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Die Kirche und das Marketing

Lesezeit: 2:00

Linke und mediale Krawallmacher agitieren heftig gegen den Papstbesuch in Madrid und das damit verbundene Weltjugendtreffen. Diese Krawallmacher innerhalb und außerhalb der Kirche transportieren vor allem zwei Vorwürfe: Erstens, dass sich dieser Papst noch immer traut, für die Familie und gegen die Schwulenehe zu sein. Und zweitens, dass der Papstbesuch und die Betreuung der Million erwarteter Teilnehmer in dem in wirtschaftlicher Seenot befindlichen Spanien rund 50 Millionen Euro kosten wird.

Lassen wir die Schwulenehe beiseite – über deren gesellschaftlichen „Nutzen“ ist hier ja schon des öfteren nachgedacht worden – und wenden uns dem Millionen-Argument zu. Dieses zeigt freilich in Wahrheit nur eines: dass die Kirche mit den üblichen politischen Argumentationslinien und primitivsten Marketing-Regeln in keiner Weise vertraut ist.

Denn würde etwa ein Sozialistentreffen eine Million Menschen anziehen (was freilich eine in vielerlei Hinsicht sehr fiktive Annahme ist) und so viel Geld kosten, würden uns die Organisatoren die Ohren vollblasen mit Sprüchen wie: „Sozialistentreffen als Signal der Solidarität mit dem notleidenden Spanien“ und: „50 Millionen Euro als wichtige Konjunkturspritze“ und: „Sozialistentreffen löst Investitionsboom aus.“  

Das ist die übliche Darstellungsweise, die nicht einmal ganz unrichtig ist. Denn alles, was da (von der Sicherheit bis zur Stadtverschönerung) für das Großereignis ausgegeben wird, bleibt ja in Spanien, kommt spanischen Firmen und Arbeitskräften zugute. Und überdies geben die anreisenden Jugendlichen alle auch noch Geld in Spanien aus. Selbst wenn nur eine halbe Million käme und jeder von ihnen im Schnitt nur 100 Euro ausgäbe (zumindest für Getränke, Souvenirs, Imbisse, Tickets), flössen zusätzlich 50 Millionen in die spanische Wirtschaft.

Ähnliche Rechnungen werden beispielsweise auch alljährlich zur Rechtfertigung der Salzburger (und Dutzender anderer) Festspiele von den Kulturjournalisten aufgestellt, oder von den Rathauspropagandisten zur Verteidigung des Donauinsel-Spektakels. Nur die Katholische Kirche bringt in ihrer Weltentrücktheit und inneren Zerrissenheit eine solche Argumentation nicht zusammen.

Diese Zerrissenheit wird freilich immer ärger. In dieser Kirche gibt es erstaunlich viel Stammpersonal, pardon: viele Priester, die ihren wichtigsten Lebens- und Berufsinhalt darin sehen, gegen Papst und Bischöfe und eben solche Treffen zu stänkern. Bei diesen Schüllers aller Nationalitäten hat man freilich das Gefühl, dass sie erst zufrieden wären, wenn die Kirche ihre Selbstauflösung beschließt. Diese Freude will ihnen aber dieser Papst nicht und nicht bereiten. Daher Schande über ihn.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2011 02:53

    Merke: Umwegrentabilität gibt es nur bei politisch korrekten Veranstaltungen wie z. B. den Life Ball u.ä. - höchstens noch bei den diversen Festspielen, aber auch nur dann, wenn es ordentliches Regietheater und viele Freikarten gibt!

    Bei einem derart "reaktionären Verein" wie die katholische Kirche sind solche Nebeneffekte ein Ding der Unmöglichkeit, daher dürfen und müssen die linken Krawallmacher wieder einmal in Aktion treten. Und wenn, dann schon mit entsprechendem "Straßentheater" wie brennenden Autos, Plünderungen und Gewalt, wetten?

    Jedenfalls haben führende Kräfte in der Kirche immer noch nicht begriffen, daß die Uneinigkeit und damit der Zerfall von Innen, dem Feind von Außen Tür und Tor öffnet. Mit Schüllers, Zulehners und Konsorten hat diese Kirche jedenfalls kaum Aussicht auf Bestand und liefert den Demonstranten zusätzlichen Zündstoff.

    Ich wünsche dem Papst, daß er mit einem gelungenen Treffen in Spanien allen Anfeindungen ein deutliches Zeichen entgegensetzt!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbart
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2011 08:43

    Kein Bürger hat mehr das Recht, "sich seines eigenen Verstandes zu bedienen". Jeder Standpunkt muss durch den Fleischwolf der feudalen "Political Correctness", der sich z.B. auch die Rechtssprechung unterworfen hat. Auch unsere Politattrappen werden sich artig in den Staub vor dieser Götze der Geistlosigkeit.

    Durch diesen Fleischwolf geht die Hl. Kirche natürlich nicht durch. Insofern ist es völlig gleichgültig, was die Hl. Kirche sagt oder macht oder auch nicht sagt oder nicht macht.

    Der zum Unglauben aufrufende Genosse Schüller unternimmt den Versuch, die Hl. Kirche von innen her der Götze der "Political Correctness" zu unterwerfen, während die kirchenfeindlichen Massenmedien von außen her das letzte noch bestehende Bollwerk von Geist und Sittlichkeit zu zerstören versuchen. Die einzige Gemeinschaft, die in der Lage ist, geistigen und sittlichen Halt zu geben, soll zerstört werden.

    Stattdessen ist die politisch korrekte Politik unfähig, irgendwelche Probleme zu lösen, vielmehr bringt die Politik in Europa tagtäglich massive Probleme hervor und schafft die Demokratie ab, die dann der drohende Herr Schüller, dessen feuchte Karriereträume irgendwann einmal geplatzt sind, von der Kirche einfordern möchte.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2011 09:34

    Die sozialistische Religion.

    Sie besteht darin, zu sagen, dass sie an Gott nicht glauben.

    Aber die Götzen, die sie verehren, werden uns in den Untergang treiben.

    Sie glauben an die wunderbare Geldvermehrung durch Schulden, sie glauben an die Sicherheit einer Grundsicherung, sie glauben an die sozialistischen Bonzen und verehren diese bombastisch, sie rufen zur Solidarität 'unter internationalen Brüdern' (und TöchterInnen) auf, sie glauben an die Fremdenverherrlichung und an den Eigenmasochismus, sie glauben, das Manna fällt vom Himmel, das Geld kommt aus dem Automaten, der Strom 'sauber' aus der Steckdose, sie glauben an die Wichtigkeit von Homo, Trans und Gender, sie glauben an den Spaß und das Wohlfühlen auf Kredit, etc.

    ... und sehen nicht, dass es beim Dach schon hineinregnet und die Titanic sich bereits neigt ...

    Wie die amerikanischen Sekten auf den Weltuntergang gewartet haben, so warten die Sozis auf die 'Erlösung' von allen Schulden ....

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2011 22:04

    etwas o.t:
    der herr schüller ist v.a. ein begnadeter selbstdarsteller mit all seinen (eitlen)konsequenzen.
    das,was er fordert,ist in der protestantischen kirche längst verwirklicht-mit der folge einer immer kleiner werdenden schar von mitgliedern.
    offenbar wollen gerade auch moderne menschen ein gewisses mass an mystik,ein innerkirchliches regelwerk.
    ein verheirateter ev.pastor mit all den problemen einer ehe und eigenem nachwuchs wirkt doch sehr weltlich,sogar wenn er dann gestresst von häuslichen probleme auf der kanzel trost spenden soll.
    ich habe das in der kleinen evangelischen nachbargemeinde miterlebt,wo die messe eigentlich einem kaffeekränzchen mit singen und bibelzitaten glich.
    und inzwischen gibt es hierzulande fast doppelt so viele moslems wie protestanten.
    will das der photogene schüller erreichen?
    gehts ihm um die kirche und das christentum oder eher um sich selbst?
    jedenfalls kennt jeder katholische priester am beginn seiner ausbildung die bedingungen.es soll sich ja auch um eine "berufung" handeln.
    im gegensatz zum blog-chef bin ich nur wenig katholisch,aber ich halte ein starkes christentum für wichtiger denn je.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2011 08:58

    Sympathie werden die Besuchsgegner wenig ernten - da kommt ein freundlicher alter Mann, der bestimmt sein ganzes Leben lang nichts wirklich Böses angerichtet hat. Der trifft sich mit vielen netten und freidfertigen jungen Leuten aus der ganzen Welt erzählt Ihnen daß sie brav sein sollen und tut gemeinsam Dinge, die niemandem weh tun. Und die freut das auch noch, sie lernen einander kennen, singen Lieder und so, und nach einiger Zeit fahren alle wieder entspannt nach Hause. Egal was man davon oder von der Gottgläubigkeit ahlten mag - aber da dagegen zu sein bringt so wenig Punkte, wie die Ablehnung von Woodstock seinerzeit durch die 'Alten'. Glauben Sie mir, das wird ein kommunikationstechnischer Supergau, für die keifenden roten Neidhammel ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2011 18:13

    Ich versteh' die Aufregung nicht ganz. Sollen die wenigen nichtkatholischen Spanier doch derselben kurzlebigen Mode folgen, die da in ganz Europa jodelt, neuzeitlich besoffen: "Gott ist tot!" und "Der Papst ist ein Heuchler, Verbrecher, Feind der Schwulen, Revanchist, Reaktionär, Kreuzzügler, Hexenverbrenner" — und welche blödsinnigen Atavismen ihnen sonst noch einfallen.
    Diese Verunglimpfungen und Verleumdungen sind so alt wie das Christentum, nothing to write home about. Es sind Episoden auf dem täglichen Jahrmarkt, der sich stets von selbst erledigt, und da mögen die Sozen, die röter-als-roten Schwarzen, die Grünen, ihre Pfründner, Leibeigenen und anderen Brunnenvergifter sich noch so siegessicher wähnen.

    An Benedikts XVI. Stelle tät' ich sagen: "Leckt's mi doch an der Tiara, ihr Trotteln! I bleib dahaam, im Vatikan oder in Castel Gandolfo, und schneid' duat die Rosen." Das Glück von uns Katholiken besteht darin, dass genau dieser Benedikt XVI. auf dem Heiligen Stuhl sitzt und nicht einer wie ich (oder wir?)

    Der alte Kommunismus hat kein ganzes Jahrhundert überlebt. Allerdings hebt der neue, der als sozial, europäisch und ökologisch maskierte Kommunismus, zu einem kleinen Höhenflug an, beflügelt durch gleichgeschaltete Medien und Parteien. Bedrohlich, aber absehbar kurzlebig; denn selbst die blödesten Wähler werden — spätestens nach ihrer Einteignung und einem schmerzlichen Neubeginn bei null, die Ersparnisse eines ganzen Arbeitslebens im gefräßigen Maul eines Molochs namens "europäische Friedensidee" verschwunden — begreifen, daß sie verraten wurden. Verraten von politischen Pappnasen, die ihnen per Amtseid Treue und Bewahrung vor dem Übel geschworen haben: genau vor jenem Übel, das sie ihren Wählern, also ihren Ernährern, jetzt wider alle Fairness und Vernunft aufs Auge drücken.

    Man mag der römischen Kirche viel vorwerfen, was aus heutigen Augen — ohne Geschichte vor dem Hintergrund ihrer Zeit, Kultur und Epoche zu betrachen — immer leicht ist, weil zwangsläufig oberflächlich. Aus der Sicht des Alten (mosaischen) und Neuen Testaments sowie 2000 Jahren Christentum ist aber alles, was sich heute an "Modernität", Beliebigkeit und Anbetung sexueller wie sprachlicher, gesellschaftlicher und politischer Skurrilitäten anbiedert, ein kurzlebiger Furz am Straßenrand der Vorstadt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2011 11:06

    Mal sehen, wie viele Autos da brennen werden, und gar wie viele Polizisten von den plündernden Horden katholischer Krawallmacher verletzt werden.

    Katholische Jugendliche sind ja wohlbekannt für die ihnen innewohnende Gewaltbereitschaft...

    Anders als die 150 Organisationen, die bereits ihre Gegendemonstrationen bis hin zur U-Bahnblockade angekündigt haben.

    Mal sehen auch, wie der ÖRF über den unerwartet friedlichen Ablauf berichten wird!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbart
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2011 08:43

    Kein Bürger hat mehr das Recht, "sich seines eigenen Verstandes zu bedienen". Jeder Standpunkt muss durch den Fleischwolf der feudalen "Political Correctness", der sich z.B. auch die Rechtssprechung unterworfen hat. Auch unsere Politattrappen werden sich artig in den Staub vor dieser Götze der Geistlosigkeit.

    Durch diesen Fleischwolf geht die Hl. Kirche natürlich nicht durch. Insofern ist es völlig gleichgültig, was die Hl. Kirche sagt oder macht oder auch nicht sagt oder nicht macht.

    Der zum Unglauben aufrufende Genosse Schüller unternimmt den Versuch, die Hl. Kirche von innen her der Götze der "Political Correctness" zu unterwerfen, während die kirchenfeindlichen Massenmedien von außen her das letzte noch bestehende Bollwerk von Geist und Sittlichkeit zu zerstören versuchen. Die einzige Gemeinschaft, die in der Lage ist, geistigen und sittlichen Halt zu geben, soll zerstört werden.

