Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Europa hat’s ja offenbar - daher wird weiter verschwendet

Als gäbe es kein Morgen. Vom Pferdefleisch bis zu den Studiengebühren: die Vernunft hat jetzt auch in Deutschland weitgehend ausgedient und wird nun sogar beim einst wegen seiner Selbstdisziplin bewunderten größten Land Europas zunehmend durch nackten Populismus ersetzt. Diesem sind die Zukunftsauswirkungen der eigenen Entscheidungen völlig wurscht. Zumindest in der Politik.

Ein besonders dramatisches Exempel ist Bayern. Da hat die CSU nun entgegen ihrer bisherigen Linie beschlossen, dass die Studiengebühren abgeschafft werden. Ein von den sogenannten Freien Wählern initiiertes Volksbegehren mit rund 14 Prozent Wählerunterstützung hat bei der Mehrheitspartei die Überzeugung wachgerufen, dass sie die zwei großen heurigen Wahlen – Landtag und Bundestag – nur dann erfolgreich bestehen könne, wenn sie diesen beiden Uralt-Forderungen von Rot-Grün nachgibt.

Die FDP als kleine Koalitionspartei, die sich als einzige bis zuletzt gegen dieses Studentenprivileg gestellt hatte, ist wieder einmal umgefallen. Sie konnte die an sich völlig logische Forderung nach einer vorherigen Abhaltung einer echten Volksabstimmung gegen die CSU nicht durchsetzen. Und dass Studiengebühren ein Privileg ist, sieht man schon allein am Vergleich zu gleichaltrigen Nichtstudenten. Die müssen jede Fortbildung teuer bezahlen oder jemanden finden, der sie ihnen bezahlt. Obwohl die meisten dieser Fortbildungen weit sinnvoller sind als so manche Studien.

Ebenso erfolgreich ist der Linkspopulismus in Sachen Pferdefleisch. In Deutschland wie in Österreich. Denn alle Lebensmittel, bei denen DNA-Tests Restspuren von Pferdefleisch zeigen, müssen vernichtet werden. Dabei ist keine einzige dieser Fleischproben mit Pferdefleisch-Anteilen gesundheitsschädlich oder sonst irgendwie gefährlich.

Der Vorschlag eines CDU-Abgeordneten, die aus den Regalen entfernten Lebensmittel doch Hilfsorganisationen gratis zur Verfügung zu stellen, ist auf vehementen Protest der Linken gestoßen. Mit den üblichen schwachsinnigen Klassenkampf-Phrasen, von wegen Zweiklassengesellschaft und so. Aber auch die Caritas liegt wie immer in einem Bett mit der Linken und weist den Gedanken hochmütig zurück.

Dabei sind es genau dieselben Linkspopulisten, die ständig noch mehr Geld für die nach ihren Worten angeblich so katastrophal darniederliegende Armutsbekämpfung fordern. Zu diesem linken Schwachsinn kommen dann noch die Juristen, die aus anderen Gründen Bedenken haben, falsch deklariertes Fleisch weiterzuschenken. Es könnte ja eine Gewährleistungsverletzung vorliegen. Man fasst es nicht.

Auf ähnlicher Linie liegt das jüngste Einschwenken von CDU/CSU und FDP auf die Einführung eines Mindestlohns. Die Tatsache, dass gerade die hohen Mindestlöhne in etlichen Ländern die Arbeitslosigkeit in die Höhe getrieben haben, ist offenbar angesichts des Umstands egal geworden, dass im Herbst Wahlen kommen. De Arbeitslosen können jetzt nur noch hoffen, dass die noch ausstehenden Details des Mindestlohn nicht allzu schädlich gestaltet sein werden.

Das alles macht auch den gelernten Österreicher natürlich angst und bange. Denn auch hierzulande stehen Wahlen bevor. Chefpopulist Werner Faymann hat ja schon vor der letzten Wahl tief in den Staatsschatz (=Staatsschulden) gegriffen und Milliarden unters Volk schmeißen lassen, was mutmaßlich – zusammen mit der „Krone“-Hilfe – seine Niederlage etwas geringer als prophezeit ausfallen hat lassen. Und diesmal sind die Umfrage-Prognosen für ihn und die Koalition ja noch viel schlechter.

Daher ist die Wette leicht, dass Faymann wieder Ähnliches versucht, wenn es doch sogar die deutschen Bürgerlichen tun. Ist vielleicht die Attacke der Gewerkschaft auf die 40-Stundenwoche schon ein Vorreiter des nächsten Wahlpopulismus der Genossen?

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print


alle Kommentare

  1. Nangogr (kein Partner)
  2. Awab (kein Partner)

    I read your posnitg and was jealous



  3. Destiny (kein Partner)

    Wow, superb blog laouyt! How long have you been blogging for? you made blogging look easy. The overall look of your website is wonderful, let alone the content!. Thanks For Your article about Jetzt erhc3a4ltlich: Adobe Photoshop Touch | TechnikObst .



