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Aufsichtsräte: Norwegens verheerende Bilanz

Lesezeit: 3:30

Wäre es nicht das britische Linksorgan „Guardian“, so würden die Feministinnen jedes Geschlechts den Artikel wohl a priori als rechtes Machwerk denunzieren. Motto: Ignoriere so weit wie möglich alles, was dir unangenehme Wahrheiten sagt. Mit dem „Guardian“ aber und mit dessen Bericht über die verpflichtende Frauenquote in norwegischen Aktiengesellschaften tun sie sich ziemlich schwer.

Im Zentrum des Berichts steht die meistbeschäftigte norwegische Aufsichtsrätin, deren Meinung zur Frauenquote sowie über die Auswirkungen der Quote. Der Text kommt zu Ergebnissen, die nicht gerade in die rot-grüne Feminismus-Litanei passen.

In der EU wollen Teile der Kommission und in Österreich wollen Rot wie Grün bekanntlich so wie Norwegen eine zwingende Frauenquote in Aufsichtsräten börsenotierter Aktiengesellschaften dekretieren. Ganz abgesehen davon, dass ich noch nie eine Frau aus dem wirklichen Leben ausgerechnet über die fehlenden Aufsichtsratquoten klagen gehört habe, ist die norwegische Erfahrung verheerend. Norwegen ist jedoch das erste Land, das diese Quote verwirklicht hat.

Die Tatsache, dass Mai-Lill Ibsen derzeit in zehn Aufsichtsräten sitzt, ist nicht sonderlich sensationell. Dass es vor kurzem noch 185 gewesen sind, klingt da schon anders. Sie hat ihre Jobs deshalb reduzieren müssen, weil sie jetzt in einem ganz besonders wichtigen Aufsichtsrat sitzt, nämlich dem des norwegischen Pensionsfonds, der mindestens fünf Prozent an allen börsenotierten Aktiengesellschaften hält, und der die sonstigen Aufsichtsrats-Jobs seiner eigenen Führung limitiert.

Um nicht missverstanden zu werden: Die Qualifikation von Frau Ibsen ist zum Unterschied von etlichen Feminismus-Profiteurinnen durchaus ausreichend für die Arbeit eines Aufsichtsrats. Ob das bei wem immer – Mann oder Frau – auch bei 10 oder 185 gleichzeitigen Aufsichtsfunktionen noch der Fall sein kann, ist hingegen sehr fraglich. Wegen ihrer guten Qualifikation werden Ibsen jetzt jedenfalls schon europaweit Aufsichtsratsjobs angeboten. Inzwischen ist ja überall der Gender-Druck ausgebrochen. Und es gibt eben überall nur sehr wenige halbwegs qualifizierte Kandidatinnen. Das hält freilich die Frauen Reding und Heinisch-Hosek mit ihrer absoluten Ahnungslosigkeit von Wirtschaft nicht auf, weiter für eine 40-prozentige Pflichtquote zu kämpfen.

Mai-Ill Ibsen hält jedoch gar nichts davon: „Ich habe niemals eine gläserne Decke gesehen. Ich bin gegen Quoten. Sie sind in bestimmter Hinsicht diskriminierend. Ich glaube, wir Frauen sind so stark, dass wir das nicht brauchen.“ Wumm. Ob die Frau jetzt strafweise aus ihrem Geschlecht ausgeschlossen wird?

Noch viel explosiver ist aber Ibsens Bericht darüber, was sich bei Einführung der Quote in Norwegen abgespielt hat: Nicht weniger als 40 Prozent der Aktiengesellschaften haben nach Erlass dieses Gesetzes die Börse verlassen. Das ist zufällig der genauso hohe Anteil, wie seither jener von Frauen in den börsenotierten Aufsichtsräten zu sein hat. Die große Mehrheit dieser damals die Börse quittierenden Firmen gibt sogar offen zu, dass die Quote der Anlass war, dies zu tun.