    Stattdessen ist die politisch korrekte Politik unfähig, irgendwelche Probleme zu lösen, vielmehr bringt die Politik in Europa tagtäglich massive Probleme hervor und schafft die Demokratie ab, die dann der drohende Herr Schüller, dessen feuchte Karriereträume irgendwann einmal geplatzt sind, von der Kirche einfordern möchte.


alle Kommentare

  1. shadesiscool (kein Partner)
    26. August 2011 04:12

    priligy qppoi nexium jvdign

  2. november (kein Partner)
    24. August 2011 22:26

    Ich denke nicht, dass Schüller die Selbstauflösung der Kirche im Sinn hat, ganz im Gegenteil. Alle Nationalitäten würden mehr Schüllers brauchen, aber die ewiggestrigen Klerikalkonservativen werden das nie verstehen, selbst wenn die letzten Vernünftigen aus der Kirche ausgetreten sind. Vielleicht wollen sie das ja.

  3. huzqqcxjok (kein Partner)
  4. spbrrmn (kein Partner)
    24. August 2011 10:16

    fmIO70 hepphgkrscxy

  5. Egypt (kein Partner)
    23. August 2011 19:51

    Right on-this hleepd me sort things right out.

  6. Christian Peter (kein Partner)
    20. August 2011 14:14

    Nicht "Linke" und "Krawallmacher", sondern immer mehr aufrechte Christen erkennen, dass die katholische Kirche die Interessen der Christen nicht mehr zu vertreten mag.

    "Linke" und "Krawallmacher" für den Bedeutungsverlust der katholischen Kirche verantwortlich zu machen, ist lächerlich.

    • Gennadi (kein Partner)
      20. August 2011 15:56

      Richtig. Allen diesen Querulanten steht frei, jederzeit auszutreten und eine eigene Kirche zu gründen. Wäre nicht die erste und nicht die letzte.

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. August 2011 11:30

      Es handelt es sich dabei nicht um Querulanten, sondern um Christen mit Restverstand.

    • contra
      21. August 2011 12:26

      @C.P.

      Restverstand ist gut, weil sie nie mehr hatten!

  7. Riese35
    20. August 2011 10:20

    Heutige Sensationsmeldung auf www.orf.at: Angeblich 5000 Demonstranten in Madrid gegen den Papstbesuch. Kein Wort davon, wie viele am Papstbesuch selbst teilnehmen. Kein Wort in den Titeln über die Inhalte des Papstbesuchs. Das erfährt man bruchstückhaft nur, wenn man den Beitrag über die Anti-Papst Demonstranten liest.

    In einem anderen Beitrag werden den Schüllers und seinen Kumpanen breiter Raum gewidmet. Von den vielen katholischen Initiativen in Treue zu Papst und Kirche auf Basis der katholischen Morallehre, getragen von Respekt, Ehrfurcht und Gebet, kein Wort.

    Und sowohl die ÖVP als auch die FPÖ, vertreten durch Norbert Steger, der schon einmal die FPÖ in die Bedeutungslosigkeit geführt hat, für die Wiederbestellung von Alexander Wrabetz. Mit solchen Leuten ist kein Staat zu machen. Tretet zurück! Hinter Euch steht nur eine sehr lautstarke Minderheit, nicht aber die Masse des Volkes! Die Mehrheit fühlt sich von Euch nicht vertreten!

  8. socrates
    19. August 2011 19:57

    Zurück auf die Kanzel ! Predigt für die Probleme der Nettozahler !

    In den deutschen Medien protestieren 20.000 gegen den Papstbesuch in Madrid, In Wirklichkeit 2.000, also 90% gelogen.
    Immer wenn ich so etwas lese, schaue ich gleich im Nachbarland Frankreich nach und siehe da, dort finde ich nichts. Alles Zufall? Zufällig wird in Berlin gegen den Papstbesuch in Madrid demonstriert ? Das ist für die Medien gut, Autoanzünden ein unerklärliches Phänomen. Verteidigen darf man sein Eigentum nicht, "Die Übeltäter haben das Recht nicht erschossen zu werden!" Wenn sie die Verteidiger, wie in GB, niederfahren, ist Notwehr nicht erlaubt.
    Die neue asoziale Gesellschaft darf nicht behindert werden. Daher werden moralische Institutionen bekämpft oder, wie die Kirche, lösen sich selbst auf.
    Wenn ich in Angern an der March an einem Zigeunerlager vorüberfahre, weiß ich, daß Gesetze für uns esoi sind für die anderen esoi anders.
    Schö ist das Zigeunerleben, faria!
    braucht dem Staat kein Zins zu geben, faria!
    ......

  9. black (kein Partner)
    19. August 2011 18:05

    "Die Kirche und das Marketing"

    Im Mai 2007 wurde Helmut Schüller zum Vorstandsvorsitzenden des Vereins Fairtrade Österreich gewählt. (Siehe: Wikipedia - Helmut Schüller)

    Laut einer Meldung des Kopp Verlags (> Portal PolitikBasis) hat das Fairtrade-Siegel kaum noch aussagekräftig. Wer wirklich fair gehandelte Waren kaufen wolle, müsse sich an kleine Weltläden wenden. Dort wisse man in der Regel, wie und wo die Produkte entstehen und gehandelt werden.

    http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/fairtrade-siegel-kaum-noch-aussagekraeftig.html

  10. Christian Peter (kein Partner)
    19. August 2011 13:34

    Unterberger macht es sich aber sehr leicht, Bürger, die sich gegen die Subventionierung der Marketingtätigkeiten einer Glaubensgemeinschaft durch den Steuerzahler aussprechen, als "Linke" oder "Krawallmacher" zu diffamieren. Immerhin geht es um Kosten von etwa 50 Millionen Euro.

    Wie groß wäre die Aufregung, würde eine Veranstaltung etwa von Scientology durch den Steuerzahler subventioniert ?

    • contra
      19. August 2011 17:25

      @CP

      Jeder Life-Ball, jede Regenbogenparade, vor allem jedes DONAUINSELFEST u. ä. kostet mehr!
      Daher unzulässiger Einwand der Linkschaoten. Es reicht!

    • Christian Peter (kein Partner)
      19. August 2011 20:36

      Das ist Unsinn. Die Kosten des Life-Balls für den Steuerzahler belaufen sich auf einen niedrigen 6- stelligen Euro - Betrag. Außerdem kommen sämtliche Erlöse der Veranstaltung (im Unterschied zum Papst - Besuch) sozialen Projekten zugute.

      Jeder ernsthafte Katholik wird sich die Frage stellen, ob es nötig ist, für eine 4 - tägige Werbeveranstaltung der katholischen Kirche 75 Millionen Euro zu verschwenden.

    • contra
      19. August 2011 21:26

      @C.P.

      Sie sind aber genau informiert. *ihaumio*

      Auch die Katholiken in Spanien bekommen doch die Euros nicht "bar aufs Handerl", sondern es geht um die erhöhten Sicherheitseinrichtungen und die zusätzlichen Aufwendungen, welche die Allgemeinheit bei solchen Treffen tragen muß.
      DIE SIND WOHL BEI BEIDEN DIE GLEICHEN und die zahlt auch der Herr Kessler nicht aus dem Ballbudget.

      Also bitte, wenn dann mit gleichem Augenmaß, gel!

    • Christian Peter (kein Partner)
      19. August 2011 23:37

      Eine Glaubensgemeinschaft, die seit Jahrzehnten nur durch sexuellen Missbrauch von Minderjährigen von sich reden macht, sollte sich nicht wundern, angefeindet zu werden.

      Immer mehr aufrechte Christen wenden sich daher von der katholischen Kirche
      ab. Meiner Meinung nach schadet diese Institution dem Ansehen der christlichen
      Religion mehr, als ihr zu nutzen. Daran werden auch teure Imagekampagnen
      nichts ändern.

    • Gennadi (kein Partner)
      20. August 2011 16:01

      Sämtliche Erlöse des Schwuchtel-Balles kämen sozialen Projekten zugute? Fein!
      Dann bitte auch sagen, welchen. Hositaschen zu füllen, sieht die Mehrheit nämlich nicht als sozial. Oder verwechseln Sie sozial mit sozialistisch?

      Sexueller Missbrauch durch eine Glaubensgemeinschaft? Wie geht das? Denken vorher einschalten ist, scheints, nicht cool.

    • christian Peter (kein Partner)
      20. August 2011 21:06

      Sexueller Missbrauch durch Repräsentanten einer Glaubensgemeinschaft sollte es richtig heißen, korrekt.

      Wenn Sie etwas gegen "Schwuchteln" haben, sollten Sie besser zur evangelischen Kirche konvertieren, dort ist der Anteil an homosexuellen Geistlichen sehr viel geringer, als in der katholischen Kirche.

  11. Maybach (kein Partner)
    19. August 2011 09:07

    Nun was sagen unsere bürgerlichen Konservativen zu Benedikts Kapitalismusschelte?
    "Die Wirtschaft kann nicht als selbstregulierte Wirtschaft funktionieren", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche. Der Mensch und nicht der Profit müsse im Mittelpunkt der Wirtschaft stehen. Die aktuelle Krise zeige, dass sich die Wirtschaft nicht an einem Maximum an Profit messen lassen dürfe, sondern auf den Schutz der Arbeit für alle Menschen ausgerichtet werden müsse.

    • cmh (kein Partner)
      19. August 2011 09:28

      Die bürgerlichen Konservativen sagen dazu, dass der Sozialismus die Vollendung des Kapitalismus ist.

      Weiters haben sie das Problem, dass die Entscheidungsregel, die unglücklicherweise homo oeconomicus benannt wurde, von den linken Simplifizieren zu einem tatsächlichen Menschen hochstilisiert wurde. Soweit kommt man halt mit seinem Materiefetischismus.

    • KH (kein Partner)
      19. August 2011 09:32

      der ungebildete und von Gier getriebene MenschIn sagt:
      „Geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut“

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 12:26

      Und was sagen die rechten Versimplifizierer dazu?

    • Fat Fred (kein Partner)
      19. August 2011 13:21

      Der sonst so erzkonservative Pontifex ist ein Keynesianer. Aber wer versteht schon Gottes Wille?

  12. A.K.
    18. August 2011 20:51

    Wer einen Satellitenempfänger zum Fernsehen benutzt, kann sich den Papstbesuch einfach auf einem der Spanischen Sendekanäle ansehen. Z.B mit folgenden Einstellungen:
    TELEMADRID Astra 1:
    11597 V22000 5/6
    V-PID: 1501,
    A-PID:1502,
    P-PID:1501
    oder
    CANAL SURSAT. Astra 1:
    11597 V22000 5/6
    V-PID: 1601,
    A-PID:1602,
    P-PID:1602
    Abgesehen von der Möglichkeit sich - ohne “ORF-Brille” - vom Papst-Besuch Eindrücke zu verschaffen, erkennt man nebenbei, daß diese beiden Privatsender(!) im Vergleich zum staatlichen ORF den Zusehern wesentlich weniger Werbung aufzwingen, als dies beim ORF der Fall ist.

  13. Otto (kein Partner)
  14. Aron Sperber (kein Partner)
    18. August 2011 20:39

    die astronomischen Polizei-Kosten für die alljährlichen linken Krawalle, wie jenen der z.B. bald in Hamburg veranstaltet wird, müssen die Steuerzahler als gute "Demokraten" hingegen" aushalten:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/04/04/krieg-gegen-den-krieg/

  15. Komisch Heinz (kein Partner)
    18. August 2011 20:00

    Die Kirche ist überhaupt nicht verkehrt, daher ist es sehr wichtig, gegen Verkehrte anzukämpfen bis es nicht mehr verkehrt ist und es nur mehr die Wahrheit sein kann.

    • Jennerwein (kein Partner)
      18. August 2011 20:25

      Sehr kryptisch, ist das jetzt ironisch gemeint, oder irgendwie ernst? Weil dann bedürfte es nämlich der Erläuterung.

  16. Heinrich Strauss (kein Partner)
    18. August 2011 19:53

    Adam+Eva und die Kirche zeigt es uns vor wie es gehen soll.
    Was die Leute gegen die Kirche nur haben.

    • Gennadi (kein Partner)
      20. August 2011 16:03

      Zwischen Adam und der katholischen Kirche liegen Jahrzehntausende.

  17. Marcus Aurelius (kein Partner)
    18. August 2011 18:13

    Ich versteh' die Aufregung nicht ganz. Sollen die wenigen nichtkatholischen Spanier doch derselben kurzlebigen Mode folgen, die da in ganz Europa jodelt, neuzeitlich besoffen: "Gott ist tot!" und "Der Papst ist ein Heuchler, Verbrecher, Feind der Schwulen, Revanchist, Reaktionär, Kreuzzügler, Hexenverbrenner" — und welche blödsinnigen Atavismen ihnen sonst noch einfallen.
    Diese Verunglimpfungen und Verleumdungen sind so alt wie das Christentum, nothing to write home about. Es sind Episoden auf dem täglichen Jahrmarkt, der sich stets von selbst erledigt, und da mögen die Sozen, die röter-als-roten Schwarzen, die Grünen, ihre Pfründner, Leibeigenen und anderen Brunnenvergifter sich noch so siegessicher wähnen.

