Tagebuch

Hofer, die Katholiken und eine Niederlage

06. Dezember 2016 00:57 | Autor: Andreas Unterberger
188 Kommentare

Derzeit herrscht allgemeines Rätseln, warum wider alle Erwartungen, Wettbüro-Quoten und (kaum wagt man es überhaupt noch zu erwähnen) Umfragen Norbert Hofers eine – noch dazu so deutliche – Niederlage erlitten hat. Beim diesbezüglichen Forschen stößt man auch auf ein Mail, das in den letzten Stunden vor der Wahl an unzählige Adressen verschickt worden ist (das Verbot von Massenmails gilt ja offenbar nur für die FPÖ). Und das in der Tat für Hofer mehr als peinlich ist. Dieser Vorgang war offensichtlich eine, wenn auch sicher nicht die einzige Ursache des Ergebnisses.

Die darin enthaltene Information besteht im Wesentlichen nur aus einer originalen APA-OTS-Aussendung Norbert Hofers. Die für sich spricht – und gegen Hofer.

Solche OTS-Aussendungen werden von allen Parteien und vielen anderen Organisationen genutzt, um ohne Gatekeeper-Filter die eigenen Aussendungen zu verteilen. Sie sind übrigens sehr umstritten, denn sie kommen die Aussender teuer und werden wenig gelesen. Aber das ist hier nicht das Thema. Denn sie halten Aussagen auch langfristig fest, die man ja aus den eigenen Parteiarchiven löschen könnte.

Tatsache ist, dass die Aussendung der FPÖ echt ist, also nicht von Gegnern unterschoben worden ist (was ja in Wahlkämpfen schon vorgekommen sein soll). Sie stammt vom 9. Juli 2009. Sie ist erstaunlicherweise trotz eines einjährigen Wahlkampfes aber erst in den allerletzten Stunden aufgetaucht. 2009 hingegen war sie in den Abendstunden eines Sommertags offenbar weitgehend untergegangen.

Hofer hat darin seinen Kirchenaustritt aus – an sich durchaus nachvollziehbarem – Ärger ob einer „Hexenjagd“ von Linkskatholiken auf die FPÖ bekannt gegeben. Der Anlass waren Attacken einiger Exponenten von Orden, katholischen Fakultäten und Katholischer Aktion auf die FPÖ wegen deren Haltung zur Immigration. Hofer hat bei seiner Reaktion darauf aber auch Formulierungen und Behauptungen verwendet, die auf viele Christen letztlich abschreckend wirken müssen. Und die nun vor allem seinem Werben um die Christen während der letzten Wochen widersprochen haben.

Denn Hofer schrieb in jener Aussendung eine überaus einseitig formulierte und hasserfüllte Zusammenfassung so gut wie aller Vorwürfe, die jemals in der Geschichte gegen die Kirche erhoben worden sind. Im O-Ton:

Hunderttausende unschuldige Frauen wurden von den moralisch impotenten Inquisitoren der katholischen Kirche als Hexen auf dem Scheiterhaufen – bei lebendigem Leib und vor den Augen ihrer Kinder – verbrannt. Andersgläubige wurden als Ketzer bezeichnet, bestialisch gefoltert und hingerichtet. Die Katharer wurden ausgerottet. Kirchliche Missionare sind für den Niedergang ganzer Kulturen verantwortlich. Der Antisemitismus war höchsten katholischen Kreisen – und es sind nicht FPÖ-Quellen, die das dokumentieren – nicht nur in der NS-Zeit alles andere als fremd und die heiklen Finanzgeschäfte der katholischen Kirche sind einem Teil der Bevölkerung mittlerweile bestens bekannt. Skandale um systematischen, ja da und dort massenhaften Kindesmissbrauch durch höchste Repräsentanten haben die Kirche – auch in Österreich – erschüttert und nehmen kein Ende.

