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Wider die Diktatur der Genderisten

Lesezeit: 2:30

Es ist eines der erfreulichsten Zeichen dieses Jahres: Nicht weniger als 800 Persönlichkeiten insbesondere des akademischen Lebens haben sich jetzt öffentlich gegen den „Wildwuchs durch das sprachliche Gendern“ gewandt.

Diese 800 sind gleich auf den ersten Anhieb zusammengekommen. Darunter sind führende Philosophen, Juristen und Schauspieler Österreichs. Es werden noch viel mehr werden.

Unter den 800 sind auch 300 Frauen. Das zeigt, dass sich diese genauso gegen die Diktatur der Genderisten wenden. Diese Diktatur zieht besonders im öffentlichen und schulischen Bereich unglaublich skurrile Wort- und Text-Produkte nach sich. Diese Diktatur hat die großen Schwächen der repräsentativen Demokratie für sich genutzt und ein Gesetz nach dem Anderen durchgebracht.

Diese Folgen des Genderismus sind hier im Tagebuch unzählige Male aufgespießt worden. Sie sind im Buch des Sprachexperten Tomas Kubelik in besonders brillanter Form zusammengefasst.

Diese Diktatur war nur möglich geworden, weil ein paar hundert Genderisten die gesamte Gesellschaft in Geiselhaft genommen haben. Und weil die Konservativen wieder einmal umgefallen sind.

Die Genderisten haben zwar in der Bevölkerung bei keiner einzigen Frage auch nur annähernd eine mehrheitliche Anhängerschaft. Sie haben aber sehr erfolgreich die Linksparteien durchdrängt (und damit einen Großteil der Journalisten, auch wenn die meisten Verleger das Gendern verboten haben, die doch noch ein wenig an ihre Leser denken).

Die Konservativen wiederum ließen sich von den Rauch-Kallats einreden, dass sie angesichts von rund 52 Prozent Frauenstimmen die Wahlen verlieren würden, wenn sie nicht beim Genderismus mitmachen. Dass die Frauen viel vernünftiger sind als die Rauchs und Genderistinnen, wüsste freilich jeder, der Umfragen, Mails, Leserbriefe und Postings analysiert. Außer den davon lebenden Frauen hat sich nämlich nie auch nur eine einzige in deren Sinne geäußert. Aber lange ließen sich die Frauen oft als Geisel nehmen. Und die Parteisekretariate sind sowieso mehrheitlich nur eine Mischung aus Dummköpfen oder Angsthasen.

Die dumme Denkweise der Genderisten: Jetzt haben wir Repräsentative im Nationalrat Gesetze gemacht. Daher haben sich Andersdenkende gefälligst daran zu halten, selbst wenn sie 90 Prozent ausmachen. Die Unterworfenen haben eine andere Meinung nicht zu äußern, wie einst in der Leibeigenschaft. Hier trafen sich perfekt die Feudal-Mentalität (die ja bei einer Rauch-Kallat sehr präsent ist) und linke Phrasen.

Man soll aber nicht glauben, diese Genderisten würden angesichts des wachsenden Widerstandes der Menschen durch diesen offenen Brief an die Regierung, der Haltung des (von einer Frau geführten!) Ö-Norm-Komitees oder des von Frauen und Männern bejubelten Gabalier-Auftritts aufgeben. Die Genderisten glauben vielmehr stärker denn je an die Macht des Zwanges. Sei es durch nationale oder EU-Gesetze. Sie versuchen nun vor allem über die Forderung nach der Quote weiter ihren bisher durchaus erfolgreichen Machtkampf fortzusetzen.

In der EU ebenso wie in Österreich.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2014 18:58

    Gender Mainstream ist ebenso wie der ganze Umwelt- und Klimaalarmissmus eine geistige Bewegung der Linksgrünen, die uns über solche Programme das eigenständige Denken verbieten wollen. Sie rechnen damit, uns Bürger über solche Programme einzuschüchtern, um deren materialistisches Weltbild mit dem umerzogenen Menschen zu verwirklichen.
    Eine geistige Diktatur dieser Art nennt man seit Mussolini Faschismus.

    „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“ sagt man einem Italiener des beginnenden 20. Jahrhundert namens Secondino Tranquilli als Zitat nach.

    Wir sind mitten drinn, im Antifaschismus!

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Barato
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2014 13:55

    Ganz einfach das Problem an der Wurzel packen: "Gender-", "Gleichstellungs-", "Frauen-" und ähnliche "Ministerien", "Beauftragte", "Büros", "Stellen" etc. sowie v.a. die damit einhergehenden Subventionen ersatzlos streichen, dann löst sich das Problem wie von Geisterhand allein.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2014 20:15

    Das Binnen-I werden wir leicht los. Im Grunde existiert es ja nur in einigen Minister- und sonstigen Büropublikationen, die in Wahrheit niemanden interessieren. Bücher und Zeitschriften machen hier nicht mit, weil sich die Leser sofort absentieren würden.

    Die Heere der unproduktiven und überflüssigen "Beauftragten", "Migrationsforscher", "Integrationsbeauftragten" "Bildungsexperten" und andere Intelligenzanarchisten sind in Wahrheit das große Problem. Es sind die Massen an in Wahrheit nicht benötigten Psycho-, Sozio-, Polito- und sonstigen logen, die in Kammern, Parteizentralen und Gewerkschaften mit Zwangsbeiträgen der produktiven Bürger durchgefüttert werden müssen.

    Letztere Berufsgruppen werden leider dafür sorgen, dass ihre mehrwertlosen Betätigungsfelder erhalten bleiben und noch für Jahrzehnte Steuergelder und Zwangsbeiträge sinnlos vergendert werden dürfen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2014 14:17

    EBEN WEGEN SOLCHER THEMEN FÜRCHTEN DIE MÄCHTIGEN DIE DIREKTE DEMOKRATIE !

    Hätte man den Bürger befragt, wäre diesem elenden Pack von Gesellschafts-Veränderern der ganze Genderwahnsinn " in die Hose gegangen ".

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2014 18:04

    OT---aber ich muss meiner Empörung Luft machen; vielleicht geht es ja einigen Mitpostern wie mir! Trotz meines sperrigen Beines (Knieschiene!) quäle ich mich, dieses kurzfristig halbwegs "unterzubringen" .

    Nach dem fulminanten Sieg der Deutschen (7:1) kam ein deutscher SPORTPSYCHOLOGE zu Wort; er sollte für die überraschenderweise immer mehr werdenden Deutschland-Fans in Ö, aber auch in vielen anderen Ländern eine Erklärung finden.

    Das Ergebnis seiner Überlegungen (mir dreht es immer noch den Magen um!):

    Das wohlbekannte ( genüßlich über Jahrzehnte gehegte, PERFIDE) Bild des "HÄSSLICHEN DEUTSCHEN" habe sich in den letzten Jahren verändert, da die deutschen FUSSBALL-VEREINE verstärkt ihren NACHWUCHS im AUSLÄNDER-MILIEU rekrutieren würden.

    Verbesserung des "genuin schlechten Charakters der Deutschen" kommt also aus dem Ausländer-Milieu---ist ja eigentlich ein logischer Gedankengang für so einen hirnverbrannten rot-grünen Psychologen.
    So, jetzt ist mit ein bißchen leichter!

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2014 22:06

    Wie sagte gerade die Finanzstaatssekretärin Stessl in Thema so ausdrucksstark:
    "SpielerInnensuchtbeauftragte" - als ich das gehört hab, hab ich so überlegt, gibt es keine Spieler?? Na ja, das gesprochene Binnen-I führt auf falsche Pfade....
    Man muss plötzlich denken, was ist da jetzt wirklich gemeint??
    Das sind aber die Überlegungen, die die MenschInnen, die dem Genderwahn verfallen sind, anstellen sollten.
    Ich fürchte mich regelrecht davor, wenn die deutsche Unart der Jungen GrÜnen zu uns überschwappt:
    Angabe auf der Beitrittserklärung: weiblich oder nicht weiblich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorMilchmädchen-Mann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2014 18:12

    Das Gendern dient als Test.
    Wer brav gendert demonstriert damit, dass er sich brav an die Vorgaben der selbsternannten moralischen Autoritäten hält. Und daher wohl auch mit deren Zielen identifiziert.
    Wer nicht gendert, dem unterstellt man einfach nicht nur die Autorität und ihre Lehren abzulehnen (was er ja tut), sondern auch deren Ziele (was er vielleicht tut, vielleicht aber auch nicht).

    Wirklich sinnvoll ist es jedenfalls nicht.

    Sprache hat den Sinn, dass Leute sich verstehen. Das wichtigste ist, dass es ein möglichst breites Verständnis gibt was Wörter bedeuten. Sprache soll daher möglichst einfach und klar sein.
    Sprache lernt man in erster Linie nicht aus Lehrbüchern, sondern aus Gesprächen. Als Muttersprachler sowieso, als Fremdsprachiger aber auch. Sprache sollte daher beständig sein und sich nicht von einer Generation auf die nächste grundlegend ändern.
    Sicher, Bedeutungen ändern sich mit der Zeit. Aber eine vorgegebene, plötzliche Änderung grundlegender Sprachprinzipien ist völlig widersinnig.

    Eine wirklich genaue Sprache hätte deutlich mehr grammatikalische Geschlechter. Ein männliches, ein weibliches, ein Sammelgeschlecht für männlich und weiblich, eines für geschlechtslose Zwitterwesen und eines für Dinge. Und vielleicht noch eines für Allah oder so.
    So funktioniert unsere Sprache aber eben nicht und man kann das im Deutschen auch kaum einführen ohne eben eine drastische, alles verwirrende Umstellung.

    Das generische Geschlecht (das nicht immer die männliche Form ist) ist zwar weniger genau, aber funktioniert auch. Dass man hier strenger darauf achtet das auch grammatikalisch korrekt einzusetzen. Also z.B. nicht generisch von Sekretärinnen oder Kindergärtnerinnen zu reden, wo doch auch die männliche Form die generische ist (weil sie kürzer ist!). Auch wenn ein Großteil dieser Gruppen biologisch weiblich ist.

