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Studieren oder etwas leisten?

Es ist eines der beliebtesten Stehsätze sogenannter Bildungspolitiker: Je mehr Studenten, umso reicher ist ein Land. Und umgekehrt. Nur ist das falsch.

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Fußnote 109: Es gibt immer eine Hintertür

Die Regierung ist handlungsunfähig - worauf die Wirtschaftsuni im Alleingang Studienzugangsbeschränkungen einführt.

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Die Intelligenz der Frau Karl

Sollte man nicht endlich einen Intelligenztest für Politiker einführen? Genügt es derzeit wirklich, in die richtige Länder-, Geschlechter-, Bünde-Quote zu fallen, um Minister zu werden? Der Fall Beatrix Karl macht die Antworten auf diese Fragen klar: zweimal Ja. Die „Wissenschafts“-Ministerin fordert aus heiterem Himmel ein „Gymnasium für alle“. Mit der gleichen Logik fordere ich nun „einen Magistertitel für alle“. Genauso legitim wäre auch: „Alle 8,3 Millionen Österreicher sollen Minister werden!“

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Die vielen Doktoren unserer Unis

Beatrix Karl will das Dienstrecht an den Universitäten ändern. Der Plan klingt plausibel – macht aber gleich aus mehreren Gründen großes Bauchweh.

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Die nächste Geldvernichtung: Gender-Budget

Dass die nächsten Jahre eine bedrückend-erdrückende Zeit für uns Steuerzahler werden, daran besteht kein Zweifel mehr. Im Wochentakt wird die Zahl, die für die „einnahmenseitige Sanierung“ unseres Rekorddefizits steht, nach oben angepasst. Bei Gewinn versprechenden Aktien gab es immer den hübschen Börsianer-Ausdruck: „Sie hat Phantasie nach oben“. Unser Finanzminister hat das auch. Leider heißt es nur etwas Unterschiedliches.

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Fußnote 97: Wann denkt diese Uni?

Die Wirtschaftsuni macht etwas Vernünftiges - und das erzürnt die Wiener Hauptuni.

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Fußnote 92: Europa und die Uni-Misere

Der Europäische Gerichtshof hat nun doch die Restriktionen für ausländische Medizinstudenten genehmigt.

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Fußnote 85: Zeit für Schlauheit

Die EU bricht ihre Verträge. Und was tut Österreich?

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Wien und die Wissenschaft

Weit und breit gibt es in der Hauptstadt keine Wirtschaftsexperten von internationaler Bedeutung.

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Pfui, schon wieder ein Mann

Skandal: Schon wieder wurde eine Frau bei einer Rektorswahl diskriminiert. Dieser Meinung ist jedenfalls eine ominöse Bundes-Gleichbehandlungskommission. Wie man dem "Standard" (wem sonst?) entnehmen kann.

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Was unsere Professoren so verzapfen

Die österreichischen Universitäten befinden sich in breiter Front in Geiselhaft feministischen Schwachsinns. Die feigen Rektoren trauen sich nicht, dagegen etwas zu tun. Leidtragend sind die Studenten, die in immer höherem Umfang zu OpferInnen werden. Und der Schwachsinn wird immer ärger.

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Die Ära Schüssel: Zehn Jahre danach

In wenigen Tagen jährt sich zehn Jahre Schwarz-Blau/Orange. Noch immer glauben manche, da retrospektiv den Weltuntergang an die Wand malen zu müssen. Dabei war es eine durchaus produktive Regierungszeit. Mit vielen Fehlern und Unzukömmlichkeiten. Aber besser als die meisten Vorgänger und als alle Nachfolger.

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Karl macht es kantiger

Nun ist es fix: Beatrix Karl wird neue Wissenschaftsministerin. Eine Personalentscheidung, die neben einigen Sorgen auch etliche Hoffnungen macht.

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Fußnote 57: Hurra, wir forschen wieder - über Tierethik

Die Unis haben zu wenig Geld? Vier neue Professuren für Tierschutz sprechen eine andere Sprache.

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Wir studieren wieder - aber was?

An der Wiener Uni gab es also am ersten Tag nach den Ferien (und der zweiwöchigen Not-Schließung sämtlicher Einrichtungen der Hauptuni) in allen Hörsälen normalen Betrieb - freilich unter Aufsicht von Sicherheitspersonal. Dessen Kosten wird man noch zu den übrigen Besetzungskosten hinzurechnen müssen: Renovierung, Anmietung von Ersatzquartieren usw.

