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FN 611: Kurz wird immer mehr zum Unguided Missile

Sebastian Kurz ist auf jeden Fall gegen einen raschen Beitritt der Ukraine zur NATO. So hat es jetzt mehreren Meldungen zufolge der junge Außenminister ganz offiziell verkündet.

Das zeigt Kurz entweder als Erfüllungsgehilfen Moskaus. Oder dieser Satz ist eine unglaubliche Frechheit. Denn Kurz vertritt weder ein Nato-Land, das darüber entscheiden könnte, ob die (auch Österreich jahrzehntelang schützende) Allianz neue Mitglieder aufnimmt. Noch ist er befugt, für die Ukraine zu sprechen, die als souveräner Staat über ihre eigene Zukunft entscheidet. Die Ukraine ist nämlich meines Wissens kein Protektorat Österreichs. Als was spricht er dann? Selbst wenn Herr Kurz persönlich einen Nato-Beitritt Kiews für die Nato oder die Ukraine nicht als klug ansehen sollte, hat er als österreichischer Außenminister nämlich nur eines zu tun: den Mund zu halten und vor allem keine solchen Ratschläge (=Schläge) zu erteilen. Jahrzehntelang haben alle österreichischen Regierungsparteien größten Wert darauf gelegt, dass niemand dem Land sagt, was es tun soll. Und jetzt das!

PS: Die Dummheit des Herrn Kurz zum Thema Ukraine übertrifft sogar die völlig unpassenden Töne, mit denen vor wenigen Wochen der Landwirtschaftsminister Ungarn provoziert hat (und wo Kurz selber noch klüger reagiert hat). Da wie dort sollten sich die unerfahrenen Ministerberater hinter die Ohren schreiben: Osteuropäer lieben es auf Grund der Geschichte noch weniger als andere, wenn sie aus Wien solche Töne hören.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 19:58

    Hier möchte ich Herrn Dr. Unterberger - mit Verlaub - widersprechen:

    nicht, weil er ein ÖVPler ist, finde ich die Handlungsweise von Kurz in dieser Causa durchaus legitim, realistisch eingeschätzt, ausgewogen und seriös vorgebracht!
    Auch nach der Abend-"Zeit im Bild" finde ich, dass der junge Mann im Kreis der EU-Minister gute Figur macht!
    Es heisst immer, Österreich sei prädestiniert für Vermittlungen in schwierigen politischen Streitfällen.
    Warum sollte es diesmal falsch sein?

    (mail to: gerhard@michler.at)

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 20:45

    Also mir gefällt dieser Kurz immer besser.
    Endlich einmal einer der an unseren Wohlstand denkt und nicht an politische Heldentaten.
    Einer der den Handelsdelegierten offensichtlich endlich wieder ein Ohr schenkt.
    (Ich wüsste da eine Botschafterin in Moskau, die soll ja auch eine Anwartschaft auf das Aussenministerium haben – köstlich)

    Hoffentlich schützt die grosse Jugend den Herrn Kurz, damit er nicht im Sturm zusammenbricht.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 19:33

    Abgesehen davon, daß Spindelegger kein glückliches Händchen bei seiner Regierungsmannschaft bewiesen hat, das geht über die Frau Innenminister, den Außenminister, den Landwirtschaftsminister, dessen offensichtlich wichtigste Maßnahme - neben ein paar entbehrlichen Wortspenden - das Umbenennen seines Ministeriums bis jetzt war und scheint sich auch bis hin zur Frau Familienminister zu ziehen.

    Nur dieses Mal kann ich keinerlei Kritik an Kurz finden, denn er tritt offensichtlich mit Einverständnis der Ukraine als Berater in Sachen Neutralität auf und das kann keinesfalls schaden. Man sollte dem krisengeschüttelten Land vordringlich empfehlen, BLOCKFREI und bis zur inneren Konsolidierung nach außen neutral zu bleiben.
    Kommt Zeit, kommt Rat - danach kann sich die Ukraine immer noch anders entscheiden!

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 21:50

    Apropos Ungarn:

    Ich freue mich schon auf die konsternierten Schlagzeilen, wenn Viktor Orbán am Sonntag einen überzeugenden Wahlsieg einfährt! ;-)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 17:38

    Wenn heutzutage schon jeder "Politiker" zu jedem Thema seinen Senf dazugibt, dann wird es Kurz wohl auch noch tun dürfen und in diesem Falle hat er völlig recht!
    Wir brauchen keine NATO-Osterweiterung, diese unter der Fuchtel der USA stehende Organisation hat uns schon allzu viele Probleme gebracht!
    Die USA zündeln an allen Ecken und Enden der Welt um ihre Hegemonie auszuweiten. Nein, danke!

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2014 00:33

    Schnösel wie Kurz haben eben keine Ahnung vom Wert/Sinn/Inhalt der "Immerwährenden Neutralität nach Schweizer Muster"; woher auch! Sie wuchsen mit parteipolitischer Lüge auf, die Schulbildung schaffte kaum die Alphabetisierung, formten ihr Weltbild durch bestochene/gekaufte Medien und haben noch keinen einzigen Tag in der realen Arbeitswelt erlebt. Es sind eben erpreßbare Systempolitiker, wie alle Kammerfunktionäre, Gewerkschaftsfunktionäre, Parteiangestellte, ÖH-Funktionäre und sonstige Politgünstlinge (-Räte, Lohn-Gutachter, Sterndeuter, ORF-Journalisten und 100te andere Steuergeldschmarotzer).