  4. eriser (kein Partner)

    Wie man merkt

    DIE DUMMHEIT DER BEVÖLKERUNG IST DIE BASIS DER DEMOKRATIE



  5. Das kleine Mäxchen
  6. Gasthörer (kein Partner)

    Fragen:
    meint AU mit Europa die EU?
    Ist das von AU angesprochene Bayern ein Teil von Österreich und folglich die bayrische Finanzgebarung etwas, was uns direkt betrifft?
    Wäre es für den österr. Steuerzahler nicht positiv, wenn ein paar Studenten aus Bayern, die zur Zeit bei uns auf unsere Kosten studieren, dies in Hinkunft auf Kosten des bayrischen Steuerzahlers tun?

    Zum Thema repräsentative Demokratie ein Fundstück:

    "Würfeln ist besser als wählen, denn der Durchschnitt ist besser als eine negative Auslese."



  7. Johann Glaser (kein Partner)

    Apropos Vernichtung von Essen: Ich glaube ja, dass das gutmenschliche Tamtam von Caritas und Co. mit ihrer Ablehnung von den jetzt nicht mehr verkaufsfähigen Mahlzeiten für bedürftige Menschen den selben Grund hat, wie die ganze Inszenierung des Tamtams um das Pferdefleisch. Welcher Grund das ist weiß ich aber leider nicht.

    Rein rechtlich ist ja das einzige Problem, dass auf der Verpackung nicht auch Pferdefleisch vermerkt ist. Wieso lassen sich die Produzenten und Händler so in Geiselhaft der medialen Entrüstung nehmen und vernichten das gute Essen? Um dieses einzige Problem zu lösen, reicht es doch, wenn sie auf die betroffenen Chargen ein Pickerl draufmachen: "Hergestellt aus variierenden Anteilen von Schweine-, Rind- und Pferdefleisch". Und zurück in die Regale bzw. Kühltruhen damit, von mir aus mit Rabatt. Die Kunden, denen das seit je her egal war, kaufens, die Verängstigten kaufen halt was anderes. Problem solved...

    Aber zurück zur Caritas und den anderen Gutmenschen: mit der Begründung von wegen "die Armen sollen das schlechtere Esssen bekommen" ist ja implizit gesagt, dass das enthaltene Pferdefleisch die Ware schlecht(er) machen würde. So ein Blödsinn!

    Und nochmal zurück zum Grund für das Tamtam: Ich glaube, dass der nicht in dem (vermeintlichen) Qualitätsunterschied zu suchen ist. Und auch nicht in der ach so falschen Etikettierung. Da steckt mMn viel mehr eine "hidden agenda" dahinter, die irgend was anderes bewirken soll.

    Gehts den Medien nur darum, wieder mal eine auflagensteigernde Sau durchs Dorf zu treiben? Oder wollen sie von was ablenken? Oder wollen sie Meinungen verändern (anti-Fleischesser, anti-Industrie, anti-Supermärkte, ...)? Oder war wieder höchst an der Zeit, die Ängstlichkeit der Menschen zu "pflegen"? Aber wahrscheinlich reicht meine Phantasie für die richten Vorschläge gar nicht aus...



    • S.S. (kein Partner)

      Es gibt genug einschlägige Interessen (einige davon haben sie ja schon aufgezählt, hinzu kommen wohl noch der "Bio-Protektionismus" und die schon allseits gewohnt Globalisierungskritik) samt zugehöriger Gruppen, die hier medialen Auftrieb erhalten und dementsprechend "gepusht" werden.

      Kurzum, alles heimischer Journalisten Liebkinder und ganz ohne "hidden agend" funktioniert das schon recht gut von alleine.

  8. matze (kein Partner)

    Im Grunde geht es den Mächtigen nur darum ....
    Macht eure Augen auf,
    dann erkennt ihr, daß sie den (unseren) VÖLKERMORD wollen!!

    Niemand versucht die Afrikaner durch Vermischung auszulöschen!
    Im Falle der Weissen Rasse sieht das schon "etwas" anders aus...

    Wir alle kennen mittlerweile das Mantra der Multi-Kulti-Verbrecher
    zur Genüge:

    Afrika für die Afrikaner
    Asien für die Asiaten
    Und die Weissen Länder für ALLE!

    Wie Bitte??

    Es gibt keinen Platz im modernen Europa,
    keine Chance für ethnische Integrität?

    Niemand sagte so etwas jemals,
    über afrikanische und asiatische Länder.

    Dafür gibt es einfach keine Rechtfertigung!

    Wir alle wissen mittlerweile:
    "Anti-rassistisch ist ein Codewort für ANTI-WEISS!"

    Internationaler Strafgerichtshof der Vereinten Nationen (UN):

    UNO Konvention über die Verhütung
    und Bestrafung des Völkermordes - Artikel 2, 1948,
    (DEFINITION VON VÖLKERMORD)

    "..jede der folgenden Handlungen, die in der Absicht begangen wird,
    eine nationale, ethnische, RASSISCHE oder religiöse Gruppe
    als solche ganz oder teilweise zu zerstören:
    ...
    (c) durch vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen
    für eine Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung
    ganz oder teilweise herbeizuführen;..."

    Na wenn das nicht wie die Faust auf's Auge zu dem passt,
    was in den Weissen Ländern und zwar NUR IN DIESEN
    momentan vor sich geht....!

    Niemand überschwemmt Afrika mit Nicht-Afrikanern
    Niemand überschwemmt Asien mit Nicht-Asiaten

    Überschwemmt werden die Weissen Länder und zwar
    AUSSCHLIESSLICH die Weissen Länder!

