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Andreas Unterbergers Tagebuch

Die gute Nachricht aus der Schweiz

09. Januar 2026 02:00 | Autor: Andreas Unterberger
144 Kommentare

Es geht um die Sicherheitspolitik der Schweiz – und zwar die militärische und nicht die in einem Tanzlokal in Crans Montana. Und es geht um eine gute Nachricht für die österreichische Sicherheitspolitik – zumindest dann, wenn sie von der SPÖ und FPÖ zur Kenntnis genommen und begriffen würde. Zumindest dann, wenn es diesen Parteien wirklich um Österreichs Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit ginge. Es wäre dann vor allem eine wichtige Nachricht zu einem Zeitpunkt, da die neue amerikanische Sicherheitsdoktrin eine klare Abwendung der USA von Europa bedeutet, und da die europäischen Staaten jeden Grund hätten zusammenzurücken.

Es geht aktuell um Aussagen des Schweizer Armeechefs Thomas Süssli. Dieser ist mit Jahreswechsel aus dem Amt geschieden, was er dazu genutzt hat, in einem Interview mit der NZZ wirklich noch einmal vollen Klartext zu sprechen. In diesem Interview verlangt er zum ersten angesichts der wachsenden Bedrohung durch Russland eine Erhöhung der Schweizer Militärausgaben. Darin erklärt er zum zweiten ausdrücklich, dass sich die Schweiz nicht allein gegen einen Großangriff verteidigen könne. Und darüber hinaus zum dritten: "Was wir nicht können: Bedrohungen aus der Distanz abwehren."

Diese Aussagen Süsslis in der Neuen Zürcher Zeitung sind gleich aus mehreren Gründen hochinteressant und sollten vor allem zentral für die gesamte österreichische Verteidigungsdiskussion werden und insbesondere für jene beiden Parteien, die sich derzeit dieser Diskussion total verweigern, die nicht einmal bereit sind, Entscheidungen über die notwendige Verlängerung und gleichzeitige Attraktivierung des Präsenzdienstes zu treffen.

Denn diese Aussagen bedeuten:

  1. Auch in der Schweiz wird Russland als die zentrale militärische Bedrohung angesehen.
  2. Dabei ist die Schweiz nie russisch besetzt gewesen und fällt daher eigentlich auch nicht unter jene Teile Europas, deren einstige Aufgabe durch Russland der heutige russische Diktator Putin als größten Fehler seines Landes bezeichnet hat. Darunter fällt hingegen Ostösterreich, das zehn Jahre lang russisch besetzt gewesen ist (auch wenn Putin selbst nie direkt von Österreich gesprochen hat, was aber auch gar nicht nötig ist, denn selbst bei einer bloßen Wiederbelebung des Warschauer Paktes würde dieses Ostösterreich ohnedies wieder in der totalen Zange stecken). Dennoch ist eben auch in der scheinbar weitab liegenden und rundum von Nato-Staaten (plus Österreich, das seinerseits wieder von Nato-Staaten umgeben ist) umgebenen Schweiz die Sorge vor Russland groß.
  3. Dabei liegt die Schweiz geographisch viel günstiger. Sie ist viel weiter von Russland entfernt als Österreich – Im Wesentlichen sind das die mehr als 500 Kilometer der Ost-West-Ausdehnung Österreichs.  Und sie sorgt sich dennoch sehr vor Russland.
  4. In der Schweiz hat man die jüngsten Kriege in Nahost und der Ukraine präzise und richtig analysiert: Das Gefährlichste sind auch für sie Angriffe "aus der Distanz", also aus der Luft mit Raketen, Flugzeugen, Cruise-Missiles und Drohnen. Das aber sind genau die Bedrohungen, gegen die sich auch die österreichische Regierung (so wie die Schweizer) mit anderen europäischen Staaten zur Entwicklung von "Sky Shield" zusammenschließen will.
  5. Auch die militärisch viel, viel besser gerüstete Schweiz ist klar zur Erkenntnis gekommen, dass man sich gegen all die derzeitigen Bedrohungen nicht mehr "allein" verteidigen kann.
  6. Das ist strategisch-militärisch eindeutig, das ist aber auch eine klare Folge der großen Kosten militärischer Verteidigungsfähigkeit selbst für die reichen Schweizer.

Die Haltung der Schweiz ist für Österreich doppelt wichtig, als sie ja in den politischen Absichtserklärungen mit Russland über den Abzug (auch) der russischen Besatzungssoldaten ausdrücklich zum Vorbild für die österreichische Neutralität gewählt worden ist. Diese Neutralität aber wird von der SPÖ seit Kreiskys Zeiten und von der FPÖ seit Kickls Zeiten intensiv betont, während beide Parteien 1955 noch deutlich skeptisch zu einer Neutralitätserklärung gewesen waren.

Wörtlich hieß es im "Moskauer Memorandum" vom April 1955, das beim Besuch einer österreichischen Regierungsdelegation (Raab, Schärf, Figl, Kreisky) in Moskau mit der Sowjetführung vereinbart worden ist: Es "wird die österreichische Bundesregierung eine Deklaration in einer Form abgeben, die Österreich international dazu verpflichtet, immerwährend eine Neutralität der Art zu üben, wie sie von der Schweiz gehandhabt wird." Genau das hat der österreichische Nationalrat dann im Oktober durch das Neutralitätsgesetz auch getan.

Mit den nunmehrigen Erklärungen des Schweizer Armeechefs ist auch die Art neuerlich bestätigt und eindeutig geklärt, wie die Schweiz die Neutralität handhabt. Die Schweiz weiß, dass internationale Kooperation unverzichtbar ist. Die Schweiz macht bei "Sky Shield" mit. Die Schweiz weiß, wie gefährlich russische Langstreckenraketen sind. Die Schweiz weiß und sagt auch offen, dass Russland die große Bedrohung ist.

Wer eine Neutralität nach Art der Schweiz praktizieren will, müsste daher auch bei diesen Punkten dem Schweizer Vorbild folgen.

Wenn jedoch die SPÖ zum Teil und die FPÖ zur Gänze bei ihrer Ablehnung dieser eindeutigen Erkenntnisse bleiben wollen, dann entlarven sie sich endgültig als Lakaien Moskaus. Dann verraten sie in Wahrheit auch die von ihnen verbal so hochgelobte Neutralität, deren einziges internationales Protokoll (das Moskauer Memorandum ist gar kein Vertrag) eben aussagt, dass sie nach der Art geübt werde, wie sie von der Schweiz gehandhabt wird. Noch unter Jörg Haider und Verteidigungsminister Herbert Scheibner war die FPÖ auf massiver Distanz zur Neutralität und für deren gänzliche Aufgabe. Es kann daher nur verantwortungsloser Populismus sein, warum die FPÖ heute diesbezüglich den ebenso verantwortungslosen Populismus der SPÖ nachmacht und sogar eine noch viel strengere Neutralitätspraxis (oder "Art") als die Schweiz verlangt.

Es ist aber auch schockierend, wenn die ÖVP längst nicht mehr so klar über die Überholtheit der Neutralität spricht, wie sie es noch unter Wolfgang Schüssel getan hat. Der allergrößte Fehler der österreichischen Außenpolitik war jedoch das Jahr 1992, als Österreich es unter Einfluss des in der SPÖ dominierenden Heinz Fischer ablehnte, dem Beispiel Finnlands zu folgen.

Die Finnen sagten damals juristisch völlig einwandfrei, dass ihr 1948 erzwungener "Freundschaftsvertrag" mit der Sowjetunion durch den Untergang der Sowjetunion (und deren Zerfall in mehrere selbständige Nachfolgestaaten) obsolet geworden sei. Sie haben damit allen Einmischungs- und Bevormundungsversuchen durch Moskau ein klares Ende gesetzt und damit erst ihre volle Freiheit und Unabhängigkeit errungen (trotz 1300 Kilometer gemeinsamer Grenze mit Russland).

Auch Österreich hätte – wäre es strategisch, juristisch und außenpolitisch klug gewesen – damals das gleiche in Hinblick auf das Moskauer Memorandum und alle aus diesem unverbindlichen Vorvertrag entstandenen Gesetze und Verträge tun sollen. Dann wäre es heute wirklich frei.

Durch diese Unterlassung 1992 und durch die heutige Dummheit zweier Parteien ist es heute teilweise gefesselt und eingeschränkt, kann heute mehr bevormundet werden als irgendeines der anderen europäischen Länder, die einst genauso "neutral" gewesen sind, ist heute ein unzuverlässiges Bleigewicht an den Füßen Europas, und muss mehr um seine eigene Zukunft bangen als die anderen Europäer.

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  1. Alexander Huss
    10. Januar 2026 22:55

    Im Jahre 1992 hätten Österreich - wenn es Rückgrat gehabt hätte - sagen können: Unsere Verträge wurden mit der Sowjetunion abgeschlossen.

    Leider, leider gibt es selbige nicht mehr, daher sind die Verträge alle obsolet. Wenn die neue Russische Föderation ein Weiterbestehen der Verträge haben möchte, müssen wir in Verhandlungen eintreten.

    Aber Österreich hat außenpolitisch immer wieder das Rückgrat gefehlt. Leider!