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2014 23:55

    Uns wurde versprochen dass wir bei jeder Änderung der EU gefragt werden. war das eine Lüge wie ueblich? A U. Hat genauso wenig über die Ukraine zu bestimmen wie Kurz. Wenn die USA die Schulden der Ukraine über nimmt ist alles O.K., wenn Zahltrotteln gesucht werden brauchen wir das nicht.
    Was soll an einer neutralen Ukraine als Pufferstaat schlecht sein? Wer es besser weiß soll zahlen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2014 21:51

    Unterberger wird immer mehr zur (!) Unguided Missile. Bei außenpolitischen Themen sollte er sich wirklich mehr zurückhalten, da blamiert er sich nur noch. Innenpolitik und Bildungspolitik sind seine Stärken, darauf sollte er sich konzentrieren. Als Leser der ersten Stunde möcht ich mich nicht weiter Fremdschämen müssen.


alle Kommentare

  1. Zraxl (kein Partner)
    07. April 2014 12:54

    Aha: Die Ukraine in die NATO holen zu wollen ist gut und richtig, die Neutralität vorzuschlagen ist eine Riesenfrechheit und Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. Herr Dr. Unterberger, Sie haben auch schon schlüssiger argumentiert.
    Ein Krieg in Europa nützt der USA, aber sonst absolut niemandem.

    Die Kurz´sche Zuwanderungspolitik macht mir wesentlich mehr Unbehagen: Es sollen noch mehr Ausländer nach Österreich gelotst werden.

  2. Gastschreiber (kein Partner)
    06. April 2014 22:14

    Dieser hasserfüllte Kommentar des greisen verbitterten alten Mannes Unterberger ist einmal mehr ein Giff ins Klo. Lieber 100 x einen Herrn Kurz als auch nur einen einzigen Unterberger.

  3. Robert Bond (kein Partner)
    06. April 2014 20:39

    Kurz hat völlig recht. In den USA und in Osteuropa gibt es Kreise, die am liebsten eine NATO-Basis auf der Krim sehen würden. Das ist nicht besonders gescheit und liegt weder im Interesse der Menschen, die dort leben, noch des restlichen Europa. Insofern freut es schon, wenn mal jemand den Mund aufmacht - auch wenn es vielleicht nur der mangelnden Erfahrung geschuldet ist.

  4. RR Prof. Reinhard Horner
    06. April 2014 17:52

    reinhard.horner@chello.at

    Kurz wird wichtiger!

    Es ist schon bemerkenswert, wie unser Dr. Unterberger politische und persönliche Nullität propagiert.

    In greisenhafter Abneigung gegen allzu jugendliche Jugend soll Maulhalten verordnet werden?

  5. Segestes (kein Partner)
    06. April 2014 11:30

    Auf die Meinung des Maturanten Kurz, geb ich einen Fur..

    Mit der Neutralitätslüge auch der Ukraine ein falsches Gefühl der Sicherheit geben zu wollen - so wie man es ja auch den Österreichern Jahrzehnte lang vermittelt hat - ist sicher der größte Nonsens, den sich ein österreichischer Außenminister in den letzten Jahren erlaubt hat.

  6. HDW
    06. April 2014 00:44

    Das demente "Väter und Söhne" Syndrom des WK wird immer peinlicher! Auch, wenn sich dazu aufrafft einmal AU zu widersprechen, verliebte ÖVPler streiten sich halt auch mal, sozusagen wer den "aufgeschlosseneren" Papa für diesen unsäglichen Kurz abgibt . Das Syndrom der nützlichen Idiotie ist schon so alt, dass man wohl anthropologische Wurzeln unterstellen muss.

  7. cmh (kein Partner)
    05. April 2014 22:51

    Geiloukraine ... kurz, einfach zu kurz!

  8. Politicus1
    05. April 2014 22:08

    Sogar in der ARD-Tagesschau wurde ein live Statement von AM Kurz gebracht - als realistischer Vorschlag...
    Ich finde es richtig, dass sich auch ein österr. Außenminister in die Lösungsversuche und -überlegungen der EU-Außenminister aktiv einbringt und dabei nicht herumsudert, sondern eine deutliche und verständliche Sprache spricht.

  9. Gasthörer (kein Partner)
    05. April 2014 21:51

    Unterberger wird immer mehr zur (!) Unguided Missile. Bei außenpolitischen Themen sollte er sich wirklich mehr zurückhalten, da blamiert er sich nur noch. Innenpolitik und Bildungspolitik sind seine Stärken, darauf sollte er sich konzentrieren. Als Leser der ersten Stunde möcht ich mich nicht weiter Fremdschämen müssen.

    • Fiona
      06. April 2014 00:44

      Moment mal. Sie dürfen hier lesen, müssen aber nicht und vonwegen "Fremdschämen", soetwas sollten sie besser im Krone- od. Kurierforum vortragen.

    • Gasthörer (kein Partner)
      06. April 2014 10:20

      Doch, ich muss hier lesen, die herausragende Qualität der Kommentare/Diskussionen zwingt mich dazu.

    • peter789 (kein Partner)
      06. April 2014 17:19

      Sehr polemisch!
      Der Unterberger hat einmal eine andere Meinung als sie und sie (fremd)schämen sich gleich dafür. Eigenartig.
      P.S.
      Beim Thema Ukraine bin ich auch nicht auf einer Linie mit A.U.

  10. terbuan
    05. April 2014 19:31

    Steht ein neuer Ölkrieg bevor?

    "In einem können wir uns sicher sein: Nach Washingtons blutigem Putsch in der Ukraine, der unter dem verlogenen Mantra von Demokratie Neonazis und Freimarkt-Plünderer an die Macht brachte, plant man in Washington nun, Russland als Opposition zur globalen Hegemonie der USA auszuschalten. Während Putin den Westen offenbar damit überraschte, dass er umgehend ein Referendum auf der Krim akzeptierte, wieder Teil Russlands zu werden und die Ukraine zu verlassen, ist es eindeutig, dass die USA nach neuen Wegen suchen, Russland aufs Kreuz zu legen. Eine Waffe, die dabei in Erwägung gezogen wird, ist so neu nicht – die Ölwaffe...."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/plant-obama-mit-den-saudis-einen-neuen-oelkrieg-gegen-russland-.html

    • heartofstone (kein Partner)
      05. April 2014 21:25

      Hihi ... wie wenn Russland auf Erdöl- und Ergasimporte angewiesen wäre ... und ist das weg (dauert aber noch ein Zeiterl) kratzen sie ihre "mickrigen" Kohle- und Uranvorkommen aus dem Boden ... von der Ausnutzung der Wasserkraft (große Flüße gibts ja in Russland keine /zyn) haben die Russen ja keine Ahnung und Wind bzw. Biomasse zahlen sich in einem Zwergerlland wie Russland niemals aus ... manchmal und leider immer öfter vergallopiert sich Herr Kopp ...