    An Benedikts XVI. Stelle tät' ich sagen: "Leckt's mi doch an der Tiara, ihr Trotteln! I bleib dahaam, im Vatikan oder in Castel Gandolfo, und schneid' duat die Rosen." Das Glück von uns Katholiken besteht darin, dass genau dieser Benedikt XVI. auf dem Heiligen Stuhl sitzt und nicht einer wie ich (oder wir?)

    Der alte Kommunismus hat kein ganzes Jahrhundert überlebt. Allerdings hebt der neue, der als sozial, europäisch und ökologisch maskierte Kommunismus, zu einem kleinen Höhenflug an, beflügelt durch gleichgeschaltete Medien und Parteien. Bedrohlich, aber absehbar kurzlebig; denn selbst die blödesten Wähler werden — spätestens nach ihrer Einteignung und einem schmerzlichen Neubeginn bei null, die Ersparnisse eines ganzen Arbeitslebens im gefräßigen Maul eines Molochs namens "europäische Friedensidee" verschwunden — begreifen, daß sie verraten wurden. Verraten von politischen Pappnasen, die ihnen per Amtseid Treue und Bewahrung vor dem Übel geschworen haben: genau vor jenem Übel, das sie ihren Wählern, also ihren Ernährern, jetzt wider alle Fairness und Vernunft aufs Auge drücken.

    Man mag der römischen Kirche viel vorwerfen, was aus heutigen Augen — ohne Geschichte vor dem Hintergrund ihrer Zeit, Kultur und Epoche zu betrachen — immer leicht ist, weil zwangsläufig oberflächlich. Aus der Sicht des Alten (mosaischen) und Neuen Testaments sowie 2000 Jahren Christentum ist aber alles, was sich heute an "Modernität", Beliebigkeit und Anbetung sexueller wie sprachlicher, gesellschaftlicher und politischer Skurrilitäten anbiedert, ein kurzlebiger Furz am Straßenrand der Vorstadt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      18. August 2011 18:29

      P.S.:
      Nach der schließenden Klammer des 2. Absatzes blieb im Netz hängen:
      "Der alte, weise Priester setzt sich dem Gegenwind des Unglaubens aus und lächelt dabei. Denn er glaubt, wie die Erdkugel sich auch drehen mag."

      Nach dem letzten Absatz verschwand: "Harmlos, aber bemitleidenswerter als jede Bordsteinschwalbe."

    • ProConsul
      18. August 2011 21:43

      Marcus Aurelius ***

      noch ein paar weise Worte eines österreichischen Ökonomen zu dem derzeitigen politischen System des Westens:

      "So darf uns nicht überraschen, daß 'Volksdemokratien' - übrigens ein entlarvendes Wort, das gleich zweimal auf das Volk Bezug nimmt, das unterdrückt wird - die schlimmsten Diktaturen errichten, Schurkenstaaten 'im Namen der Demokratie' mit ihren preemtive actions Kriege vom Zaun und das Völkerrecht brechen oder Weltmächte, 'um die Demokratie zu sichern', Länder jahrzehntelang besetzen, willfährige Besatzungsregime und Marionettenregierungen einsetzen, Widerstandskämpfer foltern, Oppositionsführer ermorden, Parteien, Abgeordnete und Regierungsvertreter bestechen und korrumpieren, wenn das ihren Interessen dient. Nicht zu Unrecht bezeichnet die berühmte indische Schriftstellerin, Arundhati Roy, die Demokratie als 'die Hure des Westens, die jeden Sonderwunsch bereitwillig befriedigt und sich jederzeit be- und ausnützen läßt. Jede Art von Gewalt findet im Namen der Demokratie statt, und heute wird sie einem via Bombenteppich frei Haus vor die Tür geliefert. Der Begriff ist ausgehöhlt - eine schöne Hülle ohne Inhalt und Bedeutung.'" (Friedrich Romig, Der Sinn der Geschichte, S. 114)

      PS. den Sozialdemokraten möchte ich noch sagen: Wer das PRIVATEIGENTUM nicht ehrt, der wird am Ende - nach dem es nichts mehr umzuverteilen gibt - trotzdem leer dastehen!

    • Brigitte Imb
      18. August 2011 23:21

      Mahhh, warum haben wir nicht einen BK wie den Imperator? *heul*

    • Wertkonservativer
      19. August 2011 17:24

      Ich sag's hier ja laufend, liebe Brigitte: die guten Leut' sollten sich melden und zum Dienst am Vaterland antreten!
      Die wollen aber alle nicht recht, weil's natürlich ziemlich anstrengend ist, gute Politik zu machen.
      Teils sind sie zu alt, teils sind sie zu gescheit, teils zu bequem: irgendwas kommt immer dazwischen!
      Was bleibt uns daher: raunzen, wem danach ist, beten, und auf eine bessere Zukunft hoffen

      Beste Grüße!

      gerhard@michler.at

    • Brigitte Imb
      20. August 2011 15:56

      Lieber WK,

      wie heißt´s so "schön"?, die Politik ist eine Hure.

      Nicht jeder ist zum Hurenbock geeignet.....

      LG, B.

  18. Fat Fred (kein Partner)
    18. August 2011 15:01

    Jede Form von staatlicher Förderung widerspricht dem liberalen Prinzip und lädt zu Missbrauch ein. Das gilt für die Sozialhilfe und die Presseförderung genauso wie für den Auftritt von Problempäpsten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 16:18

      Prinzipien sind Grundsätze.

      Und Grundsätze sind Sätze, an denen man zugrunde gehen kann.
      alte Volksweisheit

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 16:48

      @Nepp
      Auch jene der heiligen Mutter Kirche?

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 17:37

      Neee, die ist ja Gott sei Dank nicht liberal.
      Sonst wäre sie schon längst weg vom bunten Glasfenster.

      Es gilt hier genauso das "Gesetz des abnehmenden Grenznutzens", wie übrigens in allen Fällen.

      Das wissen die sog. "Liberalen" auch, sind aber in ihrer brachialliberalen Art nicht fähig, das zuzugestehen.

      Deshalb werden sie immer Grenzgänger zwischen Illusion und Wirklichkeit sein und bleiben.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 18:07

      @Neppo
      Manche Vorkonziliariker würden sehr wohl sagen, dass die heutige Papstkirche liberal ist, etwa die Pius-Brüder.
      Hat also die Kirche Prinzipien und Grundsätze, oder nicht? Und warum sind diese weniger fragwürdig als jene von den Liberalen propagierten, wenn wir voraussetzen, dass es so etwas wie eine einheitliche Gruppe von Liberalen gibt.

    • Brigitte Imb
      18. August 2011 21:20

      @ Fat Fred

      Wie sieht es z.B. aus mit Auftritten von Problembundeskanzlern, Problembundespräsidenten und Problemministern? Die wir ja zuhauf haben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. August 2011 07:44

      Wer von falschen Voraussetzungen ausgeht, wird nie zu einem Maybach kommen.

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 08:00

      Was sind denn die richtigen Voraussetzungen, das wird leider immer nobel hinter der Hand gehalten ... Klingt jedenfalls sehr verlegen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. August 2011 10:52

      Es gibt keine "einheitliche Gruppe von Liberalen", also kann man das auch nicht voraussetzen.

      Zwei Liberale - drei Meinungen.
      Zehn Liberale - sechzehn Meinungen.
      Hundert Liberale - 175 Meinungen und die Auflösung der Gemeinde.

      Man wird auch kaum eine einleuchtende Definition für "liberal" finden, die von den sog. "Liberalen" freimütig akzeptiert werden kann.
      Auf Versuche dazu bin ich sehr gespannt.

      Kleiner Hinweis:
      Man kann oft semantischen Irrfahrten vorbeugen, wenn man versucht, das Gegenteil des zu erklärenden Begriffs zu beschreiben.
      Aber auch das wird die gaxnze anxgelexgexnheit hier nicht gerade einfach machen.

      Dazu Konfuzius:
      "Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden."

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 12:28

      Na hoffentlich sind sich dann alle Katholiken, Christen etc. einig, dass sie nur eine Meinung haben ...

    • Fat Fred (kein Partner)
      19. August 2011 13:17

      @Brigitte Imb

      Unsere Problembundeskanzler, Problembundespräsidenten und Problemminister sind vom Staat angestellt und trotz allem vom Volk gewählt. Anders ist es natürlich bei Besuchen ausländischer Vertreter, bei dem das Gastland wahrscheinlich zahlt. Weiß nicht, ob es da eine offizielle internationale Regel gibt, aber der Papst würde da auch hineinfallen; da haben Sie recht.

      Der Papst ist trotzdem ein Sonder(Problem?)fall, weil er nicht nur für den Vatikanstaat sondern für die gesamte katholische Kirche steht. Somit ist er für die Vorgänge in allen Kirchen, auch in Spanien oder Österreich letztverantwortlich (und das obwohl wir ihn (die Kardinäle unter uns einmal ausgenommen) nicht gewählt haben).

    • Gennadi (kein Partner)
      20. August 2011 16:04

      Problempäpste?
      Hieß es denn nicht "Wir Sind Papst"?
      Ihr wolltet ihn, Ihr bekamt ihn.

  19. Erwin Tripes (kein Partner)
    18. August 2011 14:32

    Verstehe die Aufregung auch nicht. Immerhin zahlt diesmal Spanien (sic!) etwas und zwar mittelbar auch für den vom Papst versprochenen generellen Sündenablaß, eingeschränkt auf die erscheinenden gläubigen Katholiken. Ist doch auch was wert, oder ?

  20. Eso-Vergelter (kein Partner)
    18. August 2011 13:10

    Die Zahl der Aidskranken in Nordafrika und Vorderasien ist in nur einem Jahr um 10 % gestiegen. Bald wird es auf der ganzen Erde so sein. Alle charakterlosen Menschen werden sterben. Nur eine Minderheit wird überleben; nämlich die nicht-grünen Ökos. Es ist gut, dass der Papst homo-kritisch ist. In Wahrheit muss Homosexualität immer mehr zurückgedrängt werden. Homosexualität ist etwas widernatürliches. Dies wird u. a. dadurch bewiesen, dass die Aidskrankheit unter Homos besonders verbreitet ist. Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2011 13:33

      Das war jetzt aber ein astreines Troll-Posting, oder?
      Von einem "Agent Provocateur", wie HC sagen würde :)

    • Eso-Vergelter (kein Partner)
      18. August 2011 13:38

      @ Segestes
      Ich bin kein Troll, sondern ein rechtsdemokratischer nicht-grüner Öko.
      Ich hoffe, Sie bringen sachliche Argumente.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 13:45

      Gerade in Afrika und Vorderasien sind nicht Homos von der Aids-Krankheit betroffen. Was haben diese Menschen verbrochen außer unwissend und unaufgeklärt darüber zu sein, wie man sich ansteckt?

    • brechstange
      18. August 2011 13:54

      @maybach

      Dann fahren Sie mal schnell nach Afrika und klären über die Anwendung von Kondomen auf. Da gibt es nämlich einige, die sagen, ich geh auch nicht mit Gummistiefel ins Bett. Bei soviel Einsicht und Vielweiberei wünsche ich Ihnen viel Vergnügen dabei.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. August 2011 14:23

      Ich habe ein sachliches Argument: Schweinsbraten ist auch etwas widernatürliches. Dies wird u. a. dadurch bewiesen, dass der Herzkasperl unter exzessiven Schweinsbratenessern besonders verbreitet ist.

    • Eso-Vergelter (kein Partner)
      18. August 2011 14:54

      @ Schnabeltierfresser
      Jeder übermäßige Fleischkonsum ist gesundheitsschädlich. Damit entkräften Sie aber meine Argumente gegen Homosexualität nicht.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2011 14:59

      "Alle charakterlosen Menschen werden sterben."

      Toll, dann ersparen wir uns wenigstens die Renovierung des Parlaments.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 16:05

      @brechstange
      Alles richtig, nur hat es trotzdem nichts mit der von ESO berschworenen Homosexualität zu tun, alles klar? Das diese Menschen (etwa in Afrika) selbst "schuld" sind, bestreite ich ja nicht, nur mit Sünde, Gott oder dergl. hat das alles rein gar nixx zu tun.

    • brechstange
      18. August 2011 22:01

      @maybach

      Mit Sünde und Gott hat es nichts zu tun, doch gäbe es Handlungsanleitungen zur Eindämmung. Doch das Gerücht "Die Kirche verbiete Kondome" ist eine oberflächliche Vereinfachung der oberflächlichen und auch kirchenfeindlichen Medien. Die göttliche Handlungsanweisung der Christen besteht im Ehebund und Treue. Die Sorglosigkeit afrikanischer Männer, die Frau um Frau anstecken und Kinder zeugen, die dann oft zu aidskranken Waisen werden, ist eine Tragödie.

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 08:02

      @brechstange
      Da widerspreceh ich nicht, nur mit ESOs Sprüchen "Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit." ist auch niemanden geholfen.
      Und Aids ist eben keine Strafe für Sünden, sondern eine Krankheit die durch Sorglosigkeit verbreitet wird.

  21. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    18. August 2011 12:24

    Wow, Unterberger promotet öffentliche Förderungen unter Hinweis auf die "Umwegrentabilität". Dass ich das noch erleben darf.

