Warum Rückkehr zur eigenen Währung? – Einige grundsätzliche Erwägungen

„Währungspolitik bedeutet mehr als Gestalten, Beeinflussen und Regeln eines Sondergebietes marktwirtschaftlicher Technik. Im Geldwesen eines Volkes spiegelt sich alles, was dieses Volk will, tut, erleidet, ist.“ Im Zustand einer Währung „spiegelt sich das gesamte soziale und politische Leben … Aufschwung und Verfall, Revolutionen, außenpolitische Erfolge und Misserfolge, innerpolitische Konstellationen, Kraft und Schwäche von Regierungen… die geographische und politische Lage eines Volks; die objektiven und subjektiven Möglichkeiten seiner Wirtschaft, seine Einstellung zu wirtschaftlichen Dingen und zur Zukunft; seine Moral und Energie; alles das was die Worte `Volksgeist´ und `Volkscharakter´ decken. Nichts sagt so deutlich aus welchem Holz ein Volk geschnitzt ist, wie das, was es währungspolitisch tut”.

Diese goldenen Worte von Joseph Schumpeter, einem der größten Nationalökonomen, die unser Volk hervorgebracht hat, sollte sich jeder, der über Währung, Kredit und Bankensystem nachdenkt und schreibt oder als verantwortlicher Politiker an der Gestaltung mitwirkt, in sein Tagebuch eintragen. Die Kultur eines Volkes und seine Währung gehören zusammen und dürfen nicht getrennt werden!

Das hängt schon mit der Natur des Geldes und des Kredits zusammen. Seiner Natur nach ist Geld ein Produkt der Rechtsordnung des Staates. Der Staat erlässt als Gesetzgeber die Geld- und Kreditverfassung und bestimmt durch diese, was auf seinem Territorium als Geld „gilt”  und wer zur Geld- und Kreditschöpfung berechtigt ist. Die Währungshoheit gehört zu den unveräußerlichen und unaufgebbaren Rechten des Staates. Es stellt eine der Absurditäten unserer Zeit dar, wenn der  Staat diese „Majestätsrechte” nicht selbst ausübt, sondern diese Ausübung einer „privaten” oder „unabhängigen”, nichtstaatlichen Organisation überträgt, auf die er keinen Einfluss hat und die ihm nicht verantwortlich ist.

Die so genannte „Unabhängigkeit der Notenbank” ist und war stets nur eine relative. Fehlt der politisch-staatliche Wille zu sachgerechter Geld- und Kreditpolitik, ist eine auch noch so „unabhängige” Zentralbank machtlos. Die deutsche Bundesbank wehrte sich vergeblich gegen die Aufgabe der Mark. Und die Machtlosigkeit zeigt  sich  auch jetzt wieder bei der US-Notenbank FED oder der EZB,  die beide jedes von den politischen Entscheidungsträgern verordnete „Bail-out”, „Ankurbelungsprogramm” oder „Konjunkturpaket” absegnen und finanzieren müssen. Manchmal allerdings drängen sie sich der Politik als „Problemlöser“ oder „Retter“ geradezu auf, wie Jean-Claude Trichet bei der Griechenlandpleite im Frühjahr 2010.

Für die logisch unwiderlegbare und daher auch unwidersprochen gebliebene „Staatliche Theorie des Geldes” (G. F. Knapp, 1905) ist Geld im engeren Sinne das staatlich anerkannte Zahlungsmittel (Münzen, Banknoten). Die staatliche Anerkennung besteht in der Selbstverpflichtung des Staates, Zahlungen in Form der von ihm bestimmten „Währungseinheiten” mit schuldbefreiender Wirkung der Steuerverpflichtungen entgegenzunehmen. Dank der staatlichen Anerkennung wird dieses „Geld“ auch unter den Bürgern zum „Zirkulationsmittel“. Im allgemeinen sind es heute die vom Staat eingesetzten oder anerkannten Notenbanken, die entsprechend den Ermächtigungen und unter der Aufsicht des Staates Münzen und Bankennoten ausgeben und so Geld „schöpfen”.

Schöpfung und Wert des Geldes

Alles Geld – sowohl im engeren wie im weiteren Sinne – entsteht, oder wird „geschöpft” durch Kredit. Kredit bedeutet, wie der Name schon sagt, „Vertrauen”. Dank der von ihm geschaffenen und erhaltenen Rechtsordnung „ist der Staat das Geld”. Verfällt die Rechtsordnung und büßt der Staat das Vertrauen in ihren Erhalt ein, verliert Geld seinen Wert. Bricht gar die staatliche Ordnung zusammen, wird Geld als Zahlungsmittel von den Bürgern nicht mehr angenommen. Nach dem Zusammenbruch im Zweiten Weltkrieg galt in Deutschland und Österreich die „Zigarettenwährung”, der Tauschhandel feierte wenig fröhliche `Urständ´.

Es ist wichtig zu begreifen, dass an sich jede Störung der Ordnung und des sozialen Friedens durch Streiks, Ausstände. Aufstände, Aufruhr, Gewaltausbrüche, Straßenterror, Brandschatzungen, Korruption, Bankenskandale, Großbetrügereien usw. das Vertrauen in den Staat und seine Währung schädigen und zur Flucht in Sachwerte oder ausländische Währungen veranlassen, wodurch wiederum die Inflation angeheizt wird, der Außenwert der Währung („Devisenkurs”) fällt und notwendige Importe sich verteuern.

Die Stärke der deutschen Mark, des holländischen Guldens, des Schweizer Frankens oder des Schillings gegenüber den mediterranen Währungen (Italien, Portugal, Spanien, Griechenland) beruhte zu einem erheblichen Teil auf der Durchsetzung einer Ordnung des Friedens, der Politik des sozialen Ausgleichs, der sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit und des Vorrangs der Sachautorität vor Parteiengezänk. In einer Währungsunion führen diskrepante Ordnungsauffassungen zu Wohlstandsverlusten und zu Spannungen zwischen den Staaten, die, wenn sie groß genug werden, die Währungsunion sprengen.

In den diskrepanten Ordnungsauffassungen sowie dem Souveränitätsverlust ist wohl auch der Grund zu finden, weshalb Großbritannien, Dänemark und Schweden, obwohl „reife” EU-Länder, von vorneherein der Währungsunion fernblieben und auf die Einführung des EURO trotz der mannigfach angepriesenen „Vorteile” verzichteten. Österreich hat das leider nicht getan, es wurde in die Währungsunion mit leeren Versprechung von Schüssel & Co. hineingetrickst, obwohl vor dem EU-Beitritt von Außenminister Mock die Beibehaltung des Schillings hoch und heilig versprochen wurde.

Geld ist nicht nur Wertaufbewahrungs-, Tausch-, Zahlungs- und Zirkulationsmittel, sondern ganz wesentlich auch „allgemeiner Wertmaßstab”, durch den alle Güter und Dienstleistungen „bepreist” und dadurch miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dieser Geldmaßstab wird selbst auf Personen und Personengruppen angewendet, deren Arbeitsleistungen oder Verrichtungen in Form von Löhnen, Gehältern, Honoraren, Vergütungen oder Prämien bewertet und bezahlt werden.

Der Staat ist für das Geld verantwortlich

Durch diese Einbeziehung von Personen und Personengruppen in die allgemeine monetäre Bewertung bekommt Geld gesellschaftlichen oder „sozialen” Charakter. Es wird zur verbindenden, oder, wie das einst Adam Müller befand, zur „geselligsten Sache”. Es ermöglicht nicht nur den ”Tausch von Ware gegen Geld”, ist also nicht nur „Tauschmittel”, sondern es erleichtert auf vielfältige Weise die  „Kommunikation” (N. Luhmann und J. Habermas) der Mitglieder der Gesellschaft untereinander im „Subsystem” Wirtschaft.

Gerade wegen dieses Beitrags zur Kommunikation ist es Aufgabe und Verantwortung des Staates, für die Stabilität, gleichbleibende Geltung oder „Währung” dieses Wertmaßstabes und damit für die Erhaltung der Kaufkraft des Geldes zu sorgen. Wird der Staat dieser Verantwortung nicht gerecht oder schiebt er sie auf  nichtstaatliche Einrichtungen ab, eben die EU-Kommission, EZB, IWF, Troikas oder die EUROFIN-Gruppe, so drückt sich darin politisches Versagen aus. Er verliert den Einfluss auf seine Währung und seine Kreditpolitik.

Um den beträchtlichen Umfang dieser Verantwortung für die Erhaltung der Kaufkraft des Geldes zu begreifen, ist es notwendig, sich vor Augen zu halten, dass Geld  heute in Form von Münzen und Noten für den Zahlungsverkehr nur noch eine geringe Bedeutung spielt. In modernen Volkswirtschaften erfolgen 80-95 Prozent der Zahlungen „bargeldlos”, d. h. sie geschehen durch Einbuchung von Überweisungen von Konten zu Konten, von Bank zu Bank.

Das ist ausschlaggebend für die „Kreditschöpfung“. Das Wesen der Kreditschöpfung ist leichter durch die Vorstellung zu verstehen, innerhalb der Volkswirtschaft gäbe es nur eine einzige Bank und alle Zahlungen erfolgten bargeldlos. Alles Geld wäre dann Buch- oder „Giralgeld”. Durch den Zwischenbank- oder „Clearingverkehr” kommt die Praxis dieser Vorstellung sehr nahe.

In einem solchen Wirtschaftssystem ist es ausschließlich das Banken- oder Kreditsystem, welches Kredit „schöpft”, und zwar durch Einräumung von Ziehungsrechten oder Kreditlinien, die von den Schuldnern (d. s. die Banken untereinander, die einzelnen Bürger, Unternehmer, Kommunen, der Staat) für Zahlungen an ihre Arbeitskräfte und Lieferanten in Anspruch genommen werden. Durch jeden in Anspruch genommenen Kredit wird das zirkulierende Geld- oder Kreditvolumen ausgeweitet. Es gilt sich von der naiven Vorstellung zu befreien, die Banken wären bloß  „Vermittler”, die im Umfang der Spareinlagen Kredite zur Verfügung stellen. Die eigentliche Aufgabe der Banken ist die Geld- und Kreditschöpfung, sie sind in wesentlichem Umfange Schöpfer des zu Unrecht denunzierten  „Fiat money”. Spareinlagen sind Folge der Kreditschöpfung, nicht Ursache des Kredits.

Diese Einsicht ist ganz wesentlich für die Bestimmung der Grenzen der Kreditschöpfung. Entspricht die Ausweitung des Kreditvolumens dem nachhaltigen Wachstum der Volkswirtschaft, so ist gegen die Kreditschöpfung durch die Banken nichts einzuwenden, sie ist, ganz im Gegenteil, positiv zu beurteilen. Geschieht die Kreditschöpfung im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum, dann wird der ausgeweitete Kredit durch die Kreditnehmer zwar verzinst oder „bedient”, aber als volkswirtschaftliches Aggregat nie zurückgeführt.

Solange Unternehmungen und auch Staaten gedeihen, werden Kredite nicht zurückgezahlt, sondern ausgeweitet. Das zeigt die Kreditstatistik praktisch aller modernen Staaten. Verminderung des Kreditvolumens ist regelmäßig Folge nachlassender Dynamik und Leistungskraft (Produktivität), von Fehlleitungen des Kreditstroms oder von unverantwortlichen Spekulationen, durch welche die Aktiva der Banken und damit Kreditgeld vernichtet wird. Geschieht die (Kredit-) Geldvernichtung in hohem Ausmaß oder nimmt sie gar die Form eines „Tsunami” an, kommt es zu Krisen und Zerrüttungen des Wirtschaftssystems, wie wir es in den letzten Jahren immer wieder erlebt haben.

