Tagebuch

Freuen wir uns über unsere Reichen

29. Juni 2013 00:46 | Autor: Andreas Unterberger
24 Kommentare

Er ist eine der beliebtesten Hassfiguren in öffentlichen Diskussionen quer durch Europa geworden: der Reiche. Ständig werden wir mit Statistiken bombardiert, wie viel Prozent die obersten Promille/Prozent/Dezile/Quintile an irgendeinem fiktiven nationalen Gesamtvermögen besitzen würden. Das sind für uns Normalsterbliche aufs erste eher unvorstellbare Dimensionen. Daher versuchen viele, damit auf Marktplätzen populistisch Stimmung zu machen und dabei unterschwellig den Eindruck zu erwecken, Vermögen würde ohnedies nur in Luxus, Nachtlokale oder lockere Frauen investiert. Konsequenz: Wegnehmen, enteignen, zumindest kräftig besteuern. Damit der weise Staat mit den Vermögen Klügeres anstellt.

Aus dieser Denkweise folgt dann mit der gleichen Logik gleich die geradezu zwingende Folgerung: Wenn wir das tun, dann können wir locker das Schlaraffenland des anstrengungslosen Wohlfahrtsstaates weiter finanzieren. Selbst wenn diese Annahmen stimmen – was sie nicht tun –, dann ist  die ganze Überlegungskette auch deshalb völlig unsinnig, weil mehrere entscheidende Fragen dabei nie gestellt oder untersucht werden. Sie lauten:

  1. Hat jemals in der Geschichte so ein Modell dauerhaft funktioniert?
  2. Woher kommt Reichtum?
  3. Was passiert, wenn der Staat auf private Vermögen/Erbschaften zugreift?

Zuerst zu den historischen Beispielen. Versucht sind solche Finanzierungsmodelle ja in der Tat schon oft worden. Die Realisierungen haben jedoch alle bitter geendet. Das gilt nicht nur für den überhaupt größten derartigen Versuch, also die einige Jahrzehnte agierenden kommunistischen Regime mit ihren zahllosen Abarten. Immer wurde den Ärmeren, den Arbeitern und Bauern, dabei eingeredet, man müsse nur die Besitzenden, die Adeligen, das Bürgertum, die Großbauern enteignen, und schon wären die Probleme der Armen gelöst. Und insbesondere Schriftsteller und Künstler mit ihrer großen Multiplikatorwirkung fanden das (auch im vermeintlichen eigenen Interesse) faszinierend.

Wie wir heute eigentlich alle wissen sollten: Nichts war gelöst. Das Gegenteil trat ein. Am Schluss war für (fast) alle viel weniger da als zu den Zeiten des bösen Reichtums. Arbeiter und Bauern gerieten im Kommunismus auf Generationen in noch tiefere Armut. Und Künstler konnten nur überleben, wenn sie regimekonform agierten.

Es dauerte jedenfalls nach der Abschaffung des Kommunismus Jahrzehnte, bis die Arbeiter und Bauern wieder mit denen gleichziehen konnten, die ohne die großen Umverteilungen ausgekommen sind. Besser ging es einzig der Funktionärsklasse, der Nomenklatura, die sich in die Villen der Reichen setzte, aber ohne Reichtum zu schaffen oder auch nur zu erhalten.

Den Armen helfen nur freie Aufstiegschancen

Es ist heute statistisch eindeutig nachweisbar: Je weniger Umverteilung, umso besser geht es auch den untersten Schichten. Das sieht man von der Schweiz bis Amerika. Zwar herrschen in solchen Ländern oft größere Verteilungsunterschiede als in anderen. Aber relevant kann ja nur sein, ob es den Armen durch Umverteilung langfristig und nachhaltig besser geht also ohne. Und das war nie der Fall.

Zur Bekämpfung der Armut muss etwas ganz anderes gewährleistet sein: dass Arme, Nichtadelige, Ungebildete ohne rechtliche oder formale Schranken genauso jede wirtschaftliche Tätigkeit ausüben können wie jene, die durch Adel und dergleichen einen scheinbaren Startvorteil haben. In den westlichen Staaten passierte das historisch in der Epoche zwischen der amerikanischen Tea Party und dem Sturz beziehungsweise der Entmachtung der Feudalsysteme. Sobald das möglich war, erfolgte in den nächsten Generationen eine große, friedliche UND nachhaltig erfolgreiche Umverteilung, eine Explosion an nationalem Reichtum.

Man denke nur an den sensationellen Aufstieg der europäischen Juden ab Ende der Diskriminierung und der Herstellung der Startgleichheit. Zünfte und Aristokratie hatten lange mit Tricks, Standesdünkeln und Ressentiments den Aufstieg der Bauern (die waren ja lange „schollegebunden“, also leibeigen), Juden und Handwerksgesellen zu verhindern versucht. Konkrete Beispiele dieser Tricks waren etwa Innungsmauern, Zugangshindernisse zu bestimmten Tätigkeiten und Zollmauern.

Sobald die benachteiligten Schichten aber gleichberechtigt waren, überflügelten die Fleißigen und Talentierten unter ihnen im Wettbewerb sehr oft die bisher dominierenden Schichten.

Von Zimbabwe bis Schweden: Umverteilung gescheitert

Gescheitert sind auch alle nichtkommunistischen Versuche, durch Reichenhatz zu Wohlstand zu kommen. Man denke etwa an das dramatische Beispiel Zimbabwes. Das Land war lange Zeit der führende Nahrungsproduzent und Exporteur Afrikas. Als aber ein angeschlagener Diktator dann populistisch zur Jagd auf die nicht einmal 5000 meist weißen Farmer rief (die im Vergleich zu den anderen Zimbabwe-Bürgern in der Tat sehr reich erschienen), errang er zwar kurzfristig den Beifall der vermeintlichen Profiteure aus seinen Reihen. Ein oder zwei Ernten später brach jedoch der bittere Katzenjammer aus: Es brach eine gewaltige Hungersnot aus, vor der Millionen Menschen ins Ausland flohen, wo sie bis heute noch darben.

Enteignung hat sich wieder einmal als der völlig falsche Weg erwiesen, um im Wettbewerb voranzukommen.

Aber auch Schweden ist hier anzuführen. Gewiss gab es dort kein Blutvergießen, keine Jagd auf politisch Missliebige oder Hungersnöte. Strukturell war das Ergebnis dennoch ähnlich: Jahrzehnte des immer intensiveren Zugriffs auf die „Reichen“, ständig erhöhter Steuern, ständig noch heftiger Regulierungen stürzten das lange von manchen als „Vorbild“ gehandelte Land in den Neunziger Jahren in eine tiefe Krise. Nur ein gewaltiger nationaler Kraftaufschwung mit Steuersenkungen, Abbau vieler „Errungenschaften“ und eben wieder mehr Rücksicht auf die Reichen hat Schweden seither wieder nach oben gebracht. Das hat auffälligerweise dazu geführt, dass keiner der Ideologen heute mehr vom schwedischen Vorbild spricht, wie es davor jahrzehntelang üblich gewesen ist.

Erbschaften sind nicht die Hauptqelle des Reichtums

Aber nicht nur der Blick in die Geschichte und auf die internationalen Beispiele sollte dringend vor Reichenhatz warnen. Zu dem selben Ergebnis führt auch der Blick auf die Quellen des Reichtums. In der Propaganda wird oft der Eindruck erweckt, dass dieser primär durch seit Generationen akkumulierte Erbschaften zustandegekommen und daher arbeitsloses Einkommen sei.

