Die Nachrichten, die da aus dem Burgenland gedrungen sind, klingen fast herzig. Hans Niessl – den einige noch als einstigen SPÖ-Landeshauptmann zu Eisenstadt in Erinnerung haben – will Bundespräsident werden. Das schaut aufs erste nach einem skurrilen Alleingang eines marginalen Hasbeeners aus. Das erinnert aufs zweite aber auch wieder einmal lebhaft daran, dass die Sozialdemokratie heute aus zwei, international sogar drei völlig verschiedenen Identitäten besteht, die nur aus alter Gewohnheit und des erhofften Machterhalts wegen vorerst zusammenbleiben (während es in Frankreich, Deutschland oder Italien schon echte Abspaltungen gegeben hat). Die unterschiedlichen Gruppen in der Sozialdemokratie gleichen ideologisch jeweils anderen Parteien viel mehr, als sie einander ähnlich wären.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen den einzelnen Flügeln der Sozialdemokratie – die eigentlich längst völlig getrennt fliegende Vögel sind:
- Der vor allem durch Studenten und Künstlerszene, aber auch durch Parteiobmann Babler geprägte Linksaußen-Flügel der SPÖ hat die meisten seiner Ideologien von den Grünen übernommen: Stichwörter Klima, Gender, Trans, Homo, Öko, Migrations-"Haltung", Pazifismus – nichts davon war in den 50er und 60er Jahren Teil der SPÖ-Identität. Dieser Flügel ist von der Hoffnung getragen, dass von den einst aus dem Sozialismus hervorgegangenen Grünen neue ideologische Dynamik zu gewinnen ist, da Marxismus und die Nähe zum Kommunismus auf die Menschen nur noch überholt und vielfach sogar abstoßend wirken. Freilich hat man diese alten Positionen nicht ganz aufgegeben, sondern nur übertüncht. So hat man aus den "Schätzen" des alten Sozialismus weiterhin die Sucht nach ständig noch mehr Umverteilung, ständig noch mehr Steuern, ständig noch mehr Entmündigung von Investoren, ständig noch mehr Regulierung der Gesellschaft und Entrechtung von Vermietern übernommen, samt anhaltender Ablehnung des Christentums und (neuer) Zuwendung zum Islam als Wählerreservoir.
- Für den zweiten Flügel stehen vor allem Niessl und jenes SPÖ-Bundesland, dessen Einwohnerzahl kleiner ist als die Addition von zwei bis drei Wiener Bezirken. Zu ihm gehören aber auch die traditionellen roten Strukturen außerhalb der Universitätsstädte. Er ist in eine total andere Richtung gegangen: Er ist gegen Migration und woke Haltungen, er ist desinteressiert an Klima und Internationalismus. Beibehalten hat er jedoch populistisch-marxistische Positionen in wirtschaftlicher Hinsicht und auch er ist geradezu schuldensüchtig.
- Der dritte Flügel der europäischen Sozialdemokratie ist in Österreich praktisch nicht existent. Er hat hingegen in Ländern wie Dänemark und Großbritannien die letzten großen Erfolge des roten Lagers errungen. Er ist auch in Deutschland unter Helmut Schmidt und Gerhard Schröder sehr erfolgreich gewesen: Er ist als klar pro-westlich und marktwirtschaftlich zu definieren; er ist deutlich gegen Migration und hat – zumindest in Dänemark – auch keinerlei Interesse an woker Gesellschaftspolitik. Er hat freilich in der SPÖ keine Chance, schon deshalb, weil er kaum von Parteien wie der ÖVP zu unterscheiden ist.
Was will da nun Niessl, der ja alles andere ist als einer, der die sich antagonistisch gegenüberstehenden Flügel verbinden könnte? Ein solcher wäre am ehesten der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. Während der Wiener Bürgermeister Ludwig, der einst ebenfalls für den gemäßigten Flügel gestanden ist, sich ein Stück nach links bewegt hat und vor allem mit den Burgenländern traditionell nichts anfangen kann.
Es ist jedenfalls völlig unüblich, wollte Niessl wirklich zum Kandidaten der SPÖ für die Hofburg werden, das weit mehr als zwei Jahre vor einer Wahl über eine Boulevard-Zeitung zu lancieren. Traditionell geht der Weg eines Präsidentschaftskandidaten seit langem sechs bis zwölf Monate vor der Wahl über die Parteigremien, die dann einen Parteikandidaten präsentieren.