Um Krisen und Zerrüttungen zu vermeiden, ist es von höchster Wichtigkeit, dass sich der Staat die Kontrolle über Volumina und Zwecke der Kreditschöpfung vorbehält und diese Kontrolle auch ausübt. Die Kontrolle kann erfolgen durch strikte Regulierung oder Verstaatlichung des Bankwesens, Beteiligung des Staates an Privatbanken oder durch  Einsetzung von Aufsichtsorganen, welche die Krediterteilung überwachen. Das hat mit „Bankenenteignung“ nichts zu tun.

Der derzeitige Zustand, in welchem der Staat die Kreditinstitute nach Willkür schalten und walten lässt und für ihre „faulen” Forderungen („bad debts”) oder fehlgeschlagenen Spekulationen und Derivatgeschäfte eintritt oder haftet, ist gegenüber der Gemeinschaft der Staatsbürger  und Steuerzahler unvertretbar. Der Staat hat vorbeugend und nicht erst nachträglich alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und Regelungen zu erlassen, die Bankpleiten verhindern. Nichts ist fataler für das Gedeihen der Wirtschaft als das Versiegen der Kreditströme wegen des Vertrauensverlustes der Banken ineinander und der Einleger in die Zahlungsfähigkeit der Banken.

Ist das Vertrauen erst einmal erschüttert, kann die Wieder-Ingangsetzung der Kreditströme für den Staat äußerst kostspielig werden. „Konjunkturpakete”, Vorziehen von Infrastrukturinvestitionen u. ä. m. sind mit Sicherheit die falsche Medizin, um systemische Fehler im Kreditwesen zu kurieren. Sie untergraben nur die Stabilität einer Währung und „verbrennen”,  wie der ehemalige deutsche Finanzminister Steinbrück es ausdrückte, die Mittel des staatlichen Haushalts. Noch unverantwortlicher ist es, konsumptive Staatsausgaben durch Kredite zu finanzieren. Es ist der sicherste Weg in die Pleite, wie das Beispiel Griechenland exemplarisch zeigt.

Wir brauchen Kapital-Protektionismus

Im Dienste der Wirtschaft des Landes sind Kredite durch die Banken ausschließlich an inländische Kreditnehmer zu vergeben und nur in Ausnahmefällen an das Ausland. Besondere Ausnahmefälle sind Länder wie die Schweiz oder Luxemburg, die als „Horte des Vertrauens“ den riesigen Devisenzufluss mangels Investitionsgelegenheiten nicht im Inland anlegen können. Für alle anderen Staaten aber gilt: Exportkredite, für die der Staat zuletzt (etwa im Wege der Kontrollbank oder der Notenbank) haftet, sind an Bedingungen und Kriterien zu binden, welche die Tilgung und Verzinsung sicherstellen. Exporte nur um der Beschäftigung willen, sind sinnlos, die Zeiten der „schenkenden Wirtschaft” (Bernhard Laum) sind vorbei. Immer ist zu bedenken: Jede Kreditgewährung an das Ausland bedeutet Absaugung der Leistungskraft der eigenen Volkswirtschaft.

Gemeinwohlschädigend ist ebenso der Verzicht des Staates auf die Kreditschöpfung bei der Finanzierung seines eigenen Haushalts. Wenn der Staat durch diesen Verzicht sich selbst zur Auflegung von  hochverzinslichen Anleihen womöglich noch im Ausland zwingt, die von den  Privatbanken gekauft werden, die sich zu niedrigen Zinsen, den sogenannten „Leitzinsen”, bei der Notenbank (oder der EZB) refinanzieren können, dann verschafft der Staat den Privatbanken einen Profit, der ihnen nicht zukommt, denn die Kreditschöpfung geschieht ja auch in diesem Falle durch den Staat bzw. seine Notenbank.

Der Staat ist „der Herr des Geldes” und des Kredits: „C´est au souverain à donner le crédit, et non à le recevoir!“ Nicht der Staat hat sich von den Finanzmärkten vorführen zu lassen oder sich den Banken zu „unterstellen“, sondern die Banken haben dem Staat zu parieren. Nicht der Staat ist den Banken zinspflichtig, sondern die Banken dem Staat. Als John F. Kennedy  mit diesen Prinzipien, die das FED-System gesprengt hätten, ernst machen wollte, wurde er ermordet. Das ändert aber nichts an der Richtigkeit der Prinzipien.

Der Staat allein ist verantwortlich für seine Währung. Er muss die Geld- und Kreditpolitik  wieder in die Hand bekommen, denn sie ist das wichtigste Instrument seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik. Auf die eigene Währung und Kreditpolitik zu verzichten, ist ein Politverbrechen der Sonderklasse. In Deutschland ist dieses Verbrechen an Außenminister Genscher und Bundeskanzler Kohl festzumachen, in Österreich an Wolfgang Schüssel, Ferrero-Waldner und den politisch willfährigen, früheren Notenbankpräsidenten Klaus Liebscher.

In Österreich wurde der EURO 1999 eingeführt, obwohl Außenminister Mock und die gesamte Regierung noch wenige Tage vor der im Jahr 1994 erfolgten EU-Beitrittsabstimmung den Wählern versicherten: „Der Schilling bleibt!”. Heute weiß jeder Österreicher, dass er mit hunderten von Täuschungen und gebrochenen Versprechungen von der Regierung und den Massenmedien in die EU und den EURO  „hineingelogen” und hineingelegt wurde. Das hat das Vertrauen in den Staat zutiefst erschüttert und dem politisches System der Parteiendemokratie schwersten Schaden zugefügt. Heute haben laut Standard 82 Prozent kein Vertrauen mehr zu den Politikern. In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts folgte dem politischen Vertrauensverlust und Bankencrash der politische Umsturz.

Der Euro ist zum Scheitern verurteilt

Hinter dem EURO steht kein starker Staat, auch keine politische Union, die es nach Ansicht des früheren Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing, schon mit  Rücksicht auf das „Demokratieprinzip”, nie geben wird (FAZ v. 6. Dez. 2008, S. 11.). Eine Währungsunion ohne politische Union aber ist zum Scheitern verurteilt. Das hat der Nobelpreisträger Milton Friedman uns noch kurz vor seinem Tode (2006) eingeschärft. Vor einiger Zeit wurde in der PRESSE (vom 6. Dez. 2008, S. 4) durch den Harvard-Ökonomen Martin Feldstein, er war Wirtschaftsberater von Präsident Reagan und ist heute Präsident des National Bureau of Economic Research, allen Ernstes die  Frage gestellt: „Wird der Euro  die Krise überleben?”

Er führt gute Gründe für das erwartete Scheitern an, Gründe, die der frühere Präsident der Hessischen Landesbank, der Nationalökonom Prof. W. Hankel, in einem Vortrag in Wien (9. Okt.  2008) auf den Punkt gebracht hat: „Staat und Währung gehören zusammen und dürfen nicht getrennt werden”. Die Währungsunion, so Hankel („Die EURO-Lüge“, 2008), hat dazu geführt, dass der frühere Hartwährungsblock (Deutschland, Österreich, Benelux) heute die übrigen EU-Staaten mit Leistungsbilanzüberschüssen von 250 Mrd. EURO jährlich „subventioniert”, indem er ihnen die sonst notwendigen Abwertungen ihrer eigenen Währung erspart.

Diese horrende „Stütze“ scheint in keinem EU-Haushalt auf. „Versailles, ohne Krieg”, nannte  „Le Figaro“ diese Tribute. Stagnation in Wachstum und Reallohnentwicklung in Deutschland (und Österreich) sind auf diese Tribute zurückzuführen. Sie schwächen nicht nur den ehemaligen Hartwährungsblock, die „Lokomotiven”, sondern ganz Europa. Wenn die Lokomotiven nicht mehr ziehen, bleibt der Zug stehen.

Die Schwächung hat mit der Währungsunion begonnen, jetzt greift sie auf den EURO über. Sein Wert schmilzt wie Butter in der Sonne. Seit Einführung des EURO im Jahr 1999  hat sich der Goldpreis – der einzig verlässliche Maßstab bei Schwachwährungen –verdreieinhalbfacht. Das entspricht einer Inflationsrate von rund 10 Prozent p. a. Das wiederum stimmt mit den  Erfahrungen einer täglich einkaufenden Hausfrau, für welche die manipulierten Indizes ja keine Bedeutung haben, gut überein. Sie muss, wie jeder vernünftige Mensch, zu dem Schluss kommen: „Die EZB ist unfähig, die Inflation wirksam zu bekämpfen”.

Tatsache ist, dass die EZB das Kreditvolumen fünfmal schneller wachsen lässt als das Bruttosozialprodukt zunimmt. Der „Stabilitäts- und Wachstumspakt” war, wie von hunderten Nationalökonomen vorausgesagt, das Papier nicht wert, auf das er geschrieben wurde. Schon bei der Gründung der Währungsunion wurden die Stabilitätskriterien nicht eingehalten und auch später immer wieder gebrochen. Als dann auch noch Schwachwährungsländer wie Griechenland der Währungsunion beitraten, war ihr Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten. Heute sind wir mit ihm konfrontiert und werden das Bleigewicht nicht los, das uns umgehängt wurde.

Gerade deshalb ist es höchste Zeit, sich wieder auf die aus der Natur des Geldes und des Kredits abgeleiteten Grundsätze zu besinnen. Sie erfordern eine Reformierung der gegenwärtigen Geld- und Kreditverfassung. und damit die Wiedereinführung der eigenen Währung.. Wir sollten aus der Erfahrung des Finanzdesasters, in das wir durch die Europäische Währungsunion und Globalisierung des Finanzmarkts hineingezogen wurden, gelernt haben und schleunigst die Wiedereinführung der eigenen Währung zusammen mit der Stärkung der Banken- und Finanzmarktaufsicht vorantreiben.

Fehlende oder ungenügende Bankenaufsicht kann – und auch das wissen wir aus schmerzlicher Erfahrung – leicht die ganze Wirtschaft schwer beeinträchtigen, ja zum Ruin einzelner Staaten führen (Beispiel Island). Zur Banken- und Finanzaufsicht ist der Staat allein schon durch die notwendige Kontrolle der Kreditschöpfung gezwungen. Die Währungsumstellung wird nicht mehr Probleme verursachen, als sie bei Einführung des EURO auftraten und gelöst wurden.

Auch die Stärkung der heute schon vorhandenen Kontrolle des Kapital- und Zahlungsverkehrs mit dem Auslande dürfte kaum auf Schwierigkeiten stoßen. Sie jedenfalls ist wichtig, um den Ausverkauf Österreichs durch „Heuschrecken”  aufzuhalten und Veranlagungen im Ausland zu verhindern, die nicht dem Gemeinwohl  Österreichs dienen und womöglich noch dazu beitragen, dass Arbeitsplätze „verlagert” werden oder immense Haftungen durch den Staat für die Banken übernommen werden müssen, die, wenn sie schlagend werden, zum Bankrott führen. Großbanken jedenfalls sind zu wichtig für die Gesellschaft und den Staat als dass sie sich selbst überlassen bleiben könnten.

Zusammenfassung

Hier  eine Zusammenfassung der Thesen für eilige oder auch geduldige Leser:

  • Geld entsteht durch Kredit, und Kredit bedeutet Vertrauen.
  • „Der Staat ist das Geld”, er bestimmt durch die Rechtsordnung, was Geld ist und was durch das Vertrauen in sein „Wort“ als Geld „gilt“.
  • Der Staat hat durch seine Geld- und Kreditpolitik das in ihn durch die Bürger gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und für die Erhaltung der Kaufkraft zu sorgen.
  • „Staat und Währung gehören zusammen und dürfen nicht getrennt werden” (Hankel). Die Aufgabe der eigenen Währung bedeutet Verzicht auf staatliche Souveränität.
  • Nicht der Staat untersteht den Banken, sondern die Banken dem Staat. Nicht der Staat ist den Banken zinspflichtig, sondern die Banken dem Staat.
  • „C´est au souverain à donner le crédit, et non à le recevoir“. Aufgabe der Kreditverfassung ist es, dem Staat das Recht der Kreditschöpfung zuzusprechen und sie der Kontrolle des Staates zu unterwerfen. Statt staatliche Anleihen aufzulegen, sollte der Staat das Recht haben, seine Haushaltsdefizite über die Kreditschöpfung bei der Notenbank zinsfrei finanzieren zu können.
  • Gemeinwohlorientierte, eigene Währungs- und Kreditpolitik erfordert Abkehr von EURO und EZB und Rückkehr zur eigenen Währung.

