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Managementfehler oder was?

Lesezeit: 2:30

„Schwere Managementfehler!“ rufen Gewerkschafter und Betriebsräte mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks, sobald es bei einem Unternehmen kriselt. Auch wenn es solche Fehler sicher gibt, soll durch solche Rufe vertuscht werden, dass die katastrophale Steuer-, Umwelt-, Sozial-, Wirtschaftspolitik der letzten Jahre die weitaus größte Schuld hat. Und die ist ganz dominant von Gewerkschaft und Arbeiterkammer beeinflusst worden.

Wenn sich kritische Entwicklungen so häufen wie derzeit, wenn sämtliche volkswirtschaftlichen Globalzahlen so negativ sind (Arbeitslosigkeit, Wachstum, Verschuldung usw.), dann können nicht Managementfehler die Ursache sein. Es sei denn, unter sämtlichen Vorständen und Geschäftsführern hätte sich eine schlimme geistige Pandemie breitgemacht, ein kollektives Think-Out.

Die Krise trifft jetzt schon so gut wie alle Flaggschiffe der Republik:

Die OMV stößt Teile ihres Familiensilbers, das Leitungsnetz, ab und steigt gleichzeitig in riskante Russland-Geschäfte ein. Die Voest investiert aus reinem Selbsterhaltungstrieb fast nur noch im Ausland. Die Telekom Austria braucht dringend neues Geld – oder geht noch mehr in mexikanische Hände. Die Casinos, einst die scheinbar mit Ewigkeitsgarantie versehene Lizenz zum Gelddrucken, könnten in absehbarer Zeit tschechisch kontrolliert sein. Die italienisch gewordene Bank Austria droht das Osteuropa- und das gesamte österreichische Privatkundengeschäft zu verlieren. Die lange von Sozialpartnern und Politik demolierte AUA wurde kleingeschrumpft (aber kann sich unter deutscher Führung jetzt endlich erholen). Bei der „Erste Bank“ schrumpft der Anteil der einst dominierenden Stiftung von Jahr zu Jahr. Raiffeisen ist zwar durch seine Genossenschaftskonstruktion noch österreichisch, aber angeschlagen. Und auch die schon früher eingetretenen Katastrophen bei Bawag und Hypo gehören in diese Liste.

Natürlich gibt es immer Managementfehler, die aber normalerweise durch Managementerfolge anderswo immer mehr als austariert werden. Die heute so dichte Fülle von ernüchternden Entwicklungen hat zwei tiefere Ursachen.

Zum einen erweist sich, dass überall dort, wo Politik oder gar Gewerkschaftseinfluss drinnen ist, am Ende die große Krise steht (Bis auf „Erste“ und Raiffeisen ist das ja bei allen aufgelisteten Flaggschiffen a.D. der Fall; und es ist kein Zufall, dass es gerade den beiden noch relativ am besten geht).

Zum anderen und noch viel wichtiger: Die österreichische Politik hat in den letzten Jahren durch immer mehr auspresserische Steuergesetze (etwa durch die international höchsten Bankensteuern) und Regulierungen (unter dem Diktat der Umwelt- und Sozial-Lobbys) allen Unternehmen die Luft zum Atmen genommen.

Weder Politiker noch Gewerkschafter denken primär an die Zukunft eines Unternehmens, sondern nur daran, was sie aus diesem für sich herausholen können. Die Rechnung dafür zahlen wir aber alle.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2015 06:59

    ………..und wenn es wirtschaftlich, erfolgreich floriert z. B. - sei's bei VW oder beim Deutschen Fußball, dann kommen die "Schützer" der Umwelt und Ethik, um nochmals zu kassieren und einige, bislang am Erfolg des "Unternehmens" beteiligte, jedoch wie's scheint der Schutzgeldzahlungen nicht ausreichend nach gekommene, um ihren Posten zu bringen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2015 09:55