Ibsen saß auch damals schon in Aufsichtsräten. Darunter waren zwei Aktiengesellschaften, die selbst einen solchen Rückzug beschlossen. Die eine tat dies wegen des Überhangs an Männern, die andere wegen eines solchen an Frauen (auch der ist nun verboten, wenngleich viel seltener der Fall). Beide Gesellschaften wollten sich nicht von den Politikern in die Auswahl ihres Personals dreinpfuschen lassen.

Menschen mit Wirtschaftswissen auf dem Niveau der Frau Heinisch werden nun meinen: Es ist ja egal, ob diese Unternehmen an der Börse sind oder nicht. Das stimmt aber nicht. Börsen stellen erstens eine breitere Finanzierung der Unternehmen sicher. Sie zeigen zweitens ständig den Wert eines Unternehmens in den Augen potentieller Eigentümer, über den man sich sonst oft Illusionen hingibt. Und drittens zwingen Börsen die Firmen zu weit größerer Transparenz in allen Gestionen. Daher ist jeder Mechanismus, der Firmen von der Börse vertreibt, schlecht und schädlich. Für diese Unternehmen wie auch die ganze Volkswirtschaft.

Besonders schlecht und schädlich ist es aber auch noch aus einem anderen Grund, wenn sich Bürokraten und Demagogen in die Führung eines Unternehmens einmischen. Es ist in Wahrheit ohnedies schon extrem schwierig, qualifizierte und engagierte Aufsichtsräte oder Vorstände zu finden. Da braucht kein Unternehmen die Einmischung von Parteien auf der Jagd nach vermeintlichen Wählerstimmen und deren weltfremde Regeln.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 02:15

    Die Kampfemanzen haben immer noch nicht erkannt, daß sie selbst ihre größten FeindInnen sind, indem sie mit ihren Gesetzesvorstößen ihre GeschlechtsgenossInnen ohne Ansehen der Person zu QUOTENFRAUEN DEGRADIEREN = Diffamierung pur.

    Man kann Frau Mai-Lill Ibsen nicht genug danken, den enormen volkswirtschaftlichen Schaden als Folge dieser hirnlosen Entscheidungen aufzuzeigen, nachdem sie aus der Praxis weiß, wovon sie spricht.
    Hoffentlich löst sie damit die dringend notwendige Gegenbewegung aus.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaarspalter
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 05:45

    "Das hält freilich die Frauen Reding und Heinisch-Hosek mit ihrer absoluten Ahnungslosigkeit von Wirtschaft nicht auf, weiter für eine 40-prozentige Pflichtquote zu kämpfen."

    Warum 40 und nicht 50 Prozent? Ist das Zurückhaltung oder Überheblichkeit?

    Gleich wäre doch 50:50. 40 Prozent als Forderung kann natürlich bedeuten, das Frauen auf Grund ihrer Überlegenheit bereits mit dieser Quote das Gleichgewicht herstellen, aber auch das Eingeständnis, dass ein höherer Anteil schädlich wäre.

    Vielleicht ist das aber nur ein Hintertürl, um sich auf die Mehrheit der Männer ausreden zu können, wenn etwas danebengeht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 07:40

    Da werden uns armen Mitteleuropäern dauernd die Segnungen der nordeuropäischen p.c.-Vorreitergesellschaft um die Ohren gehaut, und dann das!

    Da kann ich nur sagen: Hände weg von Zwangsmaßnahmen und Quoten, die Einschränkungen in der Entscheidungsfreiheit privater Firmeninhaber zum Ziel haben!
    Das ist Gift für die Wirtschaft, wie auch das norwegische Beispiel klar vorzeigt!

    Wenn schon Quoten, dann halt schlechtenfalls in vom Staat kontrollierten Wirtschaftsbereichen! Ist zwar auch ein Stuß, der Ressourcen und Geld kostet, doch gegen Dummheit ist bekanntlich kein Kraut gewachsen!