    • terbuan
      05. April 2014 21:37

      Haha, es geht um die EXPORTE von Öl und Gas und da könnte eine gezielte Preisdrückung den Russen schaden, um nichts mehr oder weniger geht es!

    • heartofstone (kein Partner)
      05. April 2014 21:44

      Und eine Verkanppung der Anbieter eines Guts führt in der Regel zu niedrigen Preisen? LOL ... und jetzt darfst weiter in der Sandkiste spielen ...

    • terbuan
      05. April 2014 21:54

      Lernen Sie erst einmal sinnerfassend lesen und legen Sie sich eine kultivierte Diskussionskultur zu, dann können wir uns weiterhin austauschen, einen schönen Abend noch und Ciao!

    • heartofstone (kein Partner)
      05. April 2014 22:09

      Keine Argumente, aber einen auf dicke Eier machen. Hau dich einfach über die Häuser. Comprende?

  11. Tik Tak (kein Partner)
    05. April 2014 18:20

    Wuff, das Schoßhündchen der USA hat wieder einmal beim Auslauf in der Pyrkergasse gekläfft, mehr nicht.
    Sogar die Reissäcke in China sind heute stehengeblieben.

    Tatsächlich hat der Kurz aus vielen Gründen recht.

    Im kalten Krieg, der sollte eigentlich vorbei sein dürfte aber gerade von den USA wieder aufgewärmt werden, war die NATO ein sinnvolles Gegenstück zum Warschauer Pakt.
    Das ist vorbei, heute ist die NATO "nur" mehr ein Club in dem militärische Angriffskapazitäten gebündelt werden um sie dann wie im Irak, in Pakistan, im ehemaligen Jugoslawien oder in Pakistan einzusetzen - obwohl der Art. 5 der NATO Charta diesem Bündnis eine "reine" Verteidigungsfunktion zuweist.

    Rußland wurde nach dem Zusammenbruch der UdSSR von NATO Mitgliedern "umzingelt".
    Das schafft, obwohl die USA Russland vor mehr als 20 Jahren zugesagt haben, es nicht durch NATO Staaten einzugrenzen, massiven Streß in geopolitischer und verteidigungspolitischer Hinsicht. ( http://www.washingtonpost.com/opinions/who-is-the-bully-the-united-states-has-treated-russia-like-a-loser-since-the-cold-war/2014/03/14/b0868882-aa06-11e3-8599-ce7295b6851c_story.html )

    Dass daher die Etablierung einer neutralen Pufferzone rund um Rußland eine gute Idee ist, dürfte nur einem US hörigen Hardliner wie Unterberger unverständlich sein.
    Eine neutrale Ukraine würde die regionalen geopolitischen Spannungen ernsthaft entschärfen und daher die Chance auf einen wirtschaftlichen Aufschwung bieten.
    Das schafft Arbeitsplätze und eine Chance auf eine freie Zivilgesellschafft.

    Aber von solchen Dingen will der angeblich liberale Unterberger ja nichts wissen.
    Zumindest nicht, solange es sich dabei nicht um das Diktat der "Pax Americana" handelt.

    Kurz hat definitiv recht, wenn er eine echte Neutralität oder wenigstens einen eigenen, blockfreien, Weg für die Ukraine vorschlägt.

    Aber der Kurz ist ja auch nicht so ideologisch erblindet wie der Unterberger.

  12. Ambra
    05. April 2014 14:09

    Als ich hörte, daß Kurz Aussenminister wird, hielt ich das für unbegreiflich, dachte, daß dies nicht gut gehen könnte mangels internationaler Erfahrung und daß er damit auch innenpolitisch verheizt würde. Heute halte ich ihn für einen Hoffnungsträger für unser Land, bin beeindruckt von seinen Interviews und staune, wenn ich sehe, wie er offensichtlich international ernst genommen wird, sogar von Deutschland.
    Es wird doch wohl auch einem jungen österreichischen Aussenminister erlaubt sein, eine Meinung zu haben und eine Vermittlerrolle in einer ziemlich verfahrenen Situation zu suchen !? Was soll daran schlecht sein ?? Es müssen ja alle Ideen und Vorschläge erst verhandelt werden.....
    Ich freue mich auf den Tag, der hoffentlich irgendwann kommt, wenn Kurz die ÖVP aus ihrem Tief herausholen wird - ich sehe derzeit keinen anderen Kandidaten dafür.

  13. perseus
    05. April 2014 13:47

    Es gibt da noch eine Erklärung:

    vielleicht hat Herr Kurz erkannt, wie unwichtig er selbst und Österreich in diesem Zusammenhang ist. Gott sei Dank nimmt ihn keiner ernst!

    Wobei es traurig ist, dass sich niemand in Österreich daran erinnert, dass vor 100 Jahren der Südwesten der heutigen Ukraine - Galizien - ein Teil der Monarchie war.
    In Österreich hat sich auch niemand um diese Menschen gekümmert. Die Zivilbevölkerung dort hatte in den letzten 100 wahrscheinlich am meisten von allen Regionen Osteuropas unter den Diktatoren Hitler und Stalin zu leiden (unter Stalin mehr, wie unter Hitler).