    Rote Arbeiterzeitung kaputt;
    Roter Konsum kaputt,
    Rote Banken (BAWAG, Bank Austria, ...) kaputt,
    VOEST als Staatsunternehmen kaputt,
    Bildungsbetrieb durch bifie stark beschädigt,
    Gewerkschaft wegen BAWAG abgewirtschaftet;
    Gemeinde Wien quasi bankrott,
    Volkskreditbank kaputt,
    ...
    Dort wo SPÖ draufgeht, steckt SPÖ drinnen. Diese Partei und die von ihr dominierten Politlogen wie Gewerkschaft und Arbeiterkammer, konnten nie wirtschaften, können nicht wirtschaften, werden nie wirtschaften können.
    Und dann noch dieser unterbelichteten Taxler ...
    Oh Gott! Willkommen in der Dunkelheit!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2015 08:48

    Unsere Regierung hat eine Todesspirale ausgelöst und die dreht sich immer schneller. Der einzige Bremsklotz sind die viel zu hohen Schulden der Unternehmen, für die ja typischer weise die Gesellschafter privat haften.

    Bei der linken Justiz ist der Unternehmer sowieso immer schuld. Die Sozialversicherungen nutzen den geisteskranken gesetzlichen Rahmen voll und ganz aus um die Unternehmer zu vernichten. Die Arbeitsinspektorate haben scheinbar die Aufgabe die Kosten möglichst explodieren zu lassen, da diese Leute von Arbeit keine Ahnung haben, sind die vorgeschriebenen Maßnahmen meist völlig sinnlos. Umweltauflagen kosten Unmengen, leider wird der Umwelt damit rein gar nicht geholfen. Gutachten für Umweltverträglichkeit, Energieeffizienz, zu Steuerfragen usw sind zwingend zu machen und kosten viel Geld, Zeit und Nerven. Der Förderdschungel ist eine Bürokratiehölle, an der vor allem 'Berater' gut verdienen. Egal ob Berechnung von Löhnen oder Verbuchung von normalen Geschäftsgängen, immer braucht es einen Berater um die unübersichtliche Gesetzeslage zu überblicken – Berater die dann für nichts haften!

    Bisher war das Finanzamt immer sehr gemäßigt. Es wurde gut abgewogen, wurde die langfristige Zahlungsfähigkeit des Steuerschuldners meist erhalten. Dies hat sich nun auch noch geändert. Jetzt gilt der Euro heute mehr, als tausend Euro in den nächsten Jahren. Die guten Betriebe werden in das Hobbyunternehmertum überwechseln, die schlechten einfach pleite gehen.

    Ich warte schon seit längerem auf einen Plan B, wie es ohne private KMUs weitergehen soll. Es ist ja toll, daß die Wähler und die Medien die Unternehmer nicht wollen, aber Wohlstand basiert auf Arbeit und die muss irgend wer tun – WER?

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2015 08:59

    wie soll Wirtschaft florieren, wenn die Verwaltung ausufert und die Produktivität immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird.
    Ein Heer von Beamte wacht über die Verordnungen und Gesetze, die sich so rasend vermehren und so schwammig sind das ein einwandfreier Vollzug fast nicht mehr möglich ist.
    Bestes Beispiel ist die Registrierkassenverordnung. Ab 1.1.2016 braucht man eine Registrierkasse bei einer Umsatzgröße ab 15000 €. Ab 2017 eine manipulationssichere.
    Also mit großer Wahrscheinlichkeit zwei, wenn man aus Mangel überhaupt eine kaufen kann. Und wo liegt der Vorteil gegenüber einem nummerierten Paragon auf dem Details der Ware vermerken konnte, das fällt jetzt weg. Dafür hat man eine Unmenge Arbeit mit der Programmiererei von dem Teil. Zur Kontrolle setzt man wieder einen Haufen Beamte ein, und wie soll da Produktivität entstehen. Und so reiht sich Vorschrift an Vorschrift, man ist den ganzen Tag mit Verwaltung beschäftigt, weil irgendwelche Realitätsfremden Idioten neue Einfälle haben die nur Ihren eigenen Arbeitsplatz rechtfertigen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2015 09:18

    Der verkommene Staat.

    Dieser verkommene Staat richtet nur Unheil an.