    Dies ist
    V Ö L K E R M O R D !

    Anti-rassistisch ist ein Codewort für
    A N T I - W E I S S !

    Um 1900 machten die Weissen
    35% der Weltbevölkerung aus,
    heute, gerade mal 8%!

    Glaubst Du an eine Zukunft für weisse Kinder?
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=M1y5PYRmn9U



  9. AppolloniO (kein Partner)

    Eigentlich ist die Haltung von Rot/Grün gegen Studiengebühren total unbegreiflich

    Der einzige Grund der dafür spricht, nämlich jeder muss sich ein Studium erlauben können, ist realitätsfremd. Das kann man gezielter durch -durchaus erhöhte- Stipendien, oder noch besser mit rückzahlbaren Darlehen (natürlich erst nach Berufseintritt) erreichen.

    Frage an unsere Sozialutopisten: warum muss die Billa-Verkäuferin mit ihren Steuern das hohe Gehalt von späteren Zahnärzten, Rechtsanwälten u.a. finanzieren? Ideologie verblendet eben.



  10. Philips (kein Partner)

    An alle Optimisten ....
    BRD-GmbH

    Zwangshypothek Lastenausgleich SPD bringt flächendeckende Enteignung ins Gespräch
    http://www.youtube.com/watch?v=dn29wWaEMhw



  11. Torres (kein Partner)

    Formal kann Faymann ja nichts verschenken und verteilen, ohne die Zustimmung der ÖVP. Wie man letztere allerdings kennt, besteht die absolut reale Gefahr, dass sie wieder einmal voll umfällt, aus Angst bei der nächsten Wahl vom Populisten Faymann übertroffen zu werden.



    • cmh (kein Partner)

      Was tun Sie aber, wenn die ÖVP doch einmal wie angekündigt in Opposition geht? Oder als fünftstärkste Kraft nichts mehr zu plaudern hat?

  12. cmh (kein Partner)

    Dass die linken Armleuchter (danke lieber WK) die Lebensmittel aus den Billigmärkten nicht geschenkt haben wollen, war eigentlich von allem Anfang an klar und zu erwarten. Gekauft hätten es die "Armen" bzw "Betroffenen" aber schon, denn es ist ja nicht schlecht und die Lektüre der PRoduktdeklaration ist auch bei bester Ware appetitvernichtend.

    Es drängt mich an dieser STelle, das Verschwinden des Wortes "Gottesgabe" aus unserem Wortschatz zu bedauern. Derlei Kleinigkeiten sind auch ohne allen Glauben für eine Gesellschaft bezeichnend.

    Aus den anderen Beispielen Unterbergers aber zu schließen, dass die Demokratie zu teuer wäre, scheint mir aber nicht zulässig. Vielmehr sollten wir uns fragen, warum denn die (entwickelte) Demokratie so dämlich macht. Oder sind wir für diese Regierungsform überhaupt zu dumm/gierig/oder was weiss ich? Sobald die Gier ins Spiel kommt, übersteigen die Kosten immer alle vernünftigen Möglichkeiten.

    Ich gebe Unterberger alledings recht, dass wir auf den Staatsbankrott zutreiben. Die Richtung ist zweifelsohne klar, ob man das Ruder noch herumreißen kann - darauf darf man vielleicht noch hoffen.

    Man sollte sich also gewisse Gedanken darüber machen, wie denn der Staatsbankrott ausschauen wird, welche Staaten davon betroffen sein werden und wie sich dieser auf die einzelnen Bürger auswirken wird.

    Dass die Sozen sofort "Haltet den Dieb!" schreien werden ist so sicher wie das Amen im Gebet. Daher wären hier die ersten Vorkehrungen zu treffen, damit die Verantwortlichen sich nicht zum wiederholten Male herausschwindeln können.

    Weiters ist klar, dass es zu einer Einschränkung des Angebotes an ausländischen/außereuropäischen Waren kommen wird. IN welchem Maße jedoch ist schon wieder fraglich.

    Also ein reiches Feld zum Beackern für phantasievolle Sozialwissenschafter.

    Jedenfalls ist es kein Fehler, sich schon jetzt mit warmer Kleidung einzudecken.



  13. rundertischdgf (kein Partner)

    Wir haben eine besonders unfähige Verbraucherministerin, die nach jedem neuen Skandal einen neuen nationalen Aktionsplan auflegt. In Wirklichkeit tut sie nichts als von einem Käsestand auf der Grünen Woche zum anderen hinzutrampeln. Sie ist aber Seehofers Lieblingsminister, warum eigentlich? Wir vermuten, die kann nicht einmal ein Pferd von einem Esel, Pferdeäpfel von Bioeiern unterscheiden.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/02/25/nationaler-aktionsplan-aigner-wieder-pferdeapfel-statt-bioeier/



  14. Cotopaxi

    Hat man eigentlich schon mitbekommen, dass bereits an einem neuen Rettungsschirm gebastelt werden, an einem für nicht Euro-Länder?

    http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-zur-eurokrise-neues-milliarden-euro-risiko-fuer-deutschland/7806102.html



    • Francois Villon (kein Partner)

      @Cotopaxi,

      was erdreisten Sie sich mit Ihrem Hinweis auf den nächsten Raubzug der EU schon wieder einmal vom - ach so bedeutsamen - Thema Dr. Unterbergers abzulenken.