Der Autor kann nur hoffen, dass unsere Politiker, Bankiers und Notenbankchefs nicht erst durch OWS (Occupy Wall Street), Attac oder gar durch die „Linken“ des Herrn Gysi auf die Sprünge geholfen wird. Rechte Finanz- und Währungs- und Kredittheorie hat schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Ergebnissen geführt, die einfach unwiderlegbar sind und  von der Politik nicht ungestraft ignoriert werden dürfen.

Vor dem Maastricht-EURO haben rund 700 Nationalökonomen gewarnt. Für sie ist die jetzige Misere keine Überraschung. Den Scherbenhaufen aber haben die Politiker zu verantworten, die den EURO aus der Taufe gehoben haben oder jetzt sein Scheitern nicht zur Kenntnis nehmen wollen, und dabei immer größere Teile des Volksvermögens versenken.

Der Autor  ist Dozent für Volkswirtschaftslehre und Volkswirtschaftspolitik.

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alle Kommentare

  1. Valentina (kein Partner)
  2. Nelis (kein Partner)

    Stands back from the keyboard in amenemazt! Thanks!



  3. Badodot (kein Partner)

    Cool! That's a clever way of lonikog at it!



  4. Andreas Tögel

    Wie im Laufe der Debatte zu diesem Beitrag bereits festgestellt wurde, beschreibt Romig (hinsichtlich der Geldschöpfung) lediglich den aktuellen Stand der Dinge. Daß diese schon immer so gelegen wären, ist allerdings eine Fehleinschätzung. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs herrschte bekanntlich eine Goldbindung - aller europäischer Währungen und des US-Dollars. Wir hatten damit - de facto - ein Warengeld. Die letzte Warenbindung (des USD und damit aller zu dieser Zeit daran gebundenen Währungen) wurde erst durch Richard Nixon anno 1971 (vor dem Hintergrund des unfinanzierbar werdenden Vietnamkriegs) gelöst.

    Wirft man einen Blick auf die Geldmengenzunahme seither (die mit dem Kaufkraftverlust des Fiat-Money einhergeht), so kann man eine mittlerweile parabolische Entwicklungstendenz feststellen (die seit 1971 besonders rasant verläuft).

    Geld kam mitnichten als "Kredit" in die Welt. Geld war - vor der Erfindung des Teilreservesystems und der damit nötig gewordenen Schaffung von Notenbanken - stets Ware oder Warenbezugsschein. Geld konnte aslo exakt in dem Maße "geschöpft" werden, in dem man Gold aus Boden gegraben und Kaurimuscheln oder Biberfelle "produziert" hat. Die Geldschöpfung war mit erheblichen Kosten und Mühen verbunden und daher entsprechend "natürlich" limitert.

    Seit eine Geldschöpfung aus dem Nichts möglich ist (die Porduktion von Papiergeld kostet faktisch nichts!) und die Entscheidung darüber einer (in 100% der Fälle) korrupten Politnomenklatura (die Regierungsform ist weitgehend belanglos) überlassen ist, braucht man sich nicht über den Geldwertverfall zu wundern.

    Daß Romig ausgerechnet einen Lebemann und Bankrotteur wie Schumpeter (er hat eine Bank in die Pleite geführt und dem Sozialismus bis zu seinem Tod Kränze gewunden) zum Zeugen eines durch und durch verrotteten Geldsystems aufruft, verwundert mich etwas.

    Es ist wahr, daß im bestehenden Schuldgeldsystem das Geld durch Kreditvergabe entsteht. Es ist aber falsch zu behaupten, daß Geld auf keine andere Weise entstehen kann. Jahrtausendelang lief es nämlich völlig anders. Die Krisenanfälligkeit der Weltwirtschaftsordnung erhöht sich in dem Maße, in dem jede Hemmung bei der Geldproduktion fällt. Ludwig Mises´exakt 100 Jahre alte "Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel" sagt zu diesem Thema übrigens alles, was dazu zu sagen ist. Der Text hat seither kein bißchen Patiana angesetzt...
    Mit freundlichen Grüßen,
    Andreas Tögel



  5. brechstange
  6. xRatio (kein Partner)

    Insgesamt muß ich trotz einiger guter Beiträge, für die ich danke,

    konstatieren,

    daß wie in ganz Europa auch in Austria die linke Geisteskrankeit wie Pest und Cholera um sich greift.

    Der auch hier auftauchende Nazi/Sozi-Pöbel möchte mal wieder ganz Europa mit all seinen Menschen in Schutt und Asche verwandeln.

    Wer diesem Treiben noch immer geruhsam zuschaut, den wünsche ich

    aus ganzem Herzen

    zum Teufel.


    xRatio
    -------------
    ROT RAUS, HIRN REIN! (© Wertkonservativer)



    • Paige

      Was ist eigentlich Ihr rotes Tuch? Der Staat? Die Nation? Zwar bin ich gegen die Regulierungswut, aber gewisse Regeln brauchen wir doch. Der Staat sind wir, die Gemeinschaft. Um zu den richtigen und sinnvollen Regeln zu kommen, bräuchten wir mehr Demokratie bzw. ein Zensuswahlrecht; denn dass die Nettoempfänger, die schon in der Mehrheit sind, das Wahlrecht haben, ist keine Demokratie, sondern die Herrschaft der Diebe und Bettler.

      Die Nation - eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl bestimmter Gruppen und ihre Traditionen - wird es immer geben. Dies ist naturgegeben und fängt schon in der Familie an. Es ist mit dem Dorf so, mit der Schulklasse, mit dem Land... die Gruppe bietet Schutz. Stellen Sie sich vor, jeder Mensch hat eine Mutter, die ihn für den wunderbarsten, schönsten und besten von allen hält. Und ist es so? Der Mensch aber braucht diese totale Akzeptanz und Geborgenheit. Die EU wollte ja auch nichts anderes sein als eine Nation, halt im Supergroßen à la USA. Kleine Einheiten lassen sich aber besser verwalten und es ist doch schön, dass es soviele verschiedene Kulturen und Menschen gibt. Da ist doch ein friedliches Miteinander auch möglich. Man muss ja nur die anderen respektieren und wertschätzen. Also ich möchte kein Europa ohne Engländer, Italiener, Franzosen, Deutsche, Spanier, Griechen usw. Wär doch schad drum.

    • Neppomuck (kein Partner)

      So ist es, @Paige.

      "Small is beautiful."

      (Wobei das nicht für das Gehirn (?) von @nix-Ratio gilt.)

  7. xRatio (kein Partner)

    Wer den Verbrecher zum Erlöser stilisiert und/oder rein sachlogische Geldfragen mit Hilfe von Bibeln und Ezechiels beanworten will, sollte mal seine CPU überprüfen.

    xRatio



  8. Waltraut Kupf (kein Partner)

    Das eines Rumpelstilzchens würdige Geifern einiger Leute in diesem Blog (das inferiore Niveau der Klientel des Standard dürfte bald erreicht sein) läßt vermuten, daß diese Leute bereits in der Defensive sind, da die Fakten Romig recht geben (dessen Artikel auch bereits im Ausland Beachtung gefunden hat und veröffentlicht wurde). Wie unseriös Bemerkungen über Romig sind kann man schon daran sehen, daß sich offenbar unter seinen Kritikern (z.B. xRatio) kaum jemand die Mühe gemacht haben dürfte, sich über seine Person, die von ihm veröffentlichten Bücher usw. zu informieren. Ihn demnach als „Linken“ oder „Sozialisten“ zu bezeichnen ist wohl das Absurdeste und läßt darauf schließen, daß tiefergehende gesellschaftspolitische Analysen nicht angestellt werden. Abgesehen davon, daß der Sozialismus im politischen Sinne internationalistisch ausgerichtet ist (bis hin zum Eine-Welt-Projekt, dem der Autor ablehnend gegenübersteht) sind die Unterschiede zwischen Rechts und Links nur noch Worthülsen. Wenn es um die Europäische Union geht, so rekrutieren sich deren Befürworter gleichermaßen aus Sozialdemokraten und Anhängern der Volkspartei, wobei die hehre „seid-umschlungen-Millionen“ Parole bei allen letztlich zur Maximierung des persönlichen (materiellen) Vorteils verkommen ist. Da aber nur eine Minderheit Nutzen ziehen konnte, die Mehrheit hingegen es sich verschlechtert hat oder kurz vor dieser Situation steht, liegt es nahe, die Tauglichkeit des herrschenden Wirtschaftssystems und die ihm zugrundeliegende Weltanschauung zu hinterfragen. Die sogenannten Eliten hören es nicht gerne, wenn von einer Renationalisierung die Rede ist, in der man durchaus einen Lösungsansatz sehen kann, da nur die Hoheit über einen überschaubaren Raum die Gewähr dafür bieten kann, daß den völlig unterschiedlichen Gegebenheiten der Länder Rechnung getragen werden kann und daß auch durch das Gefühl einer Zugehörigkeit und Einheit weit eher Verständnis für notwendige Maßnahmen erzielt werden kann als in einem künstlich erzeugten Konstrukt, in welchem obendrein Leute am Werk sind, deren Rezepte einfach nicht funktionieren. Ein überdimensionierter Wirtschaftsraum kann nur im Wege einer Quasi-Diktatur über alle Teilbereiche funktionieren, was gewisse Proponenten ja schon fordern, was aber der Bevölkerung gründlich zuwiderlaufen würde. Es wurde teilweise schon offen gesagt, daß die Bevölkerung das Hindernis zur Erreichung politischer Ziele sei. Die EU erkennt man an ihren Früchten, und die sind faul. Sie gleicht einem als unsinkbar bezeichneten Schiff, dessen Wände kommunizierenden Gefäßen gleichen, statt daß man im Notfall die Schotten dicht machen kann.



    • Paige

      Ganz hervorragende Grundsatzrede. Vielen Dank!

    • xRatio (kein Partner)

      @Paige,

      Sie waren auch schon mal besser drauf.

      Passen Sie bloß auf, daß Sie mit den hier kritisierten Scharlatanen, Dummschwätzern und Rattenfängern nicht unversehens in Ihrer unten erwähnten Gummizelle landen.

      Aber Sie haben doch wenigstens eine Erklärung für das wunderliche Phänomen,
      daß "Geld durch Kredit entsteht" (Romig),
      daß nicht Staat, Notenbankster, Politruks, sondern daß Private wie Sie und ich die Euros vermehren, damit die Inflation anheizen und das europaweite Plündern finanzieren.

      Falls Sie für diese zentrale Frage die trotz hartnäckiger Nachfrage ausstehende Erklärung nachliefern, könnte nicht nur der betroffen schweigende Romig aufatmen. Auch Dummköpfe wie xRatio müßten Ihnen auf Knien danken.

