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Wo der Staat drinnen ist, ist auch Missbrauch drinnen

Lesezeit: 2:00

Es sind beklemmende Fakten, die da durch Zeugenaussagen beim Buwog-Prozess ans Tageslicht gekommen sind. Sie haben zwar nichts mit den angeklagten Punkten zu tun, sind aber – vorsichtig ausgedrückt – dennoch höchst befremdlich. Insbesondere der ehemalige Telekom-Manager Schieszler hat detailliert berichtet, wie die Telekom Austria "politische Landschaftspflege" betrieben hat.

Mindestens drei große Parteien sind dabei indirekt bedacht worden, sei es durch Finanzierung eines Jagdausflugs, sei es durch Zuwendungen an einen Medienverlag, sei es durch direkte Gelder für die jeweiligen Telekom-Sprecher. Auch wenn all diese Dinge nie angeklagt worden sind, so zeigen sie doch eindeutig und unwidersprochen einen üblen Sumpf – und das nur knapp nach Aufpoppen der Affäre um die Casinos Austria, wo mindestens zwei Parteien wenig qualifizierte Funktionäre in millionenschwere Jobs gehievt haben.

Jenseits des ohnmächtigen Zorns sollte man nüchtern festhalten: Solche Dinge werden regelmäßig passieren, solange der Staat an Wirtschaftsunternehmen beteiligt ist. Wenn Vorstände wissen, dass ihre (Wieder-)Bestellung mehr vom Wohlwollen der Politik abhängig ist als vom wirtschaftlichen Ergebnis des Unternehmens, dann richten sie ihr Verhalten fast automatisch danach aus.

In den 70er und 80er Jahren sind Staatsunternehmen nicht nur für Korruption, sondern auch für parteipolitische Zwecke missbraucht worden, die als volkswirtschaftlich getarnt waren. Voest & Co mussten oft sinnlose Investitionen in falschen Regionen setzen, mussten zu viele Mitarbeiter zu überhöhten Löhnen beschäftigen – bis sie dann sehr teuer krachten. In der Folge bekam endlich die wirtschaftliche Vernunft Überhand: Vieles wurde privatisiert, sehr zum Vorteil von Voest & Co.

Ein Rest (in der Stadt Wien sogar alles) blieb hingegen in politischer Hand. Und die Notwendigkeit einer vollständigen Privatisierung von Telekom, Casinos & Co verschwand seit zehn Jahren völlig aus der Diskussion. Man hat die Lektionen der Vergangenheit vergessen, man ignoriert die Lehren aus aktuellen Skandalen und Prozessen. Und die Staatsholding ÖBAG (einst ÖIAG, ÖBIB) soll sich sogar an neuen Unternehmen beteiligen.

Daher wird der Missbrauch auf die eine oder andere Weise weitergehen. Vielleicht raffinierter, aber dennoch neuerlich zum Schaden der österreichischen Steuerzahler.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2020 06:28

    Merkel und Köstinger haben Vertreter großer Handelsketten zu sich berufen, um über Preiserhöhungen für Lebensmittel zu verhandeln - nicht nur wegen des CO2-Schwindels soll es teurer werden, sondern weil die EU immer mehr Geld verschlingt - zB für den Sultan am Bosporus oder für die Bezahlung amerikanischer Waffenlieferungen an die Ukraine und natürlich für die Nomenklatura selbst.
    Köstinger fordert "faire Preise" https://www.krone.at/2092238

    So hängen diese Ereignisse zusammen: Die EU möchte offensichtlich die Agrarsubventionen kürzen. Auf diesem Wege werden die EU-Mitgliedsbeiträge daher indirekt erhöht. So kann auch Kurz seine Klappe groß aufreißen, dass Österreich nicht viel mehr an Brüssel zahlen möchte - es ist natürlich in Wahrheit viel viel mehr, denn es wird viel weniger aus Brüssel zurückfließen. Jetzt kann Österreich selbst seine Bauern mehr fördern, was vermutlich auch geschehen wird, aber primär soll es der Konsument, der eh so viele Lebensmitteln wegwirft, bezahlen und es ist auch gut fürs Klima .... damit es wieder schneit und wir im Winter mehr heizen müssen, elektrisch natürlich.
    https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/agrarsubventionen-droht-ab-2021-erneute-kuerzung_article1568724302.html

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2020 09:12

    Ja, das ist ein Kreuz mit den Postenvergaben bei Firmen im Parteibesitz.

    Wenn wir uns aber die Klientel der Parteien ansehen, wird schnell klar, welche Parteien den größeren Schaden anrichten.

    ÖVP und FPÖ werden großteils von Bürgerlichen getragen. Die paar Bauern spielen mengenmäßig keine große Rolle - ausgenommen in NÖ und OÖ. Die Wahrscheinlichkeit, schwarz/türkise oder blaue Nieten zu ziehen, ist natürlich gegeben, aber geringer als bei der Ho Tschi Minh - Sektion.

    Bei den Roten und den grünen Soziologie-Bachelors mit den Che-Leiberln ist die Wahrscheinlichkeit, Nieten zu ziehen, sehr hoch. Wenn ich da - nur als Beispiel - den Pizzaboten mit Publizistik-Magister sehe, weiß man, was gemeint ist.

    Das erklärt auch den "Erfolg" der Energieringpartei im politischen Wasserkopf an der Donau.

    Leider werden wir noch einige grüne Neubesetzungen erleben, an denen der Staat noch lange leiden wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2020 07:59

    Der verderbliche Einfluss der Politik auf die Wirtschaft wird hier wieder einmal offensichtlich. In Staatsbesitz befindliche Betriebe werden natürlich immer wieder als Versorgungsanstalt für Parteigünstlinge missbraucht (inklusive unverschämter Bezahlung) und versuchen natürlich umgekehrt den Politikern gefällig zu sein. Natürlich ist auch in der Privatwirtschaft nicht alles eitel Wonne, wie ja auch diverse Kartellverfahren (z.B. aktuell ein Baukartell unter Beteiligung der Haselsteiner-Strabag) zeigen. Der Unterschied ist jedoch: Privatkonzerne wollen in der Regel nur eines: Geld verdienen. Politiker sind jedoch Ideologen und diese Ideologie ist leider nur all zu oft Idiotie, was Politiker aber nicht hindert trotzdem zu versuchen sie umzusetzen. Besonders verderblich ist hier leider die Ideologie des Sozialismus, denn Marx hatte von Wirtschaft absolut keine Ahnung, was von Mises, Hayek, Schumpeter und viele mehr schon hinreichend bewiesen haben.

    Gemäß dem Modell dieser österreichischen Schule der Nationalökonomie wird der Staat benötigt um Monopol- und Kartellbildung zu verhindern und zu bestrafen. Auch muss der Staat selbstverständlich Eigentümer sogenannter natürlicher Monopole sein. Natürliche Monopole sind vor allem Infrastruktur (Autobahnen, Straßen, Schienen, Wasser- und Abwassersysteme) wo es keinen Wettbewerb geben kann, da es wirtschaftlich sinnlos ist eine Zweitinfrastruktur zu bauen. Doch abseits dieser Bereiche besteht überhaupt keine Notwendigkeit für eine Staatsbeteiligung.

    Wie heilsam eine Privatisierung sein kann, sah man exemplarisch am Beispiel AUA. Unter jahrzehntelangem Einfluss des Staates (und damit der Politik) war dort die Gewerkschaft der eigentliche Herr und die Fluglinie letztlich so abgewirtschaftet, dass wir noch 500 Mio € drauflegen musste, damit wir sie überhaupt noch verkaufen konnten. Nach einer harten Sanierung (die im Staatsbesitz unmöglich gewesen wäre) schreibt sie jetzt wieder schwarze Zahlen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPostdirektor
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2020 10:30

    OT

    Bezüglich des Ergebnisses der „Aussprache“ am Montag im Bundeskanzleramt zum Thema WKStA habe ich eine Vorahnung.
    Es wird sich herausstellen, dass die WKStA im Grunde genommen immer gut und objektiv gearbeitet hat. Teilweise sei sie aber durch Personalmangel an die Grenzen ihrer Belastbarkeit angelangt. Deshalb müsse sie personell aufgestockt werden. - Zufälligerweise werden sicher einige türkis- und besonders grünaffine Juristen dafür bereitstehen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2020 08:33

    Liebe Mitkommentatoren,
    ich möchte Ihnen Michale Klonovsky's Acta diurna, besonders die vom 6. bis 8. Februar, ans Herz legen, besonders auch die Bilder und Ausschnitte aus diversen Plattformen:

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1293-6-februar-1933

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1295-7-februar-2020

    M Klonovsky wurde vom Fratzenbuch gesperrt, weil er bloß den Namen "Martin Sellner" erwähnte!
    doch er schreibt
    "lieber neben Sellner am Pranger, als dort gelitten"
    BRAVO Herr Klonovsky!!!!!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2020 08:18

    das habe ich vorhin erhalten:

    "Hans-Peter Friedrich (ehem deutscher Innenminister):

    Mensch @Roland Tichy, was heißt hier "demokratische Wahl".
    Sie können doch nicht einfach die Mehrheit entscheiden lassen, wenn eine moralisch höherwertige Minderheit anderer Meinung ist.
    Wir müssen Demokratie völlig neu denken"

    https://twitter.com/HPFriedrichCSU/status/1226124624393580544

    man könnte meinen, das hätte schon mal jemand vor 80 Jahren gesagt..