    Ludwig von Mises wurde übrigens 1881 in Lemberg geboren.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_Lemberg

  14. Nestor 1937
    05. April 2014 12:26

    Vielleicht, ja sogar sehr wahrscheinlich hat Herr Kurz die Meinung sehr vieler Österreicher zum Ausdruck gebracht. Ich finde darin nichts schlechtes oder Kritikwürdiges!

  15. O. Irschik
    05. April 2014 09:49

    Es wäre von Interesse zu erfahren inwieweit AM. Kurz vernünftiger Neutralitätsvorschlag für die Ukraine eigener Intention entsprach? Liegt er auf der offiziellen Linie des Außenministeriums und wurde vorgegeben? -Gewichtung!

  16. Haider
    05. April 2014 00:33

    Schnösel wie Kurz haben eben keine Ahnung vom Wert/Sinn/Inhalt der "Immerwährenden Neutralität nach Schweizer Muster"; woher auch! Sie wuchsen mit parteipolitischer Lüge auf, die Schulbildung schaffte kaum die Alphabetisierung, formten ihr Weltbild durch bestochene/gekaufte Medien und haben noch keinen einzigen Tag in der realen Arbeitswelt erlebt. Es sind eben erpreßbare Systempolitiker, wie alle Kammerfunktionäre, Gewerkschaftsfunktionäre, Parteiangestellte, ÖH-Funktionäre und sonstige Politgünstlinge (-Räte, Lohn-Gutachter, Sterndeuter, ORF-Journalisten und 100te andere Steuergeldschmarotzer).

  17. socrates
    04. April 2014 23:55

    Uns wurde versprochen dass wir bei jeder Änderung der EU gefragt werden. war das eine Lüge wie ueblich? A U. Hat genauso wenig über die Ukraine zu bestimmen wie Kurz. Wenn die USA die Schulden der Ukraine über nimmt ist alles O.K., wenn Zahltrotteln gesucht werden brauchen wir das nicht.
    Was soll an einer neutralen Ukraine als Pufferstaat schlecht sein? Wer es besser weiß soll zahlen!

  18. Buntspecht
    04. April 2014 23:33

    Und wieder legt A.U. Kurz "eine auf". Und wieder - wie ich finde - zu unrecht. Was hat er nur?

    • Tik Tak (kein Partner)
      05. April 2014 18:22

      " ... Was hat er nur? ..."

      Vermutlich der Neid aus der Erkenntnis, daß der Kurz seine Zukunft noch vor sich hat und einen guten Ansatz dazu zeigt, diese Chance zu nützen während der Unterberger seine Zukunft schon lange hinter sich hat.

      Den Kurz nimmt man ernst und den Unterberger belächelt man bestenfalls.

      Das nennt sich das Waldorf & Statler Syndrom.

  19. mischu
    04. April 2014 21:50

    Apropos Ungarn:

    Ich freue mich schon auf die konsternierten Schlagzeilen, wenn Viktor Orbán am Sonntag einen überzeugenden Wahlsieg einfährt! ;-)

    • Brigitte Imb
      04. April 2014 21:53

      OH Gott, da wird den Orf Redakteuren wieder der Geifer rausrinnen gegen die Bedrohung von rechts.

    • Wyatt
      05. April 2014 08:02

      nicht nur beim ORF, der Spiegel hat sich schon eingestimmt:

      "Wahlkampf in Ungarn: Orbáns Clan plündert die Staatskassen -"

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/ungarn-ministerpraesident-orban-und-sein-clan-a-959798.html #sthash.EDRiE39y.dpuf

    • Brigitte Imb
      05. April 2014 14:32

      Leider scheint es v.a. für linke Politiker ein Graus zu sein, daß ein Regierungschef etwas FÜR sein Volk unternimmt.

      Die Ungarn habe ich als sehr anständige und umgängliche Leute kennengelernt, man wird als Gast extrem freundlich aufgenommen. Nun ist der Balaton zwar nicht mit dem Flair v.z.B. Italien ausgestattet, aber die niedrigen Preise machen dieses Manko locker wett.

      Auf jeden Fall halte ich den Ungarn u. Orban die Daumen, daß sie die Sozialisten ein weiteres mal in die Schranken weisen und freue mich auf die morgige Berichterstattung (mit den langen Gesichtern).

    • baro palatinus (kein Partner)
      06. April 2014 16:08

      liest zwar keiner mehr, is mir aber wurscht.

      liebe frau imb,

      Sie scheinen nicht verstanden zu haben um wie vieles mondäner (im vergleich zu zb allen anderen) linke sind.
      das volk eines linken regierungschefs ist die weltbevölkerung und da die "nummern zählen" muss einem rational denkenden (ach, welch bitterböser sarkasmus) linken regierungschef das wohl von zwei nigerianern wichtiger sein als jenes eines einzelnen zb österreichers oder ungarn.
      und wenn der nigerianer sein wohlbefinden (oder auf neudaitsch pleasure) steigern kann indem er auf europäischen straßen apotherkerwaren per gramm verkauft anstatt in abuja im dreck zu wühlen ist's allen linken recht und wenn sich dabei der spießige, weiße europäer noch darüber ärgert kann's nur billig sein...

  20. dssm
    04. April 2014 20:45

    Also mir gefällt dieser Kurz immer besser.
    Endlich einmal einer der an unseren Wohlstand denkt und nicht an politische Heldentaten.
    Einer der den Handelsdelegierten offensichtlich endlich wieder ein Ohr schenkt.
    (Ich wüsste da eine Botschafterin in Moskau, die soll ja auch eine Anwartschaft auf das Aussenministerium haben – köstlich)

    Hoffentlich schützt die grosse Jugend den Herrn Kurz, damit er nicht im Sturm zusammenbricht.

    • Riese35
      04. April 2014 22:10

      ... und zum Erfüllungsgehilfen Washingtons wird.

      @dssm: *************************!

      Dennoch wird Kurz die ÖVP angesichts der vereinten Homo- und Genderanbiederung der ÖVP-Kampfemanzen und Karasens nicht retten.