  22. Brigitte Imb
    18. August 2011 11:15

    Die Linken sollten ev. einmal darüber nachdenken wieviel Steuergeld verbraten wird umd ihre diversen Regenbogenparaden abhalten zu können.
    Uns Bürgerlichen wäre es zuwider dagegen zu demonstrieren od. gar zu randalieren, umgekehrt ist den Linken nichts zu blöd und zu tief, Veranstaltungen der Konservativen zu stören und die Teilnehmer zu drangsalieren und Schäden, die sie dabei anrichten den Steuerzahler zu überlassen.
    Ein ungustiöses Pack!

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/686350/Madrid_Elf-Verletzte-bei-Demo-gegen-Papstbesuch?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 11:26

      Sie leben in der etwas antiquierten Vorstellungswelt, dass es nur linke Parasiten und Randalierer auf der einen Seite und brave Bürgerliche auf der anderen gäbe. Ich halte das für falsches Denken. Es existiert schon lange keine simple zweigeteilte Gesellschaft mehr. Auch viele "Leistungsträger" und Nettozahler, die den Über-Sozialstaat ablehnen, lassen sich für die Kirche schon seit langem nicht mehr mobilisieren, weil sie außer Ritenspenderin zu sein, für sie überhaupt keine Bedeutung mehr als ideologischer oder spiritueller Anker hat.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 12:22

      maybach

      Was meinen Sie mit "antiquierten Vorstellungswelt"? Haben Sie denn etwa moderne Anschauungen? Dann verbreitern Sie sich doch etwas genauer darüber.

      Parasiten und Randalierer werden doch ganz offensichtlich von der linxlinken Ideologie gehätscherlt bis dorthinaus. Dass diese Pest auch auf die gesunden - bürgerlichen wenn Sie so wollen - Teile übergreift - wen wunderts?

      Sicher nur Sie. Aber wenn jemand bei dieser Vodoovorstellung von der Kirche stehengeblieben ist und schon froh sein kann, das Wort "Riten" verletzungsfrei buchstabieren zu können wäre es eigentlich eher zu erwarten, dass Sie eine Protestkundgebung gegen den 1.Mai-Ritus des Molochs Internazionsozialistische Partei Österreichs organisierten.

      Bis dahin kann ich Ihren Ausführungen leider kein Gewicht beimessen. Es stand schon in der verblichenen Arbeiterzeitung.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 12:31

      cmh
      Auch für Sie, cmh, besteht die Welt scheinbar nur aus zwei Gruppen, das ist für mich purer "moderner" Manichäismus. Unsere Gesellschaft, jetzt kommt das böse Wort, ist nun mal pluralistisch. Und damit meine ich nicht nur ethnisch. Genau Ihre Spaltung in widerliche Parasiten (links) und brave Leistungsträger (bürgerlich) lehne ich als antiquiert ab, und dafür brauche ich keine pseudophilosophischen Sophistereien aus dem Ärmel ziehen. Sie halten immer nur Ausschau nach dem bösen Feind, um ihn zu bekämpfen. Mir gehen sowohl Kirch- als auch Sozialistenspektakel, wie wahrscheinlich den meisten nicht durch Ideologien verblendeten Menschen, gleichermaßen am Allerwertesten vorbei.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 13:57

      maybach

      Zwar darf ich nicht sophistsch sein, aber es würde mich doch intressieren, warum Sie als eingestandener Pluralist sich überhaupt mit den Angelegenheiten des 7. Zwerges links hinten, der Kirche, überhaupt abgeben.

      Als solcher müssten Sie ja auch gegen die anderen Interessensgemeinschaften ÖAMTC, ARBÖ, Alpenverein, SI, Islam in unterschiedlichen Prägungen etc. etc. stänkern. Tun Sie aber nicht.

      Also so helfen Sie mir doch in meinem Manichäismus und lassen Sie sich doch herab und erklären Sie mir den Manichäismus, erklären Sie mir, worin denn die Unterschiede zwischen Kirche uns Sozialdemokratie eben nicht liegen.

      Vielleicht könnten Sie dabei auch einmal ausnahmsweise zu sachlichen i.e. nachprüfbaren Argumenten greifen und sich nicht immer darauf stützen, dass ich eben dumm bin und Sie gescheid sind.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 16:08

      @cmh
      Immer schön kommod. Sie sind nicht dumm, darum werde ich Ihnen die Welt jetzt nicht erklären, weil mir meine Zeit zu kostbar ist, sondern sagen Sie mir einfach, warum es außer den guten Bürgerlichen nur linke Parasiten und dazwischen sonst gar nix gib, das würde mich nämlich viel mehr interessieren.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 16:20

      Man ist eben nicht "ein bisschen schwanger", Maybach.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 16:46

      @Neppo
      Können Sie mir diese Analogie ausdeuten? Der biedere sozaildemokratische Arbeiter mit Häuschen und Frau = Che Guevara, und der kleine Greißler am Ecke = Rothschild??

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 17:51

      Die Neigung zu parasitärem Verhalten hat nichts mit Rang, Stand und Vermögen zu tun, sondern ist Charaktersache. Und wohl auch ein wenig "geprägt".

      Einen Vranz oder Vritz wird man kaum nachsagen können, einer der genannten Gruppen anzugehören.
      Die Herrschaften haben sich für eine Symbiose zu eigenem Nutzen mit der Gesellschaft entschieden und sind somuit (im obigen Sinne) "schwanger".

      Und der Schoß ist fruchtbar noch ...
      Und furchtbar dazu.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 18:09

      @Nepp
      Nun ist denn dann besagter Arbeiter nicht wahrscheinlich weniger ein "Parasit" als ein gutbürgerlicher Oberamtsrat, der den ganzen Tag unnütze Verfügungen exekutiert?
      Nur mal so als Beispiel?

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 20:06

      maybach

      Wo habe ich gesagt, dass es nur linke Parasiten gibt?

      Aber wenn Sie keine Zeit haben, dann machen Sie sich doch nicht die Mühe. Steigern Sie gscheider das BNP.

    • Brigitte Imb
      18. August 2011 21:02

      Anitquiert od. nicht (meine Vorstellungswelt), aber eines ist sicher, die Parasiten sind zum überwiegenden Teil der linken Szene zuzurechnen.
      Mehr als 30 Jahre in einem Sozialberuf tätig, in komplett unterschiedlichen Gegenden und ein wenig Weltweitblick, haben mir dies ganz genau vor Augen geführt.
      Die Bürgerlichen würden sich, wieder zum überwiegenden Teil und nicht in absoluten Zahlen, schämen von der Allgemeinheit erhalten zu werden, und die Bürgerlichen lassen es gar nicht so weit kommen, dass ev. ihr Nachwuchs sich parasitär benehmen dürfte - Ausnahmen bestätigen die Regel, selbstverständlich auch bei den Linken.

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 08:06

      Ich stelle so plakative Begrifflichkeiten, wie die "Linken" bewusst in Frage. Wer sind die Linken? Wer sind die rechten. Was sind Bürgerliche. Im Grunde sind das alles beliebige Floskeln. Der Sozialhilfeempfänger und Alkoholiker der von 700 Euro im Monat lebt ist wahrscheinlich ein Linker. Aber Aufsichtsratvortstand oder Senatspräsident N.N., die für große Sprüche und Nichtstun fett kassieren, sind solide bürgerliche Familienväter. Schön, nicht?

    • cmh (kein Partner)
      19. August 2011 09:38

      mb

      Der Sozialhilfeempfänger und Alkoholiker der von 700 Euro im Monat lebt ist in erster Linie ein Versager und in zweiter Linie ein Produkt einer sozialistischen Gesellschaft, die der Arbeit ihren Wert genommen hat und dem ständig versichert wird, dass Drogen schon ok sind.

      Selber links ist er erst dann wenn er glaubt, dass er ein Künstler ist.

      Auf der anderen Seite sind - werden wir einmal ganz konkret, was ja in deinem Sinne sein dürfte - weder DSK noch Prinzhorn moralische Vorbilder. Wie sie mit ihrer Familie so umgehen ist freilich deren Sache, aber bei kolportierten sieben Kindren von sechs Frauen in einem Falle kann es nicht so weit her sein damit.

      Im zweiten Falle ist es eher erschreckend, dass er in seiner Gesinnungsgenossenschaft eine Machtposition innehält bzw. innegehalten hat, die es den Verwandten eines seiner Opfer angezeigt erschienen ließ, von einer Anzeige abzuraten.

      Also wenn du schon den konkreten Weg gehen willst, dann gehe diesen zu Ende.

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 12:30

      Aber der Bartenstein ist dann schon ok, oder??

  23. Maybach (kein Partner)
    18. August 2011 10:46

    Kirchenkritische Stimmen sind also Krawallmacher? Dies ist schon eine sehr onkelhafte Haltung, nach dem bewährten Motto Hände falten Goschen halten. Wer Sozialismus zu recht kritisiert, solte auch für Kritik am Wirtschaftskonzern und Moloch Kirche mit angeschlossener Heilsversprechungsabteilung etwas mehr Verständnis aufbringen.

    • Brigitte Imb
      18. August 2011 21:06

      Und wie schaut es mit Islam kritschen Stimmen aus? Die werden von den Linken niedergemacht - Verhetzung, pfui, pfui - obwohl diese Religion den Heiligen Krieg in ihrem Buch stehen hat.

  24. Torres (kein Partner)
    18. August 2011 10:44

    Der Papst, der ja auch (politisches) Staatsoberhaupt des Vatikan ist, hat vor seinem Spanienbesuch bestimmte spanische Gesetze (gleichgeschlechtliche Ehe, Abtreibung) kritisiert, was ja mehr als ungeschickt und ungehörig ist, egal, ob ihm diese Gesetze passen oder nicht. Ich möchte ja nicht wissen, was in Österreich los wäre, würde etwa der türkische Staatspräsident im Zuge eines Besuches die österreichischen Gesetze kritisieren. So gesehen, sind die Proteste in Spanien absolut verständlich und nachvollziehbar.

    • brechstange
      18. August 2011 10:49

      Untertänig knien wird der Papst, wenn es um Lebensfeindlichkeit geht. Das wäre ja noch schöner. Diesen Spiegel müssen die Spanier aushalten.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 11:03

      @Brechstange
      Wer den Leuten einen Spiegel vorhält, muss damit rechnen, dass ihm selbst auch ein Spiegel vorgehalten wird. So einfach ist das. Die gläubigen Volksmassen sinken heute nicht mehr so einfach auf die Knie. Die Franco-Zeit ist lange vorbei und die Leute haben genug von Bevormundung von oben.

    • A.K.
      18. August 2011 12:17

      @Torres
      Ihr Einwand (Zitat) "...Papst, der ja auch (politisches) Staatsoberhaupt des Vatikan ist...Ich möchte ja nicht wissen, was in Österreich los wäre, würde etwa der türkische Staatspräsident im Zuge eines Besuches die österreichischen Gesetze kritisieren." scheint nur vordergründig "political correct", doch kritisiert der Papst bestimmte spanische Gesetze (gleichgeschlechtliche Ehe, Abtreibung) nicht als Staatsoberhaupt, sondern als Oberhaupt der katholischen Kirche. Zu dieser Kritik ist an sich jeder, der die "Kultur des Todes" erkennt, also jeder Christ in seinem Gewissen meiner Meinung nach verpflichtet, also auch der Papst und in seiner Leitungsfunktion noch viel mehr.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 12:33

      Wenn jemand nicht weiss, warum er in die Knie sinken sollte, dann ist es besser er unterlässt es.

      Also ich besönlich ziehe viel mehr persönliche Befriedigung daraus zu sehen, wie ein Mitglied der besten aller Parteien untertänigst bis dort hinaus scharwänzelnd einem Granden eben dieser Gensinnungsgenossenschaft nähert. Solange der Grande halt ein solcher ist und nicht wie Gerharter oder Verzetnitsch oder der gute Marcel die seidene Schnur geschickt erhielt. Dann ist sich keiner für seinen Eselstritt zu gut.

      Wenn jemand nicht weiss, was ein Völkerrechtssubjekt ist, dann sollte er sich nicht über Staatsbesuche auslassen.

    • M.S.
      18. August 2011 16:36

      @Torres

      Sie möchten wissen was los wäre, wenn der türkische Staatspräsident im Zuge eines Besuches die österreichischen Gesetze kritisierte?
      Nichts würde passieren!
      Wenn sogar der türkische Botschafter österreichische Politiker kritisieren kann, ohne besondere Reaktionen der "österreichischen Diplomatie" auszulösen, wie würden da unsere Politiker kuschen, wenn erst der türkische Staatspräsident österreichische Gesetze kritisieren würde.

    • brechstange
      18. August 2011 22:38

      @maybach

      Bevormundung von oben ist ein guter Witz. Die bekommen wir ja von der EU und Konsorten und nicht vom Papst.

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 09:05

      @brechtsange
      Also ist des Papstes Wort für mich als Katholiken nichr bindend. Sehr gut zu wissen, danke!

