Die meisten wirklichen Liberalen der Geschichte wie Friedrich August Hayek würden sich im Grab umdrehen. Das würden auch alle modernen Liberalen, die für Weltoffenheit und Internationalität stehen, falls sie auf die Geisteswelt eines heutigen Politikers namens Christoph Wiederkehr stoßen sollten, der allen Ernstes von sich behauptet, ebenfalls ein Liberaler zu sein. Der Mann will allen Ernstes den Latein- und Fremdsprachenunterricht in den Gymnasien endgültig auf einen jämmerlich verstümmelten Rest kastrieren.
Damit verraten die heutigen Neos – und man muss sie alle in die Pflicht nehmen, nachdem von keinem Einzigen ihrer Exponenten ein Widerspruch gekommen ist – total das Bildungsbürgertum, aus dem einst die wirklichen Liberalen hervorgegangen sind. Auch wenn die Neos vorgeben, ebenfalls aus dem Bildungsbürgertum hervorgegangen zu sein, sind sie inzwischen jedenfalls woanders eingegangen, nämlich bei den dumpfen Lifestyle-Linken. Was ja Wiederkehr auch schon als langjähriger gehorsamer Schleppenträger der Rathaus-Genossen bewiesen hat.
Die traurige Bilanz des aktuellen Bildungsministers:
- Wiederkehr zertrümmert mit seinem nunmehrigen Vorstoß alle zarten Pluspunkte, welche man bei den anderen beiden pinken Regierungsmitgliedern bei wohlwollender Betrachtung zumindest ansatzweise durchaus erkennen könnte.
- Er hat in seiner Schlichtheit keine Ahnung davon, wie sehr gerade viele der allergrößten Geister auch der Naturwissenschaften ihr Hirn auf der enorm Logik-orientierten Basis Latein trainiert haben.
- Er versteht nicht, wie sehr Latein mit seiner sensationellen sprachlichen Strukturiertheit auch dem Denken und dem Schreiben zu sprachlicher Struktur verhilft.
- Er begreift nicht, wie sehr scheinbar zweckfrei-abstraktes Lernen die Hirne junger Menschen in Form bringt.
- Er durchschaut nicht, wie sehr Latein hilft, auch in der deutschen Sprache die grammatikalische Präzision zu schärfen.
- Er hat offenbar auch keine Ahnung – obwohl sein Vater ungarischer Abstammung ist – davon, wie sehr gerade die ungarische Geschichte von der lateinischen Amtssprache des Landes geprägt ist.
- Das gilt genauso für die gesamte europäische Geschichte.
- Und er versteht schon gar nicht, wie sehr die griechisch-lateinische Denkwelt eine der drei tragenden Säulen unserer gesamten abendländischen Welt ist, zusammen mit der Aufklärung und den christlich-jüdischen Wurzeln Europas, von denen er freilich noch weniger Ahnung hat.
Gewiss: Der Lateinunterricht hat schon in den letzten Jahren auf dem Weg der bisherigen Stundenkürzungen, der Zurückdrängung seines eigentlichen Wertes – also des Einstiegs in eine zentrale Epoche der Geistesgeschichte und der Konfrontation mit der logischsten Sprache der Welt – und der Ersetzung von Übersetzungen und Sprachanalysen durch völlig unwichtige kulturgeschichtliche Fußnoten schweren Schaden erlitten. Den haben freilich schon seine rot-schwarzen Vorgänger zu verantworten.
Aber jetzt gar zu glauben, das logische Denken und die sprachliche Präzision kann man endgültig durch Konfrontation mit den lustigen Zaubereien bei der Anwendung der "Künstlichen Intelligenz" ersetzen, zeigt von einer erschreckend simplen Sicht auf den menschlichen Geist und die Gesellschaft.
Noch viel schlimmer als dieses unausgegorene KI-Projekt ist das zweite Projekt Wiederkehrs. Er will einen neuen Gegenstand "Medien und Demokratie" einführen. Das ist schon von der Überschrift her ein eindeutiger Versuch des einstigen Politologie-Studenten Wiederkehrs, die bisher gesellschaftlich völlig überflüssigen und in hohem Maße arbeitslosen Politologie- und Publizistik-Absolventen endlich mit den Jobs zu versorgen, die ihnen außer linken Politikerbüros bisher niemand gegeben hat. Diese aber sind ganz eindeutig – siehe etwa die ÖH-Wahlen, siehe etwa die dort tätigen Professoren – der linksradikalste Teil der Uni-Szene. Wohin Wiederkehr steuert, hat er ja auch schon damit bewiesen, dass er ausgerechnet "Standard"- und ORF-Redakteure um Steuergeld in die Schulen schickt.
Ein Fach "Medien und Demokratie" deckt sich ja auch inhaltlich voll mit der seit einigen Jahren von der gesamten Linken des deutschen Sprachraums verfolgten Strategie: Ständig werden mit der Behauptung, "unsere Demokratie" verteidigen zu müssen, Parteien rechts der Mitte als undemokratisch gebrandmarkt. Und mit dem Thema "Medien" wird ständig versucht, die alten Medien – von denen Seher und Leser in Eilmärschen wegrennen – als "gut" und die neuen Internet-Medien als schlecht, als unseriös zu denunzieren.
Wenn schon etwas Neues in dieser Umgebung, dann würde es übrigens eindeutig einer viel besseren Vermittlung von Verfassung und Strafrecht, sowie vor allem Ökonomie und Finanzbildung bedürfen. Aber davon verstehen Politologen & Co nichts; und die Absolventen von Rechts- und Wirtschaftsstudien sind erstens viel weniger links und noch weniger arbeitslos ...
Wiederkehrs Verachtung für Latein fordert aber auch gewaltige Kollateralschäden: Gleichzeitig will er in jenen Schulformen, wo Latein schon früher gekillt worden ist, auch den Unterricht moderner Fremdsprachen beschneiden. Dabei ist die perfekte Beherrschung von einer und die sehr gute Beherrschung von mindestens einer zweiten Fremdsprache für fast jeden qualifizierten Job unabdingbar. Offenbar geistert durch des Ministers Modernitätswahn die Vorstellung, dass die Übersetzungsarbeit künftig eh von der Künstlichen Intelligenz gemacht würde. Dabei sind deren Übersetzungen zwar vielleicht manchmal hilfreich, aber noch öfter amüsierend blöd oder freundlicher formuliert: kreativ. Und sie sind jedenfalls für internationale Kontakte und Verhandlungen peinlich unbrauchbar.
Der Zwang, krampfhaft kreativ sein zu wollen, ist offenbar das, was sich jetzt als der einzige Inhalt des Neos-Wahlkampfslogans "Bildung, Bildung, Bildung" entpuppt. In Wahrheit läuft das ganze pinke "Bildung!"-Gerede auf genau das gleiche Ziel wie die einstige Gesamtschul-Kampagne von Rotgrün hinaus: Nivellierung nach unten. Auch das war ja damals schon von den Neos unterstützt worden.
