Täglich rutscht der ORF noch tiefer in seine eigene Jauchegrube. Nach Alexander Wrabetz und Pius Strobl ist es nun Stiftungsrats-Vorsitzender Heinz Lederer, der den Skandalen nicht mehr entkommt. Die Vorwürfe gegen ihn sind so ungeheuerlich, dass nur noch ein Rücktritt in Frage kommen kann. Der ebenfalls belastete Wrabetz ist zwar schon abgegangen und kann jetzt bloß noch beim Fußballklub Rapid zeigen, wie talentiert er ist, neuerlich eine der bekannten Marken dieser Republik um viel öffentliches Geld gegen die Wand zu fahren; aber eine seiner übelsten Taten kommt erst jetzt ans Tageslicht. Strobl geht zwar in Pension; aber auch bei ihm wird erst zu Ende seiner schlimmen Tätigkeit das Allerschlimmste bekannt: nämlich die Inszenierung des Abschusses von Roland Weißmann und die ungeheuerlichen Bezüge, die er sich selbst zu erschleichen versucht hat und die die Bezüge des Generaldirektors übertreffen.