      Der Vorwurf wissenschaftlicher und religiotischer Scharlatanerie und Narretei wird dann sofort zurückgenommen. :-)

      xRatio

    • Paige

      xRatio, Sie haben Romig so beleidigt, dass er Ihnen sicher nie erklären wird, wie er das mit dem Kredit gemeint hat. Hätten Sie höflich und freundlich gefragt, so wüssten Sie es längst. Sie haben ja auch helle Momente, aber besonders nach Mitternacht kriegen Sie immer so Anwandlungen, gerade so, als hätte Ihnen Ihre Frau wieder einmal eins mit dem Nudelholz übergezogen ;-)

      Ich schätze, Romig meint das Vertrauen in den Staat. Ist dieses zerstört, verliert der Staat seinen Wert und er kriegt keinen Kredit mehr. Also, es ist ein Gleichnis, aber natürlich kriegt man für seine Arbeit auch immer weniger, wenn das Geld nichts mehr wert ist. Es kommt zu einer Kapitalflucht. In der EU ist das jetzt überhaupt klasse, weil die Anleger ihre Ramschpapiere der EZB andrehen, dort noch einen tollen Preis dafür erhalten und mit dem Erlös kaufen sie sich Anleihen von Staaten, denen sie mehr vertrauen, z.B. Deutschland oder Österreich - die machen einen Reibach und wir Steuerzahler sitzen auf dem Ramsch. Ich würde aber den Deutschen oder den Österreichern mittlerweile auch keinen Kredit mehr geben, unter uns gesagt. Jedenfalls flüchtet man aus dem Euro in Sachwerte oder sog. "Fluchtwährungen". Dies ist nicht nur ein Indiz dafür, wie es ums Geld steht, sondern gibt ihm quasi den Rest.

      Die EU-Verantwortlichen sind irrsinnig. Sie haben uns mit der Eurorettung in etwas hineingezogen, was am Ende nur furchtbares Chaos, Elend und Krieg bedeuten kann. Man hat sämtliche Verträge gebrochen, weil man von der Schnapsidee Euro nicht loslassen wollte. Aber ohne Euro hätte sich Griechenland längst saniert. Die Weichwährungsländer hätten abgewertet, wie sie es immer getan haben. Ich behaupte, die EU ist dafür verantwortlich, dass es dort jetzt solche Unruhen und Aufstände gibt. Man hat diese Länder nicht gerettet, sondern ruiniert und zieht so nebstbei alle anderen runter. Es wird nicht mehr lange dauern, dann ist auch Deutschland am Ende.

      Unabhängig davon muss auch einmal gesagt werden, dass das viele Geld, von dem wir täglich hören, also diese ganzen Fantastilliarden, gar nicht existiert. Es geht niemandem ab. Der sog. Schuldenberg ist also absolut unerheblich. Es geht nur um die Zinsen - allein damit kann man Geld verlieren oder gewinnen.

      Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich dieser EU, die ja alles Negative der Globalisierung vertritt und vorantreibt, das Ende wünsche. Wenn ich nur an alles denke - zuletzt wollten sie die Schadstoffgrenze für Kinderspielzeug erhöhen (vermutlich geht es um Spielsachen aus China), wogegen sich Deutschland hilflos zu wehren versucht - dann wünsche ich sie mir auch, die Gummizelle, dann kriege nämlich auch ich einen Tobsuchtsanfall..

    • xRatio (kein Partner)

      Der Staat, liebe Paige, verdient keinerlei Vertrauen.

      Er ist ein notwendiges ÜBEL, das mit allergrößtem Mißtrauen beobachtet und in die Schranken gewiesen gehört.

      Nichts weiter.

      Das sage ich gerade auch als Jurist und Ökonom.

      Hoffe sehr, Sie kippen nicht auch im Sinne der Linksnazis um.

      xRatio

    • Paige

      Ach, Sie sind unverbesserlich. Machen Sie sich keine Sorgen!
      g8 :-)

    • xRatio (kein Partner)

      Ich muss mir Sorgen machen, wenn Wahrheit keinen Wert mehr hat, Paige.

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)

      Ein Beitrag von Paige, der mich nachhaltig beeindruckt hat:

      Sozialismus ist eine Heilslehre analog dem Christentum. Sie verspricht gerechtere Verteilung und ist damit durchaus sehr materialistisch. Es ist der Neid auf andere, denen es vermeintlich ungerechtfertigter Weise besser geht, der Menschen zu Anhängern der linken Ideologien macht. Sozialistische Politiker sind die Rattenfänger von Hameln, denen eine lange Schlange von Mündigkeitsverweigerern hinterhertanzt. Denn der Wohlfahrtsstaat kümmert sich um seine Kinder. Für alles gibt es eine Versicherung und dem folgt auch das Versicherungs- und Anspruchsdenken, mit welchem die Wurschtigkeit einhergeht. Schuld sind immer die anderen und zwar genau die, die noch etwas haben, um ihre Schuld damit begleichen zu können. So geht es primär um Schuldzuweisung und sozial hat nur der Beschuldigte zu sein. Man selbst ist ja sozialistisch, d.h. man hat Forderungen gestellt und damit ist auch schon alles geleistet.

      Wer nun aber auf seine Fahnen heftet, die Schwachen und Elenden zu befreien, dem werden die Schwachen und Elenden zulaufen. Darum sind die Anhänger linker Heilslehrern schwach, elend und unmündig, denn sie müssen gepäppelt werden. Hinzu gesellen sich dann auch noch die Faulen und Versager, die auf die Idee gekommen sind, dass sie für Nichtstun den gleichen Lohn erhalten wie fürs Arbeiten. Man muss nur eine Bedürftigkeit anmelden. Hat man z.B. im Sport eine gewisse Fähigkeit mitzubringen, so braucht man in unserer Wohlfahrtsgesellschaft eine Bedürftigkeit, um das Ziel zu erreichen. Darum wird in Sozialstaaten auch besonders viel geklagt und gejammert; denn Jammern bringt bare Münze.

      Der ideologiefreie Rechte ist im Gegensatz zu den den religiösen Linken ein Erwachsener, also ein mündiger Mensch, der Selbstverantwortung kennt. Ihm ist vollkommen klar, dass das Geld nicht auf den Bäumen wächst. Es muss erarbeitet werden. Erst dann lässt sich etwas verteilen und zwar an WIRKLICH Bedürftige, um diesen wieder auf die Beine zu helfen. Sozial waren Rechte immer, aber die Linken wollten halt nicht, dass sie Almosen erhalten und dafür auch noch dankbar sein müssen, sondern, dass sie ein Anrecht auf Unterstützung haben, denn Betteln war einmal peinlich und Diebstahl war verboten.

      DURCHGESETZT HAT SICH DER SOZIALISMUS WEGEN DES ALLGEMEINEN WAHLRECHTES. Auf der einen Seite haben wir die Populisten, die Rattenfänger, auf der anderen die Zuckerlwähler, die Ratten. Eine große Mehrheit der Bevölkerung lebt heute schon in der Abhängigkeit vom Papa Staat, der von einer arbeitenden Minderheit, dem Nettosteuerzahler, finanziert wird. Und weil der Sozialismus nur so lange funktioniert, solange Geld da ist, trägt er den Keim seines Unterganges schon in sich - Staatsbankrott, blutige Unruhen, Elend und Krieg.

      Und jetzt gibt es Menschen, die können sich das vorher schon ausrechnen und wollen das vermeiden. Das sind keine Linken ...

      Bürgerlich sind all jene Menschen, die ihr Leben im Griff haben, um etwas zum Hauptthema zu sagen.

      Der Redaktion bekannt, meine Schwestern sind sehr selbständig, aber wenn es sein muss, bündeln wir unsere Kräfte.

      Ich würde auch den "Bürgerlichen" eine Bündelung der einzelnen Bewegungen empfehlen. Getrennt marschieren, vereint schlagen, wäre wahrscheinlich die passendste Strategie für uns alle, die den sozialistischen Wahnsinn, der schon sehr bald ins Verderben führen wird, stoppen wollen.

  9. Francois Villon (kein Partner)

    Mein Entschluß mich nicht mehr weiter an den „Diskussionen“ im Unterberger-TB zu beteiligen wurde durch die polemisch-dummen „Argumente“ zum Gastbeitrag Romigs wieder einmal glänzend gerechtfertigt.
    Wenn man heute vom angeblich „finsteren Mittelalter“ und dem da herrschenden Aberglauben hört und man von der – behaupteten - Höhe „rationaler Aufgeklärtheit“ herunterschaut, in der Überzeugung, daß Logik und der „Nichts-als-Tatsachen-Glaube“ auch den Uneinsichtigen nötigen würde 1 + 1 richtig zusammenzuzählen, … ja dann kommt man völlig überrascht zum Feststellung, daß ideologische Indoktriniertheit und Aberglaube zu keiner Zeit schlimmere Ausmaße erreicht hat als just heute. Jedenfalls, wenn man sich den Wortmüll zu diesem Gastbeitrag ansieht.
    Was Romig schrieb hat Hand und Fuß und ist durch die Erfahrung der vergangenen Jahre tausendfach belegt. Was bedeutet schon die formale Definition was Geld oder Kreditausweitung sei, wenn die Praxis just so ist, wie es Romig beschrieben hat? Selbstverständlich schöpft faktisch jede Provinzbank heute Geld, und sogar jeder Bürger, wenn er mit seiner Bankomatkarte das Konto überzieht.
    Mancher versteht nicht, daß, wenn Romig vom Staat spricht, er die res publica meint, das, was ein ideales rechtstaatliches Gemeinwesen seiner Idee nach sein soll, und nicht über jene Karikatur von Staat, die von Vrantz, Schüsserl bis Faymann/Spindelegger aus ihm gemacht wurde.
    Natürlich ist es für manchen schwer vorstellbar sich an der Norm zu orientieren, man sieht ja vor allem die praktischen Unzulänglichkeiten, aber es gibt hier keine Wahl. Um Kurs zu halten bedarf es der sicheren „Nord-Orientierung“, anders könnte man Abweichungen ja nicht feststellen – und eventuell korrigieren.
    Die dümmliche „Diagnose“, daß Romig hier eine „sozialistische“ Doktrin implizierte, kapiert nicht, daß seiner Sicht auf die Welt die ganzheitliche eines Othmar Spann zugrunde liegt, die im Gegensatz zum individualistischen (atomistischen) Weltbild das Ganze vor den Teilen sieht, also die Gemeinschaft als existenziell nötig für den Menschen betrachtet, die halt in ihrer organisierten Form „Staat“ heißt und ein Rechtsstaat ist bzw. sein muß.
    Auf die Blödheit mancher „Beiträge“ einzugehen wäre zu viel der Ehr für diese. Es fällt nur auf, wie mutig sich´s hinter einem Pseudonym beleidigen läßt.



    • Norbert Mühlhauser

      Herr Villon, obwohl ich anders als die meistens hier Beitragenden nicht die Zeit habe, mich in ausgedehnten phhilosophischen bzw religionsphilosophischen Grübeleien zu ergehen, sondern dem niederen Stand der Erwerbstätigen ohne geregelte Arbeitszeit angehöre, kann ich Ihnen anvertrauen, dass

      ein Gemeinwesen nur aus dem atomistischen Beitrag seiner Bestandteile seine Kraft schöpfen kann.

      Ein Gemeinwesen, dessen Atome nicht von der Überzeugung der Sinnhaftigkeit des Gemeinwesens getragen werden, zerfällt.

      Wenn ich mein Girokonto überziehe, dann wird die verfügbare Geldmenge von Kasse Bankinstitut auf Konto Kreditnehmer verschoben, aber die Summe der Geldmenge bleibt gleich, es komt zu keiner Geldmengenausweitung. Hier von Geldschöpfung zu sprechen spricht der Sprachlogik Hohn, weil Geldschöpfung eben was anderes bedeutet als "Geld beziehen" - sonst wäre ja jede Gehaltszahlung und jedes Geschenk eine "Geldschöpfung".

