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Langsam wird es kriminell

Lesezeit: 3:30

Ein Land nach dem anderen beschließt nun massive Spar- und Sanierungsprogramme. Von Italien über Spanien bis Großbritannien zeigen die empörten Reaktionen von Gewerkschaft&Co, dass die Maßnahmen ernstzunehmende sind. Nur aus Österreich hört man nichts. Keine Maßnahmen und daher auch keine Reaktionen.

Da fährt vor allem der Bundeskanzler - wie immer wacker unterstützt vom Bundespräsidenten - einen skurrilen Wahlkampf für mehr Gerechtigkeit. Und er spricht keine Sekunde von Sparen.

Die "Gerechtigkeits"-Kampagne greift wieder einmal auf den Neusprech eines Orwellschen Wahrheitsministeriums zurück: Unter Gerechtigkeit wird nämlich immer weitere Umverteilung, immer weitergehender Diebstahl des Staates an den von den Menschen erarbeiteten Einkommen verstanden. Unterstützt wird das von einer ständigen Propaganda über angeblich ununterbrochen wachsende Armut in Österreich.

Ein richtiges Verständnis von Gerechtigkeit würde hingegen deutlich und kritisch hinterfragen, ob auch nur ein einziger vernünftiger Mensch glauben kann, dass wirklich 29 Prozent der Österreicher arm sind; dieser Prozentsatz wird nämlich schon jetzt von all unseren erarbeiteten Leistungen zu sozialen Zwecken umverteilt. In Wahrheit ist ja jetzt schon diese Umverteilungsquote in keiner Weise mehr begründbar sowie in keiner Weise mehr gerecht und nur dazu da, um die breiten Massen zu bestechen. So wie es die römischen Kaiser mit Brot und Spielen versucht haben. Bis dann halt ihr Reich bankrott war.

Es wäre nichts dringender, als - neben dem Verzicht auf sinnlose Tunnels und Wirtschaftsförderungen - auch und gerade diese Wohlfahrtsausgaben massiv zurückzufahren. Nicht nur weil sie einen gigantischen Strom von Immigration in das Schlaraffenland des österreichischen Sozialstaates ausgelöst haben, der noch viele neue Probleme nach sich ziehen wird (Schule, Ghettobildung, soziale Segregation der Gesellschaft . . .). Vor allem aber ist der Wohlfahrtsstaat schlicht unfinanzierbar geworden. Immer weniger Investoren wollen in Österreich ihr Geld investieren, wollen hier Arbeitsplätze schaffen.

Während europaweit derzeit im Tagestakt Pensionen und Gehälter gekappt werden, wird in Österreich im Jahr 2010 eine Grundsicherung für alle beschlossen, wird von immer mehr Politikern das (ebenfalls Milliarden teure) "Gymnasium für alle" gefordert, wird eine an allen Grenzübergängen offene Grenze vom Militär in einer virtuellen, aber teuren Aktion verteidigt, werden nun auch schwule Partner berechtigt, Witwerpensionen zu beziehen. Um nur einige willkürlich herausgegriffene Beispiele zu nennen. Ob und von wem und wie viel hingegen eventuell auch gespart wird, wird frühestens im kommenden Winter klar sein.

Ich wage zu wetten: Bis dahin wird sich der Zinssatz, den Österreich für seine Staatsanleihen zu zahlen hat, überdurchschnittlich erhöhen. Denn immer mehr Anleger schauen sich derzeit zunehmend kritisch an, wem sie ihr Erspartes anvertrauen, ob ein Land glaubwürdig ist. Und sie ziehen ihre Schlüsse daraus. Das heißt, sie werden höhere Zinsen verlangen. Auch wenn sie dafür dann als "Spekulanten" beschimpft werden. Was aber chinesische Staatsfonds in der Regel nicht sehr kümmert - dem künftig zweifellos größten Käufer europäischer Verschuldungspapiere.

Inzwischen ist auch das letzte - ohnedies unrichtige - Argument weggefallen, das von SPÖ-Seite gegen die Sparnotwendigkeiten angeführt wird. Mitten in einer Krise wäre Sparen der falsche Weg. Denn inzwischen haben sich die Wirtschaftsprognosen deutlich verbessert. Was übrigens angesichts der zu Höchstleistungen angekurbelten Gelddruckmaschinen in Europa und Amerika kein Wunder ist: Auch wenn der größte Teil der Dollar und Euros heute in chinesischen, vietnamesischen, taiwanesischen, südkoreanischen oder malaysischen Konten gelandet ist, auch wenn vom Rest viel Geld angstgespart wird, auch wenn vom Rest der Großteil in Immobilien- und Börsen-Blasen gelandet ist, so hat doch ein kleiner Prozentsatz auch wirklich die eigentlich angestrebte Wirtschaft erreicht. Die wächst nun wieder ein wenig.

Daher dürfte kein Tag mehr verloren gehen, bis ein schon heuer wirksames Sparpaket auf den Tisch kommt. Will die Regierung wirklich damit bis in den Winter warten, nur damit die Wahlchancen der Herrn Voves und Häupl nicht gefährdet werden, dann wäre das nur noch als kriminell zu bezeichnen. Noch krimineller wäre es allerdings, würde der düstere Verdacht stimmen, dass diese Regierung auch dann kein wirklich kraftvolles Sparpaket zu beschließen imstande ist. Oder willens.

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alle Kommentare

  1. RS (kein Partner)
    28. Mai 2010 21:12

    Herr Unterberger,

    je schlimmer die Zeiten werden umso größer wird die Kluft in der Bevölkerung. In diesem Blog wird es mit recht und links Kontoversen ausgetragen, man kann auch arm und reich sagen oder Oberschicht und Unterschicht. Was auch immer...

    Jedenfalls wird Ihre Position als Neoliberaler und Hayek -Verfechter ( Mitglied im Board of Direktors ) immer deutlicher, teilweise auch aggresiver.

    Der Staat ist Feindbild, soziale Leistungen sind Diebstahl an den Menschen, Bankenrettung in astronomischen Dimensionen sind notwendig um Gutes zu tun usw.

    Natürlich ist alles aus dem Ruder gelaufen, weil alle zusammen zu gierieg waren.

    Sie mutieren allerdings immer mehr vom objektiven Journalisten zum Lobbyisten der Hayekaner.

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 22:53

      gut geschrieben... und hier sehr mutig!

    • peter (kein Partner)
      29. Mai 2010 09:59

      @RS, Ich stimme Ihnen voll zu, nur sollte man Unterberger als Lobbyisten der Hochfinanz, nicht als Lobbyisten der Hayekianer (allgemeiner: der "Österreichischen Schule der Ökonomie") bezeichnen, da diese selbst Lobbyisten der Hochfinanz sind.

  2. Steuerzahler (kein Partner)
    28. Mai 2010 02:06

    „Langsam wird es kriminell“
    Nein, die Herrschenden waren immer schon und zu jeder Zeit kriminell!
    Die wissen ganz genau, was sie mit ihrer Politik der letzten 30 Jahre angerichtet haben. Nur sind sie zu feige die Verantwortung dafür zu übernehmen!
    Einerseits importiert man seit 30 Jahren massig Kulturfremde, geistig noch im Mittelalter lebende Mohammedaner, genauso wie Zigeuner vom Balkan, damit diese als billige Konkurrenz die Einheimischen am Arbeitsmarkt verdrängen. Blöderweise sind die Hergeholten dumm, faul, nicht anpassungswillig, an keiner Bildung interessiert und kosten uns einfach viel Geld.
    Andererseits exportiert die Wirtschaft ständig mehr Arbeit in „Billiglohnländer“, (grausliches Wort!), will aber trotzdem hier verkaufen und Geschäfte machen. Nur die Leute mit Geld werden immer weniger, weil es auch immer weniger und gut bezahlte Arbeit gibt, trotzdem wächst die (importierte) Bevölkerung und kostet auch immer mehr.
    In Wirklichkeit wissen viele Politiker eigentlich gar nicht mehr was sie dagegen tun sollen.
    Die Meisten hoffen wahrscheinlich genauso wie die leidende Bevölkerung, dass es bald ordentlich kracht! Aber die Verantwortung dafür, werdet ihr diesmal, jeder einzelne von euch persönlich tragen!

    • alex (kein Partner)
      28. Mai 2010 07:47

      Genauer kann es nicht beschrieben werden.

    • Kurt22 (kein Partner)
      28. Mai 2010 09:26

      @Steuerzahler: Auch ein großes Übel sind die Herren Blecha, Khol, Neugebauer und Konsorten. Blecha hat gestern schon gewarnt, den Pensionisten dürfe die Kaufkraft nicht genommen werden, vielleicht hat er Anteile an diversen Thermalhotels. Ich habe ja nichts dagegen, den 800-Euro-Rentnern was zu geben, aber warum einer mit 2500 und mehr auf die 1,..% zum Überleben angewiesen ist, verstehe ich nicht ganz.

    • Leo (kein Partner)
      28. Mai 2010 10:12

      Leider ist es so.
      Unwissende und gierige Politruks spielten - den hasstriefenden Forderungen der Grün-Anarchos hinterherhechelnd - jahrelang heuchlerisch Pseudo-Demokratie. Der Staatsfunk spielte ihnen immer perfekter auf der Klaviatur der Volksverblödung und Gehirnwäsche zu, sodass wir es heute im Wesentlichen mit einer amorphen Masse von unwissenden Lemmingen zu tun haben, die völlig verdummt im Bunt-Boulevard versinkt.
      Gemeinsam hat man es so geschafft, eines der blühendsten Länder weltweit auf den Weg zum Sch ...haus zu bringen.
      Und damit im Falle des zu erwartenden Krachens eben nicht jeder einzelne von ihnen die Verantwortung zu tragen hat, sichert man sich bereits jetzt durch massive Ausweitung der Gesinnungs-Tatbestände ab. So kann man jeden der noch frei denkend gefährlich werden könnte, problemlos wegsperren.
      Perfider gehts eigentlich nicht mehr,
      doch dürfte es für eine Umkehr längst zu spät sein.
      Zu lange wurde mit schrillen "Events" und gebetsmühlenhafter Desinformation auf die Bevölkerung eingewirkt. Die schweigende Mehrheit ist - gesinnungsbefreit und -bedroht - längst zu einer solchen geworden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Mai 2010 10:29

      "Verantwortung" bedeutet "Haftung".
      "Politische Verantwortung" hingegen "hinter mir die Sintflut".

    • Richtigsteller (kein Partner)
      28. Mai 2010 17:26

      Steuerzahler, du bist ein Trottel wie er im Büchl steht
      Wieviel % der Migranten ist denn bitte "dumm, faul, an keiner Bildung intertessiert"?
      Bist nicht nur ein Trottel, bist ein gefährlicher Trottel.

  3. camillo meinhart (kein Partner)
    28. Mai 2010 01:54

    Wie einfach doch komplexe Probleme im unterbergischen Universum erscheinen: Wir sparen ein bisserl bei den grindigen "Armen" - und alles ist wieder gut.
    Doch leider sind die Probleme halt ein bisserl komplexer und vielschichtiger. Nichts gegen das Sparen, nichts gegen einen ausgeglichenen Haushalt - aber unsere Probleme werden wir damit nicht loswerden:
    Die Apologeten freier Märkte haben in ihrem Wettbewerbsfetischismus nämlich das Wort "Fair" vergessen. Wollen wir in einen Produktionswettbewerb zu China oder Indien treten, müssten wir die gleichen Produktionsstandards akzeptieren - wollen wir das? Nein, denn es wäre ein absoluter Rückschritt.
    Was war aber die einfältige Antwort der Freimarktapologeten auf diese Gretchenfrage? Nicht etwa, dass man darüber nachdenken könnte, die Standards (z.B. über Zölle oder Abkommen) nach oben hin anzugleichen - nein - man wollte allen ernstes Europa in eine Hi Tech und Dienstleistungsanstalt verwandeln und die anderen buckeln lassen. Wie geistreich! Welch ein Geniestreich! Fast so genial wie der Kommunismus!
    Blöd aber auch, dass
    1. 80% der Bevölkerung nicht das Hirn eines Ferdinand Porsche haben
    2. Die Chinesen und Inder nicht zu 100% ungebildete Arbeiter sind.
    Fazit: Wir haben Europa de-industrialisiert und verlieren jetzt auch die Forschung an diese Länder. Uns bleiben die Arbeitslosen - jene Leute, bei denen Herr Unterberger ja so gerne sparen will.
    Noch eine bemerkenswerte Dummheit findet sich in dem Artikel: DIE INVESTOREN und deren Placet.
    Ich stelle hier die provokante Frage: Was bringen Investoren einem Staat? Langfristig nichts ausser Erpressungsdruck! Investoren sind keine goldenen Ritter am Weissen Schimmel, die ihr Füllhorn über ein Land schütten - sie wollen Profit. Sie geben nicht, sie nehmen und wenn es nicht mehr genug zu holen gibt, nehmen sie alles.
    Investoren (von außen) verhindern also langfristige Entwicklung.
    Ab einer gewissen Größe beginnen sie dabei auch die Gesellschaftsordnung zu untergraben, indem sie erpresserischen Einfluss auf den Staat nehmen. Diese Katastrophe durch Investoren dürfen wir ja gerade erleben - da wurde in spanische Villen investiert und in US Immobilien - und jetzt dürfen redliche Arbeitnehmer und kleine Unternehmen deren Fehlinvestitionen qua Steuern bezahlen, weil besagte "Investoren" den Staat erpressen.
    Nur Unternehmer und Unternehmen - und zwar solche, die Nationen nicht als Förderbordelle benutzen- bringen dem Staat Einnahmen, Arbeitsplätze, Zukunft. Unternehmen, die davon leben, sinnvolle Dinge zu produzieren, die erwirtschaftetes Kapital in ihre eigene Entwicklung und ihren Standort investieren, die nicht existentiell auf Fremdkapital angewiesen sind. Diese Unternehmen wurden und werden zerstört, um den "Investoren" den Arsch zu retten. So schauts nämlich aus!
    Wie man mit Investoren umgeht, hat China gezeigt: Ohne Joint Venture, kein Investment, und wenn der Herr Investor meint, er könne wo anders billigere Sklaven finden, dann bleibt ein Konkurrenzunternehmen im Land zurück. Recht haben sie gehabt, die Chinesen.

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      28. Mai 2010 09:23

      Toller Beitrag! Friedrich List, der geniale deutsche Ökonom, hat schon im 19. Jahrhundert nachgewiesen, was die Politik der Schreier vom freien Markt für Konsequenzen hat. Er führt zur Ausbeutung aller Volkswirtschaften durch die jeweils stärkste.

