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Die Gesamtschule kommt: Die AHS wird mit Zustimmung der ÖVP um zwei Jahre kastriert

Noch genieren sie sich, es offen zuzugeben. Aber im vertraulichen „Zwischenprotokoll Bildung“, das dem Tagebuch exklusiv vorliegt, steht es bereits schwarz auf weiß: Die Koalitionspartner führen „zusätzlich zur Neuen Mittelschule eine Mittelstufe als Orientierungsphase für die 10- bis 12-Jährigen“ ein. Schon im Schuljahr 2014/15 soll damit begonnen werden können, also in neun Monaten. Damit hat die Linke nach der Einführung der NMS und der Abschaffung der (billigeren und effizienteren) Hauptschule einen neuen historischen Erfolg erzielt: Die Gesamtschule für alle bis zum 12. Lebensjahr ist damit praktisch fix.

Noch nie wurde damit ein Wahlversprechen so brutal gebrochen, wie es mit der Garantie Michael Spindeleggers für den Weiterbestand des achtjährigen Gymnasiums passiert ist. Schwarzer Haupttäter ist der Salzburger Landeshauptmann Haslauer, der in einem Brief an einen besorgten Bürger kürzlich wörtlich geschrieben hat: „ . . . ich bin sehr wohl ein Anhänger der neuen gemeinsamen Schule der Zehn- bis 15-Jährigen . . .“

Bis 2016/17 wird laut Koalition das neue Modell in „mindestens“ 350 Klassen eingeführt werden. Und schon nach zwei Jahren will man die „Einführung ins Regelschulwesen“ entscheiden. Die Koalitionsbastler haben als Tarnung für die nach Aussage von Teilnehmern schon feststehende Einführung der zweijährigen Gesamtschule die Formulierung hinzugefügt: „nach entsprechender wissenschaftlicher Begleitung und Auswertung“.

Was aber gleich aus mehreren Gründen besonders absurd ist.

  1. Nach zwei Jahren kann keine „wissenschaftliche Begleitung“ von Zwölfjährigen sagen, ob diese nun etwa besser für das Leben gewappnet sind oder schlechter. Das kann man in Wahrheit erst sechs, sieben Jahre später tun, wenn man vergleicht, ob die Absolventen dieser „mindestens“ 350 Klassen dann bei Matura oder Berufsausbildung besser dastehen als jene, die noch zwei Jahre in eine normale AHS gehen durften.
  2. Dem (steuerfinanzierten!) bifie ist von der ausscheidenden Claudia Schmied sogar die Veröffentlichung der für die NMS verheerenden Forschungsergebnisse untersagt worden.
  3. Unabhängige externe wissenschaftliche Bewertungen der einzelnen Schulformen sind bisher überhaupt unmöglich gewesen. Und es wird solche auch in diesen zwei Jahren nicht geben. Zumindest ist kein Wort dazu im Koalitionspapier zu finden.
  4. Auch die zwangsweise Ersetzung aller Hauptschulen durch die NMS ist – erst in der vergangenen Periode! – ohne jede wissenschaftliche Bewertung der zahllosen davor jahrelang gelaufenen Gesamtschulversuche von Politikern hinter Polstertüren beschlossen worden. Gegen den strikten Rat vieler pädagogischer Wissenschaftler wie etwa den des damaligen bifie-Chefs Günter Haider. Und gegen die Meinung von Lehrern, Eltern, Schülern. Aber mit hohen Kosten, derer sich ein Josef Pröll sogar öffentlich berühmt hat.

Die NMS haben bisher in Wahrheit als einzigen Erfolg vorzuweisen, dass dort jeder Schüler weit teurer kommt als in AHS oder Hauptschule. Diese NMS werden auf Grund des Koalitionsprotokolls künftig sogar noch teurer: Die „Doppelbesetzung“ (gemeint: zwei statt einem Lehrer in der Klasse) soll nicht nur in Deutsch, Englisch und Mathematik stattfinden, sondern künftig auch in einem Drittel der weiteren Fächer. Man buttert also lieber zusätzliches Steuergeld in ein völlig verfehltes Schulmodell, als dass man erlauben würde, dass die Schüler auch nur eine halbe Stunde am Tag nach Leistungsfähigkeit getrennt werden. Damit die einen ein wenig vorankommen, und die anderen wenigstens Grundlegendes eintrainieren.

Die Koalitions-„Experten“ haben zwar noch keine „pädagogische und organisatorische Konfiguration“ für diese zwei neuen Klassenstufen. Aber eines steht schon fest: „Der Unterricht erfolgt gemäß den Rahmenbedingungen der NMS“. Mit anderen Worten: Sie wissen zwar noch nicht Was und Wie, aber es steht fest, dass es eine Gesamtschule ist.

Weitere Skurrilität: Diese Gesamtschule soll laut Koalition nicht nur an AHS, sondern auch an Volksschulen eingeführt werden. Was nichts anderes ist als für volle sechs Jahre ein Zurück zur achtklassigen Volksschule der Maria Theresia.

Nur an einem Schultyp werden sie nicht eingeführt: An den NMS. Über denen schwebt die schützende Hand der SPÖ. Dort hat man zwar katastrophale Ergebnisse, aber die NMS sind unberührbar. Statt dessen verwandelt man alle anderen Schulen zumindest für zwei Jahre in NMS.

Wäre die Angelegenheit nicht so dramatisch, so könnte man sich über das schlechte Bürokratendeutsch und die Phrasendrescherei der Koalitions-„Experten“ amüsieren. Etwa alleine bei dem völlig inhaltsfreien Satzteil: „wobei ein besonderes Gewicht auf eine prozesshafte Stärkenanalyse der SchülerInnen gelegt wird“. Aha, na dann ist ja alles anders.

Eine typische Formulierung der Koalitions-„Experten“ lautet auch, dass diese neue „Mittelstufe“ (der Ausdruck „Gesamtschule“ wird aus taktischen Gründen vermieden) eine „Orientierungsphase“ sei. Also nicht Bildung, nicht Lernen oder gar Leistung ist die Hauptaufgabe, sondern „Orientieren“. Auf deutsch übersetzt: Die Kuschelschule wird um zwei Jahre länger. Orientierungslose Kinder werden freilich auch dann nicht orientiert sein.

Eine besondere Frechheit der Koalitions-„Experten“: Sie wagen es, im gleichen Papier von „Stärkung der Schulautonomie“ zu reden. Das heißt aber nicht etwa, dass die Schulen entscheiden könnten, ob sie das Gesamtschulmodell umsetzen. Dann würde man ja mit Sicherheit keine 350 mitmachenden Klassen zusammenbringen. Nein, soweit geht die Autonomie nicht.

Die besteht in Wahrheit überhaupt nur aus hohlen Worten, aber nicht aus Substanz. Da finden sich bloß geschwollene Formulierungen: „Ausbau der kompetenzorientierten Mitwirkung der SchulleiterInnen bei der PädagogInnenauswahl“. Wieder abgesehen von der fürchterlichen Sprache und den inhaltsarmen Formulierungen (was soll denn eine „kompetenzorientierte Mitwirkung“ sein? Wollen Rot und Schwarz in ihrer frechen Art den Direktoren damit mitteilen, dass sie künftig nicht nach der Augenfarbe, sondern nach der Kompetenz urteilen sollen? In Wahrheit kann man unter dieser Formulierung nur verstehen, dass es offensichtlich um das Gegenteil der Koalitions-„Experten“ geht. Aber das wird wohl nicht gemeint sein . . .): Das Papier gesteht also den Schuldirektoren nicht einmal das absolute Minimum von Autonomie zu, nämlich die eigenständige Auswahl der zur Schule stoßenden Lehrer. Sie bekommen nur „Mitwirkung“. Mitgewirkt hat aber jeder halbwegs engagierte Direktor in Wahrheit schon seit Jahrzehnten. Diese Formulierung ist nur eine schwülstige Beschreibung des Ist-Zustandes.

Mit absoluter Garantie: Dieses „Bildungs“-Papier wird bei einer Umsetzung die künftige Bildungs-Qualität der jungen Österreicher signifikant verschlechtern. Und sehr viel teurer machen. Beides sind ja offenbar die Ziele dieser Koalitionsverhandlungen.

Jetzt ist jeder einzelne ÖVP-Abgeordnete gefordert zu sagen: „Nein, da mache ich nicht mit. Ein solcher Bruch eines Wahlversprechens und eine so katastrophale Lösung sind mit meinem Gewissen absolut unvereinbar.“ 

Na ja, Gewissen?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 09:32

    Am ersten Schultag in einer amerikanischen Highschool stellt die Klassenlehrerin der Klasse einen neuen Mitschüler vor, Sakiro Suzuki aus Japan.

    Die Stunde beginnt.

    Die Klassenlehrerin fragt: "Mal sehen, wer die amerikanische Kulturgeschichte beherrscht; wer hat gesagt: 'Gebt mir die Freiheit oder den Tod'?"

    Mäuschenstill in der Klasse, nur Suzuki hebt die Hand: "Patrick Henry 1775 in Philadelphia."

    "Sehr gut, Suzuki.

    Und wer hat gesagt: 'Der Staat ist das Volk, das Volk darf nicht untergehen'?"

    Suzuki steht auf: "Abraham Lincoln 1863 in Washington."

    Die Klassenlehrerin schaut auf ihre Schüler und sagt: Schämt euch, Suzuki ist Japaner und kennt die amerikanische Geschichte besser als ihr!"

    Man hört eine leise Stimme aus dem Hintergrund: "Leckt mich am Arsch, ihr scheiß Japaner!"

    "Wer hat das gesagt?", ruft die Lehrerin.

    Suzuki hebt die Hand und ohne zu warten sagt er: "General Mc Arthur 1942 in Guadalcanal, und Lee Iacocca 1982 bei der Hauptversammlung von Chrysler."

    Die Klasse ist superstill, nur von hinten hört man ein "Ich muss gleich kotzen".

    Die Lehrerin schreit: "Wer war das?"

    Suzuki antwortet: "George Bush senior zum japanischen Premierminister Tanaka während des Mittagessens, Tokio 1991."

    Einer der Schüler steht auf und ruft sauer: "Blag mir einen!"

    Die Lehrerin aufgebracht: "Jetzt ist Schluss! Wer war das jetzt?"

    Suzuki ohne mit der Wimper zu zucken: "Bill Clinton zu Monica Lewinsky, 1997 in Washington, Oval Office des Weißen Hauses."

    Ein anderer Schüler steht auf und schreit, "Suzuki ist ein Stück Scheiße!"

    Und Suzuki: "Valentino Rossi in Rio beim Grand-Prix-Motorradrennen in Brasilien 2002."

    Die Klasse verfällt in Hysterie, die Lehrerin fällt in Ohnmacht, die Tür geht auf und der Direktor kommt herein:

    "Scheiße, ich habe noch nie so ein Durcheinander gesehen."

    Suzuki: "Werner Faymann zu Finanzminister Fr. Fekter bei Vorlage des Budgethaushaltsplans, Österreich 2013"

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 03:27

    Einzig gangbarer Weg: irgendwie sofortige Neuwahlen erzwingen. Die Juristen mögen sich überlegen, wie man dazu kommt.

    Viele, die im September "gerade noch einmal" ÖVP gewählt haben, haben die Nase voll von der ÖVP. Ich kenne viele, die mit falschen Hoffnungen ÖVP gewählt haben und es jetzt bitter bereuen. Das, was jetzt abläuft, ist der größte Betrug am Wähler, den Österreich je gekannt hat. Es wäre ehrlicher zu sagen, die Vorgaben kommen aus Brüssel, die österreichische Regierung steht Habt Acht, und Demokratie ist bestenfalls etwas für das Unterrichtsfach "Politische Bildung". Parlament abschaffen, denn die haben ja nur abzunicken, was die "Führer" vorgeben. So das Volk für dumm zu verkaufen, wie es jetzt passiert, hat es in der Vergangenheit bei uns nicht gegeben.

    Wie stellt man sich denn das vor? 6 Jahre Volksschule und 6 Jahre NMS/Rumpfgymnasium? Bekommen jetzt alle Volksschulen Zubauten für die zusätzlichen Klassen und die überschüssigen Klassenräume der Gymnasien werden zu Asylantenwohnheimen? Ich weiß nur aus eigener Erfahrung mit meinen Kindern, daß sie mit 10 Jahren mehr als reif für einen Tapetenwechsel waren und von der Volksschule genug gehabt hatten. Damals begann die Prägephase mit Fachlehrern, die (teils) Kapazunder waren und für ihr Fach Begeisterung ausgestrahlt haben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2013 09:32

    Tja, diesen ÖVP-Umfaller habe ich kommen sehen. Die knieweiche Haltung der ÖVP gegenüber der sozialistischen Gesamtschule war ja auch schon vor der letzten Nationalratswahl kein Geheimnis, die Wortmeldungen von Platter, Wallner und vor allem Haslauer bekannt.
    Und genau aus diesem Grund habe ich diesmal erstmals nicht ÖVP, sondern die FPÖ gewählt. Auch wenn diese in ihrem Programm teilweise starke sozialistische Einsprengsel hat, so ist sie doch mittlerweile die einzige Partei die ohne Wenn und Aber zum bewährten gegliederten Schulsystem steht und auch in vielen anderen Punkten die nach links gekippte ÖVP als konservative Partei abgelöst hat. Z.B. wenn es darum geht auch Männerrechte zu vertreten, dem irren Genderismus entgegen zu treten, den Quotenschwachsinn abzulehnen ebenso wie Homoehe u.ä.

    Ehrlich gesagt wundere ich mich über all die "enttäuschten ÖVPler" hier, denn das war diesmal wirklich absehbar. Die ÖVP ist längst eine SPÖ 2.0. Dank eurer Stimmen können sie nun weitere 5 Jahre sozialistisch fuhrwerken.