    Wobei genau diese Beispiele zeigen, dass das Problem nicht die Sprache ist. Wenn man von Kindergärtnern oder Sekretären spricht denkt trotzdem jeder an Frauen. Genauso denkt jeder an Männer, selbst wenn man BauarbeiterInnen schreibt. Die Assoziation ergibt sich aus der Erfahrung, nicht aus dem Wort.
    Beim Satz "Unsere Minister sind alle unfähig" würde auch keiner von einem indirekten Lob für alle weiblichen Minister ausgehen.
    So wie ja erstaunlicher Weise die Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund die gleichen sind wie früher gegen Ausländer. Fast als würden die Vorurteile die Menschen betreffen, nicht den Begriff.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2014 06:49

    in ermangelung anderer essentieller politischer inhalte haben sich diese feministInnen auf eine geschlechtsneutrale sprache gestürzt und sie drehen zwangsneurotisch jeglichen logischen einwand ab. jakobinerInnen eben! drang, zwang und terror. tipp: man nehme diese clique doch genauer unter die lupe. zumeist qualifiziert als lehrerInnen und journalistInnen stürzen sie sich auf diese art der öffentlichen profilierung (rauch-kallat, hei-ho, .....), da sie dies in ihrem erlernten brotberuf offentbar nicht konnten. mehrheiten und logik sind ihnen völlig wurscht. gendern ist die geschichte einer massiven politischen profilierungsneurose.


alle Kommentare

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  5. dagmar v. (kein Partner)
    18. Juli 2014 15:59

    Gerade die aktuelle Debatte zeigt, wie wirkungsvoll dieses I ist.
    Es treibt die Gegner fast zur Weißglut und sorgt somit für erhöhte Aufmerksamkeit für das Thema Gendergerechtigkeit!

  6. Johann Glaser (kein Partner)
    18. Juli 2014 13:08

    Bitte lassen Sie sich nicht von dieser Initiative blenden, denn sie verlangt nur halb-richtige Dinge.

    Die richtige Hälfte ist, die Verunstaltung von Texten mit Binnen-I, und sonstigen Utopien zu beenden.

    Die falsche Hälfte ist aber, dass sie nach wie vor den gesamten feministischen Unsinn mittragen (siehe auch einige der prominenten Unterstützer). Sie verlangen nämlich, das "Gendern" weiterhin und zwar durch Doppelnennung der Frauen durchzuführen ("Bürgerinnen und Bürger").

    Die richtige Vorgangsweise wäre hingegen, die Menschen auf den Unterschied zw. grammatikalischem und biologischem Geschlecht hinzuweisen und vieles mehr.

    Keine Hintertür für feministische Diktatoren akzeptieren!

    • Freidenker (kein Partner)
      18. Juli 2014 14:58

      Johann Glaser:
      Endlich einer der das komplett richtig darstellt. Sehe ich ganz genauso.
      Denn durch die Doppelnennung wird der ganze Unsinn trotzdem ungerührt fortgesetzt und bedeutet keineswegs die erhoffte Rückkehr zur Normalität.

      Da Bürger per Definiton Menschen sind, die als solche unserer Wahrnehmung entsprechen und damit weder Frauen noch Männer angesprochen werden, kann die Benennung Bürgerinnen und Bürger keine Sichtbarmachung von Frauen bedeuten.
      100% Zustimmung zu ihrem Eintrag*******

  7. steko (kein Partner)
    17. Juli 2014 09:02

    HaxenspreizerInnenbewegung
    Aus der "Krone Bunt" vom 6. Juli 2014 / Seite 7 war folgendes zu entnehmen: "Am Wochenende beim Donauinselfest wurde an einem Stand der FSG, der "Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen" ein Getränk namens "Haxenspreizer" mit entsprechender Illustration angeboten. Das Binnen-I im Namen hält man dort ein, aber...".
    Handelt es sich bei der mittlerweile bekannten Behauptung, dass die Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen ihren Namen in HaxenspreizerInnenbewegung zu ändern beabsichtigt nur um ein Gerücht?

  8. M.N. (kein Partner)
    17. Juli 2014 07:49

    Auch der ORF ist gerade dabei seine Missionsstrategie quer durch alle Formate umzusetzen.
    Jetzt hat er bei Barbara Karlich`s Tratschsendung offenbar den Hebel angesetzt. Dort hat er eine ältere Zielgruppe, die umerzogen werden muss. Karlich tänzelt plötzlich als die tolerante Bassenatante durch die Gegend, die den alten Herrschaften zeigen will, dass man umzudenken hat.
    Vor kurzem zum Thema "Kinderadoption für Homosexuelle", dann "Transgender" .
    Sogar das Stammpublikum dürfte man dafür ausgetauscht und ein paar wohlgesonnene Statisten in die Reihen gesetzt gesetzt haben.
    Mit unseren Gebühren wird rundum Massenmanipulation im Sinne bestimmter Gruppen betrieben.

  9. M.N. (kein Partner)
    17. Juli 2014 07:36

    Wie in vielen Bereichen ist es auch hier so - eine linke Minderheit fährt über die große Mehrheit einfach drüber....Schön, dass es endlich Widerstand gibt !

  10. LeoXI (kein Partner)
    16. Juli 2014 18:50

    Auch Jesus Christus und das Christen- und Christinnentum wird natürlich auch noch dran glauben müssen.

    Im Sinne einer ausgewogenen Maria Christina spielt die Evangelische Kirche Deutschlands den Volksvertrottlern und Sprach- und damit Volksfeinden bereits in die Hände. So tief also, dass man den Kakao durch den man - demnächst - gezogen wird, vorsorglich schon einmal selbst trinkt.

  11. Torres (kein Partner)
    16. Juli 2014 10:48

    (Fortsetzung): Dass der Vorschlag, die "Töchter" und evtl. auch das Binnen-I und andere, von einer breiten Mehrheit (auch der Frauen!) abgelehnten Dummheiten einer Volksbefragung oder -abstimmung zu unterwerfen, von der zuständigen Ministerin sofort abgelehnt wurde, ist nicht verwunderlich und zeigt das gestörte Demokratieverständnis dieser Dame (und vieler anderer auch). Da wird auch der Offene Brief nichts nützen, verbohrte Ideologen sind logischen und sachlichen Argumenten nicht zugänglich, ganz abgesehen davon, dass Frau Heinisch-Hosek wohl auch intelektuell nicht in der Lage ist, diesen Brief überhaupt zu verstehen.

  12. Torres (kein Partner)
    16. Juli 2014 10:44

    Wie Unterberger richtig sagt, hier zeigt sich eine große Schwäche der Repräsentativdemokratie. Da werden mit parlamentarischen Mehrheiten Gesetze durchgedrückt, die von 80-90% der Bevölkerung abgelehnt werden. Ich denke da u.a. etwa an die Verlängerung der Legislaturperionde von 4 auf 5 Jahre oder die Erhebung der Kammern in den Verfassungsrang - alles Dinge, die wohl bei einer echten Volksabstimmung klar abgelehnt würden.

    • AppolloniO (kein Partner)
      16. Juli 2014 11:56

      Wer initiiert eine Volksabstimmung? Meine Unterschrift kriegt ihr!

    • Torres (kein Partner)
      16. Juli 2014 15:19

      @AppoloniO
      Müsste eine Partei machen, könnte die FPÖ sein; die ist erstens für mehr direkte Demokratie und zweitens auch gegen die angeführten Dummheiten. Könnte ihr auch politisch sehr nützen, da sie wohl dabei 70-80% der Stimmen bekommen würde.

  13. Tik Tak (kein Partner)
    16. Juli 2014 10:16

    Witzig, dabei geht es ja gar nicht im das Gendern.
    Das ist doch nur ein Aufhänger.
    Wer Sprache so sehr verändert und sie auf Formalismen einschränkt, verfolgt doch ein ganz anderes Ziel.

    Da geht es doch darum, den Sprachschatz des Volkes einzuschränken.
    Wer seine eigenen Gedanken, mangels Sprachumfangs, nicht mehr klar formulieren kann, der kann auch keine inhaltliche Kritik an den Herrschenden mehr formulieren.

    Daher muß es nicht nur schlechte Bildungssysteme geben sondern auch einen massiv eingeschränkten Sprachumfang.
    Lies nach bei Mao.
    Vor der Kulturrevolution hatten Durchschnittschinesen eine 3-4x so großen Sprachumfang wie danach.

    Die Genderei ist ein Ablenkmanöver.

    • rumpelstilzchen (kein Partner)
      16. Juli 2014 12:35

      Warum muss ich bei diesem Beitrag an Orwells 1984 und die darin beschriebene "Neusprache" denken? Dieser 1948 erschienene Zukunftsroman ist 2014 noch aktueller als 30 Jahre davor.

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Juli 2014 14:10

      Besser noch, lesen Sie die Ansprachen Maos in denen er seinen Kadern den großen Sprung vorwärts und die Kulturrevolution verkauft hat.
      Dagegen waren die Ausführungen von Orwell geradezu zurückhalten.

    • kamamur (kein Partner)
      17. Juli 2014 09:53

      Geschätzte/r Tik Tak oder Tik Takin
      Anrede muss so sein, sonst gibt es eine Rüge von den Emanzinnen

      Also, Hinweis auf Mao ist korrekt, ich darf aber dazu noch anfügen:
      Mao Tse-tung, Theorie des Guerilla-Krieges oder Strategie der Dritten Welt/Einleitender Essay von Sebastian Haffner.
      daraus wörtlich:......... Die ständige Belehrung, die Durchdringung und Durchsäuerung eines ständig wachsenden Führer und Unterführerkorps mit neuen und bisher unerhörten Ideen - die vollkommen klar, einleuchtend, überzeugend, ja bis zur Gemeinplätzigkeit einfach und selbstverständlich gemacht und durch ständige Wiederholung ins Bewusstsein und ins Unterbewusstsein gerammt werden muss, diese wenn man so will- Gehirnwäsche und Indoktrinierung ist die erste und unerlässliche Voraussetzung dafür, dass eine solche Art von Krieg überhaupt geführt und gewonnen werden kann........!