    Die Welt der Gewerkschafter ist einfach gestrickt. Alles, was geht karren wir sofort ab, ein bisschen was bekommt die Klientel, nämlich die 'guten' 'Lohnabschlüsse' (auch meist Erpressungen, genauso wie ruinöse Streiks), die unsere Firmen ebenfalls ruinieren. Dann sind sie direkt an der Mindestsicherung beteiligt und schuld, nämlich dadurch, nicht zu fragen, wer das zahlen soll, sondern nur wegen Propaganda, wie im alten Moskau, wie in der alten DDR, wie im heutigen Nordkorea, etc.

    Dass dieses Propagandaschiff am Eisberg der Realität, nämlich was Du Lohn haben willst musst Du erarbeiten, alles, was Du produzierst musst Du verkaufen, alles, was Du verkaufst unterliegt der internationalen Konkurrenz, zerschellen wird, werden wir bei uns sehr bald sehen und am eigenen Leib spüren, sicher nicht die fettgefressenen Gewerkschafter, bei denen dauert es noch bis zum totalen Zusammenbruch.

    Also müssen wir diesen verkommenen Staat korrigieren, denn noch steht im Gesetz, das Recht geht vom Volk aus. Noch haben wir die Chance eine einzige Partei zu wählen, die direkte Demokratie verspricht und sich damit dann deutlich von der 'Selbstbedienermentalität' und 'Machthaberei' der linken Szene abhebt und hinter das österreichische Volk stellt.

    Aber machen Sie das einmal den medial und per Klientelprivilegien weichgespülten 'Ösis' klar, die lassen sich wie eine Schafherde in den Abgrund treiben, denn die Schulden werden nach der Abrechnung erst bezahlt.

    Glauben Sie nur weiter diesen Lügnern, werte Österreicher, sie werden alles bekommen, was Ihnen diese Lügner' (nicht) versprechen, frönen Sie nur weiter der Ideologie (= ....)

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2015 08:00

    ein wesentlicher Faktor ist die GIER!
    Einst ein Branchenpionier und Vorzeigeunternehmen erlebt das Familienunternehmen BAUMAX in diesen Tagen den totalen Abgang ...
    Begonnen hat es mMn. damit, dass die Familie Essl vor Jahren entgegen dem sonst gezeigten protestantischen Ethos die Kleinaktionäre wenig großzügig hinausgedrängt hatte.
    Dann kamen die mit hohen Zuwachsraten verlockenden Investitionen in Osteuropa.
    Ab da galt nur noch mehr Gewinn, noch mehr Wachsen ... bis zum bösen Erwachen.

    Bei den Banken orte ich die für kürzeste Zeiträume zu bemessenden Boni für die Spitzenmanager als Ursache unkontrollierten und risikoreichsten "Wachstums".

    Dass die globalisierte Wirtschaftswelt nicht nur von Firmenmanagern, sondern auch noch von ganz anderen Mächten hinter dem Vorhang gelenkt wird, scheint sich vor allem in unseren Bankenkreisen noch immer nicht herum gesprochen zu haben.
    Aber da sind wir ja schon wieder bei so verrückten Verschwörungstheorien ...
    Wen interessieren zukünftige Entwicklungen, Hauptsache die Bilanz ist heuer extrem positiv - dann gibt's die Boni ...

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2015 07:33

    Österreich und die EU, könnte noch erweitert werden mit Österreich in der gobalisierten Welt. Aus dem Artikel ersieht man unter anderem wie unvorbereitet das politische Österreich in die EU gegangen ist.

    Langfristige Fehlentwicklungen erreichen den Zahltag. Zum Glück für die Nomenklatura, dass sie sich im "großen Wald" hinter viele Bäume verstecken können.

    http://www.conwutatio.at/index.php/echo2/45-oesterreich/38-oesterreich-und-die-eu

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorgemmagemma
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 15:16

    Mit einem völlig hirnfreien "Bundeskanzler" an der Spitze kann Österreich nur Schaden nehmen.

