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Jetzt ist der Krieg wirklich bei uns gelandet

20. März 2026 00:25
Autor: Andreas Unterberger
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Was für eine gewaltige Diskrepanz! Am persisch-arabischen Golf zerschießen sich gerade die Kriegsparteien gegenseitig die Erdöl- und Erdgasfelder, sodass viele davon auf Jahre hinaus ausfallen werden, sodass die Preise für Gas, Benzin und Diesel in den Himmel schießen, sodass die historisch größte Energieknappheit seit dem Weltkrieg ausgelöst wird. In Österreich hingegen hat die Regierung monatelang gebrütet und jetzt stolz ein Paket präsentiert, das rechtlich auf extrem wackligen Beinen steht, das das Budget etliches kosten wird, das als Ergebnis die in den Himmel schießenden Tankstellenpreise wieder um großartige zehn Cent herunterbringen soll – durch das es aber natürlich keinen Liter Benzin, keinen Kubikmeter Gas zusätzlich geben wird. Und auch gewiss nicht dadurch, dass die Preise nur noch dreimal pro Woche erhöht werden dürfen. Dieses Missverhältnis zwischen Anlass und Reaktion ist so lächerlich, so peinlich. Es wird nur dadurch gemildert, dass auch andere Länder sich in ähnlich lächerlichen Pseudomaßnahmen ergehen. Österreichisch-peinlich ist aber jedenfalls, dass sich hierzulande absolut niemand rational den Fakten stellt, dass sich niemand der gigantischen Herausforderung bewusst ist. Zehn Vorschläge könnten zeigen, wie man damit beginnen sollte.




Die fünf Todsünden des Heinz Lederer

19. März 2026 00:58
Autor: Andreas Unterberger
118 Kommentare

Täglich rutscht der ORF noch tiefer in seine eigene Jauchegrube. Nach Alexander Wrabetz und Pius Strobl ist es nun Stiftungsrats-Vorsitzender Heinz Lederer, der den Skandalen nicht mehr entkommt. Die Vorwürfe gegen ihn sind so ungeheuerlich, dass nur noch ein Rücktritt in Frage kommen kann. Der ebenfalls belastete Wrabetz ist zwar schon abgegangen und kann jetzt bloß noch beim Fußballklub Rapid zeigen, wie talentiert er ist, neuerlich eine der bekannten Marken dieser Republik um viel öffentliches Geld gegen die Wand zu fahren; aber eine seiner übelsten Taten kommt erst jetzt ans Tageslicht. Strobl geht zwar in Pension; aber auch bei ihm wird erst zu Ende seiner schlimmen Tätigkeit das Allerschlimmste bekannt: nämlich die Inszenierung des Abschusses von Roland Weißmann und die ungeheuerlichen Bezüge, die er sich selbst zu erschleichen versucht hat und die die Bezüge des Generaldirektors übertreffen.




Wie können die Europäer nur so dumm sein!

18. März 2026 00:01
Autor: Andreas Unterberger
169 Kommentare

Sehr eindringlich – zwischen Flehen, Drohen und Beleidigtsein wechselnd – bittet Donald Trump seit einigen Tagen die Europäer, den USA bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Iran insbesondere um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz beizustehen. Sehr eindringlich bitten umgekehrt die Europäer die USA seit Jahr und Tag, der Ukraine bei ihrer Auseinandersetzung mit Russland, die auch für die künftige Freiheit und Sicherheit der Europäer entscheidend ist, ernsthafter beizustehen. Jedoch: Diese Bitten bleiben da wie dort ungehört. Stattdessen ist beiderseits die zynische Antwort zu vernehmen: "Das ist Euer Krieg!"




ORF: der siebzehnfache Weißmann-Skandal

17. März 2026 01:14
Autor: Andreas Unterberger
98 Kommentare

Gleich auf einer Vielzahl von Ebenen spielen sich die widerlichsten Elemente des Skandals rund um den Rücktritt des ORF-Generalintendanten Roland Weißmann ab. Dabei zeigen sich zum einen etliche unappetitliche, aber wohl geschlechtstypische Verhaltensweisen vieler Männlein und Weiblein in besonderer Deutlichkeit. Deutlicher denn je erkennen wir aber auch die üblen Folgen der Tatsache, dass ein großes Medienunternehmen ohne jede objektive Notwendigkeit in staatlichem, also politischem Eigentum steht, wodurch Menschen ohne Kontrolle der Wähler oder des Marktes mit öffentlichem Geld verschwenderisch herumwerfen und den Job als Gratisbordell ansehen können. Die Affäre zeigt aber auch sehr unterschiedliche Charaktere und taktische Fähigkeiten der politischen Parteien auf. Und sie wirft ein ganz, ganz schlechtes Licht auf wirklich alle Akteure, die da aufgetreten sind.


Warum sind die Universitäten so „woke“ geworden?

20. März 2026 20:04
Autor: Martin Fieder
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Meine erste Begegnung mit dem, was man heute "woke" nennt, hatte ich zu einer Zeit, als es diesen Begriff im deutschsprachigen Raum noch gar nicht gab. Den Tag dieses ersten "Rendezvous" mit "woke" kann ich noch ganz genau angeben: Es war der 8. März, der Frauentag des Jahres 2004. Damals arbeitete ich im Zuge der Universitätsreform UG 2002 als Stabsstelle unter dem damaligen Rektor Georg Winckler im Rektorat der Universität Wien. Gemeinsam mit anderen war ich für die Bereiche Organisations- und Entwicklungsplanung der Universität zuständig. Das UG 2002 entließ die Universitäten in die Autonomie. Bevor dies geschehen konnte, war es notwendig, die Managementstrukturen der Universität deutlich zu verändern – weg von der der Gremienuniversität zu einer Struktur mit klaren Verantwortlichkeiten.




Die Enteignungspolitik

14. März 2026 12:59
Autor: Josef Stargl
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Die zahlreichen Antiliberalen und Antimarktwirtschaftler (in allen Parteien) agieren permanent gegen einen liberalen Rechtsstaat, gegen die individuelle Freiheit, gegen das Privateigentum und gegen eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftsordnung (Unternehmerwirtschaft).


Die wahren Kosten der Stromerzeugung

12. März 2026 14:04
Autor: Gerhard Kirchner
12 Kommentare

Der weitere Ausbau von Windkraft- und auch von Photovoltaikanlagen wird immer wieder als eine der wichtigsten Maßnahmen für die Energiewende und den Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Asien kümmert das kaum. Dort will man genügend preiswerten Strom produzieren. Windkraft- und PV-Plantagen werden zwar gebaut, doch Basis der aufstrebenden Industrie und des Wohlstands der Bevölkerung sind Kohle- und Atomkraftwerke.


Hilfe von Smart Glases bei Gerichtsverhandlung

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Babler: Geförderte Pornographie ist "künstlerisch"

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Epstein-Netzwerk wollte Deutsche Bank kaufen

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