    • Tik Tak (kein Partner)
      17. Juli 2014 14:05

      kamamur,
      ja Danke, genau die meine ich.
      Die habe ich vor Ewigkeiten mal gelesen.
      Übrigens oute ich mich jetzt mal als echtes Fossil, ich bin ein weißer, heterosexueller Mann der sich sein Geld abseits des Staates selbst verdient und in einer aufrechten Beziehung mit eigenen Kindern lebt.
      Da kann man halt nichts mehr machen, aber dafür können Sie sich das "oder Tik Takin" sparen ;-)

    • kamamur (kein Partner)
      17. Juli 2014 19:50

      Geschätztes Tik Tak Fossil

      Na gut, ich spare. Aber mehr Fossil als ich mit knapp 63 und einer vorgefassten Meinung zu Familie, Handschlagqualität usf., also Eigenschaften, wie ich sie von meinen Eltern übernommen habe, (ich unterstelle einfach) dürften sie auch nicht haben. Aber festzustellen ist, dass wir in der Beurteilung des politischen Geschehens nicht allzu weit voneinander entfernt sind. Nur weiter so, ich werde auch in Zukunft ihre interessanten Ausführungen lesen.

  14. Politicus1
    16. Juli 2014 09:32

    Köstliche Lektüre im STANDARD:
    http://derstandard.at/2000003084880/Maennliche-Kindergartenpaedagogen-veraendern-das-Verhalten-von-Buben

    Auch die Leserkkommentare dazu ...

    Dass ausgerechnet der so genderkonforme STANDARD von "männlichen Pädagogen" schreibt! Wer weiß, vielleicht gibt es auch weibliche Pädagogen und männliche Pädagoginnen ...?

    • Seibold (kein Partner)
      16. Juli 2014 11:13

      Also, benötigen laut Wissenschaft Kleinkinder doch ein männliches Wesen zur gedeihlichen Erziehung.
      Warum will man dann überhaupt Buben an zwei Mütter vermitteln, wenn ihnen das nicht gut tut? Stimmt nachdenklich, nicht?

    • Politicus1
      16. Juli 2014 13:03

      seibold:
      vielleicht wird das durch kleine Mäderln ausgeglichen, die an zwei Papas vermittelt werden? (;-)

    • Anonymer Feigling
      16. Juli 2014 16:32

      >> ... kleine Mäderln ausgeglichen, die an zwei Papas vermittelt werden?

      Kann man das moralisch überhaupt verantworten?

      Was ist, wenn diese Schlampen die Papas anmachen?
      Der Grünling Daniel Cohn-Bendit hat diese Problematik in seinem letzten Buch angesprochen.
      Da ist ein Mann völlig hilflos diesen 5-jährigen Ludern ausgesetzt und kann nichts machen. Und schon ist der Ruf ruiniert.

      ;-)

  15. cmh (kein Partner)
    16. Juli 2014 09:32

    Noch weitere Texte hätte ich für Literaturkenner: Wilhelm Tell von Schiller und Wilhelm Tell für die Schule von Max Frisch.

    Wilhelm Tell nimmt ein großes Risiko in Kauf, für sein Nichtgrüßen des Herzogshutes auf der Stange. Sein zweiter Pfeil wäre aber für den Vogt gewesen, hätte er seinen Sohn getroffen. (Der Vogt ist aber nicht die pöse antisozialistische Obrigkeit des vorigen JAhrhunderts, sondern das sozialistische Regime unserer Tage.)

    Frisch hingegen schließt seinen Text nach dem Tod des Vogtes im Hohlweg nach Küssnacht mit den Worten:

    "Der Pfeil stak in seiner ohnehin kranken Leber."

    (Die Leber der Regierenden ist krank. Es fehlt nur noch ein Pfeil.)

  16. cmh (kein Partner)
    16. Juli 2014 09:20

    Hallo! Es gibt einen Unterschied zwischen Manderl und Weiberl. Aber der ist nicht da, wo ihn die Tschänderweiber hinstellen.

    Der Auftritt dieser Blimlinger gern in der ZiB2 hat bei mir jedes Verständnis für die vorgetragenen Anliegen restlos zum Verschwinden gebracht.

    Es blieb für mich nur den Protokollsatz (Basis für Wissenschaftlichkeit nach der herrschenden Methode des Kritischen Rationalismus) zu notieren - eigentlich diesen als Frage zu formulieren:

    Kann sich jemand die Blimlinger beim GV vorstellen? Wenn ja dann höchstens mutatis mutandis nur in der Art, wie diesen Dominique Stauss-Kahn nachgewiesenerweise in Hotelzimmern durchführt.

    • cmh (kein Partner)
      16. Juli 2014 09:22

      Und damit ist jede Grundlage weggefallen, den weiblichen Aspekt sprachlich zu brücksichtigen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Juli 2014 10:26

      Ja es gibt einen Unterschied zwischen Mann und Frau, aber darum geht es gar nicht.

      Gendern ist die "Lehre" vom sozialen Geschlecht, das hat nichts mit Mann und Frau zu tun.
      Genau genommen geht es bei der Sache, wie bei der political correctness, nur um eine intellektuelle Einschränkung des Wählerstimmvieh-Volkes.

      Das hat schon Mao rund um die Kulturrevolution ganz gut beschrieben.
      Das Volk soll nicht in der Lage sein, seine Kritik zu formulieren, es reicht wenn das Volk in der Lage ist die Parolen der Herrschenden nachzubeten.

      Daher finden sich die Kinder der Linken im Regelfall auch nicht in öffentlichen Schulen sondern in, nach wie vor bestens geführten und akademisch hochwertigen, Privatschulen.
      Schließlich sollen die eigenen Kinder nicht so eingeschränkt sein wie der Rest vom Volk.

      Da wird eine Elite gebildet und als Gegenstück eine intellektuell eingeschränkte Masse an Wählern.

      Ginge es um "Gendern" wäre die Sache leicht, dann reichte es, sich jeweils und nach Bedarf mal am sozialen Mann oder Frau zu definieren.

      Tatsächlich aber geht es darum, Unsicherheit zu erzeugen, ob das zu Sagende, überhaupt zulässig ist oder ob man besser den Mund halten soll um sich nicht einem "Shitstorm" auszusetzen.

      Öffentliche, und sei es nur verbale, Hinrichtungen sind ein beliebtes Werkzeug von totalitären Regimes.
      Das gab es schon als öffentliche Selbstbezichtigungsrituale der Kommunisten.
      Und die Zeiten haben neue Methoden zu den alten Vorgangsweisen gebracht.

      Hier geht es nur Macht.

  17. cmh (kein Partner)
    16. Juli 2014 09:10

    Ich würde der Frau Rauch-K dringend empfehlen, die kurze Novelle von Ebner-Eschenbach: Er lässt die Hand küssen zu lesen.

    Darin wird von einer adeligen Dame erzählt, die wegen ihrer astrusen Moralvorstellungen das Leben eines ihrer Untertanen ruiniert.

  18. rumpelstilzchen (kein Partner)
    16. Juli 2014 07:59

    In der gestrigen ZIB2 Diskussion durfte man hautnah erleben, wie sich eine der Protagonistinnen des Genderismus, Frau Eva Blimlinger, tatsächlich selbst ernst nimmt. Sie ist in die eigene Falle getappt und kann da nicht mehr raus. Die Binnen-I-Diskussion ist ja tatsächlich nur das I-Tüpfelchen der Genderismusfalle. Wie ist solchen Menschen, auch Männer befinden sich in darunter, zu helfen?

    • Freidenker (kein Partner)
      16. Juli 2014 09:05

      In der vorgebrachten Gegen- Argumentation von Herrn Prof. Mayer war zwar alles richtig, ansonsten hat er meiner Meinung nach zu schwach gekontert.
      Kein Wort davon, dass diesen Genderschwachsinn nur eine extreme Minderheit vorantreibt und auch von denen sind manche vielfach nur aus rein kommerziellen Gründen dabei, weil es sich von diesem Unsinn offenbar ganz gut leben lässt.

      Als Top-Verfassungsrechtler hätte Prof. Mayer beispielsweise darauf eingehen können, ob das demokratisch ist, wenn eine derartige Minderheit dieses mehr als entbehrliche Gendergetue einer Mehrheit mit allem Nachdruck aufgezwingt und ungeachtet auf den Willen der Bevölkerung weiterhin ungerührt aufzwingen will.

      Die

    • Freidenker (kein Partner)
      16. Juli 2014 09:12

      ...der Nachsatz gehört noch dazu:

      Die Richtigkeit dieser Einschätzung konnte man ja an der heftigen Rekation nach der von Andi Gabalier gesungenen Version unserer altehrwürdigen Bundeshymne mehr als deutlich erkennen und könnte durch eine Volksbefragung vielleicht noch deutlicher nachgewiesen werden.

    • cmh (kein Partner)
      16. Juli 2014 09:14

      Ein Wort an den Webdesigner Unterbergers:

      Die Wortabschneidefunktion ist auch angesichts der Loghorröe einzelner Poster einfach nur kontraproduktiv.

      Die verhindert nämlich gar nichts und ist nur lästig. Entweder man zensiert wirklich, oder man überlässt es den Lesern über erkennbares Gelabere drüberzuscrollen.

    • Freidenker (kein Partner)
      16. Juli 2014 09:36

      cmh:
      Wollen sie damit ua damit sagen, dass es sich bei meinem Eintrag um Loghorröe und erkennbares Gelabere handelt?

