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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die verlogenen Geschichtsumschreiber

16. Februar 2026 00:44 | Autor: Andreas Unterberger
75 Kommentare

Die österreichische Linke hat ähnlich wie ihre Genossen in anderen Ländern den Kampf um die Herzen der Bürger verloren, den Kampf darum, ein sinnvolles Angebot für Gegenwart und Zukunft darzustellen. Deshalb sind die Sozialisten in anderen Ländern sogar schon ganz aus den Parlamenten geflogen. Deshalb grundelt die einst absolut regierende SPÖ heute bei 18 Prozent und die ihrem Schoß entsprungenen Grünen bei weiteren 10 Prozent herum. Aber dafür hat die Linke einen anderen Kampf auf ganzer Linie gewonnen.

Das ist der Kampf um Umschreibung und Verfälschung der österreichischen Vergangenheit und Geschichte:

  • So ist es der Linken gelungen, ihre in der Zwischenkriegszeit eindeutig antidemokratischen Tendenzen total aus den Geschichtsbüchern draußenzuhalten. Nirgendwo erfahren die jungen Österreicher, dass die SPÖ in den Zwanziger Jahren ganz offiziell die "Diktatur des Proletariats" in ihrem Parteiprogramm gefordert hat, was ja wenige Jahre nach der russischen Oktoberrevolutionen und dem dort folgenden blutigen Massenterror keineswegs eine bloß unbedeutende Redewendung gewesen ist, sondern eine sehr konkrete und für den Rest der jungen und noch ungefestigten Republik eine überaus bedrohliche Ankündigung.
  • So ist es den linken "Historikern" ebenfalls gelungen, aus der österreichischen Geschichtsschreibung völlig die vielfach bewiesene Tatsache auszuradieren, dass die Sozialdemokraten viel länger und intensiver für einen Anschluss an das Deutsche Reich gewesen sind als die Christlichsozialen (1918 waren so gut wie alle Parteien noch für den Anschluss gewesen). Die damaligen Sozialdemokraten haben diesen ganz im Gegenteil sogar vorgeworfen, für ein mitteleuropäisches Zusammengehen der ehemaligen k. und k. Staaten gegen Deutschland einzutreten.
  • So ist es den linken "Historikern" vor allem gelungen, in den Geschichtsbüchern die Lüge zu verankern, dass das Faktum der gegen den Willen Österreichs erfolgten Okkupation (oder Annexion) der Alpenrepublik bloß ein verlogener "Opfermythos" wäre.

Damit haben die Sozialdemokraten erfolgreich in die Hirne vieler Schüler die Fiktion zaubern können, dass das damals katholisch-konservativ regierte Österreich sich eh gerne und freiwillig an das Deutsche Reich angeschlossen hätte:

  1. obwohl dieser betont katholische Ständestaat (der genausowenig demokratisch gewesen ist, wie es das SPÖ-Programm schon im Jahrzehnt davor gewesen ist) ab 1933 bis zu seinem Scheitern 1938 die politische Abwehr der Übermacht des totalitär gewordenen Deutschlands  als sein oberstes staatspolitisches Ziel angesehen hat;
  2. obwohl dieser Ständestaat in zahllosen Erklärungen das Draußenhalten Hitlers als eine Begründung für die Ausschaltung der Demokratie genannt hat;
  3. obwohl es ziemlich sicher ist, dass der Ständestaat-Bundeskanzler Schuschnigg die von ihm in den Tagen des März 1938 geplante, aber dann unter dem Druck der anrückenden deutschen Soldaten im allerletzten Augenblick wieder abgesagte Volksabstimmung über eine Absage an den Anschluss gewonnen hätte;
  4. obwohl es in Wahrheit die illegalen Sozialdemokraten gewesen sind, die 1938 die Einladung der Ständestaats-Regierung zu einer gemeinsamen Front (und Volksabstimmung) gegen Hitler abgelehnt haben;
  5. obwohl es der SPÖ-Minderheitsflügel des später von der SPÖ sogar ins Gefängnis gebrachten Franz Olah gewesen ist, der 1938 für ein Zusammenwirken mit der Ständestaats-Regierung gegen den Anschluss gewesen ist, der später auch das damalige Verhalten der SPÖ schwer kritisiert hat;
  6. obwohl auch die gegen Hitler kämpfenden Alliierten Österreich als "erstes Opfer" des Hitlerismus bezeichnet haben.

An diesen eindeutigen Fakten ändern die ebenso eindeutigen Tatsachen absolut nichts, dass sehr viele Österreicher aktive Nazis geworden sind, dass Hunderttausende Österreicher dem einziehenden Hitler zugejubelt haben.

Zum Pech der Sozialdemokraten hat sich aber ihre verlogene Diskriminierung der Opferrolle des Staates Österreich nicht bei den ausländischen Historikern durchgesetzt. Das beweist nun ganz aktuell auch die renommierteste außenpolitische Publikation der Welt, das in den USA erscheinende Magazin "Foreign Affairs".

Dieses schreibt jetzt wörtlich in Hinblick auf Hitler-Deutschland: "It seized Austria, then Czechoslovakia, and then Poland, sparking World War II."

Deutlicher kann man es nicht formulieren: Hitler hat sich Österreich genauso wie die Tschechoslowakei und Polen gekrallt und damit den zweiten Weltkrieg ausgelöst. Kein Wort davon, wie es hierzulande linke Historiker lehren, dass Österreich freiwillig zum Hitler-Reich gegangen wäre. Der einzige Unterschied zwischen den drei genannten Ländern, der übrigens "Foreign Affairs" vermutlich aus naheliegenden Gründen keiner besonderen Erwähnung wert ist: Bei Österreich und der Tschechoslowakei haben die Westmächte (leider) noch stillgehalten, haben sich nicht für einen Krieg gerüstet gesehen, haben irrigerweise geglaubt, nach Opferung dieser zwei Länder wäre Hitlers Appetit gestillt (so wie heute viele glauben, dass der Appetit Putins nach Unterjochung von Belarus und der Ukraine gestillt wäre …) und haben dann erst auf den Angriff gegen Polen reagiert – weil in London inzwischen der weitsichtige Churchill die Regierung übernommen hatte.