  4. Ausgezeichneter KommentatorInteressierter Leser
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 11:45

    Nur weiter so - ÖVP - und ich bin politisch "heimatlos", denn mit den anderen Parteien und ihren Programmen (gesamtprogrammatisch) kann ich noch weniger anfangen. Ich werde bundespolitisch zum Ungültig-Wähler werden müssen, außer die Bundes-ÖVP erfindet sich als wieder ökosoziale, christliche (nicht nur katholische), wertkonservative Partei neu, mit Leuten, die diese Werte glaubwürdig und kompetent vertreten können. In den Bundesländern gäbe es genug geeignete Persönlichkeiten( ich meine nicht Haslauer, Wallner und Platter), sie müssten das Ruder in die Hand nehmen und diese von mir gewünschte „ÖVP NEU“ gründen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 11:29

    Die im Volk beliebteste und nachgefragteste Schulform, das Gymnasium (auch AHS genannt) soll also von den Sozialisten aller Parteien zertrümmert werden.

    Da sind sie sich jetzt in dieser komischen Koalition schon alle einig. Obwohl die Sozialisten aller Parteien noch nicht einmal wissen was in diesen 2 Klassen für die 10-12-Jährigen wirlich passieren soll:

    Es gibt noch keine "pädagogische und organisatorische Konfiguration" für diese zwei Klassen.

    Was soll das wirklich in der Praxis dann sein: Eine "zweijährige Orientierungsphase wobei ein besonderes Gewicht auf eine prozesshafte Stärkenanalyse der SchülerInnen gelegt wird." ?

    Also zwei verlorene Jahre in einer Gesamtschule für hunderttausende 10-12-Jährige wo sie nur herumsitzen und nicht gefordert werden.

    Damit die Eltern von den Gymnasien abgeschreckt werden und ihre Kinder nicht dorthin schicken - das ist doch das wahre Kalkül!!


    Zwei verlorene Jahre in einer ganz wichtigen Altersstufe - auf das wird es hinauslaufen.

    Sehr geehrter Herr Haslauer und die anderen Sozialisten in der ÖVP, zu Ihrer Aufklärung:

    - Eine Nivellierung kann es immer nur in eine Richtung geben: nach unten.

    - Weil es im sogenannten "Sozialismus" immer eine Gleichheit geben muss, die es aber in der menschlichen Gesellschaft und in der gesamten Natur nirgends je gegeben hat und geben wird.

    - Weil es im sogenannten "Sozialismus" aus ideologischen Gründen keine Leistung und kein Leistungsstreben geben darf.

    - Alle sozialistischen Systeme haben es bewiesen: Nicht die Benachteiligten werden sich verbessern und sich in der Leistung steigern.

    - Sondern: Die Begabtesten, Intelligentesten, Fleissigsten - die werden in ihrem Fortkommen behindert werden und denen wird Zeit und Möglichkeiten gestohlen.

    - Im Endeffekt wird dann die Nivellierung aber gelingen: eben auf unterstem Niveau: Alle - die Benachteiligten und auch die Begabtesten, sie alle werden gleich dumm und gleich frustriert aus der Gesamtschule herauskommen.

    Und noch eine Aufklärung für die Sozialisten in der ÖVP:

    Glaubt doch das Märchen, das von den Gesamtschulfanatikern und den meisten Medien verbreitet wird, nicht:

    Das Märchen von der sogenannten "Selektion der Zehnjährigen" im österr. Schulsystem.


    Wahr ist doch dass schon mindestens seit 40 Jahren auch 14-Jährige erfolgreiche Hauptschüler den Weg zur Matura einschlagen - und zwar höchst erfolgreich - nämlich an den Oberstufengymnasien und vor allem an den B.H.S, wie zum Beispiel die unzähligen HAK's und HTL's u.a.

    Der Herr Haslauer kommt aus dem von der Natur besonders bevorzugten Bundesland Salzburg mit der einmaligen Fremdenverkehrslandschaft.

    Der Herr Haslauer weiß wahrscheinlich gar nicht was er in den Gegenden Ostösterreichs anrichtet wenn hier einmal das bisher gute System der Gymnasien zerstört ist: In NÖ, Wien, Steiermark und Burgenland.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 06:35

    Es ist davon auszugehen, dass die Orientierungsphase der ÖVP-Sympathisanten auch die nächsten 5 langen Jahre andauern wird und sie im Zweifel und mit einem Flascherl Wein bei der Hand das Kreuzerl beim Spindi machen werden. ;-)

  7. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2013 14:23

    Meine einzige derzeitige Hoffnung ist, daß diese potentielle Rot-Schwarze Koalition doch nicht zu Stande kommt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2013 09:32

    Tja, diesen ÖVP-Umfaller habe ich kommen sehen. Die knieweiche Haltung der ÖVP gegenüber der sozialistischen Gesamtschule war ja auch schon vor der letzten Nationalratswahl kein Geheimnis, die Wortmeldungen von Platter, Wallner und vor allem Haslauer bekannt.
    Und genau aus diesem Grund habe ich diesmal erstmals nicht ÖVP, sondern die FPÖ gewählt. Auch wenn diese in ihrem Programm teilweise starke sozialistische Einsprengsel hat, so ist sie doch mittlerweile die einzige Partei die ohne Wenn und Aber zum bewährten gegliederten Schulsystem steht und auch in vielen anderen Punkten die nach links gekippte ÖVP als konservative Partei abgelöst hat. Z.B. wenn es darum geht auch Männerrechte zu vertreten, dem irren Genderismus entgegen zu treten, den Quotenschwachsinn abzulehnen ebenso wie Homoehe u.ä.

    Ehrlich gesagt wundere ich mich über all die "enttäuschten ÖVPler" hier, denn das war diesmal wirklich absehbar. Die ÖVP ist längst eine SPÖ 2.0. Dank eurer Stimmen können sie nun weitere 5 Jahre sozialistisch fuhrwerken.


alle Kommentare

  1. Missi (kein Partner)
  2. Jaleui (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:39

    Hallo Ewin, ich habe es an zwei Computern ausprobiert, bei mir firktuonient es. Wahrscheinlich gibt es bei Dir ein Problem bei Deinem Computer. Kannst Du andere Youtube-Videos sehen? Liebe Grfcdfe,Philipp http://gzscdrdmrt.com [url=http://josbmwkvp.com]josbmwkvp[/url ] [link=http://viggbd.com]viggbd[/link ]

  3. Brunazinha (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:17

    hallo Ewin, danke ffcr dein Eintrag. Es wird Zeit ffcr die f6ffentliche Dokumentation. Bisher erfolgte sie v.a. hacftchridslinh in unser Projektbuch. Das gilt auch ffcr die Fotos. Schf6n, dass du dich ffcr unser Projekt interessierst. Es machen ganz viele Schfcler und Lehrer mit. Ich bemfche mich, bald etwas raufzuladen. Viele Grfcdfe, RAE

  4. Alvinson (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:26

    Moodle scheint ja bei euch sehr me4nnlich beeglt zu sein . dabei ist es definitiv NICHT ffcr ITler!!!!!! Ich hoffe, ihr vermittelt auch die weibliche kreative Note! Mb3 .

  5. M. P. (kein Partner)
    01. Dezember 2013 23:12

    An Herr Unterberger

    Ich mag ihren Blog, sie sind einer der letzten konservativen und marktliberalen Journalisten in diesem Land. Der Satz sagt schon viel über unsere Medienlandschaft. Die Gesamtschule wurde von vielen sogenannten Experten als die Lösung für Österreich verbreitet, die einzige Partei die dagegengehalten hat war die ÖVP. Die Diskussion um die Gesamtschule hat jegliche Diskussion um die wahren Probleme im Keim erstickt. Die Probleme wurden nicht diskutiert, dass in Wien die Hauptschulen zu Lagern umgebaut wurden für Jugendliche mit denen niemand weiß wohin, sprich sie müssen die Schule besuchen, also stecken wir sie in die Hauptschule. Ich will hier keine Aufzählung der Probleme betreiben, aber eines soll noch gesagt sein, am Land funktionieren die Hauptschulen relativ gut.

    Der Druck in den Medien gegen Neugebauer und die ÖVP wurde immer stärker, auch weil die Konservativen, lieber einen alten Opa wählen, pinke Spinner die man in den USA als „Liberales“ bezeichnen würde, die blauen Sozialisten wählen, die eine große Klappe haben und dumme Sprüche absondern und von den Ungebildeten die Grüne wählen ganz zu schweigen! Die Medien haben die Stimmung gedreht, wer nicht für diese dumme Gesamtschule ist, der wir als Blockierer, Reform resistent, verspielt die Zukunft unserer Kinder und sonstiges bezeichnet.

    Die ÖVP hat sicher Fehler gemacht, aber die konservativen Wähler genauso. Die Linken gehen auf die Straße und machen Meinung, die Konservativen machen gar nichts, die schreiben lieber auf ihren Blog Kommentare und schimpfen lieber auf eine Partei die für Österreich viel geleistet hat. Ich sage mir reichst, die faulen Konservativen haben durch ihr nichts tun einiges beitragen zu der jetzigen Situation! Liebe Konservative, die falschen Parteien wählen macht nur die SPÖ stark, nichts sagen verleitet eine Partei zu den falschen Schlüssen… es gibt noch mehr aber ich lasse es mal

  6. Susanne Egger (kein Partner)
    30. November 2013 11:54

    Das wirklich Erschreckende am Thema Bildung in Österreich ist die Tatsache, dass eben diese Bildung im Gezerre der Parteien und unzähliger selbst ernannter ,,Experten'' an den Bedürfnissen der Kinder und den Herausforderungen der Zukunft vorbeigeht. Als Lehrerin kann ich nur appelieren: Hört endlich auf, Bildung als Spielball parteipolitischer Interessen und Standesdünkel zu missbrauchen! Es ist weder die NMS ,,katastrophal" noch die Unterstufe des Gymnasiums so gut, dass sie mit Zähnen und Klauen verteidigt werden muss.
    Der Aufbau einer politisch unbelasteten ,,SCHULE FÜR ALLE BIS 14" mit Bündelung der Stärken von Pflichtschul- und AHS-Lehrern würde mit Sicherheit unsere Gesellschaft ändern - und genau das ist der Punkt: Wer im Moment in Österreich das Wort BILDUNG in den Mund nimmt, meint in erster Linie PARTEIENINTERESSEN und damit verbundene Stände, die bewahrt werden sollen und das hat eben rein gar nichts mit moderner Bildung zu tun!

  7. perplex.e (kein Partner)
    30. November 2013 11:29

    Langsam wird mir klar, wo das Geld bleibt, dass den Schulen, den Lehrern und dem ganzen Bildungssystem fehlt: Es ist das Gehalt jener zahllosen Wahnsinnigen, die sich Politiker nennen dürfen und solcher Experten (von den wahnsinnigen angestellt), die gar keine sind, von Bildung teilweise nicht mal aus eigener Ahnung haben, aber die Macht bekommen, das Bildungssystem nach ihren Vorstellungen zu verändern. Das ist geradewegs so, als würde ich einem Automechaniker den Auftrag erteilen, er soll neue Chirurgen einschulen und das Gesundheitssystem reformieren, mit der einzigen Begründung, dass er auch mal beim Arzt war. zwangsweise Ganztagsschule (das ist wie im Kommunismus), keiner darf mehr lernen wollen, also alle in die Gesamtschule. Reformen, jedes Jahr, neue Schulverwaltungsprogramme, die nicht funktionieren, Gemeinderäte, die mitreden, obwohl sie nicht Deutsch sprechen und beim Thema Bildung mitreden, obwohl sie ihre eigenen Kinder weder fördern, noch sie bis zum Schuleintritt in der Landessprache reden lassen (ich spreche von vielen, einer davon ist Herr A. im 15. Bezirk) und es nicht einsehen, dass ein Kind, dass sich in allem (auch in der Muttersprache) schwer tut und kaum einen Schultag mit vier Stunden durchhält (ich überlege, wie man sich dann mit diesem Kind eine Schule im Ganztagsbetrieb vorstellen darf), eben nicht für ein Gymnasium geeignet ist. Also wird nach dem Motto gearbeitet: Wenn mein Kind nicht ins Gymnasium kann, dann darf es sonst auch keines. Alle Macht denen mit eingeschränktem IQ! Nieder mit allen jenen, die sich erlauben intelligent zu sein oder Eltern haben, die sich um ihre Kinder kümmern! Es ist einfach traurig. Den Stoff, den meine Tochter im ersten Jahr Gymnasium (zweisprachig ) absolviert hat, hatten meine Nachhilfeschüler teilweise im Poly noch nicht intus. ich kenne einige NMS( manche sind besser, manche... naja), ich sehe, was Schüler an Unterlagen mitbringen. allein: Es ist teilweise das was mein Sohn in der Volksschule schon lernt!!!!!! Eine Gesamtschule kann ein gutes Gymnasium nicht ersetzen!!! Ich habe im Ausland in einer Gesamtschule gearbeitet. Es wundert mich seither nicht, dass Eltern, die es sich leisten können, ihre Kinder in England in Privatschulen geben. Es ist ein Sumpf des Unwissens! Macht nur so weiter und wir werden bildungsmäßig zu einem Entwicklungsland. Wer darf als nächstes mitreden? Politiker, die grade mal die Sonderschule (die es ja auch bald nicht mehr geben soll) abgeschlossen haben? Werden sie dann Studienordnungen erstellen? Scheint fast so, als würden sie schon mitmischen ;)

  8. Robert Bond (kein Partner)
    30. November 2013 08:34

    Grundsätzlich ist das Modell einer Gesamtschule bis 12 nicht so übel. Das funktioniert in vielen Schweizer Kantonen (als sechsjährige Volksschule) bestens. Leider ist angesichts der in Österreich derzeit handelnden Personen mit katastrophaler Umsetzung zu rechnen.

  9. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    29. November 2013 23:54

    "Die Gesamtschule kommt: Die AHS wird mit Zustimmung der ÖVP um zwei Jahre kastriert"

    Hm, Frage an die Veterinäre: könnte man einen Hund auch um 2 von 8 cm kastrieren?

  10. byrig
    29. November 2013 23:37

    dieser umfaller der övp ist nicht nur eine schande,er schädigt dauernd unser land.und das wegen ein paar landeshauptleuten(haslauer,aber auch pröll),denen bürgerliche werte offenbar nicht(mehr) so wichtig sind.
    gegen diese phalanx hat offenbar nicht einmal neugebauer eine chance.
    dieses rückratlose verhalten sollte insofern konsequenzen haben,als dass jetzt viele bürgerliche övp-wähler die fpö wählen.
    das ist aber leider erst in 5 jahren möglich.övp und spö haben schon gewusst,warum sie die legislaturperiode auf 5 jahre verlängert haben.

