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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die Jungen, die Alten und das Notwendige

08. Februar 2026 00:44 | Autor: Andreas Unterberger
126 Kommentare

 Die Wehrdienstkommission hat an sich das Richtige erkannt: In einer Zeit erstens rapide gewachsener Sicherheitsbedrohungen, zweitens technisch enorm herausfordernd gewordenen Waffengeräts und drittens dünn geschrumpfter Jahrgänge genügt zweifellos der gegenwärtige Mini-Wehrdienst nicht mehr – schon gar nicht, wenn dort weiterhin viel Zeit mit unsinnigem Zeug wie dem Exerzieren vertan wird (bei der besten Armee der Welt, der israelischen, wird das ja auch nicht getan!). Die Kommission hat in der Folge nur nicht begriffen, dass der Vorschlag von Bundeskanzler Stocker zu einer Volksbefragung in Wahrheit genau dazu dient, eine Realisierung der Kommissions-Vorschläge zu erreichen. Aber auch Stocker hat etwas Wichtiges nicht im Visier, das für den Zusammenhalt der österreichischen Gesellschaft unerlässlich ist.

Die grantelnde Kritik der Kommissionsmitglieder an der Idee einer Volksbefragung hängt primär zweifellos mit gekränkter Eitelkeit zusammen, weil die Politik nicht einfach eins zu eins ihre Vorschläge umsetzt. Dabei hat der Stocker-Vorschlag genau dieses Ziel. Denn die Sozialdemokraten, aber auch die Neos haben keine Freude mit einer Verlängerung von Wehr- und Zivildienst. Sie hätten daher mit Gewissheit die Diskussion darüber bis Sankt Nimmerlein gezogen, um die Kommissions-Vorschläge zu atomisieren. Stockers Vorschlag bedeutet in Wahrheit ein Ultimatum an seine Koalitionspartner: Nehmt das an oder wir fragen das Volk – und da kann ja wiederum die SPÖ nur schlecht dagegen sein, hat sie doch selber einst (auf Wunsch der Kronenzeitung) eine solche Abstimmung über den Wehrdienst als Ganzes durchgesetzt.

Stocker wiederum wird sicher seinen Referendums-Vorschlag fallen lassen müssen, wenn die Koalitionspartner einen der Vorschläge der Kommission doch noch unverändert anzunehmen bereit sind – auch wenn es eigentlich schade ist, dass es nicht zu einer Weiterentwicklung der direkten Demokratie kommt. Ein gemeinsamer Beschluss der Regierung zu einer solchen Abstimmung hätte im Übrigen auch die Opposition ziemlich in Bedrängnis gebracht.

Wie auch immer: Hinter diesen parteitaktischen Positionierungen gehen aber zwei viel wichtigere Fragen komplett unter.

Wo bleiben die Frauen?

Die eine ist die Frage: Warum müssen nicht endlich auch Frauen einen solchen Dienst fürs Vaterland machen? In Zeiten, wo bei vielen militärischen Betätigungen längst nicht mehr die körperliche Kraft entscheidend ist, wo etwa die Bedienung von Drohnen über einen Bildschirm zu der am schnellsten wachsenden Aufgabe in einem Heer gehört, ist das absolut nicht mehr einsichtig. Die einseitige Last auf den Männern ist noch weniger zu begründen angesichts der völligen Wahlfreiheit zwischen Militär- und Zivildienst, sind doch die Zivildiener ohnedies vielfach in typisch weiblichen Berufsfeldern tätig.

Diese Frage drängt sich in Zeiten der kompletten Gleichberechtigung mit gewachsener Dringlichkeit auf, wo etwa radikale Feministen bei der EU sogar durchgesetzt haben, dass Unternehmen künftig ihr zu Recht bestgehütetes Geheimnis öffnen müssen, nämlich die Liste der Gehälter, die das Unternehmen zahlt (Damit kehrt ja völlig überflüssigerweise Neid in einem bisher ungeahnten Ausmaß in jeden Betrieb ein, nicht nur jener von angeblich diskriminierten Frauen, sondern auch von Männern, die nicht akzeptieren wollen, dass ein Kollege dem Arbeitgeber aus irgendeinem Grund wichtiger und mehr wert ist als sie selbst; daraus droht eine neue Belastungswelle für die ohnedies ächzende Wirtschaft zu entstehen).

Der Generationenkrieg

Unter jungen Männern erregt nicht nur die dramatische Besserbehandlung der derzeit von der Dienstpflicht befreiten Frauen explosiven Zorn. Noch mehr tut das eine andere gesellschaftliche Trennlinie: die zwischen Jung und Alt. Egal, ob die Entscheidung auf politischer Ebene, also nur im Parlament fällt, oder ob sie über eine Volksabstimmung kommt: Immer ist es die Mehrheit der Älteren, die darüber bestimmt, dass die Jungen mehr Pflichtdienst machen müssen. Das empfinden junge Österreicher vielfach als unfair – wohl auch deshalb, weil man in ihrem Alter nicht die Erfahrung hat, um gut einschätzen zu können, wie gefährlich die internationale Sicherheitslage angesichts der gefährlichen Aggressivität des Wladimir Putin,  wie auch angesichts eines offensiv gewordenen Islamismus geworden ist.

Deshalb unterstützen nur 24 Prozent der unter-23-Jährigen die Idee einer Verlängerung des Wehrdienstes (auch wenn sie an sich mehrheitlich für die Notwendigkeit der Wehrpflicht eintreten). Bei den über 60-Jährigen sind es hingegen 61 Prozent!

Die Politik sollte daher dringend darauf achten, dass sich die jungen Männer nicht innerlich von der Republik abwenden oder gar diese zu bekämpfen beginnen. Wie kann das geschehen, da man ja nicht gut an Stelle der 18-Jährigen die 60-Jährigen zum Heer einziehen kann?

Da gibt es nur einen einzigen Weg: umgekehrt endlich auf die berechtigten Klagen so vieler junger Menschen über die Pensionsprivilegien der Alten einzugehen, die ebenfalls die Jungen zu tragen haben. Denn angesichts des Versäumnisses der mittleren und älteren Generation, genügend Kinder in die Welt zu setzen sowie angesichts der erfreulich stark gestiegenen Lebenserwartung muss bald jeder Berufstätige einen Nicht-Tätigen erhalten. Das ist für die Jungen eine von Jahr zu Jahr mehr bedrückende Perspektive. Der Ausweg heißt: Deutliche, wenn auch schrittweise Erhöhung des Pensionsantrittsalters.

Ginge eine Regierung diese beiden Fragen Zug um Zug, also gleichzeitig an, dann wären die Jungen nicht mehr ob einer einseitigen Doppelbelastung frustriert, dann hätte die Republik sich vor allem mit einem Doppelschlag zwei der drängendsten Probleme Österreichs gestellt, also der gefährdeten äußeren Sicherheit und dem unter der Last des Zuschusses zum Pensionssystem drohenden Zusammenbruch des Staatshaushalts.

Das wäre großartig. Das wäre auch eine Realisierung des neuen Stocker-Slogans "Mut, Fleiß und Taten". Wenn die Koalition dann überdies noch das dritte große Problem der Nation anginge, dann müsste man ihr – oder aber der nächsten, wenn diese es nicht schafft – lauten Applaus spenden. Oder der Bevölkerung, die über ein solches großartiges Gesamtpaket abstimmen dürfte.

Dieses dritte große Problem ist die Abschiebung aller illegal gekommenen und vom Sozialsystem lebenden Migranten, die nicht selbst aus politischen Gründen verfolgt worden sind. Das wird wiederum nur gelingen, wenn Österreich zusammen mit Ländern wie Dänemark, Italien, Ungarn und Großbritannien einen entschlossenen Kampf für eine rasche Novellierung der  Menschenrechtskonvention führt.

Nun ja, man wird doch träumen dürfen.

Ich schreibe in regelmäßigen Abständen Kolumnen auf der Nachrichten- und Meinungsplattform Exxpress.

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  1. ÄGIS
    08. Februar 2026 21:29

    20.00 Uhr - Nachrichten orf- ler:

    Während zeitgleich Linksfaschisten italienische Städte lahmlegen, Meloni verzweifelte Aufrufe erlässt, (Olympiade)
    berichtet der O R F mit seinen 2 Figuren minutenlang über den Pollenstaub von Haselnuss-Stauden.

    JA GEHT'S NOCH ???



    • Samantha
      08. Februar 2026 21:47

      Ablenkung ist Alles!
      Kann man in Radio Wien in der Früh genießen, wenn eine schlecht für Wien Nachricht ganz früh morgens einmal kurz erwähnt wird, und danach ausführlich seltsame nebulose Einzellokalnachrichten aus einem 'Nest' in NÖ.



