Es ist nur noch empörend, wie in der Stadt Wien – genauer: in deren Rathaus – wirklich jeder Sinn für Ästhetik verloren gegangen ist. Das zeigt sich keineswegs nur bei dem kriminellen Projekt eines Hochhauses zwischen Konzerthaus und dem Jugendstil-Eingang zum Stadtpark, sondern auch an vielen anderen Elementen der Stadt, die einst für ihre Schönheit berühmt gewesen ist, deren historischer Glanz und Ruhm noch immer viele Touristen samt deren Geld in die Stadt bringen. Im Vergleich zum Wiener Sumpertum zeigt das Bundesland Oberösterreich (das ja auch ohne eine mit Wien oder Salzburg vergleichbare Metropole einen respektablen Tourismus hat), dass es aber auch anders geht.
In Oberösterreich hat das Landesverwaltungsgericht jetzt das Projekt eines großen Hotels in dem einmaligen und in aller Welt, nicht zuletzt in Ostasien berühmten Ort Hallstatt mit einer exzellenten Begründung rechtskräftig abgeschmettert, nachdem schon die Bezirkshauptmannschaft (Gmunden) das Projekt abgelehnt hatte. Eine Bezirkshauptmannschaft ist rechtlich mit dem Wiener Magistrat gleichzusetzen – mit dem einzigen Unterschied, dass in diesem offenbar nur noch kulturlose und ästhetikfreie Banausen amtieren, deren "kultureller" Horizont sich im Song-Contest, in schwulen Aufmärschen und im wirren Aktionismus des Festwochen-Kasperls Rau erschöpft.
Schon ein paar Sätze aus den 33 Seiten des Landesverwaltungsgerichts zeigen, wie bedacht man hingegen in Oberösterreich auf die Schönheit des Landes und auf ein Unesco-Weltkulturerbe ist:
- "Die Sensibilität des Vorhabens wird durch die Lage des Vorhabens neben landschaftlich markanten, sowie historischen Gebäuden zusätzlich betont."
- "Die Eingriffswirkung wird (neben der Gebäudehöhe, bzw. Geschoßanzahl) durch die auffällige Formensprache sowie durch die markante Kubatur des Hotels … weiter verstärkt."
- Daher kommt das Gericht zum Schluss, dass "das Hotelgebäude das Landschaftsbild wesentlich – mit einer sehr hohen Eingriffsintensität – stört".
- Daraus folgt, "dass mit der Errichtung des Hotelgebäudes dem bisherigen Landschaftsbild ein sich vom bereichstypischen Gebäudebestand abhebendes, deutlich wahrnehmbares Element hinzugefügt wird, was dem öffentlichen Interesse an der Erhaltung der heimischen Natur und Landschaft in ihren Lebens- und Erscheinungsformen diametral zuwiderläuft".
- Und diesem öffentlichen Interesse komme ein "überragendes Gewicht" zu, das laut dem Gericht größer ist als alle anderen durchaus anerkannten Interessen etwa der Gemeinde an zusätzlichen Steuereinnahmen oder des Betreibers, der schon etliche Kosten investiert hat.
Gratulation Oberösterreich! Dort hat man noch ein öffentliches Interesse an ästhetischen Fragen und gibt denen sogar ein überragendes Gewicht.
Im Banausenrathaus zu Wien hat man hingegen überhaupt kein Interesse an ästhetischen Fragen, seit es dort keinen Helmut Zilk und Jörg Mauthe mehr gibt.
Das sieht man nicht nur am Wiener Hochhausprojekt, das noch viel massiver in die Lebens- und Erscheinungsform des Weltkultur-Erbes eingreift, als es das sechsgeschoßige Projekt in Hallstatt tun würde, und das in einer Stadt errichtet werden soll, die international noch viel mehr bekannt ist. Daneben gibt es noch andere Beweise im Wiener Stadtbild, welche die Kulturlosigkeit des Rathauses beweisen:
Da fällt vor allem auch die völlige Verachtung für das Gründerzeit-Wien auf, obwohl dieses neben den kaiserlichen Bauten zweifellos den wichtigsten und attraktivsten Teil der Schönheit Wiens ausmacht – oder genauer: ausgemacht hat. Denn dieses die Bezirke innerhalb des Gürtels prägende Gründerzeit-Wien ist in den letzten Jahren durch zahlreiche mehrstockige Dachausbauten wie durch schwere Pockennarben entstellt worden.