      Als sich dann Deutschland doch mit Made in Germany - ein englischer Versuch deutsche Waren zu stigmatisieren - auf dem Markt durchsetzte wurde es mit Krieg überzogen.

      Seit dem Ende des 2. Weltkrieges, ertönt der schrille Marktschrei mit dem Ziel der Errichtung der NWO oder One World, oder wie immer man diesen weltweiten Käfig bezeichnet, vor allem von den Multis im Besitz des Finanzkapitals der City of London und der Wall Street und ist die Ideologie des Raubzuges gegen alle Volkswirtschaften - flankiert und unterstützt von GATT, WTO und IMF.

      Der gegenwärtige Krieg des Dollarimperiums gegen den Euro mit dem Demonstrationsobjekt Griechenland zeigt, dass die Weltwirtschaft gar nichts mehr mit den hohen Idealen liberaler Träumer zu tun hat, aber alles mit brutaler Durchsetzung von Machtstrategien.

      Die Rosstäusche Freier Markt hat nicht zu friedlichen internationalen Austausch und Intensivierung der Völkerbeziehungen geführt, sondern zu einem gnadenlosen globalen Monopoly und einem anschwellenden Bocksgesang, einer Tragödie für die Völker dieser Welt.

  4. links-linker (kein Partner)
    28. Mai 2010 00:26

    ... ich geh schlafen...

    • liberta (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:28

      @links-linker

      GN8! ;-)

    • tartaros (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:53

      Also, ich weiß nicht. Der links-linke ist glaub ich eine Reinkarnation der erne. Die beiden haben übrigens auch dieselbe "Homepage".

  5. Dolomitengeist (kein Partner)
    27. Mai 2010 23:48

    Eurabia:Die Islamische Invasion nach Europa wird immer zahlreicher.
    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2010/05/eurabiadie-islamische-invasion-nach.html
    Man kann sicher sein , daß Österreich auch solche Vorzeigemigranten hat

    • Herbert (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:56

      Riecht stark nach rechtsextremen Dreck.

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:04

      Vor extremen Islamisten zu warnen und auf der Hut zu sein ist Eines.

      Eine leibhaftige Familie, die auch vielleicht oder ev. wahrscheinlich nicht extrem islamistisch ist, mit vor allem kleinen Kindern öffentlich zur Schau, an den Pranger und damit irgendwie auch als höchst offiziell "vogelfrei"
      hinzustellen" ist ein ganz Anderes!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      28. Mai 2010 01:16

      Geist, an solchen Immigranten mangelt es nirgends. Da kann man nur auf die Krise hoffen, dass der Anreiz endlich kleiner wird.

  6. liberta (kein Partner)
    27. Mai 2010 23:41

    Das war doch schon immer so - die SPÖ-Bundeskanzler haben das Geld mit vollen Händen rausgeschmissen und die ÖVP-Kanzler mußten dann alles mit harten Maßnahmen reparieren und handelten sich von der SPÖ dann den Vorwurf der sozialen Kälte ein, mit dem sie dann wieder die nächsten Wahlen gewonnen haben.
    Das Spiel hat sich doch bewährt, warum sollen die Sozis das dann nicht mehr weiterspielen bis zum bitteren Ende, das sie dann wieder den anderen in die Schuhe schieben werden.
    Ein perfektes Überlebensprinzip, oder? :-(

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:48

      Naja, beim Verschwenden sind die Schwarzen ja wirklich auch nicht kleinlich und im Endeffekt dient es dem Filz.
      Wie lange dessen Überlebensprinzip noch hält ist vage abzuschätzen. Potentielle Szenarien wurden hier bereits diskutiert.
      Die Entfilzung wird grauslich.

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:50

      Liegt da nicht der Segen einer Demokratie?...
      ...Der Ausgleich der Fehler der anderen davor!?

      Könnte es nicht auch sein, dass eine andere Partei einen Staat kaputtspart oder sonst was, wenn sie zu lange an der regierung ist???

      Liegt darin nicht die Weisheit und die Souveränität "des Volkes", über die nächsten Wahlen immer wieder den notwendigen Aisgleich, die notwendige Korrektur einzuleiten?

      Ist nicht dies genau jenes, was man gemeinhein als "Demokratie" bezeichnet?

      welche politische Seite hat die einzige Wahrheit für sich?? im Letzten?

    • Lew Bronstein (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:59

      Wir leben jetzt – vielleicht noch 10-15 Jahre auf Pump -
      was Eure verblödeten G´schrappen dann machen
      ist uns Wurscht – also haut´s Euch in den Schnee..
      A….löcher

    • liberta (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:59

      @Brigitte Imb

      Stimmt schon, aber die Schwarzen haben sich wenigstens ein bißchen bemüht einzusparen, was uns ja dann meist unruhige Zeiten beschert hat.

      Ebenfalls Zustimmung = "die Entfilzung wird grauslich"!
      Dem ist nichts hinzuzufügen!

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:01

      Besteht nicht ein eklatanter Unterschied zur Definition 'Demokratie' und zu dem Chaos das unsere Politiker als Demokratie repräsentieren?

      "Alle Macht geht vom Volk aus" ist m.M. mittlerweile eine leere Phrase, denn lediglich alle paar Jahre, wie és den Politikern gefällt, ein sg. Kreuzerl abgeben zu dürfen, empfinde ich ein wenig dürftig und völlig unzufriedenstellend.

    • liberta (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:03

      @links-linker

      Eine Demokratie, wo das Volk nur alle 4 oder jetzt 5 Jahre am Wahlzettel ein Kreuzerl machen darf und den Rest der Zeit dem unverschämten Treiben der Politiker hilflos zusehen muß, ist sowieso zum Scheitern verurteilt, weil das einer Entmündigung bzw. einer Demokratur gleichkommt.
      Da lobe ich mir das Schweizer System, das sich seit Jahrhunderten bewährt!!!!!!!!

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:07

      liberta...

      Wo liegt er, der wirklich "Große" Unterschied?

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:09

      Schweizer Wahlsystem zum Nationalrat: (Aus Wiki)

      •Verhältniswahl mit verbundenen Listen und Unterlisten in abgeschlossenen Wahlgebieten (Kantone)
      •relative Mehrheitswahl in Kantonen mit nur einem zu wählenden Abgeordneten
      Besonderheiten
      •Parteien können ihre Listen verbinden und als Unterlisten antreten.
      •Personenwahl auf freien Listen mit Möglichkeit zum Kumulieren und Panaschieren
      •Jeder Kanton bzw. Halbkonton bildet ein abgeschlossenes Wahlgebiet.
      •Stille Wahl: Führen alle Listen zusammen nicht mehr Kandidaten auf, als Mandate zu vergeben sind, so werden alle Kandidaten ohne Urnengang als gewählt erklärt.

      Abgeordnetenzahl:
      Der Nationalrat besteht aus 200 Sitzen

      Wahlperiode
      Die Legislaturperiode beträgt vier Jahre. Die Wahl findet am vorletzten Sonntag im Oktober statt.

    • liberta (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:16

      @links-linker


      Der Unterschied = daß es eine direkte Demokratie ist, wo das Recht tatsächlich noch vom Volke ausgeht (siehe die zahlreichen BINDENDEN Volksbefragungen!!), was bei uns nurmehr Makulatur ist!

      Ok?

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:18

      OK! .....................

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:20

      Aber :
      Haben wir uns das nicht letztlich selber so "gemacht"?

    • liberta (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:27

      @links-linker

      Einverstanden - stimmt! ;-)

    • inside (kein Partner)
      28. Mai 2010 07:33

      links-linker

      dachte, Sie hätten sich verabschiedet? ????

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Mai 2010 13:05

      Das war doch schon immer so – die SPÖ-Bundeskanzler haben das Geld mit vollen Händen rausgeschmissen und die ÖVP-Kanzler mußten dann alles mit harten Maßnahmen reparieren und handelten sich von der SPÖ dann den Vorwurf der sozialen Kälte ein, mit dem sie dann wieder die nächsten Wahlen gewonnen haben.


      Ähh, wie oft in der zweiten Republik ist nochmal ein ÖVP-Kanzler einem SPÖ-Bundeskanzler nachgefolgt? Smelles like Unterberger-"Analyse".

  7. byrig (kein Partner)
    27. Mai 2010 23:38

    ich weiss,warum ich hier zahlendes mitglied geworden bin-obiger artikel ist grossartig und braucht auch gar nicht mehr gross kommentiert zu werden-höchstens verteidigt gegen die ganzen linken hier.
    weiter so,a.u!!!

  8. links-linker (kein Partner)
    27. Mai 2010 23:32

    Gemeint ist mit dem Begriff „Kriminalität“ nach herrschender Lehrmeinung nicht nur das von der Polizei als Straftat bewertete Verhalten sondern sämtliche Rechtsverletzungen von strafrechtlichen Tatbeständen. (Wiki)

    Es stellt sich nun hier die Frage, welche Rechtsverletzungen die derzeitige Regierung begeht, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, so handelt, oder nicht handelt, wie sie derzeit handelt, oder nicht handelt.

    Ist es "kriminelle" Rechtsverletzung wenn sie nach Meinung eines Staatsbürgers
    eklatant entgegen dessen Vorstellungen handelt oder nicht handelt?

    Gehört zu "kriminell" auch der Ttatbestand der bösen Absicht!

    Was ist wenn der anscheinend kriminell Handelnde tatsächich positive Überlegungsansätze
    für sein Handeln zu Grunde gelegt hat, welche jenem der diese als kriminell bezeichnet, nicht einsehbar sind.

    Wer mag hier richten?

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:43

      Kriminell ist umgangssprachlich auch als 'rücksichtslos' und 'unverantwortlich' zu definieren.

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:45

      Also hier nicht so "hart" gemeint!?

    • kritikos (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:32

      An links-inks !
      Schaun"s:
      Es gibt auch unmoralisches Handeln im gestzfreien Raum, den sich die Politiker aller Zeiten zu schaffen wussten und wissen. Ebenso waren auch die Untaten sozialistischer, kommunistischer oder faschistischer Machthaber durch entsprechende, von ihnen erlassenen Gestze gedeckt.
      Österreich und nicht nur Österreich weist eine zur Ochlokratie verkommende Demokratur auf. Die guten Sitten werden von den Poltiker laufend gebrochen.
      Also ist es durchaus legitim ,in diesem Zusammenhang von Kriminalität zu sprechen!
      Begreifen sie das nicht?

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 10:32

      Ja! das mag schon sein!

      Aber kommt es nicht darauf an, in welchem Rahmen derartiges geäußert wird?
      Mit welchem professionellem Hintergrund ...sozusagen?

  9. Lew Bronstein (kein Partner)
    27. Mai 2010 23:11

    An alle !

    Wir leben jetzt - vielleicht noch 10-15 Jahre auf Pump -
    was Eure verblödeten G´schrappen dann machen
    ist uns Wurscht - also haut´s Euch in den Schnee..
    A....löcher

  10. Pensionär (kein Partner)
    27. Mai 2010 23:03

    Es gibt nichts Gutes außer man tut es (E. Kästner)
    Ökonomische Werte neu ordnen!
    Wirtschaftskrisen und Konjunkturzyklen haben ihre Ursachen in der Divergenz der Gleichwerte von Arbeit und Kapital. Ein Übermaß an Produktionsgütern auf dem Markt wird nicht gebraucht (für die Halde produziert) oder ist für die große Käuferschicht nicht zu erstreben (mangels an Kaufkraft). Dies ist ein Problem der industriellen Produktion, die der raschen Bewegung des Marktes (Angebot und Nachfrage) nicht folgen kann.
    Eine Invention ist noch keine Innovation. Inventionen umfassen neue Ideen bis einschließlich Prototypenbau beziehungsweise konkreter Konzeptentwicklung in der vormarktlichen Phase. Von "Innovation" im ökonomischen Sinne kann erst gesprochen werden, wenn innerhalb einer Volkswirtschaft der Produktionsprozess verändert wird.
    Leopold Kohr, der "Erfinder" der Kleinheit, hat in seinem Standardwerk "Das Ende der Großen" genannt:
    Die Größe – und nur die Größe! – ist das zentrale Problem der menschlichen Existenz, im sozialen und im physischen Sinn“.

    Wirtschaftlich gesehen muß der "Kleinraum" gefördert, die Wirtschaft von Grund auf, d. h. auf der Basis des "Handwerks" neu aufgebaut werden (schöpferische Zerstörung der Industrie)
    siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Schumpeter"

    Das Geld / Kapital verliert seine Macht über die Produktionsmittel und -faktoren und nähert sich wieder dem Tauschwertcharakter.
    siehe auch Fritz Schumacher: Buddhist Economic

  11. Erich Honecker aka Udo Lindenb (kein Partner)
    27. Mai 2010 22:57

    Man kann gegen den Kapitalismus und Liberalismus natürlich eine Revolution veranstalten, in seinem Kretzl ein zinsfreies Kalifat ausfrufen oder bei Ebay ein Buch oder gegen marodierende Milzen mit Zugang zu Massenvernichtungswaffen sicherheitshalber im Military Shop ABC Schutzkleidung bestellen. Aber das ist alles ziemlich anstrengend.

    Die sicherste Art nicht für Leute zu arbeiten, die sagen sie liessen ihr Geld arbeiten, die aber in Wirklichkeit Sie arbeiten lassen, ist es nicht zu arbeiten. All die Verantwortungsträger, die schwer an der Verantwortung tragen, wenn ihre Entscheidungen falsch sind, dreht man ihnen zwar nicht wie Ihnen den Strom ab, streicht ihnen nicht die Rente, aber mit dem Maybach wird's dann nix mehr.

    Meine Empfehlung deshalb: Werden Sie vom Leistungsträger zum Sozialleistungsempfänger, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

    Sie können natürlich auch in die Schweiz auswandern. Aber Vorsicht auch dort werden die Einbürgerungstests immer schwieriger.

  12. Neppomuck (kein Partner)
    27. Mai 2010 22:56

    Strategisches.

    Wer Banken, Volkswirtschaften sprengt,
    weiß, wo der Hexenhammer hängt.
    Er muss es schließlich wissen, weil
    der seiner üblen Absicht Teil.
    Des Opfermonopoles Wucht
    seit jeher seinesgleichen sucht.
    Auch ist man sonst stets sakrosankt,
    was man einem Gesetz verdankt,
    das diesen Namen nie verdiente,
    weil es die Rechtsprechung verminte,
    statt klar ein Tatbild zu beschreiben;
    und das soll ewig auch so bleiben.
    Der Wunsch nach Modifikation
    allein ist schon Verstoß; verschon’
    uns Herr, vor solchen Spielen,
    wie kann man sich sonst sicher fühlen?