Aber all diese Fakten sind den linken, in die Universität eingeschleusten Geschichtsverfälschern wurscht:

  • Sie hassen den Ständestaat noch immer so sehr, dass sie sein größtes moralisches Verdienst zu zertrümmern versuchen, eben Österreich noch fünf Jahre lang unabhängig gehalten zu haben, sodass vor allem sehr viele Juden, insbesondere prominente Künstler, aus Deutschland nach Österreich flüchten konnten.
  • Sie tun alles, um von der historischen Schuld der Linken abzulenken.
  • Sie werfen aus Gründen der parteipolitischen Propaganda den Ständestaat und das Nazireich unter der gemeinsamen (früher nur von der Kommunistischen Propaganda so verwendeten) Überschrift "Faschisten" in einen Topf, obwohl der Ständestaat alles andere als antisemitisch, totalitär, revanchistisch oder gar kriegstreiberisch gewesen ist.

Karajan kein Gesinnungsnazi

Eine andere Geschichtslüge der linken österreichischen Geschichtsumschreibung hat der jüdische Historiker Michael Wolffsohn jetzt in seinem Buch "Genie und Gewissen: Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalsozialismus" mit sehr viel Quellenarbeit aufgearbeitet. Er zeigt darin eindeutig, dass der Österreicher Karajan nur aus Opportunismus der NSDAP beigetreten sei, weil er Kapellmeister in Ulm bleiben wollte, dass er aber keineswegs ein "Gesinnungsnazi" gewesen sei. Dafür nennt Wolffsohn viele Beweise, darunter die Heirat Karajans mit einer "Vierteljüdin", seine Briefwechsel, seine Auslandsauftritte während des Krieges mit jüdischen Musikern, den dadurch 1942 verursachten eindeutigen Karriereknick und Karajans langjährige Freundschaft mit Kardinal König.

Aber je länger der Nationalsozialismus her ist, je sicherer es ist, dass kein Nazi mehr lebt, umso "heldenhafter" werden die linken "Kämpfer" gegen den Nationalsozialismus. In diese Kategorie fällt auch die jüngste Verurteilung eines Mannes wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu 18 Monaten. Sein ganzes Delikt: Er hat in seinem Wohn- und Schlafzimmer, also in seinem ganz persönlichen Bereich, Gegenstände mit NS-Bezug propagandistisch zur Schau gestellt, darunter Porträts von Soldaten des Dritten Reichs, die Reichsadler mit Hakenkreuz zeigen.

Nun deuten solche Bilder gewiss auf eine üble Einstellung. Aber eigentlich sollten Einstellungen und Gedanken in einem liberalen Staat erst dann zu einem Problem der Obrigkeit werden, wenn jemand öffentlich für ein totalitäres System aktiv wird. Aber eigentlich sollte es einen Staat absolut nichts angehen, was jemand in seinem Schlafzimmer hat. Zumindest seit dem Kaiser, seit 1867, ist das so gewesen.

Aber heute ist es ganz eindeutig anders: Je größer die wirklichen Gefahren für Österreich werden – diese reichen von der untragbaren Überschuldung über die Bedrohung durch den russischen Imperialismus über die Geburtenverweigerung der autochthonen Österreicher bis zur voranschreitenden Islamisierung –, umso absurder werden die Aktionen linker Historiker, Politiker und Staatsanwälte, sich lediglich um mehr als 80 Jahre zurückliegende Gefahren zu kümmern und noch immer einzig darin Bedrohungen zu erkennen.

PS: Die Linken kümmern sich auch um die Sprachumschreibung. So eröffnete die SPÖ-Justizministerin Sporrer provokativ den traditionellen Juristenball am Samstagabend als "Juristinnenball". Das ist wohlgemerkt eine Veranstaltung eines privaten Vereins, wo sie nur Gast ist. Frech eine fremde Veranstaltung umbenennen geht offenbar trotzdem.

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  1. Waltraut Kupf
  2. mirnichtegal
    17. Februar 2026 10:19

    Nationalsozialisten, Sozialisten, Sozialdemokraten: warum hat man nie ernsthaft den Namen der Partei ändern wollen?



  3. Peregrinus
    16. Februar 2026 20:04

    Zum Faschingsausklang noch Besinnliches: Ein junges, verliebtes Paar, begibt sich auf eine Reise. Im vollen Bewusstsein dessen, dass eine voreheliche geschlechtliche Vereinigung Sünde ist, knien sie im ersten gemeinsamen Zimmer nieder du bitten den Herrn, dass er sie nicht in Versuchung führen möge. – Aber was tun, wenn sie der Herr nicht erhört.



  4. Undine
    16. Februar 2026 18:06

    Zur gewohnt verlogenen Geschichtsschreibung äußerte sich in einem großartigen Vortrag Generalmajor a.D. Gerd SCHULTZE-RHONHOF:

    "Der KRIEG, der VIELE VÄTER hatte"

    https://www.youtube.com/watch?v=czyb6BFUKM0&t=37s

    Es gibt auch ein Buch darüber mit gleichnamigem Titel!

    Die Lügen der Geschichtsfälscher sind zum Teil lächerlich plump, aber man findet sie dennoch in Schulbüchern!