      Außerdem ist es ganz ungebührlich auf diese Weise - so subtil - auf die EU schon wieder einzudreschen, wo dieses "Friedensprojekt" ohnehin mit der italienischen Ohrfeige kaum mehr zurande kommt.

      Sehen Sie, was Sie angerichtet haben? Jetzt werden sogar schon von den treuesten Gefolgsleuten Unterbergers Zweifel an der Demokratie geäußert. - Horribile dictu! Und selbst die so wichtige Bestätigung des Wertkonservativen, daß die Dummheit flächendeckend ausgebrochen sei gibt Anlaß zu echter Besorgnis.

      Na so was!

  15. Obrist

    Nur keine Sorge! Die österreichische Idiotokratur wird rechtzeitig, analog der letzten Wahl, nur diesmal viel intensiver mit dem gegenseitigen Hochlitzitieren finanzieller Wahlzuckerl beginnen. Wie man es drehen und wenden mag, um schwerere Unruhen zu vermeiden, kann am Ende der Kaskade nur die Enteignung der Leistungsträger stehen.
    Nun kann man einwenden, dass ein Land eben die Politik verdient, die seine Bürger wählen. Das betrifft leiderÖsterreich besonders, da entgegen aller Vernunft die Wahlgeschenke nicht, wie in etwas intelligenteren Gesellschaften, in den darauf folgenden Regierungsjahren phantasievoll wieder eingespielt, sondern kritiklos mit kindlicher Naivität vermehrt werden.
    Nun ist Österreich entgegen allzu leichtfertiger Annahmen sicherlich kein Käfig voller Narren, doch wo bleibt die Stimme der Vernunft?
    Wo vernimmt man das öffentliche Mahnen unserer Intelektuellen (sofern sie nicht im Ruhestand lautstark klagen, nachdem sie in aktiven Jahren aus karrieretaktischen Gründen lieber geschwiegen haben)?
    Ich glaube, die chronische `man kann ja nix ändern`- Krankheit ist wieder ausgebrochen. In apathischer Trostlosigkeit und Feigheit werden wir wieder einmal (diesmal unter anderen Vorzeichen) alles mit uns geschehen lassen und alles verlieren. Scheinbar kann dieses Land seine Stärken nur nach apokalyptischen Katastrophen mobilisieren....



  16. Erich Bauer

    WERTEKANON POPULISMUS

    Die eingeschränkte Handlungsfähigkeit der EU, sowie der EU-Beitrittsländer zeigt sich sich drastisch im politischen Populismus. Dem voran ging ein schleichender Prozeß... die kulturelle "Kernschmelze". Insbesondere im westlichen Europa. Das so entstandene Vakuum wird nun aufgefüllt.

    Pflicht- und Verantwortungsgefühl sind nicht verschwunden. Partei-Abgeordnete fühlen sich "verpflichtet" und auch "verantwortlich"... allerdings reduziert auf das Wohlergehen der "Partei". Werte sind ein inflationärer und entwerteter Begriff. Wertschätzen kann man vieles. Es kommt vielmehr auf die kulturell geprägte Hierarchie der Werte an. Europa droht nicht so sehr ein "Werteverfall", sondern ein Verfall seiner "Werteordnung"... Und an erster Stelle dieser neuen "Ordnung" steht der Populismus.

    Populismus führt genau ins Gegenteil von Reziprozität (Geben/Nehmen-Ausgleich), geradewegs in die Klientel-Betreuung... auf Kosten Dritter. Damit ist kein "Staat" zu machen... und wahrscheinlich auch keine EU.

    Die Charta der Grundrechte sollte die "Wertegemeinschaft" der Europäischen Union definieren. Da es sich hiebei weitgehend um universalistische Werte handelt, begrenzt sie die Union allenfalls noch gegenüber Nordkorea... Das Angebot an und die Suche nach jeden "Beitrittswilligen" wird so zur FLUCHT nach vorn...



  17. Undine

    Bei den Deutschen ist es Jahrhunderte lang traurige, ja, sogar tragische TRADITION mit weitreichenden Folgen, dem EIGENEN VOLK in den Rücken zu fallen. Man denke nur an die MUHLENBERG-LEGENDE, die zwar nicht genauso stattgefunden hat, wie sie später weitererzählt* wurde, die aber dennoch einen WAHREN KERN hat.

    Welcher Teufel hat diesen deutschstämmigen Mann Mühlenberg damals geritten, sich gegen die Bitten seiner Landleute zu stellen? Es hätte ja sein können, daß in weiterer Folge Deutsch die Lingua franca geworden wäre und wir Deutschsprechenden könnten uns bequem zurücklehnen, während sich alle mit unserer Muttersprache herumschlagen müßten! :-)
    ........................................................................................................

