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ÖVP: Der letzte Akt

Mit Michael Spindeleggers Rücktritt landet die ÖVP dort, wo sie mit aller Gewalt hinwollte: Auf dem Niveau der Provinz-Potentaten Wallner und Platter. Dieser Partei ist nicht zu helfen.

Es ist doch noch überraschend gewesen: Spindelegger tritt zurück, weil er sich nicht auf den Populismus-Kurs drängen lassen will – nicht vom Regierungspartner und schon gar nicht von seinen Parteifreunden.
Ein inhaltlicher Rücktritt: An so etwas erinnert man sich hierzulande kaum mehr.
Das Sesselsägen aus den eigenen Reihen war ohnehin schon so lange im Gang, da hätte er auch diese Welle durchstehen können. Jetzt ist es vorbei. In dem Rest dieser einstmals großen und staatstragenden Partei kann der Klein-Geist der Beliebigkeit, der Prinzipienlosigkeit und der ohnmächtigen Versuche, sich irgendwie an der Macht zu halten, ungebremst weiterwehen.
Nicht dass Spindelegger in seinen 40 Monaten an der ÖVP-Spitze ein wirkliches Bollwerk gegen die heftigen Bemühungen, die ÖVP zur zweiten SPÖ zu machen, gewesen wäre. Da hat er immer wieder mit gemacht. Der jetzige Schritt und die Begründung dafür sind deshalb doch bemerkenswert.
Und die schwarzen Advokaten von Vermögens-, Millionärs- und sonstigen Steuern können sich auch über den Dank der SPÖ freuen.
Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, da Werner Faymann mit Quoten-Querelen zu kämpfen hat, wollten diese Herrschaften unbedingt auch im Sommerloch vorkommen. Statt sich zurückzulehnen und aus der ersten Reihe fußfrei zuzuschauen, wie sozialistische Frauen ankündigen, weiß wählen zu wollen und ihren Mitgliedsbeitrag nicht mehr überweisen. Das alles hätte das Sommerloch schon gefüllt.
Sie wollten aber unbedingt dabei sein, wenn es ums Steuer-Geschenke-Verteilen geht.
Und auch damit sind sie der wohl bekannten SP-Strategie aufgesessen: Die haben nämlich den Sparkurs wählerfreundlich genau zu dem Zeitpunkt aufgekündigt, als sie am EU-Wahlabend ihre Freund-Blamage verdecken mussten. Es ist ja auch ein dankbares Thema: Jeder will weniger Steuer zahlen, auch die zwei Millionen Lohnempfänger, die gar keine Steuer zahlen.
Es ehrt Michael Spindelegger, dass er sich nicht auf diesen Kurs zwingen hat lassen. Denn er hat sicher Recht: Österreich verträgt weder neue Schulden, noch neue Steuern.
Es lässt sich leicht vorhersagen, dass sich jetzt der Vorhang zum letzten Akt im Abstiegsdrama der Volkspartei hebt.
 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLot
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 13:32

    Ob mit oder ohne Spindelegger (Mitterlehner, Kurz): Österreich wird regiert von Brüssel, Brüssel von Washington und Washington von Goldman&Sachs. Also, was soll´s?

    Seit dem fatalen Beitritt zur EU und zur Währungsunion ist Österreich auf bestem Wege sich "abzuschaffen". No future!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 19:20

    Das wirklich Erschütternde aus den heutigen Wortspenden ist die Tatsache, dass es immer nur um Personalfragen geht und nicht um die Sache, nämlich:
    "DER SPINDI HATTE RECHT MIT SEINER
    ABLEHNUNG DER SCHULDENPOLITIK!"

  3. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 12:44

    Jahrelang hat die ÖVP dem Wählerfang der SPÖ sowie der Besetzung sämtlicher Schalthebeln in Österreich tatenlos zugesehen, deren Treiben geradezu noch unterstützt. Jetzt bekommt sie die Rechnung für die Verschmelzung zu SPÖVP präsentiert, nämlich den Untergang dieser einst staatstragenden Volkspartei.
    Spindelegger ist erstmals Respekt zu zollen, daß er den Weg zur sozialistischen Einheitspartei nicht mehr mittragen möchte. Hoffentlich ist sein Rücktritt eine deutliche Warnung für die ÖVP, endlich auf diesem unheilschwangeren Weg umzukehren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 12:50

    Wie schön!
    Welch köstlicher Auftakt zum letzen Akt!
    Jetzt werden die Salonbolschewiken der Ö sterreichischen V erräter P artei Oberwasser bekommen, denn sie werden feststellen, daß die ÖVP deshalb in der Wählergunst so sehr verliert, weil sie noch viel zu wenig links war. Also wird man den Kurs des schwarzen Narrenschiffe nach links lustig weiterfahren, bis zum endgültigen Verenden.

    Wer wird der neue Obmann? Vielleicht ein Platter? Oder s'bolschewikerte Anderl gar? wenn es wegen der Quote wäre, hätte man natürlich auch das "Her-mit-dem-Zaster-her-mit-der-Marie-Soziweib im Talon...

    Aber egal. Je schneller diese staats- und volkszerstörende, mit dem Marxismus paktierende Bagage in der Bedeutungslosigkeit versinkt, desto besser.

    Die erfangen sich nie mehr, und das ist gut so.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 13:18

    Spindelegger wäre sogar in besseren Zeiten der ganz falsche ÖVP-Obmann und Vizekanzler gewesen. Leider hat Spindelegger nur dreieinhalb wertvolle Jahre für Österreich vergeudet. Angesichts beängstigender Islamisierung, Überschuldung, EU-Krise, Staatsquote in bald kommunistischer Höhe, internationalen Konflikten an allen Ecken und Enden muss ein radikaler Politikwechsel für Österreich her!

    Gut wären Neuwahlen aus denen eine FPÖ-ÖVP-(Stronach) Regierung hervorgeht, und in der die FPÖ ihr Versprechen der Einführung der direkten Demokratie einlöst. Schwierige Entscheidungen wie ein ein absoluter Zuwanderungsstop für Immigranten aus ausgewählten Nicht-EU-Ländern, eine Eindämmung des Sozialstaats (Pensionsantrittsalter, Zumutbarkeitsbestimmungen am Arbeitsmarkt), Reformen im Gesundheits- und Verwaltungsbereich und ein selbstbewusstes Auftreten gegenüber der EU müssen direktdemokratisch bestätigt, und können dadurch auch leichter vermittelt werden. Auf den Punkt gebracht: Österreich sollte dem Schweizer System nacheifern, das erkennbar bessere Ergebnisse bringt.

    Und lieber Gott, verschone uns vor der Flasche Mitterlehner. Der soll sich gleich mit dem "Schettino" Spindelegger ins Rettungsboot fallen lassen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 15:15

    Es hat sich durch diesen Rücktritt für mich als alten ehemaligen ÖVP Wähler fast nix geändert: Die ÖVP ist nach wie vor unwählbar, meine Wertvorstellungen sind dieselben geblieben - und, da stimme ich mit einigen Postern hier nicht überein, denn meiner Meinung nach gibt es viele Mitbürger, denen es so geht wie mir, die ihre Wertvorstellungen früher durch die ÖVP vertreten sahen, aber heute gibt es keine Partei, die das mehr fertig bringt, - am ehesten ist das Team Stronach das, was man als wählbare Partei bezeichnen kann, irgendwie auch die FPÖ, aber die FPÖ hat doch Elemente, die mir nicht gefallen. Aber die FPÖ ist sicher 'um Häuser besser' als jede andere österreichische Partei außer den Team Stronach.
    Ich habe parteilich gesehen keine Heimat mehr, und so geht es vielen, würd' ich meinen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 16:09

    Spindelegger war ein Braver für mich und Loyaler, wie er selbst gesagt hat.

    Ob das für die verschlagene Meute genug war ?

    Meines Erachtens darf er erhobenen Hauptes als Ehrlicher gehen, mögen die Herausforderer seines Rücktrittes nun das Ruder übernehmen, etwa der 'Herr Gendarm' aus Tirol, oder sonst ein Linker der ÖVP.

    Jedenfalls Gnade den Österreichern und vor allem den Kindern und Enkeln, wenn die dann die geforderte populistische Steuerreform durchsetzen, es werden sowohl die Steuern steigen, wie auch die Schulden, das 'österreichische Phänomen', nämlich mehr Einnahmen und noch mehr Schulden.

    Ich glaube, es ist Zeit für Neuwahlen und SPÖVP samt Grün gänzlich abzuwählen.

    Mich widern diese Populisten in der ÖVP an, die statt ehrlich zu arbeiten in linker populistischer Propagandamanier da herumstänkern statt konstruktive Vorschläge zu liefern und einzubringen, es gäbe genug Ansätze zum Sparen.