    • Undine
      16. Februar 2026 18:14

      Ich werde ab jetzt behaupten, schon mehrmals gehört zu haben, daß GB Österreich überfallen will. Wenn ich es oft genug behaupte, wird man mir glauben. GB hatte doch Jahrhunderte lang die halbe Welt erobert und ausgebeutet. Es gibt zwar keinen besonderen Grund für die Briten, Österreich (mit zwei Millionen Leuten mit Migrationshintergrund, aber kaum Bodenschätzen) zu überfallen---übrigens genau so wenig Grund wie PUTIN---aber sei's drum. Also, ich fürchte mich vor einem Angriff GBs. Andere fürchten sich vor PUTIN.....
      Achtung, Satire!



    • Postdirektor
      16. Februar 2026 19:22

      @Undine

      Gebe Ihnen recht!
      Auch ich fürchte mich vor den Engländern.
      Sie werden besonders scharf auf Österreichs Westen sein, um dort in den Fremdenverkehrsgegenden gratis ausbeuterischen Urlaub machen zu können. Jetzt müssen sie ja noch bezahlen dafür.
      Natürlich werden auch die Russen darauf aus sein, solches zu tun. Die russischsprachigen Speisekarten, wie sie noch vor Jahren dort gang und gäbe waren, werden vielleicht sogar noch in den Schubladen liegen.
      Wir haben allen Grund, uns zu fürchten.
      ;-)



    • elokrat1
      16. Februar 2026 20:05

      @ Undine
      @ Postdirektor
      Keine Angst vor den Engländern, die werden demnächst von den Moslems besiegt.



  5. Pennpatrik
    16. Februar 2026 17:29

    Darf ich an dieser Stelle daran erinnern, dass es Herr Kurz war, der das Dollfuß-Bild im Parlamentsklub abgehängt hat?



  6. Pennpatrik
    16. Februar 2026 17:24

    Erstaunlicherweise wird im Zusammenhang mit linker Geschichtsfälschung der Name Heinrich Drimmel nie erwähnt.

    Lange vor Hugo Portisch schrieb Heinrich Drimmel eine Geschichte der Republik. Heinrich Drimmel war Jurist und Unterrichtsminister.
    Im Amalthea-Verlag erschien die Trilogie "Österreich 1918 - 38", ergänzt um den Band: Vom Anschluß zum Krieg.
    Damals konnten Politiker noch richtige Bücher ohne Ghostwriter schreiben.

    Wer hinderte die ÖVP daran, dieses Werk überarbeitet neu aufzulegen?

    Auch der Sozialist Hellmut Andic schrieb eine Geschichte der Republik ("50 Jahre unseres Lebens"). Damals versuchte auch ein Sozialist ein guter Wissenschafter zu sein.
    (Übrigens: Intendant des ORF-Landesstudios Burgenland - was hatte der ORF früher für großartige Mitarbeiter).

    Alles nur noch antiquarisch zu haben.

    Ich stehe hinter beiden Buchenmpfehlungen.



    • Pennpatrik
      16. Februar 2026 17:24

      Wer ein überflüssiges "n" findet, darf es behalten.



    • Undine
      16. Februar 2026 18:18

      Danke, daß Sie Dr. Heinrich DRIMMEL erwähnen! Als er Unterrichts-Minister war, stand das österr. Schul- und Bildungswesen auf dem Höhepunkt.



  7. Pennpatrik
    16. Februar 2026 17:01

    Nocheinmal die sensationelle Rede von Harald Martenstein zum "Ende der Demokratie" ohne zusätzlichen Kommentar. Einfach nur die Rede.

    https://www.youtube.com/watch?v=uNHf8FQzWy4



    • Arbeiter
      16. Februar 2026 17:25

      Großen Dank, Penntpatrick, habe mir den Link zur Gänze angehört. Was für ein Beweis für das Narrenhaus Deutschland die Buh Rufer zum Schluss!



    • Petron
      16. Februar 2026 17:26

      Sie ist großartig!



    • Pennpatrik
      16. Februar 2026 17:31

      @Arbeiter
      Ich vergleiche sie mit der "Blut, Schweiß und Tränen"- Rede von Winston Churchill und der "Glaubt an dieses Österreich"-Rede von Leopold Figl.



    • eupraxie
      16. Februar 2026 18:03

      Rechts und links sind seit 1789 die beiden Grundrichtungen aller demokratischen Staaten - Martenstein

      Solche Reden könnte oder sollte auch ein Politiker halten.



    • elokrat1
      16. Februar 2026 20:12

      Ich empfehle euch diesbezüglich den „Digitalen Chronist“ anzusehen. Er hat Martensteins Rede mit zusätzlichen „Schmankerl“ versehen.
      https://youtu.be/luaGPf8E0GQ?si=J2btAPN7q_vGudWU
      Minute 16:30 - 18:15, die Juristin Gabriele Heineck, als "Anklägerin"
      Minute 20 - 21: Feroz Khan sagt, dass ein Flüchtling im nächst sicheren Land kein Flüchtling mehr ist, sondern ein "Reisender" ist. Ein Aufschrei aus dem Publikum ist die Folge. Die "Anklägerin" Gabriele Heinecke sagt gleich darauf, er spricht dummes Zeug.
      Minute 12: Auf de.-indymedia.org wird Gabriele Heinecke Werdegang abgebildet



    • Peregrinus
      16. Februar 2026 22:55

      @ Pennpatrik
      Danke für den Hinweis. Harald Martenstein hat den unleidlichen gegnwärtigen Zustand des öfffentlichen Lebens in einer Weise charakterisiert wie es treffender kaum möglich ist. - Aufruf an alle: Sorgen Sie für die Verbreitung dieser Gedanken Martensteins.



  8. meineCharakterschwächeheisstAnkotenlassen
    16. Februar 2026 16:49

    OT Wien und Menschen : Sie stoßen, sie drängeln sich überall vor, sie benehmenzsich rüpelhaft, fahren mit dem Roller durchs Einkaufszentrum und wählen als dank für die Ellbogendurchsetzungsfreiheit die größten Freiheitsfeinde immer wieder (övp, spö). Ich bin wahrlich kein Ausländerfreund. Aber angesichts dieser super guten Eigenschaften würde ich wohl eher einen Bogen um so eine charaktergestigte inländische "Vorzeige" - Wienerin machen .



