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ORF: der siebzehnfache Weißmann-Skandal

17. März 2026 01:14
Autor: Andreas Unterberger
91 Kommentare

Gleich auf einer Vielzahl von Ebenen spielen sich die widerlichsten Elemente des Skandals rund um den Rücktritt des ORF-Generalintendanten Roland Weißmann ab. Dabei zeigen sich zum einen etliche unappetitliche, aber wohl geschlechtstypische Verhaltensweisen vieler Männlein und Weiblein in besonderer Deutlichkeit. Deutlicher denn je erkennen wir aber auch die üblen Folgen der Tatsache, dass ein großes Medienunternehmen ohne jede objektive Notwendigkeit in staatlichem, also politischem Eigentum steht, wodurch Menschen ohne Kontrolle der Wähler oder des Marktes mit öffentlichem Geld verschwenderisch herumwerfen und den Job als Gratisbordell ansehen können. Die Affäre zeigt aber auch sehr unterschiedliche Charaktere und taktische Fähigkeiten der politischen Parteien auf. Und sie wirft ein ganz, ganz schlechtes Licht auf wirklich alle Akteure, die da aufgetreten sind.




Warum sind die Amerikaner reicher als wir?

16. März 2026 01:42
Autor: Andreas Unterberger
62 Kommentare

Viel von dem, worum wir andere beneiden, liegt in Wahrheit an uns selbst und unseren kollektiven Haltungen. Unser Neid bezieht sich etwa darauf, dass  das Pro-Kopf-Einkommen in den USA im Schnitt um bis zu 50 Prozent höher ist als in der EU oder in Großbritannien. Das hat die OECD jetzt errechnet, nachdem sie die total unterschiedlichen Pensions- und Gesundheits-Systeme berücksichtigt hatte. Neben der Einstellung der Europäer geht ein Teil dieser Differenz auf steuerliche Unterschiede zurück, deren Ursache noch immer fast komplett in der nationalen, etwa österreichischen Verantwortung liegt, da ja die Steuern in der Kompetenz der EU-Mitgliedsstaaten verblieben sind.




Elf Fragen für Volksbefragungen, welche die Politik wiederbeleben könnten

15. März 2026 00:15
Autor: Andreas Unterberger
95 Kommentare

Als der FPÖ-Vorsitzende vor ein paar Tagen auf die Pläne des ÖVP-Obmannes zu einer Volksbefragung rund um die Verlängerung der Präsenzdienst- und Milizpflicht für junge Österreicher angesprochen wurde, sprach er zu Recht davon, dass man da doch gleich mehrere  Fragen stellen könne. Dabei fiel ihm als einziges Beispiel freilich nur die Frage nach einer Abschaffung der Pflichtabgaben für den ORF ein. Diese Abschaffung wäre zwar gewiss positiv zu werten und würde von der Mehrheit der Österreicher unterstützt (Das ist nach der grauslichen und den ganzen ORF erschütternden Seifenoper rund um eine attraktive Musikerin erst recht der Fall, für die sich zwei der mächtigsten ORF-Männer einst interessiert hatten und die sich nun als Waffe zur Rache am dabei Unterlegenen, aber sonst Erfolgreicheren instrumentalisieren lässt, oder selbst instrumentalisiert hat). Aber dennoch drängen sich zumindest elf noch viel grundsätzlichere Fragen mit noch viel größerer Dringlichkeit auf.




Die Neidgenossen

14. März 2026 01:13
Autor: Andreas Unterberger
72 Kommentare

 "Fünf Prozent der Österreicher gehört so viel wie den anderen 95 Prozent." Ja, das ist wirklich Gift für die Demokratie – aber nicht diese angebliche Verteilung von Eigentum, sondern die Tatsache, dass führende Politiker des Landes daraus einen Skandal machen, dass sie daraus die Berechtigung zur Umverteilung ableiten, dass sie unter diesem Vorwand den Leistungsträgern in diesem Land noch mehr rauben wollen für einen ineffizienten Staat, für ein Pensionssystem, das ohne grundlegende Änderungen zwangsläufig gegen die Wand donnert.


Die Enteignungspolitik

14. März 2026 12:59
Autor: Josef Stargl
5 Kommentare

Die zahlreichen Antiliberalen und Antimarktwirtschaftler (in allen Parteien) agieren permanent gegen einen liberalen Rechtsstaat, gegen die individuelle Freiheit, gegen das Privateigentum und gegen eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftsordnung (Unternehmerwirtschaft).


Die wahren Kosten der Stromerzeugung

12. März 2026 14:04
Autor: Gerhard Kirchner
12 Kommentare

Der weitere Ausbau von Windkraft- und auch von Photovoltaikanlagen wird immer wieder als eine der wichtigsten Maßnahmen für die Energiewende und den Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Asien kümmert das kaum. Dort will man genügend preiswerten Strom produzieren. Windkraft- und PV-Plantagen werden zwar gebaut, doch Basis der aufstrebenden Industrie und des Wohlstands der Bevölkerung sind Kohle- und Atomkraftwerke.


Der Krieg im Iran und der europäische Selbsthass

10. März 2026 19:00
Autor: Andreas Tögel
6 Kommentare

Mit der Covid-19-Pandemie, respektive den daraufhin von vielen Regierungen ergriffenen Maßnahmen, haben sich die Auseinandersetzungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen deutlich verschärft. Rein sachbezogene, nicht ad personam ausgetragene Dispute werden seither immer rarer. Die nüchterne Abwägung von Argumenten tritt gegenüber der Verteidigung von Glaubensüberzeugungen zurück. Der Riss geht dabei oft mitten durch die Familien. Auch der Klimawandel, der Ukrainekrieg und die dieser Tage gegen das Mullahregime im Iran laufende amerikanisch-israelische Luftoffensive offenbaren einen allgemeinen Verlust am Willen oder an der Fähigkeit, differenziert zu urteilen. Es gibt nur noch schwarz oder weiß.


Putin dreht den Russen jetzt auch das Internet ab

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Deutsche Bürger haben Katastrophe der Energiewende ja selbst gewählt

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