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Die fünf Todsünden des Heinz Lederer

19. März 2026 00:58
Autor: Andreas Unterberger
43 Kommentare

Täglich rutscht der ORF noch tiefer in seine eigene Jauchegrube. Nach Alexander Wrabetz und Pius Strobl ist es nun Stiftungsrats-Vorsitzender Heinz Lederer, der den Skandalen nicht mehr entkommt. Die Vorwürfe gegen ihn sind so ungeheuerlich, dass nur noch ein Rücktritt in Frage kommen kann. Der ebenfalls belastete Wrabetz ist zwar schon abgegangen und kann jetzt bloß noch beim Fußballklub Rapid zeigen, wie talentiert er ist, neuerlich eine der bekannten Marken dieser Republik um viel öffentliches Geld gegen die Wand zu fahren; aber eine seiner übelsten Taten kommt erst jetzt ans Tageslicht. Strobl geht zwar in Pension; aber auch bei ihm wird erst zu Ende seiner schlimmen Tätigkeit das Allerschlimmste bekannt: nämlich die Inszenierung des Abschusses von Roland Weißmann und die ungeheuerlichen Bezüge, die er sich selbst zu erschleichen versucht hat und die die Bezüge des Generaldirektors übertreffen.




Wie können die Europäer nur so dumm sein!

18. März 2026 00:01
Autor: Andreas Unterberger
168 Kommentare

Sehr eindringlich – zwischen Flehen, Drohen und Beleidigtsein wechselnd – bittet Donald Trump seit einigen Tagen die Europäer, den USA bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Iran insbesondere um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz beizustehen. Sehr eindringlich bitten umgekehrt die Europäer die USA seit Jahr und Tag, der Ukraine bei ihrer Auseinandersetzung mit Russland, die auch für die künftige Freiheit und Sicherheit der Europäer entscheidend ist, ernsthafter beizustehen. Jedoch: Diese Bitten bleiben da wie dort ungehört. Stattdessen ist beiderseits die zynische Antwort zu vernehmen: "Das ist Euer Krieg!"




ORF: der siebzehnfache Weißmann-Skandal

17. März 2026 01:14
Autor: Andreas Unterberger
98 Kommentare

Gleich auf einer Vielzahl von Ebenen spielen sich die widerlichsten Elemente des Skandals rund um den Rücktritt des ORF-Generalintendanten Roland Weißmann ab. Dabei zeigen sich zum einen etliche unappetitliche, aber wohl geschlechtstypische Verhaltensweisen vieler Männlein und Weiblein in besonderer Deutlichkeit. Deutlicher denn je erkennen wir aber auch die üblen Folgen der Tatsache, dass ein großes Medienunternehmen ohne jede objektive Notwendigkeit in staatlichem, also politischem Eigentum steht, wodurch Menschen ohne Kontrolle der Wähler oder des Marktes mit öffentlichem Geld verschwenderisch herumwerfen und den Job als Gratisbordell ansehen können. Die Affäre zeigt aber auch sehr unterschiedliche Charaktere und taktische Fähigkeiten der politischen Parteien auf. Und sie wirft ein ganz, ganz schlechtes Licht auf wirklich alle Akteure, die da aufgetreten sind.




Warum sind die Amerikaner reicher als wir?

16. März 2026 01:42
Autor: Andreas Unterberger
62 Kommentare

Viel von dem, worum wir andere beneiden, liegt in Wahrheit an uns selbst und unseren kollektiven Haltungen. Unser Neid bezieht sich etwa darauf, dass  das Pro-Kopf-Einkommen in den USA im Schnitt um bis zu 50 Prozent höher ist als in der EU oder in Großbritannien. Das hat die OECD jetzt errechnet, nachdem sie die total unterschiedlichen Pensions- und Gesundheits-Systeme berücksichtigt hatte. Neben der Einstellung der Europäer geht ein Teil dieser Differenz auf steuerliche Unterschiede zurück, deren Ursache noch immer fast komplett in der nationalen, etwa österreichischen Verantwortung liegt, da ja die Steuern in der Kompetenz der EU-Mitgliedsstaaten verblieben sind.


Die Enteignungspolitik

14. März 2026 12:59
Autor: Josef Stargl
5 Kommentare

Die zahlreichen Antiliberalen und Antimarktwirtschaftler (in allen Parteien) agieren permanent gegen einen liberalen Rechtsstaat, gegen die individuelle Freiheit, gegen das Privateigentum und gegen eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftsordnung (Unternehmerwirtschaft).


Die wahren Kosten der Stromerzeugung

12. März 2026 14:04
Autor: Gerhard Kirchner
12 Kommentare

Der weitere Ausbau von Windkraft- und auch von Photovoltaikanlagen wird immer wieder als eine der wichtigsten Maßnahmen für die Energiewende und den Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Asien kümmert das kaum. Dort will man genügend preiswerten Strom produzieren. Windkraft- und PV-Plantagen werden zwar gebaut, doch Basis der aufstrebenden Industrie und des Wohlstands der Bevölkerung sind Kohle- und Atomkraftwerke.


Der Krieg im Iran und der europäische Selbsthass

10. März 2026 19:00
Autor: Andreas Tögel
6 Kommentare

Mit der Covid-19-Pandemie, respektive den daraufhin von vielen Regierungen ergriffenen Maßnahmen, haben sich die Auseinandersetzungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen deutlich verschärft. Rein sachbezogene, nicht ad personam ausgetragene Dispute werden seither immer rarer. Die nüchterne Abwägung von Argumenten tritt gegenüber der Verteidigung von Glaubensüberzeugungen zurück. Der Riss geht dabei oft mitten durch die Familien. Auch der Klimawandel, der Ukrainekrieg und die dieser Tage gegen das Mullahregime im Iran laufende amerikanisch-israelische Luftoffensive offenbaren einen allgemeinen Verlust am Willen oder an der Fähigkeit, differenziert zu urteilen. Es gibt nur noch schwarz oder weiß.


ORF-Gebühr verfassungsrechtlich bedenklich

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EuGH ermöglicht zehntausenden Afghaninnen den Verbleib

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