  11. Otto Sulzer (kein Partner)
    29. November 2013 21:04

    Ja spinnen die ÖVPler total?

  12. proklus (kein Partner)
    29. November 2013 17:46

    großartig analysiert......................
    (da fehlen mir die Worte!)
    DANKE!

  13. Alternativlos (kein Partner)
    29. November 2013 14:49

    Zitat Henryk Broder:

    "Ich habe aufgehört, Politiker als Huren zu bezeichnen. Aus Rücksicht auf die Huren."

  14. Gold (kein Partner)
    29. November 2013 14:47

    Österreichs Gold könnte bald griechische Schulden besichern.
    Über 80 Prozent der österreichischen Goldreserven werden in London gelagert – 224 von insgesamt 280 Tonnen. Offenbar auch, um zu verhindern, dass Österreich im Falle eines Euro-Crashs eine neue Währung einführen kann – oder aber aus dem Euro-Verbund austreten kann. In der EU werden - unter der Leitung der ehemaligen Nationalbank-Vizegouverneurin Gertrude Tumpel-Gugerell - sogar Pläne geschmiedet, die Goldreserven der Euro-Staaten künftig zur Besicherung ausufernder Staatschulden heranzuziehen. Die rechtliche Grundlage dafür ist in der Satzung der Europäischen Zentralbank bereits vorhanden. Die Staaten dürfen schon jetzt nicht mehr eigenmächtig über ihre Währungsreserven verfügen. FPÖ-TV deckt in einer Reportage die perfiden Pläne für den größten Goldraub aller Zeiten auf.
    http://www.unzensuriert.at/content/0014465-sterreichs-Gold-k-nnte-bald-griechische-Schulden-besichern

  15. Wolfram Schrems (kein Partner)
    29. November 2013 12:12

    Aus dem Kommunistischen Manifest (man beachte besonders Punkt 10. Daher weht der Wind bei Gesamtschule und Ganztagsschule):

    "1) Expropriation des Grundeigenthums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben.

    2) Starke Progressiv-Steuer.

    3) Abschaffung des Erbrechts.

    4) Konfiskation des Eigenthums aller Emigranten und Rebellen.

    5) Centralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.

    6) Centralisation alles Transportwesens in den Händen des Staats.

    7) Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan.

    8) Gleicher Arbeitszwang für Alle, Errichtung industrieller Armeen besonders für den Ackerbau.

    9) Vereinigung des Betriebs von Ackerbau und Industrie, Hinwirken auf die allmählige Beseitigung des Gegensatzes von Stadt und Land.

    10) Oeffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder. Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heutigen Form. Vereinigung der Erziehung mit der materiellen Produktion u. s. w., u. s. w."

    Vieles ist schon umgesetzt, an anderem arbeiten die Marxisten noch - mit Unterstützung bürgerlicher Steigbügelhalter.
    Mir ist schleierhaft, warum sich die Familien das alles gefallen lassen.

    "Ein Gespenst geht um in Europa." Wie wahr. Da hilft nur mehr der Exorzismus.

  16. AppolloniO (kein Partner)
    29. November 2013 11:46

    An alle Noch-ÖVP-Wähler:
    da Spindelegger und Co nun auch die letzte Vernunftbastion verlassen werden, gibt es nun wirklich
    keinen Grund ÖVP zu wählen.
    Da ist ja die SPÖ noch besser (und das will was heißen), die wenigstens von Anfang an sagte, dass sie mit der Schulpolitik Mittelmaß und darunter für alle anstrebt.

  17. Hegelianer (kein Partner)
    29. November 2013 10:55

    Ich kann dem Geraunze über den Niedergang der ÖVP als einer bürgerlichen Partei wenig abgewinnen. Die bürgerliche Partei ist heute die FPÖ! Also wählt die FPÖ. engagiert euch in der FPÖ und überlegt keine Parteigründungs-Überlegungen, die es nicht über die Wahrnehmungsschwelle schaffen. Gut, es gibt sozialistische Töne in der Wirtschafts- und Steuerpolitik, aber die gab es im ÖAAB seit jeher. Und was das Deutschnationale betrifft: In der "guten alten" Monarchie waren die Bürgerlichen allesamt deutschgesinnt, und zwar ganz selbstverständlich. Das hat mit "völkischem" Denken und Rassismus nichts zu tun. Also: Scheuklappen abwerfen, und eben eine andere traditionsreiche etablierte Partei stärken, wenn die ÖVP lieber dem internationalen Sozialismus frönt!

    • FranzAnton
      30. November 2013 06:04

      Und woher kommen viele FPÖ - Wähler? Erraten, vielfach von enttäuschten Roten! Denen muß sie ein Angebot machen, und das ist alles andere als konservativ.

  18. D.M. (kein Partner)
    29. November 2013 10:17

    Wir kennen Matt Damon als Schauspieler aus vielen Filmen, ausserdem als Drehbuchautor und Filmproduzent.
    Das folgende Video zeigt Damon bei einer Debatte wo es um zivilen Ungehorsam geht. Er zitiert dabei die Worte seines Freundes Howard Zinn, US-amerikanischer Historiker und Politikwissenschaftler, der sich auf die Forschung der Bürgerrechts- und Friedensbewegungen spezialisierte. Es sind wahre Worte die Zinn bereits 1970 aussprach, die Matt Damon hier wieder bewusst macht.
    http://www.youtube.com/watch?v=9KxOVy52EiE

    Ich gehe von der Annahme aus, die Welt ist auf den Kopf gestellt, dass die Dinge alle falsch sind. Dass die falschen Leute im Gefängnis sind und die falschen Leute ausserhalb. Dass die falschen Leute an der Macht sind und die falschen nicht an der Macht. Dass das Vermögen in diesem Land und auf der Welt so verteilt ist, es benötigt keine kleine Reform, sondern eine drastische Umverteilung des Vermögens. Ich gehe von der Annahme aus, wir müssen nicht viel darüber reden, denn alles was wir nur tun müssen ist über den heutigen Zustand dieser Welt nachzudenken, um zu realisieren, alles ist auf den Kopf gestellt.

    Wenn sie nicht nachdenken, sondern nur dem Fernsehen zuhören, nur akademische Sachen lesen, dann kommt man auf den Gedanken, es ist alles nicht so schlimm. Oder nur Kleinigkeiten laufen falsch. Man muss sich aber nur etwas entfernen und die Welt betrachten, dann ist man entsetzt. Also müssen wir von der Annahme ausgehen, die Welt ist völlig verkehrt. Und unser Thema ist auch verkehrt, ziviler Ungehorsam.

    Sobald man sagt, das Thema ist ziviler Ungehorsam, dann sagt man, unser Problem ist ziviler Ungehorsam. Das ist aber nicht unser Problem. Unser Problem ist ziviler Gehorsam. Unser Problem sind die Anzahl Menschen auf der ganzen Welt, welche die Diktate der Anführer ihrer Regierungen gehorchen und in den Krieg gezogen sind. Millionen sind wegen diesem Gehorsam getötet worden.

    Wir kennen das von Nazi-Deutschland. Wir wissen, das Problem damals war der Gehorsam, dass die Menschen dort Hitler gehorchten. Die Menschen haben gehorcht, was aber falsch war. Sie hätten Fragen stellen und Widerstand leisten sollen. Wären wir dort gewesen hätten wirs ihnen gezeigt. Auch in Stalins Russland waren die Menschen gehorsam. Diese ganzen Leute waren wie eine Herde.

    Erinnert ihr euch an die bösen alten Zeiten wo die Menschen wegen Feudalismus ausgebeutet wurden? Es war schlimm damals im Mittelalter. Aber jetzt haben wir westliche Zivilisation, den Rechtsstaat. Nur, der Rechtsstaat hat die Ungerechtigkeit maximiert und zur Regel gemacht, so wie es vor dem Rechtsstaat war. Das hat der Rechtsstaat gemacht.

    In allen Ländern der Welt ist der Rechtsstaat der Liebling der Führer und die Plage der Bevölkerung. Wir müssen das endlich erkennen. Wir müssen die nationalen Grenzen in unserem Denken überwinden. Nixon und Breschnew haben mehr Gemeinsamkeiten als wir mit Nixon. J. Edgar Hoover hat mehr Gemeinsamkeiten mit dem Chef des sowjetischen Geheimpolizei als mit uns.

    Es ist die internationale Hingabe zu Recht und Ordnung, welche die Führer der Länder kameradschaftlichen verbindet. Deshalb sind wir immer so überrascht wenn sie sich treffen, dabei lachen und Hände schütteln, Zigarren rauchen. Sie mögen sich, egal was sie sagen.

    Was wir versuchen, nehme ich an, ist zu den Prinzipien, Zielen und zum Geist zurückzukehren, die in der Unabhängigkeitserklärung stehen. Dieser Geist ist der Widerstand zu illegitimer Autorität und der Macht, welche die Menschen das Leben, die Freiheit und das Recht auf Glück vorenthalten. Deshalb drängt es sich auf, unter diesen Umständen die aktuelle Form der Regierung zu ändern oder abzuschaffen. Die Betonung liegt aber auf abschaffen.

    Aber um die Prinzipien der Unabhängigkeitserklärung durchzusetzen, müssen wir uns ausserhalb der Gesetze stellen. Wir müssen aufhören den Gesetzen zu gehorchen, die das Töten verlangen, oder wie das Vermögen verteilt wird, oder Leute wegen kleinen Vergehen ins Gefängnis wirft und andere Leute vom Gefängnis fernhält, die enorme Verbrechen begangen haben.

    Meine Hoffnung ist, dass dieser Geist nicht nur in unserem Land einkehrt, sondern auch in anderen Ländern, denn alle benötigen es. Die Menschen in allen Ländern benötigen den Geist des Ungehorsams gegenüber dem Staat. Das ist keine metaphysische Sache, sondern eine Sache der Kraft und des Vermögens. Und wir benötigen eine Abhängigkeitserklärung zwischen allen Ländern der Welt, die für die gleiche Sache streben.
    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2013/11/matt-damon-uber-ziviler-ungehorsam.html

  19. D.M. (kein Partner)
  20. cmh (kein Partner)
    29. November 2013 09:55

    Eigentlich bin ich noch schwärzer und konservativer als der Wertkonservative.

    Dennoch muss ich jetzt den Wählern der ÖVP sagen:

    Ihr wart gewarnt!

  21. Gerald (kein Partner)
    29. November 2013 09:32

    Tja, diesen ÖVP-Umfaller habe ich kommen sehen. Die knieweiche Haltung der ÖVP gegenüber der sozialistischen Gesamtschule war ja auch schon vor der letzten Nationalratswahl kein Geheimnis, die Wortmeldungen von Platter, Wallner und vor allem Haslauer bekannt.
    Und genau aus diesem Grund habe ich diesmal erstmals nicht ÖVP, sondern die FPÖ gewählt. Auch wenn diese in ihrem Programm teilweise starke sozialistische Einsprengsel hat, so ist sie doch mittlerweile die einzige Partei die ohne Wenn und Aber zum bewährten gegliederten Schulsystem steht und auch in vielen anderen Punkten die nach links gekippte ÖVP als konservative Partei abgelöst hat. Z.B. wenn es darum geht auch Männerrechte zu vertreten, dem irren Genderismus entgegen zu treten, den Quotenschwachsinn abzulehnen ebenso wie Homoehe u.ä.

    Ehrlich gesagt wundere ich mich über all die "enttäuschten ÖVPler" hier, denn das war diesmal wirklich absehbar. Die ÖVP ist längst eine SPÖ 2.0. Dank eurer Stimmen können sie nun weitere 5 Jahre sozialistisch fuhrwerken.

    • cmh (kein Partner)
    • Mystika (kein Partner)
      29. November 2013 13:56

      Gerald
      Man nennt es das "Stockholmsyndrom". Scheinbar erst heilbar, wenn es auch die besser gestellte Gesellschaft trifft.
      Jeden wird es treffen ... sie wissen (glauben) es nur noch nicht!

    • Riese35
      29. November 2013 19:01

      Wären nur mehr Personen wie Sie.

  22. Charlotte
    29. November 2013 09:23

    Volksabstimmung zur Gesamtschule!

    Die 8-jährigen Gymnasien zu zerstören ist ein Verbrechen an Bildung und Gesellschaft (u.a. : Viele lebenslange Freundschaften sind in den Gymnasien entstanden. Herzensbildung darf anscheinend auch kein Thema mehr sein).

    Vier Jahre Gesamtschule sind genug. Die verlängerte Gesamtschule wird vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt. Sie wird nur von der grün-roten Polit- und Mediengemeinschaft gegen den Willen der Steuerzahler propagiert, von Menschen die ihre eigenen Kinder in die verbliebenen 8-jährigen Privatgymnasien geben werden.

    Die verantwortlichen Politiker verweigern die Volksabstimmung, weil sie genau wissen , dass die Bevölkerung die Gesamtschule ablehnt. Wahnsinn wie gegen den Willen der Staatsbürger gehandelt wird.

    • byrig
      29. November 2013 23:26

      richtig!da die abschaffung der langform des gymnasiums eindeutig dem willen der bevölkerungsmehrheit widerspricht,muss man das volk abstimmen lassen!

  23. Gradnitzer Angelika (kein Partner)
    29. November 2013 09:02

    Ein derartig hanebüchener Kompromiss ist bezeichnend für die inferiore Politik der letzten Jahre.
    Jetzt geht's aber wirklich um die Zukunft unserer Kinder und der Spaß hört sich auf!
    Ich hoffe, die ÖVP kommt zur Räson!

  24. Haider
    29. November 2013 00:16

    Wär's nur ein zurück zur 8klassigen mariatheresianischen Volksschule!
    Ich habe einen Cousin, der schaffte es aus dieser Schulform (da sein Vater böser Nazilehrer war hatte er nach 1945 keine Chance, die Hauptschule am Ort zu besuchen) Baumeister zu werden.
    Bei der vorliegenden Verprovinzialisierung unserer Höheren Schulen geht es jedoch ausschließlich um Zerstörung. Wenn der Regierungschef an der Maturahürde scheitert, dann haben auch die Untertanen gefälligst zu Kuschen.
    Gespenstisch ist nur der Todestrieb der Schwarzen. Mit einem Haslauer als ÖVP-Spitzenverhandler jedoch nachvollziehbar.