    Und stänkert etwa ein perverser
    und auch krawattenloser Perser,
    dann kommt, mit virtueller Kraft,
    der Anwärter zur Weltherrschaft
    und Schutzpatron von Zions Enkeln,
    schnell auf den Plan, mit ihm zu plänkeln.
    Zieht, auch die UNO ist ein Hit,
    im Kielwasser die NATO mit
    und noch ein paar, die eng verflochten
    und oftmals schon vereint gefochten.
    Wird Mahmoud dann vor Zorn ganz blass,
    macht man sich deshalb noch nicht nass,
    denn teilt Herr Moses nicht das Meer,
    schickt Merkel brav ein U-Boot her,
    od’ deren zwei, was auch nicht kränkt,
    weil an Bezahlung niemand denkt.

    So lässt sich trefflich vorlaut sein,
    mit Stümper-, Stänker-, Stichelein
    die Welt in Unruh’ zu versetzen,
    um so den Geldmarkt zu vernetzen,
    weitgehend unbemerkt, doch zwingend,
    damit, um seinen Reichtum ringend,
    die „erste Welt“, so abgelenkt,
    nicht mehr an ihre Einheit denkt.
    Die „elder statesmen“ sind geplagt,
    da wird jetzt Tag und Nacht getagt,
    Pakete zu und aufgeschnürt,
    bis man die Übersicht verliert
    und, Einigkeit in Unverstand,
    fährt mit den Wagen an die Wand.
    Und mancher miese Galgenstrick
    freut sich am unverdienten Glück.

    Was mit dem Thema dies zu tun
    ist schnell erklärt; da wäre nun
    die Bankenkrise, aufgetan
    von Lehman Bros. und jenem Clan,
    der Griechenland es hat erlaubt
    zu schwindeln, dass es gründlich staubt.
    Dann, zieht man auch noch in Betracht,
    was so die ganze Medienmacht
    mit unsren Oberhäuptern treibt,
    ob Mann, ob Frau, ob schwul, beweibt
    oder „entmannt“, ein jeder kuckt,
    dass er keinen Tycoon je juckt.
    So, frech in Geiselhaft genommen,
    wird niemand, nicht einmal verschwommen,
    erklären, wie der Hase läuft
    und unsre Freiheit still ersäuft.

    Denn, ob jetzt Gärtner oder Bock,
    das Hemd ist näher als der Rock.
    Drum wird, will man in Permanenz
    am Sessel kleben, Transparenz
    zur Nebensächlichkeit erklärt,
    (wen hat das jemals schon gestört?)
    und stümpert, lebt ja gut davon,
    fort bis zur sich’ren Pension.
    Und, ist der Fahnenstange Ende
    erreicht, gibt es auch keine Wende;
    dann hat es sich mit „autonom“
    und uns bestimmt das „Zinssyndrom“.
    Denn wer nichts außer Schulden hat,
    hat weder Macht, noch macht er Staat.
    Muss, sehr zum Nachteil von uns allen,
    Tribut den Geldbesitzern zahlen.

    • Pensionär (kein Partner)
      27. Mai 2010 22:59

      So umfangreich kann ich mich nur zu POSITIVEN Belangen äußern, aber mit ein wenig Humor auch zu verstehen

      Zu Pfingsten kommt der Heil’ge Geist,
      wenn er durch die Äonen reist
      auch mal an unsrer Welt vorbei
      und betet stets die Litanei:
      Leut’ln seid’s gscheit und denkt’s a bissel
      Freßt’s alle aus der gleichen Schissel
      Und ist für jeden doch genug
      Die Umverteilung ist ka Lug
      Denkts an die Speis mit Brot und Fisch
      Für Fünftausend am gleichen Tisch
      Und: kaner hat was zum verlier’n
      Außer den Geist in sein klan Hirn.

    • inside (kein Partner)
      28. Mai 2010 07:31

      Warum 80 und 12 Zeilen verschwenden, wenn man etwas in 4 Zeilen auf den Punkt bringen kann? Quantität hat nicht immer etwas mit Qualität zu tun.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Mai 2010 10:22

      Imerhin, zählen kanst du.

    • sine nomine (kein Partner)
      28. Mai 2010 17:47

      Mir gefallen diese Lehrgedichte von "Neppomuck". Es ist doch eh schon alles gesagt, deshalb kommt es auch auf das "wie" darauf an, und "Neppomuck" ist ein Könner!

  13. Baldur Einarin (kein Partner)
    27. Mai 2010 22:37

    Wer in den letzten Tagen die Tageszeitungen aufmerksam durchblätterte, stieß auf eine erklekliche Anzahl diverser Inserate von Häupl, Pröll jun. und ÖBB. Häupl und Wien beweihräuchern die Möglichkeit eines Englischunterrichtes im Kindergarten, Pröll jun. ermöglicht dem gefoppten Autofahrer endlich via Hotline des Bundeskanzleramtes Aufklärung darüber,wie die Benzinpreise zustandekommen, und die ÖBB rechtfertigt fast täglich durch ganzseitige Inserate ihre Wahnsinnsprojekte.
    Wann werden die betrogenen Steuerzahler endlich auf die Straße gehen und gegen die Steuergeldverschwendung protestieren?
    Unfähigere Politiker und blödere Manager staatsnaher Unternehmen hat unser geplagtes Land noch nie gehabt.
    Dazu noch den heutigen Rülpser des Herrn Patzelt od. ähnlich von Amnesty International
    der indirekt steuergefördert eine nichtvorhandene Verfolgung der Sinti und Roma in Europa behauptet.Und kein Politiker widerspricht!
    Es vergeht kein Tag, am den man sich nicht über den nahen Untergang der Republik Österreich überzeugen kann .

  14. H.U.K (kein Partner)
    27. Mai 2010 22:26

    Herr Unterberger irrt: Nicht 29% sind Nutznießer von Umverteilungen, sondern mehr als 50% der erwachsenen Bevölkerung sind bereits NettotransferEMPFÄNGERINNEN. Denn auch diese werden aus einem Säckel bezahlt, der zuerst von den NettoLEISTERN
    gefüllt werden muß bzw. über Schulden (bei den bösen Spekulanten) finanziert werden muß. Da braucht man kein Rechenkönig zu sein, um zu versethen, dass sich das nie ausgehen kann...

    • H.U.K (kein Partner)
      27. Mai 2010 22:27

      PS: Nämlich die öffentlich-rechtlichen Bediensteten (nachdem diese ja nicht vom himmlichen Mana leben)

  15. ProConsul (kein Partner)
    27. Mai 2010 21:49

    Die Armut in Österreich ist hauptsächlich eine importierte, was leider von den Systemmedien und den etablierten Parteien verschwiegen wird.

    http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/zwischenruf-der-armuts-wahn-631474.html

    Anstatt die Türen endlich dicht zu machen, gibt man diesen Leuten sogar noch Geld fürs Kinderkriegen, und lächelt dazu freundlich mit gefalteten Händen. Da braucht sich später niemand zu wundern, wenn es die von A.U. angesprochenen Problemen mit "Schule, Ghettobildung, soziale Segregation der Gesellschaft etc..." gibt. In Wien sind sie ja schon heute eklatant.

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:03

      In diesem Bericht unter dem von Dir reingestellten Link steht ganz zum Schluß, sozusagen als Conclusio:

      "Wenn wachsende Armut im Kern ein Ausländerproblem ist, dann muss Integrationspolitik Priorität haben. Und das heißt vor allem: Bildung und Ausbildung. Man darf gespannt sein, welche Partei den Mut und die Entschlossenheit aufbringt, das zum Schwerpunkt ihres Wahlprogramms für 2009 zu machen: Gerechtigkeit heißt Bildung und Integration."

      Obwohl wenigstens ein Jahr alt ist dieser Aussage eigentlich nichts hinzuzufügen.
      Ausser:
      Alles was diese Mmenschen weiter ausgrenzt, wird schädlich auf die Gesamtbevölkerung zurückfallen

    • ProConsul (kein Partner)
      28. Mai 2010 00:58

      links-linker

      es freut mich, dass sie den Artikel sogar zu Ende gelesen haben, und auch versuchen mitzudenken, und eine Lösung zu finden. Bei ihrer Conclusio - und der des Redakteurs, gehen sie jedoch von der Idealvorstellung aus, dass alle diese Immigranten mit Einheimischen zu vergleichen sind. Dabei vergessen Sie leider- wie übrigens alle Linke -, dass es in Punkto Bildung, neben dem Geld der Eltern, vorallem deren Engagement ist, dass den Kindern den entscheidenden Mehrwert bringt! Da diese Immigranten aber zum größten Teil aus bildungsfernen Schichten kommen, werden sie wenig Unterstützung seitens des Elternhauses zu erwarten haben; somit müsste die ganze Verantwortung vom Staat übernommen werden, und alle Defizite des Elternhauses ausgeglichen werden. Auch als Linker müssten sie Realist genug sein, um zu erkennen, dass dies a. gar nicht 100% möglich ist, und b. enorm viel Geld kostet. Hier stimmt ganz offensichtlich die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht! Es wäre weitaus billiger, und vor allem für die Gesellschaft harmonischer, wenn der Staat massiv autochthone Familien fördern würde, ansatt solches Prekariat zu importieren.

    • links-linker (kein Partner)
      28. Mai 2010 10:36

      3 Fragen noch:

      1. Wer importiert diese zu uns und warum?
      2. Und wer ist früher selbst dorthin gegangen, wo dieser Import heute herkommt??
      3. Und vor allem : Mit welcher Intention ist er dort früher selber hingegangen?

  16. Kongo Brown (kein Partner)
    27. Mai 2010 21:27

    Die OECD hat für 2010 für China ein Wirtschaftswachstum von 11,1 % und für Europa von 1,4 % prognostiziert. Selbst die Wirtschaft der USA wird um über 3 % wachsen.

    Verwunderlich ist das allerdings nicht. Wie soll ein Staat (bzw. eine Staatenbund) ein Wirtschaftswachstum erzielen wenn sich seine Gesellschaft zum Grossteil nur noch aus Transferleistungsempfängern,bildungsfernen Migranten, Geisteswissenschaftern, Leuten im Sozialbusiness, Beamten etc zusammensetzt und die wenigen verblieben Leistungsträger immer stärker belastet, bestraft und beschimpft (Kapitalsiten...)werden.

    Das sozialistische europäische Kartenhaus ist gerade dabei zusammenzubrechen, aber die Politiker und die Medien in Österreich scheinen das irgendwie nicht wahrnehmen zu wollen.

    ORF, Grüne, SPö, Caritas und der ganze linke Sumpf scheint ernsthaft zu glauben, dass mit noch größeren Umverteilingsaktionen, mit noch mehr leistungs- und wirtsftsfeindlichen Maßnahmen der Wohlstand in Österreich/Europa erhalten werden kann.

    Die große Frage wird sein, wie sich jene Gruppen verhalten werden, die nur deshalb nach Europa eingewandert sind, um von den Sozialleistungen zu leben, wenn der Staat sich diese nicht mehr leisten kann?

    Die CIA hat darazuf eine eine klare Antwort. Sie rechnet ab 2015 mit Bürgerkriegen in ganz Europa.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Mai 2010 22:24

      @Kongo Brown:

      Die CIA ist wie immer etwas hinter der Bewegung. 2015, sagen die emeritierten Agenten von Stratfor, werden die Bürgerkriege schon zu Ende gehen und für eine geopolitisch völlig neue Lage sorgen: eine Lage, mit der die Gesundbeter der insolventen Staatskassen und der Multikulti-Folklore dank ihres Tunnelblicks hoffnungslos überfordert sein werden. Denn sie weigern sich zu begreifen, daß die Geister, die sie riefen, auf Zauberlehrlinge prinzipiell keine Rücksicht nehmen, sobald die kritische Masse erreicht ist.

      Jene Gruppen (sprich: jene ohne Not durchgefütterten Wirtschaftsflüchtlinge) werden sich mit Brachialgewalt gegen jede Minderung ihrer Privilegien zur Wehr setzen. Wenn schon griechische Staatsangestellte, die man für zivilisiert hielt, eine Bank anzünden und Rettungsfahrzeuge bewußt behindern, was den Tod dreier wehrloser Mitarbeiter zur Folge hat — welche Rücksichtnahme dürfen wir dann von islamischen Hitzköpfen erwarten, denen der Koran paradiesischen Lohn für jeden erschlagenen "Ungläubigen" (kuffar) verheißt?

      Auch das "historische Friedensprojekt" namens EU wird untergehen, und zahlreiche europäische Staaten werden sich die Haare raufen, ihre eh schon kläglich unterdimensionierten Truppen vollends kaputtgespart zu haben; denn diesmal werden die Amis, die seit WW II europäische Verteidigungslasten schulterten, nicht mehr zu Hilfe eilen.

      That's the name of the game, baby!

    • rossi (kein Partner)
      27. Mai 2010 22:46

      Der geborgte Wohlstand hat eine degenerierte Moral gefördert (= Gutmenschentum), die wir uns dann nicht mehr leisten können. So wird das Fressen in der Rangordnung wieder ganz oben rangieren, und niemand will hinterher bei den Gutmenschen gewesen sein, die Sozialhilfeempfänger zB.aus Anatolien regelrecht angefordert hatten, um ihr Gutsein zur Schau stellen zu können.

  17. xRatio (kein Partner)
    27. Mai 2010 20:46

    Solange es für eine Regierung legitim ist, Gewalt zu benutzen, um eine Umverteilung materieller Vorteile zu bewirken, kann es keine Zügelung der räuberischen Instinkte aller Gruppen geben, die für sich selbst immer mehr wollen.

    Sobald Politik zu einem Gezerre um Anteile am Einkommenskuchen wird, ist eine anständige Regierung unmöglich.

    Sobald ein Staat mehr macht als sich auf die Abwehr von Gewalt und Betrug zu beschränken, ist Feuer unterm Dach.

    Politiker kämpfen um ihre Wiederwahl, indem sie ihre Konkurrenten mit Wahlversprechungen zu übertreffen suchen.

    Wähler geben ihre Stimme dem Wahlbewerber, der ihnen das höchste Angebot macht.