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Wie wir sparen: eine neue Uni, neue Untersuchungen

Sie haben es alle miteinander einfach noch immer nicht begriffen. Dass auch im Bildungs- und Gesundheitsbereich die vielgeschmähten Gesetze der Ökonomie gelten. Deren grundlegendes lautet: Aus Nichts wird nichts.

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Die Uni brennt, die Weltrevolution pennt

Das Audimax ist geräumt und die Weltrevolution hat nicht stattgefunden. Denn die Weltrevolutionäre sind längst nach Norden abgereist zu Muttern und dem dort auf sie wartenden Pfannkuchen. Und die im Audimax untergebrachten Sandler müssen sich eine neue Wärmestube suchen. Ende gut, alles gut?

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Ab in die Insolvenz: Unis, Dörfler, Wrabetz

An manchen Tagen fällt die Entscheidung schon recht schwer, was der Skandal des Tages ist. So wie heute.

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Fußnote 35: Die Erpressung geht weiter

Die AUA wollte heuer wie jedes Jahr in der Akademie am Schillerplatz ihre Weihnachtsfeier abhalten. Die ist jedoch besetzt. Die AUA entblödete sich nicht, direkt mit den Besetzern Kontakt aufzunehmen und diese um Erlaubnis zu bitten. Die sind inzwischen das Erpressen (Staatsanwaltschaft: bitte einmal im Strafgesetzbuch nachzusehen) schon gewohnt - sind doch bereits Johannes Hahn und einige hiesige Rektoren vor ihnen blamabel in die Knie gegangen - und haben gefordert:

  • 300 Business-Ticket Wien-Los Angeles-Wien, um im warmen Kalifornien einige streikenden Kollegen zu unterstützen.
  • Einstellung aller Abschiebungsflüge durch die AUA.
Da hat sogar die AUA ihre einstige Tradition vergessen, vor jeder (gewerkschaftlichen) Erpressung in die Knie zu gehen, und auf die Akademie-Feier verzichtet. Jede Wette: Alle Rektoren und Minister werden auch auf etwas anderes verzichten: nämlich den durch die Besetzungen entstandenen Schäden wie etwa entgagene Vermietungs-Einnahmen einzuklagen. Zahlt ja eh der Steuerzahler.

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Fußnote 33: Gender-Freiheit

Die Fachhochschule Krems hat eine Rektorin. Der ersten Frau in einer solchen Funktion ist zu diesem Avancement zu gratulieren - und vor allem zu ihren entkrampften Umgang mit den Feminismus-Phrasen, die aus den Unis dringen (insbesondere aus dem Wiener Audimax und Umgebung, aber auch vielen angeblich wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen). Sie sieht in ihrer Bestellung "eigentlich nichts Spezielles" und  konstatiert: "Wir haben diesen Geschlechterkampf wie an den Universitäten nicht wirklich."

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Wieder ein Tag Politikverdrossenheit

Die Parteien haben das Gefühl verloren, welche Politik die  Bevölkerung eigentlich will. Wahrscheinlich glauben sie, dass das, was in den Zeitungen steht, oder das, was die ORF-Volksfront so von sich gibt, oder das, was ihnen einige Jungpolitologen in den Parteisekretariaten so erzählen, irgendetwas mit der öffentlichen Meinung zu tun hat.

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Fußnote 32: Das Obdachlosenheim

Das Audimax ist zur Zufluchtsstätte für Obdachlose geworden. Wärme, von den Grünen spendiertes Gratisessen und Gratisauftritte einiger künstlerischer Sympathisanten locken. Von Studenten ist bis auf ein paar kommunistische Kader fast nichts mehr zu sehen. Da bleibt nur noch eine einzige Frage offen: Warum gibt es kein Strafverfahren gegen einen Rektor und gegen einen Minister, die einfach tatenlos dem rechtswidrigen Missbrauch von der Bildung gewidmeten Steuergeldern zuschauen?