Niessl weiß aber, dass er keine Chance hat, solcherart Parteikandidat zu werden. Er will aber auch mehr, als das übliche Intrigenzeichen aus dem Burgenland gegen die eigene Parteispitze abzusetzen. Er und sein Nachfolger Doskozil können sich so jedenfalls vor den Menschen im eigenen Bundesland neuerlich als stark, eigenwillig und mutig präsentieren, als jene Politiker, die mit allen anderen Parteien, vor allem mit der FPÖ können. Wie weit Niessl damit auch in anderen Bundesländern bei linken Wählern punkten kann, muss vorerst offen bleiben.
Da er wahrscheinlich ohne Parteiapparat vorankommen wird müssen, beginnt er schon viel früher damit, sich außerhalb seines kleinen Bundeslandes bekannt zu machen, kennt doch dort kaum jemand den Mann.
Zugleich hofft er durch die frühzeitige Kandidatur einen Sponsor zu finden, der den nicht gerade billigen Wahlkampf finanziert, da ihm die Kassen der von ihm als links-links voll attackierten Bundes-SPÖ verschlossen bleiben. Auch dabei wäre es freilich überraschend, wenn er damit Erfolg hätte.
Jedenfalls glaubt er, dass der Weg über die Kronenzeitung mehr Chancen bietet, als wenn er ein Kandidat der SPÖ wäre. Hat doch schon bei der letzten Wahl der Kandidat der SPÖ (Rudolf Hundstorfer) nicht einmal 12 Prozent der Stimmen erlangt; und wird doch die Partei derzeit von nur 18 Prozent unterstützt. Zugleich ist die Kronenzeitung böse auf SPÖ-Chef Andreas Babler, weil dieser eine Neustrukturierung der Presseförderung plant.
Diese Boulevardzeitung hat auch schon Tradition darin, einen eigenen, nicht parteigebundenen Kandidaten zu unterstützen: Das waren zuletzt etwa die Herren Lugner und Wallentin. Und das ist jetzt eben ein Anti-Babler-Kandidat an der Schnittstelle von SPÖ und FPÖ, mit dem sich viele einstige SPÖ-Wähler einverstanden erklären könnten, und der sich auch demonstrativ für FPÖ-Wähler geöffnet hat. So jedenfalls die taktische Spekulation.
Es ist jedenfalls gar nicht unwahrscheinlich, dass die Initiative zur Kandidatur von der Kronenzeitung selbst ausgegangen ist, wo die Erben krampfhaft Strategierezepte des Altvaters Dichand nachzumachen versuchen. Freilich waren auch schon die von diesem unterstützten Kandidaten bei der Wahl selber nicht siegreich. Aber das war Hans Dichand gar nicht so wichtig. Wichtig war ihm, dass sich die Zeitung damit von allen parteimäßigen Zuordnungen freispielen und als selbständiger Faktor ins Spiel bringen konnte. Sie konnte damit vor allem die Anmutung von Macht signalisieren und als Faktor profilieren, der nicht übergangen werden will. Dieser Strategie widersprechen im Jahr 2026 freilich die in den letzten zwanzig Jahren fast halbierten Leser-Zahlen der Zeitung. Aber, so wie die SPÖ ihren Abstieg, will auch die Kronenzeitung das nicht wahrhaben.
Die politischen Ziele des Niessl-Vorstoßes sind aber auch parteistrategisch zu sehen.
Zum einen hat er damit dem Noch-Parteiobmann Babler einen lauten Schuss vor den Bug versetzt. Er demütigt Babler durch das Zeichen, dass da einer aus dem eigenen Stall das Heil außerhalb der Partei sucht. Babler steht überdies knapp vor der Entscheidung über seine künftige Obmannschaft und gleichzeitig vor dem strategischen Dilemma: Entweder er akzeptiert Niessl trotz dessen Attacken auf die linkslinke Parteiführung jetzt schon offiziell als Kandidat der Partei oder Babler nimmt eine noch stärkere Abspaltung jener vorerst recht unstrukturierten, aber keineswegs unbedeutenden Gruppierung rund um die SPÖ-Burgenland und die mehrheitlich rechten Sozialdemokraten aus den übrigen Bundesländern in Kauf, die einen anderen Kandidaten unterstützen.
Kommt es aber zu dieser Spaltung, dann ist Niessl gleichzeitig ein Eisbrecher Richtung FPÖ. Damit löst er aber auch für die ÖVP ein Dilemma aus. Denn die findet seit dem Kickl-Hinauswurf des Sebastian Kurz, seit dem Anti-Kickl-Wahlkampf des Karl Nehammer und seit den gescheiterten Blau-Schwarz-Verhandlungen des Christian Stocker keinen griffigen Umgang mit der FPÖ.