  25. plusminus
    28. November 2013 23:39

    Ist das womöglich eine der Gegenleistungen für die vielen unverständlichen Zugeständnisse (einschließlich dieser unseligen Bildungsreform) der ÖVP an die SPÖ?

    http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/telekom-ermittlungen-gegen-amon-eingestellt-84489/

    • M.S.
      28. November 2013 23:51

      @plusminus

      Die scheinen bei den sogenannten Koalitionsverhandlungen hinter verschlossenen Türen nur mehr über solche Verfahrenseinstellungen und Aufhebung von Gerichtsurteilen zu verhandeln. Alle anderen Angelegenheiten wie Pensionsreform, "Loch", Bildungsreform u.s.w. scheinen dagegen ziemlich unwesentlich. Die bisherigen Ergebnisse schauen daher auch danach aus.

    • plusminus
      29. November 2013 12:40

      @M.S.

      ***
      Sehe ich genauso!

  26. Freak77
    28. November 2013 23:37

    Dr. Unterberger oben:

    Die Koalitions-„Experten“ haben zwar noch keine „pädagogische und organisatorische Konfiguration“ für diese zwei neuen Klassenstufen. Sie wissen noch nicht Was und Wie.

    Das erinnert an das unvergessene Lied von Helmut Qualtinger:

    "Da Wüde auf seina Maschin" (= Der Wilde auf seinem Motorrad)

    Berühmte Textstelle aus dem Lied:

    "Ich weiß zwar nicht wohin ich fahren will, dafür bin ich aber schneller dort ..."

  27. Brigitte Imb
    28. November 2013 22:55

    OT

    Warum Prostituierte mehr Ansehen genießen als Politiker

    Der Bundeskanzler verspricht, das 24-Milliarden-Budgetloch zu sanieren, ohne dass die Bürger das zu spüren bekommen. Danke, aber pflanzen können wir uns selber.

    CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1492239/Warum-Prostituierte-mehr-Ansehen-geniessen-als-Politiker?_vl_backlink=/home/index.do

  28. Jewgeni Gorowikow
    28. November 2013 22:22

    Im Kommentar von Christoph Schwarz in der Presse wird dieses 2-Jahres-Gesamschul-Mittelding das Rot und Schwarz offenbar vereinbarten auch bestätigt.

    Herr Schwarz sieht das aber als etwas Lobenswertes und als einen Fortschritt. Er meint dass es keine zwei verlorenen sondernd zwei gewonnene Jahre sind:

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1492234/Zwei-gewonnene-Jahre

    • Tullius Augustus
      28. November 2013 23:21

      Christoph Schwarz schreibt:

      "Falls das Modell zusätzlich bewirken könnte, dass die soziale Selektion vermindert wird ...."

      Hier verrät sich wieder ein Linker bei der Verwendung seiner gewählten Worte: Er verwendet das Wort "soziale Selektion" -->

      deutlicher kann es nicht sein: Ein klares Indiz wie dieser Mensch tickt, er ist ein Propagandist der Lüge, dass es in Österreich bei den zehnjährigen eine soziale Selektion gibt und dass in Ö. schon die Zehnjährigen "sozial selektiert" werden.

      Der Herr Christoph Schwarz erwähnt aber mit keinem Wort, dass die meisten Maturanten bei uns eben NICHT bei der sogenannten "Selektion der Zehnjährigen dabei waren".

      Denn die zahlenmäßig meisten Maturanten kommen in Ö. schon seit Jahrzehnten aus den BHS (= HAK, HTL, HBLVA), wo man mit 14 Jahren beginnt. Die zahlenmäßig meisten Maturanten kommen nicht aus den AHS!

      Das Märchen von der "sozialen Selektion der Zehnjährigen" kann Herr Schwarz in der bürgerlichen 'Die Presse' gleich wieder einpacken.

    • M.S.
      28. November 2013 23:58

      Welche Zeitung in Österreich kann man noch lesen, ohne mit linkem Müll belästigt, oder angelogen zu werden?

    • Haider
      29. November 2013 00:19

      Das Problem Österreichs ist, daß zwei LINKE Parteien eine Koalition aushandeln!

  29. Brigitte Imb
    28. November 2013 20:59

    "orf at" titelt

    Umstrittene Bildungsreform in Spanien

    Sofort denkt man dabei an die Schwachsinnigkeiten unserer Bildungsreform und ahnt für Spanien ebenso Böses. Weit gefehlt! Aber, dürfens denn das ...?

    "Die Bildungsreform bedeutet, dass der Ethikunterricht gestrichen wird und das Fach Religion mehr Gewicht bekommt. Privatschulen werden gegenüber öffentlichen Einrichtungen bevorzugt, das von den Sozialisten eingeführte Fach der Staatsbürgerkunde wird wieder abgeschafft."

    http://orf.at/#/stories/2208289/

  30. Ai Weiwei
    28. November 2013 18:14

    Die beiden Koalitionsparteien sollten zumindest - wenn sie sich schon heillos in den diversen Expertenmeinungen verheddern - das Volk entscheiden lassen:

    Eine Volksabstimmung über die Grundprinzipien und Zukunft des österr. Schulwesens:

    § Soll es in die Richtung Schulautonomie gehen wo die Schulen, also der Direktor, der Lehrkörper und die Schüler und Eltern weitgehend autonom über das Geschehen in der Schule entscheiden dürfen?

    § Soll Österreich flächendeckend mit Langform-Gymnasien (AHS mit Unterstufe & Oberstufe) versorgt werden, die für strebsame, begabte Kinder zur Verfügung stehen sollen. Also junge Menschen die später einmal die Elite in der Gesellschaft, Wirtschaft und Staat sein sollen? Junge Menschen die einmal Führungspositionen übernehmen sollen?

    § Soll in Österreichs Schulsystem das Prinzip der Förderung für Hochbegabte, das Leistungsprinzip, das Prinzip der Qualität & der hohen Bildungsstandards gelten?

    § Sollen in Österreichs Schulsystem auch Schüler aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen durch Förderung, Fleiß, gesunden Ehrgeiz, Strebsamkeit und Leistungsanreize in den AHS die Chance auf höhere Bildung haben?

    § Soll Österreichs Schulsystem vom Grundprinzip der Vielfalt, der Wechselmöglichkeiten, Umstiegsmöglichkeiten sowie der gesunden Konkurrenz zwischen den Schulen und Schultypen geprägt sein?

    § Oder soll Österreichs Schulsystem vom Prinzip "gleiche Schule möglichst den ganzen Tag mit verschränktem Unterricht in der Ganztagsschule für alle Schüler" in den Ganztags-Gesamtschulen geprägt sein. Also die Verstaatlichung der Schüler nach dem Motto: "exakte Gleichschaltung für alle." Soll dies das tragende Prinzip für das österr. Schulsystem sein?

    § Soll es in Österreichs Schulen vor allem darum gehen, wieviel Geld verbraucht wird unabhängig davon wie der Bildungserfolg am Ende ist? Damit als Alibibehauptung gesagt werden kann: "Seht doch wieviel Geld wir in das Schulsystem investiert haben?"

    Die ÖVP sollte schon in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen, dass so eine Schul-Volksabstimmung gemacht wird. Das Tohuwabohu, die Kakophonie und die Uneinigkeit von SP und VP beim Schulthema sind ganz ähnlich wie es vor der Bundesheer-Volksbefragung zum damaligen Thema war.

    • Politicus1
      28. November 2013 18:34

      so sehr ich direkte Demokratie befürworte ...
      wie hoch schätzen Sie den Prozentsatz jener Wahlberechtigten ein, die tatsächlich qualifiziert sind, diese Fragen sinnvoll zu beantworten?
      Soll die Mehrheit, die kinderlos durchs Leben geht oder seit Jahrzehnten keine direkte Berührung mehr zur Schule hat, darüber entscheiden?

      Da könnte man vermutlich leichter ein Volkabstimmung über die Aufstellung des Fussballnationalteams für das nächste Ländermatch verkraften ...

    • Ai Weiwei
      28. November 2013 19:14

      @ Politicus1

      Es kommt darauf an dass es vor der Abstimmung sehr viel Information für das Wahlvolk gibt.

      Vor der Bundesheer-Volksbefragung gab es - vor ca. 1 Jahr - unzählige Fernsehdiskussionen, Info-Veranstaltungen und die Bundesheer-Themen wurden auch in allen Medien ziemlich gründlich durchgenommen - und das monatelang. Das was da geboten wurde war einer entwickelten Demokratie würdig.

      Ich schätze dass das Schulthema mindestens genauso emotional aufwühlend ist wie das Bundesheerthema.

      Die Frage: "Werden die Chancen im öffentlichen Schulsystem unseren Kindern vorenthalten und gestohlen und bin ich gezwungen mein Kind in eine teure & überfüllte Privatschule (die ja lange Vormerklisten haben) zu schicken?"

      Beziehungweise: "Ist ein gegliedertes, differenziertes Schulsystem eine Ausgeburt der Ungerechtigkeit?"

      Schon allein diese beiden Fragen sind ein Hammer und lassen viele Bürger auf die Barrikaden steigen.

      Ich denke dass viele unserer Politiker in ihren jungen Jahren mit ihrer Schule auf Kriegsfuß standen und alles andere als gute Schüler waren, das beste Beispiel ist die Schullaufbahn von Werner Faymann.

      Und deshalb haben viele Politiker im Unterbewußtsein gehörigen Hass und zumindest große Ressentments & unterdrückte Frustrationen gegenüber allem was mit Gymnasium & leistungsorientierter Schule zusammenhängt.

    • Brigitte Imb
      28. November 2013 20:18

      @ Ai Weiwei,

      richtig, eine Volksabstimmung könnte die einzig akzeptable Lösung sein. Ginge diese gegen das differenzierte Schulsystem und das bewährte Gymnasium aus (was ich nicht glaube*), hätte man als Gegner wenigstens den Trost einer demokratischen Abstimmung unterlegen zu sein, und nicht der politischen Willkür.

    • FranzAnton
      28. November 2013 20:40

      @ "Es kommt darauf an dass es vor der Abstimmung sehr viel Information für das Wahlvolk gibt".
      Ai Weiwei hat völlig recht, Politicus1. Zur Direktdemokratie gehört Vorabinfo in extenso, zwar müssen alle Betroffenen gleichermaßen zu Wort kommen.
      Unsere Marxisten haben immer nur getrommelt, was sie haben wollen; die wahren Gründe, warum sie das wollen, aber m.E. nicht restlos offengelegt. In der Öffentlichkeit kommt nämlich die Aussage von der zu frühen Weggabelung Richtung Uni oder Lehre gut an; die ideologisch - marxistischen Gründe werden hingegen nicht öffentlich breitgetreten, wie etwa die gewünschte Zerstörung des herkömmlichen Familienbildes durch Zwangstagsschulen mit verschränktem Unterricht.
      Marxisten tendieren eben dazu, Dinge, welche die Menschen nicht wollen, ihnen zwangsweise per Gesetz aufzuoktroyieren.
      Diesen einbetonierten Dickköpfen ist nur direktdemokratisch beizukommen, das wissen sie selber ganz genau, weshalb die SPÖ sich am massivsten von allen Parteien gegen die Verbesserung der direktdemokratischen Möglichkeiten für uns Österreicher stemmt.
      Übrigens danke für Ihren Link von heute Nachmittag hinsichtlich Adventkranz und Nikolaus; genau so stelle ich mir den Beginn von inoffizieller Direktdemokratie vor, mit welcher etwa auch in der Gesamtschulangelegenheit seitens der Bevölkerung Druck gemacht werden könnte - und sollte!

  31. Erich Bauer
    28. November 2013 17:49

    Sg. Wertkonservativer,

    Jetzt ganz im Ernst. Sie plädieren hierorts des öfteren dafür sich (partei)politisch einzubringen... vornehmlich, gegenständlich in die ÖVP. Nur so seien Veränderung, hin zu bürgerlich/konservativ/REALISTISCHER Umkehr möglich. Das scheint auch in der Tat sehr vernünftig!

    Wie sieht aber eine solche "Einbringung" in der Praxis aus? Das gilt übrigens für ALLE derzeit umtriebigen polit. Parteien. Man wird sehr freundlich und beflissen willkommen heißen. Wenn man nicht als der letzte Dorftrottel angesehen werde MUSS, wird man zu einem (durchaus auch kostenpflichtigen) Seminar ehrenhalber verdonnert. In diesem Seminar lernt man, sich auf seine Verwandten, Freunde und Bekannten zu besinnen... Das läuft dann ab, wie bei "Strukki-Marketing-Versicherungskeiler". Wenn's gelingt, aus seinem persönlichen Umfeld möglichst Viele als zahlendes Mitglied zu werben... dann kann's schon sein, daß man zu der einen oder anderen Veranstaltung eingeladen wird. Das Buffet ist dann gratis... Versuchen Sie bloß nicht, auf die Notwendigkeit geistig/moralischer Paradigmenwechsel hinzuweisen... Die kalte Verständnislosigkeit, die Ihnne dann entgegen strömt, würde Ihr Blut in den Adern gefrieren lassen.

    Um in dieses "Kraftfeld" zu gelangen, dauert's natürlich. Es ist wie bei den kafkaesken Torwächtern. Leider ist es meist so, daß Ihr Mitglieder-Netzwerk nicht die Anerkennung findet, wie Sie vielleicht erwartet hätten... :-)))) (Tut leid... ich kringel mich schon ein)

    Irgendwann ist es dann so, daß die Verwandten, Bekannten und auch FREUNDE, über die Unmöglichkeit der in Aussicht gestellten Mitwirkung ang'fressn sind... Leider gar nicht so sehr über die ÖVP, NEIN über SIE!

    Naja... dann bleibt nur noch der Umzug an die, meinetwegen östliche Adria. Soll ja sehr schön sein. Persönlich war ich schon fast in jeder Ecke... nur nicht in Jugoland. :-)

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 18:24

      Lieb, Freund Bauer, dass Sie mich so implizit ansprechen!

