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Andreas Unterbergers Tagebuch

Wo Verstaatlichung doch Sinn machen könnte

16. Dezember 2022 01:42 | Autor: Andreas Unterberger
44 Kommentare

Es ist eine erstaunliche Wendung in der österreichischen Wirtschaftspolitik: Wirtschaftsexperten fordern die Verstaatlichung der Gashandelstochter der OMV. Kann das nach all den katastrophalen Erfahrungen mit Verstaatlichungen einen Sinn haben?

Nun, aus Warte der OMV gibt es durchaus gute Gründe für einen solchen Schritt. Ganz offensichtlich passt nämlich der fundamentale Auftrag durch die Eigentümergruppen nicht zusammen: Die OMV hat als Aktiengesellschaft, die auch andere Eigentümer als die Republik hat, eindeutig den Hauptzweck, effizient und gewinnorientiert zu arbeiten. Andererseits hat die Republik als Miteigentümer zuletzt sehr intensive Wünsche an die OMV gerichtet, die vor allem die Versorgungssicherheit betreffen. Diese Wünsche sind zwar volkswirtschaftlich legitim und sogar notwendig. Sie liegen aber keineswegs im Interesse der arabischen Miteigentümer der OMV und auch nicht des großen Streubesitzes. Die OMV kann jedoch nicht zwei Herren dienen.

Daher macht eine Trennung absolut Sinn. Aber ist es sinnvoll, dass die getrennte Gashandelsfirma wieder allein in Staatshand kommt?

Ja und Nein.

Nein, denn überall, wo der Staat das letzte Wort hatte und (besonders auf Landesebene) noch immer hat, droht Verschwendung, gibt es Ineffizienz, besteht Korruptionsverdacht, werden Posten und Inserate politisch vergeben. Was immer zu Lasten des Eigentümers geht, also des Bürgers. Der ist aber bei öffentlichem Eigentum entmündigt.

Ja, bei einem natürlichen Monopol wie den Gasleitungen hat Staatseigentum schon auch Sinn. Denn dort kann der wichtigste Mechanismus der Privatwirtschaft nicht funktionieren: der Wettbewerb. Nur dieser zwingt ja zu Effizienz und zum Billigsein. Es wäre jedoch ökologisch Wahnsinn und eine gigantische Verschwendung, die alles nur noch viel teurer macht, würde ein zweites Gasversorgungsnetz gebaut oder die Zahl der Bahngeleise und der Strommasten verdoppelt.

Das alles hat man speziell bei der Privatisierung der britischen Bahnen lernen müssen. Dort wurde anfangs alles, also auch die Infrastruktur, die Schienen, privatisiert. Das hat sich als Fehler erwiesen, der zu vielen Problemen geführt hat. Diese werden bis heute noch von Privatisierungsgegnern gerne aus der argumentativen Mottenkiste geholt. Doch in Wahrheit haben die Briten diesen Fehler längst weitgehend gutgemacht. Die Infrastruktur hat dem Staat zu gehören, hingegen die Züge zueinander im Wettbewerb liegenden Privatunternehmen. Und die britische Bahn funktioniert besser denn je.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Alexander Huss
    16. Dezember 2022 22:36

    Ob die Verstaatlichung Sinn macht, weiß ich nicht. Ich kenne mich bei der OMV fachlich nicht aus.

    Ich habe lediglich die Skandale rund um die verstaatlichte Industrie ab den 1970er-Jahren - den Kreisky- sowie den roten Jahren - im Hinterkopf.

    Daher bin ich äußerst vorsichtig, wenn Ökonomen plötzlich die Verstaatlichung von Betrieben fordern.



    • pressburger
      16. Dezember 2022 23:39

      Wenn Nicht-Ökonomen die Möglichkeit von Schlüsselindustrien auch nur erwägen, ist es mit der grössten Wahrscheinlichkeit ein Vorgreifen auf das, dass demnächst stattfinden wird.
      Wie soll dieser Staat, aus der selbst verschuldeten Krise anders herauskommen, als sich am fremden Vermögen zu vergreifen ? Verstaatlichung bedeutet, die Enteignung der Eigentümer, der shareholder. Marxistischer Denkansatz.



  2. Kyrios Doulos
    16. Dezember 2022 13:47

    Zur Sache nehme ich keine Stellung, da ich mich mit der OMV nicht auskenne und ich nicht einmal weiß, wieviel Prozent von ihr ohnehin uns Steuerzahlern gehört.