  25. Segestes (kein Partner)
    18. August 2011 10:38

    *****
    "Lassen wir die Schwulenehe beiseite – über deren gesellschaftlichen „Nutzen“ ist hier ja schon des öfteren nachgedacht worden"
    *****

    Dass Sie in der Frage jemals wirklich nachgedacht hätten, halte ich für ein unbewiesenes Gerücht.
    Ihre diffuse Angst vor der Homoehe, ist genauso lächerlich, wie wenn ein 40jähriger Politiker wegen einer LEGALEN Beziehung zu einer 16jährigen, aus Amt und Würden gejagt wird ^^

    • Torres (kein Partner)
      18. August 2011 10:51

      Es ist ja nichts Neues, dass Unterberger einen geradezu blindwütigen und völlig irrationalen Hass auf Homosexuelle hat. Was die ihm angetan haben, liegt im Dunkeln. "Nachgedacht" hat er darüber bestimmt nicht, es gibt ja keinen sachlichen Grund dafür. Muss seine Ursache irgendwo in seiner Kindheit haben, er sollte vielleicht einer tiefenpsychologischen Behandlung unterziehen, möglicherweise gibt es dafür eine Heilung.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      18. August 2011 12:03

      Torres, Sie haben schon eine sehr seltsame Vorstellung von Haß!
      Wenn jemand sagt, daß etwas falsch ist, dann ist das noch lange kein Haß!
      Geht das in Ihren Kopf hinein?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. August 2011 12:27

      Vor allem hätte ich gerne die 'Krawallmacher' kennengelernt, die dem Papst vorwerfen, 'für die Familie' zu sein.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. August 2011 12:29

      P.S.: ich würde eigentlich weder Schwulen noch katholischen Betbrüdern eine überragende Familienkompetenz zusprechen.

      Das wäre fast, wie wenn sich die ÖVP 2011 Wirtschaftskompetenz anmaßen würde...

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 12:42

      Die Homosexuellen, die ich bisher kennengelernt habe, haben auf mcih einen sehr sympatischen, allerdings etwas einseitig auf den eigenen Vorteil bedachten Eindruck gemacht. Dazu kommt sicher noch eine zumeist angenehme äußere ERscheinung.

      Nur warum man die kreativen sexuellen, ansonsten aber unproduktiven Vorlieben einer bestimmten Gruppe unter den gleichen staatlichen und religiösen Schutz stellen sollte, wie die Ehe (bitte Definition nachschlagen), bleibt immer im Dunklen.

      Vielleicht gelingt es Torres und Konsorten, hier etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2011 13:13

      @CMH:
      Viel eher stellt sich die Frage, warum verheiratete, heterosexuelle Paare, die aus pekuniären Gründen keine Kinder bekommen wollen, gleich behandelt werden sollten wie solche mit Nachwuchs?
      Im Gegensatz zu Homosexuellen Ehepartnern könnten diese sich nämlich problemlos fortpflanzen, wenn denn ihr Egoismus dem nicht im Wege stehen würde.
      Wenn sich also überhaupt jemand an der Gesellschaft vergeht, dann diese Leute.

      Und was hat eine Zivilehe bitteschön mit "religiösem Schutz" zu tun?
      Und wie sieht so ein Schutz überhaupt aus?
      Schutzengerl, Heiliger Geist?

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 14:13

      Segestes alter Fürst!

      Hätten Sie die Definition der Ehe nachgeschlagen (Lebensgemeinschaft von Partnern unterschiedlichen Geschlechtes zur Erzeugung von Nachkommen), dann müsste ich das jetzt nicht nachholen.

      Ich bin aber Ihrer Ansicht dazu.

      Zur Zivilehe: Warum glauben Sie wohl, hat sich der Staat bemüßigt gefühlt, des Institut der Ehe rechtlich nachzuzeichnen? Das wäre mit den Mitteln des Römischen Rechtes doch viel besser auch in anderer Form möglich gewesen. Es wäre acuh noch viel flexibler gewesen. (Am besten fragen Sie dazu einen Ihrer Nachbarn in Ravenna.)

      Kurz gefragt: Warum sollte ein entwickelter Staat das lustvolle Vögln beliebiger Partner denn rechtlich ausgestalten? In der Heimat der Barbaren war das auch nicht erforderlich. Aber die alten Germanen kannten auch Eigentumserwerb durch Raub ...

      (NB im vorstehenden Absatz steht etwas wichtiges, mit dem Sie sich sicher noch nie beschäftigt haben. Sie werden es daher geflissentlich überlesen und nicht darauf eingehen. Sage ich Ihnen.)

      Damit Sie allerdings auch über die Schutzengerln informiert sind. Der Volksglaube sieht derlei gute Geister für Schutbedürftige Menschen wie Kinder und Blinde vor. Offensichtlich haben Sie unter der zweiten Rubrik Anspruch auf die Zuteilung eines derartigen Engels. vielleicht hätte Sie der darauf aufmerksam gemacht, dass nicht nur die Zivilehe, sondern auch eine kirchliche "Eheschließung" von den diversen Andersherums angestrebt wird.

      Nichts für ungut.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2011 14:52

      Die Partnerschaft nach römischen Recht, also nicht unbedingt immer die Ehe im heutigen Sinn, war durchaus eine feine Sache.
      So ein Konkubine hatte schon was!
      Auch die Fridelehen der Germanen, gegen die die Kirche ziemlich lange vergeblich anlief, waren nicht unpraktisch - für den promiskuitiven Man zumindest.
      Bei den Germanen war Homosexualität übrigens ein todeswürdiges Delikt.
      Als die abendländische Kirche im Zuge der Völkerwanderung de facto eine germanische wurde, hat sich diese Moralvorstellung erst so richtig im katholischen Dogma verwurzelt.

      Dass du als gläubiger Christ die Ehe allerdings aufs "Vögeln" reduzierst, überrascht mich dann aber doch.
      Und dass ein Staat seine Bürger nur dann behüten soll, wenn für Ihn dabei etwas herausspringt, ist auch so eine Sichtweise, über die ich bestenfalls den Kopf schütteln kann.
      Die Homo-Ehe ist ein harmloses Nullsummenspiel, bei dem es keine Geschädigten gibt.
      Zumindest solange man nicht ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare andenkt.
      Damit hätte auch ich ein gröberes Problem, da Dritte davon betroffen wären.

      Apropos Engel: In Süditalien galten diese lange auch als geflügelte Lüstlinge, die sich gerne Jungfrauen griffen um diese dann durch die Büsche zu ziehen.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2011 14:54

      Nachtrag: römischem, nicht römischen.
      I

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 20:01

      Segestes

      Das Problem mit dir ist, dass du selber einen ganzen Absatz über Konkubinen und Friedelehen parlierst und damit zeigst, woran der Durchschnitt heutzutage so halt beim Wort Ehe zwanglos denkt und mir dann vorwirfst, ich reduzierte die Ehe auf das Vögln.

      Merkst Du nicht dass eigentlich ich dir diesen Vorwurf gemacht habe? Wenigstens hast du dich entsprechend der NB verhalten.

      Aber formulieren wir es nocheinmal ohne in den Hirnen Assoziationen an Religion und/oder unzüchtige Handlungen zu verursachen.

      Warum soll ein entwickelter Staat Nullsummenspiele Erwachsener Menschen sanktionieren? Und mit Sanktion meine ich alles was kostet und damit auch den Standesbeamten, der den Homos weihvolle Worte mit auf den Weg gibt. Warum soll das die Allgemeinheit bezahlen, wenn es eh ein Nullsummenspiel ist. Da können die Homos doch einfach zu einem Homoguru gehen, der es ihnen macht. Alle sind glücklich und die Allgemeinheit hat es nichts gekostet.

      Also bitte beschränke dich auf deine Antwort. Und versuche nicht immer so tralla zu sein.

    • Segestes (kein Partner)
      18. August 2011 22:42

      CMH,
      das mit der Friedelehe und dem Konkubinat war ironisch gemeint und bezog sich auf deine famose Nebenbemerkung (NB) ^^
      Bei den guten alten Germanen war die Frage der Partnerschaft, inklusive des Geschlechtsverkehrs, entgegen deiner offensichtlichen Vorstellung, nämlich überaus penibel geregelt.
      Ich empfehle dir, diesbezüglich mal einen Blick in die diversen Stammesrechte des Frühmittelalters zu werfen.
      Aber lassen wir das.

      Das "Nullsummenspiel" hättest du jedenfalls ruhig wörtlich nehmen können.
      Das Standesamt arbeitet nämlich selten gratis. Weder für Schwule noch für Heteros. Unter 100 Euro gibt dir der Beamte vor Ort meist nicht einmal die Hand. Oft kostet es sogar noch erheblich mehr.
      Außerdem sind auch homosexuelle Menschen Steuern zahlende Staatsbürger, die sich erwarten können, dass der Staat ihnen ein wenig entgegen kommt, anstatt ihnen Knüppel zwischen die Beine zu werfen.

      Ich höre übrigens dann auf "tralla" zu sein, wenn du aufhörst dich selbst so übermäßig ernst zu nehmen :)

    • cmh (kein Partner)
      19. August 2011 09:52

      Segestes

      statt tralla hätte ich auch aalglatt sagen können.

      Woran soll man den anknüpfen?

      Zwar habe ich von den germanischen Rechten doch auch ein etwas differenzierters Bild, nach deinen getarten Ironien musste ich freilich die flache Volksversion heranziehen. Jetzt plötzlich kommst du ernst. Du musst dich schon erklären und bei einer Linie bleiben, wenn es Sinn haben soll.

      Und wofür - ich frage jetzt zum dritten Mal - sollte sich ein Staat mit den unergibigen Absonderlichkeiten einiger abgeben? Da könnte ja auch Cohn-Bendit um Indulgenz nachkommen. Sicher kennst du auch die Suetonstelle über die Heirat Kaiser Neros mit einem seiner Freigelassenen samt den Glückwünschen der Höflinge dazu. Dorten ist alles bereits gesagt.

      Und immer wieder dieses drollige Argument, dass auch die Homos Steuern zahlen und daher auch den Staat belasten dürften.

      Das ist doch einfach krank.

      Denn es bedeutet letztlich, dass die Altenvorsorge nicht mehr über das Umlageverfahren und damit über den Nachwuchs läuft, sondern der Staat als reine Vorsorgeanstalt nach dem Versicherungprinzip funktionieren wird. Dann ist jeder für sich selber verantwortlich und neben dem Ende des Staates stellt sich die Frage nach dem Grund für die Unterstützung in Notlagen derjeniger, die nichts für die Gemeinschaft beigetragen haben.

      Ich glaube du wirst mangels mithelfendem Geist die Prämiensumme und das Risiko mit deinem Schutzengel erhöhen müssen.

  26. dieba (kein Partner)
    18. August 2011 10:14

    Man bekommt fast den Eindruck, bis auf Andreas Unterberger hat niemand mehr die katholische Kirche lieb.

    :-(

    • Trollfresser (kein Partner)
      18. August 2011 12:43

      Die Kuschelecke ist im Kindergarten. Vielleicht gelingt es Ihnen, gegen eine geringe Gebühr Mitglied einer Selbsthilfegruppe zu werden.

  27. cmh (kein Partner)
    18. August 2011 10:06

    Bitte keine Kirche, die Marketing betreibt. Sozenpack haben wir genug!

    Dass die, besonders die katholische Kirche, ehrlich bis zur Selbstbeschädigung ist, ist Zeichen der Wahrheit und Richtigkeit ihrer Botschaft.

    Würde sie uns die Ohren mit diesem platten Marketinggewäsch vollblasen, was sollte man ihr dann noch glauben? Ihr Anliegen wäre dann schlicht ein ökonomisches und die Frage nach dem warum überhaupt noch Kirche folgte auf dem Fuße.

    Nein, die Berechtigung der Kirche liegt darin, dass ihr Anliegen unangenehm und unbequem ist - weil die Botschaft des Evangeliums nicht das angenehme Leben der Gesunden, Jungen und Starken ist, sondern der Verzicht, das Leiden und das Sterben.

    Nemo ante mortem beatus esse dicitur. (Der zweite Inhalt ist versteckt.)

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 10:07

      Sollte nur einmal dastehen. Sorry.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 10:51

      Bei der Komplexität des Begriffs "Marketing" wäre es falsch, in diesem Zusammenhang Gebrauch davon zu machen.

      Beschränken wir uns daher auf "PR" - public relations.
      Ist hier schon nicht allen klar, was darunter zu verstehen ist.

      "Tue Gutes und rede darüber" hat es einmal einer (Georg-Volkmar Graf Zedtwitz-Arnim, sehr zutreffend) genannt.

      Dennoch sollte sich das Christentum durchaus mit den bewährten Methoden des Marketings endlich vertraut machen.
      Und zuerst die erste Phase des bipolaren Marketings angehen und sich der Marktsicherung widmen.
      Markterschließung und -Ausweitung (siehe "gehet hin in alle Welt usw.) kann dann folgen.

      Es muss ja nicht mit "Feuer und Schwert" sein, wie es uns derzeit die Muslime vormachen.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 11:46

      Neppomuck

      Kaufen Sie, weil Sie es sich überlegt haben, oder kaufen Sie weil man es Ihnen sagt?

      Anscheinend wird die Kirche immer mit dem Alpenverein oder einem Autofahrerklub verwechselt, der sich durch "besseres Service" unter den zahlreichen Mitbewerbern hervortun muss.

      Ganz bestimmt verkauft die Kirche keine Schuldverschreibungen auf wasauchimmer, obwohl die Leute ja schon blöd genug sind, auch Ramschpapiere zu kaufen, wenn man sie nur lange genug marketingmäßig (sic!) bearbeitet.

      Was mit Marketing längerfristig herauskommt, kann man in den Missionsgebieten der Ami-häresien gut beobachten: Dort gilt der Grundsatz: No parkings - no prayers! und so kann man dorten immer wieder schäbige Baracken mit leern großen Parkplätzen und einer Hinweistafel auf die wöchentlichen Treffen beobachten.