    • rowischin
      09. Februar 2026 01:25

      Ja, das geht schon lange so.



    • rowischin
      09. Februar 2026 01:25

      Ja, das geht schon lange so.



  2. Outback
    08. Februar 2026 18:01

    OT: Schon seit zwei Tagen im Netz, aber erst jetzt entdeckt.
    Monika Gruber setzt sich gegen grüne und linke Anwürfe zu wehr. Allein die Kreation „Zeitgeistnutten“ ist höchstverdächtiger Anwärter zum Wort des Jahres. Besonders bemerkenswert ist der überwiegende Zuspruch in der Unzahl an Kommentaren.
    https://exxpress.at/lifestyle/zeitgeistnutten-gruenen-schelte-monika-gruber-rechnet-gnadenlos-ab/



  3. Rosi
    08. Februar 2026 17:49

    Die Alten - die Jungen?!
    Wir haben hier den Grundsatz, daß alle mitbestimmen dürfen, auch, wenn sie nichts beitragen.
    Bestes Beispiel: Die Wahlen.
    Auch jene, die Jahre bis Jahrzehnte nichts ins Sozialsystem und deren Erhaltung einbezahlen, dürfen mitbestimmen, was finanziert werden wird.
    Bei diesem Thema ist es zwar auch so, mit dem Unterschied, daß die Alten nicht nur Erfahrung haben, sondern bereits ihren Beitrag geleistet haben.
    Diese beiden Punkte treffen aber bei den allgemeinen Wahlen nicht oder nur bedingt zu.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 18:14

      Das gilt nur, wenn sie Ö Staatsbürger sind.
      Es sollen in einer Demokratie alle die mitbestimmen dürfen, die von der von allen getroffenen Entscheidung betroffen sind. Das sind üblicherweise wiederum alle.
      Das Fass für weitere Kriterien aufzumachen, heißt, die Büchse der Pandora zu öffnen.



    • Rosi
      08. Februar 2026 18:38

      Dann müsste aber auch über alle Themen abgestimmt werden, genau genommen.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 19:38

      Wir haben eine indirekte Demokratie und da stimmt jeder für die Partei, die seiner Meinung nach die wesentlichen Interessen am besten vertritt. In Ö haben wir keine Erfahrung mit direkter Demokratie und wenn Sie die Äußerungen verfolgen sind einmal die Wähler zu dumm oder wurden hinters Licht geführt, es sein denn, die E trifft auch die eigene Meinung. Dazu kommt, dass zb die Überflutung mit Volksbegehren diese Instrument desavouiert wurde - mit welchem Hintergrundziel ist fraglich.



    • Rosi
      08. Februar 2026 21:02

      Sie haben natürlich recht, wobei 'indirekte Demokratie' inzwischen schon fast sarkastisch klingt, wenn man schaut, was da wirklich abläuft.
      Aber gegeben diese Eckpunkte, daß Leute Rechte haben, ohne Verpflichtungen, führt jede derartige Konstruktion über kurz oder lang in den Abgrund - eben deswegen.



  4. Arbeiter
    08. Februar 2026 17:11

    Gerade in Ö1 gehört: die rechtskonservative gut 60 jährige Regierungschefin in Japan hat die Wahl fulminant gewonnen, speziell Junge stimmten für sie. Der ORF hat das einfach so berichtet! Ich glaub, die hatte sogar das Aussterben der Japaner thematisiert.



  5. riri
    08. Februar 2026 16:50

    Allein die veraltete Gerätschaft ermöglicht keine erfolgreiche Abwehr eines aggressiven Angreifers. Die Patriotische LV wurde von der Politik abgedreht. Primär wird das BH für die Hochwasserhilfe genutzt, und Grundwehrdiener als Fahrer zum Offizierscasino.
    Wozu sollen auch noch Frauen zu dieser Zeitverschwendung beitragen.



    • Arbeiter
      08. Februar 2026 17:13

      Die Rotschwarze Regierung hatte das Bundesheer ruiniert und die Bundeshymne getschendert.



  6. Postdirektor
    08. Februar 2026 15:41

    Eine Frage bei einer Wehrpflicht auch für Frauen wird zusätzlich noch zu lösen sein, bedenkt man vor allem die heranwachsende und auch noch weiter zuströmende zukünftige Mehrheitsbevölkerung im Land.
    Wie schaut ein heerestaugliches Kopftuch aus?

    Gut, dass ich schon so alt bin.



    • Outback
      08. Februar 2026 15:54

      @ Postdirektor
      Da wird der Heeresbekleidungsanstalt (HBA) in Brunn am Gebirge wohl etwas Passendes einfallen.



    • riri
      08. Februar 2026 16:06

      Gilt die Wehrpflicht auch für Diverse?
      Gibt es hier schon Vorschläge?



    • pressburger
      08. Februar 2026 16:25

      Werden Neu-Eingebürgerte, die nicht dienen wollen, der Staatbürgerschaft entledigt und abgeschoben ? Ist diese Regierung überhaupt fähig in Konsequenzen logisch zu denken ? Gilt die Wehrpflicht für alle, auch für Moslems ? Werden, bevor junge Österreicher in die Ukraine müssen, hier in Sicherheit lebende Ukrainer, Zelenskijs press gangs übergeben ? Gerechtigkeit muss sein !



    • Postdirektor
      08. Februar 2026 16:29

      @riri

      Da wird sich erster Linie die Klo-Frage stellen.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 18:16

      @pressburger: Sie lassen wirklich nach. Schade!



    • pressburger
      08. Februar 2026 23:43

      @eupraxie
      Danke



    • eupraxie
      09. Februar 2026 08:27

      @pressburger: ob Neo-Eingbürgerte die jünger als 35 Jahre sind, nicht dienen wollen weiß ich nicht. Die Kommission sprach von der Möglichkeit, dass Männer erst nach 35 die Staatsbürgerschaft beantragen, da sie damit aus der Pflicht zur Ableitung des GWD herausfallen. Man wird sie aber in der Beurteilung der angeführten Begründungen nicht gegenüber Autochthonen, die nicht dienen wollen, nicht anders behandeln dürfen.
      Muslime rücken selbstverständlich ein und es gab am Anfang auch Probleme (vor 20 Jahren), da diese die Ö Flagge nicht grüßen wollten. Es gab auch Probleme mit der Unterordnungspflicht gegenüber weiblichen Vorgesetzten. Zustand jetzt weiß ich nicht.
      Tatsache ist, dass eingebürgerte Türken mit Großfamilie zur Angelobung erscheinen und dies groß feiern.

      Die genannte Kommission diskutierte auch Möglichkeiten, für bestimmte Nichtstaatsbürger den Wehrdienst als Integrationsmöglichkeit mit nachfolgender Verleihung zu benutzen..



    • pressburger
      09. Februar 2026 12:02

      @eupraxie
      Was heisst dienen wollen, oder nicht ? Entweder gibt es die Wehrpflicht für alle, oder für Niemanden.



    • eupraxie
      09. Februar 2026 12:09

      @pressburger: das Gesetz sieht nun mal Befreiungsmöglichkeiten vor, unabhängig von der körperlichen, geistigen oder psychischen Untauglichkeit. Diese Möglichkeiten gelten natürlich für alle grundsätzlich Wehrpflichtigen.
      Das nicht dienen wollen ist freilich ein salopper - möglicherweise unpassender oder falscher - Begriff für das Auflisten objektiver Befreiungsgründe.

      Wenn es leichter ist, dann ziehe ich den Begriff "nicht dienen wollen" zurück und sage: für die Neo Österreicher gelten selbstverständlich die gleichen Befreiungsgründe wie für die Autochthonen.



    • eupraxie
      09. Februar 2026 12:16

      Das mit den 35 Jahren ist die derzeitige Grenze zur Ableistung des Grundwehrdienstes. Wer diesen bis dahin nicht abgeleistet hat, fällt aus der Wehrpflicht heraus.
      Deswegen wird üblicherweise Aufschub nicht darüber hinaus gewährt.



  7. Pennpatrik
    08. Februar 2026 15:11

    Dieser Staat raubt uns aus, belügt uns, vernichtet unseren Wohlstand, zerstört unsere Familien, schränkt unsere Freiheit ein und will jetzt unser Leben.
    Offen gesagt: "„Er aber, sag’s ihm, er kann ... !“



  8. Outback
    08. Februar 2026 13:55

    Dass bei der besten Armee der Welt nicht exerziert wird, konnte ich nicht glauben und habe daher gegoogelt. Für die, die es interessiert,
    stelle die ganze Antwort in den Kommentar.