    Kann man den Menschen nicht zum Konsulenten für die Rindenstärke der Kastanienbäume im Wienerwald machen? Es gibt nicht viele, es kann also nicht viel passieren, die Stärke der Rinde ist für uns alle bedeutungslos, er versteht nichts von Kastanienbäumen und könnte genau deshalb wieder ein Konsulent sein, so wie er damals als Ungelernter für die Zentralsparkasse Konsulent war . . .

    . . . Hauptsache, er schleicht sich aus dem Bundeskanzleramt!


alle Kommentare

  1. gemmagemma (kein Partner)
    05. November 2015 15:16

    Mit einem völlig hirnfreien "Bundeskanzler" an der Spitze kann Österreich nur Schaden nehmen.

    Kann man den Menschen nicht zum Konsulenten für die Rindenstärke der Kastanienbäume im Wienerwald machen? Es gibt nicht viele, es kann also nicht viel passieren, die Stärke der Rinde ist für uns alle bedeutungslos, er versteht nichts von Kastanienbäumen und könnte genau deshalb wieder ein Konsulent sein, so wie er damals als Ungelernter für die Zentralsparkasse Konsulent war . . .

    . . . Hauptsache, er schleicht sich aus dem Bundeskanzleramt!

  2. daLUPO (kein Partner)
    05. November 2015 14:13

    die ÖBB wäre auch noch zu erwähnen!

    Da ist man derzeit nur damit beschäftigt ja die Quote zu erreichen! Die wollen wohl der erste Quoten Betrieb werden, welche die neue Bundeshymne zum 1.Mai für die Genossinnen richtig und mehrstimmig singt.

    Erste und Raiffeisen stehen auch nur wegen der Hypo noch halbwegs da. Mit der Hypo als Schutzmantel wurde für die Zwei brav Steuergeld von der Regierung gewaschen. Die neue Waschmaschine, die der Spindi aufgestellt hat heißt Heta.

    Als Ausnahme sehe ich eher die Post, die innovative Wege geht! Die Mitarbeiter denken sich dort wohl auch, lieber 600€ zusätzlich vom Unternehmen als das Geschwafel von der Gewerkschaft.

  3. peter789 (kein Partner)
    05. November 2015 08:27

    Die ärgste Konzentration an bedingungsloser linker Gesinnung ist in WIEN.
    Und jeder, der den Föderalismus schwächen oder abschaffen will stärkt damit autiomatisch die Position dieses sozialistisch denkenden Wasserkopfes in der Bundeshauptstadt.

    PS.:
    Die Erfolgsschere zwischen dem konservativen OÖ und dem roten Wien klafft immer weiter auseinander.

  4. Haider
    03. November 2015 23:43

    AU schreibt: „Es sei denn, unter sämtlichen Vorständen und Geschäftsführern hätte sich eine schlimme geistige Pandemie breitgemacht, ein kollektives Think-Out.“
    [Gibt es für „kollektives Think-Out“ keinen verständlichen Begriff? Muß wirklich alles denglisch sein? Aber dies nur am Rande.]
    AU’s Vermutung bezüglich geistiger Pandemie läßt sich rasch klären: Welche Parteien betreiben mit welchen Leuten die staatsnahe Personalpolitik? Noch ist dies demokratisch legitimiert. Österreicher wählten sie mehrheitlich. Also – eindeutig selber schuld!
    Daß es mir dabei jedesmal den Magen umdreht, ist leider mein Problem.

  5. machmuss verschiebnix
    03. November 2015 18:22

    Die Sozialisten waren im letzten Jahrzeht sehr erfolgreich, aber der ganz große Erfolg
    könnte noch ein paar Jährchen auf sich warten lassen - der Staatsbankrott ! ! !

  6. annona
    03. November 2015 13:13

    Ich kann mich nur wiederholen: Solange die "Proletarier " so abzocken den aktiven
    Steuerzahler (ohne jemals in den Genuss von Fördermittel gekommen zu sein)
    wird sich bis zu unserer Enteignung einschließlich nichts ändern-zu viele hängen am imaginären linken Tropf der Wohlfahrt-gehen a bisserl randalieren,anzünden,saufen,
    kiffen und ähnlich pc gerechten sozialen kunst- und kulturbegleitenden Arbeiten nach und bekommen dafür Geld mit Freibrief!