    • Wyatt
      05. April 2014 08:10

      .....da scheint, mit Herrn Kurz als Außenminister und seinem eigenständigen Denkvermögen, etwas daneben gegangen zu sein.

    • dssm
      05. April 2014 20:23

      @Riese35
      Es ist nie zu spät.
      Lesen Sie einmal die Geschichte von Herakleios. Als der antrat da war das Wort 'unmöglich' schon eine positive Übertreibung. Der Tag der Wiedergewinnung des Kreuzes geht auf ihn zurück.

      Und dann noch Olav Kyrre. Genau jener Typ Herrscher den Sie nie in der Schule lernen werden, aber unter dem Sie liebend gerne gelebt hätten.

  21. Wertkonservativer
    04. April 2014 19:58

    Hier möchte ich Herrn Dr. Unterberger - mit Verlaub - widersprechen:

    nicht, weil er ein ÖVPler ist, finde ich die Handlungsweise von Kurz in dieser Causa durchaus legitim, realistisch eingeschätzt, ausgewogen und seriös vorgebracht!
    Auch nach der Abend-"Zeit im Bild" finde ich, dass der junge Mann im Kreis der EU-Minister gute Figur macht!
    Es heisst immer, Österreich sei prädestiniert für Vermittlungen in schwierigen politischen Streitfällen.
    Warum sollte es diesmal falsch sein?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gennadi (kein Partner)
      06. April 2014 07:37

      Das ist kein Streitfall, sondern eine dumme Einmischung.
      Nicht weil er ein ÖVPler ist, versteht Kurz von nichts etwas. Sondern weil ihm jede Art von politischer Bildung fehlt. Kurz als Minister bedeutet, Aufgabe der Außenpolitik.
      Bestes Beispiel war die illegale Entfernung einer Muslimin aus Dubai, die sich dort besoffen und damit strafbar gemacht hatte.

    • baro palatinus (kein Partner)
      06. April 2014 12:01

      d'accord.
      dass man dieses noch erleben darf.

  22. Inger
    04. April 2014 19:42

    Völlig egal, ob man für oder gegen die NATO ist, man hat einem anderen Land dazu keinen Rat zu geben! Das ist doch eine Entscheidung, die jedes Land selbst treffen wird und muss. Und als Aussenminister eines angeblich neutralen Landes habe ich mich solcher Bemerkungen vollkommen zu enthalten! Was der Herr Aussenminister sich für ein anderes Land vorstellen kann oder wünscht, hat ganz einfach kein Thema zu sein. Seine Aufgabe ist das nicht. Er hat die Aussenbeziehungen Österreichs zu anderen Ländern zu regeln, aber nicht die anderer Länder untereinander. Da überschätzt sich der junge Mann ganz gewaltig. Für so unklug hätte ich ihn eigentlich nicht gehalten.

    • terbuan
      04. April 2014 19:45

      Es ist umgekehrt, die Ukraine hat um Rat gefragt!

    • terbuan
    • terbuan
    • dssm
      04. April 2014 20:54

      @Inger
      Was ist dann eigentlich die Aufgabe eines Aussenministers?
      Der soll doch unseren Standpunkt im Ausland vertreten.

      Endlich einmal vertritt ein Minister im Wesentlichen meine Linie, nämlich neutral bleiben und als ehrlicher Mittler auftreten; und schon bricht über den Armen ein Sturm der Entrüstung herein.

      Vielleicht sollte ich über den guten Kurz ganz furchtbar schimpfen, ihn aller Bösartigkeiten zeihen und dann noch eine Auswahl an Schimpfwörtern hinterher schicken, welche nicht ganz gesellschaftsfähig ist. Vielleicht kann man so den Kurz in der Regierung halten?

    • Inger
      04. April 2014 23:00

      dssm
      Ich halte es ganz einfach nicht für richtig, wenn ein österreichischer Aussenministerr einem anderen Land den Rat gibt in die NATO hinein oder nicht hinein. Österreich ist
      angeblich neutral, daher halte ich solche Ratschläge zur NATO für andere Länder ganz einfach für entbehrlich.
      terbuan
      Es ist doch völlig egal, ob die Ukraine um Rat gefragt hat oder der Aussenminister
      sich von selbst dazu geäussert hat, ich bin der Meinung, dass er da sich ganz einfach neutral zu verhalten hat, wie es unserem angeblichen Status entspricht.

  23. Josef Maierhofer
    04. April 2014 19:40

    Kurz sieht ja, wie der 'Politstammtisch' tickt. Jeder redet, was er will, in der 'Quatschbude' namens Parlament (wäre noch zu verstehen) und namens Regierung (da ist es nicht mehr zu verstehen).

    Er hält sich also an die 'Gepflogenheiten'.

    Diese waren aber in früheren Jahren andere und meines Erachtens bessere. Vielleicht hören wir bald ähnliches von dort, wie wir unsere Energiereserven aufbauen sollten, oder ähnliches.

    Selbst Talente fallen auf diese üblen 'Gepflogenheiten' hinein und machen es nach.

    Die allgemeine Gesetzlosigkeitsmentalität und Oberflächlichkeit erleichtern solche vorlaute 'Klugheiten' ungemein.

    Das ist das klassische Beispiel, wie ein junger Politiker verheizt wird, statt dass man ihm seine Studierzeit gelassen hätte und ihm damit nicht die Bildungschance genommen hätte. Die mediale 'Verblödungsindustrie' tut das ihre dazu, immerhin ist er ja in den 'Umfragen' ganz weit vorne ...

  24. mischu
    04. April 2014 19:33

    Abgesehen davon, daß Spindelegger kein glückliches Händchen bei seiner Regierungsmannschaft bewiesen hat, das geht über die Frau Innenminister, den Außenminister, den Landwirtschaftsminister, dessen offensichtlich wichtigste Maßnahme - neben ein paar entbehrlichen Wortspenden - das Umbenennen seines Ministeriums bis jetzt war und scheint sich auch bis hin zur Frau Familienminister zu ziehen.