      Damit es klar herauskommt: für mich habe ich aus Altersgründen eine eventuelle Hinwendung zur Politik ja sowieso laufend ausgeschlossen. Mit Achtzig kann man vielleicht noch Ratschläge geben, doch aktive Parteiarbeit wäre da wohl nicht mehr "am Platz".
      Meine Ätzerei. etliche der Damen und Herren, die es partout und genau wissen wollen, wie bürgerliche Politik in Österreich zu gestalten sei, die ist schon einigermaßen ernst gemeint.
      Wer soll denn - Kruzitürken! - die bürgerlichen Interessen zukünftig in den zuständigen Gremien bis zu Parlament und Regierung kraftvoll vertreten, wenn nicht bürgerliche Menschen in Parteien mit zumindest einigermaßen bürgerlichen Wertvorstellungen?

      Wir sollten alle versuchen, intelligente, tatkräftige, idealistisch gesinnte junge Menschen für den harten Job des Politiker (m/w) zu begeistern, sie aufzufordern, sich in artverwandten politischen Zirkeln zu integrieren und den steinigen Weg bis zur persönlichen Wahrnehmungsschwelle in bürgerlichen Parteien zu gehen.

      Kein leichtes Brot, kein leichter Job! Aber wie soll's denn mit unseren Idealen und Wertvorstellungen weitergehen, wenn wir nicht selbst - aktiv oder auch positiv passiv - etwas dafür und dazu tun bereit sind?

      Wenn wir diesbezüglich gar nichts tun, lieber Herr Bauer, dann dürfen wir uns auch nicht wundern, wenn Zug um Zug die politische Vertretung des Bürgertums "den Bach runtergeht und der Rotlauf der Politik ungehindert und ungebremst weitergeht!

      Traurig, aber wahr, liebe Freunde, oder seht Ihr das anders?
      Und gut auch, dass Sie, Herr Bauer, dieses Problem offen, wenn auch durchwachsen ansprechen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      28. November 2013 23:14

      Könnte bitte jemand dem Herrn Michler leicht fasslich den Unterschied zwischen "implizit" und "explizit" erklären? Damit er das nächste Mal weiss, ob ihn sein lieber Freund Bauer (der ja ganz offensichtlich gleich ihm schwer unter Plappersucht leidet) direkt oder indirekt anspricht.

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2013 10:04

      F(x,y)=0 implizit

      f(x)= y explizit

      Meistens ist explizit schon schwer genug.

    • Wertkonservativer
      29. November 2013 13:37

      Quargelt's Euch doch nicht derart auf, Ihr obergescheiten Herren Knaller und cmh!

      In Istrien sind Schnüffelhunde auf Trüffelsuche sehr gefragt.
      Ihr schnüffelt in Richtung Fehler Anderer, ohne selbst kaum eigene Blog-Leistungen zu erbringen!

      Ein kleiner Irrtum wird einem alten Knaben doch wohl gestattet sein!

      (mail to: gerhard@michler.at

  32. Politicus1
    28. November 2013 14:28

    OT:
    (betrifft aber den Schulbereich)
    Derzeit läuft im Internet einen an die Wiener Landesregierung gerichtete Petition gegen das verhängte Verbot, in Schulen Adventkränze mit Adventkerzen anzubringen.
    Offizielle Begründung: Brandgefahr.
    Es ist aber klar, was da naach dem Verbot des Nikolos in den städtischen Kindergärten wirklich dahinter steckt ...
    Ab 10,000 Unterzeichnern muss sich der Wiener Gemeinderat damit beschäftigen.
    Hier der link:
    https://secure.avaaz.org/de/petition/Buergermeister_und_Landesregierung_von_Wien_Nikolaus_in_den_Kindergarten_Adventkraenze_zurueck_in_die_Klassenzimmer/?tMxzTab

    Innerhalb kurzer Zeit haben bereits 6,700 (!) unterzeichnet.

    PS: Wiener Stadtregierung.
    Komme gerade von der unteren Mariahilferstraße - nicht EIN Fussgänger lustwandelte in der Begegnungszone auf der Straße ... Hauptsache, der 13er fährt jetzt einen sinnlosen Umweg!

    • Cotopaxi
      28. November 2013 15:14

      Dann werden die Stalinisten des Wiener Rathauses vermutlich demnächst auch das widerliche Schächten verbieten. ;-)

    • Buntspecht
      28. November 2013 15:56

      eine in den USA betriebene - weltweit agierende - plattform, die weltweit mailadressen zur vermarktung sammelt - wird wohl kaum die wiener landesregierung interessieren. ihr persönliches anliegen (adventkränze, nikolaus u.a.) ist brechtigt. ich bezweifle jedoch in diesem fall die sinnhaftigkeit einer weltweiten aktion.

    • Politicus1
      28. November 2013 16:31

      Buntspecht:
      bitte auf die page hineinschauen!
      es mag schon eine weltweit agierende Org. hinter dem Aufbau der webpage sein, aber diese konkrete Petition wurde von einer konkreten Person gestartet:
      Erstellt von
      Werner-Karl F. Österreich

    • Buntspecht
      28. November 2013 17:36

      na klar @politicus, jeder darf dort eine aktion starten, aber sie läuft weltweit, und weltweit werden die mailadressen vermarktet, da muss man zustimmen. damit hab ich probleme.

    • Susanna (kein Partner)
      29. November 2013 09:43

      Ich habe mir sagen lassen, dass es mittlerweile LED-Kerzen für den Adventkranz gibt - eigentlich eine gute (wenn auch unromantische) Lösung für die Schule. Damit sollte das Argument der Brandgefahr wegfallen.

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2013 10:07

      Verboten! Verboten! Verboten!

      Wegen der Lebensgefährlichkeit des Lebens sollte man am besten alle Lebewesen einbuchten.

    • D.M. (kein Partner)
      29. November 2013 11:57

      Mann oh Mann ..
      Wie oft ist eine Schule in den letzten 70 Jahren wegen eines Adventkranzes abgebrannt? Weiß das wer?
      Ich habe keine Ahnung wie wir ohne Verbote dieser Gesinnungsgenossen überhaupt überleben konnten ...

  33. A.K.
    28. November 2013 14:23

    Meine einzige derzeitige Hoffnung ist, daß diese potentielle Rot-Schwarze Koalition doch nicht zu Stande kommt.

  34. Erich Bauer
    28. November 2013 13:31

    Ich bin sehr, sehr skeptisch, ob vom Parlament auch nur noch irgendwas kommen kann - auch nur Unschädliches...

    Für die ÖVP gilt genauso, wie für alle anderen Institutionen, dass festgefahrene Strukturen - besonders, wenn diese sich im Niedergang befinden - von AUSSEN nicht mehr beeinflusst werden können. Auf eine politische Partei übertragen: Wählerzustimung oder Wählerablehnung tut nichts mehr zur Sache... Der Wähler kann hier gar nichts mehr dafür oder dagegen machen. Der verstörte Wähler steht ratlos da und schlägt um sich... Der Wähler von Irgendwas gibt dann den "verdächtigen" Wählern von Irgendwas die "Schuld" am Niedergang von Irgendwas... Das ist natürlich Unsinn. Bestenfalls erklärbar mit Verzweiflung.

    Der Niedergang der ÖVP – als Bürgerpartei - ist nicht mehr zu verhindern. Es kann nur noch darum gehen, während des Prozesses der Marginalisierung einzelne Teile des bürgerlichen Rests herauszulocken… um eine bürgerliche APO 2.0 (Außerparlamentarische Opposition) zu installieren, die eine realpolitische Kraft, ähnlich Kammer und Gewerkschaft, entwickelt… Diese APO 2.0 hat dann die Aufgabe das „Parlament“ vor sich herzutreiben – massiv. Solange, bis dieses Hohe Haus wieder frei für bürgerlich/konservative/realistische Kräfte ist. Es wird doch einige profunde „Renegaten“ in der ÖVP geben… Wenn nicht… werden auch die letzten bürgerliche Reste der ÖVP mit IHRER Baddei begraben.

    Die NEOs haben’s vorgeführt. Frei nach dem „Tupperware“-Konzept. Und dieser erste Versuchsballon ist zumindest einmal hochgestiegen. Zweifel, ob dieser Ballon sich weiter aufbläht, sind natürlich berechtigt… Strolz, Busek mögen ja ÖVP-„Renegaten“ sein, aber sie wollen ja nur ins „Parlament“… und hier schließt sich der Kreis: von dort kommt nix mehr.

    • Erich Bauer
      28. November 2013 16:20

      Ich stelle fest, das mit der APO 2.0 kommt nicht richtig rüber... :-) Wahrscheinlich bin ich da, wie schon so oft, meiner Zeit voraus... :-)))

  35. Sandwalk
    28. November 2013 13:17

    Ich pflege immer zu fragen, wie denn eine Gesamtschule bis 14 aussehen soll?
    Eher Hauptschul- oder eher Gymnasiumslehrpläne?
    Ich habe noch nie eine Antwort auf diese Frage bekommen, denn
    1) interessiert sich kein Politiker in Österreich ernsthaft für Bildungspolitik und
    2) weiß offenbar kein Politiker, dass die Lehrpläne von Gymnasiumsunterstufen und Hauptschulen seit den 60er Jahren gleich sind. Einziger Unterschied: Die 2. Fremdsprache ab der 3. Klasse Gymnasium.

    Ausnahmslos alle Umfragen zeigen, dass das Ansehen unserer Lehrer trotz öffentlicher Dauerverprügelung durch das riesige Heer drittklassiger Journalisten immer noch nicht arg gelitten hat und der Großteil der Bevölkerung gegen eine Abschaffung des klassischen Gymnasiums ist.

    Die ÖVP wird für ihre nicht enden wollenden Fehler und ihre zahlreichen Schwächen bis zur Vernichtung abgestraft werden. Mein Mitleid ist enden wollend. Wer braucht noch diese schwarzen Nullen? Wir brauchen eine neue bürgerliche Partei. Die ÖVP ist Geschichte.

  36. Schani
    28. November 2013 12:22

    Abgeordnete und Gewissen? Sollte einer dieser Parteigünstlinge selbiges auch nur erwähnen, wird ihm wohl wie seinerzeit der Schierlingsbecher kredenzt werden!

  37. M.S.
    28. November 2013 12:09

    Jedes weitere Wort zu dieser Selbstaufgabe der ÖVP ist überflüssig.
    Adieu ÖVP for ever!

  38. Interessierter Leser
    28. November 2013 11:45

    Nur weiter so - ÖVP - und ich bin politisch "heimatlos", denn mit den anderen Parteien und ihren Programmen (gesamtprogrammatisch) kann ich noch weniger anfangen. Ich werde bundespolitisch zum Ungültig-Wähler werden müssen, außer die Bundes-ÖVP erfindet sich als wieder ökosoziale, christliche (nicht nur katholische), wertkonservative Partei neu, mit Leuten, die diese Werte glaubwürdig und kompetent vertreten können. In den Bundesländern gäbe es genug geeignete Persönlichkeiten( ich meine nicht Haslauer, Wallner und Platter), sie müssten das Ruder in die Hand nehmen und diese von mir gewünschte „ÖVP NEU“ gründen.

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 13:38

      Ihren Ausführungen kann ich einiges abgewinnen!
      Als alter und bekennender ÖVPler weiß ich, dass es derzeit nicht gut um meine Partei steht!

      Das Problem ist nur: wer nimmt die Fahne auf und trägt sie den Bürgerlichen in unserem Lande voran?
      Die tatkräftigen und bürgerlich gesinnten Persönlichkeiten mit den erforderlichen Charaktereigenschaften halten sich anscheinend vornehm zurück: ich vernehme bis dato keine derartigen "Weck- und Kampfrufe"!
      Schade, wirklich schade!
      Noch was: Ihr seid (fast alle) jünger als ich. Was ist da wohl der Grund, dass hier eigentlich im wesentlichen nur geschimpft und gemotschkert wird, jedoch kaum aktive Bemühungen vorgenommen werden, etwas in unserem Sinne zu verändern?
      Das Schicksal bürgerlicher Parteien!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      28. November 2013 14:42

      Sg. Wertkonservativer,

      Sie motschkern ständig über diese Nichtstuer in diesem Forum hier. Politik ist aber Macht. Und Politik zu "tun"... OHNE... Macht bzw. Machtbasis, ist bestenfalls unterhaltsam... für die Zaungäste.

      Unfairerweise schützen Sie - vor uns Jungen/Jüngeren :-) hier - Ihr wertes Alter vor. Dabei scheinen Sie mir ja doch als durchaus trinkfester Weinkenner. Wenn dem so wäre, ist das doch eine der wichtigsten Voraussetzungen sich mit der Politik - noch dazu Parteipolitik - einzulassen. Anders ist's wahrscheinlich eh nicht zu ertragen. :-) Und daher muss ich Sie jetzt aber schon an der Nase nehmen :-). Denken Sie doch nur an Herrn Stronach. :-))) Was der in der österreichischen Politik in so kurzer Zeit schon alles geschafft hat... :-)

      Allerdings kann ich natürlich verstehen, daß Sie ihm nicht nacheifern wollen. Ist Herr Stronach doch der beste Beweis dafür, wie wenig man mit maximalen Geldeinsatz, manisch (depressiven?) Aktionismus und marktschreierischen Anfeuerungsrufen, politisch in diesem Land, für Bürger und solche die sich so bezeichnen, erreichen kann...

      Ich bin mir sicher, sg. Wertkonservativer, daß Sie wissen, dass es Zeiten gibt, in denen man besser nichts tut... Am Fluß sitzend und wartend... bis die Leichen der Feinde vorbeitreiben... :-))) Ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich glaube wir leben gerade jetzt in solcher Zeit...

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 15:01

      Habe verstanden, lieber Erich Bauer:

      Sie "rollen" mich recht freundschaftlich und humorvoll!
      Daher nur so viel: die Fahne könnt' ich mit einiger Anstrengung ja noch ein Zeitl tragen, doch da ich dazu beide Hände benötigen würde, hätte ich keine für das Weinglasl frei!
      Daher laß' ich's lieber!

      Grüße!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      28. November 2013 16:25

      Aber lieber Wertkonservativer, gerne eile ich Euch mit den Weinschläuchen hinterher... :-)

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2013 10:32

      Zum Fahnetragen kann ich nur die Lektüre von Alexander Lernet-Holenia: Die Standarte empfehlen.