    In der israelischen Armee (IDF) wird exerziert, allerdings unterscheidet sich die Intensität und der Fokus deutlich von vielen europäischen oder US-amerikanischen Streitkräften.
    Hier sind die wichtigsten Aspekte zum Exerzieren in der IDF:
    1. Grundausbildung (Tironut)
    Während der ersten Wochen der Grundausbildung beim israelischen Militär lernen Rekruten die Grundlagen der militärischen Disziplin. Dazu gehört:
    • Formationen: Das Antreten in Reih und Glied (Hebräisch: Chet-Formation) auf Zeit.
    • Militärischer Gruß: Das korrekte Grüßen von Vorgesetzten.
    • Grundbefehle: Stillgestanden (Amdat Atzut) und Rührt euch (Amdat Noach).
    2. Pragmatismus statt Drill
    Die IDF gilt als eine der informellsten Armeen der Welt. Klassischer "Parade-Drill" (Stechschritt, stundenlanges Marschieren auf Exerzierplätzen) hat einen



    • Outback
      08. Februar 2026 13:55

      geringen Stellenwert.
      • Fokus auf Kampfbereitschaft: Die Ausbildung konzentriert sich primär auf praktische Fähigkeiten wie Schießen, Navigation und Erste Hilfe.
      • Flache Hierarchien: Die Beziehung zwischen Soldaten und Offizieren ist oft direkter und weniger von formalem Protokoll geprägt als in der Bundeswehr oder der US Army.
      3. Zeremonielle Anlässe
      Exerzieren im klassischen Sinne findet hauptsächlich bei feierlichen Anlässen statt:
      • Vereidigung: Zeremonien an symbolträchtigen Orten wie der Klagemauer (Kotel) oder in Latrun beinhalten formelles Marschieren und Formationen.
      • Barett-Marsch (Masa Kumta): Zum Abschluss der Ausbildung leisten Soldaten lange Märsche (oft über 30–70 km). Das Ziel ist hier jedoch weniger das synchrone Marschieren als vielmehr die physische und psychische Belastbarkeit.
      4. Disziplin durch Aktion
      Statt durch Exerzieren wird Disziplin oft durch physische Aufgaben oder Zeitdruck vermittelt. Ein typisches Element ist das „Öffnen der Uhr“ (Ptichat Shon), bei



    • Outback
      08. Februar 2026 13:56

      dem eine Einheit eine Aufgabe (z. B. Umziehen oder Ausrüstung bereitlegen) in einer fast unmöglichen Zeitspanne erledigen muss.
      Zusammenfassend lässt sich sagen: Ja, es gibt formelle Grundlagen, aber der Fokus der IDF liegt auf funktionaler Disziplin für den Einsatz, nicht auf ästhetischem Drill für Paraden.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 14:23

      @Outback: Danke dass Sie das reinstellen.

      Einen wesentlichen Unterschied gibt es noch: die IDF sind ebenso wie die US-Streitkräfte eine Einsatzarmee, während wir in Ö eine typ Friedensarmee haben. Wir in Ö versuchen halt, über exaktes Auftreten und Verhalten auch die Einsatzbereitschaft zu festigen und festzustellen.
      Ohne exerzieren geht sicher nichts. Stundenlanges exerzieren am Paradeplatz macht ohnehin nur die Garde.



    • queen consort
      08. Februar 2026 18:45

      @Outback
      darf ich noch etwas Wesentliches hinzufügen? Die IDF ist auch deswegen gut, weil die Leute wissen, warum sie sterben - um ihrem Volk das Überleben zu sichern. Dafür geben sie ihr Leben und werden dafür auch geehrt. Außerdem muss man sagen, dass die jungen Leute im isr. Militär äußerst freundlich, höflich und MUTIG sind. Da gibt es noch Ehre und die zeigt sich auch im Umgang.



    • Outback
      08. Februar 2026 20:29

      @ queen consort
      Volle Zustimmung meinerseits - bis auf einen kleinen, aber wesentlichen Einwand: Ich würde nicht sagen, dass sie wissen, warum sie sterben, sondern, dass sie wissen, warum und wofür sie kämpfen.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Februar 2026 21:23

      Man könnte es auch anders sehen. In der israelischen Armee ist täglich klar, warum es diese Armee gibt und wofür sie kämpft. Das muss man niemandem erklären; in Israel tragen viele Soldatinnen und Soldaten die MP auch in ihrer Freizeit.

      All das ist in Österreich nicht gegeben. Da weiß keiner, wofür er kämpfen und gegebenenfalls sterben soll:

      - Für die Rechte der Frauen, nicht zum Wehrdienst zu gehen?
      - Für die woke Glaiubensgemeinschaft LGBTQ+?
      - Für die Ablösung der life-work balance durch die life-death balance?
      - Für die Einschränkung der Meinungsfreiheit?
      - Für hohe Steuern?

      Bis das nicht eindeutig geklärt ist und alle Kinder unserer Politiker freiwillig das Bataillon Stocker mit 2 Jahren Dienstzeit gründen, glaube ich nicht an eine irgendwie geartete Verteidigungsfähigkeit.



  9. Outback
    08. Februar 2026 13:38

    Dr. U. schreibt: „…weil man in ihrem Alter nicht die Erfahrung hat, um gut einschätzen zu können, wie gefährlich die internationale Sicherheitslage angesichts der gefährlichen Aggressivität des Wladimir Putin, wie auch angesichts eines offensiv gewordenen Islamismus geworden ist.“

    Dazu stellt sich zunächst die Frage: Wie alt muss man sein, um die internationale Sicherheitslage beurteilen zu können? Das kann doch keine Frage des Alters ein. Ich wette, es gibt reichlich Menschen fortgeschrittenen Alters, die zu dieser Einschätzung ebenso wenig (oder noch weniger) in der Lage sind.

    Und was den argumentierten gefährlichen „offensiv gewordenen Islamismus“ betrifft: Unser Heer in dank „Einbürgerungen“ (Stichwort: Doppelstaatsbürgerschaften) von Soldaten muslimischen Glaubens derart durchzogen, dass nicht ernsthaft erwartet werden kann, dass diese Wehrpflichtigen eine Bedrohung, die mit einem „offensiv gewordenen Islamismus“ im Zusammenhang steht, bekämpfen werden.

    Und dieses Problem wird



    • Outback
      08. Februar 2026 13:38

      Und dieses Problem wird auch das Modell 8+2 nicht zu ändern vermögen.



    • pressburger
      08. Februar 2026 16:34

      Die Demographie entscheidet. Native, Austrian First Nation, werden immer weniger, immer älter. Moslems werden immer mehrerer und jüngerer. Österreichisches Heer mit über 50% Moslems ?
      Moslems sollen für Österreich kämpfen und sterben ?
      Moslems brauchen keine Ausbildung an der Waffe. Umgang mit Waffen lernen sie von ihren Klan Ältesten. Wenn kämpfen, dann werden Moslems, für die Machtübernahme kämpfen.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Februar 2026 21:31

      Ich glaube, dass Österreich wie die anderen europäischen Staaten auch, seine Identität aufgegeben hat. Jemand, der keine Identität hat, kann aber auch niemanden integrieren: worin denn?

      Mir fällt nur der Weg zurück in eine starke Christenheit ein. Die Tempelritter wären dafür ein hervorragendes Mem.

      Templer-Kampfmusik und heilige Gesänge: Spüren Sie das Epos
      https://youtu.be/U2HzV_PwlB0?si=bh515dnMc8RZJaO7

      Unsere Eliteeinheiten könnten zum Beispiel Austrian Templers (AT) heißen, ein Begriff, der wie Green Berets oder Navy Seals das Zeug hat, viral zu gehen.



  10. Waltraut Kupf
    08. Februar 2026 13:16

    Die Forderung nach einer Wehrdienstverpflichtung für Frauen ist ein Kotau vor den Gleichberechtigungsabsurditäten von Kampfemanzen: Es wird kaum zu leugnen sein, daß Männer körperlich leistungsfähiger sind als Frauen, wobei es natürlich Ausreißer in beide Richtungen gibt. Die Leistung für das Land würde seitens der Frauen darin bestehen, Kinder auf die Welt zu bringen, was das Pensionsproblem nicht entstehen lassen würde. Statt diesen Beitrag zu würdigen, wird im Extremfall von Gebärmaschinen gefaselt und die Entscheidung über ihren eigenen Körper (Aufruf zur Abtreibung) gefordert, ungeachtet dessen, daß jeder Biogenetiker bestätigen kann, daß der Fötus genetisch ganz anders sein kann als die Mutter und von der Empfängnis an in nuce ein eigenständiges Wesen ist. Das wird von den „Christ“demokratischen Wirtschaftsfachleuten unter den Tisch gekehrt. Schade, daß Barbara Rosenkranz seinerzeit von Strache im Regem stehen gelassen wurde und nicht Bundespräsidemtin wurde



    • Outback
      08. Februar 2026 13:48

      @Waltraut Kupf
      Ich glaube nicht, dass eine allgemeine Wehrpflicht für Frauen die Geburtenrate weiter herabsetzen und das Pensionssystem noch mehr verschlechtern würde. Zudem hätte ja auch jede Frau die Wahl, sich anstelle des Dienstes an der Waffe für den Zivildienst zu entscheiden. Ich sehe das als durchaus modernen und auch sinnvollen Vorstoß.