    Und über die Rolle des Heinzi Fischer in dieser Sache war ich nicht informiert. Wäre er doch wieder einmal aufs Örtchen gegangen!



  2. Hegelianer
    09. Januar 2026 22:01

    Zu den bedrohlichen Szenarien kommen noch jene dazu, die entstehen könnten, wenn EU und NATO zerfallen sollten (woran ja Putin und teils auch Trump arbeiten). Orbans großer Traum ist ja die Rückabwicklung von Trianon, und wenn er von Russland Rückendeckung und logistische Unterstützung erhält, ist auf einmal noch das Burgenland in Gefahr. Klar: Derzeit undenkbar, aber man weiß nicht, was alles wieder möglich wird, wenn die Allianz des Westens zerfällt.



    • Alexander Huss
      10. Januar 2026 22:50

      Sehr geehrter Hegelinaner, Sie sprechen mir aus der Seele.

      Ihre Annahmen sind derzeit zwar hypothetisch, aber liegen durchaus im Bereich des Möglichen, sollten EU und NATO zerfallen.



  3. Outback
    09. Januar 2026 21:52

    OT: Jetzt holt VdB sein berühmt gewordener Kopftuchsager viral und international ein. Spannende Reaktionen von überall. Und zeitgemäß in Hinblick auf die Proteste in Teheran.
    https://exxpress.at/politik/van-der-bellens-kopftuch-sager-geht-viral-us-gouverneur-reagiert-scharf/



    • Whippet
      09. Januar 2026 22:44

      Welche Gespräche Herr Van der Bellen und Frau Doris Schmidauer jetzt wohl führen werden?



  4. pressburger
    09. Januar 2026 19:37

    Der Lob der Schweiz, bedauerlicherweise, ein Griff in die Mottenkiste. Die Schweiz ersetzt sich, von innen rasend schnell.
    Der Brand in Crans-Montana mit bis jetzt 40 Toten, legt offen wie korrupt und verkommen die Schweiz geworden ist.
    Die EU sanktioniert Jaques Baud, Oberst im Generalstab a.D., entzieht Baud jede Existenzgrundlage. Die offizielle Schweiz unterwirft sich, lässt Oberst Baud fallen. Vergehen von Oberst Baud, sein Buch, "The Russian Art of War, how the west led Ukraine to defeat." Schonungslose Analyse, wie die westliche Kriegsdoktrin in der Ukraine versagt hat.
    Der Bundesrat, der die Anliegen der Bürger ignoriert, sich über die Resultate der Abstimmungen hinwegsetzt.
    Bundesrat der sich weigert, über den Vertrag mit der EU, das Ständemehr entscheiden zu lassen.



    • pressburger
      09. Januar 2026 23:37

      zersetzt sich



    • Cotopaxi
      10. Januar 2026 06:32

      Der Niedergang hängt mit der Zuwanderung aus Merkel-Land zusammen. Vor Jahren war das noch ein Thema in der Schweiz, nun hat man sich gefügt.

      Auch in Wien ist die zersetzende Zuwanderung nicht zu überhören.



  5. Vayav Indrasca
    09. Januar 2026 19:01

    Haha, unglaublich, jetzt kommt Unterberger mit dem letzten Aufgebot, der Internationale der Kriegstreiber. Der Schweizer Armeechef, die Deutschen Strack-Zimmerflak und Friedrich März, wie er lauter Leute im Pensionsalter. Leute, die militärisch wie politisch im 19.Jahrhundert leben.
    Damals ging es darum, Länder zu besetzen, sich Gebiete in der Fläche einzuverleiben. Das ist heute sinnlos, weil sich dank der modernen (Kommunikations-)Technologie die Bewohner dieser Gebiete emanzipiert haben. Außerdem, speziell im Falle Europas: wer will sich schon mit failed states, mit woken Schwuchtel-Staaten, belasten?
    Raketen auf Zürich, auf Wien? Danach wäre der angestrebte Sonntagsspaziergang der Russen über den Ring, an der Limmat wohl nicht sehr erbaulich.
    Am irrsten aber: Unterbergers Zwangsvorstellung, die Russen könnten sich ihre Besatzungszone in Österreich wieder zurückholen wollen. Man weiß nicht ob man lachen oder über so viel Dummheit eines einst verdienten Journalisten weinen soll.



  6. Arbeiter
    09. Januar 2026 13:51

    Als 74jähriger habe ich halt schon einige Zeitgeschichte erlebt. Ich erinnere mich an Schaukästen der FPÖ aus meiner Mittelschulzeit mit dem SS Mann Friedrich Peter, der sich für einen Beitritt Österreichs zur EWG einsetzte. Seine FPÖ war für den seligen sozialistischen Heiligen Bruno Kreisky voll ok. Für Rotschwarz EWG Beitritt damals unmöglich. Der Selige Jörg stellte Anfang der 90er die Neutralität in Frage. Man machte ihn ebenso nieder wie für sein "Österreich zuerst" Volksbegehren. Ich fände es sehr hilfreich von den Qualitätsmedien, würden sie an solche Vorgeschichten erinnern, speziell die dogmatische Ablehnung es EU Beitrittes durch die Roten und dann durch die Grünen und die kurz darauf folgende Heiligsprechung der LBGTIQ*! Von der Leyen EU. In Summe schon ein arges Narrenhaus.



    • elokrat1
      09. Januar 2026 17:14

      @ Arbeiter
      Bitte bei der Wahrheit bleiben. Es war der (EX)-SS Mann Friedrich Peter. Es ware hauptsächlich rote (NazionalSozialisten) und Schwarze, die bei der Nazi-Partie führend waren. Otto Rösch (SPÖ), einer der Obernazis und "Popo-Kraxler", auch gegenüber Terroristen.
      Otto Rösch, der den Terrorist Carlos nach dem Opec-Überfall in Wien am Flughafen Schwechat per Handschlag verabschiedete.
      https://www.diepresse.com/5670014/spoe-die-braunen-flecken-bei-den-roten
      Solche Leute braucht das Land, gell!!



  7. Arbeiter
    09. Januar 2026 12:58

    Da kommt wirklich viel auf einmal zusammen an Diskussionsstoff! Für sich alleine können wir das Thema "(Selbst-)Auslöschung der europäischen Zivilisation" betrachten. Die medial Tonangebenden im LGBTIQ*! EU Europa zwangen uns diese bisher auf. Abtreibung, Euthanasie, Feminismus und Materialismus und unbegrenzte islamische Masseneinwanderung bewirken den Untergang Europas. Ich danke der Erweiterung des Meinungskorridors duch Trump und Vance.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 18:21

      Ich hoffe, dass J.D.Vance der nächste Präsident der USA wird und Alice Weidel die nächste Deutsche Bundeskanzlerin.



    • Arbeiter
      09. Januar 2026 19:02

      Ich auch, Vernunft und Freiheit!



    • Postdirektor
      09. Januar 2026 21:19

      @Vernunft und Freiheit
      @Arbeiter

      Schließe mich an. Nur bei Deutschland könnte es vielleicht trotzdem schon zu spät sein. Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt.



  8. Waltraut Kupf
    09. Januar 2026 12:27

    Die Neutralität ist mit der Möglichkeit zur Selbstverteidigung verbunden. Was die Möglichkeit einkalkuliert, daß auch ein neutrales Land in Kriege hineingezogen werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, daß das der Fall ist, scheint aber zumindest wesentlich geringer zu sein. 1955 konnte man die Art der Kriegführung 70 Jahre später nicht abschätzen. Nun scheint es aber so zu sein, daß Skyshield neuerlich gegen immer modernere Flugkörper keinen ausreichenden Schutz bietet und möglicherweise ein Geschäftsmodell ist, bei dem die Kosten-Nutzen-Abwägung fragwürdig ist. Die EU ist eine windige mitgefangen-mitgehangen-Gesellschaft, in die man die Schweiz auch gerne hineinzerren möchte. In Schillers Drama sagt Wilhelm Tell „der Starke ist am mächtigsten allein“. Nun kann man zwar argumentieren, daß man allein eben nicht stark sei. am Beispiel der EU scheint sich das aber nicht zu bewahrheiten. ,Mangels Bodenschätze und Zugang zum Meer dürften Österreich und die Schweiz nicht interessant sein.



    • Orakel
      09. Januar 2026 13:03

      Schweden wurde in 2 WK in den Krieg hineingezogen!



    • Zeu pater Eelioste
      09. Januar 2026 18:28

      "der Starke ist am mächtigsten allein“ ... ist das nicht Ibsen, Ein Volksfeind?



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 18:32

      Sie haben völlig Recht. Alle Varianten der Luftabwehr mit Raketen scheitern am Preis und der industriellen Kapazität. Man müsste die Fertigung nach China auslagern! :-)
      So muss jetzt auch die Ukraine ohne Patriot Luftabwehrraketen auskommen, einfach weil alle bereits verschossen wurden, die die USA oder Europa entbehren können.

      Man könnte aber auch Österreich verteidigen, wenn wir das palästinensische Beispiel nachahmen. Wir müssten nur unsere Städte großflächig untertunneln und die Bevölkerung mit Waffen ausrüsten; angefangen von Pistolen über Sturmgewehre bis Granatwerfer. Also Schweiz plus.

