Tagebuch

Syrien: Der wahre Grund zur Freude

01. November 2015 01:01 | Autor: Andreas Unterberger
92 Kommentare

Eine wirklich gute Nachricht zum Syrien-Krieg: Das ist nicht die von Medien und Politik groß gefeierte Wiener Syrien-Konferenz, sondern ein Faktum, das hierzulande kaum wo begriffen wird.

Die entscheidende Wiederbelebung der schon fast gestorbenen Hoffnung für Syrien resultiert aus der sich rapid verschlechternden Finanzlage Saudi-Arabiens. Das ist durch das Down-Rating der saudischen Kreditwürdigkeit manifest geworden.

Das lässt jubeln. Ist doch dieses Land einer der allerschlimmsten Drahtzieher im syrischen Drama. Saudi-Arabien ist lange Jahre im Geld geschwommen; es hat damit auch sonst viel Schlimmes in der Welt finanziert, wenn auch oft nur heimlich und indirekt – von islamistischen Moscheen quer durch Europa über Selbstmordattentäter bis eben zum „Islamischen Staat“.

Heute aber ist Saudi-Arabien durch den steilen Absturz des Ölpreises finanziell und damit auch  außenpolitisch weitgehend kastriert. Dazu kommen die Kosten des Kriegs im Jemen und gleichzeitig die Rückkehr des verhassten Rivalen Iran ins weltweite Business. Die Ratingagentur S&P hat die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten der Saudis auf „A+“ gesenkt. Diese Bewertung liegt damit etwa weit unter jener für das ja zuletzt auch nicht gerade Zuversicht vermittelnde Österreich. Und auch der Ausblick bleibt negativ.

Noch devastierender ist, was die S&P-Bonitätswächter bei der Berechnung des Budgetdefizits des Königreichs herausgefunden haben. Dieses Defizit bewegt sich in der gigantischen Höhe von 16 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die angehäuften Reserven werden bald aufgebraucht sein. Saudi-Arabiens Führung wird daher aus Selbsterhaltungsinteresse alle verfügbaren Mittel dem extensiven Wohlfahrtsstaat im Inneren widmen müssen, denn nur dadurch hat es seine vom steinzeitlichen Wahabitismus gequälte Bevölkerung bisher ruhig gehalten. Da rinnt zwangsläufig das Geld für internationale Abenteuer aus.

Ganz ähnliches spielt sich auch in den diversen kleineren Golfstaaten ab, die ebenfalls nach außen prowestlich-moderat, nach innen aber Geldgeber für oft sehr extreme und antiwestliche Richtungen sind.

Das alles ist eine der besten Entwicklungen der Weltpolitik seit langem. Sie hat dazu geführt, dass der IS neuerdings fast nur noch Rückzugsgefechte liefern und die Offensive der Vergangenheit nicht fortsetzen kann.

Erfreuliches Tauwetter der Supermächte

Eine weitere gute Nachricht in dunklen Zeiten ist die neue Politik sowohl Russlands wie auch Amerikas. Die beiden Großmächte haben sich erstens in Sachen Syrien inhaltlich angenähert (auch wenn sie sich noch keineswegs ganz einig sind). Und sie sind zweitens militärisch in Syrien ernsthaft aktiv geworden. Beide Länder fliegen nicht mehr nur Luftangriffe auf den IS, sondern haben seit kurzem auch (freilich vorerst nur wenige) Soldaten am Boden stationiert. Sie haben erkannt, dass nur aus der Luft kein Krieg gewonnen werden kann.

Das bedeutet aber auch, dass die beiden Supermächte nach den Iran-Vereinbarungen nun zum zweiten Mal wieder in etwa die gleiche Richtung aktiv sind. Was sie ja seit Jahren nicht waren.

In den letzten Jahren hingegen hat man viel eher besorgt sein müssen, weil in Amerika ein Präsident amtiert, der weitgehend desinteressiert an Außenpolitik ist; das ist erst durch den Wechsel im Außenminister-Job von Hillary Clinton zu John Kerry wieder austariert worden. Barack Obama hat gleichzeitig den Fehler begangen, das russische Selbstbewusstsein ganz überflüssig zu verletzen.

Ebenso musste man umgekehrt lange besorgt sein, weil der russische Präsident eine Zeitlang auf brutalen nationalistischen Expansionismus gesetzt hat, und nur ein einziges Interesse zu haben schien: Europa und Amerika eines auszuwischen. Das besserte sich erst, seit er gemerkt hat, dass weder die Außenwelt noch das russische Volk einen Ukraine-Krieg goutieren, und dass auch die Bürger der Ukraine sich viel erbitterter gegen Russland wehren, als Wladimir Putin ursprünglich geglaubt hat. Offenbar war er selbst Opfer der eigenen Propaganda geworden, die da ständig behauptet hat, dass in der Ukraine nur ein paar CIA-geleitete Putschisten am Werk wären, das Volk aber panslawistisch und prorussisch gestimmt wäre.

Zugleich hat Russland so wenig wie die USA Interesse an einer Konfrontation mit der anderen großen Supermacht. All diese Entwicklungen machen wieder ein wenig hoffnungsvoller. Sie haben dazu geführt, dass gleichzeitig zur Iran-Lösung und zur Annäherung in Sachen Syrien auch in der Ukraine ein paar (kleine) positive Signale zu sehen sind, wie etwa die Absage der Wahlen in den prorussischen Sezessionsgebieten.

Europa ist am meisten betroffen und am wenigsten aktiv

Umso erstaunlicher ist hingegen das Verhalten Europas – oder genauer sein absolutes Nichtstun. Dabei müsste Europa zehnmal mehr als Russland und Amerika zusammen an einer Befriedung Syriens interessiert sein. Ist doch Europa – und weder die USA noch Russland – das Ziel einer erdrückenden Massenmigration von Syrern. Noch dazu hat ja eine europäische Regierung selbst diese Völkerwanderung ausgelöst, als Berlin erklärt hat, dass jeder Syrer nach Deutschland kommen könne.

Dennoch gibt es keinen einzigen europäischen Soldaten in Syrien.

Dennoch sagt in Europa niemand den syrischen Migranten: „Freunde: Es ist euer Land, in dem jetzt durch den IS eine Horde Wahnsinniger und Sadisten große Gebiete erobert hat. Es ist vor allem  anderen eure eigene Pflicht, dagegen zu kämpfen. Wir helfen euch, aber kämpfen müsst ihr.“

Diese Botschaft hätte mit allen Konsequenzen den Zehntausenden jungen Syrern klargemacht werden müssen, die da jetzt in Europa einmarschieren. Es sind vielfach junge Männer, die vor dem Wehrdienst gegen den IS geflohen sind.

Warum sollen Russen und Amerikaner die Kohlen aus dem syrischen Feuer holen, während die Syrer selbst in großen Massen ins europäische Wohlfahrtssystem ziehen, während das bedrohte Europa selbst militärisch total untätig ist?

Europa tut nichts Zielführendes (außer hie und da ein paar französische Luftangriffe). Es glaubt offenbar, bloßes Jammern und ewige Konferenzen könnten diesen Krieg beenden.

Nur die Teilung bietet Chancen auf ein Kriegsende

Freilich wäre es abgesehen von der Notwendigkeit eines Erwachens der Möchtegern-Großmacht Europa auch dringend notwendig, ein paar Denk-Tabus zu durchbrechen. Nur so kann es eine Lösung geben.

  1. Zwar ist unbestritten, dass der syrische Präsident Assad ein unguter Diktator ist. Aber dennoch liegen alle falsch, die da sagen, sein Rücktritt würde das zentrale Problem lösen. So wie sich die Westmächte einst ja auch mit dem (im Vergleich zu Assad tausende Male blutrünstigeren) Diktator Stalin verbündet haben, um den Diktator Hitler niederzuringen, so muss man sich heute mit Assad verbünden, um ein noch viel schlimmeres Unheil niederzuringen. Denn Assad ist für zwei wichtige Minderheiten die Verkörperung ihrer Hoffnungen: Alewiten wie Christen sind sich sicher, dass eine statt dessen kommende Herrschaft der sunnitischen Mehrheit für sie alle eine Katastrophe wäre. Daher ist nicht Assad das Problem, sondern die Gemengelage von seit der islamischen Renaissance unvereinbaren Bevölkerungsteilen.
  2. Schon aus diesem Grund sollte endlich eine Teilung des Landes angedacht werden. Diese Perspektive ist zwar für viele internationale Diplomaten in ihrem strukturkonservativen Denken ein Gottseibeiuns. Aber in der Geschichte konnten schon viele opferreiche Kriege nur durch Teilung beendet werden. Wäre etwa in Korea, Kaschmir, Sudan oder Zypern bis zu einem „Endsieg“ einer Seite gekämpft worden, wären noch etliche Millionen Menschen mehr verreckt. Dieses Endsieg-Denken ist noch viel schlimmer als die Teilung eines Landes.
  3. Nur mit territorialer Teilung kann man auch den Kurden im Norden Syriens und des Iraks zu ihrem Recht verhelfen. Sie sind das weitaus größte Volk auf Erden ohne völkerrechtlich anerkannten eigenen Staat. Sie haben sich zugleich als die weitaus effizientesten Gegner des IS erwiesen. Sie haben sich daher das Recht auf einen eigenen Staat fast noch mehr verdient als Alewiten und Christen.
  4. Das heißt aber auch: Die Türkei ist nicht Partner für eine Beendigung des Syrien-Krieges, sondern das vielleicht schlimmste Hindernis für seine Beendigung. Die Türkei ist zusammen mit den Saudis der Hauptschuldige daran, dass der IS eine Zeitlang so erfolgreich gewesen ist. Die Türkei will keinesfalls erlauben, dass die Kurden Syriens einen eigenen Staat haben. Diese Haltung aber ist Imperialismus pur. Eine Lösung kann es nur an der Türkei vorbei geben.
  5. Das schwierigste Tabu sind die vielen verschiedenen Gruppen und Milizen, die da neben Assad, dem IS und den Kurden gleichsam die vierte Kriegspartei bilden. Sie sind zwar de facto alle sunnitisch, ihre Bandbreite reicht aber von einigen liberal-demokratischen Elementen bis hin zu Al-Kaida-Kämpfern. Das macht dieses Konglomerat extrem unberechenbar. Eine Lösung des Kriegs wird ihnen zwar sicher ein gutes Stück der Herrschaft zukommen lassen müssen. Schließlich sind die Sunniten das Mehrheitsvolk. Aber es gibt keinen Grund, ihnen die Herrschaft über das ganze bisherige Syrien zuzuschanzen. Und man sollte sie im Interesse der Stabilisierung des Raumes auch keinesfalls zu mächtig werden lassen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass diese bunt gemischten Gruppen jemals einen friedlichen Rechtsstaat für alle Bevölkerungsteile zu bilden vermögen, ist fast Null. Schon deshalb, weil da viel zu viel Al Kaida dabei ist.