    Aber: Der erste nichtfachliche Gedanke, der mir gekommen ist, ist der der Kern- und Hauptfrage der Postenbesetzer: Welche Frauen nehma ma denn? Es warat wegn da Quote!

    Aber das sind nur böse Assoziationen des alten weißen Mannes.

    Was mich heute so unglaublich geärgert hat, daß ich dabei den Fernsehen gleich ausgeschaltet habe, um weder seine Stimme zu hören noch sein Gesicht mit den zusammengebissenen Zähnen (er befolgt den Rat VdBs ohn' Unterlaß) zu sehen:

    Kommentiert der Nehammer nach Ablehnung seines bulgarischen Zauns (2.Versuch der Schließung der Balkanroute von Osten aus) doch so präpotent, daß einem die Spucke wegbleibt:

    Es ist uns gelungen, in der EU ein Problembewußtsein zu schaffen hinischtlich der illegalen Migration!" Neeee, Du Hammer! Du hast nur kapituliert, weil Dir die Invasion am Arsch vorbeigeht.



    • eupraxie
      16. Dezember 2022 14:48

      @Kyrios Doulos: Weil es die Einstellung und Anbindung ausdrückt darf ich auf ein Detail verweisen: Nehammer sprach von der irregulären Migration. Das ist die Sprachvorgabe seitens des UN-Migrationspaktes, ebenso wie die Anweisung an die Medien, die Migration positiv darzustellen.



    • Kyrios Doulos
      16. Dezember 2022 19:22

      eupraxie, danke für die wichtige Korrektur. Ich habe wohl schlampig zugehört.



    • Postdirektor
      16. Dezember 2022 21:04

      Zur Auflockerung:
      Da fällt mir der legendäre Krankl-Sager ein: „Das Tor war irre-regulär.“ :)))

      https://youtu.be/i_biC4Mm6sw



  3. Salzburger
    16. Dezember 2022 12:21

    GRÜNE KHMER

    Die ÖMV braucht in Zukunft keiner mehr. Nicht fossile Energieträger braucht das Land, sondern Lastenfahrräder. Für die „Grüne Khmer“ ist das Hightech.



    • Kyrios Doulos
      16. Dezember 2022 13:56

      Wegen des Klimawandels kommen hinzu: Kamele und Elefanten, letztere vor allem für die Holzbringung in den Alpen. Ich liebe die "Klimaerwärmung"!

      Das Klima wird wärmer. Wo kann man eine statistische Wetterdatensammlung erwärmen?

      Das ist so ein dummer Satz wie der: Die Preise werden teurer. Wo kann man Preise kaufen?



  4. otti
    16. Dezember 2022 12:11

    Zum heutigen Thema:

    könnte es sein, daß die OMV die Verantwortung für die Gasversorgung Österreichs los sein möchte ?
    Der Gashandel trägt mit seinen wenigen Mio. Euro
    wenig zum Mrd.Gewinn bei.
    Macht aber viel politischen Stress.
    Beim Verbund wäre er besser angesiedelt. Auch weil der Staat dort 51 % hat.



    • Specht
      16. Dezember 2022 16:15

      Das Prinzip die Schulden verstaatlichen den Gewinn privatisieren,sollte auch hier nicht aus den Augen gelassen werden.



  5. pressburger
    16. Dezember 2022 11:42

    Eine Überlegung aus einem gegebenen Anlass, aber ganz
    auf der Parteilinie, der planwirtschaftlich ausgerichteten,
    ehemals Schwarz, später Türkis, jetzt Hort der Schimmelmarxisten, VP.
    Die schon im Ansatz absurde Überlegung, würde sich erübrigen, wäre sie nicht an die Befürwortung der Kriegshandlungen und Zustimmung zu den Russland Sanktionen, gekoppelt.
    Konsequent. Wer A sagt, muss auch B sagen.
    Wer dafür ist, dass das Regime, zum Nachteil der Allgemeinheit, zum Nachteil der Bürger handelt, der muss zwingend für die Einführung der Planwirtschaft, als die ultima ratio, der Krisenbekämpfung, sein.
    Auch eine verstaatlichte OMV wird das Wunder der Gasvermehrung nicht vollbringen können. Gas gibt es im Überfluss auf der Welt. Aber, für die, die mit ideologischen Scheuklappen geschlagen, an der Realität vorbei tappen, ist es nicht verfügbar.
    Generatoren müssen her. Die ÖBB hat genug davon. Bärbocks Lösung. Warum übernimmt die Ostmark Regierung nicht diese glorreiche Idee aus der Zentrale