Das stimmt nur überhaupt nicht. Weder ein Bill Gates noch ein Dietrich Mateschitz noch ein Karl Wlaschek bauten nach dem Krieg auf irgendeinem vorgefundenen Reichtum auf, um nur einige Namen der in ihren Ländern jeweils Reichsten zu nennen. Das gilt auch für die meisten anderen auf den in manchen Medien so beliebten Listen der Reichen und der großen Vermögen.

Die meisten Reichen wurden als Unternehmer reich

Eine internationale Studie (Barclays) kommt zu dem Ergebnis, dass die durch unternehmerische Tätigkeit erworbenen Vermögen gegenüber den ererbten in einem Größenverhältnis von 40 zu 26 stehen. Das heißt, dass unternehmerische Aktivitäten den weitaus größten Teil der Vermögensbildung erzielen. Dass es aber kaum gelingt, Vermögen über mehrere Generationen zu erhalten. Dass man primär durch Arbeit und Leistung – und gewiss dem nötigen Quäntchen Glück – reich wird.

Nun können gewiss Moralisten die Nase darüber rümpfen, dass es ein zentrales Motiv vieler Unternehmer ist, reich zu werden. Realisten werden das aber im Sinne der Allgemeinheit zu nutzen versuchen. Denn sie wissen und haben an unzähligen Beispielen gelernt, dass ein Land ohne ausreichende unternehmerische Tätigkeiten in die Armut absinkt. Nur Unternehmer schaffen Arbeitsplätze.

Logischerweise stammt auch der weitaus größte Teil der Einkommensteuer-Einnahmen von Gutverdienern, von Reichen, von Unternehmern oder leitenden Angestellten, die wie ein Eigentümer Entscheidendes zum Erfolg eines Unternehmens beitragen.

An dieser Tatsache kann auch der Umstand nichts ändern, dass es Steuerhinterzieher gibt. Die sind mit allen rechtlich erlaubten Methoden zu verfolgen. Die illegalen Einkommen vom Pfusch bis zum Drogenschmuggel können aber niemals die teilweise oder gar gänzliche Konfiskation legal erworbener und versteuerter Vermögen legitimieren.

Wer nicht reich werden kann, strengt sich nicht an

Vor allem ist jede gänzliche oder teilweise Konfiskation kontraproduktiv. Denn die Dynamik, die Leistung, die Risikobereitschaft von Millionen auf Reichtum hoffenden Menschen ist absolut unersetzbar. Der Versuch, diese Motivation – polemisch neuerdings oft Gier genannt – durch Beamte und staatliche Planer zu ersetzen, ist immer dramatisch gescheitert.

Eine weitere schädliche Folge der Reichenhatz: Viele Menschen stellen ihre Anstrengungen ein, wenn sie keine Chance mehr sehen, Reichtum zu erwerben. Überdies sind schon unzählige Male Unternehmer und Leistungsträger in ein anderes Land übersiedelt, wenn ihnen der Staat ihr erarbeitetes Vermögen wieder wegzunehmen beginnt. Solange nicht wieder Eiserne Vorhänge aufgezogen werden, ist Abwanderung von Vermögen leicht und schnell. Lediglich bestimmte Freie Berufe (insbesondere Rechtsanwälte und Steuerberater) können meist nur im eigenen Land hoffen, reich zu werden.

Die angeblich arbeitslosen Vermögen

Nun wird von den Reichenjägern argumentiert: Es ginge ja nur um die arbeitslosen Vermögen. Dabei lügen sie aber gleich mehrfach:

  • Erstens kann man die erarbeiteten nicht von den ererbten und geschenkten Vermögen trennen.
  • Zweitens sind die meisten Vermögen in aller Regel wieder in Unternehmen angelegt. Eine Besteuerung würde also die Investition in Unternehmen reduzieren.
  • Drittens unterliegt fast jede Vermögensvermehrung ohnedies auch in Ländern ohne Vermögenssteuer längst der Besteuerung, etwa durch Kapitalertrags- oder Aktien- und Immobiliengewinnsteuern. Unversteuert sind de facto bis auf winzige Ausnahmen nur jene Vermögen, die sich nicht vermehren oder die gar an Wert verlieren, was eine Besteuerung besonders absurd macht.
  • Viertens zählen zu den wenigen derzeit unversteuerten Vermögenszuwächse vor allem die Wertgewinne von Bildern und anderen Kunstwerken. Das sind aber sehr volatile Wertgewinne. Es gibt viel mehr Kunstwerke, die nach Abflauen einer Modewelle kaum mehr wert sind als die bemalte Leinwand. Daher wird sich kaum noch jemand eine Kunstsammlung anschaffen, wenn allein deren Besitz besteuert wird. Die wahren Opfer eines Zugriffs auf die Reichen wären daher die Künstler, auch wenn es diese noch gar nicht richtig begriffen haben.
  • Fünftens trifft man mit Reichenhatz in fast jeder Konstruktion immer auch die Eigenheimbesitzer. Man würde also eine Steuer auf Wohnraum einheben, den die Politik eigentlich zu fördern versprochen hat.
  • Sechstens würden bei einer Besteuerung privater Vermögen natürlich viele Gold und Schmuck kaufen – und dann sofort vergraben oder sonstwie verstecken.
  • Das führt siebentens zwangsläufig zu einem widerlichen Eindringen von Finanzbeamten in den Intimbereich, die im Wäschekasten nach Golddukaten fahnden. Eine absolut abstoßende Vorstellung.

Sind Erbschaften wirklich leistungsfrei?

Aber die Erbschaften! Die sind doch wirklich leistungsfreies Einkommen, sagen da manche. Und liegen auch damit völlig falsch. Denn für den Erblasser sind sie keineswegs leistungsfrei, sondern ganz im Gegenteil die Summe seiner Lebensleistung. Für viele Erblasser war und ist es eine oft sogar dominierende Motivation, Werte für die Kinder zu schaffen und hinterlassen.

Noch abschreckender sollte auch die Tatsache sein, dass große Erbschaften fast immer primär aus unternehmerischem Vermögen bestehen. Dadurch würde also wiederum unternehmerische, arbeitsplatzschaffende Aktivität belastet. Es gibt viele Beispiele aus Ländern mit Erbschaftssteuer, wo Betriebe den Todesfall des Eigentümers auf Grund der Steuerlast nicht überleben konnten.

Dennoch wollen die österreichischen Gewerkschaften sogar schon ab 150.000 Euro nach den Erbschaften greifen. Dieser Betrag ist in der Summe von Autos, Briefmarkensammlungen, Häusern, Bargeld und vielem anderen in den meisten Familien erreicht, noch bevor man auf Unternehmensanteile und Aktien kommt.

Doppelte Steuer bei zwei Todesfällen

Was ebenfalls gerne übersehen wird: Bei einem doppelten Schicksalsschlag, also bei zwei Todesfällen in kurzer Abfolge, ist die Erbschaftssteuer dann gleich doppelt zu bezahlen, also für kaum jemanden noch finanzierbar.