    Ja, so geht es einem Ehrlichen in der österreichischen Politik, genau so, er wird zerrieben von Unfähigen bis hin zu fast schon Kriminellen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkarli2go
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2014 00:30

    Danke sehr guter Kommentar. Jeder interessierte - und sicher auch die ÖVP-Granden - wissen dass die ÖVP-Führung im Prinzip nur Herrn Unterbergers Kommentaren folgen müsste um ihre alten bürgerlichen Wähler zurückzugewinnen.

    Nur leider würde dies auch abschied vom Faulbett Große Koalition bedeuten und ein paar Jahre karge Oppoistionsarbeit mit sich bringen. Und das will keiner der tonangebenden Funktionäre.

    Deshalb ist da jedes gute Zureden verloren. Die ÖVP kann man getrost abschreiben wie ein Buchhalter sagen würde.


alle Kommentare

  1. miles (kein Partner)
    29. August 2014 09:42

    Für mich als Beamten, hochrangigen Miliz-Offizier und mehrfachen Großvater ist die ÖVP schon lange nicht mehr wählbar. Man darf nie vergessen: die ÖVP hat seit Jahrzehnten alles mitgetragen, was die SPÖ an Gesellschafts- und Volksveränderung verschuldet hat! Auch das endgültige Ende des Bundesheeres wurde von Herrn Platter eingeleitet... Spindelegger muß man zubilligen, daß er persönlich anständig erscheint - eigentlich traurig, daß man das ausdrücklich erwähnen muß, sollte doch gerade bei einem Politiker eine Selbstverständlichkeit sein...

  2. Torres (kein Partner)
    28. August 2014 10:21

    Das zeigt vor allem einmal, wie schwach Spindelegger war; unter einem Parteichef Schüssel wäre so etwas aus den eigenen Reihen undenkbar gewesen. Zweitens zeigt es, dass - obwohl Spindelegger aus N.Ö. kommt (allerdings aus dem ÖAAB) - er sich offenbar nicht der Liebe des Onkels Erwin erfreute; denn mit dessen Unterstützung hätte Spindelegger ja alle Stürme locker überstanden. Ich bin ja neugierig, ob die Oberösterreich-Connection (Pühringer/Leitl) dem neuen Parteichef Mitterlehner mehr nützt,.

    • AppolloniO (kein Partner)
      28. August 2014 11:56

      Richtig, der letzte große Schwarze war Schüssel -übrigens auch weil sich seine Landeshauptleute auf ihr Bundesland konzentrierten.
      Wird der unheilvolle Einfluss der LHs und der Bünde nicht entscheidend beschnitten, ist die ÖVP bald nur noch Splitterpartei.
      Ich entdecke niemand der dies aufhalten könnte.

  3. Benjamin Heinrich (kein Partner)
    28. August 2014 09:15

    Für mich sind ja SPÖ, GRÜNE, ÖVP und NEOS bislang Parteien gewesen die man nicht wählen kann.

    Als ich aber an die 6 Parlamentsparteien eine E-Mail schrieb zu Missachtung des Konsumentenschutzes seitens eines Gratis SMS Anbieters in Österreich, bekam ich bislang nur von Grünen (detailiert) und ÖVP (man werde sich das noch anschauen aber in Ordnung sei es wohl nicht) eine Rückmeldung.

    Genau jenen Parteien mit dennen ich eigentlich inhaltlich wenig gemeinsam habe.
    Es scheint mir, dass Parteien wie die SPÖ und FPÖ oder NEOS und Team Stronach entweder faul, bürgerfern/überheblich, oder schlichtweg zu wenig Experten haben. Von der FPÖ bekam ich bislang nie E-Mail Antworten.

  4. Norbert Reis (kein Partner)
    28. August 2014 09:02

    Es hätte wohl eine Alternative zwischen neuen Steuern/Steuererhöhung und sturem Beharren auf dem Status Quo und Ablehnung einer Steuersenkung gegeben: REFORMEN und AUSGABENREDUZIERUNG. Damit hätte Spindelegger Furore machen können. Aber dafür fehlten Ideen und Mut und strategisches und taktischen können.

  5. bürgerIn (kein Partner)
    28. August 2014 08:33

    der schleim trieft, wenn der herr bk seinen nächsten co-partner ins amt lobt. das allein muss schon sehr stutzig machen, sagt es doch alles über die binnenverhältnisse in dieser koalition.

  6. IWF (kein Partner)
    28. August 2014 08:08

    Schweigt der offensichtlich verlogene und gekaufte Neocon-Blogger zum "letzten Akt" des Fluges MH-17?

  7. Der Realist (kein Partner)
    28. August 2014 08:07

    Herr Spindelegger hat sich sichtbar schwer getan, sein Programm, seine politischen Ideen (sofern welche überhaupt vorhanden) den Bürgern und auch seinen Parteikollegen zu vermitteln, dafür fehlt ihm einfach das politische Talent, das hat man bei jedem seiner Auftritte gespürt. Sein Rücktritt kam keinesfalls zu früh. Als sich auch noch ein biederer Landgendarm bemüßigt fühlte, sich am Parteiobmann zu reiben, wurde dessen Geduld und Leidensfähigkeit doch überstrapaziert.
    Der neue Parteiobmann spricht offenbar eine Sprache die auch de Genossen verstehen, sofern die überhaupt was verstehen.

  8. Hummel 2 (kein Partner)
    28. August 2014 07:04

    Nun ist es in der ÖVP auch so weit. Auch dort hat des linke Team die Macht nun endgültig übernommen. D.h. pro Gesamtschule und pro Vermögensbesteuerung, so wie es die linken Populisten alle fordern.
    Es ist schon sehr auffallend, dass in allen österreichischen Institutionen der linke Flügel die Macht übernommen hat.
    So z.B. sind die Gewerkschaft, die Arbeiterkammer (mit Kryptokommunisten und Spitzenverdiener Muhm), die Wirtschaftskammer, die Industriellenvereinigung, natürlich alle Medien und nicht zuletzt auch die Kirche voll in der Hand des linken Flügels.
    Wie das zusammenpasst, obwohl die Mehrheit der Österreicher angeblich Mitte, bzw Mitte - Rechts stehen, scheint mir schleierhaft.

  9. karli2go (kein Partner)
    28. August 2014 00:30

    Danke sehr guter Kommentar. Jeder interessierte - und sicher auch die ÖVP-Granden - wissen dass die ÖVP-Führung im Prinzip nur Herrn Unterbergers Kommentaren folgen müsste um ihre alten bürgerlichen Wähler zurückzugewinnen.

    Nur leider würde dies auch abschied vom Faulbett Große Koalition bedeuten und ein paar Jahre karge Oppoistionsarbeit mit sich bringen. Und das will keiner der tonangebenden Funktionäre.

    Deshalb ist da jedes gute Zureden verloren. Die ÖVP kann man getrost abschreiben wie ein Buchhalter sagen würde.

  10. Dr. Otto Ludwig Ortner
    26. August 2014 23:11

    Wäre Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim so feig und verlogen aus dem Amt geschieden, wie Josef Pröll, der schwer krank Generaldirektor des Weltkonzerns Agrana wurde, oder jetzt Michael Spindelegger, gäbe es jetzt kein Österreich mehr. Und niemand in der Staatengeschichte wurde mieser und ordinärer beschimpft und verleumdet als Kurt Waldheim, sowohl in Österreich (der "Zilk-Platte", die die "Watchlist" anstiftete) oder seitens U.S.A.+ NATO (nur diesen). Waldheim widerstand nicht nur, sondern schleuderte den inländischen Hochverrätern und ausländischen Dreck-Schleuder- Aggressoren die stolzen Worte entgegen: "Ich habe meine Pflicht getan, wie hunderttausende Andere auch" -als einziger Nachkriegspolitiker, der in Hitlers Heer gedient hatten. Wenn die Schandtaten des gegenwärtigen Systems an den Tag kommen - so sie es nicht schon sind (Die Bundesregierung erläßt ein Gesetz, daß sie ihre Schulden nicht bezahlt (Hypo--)-Gaunerei pur) werden ihre Tage gezählt sein. Doch Waldheim sei gedankt - an ihm sollte man Maß nehmen: "Er war ein Mann, nehmt alles nur in allem -wir werden seinesgleichen nicht mehr wiédersehen" Hamlet, 1.Akt, 2.Szene). Gott schütze Österreich!

    • cmh (kein Partner)
      28. August 2014 09:25

      Gott ist kein Österreicher. Warum sollte er es schützen? Ganz im Gegenteil: wäre er Österreicher hätten wir nichts zu lachen, sondern müssten die Sünden der Welt auf uns nehmen. Vorerst daher nein danke.