      Sie haben aber schon auch in gewissem Sinne recht, wenn sie auf Probleme in der Verkündigung hinweisen. Hier ist das Problem aber nicht, dass das Marketing schlecht wäre - Schüller wäre für dieses Marketing sicher der richtige Mann - sondern dass es nicht gelingt darauf hinzuweisen, dass hinter diesem Marketing auch nur irgendetwas steht, was von Wert wäre und nicht schon von Sozen und Interessensvereinigungen vertrieben wird.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 12:27

      Nicht bös sein, aber richtig verstandenes und gut umgesetztes „Marketing“ führt immer zum Erfolg. Daher ist es auch „etwas wert“.
      Wobei man sich natürlich über die Grenzen des M(m)öglichen (Erfolges) im Klaren sein muss.
      Aber das ist eine (wie o. a.) sehr komplexe Problematik, die wir hier nicht ausdiskutieren können.

      Zu ihrer Frage: „Kauf ist der Tausch von Nutzerwartung.“
      Daher kaufe ich, was mir den größten Nutzen bringt.
      Das muss aber nicht immer Eigennutz sein. Es gibt überdies auch einen „immateriellen Nutzen“.

      Als überzeugter Christ halte ich meine Religion für die beste aller metaphysischen Orientierungen und werde daher nicht, Marktschreierei oder welcher „sanfte“ Druck da auch so ausgeübt wird hin oder her, auf meine kostenpflichtige Mitgliedschaft verzichten, da ich langfristig zu denken pflege.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 12:56

      Natürlich bin ich nicht böse.

      Aber die Frage, ob es bei der Kirche etwas gibt, was unter den marktwirtschaftlichen Bedingungen von direktem (!) Nutzen wäre und das daher beworben werden könnte - das scheint mir mehr als fraglich.

      So hat z.B. eine gotische Kathedrale eine touristische Funktion und kann daher als solche beworben werden. Ihr religiöser Sinn wird den meisten aber unklar bleiben und ist daher nicht marketingtauglich. Sie haben das gleiche Problem, wollten Sie für die Schönheit von partiellen Differentialgleichungen werben. IN beiden Fällen steht die Beschäftigung für jedermann offen und die Kathedrale bietet weit weniger Schwierigkeiten, aber bewerben?

      Das mit dem Nutzen bitte ich Sie doch noch etwas zu überlegen - hier droht Ihnen ein Kadettenmatt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 13:43

      Die christliche Kirche agiert auf dem Markt der Weltanschauungen und aus der Sicht einer Meta-(physischen) Ebene.
      Ziemlich erfolgreich, wenn man sich die Auswirkungen auf die Welt, aber auch auf den einzelnen Menschen vergegenwärtigt.
      Dass ein(e) erfolgreiche/s System (Anschauung, Lebensweise etc.) Antagonisten auf den Plan ruft, sollte klar sein, daher wird die „Entwicklung des Marktanteils“ immer Schwankungen ausgesetzt sein.

      Wer keinen Nutzen von „X“ erkennen kann, möge sich auf das Gedankenspiel einlassen, was so wäre, gäbe es X nicht.
      Dann gäbe es nämlich ein „Y“, denn jede Lücke, nicht nur in dem Bereich des Machtanspruches, sondern auch der Weltanschauung, wird sehr schnell aufgefüllt.
      Und was die anderen Religionen so „weitergebracht“ haben, lässt sich selbst heute noch unschwer jeden Tag erkennen.

      Wo also da „kein Nutzen“ des Christentums erkennbar sein sollte, das wird schwer ohne Polemik zu argumentieren sein.
      Aber wie es eben so ist: „De gustibus …“

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 14:18

      Lieber Neppomuck - ich zitiere nicht gerne und tue es nur Ihnen zuliebe:

      Mt 6,19-21 matt

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. August 2011 14:53

      Ohne Göd ka Musi.

      Man muss das alles pragmatisch sehen.
      Was man dann damit macht ist entscheidend.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 20:03

      Offensichtlich reden wir über zwei verschieden Dinge.

  28. cmh (kein Partner)
    18. August 2011 09:48

    Bitte keine Kirche, die Marketing betreibt. Sozenpack haben wir genug!

    Dass die, besonders die katholische Kirche, ehrlich bis zur Selbstbeschädigung ist, ist Zeichen der Wahrheit und Richtigkeit ihrer Botschaft.

    Würde sie uns die Ohren mit diesem platten Marketinggewäsch vollblasen, was sollte man ihr dann noch glauben? Ihr Anliegen wäre dann schlicht ein ökonomisches und die Frage nach dem warum überhaupt noch Kirche folgte auf dem Fuße.

    Nein, die Berechtigung der Kirche liegt darin, dass ihr Anliegen unangenehm und unbequem ist - weil die Botschaft des Evangeliums nicht das angenehme Leben der Gesunden, Jungen und Starken ist, sondern der Verzicht, das Leiden und das Sterben.

    Nemo ante mortem beatus esse dicitur. (Der zweite Inhalt ist versteckt.)

  29. numerus clausel (kein Partner)
    18. August 2011 08:55

    Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

    • Trollfresser (kein Partner)
      18. August 2011 12:58

      Ihr cooler nicht vorhanderer Freund heißt sicher Harvey.

      Auch die Zeichentrickserie: "Wenn Elfen helfen" kann von Ihnen sicher noch mit Gewinn gesehen werden.

  30. bart (kein Partner)
    18. August 2011 08:43

    Kein Bürger hat mehr das Recht, "sich seines eigenen Verstandes zu bedienen". Jeder Standpunkt muss durch den Fleischwolf der feudalen "Political Correctness", der sich z.B. auch die Rechtssprechung unterworfen hat. Auch unsere Politattrappen werden sich artig in den Staub vor dieser Götze der Geistlosigkeit.

    Durch diesen Fleischwolf geht die Hl. Kirche natürlich nicht durch. Insofern ist es völlig gleichgültig, was die Hl. Kirche sagt oder macht oder auch nicht sagt oder nicht macht.

    Der zum Unglauben aufrufende Genosse Schüller unternimmt den Versuch, die Hl. Kirche von innen her der Götze der "Political Correctness" zu unterwerfen, während die kirchenfeindlichen Massenmedien von außen her das letzte noch bestehende Bollwerk von Geist und Sittlichkeit zu zerstören versuchen. Die einzige Gemeinschaft, die in der Lage ist, geistigen und sittlichen Halt zu geben, soll zerstört werden.

    Stattdessen ist die politisch korrekte Politik unfähig, irgendwelche Probleme zu lösen, vielmehr bringt die Politik in Europa tagtäglich massive Probleme hervor und schafft die Demokratie ab, die dann der drohende Herr Schüller, dessen feuchte Karriereträume irgendwann einmal geplatzt sind, von der Kirche einfordern möchte.

    • Black (kein Partner)
      18. August 2011 08:55

      Was glaubt Herr Schüller?

      Schüller glaubt, das der ORF, "Österreich", "Kurier" und "Standard" das Medium der Warheitsfindung sind...

    • bart (kein Partner)
      18. August 2011 09:35

      "Auch unsere Politattrappen WERFEN (statt: werden) sich artig in den Staub vor dieser Götze der Geistlosigkeit."

    • Black (kein Partner)
      18. August 2011 09:54

      Beim katholischen Weltjugendtag in Madrid musste die Polizei gewalttätige Angriffe der Papstgegner unterbinden. Auf welcher Seite Genosse Schüller steht, ist bekannt. Genosse Schüler, horchen sie zu:
      In der Hl. Kirche gibt es nix mitzuquatschen, es gibt keine Wahl, bei der sie ihr Kreuzchen auf ein Zettelchen machen dürfen (was auch in der Politik nix bringt). Die Hl. Kirche ist die Wahrheit Jesu Christi auf Erden. Und dabei dürfen sie sogar dabei sein! Machen sie das Kreuzzeichen zu Gott hin und nicht auf einem Wahlzettel der Pseudo-Mitbestimmung. Jesus Christus braucht ihren zeitgeistabhängigen Quatsch nicht. Führen sie die ihnen anvertrauten Seelen zum ewigen Leben!

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 10:51

      Lustig! Fahren denn Ihrer Meinung nach die Protestanten auch noch direkt in die Hölle oder nur ins Fegefeuer. Und wer bekommt im Jenseits die härtere Peitsche zu spüren: Schüller oder die beiden Atheisten zu seiner Linken und Rechten??

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 13:05

      Dieses Gesöcks geht mir doch schon auf den Keckes, maybach.

      In die Hölle gehen nur die, die dorthin gehen wollen.

      Niemand von uns maßt sich an, das Richteramt innezuhaben und endgültige Urteile zu fällen - also unterstellen Sie es nicht dauernd.

      Sollten Sie auf diese Zurechtweisung - worüber und auf welcher Basis soll man mit Ihnen eigentlich argumentieren? - sauer reagieren, dann sind Sie ein Weichei.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 16:13

      @cmh
      Bin nicht beleidigt, im Gegenteil, alles cool. Bezog mich eher auf Black, der die Demokratie so wortgewaltig in Frage stellte. Heute wo die Kirche nur mehr ein Verein ist, darf sie selbstverständlich alles für sich regeln, wie es ihr passt. Der Druck auf die Menschen in sozialer und moralischer Hinsicht, ist nicht mehr soch hoch wie vor 100 oder 200 Jahren.

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 16:16

      @cmh
      Nur noch eine Frage, bitte, was stimmt eigentlich alles an der katholischen Lehre, wenn so zentrale Punkte wie Hölle und Verdammnis eh keine Rolle spielen. Gibts überhaupt noch ein Jenseits? Ich mein, zu irgendwas muss eine religion doch gut sein, außer zum Leute quälen mit Moral und Schauermärchen in der hiesigen Welt.

    • Anton Volpini
      18. August 2011 16:23

      @ bart

      Zur Untermauerung Ihrer beeindruckenden Worte empfehle ich Ihnen ein kleines Büchlein, geschrieben von Pater Othmar Stary. "Die Seckauer Apokalypse"

      Bestellung unter: buchhandlung@abtei-seckau.at

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 20:28

      Wo haben Sie das mit der Hölle gelernt? Bei Dan Brown oder bei den Gostbusters?

      Ich finde das ja schon drollig, wenn etwas als "zentrale Punkte wie Hölle und Verdammnis" bezeichnet werden, was bestenfalls als hinter dem Ereignishorizont liegend bezeichnet werden kann.

      Was immer gelehrt wurde war das Gericht, an dem sich jeder für seine Handlungen vor Christus zu verantworten hat. Das ist aber eine Konsequenz aus der Freiheit des Menschen, denn der Mensch ist frei, aber nicht beliebig und hat Anspruch auf ein gerechtes Urteil. Denn eine Freiheit ohne Konsequenzen ist ohne Pointe.

      Wie die Strafen wenn überhaupt auszusehen haben, wäre komplett irrelevant. Man hat da den Leuten den erwarteten Kitzel zugestanden und darüber vergessen hinzuzufügen, dass ein rechtschaffenes Leben aus Furcht vor Höllenstrafen eben kein rechtschaffenes Leben ist.

      Aber ich möchte Ihre Zeit nicht ungebührlich in Anspruch nehmen, Sie haben ja eh eine vorgefasste Meinung, nämlich die des glaubensfernen Mainstreams.

      Allerdings bitte ich Sie, falls Sie auf nichtpolemische Antworten Wert legen, solches blödsinnige Gequassel über Verein (daszu habe ich mich hier bereits geäußert) und Schauermärchen und dergleichen zu unterlassen.

  31. Igo
    17. August 2011 23:08

    nicht ganz..aber dann doch..zum Thema passend..
    Ich weiss nicht, was ich denken soll..
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0816/meinung/0040/index.html

  32. byrig
    17. August 2011 22:04

    etwas o.t:
    der herr schüller ist v.a. ein begnadeter selbstdarsteller mit all seinen (eitlen)konsequenzen.
    das,was er fordert,ist in der protestantischen kirche längst verwirklicht-mit der folge einer immer kleiner werdenden schar von mitgliedern.
    offenbar wollen gerade auch moderne menschen ein gewisses mass an mystik,ein innerkirchliches regelwerk.
    ein verheirateter ev.pastor mit all den problemen einer ehe und eigenem nachwuchs wirkt doch sehr weltlich,sogar wenn er dann gestresst von häuslichen probleme auf der kanzel trost spenden soll.
    ich habe das in der kleinen evangelischen nachbargemeinde miterlebt,wo die messe eigentlich einem kaffeekränzchen mit singen und bibelzitaten glich.
    und inzwischen gibt es hierzulande fast doppelt so viele moslems wie protestanten.
    will das der photogene schüller erreichen?
    gehts ihm um die kirche und das christentum oder eher um sich selbst?
    jedenfalls kennt jeder katholische priester am beginn seiner ausbildung die bedingungen.es soll sich ja auch um eine "berufung" handeln.
    im gegensatz zum blog-chef bin ich nur wenig katholisch,aber ich halte ein starkes christentum für wichtiger denn je.

    • Undine
      17. August 2011 22:14

      @byrig

      *********!!

    • mischu
      17. August 2011 22:28

      @byrig

      Absolute Zustimmung!