Eine Wiedereinführung einer Erbschaftssteuer hätte noch eine weitere Wirkung: Sie würde zu einer Fülle von Umgehungskonstruktionen führen, weil ältere Menschen eben alles tun, um ihren Besitz zur Gänze ihren Erben zu sichern. Sie lassen sich auch dadurch nicht abhalten, dass diese Konstruktionen meist sehr teuer werden, nicht nur wegen der Anwaltskosten. Oder dass sie sich erfahrungsgemäß später oft ärgern werden, wenn sie in Notsituationen ohne ihr einst erworbenes Vermögen dastehen, wenn sie nicht mehr Herr im eigenen Haus sind.

Die Konklusion kann also nur heißen: Seien wir froh, wenn wir Reiche haben. Je mehr desto besser. Lassen wir sie und das von ihnen Erworbene in Ruhe, zu Lebzeiten wie am Todestag. Es wäre für uns alle schlechter, wenn es keine Reichen, keinen Reichtum oder viel weniger davon gäbe.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.


die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2013 02:03

    Es gibt kein leistungsfreies Vermögen, denn selbst ererbtes wurde einmal erarbeitet und zwar oftmals von Eltern unter viel Anstrengungen und Entbehrungen, damit es ihren Kindern einmal besser geht. Nimmt man den Menschen diese Möglichkeit, wird auch die Leistungsbereitschaft rapide abnehmen.

    Aber es gibt selbstverständlich leistungsfreies Einkommen, nämlich aus "sozial gerechter Umverteilung" bzw. aus staatlichen Transferleistungen und davon haben wir in unserem derzeitigen Vollkasko-Wohlfahrtsstaat mehr als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Das wirkt auf keinen Fall leistungssteigernd, wie wir aus vielen gescheiterten, sozialistischen Experimenten in der Vergangenheit bereits wissen.

    Endlich einmal sollten auch die überzeugtesten Hardcore-Sozis zur Kenntnis nehmen:

    "Sozialismus ist nur bei florierendem Kapitalismus finanzierbar!"

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2013 08:15

    1) zur Rot-Grünen Wahlpropaganda:
    jeder Wähler sollte wissen, dass VOR der Wahl jeder arm ist - und daher nur den anderen, den Reichen etwas weggenommen wird;
    NACH der Wahl wird aber jeder als reich angesehen - und alle werden gestutzt ...

    2) zu Reich und Arm in einer Gesellschaft:
    ein vernünftig denkender Politiker ist glücklich, wenn es in seinem Land möglichst viele Menschen zu Wohlstand gebracht haben. Selbst die kommunistischen Diktaturen haben wenigstens so getan, dass in ihren Arbeiter- und Bauernstaaten keine Armut herrscht.

    3) zum Ausgleich zwischen Reich und Arm:
    vernünftige Politiker bekämpfen die Armut - andere bekämpfen die "Reichen" ...

    4) zu den "Reichen":
    In Österreich gehe ich davon aus, dass die wirklich nicht allzu zahlreichen Vermögenden - für deren Liste ein A-4 Blatt ausreicht - ihren Reichtum nicht durch Steuerhinterziehung, mafiose Geschäfte oder durch andere Verbrechen erworben haben. Jeder redlich erworbene Besitz ist daher gleich schützenswert - egal, ob es sich um eine kleine Eigentumswohnung in Ottakring oder ein Schloß am Wörthersee, einen VW-Golf oder einen Bentley, eine Badehütte am Baggersee oder ein Domizil an der Algarve handelt!

    5) zu den Erben:
    Was Kinder erben, haben ihre Eltern durch ihre Leistung erarbeitet und dafür auch entsprechende Steuern bezahlt. Oft haben die Kinder den Willen zu Leistung und Sparen ihrer Eltern am eigenen Leib erfahren. Da gab es Jahre ohne ferne Urlausbreisen, ohne teure Klamotten - es wurde gespart und gespart. Nur so konnten viele Familien ein Eigenheim schaffen.
    Diesen Kindern im Erbfall zu sagen "ihr habt's für das Haus nichts geleistet, also zajlt jetzt ordentlich Erbschaftssteuer!" ist weltfremd und eine Frechheit!

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2013 08:32

    Sehr gute Zusammenfassung dieser Materie. Ich möchte noch ergänzen:

    1. Viele Künstler in den vergangenen Jahrhunderten konnten nur deswegen nachhaltige Kunstwerke schaffen, weil sie Mäzene aus den reichen Bevölkerungsschichten hatten.

    2. Das Geld der sog. Reichen steckt nicht unter deren Matratzen, sondern befindet sich im Wirtschaftskreislauf, wo u.a. auch die schuldenmachenden Staaten sich Geld ausleihen.

    3. Es gibt aber auch viele "Neureiche" (besonders in den osteuropäischen Reformländern, wie auch in China und SO-Asien), welche durch Korruption u.a. illegale Geschäfte zu Millionären und Milliardären gekommen sind. Dabei versagt oft auch das lokale Rechtssystem, welches solche Machenschaften unterbindet.

    4. In den USA ist man den erfolgreichen Leuten ihren Reichtum nicht neidig, sondern bewundert diese Leute allemal. Allerdings ist dort auch der tägliche (Über-)Lebensdruck überall zu spüren, möglichst viel Geld "zu machen", denn wenn man nicht ständig kämpft um nach oben zu kommen bzw. dort zu bleiben, kommt man schnell "unter die Räder". Es wäre diskussionswürdig, ob dies mehr Vor- als Nachteile ergibt.

    5. Die enorm übertriebenen europäischen Sozialsysteme sind diametral zu der unter Punkt 4 beschriebenen Verhältnisse in den USA, denn hier in Europa wird eigene Arbeit nicht mehr als Leistungsanreiz gesehen und entsprechend honoriert.

    6. Mit den von linken Seiten gewünschten Reichensteuern verhält es sich ähnlich, wie mit der von Kaiser Josef II (wieder-)eingeführten Dachsteuer. Da wurden dann bei vielen Schlösser und Burgen die Dächer zur Steuervermeidung abgedeckt und dem vorzeitigen Verfall preisgegeben. Das sog. Rauchfanggeld zur Finanzierung der Türkenkriege war auch so eine blöde Steuer.

    Der Staat sollte sich auf seine Kernkompendenz konzentrieren und nicht immer neue Aufgaben übernehmen, welche die Wirtschaft und der Private langfristig und nachhaltig besser machen können!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2013 12:14

    Erbschaft: Sie wurde erworben und von dem Erwerb an die 80 bis 95% an die Gesellschaft abgegeben, die das verprasst hat und nicht gespart. Der, der das gespart hat und als Erbe weitergeben kann, dessen Erben sollen neuerlich zur Kasse gebeten werden, so die linke Diktion.

    Vermögen: Vermögen ist nicht gratis, sondern harte Arbeit und nicht leistungslos entstanden, wie uns die linke 'Kahlfrasstruppe' weismachen will. Vermögen kommt vom Sparen, für die Linke ein Fremdwort. Vermögen ist Erspartes. Vermögen ist Firmengrundlage. Vermögen ist Staatsgrundlage. Vermögen ist Investitionsgrundlage. Aber nicht bei den Linken, die ihr Leben lang sich geweigert haben zu sparen, zu arbeiten, Vermögen zu bilden, sie gieren nach dem Vermögen des Fleißigen, der nebenbei ihren gesamten Lebensunterhalt zahlt, sind sie doch meist AMS-Kunden.