      Dass Waldheim der Sündenfall der SPÖ war, die sie so richtig als manische Verräterpartei entlarvte, ist ein Faktum.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. August 2014 14:50

      zu CHM: Aus der Sicht des katholischen Staatsrechts ist Österreich das Herz des von Jesus gestifteten Reiches. Als BK Schuschnigg, an den Iden des März 1938 völlig - im In- und Ausland -verlassen, von den Nazi-Horden überrannt wurde und niemand auf der Welt an in érneuertes Österreich glaubte, rief er mit meinem Zitat: "Gott schütze Österreich!" die göttliche Allmacht an. Und das Wunder geschah, wir bekamen wieder unser Österreich. Die Oberg'scheiten Polit-Kapazunder werfen ihm vor, kein Militär eingesetzt zu haben. Jan Dubcek war im August 1968 in der gleichen Lage, doch habe ich noch keinen Vorwurf gegen ihn - deswegen - gehört. Militär zu verheizen, als "Symbol des Widerstandes" ist ein Kriegsverbrechen, denn die Opfer sterben halt nicht "symbolisch" - als Großvater bin ich berufen, Österreich als blühendes Erbe zu hinterlassen, also, zum Überdruß, "Gott schütze Österreich!"

    • baro palatinus (kein Partner)
      29. August 2014 19:42

      darf ich Sie einmal etwas fragen herr dr. Ortner:

      würden Sie sagen, dass die funktionäre der katholischen kirche (k)ein problem mit pädophilie haben?
      und dass sich deswegen aus deren sicht der schulterschluss mit einigen progressiven kräften, die für die vollkommene freiheit in der sexualität eintreten, anbietet?

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      31. August 2014 15:16

      zu parpaladinus: Wie ich oft schrieb, sind Sittlichkeitsdelikte, insbesondere an Schutzbefohlenen, schwere Straftaten, die von den Strafgerichten zu verhandeln (aus Gründen der öffentlichen Sittlichkeit unter Ausschluß der Öffentlichkeit) und abzuurteilen sind. Die Verbreitung von derartigen Vorwürfen in den Medien ist gemäß § 297 StGB. als Verbrechen der Verleumdung vom Staatsanwalt zu verfolgen und mit bis zu 5 Jahren Gefängnis zu bestrafen. Wenn in Medien Sexualdelikte von Respektspersonen, wie z. B. Klerikern, behauptet und verbreitet werden, ohne daß - dem Legalitätsgrundsatz entsprechend - sich der Staatsanwalt einschaltet, handelt es sich um revolutionären Bandenterror, wie zum Beispiel gegen die Königin Marie Antoinette. Denn durch die Aberkennung der sexuellen Integrität soll die Autorität der legitimen Respektspersonen zerstört werden. Wenn mein Kritiker allerdings meint, daß es mir um die Restauration einer konfessionellen klerikalen Herrschaft geht, ist er im Irrtum. Mir geht es um die Restauration der römischen Republik, auf weltweiter Basis, ohne Krieg und mit weltweiter Rechtssicherheit - wie meinem Lehrer Woodrow Wilson mit dem Völkerbund, bzw. nach WWII der UNO. Ihr Geist soll der einer ethnisch-agnostischen , konfessions-übergreifenden HUMANITÄT sein Doch wie schon um die Zeit de Ankunft des Erlösers, bedarf es einer Erneuerung des Kaisertums als eines republikanischen Wahl - Magistrats. Der Kaiser ist kein Oberkönig- wie die Hirnederln des Wiener Kongresses vermeinten, sondern ein gewählter republikanischer Beamter- wohl mit zeitlich begrenztem Mandat- die österreichische Guillotine ist die Frühpension!

  11. Ambra
    26. August 2014 22:21

    Der heutige Auftritt anläßlich seines Rücktrittes war für mich der beeindruckendste von Michael Spindelegger seit langem. Schade, daß so überzeugende Momente selten waren und nicht in anderen Zusammenhängen ...

  12. machmuss verschiebnix
    26. August 2014 20:36

    Ja, eben - mit Mitterlehner als Bühnen-Kaspar, und ohne Entmachtung der ÖVP-eigenen
    Totengräber der Partei - unverkennbar der letzte Akt :

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/3860363/Fur-den-Aussenminister-reicht-es-fur-den-OVPObmann-noch-nicht

  13. Politicus1
    26. August 2014 19:58

    1) Der ÖVP-Obmann tritt zurück und alle anderen Parteichefs haben so einen ungeplanten und unvermuteten großen Medienauftritt ...
    Und Frau Turnher mit ihrem runden Tischerl natürlich auch ...

    2) Ich habe es nicht vergessen!
    Mitterlehner stimmte in Brüssel dem AUS der guten Glühbirne zu.

    • Politicus1
      26. August 2014 21:27

      ad 2) ER ist es!
      wird er jetzt in einer Person Obmann, Vizekanzler, Wissenschafts- und Wirtschaftsminister ...?!

    • fenstergucker
      26. August 2014 22:41

      @Politicus

      Und womöglich auch noch Finanzminister?
      Endlich hat die ÖVP ihren Wunderwuzzi gefunden. ;-)

    • Undine
      26. August 2014 23:05

      Ach, du meine Güte! Wie lange geben wir denn dem neuen Besen bis zum nächsten ÖVP-Gemetzel?

  14. terbuan
    26. August 2014 19:20

    Das wirklich Erschütternde aus den heutigen Wortspenden ist die Tatsache, dass es immer nur um Personalfragen geht und nicht um die Sache, nämlich:
    "DER SPINDI HATTE RECHT MIT SEINER
    ABLEHNUNG DER SCHULDENPOLITIK!"

    • brechstange
      26. August 2014 23:28

      Ja, da hatte er schon recht. Offenbar merkte er nicht, dass der Wind in Brüssel und va in der EZB sich drehte. Schleusen auf.

  15. machmuss verschiebnix
    26. August 2014 18:37

    Kein Nachfolger in Sicht - zumindest keiner den ich wählen würde - da müßte
    schon ein Quereinsteiger kommen, der von Anfang an gleich mit der Harke
    den parlamentaristischen Filz aufreißt .

  16. Politicus1
    26. August 2014 18:28

    Keinesfalls repräsentativ - aber irgendwie signifikant:
    PRESSE-Online - wer soll Spindi als ÖVP Obmann nachfolgen:

    Innenpolitik
    Außenpolitik
    Europa
    Mein Parlament

    «zurück
    Wer soll Spindelegger als ÖVP-Chef nachfolgen?
    Michael Spindelegger tritt als Vizekanzler, Finanzminister und ÖVP-Chef zurück (Zum Artikel). Wie denken Sie: Wer soll ihm an der Spitze der Volkspartei nachfolgen?
    Zwischenergebnis

    Sebastian Kurz (derzeit Außenminister) 21%
    Andrä Rupprechter (derzeit Landwirtschaftsminister) 12%
    Johanna Mikl-Leitner (derzeit Innenministerin) 5%
    Reinhold Mitterlehner (derzeit Wirtschaftsminister) 27%
    Wilfried Haslauer (derzeit Salzburger Landeshauptmann) 5%
    KEINE(R) der Genannten 30% !!

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2014 18:34

      ... Schüssel (derzeit nicht im parlamentarischen Irrenhaus) 70% (oder so :) )

    • Gerhard Pascher
      26. August 2014 18:52

      machmuss verschiebnix:
      Wolfgang Schüssel tut sich das sicher nicht mehr an. Trotz großer Zustimmung vieler ÖVP-Wähler wird er von den derzeitigen Parateibonzen nicht gewünscht, da müsste schon eine 180-Grad-Wendung eintreten und er auf den Knien gebeten werden.
      Wird so aber nicht stattfinden.

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2014 19:52

      Wie recht Sie haben - Gerhard Pascher !

  17. brieftaube
    26. August 2014 18:27

    Daran ist Putin schuld, er hat ihn aus dem Kreml fern hypnotisiert, sagt Sadam!

  18. Alex
    26. August 2014 18:20

    Die ÖVP hat die letzten Jahrzehnte gemeinsam mit der SPÖ die Umvolkung Österreichs vorangetrieben. Man hat massenweise Scheinasylanten aufgenommen, alleine Tschetschenen gibt es zehntausende in Österreich. Ja und jetzt wundert man sich, dass da ein paar zum Halsabschneiden nach Syrien abgereist sind. Die ÖVP trägt bei vielem genauso Mitschuld wie die SPÖ. Da nützt auch ein ehrlicher Michl, wie der Spindelegger nichts mehr.