      Wie sagte schon Papst Benedikt: "Das Leben im Zölibat sei nicht einfach, aber auch das Leben in der Ehe ist schwierig. "

      Das sieht man bei der evangelischen Kirche, wo sich die Seelsorger scheiden lassen, Familien zerbrechen usw.

      Wozu dann auch in der katholischen Kirche?

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 10:54

      Nun ja, die Katholen schrumpfen doch auch beachtlich in Ö: 1950 89%, heute unter 65%.

    • Lisa
      18. August 2011 21:24

      @Maybach

      Und Sie freuen sich über diese Tatsache, gell?

    • Brigitte Imb
      18. August 2011 21:34

      @ byrig,

      sehr gute Analyse.
      Zu den praktizierenden Christen zähle auch ich mich nicht, jedoch bin ich bereit diese Religion mit Zähnen u. Klauen zu verteidigen. Sie ist absolut friedfertig und ein extrem wichtiger Indikator zu einer guten Erziehung.

    • Maybach (kein Partner)
      19. August 2011 08:10

      @Lisa
      Nun wenn andere ungerechtfertigt über die evangelische Kirche lästern, dann sehe ich wenig Grund Katholiken zu schonen. Und Freude spricht aus meinem Satz nicht: es ist eine statistische Tatsache. Sie interpretieren ...

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 13:45

      Komisch, zum Heiligen Krieg der Muselmanen nimmt Maybach nicht Stellung.

  33. Schani
    17. August 2011 20:09

    Im heutigen Abendjournal auf Ö1 zog der ORF wieder in seiner bekannt mutigen Art gegen den christl.Fundamentalisten in Norwegen vom Leder - und zwar in einem Interview mit einem Ägypter (den Namen habe ich unterbrechungsbedingt nicht gehört) über die arabischen Zustände. Das war des ORFs würdig und Wrabetz u.Co. können sich was einbilden darauf!

    • Florin
      18. August 2011 12:07

      Könnte es sich um Hamed Abdel-Samad handeln, den Autor von: Der Untergang der islamischen Welt?

    • Brigitte Imb
      18. August 2011 21:38

      @ Schani,

      ÖRF abmelden und im Bedarfsfall im Internet ansehen, od. wollen Sie die Quote des Rotfunks heben?

  34. Pumuckl
    17. August 2011 17:23

    " UND SIE BEWEGT SICH DOCH "

    Millionen und Abermillionen Menschen, welche oft unbewußt ihr Leben an den Botschaften orientieren, welche die Menschheit aus Bergpredigt und den zehn Geboten bezieht, würden diese Worte jubelnd ausrufen, wenn sie auf die katholische Kirche zutreffen würden!

    Doch 359 Jahre hat es gedauert, bis die Kirche Galileo - Galilei 1992 rehabilitierte,
    nachdem sie ihn 1633 zwang, seine bahnbrechenden astronomischen Erkenntnisse zu widerrufen.
    Es waren Jahrhunderte, in denen Reformbewegungen die Christenheit sicher mehr geschwächt als bereichert haben!

    Erst 1870 bescherte die katholische Kirche das Dogma von ihrer Unfehlbarkeit in Fragen von Glauben und Sitte. Heute ist dieses Dogma unter Anderem Ursache
    für die eingeschränkte Handlungsfähigkeit der Kirche.

    Europa bis Sibirien und der ganze amerikanische Kontinent hätte eine handlungsfähiges und traditionelles Christentum zur Wahrung der ethnischen und kulturellen Identitäten dringend nötig.
    Am ganzen amerikanischen Kontinent missionieren so genannte Evangelikale erfolgreich auch unter Angehörigen der katholischen Kirche. Allein in den USA wird von 60 - 80 Millionen Anhängern berichtet. In den Medien werden sie auch als christliche Zionisten bezeichnet. Die kruden Botschaften, welche dort gepredigt werden, sind dem Weltfrieden gewiß nicht förderlich.
    Längst missionieren sie auch erfolgreich in Europa, wobei sie gezielt das spirituelle Vakuum nutzen, welches durch den Mitgliederschwund im katholischen
    Bereich entsteht.

    Es ist erschütternd wie sich christliche Kirchen während der jüngsten Mißbrauchskampagne vorführen ließen. Jahrzehnte alte, sicherlich empörende Vorfälle wurden, lange vorbereitet, zeitgleich ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt,
    um der Kirche, und damit unserer abendländischen Kultur zu schaden!

    Die Kirchen haben bei diesen Schweinereien jahrhundertelang weggeschaut. Als dann die Neomarxisten Ihre Kampagne, von der gleichgesinnten Presse durch völlig einseitige Berichterstattung unterstützt starteten, ließ sich die Kirche wie ein verteidigungsunfähiger Boxer stehend ko auszählen.

    Die Kirche muß erwachen und braucht machtvolle Erneuerung von innen!!!!!!!!

    Dann braucht sie sicher kein Marketing!

    Ihre neomarxistischen Exponenten, wie Zulehner, Schüller und Pater Udo Fischer sind da sischer die Falschen!!!

  35. RR Prof. Reinhard Horner
    17. August 2011 15:34

    reinhard.horner@chello.at

    Gemeinsame Entwicklung oder (wechselseitig) Verteufelung

    Gegen das Heruntermachen des Weltjugendtreffens mit dem Papst hat unser Herr Dr. Unterberger alles Wesentliche gesagt.

    Dass „die Schüllers aller Nationalitäten“ nur „stänkern“ möchten und die „Selbstauflösung“ der Kirche anstreben, ist doch stark daneben gegriffen. Stänkerer und Auflöser gibt es zweifelsohne: bei äußeren Kirchen- und Religionsfeinden, bei inneren Abtrünnigen (wie zum Beispiel nicht zuletzt den Lefebre- und ähnlichen Leuten) und ebenso bei Taufscheinkatholiken, die alles dahingehen lassen, weil ihnen die Kirche reichlich wurscht ist. Zu denen, die der Zerstörung der Kirche zuarbeiten, zählen allerdings auch Leute, die – nicht selten auch in führend tragenden Aufgaben und Verantwortungen – eine zukunftsweisende und zukunftstaugliche Entwicklung der Kirche blockieren oder sogar zurückschrauben möchten, indem sie einige geschichtlich gewachsene Traditionen auf Biegen und Brechen dogmatisieren und hierfür unbedingten Gehorsam einfordern. Auf Wegen von der Frohbotschaft zu Drohbotschaften. Was im Zuge dessen bereits an Selbstauflösungserscheinungen – u. a. mit Massenaustritten – eingetreten ist, kann den Schüllers keinesfalls angelastet werden.

    Das Mindeste, was im Namen des Evangeliums von Katholiken zu erwarten ist, ist und bleibt ein Dialog im christlichen Geist. Also wechselseitig respektvoll, auf gleicher Augenhöhe. Gegenseitiges Verdächtigen und sonstiges Heruntermachen ist unverzüglich zu vermindern und alsbald einzustellen.

    Dem Papst gebührt (wie vielen seiner Vorgänger, aber beileibe nicht allen) höchster menschlicher Respekt. Kritik an seinem Wirken hat darauf Bedacht zu nehmen. Gegenüber den „Schüllers aller Nationalitäten“ bleibt es unerlässlich, auch und vor allem alles das festzustellen, was sie just zur Verhinderung der Selbstauflösung der Christenheit und insbesondere der Katholischen Kirche zu unternehmen trachten. Und das ist heute neuerlich nicht wenig.

    Unserem Herrn Kardinal Schönborn ist zum Beispiel dringend zu empfehlen, in der Angelegenheit der Entlassung Schüllers als Generalvikar unverbogen zur Wahrheit zurückzukehren. Das wäre nicht nur ein notwendiger, sondern ein guter Schritt von seiner Seite. Er würde Schritte Schüllers und seiner Mitverantwortlichen zweifelsohne erleichtern.

  36. Vayav Indrasca
    17. August 2011 13:18

    "Die" Kirche kann ruhig ihre Selbstauflösung beschließen. Kein Problem für irgendwen.

    Es gibt ein paar Dutzend orthodoxe und protestantische Kirchen, die auf die Augelöstn warten.

  37. Alexander Renneberg
    17. August 2011 12:57

    o.t.

    das müßte eigentlich den konservativen die wähler zutreiben.

    http://derstandard.at/1313024448015/Valorisierung-Gebuehren-in-Wien-werden-erhoeht-Parken-Abfall-Wasser-und-Kanal

    und das ganz schnell wieder weg. wie irre ist die övp. wie ungeschlossen. unterm schüssel, hätt´s des net gebn

    http://derstandard.at/1313024427364/Pflegefinanzierung-Erbschaftssteuer-fuer-VP-Edlinger-Ploder-vorstellbar

    wie kann eine partei nur so dumm sein

    a) die schwäche des gegners spö nicht auszunützen und
    b) noch blöder zu agieren als spö. denn früher sagte man
    c) die spö fällt noch im liegen um,
    d) diesen rang hat ihr die övp jetzt problemlos abgelaufen.

    • HDW
      17. August 2011 14:00

      Also dumm sind die Schwarzen ja nicht, nur korrupt weil sie sich in den GROKOS der 2. Republik dadurch am besten die Taschen vollstopfen konnten. Dumm sind die mindestens 51% dieses Landes die dieses korrupte Oligarchenregime einer zynischen Nomenklatura immer noch am Leben erhalten, nur um auch scheinbar in völliger Charakterlosigkeit daran mitzunaschen!

    • contra
      17. August 2011 15:42

      @HDW

      So ist es!

    • Alexander Renneberg
      17. August 2011 15:53

      Hdw, ich nehme das dumm zurück.

      Nur wer soll das land regieren?

      Rotgrün: geht sich gott sei dank nicht aus.
      Schwarzgrün: geht sich auch nicht aus. Gott sei dank. Ohne vdb sind grünen nicht regierungsfähig.
      Rotblau: eher nicht, obwohl ich den roten zutraue auch mit der fpö um des machterhaltes zu koalieren.
      Schwarzblau: naja, wird sich hoffentlich ausgehen, aber dann sind ja wieder die schwarzen dabei......

      Tja dann bleibt nur noch die ampel, rot, orange, grün wenn es die orangen schaffen. Aber das sollten wir uns ebenfalls nicht wünschen.

      Tja bleibt wss ich ebensowenig wünsche

    • Alexander Renneberg
      17. August 2011 15:57

      Sorry für den letzten satz, den sollte es eigetlich nicht geben....

    • Maybach (kein Partner)
      18. August 2011 10:57

      @renneberg
      Was haben bitte die Blauen in der Koalitionszeit eigenes in die Politik eingebracht, die haben sich doch von den Schwarzen als reines Vehikel benutzen lassen.

    • Brigitte Imb
      18. August 2011 21:51

      @ Alexander Renneberg,

      natürlich Schwarz/Blau, od. umgekehrt - das könnte die ÖVP wieder auf eine weniger sozialistische Linie bringen. Eine neuerliche GROKO ist unser aller Ende.

  38. Riese35
    17. August 2011 11:23

    Ich sehe zwar auch die positiven Aspekte, daß die römisch katholische Kirche diese Marketingmethoden nicht einsetzt, und schließe mich der Meinung meiner Vorredner an, daß die Kirche feststeht - trotz aller ihrer auf Erden von Anbeginn gezeigten Schwächen - wie ein Fels auch in unserer heute so zerrissenen Welt.

    Das darf uns aber nicht daran hindern, die Augen vor der Realität nicht zu verschließen, denn in der Hl. Schrift steht auch, was in der außerordentlichen Form des römischen Ritus am letzten Sonntag im Kirchenjahr im Evangelium gesagt wird (Matth 24, 15-35). Und vieles, was wir heute in der röm.-kath. Kirche sehen, gehört nicht zum Wesen der Kirche, sondern sind Ergebnisse menschlicher Schwächen und Sünden bis hinauf in die Kirchenführung. Und dem müssen wir in die Augen schauen, so wie auch Jesus dem Teufel und seinen Versuchungen widerstanden hat.

    Der eigentliche Skandal sind nämlich nicht Priester wie Schüller, sondern die Oberen (Bischöfe bis hinauf zum Papst), die so ein Treiben dulden und diese Priester weiter im Namen der Kirche Wühlarbeit leisten lassen. Die Oberen tragen die Verantwortung, daß die Zersetzung und Zerstörung der Kirche von innen und damit des geistigen und moralischen Fundaments unserer Gesellschaft rapide voranschreitet und Kräfte, die eine wirkliche geistige, von Ehrfurcht und Gebet getragene Erneuerung auf Basis der katholischen Moral- und Sittenlehre anstreben, in die Bedeutungslosigkeit abgedrängt werden.

    Es wäre höchst an der Zeit, sich einmal unvoreingenommen die Früchte anzuschauen, die das 2. Vatikanische Konzil hervorgebracht hat, und die Probleme bei der Wurzel anzupacken. Es gibt in der Geschichte kein Konzil, das Zerstörungen in einem solchen Ausmaß nach sich gezogen hat, wie es nach dem 2. Vatikanischen war.

  39. Alfred E. Neumann
    17. August 2011 11:06

    Mal sehen, wie viele Autos da brennen werden, und gar wie viele Polizisten von den plündernden Horden katholischer Krawallmacher verletzt werden.

    Katholische Jugendliche sind ja wohlbekannt für die ihnen innewohnende Gewaltbereitschaft...