    Die Privatwirtschaft jedoch bitte nicht unnötig belasten und reglementieren!
    Sie ist der Motor für weiteren wirtschaftlichen Fortschritt, unverzichtbar für das Halten und Erhöhen des Lebensstandars unseres Volkes!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter KommentatorEiserner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 06:22

    Für alle, die dieses Video über den Unterschied zwischen Männern und Frauen bzw. wie man in Norwegen mit dem Ergebnis von Studien zu diesem Thema umgeht noch nicht kennen:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=KQ2xrnyH2wQ

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 10:27

    Wenn Frau Redding und Heinisch-Hosek für die Quote kämpfen, da bleibt kein Auge trocken, der Schaden ist groß, wie berichtet.

    Ich halte alles Quotengetue für völlig unnötig und schädlich.

    Es soll doch bitte jede Frau sich selbst qualifizieren können und das kann sie auch, wenn sie das will. Warum, muss man da in die Natur, den Markt, die Struktur eingreifen ?

    Überhaupt braucht niemand das Getue, bist Du ein Mandl oder Weibel ? Nein ich frage höchstens, bist Du da und dafür bereit ? Oder kannst Du das und traust Dir das zu ? ...

    Ich kann all diesen Perversitäten nur meine Verachtung entgegenbringen zu so viel Blödheit und Selbstzerstörung.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 08:37

    Eigentlich ist ja die Argumentation lustig: Unternehmer wirtschaften absichtlich schlecht!
    Lustig!
    Nicht die beste Person wird aufgebaut und dann an die Spitze gebracht, nein absichtlich wird ein deutlich schlechterer Kandidat genommen, damit es ja nicht rund läuft, damit es ja keinen Gewinn gibt!
    Warum hacken die Sozis dann ständig auf den 'profitgierigen' Unternehmern herum?
    Ein Widerspruch, dessen Aufklärung wahrscheinlich höchst amüsant wäre.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 09:15

    Ich habe in meinem langen Berufsleben immer die Mitarbeiter nach meritorischen Kriterien ausgesucht und auf diese Weise einen beachtlichen Stab von Frauen um mich gehabt, die alle auch später, ohne meine Förderung und Goodwill, aus eigener Kraft beachtliche Karrieren gemacht haben.
    Keine dieser Frauen aber auch sonst keine intelligente und qualifizierte Frau, die ich getroffen habe oder sonst wie in Berührung gekommen bin hat die Quote fr richtig gehalten.( Frau von der Leyen ist da insoferne auch keine Ausnahme als sie Politikerin ist und folglich dem Schwachsinn der ignoranten Plebs, wenigstens in Ansätzen, entsprechen muß).

    Gesellschaftliche Werteänderungen geschehen nun einmal allmählich. Politische Interventionen ( ich erinnere an das berühmt-berüchtigte busing von Schulkindern in den USA )führen meist in die Pleite.

    Das was wir brauchen sind Powerfrauen und keine Quotenweiber.


alle Kommentare

  1. Mattie (kein Partner)
    13. März 2015 22:09

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    11. Februar 2015 07:15

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  3. Douglas (kein Partner)
  4. Saado (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:57

    If time is money you've made me a weltehiar woman.

  5. Lodovico (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:58

    A bit surreispd it seems to simple and yet useful.

  6. Brigitte Kashofer
    01. Februar 2013 19:03

    In Claudia Schmieds Unterrichtsbroschüre lernen doch schon Volksschulkinder, ob „ein Baby als Mädchen oder Bub ausgewiesen wird, ist von Menschen festgelegt und unterliegt Wandlungen und sich verändernden Wertvorstellungen“.
    Es ist daher kein Problem, jede gewünschte Quote durch Wandlung zu erfüllen.
    Wie einfach es geht, zeigt uns der Professor der HTL Spengergasse - Vater zweier Kinder - der 2010 nach den Ferien in Frauenkleidern erschienen ist und seither zum Frauenanteil im Lehrkörper zählt. Gegen den Willen von Eltern und Kollegen hat das die Unterrichtsministerin durchgesetzt.
    Da laut EU auch keinerlei operative Geschlechtsumwandlung erforderlich ist, genügt also ein Kleiderwechsel.

