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Fünf Parteien wollen Österreich schaden

22. August 2026 00:44
Autor: Andreas Unterberger
73 Kommentare

Es ist ziemlich klar, warum die SPÖ in den letzten Tagen so fanatisch eine dramatische und für die Wirtschaft wie die künftigen Staatsfinanzen katastrophale Verschärfung der sogenannten Klimaziele verlangt und gleichzeitig die Dürrehilfen für die Bauern blockiert hat. Klar ist auch, warum die ÖVP blamabel eingeknickt ist. Viel weniger klar ist das Verhalten der Neos.




Die armen Kinder und das Strafrecht

21. August 2026 00:08
Autor: Andreas Unterberger
107 Kommentare

Der Landesgerichtspräsident gab sich seiner radikalen Ideologie gemäß beim Fernsehinterview ganz empört: Man könne doch nicht "Kinder" einsperren. Wir sehen: Wieder einmal steht die Justiz ganz wo anders als die Mehrheit der Österreicher. Aber dieses "Volk" soll ja laut der Realverfassung der Richterrepublik ohnedies nichts zu reden haben.




Man muss Weissmann Abbitte leisten

20. August 2026 00:25
Autor: Andreas Unterberger
69 Kommentare

Das, was die ORF-Redakteure da aufgeführt haben, grenzt nun wirklich schon an strafrechtliche Verleumdung. Die letzten ZiB-Sendungen beweisen zugleich, dass der Linksdrall im Gebührenfunk zuletzt noch drastischer geworden ist. Das deutet  darauf hin, dass der hinausintrigierte Generaldirektor Roland Weißmann offenbar doch nicht nur der Frühstücksdirektor am Küniglberg gewesen ist, sondern dass er doch noch einen mäßigenden Einfluss auf die Redakteure gehabt haben muss. Denn so dicht wie in den letzten Tagen hat es zu seiner Zeit ja doch nicht deren linke Provokationen gegeben.




Die Justiz, Grasser und die Politkriminalität

19. August 2026 00:12
Autor: Andreas Unterberger
83 Kommentare

Der Justizkrimi explodiert nun endgültig. Nur ist völlig unklar, wer da die Lunte gezündet hat und  wen bei einer völligen Klärung der Fakten die Explosion am meisten treffen wird. Am wenigsten wahrscheinlich ist, dass ein Unterstandsloser ohne eigenen Computer der alleinige Täter ist, der durch Erfindungen Spitzen der Strafjustiz schwer belastet, der zuerst eine linke Richterin und dann eine Reihe rechter Rechtsanwälte in existenzielle Nöte gebracht hat. Auch wenn man uns das jetzt so glauben machen will.


Sein eigener Todfeind: Der neue deutsche Michel

21. August 2026 17:33
Autor: Leo Dorner
9 Kommentare

Dass der neue deutsche Michel sein eigener Todfeind ist, der ihm seine bisherige Demokratie rauben wird, wenn er nicht rechtzeitig zur Besinnung kommt, scheint leider wahr und richtig zu sein. Wieder einmal ist eine Mehrheit der Deutschen überzeugt, auf "der richtigen Seite der Geschichte" zu stehen. Der Schritt von der Tragikomödie zur realen Tragödie ist anfangs kurz und kaum bemerklich, dann aber lang und oft überaus schmerzlich.




Unheilige Allianzen

19. August 2026 18:47
Autor: Andreas Tögel
3 Kommentare

"Der Feind meines Feindes ist mein Freund." So lautet eine Überlegung, die mutmaßlich auf den indischen Minister Chanakya aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert zurückgeht und im Rahmen militärischer Strategien entstand. Die dem Gedanken zugrundeliegende Logik hat über die römische Antike und die beginnende Neuzeit hinweg bis in die Postmoderne überlebt. Sich mit dem Feind des Feindes zu verbünden, ist eine bis heute geübte Praxis.

Im Laufe der Geschichte wurden auf Basis dieser Idee immer wieder "unheilige Allianzen" geschmiedet. Die KI des Microsoft-Copilot erklärt: "Als Unheilige Allianz bezeichnet man allgemein ein Bündnis zwischen Akteuren, die eigentlich gegensätzliche Interessen haben oder moralisch nicht zusammenpassen, und das deshalb als unnatürlich, problematisch oder gefährlich wahrgenommen wird." Als Beispiele nennt der Copilot das 1855 aus Anlass des Krimkrieges geschlossene Bündnis westlicher Staaten mit dem Osmanischen Reich und den Hitler-Stalin-Pakt von 1939. 

In der Tat waren und sind derlei Bündnissen meist wider die Intuition gerichtet: Akteure, die im Grunde überhaupt nicht zusammenpassen sollten, bildeten oder bilden Koalitionen aus Machtinteressen, Pragmatismus und dem erwarteten gegenseitigen Nutzen, ohne alle moralischen Bedenken, meist kurzfristig orientiert und ohne Gedanken auf mögliche negative Langzeitfolgen zu verschwenden.

Ein nicht allzu lang zurückliegendes Beispiel liefern die Ereignisse im Iran vor, während und nach der Vertreibung von Schah Reza Pahlavi und die islamische Revolution im Jahr 1979. Marxisten, Studenten und andere linke Intellektuelle gingen damals ein Bündnis mit reaktionären Schiiten ein, um das verhasste Schah-Regime zu stürzen, was auch gelang. Zwischen den säkularen und religiösen Teilen dieser Allianz hätte kein in weltanschaulicher Hinsicht tieferer Graben liegen können. Der Zweck heiligte indes die Mittel. Es handelte sich um den Prototyp einer unheiligen Allianz.