    Auf diese Weise schaukeln sich Politiker und Wähler gegenseitig hoch, es kommt zu einem Selbstverstärkungseffekt, der dafür sorgt, daß der Einsatz im Prozeß des Stimmenkaufs immer höher wird und im gleichen Maß auch die Ansprüche der Wähler steigen.

    Mit dem Ausgleich von Notlagen hat das ganze Spiel schon längst nichts mehr zu tun. Es ist nichts anderes als eine durch die ochlokratischen Spielregeln ermöglichte Form der gewaltsamen und damit räuberischen Ausbeutung anderer.


    xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      27. Mai 2010 20:50

      Was wir haben ist keine "Demokratie". Seit mehr als 2000 Jahren nennt man solche Systeme Ochlokratie.

      Die Ochlokratie gebiert die Kleptokratie, den sozialistischen Räuber- und Terrorstaat.

      xRatio

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 21:02

      Wenn wir heute in Österreich keine Demokratie haben...
      was ist dann "Demokratie"?

      Wie müsste so etwas aussehen, damit es nach Deiner Meinung eine Demokratie" wäre??

    • nescio (kein Partner)
      27. Mai 2010 21:27

      Wikipedia: Während die Demokratie Polybios zufolge am Gemeinwohl orientiert ist, sieht er die Ochlokratie als Zerfallsform an, in der die Sorge um das Gemeinwohl Eigennutz und Habsucht Platz gemacht hat. Insofern gilt die Ochlokratie als eine Entartung der demokratischen Staatsform.
      Unsere gegenwärtige Situation ist dadurch recht gut beschrieben. Leider.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      27. Mai 2010 22:23

      @ xRatio:

      Wir haben nur scheinbar eine Herrschaft des Pöbels (=Ochlokratie), weil hinter der Spaßgesellschaft die wahrhaft Mächtigen verborgen bleiben, die es verstehen, mittels der "vierten Gewalt" im demokratischen Staate, den Medien, die (Bauch-)Gefühle der Massen zu mobilisieren und auszurichten.

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 22:49

      Eine Antwort von xRatio auf meine Frage da oben, vermisse ich allerdings immer noch!

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:17

      Norbert Mühlhauser...

      Kannst Du mir erklären, wer "Pöbel" ist und wer "nicht Pöbel" ist,
      ganz konkret, in Österreich???

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      28. Mai 2010 02:07

      Ja, lieber links-linker, wenn du mich also so nett fragst, und wenn du meinst, dass ich bei dir Lehrer spielen darf - so höre:

      Pöbel ist kein scharf umgrenzter Begriff, er ist außerdem ein wenig altertümlich, wirkt aber dennoch noch immer stark pejorativ. Es herrscht breites Einverständnis darüber, dass er in progressiven Kreisen, die sich zB auf lachsrosenen (web-)Seiten unter das Volk mischen, durch den Begriff "Prolo" ersetzt wurde. Auch die Ochlokratie, die gemeinhin mit Pöbelherrschaft übersetzt wird, gründete natürlich auf einem anderen, originär griechischen Begriff. Der Begriffsmenge Pöbel, Prolo, Ochlokratie liegt aber jedenfalls die Masse zugrunde, also Menschen, denen es an geistiger Disziplin, somit Urteilskraft fehlt, sich einer grob-manipulativen Massenlenkung zu widersetzen.

      So wird ein Element des Pöbels sein, wer allzu gerne bereit ist, über andere aus einer Laune heraus zu richten, ohne sich dabei Gedanken zu machen, ob er nicht jemandem Unrecht tut. Genauso derjenige, der Grundsätze auf andere anwendet, denen er sich nicht selbst unterwirft (Wasser predigen - Wein trinken). Wer sich selbst keinen Grundsätzen unterwirft, wird auch kein Auslangen mit seinen Mitteln finden, weil ihm das wirtschaftliche Augenmaß fehlt. Elemente des Pöbels haben eine hohe Zeitpräferenz, was bedeutet sie leben für den Augenblick, ohne das Ende zu bedenken. Sie kennen weder ein woher noch ein wohin ....

  18. Undine (kein Partner)
    27. Mai 2010 20:11

    Wird eigentlich das Kontingent der "linken" Poster bei Abgängen regelmäßig aufgefüllt?
    H.F. ersetzt "martin" usw.; wer wird für "erne" einspringen, weil er/sie/es plötzlich aufgibt? :-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 20:19

      Na irgendwas müssen die ja in der Löwelstraße den ganzen Tag machen. Sinnvoll arbeiten jedenfalls nicht.

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 20:42

      Es könnte doch auch sein, dass es durchaus kritische Geister gibt, welche Nicht aus der Löwelstasse ausschwärmen...

      Oder etwa nicht?

      Ich finde ein Forum, welches sich mehr um seine "artgerechte Hegemonie" sorgt,
      als um das Erfassen von durchaus wertvollen, wenn auch zuweilen sehr provokanten Zurufen von aussen, eher dem geistigen Untergang geweiht.

      Vieleicht entsteht die oben genannte provokative Art einfach auch aus dem
      "Erleben" der geradezu reflexhaften Vorurteile, welche gerade in so "explixit" ausgerichteten Einrichtungen wie diesem hier, wohl bald einmal jedem entgegenschlägt, der nicht den richtigen "Stallgeruch" hat.

      Ich bin jetzt erst seit Nachmittag hier... habe meine Meinung , glaube ich sehr ruhig und belegt vertreten und bemüht geschrieben... und bin dennoch sofort einmal von gewisser Seite als "linker Lügner und sonstwas angegangen worden.

      nicht dass ich mich beschwere... Ich verkrafte das "locker"...
      Provozieren wird mich das nicht!

      aber unter diesem obigen Zusammenhang muss ich dies einfach gleich einmal loswerden...

    • tartaros (kein Partner)
      27. Mai 2010 21:39

      Da gibt es anscheinend ein unerschöpfliches Reservoir. Mir ist das unerklärlich, weil sie sich doch eh so schlecht fortpflanzen. ;-)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Mai 2010 21:43

      Lieber links-linker,

      soweit ich das beurteilen kann, sind kritische und in alle beliebigen Richtungen denkende Geister in Dr. Unterbergers Blog zu allen Zeiten herzlich willkommen.

      Hier herrscht keine geistige Inzucht, keine "Art(en)gerechtigkeit" (was immer Sie damit meinen), kein Streben nach Hegemonie — im Gegenteil: freier, offener und aufrichtiger Dialog.
      Überzeugt vertretene Meinungen, darunter auch Ihre, sind keineswegs "reflexhafte Vorurteile", selbst wenn sie bisweilen vehement vertreten werden. Wer anderslautende, fundierte Argumente dagegen aufzubieten oder völlig neue Gedanken einzubringen weiß, wird hier ganz gewiß nicht hinausgeekelt.

      Und Sie können links oder rechts sein, oben oder unten, hinten oder vorn, grün oder lila ... Wen kratzt das? Hauptsache, Sie haben ein paar graue Zellen zwischen den Ohren und Ansichten, zu denen Sie stehen. Servus!

    • links-linker (kein Partner)
      27. Mai 2010 21:57

      Gut! ...
      Dann war der "linke - lügner" - Sager eines Forumsinsassen hier wohl eine, die Regel bestätigende Ausnahme.

    • tartaros (kein Partner)
      27. Mai 2010 22:08

      Na ja, manchmal herrscht schon ein rauher Ton (nehme mich da gar nicht aus), aber das ist in anonymen Foren oft so. Sollte einem also nicht abschrecken. Darüberhinaus gibt es praktisch keine Moderation, was ich aber eigentlich nicht so schlecht finde.

    • byrig (kein Partner)
      27. Mai 2010 23:35

      sag bloss,dieser erne hat aufgegeben!wäre ein segen!allein-ich glaubs nicht!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Mai 2010 13:07

      Es könnte doch auch sein, dass es durchaus kritische Geister gibt, welche Nicht aus der Löwelstasse ausschwärmen…


      Das kann schon sein, aber die wenigsten von denen haben Muße und Nerven, die Freakshow hier zu kommentieren. Da braucht es schon einen Apparat dahinter..

  19. Gerald Celente (kein Partner)
    27. Mai 2010 20:07

    Their cure will kill us! Michel Chossudovsky on State of Financial Emergency
    http://www.youtube.com/watch?v=-JEf9-vxxkM

  20. Wolfgang Bauer (kein Partner)
    27. Mai 2010 19:20

    Politikern wie Faymann und Fischer, deren eigene Gestaltungsschwäche und Ideenlosigkeit dazu führen, dass sie schon froh und stolz darauf sind, im Kleinklein der Parteitaktik und der Wahlkämpfe Bauernschläue zu zeigen, bleibt letztlich nur die Flucht zu der von ihnen verhätschelten Wählermehrheit der 'Gerechtigkeitsbegünstigten'. Die Freistellung von Millionen Bürgern von der Lohnsteuer war in diesem Licht ein schwerer demokratiepolitischer Fehler. Schon ein kleiner Beitrag würde diese Mitbürger vermutlich verantwortlicher mitdenken lassen.

    Was für's Land und seine Zukunft bleibt, ist egal, Hauptsache, der tägliche Schmäh ist "hineingegangen", da kann man sich dann unter Seinesgleichen grinsend auf die Schultern klopfen.

    Auf diese Weise wird die Demokratie nicht lange leben können. Aber was kommt dann?

    Faymann und Co sollen endlich an ihre und unsere Kinder und deren Nachkommen denken! Und der Demokratie durch verantwortungsvolle Politik eine Chance geben!

  21. ViennaCodePoet (kein Partner)
    27. Mai 2010 18:40

    @stimmt schon, dass eine flat-tax gerechter ist als eine progressive
    dafür braucht es aber keine oder flache Alementierungen!!!

    ihr diskutiert das immer von der falschen Seite... nehmen wir drei kleine simple Beispiele

    Schulbücher (als Buchmensch wurmt mich das seit jeher)
    Sportförderung
    Kulturfördrung

    Es gibt keinen einzigen Grund, dass davon irgendetwas durch öffentliche Hände geht - und man komme mir nicht mit "nationaler Identität" und Pomp und Gloria

    So wie die Dinge liegen kann man die Ösis nicht einmal in wunzig kleinen Schritten in die Freiheit entlassen... da man nicht einmal den kleinsten denkbaren Schritt durchbringt...

    was unter dem Gesichtspunkt des Fair-Play sehr schade ist...

    aber macht nichts... da wir ohne klug motivierte Wirtschafts- und Industriepolitik zunehmend schneller zurückfallen wird es ein "undenkbarer" großer Schritt...

    Erst müssen SP und SP einmal untergehen damit was Neues entstehen kann...

  22. mike (kein Partner)
    27. Mai 2010 18:00

    Sparen ?
    Ja wo soll denn die Regierung sparen ?
    Bei selbstbewußten Landesfürsten ?
    Bei Beamten, hinter denen eine rabiate GÖD steht ?

    Bei "Förderungen", die zum Teil der eigenen Klientel zugute kommen ?
    Nein, das ist unzumutbar.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      27. Mai 2010 18:41

      bei IHNEN... es kann nicht anders funktionieren... zu irgendeiner Klientel gehören auch SIE...

  23. Josef Maierhofer (kein Partner)
    27. Mai 2010 17:21

    @ kriminell

    Kriminell heißt, es werden Gesetze übertreten, geschriebene, ungeschriebene und solche, die zum Beschluß beabsichtigt sind und bestehende Gesetze verletzen.

    Wenn ich in meinem Arbeitsbereich das tue, was die österreichische Politik derzeit tut, Schulden machen ohne Deckung, Verfassungsgesetze verletzen und kein Budget machen z.B. oder Volksabstimmungen verhindern, Unwahrheiten verbreiten, Wahrheit verschweigen, Manipulation betreiben, etc. dann würde ich mein Leben lang nicht mehr aus dem Gefängnis kommen wegen der begangenen Gesetzesübertretungen.

    Unsere Politik denkt sich nichts dabei, unverhohlen Gesetze zu übertreten und sagt auch offen, daß sie Wahlmanipulation betreiben wollen um die Bevölkerung blöd zu machen und falsche Wahlentscheidungen zu provozieren - es geht uns ja so gut ... - und führt 8 Millionen Österreicher in den Abgrund.

    Wohl wissend, daß durch das Ausnützen der politischen Situation (keine Auswahl, keine Wahl) dem Normalbürger das Strafdelikt der Nötigung oder gar Erpressung als Urteil zukommen würde, würde er das Gleiche tun.

    Ich denke, dieses Wort hat mehr als nur seine Berechtigung, wenn ich daran denke, daß man in anderen Ländern für solche Taten, wie sie unsere Politik derzeit tut, wegen Landesverrats, Hochverrats, etc. verurteilt würde, in Ländern mit Todesstrafe sogar exekutiert auf Nimmerwiedersehen.

  24. SuPa (kein Partner)
    27. Mai 2010 17:14

    Wenn der Finanzminister nun - auch mit kostenintensiven Inseraten - auf mehr Ehrlichkeit bei Steuern, Sozialhilfeempfang usw. drängt, dann ist das eigentlich ein Eingeständnis, dass die bisherigen Kontrollen und Strafen nur halbherzig durchgeführt wurden (und auch weiterhin werden). Denn in einem ordentlichen Rechtsstaat sind eben Gesetze und andere "Muss"-Bestimmungen dazu da, um beachtet und auch kontrolliert zu werden.

    Als "gelernte" Österreicherin glaube ich nicht daran, dass er durch diesen Appell größere Zusatzeinnahmen bekommen wird - und diese auch gar nicht erhofft! Vermutlich geht es ihm nur darum, wieder einmal mit einer von der breiten Bevölkerung akzeptierten Idee gegenüber seiner Konkurrenz "Punkte zu sammeln". Denn genau genommen verfolgen wir ja in der letzten Zeit immer mehr einen Wettbewerb der beiden Regierungsparteien, wer wann und wie oft durch solche Wortspenden in Radio, TV und Zeitungen vorkommt.

  25. Graf Berge von Grips (kein Partner)
    27. Mai 2010 16:58

    Das Sparen ist ein kompliziertes Ding!
    Wess’ Brot ich ess’ dess’ Lied ich sing!
    Was tun, in dieser Situation?
    Importieren wir halt Inflation.

  26. Alexander Renneberg (kein Partner)
    27. Mai 2010 16:17

    H.F.

    Man könnte sich auch fragen warum 2 Mio Erwerbstätige (so diese Zahlen denn stimmen) so wenig verdienen, dass sie keine Nettosteuerzahler sind.


    die antwort auf ihre frage lautet:

    weil sie nicht mehr wert sind. pekuniär, selbstverständlich.