    Wer dem Konsum verfällt kann kein Vermögen bilden.

    Ich habe eine Linksgrüne Bekannte, die nicht versteht, warum ich nicht am ersten Pensionstag alle Arbeit liegen und stehen lasse und statt dessen 'auf Reisen' gehe. Meine Antwort, in 15 Jahren ist bei 3% Inflationsrate meine Pension nur noch die Hälfte wert und in 20 Jahren lebe ich an der Armutsgrenze. Solange ich arbeiten kann, werde ich das auch tun, denn dieses Geld ist das einzig wahre Geld, obwohl auch meine Pensionszahlungen nicht einmal die Zinsen der geleisteten Einzahlungen ins Sozialversicherungssystem darstellen. Sie konnte auch nicht die Frage beantworten, was sie denn machen wird, wenn sie in Pension sein wird und die Pension wertlos geworden sein wird. Die einzige Aussage, sie werde nie in der Pension arbeiten und der Staat wird sie schon auffangen.

    Die Replik, ob sie meine 'der Staat' könne in 15-20 Jahren noch irgendwas auffangen, blieb unbeantwortet.

    So ist es auch bei uns. Alle, die zeit ihres Lebens gespart haben, werden zwar ihres Ersparten von der linken 'Kahlfrasstruppe' per Inflation beraubt, aber sie können arbeiten und werden es auch tun, um selbst zu überleben, denn für mehr wird es nicht mehr reichen können im hohen Alter. Die arbeitslosen Staatsgläubigen und AMS-Kunden allerdings, die bleiben im Regen stehen, denn sie haben zeit ihres Lebens nie sparen und nie arbeiten gelernt und in der Schule auch nicht das, was man dazu bräuchte, nämlich nicht Antifaschismus, Gender und sonstiges Unnötiges, sondern Lesen, Schreiben, Rechnen und Arbeiten.

    Ich freue mich über einen Herrn Stronach, der hier ganzen Werken Arbeit geschafft hat, der das auch in Kanada und USA tut, der mit Null begonnen hat und dessen Tüchtigkeit ich bewundere und vor allem das Opfer, das er zusätzlich noch bringt, sich in dieser verkommenen österreichischen Linkspolitik zu engagieren. Er hätte sogar die Opel-Werke in Europa gekauft, wenn man ihn gelassen hätte. Aber er wird das eher verstehen, ist doch General Motors eine amerikanische Firma und das darf mit einer russischen Bank natürlich nicht finanziert werden, allerdings offenbar mit einer chinesischen schon ...

    Ich freue mich nicht über einen Herrn Androsch, der in der Steiermark 2 Werke schließen ließ und das Personal abgebaut hat im restlichen Werk und dafür 4 Werke in Indien und China errichtet hat, der ist für mich kein Österreicher mehr, auch, wenn er hier einmal sozialistischer Finanzminister war, der unseren Schuldenstand zusammen mit Kreisky vervierzigfacht hat. Er 'engagiert' sich hier auch für die SPÖ mittels Schulvolksbegehren und Berufsheerpromotion, damit man ihn nicht anfeinden kann, denn bei den Sozis werden sogar Verbrecher geschützt, solange sie Parteimitglied sind. Medial wird er verschont.

    Als Unternehmer reich werden: Ja, wenn man es drauf anlegt, kann man auch als Unternehmer, wenn man Kraft hineinlegt, reich werden. Bloß der richtige Unternehmer wird nicht wegen des Reichtums reich, zumindest nicht wegen des persönlichen, sondern wegen des Wachstums der Firma. Ist der Unternehmer reich, ist auch die Firma reich. Niemand sieht aber seine 80-Stundenwoche und seinen 300-Stundenmonat, seine notwendigen Dienstreisen auch an Wochenenden, für Sozis alles Luxusreisen, denn sie machen ja nie was anderes als Luxusreisen, niemand sieht die wenigen Prozente bis Promille, die an Firmenvermögen übrig bleiben und niemand sieht die Haftung, der Unternehmer haftet für jede Fehlleistung seiner Mitarbeiter, etc. Alle Linken sehen nur einen Betrag, der ihr Vorstellungsvermögen übersteigt und übersetzen das in das links indoktrinierte Konsumdenken, noch eine Reise nach Bibione und die Sauferei beim Wirten ....

    Ja, so tief sind die Linken gesunken, leider, hört man diese ganze Vermögenssteuergier und Erbschaftssteuergier und Enteignungsgier und Inflationsgier, alles Dinge, die diesen Staat ruiniert haben und weiter ruinieren.

    Anstand, Fleiß, Disziplin, etc. war noch nie ein linker Aufruf, so weit ich mich erinnern kann, eher Antifaschismus, leistungsloses Leben im sozialistischen 'Schlaraffenland' (arbeiten sollen die anderen), Gender, P.C., etc.

    Und das bei dieser dramatischen Situation, in der wir dank dieser linken 'Segnungen' angelangt sind, denn all diese 'paradiesischen Zustände' werden sich alsbald zur Hölle verwandelt haben, wenn nämlich 40 Jahre nach dem Geld auch der Kredit aus sein wird.

    Die Medien leisten Verbrechensbeteiligung gegen die Österreicher mittels Bagatellisierung, Verschweigen, Lügen, Halbwahrheiten, etc., schlicht durch Verweigerung der vollen Wahrheit.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2013 20:39

    OT: Die Amerikaner über ihre NSA wissen ALLES was in der E.U. - in der Kommission, im EU-Rat und in sämtlichen EU-Behörden vor sich geht.
    Und natürlich auch der verlängerte Arm der USA: Die Briten mit ihrem GCHQ [ http://de.wikipedia.org/wiki/GCHQ ]

    Ist es reines Verhandlungsgeschick dass ausgerechnet die Engländer oftmals „siegreich“ von den EU-Gipfeln nach Hause fahren oder haben sie einen Vorteil weil sie sämtliche Verhandlungsstrategien der EU schon vorab kennen? Ich schreibe das hier obwohl es natürlich an der heutigen EU sehr viel zu kritisieren gibt – wie es hier im Blog oft passiert:

    Geheimdokumente: NSA horcht EU-Vertretungen mit Wanzen aus
    Von Laura Poitras, Marcel Rosenbach, Fidelius Schmid und Holger Stark


    Der US-Geheimdienst NSA späht offenbar gezielt die Europäische Union aus. Nach SPIEGEL-Informationen installierten die Amerikaner Wanzen in der EU-Vertretung in Washington und infiltrierten das Computernetzwerk. Auch in New York und Brüssel gab es Angriffe.

    Die amerikanische National Security Agency (NSA) überwacht nicht nur die Kommunikation europäischer Bürger, sondern späht offenbar auch gezielt Gebäude der EU aus. Das geht aus geheimen Dokumenten hervor, die der Whistleblower Edward Snowden besitzt und die der SPIEGEL in Teilen einsehen konnte. In einem als "streng geheim" eingestuften Papier der NSA vom September 2010 wird beschrieben, wie der Geheimdienst die diplomatische Vertretung der EU in Washington attackiert.