Niessl ist hingegen von all dem und auch von der strikten Brandmauerpolitik der SPÖ nicht belastet. Dort sind viele zwar unglücklich über die holprige Vorstellung des Andreas Babler, spüren aber dennoch genau: Wenn die SPÖ im Sinne der Niessl-Ankündigungen völlig offen zur FPÖ würde, dann brechen ihr etliche Wählerprozente Richtung Grüne, Richtung KPÖ und auch Richtung eines aus der linken Szene kommenden Rockers à la Wlazny weg. Dagegen hilft wohl auch das aktuelle Beispiel Thüringens wenig, wo die postkommunistische Linkspartei jetzt neuerdings gemeinsam mit der früher so heftig beschimpften AfD stimmt.
Auf der anderen Seite weiß man aber auch im intelligenteren Teil der SPÖ um den großen Abstand zwischen den weit voneinander entfernt flatternden Flügeln. Man weiß, dass vor allem in der Migrationsfrage, aber auch bei den woken Themen außer oberflächlichen Verbalkompromissen ohne echte Substanz kein parteiinterner Konsens zwischen der linken Szene auf der einen Seite und den sehr migrationskritischen (einstigen) Stammwählern aus der Arbeiterschaft auf der anderen mehr möglich ist.
In der Koalition kann man diese Probleme noch irgendwie hinter der ÖVP verstecken, der man bisher keinen Anlass geboten hat, durch ein Migrationsthema offen gegen die SPÖ zu punkten. Man hat selbst ohne viel Aufhebens im Grundsatz dem ÖVP-Vorschlag der Abschiebung in Drittstaaten zugestimmt, was früher absolut undenkbar gewesen wäre.
Die Handlungsunfähigkeit der Babler-SPÖ ist auch sonst deutlicher denn je. So hat man dem Bildungsminister Wiederkehr trotz der Nähe zur alten Gesamtschulidee der Sozialisten allein die klar linke Initiative zu einer Kastrierung des Lateinunterrichts sowie zur Verlängerung der Volksschule auf sechs Jahre überlassen. So hat man den früher vehement bekämpften ÖVP-Plan eines Abschubs illegaler Migranten in Drittstaaten wie Ruanda hingenommen. So hat man bis zur Stunde auch keine Antwort auf die Vorschläge der Wehrdienstreformkommission gefunden, ebensowenig wie auf Stockers Vorschlag, darüber das Volk bestimmen zu lassen, wenn die Regierung keine Regelung schafft.
Daher steht die SPÖ heute für kaum mehr als noch mehr Reglementierung, eine "woame Mahlzeit für an jedn Schüler", eine Beschränkung der Mieten und damit des Wohnbaus und für die Senkung der Steuer auf ein paar Lebensmittel. Der seit Wochen riesig auf der Parteizentrale mit einem Babler-Bild prangende Spruch "Dein Zuhause, unser Auftrag" steht gleichsam symbolisch für den Abstieg Bablers zu einem schlechteren Attensam: zu einem Anbieter von Hausmeister-Diensten.
Der hinter den SPÖ-Kulissen sehr intensiv gehandelte Christian Kern wäre zweifellos ein intellektueller Aufstieg für die SPÖ. Er versteht auch mehr von Wirtschaft. Mehr als bedenklich ist freilich, dass Kern vor allem von der schuldenfanatischen Burgenland-SPÖ unterstützt wird, was die angebliche Wirtschaftskompetenz des Ex-ÖBB-Chefs in Frage stellt. Bedenklich ist auch, dass Kern 2015 hauptverantwortlich für den unentgeltlichen Weitertransport Hunderttausender illegaler Migranten mit den ÖBB gewesen ist. Und ebenso bedenklich ist, dass Kern als damaliger Parteichef wohl eine, wenn auch von der Staatsanwaltschaft nie vor einen unabhängigen Richter gebrachte Mitverantwortung an der unappetitlichen und kriminellen Silberstein-Affäre gehabt hat.
Bablers Tage dürften aber dennoch jedenfalls gezählt sein. Dafür spricht auch der kontinuierliche Abstieg bei den Meinungsumfragen (während die lange ebenfalls abgestiegene ÖVP seit einigen Wochen einen kleinen Auftrieb auf bis zu 24 Prozent erlebt und die FPÖ zwischen 35 und 38 Prozent pendelt). Das wird in absehbarer Zeit mit Sicherheit die SPÖ-Tore für eine Alternative zu Babler öffnen, die vielleicht, aber nicht unbedingt Kern heißen muss.