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Fußnote 20: Tübingen an der Donau

In Tübingen hat die Polizei einen von 200 Studenten besetzten Hörsaal geräumt. Problemlos. Vielen deutschen Sendern war das nicht einmal eine Meldung wert. Man stelle sich hingegen das aufgeregte ORF-Gegacker vor, würde das auch in Wien passieren - was in Wahrheit  die einzige rechtsstaatliche Antwort auf Besitzstörung,  Epressung und Sachbeschädigung wäre. (Oder hat beim ORF schon die nächste linkskorrekte Erregung die leider, leider gescheiterte Studentenrevolution abgelöst, nämlich der 99. Abschiebungsbescheid gegen die Familie Zogaj?) Das Schönste an der Meldung aus Tübingen: Rektor und Bürgermeister haben den Studenten am Vorabend höchstpersönlich die Räumung angekündigt. Beides wäre in Wien unvorstellbar. Hier ist der Bürgermeister ja mit den Rechtsbrechern solidarisch. Und der Rektor hat kein Rückgrat mehr, seit vor Jahren eine studentische Torte in seinem Gesicht gelandet ist.

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Wie viel Dummheit ist erlaubt?

Ich habe immer wieder Politiker gegen allzu pauschalierende und verächtliche Angriffe zu verteidigen versucht. In zweierlei Hinsicht muss man heute aber ehrlicherweise katastrophale Entwicklungen feststellen: Erstens bei der wohl nur noch als politische – nicht persönliche – Korruption einzuordnenden immer massiveren Verschiebung öffentlicher Mittel (von Ministerien, ÖBB, Asfinag, ÖIAG und insbesondere Gemeinde Wien) zu bestimmten Medien, um deren Wohlwollen zu kaufen. Und Zweitens bei der progressiv zunehmenden Dummheit und Ahnungslosigkeit.

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Unis: Auf dem Weg ins Stadion die gute Nachricht

Man kann die Vorgänge an den Universitäten auch durchaus positiv sehen: Erstmals artikulieren sich nicht nur die radikalen Studenten, sondern zunehmend auch die gemäßigten. Und erstmals gibt es in der SPÖ ein zartes Signal in Richtung Zugangsregelungen für die Universitäten.

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Fußnote 13: Mein Gott, Gio!

Johannes Hahn, nun auch schon vom Bundeskanzler öffentlich und leicht herablassend Gio gerufen, spendiert für die Universitäten plötzlich 34 Millionen. Hahn weiß noch nicht wofür, aber das Geld fließt. Mein Gott, was soll denn das für ein Zeichen sein? Die Besetzer fühlen sich bestätigt und geben natürlich erst recht nicht auf. Alle anderen Gruppen in diesem Staat, die Forderungen haben, lernen, man muss nur aggressiv genug sein. Und die SPÖ erkennt Hahn wieder einmal, wie beim Cern-Fiasko, als schwach. Falscher gehts nimmer. Mehr Geld für Bildung ist immer gut - nur nicht in Tagen wie diesen. Man erinnere sich an Bruno Kreisky. Der hat bei rechtswidrigen Aktionen prinzipiell nicht nachgegeben.

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Entwicklungshelfer und Servierkörper

Seit 2000 hat sich an jeder Uni die Zahl der deutschen Studenten mindestens verdoppelt; prozentuell stieg ihr Anteil von 2,6 auf 7,3 Prozent. Was bedeutet das?

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Unis: die nächste Fehlkalkulation der SPÖ

Die SPÖ setzt in letzter Zeit mit traumwandlerischer Sicherheit immer auf die falschen Pferde. Das tut sie jedenfalls auch bei ihrer Reaktion auf die Hörsaalbesetzungen.

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Fußnote 10: Was ist im Audimax los?

"Da leider auch die Audimax Besetzung nicht frei von Sexismen ist und es in den letzen Tagen immer wieder zu sexuellen Übergriffen und Vorfällen gegen Frauen gekommen ist, wird es innerhalb der morgigen studentischen Proteste einen gemeinsamen feministischen FrauenLesben- und FrauenLesbenTrans*block geben.

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Hahn und die Quoten

Die von Werner Faymann vorgeführte ÖVP steckt offenbar die Ohrfeige in Sachen EU-Kommissar ein und sagt brav „Danke“. Hat man je jemand anderen gewollt als Johannes Hahn? Das schürt – auch in den vielen Kommentaren zum Tagebuch - den Verdacht, dass das Engagement für Wilhelm Molterer letztlich doch nur eine Pflichtübung Josef Prölls gegenüber seinem einstigen Chef war.

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