    • Pennpatrik
      08. Februar 2026 15:15

      Der Staat braucht die Wertschöpfung und die Steuergelder der Frauen. Daher sind auch konservative Parteien aufseiten der Kampfemanzen, was das Frauenbild betrifft und verbreiten genauso wie die Linken die Lüge der Vereinbarkeit von Beruf und Kindern, was nur in Ausnahmefällen gelingt.
      Es geht letztlich nur um Steuereinnahmen.



    • Waltraut Kupf
      08. Februar 2026 15:43

      @ Outback: natürlich glaube ich nicht, daß die Wehrpflicht die Geburtenrate herabsetzt, welch ein Scjwachsinn. Ich bin aber der Meinung von Pennpatrick, nämlich daß sich die Wirtschaft, die ÖVP-dominiert ist, sich linke Ideologien zunutze macht.



    • pressburger
      08. Februar 2026 16:44

      Es gibt nichts blöd-menschenverachtendes was den Linken nicht einfallen würde. Dazu gehört der Wehrdienst, verpflichtend für Frauen. IDF kein Beispiel, Israel ist in einer permanenten Ausnahmesituation.
      Wenn eine Frau zum Heer, zu Luftwaffe, zu Marine, will, soll sie sich melden. Wenn es ihr Spass macht. Dann eben.
      Frauen hauen sich gegenseitig in die Goschn, treten sich freiwillig in die Schienbeine, lassen die Gelenke krachen, reissen sich die Kreuzbänder, obwohl ihre Bänder hormonell bedingt anfällig sind, rennen mit der Puffn in der Winterlandschaft herum.
      Frauen zu den Streitkräften, mit der Waffe in der Hand, Kriegstüchtig. Aber, freiwillig.



  11. Hegelianer
    08. Februar 2026 13:08

    Ich gehe jede Wette ein: Das Exerzieren wird bleiben, Langeweile und Schikanen werden bleiben, denn es ist völlig illusorisch, junge Männer in acht Monaten zu High-Tech-Verteidigern auszubilden.

    Leider geht man nicht den Weg z.B. Norwegens, ALLE (auch die Frauen) zu mustern, aber nur die Qualifiziertesten UND Motiviertesten zu nehmen. (Wer partout nicht will, muss in Norwegen nicht zum Heer!)

    Es bräuchte eine ganz andere Militärkultur, die den einrückenden Soldaten als Partner sieht und nicht als zu kommandierendes und disziplinierendes Subjekt. Delegieren von Eigenverantwortung und Eigeninitiative statt Befehlskette und Gehorsam. Hinzu "Goodies", z.B. eher Studienförderung zu bekommen, wenn man beim Heer war. Von all dem ist in Ö weit und breit nichts zu sehen.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 14:19

      Ohne Hierarchie funktioniert das System nicht. Aber: Im Gegensatz zur russischen Armee, die eine Befehlstaktik ausübt, ist in westlichen Streitkräften - insbesondere Ö und D - die sog Auftragstaktik die Praxis. Der Untergebene erhält einen Befehl mit Zielsetzung und das Wie der Durchführung wird diesem überlassen.



    • Outback
      08. Februar 2026 15:28

      In der realen Welt wird jeder Konzern und jedes Unternehmen hierarchisch geführt. Stichwort: „Unternehmensführung“. Nicht umsonst ist dort bei Bewerbern ein erlernter militärische Führungsstil erwünscht und damit von Vorteil. Insbesondere in der Schweiz werden Reserveoffiziere als Führungspersonal in der Privatwirtschaft (und wohl nicht nur dort) seit jeher bevorzugt eingesetzt.



    • pressburger
      08. Februar 2026 16:49

      @eupraxie
      Vorurteile. Weiterführende Literatur: Jaques Baud: The Russian Art of War.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 19:42

      @pressburger. ich kenne das Werk nicht und werde es auch nicht lesen. Steht in dem Werk, dass RU Auftragstaktik praktiziert?

      Wie auch immer: es bleibt für Ö, dass hier mit dem angewandten Führungsstil die Mitarbeit aller verlangt und gefordert ist. Und nein: die GWD können nicht darüber abstimmen, ob bei Regen Exerzierdienst oder Gefechtsdienst oder Unterricht im Hörsaal gemacht wird.

      Und es bleibt, dass bei Befehlstaktik auch die Durchführung zur Zielerreichung vorgegeben ist.



    • pressburger
      08. Februar 2026 23:46

      @eupraxie
      Ganz wie Merkel. Hat sich geweigert Sarrazins Buch, Deutschland schafft sich ab, zu lesen. Ein prophetisches Buch.
      Nicht fragen, lesen !



    • pressburger
      09. Februar 2026 12:05

      @eupraxie
      In der Weltwoche 06.26, ausführliches Interview mit Oberst Jacques Baud, S. 12 - 17.



  12. Arbeiter
    08. Februar 2026 13:02

    Wer sind denn diejenigen, auf deren Wirken das Nichtgeborenwerden der jungen Generation zurückzuführen ist?



  13. ThomasMorus
    08. Februar 2026 12:11

    Und, nein, den Vorschlag mit dem Pensionsalter finde ich einen Hohn!!!
    Die Alten, die die Jungen zum längeren Wehrdienst verpflichten wollen, sind ja meist schon in Pension oder gehen so bald, dass man das politisch nicht mehr ändern kann!
    Eine Hochsetzung des Pensionsalters trifft ja wieder die jetzt Jungen!! Die müssen länger für die Republik zum Heer und anschließend länger arbeiten!!
    Ja, das wird leider notwendig sein, aber das als fairen Ausgleich für Junge darzustellen, das ist ne Frechheit!!!



    • Orakel
      08. Februar 2026 12:27

      Ich bezweifle, dass Frauen, die Kinder und Enkelkinder haben, dem zustimmen werden!
      Damit ist die Zustimmung der Alten um durchaus einige Prozentpunkte niedriger anzusetzen!



  14. ThomasMorus
    08. Februar 2026 12:05

    Ja, natürlich sollten auch Frauen entweder das Bundesheer oder den Zivildienst absolvieren. Das habe ich schon immer gesagt!
    Es gibt heutzutage keinen Grund, warum das nicht so sein sollte.
    Und übrigens sollten auch Nicht-Staatsbürger zum Zivildienst herangezogen werden. Es geht nicht, dass hier viele Menschen vom österreichischen Sozialsystem und dem gratis Bildungssystem profitieren, aber im Gegenzug nichts für die Republik leisten!
    Da ist auch eine unfaire Diskriminierung der Staatsbürger. Warum sollten die schlechter gestellt sein?!?



    • Ingrid Bittner
      08. Februar 2026 12:43

      @Thomas Morus: möchten sie sich im Pflegeheim von einem zwangsbeglückten Bärtigen, der nochdazu der Sprache nicht mächtig ist, den Hintern putzen lassen?



    • XYZ
      08. Februar 2026 12:59

      @Ingrid Bittner
      Wer mir den Hintern putzt, wird mir egal sein, sollte ich einmal so elendiglich beisammen sein. Ich erwarte keinen autochthonen Akademiker dafür (im Gegensatz zu Ihnen).



    • Outback
      08. Februar 2026 15:49

      @ Ingrid Bittner
      Ich kann dem Vorschlag von ThomasMorus schon einiges abgewinnen. Die von Ihnen dargestellte (Anmerkung: zweifellos existente) Klischeefigur muss ja nicht zwingend im Pflegeheim ihren Dienst verrichten. Meines Wissens werden Zivildiener z.B. auch in der KZ Gedenkstätte Mauthausen (Hilfe bei Aufarbeitung) eingesetzt. Was spricht da dagegen?



    • riri
      08. Februar 2026 22:35

      Wie soll ein Nicht-Staatsbürger zum Zivildienst verpflichtet werden. Abenteuerliche Vorschläge.
      Das müsste dann in allen EU-Ländern gelten.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Februar 2026 21:36

      Zivildienst bedeutet nicht unbedingt Pflegeheim. Der Fahrdienst ist eine der größten Arbeitgeber im Zivildienst. Was meinen Sie, wieviel Leute zum Arzt oder ins Krankenhaus gefahren werden müssen oder wie viele täglich mit Essen versorgt werden. Da kann ein Bart nicht schaden und viel reden muss man auch nicht.