      Ich darf allerdings darauf hinweisen, dass wir dann mindestens eine Gehirnwäsche unserer Bevölkerung brauchen, damit sie jahrelang aus den Tunneln heraus Krieg führen will !



    • eupraxie
      09. Januar 2026 18:40

      @Waltraut Kopf: Wenn Skyshield keinen ausreichenden Schutz gegen die Bedrohung aus der Luft bietet heißt das, dass nach anderen - besseren - Möglichkeiten gesucht werden muss und nicht, dass die Aufgabe der Luftraumverteidigung oder am besten gleich die gesamte Verteidigung als Unsinn abgetan wird.

      Will Ö eine LV, will Ö an einem militärisch souveränen Europa mitwirken? Alles andere sind herbeigezerrte Argumente, um sich diesen existentiellen Fragen nicht stellen zu müssen.



    • Waltraut Kupf
      10. Januar 2026 12:57

      @ Orakel: ich war zwar noch ein Kind, glaube mich aber zu erinnern, daß Norwegen von Deutschland besetzt war, da gab es Dietl, den Helden von Narvik Nach Schweden flüchteten doch Juden und Regimegegner.



    • Waltraut Kupf
      10. Januar 2026 13:01

      @ Zeu pater Eelioste: lt Google ist es Schiller



  9. Pennpatrik
    09. Januar 2026 12:26

    Die Russen, die nicht einmal mit der Ukraine fertig werden, werden in der Schweiz einmarschieren.
    In welcher Welt lebt Dr.Unterberger?



  10. Pennpatrik
    09. Januar 2026 12:21

    Übrigens:
    Der linke Terroranschlag und der Stromausfall in Berlin hat nie stattgefunden. Zumindest schaut es lt. Systemmedien so aus.



    • Postdirektor
      09. Januar 2026 14:46

      @Pennpatrik

      Uns sollte er doch noch einmal in den Systemmedien Erwähnung finden. Dann sicher nicht mehr als „linker“ Terroranschlag.



    • elokrat1
      09. Januar 2026 17:24

      Keinerlei Informationen bezüglich Ermittlungsfortschritte. Egal, die Mehrheit glaubt an die Russen



    • Undine
      09. Januar 2026 17:51

      Warten Sie noch ein bisschen zu, dann wird sich herausstellen, dass es ein RECHTER Terroranschlag war, verübt von AfD-und FPÖ-Sympathisanten, initiiert und finanziert von PUTIN!



  11. Arbeiter
    09. Januar 2026 11:02

    In Orwells 1984 lautet das Herrschaftsprinzip Ozeaniens "Wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit. Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft." Darum der Fokus des heutigen Mainstreams auf die Vergangenheit !. Ich bitte um Aufklärung des hochgebildeten Publikums: hat der selige Jörg im Jahr 1992 die Aktion Finnlands zur Befreiung von der aufgezwungenen Neutralität unterstützt oder nicht? Ich glaub, definitiv hat er was für den Mainstream Empörendes in Richtung gesagt. Vielleicht aber ohne Hinweis auf Finnland. Damals war die Neutralität der FPÖ noch nicht so heilig und ich selbst habe gespottet über die heiligsten Prinzipien "Neutralität und Frühpension".



    • Pennpatrik
      09. Januar 2026 15:16

      Der linke Terroranschlag mit anschließendem Stromausfall hat heute (einen Tag danach) schon nicht mehr stattgefunden. Wer die Vergangenheit beherrscht? Schon passiert.
      Die "alternativen Medien" sind jetzt das Westfernsehen und was macht die EU? Sie versucht, sie abzudrehen. Wie die Sowjetunion, wie Honecker, wie alle Hitlers dieser Welt.



  12. Wrangler
    09. Januar 2026 11:01

    "Das ist das Einzige, was mich stoppen kann"
    Es sei nur eine Sache, erwiderte der US-Präsident der New York Times zufolge: "Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann." Auf Nachhaken der Journalisten sagte Trump dann zwar auch, dass die US-Regierung sich an internationales Recht halten müsse. Aber: "Es hängt davon ab, was die Definition von internationalem Recht ist", schränkte er ein." Jetzt meine Fragen: Hat Trump Sinn für Moral? NEIN! Hat Trump Verstand? NEIN! Es könnte aber auch andere Umstände geben, die Trump noch stoppen könnten. Und damit ich als bedingungsloser Humanist nicht falsch verstanden werde: Nein, nicht etwa durch eine in den USA nicht unübliche Kugel, Gott mag abhüten, doch vielleicht durch die Masern, die Pocken, die Beulenpest und/oder eine verschleppte Geschlechtskrankheit... Trotz seines miesen Charakters wünsche ich ihm noch ein langes Leben - wenn auch in einer geschlossenen Anstalt!



    • phaidros, aus gutem Grund
      09. Januar 2026 11:21

      Kopfschüssler Wankler weiß wovon er spricht, wenn er anderen die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt empfiehlt.



    • Arbeiter
      09. Januar 2026 11:34

      Wrangler, ich begründe meinen Daumenunten: ich bin froh über die Erweiterung des Meinungskorridors dank Trump und Vance. Vor ihnen galt z.B. die Gesetzlosigkeit bei der Einwanderung als heiliges Prinzip. Der zivilsatorische Untergang durch die LBGTIQ*! Von der Leyen EU durfte nichtt hinterfragt werden....



    • Wrangler
      09. Januar 2026 11:59

      Arbeiter, ich danke für Ihr outing. Doch ist eines unstrittig: Die oft illegalen Einwanderer, insbesondere aus Mexiko, die lange Jahre in den USA mehr oder weniger unbehelligt niedere Arbeiteten verrichteten und ohne deren Arbeits- und auch Kaufkraft die an Mexiko grenzenden US-Bundesstaaten wirtschaftlich schwer beeinträchtigt worden wären, haben die USA nicht so schwer geschädigt, wie von Trumps Rassisten behauptet wurde. Und wünschen wir uns ja nicht nach Trump den Albtraum J.D. Vance. Dann brechen alle Dämme hin zu einem Weltkrieg...



    • Schani
      09. Januar 2026 15:11

      Ihr Kommentar trifft voll ins Schwarze, Wrangler. Was eine verschleppte Geschlechtskrankheit betrifft, denke ich bei Trump ev. an eine PP (von einer Tabes ist nichts zu bemerken) - einfach so dahinphantasiert.



    • Der liebe Augustin
      09. Januar 2026 16:03

      Wie schrieb Wrangler schon heut am frühen Morgen?

      Wrangler, Schani - "so a Schwachsinn!"



    • Wrangler
      09. Januar 2026 18:07

      Vollfetter Augustin, nein, ich schrieb "So ein Schwachsinn". Nicht einmal richtig lesen kann er, der alte Tschecherant...



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 18:40

      Schön, dass Sie auch Humanist sind Wrangler.

      Bei den schlechten Wünschen für Trump will ich mich nicht anschließen. Jeder Hass belastet einen auch selbst. Und irgendwie hoffe ich, dass jede Idiotie irgendwann von selbst ausläuft.

      Allerdings bete auch ich schon dafür, dass die nächsten 3 Trump Jahre nicht allzu schrecklich für die Welt werden.



    • pressburger
      09. Januar 2026 19:01

      @Wrangler
      Zwei Sachen durcheinandergebracht. Wie die hiesigen Medien auch. Seit Jahren, Jahrzehnten, arbeiten Mexikaner, Latinos, legal, z.T. illegal in den USA. Ohne Mexikaner keine Avocado, Mandel Ernte in Kalifornien, keine Schlachthöfe in Texas.
      Diese arbeitenden Menschen, auch wenn illegal, zahlen Steuern. In Zeiten der Bidens Administration sind Millionen Illegale, aus der ganzen Welt, in die USA gekommen die nicht beabsichtigt haben zu arbeiten, sondern von Sozialhilfe und Drogenhandel zu leben. Gegen diese Gruppe geht das DHS und ICE vor.
      Nicht gegen die, die arbeiten, ihren Beitrag leisten.



  13. Factus est repente
    09. Januar 2026 10:57

    Am besten wäre es vermutlich gewesen, wenn von Lissabon bis Wladiwostok EIN Wirtschaftsraum entstanden wäre.
    Dies zu denken, ist Häresie pur. Ich weiß. Man darf es nicht einmal als Gedankenexperiment zulassen.
    Unsere transatlantischen Freunde hätten es zu verhindern gewusst.
    Aber es hätte ein schöner, großer Wirtschaftsraum werden können. Russland hätte die Rohstoffe, und Europa hätte (damals) eine gute Industrie gehabt. Russland hatte stets auch große Musik und Literatur - es gäbe einen fruchtbaren Kulturaustausch.
    Jetzt ist die Chance wieder für geschätzte 100 Jahre vertan.
    Unsere transatlantischen Ex-Freunde ziehen sich von uns zurück; mit Russland sind wir ab nun dauerhaft verfeindet. Wie ich schon so oft schrieb: Europa = Kevin allein zu Hause.
    Zum Heulen.



