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Demokratie erlaubt auch den »falschen Widerspruch«

29. Oktober 2026 20:57 | Autor: Christian Klepej
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Ein dieser Tage auf Twitter (X) veröffentlichtes Video beginnt mit der großen Ansage, »etwas Historisches« geschehe gerade. Die Vorherrschaft etablierter Medien, politischer Institutionen und kultureller Eliten stehe vor ihrem Ende. Der Sprecher beruft sich auf den italienischen Marxisten Antonio Gramsci und dessen Begriff der »kulturellen Hegemonie«, nach der Macht nicht allein durch Gesetze und wirtschaftliche Ressourcen entsteht, sondern auch dadurch, dass eine bestimmte Weltsicht als selbstverständliche und einzig respektable gilt. Genau diese Hegemonie zerfalle nun. Die Linke verliere ihre Deutungshoheit, neue Technologien veränderten die gesellschaftlichen Verhältnisse.

Das ist eine interessante Beobachtung. Politische Fehlentscheidungen (Massenmigration), die Distanz zur Lebensrealität der Bevölkerung (Stadtbild) und die moralische Abwertung abweichender Positionen (Bevorzugung der eigenen Kulturgemeinschaft) haben das Vertrauen in etablierte Institutionen definitiv beschädigt. Wer sich nicht ernst genommen fühlt, vertraut irgendwann jenen nicht mehr, die ihm erklären wollen, was er zu denken habe.

Nur, was folgt daraus? Ist der Vertrauensverlust der einen schon der Beweis für die Richtigkeit der anderen? Und ist eine Hegemonie überwunden, wenn sich lediglich die politischen Vorzeichen ändern? Der Sprecher beschreibt Eliten, die Wohlstand, Anerkennung und Macht verwalten. Der Staat nehme, verteile und kontrolliere. Der Verzicht auf Wachstum, also »Degrowth«, sei die jüngste Ausprägung dieser Logik. Künstliche Intelligenz könne das System aufbrechen, Produktivität und Wohlstand steigern und undurchsichtige Netzwerke staatlicher Geldverteilung sichtbar machen.

Technologie kann Machtverhältnisse verändern, aber sie ist kein politisches Programm und kann also gar nicht garantieren, dass an die Stelle alter Macht eine bessere tritt. Die Vorstellung, KI werde automatisch unsere Probleme lösen, ist so naiv wie die Hoffnung, man müsse nur genügend Geld drucken, um Armut zu beseitigen.

Aufschlussreich ist der Schluss des Videos. Der Sprecher fordert eine Abrechnung mit den bisherigen Verhältnissen, versichert aber zugleich, es werde »keine Säuberungen und keine Listen« geben. Niemand solle wegen seiner Ideen verfolgt werden. Stattdessen müsse jeder Fall vor unabhängigen Gerichten rechtsstaatlich beurteilt werden.

Das klingt vernünftig. Weshalb muss man aber ausdrücklich versichern, dass es keine Säuberungen geben werde? Wer Fehlentwicklungen korrigieren und Verantwortliche für Rechtsverstöße zur Rechenschaft ziehen will, hat dafür in einer Demokratie alle Möglichkeiten. Doch »Abrechnung« ist kein neutraler Begriff, nein, er setzt Schuldige voraus, noch bevor geklärt ist, wer sich etwas zuschulden kommen ließ. Wer ein ganzes politisches Lager zum Erben einer schädlichen Hegemonie erklärt, riskiert, konkretes Fehlverhalten mit unerwünschten Überzeugungen gleichzusetzen.

Das gilt nicht nur für die politische Rechte, an die sich das Video offenkundig richtet. Die Versuchung, den eigenen Überzeugungen einen privilegierten Platz einzuräumen, ist keine Frage politischer Richtung, sondern menschliche Konstante. Und damit sind wir wieder bei Gramsci. Entscheidend ist nicht, wer die Hegemonie ausübt, sondern ob eine Gesellschaft überhaupt eine verbindliche politische Weltsicht braucht. Freiheit bedeutet nicht, dass die richtigen Leute die richtigen Institutionen besetzen, Freiheit bedeutet, dass niemand diese Institutionen dauerhaft für sich beanspruchen kann. Der Aufruf, den Westen auf seinen gemeinsamen Grundlagen zusammenzuführen – dem freien Individuum und dem Rechtsstaat –, ist durchaus überzeugend. Er verlangt allerdings, auch dem politischen Gegner jene Rechte zuzugestehen, die man selbst beansprucht. Also unabhängige Gerichte, faire Verfahren und die Bereitschaft, Mehrheiten auszuhalten, die einem nicht gefallen.