Um all diese Tabus zu brechen, müsste sich vor allem Europa engagieren. Müsste es. Es beschränkt sich aber aufs Jammern und lässt alle Menschen herein, die behaupten, Syrer zu sein.

Die Wiener Konferenz

Manche werden sich wundern, dass in dieser Analyse so viel über Syrien die Rede ist, aber nicht über die Wiener Syrien-Konferenz. Nun ja, die Begeisterung vieler heimischer Medien darüber war ein wenig überdimensioniert. Sie hängt halt damit zusammen, dass man sich immer wichtig fühlt, wenn etwas in Wiener Hotels stattfindet.

Der Erfolg von Außenminister Kurz ist durchaus positiv zu vermerken, der sich ja wochenlang intensiv bemüht hat, nach den Iran-Verhandlungen auch diese Konferenz nach Wien zu bringen. Kurz war damit im Rahmen der die Wiener Außenpolitik seit langem dominierenden Bemühungen, Österreich als Drehscheibe anzubieten, der erfolgreichste Außenminister der Republik, seit 1957 die Atomenergiekommission nach Wien geholt werden konnte. Immerhin saßen jetzt Iran und Saudi-Arabien erstmals seit langem an demselben Tisch. Das ist durchaus gewichtig - aber eben primär mit der wirtschaftlichen Krise der Saudis zu erklären.

Dennoch sollte man bei allem Patriotismus in der Beurteilung in der Außenpolitik über den Horizont eines Hotelportiers hinausdenken, der zufrieden ist, wenn sein Haus voller prominenter Gäste ist. Das ist nett. Aber auch für Österreich ist eine funktionierende Syrien-Lösung wichtiger als der bloße Umstand, dass in Wien verhandelt wird.

Viel mehr finde ich jedoch an Sebastian Kurz lobenswert, dass er zu den wenigen europäischen Politikern gehört, die mutige und kluge Vorschläge zu Syrien wie auch zur Massenmigration gemacht haben. Gerade weil er damit in Österreich sehr einsam geblieben ist, ist das doppelt anerkennenswert. Auch sein eigener Parteiobmann täte gut daran, sich außenpolitisch genau auf dieser Linie zu äußern. Beim Türl-mit-Seitenteilen-Bundeskanzler hingegen wäre ein solches Verlangen freilich eine intellektuelle Überforderung.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    01. November 2015 06:36

    Warum man die syrischen jungen Wehrdienstverweigerer nicht zurückschickt?
    Nun, weil wahrscheinlich nur eine Minderheit Syrer ist und man nach Abzug der vielen Afghanis, Pakistanis, Türken, Somalis, Schwarzafrikaner, Balkanesen unter den verbleibenden Arabern nicht festzustellen in der Lage ist, wer Syrer, Iraki, Libanese, Libyer, Tunesier, Algerier, Marokkaner, Tschadi, Nigeri etc ist.
    Die eigentlich allesamt mit den syrischen Wehrdienstverweigerern asusgewiesen gehören. Hat man jemals festgestellt, wem wirklich politisches Asyl gebührt?

    Sonst stimme ich AU zu, der die europäische Unfähigkeit im Syrienkonflikt beklagt.
    Eine Annäherung USA-Russland kann nur positiv sein.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    01. November 2015 04:41

    Kurz ist in der Politikerriege so ziemlich der einzige, den man ernst nehmen kann. All die anderen, die dieser Invasion Vorschub leisten, gehören abgeurteilt und eingesperrt.

    Was hat der oberste Heerführer Heinz Fischer unternommen, um die Grenzen zu schützen? Wahrscheinlich war er gerade wieder auf dem Klo. Was machen Faymann, Mitterlehner, Klug und Co? Alleine der Anblick dieser negativen Elite ruft bei mir körperliches Unbehagen hervor.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKritiker
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. November 2015 05:57

    Die lächerliche Löchrigkeit der Schengenaußengrenzen ist natürlich seit vielen Jahren manifest. Anstatt darauf mit einer umso rigoroseren Sicherung der Staatsgrenzen zu reagieren, hoffte man auf die heilsame Kraft dieser, nur mehr lächerlichen, EU. Als Schlagobersgupf auf das Desaster dünnte man unseren Sicherheitsapparat derartig aus, daß bei einer eventuell militärisch nötigen Grenzsicherung nur mehr punktuelles Einschreiten möglich ist.

    Der Aufwachprozess wird schrecklich, so er denn irgendwann stattfindet, bevor in jedem Dorf der Muezzin zum Gebet ruft.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. November 2015 11:13

    Nach wie vor mir unverständlich, wie der Nachplapperer Kurz in diesem Tagebuch von AU für seine Nichtpolitik gelobt werden kann. Kurz hat mehrfach bemerkt, dass der Islam zu Österreich gehöre. Damit verabschiedet sich Sebastian Kurz von der Vorstellung, dass unsere Gesellschaft von christlicher und jüdischer Kultur geprägt sei. Immer mehr Moscheen im Land, kopftuchtragende Muslime, die damit ihrem Glauben Ausdruck verleihen, und vollverschleierte Menschen, die vermehrt das Straßenbild "schmücken", helfen Kurz bei seiner Argumentation.

    "Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher." (Sebastian Kurz)

  5. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. November 2015 10:20

    Wir alle hier schätzen unseren A.U.

    Aber welcher Teufel ihn regelmäßig beim Thema Russland-Ukraine reitet, wird sich mir für immer entziehen. Noch vor Monaten hat er Befürchtungen geäußert, Putin könnte als nächstes im Baltikum, also in der EU einmarschieren, weil er böse Weltherrschaftsansprüche stellt, gegen die jeder Gegenspieler von James Bond vor Neid erblassen würde.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. November 2015 10:58

    OT Heute in der "Welt": BKA ermittelt gegen zehn verdächtige Folterer und IS Terroristen, die von ihren Opfern in Deutschland erkannt und identifiziert wurden.
    Frauen und Kinder um 1o Euro, Gewalt in den sog. Flü Lagern zunehmend - in Österreich sitzt der Maulkorb halt noch sehr viel fester als in Deutschland.

    Biró sollte damit eigentlich grundsätzlich "rehabilitiert" sein. Die "Welt" müßte nach den österreichischen PC Regeln eigentlich längst verboten sein.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. November 2015 09:20

    Ich möchte mich bei allen bedanken die an der Demo in Spielfeld teilnehmen konnten. Effektiver wären, glaube ich, Demonstrationen in Wien gegen unsere vertrottelte Regierung.
    Elfenzauberin meint Kurz wäre der einzig Ernstzunehmende. das bezweifle ich. Vor ein paar Tagen war er wie Mickel für einen Zaun, jetzt hat er schon diesen Zaun auf die EU Aussengrenze verschoben.
    Die Regierung hat bei Amtsantritt einen Eid für Österreich geleistet. Wie sich heraus-stellt war es ein Meineid. Wäre das nicht allein ein Grund diese ehrlose Gesellen vor Gericht zu stellen? Ist in diesem Fall Blödheit ein Milderungsgrund?
    Das einzige Mittel diese Volksschädlinge zum Teufel zu jagen, wäre ein Bundespräsident der diese Idioten abberuft,. Nur ist der Kloheinzi ist sicher nicht der Richtige dafür.


  1. Antonia Scheuermann (kein Partner)
    18. November 2015 23:49

    Werter Herr Unterberger,
    zu der Darstellung und Erklärung des Syrienkonflikts mit seinen Auswirkungen, Ursachen und Perspektiven, möchte ich Ihnen meine Anerkennung aussprechen.
    Natürlich können auch Sie nicht alle Fakten bis in Detail kennen und anführen, aber, und das ist das was ich absolut lobenswert finde, Sie versuchen einer breiten Masse verständlich vor Augen zu führen, wie die Fäden gesponnen sind, und wo sie zusammenlaufen.
    Ganz klar möchte ich Ihnen zustimmen in Punkto: Untätigkeit und Jammern in Europa. Europa ist in sich selbst zudem so uneins, dass ich befürchte, dass sich, wenn nicht bald Einigkeit in effizientem Vorgehen erzielt wird, zu einem zweiten Syrien werden könnte

  2. Gennadi (kein Partner)
    04. November 2015 20:07

    Untersberger, bleib bei Deinen Leisten.

    Selten einen größeren Unsinn hier gelesen.

  3. Erich Bauer
    04. November 2015 18:14

    Es ist Krieg, aber die Alpha-Journaille berichtet nix darüber. Woran das wohl liegen mag? Könnte es sein, dass die Drecks-Journaille-Partie mit ihrer "Partei" den Bach runtergeht?

    Mehrere Rebellengruppen in Syrien befürworten nach Angaben des oppositionellen Nationalen Koordinationskomitees (NCC) die russischen Luftangriffe gegen die IS-Terroristen und sind bereit, das Feuer gegen die Regierungstruppen einzustellen.

    „Es gibt bewaffnete Oppositionsgruppen, die eine friedliche Lösung akzeptieren“, sagte NKK-Chef Hussein Abdel Azim in einem Gespräch mit Sputnik. „Sollte eine Waffenruhe vereinbart werden, würden sie sich daran halten.“ Laut Abdel Azim blicken einige Oppositionsgruppen mit Optimismus auf die russischen Luftschläge gegen die Terrororganisationen „Islamischer Staat“ und al-Nusra-Front. „Die Oppositionskämpfer ziehen sich dort zurück, wo Russland zuschlägt, und retten dadurch ihr eigenes Leben“, sagte er.

    http://de.sputniknews.com/politik/20151104/305405962/syrien-rebellen-russland.html

  4. Torres (kein Partner)
    03. November 2015 09:08

    Überall dort, wo "blutige Diktatoren" mit fremder Hilfe gestürzt wurden, ist das totale Chaos mit noch viel mehr Blutvergießen ausgebrochen: Irak (Saddam Hussein), Ägypten (Mubarak), Libyen (Gadhafi) und jetzt Syrien (Assad). Von Demoratie weiter entfernt denn je. Die USA und die EU lernen offenbar nichts daraus.

    • Segestes (kein Partner)
      03. November 2015 11:48

      Scholl-Latour hatte eben völlig recht, dass bei den notorisch unaufgeklärten Muselmanen nur zwei Regierungsformen funktionieren: Der Gottesstaat oder eine autoritäres Regime, das den Gottesstaat verhindert.
      Siehe etwa Türkei: Nachdem die naive EU eifrig den Einfluss des Militärs zerstört hat, kam es umgehend zu einer Islamisierung, die nach Erdogans Wahlsieg nun noch stärker um sich greifen wird.

  5. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      03. November 2015 08:12

      Es hätte mich gewundert, wenn Unterberger den „wahren Grund zur Freude“ nicht gefunden hätte.

      Die Länge des Artikels zeigt freilich an, daß es einiger Klimmzüge bedurfte hier Unterbergersche Logik aufzubauen. Als „echter“ Journaillist macht er seine Rechnung natürlich damit auf, daß er mit der Vergeßlichkeit des Publikums rechnet.