    • Orakel
      09. Januar 2026 11:01

      Sie hätten es nicht zu verhindern gewußt - sie HABEN es zu verhindern gewußt!



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 11:24

      Für den Anfang würde es ein Freihandelsabkommen auch schon tun.



    • GT
      09. Januar 2026 18:24

      Schon was von der Wolfowitzdoktrin gehört? Vermutlich nicht. Lesen Sie nach.



    • pressburger
      09. Januar 2026 19:10

      Von Lissabon bis Vladivostok, das war Putins Idee und Vorschlag.
      Weil dem Hegemon USA zu gefährlich, sind die USA aktiv gegen einen grossen terrestrischen, euroasiatischen Wirtschaftsraum vorgegangen. Die EU, die West Europäer, wurden von den Amis mit der Erzählung überzeugt, die Gefahr geht von Russland aus. Fiel in Deutschland auf fruchtbaren, revanchistischen Boden.
      Die EU erklärte Russland den Krieg. Die EU, hat dem Wunsch und Planung der USA, entsprechend, den Krieg verloren.
      Die EU ist der Verlierer. Der isolierte Verlierer.-



    • GT
      09. Januar 2026 21:23

      Pressburger, Sie wollen oder Könnens nicht verstehen - beides gleich schlecht. Lesen Sie nach, was Wolfowitz meinte. Und: es war ja kein Zufall, dass die Flüchtlinge nach Deutschland wollten und wollen - das geht noch auf Norman Friedmann zurück.



    • pressburger
      09. Januar 2026 23:41

      @GT
      Zustimmung. Die Flüchtlingswelle haben die USA losgetreten. Mit voller Absicht, der EU zu schaden. Merkel, Komplizin.



  14. eupraxie
    09. Januar 2026 10:44

    Die Art und Weise der Themeneinführung und -führung in die Diskussion der europäischen Staatskanzleien ist nicht vertrauenserweckend, aber ist gleichzeitig ein Nachweis dafür, dass das Thema LV sträflichst vernachlässigt wurde.

    Es ist natürlich einfacher, sich über nicht vorhandene Ressourcen in Europa lustig zu machen, als konstruktive Vorschläge zu entwickeln, wie Europa ein militärisch souveränes Gebilde werden kann, das seinen (Einfluss)bereich wirkungsvoll schützen kann - also zb auch Grönland gegen eine nicht gewollte Übernahme.

    LV verlangt strat. Überlegungen, die mit aktuellen Bestandsaufnahmen nicht erreichbar erscheinen. Dann müssen die Bedingungen für die strat. Zielerreichung geschaffen werden, und nicht das strategische Ziel mit Hinblick auf den aktuellen Befund verworfen werden.

    Militärische Landesverteidigung ist eine Staatsaufgabe sui generis. Wer die milLV vernachlässigt oder sich über diese lustig macht, propagiert eine grenzenlose Region. Also linkes Denken.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 11:42

      Wie schon die Chinesischen Weisen wussten, wird der nächste Krieg in den Schulen und Universitäten des Landes entschieden. Da ich noch keine Meldungen zum freiwilligen Kriegsdienst von den Schülerverbänden und Hochschulbünden gehört habe, gehe ich davon aus, dass wir schon verloren haben.

      Auch das Freikorps Christian Stocker oder Andreas Babler wurde noch nicht gegründet. Dabei würde es sich im Frühjahr anbieten, die Schützengräben vor Odessa auszuheben.

      Es werden sicher auch Freiwillige gesucht, die die Österreichische Seeschifffahrt vor Kaperung schützen.

      Russia's Coordinated Ship Seizures End Neutral Commerce Forever
      https://youtu.be/cvTGaQQ6EuM?si=0k45w47eMdPpu138

      Achtung! Meldung ist sehr detailiert und wird mehrfach verbreitet, ist aber noch nicht bestätigt.



    • Wrangler
      09. Januar 2026 12:31

      eupraxie, wir wissen, dass Generalstäbe u. d. darin zusammengefassten umfassend ausgebildeten Generalstabsoffiziere hauptsächlich dazu da sind, Pläne f. alle militärische Eventualitäten auszuarbeiten u. d. Politik zuzuleiten. Was diese dann damit macht, liegt in deren Verantwortung. Seit d. 1955 erfolgten Aufstellung d. ÖBH wurden diese Pläne v. allen Parteien, insbesondere aber v. d. politisch links stehenden, bestenfalls ignoriert, wenn nicht gar (Abfangjäger!) torpediert. Während im Gesundheitsbereich d. fachärztliche Expertise in der Regel unbestritten bleibt, ist es bei diesen hochqualifizierten oftmals auch akad. graduierten Berufsmilitärs anders. Hier erlauben sich in jeder Hinsicht Minderbemittelte diese Berufsgruppe, in der Regel anonym, zu diffamieren. Dies beweisen nicht nur aber auch d. unzähligen Beiträge von Traumtänzern u. gesteuerten Trollen in diesem Forum. Gegen diese sich selbst beklatschenden strikt unter sich bleiben Wollenden ist sinnvoller Diskurs unmöglich!



    • eupraxie
      09. Januar 2026 18:34

      @Wrangler: Ja. Ein paar Gedanken dazu: Wenn der Krieg die Forstsetzung der Politik mit anderen Mitteln nach Clausewitz ist, dann ist es natürlich Aufgabe der (Staats)Politik, die Außen- und in Summe die Sicherheitspolitik federführend zu gestalten. Es ist schwer für Gesundheitspolitiker, die Mittel zur Bewältigung einer (kommenden) Pandemie stets so vorrätig und funktionsfähig zu halten, dass in der Stunde x alles da ist. Das funktioniert ein paar Jahre nach Corona - abnehmend vermute ich - und funktionierte einige Zeit nach der Jugoslawien Krise. Da wurden in der Stmk sogar die verhassten Draken beklatscht.

      Es verlangt also sehr staatsbewusste Politiker, der originären Aufgabe der LV stets den ihr zukommende Stellenwert einzuräumen. Was nicht einfach ist, da diese scheinbar nur Ressourcen ohne Nutzen bindet. Leider ist es halt auch so, dass abstrusen Ideen der Politiker zur LV nicht immer ausreichend Argumente seitens der höheren Offiziere entgegengehalten werden.



    • pressburger
      09. Januar 2026 19:14

      @eupraxie
      Clausewitz setzte voraus, vor dem Kriege, hat es eine Politik gegeben. Politik bestimmt die Strategie, die Militärs setzen sie um. Kopflose Politik kann keine strategischen Ziele vorgeben.
      Strategie ist die Kunst der Umsetzung der Realität.



    • eupraxie
      09. Januar 2026 21:56

      @pressburger: Wie kann Strategie die Umsetzung der Realität sein, wenn Strategie die Sicherstellung der Ressourcen für ein in der Zukunft liegendes Ziel ist?



    • pressburger
      09. Januar 2026 23:43

      @eupraxie
      Strategie setzt Ressourcen voraus. Zu hoffen, man wird die Ressourcen erobern, endet in der Niederlage.



  15. Arbeiter
    09. Januar 2026 10:32

    Zum Thema Schweiz und Russland: bei meinen Motorradtouren über die Schweizer Pässe in den frühen 2000ern geriet ich südlich von Andermatt in die Teufelsschlucht, glaub ich. Jedenfalls sah ich darin ein mächtiges Denkmal an die Russen. Ich glaub, das steht im Zusammenhang der Napoleonischen Kriege und die Russen des Zars Alexander, oder so, waren auf der Befreierseite, glaubich. Gerne empfange ich Korrekturen meiner Erinnerung! Danke.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 11:44

      Es haben ja Soldaten vieler Völker in der Napoleonischen Armee mitgekämpft, wahrscheinlich auch Schweizer. Dennoch würde ich eher davon ausgehen, dass damals die Russen als Befreier begrüßt wurden.



    • pressburger
      09. Januar 2026 19:18

      @Vernunft und Freiheit
      Befreier ? Fakt ist Napoleon hat die Schweiz überrannt, die alte Eidgenossenschaft zerstört. Alexander I. war es, der am Wiener Kongress die Schweiz wieder konstituiert hat. Nachzulesen bei Kissinger, über den Wiener Kongress.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 20:02

      @pressburger. Wir sind ja einer Meinung. Schauen Sie bitte noch einmal auf den Text. Danke.



    • pressburger
      09. Januar 2026 23:44

      @Vernunft und Freiheit
      I.O.



  16. Arbeiter
    09. Januar 2026 10:27

    Danke für die Erinnerung an 1992 und die damalige Aktion Finnlands! Meiner Erinnerung nach hat der selige Jörg Haider damals sinngemäß Ähnliches gesagt und die Tonangebenden Mainstream Kräfte sind sogleich über ihn hergefallen, weil er die heilige Neutralität gefährde. Gerne nehme ich Korrekturen meiner Erinnerung entgegen! Danke.



    • eupraxie
      09. Januar 2026 10:58

      Damals war die Zeit noch nicht reif dafür und Haider führte das Thema zu abrupt ein - so wie heute das Verteidigungsthema zu aggressiv geführt wird von Leuten die bis dahin die Soldaten als Mörder und die Eurofighter als fliegendes Lärmendes, das lediglich das Geld für die angemessene Betreuung von Alten verschwendet.