    • fred van eps (kein Partner)
      02. Februar 2013 09:24

      Voll klass,
      dann kann ich als Mann endlich als "Quotenfrau" in einem Aufsichtsrat sitzen und mehr kassieren als ich in meinem alten Männerjob je wirklich verdient habe.
      Danke meinen Quotengenossinnen!

  7. Torres (kein Partner)
    01. Februar 2013 11:33

    Tja, wer selber eine Quotenfrau ist, kennt ja nichts anderes. Viviane Reding ist sicher eine, Heinisch-Hosek auch; bei letzterer könnte man ja einwenden, dass eine "Frauenministerin" auch eine Frau sein sollte, allerdings muss man sich fragen, wozu es überhaupt so ein Minsterium geben muss; es gibt ja schließlich auch kein Männer- oder Kinderministerium, eventuelle einschlägige Fragen kann ohne weiteres das Sozialministerium lösen.

  8. cmh (kein Partner)
    01. Februar 2013 11:02

    Was würde Tolles dabei herauskommen, wenn Reading und/oder Heinisch-Hostak mit der gleichen Konsequenz ihren Mann unterstützten?

    Möglicherweise etwas ähnlich Ungenießbares.

  9. cmh (kein Partner)
    01. Februar 2013 10:46

    Taschner hat kürzlich in der Presse über die statistische Unterschiede geschrieben. Heute hat ein Statistiker seine Amtsmeinung in einem Leserbrief kundgetan.

    Taschner ist natürlich zu folgen und nicht dem Amtsmeinungsträger.

    Taschners Argument ist, dass auf einer vorerst einheitlichen Gesamtheit Unterschiede definiert werden, die mehr oder weniger im faktischen begründet sind. Diesen Unterschieden werden dann nur nach Plausibilität Verhaltensweisen zugeordnet. Und - schuppdiwupp - ist aus einer einheitlichen Gesamtheit, zwei unterschiedliche Teilgesamtheiten mit widerstreitenden Interessen geworden.

    Der Amtsmeinungsträger hingegen meint, dass diese Unterschiede tatsächlich vorhanden wären.

    Nona sind diese da. Sonst wäre die Demokratie ja eine sinnlose Übung. Es ist aber etwas anderes, hieraus widerstreitende Interessen zu konstruieren.

    Genau das, was der Herr Amtsmeinungsträger so naiv von sich gibt, ist aber Material für die täglichen Aufregungen des Politikspektakels.

    Jung gegen Alt, Wien gegen Bundesländer, Männer gegen Frauen, überall wird so getan, als wären nicht die gemeinsamen Interessen der Daseinszweck des STaates, sondern die immer wieder neu definierten Partikularinteressen von ebenso immer wieder neu erfundenen Unterteilungen.

    So ist es nicht verwunderlich, wenn man überall nur den Selbstbedienungsautomaten sieht.

  10. HDW
    31. Januar 2013 12:48

    Femminismus ist eine auf der Genetik basierende Geschichtstheorie, ergo Rassismus ergo abzulehnen. Die inkonsistente Argumentation der Linken (abwechselnd das Gegenteil vom faktischen als Theorie und das faktische als Realismus zu vertreten) ist aber konstituierend für diese! Sie wird als Synthese im dialektischen Diskurs verkauft (für Entkriminalisierung der Schwulen zu sein und gleichzeitig für die Kriminalisierung der Prostitution vorgeblich der Freier zu sein, Beispiel Italien S. Berlusconi oder das WPG der Grüninnen) bleibt aber eben doch eine rassistische Theorie!

    • cmh (kein Partner)
      01. Februar 2013 10:09

      Es hat den Anschein, frau glaubt tatsächlich, dass frau eine unterdrückte Rasse wäre.

      Wenn sich frau aber für eine Rasse hält, dann nicht nur für eine unterdrückte, sondern vor allem eine aussterbende Rasse.