    • cmh (kein Partner)
      17. Juli 2014 08:46

      Nein, lieber Freidenker, Sie waren ganz bestimmt nicht gemeint. Wären Sie das gewesen, hätte ich Sie ganzh persönlich angesprochen.

      Sie wurden aber ärgerlicherweise von der Begrenzungsfunktion unterbrochen und mussten nachlegen. Dies, obwohl Ihr Posting angemessen war.

      Mit Loghorröe waren andere gemeint. Man kann die daran erkennen, dass man längere Zeit scrollen muss, bevor ein anderer Eintrag zu sehen ist.

      Außerdem schrieb ich mein Posting während Sie Ihren Nachsatz ergänzen mussten.

      Nichts für ungut also. Ihrer Meinung stimme ich natürlich ganz bei.

    • Freidenker (kein Partner)
      17. Juli 2014 17:47

      Danke für die Klarstellung!

      Im Übrigen stimme ich ihnen vollinhaltlich zu und freue mich schon auf die ihre nächsten Wortmeldungen. LG

  19. bürgerIn (kein Partner)
    16. Juli 2014 06:49

    in ermangelung anderer essentieller politischer inhalte haben sich diese feministInnen auf eine geschlechtsneutrale sprache gestürzt und sie drehen zwangsneurotisch jeglichen logischen einwand ab. jakobinerInnen eben! drang, zwang und terror. tipp: man nehme diese clique doch genauer unter die lupe. zumeist qualifiziert als lehrerInnen und journalistInnen stürzen sie sich auf diese art der öffentlichen profilierung (rauch-kallat, hei-ho, .....), da sie dies in ihrem erlernten brotberuf offentbar nicht konnten. mehrheiten und logik sind ihnen völlig wurscht. gendern ist die geschichte einer massiven politischen profilierungsneurose.

  20. Politicus1
    15. Juli 2014 17:17

    dazu ein ORF-Online Bericht:
    "Befürchtungen, dass der Einsatz von mehr männlichen Kindergartenpädagogen zu einer Verfestigung oder Wiederaufrichtung konventioneller männlicher Geschlechterrollenklischees beitragen könnte, weisen die Autoren zurück: Das scheine „einer durch nichts belegbaren genderideologischen Voreingenommenheit zu entspringen.“
    Eine Studie der Universität Innsbruck hat gezeigt, dass der Einsatz von männlichen Kindergartenpädagogen das Verhalten von Buben beeinflusst. Diese würden dadurch interessierter an Kontakten, aktiver und weniger anpasst.
    http://tirol.orf.at/news/stories/2657933/

  21. Robert Boder
    15. Juli 2014 06:14

    Die Barrierefreiheit wird immer wieder gerne vergessen.

    §1 Abs3 E-GovG

    Bei der Umsetzung der Ziele dieses Bundesgesetzes ist Vorsorge dafür zu treffen, dass behördliche Internetauftritte, die Informationen anbieten oder Verfahren elektronisch unterstützen, so gestaltet sind, dass internationale Standards über die Web-Zugänglichkeit auch hinsichtlich des barrierefreien Zugangs für behinderte Menschen eingehalten werden.

    https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40095877

    Wie Sehbehinderte oder gar Blinde mit Braille-Terminal im Internet das Binnen-I erkennen können verschließt sich mir. Insbesondere bei nachlässig gemischtem Text. Wie etwa der von Frau Frauenstadträtin Frauenberger zur Vorratddatenspeicherung:

    "Sicherheit und Vertrauen in die neuen Medien und Technologie müssen in einem angemessenen Verhältnis zum Schutz der Persönlichkeitsrechte stehen. Für uneingeschränkte Überwachung der Bürgerinnen und Bürger ohne entsprechende Kontrolle haben die Menschen zu Recht kein Verständnis. Wien stand hier immer auf der Seite der BürgerInnen."

    www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140627_OTS0148/

  22. Rosi
    14. Juli 2014 22:48

    Die gute Nachricht: es gibt zumindest 800 intelligente Persönlichkeiten in Österreich.
    Das ist ja schon einmal was ... (das ist ausnahmsweise nicht sarkastisch gemeint)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • DB (kein Partner)
      16. Juli 2014 08:40

      Umso bemerkenswerter, dass darunter auch linkes Urgestein zu finden ist, was mich doch einigermaßen erstaunt hat.

  23. Ingrid Bittner
    14. Juli 2014 22:06

    Wie sagte gerade die Finanzstaatssekretärin Stessl in Thema so ausdrucksstark:
    "SpielerInnensuchtbeauftragte" - als ich das gehört hab, hab ich so überlegt, gibt es keine Spieler?? Na ja, das gesprochene Binnen-I führt auf falsche Pfade....
    Man muss plötzlich denken, was ist da jetzt wirklich gemeint??
    Das sind aber die Überlegungen, die die MenschInnen, die dem Genderwahn verfallen sind, anstellen sollten.
    Ich fürchte mich regelrecht davor, wenn die deutsche Unart der Jungen GrÜnen zu uns überschwappt:
    Angabe auf der Beitrittserklärung: weiblich oder nicht weiblich.

  24. Gerhard Pascher
    14. Juli 2014 21:13

    Das Pendel schlägt sicher wieder eimal in die andere Richtung. Dann wird auch das Binnen-I (JounalistInnen) sowie der Gender-Gap für alle weiteren Geschlechter (z.B. Journalist_innen) wieder verschwinden. So wie uns Frau Rauch-Kallat dazu nur mehr aus ihrem Domizil mit Wortspenden beglückt, kommt auch die Zeit, wo Frau Heinisch-Hosek Gott-sei-Dank wieder in der Versenkung verschwindet.

    • cmh (kein Partner)
      16. Juli 2014 09:24

      MAn lese einen Text aus dem Barock.

      Das Gefühl, das wir dabei haben, ist das gleiche, das unsere Nachkommen angesichts unseres Geschwurbels haben werden.

  25. machmuss verschiebnix
    14. Juli 2014 20:22

    Wer für die breit entfachte Gendering-Manipulation anfällig ist, der
    zeigt einen deutlichen Mangel an Reife, an mangelnder Widerstandsfähigkeit
    gegen einen gehirnwäsche-artig verbreiteten Massen-Wahn, der seiner
    Gefolgschaft nichts weiter einbringt, als die Schande, dabeigewesen zu sein.

    Es wurde höchste Zeit, daß Stimmen der Vernunft dagegen Stellung beziehen !

  26. Sandwalk
    14. Juli 2014 20:15

    Das Binnen-I werden wir leicht los. Im Grunde existiert es ja nur in einigen Minister- und sonstigen Büropublikationen, die in Wahrheit niemanden interessieren. Bücher und Zeitschriften machen hier nicht mit, weil sich die Leser sofort absentieren würden.

    Die Heere der unproduktiven und überflüssigen "Beauftragten", "Migrationsforscher", "Integrationsbeauftragten" "Bildungsexperten" und andere Intelligenzanarchisten sind in Wahrheit das große Problem. Es sind die Massen an in Wahrheit nicht benötigten Psycho-, Sozio-, Polito- und sonstigen logen, die in Kammern, Parteizentralen und Gewerkschaften mit Zwangsbeiträgen der produktiven Bürger durchgefüttert werden müssen.

    Letztere Berufsgruppen werden leider dafür sorgen, dass ihre mehrwertlosen Betätigungsfelder erhalten bleiben und noch für Jahrzehnte Steuergelder und Zwangsbeiträge sinnlos vergendert werden dürfen.

    • raeter
    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Juli 2014 10:34

      " ... Das Binnen-I werden wir leicht los. ..."

      So leicht wird das nicht werden.
      Ohne eine Arbeit (Diplomarbeit oder Dissertation aber auch andere wissenschaftliche Texte) entsprechend zu gendern, werden solche Arbeiten mittlerweile, sofern sie auf Deutsch verfast sind, kaum noch angenommen.
      So gut kann der Inhalt nicht sein, daß die Genderei nicht wichtiger ist.

      Da wird viel Inhalt vernichtet.

      Ich könnte heute weder meinen Diplomarbeit, noch meine Dissertation durchbringen, die waren überhaupt nicht gegendert, schließlich ging es damals um Inhalte und weniger um Formales.

      Wenn es nur um das Binnen-I gingen, reichte ein Add-On wie Binnen-I-beGone für den Webbrowser und das Thema wäre erledigt.

      Nein, das Problem liegt tiefer, hier geht es um intellektuelle Einschränkung des Pöbels.

    • AGLT (kein Partner)
      16. Juli 2014 12:07

      @Bücher und Zeitschriften machen hier nicht mit, weil sich die Leser sofort absentieren würden.

      Nun, unser Bezirksblatt ist jetzt nicht unbedingt ein hochintellektuelles Werk, trotzdem verwendet es bereits seit längerem das Binnen-I. Eine Tortur zu lesen, ärgerlich noch dazu (natürlich ist konsequent zB von Einbrechern zu lesen), sodass es ungelesen in den Altpapiercontainer wandert. Nur, dem Bezirksblatt kann dies egal sein, es ist ja gratis.

  27. fenstergucker
    14. Juli 2014 19:28

    Sie sind und bleiben unbelehrbar, da hilft nurmehr Widerstand a la Gabalier:

    http://news.orf.at/#/stories/2237914/

  28. A.K.
    14. Juli 2014 19:26

    Zum „Wildwuchs durch das sprachliche Gendern“:
    Die aktuelle Irrlehre des ethischen Relativismus lehnt die Möglichkeit ab, objektve Wahrheit zu erkennen. Die Unterscheidung zwischen "Richtig" und "Falsch" sei nicht möglich, ja man dürfe solches nicht einmal denken! An deren Stelle tritt "Political Correctness".
    "Political Correctness" ist ein Kampfmittel zur Durchsetzung des "Ethischen Relativismus". Und "Gendern" fällt eben unter "Political Correctness". Es geht nicht um die "Rechte der Frauen" und um "Gleichstellung der Geschlechter", sondern um Abkehr von der Unterscheidung zwischen "Richtig" und "Falsch" hin zu Vorgaben der "Political Correctness".
    Wenn "Linke" und "Grüne" "Oberlehrerhaft" auftreten, hat dies damit zu tun.