  6. veritas
    16. Dezember 2022 11:02

    1/2
    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Es wird viel über Scheindemokratie geredet. Wenn Sie wissen wollen, was in der Realität damit gemeint ist, sehen Sie sich bitte den Beitrag von Berlin Mitte AUF1: „Alles von Soros und Gates ist für Altparteien Gesetz“, Dauer 45:31 min, in aller Ruhe an. Es lohnt sich.

    https://gegenstimme.tv/w/frhXc3Hi5ExuZsBwu3X7FG

    Der frühere AfD Abgeordnete Hansjörg Müller bestätigt, dass seit 1945 das Gesetz des Tiefen Staates „Entweder ihr macht mit, oder ihr seid dran“, von der US-Administration nicht nur in Deutschland ohne Wenn und Aber mit Leben erfüllt wird.

    https://youtu.be/bDmSg1MZ_co (Dauer 60sec)



  7. veritas
    16. Dezember 2022 11:01

    2/2

    „namelyliberty“ und Telegram stellen heute am 16.12. (!) eine Rede (Dauer 6:47 min) von Donald Trump ins Netz, die ich Ihnen mit einem gewissen Risiko nicht vorenthalten möchte. Das Rufzeichen deshalb, weil Trump von einer „Amtsübernahme“ spricht. Was passiert da gerade hinter den Kulissen? Die Rede auf Telegram mit deutschen Untertiteln:

    https://t.me/fortsetzung_menschenreise/25159

    Die Rede auf „namelyliberty“ ohne Untertitel:

    https://namelyliberty.com/breaking-trump-announces-plans-to-protect-free-speech-and-calls-for-a-digital-bill-of-rights/

    Diese Rede erinnert entfernt an jene Rede von JFK welche er im April 1961 in New York vor Zeitungsverlegern gehalten hat.



    • pressburger
      16. Dezember 2022 11:21

      Die Schwingungen der von der Berliner Regierung verbreiteten Lügen, hat sogar ein riesiges Aquarium zum bersten gebracht.
      Zuerst mussten 1500 Fische dran glauben. Wer kommt als nächster dran ?



  8. Arbeiter
    16. Dezember 2022 10:18

    Ich knüpfe an das Thema von veritas weiter unten an, die Politische Akademie der ÖVP. Vor Jahrzehnten trat ich der ÖVP bei und zahlte lange Jahre Mitgliedsbeitrag. Vor einigen Jahren erklärte ich ihr den Stopp meiner Zahlungen, noch unter SPÖVP und dass ich in Hinkumft nur mehr Bücher spenden werde, Sarrazin, z.B. Der Kurz ÖVP spendete ich 2017 1000 Euro. Kürzlich fragte ich den ÖVPOÖ Generalsekretär in Linz, was denn nun mein Status als Mitglied sei. Ausgeschlossen hat man mich meines Wissens ja nicht. Ich bin gespannt auf die Antwort. Wieviele Menschen führen die Parteien also als Mitglieder?



    • ET IN ARCADIA EGO
      16. Dezember 2022 10:48

      Die ÖVP hat, wie hinlänglich bekannt, eine Bündestruktur. Grundsätzlich erfolgt die Parteimitgliedschaft daher über einen oder mehrere der Bünde. Daraus folgt, dass eine Person mehrfach als Mitglied gezählt wird. Darüber hinaus gibt es auch eine direkte Mitgliedschaft, ohne einem Bund beizutreten. Dies ist jedoch eine Ausnahme für Mitarbeiter in Büros von Landesräten und Ministern, aber auch für Minister selbst, wenn sie zunächst parteilos sind und dies nicht bleiben wollen oder können.



    • Arbeiter
      16. Dezember 2022 11:11

      Danke für diese Erinnerung "Et in Arcadia Ego"



  9. ET IN ARCADIA EGO
    16. Dezember 2022 10:05

    Erinnere mich sehr gut, die OMV nannte sich damals, vor ca. 35 - 40 Jahren, noch ÖMV und war zu 100% verstaatlicht und brüderlich zwischen rot und schwarz aufgeteilt. Damals schaffte das Unternehmen, als einzige Mineralöl-Gesellschaft der Welt, negative Zahlen = Verluste zu schreiben. Man stelle sich vor, überall auf der Welt verdiente man sich goldene Nasen, nur in Österreich ging die ÖMV beinahe Pleite.... TU Felix Austria Nube....