Zerstörung der Gymnasien, Gleichmacherei, Verachtung für die Lehrer und Hass auf die Bildungselite: Dass das alles zur genetischen Identität des Sozialismus gehört, wissen wir seit fast zweihundert Jahren. Als Ziel einer sich für liberal haltenden Partei kennen wir das aber erst seit Herrn Wiederkehr. Abenteuerlich ist auch, dass Wiederkehr die Zerschlagung von Latein einfach präsentiert, ohne vorher die wichtigsten Bildungsexperten befragt zu haben – und das sind nun mal in erster Linie die Lehrer.
Es ist traurig für ein Kulturland, dass wir in den letzten Jahrzehnten zwar viele, aber nur einen einzigen wirklich dem Amt gewachsenen Bildungsminister hatten. Der hieß Heinz Fassmann und wurde von einem Bundeskanzler Karl Nehammer ohne jeden Grund gefeuert. Dass das "Wissenschaftsressort", in dem die Kompetenz für Universitäten und Forschung von den Schulen getrennt worden ist, noch viel jämmerlicher beisammen ist, dass dort ständig Wissenschaft mit krausem Kampffeminismus verwechselt wird, ist noch keine Entschuldigung für die Neos, einen solchen Minister für die Schulen vorgeschlagen zu haben.
Wie jämmerlich es mit der Forschung in Österreich bestellt ist, seit sie in roten Händen ist, kann man im Übrigen am neuesten Projekt des von Steuermitteln lebenden "Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF" mit schockierender Deutlichkeit ablesen. Dieses Projekt wird unter dem Titel "Aus Stoff gewebte Kolonialgeschichte" präsentiert und mit folgenden offiziellen Sätzen vorgestellt: "Ein künstlerisches Forschungsprojekt widmet sich den Verstrickungen von Textil- und Kolonialgeschichte. Der dabei entstandene Quilt wurde als zentrales Gemeinschaftswerk international ausgestellt."
Der ideologische Schwachsinn wird – natürlich – aus Steuergeldern finanziert. Und zwar absurderweise aus solchen, die angeblich der Forschung dienen sollen. Solche sich als wissenschaftlich präsentierende "Forschungsprojekte" sind in Wahrheit nichts als linksextremer "Postkolonialismus" zur Beschimpfung und Demütigung aller Menschen weißer Hautfarbe. Sie werden hingegen mit Gewissheit Österreich, seine Menschen und seine Wirtschaft keinen Millimeter voranbringen. Daraus werden weder Patente, Nobelpreise noch Exportaufträge entstehen – obwohl man uns das immer als den einzigen Zweck der Steuermilliarden für die Forschungsförderung verkauft.
Aber solche Projekte passen perfekt ins Gesamtprojekt linker Bildungs-Dezimierung, welche Denken durch Ideologie, welche die schönste und logischste Sprache der Menschheitsgeschichte durch KI-Spielereien ersetzen will.
Wie katastrophal es um Österreich bestellt ist, kann man aber auch daran sehen, dass Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung dieses Projekt begrüßt haben. Viel Spaß, liebe Wirtschaft, wenn ihr künftig lauter geistige Flachwurzler bekommt ...












Ich befürchte, dass es im Grunde nur darum geht, möglichst vielen Leuten die Matura zukommen zu lassen.
Latein ist eben schwer und wie leicht die Bedienung von KI ist, kann jeder an seinem Rechner feststellen.
Da sich in diesem Forum manchmal eine gewisse Verbissenheit einschleicht, entspannt vielleicht die Assoziation des Namens Wiederkehr mit den Wiedergängern und Untoten.
Für mich verströmt er eine gewisse transsylvanische Ausstrahlung.
Vielleicht entspannt auch ein Tip, den ich dem Herrn Unterberger geben kann. Das, was er unter Latein versteht, liegt noch weitgehender im Sanskrit vor.
Diese altindische indoeuropäische, mit dem Lateinischen urverwandte Sprache ist sozusagen das perfektere Latein. Hat auch dieselbe Stellung in Südasien wie Latein bei uns.
Wenn ich AUs Adrese wüsste, würde ich ihm eine Grammatik schicken.
@Indrasca. Sanskrit soll die grammatikalischen Strukturen des Griechischen und des Lateins enthalten. Mir allerdings haben schon die grammatikalischen Strukturen des Lateins und des Französischen gereicht.
Wünschenswert ist natürlich, dass wir alle hochbegabt sind und von erstklassigen Lehrern mit dem Weltwissen ausgestattet werden.
In der Realität angekommen würde ich bei Latein bleiben. Was ich in der aktuellen Oberstufe in Deutschland über den Lateinunterricht gesehen habe ist aber um den schwierigen Literaturteil entkleidet.
Wir finden also dasselbe Problem wie überall. Das Fach heißt noch so wie früher, es ist aber weniger drin. Shrinkflation also, die die Regierung noch nicht im Fadenkreuz hat.
Betrachtungen zu Latein und Mathematik.
Latein und Mathematik mögen für den Laien kaum Vergleichbares sein. Ene totale Verkennung der Dinge. Die Mathematik ist eine formale Wissenschaft und wie die Logik ein hervorragendes Instrument zu Schulung des Geistes. Latein hat eine Grammatik, die weitestgehend auf logischen Prinzipien aufbaut. Richtiges Erfassen eines lateinischen Textes erfordert aber auch Einfallsreichtum. Eine richtige Kombination von Form und Materie bringt die Lösung. Das erfordert Einfallsreichtum. Lateinische Texte auswendig gelernt zu haben zu wissen spiegelt Geist nicht wider. So zB auch nicht die bloße Kenntnis des Satzes „audiatur et altera pars“. – „Scire leges non hoc es scire verba earum tenere, sed vim ac potestatem“
Kaum jemand, der Latein und Mathematik braucht dessen konkrete Anwendung im tägliche Leben, er wäre den Philologe, Matematikater oder Naturwissenschafter.
Fortsetzung sogleich
Fortsetzung des Kommentars von 21:02h
Nicht einmal der Jurist muss heutzutage römische Quellen übersetzen können, um tüchtige zu sein. Die Schulung in beiden Fächern verschafft einen unverzichtbaren Gewinn. Für die, die lateinische Sprüche bloß auswendig gelernt, aber nicht verstanden haben, gilt: „Oleum et operam perdidi.“
Ich hatte eine wunderbaren, strengen Lateinlehrer den alle Maturakollegen in höchstem Ausmaß achteten. Genial, aber auch sehr menschlich war der Mathematiker. Von vier bei einer Schularbeit zu lösenden Beispielen war zwei so geartet, dass sie jeder mit einigermaßen zureichendem Verstand lösen konnte. Mit der Materie der zwei weitern zwei Beispielen hatten wir keine Kontakt, von der Lösung noch nie etwas gehört. Die besonders Guten konnten auch sie lösen. Die ersteren erreichten ein genügend und - wenn es gu ging - ein befriedigend.
2. Fortsetzung sogleich
1. Fortsetzung des Kommentars von21:02h
Die zweiteren pendelten zwischen gut und sehr gut und erreichten bei entsprechen Erfolgen in Latein bei der Matura eine Auszeichnung. Von meinem Maturjahrgang (1965) legten alle Maturanten ihr Studium (Medizin, Pharmazie, Jus, Volkwirtschaft) in kürzest er Zeit erfolgreich ab. – Pseudowissenschaftliche Fächer belegte niemand.