In diesem Text stecken viele extrem einseitige Übertreibungen und Falsches. Jeden Satz müsste man in langen historischen Abhandlungen relativieren oder ganz zurückweisen. Nur ganz wenige Punkte in aller Kürze:

  1. Gerade die Linkskatholiken sind es normalerweise, die selbst solche polemischen Verkürzungen produzieren.
  2. Es gibt eine Vielzahl von Fakten, wo insbesondere die Päpste Hexen- und Ketzer-Verbrennungen bekämpft haben. Diese sind in Wahrheit meistens auf politische Gründe und Massenhysterien zurückgegangen (wenngleich richtig ist, dass eindeutig auch viele Kirchenmänner schwer mitschuld geworden sind).
  3. Auch der „Niedergang ganzer Kulturen“ in der Kolonialwelt war vor allem von spanischen und anderen Eroberern ausgelöst worden, während sich viele christliche Missionare sehr bald an die Seite der indigenen Völker stellten (wenngleich richtig ist, dass sich die Kolonisatoren lange einer christlichen Terminologie bedienten).
  4. Gerade die evangelische Kirche, zu der Hofer heute gewechselt ist, war praktisch in all die genannten Grauslichkeiten mindestens ebenso involviert. Auch von Martin Luther selbst sind ja viele schwer antisemitische Äußerungen bekannt.
  5. Besonders übel ist Hofers wohl nur als entschuldigende Relativierung furchtbarer Verbrechen verstehbare Passage über katholischen Antisemitismus in der NS-Zeit. Es ist infam, den – unbestreitbaren – historischen christlichen Antisemitismus in dieser Art mit dem Nationalsozialismus, also auch dem Holocaust, in Verbindung zu setzen. Ja, Hofers Worte klingen sogar so, als ob die katholische Kirche die Ursache des Holocaust gewesen wäre.
  6. Mit dieser Passage ignoriert Hofer auch, dass viele Priester bis hinauf zum Papst in der NS-Zeit Juden zu retten versucht haben; und dass die Kirche eindeutig der härteste geistige Widerstand im Hitler-Reich gegen den Nationalsozialismus gewesen ist. Was nur die linke Zeitgeschichtsumschreibung zu verdrängen versucht (Die österreichische Sozialdemokratie hat diesen Widerstand ja erst ab den 80er Jahren entwickelt, als die Nazis auszusterben begannen).
  7. Der Kindesmissbrauch war eindeutig in staatlichen (=Landes)-Einrichtungen schlimmer als in katholischen.
  8. Düstere, aber völlig unkonkretisierte Andeutungen wie „heikle Finanzgeschäfte“ gehören eigentlich in den Schlammwerf-Stil von Medien wie „Profil“ oder „Falter“.
  9. Besonders merkwürdig ist, dass Hofer in jener Aussendung zwar seinen Kirchenaustritt mitgeteilt, aber mit keiner Silbe gesagt hat, dass er der evangelischen Kirche beitritt. Offenbar war das damals auch noch keineswegs der Fall - sondern erst später, als es politisch opportun geworden ist.

Das Ganze ist besonders traurig, weil Hofer in jener Passage seiner Aussendung absolut recht hat, wo er sich mit den untergriffigen Attacken der linkskatholischen Aktivisten auseinandersetzt:

Was hier passiert, ist Rufmord. Ich lasse mich von diesen Herrschaften nicht als Rassisten bezeichnen. Ich setze mich als Behindertensprecher meiner Partei für die ,Schwächsten in der Gesellschaft‘ ein und agiere nicht gegen sie. Für mich sind aber als Asylwerber getarnte Drogendealer nicht die ,Schwächsten‘ der Gesellschaft. Im Gegenteil – sie zerstören das Leben vieler tatsächlich Schwacher in unserer Gesellschaft, nämlich von Kindern.“

Am meisten irritiert aber wohl die Schlusspassage der damaligen Aussendung. Denn daraus lässt sich zumindest indirekt für damals eine positive Haltung Hofers zum Islam ableiten:

Wahrscheinlich ist es klüger, sich in den kommenden Jahren weniger mit den Linkskatholiken, sondern mehr mit den Lehren des Islam auseinanderzusetzen. Dieser wird ohnehin bald die größte Glaubensgemeinschaft in Österreich stellen und die Gesellschaftspolitik in Österreich maßgeblich beeinflussen. Auch dank fehlgehender Kirchenvertreter, die vieles propagieren, ein gesundes kollektives Selbstbild und den Wert intakter Familien aber leider nicht.“

Welches „gesunde kollektive Selbstbild“ immer Hofer im Islam offenbar erkannt zu haben glaubte.