  7. Pumuckl
    03. November 2015 11:54

    PROSPERIERT DIE, ECHTE WERTE SCHAFFENDE, REALE WIRTSCHAFT, HÖRT MAN KAUM ETWAS VON " SCHWEREN MANAGEMENTFEHLERN " DER BANKER !

    ° Die europäischer Mittelmeerstaaten haben ihre Rollen als " VERLÄNGERTE WERKBÄNKE " DER PROSPERIERENDEN NORDEUROPÄER längst an die neuen nördlichen EU-Länder wie Baltikum, Polen, Tschechien und Slowakei verloren.

    Der " realwirtschaftliche Acker " auf welchem die Banker von UNI-CREDIT und HYPO-ALPE-ADRIA seriöse realwirtschaftliche Erträge erzielen sollten, ist eben der, im Konkurrenzkampf um Standorte gegen Osteuropa und Asien hoffnungslos unterlegene Mittelmeerraum.

    ° Aber auch unser kleines österreichisches Wirtschaftswunder, welches in Ostösterreich erst Ende der 50er Jahre einsetzte, beruhte anfangs vielfach auf
    "verlängerten Werkbänken" deutscher Unternehmen. Gott sei Dank funktionierten diese so gut, daß teilweise sogar die Produktentwicklung den österreichischen Standorten anvertraut wurde.
    DADURCH GAB ES AUCH IN DER GELDWIRTSCHAFT KAUM FEHLMANAGEMENT !

    Vor allem sehe ich, das sich bereits Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts vom atlantischen in den pazifischen Raum verlagernde, Interesse
    amerikanischer Finanzeliten, als KAUSALWURZEL FÜR DAS VERMEHRTE SICHTBAR WERDEN VON FELMANAGEMENT.

    Wenn damals die Medien blumig berichteten, US-Präsident Nixon hätte " den Bambusvorhang zu China geöffnet ", BEGANN DAMALS EIN GIGANTISCHER TECCHNOLOGIETRANSFER NACH ASIEN !

    DER HEUTE VOLL WIRKSAME, GEWALTIGE ASIATISCHE KONKURRENZDRUCK, SCHHEINT MIR DIE HAUPURSACHE VERMEHRT GESCHEITERTER MANAGER IN EUROPA ZU SEIN !

  8. Patriot
    03. November 2015 10:31

    Dieser kommunistisch-islamische Drecksstaat Österreich muss pleite gehen. Das ganze System ist vom BP abwärts bis hin zu den Medien verrottet. Die heutigen "Eliten" müssen großteils weg, andernfalls besteht keine Hoffnung mehr.

    Wer helfen will muss darauf hin arbeiten, dass dieses undemokratische Drecksystem möglichst schnell stirbt, bevor unser ganzes Land verloren ist. Möglist wenig Steuern zahlen, keine aktive Hilfe für die Machthaber und mindestens passiver Widerstand.

    Ein Generalstreik wäre nicht schlecht. Und dann als Lösung eine Neugründung des Staates mit ein paar direktdemokratischen Entscheidungen die die wesentlichen Fragen zur Zuwanderung, zum Ausmaß von Staatseingriffen und allgemein zum demokratischen Prozess klären.

  9. El Capitan
    03. November 2015 09:55

    Rote Arbeiterzeitung kaputt;
    Roter Konsum kaputt,
    Rote Banken (BAWAG, Bank Austria, ...) kaputt,
    VOEST als Staatsunternehmen kaputt,
    Bildungsbetrieb durch bifie stark beschädigt,
    Gewerkschaft wegen BAWAG abgewirtschaftet;
    Gemeinde Wien quasi bankrott,
    Volkskreditbank kaputt,
    ...
    Dort wo SPÖ draufgeht, steckt SPÖ drinnen. Diese Partei und die von ihr dominierten Politlogen wie Gewerkschaft und Arbeiterkammer, konnten nie wirtschaften, können nicht wirtschaften, werden nie wirtschaften können.
    Und dann noch dieser unterbelichteten Taxler ...
    Oh Gott! Willkommen in der Dunkelheit!