Ich habe vor einiger Zeit einen Teil eines Interviews mit Doris Bures gesehen, und da hat sie den Plan verlautbart, die erste Frau Bundespräsident zu werden, wenn ich das richtig verstanden habe.
??????
@ Samantha:Das ist der Fahrplan der Wiener Sozi-Partie und das schon lange. Eine Handelsschülerin wird Frau BP, welch ein Sozimärchen:) :) :)
@rowischin
Verstehe. Habe ich mich doch nicht verhört. Dieses 'Märchen' hat sie auch im Detail erläutert.
@Samantha: Gut gehört, ich auch.
Wenn ich nicht schon gesessen wäre, als ich vor einigen Tagen die ServusTV-Nachrichten konsumierte, hätte es mich wohl hingesetzt: Hans Nissl bezeichnete Babler tatsächlich als Marxisten, er, Nissl, hingegen sei Sozialdemokrat.
So direkt hat noch kein Genosse den Unterschied in der SPÖ herausgearbeitet. Jetzt, nachdem Christian Kern nach sogenannten "Geheimgesprächen" das Handtuch geworfen hat, wird es wohl tatsächlich spannend.
Andreas Babler wird zwar am Parteitag mehrheitlich gewählt werden, aber seine Parteicheftage sind wohl gezählt.
@Alexander Huss: Auch ich habe die Formulierung gehört und habe mich köstlich amüsiert. Kern ist auch kein Wunderwuzi, ihm wird sein Abgang auf Französisch nach wie vor Übel genommen. Ich wundere mich, dass er so in den Medien in den Himmel gehoben wird.Was kann man über seine Zeit in der Regierung Positives sagen? Mir fällt nichts ein, im Gegenteil. Verschone uns, oh Herr, vor dem Sozialismus.
OT:
https://www.facebook.com/reel/1316613767150223
Jetzt, wo Genosse Kern nicht mehr will, was jetzt? Also endlich, die Reihen dicht geschlossen, hinter Babbler!
Hahaha!
Schauen wir was die Umfragen morgen ergeben:)
OT---aber vielleicht bewahrt uns diese waffenstarrende Festung aller Festungen---die russ. Exklave KALININGRAD, das einst so wunderschöne deutsche Königsberg, an dessen berühmter Universität auch unser Nobelpreisträger Konrad LORENZ einst gelehrt hatte!---vor einem 3. Weltkrieg!
"KALININGRAD: Die NATO-Todesfalle! SUWALKI-Lücke und Atom-Raketen in Europa"
https://www.youtube.com/watch?v=bRfIhPps5Qg&t=10s
Ob all die Kriegshetzer von heute das auch wissen? Man kann nur hoffen, daß wenigstens ein Teil davon Kenntnis hat und aufs Kriegsspielen verzichtet.....
Konrad Lorenz wurde mit 31. August 1940 zum Universitätsprofessor an der Universität Königsberg berufen. Seine Lehrtätigkeit endete dort bereits ein Jahr nach ihrem Beginn, denn im Oktober 1941 wurde er als Soldat zur Wehrmacht eingezogen. Der Name Kant ist dagegen untrennbar mit der Universität Königsberg verbunden.
Ein BP hat in Ö keine politische Gestaltungskraft. Er kann den BK gem B-VG bestimmen - aber er hat die politischen Gegebenheiten dabei zu berücksichtigen - und er kann einen vom BK vorgeschlagenen Minister ablehnen bzw einen Enthebungsantrag annehmen oder ablehnen.
Eigenartigerweise wird aber um die politische Ausrichtung und Detailorientierung eines BP Kandidaten mindestens ebensoviel Aufhebens gemacht wie um die eines Spitzenkandidaten einer politischen Partei.
Warum das Amt derart überschätzt wird, kann ich nicht verstehen.
Daher kann ich mit dem Hinweis - was will jetzt Niessl oder wie will sich dieser positionieren - nichts anfangen.
Bärbock will Präsidentin werden. Verdient eine Chance, die Bärbock-.
Wo bleibt die ÖVP im Kampf zwischen Babblers Umverteilungs- und Beihilfensozialismus und Kickls Immer vorwärts FPÖ?