  15. ThomasMorus
    08. Februar 2026 11:41

    Was sollte eine Volksbefragung bringen? Wäre es als politisches Kalkül gedacht, hätte er eine Abstimmung, deren Ergebnis bindend ist, gefordert.
    Überhaupt, Volksbefragungen sind (obwohl jeder Schritt in Richtung direkte Demokratie wünschenswert ist) eigentlich nur eine unnötige Geldverschwendung.
    Es nützt nichts, wenn die Regierung nur weiß, was die Wähler wollen, aber nicht zur Umsetzung gezwungen ist!
    Genau aus diesem Grund haben wir ja genau diese schlechte Regierung! Die Politiker wissen genau, was die Wählermehrheit bzgl. Migration will -> und die Politiker bauen mit viel Mühe eine fast unmögliche Koalition, nur um den Willen der Wählerschaft nur ja umgehen zu können!! Nein, man muss der Politik das Messer an die Brust setzen, wenn man als Bevölkerung was umgesetzt haben will!!



    • Ingrid Bittner
      08. Februar 2026 12:46

      @ThomasMorus: sehr richtig, ein Volksbefragung ist ein Wischiwaschi, denn, wer wird denn da schon hingehen?

      Und alles, was nicht verbindlich ist, ist doch nur ein Geldverbrennen - und Geld ist das, was nicht vorhanden ist.

      Eine Volksbefragung soll ja nur vorgaukeln, schaut liebe Wähler, wir sind ja so aktiv, wir tun ja was - die Regierung insgesamt klammert sich ja an jeden Strohhalm, der nur irgendwie was vorspiegelt was nach Leistung ausschaut.



  16. eupraxie
    08. Februar 2026 11:35

    Weil so viel über die Lebenszeit geredet wird, die den Männern verloren geht durch den Wehrdienst. Was ist denn keine verlorene Lebenszeit in dieser Gedankenwelt? Jede Zeit, die nicht nach eigenem Gutdünken gestaltet werden kann oder lässt man Schul- und Berufsbildung und Berufsvollzug außen vor und zählt nur die Zeit dazu, die für den Staat - die höchst entwickelte Form einer organisierten Gemeinschaft - erbracht werden muss?

    Warum nur Männer in Ö zum GWD? Weil wir offenbar diesbezüglich noch in einer archaischen 50:50 Gedankenwelt verhaftet sind. Der Mann sorgt für das Essen und die Verteidigung des Heims und die Frau sorgt sich um die Brut und das warme Nest.

    In den heutigen Zeiten, in den beide Geschlechter alles machen müssen - also jeder leistet oder soll leisten 100% des anfallenden Aufgabenspektrums - ist natürlich der Wehrdienst ausschließlich für Männer überholt.
    Das kann man von der Verlängerung abkoppeln und tatsächlich einer Volksabstimmung (!!) zuführen.



    • Pennpatrik
      08. Februar 2026 15:22

      Ich vermute, dass Gesellschaften, die die Gleichheit von Männern und Frauen predigen, einfach aussterben. Im Sinne von: "Wer sich nicht vermehrt, hat verloren".
      Daher ist das Weltbild "Der Mann soft für das Essen und die Verteidigung des Heims und die Frau sorgt sich um die Brut und das warme Nest" unbesiegbar, wenn man es generationenübergreifend denkt. Die Befindlichkeiten einer Generation spielen da einfach keine Rolle.
      Unbesiegbar

      Bei uns ist es bereits sichtbar. Die politischen Führungskräfte werden folgen (Bürgermeister New York, London, ...).



  17. eupraxie
    08. Februar 2026 11:22

    Die Ankündigung von Stocker eine Volksbefragung - keine Abstimmung - über den zukünftigen Wehrdienst machen zu wollen, ist an politischer Stümperhaftigkeit nicht zu überbieten und Ausdruck dessen, dass die VP tatsächlich den letzten Gestaltungswillen ad acta gelegt hat. Dazu kommt, dass Volksbefragungen im Konsens zu beschließen sind, was die Ansage noch einmal für völlig unsinnig beurteilen lässt. Das einzig Positive - wenn man so will - ist die Reaktion von FPÖ und SPÖ. Die dokumentieren mit ihren ersten Wortmeldungen, dass es ihnen nicht um eine zielorientierte und sinnvolle LV geht. Die einen wollen das verknüpfen mit einer Volksbefragung zur Unterstützung für die UA und die anderen mit einer zur Erbschaftssteuer.

    Politische Gestaltung bedeutet, dem Souverän die zu treffende Entscheidung plausibel und erforderlich zu machen und nicht sich auf Gedeih und Verderb dem wie immer entstandenen Wählerwillen auszuliefern. Und das dann Ausrede zu benutzen.



  18. rowischin
    08. Februar 2026 11:20

    Normalerweise sind Regierungen zum Handeln und Gestalten da. Wie soll die politisch indoktrinierte Bevölkerung abstimmen! Nur aus dem Bauch heraus. In Wirklichkeit ist die Befragung ( es sollen nun mehrere Themen ab
    gefragt werden), an das Ergebnis will man sich halten, ein abgekartetes Spiel der Regierungsparteien, ein Schauspiel. Dieses soll bis Herbst dem Bürger 1. vormachen, dass die Regierung arbeitet. In Wirklichkeit bekommen ohne Gesichtsverlust die SPÖ ihre geliebte Vermögenssteuern und die ÖVP muss nicht eine unpopuläre Verlängerung der Wehrdienstzeit befürworten, denn 2.die Bevölkerung hat so entschieden. Ich wette. Das Gesudere um die Jungen, wie arm sie sind, längerer Wehrdienst, Pensionen, ist überflüssig, es gibt einen Generationenvertrag, den alle bis jetzt einhalten mußten. Ich glaube die Jungen wären im Kriegsfall nicht glücklich, wenn die Alten sie verteidigen müßten. Und zu den Pensionen, warum stellt man das System nicht auf andere Beine, da wären wir wieder am Beginn dieses Textes ange



    • rowischin
      08. Februar 2026 11:22

      müssen sachlich informieren, diskutieren und dann handeln. Ansonsten Tschüss. Aber wie man in der Vergangenheit gesehen hat, hat sich viel zum Schlechten geändert.



  19. Politicus1
    08. Februar 2026 11:00

    Wie bitte?
    "dass der Vorschlag von Bundeskanzler Stocker zu einer Volksbefragung in Wahrheit genau dazu dient, eine Realisierung der Kommissions-Vorschläge zu erreichen"
    Stocker ist der Bundeskanzler. Der braucht keine Volksbefragung zur Realisierung eines Vorschlags der BH-Kommission.
    Er braucht nur der Verteidigungsministerin den Auftrag, das Ersuchen zu erteilen, ehebaldigst einen Gesetzesentwurf im Ministerrat vorzulegen.
    Die Mitglieder der Kommission sind nicht von gekränkter Eitelkeit geplagt. Sie sind entsetzt über das dilettantische Vorgehen der Regierungsspitze.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 11:11

      Meine volle Zustimmung!



    • riri
      08. Februar 2026 23:25

      Besteht die Kommission, die so entsetzt sind, aus neu bestellten Mitglieder?
      Falls nicht, was hat die Kommission die letzten Jahrzehnte gemacht.
      Leider hat sich der Oberbefehlshaber zu diesen dringenden Fragen nicht geäußert.
      Ein Sittenbild zum Stellenwert für das BH.



  20. Undine
    08. Februar 2026 10:33

    Blöd gelaufen!
    Jahrzehntelang hatte man landauf - landab getrommelt:

    .....SOLDATEN SIND MÖRDER!.....

    Gemeint waren damit allerdings nur jene der deutschen Wehrmacht, zu der auch die österr. Soldaten gehörten, nicht aber die Soldaten der Alliierten---natürlich nicht! Hmm, warum eigentlich nicht?

    Nun, es kam, wie es kommen mußte: die jungen dt. u. österr. Männer wurden im Laufe der Jahrzehnte seit 1945 immer verweichlichter. Das ging so weit, daß sich viele von ihnen nun sogar als Frauen fühlen.

    Und jetzt sollten sie plötzlich wieder KRIEGS-TÜCHTIG werden?
    Aber da hilft alles nichts; die Rüstungsindustrie ist gierig, man braucht Kriege.....

    Jedes Land muß selbstverständlich eine LANDES-VERTEIDIGUNG haben---aber wie gesagt, ein Heer, das das eigene Land verteidigen kann, falls es angegriffen würde. Aber ausschließlich dafür! Wir haben keine Beistandspflicht für andere Länder. Noch hat man uns nicht in die NATO bringen können, noch sind wir NEUTRAL!



    • Undine
      08. Februar 2026 10:36

      Warum soll auch nur ein einziger österr. junger Mann sein Leben für die Ukraine opfern?