      Wichtigste Punkte hier:

      1. zu unterdrücken, daß der IS/ISIS/Daesh Schöpfungen der USA bzw. seiner subversiven Dienste sind, die Aufbau, Ausrüstung, Ausbildung, logistische und gefechtsmäßige Führung durch CIA/Pentagon erfahren,
      2. zu unterdrücken daß die militärische Unterstützung der „moderaten Oppositionsgruppen“ durch die USA nichts weiter als Krieg by proxi war/ist und den seit langem geplanten „regime change“ intendierte, indem man eben die eigenen Terrorbanden dafür einsetzte,
      3. der angebliche Kampf gegen den (selbst organisierten) Terror zeichnete sich vor allem durch „collateral“-Schäden in den zivilen Wohngebieten aus, zuletzt in der Bombardierung der Stromversorgung von Aleppo, die bis dato in einer Art „geheimen Übereinkunft“ zwischen Assad und den Aufständischen verschont wurde, weil beide Seiten ohne Energieversorgung ziemlich alt ausgesehen haben würden.
      4. Die sogenannte (angebliche) Zusammenarbeit der Amis mit den Russen ist Propaganda, die verdecken soll, daß den Amis die „Krieg by proxi“-Strategie von den Russen aus den Händen geschlagen wurde – und sie „gute Mine zu (für sie) bösem Spiel“ machen müssen.
      5. Was sich an der Lage geändert hat, ist die unter russischer Führung erfolgte Zurückdrängung der IS-Terrorbanden und damit einhergehende Stabilisierung der Lage.
      6. Der läppische Versuch den von den USA organisierten Putsch in der Ukraine den Russen als kriegerische Expansion anzuhängen ist zu offensichtliche CIA-Propaganda des CIA-Agenten Unterbergers, als daß man sich damit noch weiter beschäftige müßte. – Das wurde schon längst abgehandelt.

      Zu allem Überfluß kommen dann noch als friedenstiftende Ideen Unterberges Empfehlungen der Zerteilung Syriens – ganz im Sinne des ehemals gültigen Völkerrechts, das die territoriale Integrität von Staaten – noch – achtete -, und eine Lobhudelei über den Herrn Studenten, der dem Außenminister mimt.

      Ein echter Unterberger wieder einmal. Die lobhudelnden Narren der Kommune hatten wieder einmal Kirtag.

    • Segestes (kein Partner)
      03. November 2015 11:43

      Dein Meinungsbeitrag wäre schon etwas glaubwürdiger, wenn du Putins Russland nicht durch bewusstes Ausklammern von jedem Verdacht freisprechen würdest. Gerade so als ob die Regierenden des größten Flächenstaates der Erde keine Partikularinteressen verfolgen würden. Ein reichlich abwegiger Gedanke.

    • F.V. (kein Partner)
      03. November 2015 12:27

      Ich kann mich nicht erinnern, daß wir schon gemeinsam am Donnerbalken gesessen – und per Du wären.

      Wenn sie die Glaubwürdigkeit meiner Anmerkungen von irgendwelchen kanonisch gebotenen Glaubensartikeln – also westlicher Propaganda - abhängig machen, so sei ihnen das unbenommen. Ein „Wahrheitskriterium“ ist das aber nicht.

      Aus meiner Erfahrung nach 10-jährigen regelmäßigen und mehrwöchigen Reisen nach Rußland und entsprechenden Kontakten in Politik, Wirtschaft und Kirche habe ich ein einigermaßen zutreffendes Urteil über Rußland. Daß eine Weltmacht auch Interessen verfolgt habe ich nirgends bestritten, allerdings sind die russischen derzeit unseren eigenen eher nützlich und förderlich. Aber das hat inzwischen sogar die Mehrheit der Unterberger-Kommune begriffen.

    • Kurator (kein Partner)
      03. November 2015 14:47

      Werter segestes, mich wundert nur, warum man den hier nicht nur außenpolitisch Weisheit mimenden und die hierortigen Poster als "Narren" abqualifizierenden F.V. nicht schon längst höheren Aufgaben, wie z.B. Klofrau im letzten Stock eines Wolkenkratzers, zugeführt hat.
      Weiter wundert, dass sich dieser so weitgereiste ewig klugscheißende und arrogante Anonymus überhaupt in dieses Forum verirrt hat und, sich selbst geißelnd, unter den ihm geistig so unterlegenen "Narren" wandelt.
      Wenn incl. des Unterberger hier alle zu blöd sind, um seinen lichtvollen Zeilen atemlos bewundernd zu folgen, warum vertschußt sich dieser Komplexler nicht aus diesem Blog?
      Mit herzlichem Gruß, sozusagen von Narr

    • panzerechse (kein Partner)
      03. November 2015 21:03

      Kurator und Segestes... ihr seid sowas von bescheuert! Nehmt ihr eh brav die Drogen? Ihr wisst schon. Dieses Beruhigungsmittel. Wenn das "einschießt" bekommt man angeblich das Gefühl ein NWO-Gouverneur zu sein...

      Ich werde mich dafür einsetzen, dass ihr 3xtäglich einen psychologischen Betreuer zugeteilt bekommt... in eurem Greisenheim. Ich hoffe sehr, euch beide auf diese Weise ruhigzustellen. Ich bin auch gern bereit euch Klangschalen bei meinem nächsten Besuch mitzubringen. Auf diese Weise könnt ihr euren "Rhythmus" oder eure "Shakra-Mitte" finden.

    • F.V. (kein Partner)
      04. November 2015 08:15

      Was ist die schlimmste „Beleidigung“ oder „Kränkung“ von geistigen Taglöhnern und Dummköpfen?

      Wenn man ihnen taxfrei bestätigt, daß sie geistige Taglöhner und Dummköpfe sind. Jede Beschimpfung oder Unterstellung einen anderen um´s Ohr gehauen, das Finanzamt gelinkt oder ein krummes Geschäft getätigt zu haben, also ein Betrüger und Gauner zu sein, ertragen sie leicht, ja betrachten dies als Anerkennung und die Feststellung als Wertschätzung ihrer „besonderen“ Cleverness.

      Da es sich natürlich um echte geistige Taglöhner handelt, stehen diesen Armen im Geiste Argumente nicht zur Verfügung. Ergo sind es nur wüste Rundumschläge mit denen sie ihre „Empörung“ über (zu-)treffende Kommentare kundtun. – Aber was stört es den Mond wenn nachts die Wölfe heulen? Ich betrachte das als Mitteilung, daß es ein Treffer ins Schwarze war.

      Und diese geistigen Taglöhner meinen auch, daß die Anmerkungen für sie wären. Welch ein Irrtum. Man kann sich doch nur mit jenen verständigen, die wissen wovon die Rede ist ... Also, sie waren nie als Adressaten gemeint.

      PS: Es ist irgendwie lustig, wenn sich jene, die selbst ein Pseudonym verwenden darüber "aufregen", daß ich dies auch tue.

  6. peter789 (kein Partner)
    03. November 2015 07:18

    So zu tun, als würden USA und Russland Schulter an Schulter gegen das Böse in Syrin kämpfen, ist naiv.
    Die (dummen) Amis wollen unbedingt Assad stürzen, während Russland weiß, dass man nicht zwichen moderater Opposition und terroristischen Gruppen unterscheiden könne.

    Zitat Peter Scholl-Latour:
    Die USA haben eine verkehrte Sicht der Welt, aber sie schauen überall hin.

    PS.:
    Die Russen haben mit präzisen Luftangriffen gegen IS-Stellungen in wenigen Wochen mehr erreicht als die Luftangriffe der westlichen Koalition in einem?Jahr!

  7. Rado (kein Partner)
    03. November 2015 06:41

    Soviel Geld dass sie sich einen OeVP Minister leisten können, werden die Saudis immer haben.

  8. Haider
    03. November 2015 00:27

    Bis zur Überschrift "ERFREULICHES TAUWETTER DER SUPERMÄCHTE" stimmte ich dem Beitrag völlig zu. Erst dann sträubten sich meine Finger. Dort wo die USA mit ihren Heloten "friedenstiftend" unterwegs waren, hinterließen sie überall nur verbrannte Erde (Menschen): Nordafrika, Orient, Kaukasus, Ukraine (und dies ist nur unser eigener Raum. Was am Pazifik, in Ostasien, in Südamerika alles passiert, das verschweigt uns unsere gekaufte Journaille ohnehin).

    • Antonia Scheuermann (kein Partner)
      19. November 2015 00:27

      Ich denke, dass es unerheblich ist, sich in gegenseitigem Schlagabtausch und Wissensdefiziten oder andersartigen Wahrnehmungen zu ergehen.
      Das Problem ist, dass nicht nur Europa, sondern die Welt ein Problem hat und, dass der Mensch aus Fehlern nicht lernt und meist nur die Fehler der anderen sieht und beurteilt und die eigenen Fehler oft auch noch gut heißt.
      Im Prinzip geht es ja auch nicht um das was war, sondern darum, wie man das was ist lösen kann, oder?
      Entsetzlich finde ich, dass wir alle wie Schafe sind: Einer rennt hirnlos dem Anderen nach. Auch dann noch, wenn sich der Abgrund auftut. Konstruktive Lösungen? Fehlanzeige. Konsequenz im positiven Sinne? Fehlanzeige
      Jeder fürchte

  9. Bob
    02. November 2015 09:49

    Seit Kurz der Geilomat behauptet hat, das Asylanten intelligenter als Einheimische sind, ist mir der Aussenministerlehrbub äußert suspekt.

    • Erich Bauer
      02. November 2015 10:08

      Da die Intelligenteren Österreich in Scharen verlassen, könnte er vielleicht sogar teilweise richtig liegen...

    • Bob
      02. November 2015 10:14

      Richtig, außerdem wissen die Flutlinge wie sie mühelos an unser Geld kommen. Ich habe kein anderes Rezept als zu arbeiten.

    • Tatsache (kein Partner)
      03. November 2015 07:56

      Wenn er sich selbst beurteilt..... liegt er richtig...

  10. Erich Bauer
    02. November 2015 08:04

    Das mit dem IS ist ziemlich verworren… Der IS (wie auch andere Söldner-Terror Gruppen) wurde von den USA finanziert, ausgerüstet und ausgebildet. Das ist Fakt. Inwieweit auch die NATO daran beteiligt ist, weiß man nicht genau... Saudi-Arabien, Katar und diese völlig irren Öl-Scheichtümer hatten natürlich auch ein Interesse ihre jungen Leute zu "beschäftigen". Denn ihre Regentschaft wackelt bereits beträchtlich. Da ist es natürlich viel besser, wenn diesen jungen Leuten ein "Ziel" im Ausland gegeben wird... Und natürlich auch ein Feindbild, welches dem Tag Struktur gibt. Alte Geschichte. Funktioniert immer.

    Es ist keineswegs so, dass die USA den IS als vollwertige Proxy-Armee führen will oder wollte. Eigentlich will man diese "gefährliche Generation" VERHEIZEN. Und das ist auch durchaus im Interesse der völlig irren Öl-Scheichs.

