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Gastkommentare

Die Enteignungspolitik

14. März 2026 12:59 | Autor: Josef Stargl
5 Kommentare

Die zahlreichen Antiliberalen und Antimarktwirtschaftler (in allen Parteien) agieren permanent gegen einen liberalen Rechtsstaat, gegen die individuelle Freiheit, gegen das Privateigentum und gegen eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftsordnung (Unternehmerwirtschaft).

Es ist ihnen gelungen, eine (europäische) "Juristokratie" (moralisierende Tugendwächter als Gesetzgeber/Entmachtung der gewählten Legislative), ein immer mehr zentralisiertes Eurokratien, eine staatsschuldenorientierte Geldpolitik der EZB (Entschuldungspolitik und Enteignungspolitik/ expansive Geldmengenvermehrung, Inflationspolitik, negative Realverzinsung) sowie eine gewaltenteilungsfreie und verparteipolitisierte Günstlingsordnung mit immer mehr Zwangsumverteilung und einen Rundum-Vollkasko-Versorgungsstaat auf Pump (mit offenen Grenzen) zu etablieren.

Die Desinformationsexperten der Bewusstseins- und Gesinnungsbildungsindustrie verschweigen und verschleiern den EZB-Geldsozialismus, die Enteignung von Konsumenten, von Sparern, von privaten und von betrieblichen Altersvorsorgern, von Sozialversicherungspensionisten (Aufwertung mit Fixbetrag, Verzicht auf Inflationsanpassung mit Langzeitfolgen) und von Steuerzahlern sowie die Zwangsumverteilung von Geld- und Sachvermögen.

Das "Weginflationieren" von Staatsschulden, die "billige" Überschuldung von Staaten der Eurozone, fördert(e) eine Ausweitung des Staates (und einen Staatskapitalismus) mit immer höheren Steuern und Abgaben, mit immer mehr Staatsschulden und mit immer mehr Staatsausgaben.

Die Enteignungs- und Zwangsumverteilungsexperten (in allen Parteien) bewirtschaften den Neid im Namen der "sozialen" Gerechtigkeit, fordern und fördern die Staatenverbundsgläubigkeit und die Staatsgläubigkeit, höhere Löhne (Lohn-Preis-Spirale!), eine Verteuerung des Produktionsstandortes, Paternalismus und Bevormundung.

Die Eurokratie und die Bürokratie im Staat sowie deren Personalausgaben wachsen. Überregulierungen, Interventionskaskaden und Förderungen/Subventionen nehmen zu.

Die Vermögensregister-Experten unterstützen die "Räuber" mit immer neuen Vorschlägen.

Zahlreiche Bürger und Zuwanderer wollen (noch mehr als bisher) auf Kosten anderer und der Zukunft (anderer) leben.

Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sinken.

Das EZB-Notenbankenkartell, der Geldsozialismus, die Europäische Juristokratie und das Staatenverbundskartell Eurokratien fördern den Mythos der politischen Plan- und Machbarkeit, den EU-Kollektivismus, den Etatismus, die Staatswirtschaft/den Staatskapitalismus, den schuldenfinanzierten Austro-Strukturkonservierungs-Föderalismus und den Austro-Korporatismus.

Die Systemprofiteure des Staatswachstums, die Nomenklatura der neofeudalen (innerstaatlichen) Günstlingsordnung, die Sozialromantiker und die Nettostaatsprofiteure freuen sich über immer mehr öffentlich Bedienstete, ersehnen noch mehr Enteignung und Zwangsumverteilung (Substanzsteuern!) und propagieren eine Zuwanderung in die Sozialsysteme.

Die Überschuldungs- und die Entschuldungs-Spirale sind politisch beabsichtigt!

Die Angriffe der Zivilisationsrevolutionäre (in allen Parteien) auf das Privatvermögen, die Einschränkungen der Freiheit, die Eigentumsverletzungen sowie die Bestrafung von Eigenverantwortung und von Eigenleistungen nehmen zu.

Das Ziel der Expropriateure ist die Zerstörung der bürgerlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung.

Sie ersehnen eine Verarmung des "Mittelstandes" (Proletarisierung). Sie propagieren eine öko-sozialistische Klimapolitik und sie fördern stammesgesellschaftlich geprägte Gegengesellschaften mit kollektivistischem Denken.

Zahlreiche Bürger schauen zu! Der weit verbreitete liberal-rechtsstaatliche und der marktwirtschaftliche Analphabetismus sowie das im Sozialisationsprozess erworbene etatistische Denken sind Quellen einer positiven Wertschätzung der Enteignungspolitik.

Wir benötigen eine Politik der Förderung des Erwirtschaftens von Wohlstand!

Eine Renaissance der Marktwirtschaft.

 

Josef Stargl ist AHS-Lehrer in Ruhe und ein Freund der Freiheit.

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  1. eupraxie
    16. März 2026 07:35

    Wir brauchen eine Renaissance der Marktwirtschaft. Wie sind daher die Maßnahmen der Regierung zur Halbierung der MWSt auf ausgewählte Artikel zu bewerten und welches Handeln ist daher von der Regierung bezogen auf die Sprit - oder Energiepreise allgemein - zu erwarten, das im Einklang mit der Marktwirtschaft steht?



  2. Schani
    15. März 2026 16:20

    Das erinnert an die "Überführung" der Bauern in der DDR in die LPG.



  3. rowischin
    14. März 2026 21:03

    Alles richtig. Aber....welche Partei soll das Gesagte durchführen?



  4. Leo Dorner
    14. März 2026 16:37

    Kein Einwand, nur eine Erinnerung: jeder Bürger muß zuschauen, denn als Bürger ist er nicht Parteiführer und nicht Aktivist, sondern eben nur Bürger. Zum NGO-Aktivisten beispielsweise muß er einen eigenen Anlauf nehmen, entweder mit oder ohne kirchlichen Rückenwind, oder besser noch mit dem Rückenwind der schon grassierenden „richtigen Haltungsideologie“, die der Artikel präzise beschreibt.



  5. Outback
    14. März 2026 15:30

    Beim Lesen des Artikels könnten einem die Tränen kommen! Jeder Absatz ein Volltreffer. Trotzdem (oder gerade deshalb) danke dem Autor für diese Zusammenfassung und das prägnante Aufzeigen der vorherrschenden Missstände. Ebenso für das Credo einer Politik der Förderung des Erwirtschaftens von Wohlstand, und den Apell zu einer Renaissance der Marktwirtschaft.
    Obwohl das Paradoxon offensichtlich ist, kann hier wohl nur mehr auf das Prinzip Hoffnung gesetzt werden.






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