    "Es hat in den USA oder auch in einzelnen Bundesstaaten niemals eine Abstimmung über eine Amtssprache stattgefunden. Jedoch richteten deutsche Einwanderer aus Virginia am 9. Januar 1794 eine Petition an das Repräsentantenhaus mit der Forderung, bestimmte[3] oder alle[2][4][5][6] Gesetzestexte künftig auch in deutscher Sprache zu veröffentlichen, um es Deutschen, die kein Englisch sprachen, zu erleichtern, die Gesetze ihrer neuen Heimat zu verstehen. Der Antrag wurde direkt abgelehnt[6] oder an den Hauptausschuss verwiesen, der ihn mit 42 zu 41 Stimmen ablehnte.[3] Frederick MUHLENBERG, der Sprecher des Repräsentantenhauses, nahm an der Abstimmung nicht teil, enthielt sich[2] oder gab die entscheidende 42. Stimme ab.[7] Er soll dazu erklärt haben, dass es umso besser sei, je schneller die Deutschen Amerikaner würden."

    ......................................................................................................

    *"Als Muhlenberg-Legende wird die Legende bezeichnet, nach der es zur Zeit der Gründung der Vereinigten Staaten eine Gesetzesvorlage gegeben haben soll, Deutsch als offizielle Landessprache einzuführen. Das Gesetz soll an einer einzigen Stimme gescheitert sein, nämlich am Widerspruch des Deutschamerikaners und Sprechers des Repräsentantenhauses Frederick Muhlenberg (1750–1801).

    Das Gerücht entstand um 1840 und fand durch Franz von Löhers 1847 veröffentlichtes Buch Geschichte und Zustände der Deutschen in Amerika weite Verbreitung. Löher schildert darin, dass bei einer Abstimmung, ob Deutsch die Amtssprache in Pennsylvanien werden solle, die Stimmen gleich gefallen seien. Der Sprecher des Landtags, ein Mühlenberg, habe durch seine Stimme den Ausschlag für das Englische gegeben.[1] Der Anteil der deutschsprachigen Einwanderer in den Vereinigten Staaten lag um 1830 bei einem Drittel in Pennsylvania und bei knapp 9 % in den gesamten USA."



  18. Observer

    Die in vielen Ländern geübte Demokratie befindet sich in einer Sackgasse. Eigentlich befinden wir und ständig im Wahlkampf, den nach jeder Wahl ist gleichzeitig auch "vor der Wahl".

    Zur Stimmenmaximierung werden nur mehr zwei Hauptwerkzeuge verwendet:
    1. Das Blaue vom Himmel versprechen. Diese Zusagen muss man dann ohnedies nicht einhalten, denn meist ist der Wähler ohnehin sehr vergesslich bzw. man kann sich auf den Koalitionspartner ausreden, welcher die Umsetzung der gemachten Zusagen verhindert.
    2. Es werden vor der Wahl Geschenke verteilt, welche sich nachträglich als kontraproduktiv erweisen (Beispiel: Hacklerregelung) und kaum mehr zurückgefahren werden können.

    Die Mehrheit der Wähler ist politikverdrossen und kann nur durch dumme Tricks - meist mit Hilfe der Massenmedien - neuerlich für eine der größeren Parteien motiviert werden. Ein Teil wählt aber aus gutem Grund und aus Protest neue Wundergurus oder bleibt der Wahlurne überhaupt fern.

    Vermutlich kann ein Ausweg aus dieser verfahrenen Situation nur sein:
    1. neue Spielregeln beim Wahlrecht,
    2. völlige Neuordnung der Verwaltung mit drastischer Reduktion auf das Wesentliche und
    3. mehr Freiheiten und gleichzeitiger Eigenverantwortung für jeden Bürger.

    Wenn sich nichts ändert, dann ist die Gefahr groß, dass ...
    ... ein finanzieller Kollaps mit katastrophalen Folgen entsteht,
    ... ein Wunderguru sich später zum Diktator mausert und/oder
    ... ein Krieg entsteht, der alles zerstört.

    Jetzt ist es noch nicht zu spät, die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen. SPÖ, ÖVP und Grüne können bzw. wollen dies aber nicht tun sondern lieber nach österreichischer Art "weiterwursteln".



  19. logiker2

    ein wenig OT in der Presse:

    "Hochqualifizierte verlassen Österreich", passt doch irgendwie zum österreichischen bzw. europäischen Zustand.



    • Undine

      @logiker2

      Es verlassen also nicht die Ratten das sinkende Schiff zuerst, sondern die BESTEN---welch tragische Entwicklung!

    • Blahowetz

      @ Undine

      Vielleicht haben die Nagetiere das sinkende Schiff bereits Richtung EU-Institutionen verlassen?

    • M.S.

      @Undine

      Das ist erst der Beginn! Wenn dann diese dümmliche "Reichensteuer" eingeführt wird, wird es wirklich ernst.

    • Geheimrat

      @Undine

      Machen Sie sich keine Sorgen! Die Abwanderung wird durch die Zuwanderung hochqualifizierter anatolischer und afrikanischer Analphabeten mehr als ausgeglichen.......

  20. Josef Maierhofer

    Solange wir als Volk den Kredit wollen und wählen, werden wir ihn gerne bekommen von unserer 'Bolidig', ist ja nicht zu ihrem (Selbstbedienungs)Schaden.

    Ich träume von Plakaten, etwa wie 'Wie lange wollen Sie uns noch Wohlstand auf Kredit versprechen ? Sie, Herr Faymann, Sie Herr Mag. Spindelegger, Sie Herr Strache, Sie Frau Glawischnig, Sie Herr Bucher, Sie Herr Stronach ?