    Soweit sind wir wieder, daß eine sich moralisch höher stehend dünkende Minderheit, anmaßt, über eine Mehrheit drüberzufahren.
    Wie lange wird denn diese Mehrheit schweigen. Wie lange wird es dauern, bis man genau aus diesen Moralisten-Reihen wieder wehleidig "nie wieder" hört?
    Moralisten, die die direkten Nachfahren des Nationalsozialismus, der "Nazis", scheinen?? :-(

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2020 08:46

    Ich erinnere mich noch an einen der zahlreichen Generaldirektoren der VOEST in den 70er-Jahren, der in Krems lebte und den sein Chauffeur mit dem teuren Dienstauto täglich jahraus-jahrein nach Linz führte und am Abend wieder nach Krems brachte. Das ging so bis zur Privatisierung der VOEST.

    Ich erinnere mich auch noch, daß in den 70er- und 80er-Jahren im Umkreis von Linz sehr, sehr viele dicke BMW unterwegs waren: die stolzen Besitzer waren mit sehr üppiger ABFERTIGUNG bedachte VOEST- und CHEMIE-WERKE-ARBEITER!

    Ein ehemaliger Chemiewerke-Arbeiter, ein gelernter Schlosser, der bei uns immer wieder einmal pfuschte, erzählte damals, er habe gerade einmal Arbeit für zwei Stunden am Tag in der CHEMIE, den Rest des Arbeitstages vertrieben sich die Arbeiter halt irgendwie die Zeit. Auch seine Abfertigung war so hoch, daß er sich einen BMW kaufen konnte. Dieser Mann hätte gerne acht Stunden gearbeitet---aber es war einfach keine Arbeit da.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2020 05:45

    ****Bodo Ramelow: Die Illuminaten-Freimaurer-Verbindung****
    youtube.com/watch?v=bfZqQIsCg3s

    Ohne Worte...


alle Kommentare

  1. Mentor (kein Partner)
    12. Februar 2020 10:16

    Airbus gesteht politische "Zuwendungen" (was für ein Euphemismus)
    bei Eurofighter-Deal

    Wird sich der Blogmaster auch diesem Thema annehmen?

    Eine Vereinbarung mit US-Behörden bestätigt unlauteres Verhalten von Airbus bei Österreichs Eurofighter Anschaffung. 55 Millionen sollen geflossen sein.

    Airbus hat nun eingestanden, die Meldepflicht bei Zahlungen von 55,1 Mio. Euro an 14 Personen, Berater und Organisationen verletzt zu haben.

    Die Republik Österreich hat sich mit einer Schadenersatzforderung von mindestens 183,4 Mio. Euro dem Betrugsverfahren in Österreich gegen Airbus und andere angeschlossen.

    Bis auf den Freiheitlichen Wehrsprecher Bösch,.........

    • Mentor (kein Partner)
      12. Februar 2020 10:23

      ..........welcher eher zaghaft sagte dass sich die juristische Aufklärung nicht nur auf Airbus beschränken dürfe, schießt sich der Rest nur auf Airbus ein.

      Frau Zadic sie sind gefordert.

      Vielleicht unterschätzen wir aber auch Airbus und die Möglichkeiten des Konzerns Zuwendungsempfänger zu finden.

      Wetten das für Herr Unterberger dieses Thema viel zu heiß ist.

    • Christian Peter (kein Partner)
      12. Februar 2020 11:22

      @Mentor

      Was erwarten Sie sich von einem schwarzen Lobbyisten wie Unterberger ? Der behauptet bis heute, Grasser & Co wären allesamt Unschuldslämmer..

  2. nowhre man (kein Partner)
    11. Februar 2020 23:16

    OT Wer es heute versäumt hat: Themenabend in "arte" zum Terrroregime der Bolschewiken in der UdSSR abrufen. Könnte uns in der EUdSSR in ähnlicher Form auch blühen.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    11. Februar 2020 16:40

    Und keiner will was lernen!
    Da gesteht nun Airbus -auch- in Österreich Schmiergeld für Eurofighter-Kauf gezahlt zu haben und ALLE schreien das Geld von Airbus zurück zu fordern. Aber KEINER verlangt die österr. Adressaten zur Rechenschaft zu ziehen. Balkan eben.

    • Christian Peter (kein Partner)
      11. Februar 2020 21:19

      @AppolloniO

      ----------------------
      ----------------------
      ----------------------

      Liegt doch auf der Hand : Wenn die verantwortlichen ÖVP - Politiker auf der Anklagebank landen, dürfte es ein politisches Erdbeben in Österreich geben.

    • AppolloniO (kein Partner)
      12. Februar 2020 11:04

      Peschorn hat unseren Kommentar, so scheint`s, gelesen und lässt dieWKStA nun doch ermitteln.

    • Christian Peter (kein Partner)
      12. Februar 2020 11:26

      Die WKStA ermittelt bereits seit 3 Jahren in dieser Angelegenheit und kennt sogar die Empfänger der Schmiergeldzahlungen. Offenbar genießen diese aber höchsten Schutz von oben, um eine Anklage hochrangiger ÖVP - Politiker und somit ein politisches Erdbeben in Österreich zu vermeiden.

  4. Der Realist (kein Partner)
    11. Februar 2020 15:31

    Das alles war unter Rot-Schwarz, aber auch unter Alleinregierungen kein Thema, es wurde halt brav aufgeteilt und verteilt, und in Wien wird man heute noch ohne Parteifreunde nicht einmal Hausmeister.
    Was daran besonders stört, ist das völlige Unschuldsbewusstein und die penetrante Ignoranz wenn es um eigene Fehlverhalten geht. Erst als auch die FPÖ mitmischte, wurde Postenschacher ein mediales Thema und alle schrien pfui. Und weil um Herrn Sidlo gar so viel Aufsehen gemacht wurde, ich wage zu behaupten, dass dieser Herr besser qualifiziert ist als viele rote oder schwarze Minister in der Vergangenheit, oder Generaldirektoren die in staatsnahen Unternehmen von den Parteien gehievt wurden

  5. McErdal (kein Partner)
    11. Februar 2020 14:24

    ****Richtervereinigung ganz auf Grün-Kurs: Keine Kreuze in Gerichtssälen ****
    unzensuriert.at/content/90313-richtervereinigung-ganz-auf-gruen-kurs-keine-kreuze-in-gerichtssaelen

    Ähem: jetzt hätte ich da mal eine klitzekleine Frage: auf was wird den jetzt geschworen -

    bzw. auf was werden die Zeugen vereidigt ? Oder gibt es das schon lange nicht mehr ?

    Ist die Wahrheit im Gerichtssaal vielleicht genauso wurscht wie hier am Blog ?

    Möge der bessere Lügner gewinnen - oder wie ?

  6. Christian Peter (kein Partner)
    11. Februar 2020 11:06

    Der Missbrauch wird weitergehen - darauf kann man sich in einer Bananenrepublik wie Österreich verlassen. Airbus hat in den USA gestanden, im Rahmen des Eurofighter - Kaufs 2003 55 Millionen Euro Schmiergeld an Politiker in Österreich verteilt zu haben - wann gibt es in Österreich in dieser Angelegenheit die ersten Anklagen ???

    • Der Realist (kein Partner)
      11. Februar 2020 15:14

      Herr Peter Christian, das mit der Bananenrepublik wird langsam fad, gewiss ist vieles faul im Staate Österreich, aber bitte zeigen Sie mir ein Land, wo nichts dergleichen passiert. Nicht einmal der Vatikan ist frei von Sünde.