  29. Anton Volpini
    14. Juli 2014 18:58

    Gender Mainstream ist ebenso wie der ganze Umwelt- und Klimaalarmissmus eine geistige Bewegung der Linksgrünen, die uns über solche Programme das eigenständige Denken verbieten wollen. Sie rechnen damit, uns Bürger über solche Programme einzuschüchtern, um deren materialistisches Weltbild mit dem umerzogenen Menschen zu verwirklichen.
    Eine geistige Diktatur dieser Art nennt man seit Mussolini Faschismus.

    „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“ sagt man einem Italiener des beginnenden 20. Jahrhundert namens Secondino Tranquilli als Zitat nach.

    Wir sind mitten drinn, im Antifaschismus!

    • machmuss verschiebnix
      14. Juli 2014 20:30

      Herrlich auf den Punkt gebracht, Anton Volpini - sowohl Ziele als auch Methoden
      sind austausbar und werden den jeweiligen "Fortschritten" angepasst, bis hin zum
      "End-Sieg".

    • Anton Volpini
      15. Juli 2014 22:14

      Beliebig austauschbar, so ist es machmuss verschiebnix!
      Diese linksgrünen Spezien unterliegen jeder sich gerade bietenden Mode, um uns zum Zwecke des Endsiegs zu unterwerfen, denn sie haben kein Jenseits, an dem sie sich orientieren könnten. Sie leben nur im Moment, und jeder, der etwas längerfristig denkt, ist ihnen ein Greuel.

  30. kritikos
    14. Juli 2014 18:54

    Ein kleines Beispiel der Auswirkungen des sprachlichen Genderismus: Meine Enkelin hat ihre Bachelor-Arbeit an einer Kärntner FH in "normalem" Stil geschrieben. Die wurde abgewiesen, weil die (vorwiegend) männlichen Substantiva keinen weiblichen Zusatz enthielten. Darauf schreib sie die Arbeit im Rauch-Kallat-Stil um. Die Arbeit wurde wieder abgewiesen, denn jetzt war die erlaubte Seitenzahl überschritten. Und so wurde der Inhalt der Arbeit beschnitten, um den Grad doch noch zu erreichen.
    Die Reaktion der Frau Minister (genau so!) auf den Brief der sicherlich intelligenteren Personen ist völlig verständlich, denn die (nicht nur ihre) Intelligenz hört bei der Ideologie auf. Ob die Frau Rauch mit ihrem Vorstoss die Medien von ihrem Mann und seinen Machenschaften ablenken wollte?

    • Milchmädchen-Mann
      14. Juli 2014 19:10

      Eine Bekannte hatte ein ähnliches Problem.
      Arbeit abgelehnt, weil die Studienteilnehmer nicht als TeilnehmerInnen bezeichnet wurden.
      Daraufhin wurde belegt, dass die Studienteilnehmer in diesem besonderen Fall tatsächlich alle männlichen Geschlechts waren.
      Die Arbeit wurde trotzdem erst akzeptiert, nachdem die "Innen" ergänzt waren.

    • Torres (kein Partner)
      16. Juli 2014 10:55

      Ich wundere mich immer wieder, wieso Hochschulprofessoren, denen man doch ein gewisses Mindestmaß an Intelligenz (und vor allem an Unabhängigkeit) zutrauen sollte, sich diesem dümmlichen Genderdiktat beugen. Haben sie Angst um ihren Job? Sollte das der Fall sein, sind sie als Professoren denkbar ungeeignet - wenn sie fachlich kompetent sind, sollte sie doch problemlos in der Privatwirtschaft unterkommen können.

  31. Milchmädchen-Mann
    14. Juli 2014 18:12

    Das Gendern dient als Test.
    Wer brav gendert demonstriert damit, dass er sich brav an die Vorgaben der selbsternannten moralischen Autoritäten hält. Und daher wohl auch mit deren Zielen identifiziert.
    Wer nicht gendert, dem unterstellt man einfach nicht nur die Autorität und ihre Lehren abzulehnen (was er ja tut), sondern auch deren Ziele (was er vielleicht tut, vielleicht aber auch nicht).

    Wirklich sinnvoll ist es jedenfalls nicht.

    Sprache hat den Sinn, dass Leute sich verstehen. Das wichtigste ist, dass es ein möglichst breites Verständnis gibt was Wörter bedeuten. Sprache soll daher möglichst einfach und klar sein.
    Sprache lernt man in erster Linie nicht aus Lehrbüchern, sondern aus Gesprächen. Als Muttersprachler sowieso, als Fremdsprachiger aber auch. Sprache sollte daher beständig sein und sich nicht von einer Generation auf die nächste grundlegend ändern.
    Sicher, Bedeutungen ändern sich mit der Zeit. Aber eine vorgegebene, plötzliche Änderung grundlegender Sprachprinzipien ist völlig widersinnig.

    Eine wirklich genaue Sprache hätte deutlich mehr grammatikalische Geschlechter. Ein männliches, ein weibliches, ein Sammelgeschlecht für männlich und weiblich, eines für geschlechtslose Zwitterwesen und eines für Dinge. Und vielleicht noch eines für Allah oder so.
    So funktioniert unsere Sprache aber eben nicht und man kann das im Deutschen auch kaum einführen ohne eben eine drastische, alles verwirrende Umstellung.

    Das generische Geschlecht (das nicht immer die männliche Form ist) ist zwar weniger genau, aber funktioniert auch. Dass man hier strenger darauf achtet das auch grammatikalisch korrekt einzusetzen. Also z.B. nicht generisch von Sekretärinnen oder Kindergärtnerinnen zu reden, wo doch auch die männliche Form die generische ist (weil sie kürzer ist!). Auch wenn ein Großteil dieser Gruppen biologisch weiblich ist.

    Wobei genau diese Beispiele zeigen, dass das Problem nicht die Sprache ist. Wenn man von Kindergärtnern oder Sekretären spricht denkt trotzdem jeder an Frauen. Genauso denkt jeder an Männer, selbst wenn man BauarbeiterInnen schreibt. Die Assoziation ergibt sich aus der Erfahrung, nicht aus dem Wort.
    Beim Satz "Unsere Minister sind alle unfähig" würde auch keiner von einem indirekten Lob für alle weiblichen Minister ausgehen.
    So wie ja erstaunlicher Weise die Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund die gleichen sind wie früher gegen Ausländer. Fast als würden die Vorurteile die Menschen betreffen, nicht den Begriff.

    • Biologist (kein Partner)
      16. Juli 2014 11:25

      Der erste Satz dieses Kommentars ist besonders zu unterstreichen. Das Gendern ist so gesehen die moderne Version von "Heil Hitler".
      Ein Graus für jeden wahrhaft liberal denkenden Menschen.
      Ich hoffe, daß die Bürger langsam aufwachen und bemerken, daß der Totalitarismus um sich greift.

  32. Undine
    14. Juli 2014 18:04

    OT---aber ich muss meiner Empörung Luft machen; vielleicht geht es ja einigen Mitpostern wie mir! Trotz meines sperrigen Beines (Knieschiene!) quäle ich mich, dieses kurzfristig halbwegs "unterzubringen" .

    Nach dem fulminanten Sieg der Deutschen (7:1) kam ein deutscher SPORTPSYCHOLOGE zu Wort; er sollte für die überraschenderweise immer mehr werdenden Deutschland-Fans in Ö, aber auch in vielen anderen Ländern eine Erklärung finden.

    Das Ergebnis seiner Überlegungen (mir dreht es immer noch den Magen um!):

    Das wohlbekannte ( genüßlich über Jahrzehnte gehegte, PERFIDE) Bild des "HÄSSLICHEN DEUTSCHEN" habe sich in den letzten Jahren verändert, da die deutschen FUSSBALL-VEREINE verstärkt ihren NACHWUCHS im AUSLÄNDER-MILIEU rekrutieren würden.

    Verbesserung des "genuin schlechten Charakters der Deutschen" kommt also aus dem Ausländer-Milieu---ist ja eigentlich ein logischer Gedankengang für so einen hirnverbrannten rot-grünen Psychologen.
    So, jetzt ist mit ein bißchen leichter!

    • Undine
      14. Juli 2014 18:25

      Ach ja, zum eigentlichen Thema eine Zeile aus einer zugeflatterten Gratiszeitung namens "Unser OBER-Österreich":

      "Mit dem neuen Dienstrecht für Elementarpädagog/-innen sollen vor allem Anreize für einen Einstieg in den Pädagog/-innenberuf geschaffen werden."

    • Milchmädchen-Mann
      14. Juli 2014 18:53

      Rassismus in Rheinkultur.

    • terbuan
      14. Juli 2014 18:54

      In der schon heute zitierten "Kleinen Zeitung" wurden gestern eine Reihe von bekannten Personen befragt für welche Mannschaften sie wohl beim Finale die Daumen drücken werden.
      Die große Mehrheit war für Deutschland, lediglich der in Vöcklabruck geborene Schriftsteller Franzobel war für Argentinien und begründete seine Deutschland-Phobie:
      "Für uns waren die Deutschen immer die Feinde. Man hat auch immer zu den Gegnern von Deutschland gehalten. Vielleicht war das für den österreichischen Identitätsfindungsprozess wichtig festzuhalten, dass wir eben nicht deutsch sind.
      Das ist tief in mir drin, und obwohl ihre derzeitige Mannschaft total sympathisch ist....
      Trotzdem ist mir Argentinien lieber!"