  9. rebkonkursky
    16. Februar 2026 16:25

    DEMOKRATIE:
    Otto Bauer in der AZ Nr4:Parteiziel ist nicht die Wiederherstellung der Demokratie von gestern sondern eine revolutionäre Diktatur als Übergang zu einer echten sozialistischen Demokratie .
    Dazu die bekannten Kampfaufrufe: " Demokratie ist nicht viel,Sozialismus ist unser Ziel!".

    ANTISEMITISMUS:
    Parteivorstand mit Einführung eines geheimen "Arierparagraphen"der sicherstellt,daßdie"Arier" im Vorstand mehr Stimmen hatten als " die Juden".
    (Quelle: Buttinger)

    ANSCHLUSS:
    1945 bestehen Meinungen in der "Sozialistischen / Rev. Soz. Partei" die einen Anschluss an D nicht a priori neg sehen ( Proponent : Friedrich Adler)



    • Pennpatrik
      16. Februar 2026 17:29

      Ich bin mir nicht sicher, ob es Otto Bauer war. Jedenfalls sind beim Linzer Parteitag die Worte gefallen, dass "die Gewehre sprechen würden", würde man die "Macht nicht auf anderem Weg" erreichen.
      (Sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert).

      Na klar war das Bürgertum in heller Aufregung, noch dazu hatten sie den Massenmörder Lenin vor Augen.
      Es gibt eine schriftliche (!) Anweisung von Lenin, dass in einer Region ein bestimmter Prozentsatz der Bevölkerung zum Tode zu verurteilen sei.
      Das ist ein ganz gewöhnlicher Mörder, ein Krimineller. Und wer sein Konterfei auf sein T-Shirt klebt, ist ein Smpathisant von Massenmördern und Kriminellen.

      Von solchen Kreaturen lässt sich die ÖVP vor sich her treiben. Ekelhaft.



  10. Leo Dorner
    16. Februar 2026 15:35

    Als die Genderwelle auf ihrem Höhepunkt durch Österreich schwappte, unterstützten Österreichs Grüne ein offizielles Archäologie-Projekt: Suche nach Neu-Geschlechtern unter den Skeletten in antiken und vorantiken Gräbern. ( Möglich, daß immer noch gegraben wird...) Ich dachte an einen Scherz und bemühte mich, mein Scherzurteil durch die Partei korrigieren zu lassen. Doch bald mußte ich sehen: kein Scherz, sondern „wissenschaftliche Tatsache“. Kurz: Nicht nur die moderne Geschichte läßt sich umlügen, auch die Menschheit kommt vielleicht von ganz woandersher. Wer die Zukunft auf seiner Seite glaubt, kann nicht glauben, daß nicht auch die Vergangenheit immer schon an den „richtigen Glauben“ glaubte. (Das bekannte Janusgesicht jeder Revolution.)
    Jede Ideologie sieht eine neu beglückte Menschheit in naher Zukunft deutlich vor sich, weil diese aber bisher verhindert und unterdrückt wurde, durften sich Transfrauen und Transmänner bisher noch nicht frei auf Gottes Erdboden bewegen. -



    • Leo Dorner
      16. Februar 2026 15:36

      Schlussfolgerung: „Wir schaffen das...“



    • Pennpatrik
      16. Februar 2026 18:00

      Sie verstehen das einfach nicht. Es ist doch wichtig zu wissen, ob wir vorrangig von Schwulen oder Lesben abstammen. Vielleicht gab es in der Antike keine Heterosexuellen und die sind nur ein Konstrukt von Trump und Musk. Es könnte auch der Hitler dahinterstecken ...



    • elokrat1
      16. Februar 2026 20:16

      @ Pennpatrik
      Könnte auch ein Vorfahre von Putin gewesen sein, gell (:-



  11. Undine
    16. Februar 2026 14:33

    Daß die Geschichte immer von den SIEGERN geschrieben wird, ist seit altersher bekannt. Daß die Geschichte innerhalb kürzester Zeit aber nun von den VERLIERERN in Etappen plötzlich UMGESCHRIEBEN wird, weil ihnen das, was ihnen etwa nach WKll größtenteils sogar gefallen hat, erleben wir jetzt mit eigenen staunenden Augen. Was sich da unter den Geschichts-Schreibern abspielt, ist atemberaubend. Jene bedauernswerten Generationen, die den WKll noch erlebt haben, sind mittlerweile nicht mehr. Sie würden staunen, wie das, was sie erlebt hatten, heute neuerlich zurecht frisiert wird. Aber da diese Kriegsgenerationen (sowohl die Deutschen, als auch die Österreicher) ihre z.T. grauenhaften Erlebnisse während des Krieges nicht erzählen durften, ist das meiste davon verloren gegangen, was auch im Sinne der Sieger war. Die Geschichtsschreibung war immer verlogen und ist es heute nicht minder. Jetzt, wo sich alles fast gleichzeitig verändert, erfindet man eben neue Lügen. Darin ist man geübt.



  12. Waltraut Kupf
    16. Februar 2026 12:49

    Der Artikel zielt letztlich darauf ab, Putin mit Hitler zu vergleichen, den „Appetit“ auf die Einverleibung souveräner Staaten quasi als tertium comparationis ins Spiel zu bringen und das Drohpotential entsprechend aufzublasen. Hitler hatte keine realistische Einschätzung der Gegebenheiten, während Putin durchaus bei Trost ist. Putin sah sich durch die Einflußnahme des Westens auf die ukrainische Regierung und grenznahe Waffenlager des Westens bedroht, während Hitler unter dem Slogan „Volk ohne Raum“ ohne jede Bedrohung eine Expansion nach Osten begann. Eine Parallele besteht zwischen dem Donbas und dem Sudetenland (nicht der Tschechoslowakei). Die Deutschen wurden von den Tschechen schikaniert, wie es ja auch mit den Russen in der Ostukraine geschieht. Der größte Teil war Tschechoslowakei war ein sogenanntes Protektorat. Ich weiß von tschechischen Verwandten, die uns nach Kriegsende vorübergehend aufnahmen, daß sie besser ernährt waren als wir und völlig unbehelligt geblieben waren.