Die Frage, was die SPÖ am Leben erhält, könnte man auch zue ÖVP stellen, da deren kleines Zwischenhöchlein möglicherweise durch die Budgetzahlen aus den Bundesländern und die damit verbundenen Querelen wieder dahinschmelzen könnte. Auch verheißt der laufende U-Ausschuß für die ÖVP nicht viel Gutes.; die Einschüchterung einer Auskunftsperson durch -Drohung mit einer Millionenklage macht für die ÖVP keinen schlanken -Fuß. Dem Hinweis auf die Gespaltenheit der SPÖ kann entgegengehalten werden, daß es die ÖVP von ehedem insgesamt nicht mehr gibt, da die redliche christlich-soziale Haltung, aber auch die Wirtschaftskompetenz der Vergangenheit angehören. Rot und Schwarz haben voneinander das jeweils Schlechteste angenommen. Niessl machte bei seiner Ankündigung als BP kandidieren zu wollen, einen vernünftigen Eindruck, was bei dem seligen Hundstorfer Rudl nicht der Fall war. Die ÖVP schlottert vor Angst, das Gesicht weiter zu verlieren und der nächsten Regierung nicht mehr anzugehören
Zwischenhöchlein! :-))
Zu Thema:
„Man hat selbst ohne viel Aufhebens im Grundsatz dem ÖVP-Vorschlag der Abschiebung in Drittstaaten zugestimmt, was früher absolut undenkbar gewesen wäre.“
Ein vollkommen neuer und innovativer Ansatz!- Aber Moment: Gab es nicht schon vor dem Jahr 2015 klare Regeln – Stichwort: „Sichere Drittstaaten“?
Alles sehr spannend. Und Norbert Hofer hat man seinerzeit gescholten, als dieser darüber philosophierte, was alles möglich ist.
Zum Thema
Die Drittstaaten müßten zustimmen, was sie entweder nicht tun werden oder sich ein Einverständnis so teuer abkaufen lassen, daß das kaum in Frage kommen wird. Wieder einmal ein schlawinerhaftes Scheinmanöver..
Makulatur. Die ÖVP will aus innerster Überzeugung keinen Illegalen abschieben, in sichere oder weniger sichere Drittländer. Einigung ÖVP/SPÖ besteht, nicht abschieben, behalten, füttern.
Alles nur Täuschungen für das Publikum, bis jetzt haben die Bürger jeden Krott geschluckt, warum nicht auch diesen.
„Babler als schlechterer Attensam“. Genial!
Vielleicht liegt für die SPÖ das Heil in einem klaren Bekenntnis als Islampartei?
In weiterer Zukunft sicher, in ganz weiterer Zukunft sicher nicht mehr.
Die Partei des Propheten braucht keine SPÖ.
So, so, nun will also NISSL aus dem Burgenland das Phantom in der Hofburg, den Alt-Kommunisten und Grünen Van der BELLEN, diesen faulen Sack, ablösen! Nun wird besagtes Phantom also noch zwei Jahre in der Hofburg auf Steuerzahlers Kosten vor sich hindämmern!
Als wäre dieses Amt nach den letzten beschämenden Fehlbesetzungen nach KIRCHSCHLÄGER nicht längst obsolet geworden! Besonders Heinz FISCHER liegt uns immer noch schwer auf der Tasche. Er und seine Frau wollen halt nicht auf einstige Privilegien wie Dienstauto plus Chauffeur verzichten. Dabei müßte die fette Pension locker für Taxi-Fahrten ausreichen! Dieses feine Pärchen kassiert schamlos, was ihnen nicht zusteht. Aber das ist halt angeborenes sozialistisches Wesen.
Das Amt eines BP gehört ersatzlos abgeschafft!
PS: Nicht zu vergessen, daß es erst durch die vehemente WERBUNG der ÖVP (!!!) möglich gemacht wurde, daß ein Links-Extremer wie Van der BELLEN in die Hofburg gehoben wurde! Aber um den Freiheitlichen Norbert HOFER zu verhindern scheuten die Schwarzen vor keiner Niedertracht zurück---und das gleich zweimal! Diese Charakterlosigkeit der Schwarzen wurde aber---und das ist mir eine Genugtuung!---vom Volk nicht belohnt.....
Vereinfachend gesagt, die ÖVP hat sich vehement für die Wahl eines Kommunisten in das Amt des BP eingesetzt. Was waren die Beweggründe der ÖVP auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten ? Herrschte in der ÖVP die Meinung, in den eigenen Reihen sind allen noch unfähiger als Bellen ? Wollte die ÖVP als Vorhut des Sozialismus, den Linken zum Vorteil verhelfen ? Fragen, die von der ÖVP nie beantwortet werden. Weil.......
@Undine: richtig, wir wissen ja, für die Sozialisten hat immer schon der Spruch: "um anderer Leut Geld ist mir nix zu teuer" gegolten.
