2
Andreas Unterbergers Tagebuch

Indien, wo die Zukunft abfährt

09. Februar 2026 01:58 | Autor: Andreas Unterberger
48 Kommentare

Der Abschluss eines Handelsabkommens der EU mit Indien ist nicht nur aus europäischer Perspektive wichtig. Er ist das noch viel mehr deshalb, weil er den Blick auf das einwohnerstärkste Land der Welt richtet, das wir lange ignoriert haben, das lange im Schatten Chinas gestanden ist, das aber einer der dynamischsten Teile des Globus ist, das eine sensationelle innere Wandlung durchgemacht hat.

Indien hat China nicht nur in Sachen Einwohnerzahl überholt. Es ist nicht nur die größte Demokratie der Welt mit entwickelter Rechtsstaatlichkeit und großer Meinungsvielfalt, wenn auch immer wieder mit antichristlichen Zwischenfällen durch die selbstbewusst gewordene Hindu-Mehrheit. Die Inder haben in wirtschaftlicher Hinsicht auch unglaubliche Perspektiven durch ihre Jugend: Im Median sind sie um mehr als zehn Jahre jünger als die Chinesen, die sogar etwas älter sind als die US-Amerikaner. Die Inder haben auch bildungsmäßig stark aufgeholt, auch wenn sie kaum relevante Forschungseinrichtungen haben.

Vor allem haben sie seit Abwahl der sozialistischen Kongresspartei (der Partei der Nehru-Gandhi-Familie) im Inneren stark aufgeholt. Damals war Indien stark reglementiert und durch scharfe Importrestriktionen von der internationalen Konkurrenz abgeschottet und daher sehr rückständig. Doch inzwischen hat es sich stark geöffnet. Der Handelsvertrag mit der EU ist der Abschluss dieses Prozesses. Zugleich profitiert Indien davon, dass die aggressive Politik Chinas immer mehr ausländische Investoren davon abbringt, in China zu investieren oder zu kaufen.

Global gesehen ist also die Entwicklung Indiens noch viel wichtiger als der Weg der EU. Diese steht ja unter einem finsteren Schatten, weil linke und rechte EU-Parlamentarier den Handelsvertrag mit Kanada in selbstbeschädigender Weise auf die lange Bank geschoben haben.

Da ist zweifellos der Pakt mit Indien für die EU eine sehr gute Antwort und alles andere als eine Notlösung – auch wenn gewiss die indische Herausforderung vielen europäischen Branchen noch Kopfzerbrechen bereiten wird. Die Inder gehen ja – zu Recht – durchaus optimistisch in diesen Vertrag und wissen, dass sie durch die Qualität der Arbeitskräfte und ihr niedriges Lohnniveau überaus konkurrenzfähig sind. Vor allem aber leben sie in einem stabilen Land, mit innerer Ruhe und im Unterschied zu China ohne Eroberungspläne, wenn auch mit Grenzkonflikten zu zwei Problemnachbarn, nämlich Pakistan und eben China.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

Teilen:
  • email
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter

  1. Vernunft und Freiheit
    09. Februar 2026 21:52

    Indien ist aktuell sehr stark durch die aufkommende KI herausgefordert. Man spricht auch von einer KI Apocalypse.

    Palki Sharma von Firstpost bringt Sie auf den neuesten Stand.

    Claude CoWork Breakthrough Triggers Sell-Off in Indian Tech | Vantage with Palki Sharma | N18G
    https://youtu.be/tq1maEiBqo8?si=klpfSgYrqgyF7jBM



  2. Vernunft und Freiheit
    09. Februar 2026 21:48

    Vor einem knappen Jahr hat Lex Fridman Narendra Modi 3 Stunden lang interviewt. Die eine Stunde, die ich davon gesehen habe, hat mich sehr beeindruckt. Vielleich schauen Sie mal rein.