Ich habe leider nicht angeführt, dass einer meiner Maturakollegen Physik erfolreich studiert hat.
@peregrinus
Haben'S noch immer nicht kapiert, dass keine Grammatik der Welt logisch aufgebait ist? Was ist denn für Sie Logik?
Mann, da fehlt's ja an allem. Unglaublich sowas!
Vayav - " da fehlts ja an allem..."
Schauen Sie in einen Spiegel - ganz allein - DANN HABEN SIE DIE ANTWORT !
Und ich kenne Peregrinus NICHT !
@ Vayav Indrasca
Se haben wohl weder von Latein noch voon Logik eine Ahnung. Schon Ihre bisherigen Wortmeldungen in diesem Blog zeugen nicht vopn außerordentlicher Intelligenz. Was Latein betrifft, sollten Sie den logischen Aufbau der verschiednen Deklinationensarten rezipieren. Es gibt natürlich auch Abweichungen. „Domus“ zählt zur „u“- Deklination. Im Ablativ müsste es demnach „domu“ heißen. Dennoch heißt es korrekt: „pro domo“. Das entsprich aber der o-Deklination. Die „u-Deklination“ ist grundsätzlich „männlich“. Im Falle „domus“ aber weiblich. Vor dem ältesten – in den Kamp mündenden – Wasserklosetts Niederösterreichs steht jedoch „domus necessarius“ – richtig müsste es heißen: „domus necessaria“. – Die Logik der lateinischen Grammatik hängt wohl damit zusammen, dass es auch Völker bzw deren Eliten gibt, die versuchen den Sprachaufbau logisch zu gestalten.
Fortsetzung sogleidh
Fortsetzung meines Subkommentars von 22:39h
Im Übrigen darf ich auf die logische Abfolge der Personalformen bei den Konjugationen in allen Zeiten des Indikativs, des Konjunktivs und denen des Imperativs verweisen. Von einer derartigen Präzision ist die Deutsche Sprache weit entfernt, ganz zu schweigen von der englischen.
Korrektu
Korrektur
Fortsetzung meines Subkommentars von 22:39h
Im Übrigen darf ich auf die logische Abfolge der Personalformen bei den Konjugationen in allen Zeiten des Indikativs, des Konjunktivs und auf die Formen des Imperativs verweisen. Von einer derartigen Präzision ist die Deutsche Sprache weit entfernt, ganz zu schweigen von der englischen.
@ Daumen nach unten
Endlich! - Ich habe schon sehnsüchtigst darazuf gewartet. Die Antwort gibt Nestroy: "Ist alles Chimäre, aber mich unterhalt's!"
Peregrinus, es geht hier um das Vorgehen des "Bildungsministers" Wiederkehr. Wie ist Ihre Meinung.
@ riri
Ich habe es bisher nicht nötig befunden, Wiederkehr zu beurteilen. Positives ist mir bisher nicht aufgefallen. Um seine Qualiität abschließend serös zu beurteilen, fehlt mir zureichendes materielles Substrat. Messen Sie bitte Wiederkehr an meinnen Aussagen. Dann bleibt möglicherweise nicht allzuviel an Wertschätzung übrig.
"seriös"
Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
Ich habe bis jetzt Ihren Beitrag nicht gelesen und daher unabhängig davon meine Lebenserfahrung in den einschlägigen Bereichen geschrieben. Mir fehlt die Zeit dazu sie sinnigen, aber meist sehr unsinnigen Aussagen Ihrer Blogger zu lesen. Auch fehlt mir die Zeit, meine Kommentierungen auf Schreibfehler zu korrigieren. Daraus resultiert zB, dass mir ein Kleingeist mitteilt, dass es „Libyen“ und nicht „Lybien“ heißt. Darauf kommt es natürlich an. Das ist Bildung. Ich habe leider keine Zeit auf so Fundamentales einzugehen. Oder darauf, dass an Stelle des Akkusativs „den“ das Wort „dem“ steht. Dass das ein Schreibfehler sein könnte, kommt der „Hochgebildeten“ nicht in Betracht.
Ihre Aussagen zum Nutzen des Lateinunterrichts kann ich aus meiner Lebenserfahrung nur unterstreichen. Nichts hat mein geistiges und berufliches Leben mehr geprägt als Latein und Mathematik.
Fortsetzung sogleich
Fortsetzung des Subkommentars von 00:29h
Ich brauche heute im praktischen Leben weder Latein noch Mathematik. Ich muss weder integrieren noch differenzieren, auch trigonometrisches gehört nicht zu meinem wissenschaftlichen Alltag. Um die Darstellung absoluter Verkennung wirtschaftlicher Prinzipien komme ich aber nicht umhin. Dabei hilft mir meine kaufmännische Ausbildung und Praxis sowie der alltägliche Kontakt mit der Wirtschaf.t
Danke Peregrinus für ihre persönlichen Bemerkungen.
Sprache ist keine Mathematik und insofern liegt hier kein widerspruchsfreies System vor, aber, um einen schwierigen lateinischen Text übersetzen zu können braucht es die Grammatik. Früher waren die Sätze schon mal etwas länger!
Wenn ich noch etwas angeben darf... Ich habe etwas Geschichte nebenbei studiert und war stolz, dass ich die Prüfungen in klassischem Latein und Mittellatein auf Änhieb bestanden habe.
Es gibt für mich nur zwei Erklärungen:
a) Christoph Wiederkehr ist entweder grenzenlos naiv/dumm/einfallslos (zutreffendes unterstreichen), oder
b) Christoph Wiederkehr ist der linkgrüne Wolf im Neos-Schafpelz, um die zu tiefst marxistischen, bildungsfeindlichen Ideen endlich umzusetzen.
Dr. Unterberger kritisierte den fehlenden Widerstand der Bildungsbürger. Ich denke eher, dass das eine Schrecksekunde war; der Widerstand ist schon da und wird sich weiter verstärken.
Die Einführung von Demokratie und KI als Unterrichtsfächer dient der linkslinken Indoktrination - und der Arbeitsbeschaffung für arbeitslose Politologen, wie Dr. Unterberger richtig feststellte.
Liberal - Bildung - Elite ist doch klassische Kontradiktion zu den proletoiden Neos!
Zählen Sie sich zur Elite?
Man muss beim Lob für Latein nicht übertreiben, aber ein wertvolles und bildungstarkes Fach ist es allemal, und das von der ersten (Wortschatz, Grammatik) bis zur letzten Stunde (anspruchsvolle Texte). Kaum ein anderes Fach trägt so sehr europäische Kultur in sich. Gleichwohl will es ein "glühender" Europäer jetzt beschneiden, hat aber wohl keine Ahnung und lässt sich von uralter linker Ideologie treiben.
Sehr kompetent dazu heute ein Gastkommentar von Fiedler, nö. Bildungssprecher der FPÖ (!) im Standard (!). Sowas brächte heute sonst wohl kaum ein aktiver Poltiker zustande, außer natürlich R. Taschner.