  10. HDW
    03. November 2015 09:47

    Bei den Gewerkschaften sehe ich in ihrer Nachkriegsgeschichte bei aller Unternehmerfeindlichkeit durch ihren immer noch bestehenden Bezug zur Arbeitswelt, einen Rest Pragmatismus. Der fehlt aber komplett bei der in derselben Zeit bewusst aufgebauten, nicht gewählten, extraparlamentarischen parteilichen Macht der Gerichte und Höchstgerichte. In der EU auch als Erklärung für die plötzliche Hinwendung der Linken zu dieser und deren Richtlinien! Das wird so weitergehen solange sich die früher für die Gewaltenteilung eintretende Opposition nicht dessen bewusst wird und gegen die (neo) marxistische Ideologie dahinter, offen anzutreten bereit ist!

    • Patriot
      03. November 2015 10:35

      Die Gewerkschaften haben wie viele andere Institutionen ihre beste Zeit lange hinter sich. Die Gewerkschaften hätten schon LANGE die Notbremse ziehen müssen, bei der islamischen Invasion, bei der Vernichtung der Wirtschaft, bei den Gendereien uvm

  11. Josef Maierhofer
    03. November 2015 09:18

    Der verkommene Staat.

    Dieser verkommene Staat richtet nur Unheil an.

    Die Welt der Gewerkschafter ist einfach gestrickt. Alles, was geht karren wir sofort ab, ein bisschen was bekommt die Klientel, nämlich die 'guten' 'Lohnabschlüsse' (auch meist Erpressungen, genauso wie ruinöse Streiks), die unsere Firmen ebenfalls ruinieren. Dann sind sie direkt an der Mindestsicherung beteiligt und schuld, nämlich dadurch, nicht zu fragen, wer das zahlen soll, sondern nur wegen Propaganda, wie im alten Moskau, wie in der alten DDR, wie im heutigen Nordkorea, etc.

    Dass dieses Propagandaschiff am Eisberg der Realität, nämlich was Du Lohn haben willst musst Du erarbeiten, alles, was Du produzierst musst Du verkaufen, alles, was Du verkaufst unterliegt der internationalen Konkurrenz, zerschellen wird, werden wir bei uns sehr bald sehen und am eigenen Leib spüren, sicher nicht die fettgefressenen Gewerkschafter, bei denen dauert es noch bis zum totalen Zusammenbruch.

    Also müssen wir diesen verkommenen Staat korrigieren, denn noch steht im Gesetz, das Recht geht vom Volk aus. Noch haben wir die Chance eine einzige Partei zu wählen, die direkte Demokratie verspricht und sich damit dann deutlich von der 'Selbstbedienermentalität' und 'Machthaberei' der linken Szene abhebt und hinter das österreichische Volk stellt.

    Aber machen Sie das einmal den medial und per Klientelprivilegien weichgespülten 'Ösis' klar, die lassen sich wie eine Schafherde in den Abgrund treiben, denn die Schulden werden nach der Abrechnung erst bezahlt.

    Glauben Sie nur weiter diesen Lügnern, werte Österreicher, sie werden alles bekommen, was Ihnen diese Lügner' (nicht) versprechen, frönen Sie nur weiter der Ideologie (= ....)

    • Josef Maierhofer
      03. November 2015 09:40

      Zusatz:

      Klar, die Manager sind ja auch 'Reiche' und haben auch Boni une Privilegien genau wie die Gewerkschafter. Die sind natürlich der 'Feind', den man scheinbar in der linken Szene beliebig 'anpatzen' darf. Eigentlich müsste man die Gewerkschafter, die so was sagen gerichtlich belangen.

    • Pennpatrik
      03. November 2015 16:58

      Die "einzige Partei" bricht gerade vor den Linken ein.
      Die kann mich auch. Kreuzweise.

    • Josef Maierhofer
      03. November 2015 18:15

      @ Pennpatrik

      Habe ich auch mit Entsetzen gelesen, die machen glatt beim linken Meinungsdiktat mit. Aber kreuzweise können sie mich sicher nicht.