    Narendra Modi: Prime Minister of India - Power, Democracy, War & Peace | Lex Fridman Podcas
    https://youtu.be/ZPUtA3W-7_I?si=EwueMbzumnyK2zHS



  3. Vayav Indrasca
    09. Februar 2026 17:21

    Herr Unterberger, wissen Sie, was Sanskrit ist? Einige meinen, sie ist die großartigste Sprache aller Zeiten, all das, was Sie von Latein behauptet haben und noch mehr. Denn das eng sprachverwandte Altindische ist gegenüber dem Altitalischen ähnlich komplex, aber noch viel weiter ausgebaut, viel "schöner" und "logischer" in Ihrem Jargon. Literarisch ist die lateinische Literatur gegenüber der alten indischen peanuts. Man nehme nur die Gründungsmythen: kümmerlich Vergils Aeneis gegenüber den Zigtausenden Versen des Mahabharata. Das Satapathabrahmana, die Nalalegende, die Bhagavadgita ... unsterbliches Kulturgut des indoeuropäischen Raums, das ganz Südasien beeinflusst hat, so wie Latein Europa.
    Das alles hätten Sie, Herr U., hier vermitteln können.Wenn Sie's wüssten. Nun, es ist keine Schande, es nicht zu wissen. Schande ist's nur dann, wenn man dauernd bei jedem Thema den Auskenner spielt und absolute Wahrheiten verkündet (z.B. Ukraine). Auf gut deutsch: klugsch... .



    • sokrates9
      09. Februar 2026 17:44

      Das was Dr Unterberger auch gerne ignoriert, dass die Juden, Angelsachsen und Deutschen jahrtausendelang die größten Kriegstreiber waren.Die Chinesen, Inder, Südamerikaner haen auch Arrondierungskonflikte gehabt aber die Welt zu besiegen wie diverse europäosche Helden sonder Zahl st vor allem europäisches Privileg. Ausgenpmmen Dschingis Khan, der vtypische Eintagsfliege war-



    • pressburger
      09. Februar 2026 18:03

      sokrates9
      Portugiesen, Spanier, Franzosen, Holländer, auch erwähnenswert. Araber von ihrer Eroberungsideologie, Islam angetrieben, die eigentlichen Sklavenhalter- und Sklavenhändler, sollten nicht ausgelassen werden.



    • Ireneo
      09. Februar 2026 18:17

      @Vayav Indrasca, wie immer destruktiv!
      Bzgl. "klugsch... " Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!



    • Schani
      09. Februar 2026 18:45

      Vayav Indrasca, Sanskrit hat mit unserer Kultur nichts zu tun, Latein sehr wohl!
      Ireneo, ich stimme Ihnen zu!



    • Alexander Huss
      09. Februar 2026 21:15

      Sehr geehrte/r Vayav Indrasca, Dr. Unterberger bezog sich rein auf das heutige Indien, das wirtschaftlich tatsächlich aufholt und hervorragende IT-Spezialisten hervorbringt. Sein heutiger Beitrag ging lediglich um den Handelsvertrag zwischen Indien und der EU.

      Nun ja, eine glorreiche Vergangenheit zu haben ist etwas Schönes. Nur: Davon kann man halt auch nicht leben.

      Und zu guten Letzt: Für Ihren Ausdruck "klugsch... " mögen Sie sich bitte bei Dr. Unterberger entschuldigen.



  4. Rosi
    09. Februar 2026 16:16

    Die Inder haben trotz Abspaltung von Pakistan und Bangladesch das gleiche Problem wie wir mit dem überproportionalen Bevölkerungszuwachs der Moslems.
    Inder mit höherer Bildung haben auch nur zwei Kinder.
    Seltsamerweise habe die Engländer auch bei ihrem Abzug die Moslems vor dem Gesetz zumindest in einem Punkt besser gestellt, wie die Hindus. (Meine Vermutung ist, daß das wohl nicht der einzige Punkt sein wird.)
    Interessant ist auch nebst bei, daß dort selbst am Markt mit dem Handy bezahlt werden kann. (Allerdings sehe ich das nicht als Vorteil, denn ich finde immer mehr:'Nur Bares ist Wahres,' egal wo.)