    • Tyche
      16. Dezember 2022 10:08

      Das nannte sich damals Proporz!
      Also ein Selbstbedienungsladen mit Beteiligung im Proporz!



    • ET IN ARCADIA EGO
      16. Dezember 2022 10:13

      Proporz: Beide Parteien haben gleichzeitig tüchtig abgesahnt....



    • pressburger
      16. Dezember 2022 10:38

      @Tyche
      Proporzi korrupti



    • sokrates9
      16. Dezember 2022 14:51

      War mal in der Generalsdirektion der ÖMV und wartete auf einen Termin.3 Sekretärinnen, fesch, Top angezogen,perfektes Warteservice. Es lagen sämtliche Tageszeitungen auf, Österreichische, Deutsche,Frankreich, Italien, England, USA sowie sämtliche Top - Journale. Investitionsentscheidungen in hundertemillionen (Schilling) Bereich wurden in 5 - minütigen Abstand getroffen, über ein neues Dienstauto mit allen Luxusstandards für den Vorstand wurde 11/2 Stunden diskutiert....



  10. Undine
    16. Dezember 2022 09:52

    Das Gerede von der Verstaatlichung der OMV ist nichts anderes als die Folge der Sanktionen gegen Rußland! Die wortgewaltige Ulrike GUEROT bringt die ungeheure "Wandlungsfähigkeit" v.a. der GRÜNEN auf den Punkt:

    "WIR MÜSSEN JETZT in den KRIEG"

    Ein Ausschnitt aus der Sendung "Politicum - mit Prof.Dr.Ulrike Guérot"

    https://www.youtube.com/watch?v=2a2H4wkB87E&ab_channel=TV.Berlin-DerHauptstadtsender

    PS: Die GRÜNEN nehmen sich, wie es aussieht, als selbsternannte (ehemalige) Natur-, Tier- und Friedensschützer das Chamäleon zum Vorbild.....

    PPS: Die LINKE Ulrike GUEROT nimmt sich mehr und mehr RECHTER Themen an---sie scheint mir geläutert zu sein!

    Hier geht es zur ganzen Sendung:
    https://youtu.be/8Iwu8t2iBr4



  11. sokrates9
    16. Dezember 2022 09:29

    Wurde die Marktverzerrung dass man zu Gunsten von grüner Energie den höchsten Gaspreis nicht als Basis für die Stromkalkulation herannimmt von der Eu - die das erfunden hat - aufgehoben? Natürlich nicht . Gibt es da Bestrebungen das zu tun?Natürlich nicht, was die EU will ist Gesetz!
    Man könnte die Energiebereitsteller ganz leicht von mir aus 10% Gewinn zulassen.Nachdem alle Rechnungen aufliegen könnte man dann die Differenz jeden Kunden gutschreiben.Österreichische Variante: Abschöpfung von Gewinnen Pi mal Daumen, alles in einem Topf, eine kleinere Summe dann an die Länder damit die in Spenderlaune das Wahlkampfkonform intransparent verteilen.So kommen dann auch Schutzsuchende in den Genuss von Transferzahlungen die noch nie einen Cent für eine Energierechnung ausgegeben haben,für den Normalbürger ist es Glücksache wie die Länder das Geld an wem verteilen.Raus aus den Sanktionen,Säuberung des Korruptionsstadeld EU!



  12. Josef Maierhofer
    16. Dezember 2022 07:55

    Alles verständlich, es handelt sich bei der Energieversorgung um allgemeines Interesse, es braucht 'Wettbewerb' (als Monopolist?).

    Ob Verbund, Wien Energie, TIWAG, etc. tatsächlich im Wettbewerb untereinander agieren, das ist wohl auch zu hinterfragen.

    Wir aber müssen auch hinterfragen, ob unsere Politik überhaupt das Allgemeininteresse vertritt. Sie macht mit bei den Wahnsinnssanktionen gegen uns selbst, bei den Klimatrotteleien, Genderidiotien, Cornawahnsinn mit Schädigung der Volksgesundheit, bei der NWO a' la Soros-EU&Co und eben auch bei der 'grünen Energiepolitik' samt Kriegsteilnahme, E-Auto und Energiepreisvervielfachung. Wenn die OMV verstaatlich wird unterliegt sie dem politischen Einfluss direkt.