      "Reinhard Mey - Nein, meine Söhne geb' ich nicht"

      https://www.youtube.com/watch?v=oRRoWz0Ym5s



    • Ireneo
      08. Februar 2026 10:48

      Den linken Pazifismus der 68er singen heute die Rechten.
      Neutral heißt, wir helfen niemandem, sind aber dann auch alleine, wenn wir angegriffen werden. Viel Spaß!



    • pressburger
      08. Februar 2026 11:02

      Eine erschütternde Entwicklung. Die Linken können das Wort Neutralität nur mit Schaum vor dem Mund aussprechen. Neutralität das Hassobjekt. Wie von den Linken nicht anders zu erwarten, verstehen die Linken nicht das Wesen der Neutralität. Niemand hat je behauptet, ein neutraler Staat kann nicht überfallen werden.
      Das Wesen der Neutralität ist primär Äquidistanz zu wahren, immer als Anbieter guter Dienste zu Verfügung zu stehen. Zu behaupten, neutral zwischen 1939 und 1945, gewesen zu sein, ist anders 2025/26, geht am Wesen der Neutralität vorbei. Die die kämpfen wollen, haben sich im Laufe der Zeit nicht verändert.
      Zu behaupten 2026 ist de Bedrohung grösser als 1941 ist Einbildung.
      Ein Neutraler braucht eine Armee. Österreich hat das Heer demontiert. Jetzt sollen Rekruten, aus der Kaserne als Kanonenfutter direkt an die Front. Zynismus pur.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 11:14

      Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Es geht kein ö Soldat ins Ausland, der sich nicht freiwillig dazu meldet. Das war zu Zeiten von Zypern, Golan oder Afghanistan so und ist auch so heute in allen derzeitigen ausländischen Einsatzorten.

      Es stirbt kein ö Soldat für die UA ist eine billige Ausrede, wenn man sich um die Argumentation für eine sinnvolle LV für Ö herumdrücken will.



    • Outback
      08. Februar 2026 13:19

      @ eupraxie
      Ihr Optimismus ehrt Sie. Ich bin da etwas kritischer. Wie uns die letzten wenigen vorangegangenen Jahre gelehrt haben, kann, was heute noch unvorstellbar ist, morgen bereits (grausliche) Realität sein.



    • GT
      08. Februar 2026 14:12

      Udine - es ist unglaublich, wie Sie diejenigen schon von vornherein den Wehrwillen absprechen und entschuldigend zur Seite stehen, die im Ernstfall unser Land verteidigen sollen. Lieber rot als tot ist wohl ihr Wahlspruch - nur der ist GsD nicht der Wahlspruch aller.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 14:33

      @Outback: Natürlich müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass in einem Rechtsstaat Gesetze geändert werden können. Das ist ein laufendes Geschehen, einschließlich Änderung der Verfassung. Entlang des geordneten Laufes der Verwaltung ist das ja kein Problem.

      Es gibt viele ungelöste rechtliche Probleme im Zuge der EU-Verpflichtung zur gegenseitigen Unterstützung. Das ist so eins. Das ist kein Argument gegen eine Ö LV.



    • pressburger
      08. Februar 2026 16:55

      @eupraxie
      September 1939. Konnten sich junge Männer Ostmark entscheiden ob sie in Polen einmarschieren wollen ? Nach Holland, Norwegen, Frankreich einmarschieren wollen ? Auch Männer aus der Ostmark, sind nach dem 22. Juni 1941 in den Steppen Russlands krepiert.
      Konsequent denken. Am Ende ist es immer der worst case.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 18:27

      Da haben Sie Recht pressburger: Wenn die Russen über Ö weiter nach W vorstoßen könnte es sein, dass ö Soldaten gegen Franzosen in F kämpfen - wenn wir das als worst case ansehen wollen.



  21. queen consort
    08. Februar 2026 09:33

    Nie OT - der nahende Untergang Deutschlands und aller, die dran hängen.
    link - https://auf1.tv/thomas-eglinski-auf1/dr-markus-krall-der-rechtstaat-in-deutschland-existiert-nicht-mehr

    Markus Krall spricht wohltuenden und gleichzeitig erschreckenden Klartext.



  22. Rosi
    08. Februar 2026 09:32

    Eine gute Idee: Man nimmt den jungen Männern nicht nur mehr Lebenszeit weg durch eine Verlängerung des Wehrdienstes, sondern auch gleich durch eine längere Arbeitszeit bis zur Pension.
    Und was heißt, 'sind doch die Zivildiener ohnedies vielfach in typisch weiblichen Berufsfeldern tätig'? Was, bitte, soll das heißen?



    • Rosi
      08. Februar 2026 09:34

      Wehrdienst für alle, Zivildienstzutritt erschweren.
      Und endlich die Pension umstellen auf das, was jeder einbezahlt hat.
      Alles andere ist ungerecht.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 09:47

      Die Grundwehrdiener leben während der Dienstzeit beim ÖBH, so wie jeder lebt, auch wenn etwas verlangt wird, was nicht nur Spaß macht



  23. sokrates9
    08. Februar 2026 09:24

    Eine Diskussion die derzeit auch nicht stattfindet: Da heißt es doch es ist ein wahnsinn wenn in jeder Organisation auf das Potential von Frauen verzichtet wird und somit 50% der möglichen Leistung wegfällt! Daher gesetzliche Vorschriften: Frauen in die Aufsichtsräte von PRIVATEN AGs,in den Vorstand eher weniger weil das kann in Arbeit ausufern, davor. müssen Frauen wieder geschützt werden!!
    Jetzt stellt sich die Frage: WARUM KANN EIN HEER AUF 50% POWER verzichten??Wo
    sind da die Emanzem, die Frauenvereine, Großmütter gegen RÄCHTS und was sonst da noch alles kreucht und fleucht?
    in was für einer Gesellschaft sind wir gelandet wenn solche "Richtigen"Fragen nicht mehr gestellt werden dürfen??



    • Postdirektor
      08. Februar 2026 11:14

      Die ganze linke „Szene“ (+„Gender-Szene“) müsste sich umstellen, wenn jetzt auch Frauen zum Heer müssten (manche sind eh jetzt schon dabei, wenn ich mir die Werbevideos mit den lachenden Panzerfahrerinnen in Erinnerung rufe).
      Und der Schlachtruf „Soldat*Innen sind Mörder*Innen“ müsste dann ja wohl richtig so gegendert werden… … …



  24. sokrates9
    08. Februar 2026 09:16

    Schon bemerkt - dramatischer Wandel in Militärtechnologie? Iran derzeit für Trump Tabu?Die haben jetzt anscheinend 100.000 Drohnen die sie bei Bedarf gleichzeitig auf Israel losschicken können.Da versagt jedes Abwehrsystem! Auch die Chinesen spoelen in der Weltpolitik derzeit massive militärische Rolle, US - Flugzeugträger - auch Dank Rußlands Raketentechnologie ist ziemlich out!Spannende Zeiten!!



    • pressburger
      08. Februar 2026 10:29

      Nicht Sky Shield. Dieses System schützt zuverlässig auch vor Hyperschall Geschossen, von wo sie auch kommen. Deswegen, Österreich auf in den second hand shop der USA und den Ramsch so schnell wie möglich bezahlen. Lieferzeit unbekannt, einsatzbereit, wer weiss ?



    • GT
      08. Februar 2026 14:17

      Sie meinen es werden keine Raketen mehr abgeschossen - gestern allein 60 auf Kiew. Die wären froh, hätten sie das Ski spielt System



    • pressburger
      08. Februar 2026 16:57

      @GT Haben sie. Geliefert bekommen. Patriot. Sky Shield besteht aus Patriot.



    • eupraxie
      08. Februar 2026 18:25

      Sky shield besteht aus den Abwehrsystemen die dafür angeschafft werden. Patriot ist ein System davon.



  25. sokrates9
    08. Februar 2026 09:10

    Was war früher eine der größten Ängste der Menschheit? Der HIMMEL STÜRZT EIN!
    Durch Fehlen von Wissenschaft, Ratioalität, menschliche Vernunft war dies ein großes Problem wie die "Himmelskuppel" stabil bleiben kann.
    In den letzten Jahren ist wieder eine totale Gehirnwäsche eingetreten,rationales Denken ist out, man arbeitet intensiv daran alles als "Gedankenverbrechen" zu sanktionieren - Lieblingswort der EU und gnadenlos zu berstrafen..
    Frage die Sokrates gestellt hätte: Wo ist der Feind??Putin? - Ist das so??Wie sieht die Kriegsführung in Zukunft aus? Nostalgiger träumen von Kavallarie -ist im Drohnenkrieg mindestens so effizient wie die deutschen Wunderpanzer.
    Solche trivialitäten werden ignorieret, hauptsache die Leute dienen länger.Ich möchte wissen wie sich die Kommission einen Krieg vorstellt, dann kann man ja diskutieren was zu tun ist.