      Haider hatte Weitblick für die polt. Situation auch für den Bereich der LV, was man von seinen Nachfolgern nicht sagen kann.



    • Arbeiter
      09. Januar 2026 11:05

      So wird das sein, eupraxie, danke! Unfassbar die Dumpfheit der wortlosen Daumenunten.



    • Orakel
      09. Januar 2026 11:51

      Arbeiter - der ist nicht von mir - ich geb nur sehr selten!

      Aber das nennt sich Meinungsfreiheit und es ist nicht unfassbar und in meinen Augen auch nicht Dumpfheit sondern schlicht und ergreifend zu Kenntnis zu nehmen, zu akzeptieren.
      Alles andere liese uns sehr schnell in Despotismus abgleiten!



  17. Postdirektor
    09. Januar 2026 10:01

    Jetzt schon der dritte Tagebuch-Eintrag in Folge, der sich mit Kriegsvorbereitung beschäftigt.
    Und ich hab immer gedacht, wir hätten so viele andere Probleme in unserem ehemals schönen Land.



    • eupraxie
      09. Januar 2026 10:20

      Es ist die versprochene intensive Beschäftigung mit der LV Ö und am Rande damit auch Europas.



    • Wrangler
      09. Januar 2026 10:30

      eupraxie, ich bin mir sicher, dass Sie nicht der Meinung sind hier verstanden zu werden...



    • pressburger
      09. Januar 2026 10:58

      Das ist wie der Frosch im langsam wärmer werdenden Wasser. Der Frosch gewöhnt sich an die Wärme, ab einer bestimmten Temperatur wird der kochende Frosch an die Front geschickt. Der Frosch wird die Front als Erleichterung empfinden.
      Den Menschen wird ständig eingeredet, "Krieg, Krieg, nichts als Krieg", was sie in einen extremen Stress versetzt. Im 1914 wurde der Ausbruch des Krieges von vielen als Entspannung, fast Erleichterung empfunden.



    • Orakel
      09. Januar 2026 11:03

      Das nennt sich Gehirnwäsche.
      Höflicher ausgedrückt Manipulation.
      Das Sprichwort sagt: steter tropfen höhlt den Stein!



    • eupraxie
      09. Januar 2026 12:01

      Steter Tropfen höhlt den Stein ist lediglich ein anderer Ausdruck für das langsame Bohren harter Bretter - was nach Max Weber die Aufgabe der Politik bzw die Herausforderung für die Politik ist.

      Weil viele Politiker dieser Aufgabe ausweichen und lediglich die irgendwie festgestellte Meinung des Volkes zu ihrer machen, kam strat Denken und das Vorbereiten auf Kommendes völlig aus der Mode bzw wurde aus der Aufgabenbeschreibung für Politiker entfernt.

      Hätte Haider auch so gedacht, gäbe es keinen Koralmtunnel. Daher haben wir keine begonnene Gasbohrung im Weinviertel.



    • eupraxie
      09. Januar 2026 12:03

      Wer manipuliert - der der dem Volkswillen nachjagt oder der der die kommenden Aufgaben als die zu lösenden definiert und Wege aufzeigt wäre zu klären.



    • eupraxie
      09. Januar 2026 12:04

      @Wrangler: nur nicht aufgeben...vielleicht passt mal ein Argument



  18. Josef Maierhofer
    09. Januar 2026 09:44

    Wann ist Russland eine Gefahr für Europa ? Wenn Europa angreift, oder das will, obwohl es nicht kann, wenn EU-Europas 'Kriegseliten' den 'Selbstsanktionskrieg' erklären, CO2-Steuer einheben auf Panzer und Raketen, na und Skyshield, wo wir amerikanischen Waffenschrott kaufen sollen und uns dann sicher fühlen sollen.

    Die beste Investition ist eine Investition in den Frieden. Also, keine Sanktionen, keine Kriegsverlängerung und Waffenlieferungen in die Ukraine und Waffenstillstand.

    Wie wenig dich die Großmächte um die 'Befindlichkeiten' der woken Europäer scheren, können wir an dem wirtschaftlichen Niedergang Europa ablesen. Aber Kriegsgekläffe ohne Hintergrund, das muss sein.

    Mich kann das ganze Gekläffe um die russische 'Gefahr' nicht beeindrucken, wissen doch alle, wer diesen Ukrainekrieg wirklich angezettelt hat. Auch das, 'ja aber die Russen haben als erster angegriffen' und das Völkerrecht gebrochen, das haben die Amerikaner inzwischen schon mehrere Male getan und sind im >



    • Leo Dorner
      09. Januar 2026 09:59

      Das "wissen wir doch alle" ist eine beliebte Beschwörungsformel, sie soll uns eine abgestandene Melange heterogenster Meinungen schmackhaft machen.



    • Josef Maierhofer
      09. Januar 2026 10:00

      > Begriff, es weiter zu tun.

      Die Österreicher sind klüger als unsere Kriegstreiber- und NATO-Fanatiker, sie wissen, was sie an der Neutralität haben könnten, wäre unsere Politik eine österreichische.

      Die FPÖ ist eine demokratische Partei und beachtet die Demokratie. Wenn also die große demokratische Mehrheit neutral sein will, warum soll man da dagegen sein ? Außerdem respektieren sogar USA und Russland die österreichische Neutralität. Also was will da die 'transatlantische Kriegstreiberflotte' mit Österreich aufführen ?

      WAs wir wirklich zu unserer Verteidigung brauchen, tun wir nicht, nicht mit dieser 'Regierung', nämlich Grenzschutz, Abweisungen an der Grenze, Massenabschiebungen, Ordnungsmaßnahmen zur Sicherheit im Land. Der Feind sitzt nicht in Moskau, sondern hier bei uns, bei den absurden Grünen, NEOS, Roten und ihren Beschützern von der (V)P, Aufhebung der CO2-Steuer, Aufhebung der Merit Order, sofortige Abschiebung aller illegal im Land befindlichen, usw. >



    • Josef Maierhofer
      09. Januar 2026 10:01

      > Alle wissen es, aber der 'Russ kommt' (zur Ablenkung vom österreichischen und europäischen Versagen.



    • Wrangler
      09. Januar 2026 10:10

      Maierhofer, so ein Schwachsinn!!!



    • Factus est repente
      09. Januar 2026 10:43

      Ich glaube, Leo Dorner hat recht. Die Begriffe "alle", "niemand", "immer", "nie" usw. sind in diesem Zusammenhang logisch und empirisch ungültig.
      Wer sind "alle"?



    • Josef Maierhofer
      09. Januar 2026 10:43

      @ Wrangler

      Norman Friedmann: Chicago Council: Feb 2015

      https://www.youtube.com/watch?v=93evBMAVmNA



    • Josef Maierhofer
      09. Januar 2026 10:45

      @ Leo Dorner

      Tauschen Sie 'alle' gegen 'fast alle', dann stimmt es wieder.



    • Josef Maierhofer
      09. Januar 2026 10:47

      @ Factus est repente

      Ja, Sie haben recht. Aber ich rede eben auch oft Umgangssprache und da kommen die Begriffe so vor.



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:06

      Wir wissen es, aber viele die von den Kriegsvorbereitungen profitieren, haben ihr eigenes "Wissen"
      Aber vorwärts in die Gehgenwart. Die Kriegsmacher begründen ihre
      Kriegsvorbereitungen, mit dem Argument, "Der Russ kommt." Ohne einen Beweis für diese Aussage zu liefern, aber, nichts einfacher als Menschen Angst zu machen.
      Niemand aus der Kriegs Partei hat ein logisches Argument geliefert, was gewinnt Russland, sollte es Berlin besetzen ? Was wirklich ?



  19. Rosi
    09. Januar 2026 09:21

    Wenn ich in der Schweiz wäre, würde ich mich auch vor den russischen Langstrecken sorgen, die ausgelöst durch die unverantwortliche Politik der EU in einem Krieg endend durch die Gegend fliegen.
    Das scheint zwar letztendlich das Gleiche, ist es aber nicht, denn die Ursachen sind andere, wie auch mögliche Lösungen. Falls das noch geht.



    • Rosi
      09. Januar 2026 09:33

      Langstrecken Raketen



    • GT
      09. Januar 2026 18:29

      Rosi - ausgelöst durch eine unverantwortliche Politik der EU - glauben Sie wirklich, was Sie da schreiben? Ich fürchte, Sie habens einfach nicht verstanden, was sich da in der Welt abspielt.



  20. Vernunft und Freiheit
    09. Januar 2026 09:18

    Eine Bitte an alle. Lest die "Weltwoche", dann wisst ihr Bescheid. In der Schweiz ist längst die 5.Kolonne Brüssels unterwegs.

    Informieren Sie sich über Oberst Jacques Baud, die Schikanen Brüssels und wie ihn seine eigenen Landsleute im Stich lassen. Schande über die Schweiz.