    • Christian Peter (kein Partner)
      11. Februar 2020 17:05

      Seins mir nicht bös, aber schlimmere Zustände als in Österreich und Deutschland gibt es in Europa nur mehr am Balkan. Das fängt schon mit der Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften an, googeln Sie den Begriff, falls Sie ihn nicht kennen..

    • Der Realist (kein Partner)
      11. Februar 2020 17:31

      @ Peter Christian
      den Begriff kenne ich schon, aber was meinen Sie unter "googeln"?

    • Christian Peter (kein Partner)
      11. Februar 2020 21:24

      Bei Google nachsehen. 55 Millionen belegte Schmiergeldzahlungen an Politiker in Österreich und keine einzige Anklage. Kennen Sie ein Land der westlichen Hemisphäre, wo so etwas möglich ist ?

  7. McErdal (kein Partner)
    11. Februar 2020 05:45

    ****Bodo Ramelow: Die Illuminaten-Freimaurer-Verbindung****
    youtube.com/watch?v=bfZqQIsCg3s

    Ohne Worte...

    • McErdal (kein Partner)
      11. Februar 2020 05:48

      *************Warum Thüringen erst der Anfang ist!******************
      youtube.com/watch?v=Ex1aYwlwdrM
      Auszugsweise:
      Der Skandal um die Annullierung der Wahl zum thüringischen Ministerpräsidenten Kemmerich weitet sich immer mehr aus. Spätestens jetzt müsste jedem klar sein, dass wir nichts anderes als eine Demokratie-Simulation, oder anders ausgedrückt, eine Gesinnungsdiktatur haben. Was wirklich dahinter steckt und bislang noch nirgendwo erwähnt wurde, dass erfahrt in der neuen Sendung von SchrangTV.

  8. machmuss verschiebnix
    10. Februar 2020 21:04


    Schon sehr beruhigend, daß Österreich eine Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft unterhält ?@!

    Für wen ?
    Für die politischen Hütchen-Spieler - natürlich - und wo ist die Steuer-Milliarde jetzt ?
    Weg ist sie - grade war sie noch da , wollen sie noch eine hinlegen ?
    NA KLAR - wählen wir wieder DIE RICHTIGEN - und enden jedesmal bei einer noch schlimmeren Zocker-Bande ! ! ! !

    • Christian Peter (kein Partner)
      11. Februar 2020 11:26

      Wären die Staatsanwaltschaften in Österreich unabhängig, bräuchte man keine Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Die WKStA dient bloß dazu, der Bevölkerung einen sauberen Staat vorzugaukeln und somit Sand in die Augen zu streuen.

  9. machmuss verschiebnix
    10. Februar 2020 20:05

    Man sollte ja nicht verallgemeinern, aber es ist letztlich wirklich so : die sind alle gleich

    Auch von dieser Sorte gibt es vor allem in deutsch-sprachigen Ländern mehr als eine Gesellschaft verkraften kann - sektiererische "Fänger" , die als einziges Programm den Kampf gegen die pööhhsen Nazis zu bieten haben, und ich staune immer wieder - diese simple Masche reicht völlig aus - obwohl vom Niveau her vergleichbar mit "Brotkrümmel für eine Schar Gänse" ! ! !

    https://files.catbox.moe/btg1av.png

    • McErdal (kein Partner)
      11. Februar 2020 07:07

      @ machmuss verschiebnix

      Bei MATSCHBIRNEN reicht das sicher ............................

  10. pressburger
    09. Februar 2020 17:15

    Der Staat soll in seinen Aktivitäten auf seine Hoheitsaufgaben beschränkt werden. Ab dem Moment, ab dem der Staat, sich in den Markt, in die Produktion, in die Industrie, in die Wissenschaft, in die Kultur einmischt, fängt die Korruption an.
    Der Staat behauptet, er würde die Korruption bekämpfen. Ungefähr so schlüssig, wie wen eine lateinamerikanische Polizei behauptet, sie würde Drogenhändler verfolgen.
    Fängt ein Staat die Marktwirtschaft zu reglementieren, ist es aus mit der freien Marktwirtschaft. Die Marktwirtschaft wird beseitigt, was folgt ist die Planwirtschaft.
    Das beste Beispiel die EU. Die EU ist kein Staat, trotzdem greift sie ständig in die Wirtschaft ein. Bis jetzt mit katastrophalen Folgen.
    Die Reglementierungswut wird weiter gehen. Der Klimawandel ist ein Vorwand, den die linke EU selbst geschaffen hat, um weiter zu reglementieren.
    Der Klimawandel macht es möglich, dass ganze Industriezweige vernichtet werden, dass den Steuerzahlern noch mehr Geld abgepresst wird, dass noch mehr Subventionen in unproduktive Geschäfte investiert werden.
    Die Folge, der zunehmende Rückstand der EU, gegenüber wirklichen Industriestandorten, USA, China, Russland, Indien, Korea.
    Die einzelnen Staaten der EU, insbesondere Deutschland, folgen. Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nimmt auf dem Weltmarkt der Ära Merkel kontinuierlich ab. Österreich folgt.
    Der Wähler will es so.

  11. machmuss verschiebnix
  12. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2020 15:18

    OT:

    Victor Orban erklärt den Liberalismus für vorüber.

    » Hungary became the first European Union member state to join the new International Religious Freedom Alliance launched by U.S. President Donald Trump. «

    https://www.jihadwatch.org/2020/02/orban-says-no-muslim-migrants-in-hungary-and-liberalism-is-over-joins-us-religious-freedom-alliance

  13. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2020 15:02

    OT:

    schon länger angekündigt - Trump "schießt" sich auf die FED ein, sowas hat vor ihm schon ein gewisser Kennedy gewagt, auf den hat sich dann der CIA/Mossad buchstäblich ein geschossen.

    https://breakthematrix.com/rothschild-tells-trump-to-shut-the-f-up-about-reforming-their-federal-reserve-bank-christians-for-truth/

  14. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2020 14:13

    OT:

    wieder mal was zur Auflockerung - kaum zu glauben:

    https://files.catbox.moe/jkpa4u.mp4

    . . . und diese Meute hier harrt wohl eines Käufers und darf bei Hitze ins kühle Nass hüpfen:

    https://files.catbox.moe/190s6e.mp4

  15. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2020 13:59

    OT:

    Wer verwendet noch Google ? Bin längst umgestiegen auf https://DuckDuckGo.com

    Vor allem wegen der akuten Zensur vor einiger Zeit, als man auf Google zu den wirklich heißen Themen einfach nichts mehr auffinden konnte - auf DuckDuckGo jedoch schon !

    Es gibt aber immer noch "Kleinigkeiten" wie dies hier :

    https://files.catbox.moe/xx8fmc.png

    • Templer
      09. Februar 2020 15:45

      Thnx
      Kannte ich noch nicht
      Die unterschiedlichen Suchergebnisse sind gewaltig
      ***************
      ***************

  16. machmuss verschiebnix
    09. Februar 2020 13:22

    Zu diesem Thema - politische Unterwanderung von Betrieben - wird es auch niemals Gesetze geben und sollte es doch jemals welche geben, so werden diese ignoriert !
    Nun vergleiche man das mit dem Gesetzes-Wust, der aus purem Regulierungs-Wahn über diverse Berufs-Sparten geradezu drüber wuchert ! Und siehe da, hier wird auch deren Einhaltung kontrolliert (geht doch).

    Den kleinen Betrieben und Gewerbetreibenden wird nach und nach finanziell die Luft abgeschnürt (natürlich, wegen der Gerechtigkeit) , aber es gibt Schlimmeres.
    Politische Unterwanderung ist durchwegs schlimmer, sogar schlimmer als Mafia-Unterwanderung,
    denn es endet im politischen Fall für die betroffene Firma/Organisation meist schon mittelfristig letal - langfristig IMMER ! ! !

  17. Politicus1
    09. Februar 2020 13:02

    OT - aber ganz aktuell in Thüringen

    Die AfD wird den Linken Ramelow zum Ministerpräsidenten wählen!
    Ob der dann auch gleich zurücktreten wird ...??

