Interessante Graphik zeigt, welche Exporteure und Importeure von Öl und Gas via Schiffen in welchem Ausmaß die Straße von Hormuz benutzt haben: Bei den Exporteuren hatte Saudi-Arabien mit 28 Prozent den größten Anteil (Iran: 11) und bei den Importeuren China mit 25 Prozent (asiatische Empfänger insgesamt: 80 Prozent!)
Die moderne Klimatologie krankt keineswegs an einem Defizit an Empirie, sondern an einem Exzess an Gewissheit. In den staatlich alimentierten Instituten hat sich eine Kaste von Auguren etabliert, die zu 99 Prozent dasselbe Credo deklamieren: Die Apokalypse ist menschengemacht, das Computer-Modell die unfehlbare Offenbarung. Aus vagen Simulationen werden sakrosankte Wahrheiten destilliert, aus bloßen Annahmen herrische Imperative. Das Klima – ein hochkomplexes, nichtlineares System von stupender Eigensinnigkeit – wird behandelt, als ließe es sich durch ein Zentralkomitee justieren wie der Heizkörper im "Ministerium für Wahrheit". Wer es wagt, auf die systemimmanenten Unschärfen hinzuweisen, wird nicht etwa widerlegt, sondern exkommuniziert. Zweifel sind in der Liturgie der Klimahohepriester nicht vorgesehen.
Wo bleiben sie nur, all die linken Politiker aus ganz Europa, all die Mainstreammedien, die einander in den letzten Monaten darin überboten haben, Ungarn als "autokratisch" zu bezeichnen und in einen Topf mit Putins Russland, Xis China und den Iran der Mullah-Diktatur zu werfen. Jetzt verliert dieser zum Oberbeelzebub beförderte Viktor Orbán – aus mehreren klaren und nachvollziehbaren Gründen – eine demokratische Wahl, gratuliert sofort seinem siegreichen Gegner, der eine für ihn besonders schmerzhafte Verfassungsmehrheit errungen hat, und macht keinerlei Versuche, von Wahlfälschung zu reden oder gar selber das Wahlergebnis zu fälschen, wie viele der Denunzianten vor der Wahl prophezeit hatten.
Der Spielraum für Reformen ist in Österreich jetzt größer, als er je wieder sein wird. Ab Mitte der 30er Jahre werden die Zinsen auf die Staatsschulden schneller wachsen als die Wirtschaft. Dann verselbstständigen sich die Schulden – selbst ein ausgeglichenes Budget würde die Quote nicht mehr stabilisieren.
Eine der beklemmendsten Statistiken, die jüngst von einem der vielen Forschungsinstitute veröffentlicht worden ist, hat die Entwicklung der Gewinne, der Löhne und der Pensionsausgaben in den letzten Jahren verglichen. Sie ist leider öffentlich völlig untergegangen – und zeigt doch eindrücklicher als viele andere Daten die Wurzel des österreichischen Übels, zeigt den dringenden Handlungsbedarf für die Politik, wollte sie sich wirklich den großen Problemen des Landes stellen. Was sie – weder Regierung noch Opposition – aber ganz offensichtlich nicht vorhat.
Im einstigen sozialdemokratischen Musterland Schweden – das daher besonders viele Immigranten aufgenommen hat – kommen nun erstmals die rechtspopulistischen Schwedendemokraten mit in die Regierung, die so wie die FPÖ und die AfD von manchen als rechtsextremistisch und antisemitisch bezeichnet werden. Regierungschef bleibt aber der konservative Ulf Kristersson, obwohl die Schwedendemokraten bei den Wahlen im Herbst eigentlich mehr Mandate als dessen "Moderate" errungen haben. Damit geht Schweden exakt jenen Weg, den Österreich schon 2000 einmal erfolgreich gegangen ist.
Was das Tagebuch schon am 25. März gemeldet hat, ist nun auch durch eine Anzeige bestätigt worden: Thomas Schmid dürfte bei einer unrichtigen Aussage erwischt worden sein und müsste deshalb seinen Kronzeugen-Status verlieren.
Ungarn wählt am Sonntag, und ganz Europa ist aufgeregt – speziell Österreich. Der zwangsgebührenfinanzierte Kampfsender ORF widmet sogar eine lange Sondersendung zur besten Sendezeit der Hetze gegen Ungarns amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Was der Sender sonst bei einem Nachbarland gleicher Größenordnung noch nie getan hat. Auch internationale Geheimdienste sind ganz ungewöhnlich heftig engagiert, um zur Desinformation beizutragen und jeweils eine ungarische Partei zu unterstützen. Das macht es umso notwendiger, die Wahlen nüchtern und distanziert zu analysieren und sich um eine objektive Bewertung des ungarischen Langzeitpremiers zu bemühen.
Thomas Sowell, afroamerikanischer Ökonom und einer der schärfsten Kritiker politischer Programme zur "positiven Diskriminierung" angeblich benachteiligter Minderheiten in den USA, wird im Juni seinen 96. Geburtstag feiern. Er ist zwar nicht der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" zuzuordnen (vielmehr steht er auf dem Boden der "Chicago School", zu deren prominentesten Vertretern Milton Friedman zählt), teilt aber wesentliche Aspekte deren Positionen. Eine davon ist seine staatskritische Grundhaltung und seine Überzeugung, dass Verlogenheit viele Politiker (und Dummheit viele Indivíduen vom Typ Otto Normalverbraucher) auszeichnet.
In den bisher schärfsten Worten und mit wildesten Beleidigungen hat Donald Trump dem Iran die Vernichtung seiner Zivilisation in der bevorstehenden Nacht angekündigt – ein paar Stunden später kommt es noch in der gleichen Nacht zur Verkündigung eines Waffenstillstandes durch beide Seiten. Der zeitliche wie kausale Zusammenhang ist eindeutig und spricht für einen klaren Erfolg der Trumpschen Drohungen, auch wenn sich jetzt beide Seiten als Sieger erklären, auch wenn der linksliberale Medienmainstream alles tut, um nur ja nicht Trump einen Erfolg zuzubilligen.
Jeder, der das österreichische Parlament besucht, hat diese Erfahrung gemacht: Im gesamten Security-Personal, mit dem Besucher da beim Einlass intensiv zu tun haben, befindet sich höflich ausgedrückt offenbar kein einziger, bei welchem Deutsch die Muttersprache oder Höflichkeit die Haupteigenschaft ist. Dafür zeigen einem die dort beschäftigten Herren, wie sehr sie vom Gefühl der eigenen Macht überwältigt sind, wie sehr sie sich offenbar im Recht glauben, Besucher, also in aller Regel österreichische Bürger, von oben herab zu behandeln, als ob diese lästige Bittsteller wären. Das ist eine Schande für diese Republik und die Demokratie.