    Demnach wurden nicht nur Wanzen in dem Gebäude im Zentrum der US-Hauptstadt installiert, sondern auch das interne Computernetzwerk wurde infiltriert. Auf diese Weise bekommen die Amerikaner nicht nur Zugang zu Besprechungen in den Räumlichkeiten der EU, sondern auch zu E-Mails und internen Dokumenten auf den Computern.

    Die Attacke auf Einrichtungen der EU zeigt eine weitere Ebene der Spähaktivitäten der NSA. Seit Wochen tauchen Details über Prism und weitere Überwachungsprogramme auf, die der Whistleblower Snowden zusammengetragen hat. Auch der britische Geheimdienst GCHQ führt demnach ein ähnliches Programm namens Tempora aus, mit dem weltweit Telefon- und Internetverbindungen überwacht werden.

    Nach den Unterlagen, die der SPIEGEL einsehen konnte, ist auch die EU-Vertretung bei den Vereinten Nationen auf die ähnliche Weise wie jene in Washington attackiert worden. In dem NSA-Dokument vom September 2010 werden die Europäer ausdrücklich als Angriffsziel benannt.

    Lauschangriff auf EU-Telefonanlage in Brüssel

    Offenbar zeichnet der US-Geheimdienst auch für einen Lauschangriff verantwortlich, der in Brüssel stattgefunden hat. Vor etwas mehr als fünf Jahren fielen EU-Sicherheitsexperten mehrere fehlgeschlagene Anrufe auf, die offenbar einer Fernwartungsanlage im Justus-Lipsius-Gebäude gegolten hatten. Dort sitzen der EU-Ministerrat und der Europäische Rat.

    Die Spur des Anrufers, die die Sicherheitsbehörden verfolgten, führte ins Nato-Hauptquartier im Brüsseler Vorort Evere. Eine genaue Analyse zeigte, dass die Attacken auf die Telekommunikationsanlage offenbar aus einem gesondert abgeschirmten Bereich der Nato-Einrichtung stammten, der von Experten der NSA genutzt wird.

    Eine Überprüfung der Fernwartungsanlage ergab, dass sie mehrfach aus genau diesem Nato-Komplex angerufen und auch erreicht wurde. Jeder EU-Mitgliedstaat hat im Justus-Lipsius-Gebäude Räume, in die sich Minister zurückziehen können, dort gibt es auch Telefon- und Internetanschlüsse. (Ende)

    Spiegel-Link: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-hat-wanzen-in-eu-gebaeuden-installiert-a-908515.html

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2013 09:51

    Eine Fehlannahme führt zu einem Fehlurteil.
    Wenn sich Leistung lohnt, der finanzielle und gesellschaftliche Wohlstand erreichbar ist, dann wäre dies für die 'Armen' direkt(!) gut, nichts ist falscher als diese Ansicht!
    Indirekt stimmt dies, das wird aber kompliziert.

    Die Mehrheit der Menschen ist faul, verschwenderisch und unfähig. Nichts ist bekanntlich kränkender als der Erfolg des Nachbarn. Der typische Mensch hat hundert Gründe warum es bei ihm nicht geklappt hat, Faulheit, Dummheit und Verschwendung bleiben dabei außen vor! Immer sind die 'Anderen' schuld. Kein Armer sieht, daß der Nachbar sich fortgebildet hat, während er selber bei einem Bierchen saß. Kein Armer sieht, daß der Nachbar Probleme gelöst und nicht auf andere abgeschoben hat. Kein Armer sieht, den Fleiß und das Risiko welche investiert wurden.

    Da er, der typische 'Arme', aber selber faul und dumm ist, bringt ihm eine Aufstiegschance rein gar nichts. Viel viel besser sind formale Kriterien, welche im Idealfall dann noch sehr sehr tief angelegt sind. Also eine geschenkte Matura, ein einfaches Studium, wo ideologische Werte mehr als wissenschaftliche Arbeit zählen, also Denken und Lernen nicht so wichtig sind. Beruflicher Aufstieg nach Jahren, nicht nach Leistung und natürlich keinerlei echte Verantwortung, wo er ja mangels Bildung und Arbeitswillen scheitern würde.

    Zusammengefasst: Für 'Arme' sind Aufstiegschancen nichts weiter als ein Stachel im Fleisch, Ausnahmen bestätigen die Regel.


  1. Mitch (kein Partner)
  2. Pari (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:23

    I am a complete novcie having purchased 2 Faverolls in Oct fully grown. One seems to have yellow runny droppings. Someone has suggested worming them. Is this an indication that they need worming or something more serious. They have the run of my garden. I have not had any eggs yet.

  3. Ebru (kein Partner)
    21. Januar 2015 22:21

    Chickens pick up worms and eggs directly off the grnuod, or indirectly from eating intermediate hosts' such as earthworms or insects that themselves have eaten worm eggs. http://dyqubvliau.com [url=http://zhrnzppflt.com]zhrnzppflt[/url ] [link=http://yxtpwmav.com]yxtpwmav[/link ]

  4. Matildah (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:17

    Sergio L. R, Alves disse:Ole1 amigos,Me inesreesti muito nesse quadro para a pre1tica de cicloturismo. Gostaria de saber se nele existem furae7f5es para o uso de bagageiro traseiro e tambe9m de paralamas?Obrigado.

  5. Susie (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:43

    Wow, this is in every recespt what I needed to know.

  6. Reinafe (kein Partner)
    20. Januar 2015 15:07

    Yes, you are right to use Flubenvet.There seems to have been a shortage in suplpy of Flubenvet recently it seems to be back in stock with Medic Animal now though at a313.20.See my page on Flubenvet for some links to other suppliers.

  7. Santi (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:39

    Hi,I have just taken on two Dutch Booted Bantams, one of which has very loose stools. i would like to worm them as a proaeuticn. As Flubenvet is for chickens which are much bigger than my girls, would I need to use the same dose or should it be reduced?ThanksJane

  8. Querdenker (kein Partner)
    06. Juli 2013 15:15

    wie soll jemand bei einer derart hohen Steuerlast auf Arbeitseinkommen aufsteigen?

    Gebe es angemessene Erbschaftssteuern könnte man die Einkommenssteuer senken und derjenige der aufsteigen will, sich etwas erwirtschaftet hat, hat netto mehr Geld

    man hat dann auch mehr um für seine Kinder zu sparen: für die Erben bleibt dann - bei gleicher Abgabenquote - insgesamt nämlich kein Cent weniger

    der große Unterschied: man kann früher/schneller aufsteigen insb. als junge Familie, geerbt wird in der Regel erst im Alter von 50+

  9. marek (kein Partner)
    01. Juli 2013 22:03

    Oft ist es in Firmen oder bei einem grossen Haus das die Kinder mitgeholfen haben das Vermögen aufzubauen.

    Und man sollte nicht vergessen das Rote und Braune Sozialisten zuallererst gegen die Kapitalisten die sie mit Juden gleichsetzten(ja auch die Roten)hetzten.Ergebnis: 100-200 Millionen Tote in 100 Jahren.

  10. Bookworm (kein Partner)
    30. Juni 2013 11:13

    "Der Kapitalismus macht wenige reich, der Kommunismus alle gleich arm". Ende.

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    30. Juni 2013 01:23

    reinhard.horner@chello.at

    Es ist nicht angebracht, die verschiedenen Arten des Reichtums und der Armut, die verschiedenen Herkünfte in einen Topf zu werfen.