  27. Alexander Renneberg (kein Partner)
    27. Mai 2010 16:04

    OT aber trotzdem passend! Kriminell könnte man es auch nennen.

    http://salzburg.orf.at/stories/445481/

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:04

      dazu auch:

      http://www.ortneronline.at/?p=3882

  28. Mag. N. Scholik (kein Partner)
    27. Mai 2010 15:54

    Aus Jacques Attali " Dette publique: la dernière chance", fayard, 2009/2010. M. Attali war Berater von Mitterand, Wirtschaftswissenschaftler und ist ein anerkannter Schriftsteller.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Attali

    Er stellt 12 Lektionen der Geschichte über die (Staats-)Schuld auf:

    1. Die Staatsschuld ist ein Darlehen der derzeitigen Generation für die folgenden, welche immer - in der einen oder anderen Form - dafür bezahlen muss.

    2. Öffentliche Schulden können dem Wachstum förderlich sein.

    3. Staatsschulden drängen den Staat zum Ergreifen von Finanzinstrumenten, die dann von den Märkten gegen ihn eingesetzt werden.

    4. Interne und externe Defizite stehen in einem direkten Verhältnis zueinander.

    5. Wenn der Staat die natürliche Tendenz schneller steigender Ausgaben als Einnahmen nicht kompensiert, ist die Staatsschuld zu ständigem Ansteigen verurteilt.

    6. Eine Saatsschuld ist umso leichter im Griff zu behalten, wenn sie durch nationale Ersparnisse finanziert werden kann.

    7. Die Schuldner haben die Gläubiger ebenso im Griff als diese glauben, erstere zu kontrollieren.

    8. Wenn sich eine Krise der Staastverschuldung ankündigt, denkt der Staat immer, dass seine Lage eine spezielle wäre und er diese Krise im Griff haben wird.

    9. Das Auslösen einer Staastschuldkrise hängt mehr vom subjektiven Vertrauensverlust der Märkte als von rationalen Überlegungen ab.

    10. Die Beseitigung einer Staatsschuld führt über acht Strategien, von denen eine, fast immer eingesetzt wird: die Inflation:

    Höhere Steuern, geringere (staatliche) Ausgaben, mehr (Wirtschafts)Wachstum, Zinssenkungen, höhere Inflation, ein Krieg, externe Hilfe oder die Nichtbegleichung.

    11. Fast alle überschuldeten Staaten enden bei der Nichtbegleichung.

    12. Jede verantwortliche Staat muss die Finanzierung seiner Funktion durch Kredite vermeiden und die Höhe von Investitionen an seine Rückzahlungskapazität anpassen.

    Attali's Buch - äußerst lesenswert - ist derzeit nur auf Französisch erhältlich, dürfte aber relativ rasch auf Deutsch vorliegen.

    LG N.Scholik

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Mai 2010 18:08

      @Mag. N. Scholik:
      Jacques Attalis "Letzte Chance" bestätigt ja nur, was Hayek und die anderen gescheiten Ökonomen der österreichischen Schule (aber auch manche der hiesigen Poster) sagen: Der Weg zur Knechtschaft ganzer Völker wird durch den infamen Stimmenkauf auf Kredit beschritten.
      Das ist der Wind, mit dem heutige "Staatenlenker" ihre lecken Schinakeln navigieren, die unweigerlich zum Sinken verdammt sind. Aber nicht das hehre, faire Motto "Frauen und Kinder zuerst!" wird gelten; in den Rettungsbooten sitzen dann ausschließlich die doppelkinnigen und wamperten, notorisch verlogenen Apparatschiks, die sich über die von ihnen verratenen Ertrinkenden auch noch lustig machen werden.

    • xRatio (kein Partner)
      27. Mai 2010 20:55

      @ Mag. N. Scholik 27. Mai 2010 um 15:54

      Sorry, was der Herr Attali absondert ist
      nebelhaftes, unsinniges, gestelztes, triviales, kurz: strunzdoofes Ökonomengesabber von A - Z bzw. "Lektion" 1-12.

      Da müßte man ja zu fast jedem WORT nen bissigen Kommentar schreiben.

      Geht schon mit der Unterstellung los, "Wachstum" (was ist das?) sei was Gutes, lasse sich überhaupt messen. Und geht mit der Behauptung weiter dieses "Wachstum" lasse sich durch "Öffentliche Schulden" "fördern".

      Meisterhaft, soviel Unfug in einem einzigen Satz unterzubringen.

      Mit "Wissenschaft" hat das nichts zu tun, mit systematischer Volksverblödung aber sehr viel.

      Immer wieder bestätigt sich:
      Die "Volkswirtschaftslehre" ist keine Wissenschaft, sondern eine Hure.

      Einzige wenngleich ebenfalls nicht uanfechtbare Ausnahme: die Wiener Schule.

      xRatio

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      28. Mai 2010 10:48

      @ x-ratio
      Wie ich schon sagte: man sollte - wenn dann auf D erhältklich - das Buch lesen, bevor man es, so wie Sie das tun, als " strunzdoofes Ökonomengesabber" abtut.
      Dasd war als Hinweis gedach und ist im Buch natürlich ausgefürt.
      LG N.Scholik

    • sine nomine (kein Partner)
      28. Mai 2010 17:53

      Attali war der jüdische Einflüsterer Mitterands, der mit seinem Zwillingsbruder dafür sorgte, dass alles "koscher" in der französischen Politik blieb, kein Wunder, dass Scholik, der anscheinend ein Fan alles Jüdischen ist, so einen Quatsch hier anführt.

    • sine nomine (kein Partner)
      28. Mai 2010 17:59

      Der einzige Ausweg aus der Schuldenkrise ist ein neues Geldsystem, das nicht mehr von Juden dominiert wird, sondern von Männern, denen das Wohl (oder wenigstens das Überleben) Ihres Volkes am Herzen liegt. Attali behandelt die Schulden als etwas Sakrosanktes, weshalb sie unbedingt beglichen werden müssen, dabei sind die Schulden nur betrügerische Konstrukte, die die Völker unbedingt zurückweisen müssen, wenn sie überleben wollen.

  29. Günter M. (kein Partner)
    27. Mai 2010 15:34

    Herr BK Faymann sollte sich wirklich etwas überlegen. Denn sogar der Papstbesuch oder Kirchenrenovierungen in Rom wurden aus der Schatulle des Bundeskanzleramtes bezahlt.
    Der österr. Steuerzahler muss sogar für das Klopapier des Papstes in Österreich aufkommen.

  30. AEK (kein Partner)
    27. Mai 2010 15:13

    Aber Herr Unterberger!

    Das ist doch alles kein Problem. Wir bekommen die nötigen Mittel ja über die Verwaltungsreform herein.

    Hahahahahahahahahahahaha ......

  31. xRatio (kein Partner)
    27. Mai 2010 13:52

    Aktuelle Zahlen für Ö.:

    6,3 Mio Wahlberechtigte
    3,9 Mio Erwerbstätige
    1,9 Mio Nettosteuerzahler

    Schon klar, wohin das führen muß. :-(

    xRatio

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:57

      danke für die zahlen. ganz schön gruselig.

      haben sie die quelle auch parat?

    • H.F. (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:10

      Hat er, das großartige eigentümlich frei Magazin.

      Man könnte sich auch fragen warum 2 Mio Erwerbstätige (so diese Zahlen denn stimmen) so wenig verdienen, dass sie keine Nettosteuerzahler sind. Aber das wäre eine linkslinke Sozialistenfrage der Markt verteilt die Gehälter halt so und der hat immer recht.

      Da wir solche Fragen nicht stellen bleibt nur über die furchtbaren Zeiten zu greinen, alle sind so faul und dumm und Sozialschmarotzer und rotgrün buhuuu die Welt geht unter, nur linkslinke *heul*

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:18

      Aber das wäre eine linkslinke Sozialistenfrage der Markt verteilt die Gehälter halt so und der hat immer recht.


      Und ich dachte der Markt wäre in A weitestgehend außer Kraft gesetzt?

    • H.F. (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:21

      Achso ja stimmt ja bei uns regieren ja die Sozialisten und es gibt gar keinen freien Markt nur Kommunismus.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:24

      h.f., ihre frage ist leicht beantwortet:

      zum einen hat die höhe des tatsächlichen verdienstes nichts mit der höhe gerechter besteuerung zu tun und vice versa. die höhe der besteuerung ist eine politische frage, während die höhe des verdienstes eine marktwirtschaftliche ist.

      die höhe des verdienstes orientiert sich am grenznutzen der zur verfügung gestellten arbeitskraft. ein mensch kann nicht mehr verdienen als er mit seiner arbeitskraft erwirtschaftet, sonst würde der betrieb in konkurs gehen. wenn er mehr erwirtschaftet als er verdient, wird er einen höher bezahlten job bekommen, da er für seinen betrieb oder eben für die konkurrenz diesen höheren wert darstellt. ein betrieb, der seinen mitarbeitern zu wenig bezahlt, wird auf dauer immer schlechtere mitarbeiter erhalten, sodass sich die mitarbeiter dem lohnniveau anpassen.

      mit der besteuerung läuft das etwas anders.
      szenario 1: die regierung beschließt einkommen über 300 euro/monat zu besteuern und mit sämtlichen einnahmen die staatsschulden zurückzuzahlen. resultat: 0 nettoempfänger
      szenario 2: die regierung beschließt einkommen über 1.000.000 pro Monat zu besteuern und an alle anderen auszuzahlen.
      resultat: nahezu 100% nettoempfänger.

      in der praxis wird die regierungsentscheidung in wohlfahrtsstaaten irgendwo zwischen diesen extremen liegen, aber es gibt keine natürliche regelung, wo die gerechte besteuerung liegt. tatsache ist, dass besteuerung immer eine zwangsmaßnahme ist, denn niemand zahlt freiwillig steuern. der staat tritt daher als aggressor auf. mit gerechtigkeit ist das daher von anfang an schwer vereinbar.

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:25

      H.F. "... Man könnte sich auch fragen warum 2 Mio Erwerbstätige (so diese Zahlen denn stimmen) so wenig verdienen, dass sie keine Nettosteuerzahler sind. ..."

      Die Frage ist natürlich berechtig, aber die Antwort ist ganz einfach:

      "Weil die Politik diese Einkommensgrenze so definiert hat.
      Mit Armut oder Reichtum hat das nichts zu tun, mit dem Gewinnen von Wahlen aber schon.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:29

      Relevant ist wohl nicht die Steuergrenze, die die Politik definiert hat, sondern was man sich um dieses Geld leisten kann.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:29

      @schnabeltier: der markt ist in arbeitsrechtlichen angelegenheiten in österreich auch zu einem weitgehenden teil außer kraft gesetzt. aber in relation funktioniert er trotz der in einschränkenden regelungen.

      den meisten menschen ist gar nicht bewusst, dass ihr verdienst nicht das ist, was sie am ende des monats netto auf ihr konto überwiesen bekommen, sondern tatsächlich ihr gesamter bruttolohn samt den dienstgeberabgaben (von denen sie nicht einmal etwas wissen). den das sind die eigentlichen kosten einer arbeitskraft, die erst erwirtschaftet werden müssen, um die anstellung zu rechtfertigen. d.h. in einer steuerfreien gesellschaft würden die meisten leute wesentlich mehr verdienen, ohne auf almosen durch den staat angewiesen zu sein.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:33

      @ Schnabeltierfresser 14:18

      Und ich dachte der Markt wäre in A weitestgehend außer Kraft gesetzt?


      Da dauernd die Leute von A nach B fahren, sind jetzt wahrscheinlich in A keine mehr, weil alle schon in B sind. Das wäre nämlich der einzige Fall, in dem in A der Markt ausser Kraft gesetzt wäre.

      Es ist leider auch so ein unausrottbares Missverständnis, dass die Marktkräfte wirkungslos gemacht werden könnten. Was wirklich durch jeden Versuch der Ausserkraftsetzung an einer bestimmten Stelle passiert, ist eine Marktwirkung an anderer Stelle, die ihrerseits einen neuen Eingriff nahelegt, sodass die Perversion von Eingriff zu Eingriff grösser wird.

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:35

      protagoras, ich bin gerade dabei in so eine "steuerarme Gesellschaft" zu übersiedeln.
      Nach allem was ich so mit bekommen habe, schimpfen die Leute auch bei einem Grenzsteuersatz von 16% Einkommenssteuer über die Ungerechtigkeit der Welt und die hohen Steuern.
      Dabei ist Hong Kong keinesfalls arm oder schlecht organisiert ;-)

    • tartaros (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:36

      in die Ochlokratie? Aber die haben wir doch schon längst.

    • tartaros (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:38

      @THJ
      Ach, Sie ziehen nach Hongkong? Warum nicht nach Singapur? ;-)

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:43

      tararos, weil sich mein nächster Arbeitgeber und Arbeitsplatz in Hong Kong befindet.
      Was soll ich da in Singapur?
      Da wäre ich so ziemlich am falschen Ort.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:49

      den meisten menschen ist gar nicht bewusst, dass ihr verdienst nicht das ist, was sie am ende des monats netto auf ihr konto überwiesen bekommen, sondern tatsächlich ihr gesamter bruttolohn samt den dienstgeberabgaben (von denen sie nicht einmal etwas wissen). den das sind die eigentlichen kosten einer arbeitskraft, die erst erwirtschaftet werden müssen, um die anstellung zu rechtfertigen.


      Entschuldigen Sie, aber jeder, der wie ich in einem Klein- oder Mittelbetrieb zum wirtschaftlichen Erfolg bewusst einen Beitrag leistet, dem ist das wohl schon klar. Kann schon sein, dass irgendwelche Lohnsklaven in Großbetrieben das nicht so wissen, abe die sind zumindest in der Minderzahl.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:50

      in die Ochlokratie? Aber die haben wir doch schon längst.


      Ich empfinde sie eher als O-Lochkratie. 8)

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:55

      @schabeltier: "jeder, der wie ich in einem Klein- oder Mittelbetrieb zum wirtschaftlichen Erfolg bewusst einen Beitrag leistet, dem ist das wohl schon klar"

      dass sie sich da bloß nicht täuschen...

      @THJ: na klar, beschweren sie sich. 16% ist ja noch immer viel zu hoch. im mittelalter und der frühen neuzeit kam es bei einer solchen besteuerung zu bürgerkriegen. in unserer zeit wäre das allerdings tatsächlich ein grund zum jubeln. ;)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 15:16

      im mittelalter und der frühen neuzeit kam es bei einer solchen besteuerung zu bürgerkriegen.