Ich gebe zu, dass ich voll im Genuß der geschilderten Entwicklung bei den GenossInnen stehe!
Genoss I nnen sind entbehrlich !!
Verehrtes O´Malley, gefällt Ihnen "Genossen aller Geschlechter und Paarungsvorlieben" besser? Das wäre meinem Wissensstand nach LBGTIQ*! - EU konform. Für Ihre Person habe ich mir mangels anderer Information dir Verwendung des sächlichen Geschlechts erlaubt. Gerne empfange ich zusätzliche bereichernde Belehrungen.
tschuldiging, ....die Verwendung...natürlich
äh, tschuldigung
Oder Tschuldigung
@Arbeiter: Auch wenn Sie es satirisch meinen sollten: Sie forcieren mit Ihrer Schreibweise das was Sie vorgeben abzulehnen: die Genderitis immer und überall. Gilt auch für mehr als 2 Geschlechter.
Aber, eupraxie, als gefeanzter Hund kann ich nicht anders! Wie derpack ich sonst, dass ein Mann im Kleid, also mutmaßlich ein Transwesen, in einem Dorf in Kanada 10 oder so Menschen erschossen hat und sich demnach unweigerlich die Frage nach der "Einordnung" als Femizid aufdrängt?
Wie Sie glauben.
Zu Kern:
"Sollte Ex-Kanzler Christian Kern versuchen, wieder SPÖ-Chef zu werden, muss er zwei innerparteiliche Schwergewichte überwinden.
Der Bundesgeschäftsführer der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen (FSG), Willi Mernyi, erteilte gestern einer Gegenkandidatur im Ö1-Mittagsjournal einer Personaldebatte eine klare Absage: „Wenn dauernd darüber diskutiert wird, macht der Vorsitzende das gut, macht er das richtig, dann schadet das der Sozialdemokratie.“
https://orf.at/#/stories/3419812/
Recte, Pressburger!
Sprechen wir das Übel bei dessen richtigen Namen an:
Hoffen wir, der "Sozialismus" verendet d'ran !
Wie weiland der Obelisk an seinem Spiegelbild.
"Gleicherer" Zwangs - Gleichmacherei bringt auch die Roten auf die Pfoten.
Bablers Fall - leicht schon am Opernball?
Aus der der Loge, okkupiert als Marxisten-Doge ?
@schmecks
Ich nehme an, Sie meinten den BASILIKEN! ;-)
Basilisk, soweit ich weiß.
Ich glaube auch, dass die SPÖ jemanden anderen an die Spitze stellen muss, will sie überleben.
Kaiser hat abgesagt, Ludwig selbst (?), wahrscheinlich auch nicht, Doskozil, ob der noch einmal will (?), Babler ist sogar für die Arbeiter und Sozialdemokraten unwählbar, hat er doch selbst nie gearbeitet, sondern sein Leben lang 'Sprüche geklopft', maximal für die Marxisten in der SPÖ.
Ja, die 'Flügel', die SPÖ 'flattert' mit 3, die (V)P sogar mit 4, wenn man es genau nimmt (nehmen könnte), mit so vielen Flügeln wie Wählerstimmen. Das würde mündige Bürger voraussetzen.
10% könnte Herr Nissl bei einer Bundespräsidentenwahl Zustimmung erhalten, mehr eher nicht. Herr Hofer wird sicher nicht mehr antreten, hat er doch schon einmal eine solche gewonnen, wurde aber 'per Briefwahl' zum 'Verlierer' 'bestimmt', wie man das so macht in unserem Innen'mysterium'.
Die Hoffnung stirbt immer zuletzt, mit den Systemparteien gehen wir unter, mit 2/3 FPÖ könnte es einen Neubeginn geben für Österreich.
"Was hält die Sozialdemokratie noch am Leben ?". Nichts.
Weil es so etwas wie Sozialdemokratie nicht gibt.
Es gibt Demokratie und es gibt den Sozialismus. Sozialdemokratie, als Begriff von den Sozialisten usurpiert, soll den Eindruck entstehen lassen, in diesem Begriff vereinen sich zwei positive Ideen, Demokratie und Sozial.
Die Entstehung des Begriffs Sozialdemokratie, weist Parallelen zu der Sage von Minotaurus auf. Demokratie wurde vom Sozialismus begattet, gebar ein Monster, das alles vernichtet, was in seinen Labyrinth gerät.