      Man hingegen kann froh sein, dass sich dieses Problem in Kürze biologisch lösen wird.

  11. Buntspecht
    31. Januar 2013 12:35

    @S.B.
    Frau Mail-Lill Ibsen wird keine „dringend notwendige Gegenbewegung auslösen“, sie ist kein Mann, kommt nicht aus dem rechten Lager und hat vor allem keine „unerhörte“ sexistische Äußerung getan wie der Herr Brüderle. Wer soll hier weltweit twittern und einen umfassenden Aufstand verursachen????

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. Februar 2013 12:11

      Man wird also diesen Witz weiterhin unter die Leut' bringen dürfen:

      "Kennen se Ibsen?"

      "Naaa. I kann nur Schnapsen."

  12. Josef Maierhofer
    31. Januar 2013 10:27

    Wenn Frau Redding und Heinisch-Hosek für die Quote kämpfen, da bleibt kein Auge trocken, der Schaden ist groß, wie berichtet.

    Ich halte alles Quotengetue für völlig unnötig und schädlich.

    Es soll doch bitte jede Frau sich selbst qualifizieren können und das kann sie auch, wenn sie das will. Warum, muss man da in die Natur, den Markt, die Struktur eingreifen ?

    Überhaupt braucht niemand das Getue, bist Du ein Mandl oder Weibel ? Nein ich frage höchstens, bist Du da und dafür bereit ? Oder kannst Du das und traust Dir das zu ? ...

    Ich kann all diesen Perversitäten nur meine Verachtung entgegenbringen zu so viel Blödheit und Selbstzerstörung.

  13. ambrosius
    31. Januar 2013 09:15

    Ich habe in meinem langen Berufsleben immer die Mitarbeiter nach meritorischen Kriterien ausgesucht und auf diese Weise einen beachtlichen Stab von Frauen um mich gehabt, die alle auch später, ohne meine Förderung und Goodwill, aus eigener Kraft beachtliche Karrieren gemacht haben.
    Keine dieser Frauen aber auch sonst keine intelligente und qualifizierte Frau, die ich getroffen habe oder sonst wie in Berührung gekommen bin hat die Quote fr richtig gehalten.( Frau von der Leyen ist da insoferne auch keine Ausnahme als sie Politikerin ist und folglich dem Schwachsinn der ignoranten Plebs, wenigstens in Ansätzen, entsprechen muß).

    Gesellschaftliche Werteänderungen geschehen nun einmal allmählich. Politische Interventionen ( ich erinnere an das berühmt-berüchtigte busing von Schulkindern in den USA )führen meist in die Pleite.

    Das was wir brauchen sind Powerfrauen und keine Quotenweiber.

  14. dssm
    31. Januar 2013 08:37

    Eigentlich ist ja die Argumentation lustig: Unternehmer wirtschaften absichtlich schlecht!
    Lustig!
    Nicht die beste Person wird aufgebaut und dann an die Spitze gebracht, nein absichtlich wird ein deutlich schlechterer Kandidat genommen, damit es ja nicht rund läuft, damit es ja keinen Gewinn gibt!
    Warum hacken die Sozis dann ständig auf den 'profitgierigen' Unternehmern herum?
    Ein Widerspruch, dessen Aufklärung wahrscheinlich höchst amüsant wäre.

    • cmh (kein Partner)
      01. Februar 2013 10:49

      Die Sozen sind als ganzes nur ein Widerspruch in sich. Das ist bequem, denn ex falso quodlibet und eines von beiden ist sicher falsch.

  15. Wertkonservativer
    31. Januar 2013 07:40

    Da werden uns armen Mitteleuropäern dauernd die Segnungen der nordeuropäischen p.c.-Vorreitergesellschaft um die Ohren gehaut, und dann das!