    • Bürgermeister
      09. Februar 2020 13:36

      Vielleicht, aber nur dann wenn der linke Rotz durch die Straßen tobt, Morddrohungen gegen seine Familien ausstößt und seinen Rücktritt fordert und gleichzeitig in Berlin die Bundeskanzlerin zur Ansicht gelangt, dass man einen Vertreter der Mauerschützenpartei die seinerzeit innerdeutsche Flüchtlinge an der Grenze angeschossen und dann stundenlang unter Schmerzen verrecken lies, nicht ernsthaft zum Ministerpräsidenten wählen darf.

    • otti
      09. Februar 2020 14:28

      Bürgermeister !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • pressburger
      09. Februar 2020 16:29

      Lindner behauptet, Merkel habe kein Druck auf die FDP ausgeübt, um ihren Ministerpräsidenten zurückzuziehen.
      Das Führerprinzip. Der Führer hat immer recht.

    • logiker2
      09. Februar 2020 16:47

      @pressburger, man merkt dass der politische Karneval seinen Höhepunkt errreicht.

    • McErdal (kein Partner)
      11. Februar 2020 07:14

      ****Bodo Ramelow: Die Illuminaten-Freimaurer-Verbindung****
      youtube.com/watch?v=bfZqQIsCg3s

      Das beantwortet wohl alles ......................

  18. Pennpatrik
    09. Februar 2020 11:55

    Logisch.
    Deshalb kann der Staat Korruption nicht bekämpfen, weil Korruption staatsimmanent ist.
    Daher bedeutet mehr Staat mehr Korruption.
    Korruption ist nur mit weniger Staat zu bekämpfen.
    Ich frage mich, was die sogenannten Gesellschaftswissenschafter so den ganzen Tag tun, wenn die einfachsten Wahrheiten an ihnen vorbeigehen.

    Wenn Korruption aktiv bekämpft wird, hören die Staatsorgane einfach auf, irgendetwas zu tun, was zum bekannten Versagen des Staates führt.

  19. Postdirektor
    09. Februar 2020 10:30

    OT

    Bezüglich des Ergebnisses der „Aussprache“ am Montag im Bundeskanzleramt zum Thema WKStA habe ich eine Vorahnung.
    Es wird sich herausstellen, dass die WKStA im Grunde genommen immer gut und objektiv gearbeitet hat. Teilweise sei sie aber durch Personalmangel an die Grenzen ihrer Belastbarkeit angelangt. Deshalb müsse sie personell aufgestockt werden. - Zufälligerweise werden sicher einige türkis- und besonders grünaffine Juristen dafür bereitstehen.

    • Pennpatrik
      09. Februar 2020 11:56

      Und wie immer lässt sich jedes Problem mit mehr Geld und mehr Beamten lösen.

    • logiker2
      09. Februar 2020 16:34

      und der Kampf gegen räääächte Korruption muss verstärkt werden, denn linke gibbt es nicht, die nennt man gerechte Umverteilung.

    • Christian Peter (kein Partner)
      11. Februar 2020 11:29

      Ja sicher. Und diese vermeintlich ,unabhängigen' Juristen bekämpfen die Korruption..

  20. Postdirektor
    09. Februar 2020 10:03

    OT

    Sehr treffender Beitrag zum „Fall Thüringen“ und zur Entwicklung der „Demokratie“ in Deutschland:

    https://www.achgut.com/artikel/exklusiv_alles_zur_neuen_demokratie

    • Franz77
      09. Februar 2020 10:21

      Sehr gut! *******************************

      "Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf darüber abstimmen, was es zum Abendessen gibt. Rechtsstaat ist, wenn das Schaf das Abendessen überlebt"

    • glockenblumen
      09. Februar 2020 11:51

      @ beide

      **************************************!

    • pressburger
      09. Februar 2020 16:35

      Demokratie ganz wie in der DDR. DDR hat sich zu Deutschen Demokratischen Republik ernannt. Wer ein Demokrat ist bestimmt Merkel. Merkel ist eine Demokratin, DDR war ein Rechtsstaat. Sagt Merkel. DDR hatte Gesetze. Gesetze die Menschen ermächtigt haben, andere Menschen umzubringen

  21. Franz77
    09. Februar 2020 09:32

    Wien - um das gesamte angehende "Shithole" muß ein Energiering gezogen werden. Sonst sehe ich schwarz.

  22. jo
    09. Februar 2020 09:29

    Schiene, Straße, Wasser, Energie.
    Das sind die Lebensadern eines Staates. Daher Private Finger weg.

    • Franz77
      09. Februar 2020 09:34

      Dafür wären unsere Steuergelder eigentlich vorgesehen.

    • Pennpatrik
      09. Februar 2020 11:59

      Glückspielkonzerne? Schulen, Kindergärten, Fernsehstationen, ...
      Die Staatsmacht muss permanent bekämpft werden, weil sie sich ständig ausdehnt.
      James Stuart Mill.

    • Rau
      09. Februar 2020 13:16

      Verstaatlicht heisst ja nicht Parteieneigentum. Das verwechseln die Kritiker öffentlicher Dienstleistungen, die ja den Staat eigentlich ausmachen. Alles privatisieren heisst ja eigentlich den Staat auflösen. Der Sinn Steuern zu zahlen geht damit ja auch verloren.

      PPP als public private partnership ist zu einem korrupten Filz aus Partei und Privaten Günstlingen verkommen. PPP ist damit das Grundübel.

    • dssm
      09. Februar 2020 17:10

      @jo
      Völlig richtig! Daher gibt es keinerlei parteibuch-Filz in diesen Bereichen! Daher werden dort keine Zusatzpensionen und hohen Gehälter gezahlt. Daher werden dort keine unnötigen Personen beschäftigt, nur weil das halt politisch so günstig ist. Es lebe die staatliche Effizienz!

      Nebenbei. Essen und Trinken sind die Lebensadern jeder Gesellschaft! Sofort verstaatlichen! Auf den Strassen fahren Autos und LKW, sozusagen das Blut in den Lebensadern, sofort verstaatlichen. Mit bodenlosem Entsetzen werden Sie feststellen, daß die Mehrheit des Energiehandels (Treibstoffe, Kohle, Holz) privat ist, das muss geändert werden!

      Und könnten wir jetzt wieder aufhören den Sozialismus zu vergöttern?

    • Rau
      09. Februar 2020 22:55

      Sinnlose Übertreibungen helfen auch nicht weiter. Von Autos, LKW's war doch zu keiner Zeit die Rede. Eine grundlegende allen zugängliche Infrastruktur kann nicht auf rein privater Basis bereitgestellt werden. Wer soll denn für Schienennetze oder Stromnetze denn als Auftraggeber in Frage kommen, wenn nicht der Staat.

  23. Josef Maierhofer
    09. Februar 2020 09:13

    Man könnte auch die staatlichen 'Manager', die in staatseigenen oder stadteigenen oder in gemeindeeigenen Betrieben arbeiten, haftbar machen, genau, wie in der Privatwirtschaft. Man konnte auch die staatseigenen Betriebe dem Insolvenzrecht unterwerfen. Das Ergebnis können wir in den USA beobachten, wo ganze Städte pleite sind, wo dann z.B. die Wasserwirtschaft privatisiert wird wird und, wie beim Staat, nicht zum Konkurs missbraucht, sondern zur Gewinnmaximierung missbraucht wird.

    Man kann auch Beispiele aus der Privatwirtschaft anführen, die 'Gewinnmaximierung' zur Abzocke benutzen, die haben heute klingende Namen und ihr Gewinn mit Tüchtigkeit und Gegenleistung oft wenig bis gar nichts zu tun haben, wie z.B. der 'CO2-Konzern' von Herrn Al Gore, Amazon, Apple, usw.

    Es ist immer das gleiche Dilemma, wo Menschen zusammen sind, die einen nehmen von den anderen, per Gesetz, per Gewalt, per Korruption, per Bestechung, usw.

    Würden die Menschen ein Gewissen haben, würden sie von selbst wissen, wann es genug ist, was man weitergeben kann, was fair, gut und recht ist. Es gäbe auch, speziell in Österreich, genug tüchtige und ehrliche Leute, die den Gegenwert ihrer Entlohnung abliefern an den Arbeitgeber, an die Gemeinschaft, an den Geschäftspartner, an den Staat (Steuerbehörde), u.s.w., schlicht, genug Menschen, die ehrlich arbeiten. Aber immer mehr gibt es, die diese Gegenleistung schuldig bleiben, oft sogar organisiert (Beispiele aus: Gewerkschaften, Sozialzuwanderung, Beamte, Politiker, Privilegienritter, usw.).