    So. Und jetzt bringt sich die RF ins Spiel. Und die russische Generalität spielt "GO" und nicht Schach. Und beim "GO" geht es um "Geländegewinn" und nicht um "Bauern" schlagen... Dass dieses Vorgehen der RF den ganzen schönen klandestinen Plan, der bisherigen Alleinakteure, ins Stocken bringt, war natürlich so nicht vorgesehen. Der IS könnte zu einem „Selbstläufer“ werden. Mit einem geänderten, aber trotzdem klaren Feindbild… USA und EU bzw. die arabischen Öl-Scheichs. Die derzeitigen IS-Anführer werden bei einer solchen Entwicklung naturgemäß nicht mehr dabei sein. Bei einem von ihnen weiß man ja. dass er eine Immobilie in London besitzt. Möglicherweise putzt der MI5 oder MI6 (was immer) dieses „IS“-Refugium, oder hält es halt in Schuss. Für eine Enteignung bräuchte die britische Regierung wahrscheinlich einen 2/3 Parlamentsbeschluss, der dann aber von den Peers sowieso wieder zurückgewiesen wird…

    Russland hat kein so besonderes vitales Interesse, das vom "Westen" gelieferte "Heizmaterial" zu entsorgen. Zumal auch schon dem IS seit längerem gedämmert ist, dass er vom "Feind" unterstützt wurde... Die Entsorgung des IS sollen schön brav dren Förderer vornehmen... denkt sich die russische Generalität. Zumal es auch nicht im Sinne Russlands sein kann, die syrische Armee in zermürbenden Gefechten zu verheizen. Nur ein lebendiger Soldat ist ein guter Soldat. Immerhin sind auch schon Rückzugbewegungen des IS zu beobachten und scheinen auch in Vorbereitung zu sein. Ein Indiz dafür ist eine offizielle USA-Ansage. Man will die syrischen Ölquellen bombardieren, um dem IS den Ölverkauf zu verunmöglichen. Ist natürlich völliger Unfug. Hier kommt das US-Kleinkind zum Vorschein: "Wenn WIR das syrische Öl nicht haben können, dann soll es auch Syrien nicht bekommen!"

    Nunja, das alles liegt ja ohnehin schon auf der Hand. Was wird Russland aber machen? Die russische Administration denkt einfach logischer. Sie haben nicht nur das „GO“-Spiel unter Kontrolle, sondern sie haben für diese „westlichen“ konspirativen Blödeln auch schon eine „Doppelmühle“ aufgemacht. Es wäre ein Leichtes, für die USA und ihre Verbündeten, den IS auszurotten… aber, hopsala, das ist doch ein temporär einsatzbereiter Komplize. Wenn sie tatsächlich gegen den IS vorgehen, sollten die USA, die Briten, die Franzosen… SOFORT ihr gesamtes Botschaftspersonal aus allen islamischen Ländern ausfliegen! Wenn sie aber diesen „Kampf“ nicht führen… wird dieser gesamte klandestine Plan die Weltöffentlichkeit erreichen! Und auch für alle nachfolgenden Generationen in den Geschichtsbüchern nachzulesen sein… Der „russische Bär“ hat diese NWO-Träumer in seiner Umarmung… und er leckt sie ab… ganz liebevoll.

    • F.V. (kein Partner)
      03. November 2015 08:16

      Herr Bauer,

      ihr Beitrag wird den Oberguru aber gar nicht freuen.

      Wie können sie ihn nur so aufblatteln?

      Und was sagen all die Claqueure dazu.

  11. Sensenmann
    01. November 2015 23:33

    Eine Teilung kann nur dann passieren, wenn endlich die Kurden ihren Staat bekommen.
    Daran hat aber niemand Interesse: Weder die Yankees, die sich in der Turkei ihre Basen erhalten müssen und daher den Erdowahn bei Laune halten müssen, noch der Erdowahn selber.
    Das Einzige, was in der ganzen Region neu entstehen müsste, übergreifend über Syrien, den Irak und die Türkei ist Kurdistan.
    Diesem VOlk wird ein Staat seit Ewigkeiten vorenthalten und ich habe als national denkender Mensch vollstes Verständnis dafür, daß sich die Kurden einen eigenen Staat erkämpfen wollen.
    Ohne diesen gibt es keine Neuordnung in diesem Teil der Welt.

  12. Helmut HGR.
    01. November 2015 20:43

    Außenminister Kurz und Teilung Syriens.

    Ungern möchte ich Dr. AU. daran erinnern, daß er am Anfang sehr kritisch gegenüber Kurz war. Bei mir war Kurz von Anfang an positiv besetzt.

    Syrien teilen. Ja, unbedingt. Solange es keine Grenzen, die den Ethnien folgen, gibt, wird es keinen Frieden geben.
    Nachher zunächst auch noch nicht, aber eine solide Basis wäre geschaffen.

    Das Gleiche gilt für den Irak.
    Die Grenzen sind doch damals, 1916, im seinerzeit geheim gehaltenen Sykes-Picot-Abkommen, ohne Rücksicht auf die Völker (Sunniten, Schiiten, Kurden, Christen) oft mit dem Lineal, manchmal entlang der Ölpipelines, von den Engländern und Franzosen gezogen worden.

    Dieses Unrecht sollte beseitigt werden.

  13. Nemo
    01. November 2015 17:57

    "Nur die Teilung bietet Chancen auf ein Kriegsende"
    Das sollte auch für die Lage in der Ukraine gelten, ohne wenn und aber seitens...

  14. Josef Maierhofer
    01. November 2015 17:56

    Europa ist am meisten betroffen und am wenigsten aktiv.

    Europa merkt noch gar nicht, dass es betroffen ist, denn noch hängen die 'Refugees Welcome' Schilder und bis auf die vergewaltigten Frauen und die ausgeraubten Menschen, bis auf diejenigen, die den Dreck wegräumen müssen, den diese Antichristen hinterlassen in Zügen, auf Bahnhöfen, auf Straßen in Häusern, ja sogar Zelte werden abgefackelt, bis auf die wirklichen Steuerzahler ist ja noch immer 'alles paletti', oder ?

    Europa braucht auch kein Militär und auch keine Polizei, Europa ist ja friedlich ...., das sagt auch der Kardinal ...

    Dass die Russen in den letzten Jahrzehnten immer schon eine vernünftige Staatsmacht gezeigt haben, scheint offenbar nicht so wichtig sein, hat es doch die Krim annektiert, über deren Volksbefragung sicher gestritten werden darf, aber Auflehnung dagegen gab es in der Krim bisher keine.

    Probleme gab es auch in der Ukraine bis vor 10 Jahren keine, bis halt die Aufwiegler, Militärberater, Minister der Amis kamen wegen der Bodenschätze der Ukraine.

    Dass die Köpfungen der Geldblase der Saudis stattfinden ist wahrhaft eine gute Nachricht für den Frieden, müssen nur noch die Geldblasen der Amis geköpft werden und die Entwicklungen dort könnten vielleicht noch in Syrien ein natürliches Ende finden.

    Was bleibt ist ein zerbombter Irak, ein zerbombtes Afghanistan, ein zerbombtes Lybien, ein fast zerstörtes Syrien und die nach den Fußstapfen des IS geifernden Türken.

    Auch da ist wahrscheinlich wohl Assad trotz allem noch ein gemeinsamer Nenner.

  15. Almut
    01. November 2015 17:54

    So, so die Amerikaner holen die Kohlen aus dem syrischen Feuer?
    Dazu scharfsinniges Kabarett:

    https://www.youtube.com/watch?v=tC_vYJBhJuc

    https://www.youtube.com/watch?v=YVbOnPIJWXQ

    Es wäre fast zum Schmunzeln, wenn es nicht zum Heulen wäre!

  16. ProConsul
    01. November 2015 17:34

    Mama Merkels „Zug der Hoffnung“ – traumatisierte Schutzsuchende?

    https://www.youtube.com/watch?v=_oxuh06xEqE

    • Undine
      01. November 2015 19:20

      Sehr aufschlußreiches Video! So viel also zu den "traumatisierten Schutzbedürftigen"!

  17. Undine
    01. November 2015 11:49

    In wie vielen Ländern waren die USA alleine in den letzten 25 Jahren (eine Zeitspanne, die alle Mitposter ---vom Alter her!---hier bewußt mitverfolgen konnten) mit BRANDSTIFTEN beschäftigt, um HINTERHER als die edlen Feuerwehrleute für Ordnung zu sorgen, die sich aber leider, leider jedesmal als langanhaltendes völliges CHAOS für die bedauernswerten Bewohner dieser in Schutt und Asche gelegten und vom "BÖSEN DIKTATOR" befreiten Länder herausstellte.

    An ASSAD beißen sich die USA bisher vergeblich die Zähne aus.

    WAS HAT ASSAD WIRKLICH VERBROCHEN, daß er von den USA unbedingt GESTÜRZT werden muß ohne Rücksicht auf Verluste, an denen die SYRER und in der Folge Europa, speziell aber Deutschland und Österreich dank (inszenierter) MASSENFLUCHT so schwer zu leiden haben?

    Die USA und ihre Einflüsterer wünschen, daß sie alleine ihre FLOTTENSTÜTZPUNKTE im Mittelmeer an der Levante haben dürfen und damit alle Rechte auf Bodenschätze der Region. Ihrer Meinung nach gehören die Russen/Putin von dort vertrieben---auf der Stationierung ihrer eigenen Kriegsflotte im Schwarzen Meer beharren die USA aber weiterhin---MIT WELCHEM RECHT?

    Ach, was hat man GEJUBELT, daß man dank der NIEDRIGEN ÖLPREISE Rußland/PUTIN empfindlich SCHADEN konnte---daß damit den SAUDIS die Petro-Dollars AUCH ausgehen, hat man wohl nicht bedacht! DAS FREUT MICH!

    http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg#sthash.nEygWEn2.dpuf

    • Elisabeth Mudra
      01. November 2015 14:33

      "WAS HAT ASSAD WIRKLICH VERBROCHEN, daß er von den USA unbedingt GESTÜRZT werden muß?"

      er hat Christen NICHT verfolgt und solches ist für Typen wie Eastcoast, Frankreichs Außenminister und Komplicen das ärgste vorstellbare Verbrechen. Die Christenhasser in der EU schließen sich diesem an.
      .

    • machmuss verschiebnix
      01. November 2015 16:57

      @Elisabeth Mudra,

      Baschar al-Assad gehorcht nicht - das ist alles - er will den Russen auch weiterhin
      die Militärbasis in Tartus zusichern .

  18. Obrist
    01. November 2015 11:48

    Über alldem vergisst (mit Absicht?) Europa die größte Gefahr: nämlich eine islamistische Türkei mit Millionen Schläfern unter uns. Nachdem die EU türkeikritische Berichte absichtlich zurückgehalten hat, um einen Wahlerfolg Erdogans nicht zu gefährden und mit Milliardenbestechungen den Migrantenstrom zu unterbrechen hofft, wird es in absehbarer Zeit ein furchtbares Erwachen geben, das natürlich keiner vorhersehen konnte. Statt die laizistischen Kräfte zu stärken, vollenden wir bereitwillig das Fundament der Islamisierung Europas.

