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Italien, ein Land hat zu sich gefunden

07. Februar 2026 01:22
Autor: Andreas Unterberger
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Jahrzehntelang war Italien fast ein Synonym für den kranken Mann Europas. Heute ist es ein Land, das immer öfter als Vorbild gehandelt wird. Die brillante wie schwungvolle, moderne wie kulturbewusste, witzige, auch selbstironische Eröffnung der Olympischen Winterspiele kann gleichsam als äußeres Zeichen dieses Erfolges gewertet werden. Dies gilt auch für die Tatsache, dass zwischen Mailand und Cortina bis zum letzten Moment große und typisch italienische Konfusion geherrscht hat. Dass aber schließlich alles rechtzeitig gepasst hat.




Wie weit ist es nach Minneapolis? Wie weit ist es nach Teheran?

06. Februar 2026 00:36
Autor: Andreas Unterberger
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Die Entfernung zwischen Minneapolis und Wien ist mit 7692 Kilometern weit mehr als doppelt so groß wie die zwischen Teheran und Wien (3178). Dennoch erregen zwei Todesfälle in der amerikanischen Doppelstadt Medien und Politik in Österreich und anderen europäischen Ländern viel mehr als 15.000 bis 43.000 Todesfälle in Iran. Schon finden in Europa erste Demonstrationen wegen der beiden Toten statt. Schon wird der Boykott der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft in den USA gefordert. Schon erregen sich Schlagersänger bei irgendeiner (von den hiesigen Medien groß gebrachten) Preisverleihung lautstark über Minneapolis. Die iranischen Toten erregen hingegen fast nur die iranische Exil-Gemeinde. Dabei sind die Toten da wie dort Opfer staatlicher Waffenträger geworden, deren Handlungen man auch als Morde bezeichnen kann. Woher kommt dann der krasse Unterschied in den Reaktionen?




Brauchen wir diese Migranten?

05. Februar 2026 00:23
Autor: Andreas Unterberger
122 Kommentare

Es ist das häufigste Argument, das gegen eine Abschiebung der illegalen Migranten über Straftäter hinaus vorgebracht wird: Wir würden sie angesichts der Überalterung, angesichts des Fehlens viele Fachkräfte dringend als Arbeitskräfte brauchen. Kaum wird das Thema Abschiebung – sei es in die Heimatstaaten, sei es in Lager in Drittstaaten etwa in Ruanda oder Albanien – diskutiert, präsentiert der ORF einen Gastwirt, der ohne einen treuherzig in die Kamera blickenden Migranten niemanden mehr hätte, der die Teller abwäscht. Nun kann es überhaupt keinen Zweifel geben, dass Gasthäuser und viele andere Unternehmen im Zeitalter des Arbeitskräftemangels tatsächlich oft über solche Mitarbeiter froh sind. Man darf deren Sorgen keinesfalls vom Tisch wischen, die Wirtschaft braucht wirklich dringend mehr Mitarbeiter. Dabei gäbe es eine klare Lösung für dieses Dilemma.




Die Christen und die Asylwerber, Herr Karner und das DÖW

04. Februar 2026 00:20
Autor: Andreas Unterberger
101 Kommentare

Innenminister Gerhard Karner hat zuletzt sehr laut einen Rückgang der Zahlen neuer Asylwerber bejubelt. Dieser Rückgang ist erfreulich, wenn auch zweifellos weitgehend auf die Entwicklung in Syrien zurückzuführen – gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass die früheren Asylwerber alle noch da sind. Diese Entwicklung müsste jetzt eigentlich zu klaren weiteren Maßnahmen führen, die aber fehlen. Es gibt jedoch noch einen zweiten Grund, skeptisch gegenüber dem  Innenminister zu werden.


Wehrdienst: Pflicht oder Zwang?

04. Februar 2026 12:17
Autor: Andreas Tögel
11 Kommentare

Nicht nur in den europäischen NATO-Staaten, sondern auch im neutralen Österreich ist seit Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine vielen klar geworden, dass es deutlich größerer Anstrengungen für die militärische Landesverteidigung bedarf. Mit der Beschaffung von Waffen, Munition und Gerätschaften alleine ist es dabei nicht getan. Es braucht auch das zur Bedienung des Materials geeignete, gut ausgebildete Personal. In Ländern mit bestehender "Wehrpflicht" ist die Frage einer Ausdehnung derselben so gut wie unvermeidlich.




Nicht mehr arbeiten! Mehr enteignen!

31. Januar 2026 13:22
Autor: Andreas Tögel
2 Kommentare

Die zum Teil in der Partei "Die Linke" versammelte deutsche Neidgenossenschaft hat kürzlich mit dem hochoriginellen Wahlslogan "Wir müssen nicht mehr arbeiten, wir müssen mehr enteignen!" aufhorchen lassen und verdeutlicht damit zweierlei: Erstens ihre konsequente Oppositionshaltung zu ökonomischem Basiswissen und zweitens ihr unmissverständliches Bekenntnis zur Gewaltanwendung.


Probleme, die vermeidbar sind

29. Januar 2026 14:23
Autor: Gerhard Kirchner
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»Atomstrom nimmt man gern, aber Atomkraftwerke nicht. Wir sollten diese Dinge nicht mit Gut und Böse belegen.« So sagte Elisabeth Zehetner in einem "Kurier"-Interview. Die erste ÖVP-Politikerin, die der Atomkraft nicht a priori abgeneigt ist. Ihre Aussage "Ich würde mir wünschen, dass die Doppelmoral zurückgedrängt wird. Windräder ja, aber nicht bei mir. Atomstrom nimmt man gern, aber Atomkraftwerke nicht. Wir sollten diese Dinge nicht mit Gut und Böse belegen. Ich finde auch, dass Atomkraft nicht die ideale Lösung ist, aber man muss darüber diskutieren können."


China: Zahllose Kameras filmen heimlich Hotelbetten

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Investoren wollen weg aus US-Anlagen

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Der Abkühlungstrend ist ungebrochen

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