. brechstange
    14. März 2026 10:35

    Dazu arbeitet die EU mit ihren Genossen an einem Europäischen Vermögensregister.
    Wann sagen WIR STOPP!



    • pressburger
      14. März 2026 11:05

      Wer ist wir ? Wir, sind das die indoktrinierten, hirngewaschenen Wähler, die überzeugt sind, sie werden von einer konservativen Volkspartei regiert ?



    • sokrates9
      14. März 2026 16:31

      Wir haben gar nichts zu sagen und die volkspartei wird auch nicht gefragt!Wir leben im Zeitalter der Arroganz wo ohnehin die Führer alles wissen!Umsomehr freiut mich dass nun die große USA und Israewl gewaltig auf die Nase fliegen werden!



  12. Rosi
    14. März 2026 10:26

    Die Frage ist - 5 % welcher Ö er?
    Sind da die Pensionsfonds z.B. auch dabei ...



  13. rowischin
    14. März 2026 09:19

    Ich glaube unter der Regierung Faymann wurde die Erbschaftssteuer 2008 abgeschafft. Aber nicht ganz, denn bei Immobilienübertragungen wird eine Grunderwerbsteuer (gestaffelt, ab 0,5% bis 3,5%) fällig, und Schenkungen müssen angezeigt werden. Da kann eine schöne Summe zusammenkommen.Oder die Immobilienbranche kann sich freuen. An der Wiedereinführung wird politisch von Seiten der Sozis und Grünen gearbeitet. Das Ziel ist eine Gesamtvermögensteuer, auch von Seiten der EU. Wir in Österreich haben eh nur eine Steuerlast im Schnitt von 45 % zu tragen, da kommt es auf einige Prozente mehr nicht mehr an. (Sarkasmus)



    • MM
      14. März 2026 16:35

      Eine Steuerlast von 45 % hätt ich gerne...



    • MM
      14. März 2026 16:38

      ...und alles was darüber bei mir abgezockt wurde, hätt ich gern retour.

      Aber halt, dann wär ich endgültig reif für sozialistische Ausplünderungsbegehrlichkeiten.



  14. sokrates9
    14. März 2026 09:14

    österreich hat eine der höchsten Steuerquoten Europas! Da ist es doch logisch dass wir weitere Steuerbelastungen brauchen!Nur so können wir an 1.Stelle in einem Ranking kommen!



  15. Leo Dorner
    14. März 2026 08:54

    Morgensplitter aus dem Orient

    Die USA bombardieren Kharg Island, zerstören alle militärischen Anlagen (Abschuß-Rampen für Raketen und Drohnen usf.), lassen aber die Öl-Raffinerien unberührt. Trump appelliert an den Iran, alle Sperraktionen in der Straße von Hormuz einzustellen. Rußlands Angebot, das atomare Material der Mullahs nach Rußland zu verbringen, wird von den USA abgelehnt. Israel fordert die Evakuierung neuer Zielgebiete im Iran (Täbris usf.), um die Zivilbevölkerung zu schützen.-
    Ein Einmarsch in den Libanon wird erwogen, um die Hisbollah über die Grenze des Litani nach Norden zu vertreiben. - Die Hamas (!) appelliert an den Iran, alle Angriffe auf die Golf-Anrainerstaaten zu unterlassen. Die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien wurden ersatzlos gestrichen.

    Von „friedliebenden Plänen“ der Mullahs hat sich Trump nicht überzeugen können. Sein Urteil: persische Gottesstaat hatte Pläne, „den gesamten Nahen Osten zu übernehmen und Israel vollständig auszulöschen.“



    • Leo Dorner
      14. März 2026 08:55

      Die internationale Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu eskortieren, werde demnächst wieder möglich sein: die Marine des Irans sei extrem dezimiert.
      In einem Interview auf der Joint Base Andrews räumt er ein, daß die Kriegsziele der USA und Israels „ein wenig anders“ sein könnten. - Das CENTCOM konzentrierte sich nun auf die Operationen der neuen B-2-Bomber. - Die Mullahs haben unlösbare Probleme beim öffentlichen Herzeigen ihres neuen Führers.