Politiker, sorry!
Hier stimme ich fast schon überschwänglich zu. Es war für mich eine Freude und Genugtuung, als meine Tochter, jetzt Mitte fünfzig, eines Tages erklärte, sie sei im Lauf der Zeit auf den Wert von Latein für das logische Denken und die Beherrschung der deutschen Grammatik draufgekommen, obgleich ich ihr während der Schulzeit gewaltig hatte beistehen müssen. Wiederkehr, dem seine Einstellung und seine schulische Vergangenheit schon an seinem Gesichtsausdruck anzusehen ist, wird der Bildung endgültig den Garaus machen. Ein besonderer Witz ist, daß er gerade von den NEOS, die ja die Bildung immer groß im Munde führen, nominiert wurde. Gut daran ist, daß er möglicherweise dazu beiträgt, daß diese auch anderweitig Schaden stiftende -Truppe weiter marginalisiert wird. Es ist zwar zu verstehen, daß neuartigen Sachgebieten Raum gegeben werden soll, andererseits werden sich die Schüler über KI selbst informieren.. Gesellschaftspolitische Fächer werden wohl zu Indoktrinationsinstrumenten.
@Waltraut Kupf
Es vergeht sicher keine Woche, in der ich nicht zu mir selber sage, wie gut es ist, dass ich mich einst mit Latein geplagt habe! Es sind meistens nur Kleinigkeiten, aber man freut sich. Es ist nicht lebensnotwendig, wenn ich dank Latein herausfinde, dass „gebenedeit“ von benedicere abgeleitet wird, aber für mich ist es ein Gewinn.
Wir hatten vier Latein-Stunden pro Woche.
@Undine
Und ich dachte immer, gebenedeit hat irgendetwas mit Gebeinen zu tun, weil so ähnlich klingt. :)
@XYZ
Ich glaube, man könnte Bände füllen mit den köstlichsten Wortschöpfungen, die Generationen von Kindern bei Kirchenliedern oder Gebeten, aber auch bei Volksliedern herausgehört haben! Meine Mutter musste immer lachen, wenn sie daran dachte, als ein Bub einmal das Niedersachsenlied hörte: "Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen, heil Herzog Widukinds Stamm!"
Er meinte: Erdbeeren wachsen doch auch bei uns. Für ihn hatte sich „erdverwachsen“ angehört wie „Erdbeer‘ wachsen“!
@ Waltraut Kupf
Sprache hat mit logischem Denken nix zu tun.
Und die Kenntnis jeder anderen Sprache fördert die Beherschung der eigenen. Zum Beispiel Japanisch eignet sich wunderbar für eine kontrastive Grammatik.
Im Übrigen empfehle ich meinen Beitrag von 4:40.
Die NEOS bezeichnen sich ja als "glühende Europäer". Als solche sollten sie natürlich Werbung für Latein machen und auch Russisch, als Fundament für die slawischen Sprachen. Denn dann versteht man, dass die Slawen keine Artikel haben, jedoch Geschlechter ihrer Hauptwörter, deren Endungen den Zusammenhang zu den Zeitwörtern herstellen. Also das Zeitwort im Satz finden und dann....wie Latein! Aber zu hoch für die Zeitgeistigen Innen aller Geschlechter und Paarungsvorlieben.
Vor vielen Jahren trat Matthias Strolz in Linz auf, um für Unterschriften für das Antreten der NEOS bei der Nationalratswahl zu werben. Er war mir damals aufgefallen, weil er die Äusserung gewagt hatte, dass unsere Gesellschaft Kinder braucht. Ich fragte ihn, ob er das auch im Parlament vertreten werde. Ja, sagte er und ich unterschrieb. Dann nahm icn noch an ein paar informellen Zielfindungsrunden der neuen Parlamentspartei in Linz teil. Bald erkannte ich, dass sie in den linksgrünen Mainstream abglitt. Und aus.
Lieber Herr Dr. Unterberger, haben Sie tausend Dank für die wohlfundierte Liebeserklärung an einen guten Latein-Unterricht! Jede Ihrer Hervorhebungen ist goldrichtig.
Ich erlaube mir,. noch hinzuzufügen, daß sich zudem in unserer schönen deutschen Sprache jede Menge LEHNWÖRTER aus dem LATEINISCHEN (natürlich auch aus dem Griechischen) finden. Die kann man natürlich nur selber ent-decken, wenn man selber einen soliden Lateinunterricht genossen hat. Es ist hochinteressant!
Hilfreich dabei ist das Buch "Latein und Griechisch im deutschen Wortschatz". Es stammt übrigens aus der DDR! Ich habe es immer griffbereit! Das Stöbern darin ist ein Vergnügen.
Dem ungarischstämmigen WIEDERKEHR sei gesagt, daß LATEIN im Königreich UNGARN vom 11. Jhdt. bis zur Mitte des 19. Jhdts die offizielle AMTSSPRACHE war!
PS: Auch wenn man aus seinen soliden Lateinkenntnissen kein Kapital schlagen kann, so ist es doch ein unbeschreiblich großer Gewinn für einen selbst, nicht nur, weil man dort und da Zusammenhänge herstellen kann, die einem sonst nicht auffielen, sondern auch wegen der absoluten Schönheit der Verse Ovids und Vergils. GOETHE fand übrigens die lateinische Version von "Hermann und Dorothea" schöner als seine in deutscher Sprache.
@Undine: Zu allem nur ein besonderes "Bravissimo".
@ Undine @ Isis 42
Liebe Frau Undine, ich schätze ja großteils Ihre Beiträge, aber diesfalls sind Sie dem "lieben Herrn Dr.Unterberger" auf den Leim gegangen. Denn eine bloße Liebeserklärung kann keine Argumentation ersetzen.
"Die schönste und logischste Sprache der Menschheitsgeschichte"
ist eine subjektive Meinung. Keine einzige Sprache der Welt ist logisch, jede strotzt vor Idiosynkrasien. Und es gibt ganz andere "Logiken" als die unserer westlichen Hauptsprachen Germanisch-Romanisch-Slawisch, die einander so ähnlich sind. Empfehle die Beschäftigung mit einer Tonsprache pder einer wurzelisolierenden Sprache oder einer polysynthetischen (obwohl sich bei letzterem Typ der Kreis zum heutigen Französisch sogar schließt).
Und natürlich kann man großes Kapital schlagen aus seinen Lateinkenntnissen: für die romanischen Sprachen.
Und schließlich: die Ungarn waren zu Latein gezwungen, weil sie mit ihrer eigenen uralischen Sprache total außen vor waren.
Eine der seltsamsten Verständigungsmöglichkeiten erlebte ich in Rumänien. Hauptziel war Siebenbürgen. Der Reiseleiter war Ungar, der Bus-Chauffeur Rumäne. Keiner von beiden verstand die Muttersprache des anderen. Da redete plötzlich der Ungar Italienisch, das zwar der Chauffeur nicht konntaber zwischen Rumänisch und Italienisch schien es genug Gemeinsamkeiten zu geben, dass sie einander gut verstanden. Die Römer hatten also genug Spuren in Rumänien hinterlassen!