  12. Bob
    03. November 2015 08:59

    wie soll Wirtschaft florieren, wenn die Verwaltung ausufert und die Produktivität immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird.
    Ein Heer von Beamte wacht über die Verordnungen und Gesetze, die sich so rasend vermehren und so schwammig sind das ein einwandfreier Vollzug fast nicht mehr möglich ist.
    Bestes Beispiel ist die Registrierkassenverordnung. Ab 1.1.2016 braucht man eine Registrierkasse bei einer Umsatzgröße ab 15000 €. Ab 2017 eine manipulationssichere.
    Also mit großer Wahrscheinlichkeit zwei, wenn man aus Mangel überhaupt eine kaufen kann. Und wo liegt der Vorteil gegenüber einem nummerierten Paragon auf dem Details der Ware vermerken konnte, das fällt jetzt weg. Dafür hat man eine Unmenge Arbeit mit der Programmiererei von dem Teil. Zur Kontrolle setzt man wieder einen Haufen Beamte ein, und wie soll da Produktivität entstehen. Und so reiht sich Vorschrift an Vorschrift, man ist den ganzen Tag mit Verwaltung beschäftigt, weil irgendwelche Realitätsfremden Idioten neue Einfälle haben die nur Ihren eigenen Arbeitsplatz rechtfertigen.

    • Patriot
      03. November 2015 10:38

      Da fehlt wie üblich eine Kostenrechnung, lange versprochen, nie umgesetzt. Aber es ist auch kein Wunder bei den uns Zugemuteten (oder Gewählten?). Kaum jemand von denen hat jemals am freien Markt nur einen Cent verdient.

  13. dssm
    03. November 2015 08:48

    Unsere Regierung hat eine Todesspirale ausgelöst und die dreht sich immer schneller. Der einzige Bremsklotz sind die viel zu hohen Schulden der Unternehmen, für die ja typischer weise die Gesellschafter privat haften.

    Bei der linken Justiz ist der Unternehmer sowieso immer schuld. Die Sozialversicherungen nutzen den geisteskranken gesetzlichen Rahmen voll und ganz aus um die Unternehmer zu vernichten. Die Arbeitsinspektorate haben scheinbar die Aufgabe die Kosten möglichst explodieren zu lassen, da diese Leute von Arbeit keine Ahnung haben, sind die vorgeschriebenen Maßnahmen meist völlig sinnlos. Umweltauflagen kosten Unmengen, leider wird der Umwelt damit rein gar nicht geholfen. Gutachten für Umweltverträglichkeit, Energieeffizienz, zu Steuerfragen usw sind zwingend zu machen und kosten viel Geld, Zeit und Nerven. Der Förderdschungel ist eine Bürokratiehölle, an der vor allem 'Berater' gut verdienen. Egal ob Berechnung von Löhnen oder Verbuchung von normalen Geschäftsgängen, immer braucht es einen Berater um die unübersichtliche Gesetzeslage zu überblicken – Berater die dann für nichts haften!

    Bisher war das Finanzamt immer sehr gemäßigt. Es wurde gut abgewogen, wurde die langfristige Zahlungsfähigkeit des Steuerschuldners meist erhalten. Dies hat sich nun auch noch geändert. Jetzt gilt der Euro heute mehr, als tausend Euro in den nächsten Jahren. Die guten Betriebe werden in das Hobbyunternehmertum überwechseln, die schlechten einfach pleite gehen.

    Ich warte schon seit längerem auf einen Plan B, wie es ohne private KMUs weitergehen soll. Es ist ja toll, daß die Wähler und die Medien die Unternehmer nicht wollen, aber Wohlstand basiert auf Arbeit und die muss irgend wer tun – WER?

  14. Politicus1
    03. November 2015 08:00

    ein wesentlicher Faktor ist die GIER!
    Einst ein Branchenpionier und Vorzeigeunternehmen erlebt das Familienunternehmen BAUMAX in diesen Tagen den totalen Abgang ...
    Begonnen hat es mMn. damit, dass die Familie Essl vor Jahren entgegen dem sonst gezeigten protestantischen Ethos die Kleinaktionäre wenig großzügig hinausgedrängt hatte.
    Dann kamen die mit hohen Zuwachsraten verlockenden Investitionen in Osteuropa.
    Ab da galt nur noch mehr Gewinn, noch mehr Wachsen ... bis zum bösen Erwachen.