    • F.V. (kein Partner)

      Herr Mühlhauser,

      auch ich gehörte bis zu meinem 65. Lebensjahr dem niedren Stand der Erwerbstätigen ohne geregelte Arbeitszeit an, was meist ganz erheblich mehr als den heiligen 8-Stundentag bedeutete.
      Ihre „philosophische“ Einlassung ist etwas flach, ich war wohl nicht deutlich genug, aber ich wollte hier nicht den Othmar Spann exegetisch auslegen. Aber das volkstümliche Sprichwort, daß die Summe mehr (richtiger: etwas anderes) ist als ihre Teile, kennen Sie doch sicher auch.
      Ihr Einwand zu meiner Anmerkung erinnerte mich an Karl Valentin: der konnte sich auch nicht mehr erinnern ob´s gestern war oder im ersten Stock.

      Was die Kontobewegung betrifft, so wundert mich´s, daß die Bank etwas in der Kasse haben soll. Verleiht sie doch etwas, was sie selbst gar nicht hat. Oder wie funktioniert das mit dem „fractional banking“, also ein paar Prozent Eigenkapital von der Bilanzsumme? Sie reden von Buchungszeilen und ich vom „Kredit“, den ich mir mit einer Überziehung selbst eingeräumt habe.

    • Norbert Mühlhauser

      Herr F.V.,

      die Bank verleiht etwas, was ihr treuhändisch anvertraut wurde, damit sie es verleihe.

      Auf den Einzelfall bzw auf allgemeine zivilrechtl Grundsätze bezogen bräuchte die Bank für diese Vorgehensweise daher genau NULL Eigenkapital, nur die statische Vorsicht macht bei gebündelten Abwicklungen Reserven im Sinne der Gesetzesvorschriften ratsam.

      ----------------

      Das Mehr der Summe der Teile, das Sie ansprechen, ergibt sich aus dem wiederum von den Teilen getragenen und gelebten Gemeinsinn, und nicht daraus, die Teile zurechtzustutzen. Das Mehr ergibt sich auch aus der Sinnhaftigkeit der Führung, und natürlich stehe ich dazu, den Staat als transzendentales Gebilde einzustufen. Dies ergibt sich im Umkehrschluss gerade daraus, dass Staaten nach Außen eben alles andere als eine geistige Dimension beizumessen ist. Dies ergibt sich auch daraus, dass, je widersinniger eine Führung ist, umso mehr auch einer gewalttätige Herrschaft mentalen Zusammenhalt verdrängt.

      Aber ich will gar nicht bestreiten, dass (etliche) professionelle Philosophen bessere philosophische Einlassungen zustandebringen.

    • Norbert Mühlhauser

      ... umso mehr auch eine gewalttätige Herrschaft mentalen Zusammenhalt verdrängt. ...

    • Scipio

      Herr Mühlhauser, sie sollten vielleicht einmal die Begriffe "Geldschöpfung" und "Fiat Money" bei Wikipaedia einschauen. Ihre Ansicht, "die Bank verleiht etwas, was ihr treuhändisch anvertraut wurde, damit sie es verleihe", ist naiv. Die Bank schafft erst das, was sie verleiht. Die Vermehrung der Geldmenge geschieht durch Kreditgewährung aus dem "Nichts". Unsere Papierwährung beruht auf dem gesetzlichen Zwang, es als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Die jederzeitige Umtauschmöglichkeit von Buch- oder Giralgeld in Papiergeld sorgt für die Gleichstellung beider Geldformen im Zahlungsverkehr. Unser Fiat Geld erlaubt Geldschöpfung in beliebiger Höhe. Hier ein paar Auszüge aus Wikipaedia:

      "Geldschöpfung bezeichnet die Vermehrung der Geldmenge, bzw. die Erschaffung von neuem Geld. Bei Kreditgewährung durch eine Geschäfts- oder Zentralbank wird die dem Kreditnehmer gebuchte Summe (abzüglich der Mindestreserve) neu erschaffen".

      "Fiatgeld (auch Fiat-Money) ist Geld, bei dem seitens des Emittenten (z. B. Zentralbank) keine Einlöseverpflichtung (z. B. in Gold, Silber oder Kurantgeld) besteht und dessen Akzeptanz durch gesetzliche Vorschriften – wie die Erklärung zum gesetzlichen Zahlungsmittel – erreicht und sichergestellt wird.[1] Heutiges Zentralbankgeld, wie beispielsweise Euro oder US-Dollar, ist Fiatgeld.
      Fiatgeld erlaubt prinzipiell Geldschöpfung in beliebiger Höhe. Fiatgeld ist gekennzeichnet durch eine gesetzliche Verpflichtung, es als Zahlungsmittel zu akzeptieren."

      „Kaiser:
      Ich habe satt das ewige Wie und Wenn;
      Es fehlt an Geld: nun gut, so schaff es denn!
      Mephistopheles:
      Ich schaffe, was ihr wollt, und schaffe mehr;
      Zwar ist es leicht, doch ist das Leichte schwer;
      Es liegt schon da; doch um es zu erlangen,
      Das ist die Kunst, wer weiß es anzufangen?“
      (J. W. von Goethe, Faust II)

      Der Nationalökonom Binswanger hat aus Goethes Faust sehr einleuchtend das Wesen der Kreditschöpfung aus dem Nichts erklärt, aber auch auf die Folgen übermäßiger Kreditschöpfung hingewiesen.

      Was Romig ausführt, entspricht in jedem Satz dem heutigen Stand der Geld- und Kreditheorie

    • xRatio (kein Partner)

      @Scipio 13. Mai 2012 22:20

      Daß Sie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, ist mir schon vor längerem aufgefallen.

      Verzichte auf Näheres, auch in Ihrem Interesse.

      xRatio

    • F.V. (kein Partner)

      Aber wenn man keine gemeinsamen Begriffe hat, ist es sinnlos mit jemand über eine Frage zu diskutieren.
      Es ist auch wie ein Witz, wenn sich ein polemischer Dummkopf ausgerechnet "Ratio" als Pseudonym nimmt. Gerade die entbehrt er am meisten.

  10. ProConsul

    ich habe gerade einen Vortrag zum Thema "Zinsverbot im Christentum" erhalten, der im Stift Heiligenkreuz gehalten wurde. (Pater Edmund Waldstein O.Cist, Mag. Dr. Christian Machek, Mag. Gregor Hochreiter). Ich erlaube mir daraus zu zitieren:

    „Quidquid sorti accedit, usura est“ – „Wucher ist, was immer zur Stammsumme hinzutritt“ „Usura solum in mutuo cadit” – „Der Zinsenwucher ist nur im Darlehen angesiedelt.“ (Hl.Bernhardin von Siena).

    Thomas von Aquin: Summa Theologiae: 78. Untersuchung (II-IIae) – Die Zinssünde (Beim Geborgten), 1.Artikel: Ist die Zinsnahme für geliehenes Geld Sünde?(Vgl. 1 II 105, 3 zu 3)

    Einwände:
    1. Niemand kann eine Sünde begehen, wenn er dem Beispiel Christi folgt. Der Herr sagt aber von sich selbst (Lk 19, 23): "Bei meiner Ankunft hätte ich es (nämlich das geliehene Geld) mit Zinsen zurückverlangt." Also ist Zins für geliehenes Geld nehmen keine Sünde. [...]

    Aus der Abhandlung. Ich antworte: Zins zu nehmen für geliehenes Geld, ist an sich ungerecht: denn da wird verkauft, was es nicht gibt, wodurch offenkundig eine Ungleic¬hheit begründet wird, die im geraden Gegensatz zur Gerechtigkeit steht. Um das einzusehen, muß man wissen, daß es gewisse Dinge gibt, deren Gebrauch der Ver¬brauch der Dinge selbst ist: gerade wie wir den Wein verbrau¬chen, indem wir ihn zum Trank gebrauchen, und den Weizen aufzehren, indem wir uns seiner zur Speise bedienen. In solchen Dingen darf daher der Gebrauch des Dings nicht getrennt vom Ding selbst verrechnet wer¬den, vielmehr, wem der Gebrauch überlassen wird, dem wird damit von selbst das Ding überlassen. Deswegen wird in solchem durch die Leihe das Herrsein übertragen. Wollte also einer getrennt den Wein verkaufen und wollte er getrennt den Gebrauch des Weines verkaufen, so würde er dasselbe Ding zweimal verkaufen oder er würde das verkaufen, was es nicht gibt. Offenkundig würde er daher durch Ungerechtigkeit sündigen. Aus ähnlichem Grunde begeht eine Ungerechtigkeit, wer Wein oder Wei¬zen darborgt und zwei Bezahlungen anstrebt, einmal nämlich die Rückerstattung des gleichen Dings, die zweite aber in einem Preise für den Gebrauch: er heißt Zinswucher (usura).

    Es gibt aber Gewisses, bei dem der Gebrauch eben nicht der Verbrauch des Dings ist: gerade wie der Gebrauch des Hauses die Bewohnung ist, nicht aber sein Abbruch. In solchem kann somit jeder von beiden gesondert ein¬geräumt werden, nimm an: es übergibt einer einem an-deren die Herrengewalt über ein Haus, indem er sich den Gebrauch auf einige Zeit vorbehält; oder umgekehrt; es räumt einer jemandem den Gebrauch eines Hauses ein unter dem Vorbehalt der Herrengewalt für sich. Des¬wegen kann der Mensch erlaubterweise einen Preis für den Gebrauch des Hauses annehmen und außerdem das überlassene Haus verlangen, wie es bei der Miete und dem Vermieten des Hauses zutage tritt.
    Das Geld aber ist dem Philosophen 5. Ethic. (5 n 10) und I. Polit. (3 n 13f.) nach hauptsächlich eingeführt worden, um Tauschungen vorzunehmen: und dergestalt ist der eigentümliche und hauptsächliche Gebrauch des Geldes Verbrauch oder die Verausgabung, sonach es für schungen verwandt wird. Dieserhalb ist es an sich unerlaubt, für den Gebrauch des ausgeliehenen Geldes den Preis zu nehmen, der Zinswucher heißt. Und wie sonst ungerecht Erworbenes der Mensch gehalten ist, zurück¬zuerstatten, so auch das Geld, das er durch Zinswucher bekommen hat.

    Zu 1.): "Zins" wird an dieser Stelle [Lk 19, 23] nur im übertragenen Sinn für ein das Maß überschreitendes Anwachsen der geistigen Güter gebraucht, die Gott mit dem Willen eintreibt, daß wir in allem, das wir von ihm empfangen haben, ständig Fortschritte machen. Das ist aber nur zu unserem Vorteil.

    […]

    Zu 3. Die menschlichen Gesetze lassen manche Sünden straflos wegen der Lage der unvollkommenen Menschen, bei denen vieles Nützliche unterbliebe, wenn alle Sünden streng durch Strafanwendung verhütet würden. Darum hat das menschliche Gesetz die Zinsnahme gestattet, nicht als ob sie der Gerechtigkeit entspräche, sondern damit der Nutzen vieler nicht verhindert wird.

    Luis Molina (1535-1600): „Res fructificat domino“ („Wer den Garten weggeben hat, kann aus ihm kein Gras mehr holen.“ wörtl.: „Die Früchte einer Sache gehören dem Eigentümer“):

    „Wer aber für ein Darlehen Zins verlangt, erwartet mehr, als die Sache wert ist. Also verstößt ein Darlehenszins gegen die austauschende Gerechtigkeit und muß daher zurückerstattet werden. Objektion: es könnte sein, daß der Darlehensempfänger einen viel größeren Erfolg mit der dargeliehenen Summe erzielen kann als diese selbst wert ist. Also darf der Darleiher dafür einen Gewinn oder einen Anteil am Gewinn verlangen. Antwort: Falsch! Denn daß ein Gewinn erzielt wird, liegt nicht am Gelde, sondern an dem Fleiß und an der Geschicklichkeit des anderen. Es darf aber kein Preis für die Geschicklichkeit eines anderen verlangt werden. Nicht so beim Gesellschaftsvertrag, wo die Sache im Eigentum des Gesellschafters bleibt, der sie zur Verfügung stellt, ….“

    Catechismus romanus: 3.Teil, 8.Hauptstück (Vom 7.Gebot: „Du sollst nicht stehlen“), 11. „Wuchern heißt einen Raub begehen, und wie schwer dieses Verbrechen ist.“

    Hierher gehören auch die Wucherer, die ärgsten und bittersten unter den Räubern, welche das arme Volk durch Wucher ausplündern und würgen. Wucher aber ist, was man außer der Summe und dem Kapital, welches man gegeben hat, noch annimmt, sei es nun Geld oder etwas anderes, was man mit Geld kaufen oder ihm gleichschätzen kann. Denn so ist bei Ezechiel geschrieben: „Wer nicht auf Wucher leiht und nichts darüber annimmt“ (Ez 18,8. 17.); und der Herr sagt bei Lukas: „Leihet, ohne etwas dafür zu hoffen.“ (Lk 6,35) Dieses Laster war stets auch bei den Heiden sehr schwer und äußerst verhaßt. Daher jenes Wort: „Was heißt wuchern? Was einen Menschen töten?“ (Ambros. c.14. de Tob.) Denn die Wucherer verkaufen zweimal dasselbe oder verkaufen das, was nicht ist.