    • Whippet
      16. Februar 2026 13:50

      Danke für Ihren Beitrag als Zeitzeugin.



    • Undine
      16. Februar 2026 14:40

      Man sollte unbedingt das großartige Buch von Frau Waltraut KUPF "Die Welt ist voller Morden – Zeitgeschichtliche Splitter" lesen! Man bekommt es leider nur noch antiquarisch. Man liest es atemlos!



    • GT
      16. Februar 2026 17:03

      Putin bei Trost?!? Klar, dann zerbombt man die Infrastruktur eines Nachbarstaates, damit die Bevölkerung leidet. Frau Kopf - bitte



    • meineCharakterschwächeheisstAnkotenlassen
      16. Februar 2026 18:01

      Das sehe ich auch so!
      "Putin sah sich durch die Einflußnahme des Westens auf die ukrainische Regierung und grenznahe Waffenlager des Westens bedroht, während Hitler unter dem Slogan „Volk ohne Raum“ ohne jede Bedrohung eine Expansion nach Osten begann. Eine Parallele besteht zwischen dem Donbas und dem Sudetenland (nicht der Tschechoslowakei). Die Deutschen wurden von den Tschechen schikaniert, wie es ja auch mit den Russen in der Ostukraine geschieht. Der größte Teil war Tschechoslowakei war ein sogenanntes Protektorat. Ich weiß von tschechischen Verwandten, die uns nach Kriegsende vorübergehend aufnahmen, daß sie besser ernährt waren als wir und völlig unbehelligt geblieben waren."

      Hitler hatte von Anfang an einen Angriffskrieg geplant, und in den inzwischen lange verbotenen Werken steht es auch gewiss so(z. B. kommentierte Fassung).
      Die russische Föderation hat weder Weißrussland noch die Ukraine einverleibt.
      Und im Übrigen anders als der Ukraine und Russland gibt es eine offizielle Exilregierung v



    • meineCharakterschwächeheisstAnkotenlassen
      16. Februar 2026 18:03

      Hitler hatte von Anfang an einen Angriffskrieg geplant, und in den inzwischen lange verbotenen Werken steht es auch gewiss so(z. B. kommentierte Fassung).
      Die russische Föderation hat weder Weißrussland noch die Ukraine einverleibt.
      Und im Übrigen anders als der Ukraine und Russland gibt es eine offizielle Exilregierung von Belarus.
      Der Osten der Ukraine und die Krim sind russisch besetzt, zufälligerweise sind das jene Gebiete mit dem größten russischen Sprach Anteil! Das wäre eher zu vergleichen mit der verborgenen Schutzmacht Österreichs gegenüber den Südtirolern. Es wundert mich, dass noch keine Dschingis Khan Vergleiche aufkamen. Übrigens Hitler wurde appeased und der Krieg kam trotzdem nach Frankreich und Großbritannien. Die Russische Regierung plant keinen Weltkrieg um das slawische Volk, sein Einflussgebiet zu expandieren etc.
      Wäre auch unrealistisch mit der Dominanz der englischen Sprache. Lebensräume im Westen sind ebenfalls nicht geplant. Aber Hauptsache immer gleich mit Adolf vergleichen, gell



    • meineCharakterschwächeheisstAnkotenlassen
      16. Februar 2026 18:03

      Das mit den Sozis z. B. Karl Renner ist richtig!Allerdings weder die Dollfüße noch die Otto Bauers haben Österreich einen Bärendienst getan! Diktatur um eine andere Form der Diktatur zu verhindern ist keineswegs heldenhaft! Im Übrigen führen Ukraine und Russland ganz ohne Appeasment einen Krieg. Eher noch sehe ich ein Appeasment unter dem Rockzipfel der Von der Leyen bezüglich Klein Wolodymir!



  13. pressburger
    16. Februar 2026 11:16

    Zu spät kommt Ihr, für Ihre Verspätung gibt es keine Entschuldigung - frei nach Schiller.
    Die Bürgerlichen klagen, die Linken haben ihnen das Heft entrissen, bestimmen die Sprache, bestimmen die Geschichte.
    Die Bürgerlichen haben es, durch ihr schlampertes denken, schlampertes reden, selbst verursacht.
    Die Bürgerlichen, bezeichnen die Feinde der Freiheit als Sozialdemokraten. Weil die Bürgerlichen, schlampert bis an die Grenze der Denk Verwahrlosung sind, haben sie den Sprachgebrauch der Feinde der Freiheit, der Anhänger des Terrorismus, der Sozialisten, übernommen.
    Ein von den Linken zu Verschleierung ihrer wahren Absichten, kreierter Begriff, Sozialdemokratie, Widerspruch in sich.
    Ein Sozialist ist kein Demokrat, Sozialisten sind Zerstörer der Demokratie.
    Sprache, als rekursive Schleife bestimmt das Denken.
    Sprache der Sozialisten ist Sprache der Propaganda.
    Die Sprache der Sozialisten herrscht in den Medien, herrscht in den Hirnen der Menschen. "Sozialdemokratie", ein Beispiel.



  14. Josef Maierhofer
    16. Februar 2026 10:17

    Mein Vater hat mir viel aus dieser Zeit erzählt und daher brauche ich nicht die heutigen Sozis, die mir da eine 'andere' Geschichte erzählen wollen.

    Danke, Herr Dr. Unterberger für diesen Artikel !