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:13

      Roger Köppel liefert Fakten. Die Weltwoche macht keine Stimmung, sie liefert Fakten. In der Weltwoche herrscht noch das Prinzip der Meinungsvielfalt.
      Schande über den Bundesrat, Schande über die Schweizer Offiziersverein, Schande über Korpskommandant Süssli, der Hier und Jetzt mit Lob überhäuft wurde.
      Die 5. Kolonne Brüssels setzt sich zum grossen Teil aus Eingebürgerten Deutschen, sowie Französischen, Italienischen Doppelbürgern.



  21. sokrates9
    09. Januar 2026 09:16

    Stehengeblieben im 19.Jahrhundert! Wir müssen uns verteidigen!der Russ kommt, dann der Chinese hat ,eine Großmutter in den 50er Jahren prophezeit.Die Militärschädel sind wieder in der Planungsphase. Woher nehmen wir die Soldaten? die auch noch kämpfen wollen,woher das Kriegsmaterial,wie sehen die Kriege der Zukunft aus, haben wir zu viel Geld um es sinnlos rauszuschmeissen??Gestern Diskussion im Servus TV, noch nie so negatives Urteil von allen über die EU gehört, der verurteilten Verbrecherin Le Grand, die man da nach oben befördert hat, über Van der Layen bis Schilling wurden alle Nieten lobend erwähnt.Warum soll Putin angreifen, der arme Kerl findet doh nicht einmal ein Ziel welches er mit seinen Oreschnikraketen -gegen die es keine Abwehr gibt-weder in Österreich noch der Schweiz zerstören könnte.



  22. Pennpatrik
    09. Januar 2026 09:04

    Wenn es so klar ist, warum geht dann niemand von den Kriegstreibern auf das Argument ein, dass Russlands Bevölkerung nur 1,5 mal so groß wie die Deutschlands ist. Also um ein vielfaches kleiner als die der NATO Staaten?
    Damit muss Russland den größten Flächenstaat der Welt verteidigen, der von China bedroht wird. Es gibt Chinesen, die der Meinung sind, dass Russland ihnen Wladiwostock geraubt hat.
    Auch wenn Dr.Unterberger Menschen wie mich für geistig unterbelichtet halten würde, könnte er uns doch ein einziges Mal erklären, wo unser Denkfehler liegt, wenn eine Eroberung nur mit Infanterie stattfinden kann.
    Die Russen haben Europa noch nie bedroht. Die Armeen marschierten immer ostwärts (und kamen geschlagen zurück).
    Wir hatten jahrzehntelang gute Handelsbeziehungen zu Russland. DAS ist ein Friedensfaktor, den wir aus Jux und Tollerei zerstört haben, wie wir grundsätzlich auf diesem Zerstörungstrip sind. Es erinnert mich an die Piraten im Asterix, die ihr eigenes Schiff versenken, damit es nicht die Gallie



    • Pennpatrik
      09. Januar 2026 09:06

      ... damit es nicht die Gallier versenken. Das entspricht auch ziemlich genau dem Niveau, wie derzeit Pomitik gemacht wird.



    • Pennpatrik
    • Leo Dorner
      09. Januar 2026 09:55

      Das "Noch nie" würde nochmals überdenken...



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:24

      @Leo Dorner
      "Noch nie", ist relativ. Tatsache ist, wenn die Russen, die Sowjetunion nach Westen gezogen sind, war das eine Reaktion auf einen Angriff aus dem Westen.
      Ausnahme, Besetzung von Ostpolens, Teilung Polens mit Deutschland im September 1939. Strategischer Vorteil, die Wehrmacht ist auf Distanz zu den eigenen Grenzen gehalten worden. Bis Juni 1941.
      Die Teilung Europas nach 1945, war ein joint venture, USA mit der UdSSR. Der Westen Europas wurde vom Amerikanismus erfasst, der Osten dem Sowjetismus verfallen.
      Auf die Dauer wird sich zeigen, wer besser herauskommt, der Westen, oder der Osten.



    • Pennpatrik
      09. Januar 2026 12:25

      Auch die Eroberung Petersburgs war ein Erfolg des Schwedenkriegs. Damals hat Schweden große Teile Europas mit Krieg überzogen.



    • pressburger
      09. Januar 2026 19:22

      @Pennpatrik
      Schweden, haben nach dem Überfall auf Russland 1709 bei Poltava verloren.



  23. Gerald
    09. Januar 2026 08:51

    Ein Armeechef plädiert also für mehr Rüstungsausgaben...

    Meine Überraschung hält sich in Grenzen. Natürlich will ein Armeechef immer noch mehr Militärgerät und am liebsten gegen alle denkbaren Eventualitäten gerüstet sein. Sich um die finanzielle Machbarkeit zu kümmern, ist ja nicht seine Aufgabe.

    Skyshield ist für Österreich jedoch hinausgeschmissenes Geld. Denn ein Raketenangriff auf die NATO wäre offener Krieg mit der NATO. Erstens halte ich Putin nicht für irre, dass er das wagen würde und selbst wenn, dann würde er sich bei einem Krieg natürlich auf die NATO konzentrieren und sicher nicht auch noch ein paar Raketen auf das neutrale Österreich schießen.

    Wir sollen also Milliarden verplempern für eine vollkommen unglaubwürdige Bedrohung? Ein Armeechef wird sicher sagen: Ja, natürlich. Das ist auch seine Aufgabe. Mit einem Blick auf die reale Wahrscheinlichkeit und unsere triste Budgetlage sollte die Bevölkerung Österreichs aber laut "NEIN" schreien!



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:29

      Das was die Amis Österreich unter dem Titel Sky Shield andrehen möchten, ist hoffnungslos veraltet, gegen Hyperschalraketen wirkungslos. Die Amis geben die Daten, die Bedienung dieser Waffensysteme nie aus der Hand. Primär werden amerikanische Objekte verteidigt, auch vom österreichischen Boden.



    • Wrangler
      09. Januar 2026 14:56

      pressburger, hallo! Immer schön bei der Wahrheit bleiben, Sie Troll! Nicht nur Österreich, sondern auch der neutralen Schweiz und den 27 Nationen der EU. Und die dortigen Verantwortlichen sind alle dumm und Sie ewiger Dodel gescheit! Gell?



    • Outback
      09. Januar 2026 15:23

      @Wrängler
      Zu viele Stimmungsaufheller?



    • Wrangler
      09. Januar 2026 18:14

      Nein, Outback, sondern die Vermutung, dass Ihnen ein Wombat ins Gehirn geschissen hat...



    • GT
      09. Januar 2026 18:32

      Geralt, bitte nicht immer Ihre falsche Annahme.wiedergeben - sie stimmt einfach nicht, nur weil's Kickl sagt.



    • Outback
      09. Januar 2026 21:47

      Wrängler
      Überdosiert oder unterzuckert?



  24. Whippet
    09. Januar 2026 08:50

    Dr.Unterberger sieht Russland als die große Bedrohung. Ich beneide ihn fast um diese Klarheit - meine Gefahrenlage ist deutlich näher am Boden: Integrationsverweigerung, die sich so zuverlässig hält wie ein alter Fleck im Teppich und eine Klimapolitik, bei der man bald für warmes Wasser einen Kleinkredit braucht.
    Wer wissen will, wie es um unser Land wirklich steht, braucht keine Geheimdienste. Ein Besuch in einer durchschnittlichen Pflichtschule reicht völlig - dort spielt sich täglich eine Mischung aus Sitcom, Drama und politischem Bildungsfernsehen ab. Ohne Einfluss des Kreml.
    Wir stehen kurz vor einem Angriff? - da reicht ein Blick in die eigene Straßenbahn oder auf die nächste Stromrechnung, um zu wissen: die wirklichen Abenteuer finden hier statt. Vielleicht sollten wir den Kreml kurz auf Warteschleife setzen und uns unseren hausgemachten Katastrophen widmen.



    • Leo Dorner
      09. Januar 2026 09:50

      Aber die „geopolitische Gefahrenlage“ und die „Boden-Gefahrenlage“ schließen einander doch nicht aus: sie ereignen sich nicht auf zwei verschiedenen Planeten. Und sie schließen einander nicht erst heute n i c h t aus, es war vor 1914, vor 1937 oder vor 1618 usf. nicht anders. (Wie auch Laubes Roman “Der deutsche Krieg“ zu entnehmen ist.)
      Die Sonne zwingt unsere Erde in ihre Erdbahn, obwohl wir hierzulande unmittelbar („direkt“) nichts davon verspüren, auch wenn manche Einsteinianer diese Fernwirkung gerne anders sehen möchten: Wir könnten in einem „retardierendem oder beschleunigendem Zeit- und Raumloch“ stecken.
      Kurz: unser Otto Normalmensch hat andere Sorgen als der berühmt berüchtigte Weltgeist.



