Mit ‘Gesamtschule’ getaggte Artikel

Hurra, die Lehrer werden gefeuert

Eine kleine Geschichte von einem anderen Planeten zum Nachdenken. Er wird USA genannt. Eine Schuldirektorin aus Central Falls (Rhode Islands) – einer sehr armen Gegend – war mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Schüler im Vergleich mit anderen Schulen katastrophal abschnitten und in großem Umfang die Graduierung nicht schafften. Die Schule geriet deshalb auch unter massive Kritik der Behörden. Die Direktorin entwarf einen Plan für eine Gegenoffensive: Jeder Schultag wird um 25 Minuten verlängert, es gibt für einzelne Schüler eine besondere Betreuung nach der Schulzeit, und im Sommer wird zwei Wochen zusätzlich geübt.

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Hoch die Gesamtschule, keine Fünfer mehr!

Die Gehirnwäsche wird immer kühner. Jetzt wird als Erfolg der Gesamtschule schon verkauft, dass es dort im Halbjahreszeugnis fast keine Fünfer gibt. Dessen berühmt sich insbesondere jene Wiener AHS, die als fast einzige Höhere Schule auf die Gesamtschule umgestiegen ist.

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Der nächste Schmied-Skandal

Claudia Schmied macht sich auf die gleiche Weise lächerlich wie einst ihre Fast-Namensvetterin Heide Schmidt. Beispielsweise durch ein feministisches Umdichten der Bundeshymne. Das könnte man nun amüsiert beiseitelegen – würde Schmied nicht dafür unser Steuergeld ausgeben und gleichzeitig mit einer großen Propagandaaktion ihre linke Weltsicht gleichsam am lebenden Körper, nämlich an unseren Kindern, erproben. Während Schmidt ihr Scheitern nur auf Kosten eines befreundeten Bauunternehmers praktizierte.

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Welche Lehrer brauchen wir?

Rot und Schwarz haben einen Entwurf für eine gemeinsame Ausbildung aller Lehrer vorgelegt. Dieser enthält zwar manches Interessante, vergisst aber weiterhin auf die zwei größten Problemkreise im Spannungsfeld Lehrer-Schule.

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Wieder ein Tag Politikverdrossenheit

Die Parteien haben das Gefühl verloren, welche Politik die  Bevölkerung eigentlich will. Wahrscheinlich glauben sie, dass das, was in den Zeitungen steht, oder das, was die ORF-Volksfront so von sich gibt, oder das, was ihnen einige Jungpolitologen in den Parteisekretariaten so erzählen, irgendetwas mit der öffentlichen Meinung zu tun hat.

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Fußnote 30: Werner Faymann ganz alt

Ein Jahr Werner Faymann Bundeskanzler bringt eine klare Uralt-Botschaft: Noch mehr Geld ausgeben, noch mehr Steuern. Als ob wir nicht inzwischen wüssten, dass jeder Arbeitslose, dem man heute durch Schulden einen Job schafft, morgen zwei Arbeitslose zur Folge hat. Ansonsten agitierte der SPÖ-Chef für die  Einheitsschule, durch die es künftig keine Nachilfe-Notwendigkeiten mehr geben solle. Was natürlich zwangsläufig eine Nivellierung der Schulen nach unten bedeutet. Sowie eine schwere Belastung für den Mittelstand, der dann ebenfalls seine Kinder in die Privatschulen schicken muss, wo sie  die meisten Reichen, viele Politiker und Industrielle längst haben – die daher für den Rest der (Unter-)Menschheit die Einheitsschule empfehlen können. Am Ballhausplatz also nichts Neues.

Lasst tausend Schulen blühen

Über Details reden wir nicht. Wir verlangen ein Gesamtkonzept. So argumentiert die ÖVP seit einiger Zeit wie eine Gebetsmühle auf jedes Stichwort, das mit “Schule” zusammenhängt, so auch Johannes Hahn am Sonntag. Die Volkspartei will sich damit die aufgeregt-aktionistische Chaotik der Unterrichtsministerin vom Leib halten. Das mag vielleicht auch gut klingen. Trotzdem: Eine gute Antwort ist das nicht.

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