Vordergründig hat man das mit Geschwafel über eine angeblich dadurch ermöglichte Planetenrettung begründet. In Wahrheit stehen da einerseits massive Profitinteressen zugunsten von wem auch immer dahinter, sind doch solche Dachbodenausbauten extrem gesuchte und daher teure Wohnungen. Andererseits ist da zumindest im Unterbewusstsein einer Partei, die ihre geistigen Wurzeln tief im 19. Jahrhundert und im damaligen Proletariat hatte, ganz eindeutig noch eine genetische Klassenkampf-Aversion gegen das Bürgertum und seine stolzen Bauten der Jahre bis 1914 zu spüren, ob diese nun im Zeichen des Historismus oder des Jugendstils gebaut worden sind.
Diesem Bürgertum, dem Gründerzeit- wie auch dem kaiserlichen Wien, hat man lange krampfhaft die Ästhetik der Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit gegenüberzustellen versucht, die es ja in ihrer eigenen Art zweifellos auch gibt (im Gegensatz zu den nach dem zweiten Weltkrieg errichteten völlig gesichtslosen Emmentalerbauten).
Jetzt geht man aber auch denen an den Kragen: Das Rathaus hat nun allen Ernstes offiziell erlaubt, dass an den Außenseiten der Gemeindebauten zu Tausenden die Splitgerät-Kästen von Klimaanlagen errichtet werden dürfen. Damit werden Wiens Gemeindebauten dann endgültig an die hässlichen Plattenbauten des osteuropäischen Realsozialismus erinnern, wo die Bewohner die Hitze der niedrigen Wohnungen durch individuelle Klimaanlagen zu bekämpfen versucht haben, die halt dann wie Blutegel an den Fronten der Häuser kleben – soweit diese Bauten in ihrer Unerträglichkeit nicht nach der Wende schon abgerissen worden sind (diese Anmerkungen bedeuten keineswegs das Verlangen, dass die heute schon überwiegend migrantischen Gemeindebau-Bewohner einfach in der Hitze schmoren sollen; gibt es doch schon viel bessere Gemeinschafts-Anlagen, die dann auf den Dachböden oder Dächern versteckt ihre Lufttauschgeräte haben).
Das heißt aber auch schon auf Grund des Gleichheitsprinzips der Verfassung, dass auch andere Wiener Häuser künftig mit Klimaanlagen verziert werden dürfen.
Die Hässlichkeit von all dem hier Skizzierten wird nur noch durch drei Großbauten inmitten des historischen Wien übertroffen, wo die Rathausgenossen noch viel direkter verantwortlich gewesen sind. Das ist der Ringturm und das sind die beiden hohen Würfel des AKH.
Und dann haben sie als letzte Untat die Stadt und ihre Straßen mit Bäumen übersät. So als ob sie sich für jene Gebäude schämen würden, die sie noch nicht direkt verhässlichen haben können. Fast wäre ihnen das auch bei der kaiserlichen Hofburg gelungen, wo man es ja am Michaelerplatz auch schon versucht hat.










Es ist ein Labsal, einem Artikel zustimmen zu können. Die Behörden folgen zwar mehrheitlich dem Geld, aber ein paar weiße Raben scheint es ja doch zu geben. Wien ist allerdings ein Paradebeispiel dafür, daß die Entscheidungsträger nur zu vermutende Vorteile aus ihrer Willfährigkeit gegenüber den Betreibern von Projekten ziehen, die ein veritabler Schlag ins Gesicht jedes ästhetisch empfindenden Menschen sind und auf Verfahrensschritten beruhen, die rechtswidrig sind. Es getraut sich aber offenbar niemand, diese heiße Kartoffel anzufassen. Was nicht ist, kann aber noch werden. Ich empfinde übrigens die Sonnenkollektoren auf manchen Dächern als merkliche Verschandelung. Der Nutzen dürfte endenwollend sein. Was die Begrünung von Wien betrifft, so ist die Bewässerung bereits jetzt mangelhaft, was angesichts der möglicherweise drohenden Wasserknappheit nicht bedacht wurde. Die Grünen haben seinerzeit das Heumarktprojekt, das einer UVP kaum standhalten könnte, heftig beworben.
Ist Schönheit eine politische Dimension?
Einst (noch nicht lange her) war Schönheit eine unendlich innovative ästhetische Dimension: Ein ewig sprudelnder Brunnen immer neuer Schönheiten für stets neue- und andersartige Kunstwerke. Folglich auch für immer neue Stile, wenn auch am rasch erreichten Entwicklungsende des Innovationsprozesses der „ewigen Moderne nur noch unverwechselbar sein sollende „Personalstile“ möglich waren. Und nur noch die „höheren Feuilletonisten“ glaubten an neue „Klassiken“ neuer Universalkünstler: der Verpackungs- und Performance-Künstler Christo wäre „unser Michelangelo“; Baselitz oder Kiefer „unser Rembrandt“; Schönberg und Nachfolger wären unser Beethoven; Corbusier unser neuer Dombaumeister. Ein Innovations-Furor, der mit Baudelaire begann und mit Adornos „Ästhetischer Theorie“ zum Glaubensdogma erhoben wurde.
Eine „schöne Illusionszeit“, die nicht zufällig mit den „sozialistischen Illusionen“ der 1986er-Studenten zusammenging.
Nonos „Arbeiterkonzerte - mit „serieller Musik in Fabrikhallen, wurden von Utopie-gläubigen „Intellektuellen“ besucht, die bald von einer „Zweiten Moderne“ zu schwärmen begannen. Während in Wien eine „Zweite Wiener Schule“ aus der musikwissenschaftlichen Taufe gehoben wurde, die die „Erste“ von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert weiterführen sollte.
Heute wird der infantile Innovationsfuror der traditionellen Künste (ihr Todeskampf) von den Ingenieuren der KI-Intelligenz entsorgt und allein noch der Film (in allen seine Arten und Unarten) bleibt als neuer, als unverzichtbarer Brunnen für eine radikalneue Kultur übrig.
@ Leo Dorner
Ausgezeichnet!!!
OT: Aber eine fulminante Rede von Kickl, die man sich anschauen sollte: https://www.youtube.com/watch?v=tlaO7K6s3go
Vor allem aber: Das absolut schäbige und niveaulose Verhalten der Grünen. Die rufen und schreien dauernd dazwischen. Wie unerzogene Fratzen im Kindergarten, statt hoch bezahlte Parlamentarier der Republik Österreich. Das zeigt sehr gut das geistige Niveau der Grünen.
Auch nicht viel besser, die SPÖ. Die linksradikale Justizministerin hält zwar den Mund, schaut aber finster drein, wie Nosferatu und von der SPÖ-NR-Vizepräsidentin Bures, die die Sitzung leitet, bekam Kickl zwei Ordnungsrufe. Weil er den Gegner vorwarf "dreckige Methoden" zu verwenden und den von Linken Verfassungsschützern diffamierten Begriff "Remigration" verwendete. Der Ordnungsruf wird bei "Heute" berichtet und ist nicht mehr im Video zu sehen.
Wissend, dass es sich um ein gesellschaftliches Randthema handelt, und dass es voraussichtlich nicht allzu viele Mitposter interessieren wird, sei mir doch noch eine kurze Bemerkung zum Opernball gestattet:
Es gibt zwei Wiener Opernbälle: Den wirklichen und den, den der unsägliche ORF und andere Fernseh-Anstalten zu inszenieren versuchen. Die im TV gezeigten schrägen Typen, Sternchen und XYZ-Promis spielen auf dem Ball eigentlich keine Rolle. Der normale Ballbesucher beachtet sie gar nicht. Das galt auch für Richard Lugner (er ruhe in Frieden) und seine jeweiligen Gäste. Außer den Genannten geben eigentlich nur Politiker (aller Couleurs) nolens volens die von ihren Pressesprechern vereinbarten Interviews und sind wohl jedes mal froh, wenn das halbwegs frei von Pannen oder Peinlichkeiten erledigt ist.
Der durchschnittliche Ballbesucher möchte gar nicht medial vorkommen und hat eigentlich einen ganz netten Abend. Der Opernball ein teures Volksfest, an dem jeder teilnehmen kann, der dies möchte und bereit ist, den Ein
trittspreis zu bezahlen.
Wissend, dass es sich um ein gesellschaftliches Randthema handelt, und dass es voraussichtlich nicht allzu viele Mitposter interessieren wird, sei mir doch noch eine kurze Bemerkung zum Opernball gestattet:
Es gibt zwei Wiener Opernbälle: Den wirklichen und den, den der unsägliche ORF und andere Fernseh-Anstalten zu inszenieren versuchen. Die im TV gezeigten schrägen Typen, Sternchen und XYZ-Promis spielen auf dem Ball eigentlich keine Rolle. Der normale Ballbesucher beachtet sie gar nicht. Das galt auch für Richard Lugner (er ruhe in Frieden) und seine jeweiligen Gäste. Außer den Genannten geben eigentlich nur Politiker (aller Couleurs) nolens volens die von ihren Pressesprechern vereinbarten Interviews und sind wohl jedes mal froh, wenn das halbwegs frei von Pannen oder Peinlichkeiten erledigt ist.
Der durchschnittliche Ballbesucher möchte gar nicht medial vorkommen und hat eigentlich einen ganz netten Abend. Der Opernball ein teures Volksfest, an dem jeder teilnehmen kann, der dies möchte und bereit ist, den Ein
@ Ulpian
Nochmals:
Eine kleine Episode. Sie spielt vor Jahrzehnten. Szene: Staatsoper, ORF-Übertragung des Opernballs. Ein mir bekannter Manger eines Weltkonzerns erschien tanzend auf dem Parkett in einer übertragene Großaufnahme und dies relativ lange. Bei unserem nächsten Treffen sprach ihn darauf anerkennend, leicht frotzelnd an. Er genoss meine Ironie, in dem er wienerisch antwortete: „Haod aber a gnua kost“
Wenn Wien von seiner Bevölkerung her immer mehr einer Stadt in der Levante gleicht, warum dann nicht auch was die Bauten betrifft?
Improvisiert wirkende Aufbauten, nie fertigwerdende Dauerbaustellen, die wie übereilt verlassen wirken, massenhaft außenhängende Klimageräte, die in Zukunft womöglich, wie in der Levanthe üblich ohne Ableitung des Kondenswassers montiert werden, so dass dieses einfach auf den Gehsteig darunter tropft, steigende Vermüllung und Verschmutzung, Schmierereien an immer mehr Häusern und Bauten, die (zumindest die Verwaltung) kaum noch aufregen und die sehr oft gar nicht mehr entfernt werden,…
Massenmigration verändert eben nicht nur die Zusammensetzung der Bevölkerung als solches, sondern auch alles andere. Neue Zeiten eben!
@ D.E.O.
Traurige Zeiten eben.
@Hr.Zyni
Das Wiener Bildungsbürgertum hat sich weitgehend in die eigenen vier Wände zurückgezogen. Aber Restexemplaren kann man noch begegnen: Im Musikverein, in der Oper, seltener noch im Theater in der Josefstadt und im Konzerthaus, fast gar nicht mehr im Burgtheater. Und dann gibt es noch-für die etwas rüstigeren- drei oder vier Wiener Traditionsbälle (zu denen der Opernball eher nicht zählt). Die katholische Subspezies besucht Gottesdienste in drei oder vier Wiener Kirchen. Das ist alles!
Der Opernball zählt sicher nicht dazu, zB aber der Philharmonikerball, der Juristball und die Rudolfinerredoute.
@Peregrinus
Ja, und auch der Techniker Cercle und der Jägerball. Den Opernball besucht nur, wer das beruflich tun muss, oder jemand, dessen Kind, Enkelkinde oder Patenkind den Ball "eröffnet".
@ Ulpian
Eine kleine Episode. Sie spielt vor Jahrzehnten. Szene: Staatsoper, ORF-Übertragung des Opernballs. Ein mir bekannter Manger eines Weltkonzerns erschien tanzend auf dem Parkett in einer übertragene Großaufnahme und dies relativ lange. Bei unserem nächsten Treffen sprach ihn darauf anerkennend, leicht frotzelnd an. Er genoss meine Ironie, in dem er wienerisch antwortete: „Haod aber a gnua kost“
@Peregrinus
++++++++Haha+++++++
OT zu Medienberichte :
Mittwoch Abends:
ORF, OE24 berichten zu Herrn Ott:
"48 Monate Haft"
Donnerstag :
Krone berichtet über Oberösterreich :
"Sexuelle Übergriffe?
Schwere Vorwürfe: Schuldirektor legte Amt zurück"
Die Presse berichtet zu Niederösterreich:
"Erschossene Frau in Kottingbrunn: 27-Jähriger festgenommen"
"Heute" berichtet zu Herrn Benko:
"Vermögen wird verwertet
18.000 Euro pro Monat! Benko-Villa wird zum Geldproblem"
Kann mir einer eins erklären?
Wieso lesen wir nie mehr was die Ermittlungen zum Schuldirektor ergeben haben, oder wie viel der Mörder/Mörderin in Kottingbrunn noch am Kerbzholz hatte.
Stattdessen jedes Monat Benko hier , Ott da...
Ist es Zufall, dass Fällen der Staatsanwaltschaft auch seitens Vierter Gewalt soviel Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Mir sind die Personen Ott und Benko einerlei, ich finde nur seltsam wieso man hier Berichte politisiert. Abgesehen vom ORF-Vorfall sind die Fälle wo vermeintliche (es gilt die Unschuldsvermutung) Straftaten in den M
vom ORF-Vorfall sind die Fälle wo vermeintliche (es gilt die Unschuldsvermutung) Straftaten in den Medien gespült werden alles Fälle wo man politisch framen kann oder hetzen gegen Personen die einem nicht passen!
Wenn Schönheit keine politische Dimension ist, dann sind Dummheit und Frechheit ganz sicher eine solche:
Schlagzeile im ORF: "Wien: Favoriten und Floridsdorf fordern mehr Polizisten"
Natürlich fordern die rotesten Bezirke vom Bund, von wem sonst. Dazu habe ich eine Idee. Floridsdorf an NÖ angliedern, war einst sogar als Hauptstadt von NÖ im Gespräch, bevor es 1904 zu Wien kam. Gleichzeitig das illegale Gesindel auf die Bezirke Döbling und Währing aufteilen, Zeltlager in den Gärten der Villen-Gutmenschen. Favoriten zur exterritorialen Zone erklären, damit die Taliban und Afrikaner unter sich sein können. Wer von den Grün-Genossen Lust hat, kann sich gerne anschließen und beraten.
Sorry OT - Solche FPÖ-Volksvertreter werden anstandsolos von der Kickl-Partei im Nationalrat, Österreichs höchster und wichtigster Volksvertretung akzeptiert.
Jetzt sage noch einmal jemand dass die FPÖ eine Sauberkeitspartei sei und es mit der Moral ernst meint - "Im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen" ?
Peter Schmiedlechner, soll der ein ernst zu nehmender Volksvertreter sein, oder ist der dem Alkohol verfallen? Manchmal kann man sich als Staatsbürger vera****t fühlen angesichts mancher Leute die im NR sitzen.
FPÖ-Nationalrat Peter Schmiedlechner gab Führerschein ab ... musste Peter Schmiedlechner erneut seinen Führerschein abgeben. Politische Konsequenzen gibt es aber nicht, obwohl es bereits sein zweiter Führerscheinentzug war ...
https://www.noen.at/wr-neustadt/alkohol-am-steuer-fpoe-nationalrat-peter-schmiedlec
'Tschecheranten' gibt es überall in Österreich, nicht nur bei der FPÖ.
Da muss man vor allem auch die Gesetzgeber (Politiker) vor den Vorhang holen. Denn vieles, was da an Verbrechen an der historischen Bausubstanz geschieht, ist wegen idiotischer Gesetze erforderlich.
Z.B. das Mietrechtsgesetz. Denn durch die geschützten (kaum rentablen) Mieten in Altbauten, zahlt es sich aus, diese abzureißen und scheußliche Neubauten (ohne regulierte Miete) hinzustellen.
Dann kommt noch die EU mit ihrem verblödeten Green Deal oben drauf. Denn diese verlangt in aktuell gültiger Fassung, dass in Ö alle Bauten ab 1.Jän 2033 die Energieklasse C erfüllen müssen, sonst dürfen sie nicht mehr vermietet werden. Mit einer gegliederten Fassade ist das kaum leistbar oder machbar. Die Lösung: Die schönen Fassaden abschlagen und alten Fenster demolieren, damit man 30cm Dämmung und dreifach verglaste Fenster anbringen kann. Oder gleich abreißen und neu bauen.
Dumme Politiker, die dumme Gesetze machen
Teuflische EU, die teuflische Gesetze macht, mit Dummheit hat das nichts zu tun, da steckt Strategie dahinter.
Das denke ich auch. Denn große Immobilienentwickler sind ja ganz scharf darauf Altimmobilien abzureißen. Denn dort können sie wegen dem MRG nicht viel verdienen und ein kahler, nackter Quader ist die optimale Raumausnutzung. Da kann man viel mehr Wohnungen, Geschäftsfläche und Leute reinstopfen, als in den historischen Gebäuden, die vor allem auch nach ästhetischen Kriterien entworfen wurden.
Leider sind Kultur, Architektur und Städtebau schon sehr lange Domänen der Linken. Das Bürgertum hat sie den „politischen Mitbewetbern“ als Spielwiese überlassen, einzelne Bürgerliche betätigen sich als „Investoren“ und „Spekulanten“. Besonders arg ist dieses Treiben in der altehrwürdigen Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Linke Architektur-Kritiker jubeln, wenn einer aus der Architekten-Zunft wieder eine „republikanische Schneise in das imperiale Stadtbild schlagen“ möchte.
Schön renovierte Gründerzeit Wohnbauten anzusehen, ist wie ein Traum: Man kann nur staunend davorstehen, welch wunderschöne Bauten geschaffen wurden.
Interessanterweise gab KI ausnahmsweise eine Information mit Wienbezug.
Ob allerdings drin ist, was draufsteht, da habe ich so meine Zweifel am Inhalt.
https://www.wien.gv.at/stadtplanung/masterplan-gruenderzeit
Der 'Ungeist der Zeit' setzt auf Provokation, Kontrast und nicht auf Geschichte, Kultur und Kunst. Alles muss einmal sein und Alleinstellungsmerkmale haben.
Wo neue Städte entstehen entstehen neue Stadtbilder, aber wo alte Städte sind, noch dazu als Kulturerbe ausgezeichnet, da sollte man behutsamer umgehen damit, diese Denkmäler kommen nie wieder.
Mit Mühe und viel Geld hat man die Innenstädte herausgeputzt, um sie jetzt dem fehlenden Geld zu opfern.
Ja, das linke Wien ist 'modern', was für die Bonzen heißt, beliebig, Hauptsache der Reibach stimmt, das Trinkgeld, die Parteispende.
So geht es mit den Steinhofgründen, den Verbauungen in der Schutzzone im Wienerwald, usw. Niemand wird sich an solchen modernen Hochbauten in Kagran stoßen, wo eben neue Stadtviertel entstehen. Aber solche in historischen Viertel zu bauen geht eben nicht.
Aber 'Wien ist anders', da regieren die Sozis.
...und zwar die von der besonders korrupt-dummen Fraktion!!
Vielleicht ist bei uns in OÖ die schwarzblaue Landesregierung ein Segen.
noch segensreicher für unser Landl wird eine künftige blau-schwarze Landesregierung
Gerne, Hoki!
Von besonderer Scheußlichkeit sind die neuen Stationsgebäude der U5 im Bereiche Landesgerichtsstrasse/ Universitätsstrasse/Frankgasse !
Aber es scheint ja keinen zu stören ! Wo sind die Aufschreie der Oppositionsparteien ?Wo sind die kritischen Bildungsbürger ?
Wann endlich werden die Zerstörer Wiens, die im Rathaus selbstherrlich Wien ruinieren , samt ihrem breitgesichtigen Bürgermeister , für ihre Schandtaten verantwortlich gemacht ?!
Bildungsbürger? In Wien? Die Bobos und Standardleser, die sich für solche halten, sind bestenfalls Parvenus.
@ Hr. Zyni:
Ja, bestenfalls Parvenüs; denen aber - das ergibt sich schon von selbst - der bildungsmäßige Hintergrund völlig fehlt. Naja, das kennt man ja zur genüge aus den "Seitenblicken".:-)
> „Das Rathaus hat nun allen Ernstes offiziell erlaubt, dass an den Außenseiten der Gemeindebauten zu Tausenden die Splitgerät-Kästen von Klimaanlagen errichtet werden dürfen.“
Diese Kästen gehören zum gewohnten Bild in den Städten, aus denen unsere Zuwanderer herkommen. Sie werden das als vollkommen normal empfinden.
Wieder ein Schritt in die Richtung: Der Gastgeber schafft sich ab, um dem Gast die Integration zu ersparen.
Mit den lärmigen Geräten werden die Wiener Gemeindebauten vollends zur Hölle für die österreichische Restbevölkerung.
Passt alles zusammen, Baustil, neue Bewohner usw.?
o.T.
Auch hier hatten Kickl und die WKStA recht, als sie versuchten, den Schwartzen Sauhaufen BVT auszumerzen:
https://www.heute.at/s/amtsmissbrauch-und-spionage-egisto-ott-ist-schuldig-120198131
Jetzt fehlt nur nur der Vorgesetze von Ott; der sitzt in Dubai und erfreut sich an der monatlichen Pensionszahlung. Die Schwartzen hoffen wahrscheinlich, dass er nie mehr österreichischen Boden betritt und das Maul hält.
Wobei Ott ja meiner Erinnerung nach gesagt haben soll, dass er SPÖ-Mitglied ist. Das ist dann schnell wieder aus den Medien verschwunden. Man konnte die Enttäuschung der Presstituierten regelrecht fühlen, dass er kein FPÖler ist. Denn das hätte man uns in jedem Artikel genüsslich unter die Nase gerieben.
Und sein "abwesender" Chef, Herr Weiss, ist ein Schwartzer Zögling. Angeblich ohne einschlägige Erfahrung auf diesen Spitzenposten gekommen.
Man hat unseren Häusern die Augen ausgestochen. So empfinde ich es bis heute, wenn ich an die Modernisierungswelle der sechziger und siebziger Jahre denke, als überall alte Kastenfenster durch glatte, gesichtslose Fenster ersetzt wurden. Dabei waren die alten Fenster oft hervorragend isoliert und gaben den Häusern Charakter und Persönlichkeit.
Besonders bewusst wurde mir das vor Jahren in Prag. Dort fehlte lange das Geld für solche „Modernisierungsmaßnahmen“ - und gerade deshalb blieb die Schönheit der alten Fassaden erhalten. Prag wirkte lebendig und warm, als würde Mozart nachts in einer Kutsche durch die Straße fahren, während man bei uns vielerorts den Altbau regelrecht verstümmelt hat. Man nannte das Fortschritt. Nur weil etwas glatter und charakterloser wurde, ist es noch lange nicht schöner - sonst wären die Sparkassenfilialen siebziger Jahre die Höhe der Baukunst gewesen.
Mit den gleichen Argumenten müssten viele Windradprojekte abgelehnt werden, die das Landschaftsbild maximal verschandeln!
Gibt es eigentlich eine Statistik, wieviele Prozent einer Stadt an den gesamten Gebäuden Gemeindebauten darstellen?
Im internationalen Vergleich!?!
In manchen Gegenden von Wien hat man den Eindruck, dass die ganze Stadt nur aus Gemeindebauten besteht.
Ein Viertel der Wonbausubstanz sind Gemeindebauten. 90 Prozent aller Gebäude in Wien sind Wohnbauten.
@Hr.Zyni
Dankeschön.
Sie wissen nicht zufällig, wie das in einer anderen Stadt ungefähr dergleichen Größenordnung aussieht, bitte?
Sehr geehrte Damen und Herren!
Das Kaufhaus Peek er spricht von Einfügung und liefert Zumutung. Wo einst Maß, Proportion und Respekt vor der gewachsenen Stadt herrschten, regiert heute die Laune der 3D Visualisierung. Der Baukörper wirkt, als habe man ihn absichtlich gegen seine Umgebung immunisiert, als dürfe er auf keinen Fall verstanden werden - außer von anderen Architekten.“ Chapeau!
https://www.markus-kaiser.at/tl_files/bilder_portfolio/peek-und-cloppenburg-david-chipperfield-wien-kaerntnerstrasse/peek-und-cloppenburg-david-chipperfield-weltstadthaus-wien-kaerntnerstrasse-markus-kaiser-1250.jpg
Beim Einfügen ist leider etwas schiefgelaufen, tut mir leid:
Das Kaufhaus Peek er spricht von Einfügung und liefert Zumutung. Wo einst Maß, Proportion und Respekt vor der gewachsenen Stadt herrschten, regiert heute die Laune der 3D Visualisierung. Der Baukörper wirkt, als habe man ihn absichtlich gegen seine Umgebung immunisiert, als dürfe er auf keinen Fall verstanden werden - außer von anderen Architekten.“ Chapeau!
Ich bin noch nicht munter. Mit Dank und Gruß an Hrn. Zyni für seinen brillanten Kommentar.
Bei solchen hässlich, kahlen Würfeln, wie diesem P&C Gebäude frage ich mich immer, ob heutige Architekten gar nicht mehr in der Lage sind etwas Schönes zu bauen. Für diese kahlen Würfel braucht man ja nicht einmal einen Architekten, das kann ja mittlerweile auch jede minderbegabte KI, oder ein Praktikant mit CAD-Programm.
Der Architekt von heute tritt auf wie ein Prophet des schlechten Geschmacks: Er predigt Baukunst, meint aber Kontrast; er spricht von Einfügung und liefert Zumutung. Wo einst Maß, Proportion und Respekt vor der gewachsenen Stadt herrschten, regiert heute die Laune der 3D Visualisierung. Der Baukörper wirkt, als habe man ihn absichtlich gegen seine Umgebung immunisiert, als dürfe er auf keinen Fall verstanden werden - außer von anderen Architekten.
Man wird den Verdacht nicht los, dass hier weniger gebaut als demonstriert wird: Mauern aus Moral, Gesinnung in Glas. Der Investor verlangt Aufmerksamkeit, der Architekt liefert Attitüde – und beide einigen sich darauf, dass Schönheit ein reaktionäres Missverständnis sei. So entsteht jene neue Hässlichkeit, die sich für Mut hält und doch nur Unvermögen ist.
@zyni: Sie meinen, dass hinter den Hässlichkeiten immer und überall ein Architekt dahinter steckt. Nein, so ist es nicht. Architekten haben Gefühl für Formen, Proportionen, Gestaltung. Wer dies nicht hat, das sind Bauherren, Investoren. Ihr einziges Ansinnen ist Gewinn und Flächenmaximierung. Daraus ergibt sich das Bild das wir heute in Österreich vorfinden.
PS:Übrigens werden in den wenigsten Fällen. Architekten ins Baugeschehen involviert. Zu teuer
Das oberösterreichische Beispiel in Hallstatt ist eine Ausnahme und ein Wunder. Als ich über das Vorhaben las, waren meine Befürchtungen sehr groß. Aber die fürchterlichsten Verbauungen sind allerorts in ganz Österreich zu finden, hier ist Wien auch keine Ausnahme. In der Grazer Altstadt in der UNESCO Weltkulturerbezone ragt, wie eine offene Wunde, das Dach des Kaufhauses von Kastner & Öhler in einer Ziegeldachlandschaft, statt in Kupfer in Blech ausgeführt hervor und die Formensprache paßt auch nicht in die Umgebung. Wunderschöne Altbauten wurden wegradiert. Siehe www.grazerbe.at oder www.unverwechselbares graz.at. Weitere Verschandelungn sind die Lärmschutzwände an den Autobahnen und die Gewerbezonen als Ortsanhängsl, einschließlich der Einfamilienflachdachwürfelorgien im ländlichen Raum. Der Boden Verbrauch ist enorm und Österreich zum Disneyland verzw
Österreich ist zum Disneyland verzweigt. Solche Zustande gibt es weder in Italien noch in Frankreich, hier sind die Genehmigungen in anderen Händen. Österreich ist durch und durch verschandelt.
....verzweigt.
...und das "Kunsthaus" in Graz, wo einst die "Brüder Lechner" ein Kastner und Öhler Nebenkaufhaus, das Stadtbild verschandelnd wie die Windradeln die Natur!
...verzwergt
Aber die Zerstörung geht hurtig weiter. Zwei Gründerzeithäuser am Währinger Gürtel und am Elterleinplatz sollen dem U 5-Bau weichen. Die Stationsabgänge dieser neuen U-Bahn-Linie sind überdimensioniert und hässlich. Davon kann man sich bereits am Frankhplatz, der Landesgerichtsstraße, der Universitätsstraße und der Schwarzspanierstraße überzeugen.
Die systematische Verschandelung Wiens begann schon bald nach dem zweiten Weltkrieg. So wurde, im Gegensatz zu anderen Städten, fast das gesamte historische Stadtmobiliar vernichtet. Die Rathauskorrespondenz schreibt am 11. November 1954: "In den letzten Wochen wurden wieder in einer Reihe von Wiener Parkanlagen die alten Gitter entfernt und durch Naturstein- oder Kunststeineinfassungen ersetzt. Im Verlauf der Modernisierung der Wiener Parkanlagen wurden in den letzten Jahren schon viele Kilometer Einfriedungen abgetragen und verschrottet. In etwa der Hälfte aller städtischen Grünanlagen gibt es keine Parkgitter mehr". Nur an wenigen Stellen, wie am Rathauspark, kann man diese schönen Gitter noch bewundern. Auch die alten Kandelaber, die sogenannten Bischofsstäbe, sind zur Gänze zerstört worden, nur Am Hof und vor dem Café Weimar sind später - sicher nachgegossen - insgesamt drei wieder aufgestellt worden. Aber die Zerstörung geht hurtig weiter. Zwei Gründerzeithäuser am Währinger Gürt