Sozialismus verfolgt nur ein Ziel, Vernichtung. Sozialismus hat nie aufgebaut, wenn, dann auf Bergen von Leichen. Alle Diktaturen, für die Menschenleben keine Bedeutung hatten, waren sozialistisch. Braun, oder Rot Sozialistisch. Das Ergebnis war das gleiche, Zerstörung, Tod.
Die EU ist Sozialismus. Das Ergebnis ist bekannt.
Theseus nicht in Sicht.
Sozialdemokratie ist eigentlich ein Oxymoron, oder ein Wieselwort. Der echte Sozialismus ist nicht demokratisch und wie Hayek schon ausführte schafft der Sozialismus es durch das Voranstellen des "Sozial-" ein Wort seiner Bedeutung zu berauben und in sein Gegenteil zu verkehren.
Soziale Gerechtigkeit ist keine Gerechtigkeit
Soziale Marktwirtschaft ist keine Marktwirtschaft
und
Sozialdemokratie ist keine Demokratie.
Alles, was sich "demokratisch" nennt, ist mit Vorsicht zu behandeln.
@Pennpatrik
Vor allem die pervertierte „Unsere Demokratie“.
@Gerald
Danke für die Ergänzung. Die Täuschung mit dem, in der Zwischenzeit gedankenlos wiederholt, benutzten Begriff Sozialdemokratie, ist den Linken gelungen.
Kein Sozialist, ist Demokrat, ein Demokrat, kann nicht Sozialist sein.
Sozialismus ist die Vorstufe zu Diktatur, Sozialismus trägt Diktatur in sich, geht mit Diktatur schwanger.
Die nächste erfolgreiche Täuschung: Die überzeugten Totalitarismus Anhänger, die ununterbrochen Demokratie für sich beanspruchen.
Gerade vorhin in den 8:00 Uhr Nachrichten auf Radio-NÖ:
Brüssel leitet ein beschleunigtes Verfahren bezüglich EU-Beitritt der Ukraine für 2027/2028 ein. Angeblich ist eine Mehrheit der österr. EU-Abgeordneten dagegen....Wird spannend und teuer.
Der letzte Akt dieser EU wird nunmehr eingeleitet, hoffentlich wird das auch ein beschleunigtes Verfahren. Für die Nettozahler bedeutet dies jedenfalls noch mehr Nettozahlungen.
Vielen Dank an Frau Urschel und die anderen Totengräber Europas.
Genossin Leyen wird von den meisten Regierungen West Europas gehuldigt, auf ihren Thron gehalten.
Christdemokraten.
Das sehe ich mittlerweile auch positiv. Die Ukraine wird ein unverdaulicher Klotz mit dem Potential die EU endgültig zu sprengen. Einerseits weil man damit notwendigerweise andere Mitgliedsländer aushebeln muss. Bekanntlich gilt das Einstimmigkeitsprinzip. So kann ja Griechenland seit etlichen Jahren im Alleingang Nordmazedoniens Beitritt blockieren. Wie will man also Ungarn und die Slowakei, die Gegner des eiligen UKR-Beitritts sind, aushebeln?
Andererseits, weil die EU in der erdrückenden Green Deal Planwirtschaft zunehmend wirtschaftlich und finanziell absäuft und die Ukraine schlicht unfinanzierbar für das EU-System ist.
Positiv sehe ich es jedoch auch, weil die Ukrainer durchaus machtbewusst (nach Russland nun die stärkste Landarmee Europas) und ganz sicher nicht "woke" sind. Denn der verweichlichte, westliche Wokismus interessiert in einem kriegsgebeutelten Land niemand. So wie alle Ex-Ostblockstaaten sollten sie außerdem vom Sozialismus die Schnauze voll haben.
Christlich-Soziale, auch eine, nicht ganz neue, Variante
Was die Sozialdemokratie, Sozialismus wäre treffender, am Leben erhält? Ganz einfach beantwortet: LÜGEN und PROPAGANDA und die DUMMHEIT der Wähler.
Zur beabsichtigten Kandidatur von Niessl zum Bundespräsidenten:
Der Untergang, etwa 10% Zustimmung, von Rudi H., SPÖ und Andi K., ÖVP steckt beiden Parteien noch tief und fest in den morschen Knochen. Das ist noch nicht überwunden, nicht verarbeitet, nicht verstanden und nicht zur Kenntnis genommen. Das klappern und scheppern besagter morscher Knochen ist immer noch deutlich zu hören. Beiden Parteien wäre es sehr recht, könnte van der Bellen noch 30 Jahre lang BP bleiben, schließlich hat man ihn, nach der eigenen Niederlage, laut und deutlich unterstützt, mit allen Mitteln, nur damit Hofer nicht gewinnt. Jetzt prescht ein Auslaufmodel aus dem Bgld in die Manege, eine willkommene Ablenkung und Abwechslung, mit der Hoffnung, dass ein zweieinhalbjähriger Wahlkampf die fatale Innenpolitik überdecken könnte....