      Tja, so braucht jeder seine Feinbilder um zu seiner Identität zu finden, Herr Franzogel hat immerhin auf deutsch geantwortet, wahrscheinlich die beste Fremdsprache die er beherrscht! ;-)

    • fenstergucker
      14. Juli 2014 20:54

      Blöde Deutschlandhasser, denn viele der besten Spieler in der derzeitigen Fußballmannschaft sind deutsche Aussiedler bzw. deren Nachkommen.
      Aber die existieren für diese Verblendeten schon gar nicht!

    • fenstergucker
      14. Juli 2014 20:55

      Nachtrag:

      Ganz genau nennt man sie SPÄTaussiedler!

    • Undine
      15. Juli 2014 09:25

      Ich hab's: Am AUSLÄNDISCHEN WESEN muss DEUTSCHLAND GENESEN! Nur herein, all ihr Ausländer und heilt das deutsche Volk von seinem hässlichen CHarakter und sorgt dafür, dass D nur ja nicht mehr als das "Volk der Dichter und Denker" bezeichnet werden darf; dieser Titel muss ausgemerzt werden.

    • Elisabeth Mudra
      15. Juli 2014 13:47

      @ Undine

      "Ich hab's" => diese Ziele sind doch eh erreicht. Wenn Deutsche gegen Besatzerterror (Berlin, Hamburg, Duisburg) sich nicht einmal durch Worte zur Wehr setzen, wenn FDJ-Merkel die Invasion bejubelt und den Besuch eines deutschen Soldatenfriedhofs verweigert, wenn der deutsche Steuerzahler für alles Mögliche und Unmögliche brennt wie ein Luster, was will denn die Ostküste mehr?
      .

  33. Politicus1
    14. Juli 2014 17:22

    Frau Ministr "a" H.H. kontert Gegnern des Genderns:
    '„Sprache schafft Wirklichkeit. Weibliche Formen unerwähnt zu lassen und Frauen damit auszublenden, das wäre ein völlig falsches Zeichen“, so die Ministerin.'

    Wie bitte?
    Jetzt sollen beim Gendern auch noch die "weiblichen Formen" erwähnt werden?!

    Mir soll es recht sein, also sagen wir halt ab sofort:
    ... die mit einem Busen ausgestattete Ministerin ...

  34. Papalima
    14. Juli 2014 17:22

    Super! Also doch nur ein Anschlag auf und nicht der Totschlag an meiner geliebten Muttersprache!

  35. Wyatt
    14. Juli 2014 17:00

    O.T.
    noch etwas Erfreuliches aus Spiegel Online:

    Australien schafft CO2 Steuer ab.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimagesetz-australien-will-co2-steuer-abschaffen-a-980957.html

    "Die CO2-Steuer belastet Haushalte, bedroht Arbeitsplätze, schadet der Wirtschaft und reduziert die Emissionen nicht wesentlich." 2009 bezeichnete Abbott wissenschaftliche Belege für den Klimawandel als "totalen Humbug". Tage nach seinem Wahlsieg schaffte er die Klimakommission ab.

  36. Brigitte Imb
    14. Juli 2014 16:22

    OT

    Fast genauso widerlich wie das Gendern ist die Forderung von der IGGiÖ. Der Präsident fordert ein „Anti-Islamismus-Gesetz“.

    http://religion.orf.at/stories/2657710/

    Fuat Sanac scheint zu übersehen, daß die meisten religiösen Übergriffe von den Muslimen an Christen - also an den "Kuffern" - begangen werden? Hat er sich zu der grauenvollen Tat an Daniel S. geäußert, der von einer Bande Muslime niedergetreten wurde? Und hat er gar Ahndung gefordert?
    Der dreht einfach die Situation um. Unglaublich. Falls diese Forderung auch noch durchgehen sollte, sind wir wieder ein Stück weiter von den Muslimen eingenommen.

    • hamburger zimmermann
      15. Juli 2014 13:55

      wenn dieser freche türkische besatzer ein "anti-islamismus-gesetz" fordert, bin ich völlig einverstanden, damit vielleicht auch mordende tschetschenen strafrechtlich verfolgt werden. nur ein anti-anti-islamismus-gesetz möchte ich nicht.
      .

  37. Ritter vom Kapall
    14. Juli 2014 15:18

    Besonders widerlich am Gendern ist das missionarische Gehabe, das hier von den Betreibern an den Tag gelegt wird. Dies zeigt sich besonders an der Art und Weise, wie (Zwangs-)Bekehrung ausgeübt wird.

    Auch das hat wohl viele der Intellektuellen motivert hier zu unterschreiben - vielleicht speziell die beiden Agnostiker Liessmann und Taschner ...

    • Milchmädchen-Mann
      14. Juli 2014 19:13

      Vor allem, wenn es staatliche Missionierung ist. Da gibt ja auch wieder viel mehr Möglichkeiten als für private Missionare.

      Obwohl die meisten staatlichen Texte selbst nicht konsequent durchgegendert sind, wo man dann halt als Leser davon ausgehen muss, dass die generisch maskuline Form wohl tatsächlich nur Männer meint, wenn alle anderen Wörter im Text gegendert sind.

      Wobei sich der Bund zwar schon seit einer Weile selbst zum Gendern verpflichtet hat, er bis heute aber noch nicht einmal bundesintern eine einheitliche Regelung zustande gebracht hat wie die geschlechtergerechte Sprache überhaupt funktionieren soll.
      Die Beamten wissen daher nicht nur nicht, wie sie jetzt die MinisterInnen, Minister(innen), Ministerinnen, Minister_innen, Minister/innen oder Minister und Ministerinnen korrekt schreiben sollen.

      Sie wissen in vielen Fällen nicht einmal welche Begriffe davon betroffen sind.
      Ist etwa der Arbeitgeber eine Arbeitgeberin, wenn es DIE Republik Österreich ist? Biologisches Geschlecht hat die Republik als solches ja nicht, aber man kann ja das grammatikalische Geschlecht des Arbeitgebers dem grammatikalischen Geschlecht der Republik anpassen. Ist ja doch was ganz anderes, als wenn der Staat oder halt nur der Bund Auftraggeber wäre. Wenn das Bundesland Arbeit gibt wird es überhaupt kompliziert.
      Ich schließe mit einer GmbH einen Vertrag ab, deren einziger Gesellschafter ein Mann ist.
      Der Vertragspartner, die Gesellschaft mbH, der Max Mustermann. Was schlägt jetzt durch, was ist meine Vertragspartner? Oder muss ich tatsächlich VertragspartnerIn schreiben, also ein unbestimmtes Geschlecht, obwohl ich meinen Vertragspartner ja schon genau kenne?

      Und es ist halt doch immer ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem, wenn Missionare etwas verbreiten wollen, das sie selber noch nicht verstanden haben...

  38. Rosi
    14. Juli 2014 14:47

    Sie sind mit all ihren unnötigen, realitätsfernen Aktionen halt Kasperln.
    Man wird 'An des Königs neue Kleider ' erinnert.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Rosi
      14. Juli 2014 14:53

      Im Grunde genommen sind alle Aktionen der Genderisten Pseudo, von denen es sich aber anscheinend gut leben läßt.
      Und wir alle, die wir dies finanzieren, sind die Dummen ...

  39. Anonymer Feigling
    14. Juli 2014 14:40

    Als einfacher Bürger kann man durchaus wirkungsvoll gegen diesen Dschenderwahn vorgehen:

    Man mache sein Problem zum Problem der anderen!

    Z.B. man zerreiße alle Spendenerlagscheine, auf denen "AuftraggeberIn" steht.
    -->
    Im Nu sinken die Spendeneinnahmen der NGOs und anderer linken Organisationen. Jetzt müssen die Vorsitzer dieser Organisationen die Bankenchefs belagern, die Erlagscheine doch wieder vernünftig zu formulieren.

    Oder z.B. man verbiete den diversen Zusendern von gedschendertem Material (Politikern, Versicherungen, Betriebsräten, usw.) das weitere Zusenden und übermittelt ihnen gleich eine Unterlassungserklärung mit einer saftigen Vertragsstrafe.
    -->
    Jetzt haben diese Personen den technischen und organisatorischen Aufwand und stets die Angst, dass nicht versehentlich doch so ein geschendertes Material verschickt wird und dann die Vertragsstrafe fällig ist.

    • simplicissimus
      14. Juli 2014 16:57

      Ich mach das. Ueberall, wo ich auf ein -Innen oder -In Formular stosse, breche ich den Prozess ab, wenn es moeglich ist.

  40. dssm
    14. Juli 2014 14:36

    Verzeihung, aber ich halte diese Petition für sinnlosen Aktionismus.

    Die unglaubliche Flut von ‚Beauftragten’ kostet konkret Geld und Zeit, das Binnen-I kostet nichts (ausser vielleicht der Ehre). Daher sollte man dort anfangen Widerstand zu leisten wo es Zeit und Geld kostet. Aber wahrscheinlich sind die meisten Unterzeichner keine Leute die Leistungen erbringen für die sie von anderen freiwillig bezahlt werden.

    • Milchmädchen-Mann
      14. Juli 2014 19:28

      Das Binnen-I kostet sehr wohl Zeit und Geld. Immerhin müssen die entsprechenden Texte geschrieben, gelesen und in manchen Fällen sogar verstanden werden. Das wird durch das Gendern erschwert und kostet daher Zeit und Geld.

      Dass Beauftragte auch viel Geld kosten ist schon richtig. Aber ich habe in der Petition keine Forderung gefunden zusätzliche "Beauftragte" zu schaffen. Können Sie Ihre Kritik diesbezüglich irgendwie erläutern?

    • Pumuckl
      14. Juli 2014 23:02

      @ dssm 14:36

      Ich schätze Ihre Kommentare, auch wenn ich inhaltlich nicht immer ganz übereinstimme, sehr. Wenn ich Zeit für das Tagebuch habe gehören Ihre Beiträge zu meiner Pflichtlektüre.

