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Die „Demokratie“ und ihre „Schützer“

16. September 2026 00:24
Autor: Andreas Unterberger
78 Kommentare

Ach, wie niedlich. Mit zahllosen (weitgehend publikumsfreien)  Veranstaltungen haben die Gemeinde Wien und etliche SPÖ-nahe Organisationen einen "Tag der Demokratie" zelebriert und dabei, so der rote Jubel-ORF wörtlich, "demokratiebezogene Angebote wie die Teilhabe und Mitgestaltung im Grätzel" präsentiert. Jetzt wissen die Wiener also, wo sie noch etwas sagen dürfen, wo die SPÖ noch den Willen der Bürger respektiert, wo diese noch mitgestalten dürfen: bei den Fragen, welche Blumen in einem Betontrog an der Ecke ihres Grätzels gepflanzt werden sollen, und wo ein Bankerl aufgestellt werden soll. Von den wirklich relevanten Dingen wird hingegen nichts der Entscheidung des Volkes überlassen. Die gesamte Inszenierung bestätigt den üblen Verdacht: Je öfter das Wort "Demokratie" in den Munde genommen wird, umso weniger Demokratie, also wörtlich: "Herrschaft des Volkes", gibt es.




KI: die Vorteile, Nachteile und Notwendigkeiten

15. September 2026 00:18
Autor: Andreas Unterberger
97 Kommentare

Es ist verblüffend, die Bedeutung und Wirkung der Künstlichen Intelligenz mit Bedeutung und Wirkung der Atomenergie zu vergleichen. Beide sind atemberaubende Produkte von Forschung und Wissenschaft. Beide bringen unglaubliche Fortschritte wie auch große Sorgen und Gefahren mit sich. Wegen dieser Sorgen möchten viele Menschen am liebsten beide verbieten. Beide lassen sich aber nicht mehr aus der Welt schaffen, weil das Wissen sowohl um die Atomkraft als auch um die KI nun einmal in der Welt verbreitet ist und daher nicht mehr in die Büchse der Pandora gestopft werden kann. Beide können das globale Kräfteverhältnis und die wirtschaftliche wie militärische Macht fundamental ändern. Bei beiden stehen aber durchaus ernsthafte Sorgen im Raum, dass sie der Menschheit schwer schaden können. Beide sind wie ein Zauberbesen – nur hilft gegen sie kein Friedensmarsch und kein Zauberspruch, der sie mit einem "Sei´s gewesen" wieder in die Ecke verbannt.




Zehn erfreuliche Nachrichten

14. September 2026 01:00
Autor: Andreas Unterberger
100 Kommentare

Wenn der Herbst einzieht, wenn die Mainstreammedien wieder prinzipiell nur schlechte Dinge Melden, tut es wieder gut, auf die gar nicht so wenigen positiven Entwicklungen hinzuweisen, die es in der Welt gibt.




Die Unlogik eines Gewerkschafters

13. September 2026 01:59
Autor: Andreas Unterberger
80 Kommentare

Gewerkschaftspräsident Wolfgang Katzian hatte in einem Radiointerview vor einigen Tagen völlig recht: Wirtschaft ist Kapital, also alle, die Maschinen, Software, Gebäude usw. zur Verfügung stellen, und Arbeit, was alle sind, die die Kapitalgüter bedienen und organisieren, die erzeugte Produkte verkaufen. Umso unverständlicher, dass Katzian dann die logischen Konsequenzen aus dieser richtigen Grunderkenntnis ignoriert oder nicht begreift.


Todestrieb: Sozialismus einst und jetzt

15. September 2026 20:44
Autor: Andreas Tögel
2 Kommentare

Der Sozialismus kam nicht erst durch Karl Marx, seine Mitstreiter und Epigonen in die Welt. Schon im frühen 19. Jahrhundert gab es einschlägige Experimente – etwa initiiert durch Robert Owen (1771–1858) in Schottland. Ihm schwebte eine "gerechtere" Produktions- und Lebensweise vor, die er in der Fabriksiedlung New Lenark umsetzte. Derselbe Mann gründete später in Indiana in den USA die kommunistische Kommune "New Harmony" – inklusive der Abschaffung von Privateigentum und Wettbewerb. Bereits zwei Jahre nach seiner Gründung scheiterte dieses erste kommunistische Experiment der Neuzeit.




Unterschiedliche Klimagefahren

10. September 2026 16:47
Autor: Willi Sauberer
7 Kommentare

Die Antwort auf die Frage, seit wann es Menschen gibt, hängt davon ab, welche unserer Vorfahren man schon als Menschen bezeichnet. Die Wissenschaft ortet derzeit die ersten "modernen Menschen" vor 300.000 Jahren. Wer will, kann das Phänomen "Mensch" auch ein paar Millionen Jahre früher datieren. Es bleibt ein schwer vorstellbarer, aber erdgeschichtlich doch sehr kurzer Zeitraum. Sicher ist hingegen, dass die Menschheit wie ihre zoologischen Vorgänger nur dank zweier Eigenschaften überlebt hat: dem Selbsterhaltungstrieb und dem Arterhaltungstrieb.


Der zurückgekehrte Untertanenstaat

07. September 2026 19:03
Autor: Leo Dorner
5 Kommentare

Vom verstorbenen Literatur-Kritiker Reich-Ranicki stammt das Bonmot: "Wenn Sie mal was Dummes hören möchten, fragen Sie einen Künstler nach seiner politischen Meinung." Um das omnipräsente Übel des Ersatz-Politikertums durch Künstler und Prominente aller Art und Unart genauer zu erkennen, ist Folgendes anzumerken: Nicht alle Künste sind in gleicher Weise für diese "politische Ersatzkunst" geeignet. Weder als Bildungsvoraussetzung noch als politisches Kariere-Sprungbrett.


Die Pensionslücke wird immer größer

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"Transfrau" hat als Polizistin Kinder vergewaltigt

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