  19. Xymmachos
    26. August 2014 17:45

    Gott sei Dank, das Problem ist gelöst, eine erfolgreiche Zukunft der ÖVP gesichert!

    Und zwar wie folgt:

    * In der "Presse" schlägt Frau Anneliese Rohrer vor, jetzt müsse einfach Erwin Pröll vorübergehend den Parteivorsitz übernehmen,

    * und im "Standard" verkündet in einem Interview aus Alpbach Erhard Busek, jetzt gäbe es nur eine Lösung: Erwin Pröll muß vorübergehend den Parteivorsitz übernehmen.

    Noch Fragen?

    • socrates
      26. August 2014 18:06

      Wenn Häupl Bundeskanzler wird kann Pröll ÖVP Chef werden.

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2014 18:25

      Der Hr. Pröll an der Parteispitze - also wenn ich die Lage nur halbwegs richtig
      einschätze, dann würde die nächste Wahl zum größten Debakel seines Lebens werden !

    • socrates
      26. August 2014 18:30

      machmuss verschiebnix
      Es sollte nur eine Anleitung zum Selbstmord sein! Pröll und Häupl sind zu intelligent für Rohrer.

    • Undine
      26. August 2014 18:37

      Ja dann ist das der Super-GAU! Die Totengräber stehen parat. Sobald Busek den Mund aufmacht, ist es zum Schaden der ÖVP.

      Das Macht-Duo HÄUPL und PRÖLL---das hat uns gerade noch gefehlt! Österreich, was willst du mehr! ;-(((((

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2014 18:41

      @socrates,

      manchmal beschleicht mich so ein Verdacht, daß die ÖVP-Minister selber auch die
      Situation dicke haben, weil ihnen der Apparat keinen Spielraum für vernünftige
      Entscheidungen läßt.

    • Haider
      27. August 2014 00:01

      Die Darbietung Buseks, als er sturzbetrunken und mit ausgestreckter Faust im SPÖ-Zelt die "Internationale" vor laufender ORF-Kamera intonierte, werde ich nie vergessen. Ähnlich kam mir sein heutiger ORF-Auftritt vor.

    • Xymmachos
      27. August 2014 10:07

      Jetzt also nicht der Busek, sondern der Mitterlehner (wie sein Bruder, der in OÖ Hypo-Chef spielen darf, bekanntlich eine Erfindung des Ludwig Scharinger, des - jedenfalls in seiner Aktivzeit - wahren Herrschers in OÖ, auf dessen Pfiff der jeweilige LH hupfen musste).
      Na ja, wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen (wie der Blogmaster einleitend schon feststellte).
      Adieu, ÖVP!

    • Xymmachos
      27. August 2014 10:09

      corr: ... der Busek-Vorschlag Pröll ...

  20. Nestor 1937
    26. August 2014 17:41

    -------------------N e u w a h l e n ! ------------------

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2014 18:20

      JA WEN DENN - lieber Nestor - es gibt doch nur Populisten, keiner wagt sich
      an die wirklich wichtigen (Reform)Themen heran ! ! !

    • brechstange
      26. August 2014 23:31

      machmuss verschiebnix

      Wir trauen uns ran.

  21. Josef Maierhofer
    26. August 2014 16:09

    Spindelegger war ein Braver für mich und Loyaler, wie er selbst gesagt hat.

    Ob das für die verschlagene Meute genug war ?

    Meines Erachtens darf er erhobenen Hauptes als Ehrlicher gehen, mögen die Herausforderer seines Rücktrittes nun das Ruder übernehmen, etwa der 'Herr Gendarm' aus Tirol, oder sonst ein Linker der ÖVP.

    Jedenfalls Gnade den Österreichern und vor allem den Kindern und Enkeln, wenn die dann die geforderte populistische Steuerreform durchsetzen, es werden sowohl die Steuern steigen, wie auch die Schulden, das 'österreichische Phänomen', nämlich mehr Einnahmen und noch mehr Schulden.

    Ich glaube, es ist Zeit für Neuwahlen und SPÖVP samt Grün gänzlich abzuwählen.

    Mich widern diese Populisten in der ÖVP an, die statt ehrlich zu arbeiten in linker populistischer Propagandamanier da herumstänkern statt konstruktive Vorschläge zu liefern und einzubringen, es gäbe genug Ansätze zum Sparen.

    Ja, so geht es einem Ehrlichen in der österreichischen Politik, genau so, er wird zerrieben von Unfähigen bis hin zu fast schon Kriminellen.

  22. Rosi
    26. August 2014 15:15

    Es hat sich durch diesen Rücktritt für mich als alten ehemaligen ÖVP Wähler fast nix geändert: Die ÖVP ist nach wie vor unwählbar, meine Wertvorstellungen sind dieselben geblieben - und, da stimme ich mit einigen Postern hier nicht überein, denn meiner Meinung nach gibt es viele Mitbürger, denen es so geht wie mir, die ihre Wertvorstellungen früher durch die ÖVP vertreten sahen, aber heute gibt es keine Partei, die das mehr fertig bringt, - am ehesten ist das Team Stronach das, was man als wählbare Partei bezeichnen kann, irgendwie auch die FPÖ, aber die FPÖ hat doch Elemente, die mir nicht gefallen. Aber die FPÖ ist sicher 'um Häuser besser' als jede andere österreichische Partei außer den Team Stronach.
    Ich habe parteilich gesehen keine Heimat mehr, und so geht es vielen, würd' ich meinen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      26. August 2014 15:20

      @Rosi

      Ich kann mich in Sie hineindenken: Sie haben Ihre Wertvorstellungen behalten, während sich Ihre Partei weit davon wegbewegt hat. Ihnen ist Ihre politische Heimat abhanden gekommen.

    • Rosi
      26. August 2014 15:22

      Genau, liebe Undine, so ist es leider ...

    • Anonymus
      26. August 2014 16:06

      Rosi:
      Meine Aufstellung und Sympathien zu den derzeit im Parlament vertretenen Parteien:
      1. Team Stronach (muss noch kräftig zulegen)
      2. FPÖ (ein Regierungsbeteiligung wäre nicht schlecht um zu zeigen, ob die was weiterbringen)
      3. ÖVP (muss sich neu firmieren und wieder zu alten Werten bekennen)
      .
      .
      weit abgeschlagen:
      4. Grüne
      5. SPÖ
      6. Neos

    • M.S.
      26. August 2014 16:31

      @Rosi

      ******* volle Zustimmung!

    • Nestor 1937
      26. August 2014 17:45

      Also dann, ANONYMUS:

      ------------------ N e u w a h l e n ! ---------------------------

    • Rosi
      26. August 2014 19:22

      @Anonymus

      Den ersten Teil der Liste sehe ich auch so, der zweite Teil geht bei mir 'umgekehrt'.

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2014 19:55

      Exact getroffen - Rosi - so, schätze ich die Lage auch ein, ob allerdings
      das TS soviel aufholen kann , was es brauchen würde ? ? ?

    • Ambra
      26. August 2014 22:32

      Rosi: ganz Ihrer Meinung, allerdings frage ich mich doch, ob die FPÖ eine Lösung wäre . Ihr fehlt einfach "das politische Personal". Es wäre zu wünschen, daß sich das Team Stronach stabilisiert. Dort sehe ich noch am ehesten die Werte, an die ich glaube.

  23. f.m.
    26. August 2014 14:25

    Österreich würde einen Putin brauchen. Aber leider hat Faymann nicht das Format dafür.

    • Gandalf
      26. August 2014 16:02

      Faymann wäre bei Putin nicht einmal Chauffeur.

    • Erich Bauer
      26. August 2014 16:28

      Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Das Haifischlächeln von Putin beim heutigen Händedruck mit Poroschoko... Ein schlimmer Finger ist der Putin wahrscheinlich schon. Aber auch der Blick des Präsidenten von Kasachstan... Als würde der sagen: "Was bist du nur für ein dummer Lumpi."

      http://de.ria.ru/images/26939/58/269395806.jpg

    • Karl Knaller
      26. August 2014 17:55

      @Gandalf
      ... ohne Führerschein? (Oder hat er den, der Feigmann?)

    • socrates
      26. August 2014 18:22

      Erich Bauer
      Der Multi Milliardär Poroschenko, der gerade 500,000.000€ von Deutschland bekommt, damit er seine eigene Kasse schonen kann, zeigt seinen sturschaedeligen Charakterkopf und seinen breiten Rücken, damit man ihm unser Geld besser hinten hineinstecken kann.