    Nachdem diese schlimmen Erscheinungen inzwischen überhand genommen haben, parallel zu Ausbreitung von Sozialismus, Zuwanderung und Islamismus, Ignoranz, Abstumpfung, Lüge und Medienlüge, etc., schreibt folgerichtig auch Dr. Unterberger nur noch über diese Verbrechen aus resultierend aus all den eingangs erwähnten Sünden und Unterlassungen, durch und durch im Staat, von oben bis unten, oft genauso in halbstaatlichen und oft sogar in rein privaten ('kapitalistischen') 'Inseln', oft sogar ganz 'normal' innerhalb von Abteilungen, wo es genau so 'menschelt' wie beim Staat.

    Lösung sehe ich da nur in der strikten Exekution der (eigentlich großteils vorhandenen) einschlägigen Gesetze und in der Transparenz. Sogar eine Transparenzdatenbank wurde eingerichtet, um das multiple 'Förderunwesen' wenigstens in den Griff zu bekommen. Funktioniert die ? Oder wird auch die korrumpiert ?

    Eine Lösung läge meiner Meinung nach in der Zurückdrängung der Parteien aus staatlichen Organen und Firmen. Es hat doch vor den 1968-ern doch auch funktioniert, Parteien haben Kandidaten in Stellung gebracht und zur Wahl gestellt. Die Regierung war wesentlich 'objektiver' als heute, Ausgrenzung gab es weniger bis gar nicht, Demokratie wurde respektiert und die Regierungsämter wurden ernst genommen.

    Mit Kreisky kam dann die Parteipolitik in Regierung und Institutionen und die Selbstbedienung und der Staat hat wie ein Krake mittels solcher beschriebener unfähiger (meist blinder und unbedarfter) Parteigänger begonnen diesen Staat zu ruinieren, so auch die staatlichen Firmen, garniert mit der Sozialromantik der Gewerkschaften. Es wurde viel zu oft aufgehört zu arbeiten und die 'Zombiefirmen' wurden staatlich erhalten und waren dann voller (oft unfähiger) Parteigänger mit (scheinbar sicheren) 'Edeljobs'.

    Es kam die Zeit der Zusammenbrüche der staatlichen Konzerne, wie VOEST, KONSUM, SEMPERIT, CA, AUA, BAWAG, etc.

    Und was haben wir daraus gelernt ? Offenbar in der Politik nichts, weil die jetzige unerfahrene Regierungstruppe das alles überhaupt nicht mehr kennt und die Parteien mehr mit Selbstbedienung und Ideologie beschäftigt sind und mit der Unterwürfigkeit einer inferioren EU gegenüber, den 'Sioros-NGO&Co'-'Konzernen' gegenüber, viel mehr als mit Österreich und seinen Problemen und deren Lösung. Da sind diesen dann etwa die CO2_Aktien eines Al Gore wichtiger als Österreich und die Österreicher.

    Gestern haben wir die Demokratie Zerstörung der Linken betrachtet, heute ist es die Zerstörung von Wirtschaft durch Korruption, Selbstbedienung, Dummheit, Unfähigkeit, Ideologie.

    Das schlimmste aber, inzwischen sind Staatsanwaltschaften und enorm viele Richter auch Partei hörig. Wer soll die Sünden der Linken ahnden ?

    Der Staat als Selbstbedienungsladen, als Selbstverleugnungsladen, Österreich ist dabei sich abzuschaffen.

    • Pennpatrik
      09. Februar 2020 12:00

      Man muss nur die Staatsmonopole aufheben. Dann pendelt sich das automatisch ein.

    • Rau
      09. Februar 2020 13:33

      Öffentliche Dienstleistungen sind keine Monopole, sondern Leistungen bei denen sich eine Gemeinschaft darauf geeinigt hat, Steuern zu entrichten, um eben genau diese aus dem freien Wettbewerb herauszunehmen und allen solidarisch verfügbar zu machen, also nicht das Ziel haben in erster Linie profitabel zu sein. Monopole sind etwas anderes. Ein Staat ist kein Betrieb sondern steht bei der Erfüllung seiner Aufgaben gegenüber der Gesellschaft in der Hierarchie höher als Unternehmen.
      Das hat alles nichts mit Parteien zu tun und der Fehlentwicklung sich über den eigentlichen Eigentümer (wir alle) hinweg nach Lust und Laune zu bedienen.

    • Rau
      09. Februar 2020 13:35

      ...zu bedienen und dabei nicht einmal für Fehlentscheidungen haftbar gemacht zu werden. Was bedeutet denn "politische Verantwortung" schon mehr als leeres Geschwätz

    • Josef Maierhofer
      09. Februar 2020 14:00

      @ Rau

      Da meine ich aber schon, dass es Regierungsparteien sind, die solche Posten besetzen und nicht Regierungen.

  24. El Capitan
    09. Februar 2020 09:12

    Ja, das ist ein Kreuz mit den Postenvergaben bei Firmen im Parteibesitz.

    Wenn wir uns aber die Klientel der Parteien ansehen, wird schnell klar, welche Parteien den größeren Schaden anrichten.

    ÖVP und FPÖ werden großteils von Bürgerlichen getragen. Die paar Bauern spielen mengenmäßig keine große Rolle - ausgenommen in NÖ und OÖ. Die Wahrscheinlichkeit, schwarz/türkise oder blaue Nieten zu ziehen, ist natürlich gegeben, aber geringer als bei der Ho Tschi Minh - Sektion.

    Bei den Roten und den grünen Soziologie-Bachelors mit den Che-Leiberln ist die Wahrscheinlichkeit, Nieten zu ziehen, sehr hoch. Wenn ich da - nur als Beispiel - den Pizzaboten mit Publizistik-Magister sehe, weiß man, was gemeint ist.

    Das erklärt auch den "Erfolg" der Energieringpartei im politischen Wasserkopf an der Donau.

    Leider werden wir noch einige grüne Neubesetzungen erleben, an denen der Staat noch lange leiden wird.

    • logiker2
      09. Februar 2020 11:17

      ************************************ ! sehr gut kurz und bündig den österr. Politsaustall zusammengefasst. Aber das was jetzt auf Österreich zukommt, wird den bisherigen Schaden bei weiten übertreffen.

  25. Bürgermeister
    09. Februar 2020 08:59

    Behörden und staatliche bzw. halbstaatliche Unternehmen als Beute der Parteien sind nicht wirklich neu. Aber wo kein Kläger, da kein Richter - ist schon vorteilhaft wenn sich Staatsanwaltschaften mit dem "Kampf" gegen Rechts auslasten.

    Die lautstarke Reaktion der SP und der Öko-Religiösen hat gezeigt, dass man ureigenste Machtpfründe verteidigen will. Das eine Luxus-Apparatschikinnen Partei mit Selbstbedienungs- bzw. Erbpachtmentalität die seit Jahrzehnten nur zugreift und sich bedient plötzlich die Verteidigung staatlicher Strukturen und Prozesse hinausposaunt ist erheiternd. Hat man vielleicht Angst, dass eine echte Justiz (wir könnten wirklich eine gebrauchen) gegen Kinderschänder, Korruption und rot-grünen Filz vorgeht? Keine Angst, die Leute bleiben ja die gleichen.

    Was mich stört ist Kickl, wie kann man nur so beschränkt sein so einer Staatsanwaltschaft die Mauer zu machen? Wenn man sich das strategische überlegte Vorgehen in Thüringen ansieht, dann bedauert man das man hier in Österreich als Opposition bezeichnet. Für Blödheit ist kein Platz in der Politik, schon gar nicht in der Opposition.

  26. Undine
    09. Februar 2020 08:46

    Ich erinnere mich noch an einen der zahlreichen Generaldirektoren der VOEST in den 70er-Jahren, der in Krems lebte und den sein Chauffeur mit dem teuren Dienstauto täglich jahraus-jahrein nach Linz führte und am Abend wieder nach Krems brachte. Das ging so bis zur Privatisierung der VOEST.

    Ich erinnere mich auch noch, daß in den 70er- und 80er-Jahren im Umkreis von Linz sehr, sehr viele dicke BMW unterwegs waren: die stolzen Besitzer waren mit sehr üppiger ABFERTIGUNG bedachte VOEST- und CHEMIE-WERKE-ARBEITER!