    • pressburger
      08. Februar 2026 10:31

      Die kriegerischen Aufrufe sind so alt, wie primitiv. Jede im Untergang befindliche Diktatur investiert in Rüstung



    • pressburger
      08. Februar 2026 10:38

      Fortsetzung
      , Kanonen statt Butter. Wer in Rüstung investiert, endet im Krieg.
      Beispiel USA. Die Rüstungsindustrie, der militärisch-politischer Komplex war es, der die USA in Kriege getrieben hat. Unter dem Einfluss der Kriegsindustrie, haben die USA immer auf Konfrontation, statt auf Verhandlungen, auf Verständigung, gesetzt. Ein roter Faden. Krieg mit Japan, Korea, Vietnam, Irak 2x, jetzt Ukraine.
      Die USA sammeln Erfahrungen, sind lernfähig. Der Krieg gegen Russland, der erste Krieg, von dem die USA ohne eigene Verluste nur profitieren. Offiziell, noch kein GI getötet worden, Waffen bezahlt die EU.



    • Undine
      08. Februar 2026 10:47

      War's nicht die Flinten-Uschi, die für schwangere Soldatinnen geeignete Sitze in Panzern---ausgerechnet in Panzern!) entwerfen ließ? Meine Erfahrung als dreifache Mutter: Diese "schwangerengerechten" Sitze in PANZERN (!) wären das beste Mittel, Frühgeburten auszulösen---Abtreibung auf Umwegen? Ein Panzer ist schließlich keine komfortable Limousine, die auf der Autobahn ruhig dahingleitet!



    • pressburger
      08. Februar 2026 16:59

      @Undine
      Uschi hats gneisst. Sitzen im Panzer ja, aber wenn der Panzer brennt, das haben Panzer an sich, wie kommt eine Schwangere heraus ?



    • riri
      08. Februar 2026 23:43

      Dir Panzer bekommen ein Kennzeichen: Baby an Bord. Da passiert nix.



  26. Goldenes Dachl
    08. Februar 2026 09:07

    Pensionsprivilegien der Alten?

    Die verwöhnte und herumhängende Jammergeneration soll einmal mit 15 Jahren anfangen zu arbeiten und nicht bis 30 und länger in irgend einem Lustigstudium herumhängen. Und sie soll - wie wir in Tirol - schon als Kinder mit den Großeltern am Bauernhof nach der morgendlichen Frühmesse (Ministrantendienst) um 7:15 h am Feld und um den Hof arbeiten, dann mit 15 eine entsprechende Ausbildung beginnen, die die Wirtschaft benötigt und wie wir 47 oder sogar (wie unser ehemaliger Hausmeister) 51 Jahre ununterbrochen einer Erwerbsarbeit ohne einen einzigen Tag arbeitslos zu sein, vorweisen. Und die verwöhnte junge Egoistengeneration soll dann auch zusätzlich nach der Arbeit noch ein Haus aufbauen, bei diversen Vereinen arbeiten, dann reden wir weiter!

    Der hemmungslose Sozialstaat hat nicht nur eine tendenziell faule Generation herangezüchtet, sondern zieht auch weltweit Hunderttausende Sozialhilfeempfänger aus allen Teilen der Welt an!

    Viel Glück noch Jugend!



    • elokrat1
      08. Februar 2026 09:24

      @ Goldenes Dachl
      ***************



    • Undine
      08. Februar 2026 10:49

      @Goldenes Dachl

      **********************
      **********************
      **********************+++!

      Sie sprechen mir aus der Seele!



    • pressburger
      08. Februar 2026 17:00

      Hervorragend !



    • Postdirektor
      08. Februar 2026 17:34

      @Goldenes Dachl

      ***********************

      Und immer mehr der „verwöhnten jungen Egoistengeneration“ lassen sich lieber den ganzen Körper (grauslich) bebildern, als fleißig zu arbeiten oder gar Kinder in die Welt zu setzen und aufzuziehen, und lassen es sich gutgehen auf Kosten derer, die noch fleißig sind.



    • riri
      09. Februar 2026 00:13

      Ein 3 x Hoch nach Tirol.



  27. Josef Maierhofer
    08. Februar 2026 08:59

    Unsere Probleme sind nicht Putin, sondern wir selbst. Wir machen den EU 'Klimaschmarrn' mit, wir machen beim Sanktionswahn mit, wir machen beim Genderwahn mit, wir machen bei der 'Selbstabschaffung' mit, indem wir keine Kinder in die Welt setzen, teilweise gar nicht mehr können und, wenn nicht verhütet oder abgetrieben, diese dann staatlich vergewaltigen lassen von 'Pädagogen' und 'Flüchtlingen', wir machen mit beim Schulden Machen für fremde Kriege, für Immigrationswahnsinn, für Überbürokratisierung, wir machen mit beim Vertreiben der Arbeit aus dem Land, usw.

    Demokratie wurde abgeschafft und durch EU Diktatur ersetzt, 'quasidemokratisch' wird jetzt eine Volksbefragung angeregt, um zu verschleiern, dass die Vergrößerung unseres Heeres ein EU Diktat ist, ja sogar diese Regierung selbst 'EU gemacht' ist. Prompt geht das auch (erwartbar) sogar innerhalb dieser 'Verliererkoalition' 'in die Hose'.

    Alleine die Einstellung der Alimentierung der NGOs in Österreich würde Milliarden >



    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2026 09:07

      > bringen, der Bürokratieabbau weitere, ich vermute auch ein EU Austritt würde enorm viel einsparen, die EU kostet uns Unsummen, so meine Vermutung, das Mitmachen bei der EU Diktatur noch mehr, nicht gewählte Tyrannen der EU dürfen unser Geld abkarren und für Wahnsinn verprassen und Willkür walten lassen, usw.

      Na, und da will Stocker das Volk in Österreich 'quasidemokratisch' fragen wegen Wehrdienstverlängerung, die uns die EU 'aufs Auge' drückt ? Und wenn das Volk 'nein' sagt ? Oder steht das Befragungsergebnis schon fest ? Was dann ? Ein Canossagang zu Van der Leyen, oder die Sanktionierung Österreichs, wie Ungarn ?



    • Orakel
      08. Februar 2026 09:21

      ***Klimaschmarrn, Sanktionswahn, Genderwahn, Selbstabschaffung*** - das sind die vordergründigen Themen mit denen man uns nicht nur beschäftigt sondern auch ganz gezielt spaltet!

      Im Hintergrund werden wir, die Euopäer von den wirtschaftlich auch in der Sackgasse steckenden USA ruiniert, ausgebeutet, wie es m darunter geposteten AUF 1 Beitrag sehr interessant herausgearbeitet wurde!

      - Sprengung der Pipeline
      wir bekommen kein für die Wirtschft günstiges Gas, wir kaufen das um ein Vielfaches teurere aus USA!

      - Ausbau des Militärs
      Wir werden gezwungen Waffen, Raktenabwehr,... aus USA zu beziehen, werden da siche rnicht das modernste Gerät bekommen, genauso wie es in der Ukraine war -aber sicher das teuerste!

      Pharmamafia? Gates, Fauci .............



    • elokrat1
      08. Februar 2026 09:27

      @ Josef Mayerhofer******
      EU und Demokratie, ein Widerspruch!
      Weil ein kritischer Dokumentarfilm über Covid-Impfstoffe Brüssel nicht gefiel, wurde massiver Druck auf YouTube, Facebook & Co ausgeübt. Die Plattformen mussten ihn weltweit löschen. In den USA sorgt dies nun für Aufregung, weil die Eurokraten die Meinungsfreiheit von Amerikanern in den Vereinigten Staaten beschränken.
      https://report24.news/wie-bruessel-einen-us-impfkritik-film-weltweit-von-youtube-loeschen-liess/



    • Undine
      08. Februar 2026 10:53

      @Josef Maierhofer

      Wie immer goldrichtige Worte!********************+++!



    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2026 14:30

      @ elokrat1

      Na, ja, wenn die Aufregung zu groß wird, dann ist ohnehin Deutschland bereits besetzt ...



  28. Orakel
    08. Februar 2026 08:58

    https://auf1.tv/elsa-auf1/psychologe-und-rhetoriktrainer-deckt-auf-so-fuehren-uns-die-machthaber-in-die-irre

    Psychologe und Rhetoriktrainer deckt auf: So führen uns die Machthaber in die Irre

    Während Europa von den USA ausgebeutet wird, streiten wir über „Knochenthemen“, wie Dr. Roman Braun sie nennt. Der Kommunikationsexperte erklärt im Gespräch mit Elsa Mittmannsgruber, dass genau das gewollt ist: Ablenkung und Spaltung durch künstlich aufgeblasene Debatten. Wie Knochen, die Hunden hingeworfen werden – während im Hintergrund ihre Hütte ausgeräumt wird.