    Die Schulbuchumschreibung begann unter Kreisky mit dem 'Gratisschulbuch' und dem Schuldenrausch und dem 'Wohlstand' (auf Kredit). Ungebremst wird die Geschichtsklitterung betrieben und keinen stört das mehr.

    Von einem alten Herrn (ich habe seine Pflege organisiert, er starb 1916 mit 95) weiß ich, wie diese 'Hitler Jubelchöre' zustande kamen, einfach, es gab nach der 'Demo' eine warme Mahlzeit, Gulasch oder Würstel, dafür ging man damals massenhaft auf die Straße.

    Es sei festgehalten, dass wir jetzt auch bereits wieder so weit sind, dass der Faschismus im Kleid des Antifaschismus daherkommt.

    Karajan: Auch mein Schwiegervater in Ungarn war ein solcher, er war Direktor des berühmten Musikgymnasiums in Kecskemet und wurde Horti Anhänger und konnte als 'Insider' so die Leben von >



    • Josef Maierhofer
      16. Februar 2026 10:29

      > 6 000 Juden retten, wofür er nach 1989, nach der Wende, die 3 höchsten Orden Ungarns bekam, 1 Jahr bevor er gestorben ist. Noch in den 1980-er Jahren kamen die so Geretteten, oder ihre Verwandten, um ihm zu danken in sein Haus nach Debrecen.

      Auch wir selbst haben über diese Zeit im Gymnasium nicht viel gehört, die Geschichte endete für uns praktisch mit dem ersten Weltkrieg. Die Zeitzeugen aber haben sie erzählt, und wir alten durften sie noch hören und verstehen. Meine Frage an die Sozis, unsere Jugend darf das nicht ? Sie muss von Euch, wenn nicht verhütet oder abgetrieben, aus der Familie gerissen und 'zwangsbetreut' und indoktriniert werden, verschuldet und der Zukunft beraubt, in das Verderben gelogen werden ?

      Wie ich beobachte, spüren das vor allem die Jungen und wenden sich von Eurer grauslichen Politik gegen sie und das Volk ab, gut so.

      Und liebe 'Sozis' und Eure Unterstützer, möget ihr nicht mehr in mögliche Mehrheiten gewählt werden, es ist um Euch nicht schade.



    • Gandalf
      16. Februar 2026 10:47

      @ Josef Maierhofer:
      Danke für Ihren gesamten Beitrag, vor allem aber den letzten Absatz. So soll es sein und bleiben.



    • Josef Maierhofer
    • pressburger
      16. Februar 2026 11:18

      Hervorragend. Danke.



  15. Postdirektor
    16. Februar 2026 09:47

    > „Aber heute ist es ganz eindeutig anders: Je größer die wirklichen Gefahren für Österreich werden – diese reichen von der untragbaren Überschuldung über die Bedrohung durch den russischen Imperialismus über die Geburtenverweigerung der autochthonen Österreicher bis zur voranschreitenden Islamisierung…“

    Die Bedrohung durch den russischen Imperialismus?

    Ich, der ich geschichtlich nicht so bewandert bin, habe nicht gewusst, dass die Ukraine Teil Österreichs ist.



  16. Arbeiter
    16. Februar 2026 09:24

    Schade, dass wir von Lothar Höbelt nichts mehr hören!



  17. Livingstone
    16. Februar 2026 08:50

    Diese Saat der 70iger und 80iger, als die Sozialisten Schulbücher im großen Stil umschreiben ließen, ist längst aufgegangen und geerntet, der "point of no return" ist längst erreicht: Man weiß längst, was gewesen zu sein hat.

    Wer in der SPÖ wäre fähig - und vor allem willens, dieses Narrativ zu reflektieren? Babler? Bures? Herr? Matznetter? Schuhmann? Oder der kleine Eisenbahner, der die dörfliche SPÖ-Gruppe führt? Ein Ludwig hätte das intellektuelle Zeug - aber der ist genau die Type Funktionär, die Geschichte umschreiben lässt.

    Aber auch bei der ÖVP bleibt man punkto Dollfuss erstaunlich kompatibel. Auch dort: man kann's intellektuell nicht anders.

    Sehen wir der Realität ins Auge - (geschichtliche) Bildung ist in unserer Gesellschaft ein Randthema. Man plappert in allen Belangen undifferenziert nach und auch deswegen versandelt so ziemlich alles in Österreich.



    • pressburger
      16. Februar 2026 11:25

      Arithmetisch gerechnet, amtet bereits die dritte Generation von den Sympathisanten der RAF Terroristen erzogen, in den Entscheidungsgremien Österreichs, Deutschlands und der EU.
      Zählt man dazu, die ständig wachsende Zahl der Mitglieder des Terror Islams an den Schalthebeln des Staates, ist der point of no return bereits weit hinter uns. Vor uns ? Sozialismus, Egalitarismus, Bestialismus.



  18. Politicus1
    16. Februar 2026 08:22

    Noch eines zu den linken Geschichtsumschreibungen:
    Der am 12. Februar 1934 begonnene Aufstand bewaffneter Sozialdemokraten gegen die österreichische Bundesregierung wird von linken Geschichtsprofessoren, Medien und der heutigen SPÖ völlig zu Unrecht als Bürgerkrieg bezeichnet.
    Nirgends hatten im Februar 1934 Sozialisten gegen Heimwehr oder andere private Truppen gekämpft.
    Die Regierung hatte, ja musste zur Bewältigung des Aufstands die ihr allein zustehende Gewalt, d.h. Polizei und Bundesheer einsetzen.



  19. Alois Eschenberger
    16. Februar 2026 08:11

    Die österreichische Bevölkerung war Anfang 1938 (insb. als Ergebnis des Kriegsausganges 1918 und seiner dystopischen Folgen) politisch extrem bis völlig gespalten und allseitig aufgehetzt. Deshalb kommen auch Diskussionen über die Zuschreibung einer Opfer- oder Täterrolle der Ersten Republik am nachfolgenden Geschehen bis heute nicht zum Erliegen.