    • Erich Bauer
      26. August 2014 18:54

      socrates,

      Die "Ukraine" ist tot. Sie ist Geschichte. Die "Separatisten/Terroristen" sind an einer "Föderalisierung" nicht mehr interessiert! Sie wollen die Unabhängigkeit. Was man verstehen kann. Nach dem Bombardement auf Zivilisten. Und die Kiew-Faschisten wollen WAHLEN. Nachdem sie die ethnische "Säuberung" - mit Unterstützung der Merkel/Steinmeier-Kriegstreiber - vorangetrieben haben... DIE sind einfach nur krank! ABER... das "SYSTEM ist ja gar nicht so schlecht... vertreiben wir die Wähler, solange bis das Ergebnis stimmt!!!

    • zauberlehrling
      26. August 2014 18:55

      @Karl Knaller

      Als ehemaliger Taxler? ;-)

    • Melanie Haring (kein Partner)
      28. August 2014 12:10

      Karl Knaller:
      > ... ohne Führerschein? (Oder hat er den, der Feigmann?)

      zauberlehrling:
      > Als ehemaliger Taxler? ;-)

      Unser Bundeskanzler hat ja vielleicht schon damals einen Beruf ausgeübt, für den ihm selbst die elementarsten Voraussetzungen fehlen ...

      (cf Konsulent bei der Z)

  24. Brigitte Imb
    26. August 2014 14:00

    Neuwahlen jetzt und zwar mit Kurz als Kanzlerkandidaten.

    Zugegeben, das ist ein riskantes Spiel, der Jüngling könnte ev. verheizt werden. Ich glaube aber einzig und allein Kurz könne es gelingen wieder Vertrauen in die ÖVP zu bekommen, die anderen Marionetten sind allesamt unsympathisch.

    Was hat Spindelegger geleistet? M.M. nichts, außer wohlklingende Worte, die sich in Luft aufgelöst haben und zugleich die Auflösung der Partei vorantrieben.

    Um ev. aus dem Schlamassel herauszukommen benötigen wir ein anderes Wahlsystem und mehr direkte Demokratie. Diese will aber KEINER außer der FPÖ.

    • Undine
      26. August 2014 14:49

      @Brigitte Imb

      Ja, Neuwahlen wären eine Erlösung, aber Sebastian Kurz ist halt doch noch ein LEHRBUB oder bestenfalls GESELLE! Er könnte ein Meister werden,aber das dauert halt eine gewisse Zeit! Besonders ungut ist halt das Fädenzieher- Duo Häupl-Pröll; die haben schon mehr als genug Schaden angerichtet!

    • M.S.
      26. August 2014 16:41

      @Brigitte Imb @Undine

      Die letzte, aber selbst die, immer unwahrscheinlicher werdende mögliche Rettung der ÖVP, wäre die sofortige Beendigung dieser unseligen Koalition mit der SPÖ und der Wechsel in die Opposition mit Beginn einer völligen Neuorientierung und Rückkehr zu konservativen Werten.
      Leider nur ein schöner Wunschtraum!

    • Ambra
      26. August 2014 22:37

      Brigitte Imb: Kurz ist sicher DIE Zukunftshoffnung in Österreich, nicht nur der ÖVP, sondern allgemein. Aber man sollte ihn auf keinen Fall verheizen, sondern in Ruhe reifen lassen - dann kann er sicher Großes leisten. (Wie in der Kunst ist es auch in der Politik heute die größte Gefahr, daß man viele große Talente nicht reifen läßt).

    • brechstange
      26. August 2014 23:35

      Doch auch wir wollen Direkte Demokratie, Brigitte.

    • Herzogberg (kein Partner)
      28. August 2014 00:55

      Nur weil einer jung ist, muß er noch nicht der Wunderwuzzi sein.

  25. Gerhard Pascher
    26. August 2014 13:52

    Menschlich betrachtet hat Michael Spindelegger Charakter gezeigt, was ich bei anderen "sesselklebenden" Politikern (z.B. Werner Faymann) vermisse. Wenn er in der eigenen Partei (und im Finanzministerium!) zu viel Widerstände vorfand, dann hat es für ihn keinen Sinn, weiterzumachen. Ich glaube auch, dass für ihn die Herausforderungen (wie in der früheren Regierung als "Außenminister auf dem Papier") einfach zu groß waren.

    Mir sagte man immer, ein Minister braucht kein Fachmann, sondern nur ein guter Manager mit hochqualifizierten Beratern sein. Spindelegger ist ein guter Mensch, aber weder ein Diplomat noch Finanzfachmann, außerdem weiß ich nicht, ob und welche guten Fachleute er als Berater hatte.

    Wie geht es nun weiter? Werden die drei Posten (Parteichef, Vizekanzler und Finanzminister) künftig von drei Personen bekleidet? Sollte man die roten Rochaden der Minister nicht auch gleich bei der ÖVP für neue Köpfe nützen? Hat es überhaupt noch einen Sinn, bis 2018 mit der SPÖ "gezwungener weise" eine weiterhin nicht effizierte Regierung zu führen? Oder sollten doch die Karten durch Neuwahlen frisch gemischt werden?

    Die ÖVP hat derzeit große Chancen für einen Neubeginn, denn auch in der anderen Reichshälfte brodelt es. Ob sie diese auch nützen wird? Ich wünsche mir jedenfalls eine neuaufgestellte Volkspartei, welche ihrem Namen und den ursprünglichen selbst vorgenommenen Werten wieder gerecht wird.

    P.S.:
    Ich wünsche mir überhaupt Führungskräfte in der Politik, welche eine gute Berufsausbildung haben und auch aus der Privatwirtschaft kommen. Denn nur diese Leute wissen, dass alles Geld erst einmal erwirtschaftet werden muss. Beamte, Lehrer, Kammer- und Gewerkschaftsangestellte usw. gehören nicht dazu, diese machen vielleicht dort einen guten Job, nicht aber in der Regierung. Leider tun sich die meisten angesprochenen und bisher erfolgreichen Leute aber den aufreibenden Job eines Ministers gar nicht an und lehnen dankend ab. Daher steht nur die "zweite Wahl" zur Verfügung.

    • karli2go (kein Partner)
      28. August 2014 00:27

      Mir gefällt ihr optimistischer Ansatz. Nur ein Ding: "die andere Reichshälfte" ist nur mehr ein Viertel und die ÖVP-Reichshälfte nur mehr 1/5.

      Im übrigen glaube ich eher dass die ÖVP auf Bundesebene zur Kleinpartei absteigen wird. Wenn sie es bis jetzt nicht verstanden haben warum ihnen die Wähler scharenweise davon laufen, dann wollen sie es nicht verstehen.

  26. Undine
    26. August 2014 13:49

    Soll man einer Partei, die dem Untergang geweiht ist, überhaupt noch eine Träne nachweinen---nur, weil sie früher einmal "staatstragend" war? Sie ist es längst nicht mehr, weil sie ihre GRUNDSÄTZE gründlich VERRATEN hat!

    Aber auch die einstigen schwarzen Lichtgestalten Raab, Figl, Klaus wären in der heutigen Zeit fehl am Platz, in einer Zeit, in der Wahlkämpfe nach amerikanischem (=negativem!) Vorbild bloß ein inhaltsleeres, sündhaft teures Spektakel sind, bei dem NUR Bildschirmtauglichkeit gefragt ist.

    Ein einziger ehemaliger ÖVP-Politiker früherer Zeiten, nämlich der langdienende oö. Landeshauptmann Dr. Heinrich GLEISSNER, hätte sich bei den Medien von heute wie ein Fisch im Wasser gefühlt und sich dort bestens bewährt: GLEISSNER hatte Charisma, war fotogen/telegen und ein BEGNADETER REDNER.

    Ich weine der ÖVP, die nie meine Partei war, der ich aber doch, obwohl Anhängerin des 3. Lagers, bei Wahlen immer die Daumen gedrückt habe, weil mich der Zuwachs der Linken sehr gestört hat, keine Träne nach. Mit jenen Leuten, die heute an die Spitze drängen, ist kein Staat zu machen; sie sind zudem schon großteils so unsympathisch geworden, daß man ihrer überdrüssig ist und froh ist, sie nicht mehr sehen zu müssen.

  27. Lot
    26. August 2014 13:32

    Ob mit oder ohne Spindelegger (Mitterlehner, Kurz): Österreich wird regiert von Brüssel, Brüssel von Washington und Washington von Goldman&Sachs. Also, was soll´s?

    Seit dem fatalen Beitritt zur EU und zur Währungsunion ist Österreich auf bestem Wege sich "abzuschaffen". No future!

    • Erich Bauer
      26. August 2014 13:56

      Dies Stück ist mies. Der Ausgang auch vorhersehbar - "transparent". Gemma aussi. Ane rauchn...

      Es gibt Länder, die haben sich nicht einmal noch "angeschafft"...

      Vorsicht Feindsender (Dös is a Russ!):

      https://www.youtube.com/watch?v=PYEZfJWRq6o

    • Undine
      26. August 2014 14:05

      @Lot

      Absolute Zustimmung!*******!

    • Gandalf
      26. August 2014 16:27

      @ Lot:
      Warum so resignativ? Erstens könnte Österreich - allein oder unter Mitnahme von Deutschland, Holland und noch ein paar anderen Tüchtigen - die EU verlassen und etwas Gescheiteres anfangen. Oder, und das wäre eine sehr schöne Option, es könte beginnen, das Wahnsinsgebilde, das da in Brüssel aufgewuchert ist, zunächst einmal von innen her zu zerstören, um Platz für besseres zu schaffen. Und sei es nur, indem es - d.h., die österreichischen Beamten in den entsprechenden EU - Gremien, die sich bisher stets über den Tisch ziehen haben lassen (oder gar nicht verstanden haben, worum es letztendlich - siehe Washington, Goldman & Sachs etc - wirklich gegangen ist) konsequent nein sagt. Ob es jetzt um die Brauseköpfe, das Freihandelsabkommen mit den Unzivilisierten Staaten Amerikas oder den Beitritt der Türkei geht. Da würden einige zweihundertprozentige Juncker aufwachen und sich die Augen reiben vor Verwunderung. Aber wenn ein Land einen Regierungschef hat, der sich nach einem Ratstreffen immer erst erklären lassen muss, was er gerade abgenickt hat, ist das ja leider nur ein schöner Traum...

    • Komma
      26. August 2014 16:36

      Die Bundes-ÖVP wird ihr Wien-Niveau (16%?) wohl bald erreichen.

      Sie steht für nichts mehr, eifert den Neos nach als Partei der Drogenjunkies, Arschficker, anonymen Lesbenbesamer, Homoehe-Vertreter, Spaghettimonsteranbeter, Unterstützer von Asylbegtrügern, Zigeunern, Arbeitsverweigerern, Multikulti, EU-Speichelleckern. Und jetzt tritt sie noch in Konkurrenz mit der SPÖ, der Partei der Diebe (und "Enteigner").

    • Lot
      26. August 2014 18:14

      @Gandalf

      Bitte, wer ist "Österreich"? Es ist kein handelndes Subjekt mehr, sondern nur ein apportierender Hund, der auf His Masters Voice hört.

      Die Ösi-Beamten, die ich aus Brüssel kenne, zeichneten sich alle aus durch ein Rückgrat aus Gummi. Sie gehörten zu jener politischen Klasse, denen Österreich völlig wurscht war. Was zählte, war hohes Einkommen, hohe Pension, Leben auf Spesen.

    • oberösi
      26. August 2014 19:14

      @Lot
      so isses, und man braucht sie auch nicht über Gebühr bedauern angesichts des Schmerzensgeldes, das sie beziehen für die nationalen Scheingefechte, mit denen sie den Pöbel, uns, beschäftigen und unterhalten.
      Dabei wären die unverschämten Pensionsprivilegien dieser Politikerkaste allein schon Grund genug, sie mit nassen Fetzen davonzujagen, zu teeren und zu federn, wenn, ja wenn wir nicht mehrheitlich schon so verblödet und domestiziert wären, daß es für die meisten von uns den Gipfel an Zivilcourage darstellt, sich ohne jede weitere Konsequenz hier in diesem Blog abzureagieren.
      Schließe mich hier gar nicht aus....

    • Gandalf
      26. August 2014 19:15

      @ Lot:
      Leider haben Sie weitestgehend recht, vor allem was die österreichischen Beamten betrifft. Aber...träumen wird man halt noch dürfen?!

  28. Patriot
    26. August 2014 13:18

    Spindelegger wäre sogar in besseren Zeiten der ganz falsche ÖVP-Obmann und Vizekanzler gewesen. Leider hat Spindelegger nur dreieinhalb wertvolle Jahre für Österreich vergeudet. Angesichts beängstigender Islamisierung, Überschuldung, EU-Krise, Staatsquote in bald kommunistischer Höhe, internationalen Konflikten an allen Ecken und Enden muss ein radikaler Politikwechsel für Österreich her!

    Gut wären Neuwahlen aus denen eine FPÖ-ÖVP-(Stronach) Regierung hervorgeht, und in der die FPÖ ihr Versprechen der Einführung der direkten Demokratie einlöst. Schwierige Entscheidungen wie ein ein absoluter Zuwanderungsstop für Immigranten aus ausgewählten Nicht-EU-Ländern, eine Eindämmung des Sozialstaats (Pensionsantrittsalter, Zumutbarkeitsbestimmungen am Arbeitsmarkt), Reformen im Gesundheits- und Verwaltungsbereich und ein selbstbewusstes Auftreten gegenüber der EU müssen direktdemokratisch bestätigt, und können dadurch auch leichter vermittelt werden. Auf den Punkt gebracht: Österreich sollte dem Schweizer System nacheifern, das erkennbar bessere Ergebnisse bringt.

    Und lieber Gott, verschone uns vor der Flasche Mitterlehner. Der soll sich gleich mit dem "Schettino" Spindelegger ins Rettungsboot fallen lassen.

  29. kakadu
    26. August 2014 13:16

    Am besten wären jetzt NEUWAHLEN, dann könnten wir eine NRP Doris Bures noch verhindern und diese unsägliche Ministerriege samt Kanzlerdarsteller davonjagen.

    • Cotopaxi
      26. August 2014 13:26

      Dazu fehlt den Schwarzen der Mut, denn man könnte ja weiter Stimmen und damit Pöstchen verlieren. ;-)

    • Brockhaus
      26. August 2014 17:15

      @ kakadu

      Da wäre nurmehr zu ergänzen "Gott schütze Österreich"

  30. Cotopaxi
    26. August 2014 12:56

    So lange der Schwarze Teil des unsäglichen Duos Häupl-Pröll die Fäden im Hintergrund in der Hand hält, geht es weiter bergab, sowohl mit unserer Heimat als auch mit der ÖVP.
    Bezeichnend ist, dass angeblich der Übervater Pröll als einer der Wenigen in die Rücktrittsabsicht Spindeleggers eingeweiht war. ;-)

  31. Sensenmann
    26. August 2014 12:50

    Wie schön!
    Welch köstlicher Auftakt zum letzen Akt!
    Jetzt werden die Salonbolschewiken der Ö sterreichischen V erräter P artei Oberwasser bekommen, denn sie werden feststellen, daß die ÖVP deshalb in der Wählergunst so sehr verliert, weil sie noch viel zu wenig links war. Also wird man den Kurs des schwarzen Narrenschiffe nach links lustig weiterfahren, bis zum endgültigen Verenden.

    Wer wird der neue Obmann? Vielleicht ein Platter? Oder s'bolschewikerte Anderl gar? wenn es wegen der Quote wäre, hätte man natürlich auch das "Her-mit-dem-Zaster-her-mit-der-Marie-Soziweib im Talon...

    Aber egal. Je schneller diese staats- und volkszerstörende, mit dem Marxismus paktierende Bagage in der Bedeutungslosigkeit versinkt, desto besser.

    Die erfangen sich nie mehr, und das ist gut so.

    • Cotopaxi
      26. August 2014 12:58

      "Was sterben will, soll man stoßen." Nietzsche.

    • kakadu
      26. August 2014 13:18

      @Cotopaxi

      ***

    • raeter
      26. August 2014 13:28

      Cotopaxi
      *****

    • Wertkonservativer
      26. August 2014 14:57

      @ Sensenmann:

      was soll man dazu sagen?

      Ihr "Beitrag" trieft von abgrundtiefer Verachtung, versetzt mit der Präpotenz eines selbstgerechten Richters über "Gut und Böse": typisch sensenmann-like, eben!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Sensenmann
      26. August 2014 17:08

      @weko:
      Meine Güte! Fand ich zu herbe Wort'?

      Wie soll man denn einer deratigen Bande begegnen, die am Verfall von Volk und Staat die Hauptschuld trägt, wenn nicht mit abgrundtiefer Verachtung?
      Soll ich diesen Verrätern und Volkszertretern noch Rosen streuen, die ein Land, das seit langem keine marxistische Mehrheit hat marxistisch regieren (lassen)?

      Könnte mein Großvater als überzeugter Christlichsozialer noch sehen, was aus einer Partei, die einstmals wahrhaft christlich, heimatverbunden, antimarxistisch und auf die Zukunft des Volkes achtend war, geworden ist, er würde vom Glauben abfallen!