    Den Reichtum jedweder Art als persönliches Verdienst und jegliche Armut als eigenes Verschulden darzustellen, ist von unübertrefflicher Perversität.

    Freuen wir uns nicht bloß über die Erfolge in der eigennützigen Konkurrenz, sondern nicht minder über die solidarischen Leistungen in der Kooperation! Die sind übrigens die stärkeren Kräfte in der menschlichen Evolution.

  12. Freak77
    29. Juni 2013 20:39

    OT: Die Amerikaner über ihre NSA wissen ALLES was in der E.U. - in der Kommission, im EU-Rat und in sämtlichen EU-Behörden vor sich geht.
    Und natürlich auch der verlängerte Arm der USA: Die Briten mit ihrem GCHQ [ http://de.wikipedia.org/wiki/GCHQ ]

    Ist es reines Verhandlungsgeschick dass ausgerechnet die Engländer oftmals „siegreich“ von den EU-Gipfeln nach Hause fahren oder haben sie einen Vorteil weil sie sämtliche Verhandlungsstrategien der EU schon vorab kennen? Ich schreibe das hier obwohl es natürlich an der heutigen EU sehr viel zu kritisieren gibt – wie es hier im Blog oft passiert:

    Geheimdokumente: NSA horcht EU-Vertretungen mit Wanzen aus
    Von Laura Poitras, Marcel Rosenbach, Fidelius Schmid und Holger Stark


    Der US-Geheimdienst NSA späht offenbar gezielt die Europäische Union aus. Nach SPIEGEL-Informationen installierten die Amerikaner Wanzen in der EU-Vertretung in Washington und infiltrierten das Computernetzwerk. Auch in New York und Brüssel gab es Angriffe.

    Die amerikanische National Security Agency (NSA) überwacht nicht nur die Kommunikation europäischer Bürger, sondern späht offenbar auch gezielt Gebäude der EU aus. Das geht aus geheimen Dokumenten hervor, die der Whistleblower Edward Snowden besitzt und die der SPIEGEL in Teilen einsehen konnte. In einem als "streng geheim" eingestuften Papier der NSA vom September 2010 wird beschrieben, wie der Geheimdienst die diplomatische Vertretung der EU in Washington attackiert.

    Demnach wurden nicht nur Wanzen in dem Gebäude im Zentrum der US-Hauptstadt installiert, sondern auch das interne Computernetzwerk wurde infiltriert. Auf diese Weise bekommen die Amerikaner nicht nur Zugang zu Besprechungen in den Räumlichkeiten der EU, sondern auch zu E-Mails und internen Dokumenten auf den Computern.

    Die Attacke auf Einrichtungen der EU zeigt eine weitere Ebene der Spähaktivitäten der NSA. Seit Wochen tauchen Details über Prism und weitere Überwachungsprogramme auf, die der Whistleblower Snowden zusammengetragen hat. Auch der britische Geheimdienst GCHQ führt demnach ein ähnliches Programm namens Tempora aus, mit dem weltweit Telefon- und Internetverbindungen überwacht werden.

    Nach den Unterlagen, die der SPIEGEL einsehen konnte, ist auch die EU-Vertretung bei den Vereinten Nationen auf die ähnliche Weise wie jene in Washington attackiert worden. In dem NSA-Dokument vom September 2010 werden die Europäer ausdrücklich als Angriffsziel benannt.

    Lauschangriff auf EU-Telefonanlage in Brüssel

    Offenbar zeichnet der US-Geheimdienst auch für einen Lauschangriff verantwortlich, der in Brüssel stattgefunden hat. Vor etwas mehr als fünf Jahren fielen EU-Sicherheitsexperten mehrere fehlgeschlagene Anrufe auf, die offenbar einer Fernwartungsanlage im Justus-Lipsius-Gebäude gegolten hatten. Dort sitzen der EU-Ministerrat und der Europäische Rat.

    Die Spur des Anrufers, die die Sicherheitsbehörden verfolgten, führte ins Nato-Hauptquartier im Brüsseler Vorort Evere. Eine genaue Analyse zeigte, dass die Attacken auf die Telekommunikationsanlage offenbar aus einem gesondert abgeschirmten Bereich der Nato-Einrichtung stammten, der von Experten der NSA genutzt wird.

    Eine Überprüfung der Fernwartungsanlage ergab, dass sie mehrfach aus genau diesem Nato-Komplex angerufen und auch erreicht wurde. Jeder EU-Mitgliedstaat hat im Justus-Lipsius-Gebäude Räume, in die sich Minister zurückziehen können, dort gibt es auch Telefon- und Internetanschlüsse. (Ende)

    Spiegel-Link: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-hat-wanzen-in-eu-gebaeuden-installiert-a-908515.html

    • terbuan
      29. Juni 2013 21:50

      @Freak77

      Sie können davon ausgehen, dass wir in einem totalen Überwachungsstaat leben und jedes Mail und jedes Telefonat irgendwann gegen uns verwendet werden kann und wird.
      Unter Metternich hat man sich in das Privatleben zurückgezogen und nur mehr mit Freunden kommuniziert, heute ist es wesentlich schwieriger als im Biedermeier-Zeitalter, aber es wird so weit kommen. Telefon, Mail, Facebook, Twitter etc. sind im Begriffe, zu verhängnisvollen Fallen zu werden! Vae victis!

    • Indect (kein Partner)
      30. Juni 2013 20:13

      und die Europäische Union spioniert uns via Vorratsdatenspeicherung, INDECT (geplante Drohnenüberwachung über europäischen Städten) aus.

      Dabei gibt es den vorgeschobenen Grund Terrorismus (sondern Geheimdienst False Flags und Strategie der Spannung) n i c h t.

  13. simplicissimus
    29. Juni 2013 13:08

    Herr Unterberger: ******!

  14. Josef Maierhofer
    29. Juni 2013 12:14

    Erbschaft: Sie wurde erworben und von dem Erwerb an die 80 bis 95% an die Gesellschaft abgegeben, die das verprasst hat und nicht gespart. Der, der das gespart hat und als Erbe weitergeben kann, dessen Erben sollen neuerlich zur Kasse gebeten werden, so die linke Diktion.

    Vermögen: Vermögen ist nicht gratis, sondern harte Arbeit und nicht leistungslos entstanden, wie uns die linke 'Kahlfrasstruppe' weismachen will. Vermögen kommt vom Sparen, für die Linke ein Fremdwort. Vermögen ist Erspartes. Vermögen ist Firmengrundlage. Vermögen ist Staatsgrundlage. Vermögen ist Investitionsgrundlage. Aber nicht bei den Linken, die ihr Leben lang sich geweigert haben zu sparen, zu arbeiten, Vermögen zu bilden, sie gieren nach dem Vermögen des Fleißigen, der nebenbei ihren gesamten Lebensunterhalt zahlt, sind sie doch meist AMS-Kunden.

    Wer dem Konsum verfällt kann kein Vermögen bilden.