    • Leo Dorner
      09. Januar 2026 09:52

      Auch Hegel hielt an seinen Sorgen fest: mitten in Jena, unter den Bomben und Angriffen der Truppen Napoleons hielt er an seinem Alltag fest. Die zu schreibende „Phänomenologie des Geistes“ stand auf seinem Pflichtenzettel (der Verlag drängte und mahnte), und über die aktuelle Geschichte übermannte ihn ein poetischer Anfall: „Ich habe den Weltgeist zu Pferde gesehen.“
      Wenn unser Blog-Meister beide Ebenen in fast jedem seinen Beiträge verbindet, macht eben dieses Projekt jeden lesenden Normalmenschen zu einem Übernormalmenschen. Was natürlich nicht hindert, daß viele Leser ihre ideologischen Scheuklappen beim Lesen nicht abnehmen. Aber schon die tägliche Diskussion über die Frage: Wer hat die besseren oder schlechteren Scheuklappen erwischt? ,belebt und ermuntert unser denkendes Gemüt.



    • Hoki
      09. Januar 2026 10:19

      Also, sg. Herr Dorner, hier meldet sich ein Scheuklappen-Normalmensch, aus einer Kleinstadt im Alpenvorland, weit weg vom "Brennpunkt" Wien.
      In der 1. Volksschulklasse meines Enkels sind 21 Schüler, davon 6 deutschsprechend, der Rest redet irgendwelchen Kauderwelsch, den der Bub in der Pause nicht versteht, und sich der Klassenfreundeskreis daher entsprechend verkleinert.
      Als Pensionist gehe ich öfter einkaufen. Ganz gleich in welchem Supermarkt, ausnahmslos alle Kopftuchdamen sprechen mit ihren Kindern in der familiären Herkunftssprache; ebenso bei vielen, hier nicht allen, hörbar Fremdländerinnen, die mit ihrem Nachwuchs nicht in deutscher Sprache sprechen. Die von den linken ständig postulierte INTEGRATION ist GESCHEITERT - davon kann sich jeder überzeugen. Es wird eine ganze Generation von Schulabbrechern und AMS-Vorstelligen erzeugt.
      Wird von unseren Blasen-Poitikern negiert oder schöngeredet.
      Ich bin überzeugt, dass der Russ an einem solchen Österreich, das demnächst wirtschaftlich und gesellschaftlich



    • Hoki
      09. Januar 2026 10:20

      ...scheitert, nicht interessiert ist.



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:41

      Wenn Innenpolitik, zu Aussenpolitik wird. Bzw., wer immer weitere Schäden im Innern des Landes verursacht, konkret Ö Regierungen der letzten Jahrzehnte, der will sich mit der Suche nach äusseren Feinden, retten. Nach Schuldigen, die als Ausrede für das eigene Versagen, dienen sollen.
      Ein Land in einem katastrophalen Zustand, wie es Österreich leider ist, sollte die ganze noch vorhandene Energie in den Aufbau im Innern investieren, die Wirtschaft von Plan- auf Marktwirtschaft umstellen, den Kapitalismus wieder einführen, den Sozialismus entsorgen, eigene Identität zum Ziel machen, gesunder Egoismus als Leitlinie der Politik.



    • Vernunft und Freiheit
      09. Januar 2026 11:55

      Vielen Dank an Hoki für seine Schilderung des österreichischen Normallebens.
      Für das andere bemühe ich die Unterscheidung zwischen "circle of interest" und "circle of influence". Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Bereiche, in denen wir etwas erreichen könnten, unsere Politiker nicht interessieren, vielleicht weil sie sich ohnmächtig und hilflos fühlen.



  25. pressburger
    09. Januar 2026 08:50

    Fazit, Neutralität entsorgt, auf in den Krieg.
    Eine absurde Vorstellung, Österreich als Kriegspartei wird sicher sein, wird von ihren kriegslüsternen Verbündeten beschützt.
    Wie die USA, die NATO, ein Land, dass als Verbündeter Seite an Seite in den Krieg zieht schützt, beweist die Lage der Ukraine.
    Alle Abwehrsysteme, vom Westen der Ukraine geliefert, können die Ukraine nicht vor Angriffen russischer Waffen schützen.
    Die USA eskalieren den Konflikt, in dem sie russische Schiffe kapern, mit der Überzeugung, Russland wird keine Vergeltung üben. Bereits geschehen. Russland blockiert US Schiffe in der Arktis.
    Süsslis Meinung zu Neutralität der Schweiz ist ohne Bedeutung. Der Armeechef in der Schweiz, ist mit Armeechefs anderer Länder die Bedeutung betreffend, nicht vergleichbar. Was Süssli erzählt ist die Meinung eines Teils der classe politique, aber weit vom Volksmehr, 80% für Neutralität, entfernt.
    Wenn Herr Unteberger meint, Österreich soll in den Krieg ziehen, na dann......



    • Pennpatrik
      09. Januar 2026 09:07

      Wir Deppen gehen wieder einmal mit den verrückten Deutschen in den Untergang.



  26. Orakel
    09. Januar 2026 08:45

    Ein sehr interessanter Beitrag

    https://www.youtube.com/watch?v=yN3mqb6HJug

    China hat einen Schritt unternommen, den Washington seit Jahrzehnten gefürchtet hat – nicht mit Waffen, nicht mit Drohungen, sondern mit Finanzentscheidungen.
    Durch den schrittweisen Verkauf von US-Staatsanleihen sendet Peking ein klares Signal: Die Ära der uneingeschränkten Dollar-Dominanz neigt sich dem Ende zu.

    In dieser geopolitischen Analyse erklärt der Politikwissenschaftler John Mearsheimer, warum dieser Prozess weit gefährlicher ist als er scheint, wie Vertrauen in das globale Finanzsystem erodiert und warum Reservewährungen selten plötzlich kollabieren – sie zerfallen langsam.



  27. elokrat1
    09. Januar 2026 08:34

    Militärische Eggspertisen, zum XXXten Mal aufgewärmt, Angst, der Russe kommt. Lesezeit: Eine Minute, maximal. Einen schönen kühlen Tag wünsche ich allen Nicht-Angsthasen. Hauptsache es gibt viele „Likes“ für diesen Tagebucheintrag (:-



  28. Postdirektor
    09. Januar 2026 08:27

    Auch das Lesen des heutigen Artikels von Dr. Unterberger hat mich nicht davon überzeugen können, dass hektische Kriegsvorbereitung und teure Anschaffung von Kriegsmaterial uns vor dem jetzt schon jahrzehntelang von der Politik und ihren Helfern eingeleiteten Untergang wird retten können.



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:51

      Die Politik, konkret die EU Politik, will niemanden retten, schon überhaupt nicht das Volk. Die EU bleibt unbeirrt auf dem Weg in den Untergang.
      Die EU ist der SED gleichzusetzen, erinnert an Walter Ulbrich.
      Die DDR hat sich nicht reformiert, die Sowjetunion hat die DDR abgewickelt.
      Die EU ist von innen nicht reformierbar, mögliches Szenario einer Rettung, Trump schickt die EU in den Konkurs, lässt Leyen, Weber, als Betrüger, abführen.



  29. Alois Eschenberger
    09. Januar 2026 07:59

    Der ungeregelte Massenzuzug, der Klimaschwindel und die insbesondere daraus resultierende hemmungslose Verschuldung sind für Westeuropa wesentlich größere Bedrohungen als Russland.



    • Verschwörungssatiriker
      09. Januar 2026 08:13

      *********
      *********
      *********



    • Pennpatrik
      09. Januar 2026 09:09

      Vielleicht brauchen die minderbegabten Staatenlenker einen Krieg, um sich aus der Verantwortung zu schummeln. Immerhin hat die EU vor über 20 Jahren einen blühenden und mächtigen Kontinent übernommen und ihn in kürzester Zeit runtergewirtschaftet.



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:56

      Zustimmung. Imperien, das war Europa ein mal, zersetzen sich von innen. Der äussere Feind, stösst nur das in die Grube, was bereits am fallen ist. Russland muss nicht die EU angreifen, die EU ist bereits dem Untergang geweiht. Viele, die meisten wollen es nicht wahrhaben. EU Politiker vernichteten die industrielle Potenz, wollen jetzt in den Krieg ziehen. Ohne Waffen, ohne Geld, ohne Soldaten.



  30. Orakel
    09. Januar 2026 07:55

    Natürlich muss bis zu einem gewissen Grad aufgerüstet werden, SOLLTE die NATO zerbrechen.
    Die Russophobie die manche an den Tag legen ist nur mehr als wirr und paranoid zu sehen!

    Viel mehr Sorge bereitet mir ein Trump, der Staatsoberhäupter entführt und der Schiffe unter fadenscheinigen Vorgaben auf offener See kapert!

    USA sind NICHT die Weltpolizei, noch dazu diese sogenannte Weltpolizei sich über jegliches Recht hinwegsetzt!
    Wer sich über Recht und Gesetz stellt, kann nicht als Polizei bezeichnet werden sondern eher als Terrorist!

    USA können sich das nur leisten, weil sie sich sicher fühlen, da keine gefährlichen Gegner an den eigenen Grenzen stehen!
    Und Kuba wird sicher demnächst ganz "demokratisch" und "legal" geentert nach Grönland selbstredend. (Trump hat schon jedem Grönländer 100.000 Dollar geboten damit sie "JA" zur Annektion sagen)!

    Wie gesagt, ich halt die USA schon lange nicht mehr für einen Freund Europas und schon gar nicht für die (selbsternannte) Weltpolizei!