    Dass der österreichische Staat nicht die eigenen Interessen Österreichs vertreten kann, da seien Medien, transatlantische Onkels (Soros, Gates & Co) und EU-europäische Tanten (früher Merkel, heute Van der Leyen, La Garde & Co ) bevor.

    Machen wir uns nichts vor, wir sind Sklaven.



    • eupraxie
      16. Dezember 2022 08:52

      Sie haben Recht: die Verstaatlichung wirkt so als Feigenblatt. Handeln ausschließlich für die Bürger der Republik, was natürlich so nicht passiert.



    • sokrates9
      16. Dezember 2022 09:31

      Wenn es nicht gelingt diese Mafia auszuhebeln, ist kein Unterschied zwischen Verstaatlicung und Pseudomarktwirtschaft.



  13. Willi
    16. Dezember 2022 07:46

    Wie man an der Statistik von der Krone sieht:
    https://www.krone.at/2882068
    sollen die Preise stark steigen. Ich beschränke mich auf den Strom, bei Gas kenn ich mich nicht aus.
    Der Beginn der roten Linie zeigt den Arbeitspreis des Stromes; die blaue Linie den Preis mit Aufschlag der Netzkosten für die dumme Wählerschar, weil da die ganzen Schweinereien wie die Rettung der Hypo Tirol verpackt sind. (In Tirol natürlich, die Wiener zahlen mind. doppelt so viel Aufpreis, weshalb sie sich hinter Beißkörben verstecken müssen)
    Warum der Arbeitspreis für Großkunden höher steigt als der für Wähler, ist für mich nicht nachvollziehbar, aber das ist die Politik sowieso niemals. Bis sich herausstellt, wer da wieder reich geworden ist und nun eine Farm in Südamerika betreibt…



  14. Willi
    16. Dezember 2022 07:23

    Es ist völlig egal, unter welcher Flagge die OMV taucht, so lange wir ein ungedecktes Zentralbankgeld haben.
    Am 21.12.2022 um 22:48 beginnt ein neues Jahr, im Frühling das Erwachen.



    • eupraxie
      16. Dezember 2022 08:48

      Können Sie dieses Datum erläutern?



    • pressburger
      16. Dezember 2022 11:47

      Erwachen, in 2023, lieber nicht. Sogar die Mankais haben beschlossen 2023 zu verschlafen.



    • Almut
      16. Dezember 2022 12:47

      @ eupraxie
      Dieses Datum ist die Wintersonnenwende.
      Ich freue mich, dass die Tage wieder länger werden. Dieses Jahr empfand ich die kurzen Tage als besonders finster, das mag wohl an den finstren Umständen liegen.



    • Willi
      16. Dezember 2022 13:13

      Eupraxie, das ist eine reine Vermutung von mir. Seit Einführung eines ungedeckten Zentralbankgeldes weltweit 1971 war klar, dass das in einem Zusammenbruch enden wird, Vorbilder gibt es genug. Nachzulesen bei den Crashpropheten z. B. Marc Friedrich, Max Otte, Markus Krall…
      Neu ist, dass es diesmal weltweit passiert und ALLE Lieferketten reißen. Es gibt keine Fluchtmöglichkeiten für jene, die diesen Kollaps ahnen. Also wurde die Menschheit in zwei Rassen gespalten. 68,5% der Weltbevölkerung wurden geschützt.
      Nach meiner Vermutung ist der Winterbeginn das beste Datum, um einen Neustart zu begehen.
      Auch Klaus Schwab schwärmt für den „Great Reset“. Wie der ablaufen könnte, ist mir völlig unbekannt, aber ich vermute es.



    • Willi
      16. Dezember 2022 13:27

      Ich betone ausdrücklich, dass der Schutz der 68,5% der Weltbevölkerung von Staaten angeordnet wurde, und freiwillig war!



    • eupraxie
      16. Dezember 2022 14:58

      Danke für die Erläuterungen. Die Zuschreibung des Jahresbeginns war mir ein Rätsel, jetzt nachvollziehbar.



  15. veritas
    16. Dezember 2022 04:51

    1/4
    Sehr geehrte Damen und Herren!

    OT, aber aktuell.