      Zu Ihrem heutigen Kommentar und zu Ihrer Replik 13. Juli 12:43 " DEMONSTRIEREN BRINGT REIN GAR NICHTS ", zu Kommentar @ Herby 12:15 im A.U.-Beitrag " Die Grünen und der Krieg, MUSS ICH ABER LEIDENSCHAFTLICH WIDERSPRECHEN !

      PASSIVITÄT, welche sich darauf beschränkt, hier im Tagebuch und in privaten wertkonservativen Freundesrunden, Positionen abseits des Mainstream zu artikulieren, BRINGT LEIDER AUCH FAST NICHTS ! ! !

      Aber wenn wir:

      ° Hinausgehen zu politischen Versammlungen und unseren so genannten REPRÄSENTANTEN VOR IHRER VERSAMMELTEN KLIENTEL gezielte kurze Fragen stellen, welche den zweifelhaften Wahrheitsgehalt ihrer Botschaft beleuchten, IST DAS SEHR VIEL !

      ° Wenn wir* obiges gelegentlich an Stammtischen oder etwa in öffentlichen Sauna's mit dort immer " etablierten Platzhirschen " tun, ist das sicher von relevanter Wirkung !

      ° Aber AUCH BEI DEMONSTRATIONEN ** jeglicher Organisation, in deren Ziel wir " Schnittpunkte mit unserern eigenen Kraftlinien " erkennen, sollten wir unsere BÜRGERLICH SATTE BEQUEMLICHKEIT ÜBERWINDEN UND TEILNEHMEN ! ! !

      ° Bei der Überwindung unserer satten Trägheit sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt !

      * Von wirklicher Relevants könnte man natürlich nur dann reden, wenn dies eine erhebliche Anzahl von Tagebuch-Postern und anderen, reichlich existierenden Gleichgesinnten solcher Art aktiv werden!

      ** Eine solche, mit den Zielen vieler Vereinigungen kompatible Veranstaltung wäre z.B. der von R.A. Dr. Adam organisierte MARSCH FÜR DIE FAMILIE gewesen.

    • dssm
      15. Juli 2014 00:08

      Na gut @Pumuckl, gehen Sie raus, ich kann nur wahlweise den Sinn nicht erkennen oder tue so etwas aus moralischen Gründen nicht.
      Da draußen sind Leute die können keine Bilanz lesen, erklären Sie denen einmal was bei der Hypo wirklich schief gegangen ist.
      Da draußen sind Leute die verstehen nichts von betrieblicher Kalkulation, erklären Sie denen einmal wie sich der Preis eines Produktes ändert wenn man weltmeisterliche Steuern und Abgaben hat.
      Da draußen weiß so gut wie keiner was Inflation eigentlich ist, wie das Gelddrucken heute gemacht wird, wie die tiefen Zinsen wirken, wie Investmentbanken arbeiten, was ein LBO ist usw usf...
      Ja da draußen treffen Sie Volltr..eln die verstehen nicht wenn ein Unternehmer den Benzinpreis als vernachlässigbar bezeichnet, weil die Stunde im Auto des Mitarbeiters so viel mehr kostet als die paar Liter Sprit.

      Oder der Unterschied zwischen formalen und realen Kriterien, der Kern unserer Probleme.

      Ich müsste also kurze prägnante Sätze sprechen, so wie die Faymanns und Spindis – nein, so etwas tue ich nicht, ich lüge die Leute nicht an! Und wenn Sie morgen mitbestimmen wollen, dann sollten Sie auch nicht lügen!

    • dssm
      15. Juli 2014 00:13

      @Milchmädchen-Mann
      Das Binnen-I kostet mich(!) kein Geld. Wenn ich ein dienstliches Schreiben verfasse so ignoriere ich diese Lächerlichkeit ohne Konsequenzen. Sollte ein Verlag sich die Mühe machen und so einen Schwachsinn anwenden, dann werde ich die Bücher ohnehin nicht kaufen.
      Wenn der Staat diese sprachliche Krankheit in seinen Texten verwendet, so ist dies im Endeffekt egal, sonst würde der Staat halt das Geld woanders verplempern; schließlich müssen die ganzen sinnlosen Akademiker der Orchideenfächer versorgt werden.

    • Milchmädchen-Mann
      15. Juli 2014 05:35

      @ dssm:
      Das Argument "sonst würde er das Geld halt woanders verplempern" greift aber immer. Mit der Logik dürfen Sie staatliche Misswirtschaft nie kritisieren.

    • Milchmädchen-Mann
      15. Juli 2014 08:46

      Ergänzung: Es werden auch immer mehr Gesetze gegendert. Die kann man nicht immer so leicht ohne Konsequenzen ignorieren. Und wie lange das im Geschäftsverkehr noch geht bleibt abzuwarten.
      Wehret den Anfängen.

    • Pumuckl
      16. Juli 2014 05:35

      @ dssm 15. Juli 00:08

      Es widerstrebt mir, anzunehmen, daß Sie alle, welche die von Ihnen angeführten Kompetenzen nicht vorweisen können, als Volltrotteln sehen.
      Denn ich denke, es gibt noch hunderte andere Kompetenzen, welche hoch entwickeltes, kritisches Denkvermögen voraus setzen.

      Ich meine auch nicht, daß sich Unternehmer, welche rund um die Uhr mit mannigfaltigen Verantwortlichkeiten, konfrontiert sind, auch noch Aktivitäten, wie die von mir angeführten, aufbürden sollen.
      Viele sind aber nicht Unternehmer und müssten nur ihre Trägheit überwinden.

      ABER WENN DIE VIELEN WERTVOLLEN GEDANKEN WELCHE HIER IM A.U.-BLOG NICHT AUS DEM VIEL ZU KLEINEN KREIS, WEITGEHEND GLEICHGESINNTER, ZU EINER BREITEREN ÖFFENTLICHKEIT TRANSPORTIERT WERDEN, BEWIRKEN SIE VIEL ZU WENIG !

  41. Doppeladler
    14. Juli 2014 14:25

    Ich will das auch unterstützen! Wo kann man unterschreiben?

  42. Pumuckl
    14. Juli 2014 14:17

    EBEN WEGEN SOLCHER THEMEN FÜRCHTEN DIE MÄCHTIGEN DIE DIREKTE DEMOKRATIE !

    Hätte man den Bürger befragt, wäre diesem elenden Pack von Gesellschafts-Veränderern der ganze Genderwahnsinn " in die Hose gegangen ".

  43. Politicus1
    14. Juli 2014 13:55

    Echt blöd ist der Genderismus bei akademischen Titeln mit den hochgestellten und kleiner geschriebenen „a“s und „in“s:
    Frau Mag.a Dr.in Reingard Musterfrau
    (Anm.: Reingard ist ein weiblicher Vorname!)

    (das hochgestellte kleiner geschriebene "a" und das "in" lassen sich hier leider nicht darstellen)

    • Anonymer Feigling
      14. Juli 2014 17:10

      >> Frau Mag.a Dr.in Reingard Musterfrau

      Wie oft muss man eigentlich darauf hinweisen, dass Musterfrau kein Y-Chromosom besitzt?
      Hier in diesem Beispiel 4-mal!
      Personen, deren Nichtvorhandensein von Y-Chromosomen immens wichtig ist und somit ein Geschäftsmodell darstellt, stehen in Wien am Gürtel.

      Übrigens entspricht "Magistra" nicht den Regel der deutschen Grammatik. Deutsch kennt keine Endung auf -a.
      Wie hieße denn der Genitiv von Magistra? Etwa Magistras? Oder Magistrae?

      Wenn man deutsch schreibt, sollte man auch die deutsche Grammatik anwenden!
      Und warum glauben die Feministen (w/m), dass hier gerade die lateinische Endung angebracht ist?
      Ich finde Magiströse oder Magistresse viel hübscher.

      Vielleicht sollte man in Analogie zu Prinzessin auch noch ein -in anhängen, doppelt hält besser:
      Magistressin oder Magiströsin

    • Milchmädchen-Mann
      14. Juli 2014 19:30

      Naja, Magister kommt ja aus dem Lateinischen und wird daher (pseudo)lateinisch gegendert.

      Hat sich aber eh in Zukunft erledigt. Dank Bologna gibts dann die Magistra nicht mehr. Nur die Bachelorette und die Mistress.

    • Anonymer Feigling
      15. Juli 2014 10:39

      >> Magister kommt ja aus dem Lateinischen und wird daher (pseudo)lateinisch gegendert.

      Wie ich schon angedeutet habe, ist es Wurst, woher ein Wort kommt.
      Wenn es einmal übernommen wurde, soll es einzig nach den Regeln der Sprache, die es übernommen hat, dekliniert, konjugiert, geschrieben und ausgesprochen werden.

      Wenn die Sprecher einer Sprache Selbstwertgefühl haben, tun sie das.
      Wenn nicht, machen sie sich Gedanken, wie das Wort richtig in der Ursprungssprache dekliniert wird.

      Wie lautet die Mehrzahl von Pizza?
      Weichei: Pizze
      Charakterstarker Deutschsprecher: Pizzas

    • Milchmädchen-Mann
      15. Juli 2014 19:50

      @ anonymer Feigling:

      Hab ich schon verstanden.

      Es ging mir ja auch nur darum die Begriffe "Bachelorette" und "Mistress" ins Spiel zu bringen, die halt danke eeetwas anderer Assoziationen sogar eingefleischte Feministen beim gendern ein wenig zögerlich werden lassen.

      Mit Bachelorin oder Masterin funktioniert das nicht ganz so gut, auch wenns natürlich die korrektere Variante wäre.