      Ich wünsche Ihnen noch ein langes Leben (auch wenn ich es bezahlen darf), damit Sie den völligen Niedergang dieser Totengräber unseres Landes noch erleben, noch sehen, wie Ihre Enkel an der Steuerlast kiefeln, die uns die sozialistische Politik - die seit 30 Jahren mit einer Unterbrechung von 7 Jahren ausschließlich diese ÖVP zu verantworten hat - eingebrockt hat.
      Das Ganze bekommen Sie jetzt noch in Bälde gewürzt mit dem Verenden ihrer ach so geliebten Schutzmacht EUdSSR - versprochen!
      Sie werden es noch erleben.

      Kurzum alles, was Sie und Ihre Freunde uns an rechtlichen, finanziellen, geistigen und moralischen Zwingburgen errichtet haben, sollen Sie in Scherben fallen sehen und zusehen müssen, wie sich Europas Völker ihre Freiheit wieder holen.

      Dann können Sie vielleicht den Jungen noch von den "grandiosen Leistungen" Ihrer Generation von ÖVPlern vorschwärmen.

      Sie werden Ihnen aber nicht mehr zuhören.

      Glauben Leute wie Sie allen Ernstes, wir, die wir mit unserer Arbeitskraft eure unfassbaren Privilegien von Nationalbank über Beamte, Politiker bis hin zu 50jährigen ÖBB-Pensionisten finanziert haben und dafür nun impertinent bestohlen uns jetzt anhören müssen, für uns sei dann eben nichts mehr da (man müsse nun bei unserem Gesundheitssystem in Zukunft sparen und Pension gäbe es auch keine mehr), werden Ihnen und Ihresgleichen noch dankbar sein?

      Leute wie Sie haben nicht nur das, was sie selbst geschaffen haben, verbrannt. Das wäre mir ja auch egal, kann doch jeder mit dem Seinen machen, was ihm beliebt.
      Nein, sie lebten und leben von der nächsten Generation und verbrennen bereits die Zukunft der übernächsten während Sie unser schönes Land dem Abschaum der Menschheit öffnen, Kinder hunderttausendfach im Mutterleib zerstückeln ließen und lassen und unser Geld an unsere Feinde verteilen, während unsere Kultur unter den Füßen von Rattlern und Lemuren zertreten wird und moslemische Neger unter dem Schutz der Sozi-Justiz unsere Kirchen schänden!

      Ja, Verachtung!
      Ich bin kein selbstgerechter Richter. Nur gerecht.
      Sie wissen ja, und in Ihrem Alter beschäftigt man sich wohl intensiver damit: Der Sensenmann schneidet alle gleich. Und ich bin gerne böse!

      Entscheidend ist, was bleibt.
      Von der ÖVP und ihren Werken bestenfalls eine Randnotiz in der Geschichte des Landes, in der Europas und von Ihrer Zeit gar nichts.
      Keine Bauwerke, keine kulturellen Leistungen, kein Fortschritt, ja nichteinmal das Bewahren des Erbes der Vorväter. Gar nichts!
      Außer Schulden, Zinsknechtschaft und Gestank.

      Das ist Ihre Bilanz.

      "Bettler ihr! Denn euch zum Neide,
      ward mir, was ihr - nie erwerbt:
      Zwar ich leide, zwar ich leide -
      Aber ihr - ihr sterbt, ihr sterbt!
      ..."

      Nietzsche, Friedrich, auszugsweise...

      Und das Verfaulen der ÖVP und ihrer Wasserträger schaue ich mir jetzt mit Genuss an. Erste Reihe fußfrei übrigens.

    • Wertkonservativer
      26. August 2014 17:17

      @ Sensenmann:

      Ihre Replik auf die meine bestätigt mir vollauf die Meinung, die ich mir von Ihnen im Laufe der Jahre gebildet habe: sehr, sehr eigenartig, so ganz in Nietzsche's Geist!!!

    • logiker2
      26. August 2014 17:42

      @ sensenmann **********, zu ergänzen wären nur noch die Femen -u. Gendertrampeln in den Reihen der schwarzen Sargträger/innen.

    • bécsi megfigyelö
      26. August 2014 17:45

      @ Weko
      @ Sensenmann

      Zugegeben, ich halte es für denkwürdig, wenn Herr Michler - alle von Sensenmann vorgetragenen Tatsachen trotzig negierend - seiner VP auf dem Weg Richtung Democrazia Cristiana und seinen korrupten EU-Bonzen unverdrossen die Stange hält. Dennoch gefallen mir seine lyrischen Vorträge. Ist einmal ein bissl was anderes.
      .

    • ProConsul
      26. August 2014 18:30

      Sensenmann

      ein bischen heiligen Zorn darf man durchaus haben bei der Situation, die wir in Österreich haben. Ich halte auch nichts davon diesen armseligen Politikern nur gut zuzureden. Jesus hat den Geldwechslern im Tempel auch nicht gutmütig zugehört, sondern sie einfach mitsamt ihrem Gerät hinausgeschmissen.

      Wie 'Komma' weiter oben geschrieben hat, steht die ÖVP für nichts mehr.

      Sie steht für nichts mehr, eifert den Neos nach als Partei der Drogenjunkies, Arschficker, anonymen Lesbenbesamer, Homoehe-Vertreter, Spaghettimonsteranbeter, Unterstützer von Asylbegtrügern, Zigeunern, Arbeitsverweigerern, Multikulti, EU-Speichelleckern. Und jetzt tritt sie noch in Konkurrenz mit der SPÖ, der Partei der Diebe (und "Enteigner").

    • Wyatt
      26. August 2014 20:27

      @ Sensenmann:
      ****************!
      Sie fanden die richtigen Worte!

    • Isabella (kein Partner)
      28. August 2014 10:06

      Sensenmann
      **************!!!!

    • F.V. (kein Partner)
      01. September 2014 12:43

      Ich bekenne, ich habe dem Weko auch früher schon heftig zugesetzt – und bereue dies inzwischen natürlich, denn ich unterstellte einen Normalbegabten, nahm also die in unseren Breiten selbst bei Einfältigen vorhandene Intelligenz an, die offenbar gelegentlich Aussetzer verzeichnete.

      Aber die „Aussetzer“ sind nun bei Weko der Normalzustand, womit für ihn das tröstliche Bibelwort gilt: Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich. So wird er sich ob dieser Gewißheit sicherlich getröstet fühlen, auch wenn ihm im Diesseits Sensenmann oder nun auch ich scheinbar gekränkt haben. – Obwohl die Wahrheit doch nur einmal weh tut: wenn man sie zum ersten Mal hört.

  32. Politicus1
    26. August 2014 12:49

    noch ein Rücktritt!
    Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, will offenkundig zum Jahresende zurücktreten. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Dienstagvormittag aus Senatskreisen. Laut "Berliner Morgenpost" will der Sozialdemokrat diesen Schritt noch heute, Dienstag, erklären.

    Will er jetzt der ÖVP die Medienshow stehlen (-;)

    • Undine
      26. August 2014 15:35

      @Politicus1

      Die Berliner können von Glück reden, wenn sie an keine Frauenquote gebunden sind, denn wer sollte da jetzt nachfolgen? ;-)
      Hoffentlich macht nicht wieder jemand aus dem tiefsten Proletariat das Rennen oder gar ein anatolischer Kültürbereicherer aus Berlin-Kreuzberg.

    • Brigitte Imb
      26. August 2014 15:50

      Ja haben die keine geeignete Lesbe?

    • Undine
      26. August 2014 17:37

      @ Brigitte Imb

      Die Alice Schwarzer!!! :-)

    • Gandalf
      26. August 2014 18:12

      @ Undine
      Wenn's nach einer Quote geht, müsste ein Nachfolger für Herrn Wowereit, der sich ja seinerzeit mit den Worten: "ja, ich bin schwul, und das ist gut so"(was daran, ausser vielleicht für ihn selbst, gut sein hätte sollen, konnte ich nie ergründen) vorgestellt hat, gar nicht so schwer aufzutreiben sein. Das wirkliche Problem in diesem Zusammenhang ist wohl jenes, ob ein Warmer auf die Männer- oder die Frauenquote zählt? Vielleicht Halbe/Halbe? :-))

    • socrates
      26. August 2014 18:13

      Undine
      Wowereit zählt für eine Frau und erfüllt so die Quote.

    • zauberlehrling
      26. August 2014 18:57

      @Gandalf

      Da bleibt nurmehr Conchita Wurst! *g*

    • Undine
      26. August 2014 20:32

      Für mich ist die "Nachfolgefrage" nach dem "bekennenden" Thermofrater Wowereit noch nicht geklärt, meine Herren! Am ehesten trifft Brigitte Imbs Vorschlag zu: Eine Lesbe müßte zum Zug kommen.....;-)

  33. Sandwalk
    26. August 2014 12:47

    Au weia, das ist ins Auge gegangen.
    Das Volk liebt den Verrat aber nicht den Verräter. Das kostet Wallner im September ca. 3% zusätzlich.