    • pressburger
      09. Februar 2026 18:07

      Partition 1947. Es waren Moslems, die gegen den Willen von Mahatma Gandhi und Grossbritanniens, auf der Spaltung des Subkontinents bestanden haben. Auf Konto der Moslems, gehen die Opfer des Bevölkerungsaustausches, cca 1 Million Tote.



    • Rosi
      09. Februar 2026 19:04

      Salman Rushdie behandelt das Thema der Unabhängigkeit Indiens in seinem Roman 'Midnight's Children'.



  5. Arbeiter
    09. Februar 2026 14:03

    Ich danke Herrn Unterberger für den Artikel. Ich verstehe, dass zum Thema Indien vieles nicht Platz hat. Die Christenverfolgung hat ein Poster erwähnt. Ich das Kastenwesen. Interessant wären auch die Regelungen für die Moslems. Wäre alles auf Englisch zugänglich, die Scharia z.B. und wie das auf den Engländern basierte Justizsystem diese Fragen regelt. Ähnliche Denkanstöße könnten die Qualitätsmedien auch aus Nigeria gewinnen.



  6. Undine
    09. Februar 2026 13:24

    OT---aber dieses Video von Prof. HOMBURG, in ruhig vorgetragenen Worten, von denen jedes einzelne wohlüberlegt ist, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Man kann davon ausgehen, daß Prof. HOMBURG die reine Wahrheit ausspricht. Es tun sich Abgründe auf, die man sich nicht vorstellen kann als normaler Mensch.

    EPSTEIN war das personifizierte Böse, und er fand jede Menge Gleichgesinnter. Daß MOSSAD und CIA damit hochgradig verquickt waren und sind, nur so nebenbei.

    "EPSTEINS DUNKLE GESCHÄFTE l Prof. HOMBURG"

    "Die Sendung dokumentiert mit amtlichen Internetlinks Epsteins Netzwerk, das KRISEN FÖRDERTE und ZU GELD MACHTE. [Klingelt es da auch bei Ihnen?] Diese Fakten wurden bisher meist bestritten, sind jetzt aber wasserdicht. Allerdings berichten die Leitmedien kaum darüber."

    https://www.youtube.com/watch?v=TcnTXLIZm2M&t=10s



    • Undine
      09. Februar 2026 20:13

      Auch empfehlenswert:

      "In Geiselhaft von Vollpfosten l MATUSSEK und REINHARDT #49"

      https://www.youtube.com/watch?v=FaoMK5Ak_Yk&t=26s



    • Vernunft und Freiheit
      09. Februar 2026 22:00

      Man muss sich darüber im Klaren sein, was für eine Art Leben Epstein geführt hat, der, soviel ich weiß, zuerst Lehrer war, dann Finanzinvestor. Eine eigene Insel, ein riesiges Haus in Manhatten, ein Privatjet. Irgendwie ist dem Herrn das Geld zugeflogen.

      Dabei muss er wirklich klug und an physikalischen Grundlagenproblemen mehr als nur ein wenig interessiert gewesen sein. Schauen Sie Sabine Hossenfelder, die hier ein Feld beleuchtet, für das anderweitig wenig Platz ist:

      I'm in the Epstein files. And it's about.... quantum gravity!
      https://youtu.be/ZxxNENOBD6w?si=xikaEf1t4ve4wVuX



  7. Ingrid Bittner
    09. Februar 2026 12:35

    "Die Inder gehen ja – zu Recht – durchaus optimistisch in diesen Vertrag und wissen, dass sie durch die Qualität...."

    Zu Recht, da bringen sie auf legalem Weg die Millionen Moslems weg, die es in Indien gibt. Die Moslems gehen sicher gerne nach Europa, da flie?t das Geld.



    • Orakel
      09. Februar 2026 12:47

      Was AU nicht schreibt - auch in Indien geht man zunehmend gegen Christen vor - das hat man uns erzählt!



  8. Arbeiter
    09. Februar 2026 11:26

    Als alter Motorrad Fan hat es mich ungeheuer gefreut, als ich mir vor 10 Jahren eine KTM aus Oberösterreich kaufen konnte, ein Weltspitze Motorrad. Heute, aus der Traum, die Inder haben den Laden gekauft. Was wird aus uns?