    Die politische Akademie der ÖVP (POLAK), im noblen Springer-Schlössl in der Tivoligasse in Meidling beheimatet, hat vergangene Woche einen Personalwechsel bekanntgegeben. Unter der ehem. Leitung von Sebastian Kurz und Antonella Mei-Pochtler war wohl klar, welche Richtung der Kurs in der Nachwuchsausbildung genommen hat. Hat sich durch den Führungswechsel etwas geändert?
    Der aktuelle Vorstand:
    Präsidentin: Bettina Rausch
    1.Vize-Präsidentin: Elisabeth Köstinger
    2.Vize-Präsident: Wolfgang Sobotka
    3.Vize-Präsidentin: Barbara Thaler (neu)
    Direktor: Christian Tesch (neu)



    • Cotopaxi
      16. Dezember 2022 09:40

      Natürlich, der Soberl ist auch dabei, der Mann fürs Grobe aus Niederösterreich.



  16. veritas
    16. Dezember 2022 04:50

    2/4
    Was die Wertehaltung und die Ideologie von Elisabeth Köstinger und Wolfgang Sobotka betrifft, verweise ich der Einfachheit halber auf deren Tätigkeit im Team von Sebastian Kurz und danach.
    Barbara Thaler ist Abgeordnete im Europarat im Team von Othmar Karas. Ihr Leitspruch: „Ich habe Europa im Kopf und Tirol im Herzen. Es ist eine wunderschöne Aufgabe, unser Land in Brüssel zu vertreten und die Politik für 450 Millionen Europäer mitzugestalten“. Thaler und Gamon (Grüne, Vorarlberg) scheinen seelenverwandt zu sein und Brüssel zu lieben.
    Bettina Rausch, Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaften mit gewählten Fächern Rechts- und Politikwissenschaften, Universität Wien 2000–2009, NR-Abgeordnete, ÖAAB Mitglied.



  17. veritas
    16. Dezember 2022 04:50

    3/4
    Christian Tesch, begann seine politische Karriere in den 1990er-Jahren als Bundesobmann der Schülerunion, war Gemeinderat in Krems, und Landesgeschäftsführer der Jungen Volkspartei Niederösterreich. In der POLAK begann der selbstständige Politikberater und politische Trainer als Büroleiter von Präsidentin Rausch im März 2018. Diese lobt Teschs „gutes Gespür für die vielfältigen Anforderungen an Politische Bildung“.



  18. veritas
    16. Dezember 2022 04:49

    4/4
    Für einen Paradigmenwechsel in der Partei, wenn so einer überhaupt gewünscht wird, ist dieses Team nicht geeignet. Waren Wöginger oder Nehammer an dieser Entscheidung überhaupt beteiligt? In der POLAK geht es doch immerhin um die zukünftige Personalreserve der ÖVP. Vielleicht ist das gar nicht mehr so wichtig. Da ist die Freiheitliche Akademie (Präsident Dr. Johannes Hübner) oder das Renner Institut (Präsidentin Doris Bures, Direktorin Maria Maltschnig, Leiterin des Partei-Think-Tanks) wesentlich mehr auf die Kernkompetenzen der Partei fokussiert. Was die Grünen betrifft, sollte man vielleicht vorher deren Schutzpatron George Soros befragen. Bei den NEOS, die glühendsten aller Europäer, vielleicht auch. Vor allem, seitdem Meinl-Reisinger beim Bilderberger-Treffen in Washington war.



    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      16. Dezember 2022 06:09

      1. Ist nicht gewünscht.
      2. Die OVP hat keine Kernkompetenz.

      "Im Jahr 2015 gab sich die Partei ein neues Grundsatzprogramm und Organisationsstatut und spricht von sich als „Neue Volkspartei“. In diesem sieht sich die ÖVP im politischen Zentrum verankert: „Wir sind die Partei der politischen und gesellschaftlichen Mitte“. Die Volkspartei sieht sich zwar nach wie vor dem christlich-humanistischen Menschenbild verpflichtet, setzt nunmehr aber die verschiedenen Religionen „als Wertequellen“ nahezu gleich; sie stellt sich auch den Möglichkeiten „der Biotechnologie am Beginn des menschlichen Lebens“ und möchte den Menschen nicht vorschreiben, „wie sie zu leben haben“.



    • sokrates9
      16. Dezember 2022 09:37

      Veritas@ Danke für die Recherchen. Interessant wer da als Finanzier dahinter steht.Natürlich der Steuerzahler und " internationale Interessensverbände" mit dem Zoel Europa nachhaltig zu schädigen . daher auch überall die glühenden Europäer!



    • pressburger
      16. Dezember 2022 11:44

      Eine Bestätigung der alten Weisheit. Nullen, multipliziert, bringen nur Nullen hervor.






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