  19. Le Monde
    01. November 2015 11:13

    Nach wie vor mir unverständlich, wie der Nachplapperer Kurz in diesem Tagebuch von AU für seine Nichtpolitik gelobt werden kann. Kurz hat mehrfach bemerkt, dass der Islam zu Österreich gehöre. Damit verabschiedet sich Sebastian Kurz von der Vorstellung, dass unsere Gesellschaft von christlicher und jüdischer Kultur geprägt sei. Immer mehr Moscheen im Land, kopftuchtragende Muslime, die damit ihrem Glauben Ausdruck verleihen, und vollverschleierte Menschen, die vermehrt das Straßenbild "schmücken", helfen Kurz bei seiner Argumentation.

    "Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher." (Sebastian Kurz)

    • simplicissimus
      01. November 2015 11:42

      Völlig richtig.

    • ludus
      01. November 2015 12:47

      Wann bitte genau hat die jüdische Kultur begonnen, unsere Gesellschaft zu prägen?

    • Brennstein
      01. November 2015 15:33

      Ich schließe mich der Frage von Ludus an.

    • Helmut HGR.
      02. November 2015 00:20

      Man möge Kurz mit einer gewissen Toleranz für seine Jugend nehmen.
      Er ist noch nicht einmal 30 Jahre alt.

      Daß der Islam zu Österreich gehört, ein Teil Österreichs geworden ist, ist leider Tatsache geworden, wie man ja in manchen Bezirken Wiens besonders deutlich sehen kann.
      Dank der Willkommenskultur von Faymann & Co. wird es noch ärger werden.

      Wenn die Moslems nun einmal da sind und es keine Anzeichen gibt, daß sie wieder in ihre Heimatländer zurückkehren, dann muß man Integration vorantreiben.
      Das ist seine Aufgabe. Schließlich ist er ja auch Integrationsminister.

      Ich denke, man sollte Kurz die Chance geben sich weiter zu entwickeln und dabei bedenken, daß er sich in einem Klima der Political Correctness mit einer gewissen Vorsicht bewegen muß, sonst wird er medial gemeuchelt/abgemurkst.

    • Helmut HGR.
      02. November 2015 01:09

      @ludus
      Die Geschichte der Juden in Österreich ist eine lange.
      In der Römerzeit dürfte es die ersten Juden in Österreich gegeben haben.

      Aber wirklich "gesellschaftsbeeinflussend", nicht unbedingt "prägend", wurden die Juden wohl erstmals nach dem Ersten Weltkrieg.

      Zitierend: "Die Geschichte des Staates in dieser Zeit wurde entscheidend von Juden bestimmt, einerseits von Finanziers wie Louis Nathaniel von Rothschild (Hauptaktionär der Creditanstalt), Wilhelm Berliner (Eigentümer der zweitgrößten Europäischen Lebensversicherung) und anderseits von jüdischen Sozialdemokraten und Austromarxisten wie Otto Bauer und Julius Deutsch."

      Wikipedia weiß mehr.

    • Undine
      02. November 2015 14:04

      @Helmut HGR.

      Die moslemischen Ausländer in Ö zu integrieren soll die Aufgabe von Minister KURZ sein? DAS wird NICHT gelingen. Dafür werden WIR bereits ständig unterschwellig vom ORF bearbeitet, damit WIR UNS INTEGRIEREN an die moslemische Lebensart! SO schaut's aus, werter @Helmut HGR.!

    • Helmut HGR.
      02. November 2015 20:13

      @Helmut HGR. An mich selbst; nicht nur.

      Sorry, das habe ich übersehen. er ist ja nicht mehr "Integrationsminister".

      Aber hier ein interessanter Link zu einem Interview von Kurz:
      http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/es-braucht-ein-europaeisches-asylrecht-1.18637931

      Der Mann ist doch ganz gut!

    • Helmut HGR.
      02. November 2015 20:29

      @Undine
      Daß der ORF, gemeinsam mit all den Linken und Linkslinken Grünen, uns indoktrinieren will, natürlich im linken Sinne, ist unbestritten, zumindest was mich betrifft.
      Der ORF sieht das anders.

      Aber ich hoffe und glaube, das wird denen auch nicht gelingen; obwohl man sieht, daß solche MeinungsKampangnen schon einen gewissen Einfluß auf das "Volk" haben.

    • F.V. (kein Partner)
      03. November 2015 08:24

      Gegen Dummheit - H HGR - kämpfen selbst die Götter vergeblich.

  20. caruso
    01. November 2015 11:09

    "Die entscheidende Wiederbelebung der schon fast gestorbenen Hoffnung für Syrien resultiert aus der sich rapid verschlechternden Finanzlage Saudi-Arabiens. Das ist durch das Down-Rating der saudischen Kreditwürdigkeit manifest geworden."

    Ja, die Finanzlage Saudi-Arabiens hat sich so wie bei allen anderen großteils von ihren Erlösen aus den Rohölexporten abhängigen Volkswirtschaften verschlechtert. Als Ursache dafür gelten im wesentlich der weltweit stotternde Konjunkturmotor und die dadurch mangelnde Nachfrage.

    "Die entscheidende Wiederbelebung der schon fast gestorbenen Hoffnung für Syrien" resultiert vor allem aus dem entschlossenen und vor allem auch militärisch sehr rasch erfolgreichen Eingreifen Russlands, nachdem es - natürlich akkordiert - vom noch vorhandenen Rest des "offiziellen Syriens" völkerrechtlich korrekt zu Hilfe gerufen worden ist.

    Diese Intervention war klugerweise mit den ebenfalls vom Terror der ISIS und ihrer Splittergruppen gepeinigten Iran und Irak abgesprochen. Auch China hat Rußland seinen Sanktus gegeben.

    Die politische Festlegung ist entgegen der "Assad-muß-weg-Doktring" aller Assad-Gegner mit "die syrische Bevölkerung soll nach Beendigung des Krieges selbst über ihre und die politische Zukunft Syriens entscheiden können" klar festgelegt.

    Alle anderen direkt und indirekt Konfliktbeteiligten haben seit dem "arabischen Frühling" 2011 rücksichtslos, eigensinnig und brutal versucht, ihre Partikularinteressen durchzusetzen. Von Anfang an galt es als oberstes Ziel Assad und seinen Clan abzusetzen und neue, den Eigeninteressen genehme Machthaber zu installieren, um die jeweiligen eigensinnigen regionalen und geostrategischen Absichten durchzusetzen.

    Die USA und Saudi Arabien unterstützen sämtliche verfügbare Terorristen- und Söldnergruppen der Region um ihnen nicht genehme bzw. gehorchende Staaten - in diesem Falle Syrien - unter ihren direkten Einfluß- und Machtbereich zu bringen.

    Die Türkei nutzt das Gezetere, um die Kurden zu bekriegen und gegebenenfalls Regionsansprüche bei der erhofften Zerteilung Syriens zu stellen.

    Israel, militärisch weltweit Nr. 11, in der Region jedoch de facto allen anderen überlegen, möchte Land und damit in diesen Grenzgebieten reichen Rohstoffvorkommen für sich beanspruchen. Wie die Vergangenheit zeigt, ist Israel bei solchen Vorhaben sehr resolut. Eine seit 17.12.1981 aufrechte UNO Resolution 497 (https://de.wikipedia.org/wiki/Resolution_497_des_UN-Sicherheitsrates ) über die Rückgabe und Abtretung der Golanhöhen zurück an Syrien wird bestenfalls und konsequenzlos ignoriert.

    Bislang hat also jeder sein egoistisches Süppchen auf dem Rücken und zum Leid Syriens gekocht, in der Hoffnung, dass dieses schon irgendwann zusammenbricht und dann jeder seinen Teil abstauben kann.

    Rußland hat nun nach Eigenangaben in weniger als nur einem Monat vehement und wirkungsvoll innerhalb kürzester Zeit 1.600 "Terroristenziele" sehr treffsicher zerstört.
    Bei der Unterscheidung zwischen Freund und Feind geht man eher pragmatisch vor. Alle die nicht für Syrien/Assad sind, werden als Feinde erachtet.

    Meines Erachtens liegt der Hauptgrund für die nun plötzlich so rasch gestarteten und vorerst relativ erfolgreichen Gespräche in Wien vor allem an 2 Faktoren:

    1) Unterschätzt und unbemerkt von den USA hat sich Rußlands militärische Schlagkraft soweit entwickelt, dass sie mittlerweile wie eindrucksvoll bewiesen nicht nur in kürzester Zeit einsatzbereit ist, sondern auch den anderen technologisch ebenbürtig bis überlegen ist. Details dazu unter http://www.voltairenet.org/article189054.html , wo auch detaillierter beschrieben wird, wie Rußland seine offensichtliche Lufthoheit sichert und einsetzt.

    2) Parallel dazu hat Putin mit dem Iran (der auch bereit ist, in Syrien Bodentruppen gegen ISIS/für Assad einzusetzen) und dem Iraq (der selbst von ISIS geplagt und den militärischen Unterstützungen der USA gegen ebendiese wegen der geringen Erfolge enttäuscht) eine breite Interessensfront auf die Beine gestellt. Beide Länder stets von den USA bedroht und gefährdet haben plötzlich eine neue Option, die es Ihnen vielleicht ermöglicht, aus dieser Abhängigkeit zu entkommen aber auch die taktischen Verhandlungspositionen wesentlich zu verbessern.

    3) Tja und das ist für alle USA Verbündeten wie Israel, Türkei und Saudi-Arabien mehr als unangenehm. Plötzlich bekommen sie die über die letzten Jahrzehnte stets verabreichte Medizin des rücksichtslosen Drüberfahrens selbst in Aussicht gestellt. Und das schmeckt niemanden.

    Und so befürchten die Kriegstreiber, dass mit den fortlaufenden Erfolgen der syrischen Armee unterstützt durch die russischen Flugzeuge und der Bodentruppen des Irans, die eigenen Felle immer weiter davonschwimmen. Und deshalb versucht man am Verhandlungstisch noch retten, was zu retten ist, oder zumindest die Ausgangslage für finale Verhandlungen wesentlich zu verbessern.

    Anzumerken ist noch, dass seit 2011 der Krieg in Syrien begonnen hat, die Propagandamaschinerie auf Hochtouren läuft und in den Systemmedien bereitwillig ausgebreitet wird. Ereignisse werden fabriziert und uns über Tage hinweg mehrfach auf allen Nachrichtenkanälen injiziert, damit die allgemeine Stimmung für das kommende Geschehen aufbereitet ist.