      Allerdings warne ich vor dem frustrierten "Ungültigwählen". Ist doch die einzige Lehre aus den letzten Wahlgängen, dass ungültig zu wählen nur den Istzustand zementiert. Denn ein ungültig gewählter (sic!) Politiker wird sich nicht denken, die Wähler wären angefressen mit ihm, sondern bei diesen Wählern geht alles rein!

      Ebenso grenzgenial ist es, seine Stimme einer der Protestparteien zu geben, wo sie weil zersplittert ebenso verloren sind.

      Wenn man sich also nicht mehr bei einer der Regierungsparteien aufgehoben fühlt, dann muss man, egal was drinnnen ist, die größte Oppositionspartei wählen. Denn nur die kann der Regierung unangenehm werden.

  39. Tullius Augustus
    28. November 2013 11:29

    Die im Volk beliebteste und nachgefragteste Schulform, das Gymnasium (auch AHS genannt) soll also von den Sozialisten aller Parteien zertrümmert werden.

    Da sind sie sich jetzt in dieser komischen Koalition schon alle einig. Obwohl die Sozialisten aller Parteien noch nicht einmal wissen was in diesen 2 Klassen für die 10-12-Jährigen wirlich passieren soll:

    Es gibt noch keine "pädagogische und organisatorische Konfiguration" für diese zwei Klassen.

    Was soll das wirklich in der Praxis dann sein: Eine "zweijährige Orientierungsphase wobei ein besonderes Gewicht auf eine prozesshafte Stärkenanalyse der SchülerInnen gelegt wird." ?

    Also zwei verlorene Jahre in einer Gesamtschule für hunderttausende 10-12-Jährige wo sie nur herumsitzen und nicht gefordert werden.

    Damit die Eltern von den Gymnasien abgeschreckt werden und ihre Kinder nicht dorthin schicken - das ist doch das wahre Kalkül!!


    Zwei verlorene Jahre in einer ganz wichtigen Altersstufe - auf das wird es hinauslaufen.

    Sehr geehrter Herr Haslauer und die anderen Sozialisten in der ÖVP, zu Ihrer Aufklärung:

    - Eine Nivellierung kann es immer nur in eine Richtung geben: nach unten.

    - Weil es im sogenannten "Sozialismus" immer eine Gleichheit geben muss, die es aber in der menschlichen Gesellschaft und in der gesamten Natur nirgends je gegeben hat und geben wird.

    - Weil es im sogenannten "Sozialismus" aus ideologischen Gründen keine Leistung und kein Leistungsstreben geben darf.

    - Alle sozialistischen Systeme haben es bewiesen: Nicht die Benachteiligten werden sich verbessern und sich in der Leistung steigern.

    - Sondern: Die Begabtesten, Intelligentesten, Fleissigsten - die werden in ihrem Fortkommen behindert werden und denen wird Zeit und Möglichkeiten gestohlen.

    - Im Endeffekt wird dann die Nivellierung aber gelingen: eben auf unterstem Niveau: Alle - die Benachteiligten und auch die Begabtesten, sie alle werden gleich dumm und gleich frustriert aus der Gesamtschule herauskommen.

    Und noch eine Aufklärung für die Sozialisten in der ÖVP:

    Glaubt doch das Märchen, das von den Gesamtschulfanatikern und den meisten Medien verbreitet wird, nicht:

    Das Märchen von der sogenannten "Selektion der Zehnjährigen" im österr. Schulsystem.


    Wahr ist doch dass schon mindestens seit 40 Jahren auch 14-Jährige erfolgreiche Hauptschüler den Weg zur Matura einschlagen - und zwar höchst erfolgreich - nämlich an den Oberstufengymnasien und vor allem an den B.H.S, wie zum Beispiel die unzähligen HAK's und HTL's u.a.

    Der Herr Haslauer kommt aus dem von der Natur besonders bevorzugten Bundesland Salzburg mit der einmaligen Fremdenverkehrslandschaft.

    Der Herr Haslauer weiß wahrscheinlich gar nicht was er in den Gegenden Ostösterreichs anrichtet wenn hier einmal das bisher gute System der Gymnasien zerstört ist: In NÖ, Wien, Steiermark und Burgenland.

  40. Das Pingerle
    28. November 2013 10:46

    Nicht jammern - aber wie eh und je bei der ÖVP das Kreuzerl machen!
    Ich jedenfalls war schon vor der letzten NR-Wahl geläutert und habe meine Wahlentscheidung erstmals verändert.

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2013 10:33

      Meine Worte!

      Gerade die Konstanz der Ansichten erforderte eine Änderung der Wahlenscheidung.

  41. LF
    28. November 2013 10:13

    Wenn diese "Orientierungsphase" tatsächlich ab dem kommenden Schuljahr zumindest teilweise eingeführt wird, bedeutet das vor allem einen neuerlichen Schritt auf dem Weg zur Gleichmacherei. Denn auch an den AHS - Standorten gilt schon jetzt für diese beiden Jahre ein Lehrplan, der die "Durchlässigkeit zwischen den Schulformen" garantiert. Die Unterschiede werden vor allem durch die Lehrmittel, die für diese Formen unterschiedlich gestaltet sind, sowie durch den persönlichen Einsatz der Lehrer, die zusätzliches Material natürlich selbst erabeiten können, hergestellt. Man versucht auch schon jetzt an vielen AHS, eventuelle Defizite der Schüler aufzuarbeiten (Stichwort: Lesetraining). Gleichzeitig konnte man allerdings bisher völlig überforderten Kindern (bzw. deren Eltern) raten, die Schullaufbahn doch an einer anderen Schule fortzusetzen; diese Möglichkeit fällt mit der Umbenennung auf "Orientierungsphase" de facto weg. Und mit jedem Jahr, das ein Kind in einer Schule/Klasse verbringt, wird es schwieriger, einen Schulwechsel durchzusetzen, denn dann wird "das Kind von seinen Freunden getrennt", was ja fast schon als "psychischer Missbrauch" angesehen wird. Und so führt man die Gesamtschule durch die Hintertür ein! Engagierten und auf das Vorankommen orientierten Eltern wird nur mehr der Weg in die Privatschulen bleiben, für die man das Kind am besten gleich nach der Geburt wird anmelden müssen, will man einen Platz bekommen.
    Tatsache ist: es gibt nun einmal Begabungsunterschiede zwischen den Menschen - warum will man alle neun Jahre gleich behandeln? Es sollte doch jedes Kind die Möglichkeit bekommen, nach seinen Talenten gefördert zu werden - natürlich unter Berücksischtigung der Vermittlung bestimmter grundlegender Kenntnisse. Das kann man aber nur in einem differenzierten Schulsystem! Dass sich nunmehr auch die ÖVP dafür hergibt, diese Gleichmacherei zu unterstützen, hat mich endgültig bewogen, ihr den Rücken zu kehren. Und für meine noch ungeborenen Enkel fange ich am besten schon jetzt zu sparen an, damit sie einmal eine halbwegs gute Schule besuchen können.

  42. socrates
    28. November 2013 09:59

    Hauptsache es kostet nichts und die Pfründe bleiben unangetastet!
    Einkommenskurve Neu - BMHS
    www.bmhs-aktuell.at/bmhs/.../einkommenskurve_neu_analyse-1.pdf???
    Aufgabenstellung: ? Ähnliche Lebensverdienstsumme über 40 Arbeitsjahre ... einen Zeitraum von 6 Jahren bleiben somit pro Lehrer € 95.858.- mehr im Budget ...

    Verein zur Förderung der
    Beruflichen Bildung 1080 Wien, Strozzigasse 2/4, 01-5336335

    Auftraggeber: BMHS-Gewerkschaft

    Aufgabenstellung:
    ? Ähnliche Lebensverdienstsumme über 40 Arbeitsjahre
    ? Markante Anhebung der Anfangsbezüge
    ? Deutliche Absenkung der Endbezüge
    ? Somit: Deutliche Abflachung der Einkommenskurve

    Aufgabe 1: Zahlenmäßige und grafische Darstellung der Einkommensverläufe

    (Grafik 1)
    Der Verlauf der neuen Einkommenskurve l2a2-neu wurde so gewählt, dass die Menge des
    „Altlehrereinkommens“ abgesenkt und als „Neulehrereinkommen“ am Beginn der Staffel
    eingebaut wurde. Diese Umschichtung führt zu einer Abflachung der Einkommenskurve l2a2-
    neu und einer Neuverteilung der Aktiv-Lebensverdienstsumme mit dem Effekt einer
    gerechteren Einkommensverteilung.

    Entlohnung l2a2 derzeit l2a2 neu

    1 1917 2700
    2 1975 2730
    3 2033 2760
    4 2091 2790
    5 2148 2820
    6 2266 2850
    7 2407 2880
    8 2548 2910
    9 2710 2940
    10 2872 2970
    11 3037 3000
    12 3200 3030
    13 3364 3060
    14 3527 3090
    15 3691 3120
    16 3836 3150
    17 3990 3180
    18 4152 3210
    19 4301 3240
    Summe 56.065 56.430
    Mittelwert 2.951 2.970
    (Grafik 2)

    Aufgabe 2: Analyse der Mehrkosten/Einsparungen für Dienstgeber

    Einsparung je Lehrer
    pro Monat jährlich
    1.601 22.414
    1.422 19.908
    1.230 17.220
    1.046 14.644
    871 12.194
    677 9.478
    95.858,00
    (Grafik 3)

    Der Ersatz eines in Pension tretenden Vertragslehrers l2a2 in der Entlohnungsstufe 19 nach 40
    Dienstjahren durch einen Neulehrer l2a2 neu in der Entlohnungsstufe 1 führt zu
    Einsparungen für den Dienstgeber in Höhe von € 1.601.- brutto monatlich. Dies entspricht
    (inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld) einem jährlichen Gewinn von € 22.414.-. Über
    einen Zeitraum von 6 Jahren bleiben somit pro Lehrer € 95.858.- mehr im Budget der
    Unterrichtsministerin (siehe Grafik 3).
    Unter der Annahme, dass in den nächsten 6 Jahren 25 Prozent der derzeit im Dienst
    befindlichen Lehrer in Pension gehen werden, ergibt sich trotz neuem Besoldungsschema ein
    Einsparungsvolumen von: 2,6 Milliarden Euro.

    Annahme:
    Anzahl der aktiven Lehrer 110.000
    davon 25 Prozent 27.500

    Einsparung in den ersten 6
    Jahren: 2.636.095.000

    • socrates
      28. November 2013 10:28

      Die SPOe sorgt für ihre Kientele, die Pflicht Schullehrer, Die OeVP schuert den Neid gegen ihre Klientele und qualifiziert sie ab. Was kann man einem Junglehrer raten? Zur SPOe gehen und rot wählen. So einfach ist das!
      Was bekommt die OeVP dafür? Nichts, sie ist ja so bescheiden!

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2013 10:50

      Genauso wie die IGGiÖ zu dem Morden in Syrien und der arabischen Welt schweigt, schweigt die ÖH zu dem Betrug an ihren derzeitigen Angehörigen.

      Einfach nur zum Krenreiben!

  43. Eco
    28. November 2013 09:59

    Jetzt hat sich die ÖVP endgültig von ihren Wählern verabschiedet. Man kann nur mehr hoffen, dass die Koalitionsverhandlungen - aus welchem Grunde auch immer - scheitern.
    Selbst ineinem Parlament der freien Kräfte könnte so ein Unsinn verhindert werden.
    Höchste Zeit, dass BP Fischer Faymann das Mandar entzieht und ein Kabinett von Experten beruft.
    Die gesamte Regierung ist ein Graus.
    Meine Frage : Hätte die geplante Regelung auch Auswirkung auf die katholischen
    Privatschulen ?

  44. zweiblum
    28. November 2013 09:32

    Am ersten Schultag in einer amerikanischen Highschool stellt die Klassenlehrerin der Klasse einen neuen Mitschüler vor, Sakiro Suzuki aus Japan.

    Die Stunde beginnt.

    Die Klassenlehrerin fragt: "Mal sehen, wer die amerikanische Kulturgeschichte beherrscht; wer hat gesagt: 'Gebt mir die Freiheit oder den Tod'?"

    Mäuschenstill in der Klasse, nur Suzuki hebt die Hand: "Patrick Henry 1775 in Philadelphia."

    "Sehr gut, Suzuki.

    Und wer hat gesagt: 'Der Staat ist das Volk, das Volk darf nicht untergehen'?"

    Suzuki steht auf: "Abraham Lincoln 1863 in Washington."

    Die Klassenlehrerin schaut auf ihre Schüler und sagt: Schämt euch, Suzuki ist Japaner und kennt die amerikanische Geschichte besser als ihr!"

    Man hört eine leise Stimme aus dem Hintergrund: "Leckt mich am Arsch, ihr scheiß Japaner!"

    "Wer hat das gesagt?", ruft die Lehrerin.

    Suzuki hebt die Hand und ohne zu warten sagt er: "General Mc Arthur 1942 in Guadalcanal, und Lee Iacocca 1982 bei der Hauptversammlung von Chrysler."

    Die Klasse ist superstill, nur von hinten hört man ein "Ich muss gleich kotzen".

    Die Lehrerin schreit: "Wer war das?"

    Suzuki antwortet: "George Bush senior zum japanischen Premierminister Tanaka während des Mittagessens, Tokio 1991."

    Einer der Schüler steht auf und ruft sauer: "Blag mir einen!"

    Die Lehrerin aufgebracht: "Jetzt ist Schluss! Wer war das jetzt?"

    Suzuki ohne mit der Wimper zu zucken: "Bill Clinton zu Monica Lewinsky, 1997 in Washington, Oval Office des Weißen Hauses."

    Ein anderer Schüler steht auf und schreit, "Suzuki ist ein Stück Scheiße!"

    Und Suzuki: "Valentino Rossi in Rio beim Grand-Prix-Motorradrennen in Brasilien 2002."

    Die Klasse verfällt in Hysterie, die Lehrerin fällt in Ohnmacht, die Tür geht auf und der Direktor kommt herein:

    "Scheiße, ich habe noch nie so ein Durcheinander gesehen."