      Im Mittelalter war auch alles besser... ;)

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:08

      Schnabeltierfresser, klar, bei 10% Grenzsteuersatz ;-)

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:36

      @thj und stf: nunja, wenn steuern so eine tolle sache sind, mit welcher begründung lehnt man dann eine 100% besteuerung ab? wäre ja alles viel besser, wenn man nur endlich die vollbesteuerung einführen würde. dann hat man auch keine entlohungs-ungerechtigkeit, weil dann kann thj an alle gleich viel lohn auszahlen und sich alle um ihren lohn gleich viel kaufen. paradiesisch! dann entfernen wir uns endlich vom dunklen bitteren mittelalter! jucheee!

      warum hab ich bloß das komische gefühl, dass ich hier irgendwo einen denkfehler eingebaut habe...?

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:39

      sorry thj habe sie gerade mit segestes durcheinandergebracht. kann im eifer schon mal vorkommen.

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:41

      protagoras, ja, Sie haben einen Denkfehler eingebaut.
      Mit einer 100% Quote hätte wohl nicht nur ich ein Problem.
      Ich habe aber kein Problem mit einer Quote bzw. Quotenhöhe, bei der ich das Gefühl bekomme, daß der Staat mir dafür ein Umfeld zur Verfügung stellt, welches qualitativ auch zu meiner Steuerleistung paßt.
      Oder kurz, je besser das Umfeld, welches der Staat mir zur Verfügung stellt, desto höher ist die Quote, die ich als angemessen betrachte.
      Auch wenn ich dann immer noch der Meinung bin, mehr als 25% kann mir ein Staat gar nicht wert sein.

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:42

      protagoras, passt schon, meine Antwort halte ich aufrecht ;-)

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:57

      @THJ: verstehe ich durchaus und das ist mit sicherheit auch kein unvernünftiger zugang. doch haben sie sich schon gefragt, ob es tatsächlich DER staat ist, der ihnen dieses umfeld zur verfügung stellt?

      ist es nicht vielmehr die zusammenarbeit und das wirtschaften der bevölkerung, die in diesem staat lebt und handelt? ist nicht der staat eher jemand, der durch seine handlungen diese bevölkerung und ihr umfeld beschränkt?

      es ist heutzutage schwierig gute vergleiche zu finden, um staatlichen einfluss auf den wohlstand bzw. die armut einer gesellschaft aufzuzeigen, ohne dass man gefahr läuft, äußere einflüsse zu ignorieren. das beste beispiel ist meiner ansicht nach südkorea und nordkorea. es ist dasselbe land mit denselben menschen und demselben klima, aber mit einer anderen (wirtschafts)politik und einer anderen auffassung von freiheit.

      ich denke, dass man den staatlichen einfluss gar nicht genug zurückschrauben kann, denn das resultat wäre ein immer größerer wohlstand und eine immer größere freiheit für die gesamte bevölkerung.

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 18:00

      protagoras, ich sehe den Staat mehr als eine Art Management für Dienstleistungen.
      Damit kommt das meinem Bild schon nahe.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 18:05

      interessant! damit eröffnen sie einen völlig neuen zweig in der staatstheorie.

      "der staat als manager" wäre auch kein schlechter buchtitel. ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ihnen hier viele beipflichten (wohl unabhängig an welchem punkt des politischen spektrums diese sich befinden).

    • THJ (kein Partner)
      28. Mai 2010 11:20

      protagoras, ich versuche das nur einigermaßen pragmatisch zu sehen.
      Für mich ist der Staat keine produktive Einheit sondern bestenfalls die Oragnisation, also das Management, eines geographisch und kulturell zusammengehörigen Teils.
      Daher sehe ich den Staat und seine Organe eher als eine Art Management.
      Der Bürger gibt also dem Staat Geld, damit sich dieser um die Bereitstellung einer funktionierenden Infrastruktur und einem funktionierenden Rechtswesen, mit angeschlossener Exekutive, kümmert.
      Wenn der Staat ein guter Manager ist, dann wird er diese Tätigkeiten entweder sehr effizient selbst ausführen oder einem noch effizienteren Dienstleister übertragen.
      Allerdings ist das nicht wirklich die Realität in Österreich.
      Ich hoffe auf eine bessere Lösung an meinem nächsten Wohnort in ein paar Wochen.

    • protagoras (kein Partner)
      28. Mai 2010 11:48

      THJ, warum der staat dies in planerischer weise (denn dafür steht ja management) besser erledigen kann, als das die gesellschaft könnte, verstehe ich nicht. insbesondere wenn man sich die gewählten proponenten des staates auch nur aus der ferne ansieht, geschweige denn aus der nähe.

      die kernaufgaben wie justiz, innere und äußere sicherheit von mir aus, aber das ist ja in österreich ein minimalprozentsatz der staatsquote. und diese ausuferunde kraakenhaftigkeit ist bei modernen westlichen demokratien leider systemimmanent...

      aber ich wünsche ihnen viel erfolg in hong kong, ist nicht umsonst die no.1 am index of economic freedom! http://www.heritage.org/index/

      ...und ich hoffe, sie schauen trotzdem hin und wieder hier vorbei.

    • THJ (kein Partner)
      28. Mai 2010 13:49

      protagoras, Danke für die Wünsche.
      Ich habe von den letzten knapp 20 Jahren meiner beruflichen Tätigkeit nicht ganz 18 davon in New York und London verbracht und sehe das Geschehen in Österreich erst wieder seit ein wenig mehr als 2 Jahren aus der Nähe.
      Natürlich ist die österreichische Regierung, speziell die Form der großen Koalition, keinesfalls eine Art Management meiner Vorstellung, eher eine Art Negativspiegel.
      Dennoch gefällt mir meine Ansicht eben als eine Art Wunschbild.
      Die staatliche Verwaltung in New York war mindestens so mies wie die in Wien, nur mit dem Unterschied, daß dort weniger Parteienfilz vorhanden ist und ein Wechsel, auch wenn es nicht immer einer zum Besseren hin war, prinzipiell möglich ist.
      Das gilt auch für London, Ken Livingstone war eine Katastrophe.
      Aber auch dort gibt es immer wieder einen ganz normalen Wechsel und zumindest den Versuch einer Besserung.
      In Österreich habe ich das Gefühl, daß es so gut wie keinen Wechsel (abgesehen vom Projekt Schüssel) über die letzten paar Jahrzehnte mehr gegeben hat.
      Dieser Stillstand der Marke Beamtemikado, dürfte das eigentliche Problem sein.
      So nach dem Motto, wer arbeitet macht Fehler, die Regierung in Österreich macht aber keine Fehler.

      Und ja, Hong Kong ist eine Herausforderung für mich, ich werde dort, nach knapp 26 Monaten in Wien, wieder mit einer freien Wirtschaft zu tun haben.
      Darauf freue ich mich schon, nicht nur wegen des niedrigen Steuersatzes (16%) sondern wegen der vielen Bewegungsmöglichkeiten auch in meinem Job.

    • tartaros (kein Partner)
      28. Mai 2010 15:19

      @THJ:
      Na, dann wünsch ich Ihnen viel Erfolg in Hongkong.
      Vielleicht können Sie uns dann auch erhellende Beiträge aus dem Fernen Osten liefern wie der Neumaier. ;-)
      Wär doch nett.
      MFG

    • THJ (kein Partner)
      29. Mai 2010 11:18

      tartaros, Danke, aber der Erfahrung nach sind die ersten paar Monate eines neuen Jobs ziemlich anstrengend, da wird es kaum Nebenbeschäftigungen geben.
      Und Ihren Neumaier - Wahn wollten Sie behandeln lassen, ich bin nicht der Alex und auch nicht sein Sekretär.
      Wenn Sie was von ihm wollen, dann kontaktieren Sie direkt.

    • tartaros (kein Partner)
      29. Mai 2010 17:27

      Danke, Herr Doktor. Mit Psychiatern und Tabletten kennen Sie sich offensichtlich aus. ;-)
      Take it easy! :-)

  32. Segestes (kein Partner)
    27. Mai 2010 13:31

    Umverteilt wird nachweislich seit Jahrzehnten - aber in die entgegengesetzte Richtung wie Unterberger meint. Siehe Bankenpakete.
    Das reichste Prozent der Haushalte hält 27 Prozent alleine des gesamten Geldvermögens Österreichs.

    Punkto Sparen fielen mir sofort zwei Dinge ein: Streichung der Presseförderung und man müsste alle Benefizien des Staates, stark vom Einkommen des Beschenkten abhängig machen.
    Die Förderung von Photovoltaikanlagen von Spitzenverdienern, ist nämlich ein schlechter Witz.

    • Gerald M. (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:43

      Genau, denn dem armen Arbeitslosen sollten wir die Solaranlage schenken und den bösen reichen Kapitalisten lassen wir dafür bezahlen

      [/zyn]

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:49

      @segestes: ich bin völlig ihrer meinung (zumindest was die umverteilung selbst betrifft). meine lösung: abschaffung der umverteilung. da müssten sie doch eigentlich zustimmen. wenn ihrer ansicht nach bisher in die falsche richtung umverteilt wurde (ich nehme an, sie meinen von arm zu reich), dann würden die armen am ende mit mehr dastehen, wenn man jegliche umverteilung beendet.

      ich bin zwar nicht ihrer ansicht, was das resultat der jetzigen umverteilung betrifft (ich denke, es geht hier sehr wohl um die finanzierung von wenigverdienern oder nicht-arbeitswilligen), aber das ist im grunde genommen nebensächlich, da wir ja beide das gleiche ziel haben: abschaffung der umverteilung.

      p.s.: dennoch würde es mich interessieren - da ich von ihnen kein argument gehört habe (die photovoltaikanlagen allein können es ja nicht sein) - inwiefern die behauptete tatsache, dass das reichste prozent der haushalte 27% des gesamten geldvermögens österreichs hält eine begründung für die umverteilung von arm zu reich wäre?

      ich gehe natürlich davon aus, dass sie umverteilung auch im wortsinne meinen, also jemand zahlt weniger in einen topf ein, als er aus diesem topf erhält, ohne eine leistung dafür zu erbringen.

    • Celian (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:55

      [blockquote]Umverteilt wird nachweislich seit Jahrzehnten – aber in die entgegengesetzte Richtung wie Unterberger meint. Siehe Bankenpakete.
      [/blockquote]
      Obwohl ich laut Einkommensstatistik zu den "Reichen" gehöre, hat sich bei mir noch kein einziges läppisches Millönchen vom Bankenpaket eingefunden. Da stimmt was nicht an Ihrer Theorie.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:06

      @Gerald M.: Ja eh, Arbeitslose bauen sich bekanntlich haufenweise staatlich geförderte Photovoltaikanlagen aufs Dach. Weiters gehen sie regelmäßig Golfen und nehmen an Segelregatten teil...

      @protagoras: "Abschaffung der Umverteilung" Wie?
      Flat Tax?
      Das wäre nämlich auch eine Art Umverteilung.
      Die Frage ist eigentlich, wie gerechtfertigt ist die Höhe des Einkommens einer bestimmten Person?
      Muss z.B. eine Führungskraft im mittleren Management 5 Mal so viel wie ein einfacher Mitarbeiter verdienen, um motiviert zu sein? Oder ist das bloß eine ziemlich schlechte Tradition?
      Ich bin da auch durchaus selbstkritisch, was meine eigene Profession betrifft.
      Als Industriedesigner verdiene ich nicht schlecht, sehe aber ehrlich gesagt nicht, was meine Arbeit wertvoller macht, als z.B. die eines guten Handwerkers.
      Ich wäre deshalb durchaus bereit meinen Teil beizutragen, um für mehr Gerechtigkeit in Sachen Entlohnung zu sorgen.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:11

      @ Segestes 13:31

      Die Förderung von Photovoltaikanlagen von Spitzenverdienern, ist nämlich ein schlechter Witz.


      Die Förderung von Photovoltaikanlagen ist überhaupt ein schlechter Witz.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:19

      @ Segestes 14:06

      Sie mögen ja ein guter Industriedesigner sein, aber von Wirtschaft haben Sie leider offenbar keine Ahnung.

      Wie soll Ihr Modell denn funktionieren? Durch obrigkeitliche Festlegung der Spitzengehälter und/oder Wegbesteuern des "Zuviel"?

      Halten Sie es tatsächlich für möglich, dass die Arbeitgeber, die "eine Führungskraft im mittleren Management" bezahlen, freiwillig das 5-fache des Gehalts eines "einfachen Mitarbeiters" ausgeben oder dass andererseits der "einfache Mitarbeiter" sich nicht bald eine andere Stelle suchen würde, wenn ihm ein anderer mehr bezahlen würde?

      Und Sie selbst würden vermutlich kalt lächelnd kündigen, wenn Sie ein Besserzahler abwirbt. Was natürlich Ihr gutes Recht wäre, was Sie aber selbst implizit verurteilen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:19

      Na wieviel kostet denn die Förderung von Photovoltaikanlagen im Jahr? Da verursacht ja Unterbergers Blog mehr Unkosten.

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:31

      Segestes, Flat Tax ist die einzig sinnvolle Antwort auf die Frage nach der "gerechten Verteilung" der Steuerlast.

      Schnabeltierfresser, na gut, aber es gibt nur einen Unterberger Blog und unzählige geförderte Photovoltaikanlagen und Vogelschredder.
      Da ist der Blog die billigere Lösung.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:49

      @segestes: eine flat tax wäre beispielsweise ein erster schritt um die umverteilung abzuschaffen. sobald die steuerschulden abgezahlt sind, müsste dann allerdings jede besteuerung abgeschafft werden, um sicherzustellen, dass tatsächlich keine staatliche umverteilung mehr vorgenommen werden kann.

      zur frage der gehaltsgerechtigkeit: die höhe des gehalts bestimmt sich am grenznutzen der arbeitskraft. ich habe das bereits oben geschrieben. wenn sie das thema näher interessiert, beschäftigen sie sich mal mit Carl Menger oder Böhm-Bawerk. es ist ein leider weit verbreiteter irrglaube, dass menschen lediglich am input ihrer arbeitszeit gemessen werden sollten. und ja es kann durchaus absolut gerechtfertigt sein, dass ihre arbeit fünfmal so wertvoll wie die eines guten handwerkers ist.

      nehmen wir das beispiel eines bäckermeisters und lionel messi. beide arbeiten sehr hart, vielleicht arbeitet der bäckermeister sogar härter. aber lionel messi verdient (im wahrsten sinne des wortes) soviel wie 1000 bäckermeister und mehr. lionel messi erwirtschaftet diesen verdienst aber auch. d.h. er ist für seinen arbeitgeber wertvoller als der lohn, den er ihm zahlt.

      dieses beispiel, hoffe ich, bringt ein wenig mehr klarheit in die frage einer "gerechten" entlohnung.