    Da kann ich nur sagen: Hände weg von Zwangsmaßnahmen und Quoten, die Einschränkungen in der Entscheidungsfreiheit privater Firmeninhaber zum Ziel haben!
    Das ist Gift für die Wirtschaft, wie auch das norwegische Beispiel klar vorzeigt!

    Wenn schon Quoten, dann halt schlechtenfalls in vom Staat kontrollierten Wirtschaftsbereichen! Ist zwar auch ein Stuß, der Ressourcen und Geld kostet, doch gegen Dummheit ist bekanntlich kein Kraut gewachsen!

    Die Privatwirtschaft jedoch bitte nicht unnötig belasten und reglementieren!
    Sie ist der Motor für weiteren wirtschaftlichen Fortschritt, unverzichtbar für das Halten und Erhöhen des Lebensstandars unseres Volkes!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  16. Eiserner
    31. Januar 2013 06:22

    Für alle, die dieses Video über den Unterschied zwischen Männern und Frauen bzw. wie man in Norwegen mit dem Ergebnis von Studien zu diesem Thema umgeht noch nicht kennen:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=KQ2xrnyH2wQ

    • Das kleine Mäxchen
    • Observer
      31. Januar 2013 10:19

      Dieses Video aus Norwegen hat TomMo880 schon vor zwei Tagen bei ortneronline in das Netz gestellt. Da ich nicht Norwegisch kann, musste ich mich in diesen 38 Minuten auf die englischen Untertitel konzentrieren. Trotzdem: sehr interessant und empfehenswert.
      Ich kenne Norwegen durch meine dort lebenden Verwandten ein wenig und einiges begeistert mich auch. Da man durch den Rohöl- und Erdgasreichtum (dessen Erträge vom Staat eifrig und klug angelegt werden) ziemlich unabhängig ist, macht man auch bei EU und der Eurozone nicht mit und ist damit bisher sehr gut gefahren (zweimal hat man bei Volksabstimmungen zum EU-Beitritt mehrheitlich mit NEIN gestimmt), beim EWR und dem Schengenabkommen ist man aber dabei.
      Das Land hat den höchsten Lebensstandard, der elektr. Strom kostet gegenüber Österreich nur ca. ein Drittel (kommt fast aller aus Wasserkraft), ich habe sogar Aufenthaltsräume ohne (!) Stromkreisunterbrechung gesehen, das künstl. Licht ist also dort 24 h eingeschaltet. Die dortige Luftwaffe übernimmt (ähnlich wie Belgien mit Luxemburg) auch die Verteidigungsinteressen den Nachbarlandes Island. In der Medizin geht man teilweise auch andere Wege. Da es kaum eine lokale pharmazeutische Industrie gibt, unterliegt man auch nicht diesen Lobbys und setzt teilweise auch andere Alternativen bzw. bewährte alte Methoden ein (z.B. auch geringerer Anteil an Kaiserschnitte). Auch das staatliche Alkoholmonopol und die damit hohen Steuern haben sich positiv auf das Verbraucherverhalten ausgewirkt. Ab der 1. Klasse Volksschule wird auch in Englisch unterrichtet und ca. 10 % der Bevölkerung sind Ausländer, davon sind ebenfalls 10 % aus Polen. Aber man ist dabei nur an Fachleuten interessiert, welche anfangs sogar finanzielle staatliche Starthilfe bekommen, andere Leute werden meist wieder abgeschoben. Negativ aufgefallen sind mir die gemässigten Aktivitäten der Gewerkschaften und der Linksparteien, welche aber erkannt haben, dass man nicht alles vorschreiben soll. So ist auch die vor einigen Jahren eingeführte Quote der Geschlechter - besonders bei den Aufsichtsräten - "in die Hose" gegangen.

    • Undine
      31. Januar 2013 19:28

      @Observer

      "Ab der 1. Klasse Volksschule wird auch in Englisch unterrichtet und ca. 10 % der Bevölkerung sind Ausländer, davon sind ebenfalls 10 % aus Polen. Aber man ist dabei nur an Fachleuten interessiert, welche anfangs sogar finanzielle staatliche Starthilfe bekommen, andere Leute werden meist wieder abgeschoben."

