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Die Rückkehr der Vernunft nach Europa

11. März 2026 00:52
Autor: Andreas Unterberger
79 Kommentare

Während sich in Baden-Württemberg die Grünen – etwas verfrüht – über einen knappen Wahlsieg freuen (der in Wahrheit nur darin bestanden hat, dass die grünen Stimmverluste dank roter Wahlhilfe nicht so schlimm wie befürchtet ausgefallen sind, und dass die dortige CDU sich vorerst auf Anweisung aus Berlin weigert, mit der AfD zu kooperieren), lassen gleich mehrere sensationelle Entwicklungen Hoffnung aufkommen: In Europa kann sich ja doch die Vernunft durchsetzen. In Europa gibt es vor allem einen bemerkenswerten und historischen Einriss der Brandmauer zwischen Schwarz und Blau rund um das Migrationsthema, was bisher von den linken Medien wohlweislich verschwiegen wird. Aber auch in Sachen Energie hat ein europäisches Umdenken begonnen – wiewohl höchstwahrscheinlich zu spät. Denn die schweren Fehler der letzten Jahre lassen sich nicht mehr leicht gutmachen.




Schlangengrube ORF

10. März 2026 00:18
Autor: Andreas Unterberger
104 Kommentare

Was ist der ORF nur für eine Schlangengrube! Was ist er nur für ein Intrigennest! Jetzt nach vier Jahren und ganz zufällig knapp vor dem Prozess zur Wiederbestellung des Generaldirektors kommt eine Mitarbeiterin – oder kommen ihre Hinterfrauen und -männer – drauf, dass sie einst "sexuell belästigt" worden ist. Wie schrecklich! Wie muss die Arme vier Jahre darunter gelitten haben, dass es ihr solange die Rede verschlagen hat! Vielleicht hat ihr der Generaldirektor damals gar aufs Knie gegriffen! Was für ein Glück ist es, dass es wackere Sozialdemokraten gibt, die an der Spitze des Stiftungsrates die ganze Schwere des Verbrechens erkennen und nach vier Jahren Sofortmaßnahmen verlangen.




Wer anderen eine Mauer baut, holt sich selbst eine blutige Nase

09. März 2026 00:50
Autor: Andreas Unterberger
81 Kommentare

60 Prozent der deutschen Bürger in Baden-Württemberg wählten rechts der Mitte – und was bekommen sie? Mit großer Wahrscheinlichkeit einen linken Ministerpräsidenten (=Landeshauptmann). Da zwingt sich die Frage auf: Wie lange hält die CDU das noch aus, die nur ein paar Zehntelprozent hinter den  Grünen liegt, dass sie wieder den Schleppenträger für diese spielt, statt sich von der AfD an die Spitze wählen zu lassen, statt dem Wählerwillen zum Durchbruch zu verhelfen. Längst ist nicht mehr die AfD das Hauptopfer der von den deutschen Linken und Medien erdachten "Brandmauer". Es ist die CDU selber, die sich entgegen den Wünschen der Mehrheit ihrer Wähler durch diese Brandmauer selbst eingemauert hat. Sie wird wohl erst dann den Ausbruch wagen, wenn es für sie zu spät ist. Dabei haben sich so viele CDU-Wähler von Friedrich Merz erhofft, dass er nach den lähmenden Wagenburg-Jahren von Angela Merkel und Epigonen jener General sein wird, der diesen Ausbruch wagt. Aber er hat sich trotz seines beeindruckenden und Leadership ausstrahlenden Auftritts als Angsthase erwiesen.




Das war Sozialdemokratie pur

08. März 2026 00:57
Autor: Andreas Unterberger
77 Kommentare

Die SPÖ lieferte den Österreichern einen Parteitag voller dialektischer Widersprüche, einen Parteitag voller Möchtegern-Führerkult, bei dem es offenbar nur darauf ankam, wie viele Prozent ein stundenlang Populismus blasender Parteichef bekommt, bei dem alle Sachfragen verräumt worden sind, bei dem es sichtbarer denn je geworden ist, dass es der Partei nur noch darauf ankommt, was man mit dem Geld anderer Leute alles anstellen kann. Das war aber auch ein Parteitag einer Partei, die von der einstigen absoluten Mehrheit auf jene 17 bis 18 Prozent abgesunken ist, zwischen denen sie sich nun schon ein halbes Jahr bewegt. Das ist noch deutlich unter den 21 Prozent der schon enttäuschenden beiden letzten Wahltage. Trotzdem hat Andreas Babler mit einem blauen Auge für sich seine Führungsposition retten können. Der Partei oder gar Österreich kann aber ein solcher Jubelparteitag nicht weiterhelfen. Die SPÖ zeigt sich zwar sehr lautstark, aber total zukunftsschwach.


Der Krieg im Iran und der europäische Selbsthass

10. März 2026 19:00
Autor: Andreas Tögel
4 Kommentare

Mit der Covid-19-Pandemie, respektive den daraufhin von vielen Regierungen ergriffenen Maßnahmen, haben sich die Auseinandersetzungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen deutlich verschärft. Rein sachbezogene, nicht ad personam ausgetragene Dispute werden seither immer rarer. Die nüchterne Abwägung von Argumenten tritt gegenüber der Verteidigung von Glaubensüberzeugungen zurück. Der Riss geht dabei oft mitten durch die Familien. Auch der Klimawandel, der Ukrainekrieg und die dieser Tage gegen das Mullahregime im Iran laufende amerikanisch-israelische Luftoffensive offenbaren einen allgemeinen Verlust am Willen oder an der Fähigkeit, differenziert zu urteilen. Es gibt nur noch schwarz oder weiß.




Die Mullahs hoffen immer noch

07. März 2026 12:13
Autor: Leo Dorner
14 Kommentare

Das Mullah-System hofft immer noch, irgendwie überleben zu können. Der zweitälteste Sohn des "neutralisierten" bisherigen Ayatollah soll den Laden übernehmen.  Er gilt als Hardliner und ist für Israel ein weiterer Beweis für den unerfreulichen Tatbestand, dass der Gottessstaat noch nicht bereit ist, seinen defaitistischen Kurs zu ändern – und ein unhintergehbarer Anlass zugleich, auch den neuen Führer-Nachfolger ins Visier zu nehmen. Noch ein "Dead man walking" mehr auf der umkämpften Bühne.


Eine sichere Versorgung mit Energie auf österreichische Art

06. März 2026 19:21
Autor: Gerhard Kirchner
9 Kommentare

Im KURIER vom 27.Februar 2026 wurde über die Energiemisere, verursacht durch zu erwartende Flauten in den Wintermonaten, berichtet. Der Artikel "Jänner zeigt Lücken beim Ökostrom" ist vor allem den grünen Ökostromerzeugerfanatikern zur Lektüre empfohlen. Diese Analyse von D. Kotrba und B. Gaul berichtet, recht Faktenbezogen, über die Bereitstellung der Versorgung mit Strom in Flautezeiten.


Das in Europa versteckte Vermögen des neuen Iran-Machhabers

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Der Sexismus der Staatsreligion Feminismus

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Ukraine zerstört wichtige russische Rüstungsfabrik

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