Der Sozialismus ist die einzige Ideologie, die Armut gerecht verteilt und das auch noch für Fortschritt hält. Er beginnt mit dem Versprechen, das Arbeiterparadies zu errichten, und endet zuverlässig mit Schuldenorgien im Bonzenparadies. Zuerst enteignet er die Kapitalisten und vertreibt die Unternehmer. Übrig bleiben Politruks mit Parteibuch und ein Volk von Nudeldruckern im Nannystaat.
Er predigt Gleichheit und schafft Nivellierung nach unten; er spricht von Solidarität und meint Abhängigkeit; er ruft nach Gerechtigkeit und liefert Mangel. Wer scheitert, ist sabotiert worden, wer flieht, ist undankbar, wer widerspricht, ist reaktionär.
Der Sozialismus ist kein Betriebsunfall der Geschichte, sondern ewiger Wiederholungstäter: Er lebt von Neid, regiert mit Parolen und hinterlässt ein verarmtes und zerrissenes Land. Ohne ihn wäre die Welt eindeutig besser dran.
@Hr. Zyni
Richtig! Der Sozialismus verteilt alles um, will alle gleich machen. Was vor allem gleich arm bedeutet.
Dazu kommt noch, dass der Sozialismus „neuer“ Prägung darauf hinarbeitet (wenn man das „arbeiten“ nennen kann), dass die eine Hälfte der Bevölkerung auch ohne Arbeit (oder wirklicher Arbeit) davon lebt, was die andere (noch) durch Fleiß erarbeitet.
Das, finde ich, ist die größte Ungerechtigkeit, die der Sozialismus fördert.
Gleichheit ist die Waffe der Sozialisten im Klassenkampf.
Gleichheit zerstört jede Gesellschaft. Den Gleichheit bedeutet Nivellierung, nach unten, erreichbar durch Enteignung, oder durch Liquidierung der Klasse der Besitzenden als Ganzes.
Liquidierung der Besitzenden, der Klassenfeinde, ist der marxistisch-sozialistischen Ideologie, in der Umsetzung in die Praxis, immanent. Ohne Terror, kein Sozialismus.
Egalité, Fraternité, Bestialité, keine Liberté.
Was soll dieser Anti-Nissl-Beitrag?
1. Der Mann ist ein Auslaufmodell! Der Mann ist schon zu lange weg vom Fenster!
Sogar die Roten wissen, dass sie jemanden brauchen, der Charisma hat, der sich auch durch Medienpräsenz auszeichnet.
2.Die SPÖ ist mit dem Blabler in Umbau - ich nehme an, nach dem nächsten Parteitag ist der Herr VK als Parteiobmann Geschichte. Das Abrutschen der Roten können nicht einmal mehr die ignorieren.
Sollte der Kern, den ich auch nicht schätze, der "Neue" an der Spitze sein, könnten wieder einige Stimmen dazukommen.
Ich werde Kerns Rede an Soros nach den verlorenen Wahlen nicht vergessen!
Aber auch der Kurze ist ja dem Soros verbunden, hat er doch die aus Ungarn rausgeflogene Soros Uni nach Wien geholt!
Zu guter Letzt denk ich, nach dem jetzigen linkslinken Gespenst in der Hofburg - man sieht ihn ja so gut wie nicht mehr - wird´s so schnell kein Grüner oder Roter werden!
Ich habe gut in Erinnerung, Kern stellte klar, dass die Dämonisierung von Soros, Teil einer antidemokratischen Erzählung sei. Herr Kern, das sollte man bei Ihrer Nominierung rauf- und runterspielen.
Whippet - sollte er, dann hat er sicher "gelernt", seine OFFIZIELLEN Stellungnahmen bezüglich Soros deutlich abzuändern!
Zu guter Letzt, bin ich der Meinung, die Sozialisten, mit Unterstützung von Soros+Weber, werden einen FPÖ Kandidaten den Medien zum Frass servieren. Wähler, macht mit. Briefwahl.
Warum fragen die Sozialdemokraten nicht Herrn Kurz, ob er ihr neuer Parteichef werden will? Der sagt sicher sofort mit Freude zu.
;-))))))
Sehr gut !
Blöd wär er.