    Heute das Gleiche bei den "EU"-Bürgern, verstärkt zudem durch den unkontrollierten Massenzuzug.

    Prognose?



  20. Orakel
    16. Februar 2026 07:54

    "Diktatur des Proletariats" der ehemalige sozialdemokratische Slogan!
    "Diktatur des Proletariats" der ehemalige sozialdemokratische Slogan!

    Und heute?
    Heute müsste man umwandeln "Diktatur der linken Eliten"!
    Heute sind wir auf dem Weg vom Sozialdemokratischen in ein sozialdiktatorisches Gebilde!

    Aber: Macht muss durch den Willen der Mehrheit gerechtfertigt sein - alles andere bedeutet - die Demokratie abschaffen!

    Mit uns, dem Volk wird heute jedoch anders umgegangen:
    Einschränkung von Meinungsfreiheit,
    Hausdurchsuchungen im Morgengrauen,
    Überwachung durch/mit KI,
    im Bedarfsfall Entzug von Bankkonten
    bis hin zum Reiseverbot in Europa
    Aufenthalte im Gefängnis wegen konstruierter Verbrechen

    Umwandlung der Gesellschaft über -
    staatlich verordnete Kliamareligion
    Sprachverwirrung mit Gendern,
    Geschlechtsverwirrung schon im Kindesalter
    nicht zu vergessen die elende Kriegstreiberei
    Kriegstreiberei auch mit dem mRNA Impfstoff, bereits von vielen als biologische Waffe eingestuft.



    • Orakel
      16. Februar 2026 07:57

      Heute wird alles als „Nazi“ bezeichnet, das anderes denkt und sagt was der sogenannte Sozialismus, eher die vergammelte Linksschaft vorgibt!

      Nazi wurde zum Sammelbegriff für alle die rechts von Links stehen!
      Nur und ausschließlich Meinungsvorgaben der Linken sind richtig, alles andere ist Demokratie gefährdend!

      Die Rechtskonservativen von heute unterscheiden sich aber recht deutlich von den damaligen Nazis!
      Die Nazis jagten Linke, Rechte und natürlich Juden, die dann alle in KZs gesteckt wurden, dort großteils umkamen!
      Die Nazis von damals wollten keine Demokratie, sie wollten einen Staat mit einem Führer an der Spitze!
      Um das zu erreichen war, wie wir wissen, jedes Mittel recht - auch ein Krieg!

      Leider schein der Kampf gegen Rechts heute zum Kampf gegen unsere Demokratie geworden zu sein.



    • Orakel
      16. Februar 2026 08:04

      Wir haben uns in unserer Jugend öfters gefragt:
      Wie konnte es damals überhaupt soweit kommen?

      Heute frage ich:
      Passiert es gerade - zwar etwas anderes aber doch - wieder?



    • pressburger
      16. Februar 2026 11:29

      Ein verwirrtes Volk, ist ein verunsichertes Volk. Ein Zustand, von den Sozialisten, mit ihrer kontinuierlichen Repression, herbeigeführt.



  21. Gerald
    16. Februar 2026 07:53

    Leider ist der Sozialismus in einem Kernbereich sehr erfolgreich: Marsch durch die Institutionen und staatliche Propaganda. Denn die Sozialisten sind oft in der Privatwirtschaft kaum vermittelbare Taugenichtse und Tagediebe, darum gehen sie in den Staatsdienst und leisten dort ihre Wühlarbeit, inklusive Geschichtsumschreibung.
    Es ist schon faszinierend und betrüblich, wie sie es sogar bei einer politischen Partei, wie der NSDAP schafften, diese als "rechtsextrem" in die Nähe des politischen Gegners (Rechte = konservatives Bürgertum) zu schieben, obwohl die Nazis sich selbst als revolutionäre Sozialisten sahen und den Sozialismus ja auch stolz im Namen führten.
    Man findet hunderte Belege dafür, dass die Nazis sich als Linke und Sozialisten sahen. Der Chefideologe Goebbels gab sogar einen Leitfaden mit dem bezeichnenden Titel "Nazi = Sozi" heraus. Aber die Behauptung das seien Rechtsextremisten gewesen, wird wie ein religiöses Dogma in die Gehirne der Bevölkerung gehämmert.



    • Gerald
      16. Februar 2026 07:56

      Wer es nicht glaubt. Hier ist das Cover dieses Leitfadens von Goebbels: https://openlibrary.org/books/OL25671627M/Der_Nazi-Sozi



    • pressburger
      16. Februar 2026 13:01

      Joseph Goebbels: "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende national Besitzbürgerblock."
      1931 in "Der Angriff."
      Joseph Goebbels: "Lenin ist nach Hitler der grösste Mann, der Unterschied zwischen dem Kommunismus und dem Führer-Kult ist sehr gering."
      Joseph Goebbels: "Lebenswichtige Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge und daher ist die Wahrheit der grösste Feind des Staates."
      Irgendwie bekannt, irgendwie wieder aktuell. Das Wesen des Sozialismus.



    • Gerald
      16. Februar 2026 14:43

      @pressburger

      Eben. Die Aussagen liegen alle klar auf der Hand. Es gibt kein einziges Zitat eines führenden Nazi-Politikers, der sich jemals als "rechts" bezeichnet hätte, dafür aber zahlreiche, worin sie sich als "links" bzw. sozialistisch bezeichneten.

      Trotzdem haben es die Sozialisten geschafft, die Nazis als "rechtsextrem" einzuordnen. Das wird allen ins Gehirn gehämmert.
      Ich hatte mal eine Diskussion mit einem Linken, bei der ich ihm auch das Cover "Der Nazi-Sozi" zeigte und sagte: "Der Chefideologe der Nazis wird wohl am besten gewusst haben, was sie sind, nämlich Sozialisten."