    • Gandalf
      09. Februar 2026 11:40

      Wir werden Arbeiter an der verlängerten Werkbank der Inder. Der glorreichen "EU" sei Dank.



    • pressburger
      09. Februar 2026 11:55

      Herr Unterberger, "Indien wo die Zukunft abfährt", Österreich, wo Betrug herrscht. Beim Fleiss und Können österreichischer Arbeiter, wo hätte Österreich jetzt sein können, wie würde die Zukunft Österreichs sein, hätten die Sozialisten, von der ÖVP angeführt, die Gegenwart und Zukunft Österreichs nicht vernichtet.



    • Arbeiter
      09. Februar 2026 13:58

      Ein weitgereister Kollege hat gemeint, unsere Zukunft wird sein, die Asiaten in der Kutsche um den Hallstätter See zu fahren.



    • Postdirektor
      09. Februar 2026 15:24

      > „Indien, wo die Zukunft abfährt“

      So die heutige Überschrift.

      Bei uns: Es WIRD unsere Zukunft ABGEFAHREN. - In immer schnellerer Geschwindigkeit unter unter fleißiger Mithilfe der Proponenten „Unserer Demokratie“.



    • sokrates9
      09. Februar 2026 17:48

      Der größte Sargnagel heisst EU!" Derartig viel fehlentscheidungen hat noch keine Organiation zusammengebracht.hilfreich auch dass Van dewr Layen und ihre Bande Tabu simnd!



    • pressburger
      09. Februar 2026 18:12

      #@sokrates9
      Die Fehlentscheidungen, die Arbeit der EU Bürokraten reichen an die "Leistungen" des Politbüros der KPdSU in den 1980er Jahren heran. Das Schicksal der UdSSR ist bekannt.



  9. Orakel
    09. Februar 2026 11:02

    Trump macht für "America first" Zölle, die EU für Europa Handelsabkommen?



  10. Arbeiter
    09. Februar 2026 10:55

    Faszinierendes Thema! Und dazu das Kastensystem, worüber man qualitätsmedial geschlossen schweigt.



  11. Josef Maierhofer
    09. Februar 2026 09:56

    Die EU kauft in Indien ein und nicht Indien bei der EU.

    Ich selbst kenne eine große österreichische High Tech Firma, die 2 Produktionswerke in Indien hat, 2 in China und eines in Deutschland und und 2 in Österreich, hier mit wenigen Mitarbeitern im Verhältnis zu den Fern-Ost-Werken mit ihren Niedriglöhnen im Verhältnis zur EU.

    Alles, was die EU braucht, ist Öl und Gas, das sie hätte, würde sie endlich zur Vernunft kommen und Nordstream 2 reparieren und die Industrie damit fördern. Aber der Sozialismus ist nicht vernünftig, er ist zerstörerisch, vor allem selbstzerstörerisch, in jeglicher Hinsicht, bis zum bitteren Ende. Ideologie = Idiotie.

    Schon klar, Freihandel mit aller Welt wäre fruchtbar bis furchtbar, je nach eigener Stärke und eigenem Beitrag. Was aber, wenn die EU keinen Beitrag mehr leisten kann zufolge ihrer Selbstzerstörung ?

    Typisch Sozialismus, alles für Propaganda.



  12. elokrat1
    09. Februar 2026 09:34

    Die EU-Parlamentarier sind in erster Linie selbstbeschädigend, dafür braucht es keine verhinderten Handelsabkommen. Ein Auszug aus den EU Green Deal Maßnahmen, welche die Wirtschaft ersticken:

    Verschärfung des Systems zur Regulierung des CO2-Ausstoßes großer Industrieanlagen und Kraftwerke.
    Einführung eines Preises für CO2-Emissionen, um Anreize für Investitionen in klimafreundliche Technologien zu schaffen.
    Abgabe auf Importe aus Ländern mit weniger strengen Klimaschutzmaßnahmen. Das würde auf alle Fälle Kanada betreffen!!