    Wie ruchlos es dabei auch mit Syrien zugegangen ist, zeigt eine erst jetzt verifizierte Darstellung der Ereignisse zum Giftgasangriff vom 21.08.2013 in Ghouta vom erprobten amerikanischen Journalisten Seymour Hersch (http://www.lrb.co.uk/v36/n08/seymour-m-hersh/the-red-line-and-the-rat-line ).

    Der von Hersch am 17.04.2014 veröffentlichte Artikel macht für die über 1.000 Getöteten nicht die vordergründig beeschuldigten Syrien und Rußland, sondern tatsächlich türkische Geheimdienste mit Wissen und Duldung der Regierungskreise bis hoch hinauf zu Erdogan, diese False-Flag-Aktion zu verantworten haben.

    "Turkey’s leader, Erdo?an, ‘expressed’ to the U.S. Joint Chiefs of Staff, that they needed to do something that would ‘precipitate a US military response’ against the man Erdo?an wanted to bring down, Assad. He was advising what’s called by the intelligence-services a ‘false-flag attack.’ Erdo?an wanted a false-flag attack, so as to enable U.S"

    Details dazu hier (englisch) http://www.strategic-culture.org/news/2015/10/30/seymour-hersh-news-report-banned-us-finally-confirmed-turkey.html oder (deutsch) http://www.heise.de/tp/artikel/46/46414/1.html .

    "Eine weitere gute Nachricht in dunklen Zeiten ist die neue Politik sowohl Russlands wie auch Amerikas. Die beiden Großmächte haben sich erstens in Sachen Syrien inhaltlich angenähert (auch wenn sie sich noch keineswegs ganz einig sind). Und sie sind zweitens militärisch in Syrien ernsthaft aktiv geworden."

    Nun ja, die USA geben vor, seit einem Jahr bereits Luftangriffe gegen ISIS und deren Verbündete zu fliegen. Anscheinend oder absichtlich auf keinem Fall aber so erfolgreich wie die Russen in 4 Wochen.

    Der Wahnsinn dabei ist aber, dass die USA noch am 19.10.2015 syrische Infrastruktur bombardiert hat:
    https://www.radio-utopie.de/2015/10/20/warum-bombardieren-die-vereinigten-staaten-von-amerika-klammheimlich-syriens-stromnetz/

    Nicht zu vergessen die ebenfalls absichtliche und bestätigte Bombardierung des Krankenhauses in Afghanistan:
    http://de.euronews.com/2015/10/03/usa-bombardieren-krankenhaus-in-afghanistan/

    Nur so nebenbei, ist definitiv ein Kriegsverbrechen. Aber was scheren sich die drum.

    "Beide Länder fliegen nicht mehr nur Luftangriffe auf den IS, sondern haben seit kurzem auch (freilich vorerst nur wenige) Soldaten am Boden stationiert. Sie haben erkannt, dass nur aus der Luft kein Krieg gewonnen werden kann."

    Nun ja, Rußland hat seit den 70er-Jahren einen Marinestützpunkt in Tartus. Deshalb auch schon immer "Soldaten" an Land, was man aber nicht mit aktiven Kampftruppen gleichsetzen kann. Aktuell werden aber sicherlich spezielle russische Unterstützungs- und Sicherungstruppen in Syrien sein. Bislang gibt es aber noch keine russischen Kampfverbände auf dem Boden, die aktive an den Kämpfen teilnehmen.

    Bei den USA sieht es so aus, dass sie sich über die letzten Jahrzente stellvertreterkriegshaft (beginnde in den 70er-Jahren in Afghanistan, woraus dann die berüchtigte Al-Qaida entstand) und eben auch speziell die letzten Jahre in Syrien die verschiedensten Terror- und Söldner-Gruppen angezüchtet haben.

    Bis jetzt galt für Obama die Devise: "No boots on the ground". Doch das Fähnchen hat sich im Wind gedreht:
    https://www.youtube.com/watch?v=wmuRgZ9IrB8
    http://www.usatoday.com/story/news/politics/onpolitics/2015/10/30/16-times-obama-said-there-would-no-boots-ground-syria/74869884/

    "Ebenso musste man umgekehrt lange besorgt sein, weil der russische Präsident eine Zeitlang auf brutalen nationalistischen Expansionismus gesetzt hat, und nur ein einziges Interesse zu haben schien: Europa und Amerika eines auszuwischen. Das besserte sich erst, seit er gemerkt hat, dass weder die Außenwelt noch das russische Volk einen Ukraine-Krieg goutieren, und dass auch die Bürger der Ukraine sich viel erbitterter gegen Russland wehren, als Wladimir Putin ursprünglich geglaubt hat. Offenbar war er selbst Opfer der eigenen Propaganda geworden, die da ständig behauptet hat, dass in der Ukraine nur ein paar CIA-geleitete Putschisten am Werk wären, das Volk aber panslawistisch und prorussisch gestimmt wäre."

    Sehr geehrter und überaus geschätzter Herr Dr. Unterberger!
    Seit den Presse-Tagen verfolge ich Ihre täglichen Artikel dort und über das kurze Intermezzo bei der Wiener-Zeitung Kolumne bis hier her ab dem ersten Tag des Blogs.
    Und wann immer es sich ergibt singe ich Lobgesänge und flechte Ihnen Tapferkeitskränze, ob Ihres unermüdlichen, anti-Goliath-mäßigen und wichtigen Einsatzes für die richtige Sache.

    Aber diese eine Absatz, verzeihen Sie mir die Feststellung, enthält bis auf die Grammatik und Interpunktuation nichts, dass ich faktisch nachvollziehen kann.

    ;(

    Auffallend dabei ist auch, dass diese Einseitigkeit konsistent im Zusammenhang in Verbindung mit Russland und/oder USA Themen verläßlich hervortritt.

    Vielleicht ergibt sich ja mal ein persönliches Glaserl Wein, wo sich solcherart Diskrepanzen der Wahrnehmung austauschen lassen.

    Ob die Teilung für Syrien wirklich die beste Lösung ist, das soll dahingestellt bleiben. Der fahle und erschreckende Beigschmack bleibt, dass man im 21. Jahrhundert wie schon mehrfach gezeigt und bewiesen, durch das vorsätzliche Fabrizieren von Scheinwahrheiten und das Anzetteln und Befeuern von lokalen Konflikten und Aufständen innheralb kürzester Zeit ein ganzes Land umdrehen/zerteilen kann.

    Gleichzeitig werden Millionen Menschen gesteuert in Bewegung gesetzt und wir werden von diesen überwiegend muslimischen, männlichen und weder kulturell westlich noch hochqualifiziert gebildeten Menschen zwangsbeglückt, während die uns verantwortlichen Staatsgewalten - wie Nero dazumals in Rom - dazu jucheissa-singend und beifallklatschend herumhüpfen und überlegen, wie sie uns noch die bald nächstfällige """Steuerreform"""
    umhängen können.

    Zuletzt noch die Anmerkung, dass ich per se nichts gegen die USA, Israel, Türkei, Russland oder auch noch sonst andere Länder hege und pflege. Manchmal (und eigentlich umsonst) versuche ich mir meinen Reim auf das Weltgeschehen zu machen, und das kommt dabei raus.

    Idioten, Korrupte, Karrieristen, Opportunisten und verantwortungslose Halunken gibt es überall und in jedem Land.

    Schlimm ist es nur dann, wenn diese und ihre nepotistischen Netzwerke im Staat das Sagen haben.

    • machmuss verschiebnix
      01. November 2015 12:21

      In vino veritas :))

    • Undine
      01. November 2015 12:30

      @Caruso

      Welch fulminanter lesenswerter Kommentar! Danke!***********************+!

    • socrates
      01. November 2015 13:32

      Danke! ***************************

    • cicero
      01. November 2015 13:59

      Die USA will sich nicht in einen 2 Frontenkrieg verwickeln lassen, bei dem ihre strategischen Wege sehr lang, die der Russen sehr kurz sind. Das ist schon öfter schlecht für Russlands Gegner ausgegangen.

    • Almut
      01. November 2015 18:53

      @ Caruso
      Hervorragende Zusammenfassung - Chapeau!

    • Sensenmann
      01. November 2015 23:38

      Exquisite Zusammenfassung!!Danke!*************!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      03. November 2015 15:07

      caruso, Sie haben die internat. Lage militärisch knapp, verständlich und nachvollziehbar dargelegt! Mein Kompliment!
      MfG

  21. franz-josef
    01. November 2015 10:58

    OT Heute in der "Welt": BKA ermittelt gegen zehn verdächtige Folterer und IS Terroristen, die von ihren Opfern in Deutschland erkannt und identifiziert wurden.
    Frauen und Kinder um 1o Euro, Gewalt in den sog. Flü Lagern zunehmend - in Österreich sitzt der Maulkorb halt noch sehr viel fester als in Deutschland.

    Biró sollte damit eigentlich grundsätzlich "rehabilitiert" sein. Die "Welt" müßte nach den österreichischen PC Regeln eigentlich längst verboten sein.

  22. machmuss verschiebnix
    01. November 2015 10:40

    Ausgezeichnete Analyse - wie immer - ich wage es kaum, einen kleinen
    Teil-Aspekt in Frage zu stellen, weil ausgerechnet dadurch das "erfreuliche
    Tauwetter" umschlägt, in kurzes Aufklaren während der Eiszeit.

    Angenommen es stimmt, daß die Amis auf Teufel kom'raus eine Osterweiterung
    der NATO betreiben
    (no na), dann stehen ihnen dabei genau zwei russische
    Militärbasen im Wege:
    jene auf der Krim und die zweite in Tartus
    (ausgerechnet am syrischen Mittelmeer - sind die Russen seit 1971 stationiert und
    haben seither die syrische Marinebasis Tartus als Versorgungs-Stützpunkt mitgenutzt.
    Seit 2014 "modernisieren" die Russen ihre syrische Präsenz und haben sich offenbar
    auch nahe der zweiten syrischen Militärbasis Latakia (in Jableh) eingenistet )

    Klar ist wohl, daß es - nach US-Sichtweise - KEINE russische Militärbasis innerhalb
    der NATO-Zone geben KANN - völlig undenkbar !

    Diese Sichtweise erklärt aber nicht nur,
    » … Warum sollen Russen und Amerikaner die Kohlen aus dem syrischen Feuer holen … «,
    oder warum es sich in der Ukraine NICHT um einen
    » … brutalen nationalistischen Expansionismus … «
    der Russen handelt, sondern um einen "simplen" Stellvertreter-Krieg, wie überall
    sonst auch; diese Sichtweise macht auch klar, warum die Russen hier gar nicht
    nachgeben können - es würde eine Selbstaufgabe gleich kommen. Beim russischen
    "Einsatz gegen die IS", geht es genaugenommen "nur" um das Überleben Russlands ! ! !

    Sorry, Tauwetter abgesagt - it's just Harmageddon, which is dawning there !

    Ob uns da nicht Assad als » …ein unguter Diktator … « beim A.... lieber ist (?) ,
    hat er doch nichts Schlimmeres getan, als dutzende von Ethnien, die sich gegenseitig
    spinnefeind sind, zum Frieden zu zwingen ! ! !