    Oder 'Welche Chancen wollen Sie den nächsten Generationen geben ?' Sie, Sie, Sie ... und Sie ?

    Oder: 'Welche Sparmaßnahmen wollen Sie ergreifen ?' Sie, Sie ....

    Oder: 'Wie sehen Sie die notwendige Verwaltungsreform ?' ...

    Oder: 'Was halten Sie für notwendig und was für unnötig ?' .... Sie, Sie, ... und Sie.

    Es liegt tatsächlich am Volk, was wir von der Politik wollen, an der Vernunft, an der Ehrlichkeit, am Fleiß, an der Eigenverantwortung und globalen Verantwortung, am Anstand, ...u.s.w., all das aber wird auch bei den österreichischen Wahlen über Bord geworfen und Populismus betrieben werden .... ... und gewählt.

    Aber Klientel ist eben nicht das Volk, sondern der Blutegel und Feind des Volkes, sie sind ja privilegiert durch das 'Baddeibuch', und dafür wählt sich dei Klientel die 'Bolidig' zur Legitimation der Faulheit, der Selbstbedienung, etc.

    Es wird wieder heißen: 'Wollt Ihr Kredit ?' und die Antwort wird heißen 'jaaa, Kredit ist geil', dafür wählen wir Euch wieder als unsere Vertreter, damit Ihr weiter Kredit machen könnt und Euch bereichern könnt daran. Wir zahlen das 'eh' nicht. Und die Presse und Medien werden das Linksgläubigengebet herunterleiern und in den Populismuschor einstimmen und jegliche Bedenken wegwischen, übertünchen, lächerlich machen, oder verschweigen bis verhindern, fehlt nur noch die Gewaltanwendung gegen Nichtlinke und noch Denkfähige. ... Und die Blöden werden dann schauen, wenn der Kredit endgültig ausgegengen sein wird, das dauert nicht mehr lange.

    Leider aber werden wir alles zahlen bis zum letzten Cent und, wenn wir nicht mehr können, mit unserem Blut wegen dieser verantwortungslosen Politbrut.

    All das wird auch bei den kommenden österreichischen Wahlen wieder kommen.

    Ausser der Österreicher beginnt jetzt endlich nachzudenken, ausser er besinnt sich auf seine wirklichen Bedürfnisse, nämlich zu überleben, ausser er besinnt sich daran, wie die Zukunft aussehen soll, ausser er kommt drauf, dass das Verderben von den Linken kommt, egal wo, aus ÖVP, SPÖ (da sind die meisten) und den Grünen, der FPÖ, auch bei Stronach werden sich solche einnisten oder bereits haben.

    Die schlimmsten aber sind für mich die Volksverräterparteien ÖVP, SPÖ, die Grünen, die haben gegen Österreich gestimmt, und die müssen in die Minderheit gewählt werden, denn die dürfen auf keinen Fall noch weiter unser Land verraten an fremde Selbstbediener.

    Es ist nicht leicht, dem Populismus abzuschwören, denn die Menschen sind in der Masse wirklich so deinteressiert und blöd, dass sie gar nichts anderes verstehen als 'Schnitzel&Bier', alias 'Brot&Spiele'. Solange das am Tisch ist, wird es kein Umdenken geben, erst, wenn der sozialistische Zusammenbruch dann aktuell ist, siehe DDR, wird sich das Blatt zugunsten von Vernunft und Eigenverantwortung wenden.

    Es muss offenbar wirklich zuerst alles kaputt sein, bevor was Neues, Vernünftiges entstehen kann.



    • Pius (kein Partner)

      Josef Maierhofer
      ***********
      Bevor es taut wird es erst mal "arschkalt" !

  21. socrates

    Asylanten und Migranten erhalten einen "Mindestlohn".
    Ich bin der Meinung, daß es keinem Ösi schlechter gehen darf als den Liebkindern der Zuwanderungsindustrie. Das System gehört repariert, auch wenn diese jammert.
    In Chile gbt es einen Mindestlohn und eine streng limitierte Zuwanderung, nur Menschen, die das Land braucht (Handwerker, Techniker,....) werden genommen.
    Nachmachen!



  22. dssm

    In einer untergehenden Gesellschaft beschäftigt man sich halt mit diesen unglaublich wichtigen Themen, während das Haus schon lichterloh brennt.
    Selbst Faymann begreift, daß Pferdefleisch kein Rindfleisch ist und liebe kleine Mädchen ob des ruchlosen Pferdemordes zu weinen beginnen. Endlich ein Thema wo wirklich jeder (ja selbst unser HBK) mitreden, oder sagen wir: moralisieren, kann! Da bieten sich auch die Studiengebühren an! Oder kürzere Arbeitszeiten. Bei diesen und allen wichtigen Themen haben die Mitglieder unserer 'Elite' ja nicht die leiseste Ahnung, wollen daher auch nicht so recht etwas sagen – und irgend etwas tun, schon gar nicht, außer aus purem Egoismus ein paar Maßnahmen für die nächste Wahl setzten.