    Papst Benedikt XIV.: Enzyklika „Vix Pervenit“ („Über den Wucher und andere ungerechte Gewinne“), 1745:

    „Die Sünde, die usura (Zinsnehmen, Wucher) heißt und im Darlehensvertrag ihren eigentlichen Sitz und Ursprung hat, beruht darin, daß jemand aus dem Darlehen selbst für sich mehr zurückverlangt, als der andere von ihm empfangen hat und zu diesem Zweck aufgrund des Darlehens selbst irgendeinen Gewinn über die Stammsumme hinaus als geschuldet beansprucht. Denn der Darlehensvertrag verlangt seiner Natur nach lediglich die Rückgabe der Summe, die ausgeliehen wurde. Jeder Gewinn, der die geliehene Summe übersteigt, ist deshalb unerlaubt und wucherisch.“



    • Norbert Mühlhauser

      Herr/Frau Proconsul,

      sagt Ihnen der Begriff der Konvertibilität des Geldes, wie es durch Darlehen gewährt wird, etwas?

      Falls ja, dann wissen Sie ja, dass das Darlehen sowohl für Verbrauchsgüter als auch für Behausungen verwendet werden kann - wat nu?

      Weshalb leihen Sie denn nicht von ihrem Einkommen bis zur Existenzgrundlage den in Not geratenen griechischen Verkehrsbediensteten, die sich nach einem nun vermutlich verflossenen Durchschnittseinkommen von über 80.000 EUR im Jahr (zumindest laut der britischen "Daily Mail") nicht mehr Sektfrühstück mit Kaviar leisten können? - Nur für Verbrauchsgüter, und irgendwann kriegen Sie es zinsenlos zurück - Ehrenwort!

      Der Sinn der Zinsen für diese Verbrauchsgüter ist ja der, dass es ungerecht wäre, wenn die einen sanktionslos sich Luxus leisten können, bevor sie ihn erwirtschaftet haben, und die Anständigen zuerst erwirtschaften, bevor sie es sich gönnen.

    • xRatio (kein Partner)

      @Norbert Mühlhauser

      bewundere Ihre unendliche Geduld mit den hiesigen Geisteskranken aller Art.

      Romig wie ProConsul gehören eindeutig in die Klapsmühle.

      xRatio

  11. Norbert Mühlhauser

    @ Romig, betreffend

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/05/warum-rueckkehr-zur-eigenen-waehrungij-ij-einige-grundsaetzliche-erwaegungen/#comment-184807

    < Zu Ihren übrigen Ausführungen darf ich mir eine Antwort ersparen, denn sie sind wohl nur auf Unkenntnis über die Natur des Geld- und Kreditwesens zurückzuführen. [...]

    Na Bravo! Jetzt haben Sie Ihren Wahrheitseid ganz im Sinne einer mittelalterlichen kirchlichen Lehre abgelegt. Die gesamte Kreditierung ist wohl des Teufels, nichts als Jonglieren ungedeckter Zusagen ("Wechselreiterei"), die sorgfältig überwachte Vergabe individuell erwirtschafteter Leistungsüberschüsse über die Banken keine notwendige wirtschaftliche Gebarung, der verzinste Kredit überhaupt Abzocke, weil Eigentum Diebstahl ist und folglich jedermann mit Leistungsüberschüssen anderer Gewinne machen, oder sich es gut gehen lassen können muss (- "selbstverständlich" ohne Anreize, baldigst zurückzuzahlen), usw, usf

    Ich verstehe jedenfalls genug, um zu wissen, dass von "Ihren" fabelhaften Zinsspannen iHv 300-400 % plus/minus 300% durch die Inflation aufgefressen werden.

    Jedem, der sich Grundlagen für seine Entscheidung für oder wider den Euro aneignen möchte, werden an dieser Stelle die Publikationen des CES ifo unter Federführung des Prof Hans-Werner Sinn empfohlen.


    Sinn erklärt unter anderem, wie verhängnisvoll das Target2-System der EZB, also die Clearingstellen zwischen den EZB-Filialen, sich auf das Wirtschaftsleben Europas auswirkt. Für jede Geldschöpfung von im Außenhandel defizitären Staaten müssen die EZB-Zweigstellen gesunder Länder auf Geldschöpfung im nationalen Bereich verzichten, sie müssen daher ihre Kommerzkredite einschränken. Dafür wird ihnen zwar ein mickrig verzinstes Target2-Guthaben zuerkannt, dieses braucht aber niemals eingelöst werden!

    In diesem Zusammenhang erwähnt Sinn lobend das FED-System, wo die Notenbank-Zweigstellen einmal jährlich Außenstände solcher Clearingkonten besichern müssen!

    Meine Ausführungen weiter unten sprachen die Problematik einer total abgehobenen Terminologie der Volkswirtschaftlehre an, die sich gut dazu eignet, Einfaltspinsel aufzuhussen. Sobald ein Volkswirtschafter an die Öffentlichkeit herantritt, hat er die Pflicht, sich allgemeinverständlich auszudrücken, statt Anfechtungen mit Herablassung zu begegnen.



    • Norbert Mühlhauser

      Korrektur:

      Offenbarungseid, nicht Wahrheitseid war gemeint (kein Neologismus beabsichtigt :-).

    • Romig

      @Norbert Mühlhauser 13. Mai 12:20

      „Ich verstehe jedenfalls genug, um zu wissen, dass von "Ihren" fabelhaften Zinsspannen iHv 300-400 % plus/minus 300% durch die Inflation aufgefressen werden.“

      Was immer Sie „verstehen“: in den Bankbilanzen scheinen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Kreditgeschäften zu Nominalwerten auf. Die Inflation berührt nicht die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinserträge. Ganz abgesehen davon kann die Inflationsrate lt. EZB von knapp über 2% p. a. nicht die Zinsspanne von 300-400% (ergibt sich aus 3-4% p.a. für Staatsanleihen durchschnittlicher Bonität und der Basis von 1% p. a. für LTRO´s der EZB) „auffressen“.

      Ihre Beurteilung von Hans-Werner Sinn teile ich voll und ganz. Sein Verdienst, die Problematik der Target 2 Kredite aufgezeigt zu haben, die mit "Fiat Money" finanziert werden (Spanien und Italien weiteten sie im Febraur um je rund 75 Milliarden EURO aus!), ist kaum zu überschätzen.

      Eine ausgezeichnete Datrstellung der Target2-Problematik findet sich in den Anlagen zum Brief des Bundes der Steuerzahler in Bayern an den Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann. Herunerladbar unter:http://www.steuerzahler-bayern.de/files/8695/target_2_langfassung_kritik_tae_de.pdf

  12. Paige

    Der Wert des Geldes hängt vom Vertrauen ab. Das ist sehr einleuchtend, wenn man dazu nur eine kurze Zeit lang die Bewegungen an den Börsen beobachtet. Der Einfluss dieses irrationalen Treibens (Monopoly mit echtem Geld) auf die reale Wirtschaft aber sollte unterbunden werden. Das Eingreifen des Staates ist also überall dort nötig, wo die Bürger Schaden nehmen. Der Staat ist Gesetzgeber und dazu verpflichtet, Verbrechen zu unterbinden. Auch am Finanzsektor gibt es Gaunereien, welche durch die Deregulierung der Märkte erst möglich wurden. Diese haben ebenso wenig mit Freiheit (freier Markt) zu tun wie etwa Diebstahl oder Mord.

    Ich wäre darum für ein Verbot der Hedgefonds (=Spekulationsgesellschaften, die von Großbanken mit Leihkapital ausgestattet werden und damit Geschäfte tätigen, die den jeweiligen Banken zu heiß oder zu riskant sind. Mit Darlehen der Banken kaufen Hedgefonds auf der ganzen Welt Firmen auf, stellen das Leihkapital dann in die Bilanz der Beutefirma ein und lassen diese die Schulden abtragen - durch Sonderausschüttungen an die Aktionäre aus den Rücklagen, dem Lohnfonds oder dem Forschungsetat der Firma) im Zusammenspiel mit CDS (Kreditausfallversicherungen, die mittlerweile nach dem Muster der Pferdewetten funktionieren: Man erwirbt eine Feuerversicherung nicht auf die eigene Wohnung, sondern auf die des Nachbarn. Wenn der dann ausbrennt, kassiert man vom Versicherungsgeber die volle Schadenssumme. Richtig lukrativ wird diese Versicherungswette natürlich dann, wenn der CDS-Inhaber die Nachbarswohnung gleich selbst abfackelt - dann ist der Schadensfall garantiert).

    Ebenso sollte die Spekulation auf Rohstoffe - besonders für Energie und Lebensmittel - verboten sein. Die Banken benützen das billige Geld der EZB oft dazu, es auf Rohstoffe zu setzen, wodurch die Preise dafür steigen. Das wiederum trifft aber die "Breite Masse". Für den Staat ist das allerdings ein gutes Geschäft, da dadurch auch die sog. Massensteuern vermehrt sprudeln.

    Liberal sein heißt: Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt. Daher bin ich auch dafür, dass der Staat wohl da und dort regulierend einschreiten sollte. Wenn man sich diesen "Staat" nun als Faymann und Spindelecker (die Opposition schaut auch nicht vielversprechender aus) vorstellt, so kriege ich sofort meine Zweifel daran, ob das gut gehen kann und denke, doch besser wäre es, wenn dieser "Staat" überhaupt nichts mehr tut...



    • Paige

      Teile der Definitionen "Hedgefonds" und "CDS" habe ich aus dem Magazin "Zuerst" übernommen.

  13. ambrosius

    Ich finde den Beitrag des Herrn Romig interessant und amüsant. Wir beschäftigen uns dauernd mit marxistisch-leninistischen Gärgasen, Warum nicht zur Abwechslung einmal mit den Erscheinungsformen des klerikal-faschistischen Sumpfes und der davon hervorgerufenen Hirnfäule ?



  14. xRatio (kein Partner)

    "Geld entsteht durch Kredit"

    Wer außer Romig diesen

    ungeheuerlichen Schwachsinn

    glaubt, möge sich bitte unverzüglich melden und dies zur Erheiterung aller mal kurz begründen.

    xRatio



    • ambrosius

      hab`ich auch erst einmal mein Gehirn verbiegen müssen und dann lange nachdenken müssen: Ich meine: er glaubt, wer eine Banknote akzeptiert auf das Versprechen, eine gewisse Menge Goldes dafür auszuhändigen ( eine Fiktion, die die Amerikaner aufrechterhalten haben bis de Gaule mit ein paar startbereiten Flugzeugen voll Dollarnoten dem Spuk ein Ende gemacht hat) der gibt dem Staat Kredit. Eine durchaus " originelle " Interpretation.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Das ergibt sich zwangsläufig aus dem ersten Hauptsatz der Volkswirtschaftslehre:
      "In einem abgeschlossenen ökonomischen System ist die Summe aller Schulden und Guthaben immer gleich."