Mein Französisch ist leider eher kümmerlich. Aber beim Lesen verstehe ich wegen der Lateinkenntnisse locker, worum es im Text geht!
Ich würde mich aber trotz Ihrer Einwände für einen soliden Latein-Unterricht stark machen; die Vorteile überwiegen! ;-)
Die Stocker-ÖVP und deren Minister / Staatssekretär*Innen – ausgenommen Fr. Plakolm jetzt Bauer - sind eine Zumutung. Ob bei „Sky Shield“, oder Neutralität, nur im europäischen (NATO) Verbund ist wirksame Verteidigung möglich und auch wirtschaftlich, das sagte Fr. Tanner, aber auch viele selbsternannte „Eggsperten“, in diesem Blog, Politik und Medien.
Das Bundesheer entwickelt und baut eigene Satelliten, 5 Satelliten sollen Österreichs UNABHÄNGIGKEIT und Sicherheit erhöhen und unsere eigene Infrastruktur im All sicherstellen.
Welters ist zu lesen: Ohne diese weltraumgestützten Dienste wäre eine moderne AUSLANDSEINSATZFÄHIGKEIT des Bundesheeres nicht gegeben.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250803_OTS0001/bundesheer-entwickelt-und-baut-eigene-satelliten
Jeder möge sich selbst ein Bild über die Widersprüche machen.
@elokrat1
Über die von Ihnen erwähnten Satelliten bin ich jetzt auf den Begriff „Satellitenstaaten“ gekommen.
Dazu sagt die KI: „Ein Satellitenstaat ist ein formal unabhängiger, souveräner Staat, der jedoch in seiner Außenpolitik, Wirtschaft und inneren Struktur stark von einer Großmacht abhängig ist und von dieser kontrolliert wird. Diese Staaten, oft als Vasallen- oder Klientelstaaten bezeichnet, agieren als ,Trabanten‘ im Einflussbereich einer dominierenden Macht…“
Ich weiß nicht, warum ich da zuerst an Österreich gedacht habe…
:-)
Eigentlich hätte ich :-( unter meinen Kommentar setzen sollen. Hole ich hiermit nach.
Postdirektor und Elokrat1
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Ich machte nach dem Jusstudium in Ö eine Aufnahmsprüfung an eine US Uni. Mathematischer Teil und sprachlicher Teil - letzterer ohne Ausländerrabatt. Dank Latein kam ich beim sprachlichen Teil in ein hohes 80er percentile - weil ich bei den multiple choice Fragen wusste, was sicher nicht in Frage kam.
Für Bildungsaffine wäre interessant, wie sehr die russische Grammatik der Lateinischen ähnlich ist. Bildungsaffine könnten dann erkennen, wie mittels der slawischen Sprachen Europa plötzlich doppelt so groß wird. Aber EU Europa will ja mit Kultur und Geisteleben nichts zu tun haben.
@ Arbeiter
Sie werden es sich mit dem Russenhasser Unterberger verscherzen (:-
Russisch und Latein sind beides indogermanische Sprachen. Sie haben einen gemeinsamen Vorfahren namens Proto-Indoeuropäisch
Unterberger ist kein Russenhasser. Sind das die von Ihnen offensichtlich nur theoretisch befürworteten besseren Umgangsformen im Neuen Jahr???
@ Ireneo
Unterberger ist sehr wohl ein glühender, notorischer, geradezu paranoider Russen- und Chinesen-Hasser.
Das einzige auf der Welt, das er nicht hasst, sind die katholische Kirche und die westlichen Werte. Aber da inzwuschwn die LG..usw.
konstitutiv für diese westlichen Werte sind, mäandert er ganz schön herum.
Und Sie sind offenbar ein Unterberger-hasser und zahlen ihren Beitrag, um diese Ihre Perversion auszuleben.
Latein oder nicht Latein - das ist hier die Frage ;-)
Hat jeder seine eigene Meinug dazu.
Tasächlich geht´s in meinen Augen aber um weiteres "Downgraden" der Bildung!
Ja, Latein braucht man für einige Studien, kann man aber in Kursen nachholen und auch ohne Latein in der Mittelschule - ich rede von der Mittelschule, die unser einer seinerzeit besuchte - ein Medizinstudium absolvieren!
Es sollen aber auch andere Fächer reduziert werden.
Gerade sind Semesterferien - wie konnten wir ohne leben?
Seit meiner Schulzeit kamen 1 W. Herbstferien kurz nach Schulbeginn, 1 W. Semsterferien kurz nach 2 W. Weihnachtsferien dazu!!!
Am Samstag hatten wir auch noch 4 Std. Unterricht!
Ist schon klar, dass da Lehrpläne umgestellt, Stunden weggekürzt werden, noch dazu mit doch bildungefernen und fremdsprachigen Schülern!
Da muss man schon was machen!
Und ja nicht die Schüler stressen oder fordern, weil das lassen sich die aus fremden Kulturkreisen eh nicht!
Genau das ist es! Die Kürzung des Lateinunterrichts steht symptomatisch für die Verringerung humanistischer und musischer Bildung.
Wir reden hier über die Mittelschule, aber in den unteren Bildungsstufen sieht es ja nicht besser aus. Nivelliert werden kann immer nur nach unten. Alle sind gleich, geht nach oben nicht.
Das Wissen um das Bildungsniveau bzw um die Anforderungen an eine VS oder HS oder Mittelschule Unterstufe aus der Zeit als es noch am Samstag vier Stunden Unterricht gab, ist längst veraltet. Das Studium des Lehrplans in den besagten Bildungsstufen würde wahrscheinlich viele vom Hocker hauen. Nach dazu ist es ja ein Rahmenlehrplan und kein Curriculum.
Der das Mobiliar zertrümmernde schwarze Elefant im Wohnzimmer wird mit keinem Wort erwähnt.
Das haben schwarze Elefanten an sich. Nach erfolgreicher Zerstörung, lösen sich in nichts auf, sind nicht greifbar.
Wer hat die Linken, die Sozialisten, die Altos, in die Regierung geholt ?
Was hat sich der Ober-ÖVPler dabei gedacht ? Vorausgesetzt der Nr.1 der ÖVP, ist das denken erlaubt.
Wer, wie die ÖVP, an ein mal längeren Leine, dann an kurzer Leine geführt wird, wer brav apportiert, braucht nicht zu denken.
Die Pseudo-Verhandlungen der ÖVP, mit den Freiheitlichen, fanden unter strenger Aufsicht der Brüsseler Behörden statt.
Das fertige Drehbuch aus EU Tasten, wurde Belen und Stocker vorher zugestellt, sie hatten es auswendig zu lernen, bevor Kickl den Raum betrat.
Das Ergebnis war im Drehbuch festgeschrieben. Die FPÖ wird zum Zerstörer gestempelt, aus dem Raum gewiesen.
Stocker folgte auch bei der Regierungsbildung wortgetreu dem EU Drehbuch. Holte brav die Linken in sein Kabinett.
Latein - faszinierend, logisch - hilft bei allen Berufen der Medizin und Jus.
Priestern und Nonnen hilft es auch, und allen, die Sprachen lernen wollen, die auf Latein basieren.
Interessanterweise haben Wissenschaftler herausgefunden, daß das Gehirn von Kindern, die zweisprachig aufwachsen, sich 'von der Struktur her' anders entwickelt, als jene, die nur eine Sprache kennen lernen.
Ich weiß allerdings nicht, für welches Alter das gilt, aber ich denke, das gilt ab dem Kleinkindalter.
Zweisprachig bedeutet, das Kind wächst von Anfang an, mit zwei Sprachen auf, beherrscht zwei Sprachen.
Trifft nicht auf die hiesigen Staats-Moslems, zu. Sprechen eine Sprache, weigern sich die Sprache des Landes das sie hätschelt, zu lernen. Freiwillige Entscheidung dumm zu bleiben.
@Rosi
Eh klar, et cum spiritu tuo. Gleich werde ich Priester.
@Factus est repente
Wenn Sie meinen.
Oder Sie machen was mit EDV, habe ich oben in meiner Liste vergessen.
Oder Sie werden Detektiv, oder tätig in leitender Stellung in der Privatindustrie oder in der Forschung, denn da überall hilft es ziemlich, logisch denken zu können.
Oder in irgendeiner Form Geschichte jund Archäologie, da hilft Latein per se.
@pressburger
Sie haben vollkommen Recht in vielen Fällen, es gibt aber auch überzeugende Gegenbeispiele.
@Rosi
Wenn es Ihnen so sehr auf das logische Denken ankommt, warum dann nicht gleich formale Logik studieren (Aussagenlogik, Prädikatenlogik, fuzzy logics, etc.)? Diese Fächer gibt es, und werden in Mathematik und Philosophie gelehrt.
Warum den Umweg über Latein?
Nach ein paar Jahren Latein kann niemand einen modus ponens von einem modus tollens unterscheiden und korrekt argumentieren, wenn er/sie es nicht woanders schon gelernt hat.
Wenn ich auf Logik Wert lege, gehe ich in einen Logikkurs, so wie ich in die Musikschule gehe, wenn ich Violine lernen will.
@Rosi
Welche Gegenbeispiele sind gemeint ?
Zum letzten Absatz kann man die Frage stellen: Will man in Wirtschaft und Industrie überhaupt Personen, die über ihren Fachbereich hinausdenken? Freilich will man dort fachlich fundierte, bestens ausgebildete Mitarbeiter. Aber will man auch, dass sich diese Mitarbeiter darüber hinaus über das politisch-wirtschaftliche Geschehen (im Allgemeinen und in der jeweiligen Firma im speziellen) fundierte, vernetzte Gedanken machen, es womöglich sogar im historischen Kontext einzuordnen verstehen? Will man dort Leute, die womöglich die Segnungen der Migration hinterfragen? Die EU-weite und nationale Beschlüsse auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen? Die Gender-Vorgaben im Staat und im Unternehmen nicht stupid und gedankenlos umsetzen, sondern vielleicht hinterfragen? Die über ihren „Impfstatus“ selbst entscheiden wollen und nicht den Chef oder die Regierung das für sich entscheiden lassen wollen?
Will der heutige Staat, wollen die heutigen Unternehmen solche Persönlichkeiten?
Ich glaube leider nicht!
@D.E.O.
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Ich wiederhole mich, aber einen Artikel zum "Bildungsbürgertum" finde ich echt spießig.
Ich mag die NEOS nicht. Aber Dr. Unterbergers Artikel repräsentiert m.E. so richtig das alte verbohrte Bürgerweltbild: Alle, die nicht Latein und Griechisch gelernt haben, gehören nicht ins Spielfeld. Erbärmlich.
Wie gesagt, meine 6 Jahre Latein sind ohne Gewinn an mir vorüber gegangen, aber dass ich gut Violine spiele vulgo Geige, davon zehre ich heute noch. DAS macht echt Freude, aber eine lat. Konjugation ...?
Wer Latein lernen will, soll es lernen, und alle anderen lasst doch bitte in Ruhe, liebes elitäres Bildungsbürgertum!
Zu Latein kann man stehen wie man will, aber die Erfahrung ist, um so weiter man zeitlich von der Matura ist, um so mehr bedauert man Latein vernachlässigt zu haben. Latein trainiert, Latein diszipliniert.
Ergebnis einer nicht-repräsentativen Umfrage im Kreise sog. Bildungsbürger.
Gerade Wiederkehr, für den als Wiener Bildungsstadtrat die nicht mehr unter der Decke zu haltende Bildungsmisere in Wien, der Verfall des schulischen Niveaus, kein Thema war, der immer beschwichtigt und beschönigt hat, statt wenigstens zu versuchen, was zu ändern, soll nun, zum Bildungsminister aufgestiegen, die österreichische Schule in eine gedeihliche Zukunft führen?
Ja. Der Weg ist bereits geebnet. Die zwei Geschlechter wurden schon de facto abgeschafft. Intelligent ist sowieso jeder (m,w,d,+) gleich. Die Systemmedien und die „vorkommen dürfende“ Politik verbreiten für alle nur mehr „Unsere Demokratie“.
Höchste Zeit, die endgültige Verfestigung dieser Eckpunkte in der Schule offiziell zu verordnen.
Schöne Zukunft!
@Postdirektor
Unser Bildungssystem ist nur noch eine Tragödie!
Das stell ich jetzt einfach so einmal rein:
https://uncutnews.ch/fuenf-jahre-corona-injektionen-verborgene-herzschaeden-augeninfarkte-und-uebersterblichkeit/Toine de Graaf
Ein Überblick über die XL-Impfstelle Breepark | ANP ROB ENGELAAR
Vier Behauptungen unter die Lupe – wie sicher und wirksam sind die Covid-Impfstoffe wirklich?
Dieser Link funktioniert
https://uncutnews.ch/fuenf-jahre-corona-injektionen-verborgene-herzschaeden-augeninfarkte-und-uebersterblichkeit/
Vergebliche Mühe. Gegen die Windmühlen des ideologisch induzierten Glaubens, sind Fakten, Wissen, Realität machtlos.
Der Aber-Über-Glauben, ein mal ins Hirn, von der Propaganda eingepflanzt, hat sich festgesetzt, erlaubt keine Korrektur.
elokrat1 - danke!
Erkennt man das eigentliche Ziel der Covid-"Impfstoffe" nämlich Bevölkerungsreduktion so sind sie "sicher und wirksam".
Prof. Dr. Martin HADITSCH:
"SPIKE - eine BIOWAFFE?!"
"Über Spike ist schon sehr viel bekannt. Durch dieses toxisch wirkende Protein bereits verursachte, aber auch laufende und potentielle zukünftige Schäden beeinträchtigen die Gesundheit vieler Menschen.
Im Vergleich dazu tritt die vergleichsweise geringe Fähigkeit zur Immunsierung zunehmend in den Hintergrund - die wissenschaftliche Evidenz dieser ungünstigen Nutzen-Schadens-Bilanz wird zunehmend von Medien aber auch politischen Institutionen und Strukturen (an-)erkannt, in manchen Bereichen wird das Spike-Protein bereits offiziell als Biowaffe klassifiziert. Dies ist in internen Kreisen keine Neuigkeit."
https://www.youtube.com/watch?v=-fK7eyf_ITU
bzgl. „AUFARBEITUNG“
Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender im Dezember 2025 im Deutschen Bundestag wörtlich:
“……..äh‘..was den Infektionsschutz angeht nach einer Impfung, es WAR IMMER K L A R, übrigens auch von der WHO her so definiert, dass das Ziel der Impfstoff- FORSCHUNG und BESCHAFFUNG….ist….äh‘ …einen Impfstoff zu haben, der vor schweren Verläufen schützt.
ES WAR NIE ZIEL ...äh‘ …auch bei der WHO nicht äh‘, bei der äh‘
Impfstoff- ENTWICKLUNG,… dass es zu Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt!“
Ad: Latein auf alle Ewigkeit mit sich schleppen, oder entsorgen?
Es gibt vom geheiligten Buddha das wunderbare Gleichnis vom Floß: Soll man, wenn man mit einem Floß ein Gewässer überquert hat, es quasi "zum Dank" beim Weiterwandern auf dem Rücken weiter mit sich schleppen, oder soll man sich davon befreien, um flott und unbeschwert, mit neuer Tatkraft den Weg als Wanderer fortzusetzen?
Die Antwort Buddhas, der gegen jede Form von Anhaftung war, kann man sich vorstellen. Man rennt nicht mit einem Floß durch die Gegend, nur weil es einem zuvor einmal dienlich war. Das Leben fließt weiter (Heraklit).
Allen Bildungsbürgern, die mir nun Daumen nach unten geben, zur Info: Ich "genoss" 6 Jahre Latein - Cicero, Ovid, Hexameter und Pentameter - waren meine herben Jugendträume: All die herrlichen Kriegsbeschreibungen, Troja und so, welch ein Gewinn fürs Leben!?
Ovid, einer der genialsten Dichter der Antike.
Sed quamvis sunt sub aqua sub aqua maledicere demntant......(die Bauern als Frösche)
Erst durch den Lateinunterricht, und die lateinische Grammatik konnte ich die deutsche Grammatik richtig verstehen.
Es mag vielleicht auch an den Professoren gelegen sein - aber dann war der Lateiner erfolgreicher.
Ich verstand die deutsche Grammatik auch ohne Latein. Es war nicht so schwierig.
Latein hilft Logik zu lernen, hat die Wortstämme in allen romanischen Sprachen und war durchaus eine Hilfe bei Jus, Sprachstudien, Medizinstudien, Technischen Fächern (ich selbst bin Elektrotechniker), usw., bis nun ein 'Politologe' Herr Wiederkehr meint, das müsse man abschaffen nach bester sozialistischer 'Tradition'.
Dass solche Leute Regierungsämter belegen dürfen, da bedarf es der 'Schutzmacht' (V)P und ihrem Drang nach Erhaltung ihrer Pfründe und der Erfüllung der EU-EVP Anordnungen, koste es, was es wolle.
Ja, die Lehrer wären zu befragen, ja, den Lehrern müsste unter die Arme gegriffen werden. Bloß das Gegenteil erhalten sie von einem ahnungslosen Minister, der Schülermob und Ideologie hat im Sozialismus Vorrang, Lehrer und Eltern haben im Sozialismus den Nachrang. Genosse Wiederkehr sorgt auch für mehr Bürokratie und ist williges Werkzeug bei der Zerstörung der Schule und dem Abwurf unserer einstigen Bildung (noch in den 1960-er Jahren waren wir unter den Besten) in die >
> 'Sozi-Gosse'.
Den Wert von Latein lernte ich, als ich als Arzt, in englischer Sprache gearbeitet habe. Dort wo ich Lücken in Englisch hatte, konnte ich Latein einsetzen
Latein macht das erlernen von Fremdsprachen einfacher.
Schon das lateinische „Sic et non“ (Abaelard) widerspricht der postmodernen Aufklärungslogik und ihrem „Reichtum der Vielfalt“ . Wiederkehrs Wiederkehr (des antiken Skeptizismus) ist ein logischer Knieschuß...
Mann oder Frau? Wie simpel gedacht. Wahr oder Falsch? Wie simpel gedacht. Oben oder unten? Gibt es nicht: im Raumschiff, daß hoch über der Erde kreist...
Heut recht interessant und treffend die Exxpress Diskussion mit Schöllhammer und Grosz!
https://www.youtube.com/watch?v=sMjvsvDYIR4
Wer nicht gendert, fliegt raus? – Behörde zieht trotz Niederlage erneut vor Gericht
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) versuchte, eine Mitarbeiterin fristlos zu kündigen, weil sie sich weigerte, in einem sicherheitsrelevanten Dokument durchgehend zu gendern. Das Arbeitsgericht Hamburg erklärte im Sommer 2025 die Kündigung sowie vorherige Abmahnungen für unzulässig. Trotz dieser Niederlage legt die Behörde nun Berufung ein
Linker Terror ohne Ende – Hammerangriff und Migration als Waffen gegen unsere Kultur
In Turin kam es am 1. Februar 2026 bei Protesten gegen die Räumung des linken Zentrums Askatasuna zu schweren Ausschreitungen: Linksextremisten griffen Polizisten mit Steinen, Molotowcocktails, Stangen und einem Hammer an, wobei 31 Beamte verletzt wurden.
Die spanische Ex-Gleichstellungsministerin Irene Montero (Podemos) bejubelte kürzlich bei einer Veranstaltung in Saragossa die Legalisierung von bis zu 500.000 irregulären Migranten und sprach explizit von einem „Bevölkerungsaustausch“, um Spanien von „Faschisten“ zu „befreien“ und Migranten wählen zu lassen.
Neue Umfrage: Mehrheit gegen Ukraine-Hilfe - FPÖ fordert Kurswechsel
Eine neue Umfrage von Unique Research für die Zeitung Heute zeigt, dass 58 % der Österreicher gegen weitere finanzielle Hilfen für die Ukraine sind, nur 30 % befürworten sie – viele wollen das Geld stattdessen im Inland einsetzen. Die FPÖ wertet das Ergebnis als klaren Auftrag der Bevölkerung und fordert einen sofortigen Kurswechse
Die dunkle Realität im Gemeindebau – „Ich traue mich nicht zu den Mistkübeln“
Im Wiener Gemeindebau Matzleinsdorfer Hochhaus (ehemaliges Prestigeprojekt) berichten Bewohner von massiven Missständen: beschmierte Wände, Sperrmüll, Drogenkonsum mit Spritzen im Stiegenhaus ...
... und Lift – besonders nach einem mutwilligen Stromausfall Anfang Jänner. Eine Bewohnerin schildert: „Ich traue mich nicht zu den Mistkübeln“, weil dort Jugendliche spritzen und rauchen; viele Familien mit Migrationshintergrund fühlen sich von Wiener Wohnen im Stich gelassen.
UN vor Pleite-Schock – Guterres warnt vor „unmittelbarem Kollaps“
UN-Generalsekretär António Guterres warnt vor einem „unmittelbaren finanziellen Kollaps“ der Vereinten Nationen, da zahlreiche Mitgliedstaaten – allen voran die USA mit Milliarden-Rückständen – ihre Pflichtbeiträge nicht oder verspätet zahlen. Die Kassen der UN leeren sich dramatisch schnell, sodass das reguläre Budget bereits im Juli aufgebraucht sein könnte.
Äh, ja?
Ist eine Umkehr überhaupt möglich? Wenn ja, wäre noch interessant zu wissen, wie das ohne Zertrümmerung der ÖVP an der Wahlurne möglich wäre.
Ich bin für einen Verbot der ÖVP.
Anstatt Daumenrunter wäre eine Antwort interessant.
@Pennpatrik
Eine Umkehr im wahrsten Sinn des Wortes. also die Gesellschaft umkehren - wie soll das gehen? Eine 180 Grad-Wende?
Man kenn höchstens für die Zukunft den Weg und das Ziel neu definieren, und auch das nur im historisch Vorgegebenen.
„Unsere Demokratie“ ist das neue Wieselwort der nach links abgedrifteten Liberalen: Man spricht es ehrfürchtig aus, wie andere früher das Ave Maria. Gemeint ist nicht die Demokratie der einfachen Menschen, also jene lästige Einrichtung, bei der Wahlen auch unliebsame Ergebnisse liefern können, sondern ein betreutes Verfahren mit geplantem Ausgang.
Der Bürger darf denken, solange er richtig denkt. Tut er es nicht, war es Desinformation, Populismus oder der Universaljoker Hass. Dann wird „Unsere Demokratie“ verteidigt: mit Gesinnungsprüfungen, Zensur und Gerichten, die Haltung einpeitschen statt Recht.
Die Liberalen von einst, die Freiheit vor Macht stellten, sind zu Kuratoren des Erlaubten geworden. Sie nennen das Fortschritt und meinen Kontrolle. Demokratie wird dabei nicht mehr als umkämpfte Errungenschaft verstanden, sondern als Chorprobe: Wer falsch singt, fliegt raus. So, wie die Pseudoliberalen bei den nächsten Wahlen.
.. HOFFENTLICH:: :-)
Benjamin Franklin: "They who would give up essential liberty,to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
Diese Gesellschaft ist der Freiheit unwürdig, nichts als Knechtschaft verdient.
Wiederkehr zeigt halt auch als Bildungsminister, warum er schon als Bildungsstadtrat in Wien eine Vorgabe war. Sein zeitgeistiges Herumreformieren ist Blödsinn zum Quadrat. Anstatt den sprachverhunzenden Gendermüll abzuschaffen, arbeitet er sich lieber an Latein ab und will ihn durch "KI", sowie "Demokratie und Medien" ersetzen.
Schwachsinn pur. Latein ist erstens Wahlfach, niemand muss Latein wählen, um die Matura zu machen. Das Thema KI gehört ins ohnehin schon existierende Fach Informatik. Wenn es über allgemeine Kenntnisse hinausgeht, sollte es dann Sache einer beruflichen Spezialisierung sein. Demokratie ist auch schon im Fach "Geschichte und politische Bildung" (GPB) enthalten. "Medien" entlarvt die wahre Stoßrichtung. Denn Jugendliche schauen keinen Staatsfunk ORF, oder lesen Zeitung. Das ist zwar nicht nur positiv (vor allem der Mangel an Leseübung), aber damit sind viele für die linke Regierungspropaganda unempfänglich. DAS ist es, was Wiederkehr stört.
....zur schönsten und logischsten Sprache der Menschheitsgeschichte....???
degustibus est non diskundamdun !!!
@ Wyatt:
Bei aller Wertschätzung: Sollte das ironisch gemeint sein, ist es schwach.Sollte es ernst gemeint sein, ist es fehlerhaft. Besser klingt jedenfalls: De gustibus non est diskutandum. Und das ist auch wahr.
Nix für ungut - Gandalf
Wie wär's mit "De gustibus non est disputandum"? ;-)
tut mir leid, aber um 6:04 Uhr .....
@ Undine:
Natürlich; Danke! Ich genier' mich.
Wenn hier einer ein "geistiger Flachwurzler" ist, dann Unterberger selbst. Seine Qualfikation von Latein als "die schönste und logischste Sprache der Menschheitsgeschichte" ist absoluter Bullshit. Schönheit und Logik sind keine linguistischen Kategorien. Keine Sprache der Welt, nicht einmal eine Plansprache wie Esperanto, ist logisch. Und Schönheit? Füt mich ist in seinem Klang Japanisch schön. Oder die Bahasa Indonesia. Oder .. oder .. oder.
Der große Wert des Lateinischen besteht freilich im besseren Verständnis der heutigen Romanischen Sprachen.Und darüber hinaus des Englischen. Die lateinische Literatur können die meisten wohl flüssiger in der Übersetzung lesen.(Und die Bibel ist eh in Griechisch.)
Der große Fan der MINT-Fächer ist geisteswissenschaftlich eine Null. Gerade einmal lässt er die Juristerei gelten, eher Handwerk als Wissenschaft. Zum Fremdschämen. Dabei ist Unterberger durchaus kein ungebildeter Mann. Er hat nur die Bildung des 19.Jahrhunderts.Die der Feuerzangenbowle
JA Vayav Indrasca, da könnt was dran sein.....
Leider richtig. Es ist ja nichts daran auszusetzen, wenn AU Latein als schön empfindet, aber wie hier regelmäßig Latein als die beste, schönste und wichtigste Sprache über den grünen Klee gelobt wird, zusammen mit seiner Juristerei, ist auch vollkommen übertrieben.
Ich habe Latein z.B. auch nicht gewählt, mir war eine 2. lebende Fremdsprache wichtiger. Auch logisches Denken lernt man in den Naturwissenschaften, dafür braucht es Latein genausowenig.
Verstehe ich nicht. Ich dachte, Latein ist sowieso ein Wahlfach. Daher kann es ja nur um die totale Abschaffung gehen.
Damit ist die Diskussion über die Frage: wer ist hier ein Flachwurzler? geklärt...
Schön ist Ansichtssache. Es gibt kein absolutes Schön.
Diesem Menschen ist der Papp ins Hirn gestiegen und die Neos sind weit davon entfernt eine liberale Partei zu sein. Die letzten Liberalen haben das Schiff bereits verlassen, wie Herr Loacker und Herr Dengler.
@ rowischin
NEOS und EU, Frauen beherrschen die Politik, aber nicht nur dort!
Fr. Montero lobte den „Bevölkerungsaustausch“. Die Migranten sollen – so ihre Worte – das Land nicht „mit so vielen Faschisten allein lassen“ und bestenfalls diese ersetzen
https://exxpress.at/politik/linke-eskalation-in-spanien-ex-ministerin-bejubelt-bevoelkerungsaustausch/
Bei Fr. Montero kommen mir Nietzsche(Peitsche) und Schiller(Hyänen) in den Sinn....