      Seine Reaktion darauf war: "Pff. Goebbels und die Nazis waren alle notorische Lügner. Da haben sie halt auch gelogen, um die Leute zu täuschen."



    • elokrat1
      16. Februar 2026 15:25

      @ Gerald
      *********
      Ich völlig ihrer Meinung. Warum schaffen es die rechten / konservativen Parteien nicht, derart eindeutige Fakten zu veröffentlichen. Auch wenn die MSM nicht mitmachen, es gibt ausreichend Medien, die bereit sind das zu publizieren.



  22. eupraxie
    16. Februar 2026 07:53

    Es bleibt immer einer kleiner Fleck: Ö hat sich nicht verteidigt. Es wurde nichts geschont und kein Menschenleben gerettet dadurch.



  23. Cotopaxi
    16. Februar 2026 07:29

    Und? Wie reagierte die versammelte akademische Schafherde auf Sporrers "Juristinnenball"?

    Mit Pfiffen und Buhrufen oder gab es doch das übliche Herdentiergeklatsche?

    Wir ahnen es: ob Ärzteschaft, Edeljuristen, Beamtenschaft, Bauernschaft, alle kuschen und folgen brav Richtung Abgrund.



    • eupraxie
      16. Februar 2026 07:44

      Na ja --- rüpelhaftes Benehmen sollte doch einer Schilling vorbehalten werden



    • Alois Eschenberger
      16. Februar 2026 08:13

      Man sollte dieser Genderemanze dringlichst den ihr gebührenden Platz zuweisen.



    • elokrat1
      16. Februar 2026 15:29

      @ Cotopaxi
      ********
      Kürzlich gelesen, es gibt auch "übergebildete".



  24. elokrat1
    16. Februar 2026 07:15

    Für die Linken (SPÖ) ist die Demokratie ein Vehikel, welches sie benützen um ihr sozialistisch-kommunistisches Ziel zu erreichen. Ähnliche wie Erdo?an schon als Bürgermeister von Istanbul gesagt hat „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind." Die ideologische Verwandtschaft der Linken mit dem Islam, wie auch im Hitler Imperium, ist deutlich zu bemerken, aber leider nur für eine Minderheit.



  25. Hr. Zyni
    16. Februar 2026 06:28

    Der heutige Linke ist ein Held der Retrospektive. Er bekämpft Hitler im sicheren Abstand von acht Jahrzehnten und ohne jede Gefahr für Karriere, Reputation oder Pensionsanspruch. Gratismut der Spätgeborenen. Die Geisteswissenschaft wird zur Reparaturwerkstatt des linken Schwachsinns umgebaut: Nicht Erkenntnis zählt, sondern die strammlinke Haltung. Wer widerspricht, gilt als „toxisch“, was früher schlicht Meinungsverschiedenheit hieß.
    Während man also im Seminarraum den Ignaz exorziert, wächst vor der Haustür ein neuer Totalitarismus. Regierungen regulieren Sprache, Moral und Verhalten mit dem Eifer fanatischer Tugendwächter. Freiheit wird zur administrativen Größe, die man nach Bedarf erweitert oder kürzt. Der autoritäre Impuls tritt diesmal geschniegelt auf, nennt sich Fortschritt und wird von genau jener Sorte Mensch beklatscht, die vor 90 Jahren den rechten Arm hochgereckt hätte.



    • elokrat1
      16. Februar 2026 07:27

      @ Hr. Zyni ****
      Die extreme Verirrung großer Teile des Publikums wurde deutlich, als Harald Martenstein seine 16 Minuten dauernde Rede im Hamburger Thalia Theater gehalten hat. Unter dem Titel „Prozess gegen Deutschland“ wurde versucht die AfD zu verbieten.
      https://youtu.be/m1nk6kTu-tw?si=b8FcQxTc4ETYRat -



    • Pennpatrik
      16. Februar 2026 08:01

      @elokrat1
      Diese Rede wird man vielleicht einmal als "historisch" bezeichnen.
      Vergleichbar mit der "Blut, Schweiß und Tränen" Rede Churchils oder Figls "Glaubt an dieses Österreich!"
      Ich kann allen Blogmitgliedern nur empfehlen, sich das anzuhören.
      Es wäre schön, würde sie schriftlich vorliegen.



    • Petron
      16. Februar 2026 17:40

      Eine Schriftfassung wäre auch mein Wunsch!



    • elokrat1
      16. Februar 2026 20:28

      @ Pennpatrik
      Mit KI kann man es als Schrift konvertieren.



  26. rowischin
    16. Februar 2026 04:29

    Danke Herr Dr. Unterberger für diesen wertvollen Beitrag. Diesem kann ich zu 100 % zustimmmen. Meine Mutter erzählte über die Zeit vor und während des 2.WK und das deckt sich mit ihren Worten. Österreich war das 1. Opfer. Man hat Drück in den 30iger Jahren aufgebaut, es gab Fememorde, Anschläge, die 1000 Mark Sperre und H. überrollte schlußendlich Ö. Ein einziges Land protestierte und das war Mexiko, der Rest der Welt sah zu. Ja, es H.Anhänger, denen Arbeit versprochen wurde und Opportunisten. Gegner blieben aus Angst im Untergrund.



    • sasnloda
      16. Februar 2026 09:14

      "Gegner blieben aus Angst im Untergrund." und eigentlich waren alle politischen Führungsfiguren bis auf die Ortsebene hinunter sofort eingekastelt (ca 16.000 Schwarze und einige Hundert unliebsame Rote oder Kommunisten)!



    • Wyatt
      16. Februar 2026 10:01

      was ist der Unterschied zwischen Historikern
      und dem lieben Gott....?

      ....letzterer kann die Vergangenheit nicht ändern!



    • rowischin
      16. Februar 2026 17:51

      @sasnloda: Ich spreche von den Gegnern in der Bevölkerung.






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