    Einige Verschwörungstheretiker werden nun eine Verschwörung hinter diesen unglaublich wichtigen Skandalen und sinnlosen neuen Geschenken vermuten, es ist auch schwer an so viel Dummheit an der Spitze zu glauben, aber die Aussagen der Mitglieder unserer 'Elite' belegen leider diese Blödheit.



    • brechstange

      Es ist Skrupellosigkeit, nicht Dummheit.

      Was kommt raus, wenn nur Menschen selben Typs zum Futtertrog gelangen bzw. gelassen werden?

      Eine selbstverschuldete Verschwörung.

      Daraus kann nur folgen

      Mander s'ischt Zeit, Risiko inklusive.

  23. Cotopaxi

    o.T.

    Heute wurde im Ö1-Morgenjournal Berlusconi vom Sprecher als "faltenfreigebügelter Frauenverächter" bezeichnet.

    Ich finde diese Ausdrucksweise skandalös und fern von der gebotenen Objektivität des ORF. Dafür sollten keine Gebühren verlangt werden dürfen.

    Ich hoffe, der italienische Botschafter in Wien protestiert bei der österreichischen Bundesregierung.



    • Gandalf

      @ Cotopaxi
      Ö 1 gehört wirklich nicht mehr gehört. Ich habe meine Radios aus diesem Grund schon vor geraumer Zeit alle auf Radio Stephansdom umgestellt. Die haben ein hervorragendes Morgenprogramm: mit nicht tendenziösen Nachrichten, die Wettervorschau kommt direkt von der Hohen Warte, der Verkehrsüberblick aus der Informationszentrale des ÖAMTC. Objektiv eben, während die Kommunisten beim ORF alles selber machen - demnächst wahrscheinlich auch die angeblichen Neuigkeiten.

    • schreyvogel

      Meines Wissens ist Berlusconi gar kein "Frauenverächter". Im Gegenteil, er ist ein Frauenliebhaber!

    • A.K.

      @Gandalf
      Auch ich höre Radio Stephansdom statt wie früher ORF 1 und auch die Gründe dafür sind ähnlich. Dabei war ORF 1 früher - vor der linken Indoktrination - wirklich gut. Schade, daß man sich solches gefallen lassen muß.

    • fokus

      @Cotopaxi

      ORF und Objektivität schließt einander aus!

      @schreyvogel

      Frauen zu lieben ist für Linke "frauenverachtend", außer bei Lesben!

    • cmh (kein Partner)

      "Big Brother is Watching You!"

      Die Lügen kommen aus dem Wahrheitsministerium, der Krieg wird im Friedensministerium geplant und das Polizeiministerium ist das Liebesministerium. (Miniwahr, Minilieb und Minipax wenn ich mich recht erinnere.)

      Dass Berlusconi da als "frauenverachtend" bezeichnet wird ist nur mehr bezeichnend.

    • Erich Bauer

      @ "frauenverachtend"

      Für eine anständige Frau ist dieses Tun immer einen Verletzung ihrer Integrität... außer... batteriebetrieben...

      Die ÜRFlerinnen sind da schon wieder eine Avantgarde. Sie lassen sich von ihren Wallachen nackert, im Bett liegend, fotografieren... und spielen die Fotos dem Boulevard in die Pratzen...

    • Pius (kein Partner)

      George Orwell, 1984
      "Erkennst Du denn nicht, dass es das einzige Ziel von Neusprech ist, Deine Gedankenwelt einzuschränken?"

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)

      Cotopaxi
      26. Februar 2013 08:01

      Also wenn jemand ein Frauen -GENIESSER ist dann ist es Berlusconi.

  24. Wertkonservativer

    Anhand der von Dr. Unterberger gebrachten Beispiele sieht man es wieder sonnenklar, dass der Doofheits-Viros inzwischen weiteste Teile der politischen Landschaft und ihrer "gewählten" Bewohner fast flächendeckend angesteckt hat.

    Wenn sogar schon im Vorzeigeland Deutschland derart viel Dummheiten Platz greifen, dann dürfen wir uns wohl nicht wundern, wenn in unserem Ösiland teilweise noch größere Dummheiten im Schwange sind!

    Am ärgsten finde ich ebenfalls die geradezu schwachsinnigen Argumente linker (+ Caritas-)Armleuchter (w/m), aus p.c.- und lächerlichen Zweiklassengesellschafts-Gründen vollkommen einwandfreie Nahrungsmittel in den Gully zu schmeißen, anstatt sie an Bedürftige weiterzugeben!

    Ja, ja, die Politik spielt allerorts verrückt: ein schwacher Trost, dass die linken
    Weltbeglücker noch mehr Blödsinn verzapfen und ausführen, als die auch nicht mehr so standfesten und wertebewussten "Bürgerlichen"!

    Ein Jammer, das Ganze!

    (mail to: gerhard@michler.at)



  25. S.B.

    Langsam muß man sich ernstlich fragen, ob die Demokratie tatsächlich das wert ist, was sie uns kostet???
    Vor jeder Wahl werden auf Teufel komm raus die entsprechenden Zuckerln verteilt, um hinterher den enormen, selbstverständlich von anderen verursachten Schuldenzuwachs zu bejammern und die ständig steigenden Steuern und Abgaben zu rechtfertigen = eine Todesspirale für den Staat, seine Bürger und im Endeffekt sowieso für die Demokratie.