    Ich hoffe nur eins: Sebastian Kurz darf nicht nach vorne, denn da wird er zu früh verheizt. Die ÖVP muss zum Verheizen einen entbehrlichen Menschen nach vorne holen, denn der wird nach der nächsten Nationalratswahl auch verschwinden. Alles andere wäre ein Wunder.

    Dann erst kann man einen Neuanfang wagen.
    Das wäre nicht der letzte Neuanfang, sondern der allerallerallerletzte. Wenn das nicht gelingt, ist die ÖVP ab 2018 Geschichte.

    • Gandalf
      26. August 2014 18:17

      Also: Wallner verdiente einen Verlust nicht von drei, sondern von 30% oder mehr. Diese linke und linklische Figur schadet nicht nur dem Land Vorarlberg, sondern ganz Österreich. Auch ein Politbesessener sollte über einen Funken Selbsterkenntnis und einen Spiegel verfügen.

  34. Peter Pan
    26. August 2014 12:44

    Jahrelang hat die ÖVP dem Wählerfang der SPÖ sowie der Besetzung sämtlicher Schalthebeln in Österreich tatenlos zugesehen, deren Treiben geradezu noch unterstützt. Jetzt bekommt sie die Rechnung für die Verschmelzung zu SPÖVP präsentiert, nämlich den Untergang dieser einst staatstragenden Volkspartei.
    Spindelegger ist erstmals Respekt zu zollen, daß er den Weg zur sozialistischen Einheitspartei nicht mehr mittragen möchte. Hoffentlich ist sein Rücktritt eine deutliche Warnung für die ÖVP, endlich auf diesem unheilschwangeren Weg umzukehren.

    • Herby
      26. August 2014 12:47

      Keine SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands = die Staatspartei in der verblichenen DDR) in Österreich!

  35. Herby
    26. August 2014 12:34

    Spindeleggers Rücktritt wird auch international berichtet:

    In der NZZ:

    Rücktritt von Österreichs Vizekanzler: Die parteiinterne Kritik hat Spindelegger zermürbt (Meret Baumann)
    http://www.nzz.ch/international/die-parteiinterne-kritik-hat-spindelegger-zermuerbt-1.18370539

    Süddeutsche Zeitung:

    Machtkampf bei den Konservativen Österreichs: Vizekanzler Spindelegger wirft hin (Oliver Das Gupta)
    http://www.sueddeutsche.de/politik/machtkampf-bei-den-konservativen-oesterreichs-vizekanzler-spindelegger-wirft-hin-1.2103974

    Frankfurter Allgemeine:

    Österreichs Finanzminister Spindelegger tritt zurück.

    Die Kritik in seiner Partei ÖVP war in den vergangenen Wochen immer lauter geworden. Nun ist der österreichische Finanzminister Michael Spindelegger von all seinen Ämtern zurückgetreten.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/oevp-vorsitzender-oesterreichs-finanzminister-spindelegger-tritt-zurueck-13117582.html

  36. Politicus1
    26. August 2014 12:33

    1) wer hätte je eine Wette gewagt, dass es eines Tages keine Christdemokraten in Italien, keine PanAmericanAirways (PanAm) in den USA, und keine weltumspannende Swissair in der Schweiz geben wird?
    Kann man wirklich auch schon auf ein ähnliches Schicksal der ÖVP wetten? Was sind die Quoten in Hongkong?
    2) was geben viele ÖVP-Wähler dafür, wäre ein Wolfgang Schüssel noch einmal bereit, den Parteiobmann zu machen?
    3) Braucht die ÖVP tatsächlich eine Bundespartei? Genügten nicht neun Landesparteien, die bei Bundeswahlen eigenständig antreten und ein Wahlbündnis bilden? Ein Dachgremium - ähnlich der Landeshauptleutekonferenz - müsste für Regierungsverhandlungen und die Besetzung von Ministerposten doch genügen
    4) Wäre Sebastian Kurz sehr schlecht beraten, würde er schon jetzt die ÖVP-Spitze übernehmen. Er ist jung und kann warten! Einziges Risiko - siehe Punkt 1) -, dass es in zehn Jahren diese ÖVP nicht mehr gibt ...

    • Herby
      26. August 2014 12:43

      Mein Tipp für den nächsten ÖVP-Bundesparteiobmann:

      1) Mitterlehner (kommt aus O.Ö. - also auf halben Weg nach Tirol):

      Wirtschaftsbündler und kein Niederösterreicher (Vergleich: Spindelegger kommt aus NÖ & vom ÖAAB)

      2) Dr. Reinhold Lopatka (Steiermark): Der Mann ist eine Kämpfernatur, steirischer Sturschädel, hat viel Erfahrung in der Spitzenpolitik und ist dennoch überraschend unverbraucht.

      3) Außenseiterchancen: Wilfried Haslauer (dzt. Landeshauptmann in Salzburg): Der gute Mann ist aber in Wien & Umgebung fast unbekannt.

      4) Außenseiterchancen: Johanna Mikl-Leitner: Wäre einmal eine Frau.

      Jedoch: Kann sich Mikl-Leitner von Erwin Pröll emanzipieren? Sie wäre so wie Spindi: Auch aus NÖ und auch vom ÖAAB.

    • Gandalf
      26. August 2014 18:32

      @ Politicus1
      Ja, von einem Obmann à la Schüssel kann man heute tatsächlich nur mehr sehnsüchtig träumen; aber: Dass er letztlich die entscheidende Wahl verloren hat - vielleicht wäre er sonst eh heute noch Bundeskanzler - war doch überwiegend das Werk eines bestimmten Sudelblattes und seiner Eigentümer....wer sind denn die nur schnell? Sehe ich da irgendwo im Nebel ein (Giebel-)Kreuz? Die von @Herby genannten Herren (die "Dame" vergesse ich einmal sofort) kenne ich zufällig alle persönlich. Also. da fällt einem die Wahl schwer, wer ungeeigneter ist. Und Herr Kurz ist zu jung, um sich verheizen zu lassen. Wie wäre es mit Erhard Busek? Der lässt doch keine Möglichkeit, Unfug zu stiften, aus: der ideale Kandidat für die gegebene Situation!

  37. ProConsul
    26. August 2014 12:19

    Nachdem die Zahl der Österreicher in den letzten Jahren dramatisch abgenommen hat, die mit den Ideen der ÖVP etwas anfangen können und diese Partei an vielem Negativen mitschuldig ist, was die Sozialisten über Österreich gebracht haben, beginnt jetzt wohl tatsächlich der letzte Akt der ÖVP. Für mich ist diese Partei mittlerweile fast so schlimm wie die Sozialisten und ich wähle sie schon seit ein paar Jahren nicht mehr.

  38. Wertkonservativer
    26. August 2014 12:12

    Wen's möglicherweise interessiert:

    meine Meinung habe ich bereits vor einer Viertelstunde im A.U.-Vorkommentar deponiert: mehr ist von meiner Seite nicht zu sagen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  39. terbuan
    26. August 2014 12:08

    Die ÖVP geht offensichtlich den Weg der Democrazia Cristiana (DC) Italiens.
    Aber wer wagt einen Neuanfang um das entstehende Vakuum zu füllen, das wird das Problem, mit der derzeitigen ÖVP ist jedenfalls "kein Staat" mehr zu machen!

  40. Freak77
    26. August 2014 11:58

    Weil es mir gerade wegen des Titels einfiel:

    "Der Letzte Akt - Der Untergang" mit den unvergessenen Albin Skoda, Oskar Werner u. auch Lotte Tobisch in den Hauptrollen:

    Inhalt: Die letzten 10 Stunden des unsäglichen A.H. 1945 in Berlin.

    http://www.amazon.de/Der-letzte-Akt-Untergang-Filmjuwelen/dp/B00HO074FI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1409046799&sr=8-1&keywords=der+letzte+akt+dvd

    • Politicus1
      26. August 2014 12:23

      der bleibende Kernsatz des Oskar Werner in diesem Film:
      "Sag' nie wieder "JAWOLL!"

      Spindelegger hat bewiesen, dass er als Nachkriegsgeborener nicht zu jenen gehört, die stur heil zu allem "Jawohl!" sagen ...

    • Gandalf
      26. August 2014 18:37

      Na ja, nach dem Selbstmord von Hitler wurde im Rundfunk zumindest Götterdämmerung gespielt. Nach dem Rücktritt von Dr. Spindelegger werden's heute in der Lichtenfelsgasse jodeln und schuachplattln. Auch eine Art von Stil.

      .





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