Ringsum hört man es: Es war ein schwerer Fehler von ÖVP-Chef Christian Stocker. Wie kann er nur das Volk über die Wehrdienstverlängerung befragen wollen! Haben doch schon die "Experten" viele Stunden dazu getagt! Das ist ja eine Majestätsbeleidigung gegen die Elite des Staates! Nun, auch wenn die von Stocker vorgeschlagenen Fragen wohl noch zu verbessern sind, zeigt dieser Sturm an negativen Reaktionen ganz eindeutig: Dahinter steht eine unerträgliche Überheblichkeit einer bisher allein entscheidenden Machtelite. Diese Überheblichkeit hat – keineswegs nur bei Fragen des Wehrdienstes – zwei extrem fragwürdige Aspekte, die man eher "Vorurteile" nennen sollte.
Der Aufstieg einer völlig neuen Partei bei den jüngsten japanischen Wahlen ist bisher in Europa kaum beachtet worden. Anhänger neuer technologischer Möglichkeiten haben drei Millionen Stimmen bekommen.
Mensch, erkenne dich selbst - auf Spurensuche nach den dunklen Facetten in uns. Ein psychometrischer Ansatz zur Parametrisierung der Banalität des Unbegreiflichen.
Bei vielen Wendepunkten und großen Kriegen der Geschichte, etwa dem ersten Weltkrieg, war die Entwicklung immer sehr ähnlich: Zwei Antagonisten rasten wie Schnellzüge aufeinander zu. Und jeder Lokführer glaubte, der andere wird noch rechtzeitig stehenbleiben oder noch eine Weiche finden, wo er im letzten Augenblick abbiegen kann. Aber beide waren zu stolz, zu fanatisch oder verkannten die Sachlage, um selbst die Bremse zu ziehen. Genau diese Situation haben wir in diesen Stunden zwischen Iran und den USA.
Wenn die USA das aktuelle "Zeitfenster" im Nahen Osten nicht zur Beseitigung des Mullah-Staates im Iran nutzen, werde die Welt dafür büßen, zuerst Isreal, dann die übrige Welt. Die Hamas werde wieder zu einer unmittelbaren Bedrohung Israels aufsteigen, und ebenso oder noch gefährlicher werden die Proxys im ganzen Nahen Osten. Auch Trumps "Abraham Accord" werde nicht überleben, Russland und China (das Taiwan überfallen wird) wären die weiteren Nutznießer des versäumten Zeitfensters. Der republikanische US-Senator Lindesey Graham hat seine Vernunft befragt, und sie hat ihm geboten, laut und deutlich zu sprechen.
Die installierte Leistung der Onshore-Windkraft wurde seit 2020 um 14 Gigawatt ausgebaut. Trotz dieser Ausbausteigerung von 25 Prozent wurde 2025 von den Onshore-Windkraftanlagen nicht mehr Strom als im Jahr 2020 erzeugt.
Wieder ein ganz konkretes Beispiel – von tausend ähnlichen – dafür, wie der ORF nachweislich immer wieder die Wahrheit dreht und verfälscht. Die Genossen dort denken sich ganz offensichtlich, die Leute müssen eh dafür zahlen. Da können wir tun und lassen, was wir wollen, was uns ideologisch passt. Dabei kassieren sie ja nicht nur unsere monatlichen Zwangsgebühren, sondern bekommen vom Unbildungsminister Wiederkehr auch noch fettes Steuergeld zugeschoben, damit sie ihre Desinformation in die Schulen tragen. Und in Zukunft will ja Genosse Wiederkehr sogar noch mehr linke Medien-Desinformation nach Art des ORF in den Schulen organisieren und dafür Fremdsprachen- und Lateinunterricht kastrieren. In parteipolitischer Perspektive hat er sogar recht.
Bei noch so vielen nationalen oder europaweiten Analysen zeigen sich immer die gleichen offenbar unüberwindlichen Ursachen dafür, dass es Unternehmen in andere Kontinente vertreibt.
Der Krieg in der Ukraine dauert mittlerweile länger als der Erste Weltkrieg, der nach 52 Monaten beendet wurde. Seit es der Ukraine gelang, den Angriff auf Kiew zurückzuschlagen, handelt es sich unter militärischen Gesichtspunkten um einen Abnützungskrieg. Gegen das Völkerrecht verstößt er nicht nur als Angriffskrieg, sondern auch weil die Zerstörung von Wohn- und Krankenhäusern, Schulen sowie Kraftwerken und Energieversorgung zur Terrorisierung der Zivilbevölkerung Kriegsverbrechen sind, die in genozidaler Absicht begangen werden.
Trotz Einführung massiver Zölle im Vorjahr erhöhte sich das amerikanische Defizit im Warenhandel. Es wird aber mehr als ausgeglichen durch den Handel mit Dienstleistungen (Finanz, IT und Internet).
Ohne Zustimmung der Kommission kann Verbrennerverbot nicht einmal zurückgenommen werden, wenn 80 Prozent der Bürger und EU-Abgeordneten dafür wären, klagt Kristina Schröder.
Nur sehr schwer ist ein Unterschied zwischen dem Fall Wöginger und dem Fall Gewessler zu erkennen – außer, dass der eine bloßer Klubobmann ist und die andere sogar Parteivorsitzende und ehemalige Ministerin, außer, dass August Wöginger nur als nicht weisungsberechtigter Parlamentarier in einem Ministerium eine Personalbesetzungs-Bitte, eine Intervention für einen Wähler deponiert hat, während Leonore Gewessler selbst Chefin jenes Ministeriums gewesen ist, wo eine ihrer engsten Mitarbeiterinnen durch eine parteipolitisch gefärbte Personalentscheidung unsachlich bevorzugt worden ist. Damit hat sich rascher als erwartet die Prophezeiung bestätigt, dass noch sehr viele Fälle wie jener des ÖVP-Parlamentariers aufpoppen werden und dessen Prozess die Tür zu einer ganzen Hexenküche geöffnet hat.
Die italienisch-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Mariana Mazzucato stellt in ihrem Buch "Das Kapital des Staates" die These auf, dass – entgegen einer ihrer Meinung nach populären Fehleinschätzung – es der Staat ist, der die Hand an der Wiege entscheidender Entwicklungen und Erfindungen hat und nicht privates Kapital. Als Beispiele nennt sie das Internet, GPS und die Entwicklung von Mikroprozessoren. Zur Begründung führt sie die hohen Anfangsinvestitionen und einen vielfach schwer abschätzbaren Zeitaufwand bis zur Erreichung der Profitabilitätslinie an, was private Unternehmer und Geldgeber grundsätzlich abschreckt. In der Tat zählt die Grundlagenforschung bis heute nicht zu den Kernkompetenzen von Kapitalisten.