    Nur dieses Mal kann ich keinerlei Kritik an Kurz finden, denn er tritt offensichtlich mit Einverständnis der Ukraine als Berater in Sachen Neutralität auf und das kann keinesfalls schaden. Man sollte dem krisengeschüttelten Land vordringlich empfehlen, BLOCKFREI und bis zur inneren Konsolidierung nach außen neutral zu bleiben.
    Kommt Zeit, kommt Rat - danach kann sich die Ukraine immer noch anders entscheiden!

    • mischu
    • terbuan
      04. April 2014 19:40

      Zufällig habe ich auch gerade Spiegel-online und den Artikel auf dem Schirm. Dazu meint der Poster "heinrich-wilhelm":

      "Österreich IST sicher legitimiert zur Vermitlerrolle. Denken wir an Lemberg das heutige Liwiw. Russlands Einkreisungsphobie einerseits befriedigt, andererseits wären NATO- Scharfmacher wie Rasmussen kaltgestellt. Das müsste Angie doch liegen, weiter diesen Weg diplomatisch zu verfolgen. Die USA sind auf diesem Weg ein schlechter Ratgeber und Europa muss das unter sich lösen. HOFFENTLICH"

    • mischu
      04. April 2014 19:54

      Sehe ich genauso, zumal die Ukraine um Beratung gebeten hat, wie sogar das Ausland berichtet.
      Da finde ich es vollkommen richtig, daß Kurz sich nicht verschließt, obwohl ich nicht unbedingt zu seinen Fans zähle!

    • Elisabeth Mudra
      05. April 2014 11:04

      @ mischu

      "kommt Zeit, kommt Rat", kommt Attentat.
      CIA und Soros-Genossen liegen eh weiter auf der Lauer.
      .

    • Pumuckl
      05. April 2014 11:12

      @ terbuan 19:40

      " Rußlands EINKREISUNGSPHOBIE einerseits befriedigt . . . "

      Die meisten Ihrer Beiträge zum aktuellen Thema Ukraine-Rußland könnten auch aus meiner Tastatur stammen.

      Aber der Terminus EINKREISUNGSPHOBIE paßt überhaupt nicht zum Tenor Ihrer
      Postings.

      PHOBIE - KRANKHAFTE ANGST, ANGSTSTÖRUNG ist eine völlig unzuläßige Beschreibung für jene Gefühle, welche jeder vernünftige Russe haben muß, wenn er den bedrohlichen Ring bestausgestatteter militärischer US-Stützpunkte
      wahrnimmt, von welchem sein Heimatland umgeben ist.

      Die russischen Raketen welche einst Chruschtschow auf Kuba stationieren wollte, waren gemessen an dem Zerstörungspotential, welches nun Uncle Sam durch die " NATOISIERUNG " der Ukraine noch vergrößern will, geradezu lächerlich.
      TROTZDEM ZITTERTE DIE WELT DAMALS VOR EINEM WK III !

      WAS JEDER VERNÜNFTIGE RUSSE BEI EINER " NATOISIERUNG " UKRAINE EMPFINDEN MUSS, IST NICHT PHOBIE, SONDERN BEGRÜNDETE ANGST UND EMPÖRUNG ! ! !

    • terbuan
      05. April 2014 13:44

      Werter Pumuckl,
      das war kein Kommentar von mir sondern ein Zitat eines Posters "Heinrich-Wilhelm" aus dem Forum von Spiegel-online, nur um zu zeigen, wie man von außen die Rolle Österreichs sieht. Ich selbst hätte diese Worte niemals verwendet!

    • Riese35
      05. April 2014 20:03

      @Pumuckl: Danke, daß Sie an die Kubakrise erinnern. Dieser treffende Vergleich wird heute durchwegs aus der Berichterstattung ausgeklammert. Warum wohl?

      Daran erkennt man, wie einseitig und voreingenommen westliche Medien heute berichten. Seit 1989 leben wir in einer Welt mit oft vertauschten Rollen: was einst Washington war, ist heute Moskau und umgekehrt:

      a) hat früher Moskau versucht, überall mitzulauschen, ist dies heute Washington, nur viel totalitärer, unbarmherziger und mit vielfach effektiveren Mitteln auf Grund des elektronischen, zentralisierten Informationsflusses, der IT-Normierung durch Cloud, und der heute verfügbaren Technologie zur aufwandsminimalen Analyse unstrukturierter Daten im großen Umfang mittels automatisierter, sprachsemantischer Methoden (Computer, die natürliche Sprache "verstehen")

      b) hat früher Moskau die freie Religionsausübung verboten oder sehr stark eingeschränkt und nur in sehr beschränktem, kontrollierten Rahmen zugelassen, ist dies heute im Westen - insbesondere in der EU - der Fall: man denke z.B. nur an Buttiglione; die EU beruht heute auf einem kämpferisch-atheistischen Fundament, jedes Bekenntnis zu Gott, jede Moral und Sitte, die auf der katholischen Religion beruht, wird gnadenlos verfolgt; die "erlaubte" Religion muß sich den atheistischen Vorgaben der EU unterordnen (z.B. durch Anerkennung von Homosexualität als etwas Normales), tut sie dies nicht, wird sie fertiggemacht; vielleicht nicht so offen und geradlinig wie einst in Moskau, dafür aber viel subtiler, effektiver und unbarmherziger; war früher Westeuropa eine Schutzmacht für Christen, ist dies heute immer mehr Moskau (man denke z.B. an das Schicksal der Christen in Syrien)