    Suzuki: "Werner Faymann zu Finanzminister Fr. Fekter bei Vorlage des Budgethaushaltsplans, Österreich 2013"

    • Xymmachos
      28. November 2013 09:59

      ... und in einer Gesamtschule (mit zwei Lehrkräften in der Klasse) wäre das alles so nicht passiert. Q.e.d.

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 12:05

      Auch wenn hier manche vielleicht auf mich böse sein werden:

      ich meine jedoch, dass diese Art von "Humor" in einem anspruchsvollen Blog nichts zu tun hat!
      Wenn dann derartige "Leistungen" auch noch sternderlbekränzt werden, ist das auch ein Zeichen dafür, dass wir hier ein ziemlich "gemischtes" Publikum haben!
      Schade!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • zauberlehrling
      28. November 2013 12:14

      Und wer hat uns das ganze "Durcheinander" eingebrockt?

      Die Wähler 2008 und 2013, die immer wieder Rot und Schwarz wählen!!!!!

    • Der Zweifler
      28. November 2013 12:22

      Man sollte Ironie nicht Humor verwechseln, geschätzter Wertkonservativer,
      der Beitrag ist Top und vierdient die Nr.1 !

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 13:26

      @ zauberlehrling:

      mit Ihrer Replik auf meine, stellen Sie ja eigentlich die Reife des Wahlvolkes in unserem Lande in Frage, ebenso die hier immer wieder geforderte "Direkte Demokratie", die ja ebenfalls auf die Reife der Bevölkerung setzt, und daraus ihre Berechtigung bezieht.
      Wenn die Leute halt immer wieder derart präpotent die beiden Ihnen unsympathischen Parteien wählen, müssen Sie diese Entscheidung als fairer Staatsbürger eben zur Kenntnis nehmen (und darüberhinaus schauen, wie Sie die blauen, pinken, orangen und anderen Politik-Anlernlinge zu höheren Weihen führen können.
      Dumm herumreden kann bald wer! Es besser machen, ist die Devise!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • CHP
      28. November 2013 13:30

      @Wertkonservativer,
      in einem anspruchsvollen polit. Blog hat auch sentimentale Lyrik wenig verloren.
      mfg

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 13:43

      @CHP:

      Da kann ich nur mit dem blumigen Bonmot antworten:

      "Lasst - bitte - tausend Blumen blühen!"

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • zauberlehrling
      28. November 2013 13:46

      @Wertkonservativer

      Dumm replizieren kann auch bald jemand!

      Selbstverständlich nehme ich die Wahlentscheidung - wenn auch zähneknirschend - zur Kenntnis, aber sie zu kritisieren lasse ich mir deshalb nicht nehmen.

      "Wenn die Leute halt immer wieder derart präpotent die beiden Ihnen unsympathischen Parteien wählen....."
      Nichts von diesen unsinnigen Anwürfen findet sich in meiner Bemerkung.
      Eine derartige Interpretation bleibt Ihnen vorbehalten, das kümmert mich nicht.

      Trotzdem würde ich mir wünschen, daß der Wähler genauer hinschaut und seine Entscheidung gründlicher überdenkt, angesichts der realen Zustände - oder ist das auch schon verboten?

      Ich darf für mich in Anspruch nehmen, keine der beiden Parteien gewählt zu haben und deshalb auch mein Aufbegehren. Mehrheitsentscheidungen muß ich trotzdem wohl oder übel akzeptieren. Wo ist das Problem?

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 14:04

      @ Zauberlehrling (Sie sind doch verwandt mit einem Spitzenposter hier !??).

      Wer hier wirklich dumm repliziert, überlassen wir doch besser der Kollegenschaft!
      Meine Worte waren und sind ganz allgemein gemeint. Bitte beziehen Sie diese doch nicht immer gleich auf Ihre Person! Diese Wehleidigkeit!
      Was Sie sich wünschen und welche Parteien sie wählen oder auch nicht wählen, ist gänzlich Ihnen überlassen.
      Nicht wegreden können Sie jedoch, dass Sie das Wahlverhalten unseres Volkes ziemlich heftig in Frage gestellt und kritisiert haben.
      Von meiner Seite aus: Schluss der Debatte!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • fenstergucker
      28. November 2013 14:50

      Moment, Ihre Worte waren explizit an mich gerichtet (siehe oben @zauberlehrling!), bitte jetzt keine Rolle Rückwärts.

      Wünsche, Kritiken, insbesondere am Wahlverhalten und der politischen Maßnahmen der beiden Koalitionsparteien, werden hier von vielen Mitpostern zu den entsprechenden Tagebucheintragungen geäußert. Das ist auch Sinn und Zweck dieses Forums, falls Sie das noch nicht bemerkt haben.

      Warum dann der ganze Wirbel?

    • zauberlehrling
      28. November 2013 14:52

      Korrektur:

      ".......an DEN politischen Maßnahmen....."!

      Verwandt bin ich lediglich mit @fenstergucker, sonst mit niemanden!

    • Wertkonservativer
      28. November 2013 15:13

      @ zauberlehrling @ fenstergucker:

      werte Dame, ich meine, dass Sie jetzt langsam über Ihre eigenen Füß' stolpern!
      Wer sind Sie jetzt wirklich?
      fenstergucker, zauberlehrling, oder vielleicht auch eine Bloggerin mit mathematischen Vorzeichen, oder gar noch andere?
      Dieses hinterfotzige Versteckspiel hier im Blog ist eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen im Spiel um Meinungshoheit und Sternensegen!
      Ich bin der Wertkonservative, und nichts anderes!
      Sie sind anscheinend eine Dame mit mehreren Blog-"Persönlichkeiten", die sich - siehe höherstehend - oft selbst nicht mehr auskennt, mit welcher Blog-Identität sie sich jeweils gerade äußert.

      Sollte ich mich irren, bitte ich vorsorglich um Entschuldigung! Ich meine jedoch, ziemlich sicher ins Schwarze getroffen zu haben.

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      28. November 2013 15:51

      Sg. Wertkonservativer,

      die von Ihnen vorgeführten "Identitäten" (so man überhaupt davon sprechen kann) sind hierorts vor allem als "Sternderlsch(m)eißer" tätig. Nur selten äußern sie sich hier... Ist irgendwie eh klar. Sich selber zu besch(m)eißen bringt ja wirklich nix... :-)))

    • Karl Knaller
      28. November 2013 17:04

      Ja was seh' ich denn da? Senilissimus in Rage? Er, dessen geistvolle Wortspenden den Blog so unerhört bereichern, dessen regelmäßige Für-immer-Verabschiedungen uns immer trauernd zurücklassen (auch wenn wir wissen, daß er wiederkommt)... Was ficht ihn an, den würdigen Greis? Was hat der böse Zweiblum da ins Netz gestellt, daß der Michler so rast und will sein Opfer haben? Ich hab' da ja einen Verdacht: er hat nach längerem Rätseln das von Zweiblum vornehm verschlüsselte "Blag ..." als Druckfehler erkannt, sich den Sinn des richtiggstellten Ausspruchs erklären lassen, und ist jetzt sittlich zutiefst angewidert. Schweinerei so was!
      (Der Neid des bekannt sternderlgierigen Alten auf den diesmal sternenüberschütteten Zweiblum allein kann dieses Ausrasten ja wohl nicht erklären.)

    • zauberlehrling
      28. November 2013 17:44

      Ach, werter @Wertkonservativer

      Ich bin weder "Dame", noch weiblich. Das Kombinieren über Identitäten sollten Sie tunlichst unterlassen, Sie liegen falsch - Entschuldigung angenommen.

      Viele Teilnehmer hier besitzen mehrere Nicknamen und haben dies bereits öffentlich bekannt, besonders bei diversen Verabschiedungen, die zum Glück nicht lange anhielten, da ich einige davon vermißt hätte.

      Es gibt hier die Möglichkeit bis zu 10 (= ZEHN) Nicknamen anzulegen. Wenn das Ihrer Meinung nach sooooo "widerlich" ist, warum wird sie dann überhaupt vom Betreiber angeboten und warum machen doch eine ganze Reihe von Teilnehmern davon Gebrauch?

      Halten Sie es wie Sie wollen, aber bitte verschonen Sie uns mit Ihrer subjektiven Bewertung, wenn sich andere der hier gebotenen, LEGALEN Möglichkeiten bedienen. Soviel Toleranz sollten Sie als angeblich abgeklärter, weiser Mann einbringen.

    • Erich Bauer
      28. November 2013 17:57

      @ zauberlehrling

      (Alter Bürgerspruch): Legal, illegal, Scheixegal.... das wiss'ma eh...

    • J.H.
      28. November 2013 18:05

      Der @Wertkonservative ist zurück und schon beginnt hier wieder der Durcheinander. Ist er noch zu toppen, oder doch zu stoppen?

    • Erich Bauer
      28. November 2013 18:19

      @ Karl Knaller,

      Sie san sowas von deppert... :-))))))))

    • Anton Volpini
      28. November 2013 22:15

      Und trotzdem lieber Wertkonservativer, auch ich mußte herzlich über diesen Witz lachen. Und es tut gut, in Entwicklungen wie diesen, lachen zu können. Und wir müssen jedem dankbar sein, der uns heute noch zum Lachen bringen kann.

      Aber in einem haben Sie völlig recht. Dazu ein guter Artikel, gestern erschienen in der NZZ.

      http://www.nzz.ch/meinung/kolumnen/die-karriere-des-faekalwortschatzes-1.18193006

    • Karl Knaller
      28. November 2013 22:22

      @ Bauer von 18:19
      Diese Ihre Art von Humor {:-))))))} ist hingegen das, was dem Senilissimus zur Bereicherung des Blogs vorschwebt? Gratuliere euch beiden, Furchengänger! Weitermachen!

    • Riese35
      29. November 2013 01:45

      @Karl Knaller: Auch wenn ich manche Kommentare inhaltlich nicht teile, ist es kein Grund, andere Kommentatoren in herablassender und verächtlich machender Art herunterzumachen und Bezeichnungen zu verwenden, die diesem Forum nicht würdig sind. Hier ist die Grenze des Anstands und Respekts überschritten.

    • zweiblum
      29. November 2013 10:24

      Anton Volpini
      Inter

    • zweiblum
      29. November 2013 10:27

      Interessant ist nur die letzte Zeile, sie zeigt Fayman als Faekalsprecher !

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2013 10:59

      Typisch konservativ!

      Setzt man zwei Konservativen je ein Messer an den Hals, dann wehren sie sich nicht gemeinsam dagegen, sondern sie fangen untereinander zu streiten an.

      Mit diesem Personal sind keine Wahlen zu gewinnen.

      Was die Konservativen brauchen ist ein Zuchtmeister, je strenger je besser.

    • Erich Bauer
      29. November 2013 12:53

      Bevor mir jemand mit einem Messer droht, gibt's Spiegeleier... und da kommt er noch gut davon...

      Sg. cmh,
      ich weiß wirklich nicht was Sie meinen... Könnten Sie sich da etwas genauer fassen? Ein Diskussion über die "Seele" des Konservativismus könnte ja durchaus bereichernd sein.

    • Karl Knaller
      29. November 2013 13:30

      @Riese...
      Ja, ja, da sieht man's wieder, bei den Kommentaren, die "diesem Forum nicht würdig sind": hier ist eine (Unter-)Grenze unterschritten, nämlich die der deutschen Grammatik. Denn DER DATIV IST DEM GENITIV SEIN TOD.

    • Erich Bauer
      29. November 2013 15:56

      Steck'ns Ihna den DATIV sonstwohin... :-))) Und den GENETIV schluck'ns halt... :-)

    • Karl Knaller
      29. November 2013 17:23

      Frage an Michler: was der Bauer da plappert, meint er das jetzt explizit oder implizit?

    • Erich Bauer
      29. November 2013 17:42

      @Sackbauer... Ich glaub Sie sollten ins Bierkistl greifen... Dort finden sie alle Antworten über's Universum... :-)))

    • Edmund Sackbauer
      29. November 2013 18:41

      Erich Bauer,
      der Karli, der Trottel mei Bua, wos der wieda fia an Bledsinn zaumschreibt, nimm er net ernst, i wahs eh, der hot an huscher, nimm ern net ernst!
      Pfia di, dei Mundl!

    • Wertkonservativer
      29. November 2013 18:48

      Frage an Knaller:

      haben Sie eigentlich sonst nichts zu tun, als zu ätzen?
      Irgendwie armselig, was Sie da manchmal abführen!
      Zum Thema "Schnüffelhunde zum Trüffelsuchen" siehe höherstehend
      bei @ Erich Bauer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      30. November 2013 11:03

      @Edmund Sackbauer
      Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?

  45. Politicus1
    28. November 2013 09:18

    Hätte nie gedacht, dass ich es erlebe, dass man sich nach einer Maturaschule Na....i und deren Niveau sehnen wird!
    Bald wird der Grinsekanzler sein Maturazeugnis stolz herzeigen können ...

  46. Josef Maierhofer
    28. November 2013 09:07

    Scheibchenweise, Salamitaktik.

    Die unter Kreisky eingeführte Salamitaktik, erlaubt es der SPÖ, die ideologischen Vorstellungen, von deren Richtigkeit nur Ideologen (= ..) überzeugt sein können, ungehindert zu triumphieren auf allen Linien.

    Die Klientel merkt gar nicht, welchen Schaden sie erleidet, die Denkenden wenden sich mit Grausen ab.

    Die ÖVP hat dem nichts entgegen zu setzen und wird dazu hoffentlich auch zur (Mit)Verantwortung gezogen werden.

    Es bricht die schlechteste Koalition an, die wir jemals hatten, sie wird die letzten noch toppen, ja, bis der Wähler endlich einmal deutliche Zeichen setzt und diesem Unfug ein Ende macht.

    Die von links betriebene Volksverblödung wird konsequent verfolgt und von der ÖVP unterstützt, statt dass sie die Koalitionsgespräche abbricht und Neuwahlen stattfinden.

    Es wird dann zutage kommen, dass die Wähler weder SPÖ, noch ÖVP noch Grüne wirklich wollen, denn jetzt haben die 'Partner' 'die Säue rausgelassen', also die Karten auf den Tisch gelegt.

  47. Politicus1
    28. November 2013 09:04

    wenn unsere "Bildungsexperten" dank der Intelligenzabstinenz unserer Politiker so weiter machen können, werden bildungsinteressierte Eltern bald auch in katholischen Privatschulen wegen Überfüllung keine Plätze mehr finden.
    Was kostet ein Privatschulplatz in Bayern oder in der Schweiz?