      Gibt es also keine Kredite, gibt es somit auch keine Guthaben.
      Und damit kein Geld.

      Nicht gerade leicht für einen nix-Ratio, dies zu begreifen, aber dessen ungeachtet gesicherte Erkenntnis.

    • xRatio (kein Partner)

      @Neppomuck 12. Mai 2012 16:27

      Darf ich Ihnen mal eine klitzekleine Nachhilfestunde erteilen?

      Guthaben und Schuld sind laut weisem Ratschluß allein der Logik und Jurisprudenz nur 2 Seiten derselben Medaille. Es ist ein und dieselbe Rechtbeziehung - mal vom Schuldner, mal vom Gläubiger aus gesehen.

      Da identisch, sind Forderungen/Verbindlichkeiten natürlich immer gleich, nicht nur in einer "abgeschlossenen Volskwirtschaft" (was immer dieser nebulöse Quatsch schon wieder sein soll).

      Ihr "erster Hauptsatz der Volkswirtschaftslehre" (ROFL!) ist somit zwar nicht falsch, aber eine Platitüde ersten Ranges.
      Daraus folgt rein gar nichts, schon gar nicht "zwangsläufig".

      Doch wir folgern messerscharf:
      Ohne Kartoffelkredit keine Kartoffeln. Ohne Zigarettenkredit keine Zigaretten...

      LOL! Der nächste bitte.

      xRatio

    • Neppomuck (kein Partner)

      "Si vis volare*, noli bibere!"

      * gemeint ist der in die Hose gegangene Versuch ihres geistigen Höhenflugs, nix-Ratio.

    • xRatio (kein Partner)

      @Neppomuck 12. Mai 2012 18:09

      Das ist ja eine grandiose, umwerfende Widerlegung meiner banalen Feststellungen! Doch nicht schon wieder alles versoffen, armer Neppomurks?

      Immerhin verstehe ich Leute Ihres Schlags jetzt besser und kann's ihnen innigst nachfühlen. Wir lernen:

      Ohne Schnapskredit kein Schnapsguthaben, also kein Schnaps.

      Dem muß ich leider beipflichten. Traurig, aber wahr.

      Faszinierend wie sich aus leeren Flaschen "gesicherte Erkenntnis" für Säufer und "Volkswirte" gewinnen lassen.
      Über Schnaps, Geld, einfach alles.

      xRatio

  15. ProConsul

    Man sollte bei der Gelegenheit auch darauf hinweisen, was die eigentliche Ursache dieser verhängnisvollen Situation ist. Es ist die Demokratie in Verbindung mit dem Sozialismus: das sozialdemokratische System.

    "Man kann aber dennoch feststellen, dass linksextreme Gruppierungen immer noch von der Aufmerksamkeit der Medien in westlichen Gesellschaften profitieren: Das liegt daran, dass sie die Speerspitze des Projekts einer egalitären und multirassischen Gesellschaft sind, und damit die radikale Opposition, die das liberale System immer hervorbringt, in eine globalistische Richtung lenken. Dieses mobilisierende Utopia ist eine Notwendigkeit in einem trostlosen demokratischen System, das seiner Jugend nichts weiter bietet als das Flanieren in Einkaufszentren. Somit ist der Marxismus am nützlichsten, wenn er in die Demokratie eingebettet ist. Marxismus und Demokratie sind zwei sich vollkommen ergänzende und füreinander unverzichtbare Kräfte in dem Projekt, ein globales Imperium zu errichten. Ohne den Kommunismus würde die Opposition sich unweigerlich in Richtung nationalistischer Strömungen bewegen, und das würde das System nicht überleben." (Hervé Ryssen, Les origines religieuses du mondialisme)

    Das sozialdemokratische System ist deswegen so gefährlich, weil es nach außen hin ganz lieb und harmlos erscheint. Die vielen schlichten Gemüter und die religionslos geworden Masse erkennen nicht, dass sich dahinter ein diabolischer Kern verbirgt, der einen weltweiten Totalitarismus vorbereitet. Manch einer hat vielleicht ein mulmiges Gefühl, wenn er die Auswüchse von Politischer Korrektheit, Gender Mainstreaming, Multikulturalismus sieht, welche im Gefolge des sozialdemokratischen Systems auftreten, doch glauben die meisten Menschen immer noch irgendwie an Demokratie und Sozialismus. (Nur Teile der Kirche, des Adels und ein paar Solitäre leisten noch Widerstand). Währenddessen prasselt das sozialdemokratische Propagandafeuer tagein und tagaus auf die Menschen nieder. Im nächsten Schritt soll das Bürgertum zerstört werden, der Mittelstand schwindet bereits dramatisch dahin. Danach sind nur mehr Kirche und Familie übrig, beide stehen bereits jetzt heftig unter Beschuß.

    "Das Ziel der Globalisten ist es, die verwurzelten traditionellen Kulturen zu zerstören, um eine einheitliche Welt zu erschaffen. Diese Bestrebungen nach Vereinigung wurden von dem chasidischen Philosophen Martin Buber ausgedrückt, dem es nicht aufzufallen scheint, dass er uns damit eine exakte Definition von Totalitarismus liefert: „Überall“ so schreibt er „wird man [im Judentum] das Streben nach Einigung finden. Nach Einigung im Innersten eines Individuums. Nach Einigung zwischen den verschiedenen Mitgliedern eines Volkes und nach Einigung zwischen den Nationen. Nach Einigung zwischen dem Menschen und allen Lebenwesen, nach Einigung von Gott mit der Welt.“ (8) Um diese perfekte Welt zu ereichen, ist es notwendig, alle nationalen Widerstände und alle ethnischen oder religiösen Identitäten zu zermalmen, zu zerstrampeln und zu zersetzen. Die „Einigung“ kann nur aus dem menschlichen Staub und den menschlichen Überresten der großen Zivilisationen erzielt werden, und bei diesem Vorhaben der Zerstörung traditioneller Zivilisationen spielt Einwanderung eine entscheidende Rolle. Die Doktrin der „Menschenrechte“ ist hier eine Kriegswaffe von fürchterlicher Schlagkraft.
    Und das sagt der Großrabbiner Kaplan: „Um ein Zeitalter ohne Bedrohung für die Menschheit einzuläuten, müssen wir uns stark auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verlassen. (…) Respekt für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist eine so dringliche Verpflichtung, dass es die Pflicht eines jeden Einzelnen ist, zu allen Projekten beizutragen, die auf ihre weltweite und vollständige Einführung abzielen.“ Die ganze Menschheit muss sich dem unterwerfen. Das ist gleichbedeutend damit, zu sagen, dass die „Menschenrechte“ das bevorzugte Werkzeug zur Verwirklichung von Jahwes Verheißungen sind. Somit ist es auch kein Zufall, dass René Cassin, der die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 inspirierte, gleichzeitig Generalsekretär der Alliance Israélite Universelle war." (Hervé Ryssen, Les origines religieuses du mondialisme)

    http://helmutmueller.wordpress.com/2011/08/19/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/



    • xRatio (kein Partner)

      Bei Ihnen, ProConsul blickt wohl niemand mehr durch.

      Lucida intervalla wechseln ab mit reinstem Schwachsinn.

      Vor kurzem Sie es noch fertig gebracht, den Insassen einer Heilanstalt als Ihren persönlichen Bekannten und "Turm in der Schlacht" zu rühmen.

      Was bitte wollen Sie uns denn eigentlich sagen??

      xRatio

    • ambrosius

      Es gab da einmal einen kleingewachsenen Spießbürger mit Rotzbremse, der hat auch nicht verstanden, was um ihn herum vorgeht, aber er hat es uns erklärt.

  16. dssm

    Ich kann nur hoffen, dass dieser Autor nie eine Professur erhält!
    Immer wieder Staat, Staat, Staat und noch einmal Staat! Viele schöne Posten in der FMA und Notenbank, viele schöne Prüfungsaufgaben für die Institute und tausend neue Bank'beamte', welche diesen staatlichen Terror mit Leben erfüllen.
    Auf dieser Seite ist das schon ein recht starker Tobak, aber ein ein liberaler Geist hält die Meinungsfreiheit hoch!



    • xRatio (kein Partner)

      Ich sag's ja ungern.

      Aber der gute Dr. U. sollte doch mal ein wenig darauf achten, ob er in seinem Blog eindeutig Geisteskranke wie diesen linksversifften Romig sog. "Gastbeiträge" schreiben läßt.

      Dergleichen auch nur zu dulden, wirft nach außen ein ganz übles Licht auf unsere Anliegen.

      Vermisse einen Knopf, mit dem man die "Gastbeiträge" Romigs als bedenklich melden kann.

      xRatio

    • H&M (kein Partner)

      LOL. Das ist wahrscheinlich das erste Mal, das jemand Romig als Linken bezeichnet hat. Bendenklich sind die Gastbeiträge aber generell.

    • xRatio (kein Partner)

      H&M

      Falls Sie einen Unterschied zwischen "links" und "rechts" sehen, können Sie uns den ja mal erklären. LOL!

      Romig ist ein Sozialist reinsten Wassers, ein staatsbesoffener Dummkopf und Vollidiot, nicht nur bedenklich, sondern geisteskrank.

      xRatio

    • dssm

      Lieber H&M
      Ein liberaler Geist hält die Meinungsfreiheit hoch!!!
      Viele der Gastbeiträge sind von ausgezeichneter Qualtität.
      Im voranstehenden Pamphlet, zeigt sich eine Staatsgläubigkeit und Menschenverachtung wie sie das Denken unserer herrschenden Klasse prägt.
      90% der ÖVP Wähler würden dieses Pamphlet unterschreiben - LEIDER!
      Sehen wir es also positiv, wir wissen wie der 'Feind' denkt, selbiger hat keine Ahnung wie wir denken.

  17. mike1
    • Azdak

      Das ist aber kein Argument, das ist nur Wikiblödia.

    • contra

      @Azdak

      ******!

    • H&M (kein Partner)

      @mike1

      *******!!

    • Komma

      @dssm

      "90% der ÖVP Wähler würden dieses Pamphlet unterschreiben - LEIDER!"
      Und die ÖVP ist der "Feind"? Beides sehr bemerkenswert für den Unterberger-Blog. Er rägt wenigstens zur Scheidung der Geister bei.
      Wie isoliert die Liberalen sind, davon zeugt ihre Schwindsucht. Bei uns kommen sie nicht einmal mehr ins Parlament. Mit Recht gilt der Liberalismus als die "Immunschwäche Europas" und nicht nur Österreichs.

  18. Norbert Mühlhauser

    Sg Hr Dr Romig!

    Also erstens meine Zustimmung dafür, dass Sie dem Ausstieg aus dem Euro-System das Wort reden.

    Nachfolgend jedoch ein paar Einwände zu Ihrer Argumentationslinie.

    Erstens hat die Euro-Einführung in Österreich nichts mit "Schüssel & Co" zu tun, sondern mit dem Vertrag von Maastricht. Der verpflichtete zum Beitritt zur Euro-Zone, sobald man einmal dem Wechselkursmechanismus II beigetreten ist (- ein Detail, das natürlich vor der EU-Abstimmung verschwiegen wurde, woran aber Schüssel keinen maßgeblichen Anteil hatte). Der Euro-Ausstieg dürfte daher ohne EU-Ausstieg nur mit schwierigen Verhandlungen möglich sein.

    Zweitens schöpfen Kommerz- und Kreditbanken kein Geld, selbst unter der vereinfachenden Annahme, es gäbe nur Giral-, also Buchgeld. Alles Geld, dass die "gewöhnlichen" Banken kreditieren, schulden sie dem placet der Notenbanken, die Buchgeld über Tender zu - meist - vorweg festgelegten Konditionen vergeben, und nur gegen Leistung von Sicherheiten!