      c) hat sich früher Moskau die Zerstörung der bestehenden Gesellschaft und den Aufbau einer neuen, von oben verordneten "sozialistischen" (klassenlosen) Gesellschaft zum Ziel gesetzt, ist dies heute in der EU der Fall: man denke z.B. nur an den Estrela-Bericht und die anschließende Annahme des Lunacek-Berichtes; die Frankfurter Schule hat auf geistiger Ebene in der EU die Macht übernommen; Zerstörung der Familie, Abschaffung von Vater und Mutter und Ersatz durch "Elter1" und "Elter2", Homosexualität als "alternative", gleichberechtigte Form von "Familie"; während Rußland den Fehler erkannt hat und sich wieder zur Tradition bekennt, rennt die EU geradewegs in den Abgrund (siehe z.B. http://derunbequeme.blogspot.de/2014/01/demografie-wo-die-russland.html #sthash.YhHwzZND.dpuf)

      d) war früher Moskau führend bei der Industriespionage, sind dies heute die USA; überall, wo die USA auf der Welt militärisch eingeschritten sind, sind vor allem deutsche Firmen hinausgeflogen und durch US-Firmen ersetzt worden (z.B. Irak); hält sich eine Firma mit einer US-Niederlassung nicht an "gerechte" US-Boykottmaßnahmen, gibt es ernste Konsequenzen für die ganze Firma; so erpressen die USA die gesamte Welt

    • terbuan
      05. April 2014 20:35

      @Riese 35

      ********!

  25. Gerhard Pascher
    04. April 2014 19:18

    Sebastian Kiurz hat die ihm überreichten Vorschusslorbeeren schon verspielt. Es war von Spindelegger mutig, diesen unerfahrenen aber an Politik interessierten Jungspund in ein so hohes Amt zu hieven. Leider ist das in die Hose gegangen und damit wird der ÖVP weiterer Schaden zugefügt. Ist die Personalreserve der Volkspartei so klein oder haben alle anderen Angesprochenen dankend abgelehnt?

  26. terbuan
    04. April 2014 18:42

    Die Diskussion Russland-Krim-Ukraine 6.0 ist eröffnet, die letzte hatten wir am 28.3.

    Als Beitrag dazu hier der Artikel aus der Presse über ein Perspektivenpapier des Außenministeriums welches ich im Grunde sehr vernünftig und diskussionswürdig finde, der Nicht-Beitritt zur NATO ist dabei nur ein Punkt:

    "Österreichs Außenamt schlägt in Perspektivenpapier vor, dass die Ukraine weder der Nato noch derzeit der EU beitritt, sondern sich für bündnisfrei erklärt und sich einem Europäischen Wirtschaftsraum Ost anschließt." mehr...

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1585809/KrimKrise_Wiener-VierPunktePlan-fur-die-Ukraine

    • Lieber Augustin
      04. April 2014 19:07

      Gleich wird sich Istrien als zu wenig informiert erklären, aber dennoch Stellung beziehen und A.U. moralisch beistehen.

    • Wertkonservativer
      04. April 2014 19:51

      @ Lieber Augustin:

      meinen Sie da etwa mich? Fast zuviel der Ehre!
      Übrigens stimme ich Dr. Unterberger da nicht bei: ätsch!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  27. schreyvogel
    04. April 2014 18:40

    Immer mehr gefällt mir dieser Herr Kurz. Seine Rede ist nicht immer politisch korrekt - wie etwa hier -, dafür aber immer politisch vernünftig.
    Hoffentlich verfällt er nicht auch einmal dem Wahn, immer p.c. sein zu müssen!

  28. Dr. Otto Ludwig Ortner
    04. April 2014 18:09

    Ich möchte hier daran erinnern, daß die U.S.A. und ihre Satelliten in der N.A.T. O. den österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim, einen vorbildlichen Beamten und Familienvater, haltlos verleumdeten (bei der Saatsanwaltschaft ging keine - dort sehnlich erwartete - Strafanzeige ein). Da die "Watchlist-Entscheidung" ein Angriff der U.S.Regierung war, war und ist sie als Erklärung eines Vernichtungskrieges zu betrachten. Nur der Militärschirm Rußlands rettete Österreich vor einem Einmarsch der N.A.T.O. a la 1938 - auch damals jubelten viele Österreicher, aber sicher nicht die Gescheitesten. Die auffällige Vernachlässigung des Bundesheeres beruht gewiß auf dem Gefühl der Sicherheit, das die Österreicher unter dem russischen Miltärschirm empfinden. Und, wie gesagt, herrscht zwischen den U.S.A. + Büttel und der Republik Österreich Krieg - doch haben offenbar viele Österreicher den Wunsch, feindlichen Agressoren als Kanonenfutter zu dienen. Die, die das getroffen hat, hatten jedoch vollauf genug davon. 50 Jahre lagen sie unbestattet am Feld und riefen mich. Ihr Opfer verpflichtet mich, meine Mitbürger zu warnen (siehe meine Homepage "www.ortnerprinceton58.at")

    • terbuan
      04. April 2014 20:49

      Bei der Gesamtbetrachtung von Kurt Waldheim muss man auch seine Differenzen mit den USA während seiner Amtszeit als Generalsekretär der UNO mit einbeziehen.
      (UN-Resolutionen gegen Israel, Jom-Kippur-Krieg).
      Die Rache der USA erfolgte dann prompt als er Bundespräsident wurde.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      04. April 2014 21:16

      Das Strafrecht - wohl aller Kulturstaaten - sieht im Motiv der Rache nicht einen Milderungsgrund bei der Beurteilung des mit Rache motivierten Verbrechens, sondern einen Strafverschärfungsgrund. Und mit der Verleumdung Waldheims begann der moralische Absturz der U.S.A., von dem wir ja gerade Erschütterndes vernehmen. Auch durfte ich in meinem Wohnzimmer Zeuge der Beteiligung Präs. Obamas an einem Meuchelmord werden. Angeblich wurden auf Osama bin Laden 100 Schuß abgefeuert, so daß seine Leiche nicht gezeigt werden konnte. Schon vor einigen Jahren begleitete ich in meinem Wohnzimmer Saddam Hussein am Weg zum Galgen und bewunderte seine Tapferkeit: Er zeigte soviel Furcht wie ich am Weg zum Zahnarzt. Man möge diese Kritik als "correctio fraterna" verstehen, ich habe in meiner Jugend eine U.S.A. kennengelernt, wo so etwas undenkbar war - und wieder werden sollte!