Die wenigen urbanen iranischen Marxisten erkannten in den Islamisten eine notwendige Massenbewegung, um Arbeiter und Arme gegen das herrschende Regime zu mobilisieren. Die Islamisten wiederum betrachteten die Marxisten als nützliche Idioten, die Erfahrungen im Umgang mit Propaganda und der Organisation militanter Netzwerke hatten.

Das Ergebnis ist bekannt: Nach der Machtübernahme durch den schiitischen Klerus wurden die marxistischen Teile der unheiligen Allianz brutal ausgeschaltet: Linke wurden verhaftet, gefoltert, hingerichtet oder ins Ausland vertrieben. Abertausende von ihnen verloren dabei ihr Leben. Ihre politischen Parteien wurden zerschlagen, unabhängige Medien verboten.

Es ist in höchstem Maße erstaunlich, dass die bitteren Erfahrungen, die aus zeitnah abgelaufenen Ereignissen wie jenen im Iran resultieren, offensichtlich keine Auswirkungen auf die Aktivitäten zeitgenössischer progressiver Kräfte in der westlichen Welt zeigen. "Queers for Palestine" ist ein besonders haarsträubendes Beispiel. Jedem bei klarem Verstand befindlichen Queeren muss bewusst sein, dass seine Halbwertszeit in Gaza nicht in Stunden, sondern vielmehr in Minuten bemessen wäre, sollte er je seinen Fuß auf diesen Boden setzen und sich als queer zu erkennen geben.

Denn kaum etwas hassen die "Rechtgläubigen" mehr als Schwule und anderweitig Paraphile. Auch in diesem besonders bizarren Fall handelt es sich um eine strategische Allianz, die sich nicht aus gemeinsamen Weltanschauungen, sondern aus gemeinsamen politischen Gegnern speist – in diesem Fall sind es eben die als weiße Imperialisten und Kolonialisten denunzierten Juden in Israel.

Der französische Autor Michel Houellebecq beschrieb in seinem 2015 erschienen Roman "Unterwerfung" (im Original "Soumission") den Mechanismus einer unheiligen Allianz anhand der politischen Lage in Frankreich zu dieser Zeit und deren Extrapolation in die Zukunft. Ein aus Linken und einer Islampartei geschmiedetes Bündnis zur Verhinderung der Machtübernahme einer starken rechtspatriotischen Partei, führt zu einer systematischen Umgestaltung der französischen Gesellschaft: Die den ständigen Übergriffen durch die wachsende Mohammedaner-Population ausgesetzten Juden verlassen das Land, zunehmend beherrschen "Halal"-Lebensmittel das Nahrungsangebot, Miniröcke verschwinden im gleichen Maße aus dem Straßenbild, wie die Zahl der Kopftücher zunimmt. An den Universitäten sorgt der zunehmende Konformitätsdruck für eine Gleichschaltung der Lehrinhalte im Sinne der islamischen Machthaber.

Die Zeichen diesseits der zitierten Romanvorlage sind unübersehbar: Parolen wie "From the river to the sea!" werden lautstark von Paris bis Washington skandiert. In der gesamten einst liberalen westlichen Welt gehen linke Kräfte Allianzen mit zum Teil radikalen "Rechtgläubigen" ein: Beide zielen auf eine Überwindung des herrschenden, auf Individualismus, Privateigentum, Pluralismus und Vertragsfreiheit basierenden Systems ab. Allerdings schwebt den Linken – wie immer – primär die Abschaffung der Familien, des Privateigentums und der letzten Reste einer ins Transzendente weisenden Religion, sowie die Errichtung einer planwirtschaftlich organisierten Ökodiktatur vor, während die Mohammedaner die Weltherrschaft des Kalifats anstreben. Wie schon 1979 im Iran könnten die ideengeschichtlichen Gegensätze nicht schroffer ausfallen.

Da alle – unter welchem propagandistischen Aufhänger auch immer – unternommenen Versuche der Linken, den Kapitalismus zu überwinden, bislang fulminant gescheitert sind und auch die klar antikapitalistisch ausgerichtete Klimareligion und der LGBTQ-Irrsinn keinen durchschlagenden Erfolg zu garantieren scheinen, bilden sie jetzt eben Allianzen mit den schlimmsten Feinden der westlichen Lebensart.

Wenn dem nicht rechtzeitig Einhalt geboten wird, kann über den Ausgang dieses höchst gefährlichen Experiments kein Zweifel bestehen: Wie im Iran werden die Linken am Ende marginalisiert und von den Anhängern des Propheten Mohammed eliminiert werden. Allerdings sind die in ihren von der Wirklichkeit abgeschossenen Echokammern theoretisierenden linken Ideologen in einem derart erschreckenden Ausmaß mit Blindheit geschlagen, dass es ihnen unmöglich ist, die politische Realität von ihrer Utopie zu differenzieren. Die absehbare Konsequenz wird dann indes nicht nur ihre eigene Vernichtung sein, sondern der Untergang der einst freien Welt.    

     

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.




Demokratisches Führungspersonal: Warum die Übelsten an die Spitze kommen

12. August 2026 17:03
Autor: Andreas Tögel
9 Kommentare

Der Ökonom und Philosoph F. A. Hayek, Wirtschaftsnobelpreisträger des Jahres 1974, stellte in seinem 1944 erschienenen Werk "The Road to Serfdom" (Der Weg zur Knechtschaft) zum politischen Führungspersonal fest: "The worst get on top.” Hayek analysierte, warum in totalitären oder stark zentralisierten politischen Systemen nicht die Fähigsten, sondern die Skrupellosesten an die Spitze gelangen.


New York stellt Wohnungseigentümer namentlich an den Pranger

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Die russischen Kriegsgefangenen in der Ukraine

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