    • eupraxie
      09. Januar 2026 10:18

      Natürlich muss bis zu einem gewissen Grad aufgerüstet werden, SOLLTE die NATO zerbrechen!
      Ist damit Ö gemeint oder sind alle Staaten Europas gemeint? Bezogen auf Ö heißt das, dass dieses Land sich im Schutz der NATO räkelt aber nichts dazu beitragen will! Das nenn ich Solidarität im 21. Jhdt und vor allem heißt das auch, dass Ö seine Verpflichtungen aus der Neutralität nicht nachkommt.



  31. Barracuda
    09. Januar 2026 07:42

    Russland hat Syrien verloren, hat Venezuela verloren und verliert gerade den Iran. Russland hat den Ölpreis mit 70$ pro Barrel budgetiert, bekommt zurzeit 35$ und von Indien ab sofort gar nichts mehr.

    Die Ukraine greift mit "Seababy"-Drohnen Russlands Kriegsflotte und die Schatteflotte an. Wir sehen eine griechische Tragödie in Echtzeit ablaufen.

    Schon in ein bis zwei Jahren wird Russland niemanden mehr angreifen können. Dann haben wir eine Zeitlang Ruhe vor diesen Wodka-Freaks. Sie werden es aber irgendwann erneut versuchen. Sie können nicht anders, es sei denn, China greift im Osten ein und vor allem militärisch an. Dann erst könnten wir wieder weitermachen wie bisher.



    • Blahowetz
      09. Januar 2026 07:46

      Was soll am Weitermachen-wie-bisher hoffnungsfroh stimmen?



    • Alois Eschenberger
      09. Januar 2026 07:51

      Der Geostratege spricht. ;-)

      Aber selbst wenn das mit Russland eintreten sollte: Vor den Klimaschwindlern und dem ungeregelten Massenzuzug werden wird trotzdem keine Ruhe haben, auch nicht vor einer neuen Pandemie. Also, was solls?



    • Verschwörungssatiriker
      09. Januar 2026 08:11

      Herr Eschenberger,
      ***************
      Sie sagen es, das tatsächlich Bedrohliche für uns ist das "Geschäftsmodell"
      mit den Klimaschwindlern, dem ungeregelten Massenzuzug und einer neuen Pandemie!



    • Barracuda
      09. Januar 2026 09:58

      @Blahowetz: Ich vergaß zu erwähnen, dass ein sinnvolles Weitermachen nur ohne die vielen NGOs und die Grünen möglich ist.



    • Blahowetz
      09. Januar 2026 10:05

      Klingt schon besser.



    • pressburger
      09. Januar 2026 11:57

      @Blahowetz
      ...viel besser



  32. Orakel
    09. Januar 2026 07:41

    BREAKING
    Russland hat in der Nacht auf heute zum zweiten Mal die Hyperschallwaffe Oreshnik eingesetzt

    Ganz im Westen der Ukraine nahe der Stadt Ljiw wurde von den Mehrfachsprengköpfen eine Bunkeranlage getroffen
    Die Ukrainer sagen, es sei der größte Gasspeicher des Landes zerstört worden - ob es ein Gasspeicher oder eine militärische Anlage war ist zur Zeit noch unklar

    Völlig klar ist jedoch die Botschaft Russlands an die Kriegsirren im Westen "Treibt es nicht zu weit - wir haben auch nichtatomare Waffen gegen die es keine Abwehr gibt

    Ein ukrainischer Kriegsblogger dazu
    The Ukrainian Telegram channel "Legitimate" about the strike on the Lviv region:
    "Our source reports that it was 99% likely that it was an Oreshnik.
    The air defense system didn't even see it".

    Übrigens haben gestern die amerikanischen Sondergesandten Witkoff und Kushner an den Russen Dmitriev eine neue Version eines Friedensplans übergeben
    Daher ist auch der Zeitpunkt des Angriffs eine Botschaft
    GM



    • Ireneo
      09. Januar 2026 10:13

      Zur Erinnerung: Russland hat mehrmals einen von Amerika/Trump betriebenen Waffenstillstand an den momentanen Frontverläufen abgelehnt, dem die Ukraine jeweils zugestimmt hatte.
      Putin war dazu nie bereit, hatte jeweils noch heftiger geschossen und wird den Krieg weiterführen, bis er entweder selbst einbricht, oder ihm die gesamte Ukraine in Geschenkverpackung übergeben wird.



    • Orakel
      09. Januar 2026 11:09

      Zur Erinnerung: Waffenstillstand bedeutet - Linien neu ordnen, Frontverläufe verstärken, unbeschadet ordentlich Nachschub an die Front bringen, also Reorganisation!

      Das ist eher nicht im Sinne dessen, der eroberte Gebiete nicht preisgeben, aber Kämpfe beenden möchte!



    • pressburger
      09. Januar 2026 12:00

      @Orakel
      Merz redet immer vom Waffenstillstand. Nach Waffenstillstand will Merz deutsche Soldaten in die Ukraine schicken.
      Russland will Frieden, keinen Waffenstillstand.



  33. Livingstone
    09. Januar 2026 07:41

    Mit weisen Staatsmännern wie z.B. Alois Mock an der Spitze wäre eine vernünftige Anpassung unserer Sicherheitspolitik längst geglückt und diplomatisch für alle zufriedenstellend umgesetzt. Das wäre durchaus eine Notwendigkeit.

    Mit der Reinkarnation der Löwinger Bühne an unserer Staatsspitze ist es aber besser es bleibt, wie es es. Sogar optisch erinnern Babler, M-R (im Dirndl 1:1) und Stocker an diese Klamauk-Truppe. Nur den Hausverstand der Löwingers haben Stocker & ´Co nicht. Sogar daran fehlt es.



    • pressburger
      09. Januar 2026 12:01

      Meine Omama liebte die Löwinger Bühne. Meine Omama war kein Politiker.



  34. Verschwörungssatiriker
    09. Januar 2026 07:29

    Die reale Bedrohung (nicht nur Österreichs) ist sicherlich nicht Russland!
    Es sind die "Grünen Lakaien des Deep State", deren Aufgabe, wie es scheint alleine ist, das Staatsgefüge von "innen" heraus, mit Straf- Schutzgeldzahlungen und CO²-Bepreisung auszubeuten und einem Bevölkerungsaustausch und der Hintertreibung bzw. Vernichtung einer effizienten "dem Stand der Technik" entsprechenden Energieversorgung "ABZUSCHAFFEN"!



  35. Walter Klemmer
    09. Januar 2026 05:17

    Europa will sich verteidigen?

    Eurooa will sich doch Messern und vergewaltigen lassen und sich von Erdogandschihadisten zum Kalifat machen lassen!

    Wir kämpfen doch nur für den Dschihad!?Unsere Bedrohung für Kinder ist nicht Putinrussland, sondern unsere Ärzte die jährlich 40.000 unserer Kinder in den Mistkübel werfen.

    In Wahrheit wir selber in unserer berauschten Gottlosigkeit.

    Was wurd dzrch Skyshield geschützt? Ein kindermordendes Dschihadmonster?

    Diese Schizoohrenie klagt die FPÖ an. Das Zittern auf der einen Seite vor der russischen Bedrohung aber andererseits liebt man die Selbstvernichtung in suizidaler Osychose: der Masenmord an zigtausenden ungeborenen Kindern jährlich und die immer stärkere Realität der Dschihadisierung tausender Jugendlicher in Österreich, die alle Nichtmuslime wie auch immer beseitigen wollen.



  36. Hr. Zyni
    09. Januar 2026 05:01

    Die russischen Atomdrohungen wirken nur auf jene, die noch glauben, Moskau verfüge über mehr als Lautstärke. In Wahrheit sind es Rüpel mit nuklearer Tapete und eine Plage für ihre Nachbarn. Das Arsenal dient nicht der Kriegsführung sondern der Illusion eines Regimes, das ahnt, dass sein konventionelles Können begrenzt und seine ökonomische Substanz brüchig ist. Wer ständig mit der Bombe droht, zeigt nicht Stärke, sondern suizidale Verzweiflung. Unsere Neutralität trifft hier nicht auf eine reale Gefahr, sondern auf ein potemkinsches Theater. Der Kreml braucht Angst als Exportgut, weil er sonst nichts anzubieten hat, wie die jämmerliche Show in der Ukraine zeigt. Die Bombe ist die letzte Requisite, um die Zauderer im Westen zu schrecken. Ihr Einsatz wäre sinnlos. Zu gewinnen gibt es bei uns nur Schulden, eine Wirtschaft in Auflösung und Horden von Faulpelzen. Die russische Angriffslust endet dort, wo der Preis real wird. Neutralität ist kein Schutz, sondern Nebensache.



    • Kluftinger
      09. Januar 2026 07:39

      Das Stichwort ist die „suizidale Verzweiflung“.
      Wozu sind die Russen in einer derartigen Situation doch noch in der Lage?



    • pressburger
      09. Januar 2026 12:05

      Russland droht nicht mit Einsatz von A-Waffen, Russland macht nur aufmerksam, das es eine Atommacht ist.
      Fakten ? Wirtschaftliche Entwicklung Russlands, im Vergleich zu EU.






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