Ich brauche keine neue Hegemonie und keine historische Abrechnung, bei der Gut und Böse schon vor der Untersuchung feststehen. Ich möchte kontrollierbare Institutionen, kritisierbare Medien und eine Öffentlichkeit, in der auch unbequeme und irrige Ansichten ausgesprochen werden dürfen. Denn selbstverständlich darf man sich irren. Eine Demokratie, die das nicht aushält, kann nur verkümmern.

Vielleicht verschieben sich gerade tatsächlich die politischen und kulturellen Gewichte des Westens. Das allein ist kein Grund zur Begeisterung. Entscheidend ist, ob wir aus dem Verlust alter Gewissheiten mehr Freiheit gewinnen oder sie nur durch neue ersetzen. Freiheit beginnt nie dort, wo »die Richtigen« das Sagen haben, sie beginnt dort, wo auch »die Falschen« widersprechen dürfen.

 

Christian Klepej ist Unternehmer und gibt in Graz das Monatsmagazin Fazit heraus. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Hirschegg-Pack und Graz.




Die vier Optionen für Israels Zukunft

29. Oktober 2026 11:53 | Autor: Andreas Unterberger
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Die bisher beste Analyse zum Wahlausgang.

 

 

 

 

 

 




Die 25 Tricks der Migranten und ihrer Helfer

29. Oktober 2026 01:16 | Autor: Andreas Unterberger
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Erstaunlich bis schockierend: Das sind die Tricks, mit denen illegale Migranten ihr Verbleiben in Europa sehr oft erfolgreich sicherstellen, obwohl sie eigentlich keinen Asylanspruch haben. Sie nutzen dabei hemmungslos all die Hintertüren aus, welche die woke gewordenen Rechtsstaaten ihnen öffnen, in denen das Recht kaum mehr vom Volk, sondern von Richtern ausgeht. Von diesen Hintertüren haben die Migranten oft durch linke (und meist steuerfinanzierte) Hilfs-NGOs erfahren – und sie haben das Wissen um diese Hintertüren dann gleich untereinander über diverse Internet-Medien geteilt, sodass neue "Flüchtlinge" schon vor der Einreise wissen, welche Geschichten sie den europäischen Polizisten zu erzählen haben.




Die nächste absurde grüne ORF-Panikmache

28. Oktober 2026 23:51 | Autor: Andreas Unterberger
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Der Pegel des Attersees ist heuer gegenüber dem Vorjahr um 64 Zentimeter gesunken. Die grünen Hetzer vom ORF schlagen darob Alarm und prophezeien gleich ein Fischsterben. Dabei ist der Attersee im Schnitt(!!) 85 Meter tief und an seinen tiefsten Stellen sogar 170 Meter. Was der Manipulationsfunk natürlich nicht sagt.




Die Heldin Venezuelas und der Nicht-Nobelpreisträger

28. Oktober 2026 10:56 | Autor: Andreas Unterberger
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Donald Trump scheint an Wahlen in dem besiegten Land nicht interessiert zu sein.




Pekings Anordnung, mehr Kinder zu haben, wird vom Volk ignoriert

28. Oktober 2026 02:39 | Autor: Andreas Unterberger
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Erstmals müssen sich die chinesischen Familien mehr um alte Menschen sorgen als um Kinder. 




Die Zufälle des ORF und der Hass der Linken auf Österreich

28. Oktober 2026 01:58 | Autor: Andreas Unterberger
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Der Nationalfeiertag hat – wieder – beklemmend geoffenbart, welch reduziertes Verhältnis Rot und Grün und damit offenbar immer automatisch auch der ORF zur österreichischen Nation und Identität sowie zum Bundesheer haben. Damit verlieren sowohl die ohnedies absteigenden Sozialdemokraten wie auch der von ihren Parteigängern redaktionell kontrollierte ORF noch weiter an Zustimmung in der Bevölkerung. Damit verliert die SPÖ endgültig jede Chance, jemals wieder zu einer Volkspartei im weitesten Sinn des Wortes zu werden. Damit macht der ORF seine eigene Propaganda lächerlich, der Marktplatz der Nation zu sein (mit nachträglicher Ergänzung).




Hat der ORF zu viel Geld?

27. Oktober 2026 18:06 | Autor: Andreas Unterberger
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66 Millionen auf Sperrkonto.