  23. Rau
    01. November 2015 10:20

    Da kommt ganz Afrika. In meinem Urlaub in Kärnten sind mir 2 Somalia entgegengekommen, die freundlich nach meinem Handy fragten

  24. Das Pingerle
    01. November 2015 10:20

    Wir alle hier schätzen unseren A.U.

    Aber welcher Teufel ihn regelmäßig beim Thema Russland-Ukraine reitet, wird sich mir für immer entziehen. Noch vor Monaten hat er Befürchtungen geäußert, Putin könnte als nächstes im Baltikum, also in der EU einmarschieren, weil er böse Weltherrschaftsansprüche stellt, gegen die jeder Gegenspieler von James Bond vor Neid erblassen würde.

    • franz-josef
      01. November 2015 10:36

      Verstehe ich auch absolut nicht - unter "normalen" Vorzeichen. AU muß m.M. sehr genau wissen, was iin der Ukraine ablief und -läuft. Erhebt sich die Frage, warum er sich dermaßen verbiegt. Macht mißtrauisch.

  25. Rau
    01. November 2015 10:15

    Toll, Amerika ringt sich allmählich zur Einsicht durch, dass man nicht nur Chaos anzetteln soll (wenn auch zögerlich), sondern auch an der Wiederherstellung einer stabilen Ordnung mitwirken sollte.

    John Mearsheimer sagt dazu, dass Amerikas Strategiewechsel dem Wendemanöver eines Supertankers gleicht, dass eben seine Zeit erfordert.
    Bleibt nur die Frage, warum dieser Supertanker eigentlich im Arabischen Frühling, genau genommen mit dem 9/11 diesen Kurs überhaupt eingeschlagen hat!

  26. brieftaube
    01. November 2015 09:43

    Wenn die politischen Friedenstaube in Wien Tagen, wollen Sie Krieg führen!
    Die Ankündigung der US-Regierung, Elitesoldaten in Stärke von etwa 50 Mann nach Syrien zu entsenden, wurde bekannt, als die Wiener Runde tagte. Er zeigte noch einmal darauf hin, dass die Teilnehmer jeweils ganz eigene Interessen in Syrien verfolgen.

    Dass die Entsendung von Bodentruppen einen aggressiven Akt gegenüber Damaskus darstellt, was man dort oft genug betont hatte, sollte wohl schon angesprochen werden, aber nicht zu hoch gehängt, weswegen Lawrow sich wohl zurückhielt und sich auf das Herausstellen der Prioritäten, das gemeinsame Ziel, der Runde beschränkte.

    Auch nach Maßstäben der US-Politik ist die offizielle Entsendung von Bodentruppen, wenn auch im betont kleinen Rahmen, ein Überschreiten roter Linien, wie amerikanische Medien betonen: ein "strategischer Wechsel". Der Kurswechsel hatte sich allerdings schon in den letzten Tagen angedeutet im Zusammenhang mit der Erstürmung eines IS-Gefängnisses in Hawija (Schickt Washington Bodentruppen in den Irak und nach Syrien?).

    Die USA wollen sich ihren Einfluss auf das Geschehen in Syrien sichern, nachdem sich zuletzt Russland als Hauptakteur präsentierte. Die Elitetruppen sollen mit den kurdischen YPG-Verbänden und mit "gemäßigten" syrischen Milizen kooperieren, die sogenannte "syrisch-arabische Koalition" (vgl. Wer hat die vom Pentagon in Syrien abgeworfenen 50 Tonnen Munition erhalten?), um im Nordwesten Syriens den IS anzugreifen, berichten US-Medien.

    Von allen anderen Unwägbarkeiten abgesehen - so gab es zuletzt Berichte, wonach die "neuen US-Verbündeten" ganz eigene und andere Ziele verfolgen, als Raqqa anzugreifen - ist klar, dass dieses Vorgehen überhaupt nicht zu den Plänen der Türkei passt. Erdogan machte in der vergangenen Woche erneut unmissverständlich deutlich, dass er die YPG als feindliche Partei versteht und auch angreifen will.

    Die Spannungen zwischen den "Partnern" USA und Türkei sind nicht die einzigen, die an der gemeinsamen Wiener Absichtserklärung rütteln. Als großer Erfolg gilt, dass im Gegensatz zu früheren Treffen Iran teilgenommen hat. Die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran sind aber längst nicht beseite gelegt. Riad verlangt weiterhin einen Zeitplan zur Ablösung, Baschar al-Assads.http://www.heise.de/tp/artikel/46/46434/1.html

    • hornet
      01. November 2015 14:07

      Wenn Assad ein böser Diktator ist ohne demokratische Legitimation, was ist dann sein Hauptgegner Saudi-Arabiens neuer Herrscher Salman ibn Abd al-Aziz?

    • Undine
      01. November 2015 19:23

      @hornet

      Gute Frage!
      Aber Sie wissen ja, die USA unterscheiden zw. der "Achse der Guten" und der "Achse der Bösen"---und wer die Bösen sind, bestimmen die USA!

  27. Bob
    01. November 2015 09:37

    Unser Blogmaster kann es offensichtlich nicht lassen Wladimir Putin als Schuldigen und Initiator in der Ukrainekrise zu sehen. Ohne das Putin Bodentruppen in Syrien einsetzte, wäre Obama nie auf die Idee gekommen es ebenfalls zu tun, und hätte lieber Krankenhäuser bombardiert.
    Da sich viele Flüchtlinge aus Asylgründen als Syrer ausgeben, teils sogar mit gefälschten Pässen, würde ich diese Wehrdienstverweigerer alle nach Syrien ausfliegen, Frauen und Kinder registrieren und versorgen.

  28. cicero
    01. November 2015 09:37

    Wie man Flüchtlinge erzeugt? Israel hat im palästinensischen Teil Jerusalems 800 neue Wohnungen für Juden bewilligt. Den Arabern bleibt nur die Flucht.

  29. dssm
    01. November 2015 09:36

    Klingt ja alles einfach.
    Saudi-Arabien hat sich vor allem mit dem Jemenkrieg maßlos übernommen. Die völlig desolate Armee, die zwar aufgrund des modernen Materials schön anzuschauen ist, hat absolut nichts erreichen können; wenn man von einer Hungersnot, zerbombten Krankenhäusern und sonstigem Drangsal für die Zivilbevölkerung absieht. Ausser gewaltigen Spesen, nichts gewesen.

    Denken wir daher einen Schritt weiter. Saudi-Arabien hat keine brauchbare Armee, die anderen Golfstaaten ebenso. Wenn das Geld ausgeht, dann haben die Millionen von Gastarbeitern im Land, weil selber arbeiten tun ja Araber bekanntlich nicht, die man bisher wie Dreck behandelt hat. Viele davon aus Persien. Eine explosive Mischung, dagegen ist der Syrienkrieg ein kleines Vöglein im Walde.

    Man sollte einen Zaum um die ganze Zone bauen und dann an ein paar streng bewachten Toren Rohstoffe gegen Waffen und Munition tauschen. Dann erledigen sich die Probleme von alleine.

  30. eudaimon
    01. November 2015 09:36

    Eine Anmerkung sei mir gestattet:Widerstand aktiv wie passiv gegen eine Tyrrannis
    vom Ausmaß eines Hitler-Stalin zu leisten und diese Zivilcourage als Dessertation
    "da und dort "zu bezeichnen ,halte ich für wahrlich wahnsinnig blöd und grausam!!
    Das staatpolitische Kalkül der Faschisten mit der patriotischen Fahne die Jugend
    zu fangen ,Mordschwadronen zu glorifiztieren,einen ideologischen Gleichschritt zu insistieren und absichtlich Wissen und Gewissen zu kastrieren und dann noch
    Gehorsam über die Zeiten zu fordern ist gottseidank in keiner politischen Bewegung
    in Österreich ein Thema!!

    • simplicissimus
      01. November 2015 09:42

      Hmm, unsere KryptokommunistInnen halten ja das Verbot des Kommunismus nicht für notwendig, also kann man annehmen, daß sie sich von stalinistischen Handlungen nicht so wirklich distanzieren, oder?

  31. socrates
    01. November 2015 09:25

    Der Krieg in der Ukraine wurde von Soros bezahlt und vom CIA gesteuert. Die Schuld auf Putin abzuwälzen ist falsch und zeigt CIA Hörigkeit. Wie beim Schach hat Putin, nachdem er den Angriff am Königsflügel abgewehrt hatte, am Damenflügel = Syrien angegriffen. Dies fiel ihm umso leichter, als ihn Assad darum gebeten hat. Die "ALLIIERTEN" haben bei ihrem Überfall auf Syrien die gleiche Maoral wie die Nazis, die neutrale Staaten über fielen. Im Nürnberger Prozeß wußten die Alliierten und die Presse das noch.
    Seit dem Eingreifen Rußland ist in der Ukraine der Krieg zu Ende und das ist gut so.
    Die USA versucht Boden gut zu machen um nicht nur als unkontrollierbarer Kriegsgewinnler dazustehen und gesteht 50 Soldaten in Syrien zu haben. Da setzt der Autor Krieger und russisches Bodenpersonal gleich, was falsch ist. Obama bricht dabei das US Recht und das Völkerrecht, was ein Dr. juris wissen sollte.
    Woher bekommt der IS, der an Israel grenzt, Waffen, Munition, Geld, Treibstoff und was man sonst zum Kriegführenden braucht? Wer kauft das Erdöl vom IS? Alles nur unschuldige Politikerin Westen?
    Der "schlimme Tyrann Assad" wurde 2x gewählt, das Land blühte unter seiner Herrschaft bis 2011.
    Dann beschloß die USA und Genossen im nahen Osten Krieg zu führen: Iraq, Lybien, Syrien. Alle Kriegsgründe waren herbeigelogen. Wer die Wahrheit über Assad sucht, der wird bei Nuhr fündig:
    Dieter Nuhr: Nuhr daheim - live vom 8.10.2015 - YouTube
    Video zu "nuhr dieter youtube oktober 2015"? 43:25
    YouTube App
    10.10.2015 - Hochgeladen von Satire König
    Mehr Kabarett, Satire und Comedy auf Facebook: https://www.facebook.com/ kabarettsatire.
    ?Auf youtube.com öffnen
    Dieter Nuhr : Nuhr daheim - YouTube
    Video zu "nuhr dieter youtube oktober 2015"? 43:37
    YouTube App
    13.10.2015 - Hochgeladen von HobbyB12
    Die Sendung vom 8 Oktober 2015. ... Johann König vom 05.10.2015 zu Gast bei Dieter ...
    ?Auf youtube.com öffnen
    Dieter Nuhr Komödie 2015 | Satire Gipfel Nuhr mit Respekt! - YouTube
    Video zu "nuhr dieter youtube oktober 2015"? 1:02:40
    YouTube App
    10.08.2015 - Hochgeladen von Vogler Alexander
    Dieter Nuhr https://www.youtube.com/watch?v=EtETvWDYbFA&index=19&list ...
    ?Auf youtube.com öffnen
    Gute Unterhaltung!

