Religion, Familie und Privateigentum, die Pfeiler der traditionellen bürgerlichen Ordnung, sind seit der im Februar 1848 erfolgten Publikation des "Manifests der kommunistischen Partei" die drei Hauptangriffsziele linker Klassenkämpfer. Da heute – zumindest in Mittel- und Westeuropa – die christlichen Kirchen zu säkularen Kampforganisationen für den ökosozialistischen Gesellschaftsumbau degeneriert sind, während sie zu spirituellen Fagen nichts mehr zu sagen haben, kann Religion als im Sinne der Linken erledigt betrachtet werden. Ähnliches gilt für die Familien, die dank einer beharrlichen Wohlfahrtsstaatspolitik und dem damit - außerhalb migrantischer Milieus - verbundenen Gebärstreik entscheidend an Bedeutung verloren haben. Privates Eigentum bildet somit die letzte noch verbliebene Basis bürgerlich-liberaler Gesellschaften und ist folgerichtig rollenden Angriffen linker Parteien und NGOs ausgesetzt.
Die Vorwürfe von links und rechts werden immer dichter. So meint zumindest diese Zeitung, die freilich immer schon Trump-kritisch gewesen ist. Aber auch diese bürgerliche Zeitung zitiert einen ehemaligen CIA-Chef, der scharfe Vokabel für Trum verwendet: "eindeutig unausgewogen", "eklatanteInkompetenz","Narzissmus", "Megalomanie" ...
Von der ÖVP bis zum ORF, von der Steuergeldverschwendung bis zu Gerichtsurteilen, von fehlenden Denkmälern bis zu suspekten Sponsoren, von der Kinderkriminalität bis zu Irrwegen der Wissenschaft: Oft sind es scheinbare Kleinigkeiten, die zwar von den meisten Medien ignoriert werden, die aber zeigen, dass Vieles in diesem Land in eine falsche Richtung läuft.
Die weitaus umfangreichste wissenschaftliche Studie zu den gesundheitlichen Folgen der Pandemie zeigen klare Erkenntnisse: Das Risiko, an der Infektion zu sterben, ist mit dem Alter gestiegen und mit einer Impfung um 85 Prozent gesunken. Auch Frauen und Österreicher mit einer höheren Bildung hatten ein geringeres Sterbe-Risiko. Ebenso gab es relativ weniger Tote in Gebieten mit höherer Migrantenanzahl (wahrscheinlich wegen des niedrigeren Alters). Im Lauf der Zeit hat die Effektivität der Impfung aber abgenommen.
Interessante Graphik zeigt, welche Exporteure und Importeure von Öl und Gas via Schiffen in welchem Ausmaß die Straße von Hormuz benutzt haben: Bei den Exporteuren hatte Saudi-Arabien mit 28 Prozent den größten Anteil (Iran: 11) und bei den Importeuren China mit 25 Prozent (asiatische Empfänger insgesamt: 80 Prozent!)
Die moderne Klimatologie krankt keineswegs an einem Defizit an Empirie, sondern an einem Exzess an Gewissheit. In den staatlich alimentierten Instituten hat sich eine Kaste von Auguren etabliert, die zu 99 Prozent dasselbe Credo deklamieren: Die Apokalypse ist menschengemacht, das Computer-Modell die unfehlbare Offenbarung. Aus vagen Simulationen werden sakrosankte Wahrheiten destilliert, aus bloßen Annahmen herrische Imperative. Das Klima – ein hochkomplexes, nichtlineares System von stupender Eigensinnigkeit – wird behandelt, als ließe es sich durch ein Zentralkomitee justieren wie der Heizkörper im "Ministerium für Wahrheit". Wer es wagt, auf die systemimmanenten Unschärfen hinzuweisen, wird nicht etwa widerlegt, sondern exkommuniziert. Zweifel sind in der Liturgie der Klimahohepriester nicht vorgesehen.
Wo bleiben sie nur, all die linken Politiker aus ganz Europa, all die Mainstreammedien, die einander in den letzten Monaten darin überboten haben, Ungarn als "autokratisch" zu bezeichnen und in einen Topf mit Putins Russland, Xis China und den Iran der Mullah-Diktatur zu werfen. Jetzt verliert dieser zum Oberbeelzebub beförderte Viktor Orbán – aus mehreren klaren und nachvollziehbaren Gründen – eine demokratische Wahl, gratuliert sofort seinem siegreichen Gegner, der eine für ihn besonders schmerzhafte Verfassungsmehrheit errungen hat, und macht keinerlei Versuche, von Wahlfälschung zu reden oder gar selber das Wahlergebnis zu fälschen, wie viele der Denunzianten vor der Wahl prophezeit hatten.
Der Spielraum für Reformen ist in Österreich jetzt größer, als er je wieder sein wird. Ab Mitte der 30er Jahre werden die Zinsen auf die Staatsschulden schneller wachsen als die Wirtschaft. Dann verselbstständigen sich die Schulden – selbst ein ausgeglichenes Budget würde die Quote nicht mehr stabilisieren.
Eine der beklemmendsten Statistiken, die jüngst von einem der vielen Forschungsinstitute veröffentlicht worden ist, hat die Entwicklung der Gewinne, der Löhne und der Pensionsausgaben in den letzten Jahren verglichen. Sie ist leider öffentlich völlig untergegangen – und zeigt doch eindrücklicher als viele andere Daten die Wurzel des österreichischen Übels, zeigt den dringenden Handlungsbedarf für die Politik, wollte sie sich wirklich den großen Problemen des Landes stellen. Was sie – weder Regierung noch Opposition – aber ganz offensichtlich nicht vorhat.
Im einstigen sozialdemokratischen Musterland Schweden – das daher besonders viele Immigranten aufgenommen hat – kommen nun erstmals die rechtspopulistischen Schwedendemokraten mit in die Regierung, die so wie die FPÖ und die AfD von manchen als rechtsextremistisch und antisemitisch bezeichnet werden. Regierungschef bleibt aber der konservative Ulf Kristersson, obwohl die Schwedendemokraten bei den Wahlen im Herbst eigentlich mehr Mandate als dessen "Moderate" errungen haben. Damit geht Schweden exakt jenen Weg, den Österreich schon 2000 einmal erfolgreich gegangen ist.
Was das Tagebuch schon am 25. März gemeldet hat, ist nun auch durch eine Anzeige bestätigt worden: Thomas Schmid dürfte bei einer unrichtigen Aussage erwischt worden sein und müsste deshalb seinen Kronzeugen-Status verlieren.