    • Orakel
      08. Februar 2026 10:12

      Wir werden doch nur mehr, wie Josef Meierhofer schreibt - mit Klimaschmarrn, Sanktionswahn, Genderwahn, Selbstabschaffung - und seit Neuestem auch mit Eppstein beschäftigt - Knochen, die uns von Politik und Medien vorgehalten werden und nach denen ein Großteil brav und willig schnappt.
      Macht ja der AU mit und in seinem Blog genauso!



    • pressburger
      08. Februar 2026 10:48

      Wer sich in die Irre führen lässt ? Wie viel Eigenverschulden ist dabei, wenn man Lügnern und Betrügern vertraut ? Das Spiel, die Intrigen, der mächtigen sind so primitiv, so durchschaubar, aber Menschen haben auf ihre Fähigkeit sich selbst Urteile zu bilden, verzichtet. Glauben lieber Ankündigungen, Versprechungen.
      Stocker, "Mut, Fleiss und Taten," Warum ist nicht Stocker mutig, fleissig und tatkräftig ? Das soll ein Aufruf sein ? Arbeitende Menschen sollen mutig, fleissig und tatkräftig, sein ? Was haben die Menschen davon ? Umso fleissiger sie sind, um so mehr wird ihnen die Stocker Regierung wegnehmen.



  29. Orakel
    08. Februar 2026 08:56

    1. Haben mein Mann und ich – 2 Kinder – 40 Jahre ins Solidaritätssystem eingezahlt – nicht wenig – mit dem Versprechen einst auch Teil der Solidarität in Form einer Alters-Pension, zu werden!

    2. Das geht sich jetzt wegen der Geburten schwachen Jahrgänge nicht aus. Hätten Regierungen bei Zeiten Familien gefördert, stünden wir heute besser da! Politiker wussten sehr genau, dass zu wenig Nachwuchs da ist, weil Frauen in Berufen stehen um einmal selbst eine Pension zu bekommen!

    Beruf und Kinder sind schwer zu bewältigen, noch dazu Mütter im Trennungsfall mit 1, 2, oder mehr Kindern allein zurückbleiben. Daraus resultiert natürlich auch der Erwerb einer Altersversorgung, einer Altersversorgung nicht an der Armutsgrenze!

    Was tat man um das aufzufangen?
    Umstellung auf Ansparen – bzw. teilweise ansparen da ja ein Umstellungszeitraum notwendig war – was zur Zeit der Boomer-Generation und der florierenden Wirtschaft durchaus möglich gewesen wäre!
    Man machte nichts, man hat´s laufen lassen.



  30. elokrat1
    08. Februar 2026 08:53

    Ja ja, "Mut, Fleiß und Taten", klingt gut, die Regierung zeigt uns sicher vor, was sie darunter versteht.



    • Undine
      08. Februar 2026 11:01

      @elokrat1

      Warum sollte der ÖVPler STOCKER seinen Worten auch Taten folgen lassen? Das wäre etwas völlig Neues! Oder hat KARNER seine Versprechungen, wenigstens moslemische Straftäter abzuschieben, jemals ernst gemeint und in die Tat umgesetzt?



    • elokrat1
      08. Februar 2026 13:05

      Werte Kritiker!
      Ich ersuche um Auflistung, welcher dieser 3 Punkte von der derzeitigen Regierung (ehrlich / realistisch) umgesetzt wird.
      Danke für die Auflistung!!



  31. pressburger
    08. Februar 2026 08:36

    Auf in den Krieg, weg mit der Neutralität, weg mit der Vernunft.
    Die Jungen sollen wehrbereit, wehrbegeistert, wehrtüchtig, flink, werden.
    Eine rapide eskalierende Bedrohungslage hat die Regierung bewogen diese Notwendigkeit anzukündigen. Jungmänner zu Assentierung, der Truppenarzt entscheidet, Verbunkos wird gespielt.
    "Hier der Stahlhelm, her das Kapl"
    Vor lauter Kriegsbegeisterung wird bewusst ausgeklammert, Österreich ist ganz anderen, realen Lebensbedrohungen, ausgesetzt. Um sich den wirklichen Bedrohungen, intern verursachten Bedrohungen, nicht stellen zu müssen, wird ein äusserer Feind imaginiert.
    Österreich ist dabei unterzugehen. Deindustrialisierung, steigende Zahlen von Arbeitslosen, eine Regierung die das Geld des Steuerzahlers verschwendet, ihre Gäste anfüttert, Geschenke in aller Welt verteilt und selbst im Luxus schwelgt.
    Die Regierung wird nichts gegen die demographische Katastrophe, gegen das Umkippen, in die Herrschaft der Moslems unternehmen. Nichts !



  32. Hr. Zyni
    08. Februar 2026 07:15

    Der moderne Staat will Frauen nicht schützen, sondern einspannen. Nicht weil er sie braucht, sondern weil er sie ausnützen will. Gleichheit heißt hier nicht gleiche Pflichten bei gleicher Natur, sondern gleiche Zumutungen bei unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Körper wird zur Nebensache erklärt, die Realität zum Vorurteil.
    Dass man junge Männer zwangsverpflichtet, galt immer schon als selbstverständlich. Dass man nun auch junge Frauen verpflichten möchte, gilt als Fortschritt. Beides ist Ausdruck desselben Denkfehlers: Der Staat und seine Bonzokratie betrachtet die Bürger als Verschubmasse.
    So wird der Militärdienst nicht zur Schule der Verantwortung, sondern zur Bühne moralischer Selbstbefriedigung. Verteidigt wird dabei vor allem eines: die Illusion, man könne Gesellschaften per Dekret umbauen



    • Pennpatrik
      08. Februar 2026 08:47

      Nennt sich Feudalismus.
      Mit Leibeigenen.



    • riri
      09. Februar 2026 00:34

      Auf Umweg vom Heer zum Zivildienst in den staatlichen Pflegedienst. Frauen sollen auch ausgenützt werden. Darum geht es. Ein Jahr zu Diensten für Islam und Ukrainer.



  33. Hr. Zyni
    08. Februar 2026 06:59

    Der Österreicher liebt die Volksbefragung wie der Beamte den Parteienverkehr: grundsätzlich okay, praktisch aber eine Zumutung. Man soll schon fragen, nur bitte nicht ernsthaft. Denn sobald das Ergebnis nicht zur vorab beschlossenen Meinung passt, wird aus dem Souverän ein manipuliertes Opfer, aus der Frage eine komplexe Materie und aus dem Votum ein pädagogischer Auftrag zur Nachschulung.
    Die Volksbefragung dient hierzulande weniger der Willensbildung als der Willenssimulation. Sie ist das Feigenblatt einer feigen Politik, die das Volk lobt, solange es schweigt, und es tadelt, sobald es spricht. Abstimmen ja, aber richtig.
    Die Alten sind für die Wehrpflicht und höheres Pensionsalter, die Armen für Erbschafts- und Vermögenssteuern und die Einfaltspinsel gegen Atomstrom und für Elektromobilität. So führt der Volksentscheid in der Schweiz zu Demokratie und in Österreich zu Depression.



  34. Rupertus Meldenius
    08. Februar 2026 06:52

    Heute vermischen sich zahlreiche "Probleme" und "Ängste" , die teilweise gar nichts miteinander zu tun haben in einem einzigen Artikel: Gekränkte Eitelkeit einer hochnäsigen Kommission, ein kleinlicher Koalitionszwist der Marke Kindergarten, panische Angst vor dem bösen Russen Putin, bitte passen Sie auf, dass er nicht vor Ihrem Eingangstor als erstes klingelt, die Islamisierung als tatsächliches Problem, der patscherte Versuch eines BK für mehr direkte Demokratie, die Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung von Mann und Frau, wo bleiben da die 99 anderen Geschlechter, Achtung, Ironie, das leidige Thema Wehrdienst versus Ziwildienst, das noch leidigere Thema Pensionsreform.
    Dabei stecken wir noch mitten in der Übergangsphase der letzten Reform. Die Angleichung des Pensionsantritts mit 65 Jahren für Männer UND Frauen und Durchrechnungzeitraum über die gesamte Lebensarbeitszeit ausgedehnt. Lassen wir diese Reform doch einmal wirken, nur etwas Geduld, es wird schon.



  35. Petronius von Bille
    08. Februar 2026 03:01

    "... weiterhin viel Zeit mit unsinnigem Zeug wie dem Exerzieren vertan wird."

    Und wenn die jungen Leut' dann 2 Monate länger mit Unsinnigem verplempern und in der Kantine herumhocken? Wird dann irgendetwas besser?






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