    • terbuan
      04. April 2014 21:25

      Werter Herr Dr. Ortner,
      ich wollte die Vorgangsweise der USA in keiner Weise relativieren oder sogar entschuldigen. Ich wollte die causa nur ergänzen um die vorausgegangenen Vorfälle in der UNO, sie kennen mich wohl mittlerweile als entschiedener Gegner der USA in ihrer derzeitigen politischen Struktur und ihren Handlungsweisen.
      Auch ich war einst ein Freund Amerikas, leider ist dies schon lange her.

  29. Cotopaxi
    04. April 2014 17:42

    Erinnert Kurz nicht schön langsam an seine Schwiegermutter Fekter? In den Gremien der EU wurde ein neues Zeitwort kreiert: fektern.
    Werden jetzt die Politiker Osteuropas gekurzt? ;-)

  30. Brigitte Imb
    04. April 2014 17:39

    Also bitte, wo doch die Ukrainer auf Österreich zugekommen sein sollen und Neutralitätsexperten bereits beraten, da muß unser erfahrener Außenminister das Eingesagte auch weitergeben dürfen. ;-)

    http://orf.at/#/stories/2224893/

  31. terbuan
    04. April 2014 17:38

    Wenn heutzutage schon jeder "Politiker" zu jedem Thema seinen Senf dazugibt, dann wird es Kurz wohl auch noch tun dürfen und in diesem Falle hat er völlig recht!
    Wir brauchen keine NATO-Osterweiterung, diese unter der Fuchtel der USA stehende Organisation hat uns schon allzu viele Probleme gebracht!
    Die USA zündeln an allen Ecken und Enden der Welt um ihre Hegemonie auszuweiten. Nein, danke!

    • schreyvogel
      04. April 2014 18:55

      So ist es! Russland stellt für uns keine grössere Gefahr dar als die USA.

    • Wyatt
      04. April 2014 19:22

      schreyvogel
      eher das Gegenteil, - Sanktionen, nicht endende Schuldzuweisung, Restrukturierung ....... gab's aus Russland nicht.

    • Riese35
      04. April 2014 19:46

      @terbuan: ************************!

      Ich erinnere nochmals an das Interview mit Willy Wimmer, das vor einigen Tagen Erich Bauer hier im Blog verlinkt hat: http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA

      Es ist das Beste und Vollständigste, was es zu diesem Thema zu sagen gibt.

      Im Interesse Österreichs kann nur eine Ukraine sein, die sich mit ihren Nachbarn verträgt und nicht ihr Heil beim über-übernächsten Nachbarn weit über einem großen Teich sucht. Dasselbe gilt für Polen und die baltischen Staaten. Alles andere bedeutete einen Sargnagel für die EU, was leider durchaus im geopolitischen Interesse der angelsächsischen Länder liegt. Im Vergleich zur Ukraine ist Griechenland geradezu eine Goldgrube.

    • Wyatt
      05. April 2014 08:25

      @ Riese35
      *******************!

      http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA

      In der Tat, es ist das Beste und Vollständigste, was es zu diesem Thema zu sagen gibt.

    • Riese35
      05. April 2014 09:38

      Und noch eine sehr interessante Statistik zu Rußland:

      http://derunbequeme.blogspot.de/2014/01/demografie-wo-die-russland.html

      Kennt man Rußland nur ein wenig und hat einen Draht zu direkten Informationen und persönlichen Erlebnissen, merkt man sofort, daß das, was hier im Westen von fast allen Medien berichtet wird, nichts mit dem zu tun hat, wie es dort wirklich ist (Wehrschütz ist z.B. eine Stecknadel im Heuhaufen der Journalisten, der aus der Reihe fällt; von tiefergehenden Analysen wird er aber auch ferngehalten). Immer wieder hört man davon, daß westliche Journalisten nur Negatives über Rußland zu berichten suchen, während das Positive systematisch ausgeklammert wird. Der westliche Journalismus versteht sich also in der Rolle, die westlichen, negativen ***VORURTEILE*** über Rußland durch Bilder und Berichte zu untermauern.

      Genau so versteht er sich als verlängerter Propagandaarm der westlichen Regierungen und der EU: von dort wird nur das Positive berichtet und das Negative ausgeklammert.

      Und machen wir uns nichts vor übers Völkerrecht: wer soll denn das durchsetzen? Internationale Gerichtshöfe, die von den USA kontrolliert werden? Wann sind die USA und deren Vertreter vor einem internationalen Gericht als Angeklagter gestanden und verurteilt worden? Recht ist nur so weit durchsetzbar, als dahinter auch die Mittel zur Durchsetzung stehen. Die Physik lehrt, daß ein Vakuum auf Erden kein stabiler Zustand ist und dieses letztendlich durch Luft gefüllt wird. Genau so wird letztlich jedes militärische Vakuum, wie wir es heute gerade in Österreich und Zentraleuropa haben, gefüllt. Wie internationales Völkerrecht durchgesetzt wird, zeigen uns laufend die USA: es dient zur Rechtfertigung der eigenen (militärischen) Politik, wenn es gerade einmal den strategischen Zielen der USA dient.

  32. Erich Bauer
    04. April 2014 17:25

    Ganz kurz -eigentlich länger - vor den Vorhang!

    • Anton Volpini
      04. April 2014 19:54

      Ihr Panzerviecherl hats Ihnen aber heute gehörig angetan, Erich Bauer.:-))

    • panzerechse (kein Partner)
      05. April 2014 20:04

      Na, is jo woahr... (heute ganz kleinlaut)





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