Es sind allzu viele unverschämte Infamien, die über Dummheiten weit hinausgehen, die einem in letzter Zeit in Medien, in der Schulpolitik und in der Stadt Wien untergekommen sind.
Es sind allzu viele unverschämte Infamien, die über Dummheiten weit hinausgehen, die einem in letzter Zeit in Medien, in der Schulpolitik und in der Stadt Wien untergekommen sind.
Gleich an zwei ganz verschiedenen Stellen zeigt sich derzeit – zusätzlich zu den vielen anderen Argumenten gegen die Neutralität und für eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik –, wie problematisch die österreichische Neutralität geworden ist. Zwei Mal wird klar, dass es eine absolute Illusion geworden ist zu glauben, Österreich könne sich neutral aus dem größten Krieg in Europa heraushalten.
Es hat in Deutschland und Europa viel Aufsehen erregt: Der Audi-Chef hat anlässlich der Errichtung eines neuen Werks in den USA einen gemeinsamen Auftritt mit US-Präsident Donald Trump absolviert, der diesem in der Endphase eines schlecht laufenden Wahlkampfs noch helfen sollte. Viel interessanter als das Mitmachen bei einer politischen Instrumentalisierung ist aber die Frage, ob und warum es sinnvoll ist, in den USA ein neues Werk zu errichten, während der gleiche Konzern in Deutschland Fabriken schließt. Das ist auch für die österreichische Zulieferindustrie eine sehr schlechte Nachricht.
Gleich zwei bestürzende internationale Vorgänge erinnern intensiv daran, wie sehr sich die EU in die ungarischen Wahlen eingemischt hat, während sie jetzt bei Vorgängen in anderen Ländern, die eher schlimmer sind als das, was man früher der ungarischen und der polnischen Regierung vorgeworfen hat, desinteressiert wegschaut. Dabei ist insbesondere das, was in Polen jetzt vor sich geht, abenteuerlich und ein eindeutiger Bruch des Rechtsstaats. Man stelle sich vor, Ähnliches würde in Österreich passieren.
Der ehemalige Chefredakteur und Herausgeber der "Welt", Ulf Poschardt, veröffentlichte im Juni ein Buch mit dem bezeichnenden Titel "Bückbürger", in dem er mit dem konservativen Bürgertum abrechnet, das zu feige ist, um sich den über die Deutungshoheit verfügenden linken "Shitbürgern" entgegenzustellen. Als "Shitbürger" apostrophiert Poschardt in seinem im Jänner 2025 erschienenen, gleichnamigen Buch jene doppelt-moralinsauren linken Intellektuellen, die diejenigen Bürger, von deren Steuerleistungen sie leben, zutiefst verachten und denen sie sich in jeder Hinsicht turmhoch überlegen fühlen.
Am 3. November jährt sich heuer eine wesentliche Entscheidung in der österreichischen Geschichte zum 100. Mal: Am 3. November 1926 beschloss die SDAP, die Sozialdemokratische Arbeiter-Partei, auf einem Bundesparteitag ihr sogenanntes Linzer Programm.
Die neue KI-Welt sei die letzte und schon deshalb die ärgste aller bisherigen "Kränkungen der Menschheit", erklären moderne Philosophen angesichts der Herausforderungen durch die jüngsten technologischen Entwicklungen digitaler Systeme.