    Anders als die 150 Organisationen, die bereits ihre Gegendemonstrationen bis hin zur U-Bahnblockade angekündigt haben.

    Mal sehen auch, wie der ÖRF über den unerwartet friedlichen Ablauf berichten wird!

    • brechstange
      17. August 2011 13:02

      Der ORF wird davon berichten, wie teuer dieses Event angesichts der Finanz- und Schuldenkrise und der Hungerkatastrophe in Somalia ist und ob das nicht besser angelegt wäre in der Pfarrerinitiative, etc. Gestern gab es einen Vorgeschmack in der ZIB, nichts aus Madrid, groß über die Aktion Ungehorsam. Diesen daran teilnehmenden Priestern ist wohl auch nicht klar, wie sie von diesen Herrschaften medial benutzt zu werden.
      Ich denke, es war ein Fehler jeden in die Priesterausbildung zuzulassen wegen Knappheit an Personal.

      Ich bin gespannt auf die Berichterstattung.

  40. Josef Maierhofer
    17. August 2011 09:34

    Die sozialistische Religion.

    Sie besteht darin, zu sagen, dass sie an Gott nicht glauben.

    Aber die Götzen, die sie verehren, werden uns in den Untergang treiben.

    Sie glauben an die wunderbare Geldvermehrung durch Schulden, sie glauben an die Sicherheit einer Grundsicherung, sie glauben an die sozialistischen Bonzen und verehren diese bombastisch, sie rufen zur Solidarität 'unter internationalen Brüdern' (und TöchterInnen) auf, sie glauben an die Fremdenverherrlichung und an den Eigenmasochismus, sie glauben, das Manna fällt vom Himmel, das Geld kommt aus dem Automaten, der Strom 'sauber' aus der Steckdose, sie glauben an die Wichtigkeit von Homo, Trans und Gender, sie glauben an den Spaß und das Wohlfühlen auf Kredit, etc.

    ... und sehen nicht, dass es beim Dach schon hineinregnet und die Titanic sich bereits neigt ...

    Wie die amerikanischen Sekten auf den Weltuntergang gewartet haben, so warten die Sozis auf die 'Erlösung' von allen Schulden ....

    • Josef Maierhofer
      17. August 2011 09:43

      Ergänzung:

      ... die sie mit anderen zusammen gemacht haben.

    • brechstange
      17. August 2011 09:59

      Interessant ist vor allem, dass sie sogar an sozialistische Bonzen glauben, wenn diese Blut an ihren Händen haben, siehe zB Che Guevara.

    • DerTurm
      17. August 2011 13:45

      "Die verkrampften und spaßunfähigen 68er haben in ihrem wissenschaftlich – atheistischen Sozialismus ihre eigenen Götter Marx und Freud (Jung und Reich, Lenin, Mao und Che Guevara) personenkultig götzenhaft angebetet." (Bettina Röhl)

    • Undine
      17. August 2011 21:37

      @Der Turm

      *****!!

      Und Bettina RÖHL weiß aus eigener leidvoller Erfahrung wirklich, wovon sie spricht!
      Aber die Wahrheit ficht diese linxlinken G'fraster nicht im geringsten an!

    • Christian Peter (kein Partner)
      19. August 2011 16:33

      Agnostiker und Atheisten mit Sozialisten in einen Topf zu werfen zeugt mehr von Kleingeistigkeit als von intellektueller Größe.

  41. brechstange
    17. August 2011 09:28

    Ich finde es gut, dass kein einziger Euro für die Werbung und bezahlte Anzeigen zur Rechtfertigung in den Medien von der Kirche geschaltet wird.

    Die Medien bringen eben gratis nur eine Seite und zwar die der linksgeifernden Demonstranten innerhalb und außerhalb der Kirche.

    Gestern im ZIB bekam gerade der "Aufruf zu Ungehorsam" breitesten Raum und das gratis bzw. auf Kosten aller Gebühren- und Steuerzahler.

    Keine Ausgewogenheit und das finanziert mit unser aller Mittel.

    • Cotopaxi
      17. August 2011 10:13

      Und die blaugetarnten Roten (sprich Strache-FPÖ) stimmte der 160 Millionen Morgengabe an den ORF auch noch zu.

    • Geheimrat
      17. August 2011 10:15

      Sie schauen sich tatsächlich noch den ORF an? Und ZiB auch noch dazu! Einfach unglaublich! Die Unverschämtheit mit der der ORF Volksverblödung betreibt ist doch einfach unerträglich!

    • brechstange
      17. August 2011 10:48

      @geheimrat

      Ich bin offenbar Masochist. Doch ich finde, man sollte wissen, was der "Feindsender" der Nichtlinken, Konservativen, usw. alles manipuliert, verheimlicht, verdreht.

      Die Frau Turnher war ja eh sehr erschrocken als Bucher die "Regierungslastigkeit des ORF" ansprach. Ansonsten ist Bucher ja sehr handzahm.

    • brechstange
      17. August 2011 10:54

      @cotopaxi

      Manche glauben sich Liebe und Aufmerksamkeit mit Zuwendungen erkaufen zu können. Wenn die Zuwendungen vom Steuerzahler kommen, noch besser.

    • Cotopaxi
      17. August 2011 11:53

      @Brechstange: so lässt sich vermutlich auch die verhängnisvolle Zustimmung der Blauen Roten zur Abschaffung der Studiengebühren erklären.

  42. Pannonicus
    17. August 2011 09:25

    Habe ich zwar schon vor zwei Jahren gemacht, aber es paßt leider auch noch heute - oder heute sogar mehr denn je:

    Krisen-Management

    Ihr Völker höret das Signal
    und folget der Devise:
    Die Kirche steckt schon wieder mal
    in ihrer tiefsten Krise.

    Das kommt davon, weil - frei gesagt -
    der Papst mit seinem Werkel
    nicht jeweils um Erlaubnis fragt
    bei Lehmann und bei Merkel.

    Der Vatikan hat’s nicht kapiert:
    Man muß auf Quoten schauen
    anstatt, wie bisher praktiziert,
    auf Gott nur zu vertrauen!

    Die Bischofsriege zum Vergleich
    hat dies in deutschen Landen
    und ebenso in Österreich
    schon größtenteils verstanden.

    Nicht alle zwar, doch immer mehr
    sind auf der Fortschrittswelle,
    und schießt vielleicht ein Neuer quer,
    ist weg er auf der Stelle.

    Denn heute liegt das Seelenheil
    in einer guten Presse,
    und wird genügend Lob zuteil,
    ersetzt das manche Messe.

    Das Volk auf harter Kirchenbank
    soll detto man nicht plagen,
    drum gibt’s Diskonte – Gott sei Dank -
    bei allen heiklen Fragen.

    Die Dogmen kommen frei ins Haus
    von Schreibern der Geschichte,
    und kennt sich wer dabei nicht aus,
    dann klären’s die Gerichte.

    Bei Sucherei nach Personal,
    empfehlen sich Parteien,
    die wie den Staat in freier Wahl
    auch Rom von Qual befreien.

    Und steht’s nicht zwischen Zeilen klar
    in manchen Kommentaren:
    Mit Meinungsforschern ließe gar
    sich ein Konklave sparen!

    Pannonicus

    • Xymmachos
      17. August 2011 12:34

      Das musste ich - ausnahmsweise! - besternen! Ich verneige mich vor dem Dichter.
      Es ist ein Jammer: die Jelinek hat den Nobelpreis gekriegt und dieses Talent blüht im Verborgenen...

  43. Helmut Oswald
    17. August 2011 08:58

    Sympathie werden die Besuchsgegner wenig ernten - da kommt ein freundlicher alter Mann, der bestimmt sein ganzes Leben lang nichts wirklich Böses angerichtet hat. Der trifft sich mit vielen netten und freidfertigen jungen Leuten aus der ganzen Welt erzählt Ihnen daß sie brav sein sollen und tut gemeinsam Dinge, die niemandem weh tun. Und die freut das auch noch, sie lernen einander kennen, singen Lieder und so, und nach einiger Zeit fahren alle wieder entspannt nach Hause. Egal was man davon oder von der Gottgläubigkeit ahlten mag - aber da dagegen zu sein bringt so wenig Punkte, wie die Ablehnung von Woodstock seinerzeit durch die 'Alten'. Glauben Sie mir, das wird ein kommunikationstechnischer Supergau, für die keifenden roten Neidhammel ...

    • FranzAnton
      17. August 2011 20:38

      Diese Wendung der Dinge erschiene mir äußerst wünschenswert; die geifernden Religionsgegner und Abtreibungsfans können sich de facto gottseidank vor den Augen der Weltöffentlichkeit nur selber schaden.

  44. Wertkonservativer
    17. August 2011 07:54

    Die Krawallmacher und Abweichler sollte man nicht allzu ernst nehmen:

    Die Kirche steht - trotz aller ihrer auf Erden von Anbeginn gezeigten Schwächen - fest wie ein Fels auch in unserer heute so zerrissenen und führungslosen Welt.

    Diejenigen, die den Glauben haben, sind bei ihr in guter Hut!!
    Diejenigen, die nicht glauben wollen oder können, sind ihrem eigenen Schicksal anheimgegeben!

    gerhard@michler.at

    • brechstange
      17. August 2011 09:30

      Mit Laxheit und Angriffen eines Teil des Kirchenvolks wird die Prüfung der Beständigkeit eine besonders harte.

    • M.S.
      17. August 2011 12:56

      "......und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen."

      Ich glaube diesem Wort kann man unbedingt vertrauen.

  45. Observer
    17. August 2011 07:29

    Es ist ein demokratisches Recht, seine Meinung - auch wenn Sie noch so blöd ist - öffentlich auszudrücken. Aber auch Demonstrationen haben nach bestimmten Spielregeln zu erfolgen, wobei Andersgesinnte nicht beeinträchtigt werden.
    Man kann über den derzeitigen Papst sowie den aktuellen Zustand der katholischen Kirche unterschiedlicher Meinung sein - da gibt es tatsächlich vieles zu kritisieren! - aber bitte freuen wir uns doch alle, dass es noch viele junge Menschen gibt, welche an solchen erbaulichen Treffen teilnehmen.
    Ich wünsche den Organisatoren und allen Teilnehmern ein gutes Gelingen der Veranstaltung und den Kritikern die nachträgliche Erkenntnis, mit ihrem Aktvitäten eigentlich dem Veranstaltungsziel einen Bärendienst erwiesen zu haben.
    Die christliche Botschaft lässt sich mit modernen Marketingmethoden nicht "verkaufen", dazu ist die angebotene "Software" viel zu kostbar und ist auch nicht mit dem üblichen Kosten:Nutzendenken zu begründen.

  46. Anton Volpini
    17. August 2011 07:03

    Ich bin froh und dankbar darüber, daß die römisch katholische Kirche diese Marketingmethoden nicht einsetzt. So bleibt der Blick auf das Wesentliche erhalten!

    • Geheimrat
      17. August 2011 10:23

      Aber diesen linken Schwachköpfen sehr klar und sehr deutlich die Meinung zu sagen, fällt ja wohl nicht unter "Marketingmethoden", zumal das praktizierte Schweigen ausschliesslich als Schwäche ausgelegt wird!

    • Anton Volpini
      17. August 2011 10:37

      @Geheimrat

      Das linke Geschrei ist allenorts so laut und kreischend geworden, daß unsere Meinung nicht mehr ankommt. Selbst wenn die unser Schweigen als Schwäche auslegen sollten, wir sollten unseren Weg ruhig und unbeirrt fortsetzen. Deren Weg ist bereits an der Kante des Abgrunds angekommen, deswegen schreien die ja so!

    • brechstange
      17. August 2011 10:53

      Herr Volpini, ein ruhiges und unbeirrtes Vorangehen sehe ich als sehr wichtig an. Doch im Ernstfall sollten wir die am Abgrund stehenden Geiferer nicht auffangen, sonst geht das Theater von vorne los. Vor allem müssen wir beginnen, der Realität in die Augen zu schauen und Taten zu setzen. Dieses Feld dürfen wir nicht den linken und auch rechten Hetzern (obwohl die rechten eh gut überwacht sind) überlassen.

  47. libertus
    17. August 2011 02:53

    Merke: Umwegrentabilität gibt es nur bei politisch korrekten Veranstaltungen wie z. B. den Life Ball u.ä. - höchstens noch bei den diversen Festspielen, aber auch nur dann, wenn es ordentliches Regietheater und viele Freikarten gibt!

    Bei einem derart "reaktionären Verein" wie die katholische Kirche sind solche Nebeneffekte ein Ding der Unmöglichkeit, daher dürfen und müssen die linken Krawallmacher wieder einmal in Aktion treten. Und wenn, dann schon mit entsprechendem "Straßentheater" wie brennenden Autos, Plünderungen und Gewalt, wetten?

    Jedenfalls haben führende Kräfte in der Kirche immer noch nicht begriffen, daß die Uneinigkeit und damit der Zerfall von Innen, dem Feind von Außen Tür und Tor öffnet. Mit Schüllers, Zulehners und Konsorten hat diese Kirche jedenfalls kaum Aussicht auf Bestand und liefert den Demonstranten zusätzlichen Zündstoff.

    Ich wünsche dem Papst, daß er mit einem gelungenen Treffen in Spanien allen Anfeindungen ein deutliches Zeichen entgegensetzt!





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