      Mit einem Wort: das Tauerspiel von Damaskus, als der syrische Schlächter (gemeinsam mit Lawrow) die Obama-Unterhändler Kerry und Pelosi über den Tisch zog, wird sich nicht wiederholen. Und auch die Dummheit des damaligen Vatikan-Papstes, eine regierende Massen-Mörder-Clique durch eine „globale Gebetswoche“ unter Kuratel zu stellen, scheint gebannt zu sein, - nach jetzigem menschlichen Ermessen.



    • sokrates9
      14. März 2026 09:06

      bin froh dass der Kriegsverbrecher Nethanjahu in irgendeinem Bunker weiter an seinem Großisrael arbeiten darf! Die 90 Mio Iraner sind ja eh vor der Kapitulation!



    • Orakel
      14. März 2026 09:31

      Sokrates - ist mir inzwischen zu blöd des Dorners Beiträge zu kommentieren!
      Ich hab festgestellt er glaubt wohl noch ans Christkind und die Märchen, mit denen ihn die MSM tagtäglich berieseln - heute besonders die 1001 Nacht Märchen aus Syrien!



    • mirnichtegal
      14. März 2026 09:59

      Und was hat das jetzt mit "Die Neidgenossen" zu tun?



  16. Politicus1
    14. März 2026 08:30

    Ein ebensolcher Unsinn ist es, immer nur einzelne Steuern international zu vergleichen.
    Ja, es mag schon sein, dass in anderen Staaten Erbschaften hoch besteuert werden, und dass bei uns die Grundsteuer zu niedrig ist.
    Entscheidend, und zum Vergleich geeignet ist aber immer nur eine Betrachtung der GESAMTEN Steuerbelastung im Leben - und beim Tod - eines Bürgers.



  17. rowischin
    14. März 2026 08:27

    derStandard.at
    https://www.derstandard.at
    Fiskalrat-Chef Badelt will Arbeit mit Erbschaftssteuer entlasten. Er möchte mit einer vernünftigen Erbschaftssteuer und vernünftigen Erhöhung der Grundsteuer die Entlastung der Lohnnebenkosten damit finanzieren. Der Opatrick bei Badelt das Wort "vernünftig" und seine Stellung im Fiskalrat. Seine Äußerungen sind mir schon lange suspekt, ein Wolf im Schafspelz.



  18. elokrat1
    14. März 2026 08:25

    Neid und Missgunst sind die voranginge negative Eigenschaften der linksdrehenden. In dieser Regierung sind es die Roten Genossen & Genossinnen, in der vorherigen Regierung waren es die GrünInnen. Ferdinand Lacina, ein weitblickender SPÖler, hat aus guten Gründen die Erbschaftsteuer abgeschafft, die kleinkarierten SPÖler möchten diese wieder einführen.

    Gericht bewilligte Exekutionsantrag
    Babler bezahlte für sein schmuckes Haus in Traiskirchen, in der er Bürgermeister war, drei Mal in Serie die Abfallwirtschaftsgebühr nicht, also ein vorbildlicher SPÖler!

    Im Zusammenhang mit dem Flüchtlingslager in Traiskirchen hat Babler mehrfach die Unwahrheit gesagt, wie Hr. Schabhüttel in mehreren Gastbeiträge in diesem Blog geschrieben hat. Einer davon:
    https://exxpress.at/meinung/franz-schabhuettl-der-unheilvolle-fluechtlingskoordinator/



  19. Whippet
    14. März 2026 08:24

    Nicht danz OT: Die Benzinpreise steigen, aber keine Sorge: laut Stocker und Hartmannsdorfer steigen sie künftig nur mehr dreimal pro Woche. Das ist wohl so, als würde ein Taschendieb ankündigen, er greife uns nur an drei Tagen in der Woche in der Brieftasche. Diese Absurdität, diese Frechheit, wird als Entlastung verkauft. Ich fasse das alles kaum mehr. Diese Politelite muss das Wahlvolk für komplett verblödet halten, wenn sie glauben, man würde diesen Hohn als Hilfe verstehen.



    • rowischin
      14. März 2026 08:35

      Nein, nicht das Volk ist verblödet, die durchschauen den Blödsinn. Unsere Granden sind die Blöden, weil sie daran glauben.



    • Outback
      14. März 2026 08:48

      Und die grenznahen Tankstellen in Slowenien machen das Geschäft ihres Lebens. Eine Stunde Wartezeit um zu tanken!



    • sokrates9
      14. März 2026 09:09

      Das wahlvolk glaubt dieser Regierung! Jetzt wird darauf huingewiesen dass 900g Schokolade so viel kosten wie früher 1000, 3x die Woche nur Benzinpreiserhöhung - das wird die Inflation senken!Aber 45% der Wähler glauben das!



    • Orakel
      14. März 2026 09:33

      Meine Bank hat mich zu einem Abendvortrag mit Hattmannsdorfer eingeladen - ich hab mich sehr bedankt - und abgelehnt!



    • pressburger
      14. März 2026 11:13

      Es kommt nicht darauf an, was ein Blödsinn, oder eine Lüge ist, sondern, wie der Betrug dem Betrogenen, als Wohltat vermittelt wird.
      Das ist der Zeitpunkt, an dem die Regierung ihren ORF in Position bringt.



    • Undine
      14. März 2026 18:38

      Aber @Whippet, dafür wird doch die Butter um 5 Cent billiger! Ist das etwa nichts?



  20. rowischin
    14. März 2026 08:12

    Die Sozis bauen propagandistisch schon vor, indem sie immer wieder, bei jeder Gelegenheit, das Thema hervorholen. Denn sie glauben, dass sie nach der nächsten Wahl an 1. Stelle stehen werden. Dann geht es los mit den Vermögenssteuern und dem Umverteilen. Gestern konnte ich ein Gespräch bei einem Baumarkt mithören. Eine Schülerin 18, 19, Jahre alt, erzählte ihrer Patentante, dass sie als Prüfungsthema einen Artikel aus dem "Standard" mit dem Thema Erbschaftssteuer hatte und was man Gutes mit den Einnahmen damit machen könnte. Ergebnis: Sie befürwortete die Erbschaftssteuer mit den Sozi-Argumenten, die Patentante widerlegte, Gott sei Dank. Schlußendlich habe ich mich dann noch zugeschaltet. Man sieht wie in Schulen die Schüler links erzogen werden. Man weiß es, dass es schon in den Kindergärten damit beginnt. Mein Neffe. ein Grüner, wurde auf der Hochschule sozialisiert. Von unserer Familie hat er es nicht. Und das ist nicht mehr wegzubekommen.



  21. Whippet
    14. März 2026 08:04

    Die Republik der Neidgenossen: Der älteste politische Geschäftsidee der Welt, man erklärt Erfolg zum Problem und Umverteilung zur Lösung.
    Wer etwas aufgebaut hat, gilt als verdächtig. Also wird geschnitten,, besteuert und umverteilt, bis alle gleich wenig haben. Das nennt man Gerechtigkeit. Herr Babler und sein Wirtschaftsministergenie scheinen dieses Modell mit bemerkenswerter Hingabe zu studieren. Noch nie ist ein Land durch Neid reich geworden, aber politisch lässt sich damit erstaunlich bequem Stimmung machen.
    Die anderen in der Regierung? Der ÖVP und die NEOS stehen daneben wie Statisten, nicken pflichtbewusst, während der Applaus für die nächste Neiddebatte geprobt wird. Noch nie ist ein Land durch Neid reich geworden. Bravissimo, Herr Babler, so ruiniert man Wohlstand mit moralischen Beifall!
    Ich kann nur hoffen, dass diese Regierung vorher abgewählt wird, bevor sie ihren Feldversuch am Wohlstand des Landes endgültig vollendet.



    • Postdirektor
      14. März 2026 08:28

      @Whippet

      Ich hoffe mit Ihnen. Nur bin ich skeptisch, dass die FPÖ die 50 Prozent Hürde schafft, um den Linksblock vom Regieren abzuhalten.



    • Outback
      14. März 2026 09:00

      @ Whippet und Postdirektor
      Leider sehe ich bei den überwiegenden ORF-hörigen Sympathisanten keine erforderliche Mehrheit von Wählern, die dass bewerkstelligen könnten.



    • pressburger
      14. März 2026 11:23

      Regierung, abgewählt ? Kommt darauf an was man unter einer Regierung versteht. Eine linke Regierung, so wie sich die Situation präsentiert, wird es auch in der Zukunft nur linke Regierungen geben, kann aus verschiedenen linken Parteien gebildet werden.
      Das gleiche Ergebnis - linke Regierung.
      Die FPÖ hat ein Wähler Potential von 40, höchstens 45%. 60% der Bevölkerung sind vom Staat abhängig, vom Staat angestellt, profitieren vom Staat, oder sie sind staatshörig, weil aus Überzeugung Befürworter der sozialistischen Diktatur. Diese Mehrheit wird nie die FPÖ wählen.



  22. Pennpatrik
    14. März 2026 07:29

    Da gibt es ein interessantes Argument:
    Herr Babler hat ein größeres Vermögen als das zusammengerechnete Vermögen von 30% der ärmsten Prozent der Bevölkerung.

    Weil ca.1/3 der Bevölkerung kein oder ein negatives Vermögen hat. Dieses Deppenargument ist dasselbe wie "Jeder Tote ist einer zuviel". Das einzige, was dagegen hilft, ist, aufzuhören, sich mit Idioten zu beschäftigen.



    • elokrat1
      14. März 2026 08:17

      @ Pennpatrick ***
      Babler, dieser Typ sollte tunlichst still sein. Der Traiskirchner SPÖ-Bürgermeister Babler hatte nicht nur zwei Einkommen der Gemeinde, sondern auch als Vorstandsmitglied des Wasserleitungsverbands ein weiteres Einkommen.



  23. Josef Maierhofer
    14. März 2026 06:20

    Der ehrliche Kapitalismus ist ein Segen. Das Streben, das Verantworten, das Arbeit erzeugen und Arbeit geben, es kann auf vielfältige Art erzeugt werden. Jedenfalls sind es enorme Anstrengungen.

    Ja, der strebsame Unternehmer arbeitet ein vielfaches dessen, wofür ein Mitarbeiter für das gleiche Gehalt bekommt, er haftet nicht nur für die eigenen Fehler, sondern auch für die seiner Mitarbeiter. Österreich sollte die wenigen noch verbliebenen Unternehmer hegen und pflegen, damit nicht die gesamte Arbeit abwandert und wir ein Staat der Arbeitslosen werden, was wir ja im Augenblick ja tatsächlich immer mehr werden. Ich weiß es selbst, ich hatte bis zu 4500 Arbeitsstunden pro Jahr als Unternehmer.

    Wenn die Babler SPÖ wieder einmal von Vermögens- und Erbschaftssteuern spricht, dann ist das genau das, worüber Dr. Unterberger schreibt, die Kriminalisierung von Leistung und Arbeit.

    Seit in unseren Schulen das Leistungsprinzip abgeschafft wurde, kommen nur noch 'AMS-Doderl' 'auf den Markt', >



    • Josef Maierhofer
      14. März 2026 06:31

      > Arbeitsmarkt kann man das ja nicht mehr nennen.

      Für die Gewerkschaften bedeutet Arbeit Sozialromantik, von Kur, Amtswegen, 'Pimperlkrankenständen', Tachinieren und dessen Finanzierung durch den Arbeitgeber, 'gute' Lohnabschlüsse, usw. usf. Für die sind Unternehmer kriminelle Ausbeuter, die doch tatsächlich Arbeit verlangen für den viel zu hohen Lohn, den sie zahlen müssen.

      Arbeitgeber haben Arbeit zu vergeben, die die Gewerkschaften vertreiben aus Österreich, Arbeit und Unternehmen werden bekämpft, bis bestreikt und ruiniert.

      Noch was kommt aus unseren inzwischen leistungsfreien Schulen, eine Politikergeneration, die Leistung und Unternehmertum nicht mehr versteht, die nur 'Vermögen' sieht, das bei Wirtschaftskrisen nötig wäre. Dieses Vermögen will diese Politikergeneration besteuern, sprich umverteilen, in der Krise fehlt es dann.

      Alles, was der Staat seinen Bürgern wegnimmt, fehlt, alles, was er tut, dass seine Bürger Arbeit haben, wäre gut. Derzeit sind wir weit weg davon.



    • Postdirektor
      14. März 2026 08:33

      @Josef Maierhofer

      *******************



    • elokrat1
      14. März 2026 08:56

      @Josef Maierhofer
      ***************
      Die Neidgenossenschaft in der österreichischen Bevölkerung wird dem wahrscheinlich zustimmen. Die ÖVP wird, wie die CDU in Deutschland, im Liegen umfallen. Die weitsichtigen Schweizer haben kürzlich eine Erhöhung der Erbschaftsteuer abgelehnt. Sie wissen, dass die Reichen Arbeitsplätze und dadurch den Wohlstand sichern!

      Konkret stimmten am Sonntag 78,3 Prozent gegen den Vorschlag der Jungsozialisten (Juso), eine Steuer von 50 Prozent auf Erbschaften ab 50 Millionen Franken (53,66 Mio. Euro) zu erheben.
      https://www.trend.at/politik/schweizer-stimmen-gegen-reichensteuer



    • Outback
      14. März 2026 09:03

      @ Josef Maierhofer
      auch von mir **********



    • pressburger
      14. März 2026 11:25

      Ausgezeichnet**************************



    • Undine
      14. März 2026 18:46

      @Josef Maierhofer

      **************
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  24. Hr. Zyni
    14. März 2026 06:19

    Die Republik hat einen Neo-Feudalismus hervorgebracht: keine Grafen und Barone (laut SPÖ verboten), sondern Edelrentner mit Dienstwohnung und Zusatzpension. Während der gemeine Zahldodl bis zur letzten Bandscheibe schuften soll, ziehen sich die Granden von Nationalbank, ORF, Arbeiterkammer und Gebietskasse in ihre alimentierten Altersbiotope zurück.
    Es heißt redlich erworbene Pensionsansprüche, doch es gleicht einer staatlich garantierten Dividende auf jahrelanges Sesselfurzen. Früher legitimierte sich die Aristokratie durch gottgegebene Erbfolge, heute genügt ein Frühstücksdirektorat in einer Tintenburg.
    So entsteht eine höfische Ökonomie: unten der zahlende Pöbel, oben die Abcasher mit Titeln, Ämtern und Diäten. Die Republik predigt Gleichheit und praktiziert Versorgung, allerdings nur für jene, die mit Parteibuch und Analakrobatik die Karriereleiter hinaufgefallen sind. Der neue Adel baut keine Paläste, sondern Pensionsansprüche.Und wir Steuerschafe sind die geschorenen Leibeigenen.



    • Outback
      14. März 2026 08:44

      Punktgenau, Herr Zyni. Brandaktuell hiezu die Aussage von Herrn Peter Westenthaler: "Der Pensionsvertrag von ORF-Manager Pius Strobl ist für den Stiftungsrat der „Skandal im Skandal“". Siehe den Lesetipp vom 13. März 2026 17:51.






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