  48. dssm
    28. November 2013 08:58

    Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.
    Wieder einmal beweist dieser Spruch eines gewissen Erich H. seine Richtigkeit.

    Stück für Stück wird die wunderbare Welt des real existierenden Sozialismus in unserer schönen Heimat implementiert, ich kann mich nicht erinnern, daß seit den 70ern auch nur eine einzige ernstzunehmende Bewegung in Gegenrichtung stattfand.

  49. Erich Bauer
  50. Wertkonservativer
    28. November 2013 08:13

    Als bekennender Anhänger des 8-klassigen Gymnasiums (Hände weg vom Gymnasium!") kann ich nur hoffen, dass diese windige Kompromiss-Konstruktion
    (sicher Hirngespinst angeblich "fortschrittlicher" Schulfachleute) nicht in die Realität umgesetzt wird!

    "Meiner" ÖVP täte es ganz sicher gut, sich einige Jahre in der Opposition an Haupt und Gliedern zu regenerieren!
    Das sage ich ganz offen, als "Schwarzer vom Dienst"!
    Allerdings, liebe Freunde, wo und wie wären die Alternativen?
    Sagt mir das bitte! Danke!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      28. November 2013 09:57

      Die von Ihnen behauptete Alternativlosigkeit zu den Schwarzen ist keine wirkliche Alternative.

    • Riese35
      28. November 2013 10:53

      Das, was jetzt abläuft, rührt so sehr an den Grundfesten einer Gesellschaft, daß jede Partei, die davon die Finger läßt, um Größenordnungen besser wäre als die ÖVP.

      Die heutige ÖVP - und zwar nicht die Große Masse der Funktionäre, die wir vielleicht kennen, sondern die Führung, nach der alle zu tanzen haben und willfährig auch tanzen - ist vollkommen der Frankfurter Schule verfallen. Wohin das geführt hat, erfährt man leidvoll, wenn man zeitgenössische russische Quellen liest. Während man dort den Fehler erkannt hat und mühevoll wiedergutzumachen versucht, marschiert man bei uns im Westen geradewegs in die Katastrophe.

      >> "Allerdings, liebe Freunde, wo und wie wären die Alternativen?
      Sagt mir das bitte! Danke!"

      Warum nicht FPÖ? Die macht bei der Zerstörung der Gesellschaft nach den Regeln der Frankfurter Schule nicht mit. Ja gut, es möge der eine oder andere Einwand kommen. Berechtigterweise. Z.B. manche sozialromantische Ansätze. Dann gibt es aber auch Gegenstimmen und vieles ist im Vergleich zur Zerstörung der Keimzellen jeder Gesellschaft, der Familie und Bildung, harmlos.

      Warum nicht TS? Auch wenn dort insgesamt der Eindruck eines Durcheinanders herrscht, es gibt aber gute Abgeordnete, die bei der ÖVP einen Maulkorb verpaßt bekämen, sofern sie überhaupt antreten dürften: z.B. Georg Vetter, Marcus Franz. Warum nicht einmal denen eine Chance geben? Jede neue Bewegung funktioniert nicht perfekt von Beginn an. Entscheidend ist, wie die Abgeordneten im Parlament stimmen und ob die bei der Zerstörung mitmachen.

    • Brigitte Imb
      28. November 2013 20:02

      @ Riese35,

      das sehe ich ebenso, mit der FPÖ und dem TS sollte es die ÖVP wagen. Sie, bzw. Spindelegger wird nicht dürfen, und sich gegen Pröll und Häupel durchzusetzen wird er sich nicht trauen.
      Leider schaut es für die nahe Zukunft so aus, daß wir die linke Gesellschaftszerstörung - der sich die Schwarzen scheints bedingungslos angeschlossen haben - noch diese Legislaturperiode ertragen müssen. Die nachfolgende Regierung kann bestenfalls diesen Schwachsinn wieder auflösen.

  51. Cotopaxi
    28. November 2013 06:35

    Es ist davon auszugehen, dass die Orientierungsphase der ÖVP-Sympathisanten auch die nächsten 5 langen Jahre andauern wird und sie im Zweifel und mit einem Flascherl Wein bei der Hand das Kreuzerl beim Spindi machen werden. ;-)

    • simplicissimus
    • mike1
      28. November 2013 07:16

      ich hoffe, dass die orientierungsphase der övp in der opposition stattfindet !

      ich hoffe weiters auf ein scheitern der koaltionsverhandlungen....

    • Cotopaxi
      28. November 2013 07:34

      Scheitern werden die Koalitionsverhandlungen keineswegs, denn Opposition ist bekannterweise "Schei.e" (Steinbrück?) und Ministerämter innezuhaben ist wie eine Droge.

    • Riese35
      28. November 2013 09:52

      Angesichts Ihrer Prophezeiungen gebe ich mich zerknirscht geschlagen. Ja, Sie werden vermutlich recht behalten.

    • Riese35
      28. November 2013 11:09

      Noch eine Überlegung: Ich vermute, die ÖVP ist Weltmeister im Lukrieren von Stimmen von Wählern, die mit der Politik der ÖVP NICHT einverstanden sind. Denn in Österreich matschkert man, wenn man mit der Politik nicht einverstanden ist, wählt aber trotzdem wieder diese Partei, mit der man nicht einverstanden ist. Überall woanders auf der Welt wählt man so eine Partei nicht mehr.

    • Cotopaxi
      28. November 2013 11:18

      Das Matschkern ohne folgende Veränderung des Wahlverhaltens haben die Kernwähler der beiden Systemparteien gemeinsam. Das rettet sie immer wieder über die nächsten 5 Jahre.
      Dazu kommt auch bei der ÖVP das Schielen auf die Stimmen der heidnischen Zuwanderer. ;-)

  52. Brockhaus
    28. November 2013 06:26

    Damit wird bloß die jetzt schon vorhandene orientierungslose Phase der 10- bis 12-jährigen legalisiert ;-(

    Eine weitere, leider schon zum Spott gewordene "österreichische Lösung" zeichnet sich ab.

  53. Peter R Dietl
    28. November 2013 03:44

    "Jetzt ist jeder einzelne ÖVP-Abgeordnete gefordert". Dieses Wunschdenken Herr Dr Unterbergers kann - angesichts seiner Intimkenntnis unserer Innenpolitik - nicht ernst gemeint sein. Jeder ÖVP-Abgeordnete hat - dank monatlich einrauschender X-Tausender auf seinem Girokonto - erst kürzlich den Parlaments-Fußboden geküßt. Und dieses Leben in Saus und Braus soll er in Frage stellen, wenn er zum Parteiobmann keck ist und dessen SPÖ-affine Politik benörgelt? Aber wirklich net!

  54. Riese35
    28. November 2013 03:27

    Einzig gangbarer Weg: irgendwie sofortige Neuwahlen erzwingen. Die Juristen mögen sich überlegen, wie man dazu kommt.

    Viele, die im September "gerade noch einmal" ÖVP gewählt haben, haben die Nase voll von der ÖVP. Ich kenne viele, die mit falschen Hoffnungen ÖVP gewählt haben und es jetzt bitter bereuen. Das, was jetzt abläuft, ist der größte Betrug am Wähler, den Österreich je gekannt hat. Es wäre ehrlicher zu sagen, die Vorgaben kommen aus Brüssel, die österreichische Regierung steht Habt Acht, und Demokratie ist bestenfalls etwas für das Unterrichtsfach "Politische Bildung". Parlament abschaffen, denn die haben ja nur abzunicken, was die "Führer" vorgeben. So das Volk für dumm zu verkaufen, wie es jetzt passiert, hat es in der Vergangenheit bei uns nicht gegeben.

    Wie stellt man sich denn das vor? 6 Jahre Volksschule und 6 Jahre NMS/Rumpfgymnasium? Bekommen jetzt alle Volksschulen Zubauten für die zusätzlichen Klassen und die überschüssigen Klassenräume der Gymnasien werden zu Asylantenwohnheimen? Ich weiß nur aus eigener Erfahrung mit meinen Kindern, daß sie mit 10 Jahren mehr als reif für einen Tapetenwechsel waren und von der Volksschule genug gehabt hatten. Damals begann die Prägephase mit Fachlehrern, die (teils) Kapazunder waren und für ihr Fach Begeisterung ausgestrahlt haben.

    • simplicissimus
      28. November 2013 07:11

      Hier haben auch viele die Versagerpartei mit falschen Hoffnungen gewaehlt.
      Und manche Stronach oder BZOe.
      Teilweise verstaendlich aber leider falsch.

    • 57er
      28. November 2013 18:31

      Ja, ich habe Spindelegger gewählt, wegen seines Versprechens, das Gymnasium in seiner Langform zu erhalten. Nur deswegen habe ich doch wieder einmal bei der ÖVP angekreuzt.

      Josef Pröll hat die Gesellschaftspolitik auf links verändert, jetzt Spindelegger die Schulpolitik? Ich fühle mich verbraten und verraten.

  55. kritikos
    28. November 2013 01:51

    Die Denivellierung der Sprache im Amtsdeutsch, dessen sich offensichtlich auch die sogenannten (selbsternannten?) Schulexperten bedienen, ist seit geraumer Zeit zumindest für ältere Semester grauslich. Dazu gibt es keine "Experten", die hier zu Wort kämen. Ich vermute, dass hier die Juristen die Richtung vorgeben, denn die leben mit diesem Deutsch.
    Zum Vorschlag der verkappten NMS für 10-12-Jährige fragt man sich, ob auf der ÖVP-Seite nur Anti-Experten am Werk sind. (Zum "Chef", Herrn Haslauer, habe ich schon früher geäußert, er sei über sein Wahlergebnis so entzückt, dass er sonst nichts sieht. Quod erat demonstrandum. Seine Vorgängerin war intelligenter.)
    Was erwartet sich die ÖVP dafür, oder anders gesagt, was erzwingt sie von der SPÖ als Gegenleistung? Ach ja, der Herr Spindelegger! Nicht einmal die Taktik der SPD kann er übernehmen. Hindert ihn der allmächtige LH von NÖ mit seiner deutlich geäußerten Vorliebe für die "große" Koalition daran? Aber auf der anderen Seite: die ÖVP hat keinen geeigneten anderen Politiker, der dieses Amt besser übernehmen und führen könnte. Oder sieht jemand einen / eine?

    • Brigitte Imb
      28. November 2013 02:06

      Vom vorrätigen Personal der ÖVP kämen m. M. lediglich Fekter od. Kopf (der mir pers. äußerst unsympatisch erscheint) als geeignetere Personen infrage, die dürfen aber nicht.

    • Nestor 1937
      28. November 2013 11:35

      Keinen Ersatzmann für Spindelegger???

      Fekter !

  56. Brigitte Imb
    28. November 2013 01:43

    Die geschrumpfte Groko vollendet Schmieds Zerstörungswerk, falls sie nicht durch die Lehrer und den angesagten Streik scheitert.

    Die Lehrer sind die letzte Hoffnung die wir haben, um unsere Gymnasien zu retten. Daher sollten wir ihnen große Solidarität entgegenbringen. Der ÖHV bekundet dies bereits öffentlich.
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131126_OTS0014/solidaritaetsadresse-des-oesterreichischen-hausaerzteverbandes-an-die-oesterreichische-lehrerschaft

    SPÖVP hätten dringend eine "Orientierungsphase" nötig, damit sie sich wieder zum Volk orientieren. Spätestens 2018 werden sie ohnehin dazu gezwungen sein, denn Verrat und Lügen in diesem Ausmaß können nicht einmal die dümmsten Wähler vergessen.

    Die erste schallende Ohrfeige sollte im Mai erfolgen, und ich denke das wird sie auch.

    Und für diese ÖVP empfinde ich mittlerweile (für die SPÖ seit jeher) nur noch Verachtung. Aufgrund des Klubzwanges entfällt auch die Hoffnung auf ein Veto der Abgeordneten, sie werden abnicken was die Regierung vorgibt - vielleicht "nicht alle".

    • simplicissimus
    • dssm
      28. November 2013 09:02

      Zitat: „Lügen in diesem Ausmaß können nicht einmal die dümmsten Wähler vergessen.“

      Diese Lügen dienten ja dem Machterhalt der Umverteiler. Jeder staatsnah alimentierter Wähler (also die Mehrheit) wird die Lügen entweder als Notlügen gutheißen oder diese wegen der eigenen Vorteile ignorieren.

  57. plusminus
    28. November 2013 01:40

    Was soll denn das wieder sein - "Orientierungsphase für die 10- bis 12-jährigen"?

    Eine typisch österreichische, schwammige und noch dazu teure PROPORZLÖSUNG zum Schaden der Betroffenen!

    Das ist weder Fisch noch Fleisch und erinnert an die Raucherlösung für die Gastronomie. Zuerst verordnet man per Gesetz Raumtrennungen, die dann mit hohen Kosten für die Betreiber errichtet werden. Im Endeffekt erläßt man vermutlich ein totales Rauchverbot in den entsprechenden Lokalen und der gesamte Investitionsaufwand war zwar nicht umsonst, aber vergeblich!

    Nur geht es hier um die wichtigste Ressource, die ein Staat und seine Bevölkerung besitzen, nämlich um die Bildungszukunft unserer Kinder und auf diesem Feld ein derartiges Chaos anzurichten, welches jetzt diese unselige GROKO plant, grenzt an kriminelle Fahrlässigkeit.
    Ein Grund mehr für Lehrer, Schüler und Eltern auf die Barrikaden zu steigen, anders ist dem rot-schwarzen Bildungsamoklauf nicht mehr beizukommen!

    Und wer weiß, welche "Überraschungseier" SPÖVP noch ausbrüten, nachdem sich das große Vorbild Deutschland unter einer ähnlichen Regierungskonstellation bereits abschafft.

    P.S.: Vermutlich ist mit dieser ominösen "Kompetenzorientierung" lediglich die passende ideologische Ausrichtung sowie die gewünschte Parteizugehörigkeit gemeint, sprich die bisherige Parteibuchwirtschaft in neuem Mäntelchen. Zuzutrauen wäre es den beiden Altparteien!





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