    • baro palatinus (kein Partner)
      16. Juli 2014 02:03

      was hier geschrieben wird ist ja zum haareraufen.

      nichts für ungut aber das ist ja wohl anlasslos bemühte deutschtümelei.
      das problem bei lehnwörtern ist, dass sie nicht ohne weiteres in bereits in der wirtssprache vorhandene flexionsschemata passen.

      daher auch Ihre unglücklichen versuche eine alternative version der "magistra" zu bilden.
      die -esse beispielsweise kommt aus dem französischen, in der angepassten deutschen orthographie wär's eher eine "-ess" oder "-in". die "-öse" wiederum ist genau daran angelehnt, wenn ich mich recht entsinne (mag nicht recherchieren) in ursprünglich spötterischer absicht. die "-ösin" hingegen dürfen Sie als äußerst kreative eigenschöpfung betrachten.

    • baro palatinus (kein Partner)
      16. Juli 2014 02:12

      auch die von Ihnen favorisierte pluralendung "-s" ist nicht genuin deutsch. so weisen wörter die auf plural -s flektieren auf eine herkunft aus nordwesteuropäischen sprachen oder eine einführung ins lexikon ab dem späten 18. jhdt. hin
      damals war übrigens französisch in mode, wie man in ansätzen noch an Ihren versuchten genera erkennen kann.

      demgemäß wären Ihre pizzas wohl stolz aber nicht allzu deutsch, denn die richtige deutsche mehrzalh müsste eine andere sein. ich glaube der duden schlägt pizzen vor.

    • Anonymer Feigling
      16. Juli 2014 12:49

      @ baro palatinus

      >> ich glaube der duden schlägt pizzen vor

      Warum haben Sie nicht selbst im Duden nachgeschaut, bevor Sie schreiben. Ich habe das getan und er schlägt beides vor:
      Pizzas und Pizzen

      >> das problem bei lehnwörtern ist, dass sie nicht ohne weiteres in bereits in der wirtssprache vorhandene flexionsschemata passen

      Das ist, wie schon gesagt, Wurst!

      Es gibt 2 Strategien, wenn man ein Wort aus einer Fremdsprache übernimmt:
      1. man dekliniert/konjugiert es nach den Regeln seiner Sprache
      2. man dekliniert/konjugiert es nach den Regeln der Fremsprache

      Wenn man die Strategie 1 verfolgt, bekommt man langfristig eine kompakte Sprache mit nur einer geringen Anzahl von Formen und Ausnahmen.

      Bei Strategie 2 ist es genau umgekehrt. Würde man aus 500 verschiedenen Sprachen jeweils 1 Hauptwort übernehmen, hätte man 500 verschiedene Deklinitionen. Das ist doch Unfug!

      Eigentlich sollte Strategie 1 klar sein und ich frage mich, warum es überhaupt Leute gibt, die die Strategie 2 rechtfertigen?
      Vielleicht um zu zeigen, wie gebildet sie sind? (Ich kann Latein, du nicht!)

      Z.B.:
      Die Engländer haben aus der Bergsteigersprache das Wort "abseilen" übernommen, aber sie konjugieren es nach der englischen Grammatik: "I am abseiling", und nicht "I am abseilend" oder so ähnlich.

      Wie Sie sehen, hat Strategie 1 nichts mit Deutschtümelei zu tun.

      >> daher auch Ihre unglücklichen versuche eine alternative version der "magistra" zu bilden.

      Alle angeführten Alternativen sind rein humoristisch zu sehen. Man kann sie verwenden, um jemanden zu verspotten.
      Nach der Strategie 1 wäre die korrekte Form "Magisterin".
      Tut mir Leid, Sie in die Irre geführt zu haben.

    • Biologist (kein Partner)
      16. Juli 2014 14:49

      Vorsicht, Diskriminierung! Die weibliche Form von Doctor lautet Doctrix, also müßte die Dr.in im Vergleich zur Magistra auf Ungleichbehandlung klagen.

    • baro palatinus (kein Partner)
      16. Juli 2014 18:19

      so sehr in die irre geführt, wie Sie glauben, haben Sie mich gar nicht.

      um mich kurz zu fassen:

      nach welchen regeln der eigenen sprache wollen Sie ein fremdwort denn konjugieren wenn es die regel eben gar nicht gibt?
      comprende?

      und das aufbauen eines elaborierten sprachschatzes zur sozialen abgrenzung gegen exoteriker hat lange tradition. nichts anderes machen Sie auf der uni. Sie lernen einfache sachverhalte so auszudrücken, dass sie von einem menschen niedrigeren bildungshintergrundes nicht mehr verstanden werden können und zwar aufgrund der form und nicht des inhalts.
      wäre das nicht der fall, würde der sepplhuber ja auch schnell merken was für 3/4 gescheite leute von unseren hochschulen so abgehen und hätte evtl ein problem damit das salär des durchschnittlichen anwalts als angemessen zu betrachten. Sie verstehen?

      und auch Ihr beispiel ist blödsinn; gerade nomen lassen sich für gewöhnlich leicht in deklinationsschemata überführen da das deutsche eine große anzahl an nominalendungen kennt. bei verben wird das schon schwieriger.
      was Sie, wie ich vermute, noch nicht begriffen haben, ist dass unsere sprachperzeption nicht von unserer schriftsprache sondern der gesprochenen abhängt. und daher sind phonologische prozesse auschlaggebend dafür ob wir bspw. wörter als harmonisch ansehen. und wenn die auslautung eines wortes eben nicht in unsere kategorien passt man aber bemühterweise doch eine quasidt flexion dazubasteln mag, wird das einfach beschissen klingen, pardon my french.

      eine antwort auf Ihre freunde die angelsächsischen pluralendungen "-s" bzw. "-z" sind Sie mir auch noch schuldig. darf man solche worte ob derer zweifelhaften herkunft nun benutzen oder nicht? was eine performative kontradiktion ist wissen Sie?

  44. El Barato
    14. Juli 2014 13:55

    Ganz einfach das Problem an der Wurzel packen: "Gender-", "Gleichstellungs-", "Frauen-" und ähnliche "Ministerien", "Beauftragte", "Büros", "Stellen" etc. sowie v.a. die damit einhergehenden Subventionen ersatzlos streichen, dann löst sich das Problem wie von Geisterhand allein.

    • dssm
      14. Juli 2014 14:28

      Und was tun Sie mit all diesen vielen Menschen?

    • Doppeladler
      14. Juli 2014 20:10

      Ad dssm: Zum AMS schicken. Kommt billiger, als sie ihren Unfug weitertreiben lassen.

    • Ingrid Bittner
      14. Juli 2014 22:14

      Und in welcher Reichshälfte befinden sich diese Genannten? Dort wird man versorgt und nicht nach Leistung bezahlt! So schaut's aus und damit kann man die Herrschaften ( - heisst das jetzt richtig Herr- und Frauenschaften???) nicht einfach hinauskomplimentieren, die haben ja nicht gelernt, sich auf der freien Wildbahn zu behaupten.

  45. terbuan
    14. Juli 2014 13:40

    Sehr erfreulich, endlich bewegt sich etwas!
    Die "Kleine Zeitung" hat gestern in ihrer Printausgabe einen 2-seitigen Bericht gewidmet. Anlass war der beachtliche Vorstoß des Österreichischen Normungsinstituts Austria Standards, in der Online-Ausgabe gibt es nur eine verkürzte Version:

    "Das Österreichische Normungsinstitut Austrian Standards sorgt mit einem Entwurf für eine Norm zur geschlechtergerechten Sprache für Aufregung. Das Institut schlägt die Streichung des Binnen-I vor, um die Lesbarkeit von Texten zu verbessern. Abgeraten wird auch von der Doppelschreibweise der Arzt/die Ärztin. Gleichzeitig wird vorgeschlagen, durch Generalklauseln zu regeln, dass beispielsweise in einem Dokument die männliche Form für das männliche wie für das weibliche Geschlecht gilt."

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3583201/soll-binnen-i-weg.story

    • terbuan
      14. Juli 2014 13:51

      Den 2. Teil des Berichts in der KZ reiche ich hiermit nach, er bezieht sich auf die von AU thematisierte Petition:

      "Sprachkritiker gegen "Wildwuchs" beim Gendern"
      http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3685325/sprachkritiker-gegen-wildwuchs-beim-gendern.story

      Erstaunlich, das in dieser Zeitung zu finden!

    • Anonymer Feigling
      14. Juli 2014 15:02

      >> ... dass beispielsweise in einem Dokument die männliche Form für das männliche wie für das weibliche Geschlecht gilt."

      Einen großen Anteil an der Konfusion rund um das grammatische Geschlecht haben unsere Grammatiker.
      Wenn man einen Begriff schlecht benennt, darf man sich nicht wundern, wenn der einfache Bürger ihn halb versteht und schlecht gebraucht.

      Man hätte diese grammatische Form nie und nimmer "Geschlecht" taufen dürfen!
      Schlampig, wie viele sind, sagen sie Geschlecht statt grammatischem Geschlecht und männlich statt grammatisch-männlich.
      Ja, ich habe mir wirklich angewöhnt, immer "grammatisch männlich" zu sagen, um Verwechslung mit dem biologischen Geschlecht zu vermeiden.
      Das ist nicht aufwendig, bringt aber ein Mehr an Verständlichkeit.

      Übrigens, auch die lieben modernen Physiker sind da nicht besser!
      So haben sie vor einigen Jahrzehnten eine Kernkraft entdeckt und diese in Analogie zur Farbenlehre als Farbladung bezeichnet.
      Die Quarks können die Farbladung rot, grün oder blau haben.

      Lustigerweise findet man in den meisten Lehrbüchern den Hinweis, dass die Quarks nicht wirklich rot, grün oder blau sind, sondern dass das nur ein abstrakter Name für eine besondere Eigenschaft steht.

      Hätten sie bei der Namensgebung etwas mehr Sorgfalt walten lassen, hätten sie sich diese Hinweise ersparen können.

    • Wyatt
      14. Juli 2014 16:46

      ORF Teletext: (Seite 116.1)
      Das Schreiben wurde bisher von knapp 800 Personen unterzeichnet..........
      .......mehr als 400 Unterzeichner INNEN sind Frauen.
      Die Minister wiesen die Forderung zurück!!!!!





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