    Ein ehemaliger Chemiewerke-Arbeiter, ein gelernter Schlosser, der bei uns immer wieder einmal pfuschte, erzählte damals, er habe gerade einmal Arbeit für zwei Stunden am Tag in der CHEMIE, den Rest des Arbeitstages vertrieben sich die Arbeiter halt irgendwie die Zeit. Auch seine Abfertigung war so hoch, daß er sich einen BMW kaufen konnte. Dieser Mann hätte gerne acht Stunden gearbeitet---aber es war einfach keine Arbeit da.

    • Bürgermeister
      09. Februar 2020 09:07

      Von der damaligen Voest könnte ich noch viel mehr erzählen, da wird man nicht fertig damit. Auch in Kärnten hat man gewütet, https://www.unzensuriert.at/content/005959-spoe-foerderskandal-um-ein-marodes-zellstoffwerk da kannte ich einige Mitarbeiter persönlich.

      Wie der damalige "Sanierer" aus dem Gefängnis entkam ist ja auch eine interessante Geschichte. Die Arbeiter dort meinten aber, er war der einzige der versuchte das Werk wieder flott zu kriegen, seine Vorläufer wollten nur absahnen.

      Aber wir werden künftig viel mehr von solchen Geschichten vermuten dürfen, sie aufzuklären wird nicht mehr erlaubt sein.

    • D.Bookworm
      10. Februar 2020 19:10

      @Undine.
      Was Sie hier schreiben ist vom Anfang bis zum Ende falsch und richtigehende Erfindung. Was die "zahlreichen" Generaldirektoren der damaligen VÖEST betrifft, so war nach dem 1952 bestellten DI W.H. von 1961 an bis 1977 der "Kremser" Dr. H.K. Generaldirektor der VÖEST und danach ab 1973 der Voest-Alpine AG. Ihm folgte bis 1985 Dkfm H.A. bis zum Hinauswurf des Vorstandes durch Minister Lacina.
      Dass Dr. H.K. sich täglich mit dem Dienstwagen von Krems nach Linz und wieder zurück fahren ließ ist eine blanke Erfindung. Dr. H.K. hatte in Linz "auf der Gugl" eine Dienstwohnung. Er war, wie Werksangehörige wußten, tagtäglich an Arbeitstagen ab 7 Uhr früh bis 5 Uhr im Büro inmitten des Werkes

    • H.M. (kein Partner)
      11. Februar 2020 06:06

      GD Koller hatte - bevor er "auf der Gugl" wohnte - bereits eine Dienstwohnung in der Glimpfingerstraße neben dem Werkshotel 1, wo er täglich anzutreffen war!

  27. glockenblumen
    09. Februar 2020 08:33

    Liebe Mitkommentatoren,
    ich möchte Ihnen Michale Klonovsky's Acta diurna, besonders die vom 6. bis 8. Februar, ans Herz legen, besonders auch die Bilder und Ausschnitte aus diversen Plattformen:

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1293-6-februar-1933

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1295-7-februar-2020

    M Klonovsky wurde vom Fratzenbuch gesperrt, weil er bloß den Namen "Martin Sellner" erwähnte!
    doch er schreibt
    "lieber neben Sellner am Pranger, als dort gelitten"
    BRAVO Herr Klonovsky!!!!!

    • Almut
      09. Februar 2020 12:41

      Danke glockenblumen! Klonovsky ist immer ein Vergnügnen zu lesen, wenn nur nicht das Thema zum aus der Hautfahren wäre!

  28. glockenblumen
    09. Februar 2020 08:18

    das habe ich vorhin erhalten:

    "Hans-Peter Friedrich (ehem deutscher Innenminister):

    Mensch @Roland Tichy, was heißt hier "demokratische Wahl".
    Sie können doch nicht einfach die Mehrheit entscheiden lassen, wenn eine moralisch höherwertige Minderheit anderer Meinung ist.
    Wir müssen Demokratie völlig neu denken"

    https://twitter.com/HPFriedrichCSU/status/1226124624393580544

    man könnte meinen, das hätte schon mal jemand vor 80 Jahren gesagt..

    Soweit sind wir wieder, daß eine sich moralisch höher stehend dünkende Minderheit, anmaßt, über eine Mehrheit drüberzufahren.
    Wie lange wird denn diese Mehrheit schweigen. Wie lange wird es dauern, bis man genau aus diesen Moralisten-Reihen wieder wehleidig "nie wieder" hört?
    Moralisten, die die direkten Nachfahren des Nationalsozialismus, der "Nazis", scheinen?? :-(

    • pressburger
      09. Februar 2020 09:01

      Demokratie neu denken ? Was soll das heissen ? Demokratie neu erfinden ?
      Da waren schon grosse Erfinder am Werk - Uljanov, Dschugaschwili, Bronstein, Schicklgruber, Ulbricht, Breschnjew, Castro, Mao, PolPot. Wer ist der nächste ? Merkel ?

    • Franz77
      09. Februar 2020 09:39

      Es wird ein Klimat von den Braunen (rot+grün) Khmer sein.

    • Sensenmann
      09. Februar 2020 14:11

      Mit fällt eine Szene aus der Parodie "Er ist wieder da" ein, wo jemand mit dem Darsteller von A.H. diskutiert und meint: "Ich finde in der Demokratie fehlen Menschen, die den Leuten sagen, wo's langgeht." der A.H. verkörpernde Schauspieler daraufhin: "Ausgezeichnet, das ist genau meine Vorstellung von Demokratie."

      Kurzum, wir erleben auch in diesem Jahrhundert - wie im letzten - wie die Diktatur aus dem Herzen der Demokratie entsteht. Damals ganz offen, mit der Forderung nach einem totalen Staat, diesmal in Orwell'scher Umkehr aller Fakten: Die EINZIGE Partei, die in der Piefkei die Einführung direkter Demokratie fordert, wird als totalitär gebrandmarkt, die Kommunisten sind die Demokraten!

  29. dssm
    09. Februar 2020 08:15

    Ein Nebeneffekt der Gelddruckerei wird eine viel stärkere Stellung des Staates in der Wirtschaft sein, dann multiplizieren sich die von Herrn Unterberger angesprochenen Probleme. Denn die Notenbanken müssen ja ihr frisch erschaffenes Geld irgendwie unters Volk bringen. Also gibt es umfangreiche Käufe von Staatswertpapieren. Nur reicht das schon lange nicht mehr. Also werden Anleihen von großen Aktiengesellschaften gekauft und damit die Zombifizierung weitergetrieben. Da diese Firmen dieses frische Geld möglichst schnell unter die Leute bringen sollen, sonst macht ja das Gelddrucken gar keinen Sinn, werden sinnlose Investitionen und Aktienrückkäufe finanziert. Kommt auch nur der Hauch einer Krise, so können diese Schuldenkaiser natürlich kaum überleben, also muss die Notenbank eingreifen, damit diese "Wert"papiere nicht ausgebucht werden müssen. Typischer weise wird also eine Schuld in Kapital umgewandelt, die Notenbank wird wohl grösster Aktionär (in Japan schon weit fortgeschritten!).

    Nebenbei, der aktuelle Trend der EU-Kommission (und der österreichischen Regierung) zu "nachhaltigen" Investitionen, welchem sich die EZB ja offiziell angeschlossen hat, wird diesen Effekt massiv verstärken, denn bisher hat noch wirklich jede "nachhaltige" Geschichte mit dem Konkurs geendet, den die Notenbanken aber diesmal wohl durch Gelddrucken vermeiden werden.

    Wir werden also Vollbeschäftigung in staatlichen Unternehmen erleben, wobei gleichzeitig die Bevölkerung trotz schöner Gehälter komplett verarmt, weil nichts marktkonformes hergestellt werden wird.

    • Bürgermeister
      09. Februar 2020 08:51

      Die staatliche Subventionswirtschaft steht vor ihrer Hochblüte, siehe Deutschland. Ein Altmaier will sich für die Stahlwirtschaft einsetzen, auch ein Maas ist ins Heimatland gereist. D.h. man verteuert die Produktion durch CO2-Abgaben und lässt dann Subventionen fließen, um die Betriebe am Leben zu halten.

      Wenn das nicht genial ist, dann ist es ....

      So generiert man Abhängigkeiten, noch ist genug Substanz da. Mögen die Kumpel eine 2stellige Lohnerhöhung kriegen, schließlich arbeiten sie ja dann für die Öko-Religiösen.

  30. Gerald
    09. Februar 2020 07:59

    Der verderbliche Einfluss der Politik auf die Wirtschaft wird hier wieder einmal offensichtlich. In Staatsbesitz befindliche Betriebe werden natürlich immer wieder als Versorgungsanstalt für Parteigünstlinge missbraucht (inklusive unverschämter Bezahlung) und versuchen natürlich umgekehrt den Politikern gefällig zu sein. Natürlich ist auch in der Privatwirtschaft nicht alles eitel Wonne, wie ja auch diverse Kartellverfahren (z.B. aktuell ein Baukartell unter Beteiligung der Haselsteiner-Strabag) zeigen. Der Unterschied ist jedoch: Privatkonzerne wollen in der Regel nur eines: Geld verdienen. Politiker sind jedoch Ideologen und diese Ideologie ist leider nur all zu oft Idiotie, was Politiker aber nicht hindert trotzdem zu versuchen sie umzusetzen. Besonders verderblich ist hier leider die Ideologie des Sozialismus, denn Marx hatte von Wirtschaft absolut keine Ahnung, was von Mises, Hayek, Schumpeter und viele mehr schon hinreichend bewiesen haben.

    Gemäß dem Modell dieser österreichischen Schule der Nationalökonomie wird der Staat benötigt um Monopol- und Kartellbildung zu verhindern und zu bestrafen. Auch muss der Staat selbstverständlich Eigentümer sogenannter natürlicher Monopole sein. Natürliche Monopole sind vor allem Infrastruktur (Autobahnen, Straßen, Schienen, Wasser- und Abwassersysteme) wo es keinen Wettbewerb geben kann, da es wirtschaftlich sinnlos ist eine Zweitinfrastruktur zu bauen. Doch abseits dieser Bereiche besteht überhaupt keine Notwendigkeit für eine Staatsbeteiligung.

    Wie heilsam eine Privatisierung sein kann, sah man exemplarisch am Beispiel AUA. Unter jahrzehntelangem Einfluss des Staates (und damit der Politik) war dort die Gewerkschaft der eigentliche Herr und die Fluglinie letztlich so abgewirtschaftet, dass wir noch 500 Mio € drauflegen musste, damit wir sie überhaupt noch verkaufen konnten. Nach einer harten Sanierung (die im Staatsbesitz unmöglich gewesen wäre) schreibt sie jetzt wieder schwarze Zahlen.

    • Templer
      09. Februar 2020 09:00

      *************
      ++++++++++
      *************

    • Suedtiroler
      09. Februar 2020 17:56

      Zur AUA:
      Die schwarzen Zahlen möcht ich gern einmal nachrechnen ...

    • Gerald
      09. Februar 2020 18:17

      @Südtiroler

      Sollte normalerweise kein Problem sein. Der Jahresbericht so großer Konzerne ist meistens öffentlich. Ein Privatkonzern hat es normalerweise auch nicht nötig Verluste zu verschleiern, da man das dann oft als Grund für weitere Restrukturierungsmaßnahmen (Gehaltskürzungen, Kündigungen) nehmen kann.

  31. Almut
    09. Februar 2020 07:33

    OT
    Markus Krall im Interview - Schadensbilanz von Merkel: 10.000 Milliarden €, das sind mehr als 2 Milliarden/Tag!!! Siehe (Daniel Stelter: Das Märchen vom reichen Land). Wer diese Frau wählt ist entweder unbedarft oder bösartig.
    https://www.youtube.com/watch?v=xOH4eBgBQmg

    • Templer
      09. Februar 2020 07:59

      Sehenswerter Link
      Danke
      ************
      ************

    • glockenblumen
      09. Februar 2020 08:35

      @ Almut

      Danke für den Link!!!!
      Und mit Ihrem Schlußsatz treffen Sie den Nagel auf den Kopf!

    • Franz77
      09. Februar 2020 10:50

      Krall deckt auf. Industrie macht sich zum Büttel der Planwirtschaft. Abschaffung der Marktwirtschaft ist Abschaffung der Freiheit. Industrie ist Subventionsempfänger ("greifen ab") ohne Scham. Für mich war extrem super, wie er erklärt warum und wie die Industrie da mitspielt. Die Höhe der Summe ist für mich nicht vorstellbar. 2000 Millionen pro Tag. Danke Almut!
      ***********************

    • Sensenmann
      09. Februar 2020 14:16

      Der Link ist gut.
      Wer solche Leute wie das Merkel oder den Ohrwascheldollfuß wählt ist teilweise bösartig, aber mehrheitlich blöder als das Vieh.
      Denn nicht einmal das blödeste Vieh handelt gegen seine eigenen Lebensinteressen.

      Damit sind Piefke und Östertrottel hinreichend definiert.

    • pressburger
      09. Februar 2020 16:45

      Erschütternd. Planwirtschaft. Will Merkel ihre Vorgänger Ulbricht und Honnecker in Punkto Misswirtschaft übertrumpfen ?

    • Mentor (kein Partner)
      11. Februar 2020 10:00

      Ich frage mich schon lange weshalb die deutsche Industrie freiwillig die desaströse
      Wirtschaftspolitik von Merkel hinnimmt.

      Datteln 4, als Beispiel, das modernste Kohlekraftwerk im Probebetrieb, soll nach Ansicht der Linken Weltenretter nicht mehr in Betrieb gehen.
      Was sagte der Betreiber (Uniper) dazu: Wenn wir entschädigt werden.......
      In diesen piffkinösen Führungsriegen herrscht die selbe Amoral wie in Teilen der Politik.

    • Christian Peter (kein Partner)
      11. Februar 2020 11:37

      @Herbi

      Das hat einen einfachen Grund - Affen können nicht lesen und schreiben, Menschen lesen Zeitung und sehen fern. Menschen sind daher wesentlich leichter zu manipulieren..

  32. jo
    09. Februar 2020 06:53

    Zu diesem Thema fällt mir folgendes ein.
    Der 'beste Finanzminister' seit Kamitz hat bei der Buwog die Wohnungen um durchschnittlich 16 000.- verschleudert. Man hat ja schließlich Freunde.
    Bestimmt hätten sehr viele der Wohnungsmieter ihre Wohnungen gerne als Eigentum angekauft, auch um teureres Geld. Wer möchte nicht eine Eigentumswohnung um z.B. 25 000.-? Auf disen Gedanken ist man nicht mal im entferntesten gekommen.
    Man hat ja schließlich Freunde.

    Zu einem anderen.
    In bestimmten Bereichen Infrastruktur wie Straßen oder Eisenbahn, Private Finger weg. Als Negativbeispiel sei da nur die englische Eisenbahn genannt.

    Wer hier das Beispiel Telekommunikation anführen möchte dem sei gesagt, Konkurrenz belebt das Geschäft.

    Infrastruktur wie Schiene oder Straße sind Monopole die man keinem Privaten überlassen darf. Da wird nur auf Gewinnmaximierung gefahren, den Rest kann der Teufel holen.

    • dssm
      09. Februar 2020 08:19

      @jo
      Die englische Eisenbahn ist eine dieser typischen sozialistischen Geschichten! Nicht darauf hereinfallen.
      Wenn ich eine Anlage nur für einen bestimmten Zeitraum habe, so ist der grösste Gewinn möglich (und ein Vorstand hat die Pflicht, seinen Aktionären einen schönen Gewinn zu präsentieren), wenn ich die Anlage übernehme und nur das Minimalste investiere. So geschehen. Es häufen sich dann logischer weise die Ausfälle. Und ganz ehrlich, würden Sie sich privat anders verhalten, wenn der einzig Geschädigte der Staat ist?

      Privatisieren tut man entweder ganz oder gar nicht!

    • glockenblumen
      09. Februar 2020 08:37

      @ jo

      *************************************!

    • Politicus1
      09. Februar 2020 09:14

      "Infrastruktur wie Schiene oder Straße sind Monopole die man keinem Privaten überlassen darf. Da wird nur auf Gewinnmaximierung gefahren, den Rest kann der Teufel holen."
      Das selbe gilt für Energieversorgung, Post und Telekommunikation ...

    • jo
      09. Februar 2020 09:17

      @dssm
      Sozialistische Geschichten? Mag sein.
      Tatsache ist aber dass die Bahnen verscherbelt wurden und die Privaten wenig bis gar nichts in Erhaltung gesteckt haben. Es gab aufgrund mangelnder Wartung schwere Unfällen ähnlich der Lauda Air Nr. 1.
      Schlußendlich wurden sie um teures Geld wieder reverstaatlicht.
      Das sind Bereiche in denen Private nichts zu suchen haben.
      Nicht so wie z. B. Telekommunikation, VÖEST usw.

    • Rau
      09. Februar 2020 13:53

      Dieser Aberglaube, unter Privaten wird alles besser, ist leider nicht tot zu kriegen. Solange man die Verfilzungen zwischen Parteienstaat und sogenannten "Privaten" nicht thematisiert und dagegen was tut, wird man sich bei dieser Diskussion immer im Kreis drehen. Wenn sich sogenannte "Private" und Parteien dann auch noch die vierte Macht einverleiben, ist das Ende der Fahnenstange erreicht, weil auch keiner mehr objektiv informiert wird.

    • Sensenmann
      09. Februar 2020 14:21

      Ich bin stets für Privat. Aber was staatsnotwendig ist hat in staatlicher Hand zu bleiben.
      Natürlich unter strengsten Strafen für Korruption und Unterschleif sowie Bereicherung am Volksvermögen.
      Die Manager sollen durchaus auf Niveau der Privatwirtschaft bezahlt sein, aber die Haftung muss total sein!

      "...ist, so die Tat nicht nach anderen Gesetzen nicht mit strengerer Strafe bedroht ist, mit lebenslänglicher Haft zu bestrafen."

    • dssm
      09. Februar 2020 17:02

      Manchmal werde ich depressiv, man begreift sogar, daß diese Mischung aus Staat und Privat, diese Regulierungen zugunsten von bestimmten Betrieben, diese Nullzinsen und Föderungen eigentlich nichts mit "Privat" zu tun haben, sagt aber trotzdem, privat sei unbrauchbar. Wenn Steuergesetze das Investieren unrentabel mache, dann ist natürlich privat schuld. Und wenn Arbeitszeitgesetze einen vernünftigen Betrieb verunmöglichen, dann ist privat schuld - man sieht doch, bei Polizei und Medizin geht es ohne diese Einschränkungen, aber halt, das ist ja staatlich.

      Dann lasst uns doch alles verstaatlichen! Der Staat kann es ja sooo viel besser.

      Danke @Sensenmann! Wenigstens noch einer.

    • Rau
      10. Februar 2020 08:22

      Was Ihnen unter "Privat" vorschwebt ist ein real nicht existenter Idealzustand. Welcher Privater kann die Welt dazu zwingen Öl mit Dollars zu bezahlen. Welcher Privater unterhält Flugzeugträger? Welcher Privater kümmert sich um Standortattraktivität von wegen gute Infrastruktur und niedrige Steuern, was beides schwer unter einen Hut zu bringen ist. Ein Unternehmer setzt diese Dinge voraus, bevor er sich wo niederlässt. Darum kümmert sich keine unsichtbare Hand irgendeines Marktes sondern ein Staat, der eben nicht der Parteienstaat ist, sondern jeder der einzahlt und dafür eine Gegenleistung erwarten kann.

  33. OT-Links
    09. Februar 2020 06:28

    Merkel und Köstinger haben Vertreter großer Handelsketten zu sich berufen, um über Preiserhöhungen für Lebensmittel zu verhandeln - nicht nur wegen des CO2-Schwindels soll es teurer werden, sondern weil die EU immer mehr Geld verschlingt - zB für den Sultan am Bosporus oder für die Bezahlung amerikanischer Waffenlieferungen an die Ukraine und natürlich für die Nomenklatura selbst.
    Köstinger fordert "faire Preise" https://www.krone.at/2092238

    So hängen diese Ereignisse zusammen: Die EU möchte offensichtlich die Agrarsubventionen kürzen. Auf diesem Wege werden die EU-Mitgliedsbeiträge daher indirekt erhöht. So kann auch Kurz seine Klappe groß aufreißen, dass Österreich nicht viel mehr an Brüssel zahlen möchte - es ist natürlich in Wahrheit viel viel mehr, denn es wird viel weniger aus Brüssel zurückfließen. Jetzt kann Österreich selbst seine Bauern mehr fördern, was vermutlich auch geschehen wird, aber primär soll es der Konsument, der eh so viele Lebensmitteln wegwirft, bezahlen und es ist auch gut fürs Klima .... damit es wieder schneit und wir im Winter mehr heizen müssen, elektrisch natürlich.
    https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/agrarsubventionen-droht-ab-2021-erneute-kuerzung_article1568724302.html

    • OT-Links
      09. Februar 2020 06:46

      Heute kann man in der mobilen Version nur posten, wenn man unter Service die Vollversion einstellt. Das ist auch schon immer so im Bereich "Spannend".

    • elokrat
      09. Februar 2020 07:29

      @OT-Links
      Vielen Dank für den Hinweis. Ich bemerke dieses Problem seit langer Zeit wenn ich zB. vom iPad unter der Rubrik Gäste versucht habe einen Kommentar zu senden. Ich habe das auch an Dr. Unterberger gemeldet, der damals auch keine Lösung gefunden hat.

    • Templer
      09. Februar 2020 07:43

      *************
      +++++++
      *************

    • glockenblumen
      09. Februar 2020 08:39

      man wird noch fürs Atmen zahlen müssen :-(
      allerdings müßte dann die hyperventilierende Empörungs- und Bessermenschgesellschaft das meiste zahlen....

    • Franz77
      09. Februar 2020 10:54

      'OT-Links! *****************

      Eifon hammer net.;-)

    • Almut
      09. Februar 2020 12:34

      @ glockenblumen
      Wir zahlen schon fürs Atmen: CO2-Steuer.

    • OT-Links
      09. Februar 2020 13:38

      I hab a ka Eifon, sondern ein cooles Acepad A140 - ein PC zum Lümmeln... :-) Mach damit sonst nix, nur Surfeh, keine SIM eingelegt, obwohl dies ginge, nütze externen Hotspot... keine Mails, kein Mikro, keine Kamera, kein Standort etc, ist alles deaktiviert, auch keine Anmeldung für Google, kann man unter Einstellungen das Konto immer wieder löschen = Abmeldung... bin sehr zufrieden damit!

    • OT-Links
      09. Februar 2020 13:53

      Falls das jemand gut findet - unbedingt extra Ladegerät kaufen, das migelieferte ist Schrott.

    • Rau
      09. Februar 2020 14:20

      Das Ding hat doch zuviele 1Stern Bewertungen. Besser etwas mehr Geld investieren, erspart Ärger, der bei dem Gerät doch zu überwiegen scheint. Android ist derzeit schon bhei Version 9.0

    • OT-Links
      09. Februar 2020 14:35

      Nee, sind ja viele, die es positiv bewertet haben.
      https://www.amazon.de/A140-Speicher-1920x1200-Dual-SIM-Bluetooth/dp/B0759RLYGX

      Mir passt es. Es ist defp facto wie ein Notebook. Mit WLAN kann ich ausdrucken, mit Bluetooth verbinde ich es mit dem Terrassen-CD-Radio usw. und ich hab alles unterbinden können. Der mitgelieferte Browser isr natürlich eine Kralle, funktuoniert ohne Schnüffelprogramme nicht mehr - natürlich habe ich dazu einen anderen Browser geladen - Opera ist flott unter Android. Nachdem ich die richtigen Apps installiert hatte, habe ich das Googlekonto immer wieder entfernt, ausloggen geht nämlich nicht mehr. ... naja, ich finds bequem

    • pressburger
      09. Februar 2020 16:50

      Der Staat wird immer gieriger, die Erhöhung der Lebensmittelpreise ist eine Möglichkeit zu mehr Geld zu kommen. Nebenher wird die Omasau ausgehungert. Keine Schnitzel vom Discounter mehr.

    • Kyrios Doulos
      09. Februar 2020 17:03

      Die Kurz`sche und Blümel`sche Steuerreform ist also von vonrherein eine noch größere Augenauswischerei als ohnehin schon kalkuliert. Der Staat übt Druck aus in Richtung Preiserhöhungen - 20% MwSt - dumm sind sie nicht beim Belasten der Bürger. Nur die Bürger sind dumm, die mehrheitlich ihre Betrüger wählen.

    • glockenblumen
      10. Februar 2020 07:45

      @ Almut

      ja, um es zu präzisieren: man wird noch pro Atemzug zahlen müssen, wer mehr bzw. öfter atmet muß noch mehr C02-Steuer zahlen...





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