  32. Bob
    01. November 2015 09:20

    Ich möchte mich bei allen bedanken die an der Demo in Spielfeld teilnehmen konnten. Effektiver wären, glaube ich, Demonstrationen in Wien gegen unsere vertrottelte Regierung.
    Elfenzauberin meint Kurz wäre der einzig Ernstzunehmende. das bezweifle ich. Vor ein paar Tagen war er wie Mickel für einen Zaun, jetzt hat er schon diesen Zaun auf die EU Aussengrenze verschoben.
    Die Regierung hat bei Amtsantritt einen Eid für Österreich geleistet. Wie sich heraus-stellt war es ein Meineid. Wäre das nicht allein ein Grund diese ehrlose Gesellen vor Gericht zu stellen? Ist in diesem Fall Blödheit ein Milderungsgrund?
    Das einzige Mittel diese Volksschädlinge zum Teufel zu jagen, wäre ein Bundespräsident der diese Idioten abberuft,. Nur ist der Kloheinzi ist sicher nicht der Richtige dafür.

    • dssm
      01. November 2015 09:43

      Natürlich ist ein Zaun an der EU Aussengrenze sinnvoll. Warum sollen wir uns gegenseitig aussperren?
      Noch dazu ist das viel billiger. Von Bulgarien nach Mazedonien (ohnehin EU-Protektorat) weiter nach Albanien.
      Wichtiger als der Zaun ist ein robustes Mandat! Wenn nötig muss von der Schusswaffe gebrauch gemacht werden. Denn wie uns schon Sun-Tse erklärt hat, jede Festung ist wertlos ohne kampfkräftige und motivierte Verteidiger.

    • Bob
      01. November 2015 10:36

      Ich habe nicht den EU Aussengrenzezaun kritisiert sondern die Haltung von Kurz die sich nach dem Wind dreht.

    • riri
      01. November 2015 20:04

      Man sollte sich das System der israelischen Grenzsicherung zum Vorbild machen.

  33. Tullius Augustus
    01. November 2015 08:59

    Österreichs Außenminister Kurz sorgt für Aufmerksamkeit in wichtigen europäischen Medien:

    Ganz oben bei der Frankfurter Allgemeinen zu erscheinen, das ist etwas was nicht so oft bei Politikern und/oder Prominenten aus Österreich passiert - aber Sebastian Kurz ist heute bei der FAZ-Homepage ganz oben erschienen:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingspolitik-oesterreich-fordert-ende-der-einladungspolitik-13887248.html

    Die FAZ bezieht sich wahrscheinlich auf diese Äußerungen v. Kurz in der Kleinen-Zeitung:

    http://www.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4856227/Kurz_Wir-sind-bereits-heute-massiv-uberfordert?from=suche.intern.portal

    Und einen Tag vorher erschien in der superseriösen Schweizer "Neue Zürcher Zeitung, NZZ" dieses Interview mit Sebastian Kurz:

    http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/es-braucht-ein-europaeisches-asylrecht-1.18637931

    Ich bin froh dass der junge Herr Kurz die Dinge beim Namen nennt und nicht so übervorsichtig und beinahe gelähmt wie manche andere österr. Politiker wirkt.

    Sicher ist der Wunsch nach einem "gemeinsamen europäischen Asylrecht" im Moment ziemlich hoch gegriffen - da müsste sicherlich jahrelang darüber mit allen EU-Staaten (wo ja so große Uneinigkeit herrscht) verhandelt werden - aber Sebastian Kurz spricht es direkt an.

    • simplicissimus
      01. November 2015 09:38

      Kann jetzt jemand die Grenzen endlich einmal schließen und nicht nur daherschwafeln?

    • Undine
      01. November 2015 13:57

      Dann werden die Leute halt wieder über Italien (Lampedusa. Sizilien etc.) kommen und von den Italienern schnellstens über die Alpen weitergewinkt werden!

    • F.V. (kein Partner)
      03. November 2015 10:42

      Wer die FAZ oder die „superseriöse“ Neue Zürcher Zeitung als Zeugen seiner Ansichten bemüht, teilt uns ganz automatisch mit, welchen ideologischen Standort er vertritt: den der Liberalen Internationale (LIBINTERNs).

      Wer dann noch immer nicht kapiert hat, welcher das ist, dem sei etwa Nachhilfe geboten.

      Dort finden sich die „wissenschaftlichen“ Ergebnisse all der namhaften „Think-Tanks“ und
      als NGO getarnten US-Geheimdienste, wie American Enterprise Institut, National Endowment for Democracy, National Democratic Institute, Republican Institute, Freedom House (eine bereits 1941 gegründete US-amerikanische NGO unter Leitung des früheren CIA-Direktors James Woolsey), Open Society Institute des „Philantropen“ George Soros, Atlantik Brücke, aller möglichen „Foundations“, wie Bertelsmann-Stiftung,u.ä., Council on Foreign Relations, Trilateral Commission, Bilderberger, WEF-Davos, etc.pp.

      Das weltweite Netz von Sonderorganisationen, allen voran die internationalen Finanzinstitutionen, dürfen nicht vergessen werden. Offiziell vertreten der Internationale Währungsfond (IWF) und die Weltbank globale Interessen, in Wirklichkeit werden sie jedoch von den USA dominiert, die sie mit der Konferenz von Bretton Woods im Jahre 1944 aus der Taufe hoben. Natürlich gehört das Militärbündnis der NATO ebenfalls zu diesem System.

      Die beispielhafte Aufzählung ist mehr als unvollständig, aber sie reicht aus um die Herkunft der „superseriösen“ Ansichten zu charakterisieren. Es gehört eine gewaltige Portion Dummheit dazu, hier auch nur Spuren von Wahrheit zu vermuten. Wenn also der Student Kurz zur „Ehre“ kam ganz oben erwähnt zu werden, so wohl deshalb, weil dieser Clown die gefälligen shibboleths iterierte.

  34. Politicus1
    01. November 2015 08:12

    Zwei Anmerkungen dazu:
    1) bin ich froh, dass keine europäischen, und schon gar nicht österreichische Soldaten inmitten des arabisch-islamischen Bürgerkriegs in Syrien anzutreffen sind.
    2) ist Österreich mit dem in der Welt einzigartigen Deserteursdenkmal vis-a-vis der Präsidentschaftskanzlei und des Bundeskanzleramtes geradezu prädestiniert, die halbe desertierte Armee Syriens mit offenen Armen willkommen zu heißen ...

  35. Politicus1
    01. November 2015 08:07

    Werden jetzt aus Zentralasiaten Syrer?
    ORF-Online berichtet, dass der äußerste Nordosten Norwegens seit Neuestem mit Tausenden Flüchtlingen aus Syrien zu tun hat.
    http://orf.at/stories/2305220/2305226/

    Die Rechtsunsicherheit in Europa treibt die 'Flüchtlinge' sogar über diese Route nördlich des Polarkreises nach Finnland und Norwegen, wo sie jedoch ausländerfeindlich empfangen und nach Russland abgeschoben werden.

    Dann kommt der wichtigste Satz des ORF-Berichts:
    "Wie die Menschen die rund 5.000 Kilometer zwischen der syrischen Grenze und dem Norden Europas überwinden, ist großteils unbekannt."

    Ob da nicht eher Tschetschenen und Afghanen unterwegs sind?

  36. simplicissimus
    01. November 2015 06:36

    Warum man die syrischen jungen Wehrdienstverweigerer nicht zurückschickt?
    Nun, weil wahrscheinlich nur eine Minderheit Syrer ist und man nach Abzug der vielen Afghanis, Pakistanis, Türken, Somalis, Schwarzafrikaner, Balkanesen unter den verbleibenden Arabern nicht festzustellen in der Lage ist, wer Syrer, Iraki, Libanese, Libyer, Tunesier, Algerier, Marokkaner, Tschadi, Nigeri etc ist.
    Die eigentlich allesamt mit den syrischen Wehrdienstverweigerern asusgewiesen gehören. Hat man jemals festgestellt, wem wirklich politisches Asyl gebührt?

    Sonst stimme ich AU zu, der die europäische Unfähigkeit im Syrienkonflikt beklagt.
    Eine Annäherung USA-Russland kann nur positiv sein.

    • Rau
      01. November 2015 10:22

      Da kommt ganz Afrika. In meinem Urlaub in Kärnten sind mir 2 Somalia entgegengekommen, die freundlich nach meinem Handy fragten

      sollte eigentlich hier landen (passiert immerwieder - sorry)

    • Specht (kein Partner)
      03. November 2015 12:17

      Das kann man doch nicht ernsthaft annehmen, dass es eine echte Annäherung der beiden Rivalen gäbe. Solange das erpresserische Geldsystem der USA existiert und reihenweise Länder in nicht mehr bezahlbare Schulden treibt, Präventivkriege als Sonderrecht der USA gelten, wird es keinen Frieden geben.

  37. Kritiker
    01. November 2015 05:57

    Die lächerliche Löchrigkeit der Schengenaußengrenzen ist natürlich seit vielen Jahren manifest. Anstatt darauf mit einer umso rigoroseren Sicherung der Staatsgrenzen zu reagieren, hoffte man auf die heilsame Kraft dieser, nur mehr lächerlichen, EU. Als Schlagobersgupf auf das Desaster dünnte man unseren Sicherheitsapparat derartig aus, daß bei einer eventuell militärisch nötigen Grenzsicherung nur mehr punktuelles Einschreiten möglich ist.

    Der Aufwachprozess wird schrecklich, so er denn irgendwann stattfindet, bevor in jedem Dorf der Muezzin zum Gebet ruft.

  38. elfenzauberin
    01. November 2015 04:41

    Kurz ist in der Politikerriege so ziemlich der einzige, den man ernst nehmen kann. All die anderen, die dieser Invasion Vorschub leisten, gehören abgeurteilt und eingesperrt.

    Was hat der oberste Heerführer Heinz Fischer unternommen, um die Grenzen zu schützen? Wahrscheinlich war er gerade wieder auf dem Klo. Was machen Faymann, Mitterlehner, Klug und Co? Alleine der Anblick dieser negativen Elite ruft bei mir körperliches Unbehagen hervor.

    • A.K.
      01. November 2015 04:56

      **************************************

    • Infophil
      01. November 2015 08:10

      *********************************

    • otti
      01. November 2015 11:48

      stellen wir uns einmal vor, wir hätten in unserer Regierung noch 3 oder 4 "Kurz" .
      und stellen wir uns einmal vor, daß die grün-linken Manipulatoren im ORF und Medien endlich aufhören würden, ihre leidbringenden Ideologien nicht mehr so zu transportieren, ja dann könnten wir endlich wieder Hoffnung schöpfen !

      Mir ist ein Kurz so ziemlich 10.000 x lieber und schätzenswerter als Faymann/Glawischnig und co. co. co. co.............




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