    Österreichs Regierung macht sich wieder einmal lächerlich. Sie möchte die CO2-Speicherung in alten Öl- und Gasfeldern erlauben. Was fehlt, sind designierte Lagerstätten und Pipelines. Der weltweite CO2 Anteil beträgt aktuell 0,04 ppm, der österreichische Anteil am globalen CO2-Ausstoß beträgt 0,15 Prozent, die Anteile der restlichen Länder der Welt:
    http



  13. Whippet
    09. Februar 2026 09:28

    Welche konkreten Vorteile dieses Abkommen für Österreich haben soll, weiß offenbar nur Doktor Unterberger. Während heimische Betriebe mit Lohndruck, Billigkonkurrenz und weicheren Standards rechnen dürfen, spricht man unbeirrt von „großen Chancen“. Wahrscheinlich liegen sie gut versteckt - gleich neben dem Einhorn.



  14. pressburger
    09. Februar 2026 09:08

    Der Jubel ist nicht angebracht. Die EU darf ein Handelsabkommen mit Indien abschliessen. Welche Vorteile das Abkommen für die EU haben wird, wird sich weisen. Beim Verhandlungsgeschick der EU, ist Skepsis angezeigt.
    Die EU kommt spät mit seiner feministischen Aussen- und Wirtschaftspolitik. Indien ist schon längst führendes Mitglied der BRICS, pflegt enge Handelsbeziehungen mit Russland.
    Modi ist nicht Merz. Ein kluger Mann schadet sich nicht, ist auf seine Vorteile bedacht. Merz, Macron, Leyen, Meloni, sind eher als dumme Männer zu bezeichnen.
    Erschütternd, der Vergleich des Zustandes Indiens und West Europas, noch vor einigen Jahrzehnten. Indien hat die EU in vielen Bereichen überholt, die EU fällt immer weiter zurück. Eindeutig und logisch, Folge des herrschenden Sozialismus in der EU.
    Das Handelsabkommen mit Indien wird die EU, die lieber Krieg führt, als die eigene Wirtschaft zu fördern, nicht retten.



    • Ireneo
      09. Februar 2026 09:32

      Indien hat den Kauf von Öl aus Russland - und damit den Hauptteil seiner Handelsbeziehungen zu Russland - eingestellt. In den BRICS Staaten ist Russland der Wasserträger Chinas und wirtschaftlich sicher schwächer als Indien.



    • pressburger
      09. Februar 2026 18:16

      Russland hat im Jahr 2025 durchschnittlich pro Monat, im Aussenhandel einen Bilanzüberschuss von cca 9 Milliarden $ erzielt.



    • Ireneo
      09. Februar 2026 21:20

      Blühende Phantasie!
      In Wirklichkeit hat Putin schon den nationalen Wohlfahrtsfonds Russlands leer geplündert für den Krieg...



  15. Gerald
    09. Februar 2026 08:38

    Indien ist in der Tat ein unterschätzter Hoffnungsmarkt. Allerdings darf man sich auch da keinen Illusionen hingeben. Indien macht, was Indien nützt. Es ist weder ein Verbündeter des Westens, noch des Ostens. Positiv ist sicher, dass es ein Gegenpol zum autokratischen China (mit dem es ja auch Territorialkonflikte hat) und dessen Hegemonialansprüche ist.



    • pressburger
      09. Februar 2026 11:58

      Indien wird nichts von der EU kaufen, die EU wird Arbeit nach Indien verlagern.



    • Gerald
      09. Februar 2026 12:52

      @pressburger

      Sehe ich nicht so. Indien kauft z.B. französische Rafale Abfangjäger und will weitere davon kaufen, sogar eine Rekordzahl von 114.



    • pressburger
      09. Februar 2026 18:17

      @Gerald
      Ist das alles ? Absichten.



  16. Leo Dorner
    09. Februar 2026 08:20

    Einige Morgensplitter

    Die Naivität der Holländer ist „EU-vorbildlich“, also erschreckend: Ein “Flüchtlings-Studentenheim“ wurde als „Vorzeigeprojekt“ gestartet und ist als schwerer Kriminalitätsfall gestrandet. Jahrelang wurde verschwiegen und unter den Teppich gekehrt.