US-Offiziere verweigern Trans-Befehl

27. Oktober 2026 16:17 | Autor: Andreas Unterberger
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Navy-Offiziere ignorieren Anordnung von Verteidigungsminister Hegseth, keine Trans-Menschen mehr aufzunehmen.




Gewalttätige linke Krawalle nun auch in Spanien

27. Oktober 2026 16:14 | Autor: Andreas Unterberger
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Einziger Anlass: der geplante - und dann eh abgesagte - Auftritt eines konservativen Journalisten.




China zwingt selbst Weltfußballer in die Knie

27. Oktober 2026 15:31 | Autor: Andreas Unterberger
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Aus lächerlichem Anlass: Mbappe hat den einstigen chinesischen Diktator Mao Zedong, der Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat, (wahrheitsgemäß) als Diktator bezeichnet. 




Streichung der Sozialhilfe wirkt

27. Oktober 2026 10:50 | Autor: Andreas Unterberger
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Nachdem den sogenannten "subsidiär Schutzberechtigten" zu Jahresbeginn nun auch in Wien die Sozialhilfe gestrichen worden ist und die Bezieher nur noch die bloß rund ein Drittel ausmachende Grundversorgung bekommen, ist die Zahl der Bezieher dramatisch zurückgegangen: Sie haben eine Arbeit aufgenommen. 




ORF-Devise: Nur ja das Wort "Christus" verhindern

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Neue Etappe im linken Kulturkampf: Statt "vor Christus" schreiben die Genossen neuerdings "vor unserer Zeitrechnung".




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Großer Österreichischer Zapfenstreich als starkes Bekenntnis zu Tirol und Österreich.


Nach Lulas Wahlsieg: Kurssturz an der Börse

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Das amerikanische Mittelklasse-Leben ist schwierig geworden.


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Der radikalfeministisch kontrollierte Online-ORF betitelt einen Bericht über eine Mini-Demonstration von ein paar hundert linken Frauen mit "Frauen streikten gegen Ungerechtigkeiten". 


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Ein Großeinsatz der italienischen Sicherheitskräfte konnte an diesem Wochenende eine Wiederholung des Straßenterrors verhindern, der am 17. Oktober in Mailand, Turin, Rom und anderen Städten enorme Schäden angerichtet hat. Am Samstag verhaftete die Polizei in Mailand Youssef Siher, den Chef des "Movimento 17 ottobre", er wird angeklagt, in terroristischer Absicht Verbrechen und organisierte Gewalt angestiftet zu haben.  "Experten" mögen sich die Ausschreitungen mit angeblich spontanen Wutausbrüchen einer ökonomisch benachteiligten und sozial diskriminierten Jugend erklären, die Fakten zeichnen ein anderes Bild.


USA: Was alles passieren wird, wenn Kongressmehrheit wechselt

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Von der Gesundheitspolitik über ein Impeachment und den Irankrieg zur Justiz: Trump droht zu einer lahmen Ente zu werden.


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Premierminister Burnham will "ehrliche Diskussion" über Beziehungen zu Europa eröffnen.


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Schweiz stoppt Zahlungen an NGO (anderswo gehen sie weiter ...).


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Selektiv wird ein (lange nach der NS-Zeit geborener) Schauspieler an den Pranger gestellt, weil sein Vater bei der NSDAP gewesen ist. Wenn das relevant sein sollte, dann bleibt die Frage offen, warum nicht auch bei allen anderen Prominenten, etwa Autoren, Journalisten oder Politikern.


Der allzu grüne Spinat

25. Oktober 2026 01:51 | Autor: Andreas Unterberger
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Was sind schon 190 Arbeitsplätze in einer Zeit, da in Österreich 381.159 Menschen arbeitslos gemeldet waren? Und das in einem September, nach dem traditionell die Arbeitslosen-Zahlen winterlich noch weiter steigen. Und doch sind diese 190 Arbeitsplätze ein Fanal, das für all die Probleme der österreichischen Wirtschaft und auch ein Stück Identität des Landes steht.


Wie der von Putin jetzt freigelassene Amerikaner vorher gefoltert worden ist

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Das wahre Gesicht des "humanitären" russischen Diktators.


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Die amerikanische Selbstüberschätzung

24. Oktober 2026 11:28 | Autor: Andreas Unterberger
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Ein Problem, das vor Trump begonnen hat und auch nach ihm weiter bestehen wird. 


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