      Wie hoch ist der Anteil der Moslems?
      Wie vernünftig und standhaft die Norweger doch sind: Gleich 2x für die Eigenständigkeit und Freiheit zu votieren ist ein guter Weg! Freilich, nicht jedes Land hat Erdölquellen vor der Haustür! :-)

    • Observer
      31. Januar 2013 19:31

      Im vorletzen Satz meiner Ausführungen von 10:19 h fehlen zwei wichtige Wörter, welche den Sinn verändern:
      "... sind mir die (zwar) gemässigten negativen Aktivitäten der Gewerkschaften und ...".
      Ich bitte dies zu entschuldigen.

    • Observer
      31. Januar 2013 21:44

      Undine:
      Ich verfüge über keine genauen Zahlen, schätze aber, dass 150.000 Ausländer (= zirka 3 % der Gesamtbevölkerung) dem mohammedanischen Glauben angehören, da es viele "humanitäre Flüchtlinge" aus dem Iran, Irak, Somalia und Pakistan gibt. Natürlich auch qualifizierte Kräfte aus der Türkei und Bosnien-Herzegowina mit islamischem Bekenntnis, wie auch in allen anderen westeuropäischen Ländern.
      Einer meiner Verwandten (kein Moslem! :-)) hat einen Lehrstuhl dort bekommen.

    • Undine
      31. Januar 2013 22:38

      @Observer

      "Da man durch den Rohöl- und Erdgasreichtum (dessen Erträge vom Staat eifrig und klug angelegt werden) ziemlich unabhängig ist, macht man auch bei EU und der Eurozone nicht mit und ist damit bisher sehr gut gefahren "

      Kann man sich vorstellen, daß Erträge irgendwelcher Art in unserem Staat "eifrig und KLUG angelegt" werden könnten? Das haben uns die Nordländer voraus---der Balkan ist weit genug entfernt von N! Bei uns würde nichts angelegt, sondern mit vollen Händen verplempert. Schade, daß man beim besten Willen keinerlei Zutrauen zu unseren Politikern haben kann!

    • Undine
      31. Januar 2013 22:40

      Und danke für die Antwort von vorhin!

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      01. Februar 2013 12:52

      Undine
      31. Januar 2013 19:28

      Die Gas und Ölquellen sind INNERHALB der Haustüren

  17. Haarspalter
    31. Januar 2013 05:45

    "Das hält freilich die Frauen Reding und Heinisch-Hosek mit ihrer absoluten Ahnungslosigkeit von Wirtschaft nicht auf, weiter für eine 40-prozentige Pflichtquote zu kämpfen."

    Warum 40 und nicht 50 Prozent? Ist das Zurückhaltung oder Überheblichkeit?

    Gleich wäre doch 50:50. 40 Prozent als Forderung kann natürlich bedeuten, das Frauen auf Grund ihrer Überlegenheit bereits mit dieser Quote das Gleichgewicht herstellen, aber auch das Eingeständnis, dass ein höherer Anteil schädlich wäre.

    Vielleicht ist das aber nur ein Hintertürl, um sich auf die Mehrheit der Männer ausreden zu können, wenn etwas danebengeht.

  18. S.B.
    31. Januar 2013 02:15

    Die Kampfemanzen haben immer noch nicht erkannt, daß sie selbst ihre größten FeindInnen sind, indem sie mit ihren Gesetzesvorstößen ihre GeschlechtsgenossInnen ohne Ansehen der Person zu QUOTENFRAUEN DEGRADIEREN = Diffamierung pur.

    Man kann Frau Mai-Lill Ibsen nicht genug danken, den enormen volkswirtschaftlichen Schaden als Folge dieser hirnlosen Entscheidungen aufzuzeigen, nachdem sie aus der Praxis weiß, wovon sie spricht.
    Hoffentlich löst sie damit die dringend notwendige Gegenbewegung aus.





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