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Langsamkeit kann eine Tugend sein

22. Juni 2026 01:44
Autor: Andreas Unterberger
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Manchmal, so ist man versucht zu denken, ist es ganz gut, dass Österreichs Mühlen langsamer mahlen. Denn dann könnte man anhand von Erfahrungen im Ausland Fehler vermeiden oder überflüssige Initiativen einfach unterlassen. Nur leider ist dem nicht so, wie sich auch jetzt wieder herausstellt.




Die Republik steckt im Schlamm

21. Juni 2026 01:22
Autor: Andreas Unterberger
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Es ist ziemlich grotesk, wie etliche Regierungsmitglieder das vorgelegte Doppelbudget, seine Defizite und Unzukömmlichkeiten verteidigt haben: Die Koalition hätte ja einen verschuldeten Staatshaushalt übernommen. So sehr das stimmt, so absurd ist es, mit vergangenen Defiziten zu begründen, warum es weiterhin ein Defizit der gleichen Größenordnung gibt. Denn wenn man ein verschuldetes Unternehmen übernimmt, müsste man vor allem eines: Sparen und Sanieren. Nur vom Schimpfen auf die Vorgänger wird kein Unternehmen genesen.




Der Brexit hat die Briten ärmer gemacht

20. Juni 2026 00:05
Autor: Andreas Unterberger
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Viele wichtige Entwicklungen zeigen ihre ganzen Auswirkungen erst nach vielen Jahren. Das trifft etwa auch auf den vor zehn Jahren von den britischen Bürgern beschlossenen Austritt aus der EU zu, der dann am Beginn des Jahres 2020 endgültig in Kraft getreten ist. Dieser hatte zwar kurzfristig weniger Auswirkungen gehabt als vielfach angenommen. Langfristig dafür in allen relevanten Aspekten umso mehr. Das sollte auch für jene gar nicht so wenigen Österreicher eine gute Lehre sein, die sich über den einen oder anderen Beschluss der EU ärgern – und das oft durchaus zu Recht – und deswegen gleich den ganzen Austritt aus der Union verlangen. Dabei würden die meisten Auswirkungen in Österreich auf Grund seiner Lage, Geschichte, Struktur und Größe noch viel schlimmer sein als in dem viel globaler orientierten Großbritannien.




Sechs Sieger, sechs Verlierer

19. Juni 2026 18:40
Autor: Andreas Unterberger
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Der Friedensschluss zwischen den USA und dem Iran bringt ein sehr ambivalentes Ergebnis. Er hat die Weltpolitik durchgemischt und zeigt als Folge ebenso klare Verlierer wie auch Gewinner. Er ist trotz seines provisorischen Charakters wohl ein ziemlich dauerhafter Endpunkt, da neuerliche amerikanische Angriffe eher unwahrscheinlich sind, selbst wenn kein endgültiges Friedensabkommen zustandekommen sollte, wie es im Memorandum eigentlich versprochen wird.


Feindbild der Linken ist der Reichtum, nicht die Armut

17. Juni 2026 11:33
Autor: Andreas Tögel
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Mangelndes Reaktionsvermögen kann man der Neidgenossenschaft nicht vorwerfen. Kaum katapultiert sich der visionäre Jahrhundertunternehmer Elon Musk durch den Börsengang seines Weltraumunternehmens "SpaceX" als erster Mensch in die Klasse der Billionäre, kursieren im Netz auch schon Memes der Partei "Die Linke" mit dem Inhalt "Es sollte keine Billionäre geben".


Die Rückkehr der Apokalypse

14. Juni 2026 21:12
Autor: Silvio Pötschner
4 Kommentare

Es gehört zu den bemerkenswerten Leistungen der europäischen Politik, dass sie nach achtzig Jahren Frieden wieder Zustände geschaffen hat, unter denen die Möglichkeit eines Atomkrieges öffentlich diskutiert wird. Der Kontinent, der sich nach 1945 schwor, nie wieder zum Schlachtfeld der Weltgeschichte zu werden, verbringt seine Tage inzwischen damit, über Reichweiten von Raketen, Schutzräume und nukleare Abschreckung zu debattieren.


Weltpolitik vom Unfeinsten

12. Juni 2026 20:54
Autor: Leo Dorner
6 Kommentare

Ironisch könnte man sagen: Trump verliert sich zu rasch ins Absurde. Bei Obama und seinen Dems-Nachfolgern hat man hingegen sicher sein können, dass sie ihrer woken und grünen Ideologie gemäß dachten und handelten.


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