    Noch erschreckender, wie Berlins linksgrüne Führung die radikale Front ihrer Freunde hofiert, duldet und mit Millionen Euro unterstützt. Der „Kampf gegen Rächts“ lebt und gedeiht bis zum Untergang..

    Das Pentagon kappt seine Verbindungen zu den woken und antisemitischen US-Universitäten. Havard springt bereits über die Klinge.

    Das Hochkultur-Ereignis Super-Bowl in den USA bringt in der Sportpause einen Rapper-König zu Gehör, der für ein „offenes Amerika“ und gegen Trumps ICE-Politik anbrüllt. Zustimmend und mitläufig berichten „unsere“ Orf-Journos auf Teletext. Große Popkultur „vom Feinsten.“

    Mit einem Wort: im Westen nichts Neues, - er lebt noch und treibt seine letzten Blüten.



    • Whippet
      09. Februar 2026 09:31

      Auch ich las den Beitrag über Holland im Exxpress. Ein erschreckendes Beispiel, wie gut Gemeintes eskaliert.



  17. Hr. Zyni
    09. Februar 2026 05:41

    Der Sozialismus in der Dritten Welt ist das einzige Entwicklungsmodell, das zuverlässig entwickelt, was zu beseitigen er verspricht: Elend. Er kommt stets mit dem Pathos der Freiheit und endet regelmäßig mit der Befreiung von Wohlstand und Zukunft. Zuerst werden die Kolonialisten verjagt, dann die Kapitalisten, am Schluss die eigenen Leute. Übrig bleiben Funktionäre, Fahnen und Warteschlangen vor leeren Geschäften.
    Der Sozialismus erklärt Armut zur moralischen Kategorie und Reichtum zur Schuld. Produktion gilt als Ausbeutung, Eigentum als Diebstahl, Mangel als Fortschritt und der Bonze als sakrosankt. Dass man von Idealen nicht satt wird, gilt als bourgeoises Vorurteil.
    Wenn das Experiment scheitert, war es kein echter Sozialismus. Wenn es nicht funktioniert, lag es an Rohstoffen oder westlicher Einmischung. Und wenn Millionen fliehen, dann nicht vor dem System, sondern vor Sanktionen, Klima oder falschen Genossen.
    Der Sozialismus der Dritten Welt ist keine Antwort auf Armut. Er ist ihre ideologische Verwaltung.



    • Gerald
      09. Februar 2026 08:18

      Nur leider ist der Sozialismus in einer Kategorie sehr erfolgreich: Propaganda!
      Für das systemimmanente Versagen wird immer eine einfache (aber falsche) Lösung und ein Sündenbock präsentiert.
      Genau so arbeiten hierzulande ja auch unser marxistischer Vizekanzler und sein geistesverwandter Finanzminister.
      Diese stellen sich rotzfrech hin und beschuldigen die Mineralölkonzerne, dass die Spritpreise zu hoch sind und Ölpreissenkungen nicht weitergegeben würden.

      Dabei besteht der Spritpreis zu 60% aus Steuern. Mit der idiotischen CO2-Sektensteuer 3 Steuern auf ein Produkt und sogar die Idiotie einer Steuer auf eine Steuer (MwSt wird auf Nettopreis+MöSt berechnet!).
      Von ca. 1,50€/Liter sind also >80c nur Steuern. Im Nettopreis von 70c sind auch Verarbeitungs-, Transport-, und Lagerkosten enthalten. Der reine Rohölpreis macht dagegen gerade einmal ca. 40c aus.



    • Wyatt
      09. Februar 2026 08:24

      beide
      ***********
      ***********
      TREFFLICHST und nichts hinzuzufügen!



    • rowischin
      09. Februar 2026 09:12

      Ja, so ist es und dieses Wissen über Sozialismus und Treibstoffpreise haben leider nur wenige. Die Mehrheit fällt mittels Neidkomplexpropaganda immer wieder auf den S. herein.






Zwischen Lügenpresse und Fake News: Eine Analyse orf-watch.at Schafft die Politik ab Europa 2030 Börsen-Kurier (Bezahlte Anzeige) Academia kathtreff.org