    Ich habe eine Linksgrüne Bekannte, die nicht versteht, warum ich nicht am ersten Pensionstag alle Arbeit liegen und stehen lasse und statt dessen 'auf Reisen' gehe. Meine Antwort, in 15 Jahren ist bei 3% Inflationsrate meine Pension nur noch die Hälfte wert und in 20 Jahren lebe ich an der Armutsgrenze. Solange ich arbeiten kann, werde ich das auch tun, denn dieses Geld ist das einzig wahre Geld, obwohl auch meine Pensionszahlungen nicht einmal die Zinsen der geleisteten Einzahlungen ins Sozialversicherungssystem darstellen. Sie konnte auch nicht die Frage beantworten, was sie denn machen wird, wenn sie in Pension sein wird und die Pension wertlos geworden sein wird. Die einzige Aussage, sie werde nie in der Pension arbeiten und der Staat wird sie schon auffangen.

    Die Replik, ob sie meine 'der Staat' könne in 15-20 Jahren noch irgendwas auffangen, blieb unbeantwortet.

    So ist es auch bei uns. Alle, die zeit ihres Lebens gespart haben, werden zwar ihres Ersparten von der linken 'Kahlfrasstruppe' per Inflation beraubt, aber sie können arbeiten und werden es auch tun, um selbst zu überleben, denn für mehr wird es nicht mehr reichen können im hohen Alter. Die arbeitslosen Staatsgläubigen und AMS-Kunden allerdings, die bleiben im Regen stehen, denn sie haben zeit ihres Lebens nie sparen und nie arbeiten gelernt und in der Schule auch nicht das, was man dazu bräuchte, nämlich nicht Antifaschismus, Gender und sonstiges Unnötiges, sondern Lesen, Schreiben, Rechnen und Arbeiten.

    Ich freue mich über einen Herrn Stronach, der hier ganzen Werken Arbeit geschafft hat, der das auch in Kanada und USA tut, der mit Null begonnen hat und dessen Tüchtigkeit ich bewundere und vor allem das Opfer, das er zusätzlich noch bringt, sich in dieser verkommenen österreichischen Linkspolitik zu engagieren. Er hätte sogar die Opel-Werke in Europa gekauft, wenn man ihn gelassen hätte. Aber er wird das eher verstehen, ist doch General Motors eine amerikanische Firma und das darf mit einer russischen Bank natürlich nicht finanziert werden, allerdings offenbar mit einer chinesischen schon ...

    Ich freue mich nicht über einen Herrn Androsch, der in der Steiermark 2 Werke schließen ließ und das Personal abgebaut hat im restlichen Werk und dafür 4 Werke in Indien und China errichtet hat, der ist für mich kein Österreicher mehr, auch, wenn er hier einmal sozialistischer Finanzminister war, der unseren Schuldenstand zusammen mit Kreisky vervierzigfacht hat. Er 'engagiert' sich hier auch für die SPÖ mittels Schulvolksbegehren und Berufsheerpromotion, damit man ihn nicht anfeinden kann, denn bei den Sozis werden sogar Verbrecher geschützt, solange sie Parteimitglied sind. Medial wird er verschont.

    Als Unternehmer reich werden: Ja, wenn man es drauf anlegt, kann man auch als Unternehmer, wenn man Kraft hineinlegt, reich werden. Bloß der richtige Unternehmer wird nicht wegen des Reichtums reich, zumindest nicht wegen des persönlichen, sondern wegen des Wachstums der Firma. Ist der Unternehmer reich, ist auch die Firma reich. Niemand sieht aber seine 80-Stundenwoche und seinen 300-Stundenmonat, seine notwendigen Dienstreisen auch an Wochenenden, für Sozis alles Luxusreisen, denn sie machen ja nie was anderes als Luxusreisen, niemand sieht die wenigen Prozente bis Promille, die an Firmenvermögen übrig bleiben und niemand sieht die Haftung, der Unternehmer haftet für jede Fehlleistung seiner Mitarbeiter, etc. Alle Linken sehen nur einen Betrag, der ihr Vorstellungsvermögen übersteigt und übersetzen das in das links indoktrinierte Konsumdenken, noch eine Reise nach Bibione und die Sauferei beim Wirten ....

    Ja, so tief sind die Linken gesunken, leider, hört man diese ganze Vermögenssteuergier und Erbschaftssteuergier und Enteignungsgier und Inflationsgier, alles Dinge, die diesen Staat ruiniert haben und weiter ruinieren.

    Anstand, Fleiß, Disziplin, etc. war noch nie ein linker Aufruf, so weit ich mich erinnern kann, eher Antifaschismus, leistungsloses Leben im sozialistischen 'Schlaraffenland' (arbeiten sollen die anderen), Gender, P.C., etc.

    Und das bei dieser dramatischen Situation, in der wir dank dieser linken 'Segnungen' angelangt sind, denn all diese 'paradiesischen Zustände' werden sich alsbald zur Hölle verwandelt haben, wenn nämlich 40 Jahre nach dem Geld auch der Kredit aus sein wird.

    Die Medien leisten Verbrechensbeteiligung gegen die Österreicher mittels Bagatellisierung, Verschweigen, Lügen, Halbwahrheiten, etc., schlicht durch Verweigerung der vollen Wahrheit.

  15. dssm
    29. Juni 2013 09:51

    Eine Fehlannahme führt zu einem Fehlurteil.
    Wenn sich Leistung lohnt, der finanzielle und gesellschaftliche Wohlstand erreichbar ist, dann wäre dies für die 'Armen' direkt(!) gut, nichts ist falscher als diese Ansicht!
    Indirekt stimmt dies, das wird aber kompliziert.

    Die Mehrheit der Menschen ist faul, verschwenderisch und unfähig. Nichts ist bekanntlich kränkender als der Erfolg des Nachbarn. Der typische Mensch hat hundert Gründe warum es bei ihm nicht geklappt hat, Faulheit, Dummheit und Verschwendung bleiben dabei außen vor! Immer sind die 'Anderen' schuld. Kein Armer sieht, daß der Nachbar sich fortgebildet hat, während er selber bei einem Bierchen saß. Kein Armer sieht, daß der Nachbar Probleme gelöst und nicht auf andere abgeschoben hat. Kein Armer sieht, den Fleiß und das Risiko welche investiert wurden.

    Da er, der typische 'Arme', aber selber faul und dumm ist, bringt ihm eine Aufstiegschance rein gar nichts. Viel viel besser sind formale Kriterien, welche im Idealfall dann noch sehr sehr tief angelegt sind. Also eine geschenkte Matura, ein einfaches Studium, wo ideologische Werte mehr als wissenschaftliche Arbeit zählen, also Denken und Lernen nicht so wichtig sind. Beruflicher Aufstieg nach Jahren, nicht nach Leistung und natürlich keinerlei echte Verantwortung, wo er ja mangels Bildung und Arbeitswillen scheitern würde.

    Zusammengefasst: Für 'Arme' sind Aufstiegschancen nichts weiter als ein Stachel im Fleisch, Ausnahmen bestätigen die Regel.

  16. Rau
    29. Juni 2013 09:50

    Um Reichtum aus unternehmerischer Tätigkeit kann es bei dieser Diskussion nicht gehen.
    Der reine "Geldvermehrungsreichtum" durch den Zinseszins ist ein Problem, vor allem wenn zu Beginn bereits eine kreditfinanzierte Investition steht. Bei den Derivaten haben wir das Problem, dass nicht nur der Besitzer eines Wertpapiers sich gegen Kurseinbrüche absichern kann, sondern JEDER kann sozusagen mitwetten auf eventuelle Kurseinbrüche und so eigentlich betrügerisches Vermögen erlangen.
    Dass Banken, während sie diese Wertpapiere den Kunden noch andrehen, selber bereits auf den Verfall derselben Papiere wetten, stellt dabei den Gipfel einer Entwicklung dar, die allemal einer Regulierung und Neukalibrierung bedarf. Diese Art des betrügerischen Reichtums muss gekippt werden, da dieser ja auch der realen Wirtschaft den Boden entzieht.

    • Guy Headbanger (kein Partner)
      01. Juli 2013 13:15

      @Rau:

      Herzlichen Dank für diesen Zusatz zu einem ansonsten hervorragenden Artikel! Würde man Geld wieder auf seine ursprüngliche Funktion als Mittel des Warenaustauschs beschränken, wäre der kranke Mann Weltwirtschaft geheilt. Die Aufrechterhaltung eines Geldsystems mit Zins und Zinseszins ist absolut unlogisch und würde bei seiner Abschaffung auch die Neiddiskussion mit ins Grab reißen!

  17. Observer
    29. Juni 2013 08:32

    Sehr gute Zusammenfassung dieser Materie. Ich möchte noch ergänzen:

    1. Viele Künstler in den vergangenen Jahrhunderten konnten nur deswegen nachhaltige Kunstwerke schaffen, weil sie Mäzene aus den reichen Bevölkerungsschichten hatten.

    2. Das Geld der sog. Reichen steckt nicht unter deren Matratzen, sondern befindet sich im Wirtschaftskreislauf, wo u.a. auch die schuldenmachenden Staaten sich Geld ausleihen.

    3. Es gibt aber auch viele "Neureiche" (besonders in den osteuropäischen Reformländern, wie auch in China und SO-Asien), welche durch Korruption u.a. illegale Geschäfte zu Millionären und Milliardären gekommen sind. Dabei versagt oft auch das lokale Rechtssystem, welches solche Machenschaften unterbindet.

    4. In den USA ist man den erfolgreichen Leuten ihren Reichtum nicht neidig, sondern bewundert diese Leute allemal. Allerdings ist dort auch der tägliche (Über-)Lebensdruck überall zu spüren, möglichst viel Geld "zu machen", denn wenn man nicht ständig kämpft um nach oben zu kommen bzw. dort zu bleiben, kommt man schnell "unter die Räder". Es wäre diskussionswürdig, ob dies mehr Vor- als Nachteile ergibt.

    5. Die enorm übertriebenen europäischen Sozialsysteme sind diametral zu der unter Punkt 4 beschriebenen Verhältnisse in den USA, denn hier in Europa wird eigene Arbeit nicht mehr als Leistungsanreiz gesehen und entsprechend honoriert.

    6. Mit den von linken Seiten gewünschten Reichensteuern verhält es sich ähnlich, wie mit der von Kaiser Josef II (wieder-)eingeführten Dachsteuer. Da wurden dann bei vielen Schlösser und Burgen die Dächer zur Steuervermeidung abgedeckt und dem vorzeitigen Verfall preisgegeben. Das sog. Rauchfanggeld zur Finanzierung der Türkenkriege war auch so eine blöde Steuer.

    Der Staat sollte sich auf seine Kernkompendenz konzentrieren und nicht immer neue Aufgaben übernehmen, welche die Wirtschaft und der Private langfristig und nachhaltig besser machen können!

    • Politicus1
      29. Juni 2013 09:36

      Köstlich der Vergleich der Rauchfangsteuer mit der Vermögenssteuer

    • dssm
      29. Juni 2013 10:03

      @Observer
      Der Staat sollte sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren?!?!
      Das tut er doch.
      Ein Staat dient der herrschenden Klasse (wem sonst?), diese benützt den Mantel des Staates um parasitär unter den arbeitenden Menschen leben zu können. Um möglichst leicht an der Macht zu bleiben und weiter zu kassieren, muss es natürlich Unterstützer geben, diese wollen auch bezahlt werden. Womit die Parasiten immer mehr werden.
      Die Gesellschaft wird irgendwann daran zugrunde gehen oder das Immunsystem springt an und tötet die Parasiten ab – so ist die Natur halt.

  18. Politicus1
    29. Juni 2013 08:15

    1) zur Rot-Grünen Wahlpropaganda:
    jeder Wähler sollte wissen, dass VOR der Wahl jeder arm ist - und daher nur den anderen, den Reichen etwas weggenommen wird;
    NACH der Wahl wird aber jeder als reich angesehen - und alle werden gestutzt ...

    2) zu Reich und Arm in einer Gesellschaft:
    ein vernünftig denkender Politiker ist glücklich, wenn es in seinem Land möglichst viele Menschen zu Wohlstand gebracht haben. Selbst die kommunistischen Diktaturen haben wenigstens so getan, dass in ihren Arbeiter- und Bauernstaaten keine Armut herrscht.

    3) zum Ausgleich zwischen Reich und Arm:
    vernünftige Politiker bekämpfen die Armut - andere bekämpfen die "Reichen" ...

    4) zu den "Reichen":
    In Österreich gehe ich davon aus, dass die wirklich nicht allzu zahlreichen Vermögenden - für deren Liste ein A-4 Blatt ausreicht - ihren Reichtum nicht durch Steuerhinterziehung, mafiose Geschäfte oder durch andere Verbrechen erworben haben. Jeder redlich erworbene Besitz ist daher gleich schützenswert - egal, ob es sich um eine kleine Eigentumswohnung in Ottakring oder ein Schloß am Wörthersee, einen VW-Golf oder einen Bentley, eine Badehütte am Baggersee oder ein Domizil an der Algarve handelt!

    5) zu den Erben:
    Was Kinder erben, haben ihre Eltern durch ihre Leistung erarbeitet und dafür auch entsprechende Steuern bezahlt. Oft haben die Kinder den Willen zu Leistung und Sparen ihrer Eltern am eigenen Leib erfahren. Da gab es Jahre ohne ferne Urlausbreisen, ohne teure Klamotten - es wurde gespart und gespart. Nur so konnten viele Familien ein Eigenheim schaffen.
    Diesen Kindern im Erbfall zu sagen "ihr habt's für das Haus nichts geleistet, also zajlt jetzt ordentlich Erbschaftssteuer!" ist weltfremd und eine Frechheit!

  19. fokus
    29. Juni 2013 02:03

    Es gibt kein leistungsfreies Vermögen, denn selbst ererbtes wurde einmal erarbeitet und zwar oftmals von Eltern unter viel Anstrengungen und Entbehrungen, damit es ihren Kindern einmal besser geht. Nimmt man den Menschen diese Möglichkeit, wird auch die Leistungsbereitschaft rapide abnehmen.

    Aber es gibt selbstverständlich leistungsfreies Einkommen, nämlich aus "sozial gerechter Umverteilung" bzw. aus staatlichen Transferleistungen und davon haben wir in unserem derzeitigen Vollkasko-Wohlfahrtsstaat mehr als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Das wirkt auf keinen Fall leistungssteigernd, wie wir aus vielen gescheiterten, sozialistischen Experimenten in der Vergangenheit bereits wissen.

    Endlich einmal sollten auch die überzeugtesten Hardcore-Sozis zur Kenntnis nehmen:

    "Sozialismus ist nur bei florierendem Kapitalismus finanzierbar!"




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