    Die Arbeitsplatzverlagerung haben wir wiederum nicht dem freien Kapitalverkehr zu verdanken, sondern dem Umstand, dass Güter billigst in Niedriglohnländern hergestellt und ohne nennenswerte Zölle eingeführt werden können, wodurch sie die inländische Produktion niederkonkurrenzieren.

    Sie als studierter Nationalökonom sollten dies alles wissen, umso trauriger, dass Sie was anderes schreiben!

    Schade, nach Ihren bisherigen Beiträgen zu urteilen hatte ich einen besseren Eindruck von Ihnen und Ihrer Geisteswelt.



    • Romig

      Sehr geehrter Herr Mühlhauser!

      Der Beitritt zur Maastricht-EU wurde von SPÖ/ÖVP gegen die Stimmen von FPÖ und Grünen durchgepeitscht. Schüssel trägt mit die Hauptverantwortung für die Einführung des Euro 1999. Trotz Verpflichtung zur EURO-Einführung ist Schweden dieser Verpflichtung nicht nachgekommen, Dänemark und UK haben von vorneherein für die Nichteinführung des Euro optiert. Das EWS war bereits vor Maastricht gescheitert.

      Hinsichtlich der Geldschöpfung unterliegen Sie einem Irrtum. Solange sich die "Privatbanken" gegenseitig Kredite einräumen, schöpfen sie ebenfalls (Giral-) Geld, und das in weit höherem Maße als die Notenbank, die ja nur als "last resort" für das „Privat“bankensystem dient.

      Die Arbeitsplatzverlagerung wurde leider (auch) durch Kredite der inländischen Banken ermöglicht. Aber natürlich trifft die WTO-Bindung Österreichs durch den Zwang zum Freihandel ein gerüttelt Maß an Mitschuld. Das Scheitern der Doha-Runde zeigt, dass der Wind sich dreht. Sarkozy sprach noch kurz vor seiner Abwahl davon, dass “A Europe that opens its  markets and which does not defend its enterprises and its  farmers, is finshed“(lt. Economist vom 28. 04. 2012, S. 29). Gegen den Widersinn des Freihhandels habe ich seit meiner Studienzeit meine Stimme erhoben, bin also hier mit Ihnen auf einer Schiene.

      Leider sind die Zusammenhänge von Börse, Bank, Geld und Kredit nur schwer zu vermitteln. Das zeigt sich an einem guten Teil der Wortmeldungen. Etwa von xRatio (er hat keine Ahnung, wie „Fiat Money“ entsteht), Ambrosius (der statt sachlicher Argumente die „kleriko-faschistische“ Totschlagkeule schwingt) oder dssm (der sein Staatsphobie pflegt).

      Ihre Zustimmung zum Vorschlag, Österreich möge den Euro aufgeben, zeugt vom Verständnis für die Notwendigkeit, die Währungshoheit rückzugewinnen und damit wohl auch von einem gewissen Maß an Einsicht in die „Natur“ oder das „Wesen“ des Geldes. Allein die Tatsache, dass die EZB eine Milliarde Euro „Fiat Money“ zu einem Prozent Zinsen in Form von LTRO´s an Banken ausleiht, welche Staatsanleihen mit vier und mehr Prozent kaufen und damit eine Spanne von 300 oder 400% erzielen, legt den Widersinn des derzeitigen Ponzi-Schemas bloß. Mit eigener Währung und Notenbank könnten wir uns etwa 8 Milliarden Euro p.a.an Zinsen ersparen, und das ist etwa der gleiche Betrag, den wir für Bildung und Erziehung ausgeben!

    • ambrosius

      @ Romig:man könnte den Beitrag schon auch wissenschaftlich widerlegen. Alleine: lohnt es die Mühe ?
      Wer nicht überzeugt werden will, den kann man nicht überzeugen.
      Wer von obigem Beitrag eigenommen ist, dem kann man ohnehin nicht helfen.

    • xRatio (kein Partner)

      @Romig 12. Mai 2012 17:13

      Herrjeh, Sie sind mir mit Ihrer "Geldschöpfung", sprich Geldvermehrung ja wahrlich ein vollendert Kasperl und Witzbold.

      Könnten Sie uns denn nicht endlich mal erklären wie man das Wunder vollbringt???

      Also ich habe 100 Euros und würde diese gern mal eben verdoppeln.
      Darf ich Sie ihnen mal eben leihen? Und Sie zahlen mir dann 200 Zurück?

      Seien Sie versichert.
      Wenn ich den Trick endlich raus hab, peile ich gleich eine Vertausendfachung meiner Euros an!!

      In dankbarer, gespannter Erwartung Ihrer atemberaubenden Zaubertricks.

      xRatio

    • Norbert Mühlhauser

      Sg Herr Dr Romig!

      < Schüssel trägt mit die Hauptverantwortung für die Einführung des Euro 1999.

      Wie ich schon sagte, wurden die Weichen schon durch den Beitritt 1995, und innerhalb der ÖVP bereits mit der Volksabstimmung davor gestellt. Obwohl Schüssel ein glühender EU-Anhänger war und ich nicht, denke ich doch, dass ihm zugutezuhalten ist, im gegebenen Rahmen gute Entscheidungen getroffen zu haben (ohne seine Pensionsreform stünden wir jetzt noch schlechter da), und dass es völlig unwahrscheinlich ist, dass er innerhalb der ÖVP 1993/'94 die Entscheidung durchgesetzt hat, den Wähler anzulügen.

      < Solange sich die "Privatbanken" gegenseitig Kredite einräumen, schöpfen sie ebenfalls (Giral-) Geld, ...

      Da bin ich einer Meinung mit xRatio. Geldschöpfen kann man nach allgemeinem Sprachgebrauch nur, wenn die Geldmenge vermehrt wird. Wenn A an B und B an C verleiht, wird aber nicht die Geldmenge vermehrt, sie bleibt - buchhaltungstechnisch - vielmehr gleich. (- der Ökonom spricht aber trotzdem von einer Geldvermehrung!) Es stimmt, dass sich unter Ökonomen der Terminus der Geldschöpfung bei der KReditierung eingebürgert hat, doch handelt es sich dabei zweifellos um eine Entartung, eine Vergewaltigung der Sprache, die keine Berufung auf ein "Recht auf Fachjargon" zu entschuldigen vermag. - Es gibt unter den Ökonomen mancherlei häßliche Entgleisungen der Sprache. So spricht auch der von mir im Allgemeinen hochgeschätzte CES-ifo Ökonom Hans-Werner Sinn von Kapitalimport bei Handelbilanzdefiziten aus Sicht des exportschwachen Landes. Natürlich, ein Land das sich wegen massiver Importüberschüsse verschuldet, wird in der Regel im Ausland Mittel aufnehmen müssen, was zum Kapitalimport führt. Da sich aber nicht die gesamte Wirtschaftsgebarung im Rahmen des Außenhandels abspielt, wäre auch möglich, die Mittel zur Glattstellung des Handelsbilanzdefizits aus rein innerwirtschaftlichen Kreisläufen zu decken. Ein einfaches Beispiel wäre, nach Gold oder sonstigen Bodenschätzen zu schürfen und damit dieses Defizit zu decken.

      < Allein die Tatsache, dass die EZB eine Milliarde Euro „Fiat Money“ zu einem Prozent Zinsen in Form von LTRO´s an Banken ausleiht, welche Staatsanleihen mit vier und mehr Prozent kaufen und damit eine Spanne von 300 oder 400% erzielen, ...

      Ich denke nicht, dass auch nur eine europäsiche Bank sich aus dieser Spanne finanzieren kann und dementsprechend große Mengen zur Aufrechterhaltung ihres Betriebes hortet. Diese Staatsanleihen sind doch nur für den Vertrieb, also die Weiterveräußerung gedacht, und können diese bei Berücksichtigung inflationsbedingter Inflationsabschreibungen keine Bankeninfrastruktur finanzieren helfen.

    • Norbert Mühlhauser

      ... inflationsbedingter Abschreibungen ....

    • Romig

      Nochmals sehr geehrter Herr Mühlhauser!

      Schüssel war bereits an den Beitrittsverhandlungen zum EWR (nach Vranitzky das „Trainingscamp für den Beitritt Österreichs zur EU) führend beteiligt. Der Beitritt zum EWR erfolgte 1994. Damals war Schüssel Wirtschaftsminister und neben Mock einer der Hauptpropagatoren der ÖVP für den Beitritt Österreichs zu EU. Als späterer Außenminister und Vizekanzler bis zum Jahr 2000 war er hauptverantwortlich für die Einführung des EURO. Vehement vertrat er in seiner anschließenden Funktion als Bundeskanzler die Ausbildung der EU zu „Vereinigten Staaten von Europa“. Damit trug er entscheidend zum fortwährenden Souveränitätsverlust Österreichs bei.

      Zu Ihren übrigen Ausführungen darf ich mir eine Antwort ersparen, denn sie sind wohl nur auf Unkenntnis über die Natur des Geld- und Kreditwesens zurückzuführen. Falls Sie sich für dieses Gebiet interessieren sollten, hilft Ihnen vielleicht „Die volkswirtschaftliche Theorie des Bankkredits“ weiter, verfaßt von dem Bankier und späteren Harvardprofessor L. Albert Hahn? Sie ist in den späteren Auflagen heute noch erhältlich. Vielleicht leuchtet dann der Spott von Jacques Rueff ein, das moderne Bankensystem bestünde in "Wechselreiterei".

      Im übrigen beteiligt sich das breite Publikum jetzt kaum noch am Kauf von Staatsanleihen mit zweifelhafter Bonität, sie bleiben fast zur Gänze in den Bankenportefeuilles. Die Banken können sich mit den faulen Staatsanleihen der PIIGS als „Collaterals“ bei der EZB billig refinanzieren. Die Zinsspanne wirkt für die Banken wie ein „Geschenk“ des Steuerzahlers.

    • xRatio (kein Partner)

      @Romig

      Wir nehmen ohne jede Verwunderung und Überraschung zur Kenntnis,
      daß Ihnen auf präzise gestellte Fragen und Einwendungen keine, jedenfalls keine auch nur im Ansatz brauchbare Anwort einfällt.

      Kurz:

      Ihr groteskes Gelaber ist eindeutig und erwiesenermaßen nichts weiter als total beklopptes, dummes Zeug, reif für die Klapsmühle.

      Ihre Erwartung, mit Ihrem erbärmlich lächerlichen Schwachsinn widerspruchslos landen zu können, hat sich in Luft aufgelöst.

      Ich bedaure Sie nicht, weil ich mit aufgeblasenen Pseudowissenschaftlern und Dummköpfen Ihrer Sorte keinerlei Mitleid habe.

      Q.E.D.

      xRatio

    • Paige

      Ohje, Ratio hat mal wieder einen gewaltigen Schub. Da die Pulverln offensichtlich nicht mehr helfen (Gewöhnungseffekt?), empfiehlt sich in dem Fall nur noch die Gummizelle.

    • Norbert Mühlhauser

      @ Romig:

      Also nach meiner Wahrnehmung wahren Busek (der Mann mit dem Hang für die Internationale), Mock, Krejci die treibenden Kräfte für den EU-Beitritt in der ÖVP, weniger der immer schon schweigsame Schüssel.

      Zu Ihren sonstigen Ausführungen siehe

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/05/warum-rueckkehr-zur-eigenen-waehrungij-ij-einige-grundsaetzliche-erwaegungen/#comment-184857

      oben.

    • xRatio (kein Partner)

      Geld entsteht durch Kredit, verrät uns Guru Romig geheimnisvollst.

      Der große Meister hat sich da nicht etwa nur verplappert.
      Er meint das mitsamt seiner VWL-Hurenzunft wirklich so.

      Da fragt man sich schon, ob das hier eine Irrenanstalt ist.

      xRatio




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