    Bei den Banken orte ich die für kürzeste Zeiträume zu bemessenden Boni für die Spitzenmanager als Ursache unkontrollierten und risikoreichsten "Wachstums".

    Dass die globalisierte Wirtschaftswelt nicht nur von Firmenmanagern, sondern auch noch von ganz anderen Mächten hinter dem Vorhang gelenkt wird, scheint sich vor allem in unseren Bankenkreisen noch immer nicht herum gesprochen zu haben.
    Aber da sind wir ja schon wieder bei so verrückten Verschwörungstheorien ...
    Wen interessieren zukünftige Entwicklungen, Hauptsache die Bilanz ist heuer extrem positiv - dann gibt's die Boni ...

    • dssm
      03. November 2015 08:55

      Sie vermischen da zwei Dinge. Einmal die klassischen KMUs, typischer weise in Familienbesitz und Großunternehmen, wo die Firmenleitung die Eigentümer überspielt.

      Gäbe es noch eine positive Einstellung zu Unternehmertum und freier Wirtschaft, so wäre eine Pleite, sei es wegen Gier, Unfähigkeit oder einfach Pech, nicht weiter schlimm, denn sofort wären andere Unternehmer da, die hierin eine Gelegenheit sehen.
      Leider sind meist nur Aasgeier da, ausgestattet mit dem Kapital der kleinen Sparer. Weil der Staat eine perverse Sparmethode gefördert hat.
      Oder Aasgeier, mit 'gehebeltem' Kapital, also sprich die von der staatlichen Notenbank erzeugte Geldflut will irgendwo verwendet werden.
      Oder Aasgeier, die politisch gut vernetzt sind und entsprechend billig abstauben können.

    • Politicus1
      03. November 2015 09:45

      dssm:
      ich glaube, wir missverstehen uns.
      Ich habe nichts über KMUs geschrieben - BAUMAX und Fam. Essl würde ich nicht als ein KMU bezeichnen.
      Auch war die Fam. Essl beim BAUMAX selbst in der Vorstandsetage.

      Bei kleineren Familienbetrieben gilt leider öfters der Spruch: die erste Generation baut auf, die zweite baut aus - und die dritte baut ab ...

    • Patriot
      03. November 2015 10:44

      Pleiten gehören dazu, die Assets sind immer noch da inkl vieler Arbeitsplätze, halt von einer anderen Firma übernommen. "Gier" ist ein dehnbarer Begriff. Was vor allem fehlt ist die EIGENVERANTWORTUNG! Jeder muss wissen wem er sein Geld leiht, und welche Risiken der eingeht. Und deshalb muss sich der Staat HERAUSHALTEN, darf nicht um milliardenteures Steuergeld Firmen "retten".

  15. brechstange
    03. November 2015 07:33

    Österreich und die EU, könnte noch erweitert werden mit Österreich in der gobalisierten Welt. Aus dem Artikel ersieht man unter anderem wie unvorbereitet das politische Österreich in die EU gegangen ist.

    Langfristige Fehlentwicklungen erreichen den Zahltag. Zum Glück für die Nomenklatura, dass sie sich im "großen Wald" hinter viele Bäume verstecken können.

    http://www.conwutatio.at/index.php/echo2/45-oesterreich/38-oesterreich-und-die-eu

  16. Wyatt
    03. November 2015 06:59

    ………..und wenn es wirtschaftlich, erfolgreich floriert z. B. - sei's bei VW oder beim Deutschen Fußball, dann kommen die "Schützer" der Umwelt und Ethik, um nochmals zu kassieren und einige, bislang am Erfolg des "Unternehmens" beteiligte, jedoch wie's scheint der Schutzgeldzahlungen nicht ausreichend nach gekommene, um ihren Posten zu bringen!

    • Nestor 1937
      03. November 2015 09:35

      Das was Sie wahrscheinlich meinen, könnte man auch etwas konkreter beschreiben...





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