    • gms (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:09

      THJ,

      "Segestes, Flat Tax ist die einzig sinnvolle Antwort auf die Frage nach der “gerechten Verteilung” der Steuerlast."

      Ach?! Was soll daran gerecht sein, ein Vielfaches verglichen mit anderen zu bezahlen, ohne im Gegenzug ein Vielfaches zu lukrieren? Ergänzend kommt hinzu, dass all jene, die (frei nach Nietzsche) das Wort "Gerechtigkeit" wie einen Nagel ins Hirn der Masse treiben, den Begriff nicht definiert haben und es offenkundig auch nicht können resp. wollen.

      Wo es staatlich legitimierten Diebstahl gibt, kann es keine Gerechtigkeit geben. Einzig und allein dort, wo Menschen freiwillig Vereinbarungen eingehen, kann von gerechten Zuständen gesprochen werden. Jede versuchte Definition von Gerechtigkeit abseits von Freiwilligkeit verkommt zur Idiologie.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:11

      Und ab wann ist eine Vereinbarung wirklich freiwillig?

    • gms (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:30

      STF,

      "Und ab wann ist eine Vereinbarung wirklich freiwillig?"

      Immer dann, wenn die Vereinbarung auch unterlassen werden kann. Bevor Sie aber das kindliche Spiel weitertreiben, definieren Sie doch bitte "wirklich".

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:35

      gms, "... Einzig und allein dort, wo Menschen freiwillig Vereinbarungen eingehen, kann von gerechten Zuständen gesprochen werden. ..." dann ist die Lösung für Sie einfach, ziehen Sie in die Antarktis.
      Überall sonst werden Sie bestehende Modelle der Besteuerung vorfinden die auf Gesetzen beruhen und nicht auf einer freiwilligen Vereinbahrung.
      Und in der Antarktis können Sie dann auch ganz allein für sich entscheiden, wie Sie Ihr Einkommen ausgeben wollen, von unfreiwilligen (Heiz-) Sachzwängen einmal ganz abgesehen ;-)

      Wenn Sie Ihre Ansichten verwirklichen wollen, müssen Sie einen eigenen Staat gründen.
      Oder realistisch werden.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 16:45

      @gms: nunja, ich bin ja ganz bei ihnen, aber eine flat tax (so ungerecht zwangsweise besteuerung im allgemeinen ist) ist zumindest noch um ein eckhaus gerechter als die progressive besteuerung, solange natürlich JEDER diese steuer zahlen muss und nicht eine besteuerungsuntergrenze eingeführt wird.

      aber selbst diese minimal-bewegung in richtung mehr gerechtigkeit ist schon träumerei hierzulande, wenn man die steuer-süchtigen politikern und (paradoxerweise) auch die steuer-süchtigen wähler betrachtet.

    • gms (kein Partner)
      27. Mai 2010 17:54

      protagoras,

      stimmt schon, dass eine flat-tax gerechter ist als eine progressive. Dennoch habe ich das Gefühl, dass die Mehrheit der Leute bereits so gehirngewaschen ist, einem völlig willkürlichen und artifiziellen Begriff von 'gerecht' nachzuhecheln, ohne sich jemals der Mühe zu unterziehen, ihn auf halbwegs tragfähige Beine zu stellen. Der *Gerechtismus* ist eine entlarvende Parodie auf den Sozialismus, dennoch wage ich zu behaupten, eine Partei namens "PfG Partei für Gerechtigkeit" schaffte den Parlamentseinzug locker aus dem Stand - einzig durchs permanente Skandieren hirnloser Gerechtigkeitsparolen.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 18:09

      @gms: ja, da haben sie nicht unrecht, wobei wenn die PDG libertäre inhalte hätte, dann würde sie vermutlich und paradoxerweise als unglaublich ungerecht hingestellt werden, da würde auch der name nichts helfen...

      in deutschland gibt es ja jetzt eine PDV. http://www.parteidervernunft.eu/

  33. vayav indras ca (kein Partner)
    27. Mai 2010 12:46

    "Die wächst nun wieder ein wenig."

    Hat der Herr Unterberger auch schon diese Unsitte übernommen,
    statt österreichisches "ein bisschen" teutonisches "ein wenig" zu sagen.
    Konservativ sein heißt auch, sich seiner Sprache bewusst zu sein.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:52

      "A wengerl" haben Sie noch nie in Österreich gehört, dafür aber "ein bißchen"? Ach nee.

    • Segestes (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:33

      Die Turnher hat in der ZiB 2 unlängst auch "geklaut" gesagt...

    • vayav indras ca (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:45

      "A wengerl."

      Das hat ja damit nichts tun. Das gibt es dialektal, wenn auch nur sehr beschränkt.

      Es geht aber hier um überregionale A-Verkehrssprache versus überregionale D-Verkehrssprache. Und hier ist die Dichotomie "ein wenig : ein bisschen" eines der auffallendsten Merkmale.

      Das grundsätzliche Problem ist, dass Überregional A von Überregional D immer weiter infiltriert wird. Auch und gerade mithilfe von Publizisten, denen das nötige Bewusstsein dafür fehlt. Sprachliche Aufklärung ist öffentlich nicht vorhanden, da ändern auch die Sozi-Bildungsmilliarden nichts dran, die ohnehin für den Hugo sind. Der von uns allen
      so abgelehnte Anschluss an Deutschland findet schleichend statt. In 100 Jahren werden alle zwischen Hamburg und Bozen und Saarlouis und Grammatneudsiedl dasselbe teutonische (= vor allem niedersächsisch nordrheinisch geprägte) politisch korrekte Apparatschik-Deutsch sprechen. Widerliche Gleichmacherei durch Gleichsprecherei.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:05

      @vayav: sie haben ja so recht. schauen sie nur mal in die usa mit ihrem politisch korrekten apparatschik-englisch, das von allen zeitungen und fernsehsendern propagiert wird. da gibt es überhaupt keine lokalen dialekte mehr, überhaupt keine. der texaner spricht mittlerweile bis auf die letzte betonung exakt genauso wie der new yorker, vom southern hillbilly aus west virginia brauchen wir gar nicht reden. kalifornien und new england alles das gleiche. schöne neue welt.

      der böse unterberger...tz, tz, tz...schreibt doch glatt "ein wenig"...die welt steht nimmer lang...

    • Celian (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:13

      [quote]der böse unterberger…tz, tz, tz…schreibt doch glatt “ein wenig”…die welt steht nimmer lang…

      [/quote]
      Man könnt schon fast sagen, langsam wird es kriminell beim Unterberger.

    • Undine (kein Partner)
      27. Mai 2010 19:15

      @vayav indras ca:

      Wenn Sie sich auch darüber ärgern, daß immer mehr englische Wörter völlig unmotiviert in unsere Sprache einfließen, dann lesen Sie, bitte, nicht weiter. Dafür habe ich volles Verständnis.

      Wenn Sie sich aber nur darüber aufregen, daß beispielsweise Ausdrücke aus Norddeutschland bei uns in Ö verwendet werden, kann ich das nicht ganz verstehen.

      Da müßte ich als Oberösterreicherin es auch ablehnen, Tiroler Ausdrücke zu verwenden. Das deutsche Sprachgebiet ist eben sehr groß. Was soll da so verwerflich dran sein, wenn ein Steirer sich eines Idioms aus Mecklenburg bedient, ein Kölner eines Salzburgischen?

      All jene, die immer so drauf erpicht sind, englische Wörter in ihre Rede einzubauen, sind merkwürdigerweise immer ganz schockiert, wenn jemand statt Obers Sahne sagt. Wo bleibt da die Logik?

      Weshalb ist das eine GUT (Anglizismen), während das andere SCHLECHT (aus unserem Nachbarland mit derselben Sprache) ist???

      Ist es eigentlich nicht ein ziemlich kleinkariertes Denken?

    • vayav indras ca (kein Partner)
      28. Mai 2010 13:19

      An Undine:

      Es geht da nicht um Tirol, Mecklenburg und Köln. Es geht nicht um vereinzelte dialektale Ausdrücke, die in einen anderen Dialekt einfließen. Denn das gibt es fast nicht, und es wäre auch harmlos. Es geht um das ganze Sprachsystem (vor allem Phonetik und Idiomatik). Es geht darum, dass es eine österreichische überregionale Verkehrssprache gibt und eine deutsche. Diese deutsche überrollt nun nicht nur Österreich, sondern auch Süddeutschland. Sprachlicher Imperialismus, sich ausbreitend mit den Gewehrläufen der Medien, die ihren Sitz eben im Kern- und Ausgangsgebiet der überregionalen deutschen Verkehrssprache haben, am Nordrhein, in Köln.

      Und mit dem Englischen verhält es sich ganz genauso. Das ist ebenfalls Sprachimperialismus, auf globaler Ebene.

  34. Reinhard Kaske (kein Partner)
    27. Mai 2010 12:29

    "Will die Regierung wirklich damit bis in den Winter warten, nur damit die Wahlchancen der Herrn Voves und Häupl nicht gefährdet werden?" Herr Unterberger ich muss Sie beunruhigen - die Regierung will und wird! Auch Doris Bures, Herrin über ÖBB und Asfinag, wird die Untersuchung über das Infrastrukturdebakel und Milliardenloch erst im Herbst, natürlich nach den Wahlen, bekanntgeben. Statt zu handeln Paralyse durch Politumfragen.

  35. Albert Beronneau (kein Partner)
    27. Mai 2010 12:08

    Wer denn sonst als das Gratisblatt weiß allerdings schon ziemlich genau, was den Österreichern bevorsteht:
    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Harter-Sparkurs-Proells-brutaler-Plan-0714800.ece
    Hinter den Grausamkeiten steht natürlich ausschließlich der Herr Pröll (merkt Euch das ihr lieben Burgenländer!)

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:59

      Das bestärkt mich in meinem BNeschluß, die Koffer zu packen und ins Ausland zu übersiedeln ;-)
      Ok, da habe ich leicht reden, ich packe gerade und die Übersiedlung war schon vorher beschlossene sache ...

    • Erythrozyt (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:05

      Dort ist´s auch net besser, THJ!!

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:29

      Erythrozyt, das hoffe ich doch, sonst hätte ich den Job dort ja nicht angenommen ;-)

      Allerdings ist die Liste der, im Link, angeführten "Grausamkeiten", bestenfalls die Spitze des Eisberges der notwenndigen Einsparungen.
      Klar, es will niemand sparen, aber warum die paar Punkte ein Problem sein sollen, kann wohl nur ein Wahlkämpfer erkennen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      27. Mai 2010 17:04

      @ THJ

      Ich wünsche Ihnen den Erfolg, den Sie sich wünschen und erwarten.

      Ich hoffe, Sie kommen in ein Land, wo Steuern niedrig sind, Arbeit geachtet wird und Ergebnisse verkauft werden, in ein Land, wo man einander achten kann und wo die Menschen, ich nehme an, Sie kommen zu solchen, vernünftig, aktiv und offen sind und fleißig und verlässlich.

      Alles Gute !

    • THJ (kein Partner)
      27. Mai 2010 18:01

      Maierhofer, Danke, ich hoffe auf Ähnliches, aber ein Paradies erwarte ich mir nicht.

  36. Martin P. (kein Partner)
    27. Mai 2010 11:56

    Die Menschen haben über ihre Verhältnisse gelebt, es ist leider die traurige Wahrheit. Die Parteien versprechen den Wähler vieles um eine Wahl zu gewinnen und die Sozialisten sind in dieser Hinsicht die uneingeschränkten Weltmeister. Der Wahlkampf 2006 und auch der Wahlkampf 2008 sind die besten Beispiele für diese Politik der SPÖ.

    Die Aussage von unseren Sozialisten bei der Klausur im Burgenland ließ mich aufhorchen: „Wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt. Diese Aussage gilt es kritisch zu hinterfragen. Damit wird die Wurzel der Finanz- und Wirtschaftskrise im Sozialstaat und seinen Leistungen gesucht und ausschließlich auf die Ausgabenseite fokussiert. Hierzu muss ganz klar festgestellt werden: Der Sozialstaat ist nicht die Ursache der Wirtschaftskrise.“

    Die SPÖ bewegt sich eindeutig mit dieser Aussage in ihrer eigenen Realität. Die veränderte Wahrnehmung womöglich mit etwas burgenländischen Traubensaft noch stärker beeinflusst? Die veränderte Wahrnehmung womöglich mit etwas burgenländischen Traubensaft noch stärker beeinflusst? Der Sozialstaat verspricht den Menschen nicht die Leistungen, es ist die Politik, es sind die Parteien. Der Sozialstaat macht nicht das Budget und auch nicht die Staatsschulden, es sind die Minister der Parteien. Der Wähler kann diese Politik abwählen, doch hat er es gemacht? Der Wähler kann Verantwortung für sein Land zeigen und nicht immer mehr von seinem Land fordern. Die Kosten für den Sozialstaat steigen stetig, doch sind die Maßnahmen effizient? Die Armut steigt, doch die Sozialleistungen zeigen keine Wirkung ist jenes der richtige Weg?

    • Martin P. (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:04

      Habe einen Fehler gemacht hier der korrigierte Kommentar:

      Die Menschen haben über ihre Verhältnisse gelebt, es ist leider die traurige Wahrheit. Die Parteien versprechen den Wähler vieles um eine Wahl zu gewinnen und die Sozialisten sind in dieser Hinsicht die uneingeschränkten Weltmeister. Der Wahlkampf 2006 und auch der Wahlkampf 2008 sind die besten Beispiele für diese Politik der SPÖ.

      Die Aussage von unseren Sozialisten bei der Klausur im Burgenland ließ mich aufhorchen: „Wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt. Diese Aussage gilt es kritisch zu hinterfragen. Damit wird die Wurzel der Finanz- und Wirtschaftskrise im Sozialstaat und seinen Leistungen gesucht und ausschließlich auf die Ausgabenseite fokussiert. Hierzu muss ganz klar festgestellt werden: Der Sozialstaat ist nicht die Ursache der Wirtschaftskrise.“

      Die SPÖ bewegt sich eindeutig mit dieser Aussage in ihrer eigenen Realität. Die veränderte Wahrnehmung womöglich mit etwas burgenländischen Traubensaft noch stärker beeinflusst? Der Sozialstaat war und ist sicher nicht die Ursache der Wirtschaftskrise, zu diesem Schluss kommt auch ein gut gebildeter Volksschüler.