    Selbst international wird bereits vor solchen Winkelzügen in der Politik gewarnt, aber am Beispiel Deutschland scheint das wenig zu fruchten.

    http://news.orf.at/stories/2167071/

    Bei den Ambitionen unseres unfähigen Kanzlerdarstellers müssen wir jetzt schon damit rechnen, daß Österreichs Reputation bzw. Bonität nach den nächsten Nationalratswahlen weiter in den Keller rasselt, außer der Wählerwille erteilt diesen durchsichtigen Wahlmanövern endlich eine Absage. Das wäre ein dringend notwendiger Sieg der Vernunft.

    P.S.: Das Hochspielen dieser (zugegeben betrügerischen) Lebensmittelskandälchen dient lediglich dazu, die Bevölkerung von den wahren Problemen abzulenken und den Linken zur Rechtfertigung für neue Klassenkampfparolen sowie weiteren "Eigentumsdiebstahl". Denn wenn es ihnen wirklich um die Armut ginge, könnte die Gratisverteilung der gesundheitlich einwandfreien Ware einen Segen für ihre Klientel darstellen - der Widerstand ist mehr als ENTLARVEND!



    • Das kleine Mäxchen

      "Langsam muß man sich ernstlich fragen, ob die Demokratie tatsächlich das wert ist, was sie uns kostet?"

      Denken Sie an die Milliarden die Diktatoren und Ihre Familien ins AUsland geschafft haben!

      Machen Sie es sich nicht so bequem mit Ihrer Frage! Sie schieben die Verantwortung auf andere (das System)!

      Fragen Sie sich lieber: welchen Anteil Sie daran haben, dass die Verschwendungssucht so ungestraft um sich greift!

    • Obmar

      @ Das kleine Mäxchen

      Ich glaube Sie sind von den vielen (Wahl)Zuckerln auch schon zuckerkrank geworden. Wohl Diabetes III ?? Insbesondere die beiden letzten Sätze betreffend!

    • dssm

      Wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Mittagessen abstimmen, dann nennt man dies Demokratie!

    • brechstange

      dssm

      Daher funktioniert Demokratie eben nur in kleinen selbstverantwortlichen Einheiten, der Wolf muss für sein nachhaltig zur Verfügung stehendes Essen verantwortlich und haftbar gemacht werden. Die Schafe müssen sich aus ihrem bequemen Sofa erheben und die Wölfe in die Schranken weisen. Jammern alleine hilft nicht, die Demokratie abzuschreiben auch nicht.

    • Undine

      @Das kleine Mäxchen

      "Denken Sie an die Milliarden die Diktatoren und Ihre Familien ins AUsland geschafft haben!"

      Diese Milliarden, die Diktatoren und deren (nicht "Ihre" und schon gar nicht groß geschrieben!!!) Familien ins Ausland geschafft haben, stammen aus den Geldern ähnlich dummer Staaten wie Österreich, nämlich aus der uns Steuerzahlern abgepreßten ENTWICKLUNGSHILFE. Diese verdammten Diktatoren denken/dachten nämlich nicht im Traum daran, die Geldströme an Entwicklungshilfe dem Volk zukommen zu lassen. Für dieses geschenkte Geld wurden WAFFEN gekauft, den Rest sacken die Herren Diktatoren selber ein. Imelda Markos hatte "ihren Anteil" in 2500 Paar der teuersten Schuhe in ihrem Schuhkammerl investiert und war sicher sehr glücklich über die Entwicklungshilfe der depperten österr. Steuerzahler!

    • S.B.

      @Das kleine Mäxchen

      Ohne einer Diktatur das Wort zu reden, muß es auch in einer Demokratie erlaubt sein diese zu hinterfragen, wenn die Zustände immer unerträglicher werden.

      Und bei jeder (auch berechtigten) Kritik macht immer noch der Ton die Musik!

      @dssm und @brechstange

      D'accord!

  26. efrinn2

    Haben wir wirklich keine anderen Sorgen, als daß wegen einer fehlenden Deklaration - und nur darumgeht es ! - ein "Lebensmittelskandal" hervorgezaubert werden muß? Die betrügerische Machenschaft ist schlimm und soll vom Gericht verfolgt werden.Aber vielleicht kann mir jemand sagen, warum die ganze Hetzjagt losgetreten wurde. Mit Gesundheit hat sie nix zu tun, außer wir sind soweit, daß ähnlich wie halal und Schweinefleisch Totsünden sind.



    • Das kleine Mäxchen

      Die Politik hat einen guten Aufreger gefunden: Es stehen endlich andere Schuldige (Nicht-Politiker) mit ihrem Mist im Mittelpunkt.

    • schreyvogel

      Völlig richtig. Wäre es umgekehrt, wäre etwa in einem Pferdeleberkäs undeklariert Schweinefleisch enthalten, würde das die religiösen Gefühle eines großen Teils der österreichischen Bevölkerung verletzen.
      In Zukunft wird man bei Billa mit einer Leberkässemmel auch eine Kopie der Geburtsurkunde des Tieres enthalten, das in dieser Semmel steckt. Und die Kosten dieser neuen Bürokratie stecken im Preis des Leberkäs.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung