Bei vielen Wendepunkten und großen Kriegen der Geschichte, etwa dem ersten Weltkrieg, war die Entwicklung immer sehr ähnlich: Zwei Antagonisten rasten wie Schnellzüge aufeinander zu. Und jeder Lokführer glaubte, der andere wird noch rechtzeitig stehenbleiben oder noch eine Weiche finden, wo er im letzten Augenblick abbiegen kann. Aber beide waren zu stolz, zu fanatisch oder verkannten die Sachlage, um selbst die Bremse zu ziehen. Genau diese Situation haben wir in diesen Stunden zwischen Iran und den USA.
Eigentlich wollten beide Seiten nicht den großen Konflikt, aber jetzt ist er unvermeidlich, wenn nicht eine Seite bereit ist, als Feigling und Schwächling in die Geschichte einzugehen. Jedoch: Das scheint weder bei den greisen Mullahs im Iran der Fall zu sein noch bei dem kaum jüngeren Donald Trump. Dieser hat zumindest anfangs geglaubt, er könne dort so leicht wie in Venezuela Tabula rasa machen (Herr Wiederkehr, bitte bei der KI nachschauen, was das heißt). Jetzt kann er aber nicht mehr zurück, ohne den größten Imageverlust seiner Karriere hinnehmen zu müssen. Hat er doch schon den mutigen Demonstranten in den iranischen Städten versprochen, dass Hilfe unterwegs sei.
Genauso wenig scheinen die Mullahs bereit nachzugeben. Denn auch wenn Trump zuletzt nur noch statt eines Regimewechsels einen strengen Verzicht auf Atomwaffen und Raketen verlangt hat, wäre im jetzigen Stadium ein Nachgeben absolut katastrophal für sie, weil das allgemein als Schwächezeichen des Regimes gesehen würde, weil dann die Kundgebungen der Bürger unter dem scheinbaren Schutz der amerikanischen Flugzeugträger noch viel entschlossener würden, weil dann die interne Revolution sicher siegen würde.
Die Welt hält den Atem an, denn es ist schwer vorzustellen, dass der Zusammenstoß ohne großes Blutvergießen ablaufen würde. Die Mullahs sind tief in der Erde versteckt. Und sie sind zweifellos imstande, zumindest schwere Raketenangriffe auf all ihre Feinde in der Region, deren Stützpunkte wie auch auf friedliche Schiffe im Golf zu machen. Das würde wiederum Israel, Großbritannien, aber möglicherweise auch Saudi-Arabien in den Krieg ziehen. Auf der anderen Seite ist es vorerst zwar noch unwahrscheinlich, aber zweifellos nicht ganz auszuschließen, dass Irans letzter Freund, Russland, trotz all seiner Probleme in der Ukraine, stärker aktiv wird. Das wirklich Fatale ist aber wohl, dass die Mullahs überzeugt sind, dass ihnen im Ernstfall Allah helfen werde (Adolf Hitler hat auch immer wieder von der auf seiner Seite stehenden "Vorsehung" gebrüllt …).
Auf amerikanischer Seite dürfte man den schweren Fehler begangen haben, diese Dimension und die selbstmörderische Hartnäckigkeit der Mullahs unterschätzt zu haben. Trump kann aber nicht mehr zurück. Auch aus einem ganz anderen Grund: Er hat soeben eine so vernichtende Ohrfeige vom Supreme Court – den er für gefügig gehalten hatte – in Sachen seiner erratischen Zollerhöhungen bekommen, dass er spürt, wenn er in Sachen Iran zurückzuckt, dass er dann nicht mehr nur eine Lame Duck, sondern ein Dead Man Walking sein wird (Herr Wiederkehr möge sich diese Fremdwörter ja mit der Künstlichen Intelligenz übersetzen lassen …).
Eine ganz andere sich unmittelbar daran anschließende Frage ist, ob Trump jetzt militärisch zuschlagen soll oder nicht. Diese Frage kann nur mit einem sechsfachen Ja beantwortet werden:
- So unsympathisch beide Seiten sind, so eindeutig ist doch: Für die Welt, für den Nahen Osten, für die künftigen Friedenshoffnungen ist es eindeutig besser, wenn nicht Trump, sondern die Mullahs – tot oder lebendig – als Geschlagene aus diesr Konfrontation hervorgehen.
- Insbesondere das Trump-Drängen auf eine Abrüstung der iranischen Atomwaffen UND Raketen ist für die Friedensperspektive essenziell. Das sollten die letzten Iran-Freunde in Österreich und Umgebung vor allem auch in Hinblick auf die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass iranische Raketen Europa erreichen können.
- Iran war und ist Hauptunterstützer von Terrorgruppen in aller Welt – durch Geld wie Logistik.
- Iran hat sich durch Waffenlieferungen allzu einseitig auf der Seite Russlands in den Ukrainekrieg eingemischt.
- Die iranischen Öllieferungen haben massiv die chinesische Aufrüstung unterstützt.
- Und last but not least: Es ist bei fast keinem Regime der Welt (mit Ausnahme von Nordkorea) so sicher, dass der ganz große Teil der Bürger des Iran nichts dringlicher will als einen Regimewechsel, als die Beseitigung der Machthaber. Dieser innige Wunsch hat sich – zu Recht – noch vervielfacht, seit die Schergen der Mullahs mit gezielten Schüssen die Demonstranten zu Tausenden ermordet haben.
Also ja: Es sollte kein Zurück mehr geben. Auch wenn Trump das ursprünglich gewiss nicht gewollt hat. Sollte er aber dennoch noch einmal zurückziehen, dann ist das eine Katastrophe vor allem für die Menschen im Iran, aber auch in Israel und im ganzen Nahen Osten, dessen Befriedung dann wohl auf weitere Jahrzehnte chancenlos ist. Dann ist das aber auch eine Katastrophe für die Menschen in Europa, die weit mehr als die Amerikaner vom islamischen Terrorismus und einer sich auf den Koran stützenden Aggressionslust bedroht sind. Aber das ist für Trump alles nicht so wichtig wie die Tatsache, dass er bei einem Nachgeben (nach dem erfreulich unabhängig urteilenden Höchstgericht) eine zweite schwere politische Niederlage vor aller Welt hinnehmen würde. Das hält seine Eitelkeit wohl nicht mehr aus. Und das ist gut so.












Ich denke, Donald Trump wird den Krieg gegen den Iran beginnen.
Die Frage wird sein, wie schon einige Diskutanten hier bemerkten, ob die Iraner dann doch für die Unversehrtheit ihres Landes - und zwangsläufig für das Mullah-Regime - auf die Barrikaden steigen werden. Es darf nämlich davon ausgegangen werden, dass die Trump-Administration keinen Plan hat, wie es nach der Beseitigung des Mullah-Regimes weitergehen könnte.
Trump wird stattdessen in die Geschichte als jemand eingehen, der einen sinnlosen Krieg angezettelt hat, so wie weiland George W. Bush. Letzterer destabilisierte 2003 die Region mit dem Angriff auf den Irak. Ohne Plan, wer dann den Irak regieren könnte.
Beim Thema Iran fallen mir immer wieder die Studentenproteste in den 70er Jahren ein. Hunderttausende Studenten demonstrierten damals in Bonn und London und Washington und schließlich kehrte der Ayatollah Chomeini unter dem Beifall fast aller aus dem Pariser Exil zurück und wurde der mächtigste Mann des Iran. Der Schah hingegen ging ins Exil.
Wenn man bedenkt, dass die Pahlevi Dynastie durch einen US geführten Staatsstreich gegen Mossadekh an die Regierung gekommen war, wurde mit Chomeini der Wille des Iranischen Volkes durchgesetzt.
Im Jahre 2025 haben die USA wieder einmal genau hingehört, was das Volk im Iran wirklich will und der bekannte Finannzjongleur Scott Bessent hat den Rial innerhalb eines halben Jahres gecrashed. Das aufgrund der Wirtschaftskrise aufmuckende iranische Volk wurde von der amerikanischen Regierung mit 1000 eingeschmuggelten Starlink Sattelitenanlagen versorgt, damit ein Aufstand besser organisiert werden konnte.
Als die Russen entsprechende elektronische Gegenmaßnahmen installierten, bra
@Vernunft und Freiheit
Besten Dank für Ihre Informationen! Man vergißt leider sehr schnell.
Als die Russen entsprechende elektronische Gegenmaßnahmen installierten, brach der Aufstand zusammen und DT wollte fürderhin nur noch Zurückhaltung des Iran bei Atomwaffen und Langstreckenraketen.
Zu allem Überfluss hat der Iran verkündet, seine Hacker hätten ein paar inkriminierende Videos von Trump aus dem Epstein Umfeld kopiert, die man bei Gelegenheit der Weltöffentlichkeit vorführen können.
Wenn Trump sich für Krieg entscheidet kann das unser aller Ende sein, denn die Chinesen werden es nicht zulassen, dass Trump alle Erdöllieferanten Chinas besetzt.
https://tkp.at/2026/02/23/hat-us-botschafter-in-israel-bei-tucker-interview-iran-geholfen/
Ein explosives Interview von Tucker Carlson mit dem US-Botschafter für Israel, Mike Huckabee, könnte sich für den Iran als hilfreich erweisen.
Der extrem rechtsradikale Ultra-Zionist nahm sich kein Blatt vor den Mund und offenbarte Israels wirkliche Ziele: Israel habe aufgrund seiner biblischen Stellung das Recht, den gesamten Nahen Osten zu erobern.
Mir scheint es, dass es seit mindestens Ende des 19. Jhdts. bestimmte Mächte gibt, die daran Interesse haben, dass immer irgendwo Krieg herrscht. Vielleicht sollte man einmal ausforschen, in wessen Händen sich die Rüstungs-Industrie seit damals befindet.
Die erzeugten Waffen müssen ja schliesslich Abnehmer finden. Ein Krieg ist relativ leicht angezettelt. Die Amerikaner sind seit rund 150 Jahren Meister in dieser Disziplin. Sie haben ja die Gewissheit, dass ihr Territorium niemals Schlachtfeld sein wird. Umso weniger scheuen sie davor zurück, ein Land nach dem anderen in Schutt und Asche zu legen und grösstmögliches Chaos zu hinterlassen!
Das, was A. U. uns nun in Aussicht stellt, ist die Wahl zwischen Pest und Cholera! Es scheint kein Entrinnen zu geben.
Derzeit legt allerdings ein gewisser Wladimir Putin ein Land in Schutt und Asche. Diese Kleinigkeit dürfte Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein.
@ Ireneo
Die Klosterschülerin wird das nie begreifen (wollen).
@Ireneo, @ Peregrinus -
Ist euch 2 Knalltüten jetzt leichter nachdem ihr wieder einmal nichts Erhellendes oder gar sowas wie Wissen zur Diskussion beigetragen, sondern den üblichen, unnötigen Müll abgeliefert habt?
Heute übernehme ich @Undines „Aufgabe“, zumindest Teilweise (:-
#1
Die Servus TV-Sendung „Links, Rechts, Mitte“ vom Sonntag 20.02.26, war sehenswert. Von der Moderatorin bis zu den Teilnehmern, ausgewogen und kompetent. Alle konnten ausreden, ohne unterbrochen zu werden, eine Diskussionskultur, die man in deutschsprachigen Raum selten sieht und hört, vom ORF gar nicht zu reden!
https://www.servustv.com/aktuelles/v/aambjznf307k03pw6e98/
#2
Ein guter Beitrag aus dem Klaus Woltron-Blog
https://woltron.com/lauter-trotteln-ueber-politikverdrossenheit-medienlaerm-und-die-kunst-der-gelassenheit/
zur Diskussion@ Stimme teilweise überein, der Veit Dengler ist halt der typische Kriegstreiber der schnell auf die emotionale Ebene abgleitet.So erklärte er dass die Ukraine sofort russisch in den Oblasteb verboten hat als typische Putinpropaganda, das wisse er persönlich als dann die russischsprechende Uniprofessorin mit eigener Erfahrung widersprach, war das Thema sofort weg vom Tisch. Dass der Massenmörder Putin am liebsten köeine kinder verspeisst und unheimliches Bedürfnis hat ganz Europa sofort zu erobern passt in diese raubersgschichtstorys voll rein.Dass auch ein Putin rote Linien hat kann es nicht geben weil die Nato die Friedenstruppe schlechthin sei.oberst Reisner hat natürlich auch Regierungseiertanz aufgeführt,m, durch den Umstieg auf auf 8 Monate sind dann die Soldaten perfelt ausgebildet und Drohnenkrieg ist sicherlioch für österreichische Amateure kein Problem. In Vergleich zu anderen Sendungen trotzdem relativ fair..
Bei Veit Dengler schalte ich weg. Ich mag ihn nicht!
I.O. allerdings die Stellungnahme von Oberst Reissner zu Frage der NATO-Osterweiterung, war die Wiederholung von Ruttes Ansichten. Keine eigene Meinung. Aber so sind sie die Militärs.
@ sokrates9 & pressburger *****
Ich stimme mit eurer Präzisierung völlig überein. Mittlerweile ist man anspruchsloser geworden!!
@elokrat1
Danke! ;-)
Auf Ihre Empfehlung hin werde ich mir die Sendung morgen anschauen! Heute litt ich unter Zeitmangel!
Ein anderer Iran - Beitrag:
https://uncutnews.ch/iran-rueckblick-auf-die-politische-und-militaerische-vorgeschichte-vor-einem-neuen-us-angriff/
Daraus:
Es waren vor allem diese iranischen Mittelstreckenraketen, die unter strategischen Zielen in Israel schwere Schäden angerichtet haben. Lange hat die Netanjahu-Regierung versucht, diese Schäden zu vertuschen, letztlich jedoch vergeblich. Denn inzwischen ist bekannt, dass es Netanjahu war, der angesichts fehlenden Nachschubs für verschossene Luftabwehrraketen und der von iranischen Raketen angerichteten Schäden Präsident Trump bat, einen Waffenstillstand mit Iran auszuhandeln.
Zudem hat vor wenigen Tagen die iranische Bevölkerung am Nationalfeiertag mit einer ungewöhnlich großen Beteiligung an den öffentlichen Demonstrationen ihre Unterstützung für die Regierung in Teheran gezeigt.
Sogar westliche Beobachter sprechen von 30 bis 40 Millionen Menschen im ganzen Land, mehr als doppelt so viel wie in früheren Jahren, die damit den Widerstand der Regierung gegen den drohenden US-Zionisten-Krieg unterstützen wollten.
Das alles zeigt, dass Iran nicht wackelt und beim geringsten Stoß umfällt. Das heißt auch, dass Iran neben seinem militärischen auch einen starken ökonomischen und gesellschaftlichen Widerstandswillen hat.
Dagegen darf am politischen und gesellschaftlichen Durchhaltevermögen der US-Politik und -Bevölkerung gezweifelt werden, erst recht, wenn es hohe amerikanische Verluste gibt und die Ölpreise nach der Schließung der "Straße von Hormus" auch an US-Tankstellen auf neue Rekorde klettern.
Und der bekannte US-Kommentator, der Ex-Oberst Douglas McGregor, warnt, dass das Pentagon unfähig sei, einen längeren Krieg zu führen, weil die US-Vorräte an den notwendigen Raketen höchsten für ein bis zwei Wochen intensiver Kriegsführung reichten.
Das letzte was die Iraner wollen ist ein Marionettenregierung von USA-Gnaden und zur Kolonie der USA mutieren, dafür gehen sie sogar für die Mullahs auf die Straße protestieren.
Hatten sie ja schon zu Schahs Zeiten.
Die US Regierung, das Pentagon, konkret Hegseth, machen meistens etwas diametral entgegen gesetztes zu der Meinung von Colonel Douglas MacGregor. Schade eigentlich. Die USA sind wirtschaftlich nicht in der Lage einen drei Fronten Krieg, gegen Russland, gegen den Iran und gegen China zu führen. Sollte Trump wissen. Entgegen der Meinung, Überzeugung und Wunsch von Herrn Dr. Unterberger, sollten die USA den Iran angreifen, wird es ein langer Krieg sein. Mit einer Niederlage der USA endend. Das ist bereits die Regel, Vietnam, Irak, Afghanistan, Ukraine, die USA verlieren Kriege.
Hauptsache Unruhe stiften und Destabilisieren
Die Aufforderung, Trump möge gegen den Iran einen Erstschlag durchführen, macht mich fassungslos. Es wird einerseits festgestellt, man habe die Mullahs in der Vergangenheit unterschätzt, gleichzeitig scheint man das aber weiterhin zu tun. Man wird doch nicht ernsthaft glauben, man könne damit das gesamte Gefahrenpotential ausrotten. Netanyahu konnte trotz bedenklichster Maßnahmen im Gazastreifen das Grundproblem nicht lösen, und wollte das wohl auch gar nicht. Ein Militärschlag gegen den Iran wäre letztlich eine überaus blutige Symbolpolitik zugunsten Israels, die einmal mehr auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen werden würde. In einer Fernsehsendung wurde angesprochen, daß Polen nun auch eine Atombombe haben wolle, wobei die Frage gestellt wurde, warum dann eigentlich der Iran keinen Anspruch darauf stellen könne. Gilt die Gleichbehandlung nur im Schrebergartenbereich? Die Nähe zu Rußland kann ja wohl auch kein Kriterium sein, angesichts der Genese des Ukrainekriegs.
Unbegreiflich, oder verständlich, dass sich Trump nach Ukraine, in das nächste Abenteuer stürzen will. Die USA haben als Kriegspartei im Krieg gegen Russland den Rückzug angetreten, werden aus Unterstützer der Ukraine, zum Beobachter an der Seitenlinie werden. Diese Position ist dringendst empfehlenswert. In der Ukraine gibt es nichts mehr zu holen, die Erwartungen nach Russlands Eroberung, Russlands Bodenschätze zu plündern, ist definitiv zerplatzt.
Jetzt, Konflikt mit Iran, nach dem gleichen Drehbuch wie mit Irak. Angebliche Bedrohung, USA als Retter der Menschenrechte, als Herold of Demokracy.
Amis, nicht lernfähig.
Iran ist nicht Irak. Mit Luftschlägen ist das, was Trump will, Sturz der Mullahs, nicht zu erreichen. Boots on the ground, sind nötig. Wie viele GI`s ist man bereit zu opfern.
Iran wird endgültig beweisen, Zeiten von aircraft carriers group sind definitiv vorbei. Ein böses Erwachen im Pentagon.
Nach Vietnam, Irak, Afghanistan, Ukraine, jetzt Iran.
Ende der US Hegemonie.
@pressburger - Gleichzeitig wird ja auch Kuba durch die Amis fertig gemacht! Venezuela hat man bereits abgehakt!
Zu Kuba hab ich heute einen sehr interessanten Beitrag auf tkp gefunden.
https://tkp.at/2026/02/23/kuba-vor-fidel-war-der-sudelplatz-fuer-us-reiche/
Immer wieder wird behauptet, der böse Kommunismus habe die gute Gesellschaft in Kuba beseitigt. Die Tatsachen sehen anders aus. Kuba war ein von Reichen mit Monokulturen ausgebeutetes Land, indem andere Reiche Triebe ausleben konnten, zulasten der indigenen Bevölkerung. Schauen wir genauer hin.
Herr Unterberger sollte, bevor er den Krieg befürwortet, die Grössen der letzten Schlachtfelder der USA Kriege, gegen über stellen.
Iran, 1.600.000 qkm, Irak, 400.000 qkm, Afghanistan 600.000 qkm, Vietnam 350.000 qkm.
Ich gehe davon aus, dass alle Beiträge hier vom warmen Wohnzimmer aus und ausreichend verpflegt verfasst werden. Dazu kommt die Frage, ob persönliche Betroffenheit (zb naher Verwandter als Geisel im Gaza, naher Verwandter in RU oder UA oder Nähe zum Islam) in einen Konflikt die sachliche Analyse samt allfälligen Handlungsvorschlägen beeinflusst?
Die von @Orakel eingestellte Analyse war schon mal in Kurzform von einem Franz Ferdinand in Unser-Mitteleuropa zu lesen. Es bleibt bei der Analyse. AU wagt zur Analyse auch einen Handlungsvorschlag. Wie auch immer - die Entscheidungslast bleibt im aktuellen Fall bei Trump hängen und kein Entscheider hat zum Zeitpunkt der Entscheidung alle Informationen verfügbar - schon gar nicht, was nach dem allfälligen ersten Schuss passieren wird.
Das fatale ist, dass auch ein Nichtangriff eine Entscheidung darstellt - und auch diese Entscheidung wird sich vor dem Gericht der nachfolgenden Ereignisse rechtfertigen müssen.
Das ist der "Fluch" des Weltpolizisten. Ob gewollt oder gedrängt lasse ich außen vor.
Wir in Europa haben leicht mitreden und natürlich (ver)urteilen, kommen wir doch auf Grund der verfügbaren Ressourcen gar nicht in die Verlegenheit, weltweit reagieren oder handeln zu können.
Ein handeln können wird relativ rasch zu einem handeln müssen. Ein militärischer Kdt, dem das Disziplinarrecht als Möglichkeit gegenüber Untergebenen gegeben ist, macht sich schuldig, wenn er bei festgestellter Verfehlung dieses nicht anwendet.
Wir wissen nicht, ob der Angriff auf die UA stattgefunden hätte, hätte Europa seinen Aufmarsch parallel zu RU gestartet. Wir wissen auch nicht, ob wir dann das 2. Jahr nach dem atomaren Winter hinter uns gebracht hätten.
Wehrlosigkeit und mangelnde robuste Einsatzmöglichkeiten haben einen Vorteil: es gibt nur eine Entscheidung und die ist keine: Hände hoch und weiße Flagge.
"Das ist der "Fluch" des Weltpolizisten", wer sich zum Sheriff in Town ernennt, der muss bei jeder Schlägerei im Saloon eingreifen.
Braucht Town einen Sheriff, oder können sich die Bewohner, auch ohne Aufsicht verständigen ?
@pressburger
Eben.
Vor allem: Es reicht ja in den meisten Fällen 'einmal Eingreifen' nicht - wer soll denn das verantworten!?! Ein wabbeliges Gleichgewicht ist noch immer besser, als das totale Chaos.
@pressburger: ohne Richter und bei Bedarf auch Sheriff kommen wir leider nicht aus. Eines der Probleme: für die Bereinigung kleinerer Streitigkeiten fehlt vielen der Mumm - da gäbe es nur ein blaues Auge vielleicht. - und andere sagen überhaupt - was geht mich das an - nicht mein Tisch.
hm
Mir kommen immer mehr Zweifel bezüglich eines - 'unbeteiligten' - Angriffskrieges, daß eine Einmischung von außen nicht nur nichts bringt für die Lage der Bevölkerung, sondern die Situation verschlimmert.
Das haben uns praktisch alle Kriegshandlungen der letzten Zeit bestätigt, wenn man ehrlich ist, ab dem Krieg im Irak - aber davor vermutlich auch.
Das beste Beispiel ist die Ukraine.
Des Menschen höchstes Gut ist sein eigenes Leben, wie wir im Iran und Russland/ Ukraine sehen, sind schon zu viele Leute gestorben, ohne daß etwas Sinnvolles entstanden wäre.
(Waffen testen kann man auch an Sandsäcken.)
Wenn man den Persern helfen will, muß das anders gehen.
Auch für die Atombomben müssten sich andere Lösungen finden. Theoretisch.
Iran ist eine Rekapitulation, ein Möglichkeit zu lernen, welche Chancen die USA und die EU, im Ukraine Konflikt nicht genutzt haben. Das Diktat der USA, hat seit 1989, bzw. 2014, jede diplomatische Lösung des Konflikts mit Russland verhindert. Das Gegenteil ist geschehen. Die NATO hat sich unter Druck und Führung aus Washington, von eine Verteidigungs- zu einem Angriffsbündnis gewandelt. Angriff auf die Interessen Russlands, das Vorschieben von NATO Stützpunkten immer näher an die Grenzen Russlands. Die Reaktion Russlands ist erfolgt.
Es kann dieser Krieg, der sich offenbar nicht mehr vermeiden lässt, nimmt man diesen Artikel von Dr. Unterberger als Maßstab, auch ein sehr langer und verlustreicher werden.
Osama Bin Laden wurde auch nach Jahren erst gefunden.
Hier stellt sich die Frage, wie kann man den Demonstranten nur Hilfe versprechen, wenn dann mehr als 30 000 von ihnen abgeschlachtet und hingerichtet wurden und jetzt durch einen Krieg noch mehr sterben sollen, möglicher weise auch einige von den Tätern. Möglicher weise ist Trump da ein Fehler unterlaufen, denn eine Lösung hätte sich auch im Iran selbst ergeben müssen, wenn die Mullahs so unerträglich sind, ohne Einmischung von außen.
Eine freie, geheime Wahlabstimmung scheint im Iran derzeit nicht möglich, in EU-Europa ist sie noch möglich, aber wirkungslos, die Regierungen werden von der EU beeinsprucht bis bestimmt.
Ich wünsche dem Iran, dass es gelingt, die Mullahs abzuschütteln und an ihren Platz zu verweisen und wieder eine Demokratie zu werden.
ad Osama Bin Laden: Wer immer da auch spektakulär "gefunden" und sofort spurlos im indischen Ozean versenkt wurde.
@ Konrad Loräntz
Auch das scheint möglich, wie Sie schreiben, in dieser Propagandawelt.
Was hat die US geführte demokratische Zwangsbeglückung im Irak, in Liyben, im Libanon, ganz bes. in Syrien, aber auch in der Ukraine gebracht?
Ach ja, in der Ukraine gab´s ja demokratische Wahlen, die haben aber dem US Regime nicht gepasst!
Also, was haben sie gebracht die Umstürze im Namen der Demokratie?
Destabilisation im eigenen Land?
Flucht ins gelobte Land Europa?
Dass bei uns zur Zeit die Rechtstaatlichkeit zunehmend schwindet -
z.B.: https://tkp.at/2026/02/23/verfassungsbeschwerde-gegen-who-vertraege-und-bundestagswahl-2025/
oder: https://report24.news/zensur-zaesur-deutsche-regierung-will-jede-kritische-rede-gegen-ihre-politik-beenden/
oder:
Post wurde gekappt darum Fortsetzung zu 10:55:
oder: https://apollo-news.net/verfassungsschutz-will-nicht-sagen-worauf-genau-sich-die-hochstufung-der-afd-zum-beobachtungsobjekt-sttzt/
- so frage ich mich, ob wir denn heute noch in einer Demokratie leben? Die wird doch nicht etwa in Auflösung begriffen sein?
Ei frommer Wunsch, so etwas nach US Muster, Iran soll Demokratie werden. Um so weit zu kommen, ist eine Übergangsphase nötig. Z.B. konstitutionelle Monarchie, mit z.B. mit Schah Sohn als Oberhaupt aller Perser.
Demokratie, ist und bleibt ein unerfüllbarer Traum. West Europa, angeblich Wiege der Demokratie, ist durch den EU Absolutismus, wieder in einer Diktatur gelandet. Keine Illusionen. Das Volk hat in der EU keine Stimme.
@ Orakel
@ pressburger
Ja, die Demokratie wäre ein frommer Wunsch, auch für uns.
„…… dass iranische Raketen Europa erreichen können.“ Keine Sorge Hr. Dr. Unterberger, der ex-BP Heinz Fischer, BP-Van der Bellen und Frank-Walter Steinmeier, haben gute Beziehungen zu den iranischen Mullahs aufgebaut.
Heinz Fischer im Iran: Speeddating bei den Mullahs
https://kurier.at/politik/ausland/bundespraesident-fischer-im-iran-speeddating-bei-den-mullahs/151.604.639
Alexander Van der Bellen sorgt für Eklat: Der Bundespräsident beglückwünscht Mullah zur "Wahl"
https://exxpress.at/politik/eklat-um-van-der-bellen-bundespraesident-gratuliert-mullah-zur-wahl/
Auch BP Frank-Walter Steinmeier hofiert schon seit Jahren die Mullahs und war als Außenminister so etwas wie der Patenonkel des iranischen A
Patenonkel des iranischen Atomprogramms. Steinmeier verneigt sich vor den Mord-Mullahs
https://www.youtube.com/watch?v=fTqL3aBxeqA
Die Zustände im After-Merkel-Deutschland lassen sich immer weniger verbergen und leugnen. Noch hält freilich die „große Presse“ samt ihren Medien-Sendern (ÖRR) am Verschweigen und Verniedlichen, Ignorieren und Umformulieren („Framing“) fest. Aber der Niedergang des Bildungswesens beispielsweise ist so weit fortgeschritten, daß auch kein vernünftiger Politiker-Nachwuchs nochmals zu erwarten ist. Der Niedergang der Wirtschaft durch eine gescheiterte „Energiewende“ , weiters die Gewalt der nicht integrierbaren Moslems im öffentlichen Leben, auch an den Schulen und Behörden, dazu die Legalität von Rauschgiftlern, beweisen das Phänomen eines „failed state“, das von den (dennoch) gewählten Regierungen ignoriert und bewußt verdeckt wird. Pinocchios „Weiter so“ gilt als Dauerparole, bis eines Tages auch dieser Krug an seiner harten Wand zerschellen wird. Moralischer Notstand, wohin man blickt, und kein Trost, daß die Kirchen ihre Hände in Unschuld waschen.
Inwiefern Österreich ein verkleinertes Abbild des deutschen Großbildes zeigt und dem nächsten „failed state in Europa entgegeneilt, wo bereits andere (wie Frankreich, Holland und England) warten, sollte – nach oder vor der Beendigung des linksgrünen Kampfes „gegen Rechts“ – geklärt werden.
Der Applaus für Merkel am CDU Parteitag bestätigt Leo Dorner.
Die Deutschen vertrauen so lange ihren Herrschern, bis ihnen nicht Bomben, im 21. Jahrhundert Raketen, anfangen auf den Kopf zu fallen. Als Verlierer sind due Deutschen bereit Konzessionen zu machen, sich als Demokraten zu verstellen. Bei der nächst, besten Gelegenheit, setzt sich der immanente Totalitarismus durch.
Mit Merz, haben die Deutschen ihren Anführer, der sie zu Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld führen wird, gekürt.
Österreich folgt. Tradition seit 1866.
Egal. Wir sind sowieso verloren.
Standing Ovations für Angela Merkel am Parteitag der CDU.
Körperschaftssteuerrückgang in Deutschland: ca.80% (das ist noch schlimmer).
Orakel bietet wieder einmal ein florilegium prorussischer Propagandaseiten!
@ Ireneo
Ihre Platte hat einen Defekt, sie hängt immer in der gleichen Rille!
Habe versehentlich den Daumen nach unten betätigt. Es steht also richtigerweise 2:2
elokrat - es ist schon bezeichnend, dass SIE anderen einen "Plattenfehler" unterstellen.
@elokrat
Besseres hat der nicht zu bieten, "His Masters Voice."
@ ÄGIS
Was kann man vom Putin-Goebbels schon erwarten?
Zum Stand von 11:6 sei berichtigender Weise angemerkt, dass es 10:7 steht. Siehe meine Subkommentar von 9:04h.
nun 13:8
Meiner Meinung nach will Trump eigentlich keinen Krieg, sondern die Mullahs nur in einen Deal ala Venezuela erpressen. Nur sieht es so aus, als ob sich die Mullahs nicht erpressen lassen. Khamenei kann man anscheinend auch nicht so leicht schnappen, wie Maduro.
Da bleibt dann wohl nur noch der Militärschlag, wie der ausgeht, ist allerdings unsicher. Mit Glück gelingt ein Regime-Wechsel, denn das derzeitige ist in der Bevölkerung ja tief verhasst. Mit Pech wird der Iran allerdings ein zweites Libyen, dessen Instabilität die Region gefährdet.
@Orakel: "Russland helfe bei Counter-Intelligence"
Meinen Sie das Russland, das in der Ukraine auf Elon Musks Starlink angewiesen war für die eigene Kommunikation und nun blind umherirrt????
@ Ireneo
Russland betreibt ein umfangreiches Satellitennetzwerk, das stark militärisch und geostrategisch ausgerichtet ist. Zu Beginn des Jahres 2026 umfasst die russische Satellitenkonstellation etwa 300 Satelliten, darunter rund 100 militärische Einheiten.
Bis vor kurzem, müsste die ISS-Raumstation mit russischen Raketen versorgt werden.
Die Zahl der Satelliten alleine macht es offenbar nicht aus...Was Starlink kann, können die Russen nicht, sonst hätten sie nicht die Starlink Systeme illegal beschafft und sich ihnen ausgeliefert.
In einem hochaktuellen Interview aus dem verschneiten Moskau hat der international renommierte Geopolitik-Experte Pepe Escobar am 19. Februar 2026 in der Sendung „Judging Freedom“ von Judge Andrew Napolitano Klartext gesprochen. Während die Welt auf eine mögliche Eskalation im Nahen Osten blickt, warnte Escobar eindringlich: Sollten Israel und die USA den Iran angreifen, werden China und Russland nicht abseits stehen – sie handeln bereits im Stillen und sind bereit, massive Konsequenzen auszulösen.
Escobar zerpflückt die westliche Rhetorik gnadenlos. Die sogenannte „regelbasierte internationale Ordnung“ sei endgültig als Farce entlarvt worden – spätestens durch die Rede des US-Außenministers Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
Rubio habe dort offen zur „Rekolonisierung des Globalen Südens“ aufgerufen und die Europäer eingeladen, sich als Juniorpartner anzuschließen, um ihre einstige koloniale „Glamour“ zurückzugewinnen. Der US-Außenminister habe die USA als
... „Kind der europäischen Zivilisation“ bezeichnet – von der Antike über Athen bis heute – und dabei die amerikanische Unabhängigkeit 1776 einfach ignoriert.
Die Reaktion im Saal? Stehende Ovationen. Escobar kommentiert trocken: „Das kann man sich nicht ausdenken.“
Besonders beißend fällt seine Kritik an der europäischen Außenpolitik aus. Die „ghastly Estonian“ – die hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Kaja Kallas – bezeichnet er als „blutige Idiotin“ mit dem IQ eines „zerlegten Wurms“. Sie spreche ausschließlich „russophob“ und habe zu Afrika, Lateinamerika oder anderen Regionen nichts Substanzielles zu sagen.
Escobar zitiert einen europäischen Philosophie-Professor, der Kallas aus Studienzeiten als „dümmste Person im Raum“ kenne. Solche Figuren würden bewusst in Brüssel platziert, weil sie als nützliche Idioten leicht zu lenken seien. Die gesamte EU-Kommission sei von ähnlichem Kaliber – mit Ausnahme vielleicht von Pascal Lamy vor 25 Jahren.
Zu den laufenden Gesprächen in Genf zwischen USA und Ukraine mit russischer Beteiligung zeigt sich Escobar zutiefst skeptisch. Selbst die Hinzunahme hochrangiger Russen wie Wladimir Medinski, rechte Hand Putins und Historiker, und Michail Galusin habe nichts gebracht.
Die Verhandlungen dauerten ganze zwei Stunden – und das war’s. Medinski habe lediglich von „Fortschritten“ gesprochen, die jedoch „nichts“ bedeuteten.
Escobar berichtet von Gesprächen mit russischen Militärs und Diplomaten: Man sitze einem „Kriegsverbrecher“ wie Budanow gegenüber, es gebe nichts zu verhandeln. Der ukrainische Unterhändler habe selbst einen russischen General ermordet und einen weiteren versucht zu töten.
Ein Witz kursiere in Moskau: Drei amerikanische Immobilienmakler – Trump, Kushner und Witkow – wollten den Ukraine-Krieg „lösen“. Escobar spricht von einem „zwei-gleisigen Prozess“ und einem geleakten „Kirill-Dimitri-Plan“ mit sieben absurden Punkten, den weder Putin noch die russische Führung ernst
... nehme.
Die Behauptung, Putin würde alles tun, um Sanktionen zu lockern und US-Investitionen zu ermöglichen, sei pure westliche Desinformation von Reuters, AP, Wall Street Journal und CNN.
Der Kern des Interviews dreht sich um die drohende Eskalation gegen den Iran. Escobar betont: Russland und China handeln nach ihrer bewährten Strategie – sie reden nicht darüber, was sie tun.
Der russische Militärexperte Guruljow habe klargemacht: Es gebe feste Protokolle der strategischen Partnerschaft mit Iran. Russland helfe bei Counter-Intelligence, die chinesischen Satelliten überwachten bereits das iranische Stromnetz, das nach dem 12-Tage-Krieg modernisiert und abgesichert worden sei.
Iranische Delegationen in Moskau bestätigten: Alles, was wir brauchen, liefern sie – und umgekehrt.
Bei einem Angriff würden die Chinesen sofort handeln: Die PLA-Navy würde iranische Tanker eskortieren. Wollt ihr uns angreifen? Dann tragt die Konsequenzen.
China beziehe täglich 1,4 Millionen Barrel iranisches Öl. Sollten die USA eskalieren, könnten die Chinesen zwei Wochen abwarten – sie hätten ausreichend Reserven.
Die Iraner selbst würden bei einem „Shock-and-Awe“-Angriff sofort die Straße von Hormus blockieren – mit allen verfügbaren Mitteln, einschließlich Seeminen. Jeff Sachs habe errechnet: Der Benzinpreis in den USA würde auf mindestens 10 Dollar pro Gallone steigen. Das wäre für Trump politisch tödlich und würde die globale Wirtschaft durch eine Explosion der Derivate in Billiardenhöhe kollabieren lassen.
Escobar sieht in einem US-Angriff auf Iran nicht nur einen Konflikt mit einem Land, sondern einen direkten Angriff auf drei BRICS-Staaten: Russland, China und den Iran.
Genau das sei der Plan von „Trump 2.0“: Rekolonisierung des Globalen Südens, wie Rubio in München offen propagiert habe – nur in höflicher europäischer Champagner-Atmosphäre.
Er zitiert sinngemäß die bekannte Strategie: Man solle den Gegner nicht unterbrechen, wenn er dabei sei, einen fatalen Fehler zu begehen. Wenn Trump zuschlage, begehe er genau diesen Fehler.
Der Philosophie des Krieges widmete sich Escobar am Rande durch das Gespräch mit einem russischen Kommandeur: Jeder Krieg solle eigentlich vermieden werden – aber wenn er geführt werde, dann mit voller Konsequenz. Genau das habe Russland in der Ukraine getan.
Die aktuelle Lage beschreibt er als tragikomisch: Kriminelle Elemente verkleideten sich als seriöse Verhandlungspartner, während die Ukraine um sich herum zusammenbreche.
Pepe Escobar beendete das Gespräch mit einem Augenzwinkern – er wolle nun einen Spaziergang durch den Moskauer Schnee machen. Sein Fazit jedoch bleibt düster und unmissverständlich: Die Weltordnung verändert sich radikal. Wer den Globalen Süden und die BRICS-Mächte unterschätzt, werde die Rechnung teuer bezahlen.
China und Russland sitzen nicht tatenlos herum – sie sind bereits positioniert, um jeden Fehler des Westens mit voller Wucht zu beantworten.
https://uncutnews.ch/pepe-escobar-china-und-russland-werden-nicht-untaetig-bleiben/
Escobar ist ein Kommentator im Sinne der BRICS Länder und klar antiwestlich positioniert. Als im Westen beheimateter Demokrat hoffe ich sehr, dass er mit seiner Analyse falsch liegt.
@ Orakel
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Besonders zu Kaja-Kallas: „Solche Figuren würden bewusst in Brüssel platziert, weil sie als nützliche Idioten leicht zu lenken seien. Die gesamte EU-Kommission sei von ähnlichem Kaliber.“
Darum hat Beate gute Chancen, die der Kaja offenbar nachfolgen möchte!
Trump zögert, denn der Ausgang dieser Aktion ist unsicher. Die möglichen Szenarien:
1. Die Mordmullahs und ihre bewaffneten Strolche verkriechen sich im tiefsten Bunker. Nach dem Bombardement tauchen sie unversehrt wieder auf
2. Die Mullahs verschwinden, die Strolche bleiben, für Trump und die Perser ändert sich nichts aber die bestens bewaffnete Räuberbande plündert das Volk noch mehr aus.
3. Ein längeres Bombardement lässt die Stimmung kippen und das Volk verbündet sich mit seinen Peinigern gegen den äußeren Feind.
4. Den Persern geling ein Glückstreffer und sie versenken einen Flugzeugträger und nehmen Amerikaner gefangen.
5. Persien zerfällt, Kurden und Aseris wollen nichts wie weg. Flüchtlingselend und ein failed state wie Libyen kommt.
6. Der persiche Golf ist dauerhaft gesperrt - Wirtschaftskrise
7.Das Regime macht an der kurzen Leine weiter, Öl für Trump, Demokratur fürs Volk
8. China und Russland greifen ein - Weltkrieg III.
9. Happy end, freedom and democrazy - wohl nicht.
@ Hr. Zyni ******
Eine realistische Betrachtungsweise!
Ihr Wortspiel in der letzten Zeile - Absicht oder Freudscher Fehler oder bloß vertippt - DemoCRAZY statt democracy?
1. Unwahrscheinlich. Dazu sind die Mullahs zu sehr verhasst und abgetaucht könnten sie die Bevölkerung nicht mehr durch Terror und Gewalt kontrollieren
2. Sehr wahrscheinlich
3. Auch möglich
4. Sehr unwahrscheinlich. Die Raketen der Iraner sind nicht so genau und US-Flugzeugträger sind nie alleine, sondern immer in einem ganzen Schiffsverband
5. Dass die Aseris mitmischen wollen, halte ich für wahrscheinlich. Bei Sezessionsbestrebungen der Kurden werden aber die Türken intervenieren, die einen Kurdenstaat um jeden Preis verhindern wollen
6. Möglich
7. Dazu scheinen die Mullahs im Gegensatz zu den Venezolanern (noch?) nicht bereit zu sein
8. Russland blutet gerade in der Ukraine aus und China hat noch keine Mittel über diese geographische Distanz dem Iran wirksam zu helfen
9. Sehr, sehr unwahrscheinlich. Leider
Das ewige ausrufen der Demokratie an allen Enden der Welt, hat immer zum Leid des Volkes, dem die Amis Demokratie bringen wollten, geführt. Die Amis wollen nicht verhandeln, sie können nur drohen. Nicht fähig zu verstehen, persische Mullahs, sind nicht mexikanische Drogenbarone. Iran ist nicht Venezuela. Kapiert ein Yankee nicht.
"Tabula rasa machen (Herr Wiederkehr, bitte bei der KI nachschauen, was das heißt)": mein Gott, Unterberger, haben Sie das wirklich notwendig, diese schalen Scherzchen?
Ist aber harmlos gegen das, was jetzt kommt: "ob Trump jetzt militärisch zuschlagen soll oder nicht. Diese Frage kann nur mit einem sechsfachen Ja beantwortet werden"
Da ist er wieder, dieser Kriegstreiber, dieser Blutsäufer, diesmal sogar sechsfach. Der Propagandist aller Höllenmaschinen des Verderbens von den Landminen bis zur Atombombe.
Gott schütze Österreich, Gott schütze die Welt vor solchen ruchlosen Typen, die uns alle von ihren Schreibtischen aus ins Verderben stürzen wollen. Und wenn jemand meint, ein einsamer Influencer in einer unbedeutenden Alpenrepublik macht noch keinen Krieg, der täusche sich nicht. Es gibt viele Unterbergers auf dieser Welt. Zu viele.
"Kein Blut für Öl" - fehlt noch....
@ Vayav Indrasca **
Etwas zu hart formuliert, aber die Richtung stimmt
Leider Richtig!Zuerst schießen wir mal in den Busch hinein und dann schaun wir nach was wir getroffen haben! Genbau mit solchen alibiaktionen passiert überhaupt nichts! was ist das Ziel? Umsturz im Iran, traut sich aber keiner zu formulieren, weil selbst mit Atombomben nicht erreichbar!Dass sich Becölerung nie gegen Regierung auflehnt sieht man ja am Besten bei dem korrupten
Selensy, der hunderttausende gefallene Ukrainer zu verantworten hat, trotzdem wird er nicht eliminiert wie es neusprachlich heisst.
Man traut seinen Augen nicht, unbegreiflich, sechs mal ein Militärschlag gegen Iran zu begrüssen. Merkwürdig, aus der Geschichte nichts gelernt ? Jeder Krieg der USA, gegen jemanden auf dem Globus wurde zuerst begrüsst, um dann das ruhmlose Ende schweigend zu übergehen. Wie stellt sich Herr Unterberger den Ausgang des Krieges der USA gegen den Iran vor ? Die Mullahs werden kapitulieren, werden sich selbst entmachten ?
Eine Parallele, zum Konflikt USA gegen Russland. Auch dieser Krieg soll mit der Niederlage Russlands enden. Wie soll das geschehen ?