      Der Sozialstaat verspricht den Menschen nicht die Leistungen, es ist die Politik, es sind die Parteien. Der Sozialstaat macht nicht das Budget und auch nicht die Staatsschulden, es sind die Minister der Parteien. Der Wähler kann diese Politik abwählen, doch hat er es gemacht? Der Wähler kann Verantwortung für sein Land zeigen und nicht immer mehr von seinem Land fordern. Die Kosten für den Sozialstaat steigen stetig, doch sind die Maßnahmen effizient? Die Armut steigt, doch die Sozialleistungen zeigen keine Wirkung ist jenes der richtige Weg?

  37. Dipl. Ing. Franz Werner (kein Partner)
    27. Mai 2010 11:49

    Genau das hab' ich mir selber auch schon gedacht.

    Ich würde Herrn Dr. Unterberger ein breiteres Forum - bei einer großen Tageszeitung etwa- wünschen; möglichst viele Menschen sollten doch realitätsbezogen informiert werden.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:12

      Werben Sie doch in Ihrem Bekanntenkreis für den Blog, so wächst das Forum in die "Breite" und dies schmeckt den Parteien sicherlich wenig.
      LG, B.
      brigitteimb@yahoo.de

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:18

      Hm, realitätsbezogen, meinen Sie da so was?
      Nicht nur weil sie einen gigantischen Strom von Immigration in das Schlaraffenland des österreichischen Sozialstaates ausgelöst haben

      Um den Realitätsbezug beurteilen zu können, muss man wissen, dass die Sozialausgaben seit vielen Jahren gigantisch steigen und die Immigration seit vielen Jahren gigantisch sinkt.

    • Celian (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:20

      Österreich hat eh schon so viele Einwanderer wie kaum ein anderes europäisches Land. In Österreich ist etwa jeder 6. im Ausland geboren.

      Und weil immer wieder behauptet wird, dass wir die Einwanderer brauchen: stimmt nicht! Die Einwanderer werden durch die auswandernden Österreicher ziemlich aufgewogen. Es wandern 87.000 Österreicher aus und 107.000 Ausländer ein. Statt sich zu überlegen, wie man Österreich durch den Ausbau des Sozialstaates für Ausländer noch attraktiver machen kann, sollte man sich mal fragen, warum so viele Österreicher auswandern? Vielleicht liegts ja genau an dieser "Attraktivität" des Sozialstaates.

      Ein Schuss, der nach hinten los geht.

    • H.F. (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:05

      Haha das ist der Hammer, realitätsbezogen informiert werden. Der Unterberger ist ein Typ dem kein Untergriff zu billig ist, ausserdem ein König der unbelegten Behauptungen und der kruden Schlussfolgerungen. Ich kenne einige stockkonservative Menschen aber selbst die halten von Unterberger nicht das Geringste so sie ihn überhaupt kennen.

      Die Imb ist auch immer wieder lustig. Ja werben sie nur im Bekanntenkreis. "Da ihr verblendeten Bekannten lests doch den Unterberger der ist so super und verkündet die Wahrheit. Wohl einer der besten Wege sich sehr unbeliebt zu machen so man es nicht ohnehin schon ist. Selbst wenn es nicht um schwachsinnige Blogs geht sind Missionare nur selten besonders gern gesehen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 14:25

      Celian ist ein Genie, wieso ist da vorher niemand drauf gekommen?

      Ich hätte noch eine Spitzenidee: In Österreich starben 2009 77.381 Menschen. Gleichzeitig zogen 25.696 mehr Ausländer zu als wegzogen (übrigens beachtliche 66.122). Wenn man also den Tod von nur einem Drittel der Sterbewilligen verhindern würde, z.B. durch aggressives Beten, bräuchte man gar keine Zuwanderung mehr!

    • Celian (kein Partner)
      27. Mai 2010 15:02

      @Schnabeltierfresser: Sterbewillige? Den Tod wollen Sie verhindern? Durch aggressives Betteln?
      Was ist denn das für ein Schwachsinn?

      Dass Menschen mit den Füßen abstimmen, haben Sie noch nie gehört?

      In Deutschland wandern sogar schon mehr Menschen aus als ein, da ist die Abwanderung zu einer regelrechten Flucht geworden. Da sollte man sich schon mal fragen, woran das liegt: nicht zuletzt auch an der verfehlten Sozialpolitik, die Leistung bestraft. Der Mittelstand zieht die Konsequenzen und wandert aus.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 15:17

      Aggressives BETEN!

    • Celian (kein Partner)
      27. Mai 2010 15:30

      BETEN?
      Also von aggressivem Betteln habe ich schon gehört.
      Aber aggressives Beten? Was soll denn das sein?

      Sie werden immer unsinniger.

    • Undine (kein Partner)
      27. Mai 2010 19:30

      @Celian:

      "....in Deutschland wandern sogar schon mehr Menschen aus als ein"

      Celian, auf diese Weise wird die Bevölkerung schneller ausgetauscht, dann sind die Ausländer endlich die "Herren" über den Rest der autochthonen Bevölkerung, der immer noch verstockt sich weigert, ihre angestammte Heimat den Zuwanderern zu überlassen! :-)

    • Undine (kein Partner)
      27. Mai 2010 20:00

      Soll natürlich heißen: .....SEINE angestammte Heimat...

  38. Heri (kein Partner)
    27. Mai 2010 11:19

    Ich find's ja immer noch interessant die nackten Zahlen anzuschauen:
    Staatseinnahmen (Steuern + Sozialabgaben): 120 Milliarden
    Einwohner: 8Mio
    Unselbständige Beschäftigte: 3Mio (incl. 300,000 Beamte und die Mitarbeiter bei den staatsnahen Betrieben wie ÖBB etc)

    D.h. der Staat nimmt jedem Beschäftigten (direkt oder indirekt) im Schnitt ca. 40,000 Euro pro Jahr aus der Tasche... aber anscheinend ist das eh den meisten egal...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:24

      Ein bisschen werden Selbständige und Unternehmen aber schon auch zu Kasse gebeten.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:27

      @ Heri 11:19

      Ja, es ist den meisten egal, weil sie die Zusammenhänge nicht erkennen. Daher tut Aufkläung not.

      Die Wahrheit ist ja übrigens noch viel grimmiger:

      da viele gar keine Steuern und kaum Sozialabgaben bezahlen müssen, andere sogar netto einkassieren, ist der dem leistungsfähigen und fürs Abkassieren zahlenmässig interesssanten Mittelstand aufgebürdete Betrag noch wesentlich höher! Und die Lämmer in ihrer selbstverschuldeten Unkundigkeit lassen sich noch immer widerspruchslos scheren...

    • Heri (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:30

      @STF
      Ja, ok, die 400,000 Selbständigen kommen zu den 3Mio noch dazu. Damit sind es also "nur" 35,000 Euro pro Person pro Jahr. :)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:23

      Jedenfalls brennen wir wie die Lüster, da haben Sie schon recht. Aber wenn Sie Mühlhauser nicht verärgern wollen, vergessen Sie die Selbständigen jedenfalls nicht! ;)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:24

      Und die Autofahrer, diese armen Schweine!

  39. R. Janvier (kein Partner)
    27. Mai 2010 11:02

    Unser HBP wird die Herren Faymann/Pröll demnächst zum Rapport verdonnern. Oder war doch nur ein Traum?

    • Adolescent (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:36

      um für Nordkorea eine Hilfstruppe zu entsenden vielleicht :P

    • Norman Bates (kein Partner)
      27. Mai 2010 20:43

      @Adolescent

      Die Hilfstruppe wird aber zur Sicherung der Nordkoreaausstellung im MAK benötigt ;-)

  40. Stachel (kein Partner)
    27. Mai 2010 11:02

    A.U. "vergisst" oder ignoriert da die ebenso überflüssige wie teure Kampagne des ÖVP-Finanzministers für "Steuergerechtigkeit". Was Geldverschwendung für (schlecht getarnte) Parteipropaganda betrifft haben die Koalitionsparteien einander wohl nichts vorzuwerfen.

    • Martin P. (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:36

      Ich weiß klein Vieh macht auch Mist, nur die Kampagnen sind nicht die Löcher wo die Milliarden hin verschwinden!

  41. beatrix (kein Partner)
    27. Mai 2010 10:59

    (blockquote]Langsam wird es kriminell...[/blockquote]

    "Es" ist schon kriminell.

    Kriminelle Nomenklaturen im Verwaltungsgestrüpp des organisierten Verbrechens. Was wohl sollte dabei herauskommen ?

    Dazu noch ein borderlinender Gesinnungsmainstream, der jeden noch verbliebenen Rest an Vernunft ins Gegenteil umkehrt - das ist dann "politisch korrekt".

    Wenn da nicht Schizophrenie am Werk ist ..!?

    Kriminell und geisteskrank. Das ist die Formel, nach der bei uns politisch operiert wird.
    Man betrachte und analysiere.

  42. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    27. Mai 2010 10:40

    "Die “Gerechtigkeits”-Kampagne greift wieder einmal auf den Neusprech eines Orwellschen Wahrheitsministeriums zurück"

    Warum wird eigentlich von allen "bürgerlichen" hier so gerne Orwell zitiert? Orwell war Sozialist, Herr Unterberger.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:14

      Orwell war vor allem eines: ein vehementer Gegner von totalitären Regimen, i.e. Unrechtsregimen. Sein Bekenntnis zur Sozialdemokratie stand in direktem Zusammenhang zu Faschismus und anderen linken Diktaturen, wie dem Kommunismus.

      Staatstheorie hat sich seit seiner Zeit doch ein wenig weiterentwickelt und es sollte auch nicht übersehen werden, dass Orwell Schriftsteller und nicht Staatstheoretiker war.

      Wenn Sozialdemokraten glauben, ihn für sich vereinnahmen zu können, vergessen sie, dass Orwell heute mit Sicherheit die Entwicklung unserer Gesellschaft in Richtung einer Meinungsdiktatur nicht unterstützen würde.

      Übrigens stammt auch diese Aussage von Orwell: "it is always necessary to protect peaceful people from violence. In any state of society where crime can be profitable you have got to have a harsh criminal law and administer it ruthlessly."

      Klingt in meinen Augen eher bürgerlich. ;-)

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:22

      @ protagoras

      "...necessary to protect peaceful people from violence...you have got to have a harsh criminal law and administer it ruthlessly."


      In meinen Ohren klingt das höchst interessante Orwellzitat ganz typisch liberal (libertär): Schutz des Lebens und Eigentums vor gewalttätigen Angriffen. Ein genuin libertäres Anliegen.

    • Abu Al Fatta (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:33

      Das Erscheinungsbild des Sozialismus hat sich eben gewandelt: Da gab's eine Zeit, als in den Sechzigern des 20. Jahrhunderts "links" als innovativ und positiv verändernd, alles Konservative als rückschrittlich bezeichnet wurde, und zwar nicht nur von den "Linken" selbst.

      Inzwischen schaut's anders aus: Die Sozialisten - zumindest die heimischen - erweisen sich als von Tag zu Tag zunehmend reaktionärer (um bei der Terminologie der früheren "Linken" zu bleiben). Sie haben mehrere ineinander verflochtene, mafiose Netzwerke errichten können, nur zu dem Zweck, die eigenen Pfründe zu verteidigen und auszubauen, und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. Es wäre interessant zu erfahren, welcher Prozentsatz der heimischen Wertschöpfung einzig und allein zur Erhaltung und zum Ausbau dieser Netze (z.B. Gewerkschaften, Arbeiterkammern, Beamten-Unwesen, ORF) missbraucht wird.

      Nicht, dass die anderen politischen Gruppierungen Österreichs so blütenrein wären: Sie waren lediglich unfähig, ähnliche Strategien erfolgreich zu erarbeiten und umzusetzen.

      Nur meine persönliche Meinung, die niemals frei von Irrtümern und Fehlern sein kann: Mir scheint derzeit das Gegenteil von "sozial" der Begriff "sozialistisch" zu sein. Und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass George Orwell in der heutigen Zeit ein Sozialist österreichischer Prägung wäre.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:39

      @ Abu Al Fatta 11:33

      Und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass George Orwell in der heutigen Zeit ein Sozialist österreichischer Prägung wäre.


      Sag ich ja; er wär (auch) heute ein Libertärer.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:39

      Also ein lupenreiner bürgerlicher Liberaler dieser Orwell! Er wusste es halt damals nicht besser und hat sich halt als Sozialist bezeichnet :p

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:42

      @ d.R.b. 11:39

      Das "bürgerlich" haben Sie jetzt aber hineingeschummelt.

      Ganz abgesehen davon: Proletarier war er sicher nicht, sehen Sie sich seinen Lebenslauf genauer an. Sein Kampf gegen den Kommunismus und Imderialismus hat ihn berühmt gemacht, nicht gegen "den Klassenfeind".

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      27. Mai 2010 11:57

      @valla: "Klingt in meinen Augen eher bürgerlich. ;-)" das schrieb protagoras!

    • Richard Mer (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:09

      Dieses Argument: Orwell war Sozialist, oder Kant war religiös, oder Jung hat an Horoskope geglaubt etc. sind nicht sonderlich eindrucksvoll, besonders unter Menschen mit funktionierenden Gehirnen.

    • protagoras (kein Partner)
      27. Mai 2010 12:51

      vielleicht wäre er heute ein libertärer, wobei er in seiner frühen zeit mit anarchismus kokettierte und davon später abkam, was zumindest gegen einen lupenreinen libertären sprechen würde.

      eines aber ist sicher, er wäre auch heute noch gegen totalitarismus. und dessen gegenpol ist nunmal der libertarismus.

  43. Sale (kein Partner)
    27. Mai 2010 10:36

    bundesländer abschaffen

  44. M.U. Shrooms (kein Partner)
    27. Mai 2010 10:35

    Neuerdings gilt es schon als Sparen, wenn man einen Kredit nicht nimmt, den man ohnehin nicht zurückzahlen kann.

    • kaputtsparer (kein Partner)
      27. Mai 2010 13:55

      Natürlich ist das Sparen, weil mit Konsumverzicht verbunden.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      27. Mai 2010 15:08

      Bestechende Logik. Man lässt die Enkel zahlen, was man sich geleistet hat. Bin beeindruckt.





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