So dumm und widerlich auch die Völkerwanderungs-Propaganda der Linkskatholiken auch ist, so dumm und widerlich war diese Reaktion Hofers. Das hat sich nun Jahre später gerächt. Denn gerade in der Schlussphase des Wahlkampfs ist es der FPÖ-Wahlwerbung („So wahr mir Gott helfe“) vor allem um die christlichen Wähler gegangen, die am meisten im Schwanken waren. Hofer hat dabei jedoch nie eingestanden, dass er einst zu diesem Thema dumme und bedauerliche Aussagen gemacht hat. Daher hat er sich auch nie entschuldigt.

Daher zertrümmert dann das Last-minute-Zirkulieren dieser alten Hofer-Aussage die Glaubwürdigkeit des Kandidaten sehr. Zwischen seinen einstigen und jetzigen Aussagen zur Kirche liegen eindeutig Welten.

Man wird zwar nie erfahren, an wie viele Adressen VdB-Unterstützer diese einstige Hofer-Aussendung verteilt haben. Aber vieles spricht dafür, dass dieser Vorgang mit zum Ergebnis beigetragen hat.

PS: Damit bestätigt sich wieder einmal, wie sehr das Archiv der Feind des Politikers ist. Auch wenn darin oft nur sehr spät geschürft wird.


die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    28x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 03:54

    Lassen wir die Kirche im Dorf ? Nein, lassen wir heute nicht. Dann eben mitten durch - und Rock'n Roll. Dialektik ist angesagt, wo Verblendung zu regieren scheint.

    Wie oft gelingt es denn beispielsweise dem Blog Autor in diesem Forum, geschichtsbewusste und nationalbewusste Leser vor den Kopf zu stoßen. Zitat :

    'Denn Hofer schrieb in jener Aussendung eine überaus einseitig formulierte und hasserfüllte Zusammenfassung so gut wie aller Vorwürfe, die jemals in der Geschichte gegen die Kirche erhoben worden sind.'

    'Denn Unterberger ... schrieb .. in jenem Kommentar eine überaus einseitig formulierte und hasserfüllte Zusammenfassung so gut wie aller Vorwürfe, die jemals in der Geschichte gegen Deutschland erhoben worden sind.'

    Halt Stopp - kann das stimmen? Nun ja, wenn wir anfangen, Erbsen zu zählen, dann stimmt das. (ich erinnere mich an 'die Deutschen' die sich in Polen 'wie die Schweine' aufgeführt haben - Zitat noch näher zu belegen. Freilich ohne seinerzeit dazuzuschreiben, wer mit dem Schweinezyklus begonnen hat, denn dann stellen wir nämlich gleich zweierlei fest, daß der Satz zwar gewiß - und ich scheue eine deftige Sprache keineswegs - angesichts der erweislichen Tatsachen durchaus seine Berechtigung hat, freilich nur dann, wenn man ihn gleichermaßen auch auf 'die Polen' anwendet, die in dieser Hinsicht zeitlich im Vorlauf waren und auch sonst den zitierten deutschen Schweinen in nichts nachstanden). Oft passiert ihm das nicht, dem Andreas Unterberger. Aber so etwas kommt vor. Vielleicht auch in irgendeiner Sommernacht, in Momenten, in denen uns wohl das eine oder andere auch einmal vorbeigelingen mag.

    In der vielgeschmähten Nazi Diktatur gab es übrigens das, was man mit dem vergessenen Begriff 'Schimpf- Freiheit' bezeichnete. Die Gestapo hatte Weisung, für 24 Stunden nach einem Schicksalsschlag, den beispielsweise die Kriegsereignisse verursacht hatten, das Schimpfen auf Regierung, Partei oder den Führer verfolgungsfrei zu stellen. War ein enger Familienangehöriger gefallen, stand eine Familie nach einer Bombennacht vor den Trümmern ihres Wohnhauses - durfte wohl auch schon Mal der Führer verflucht werden, die Partei beschimpft oder der Bonze von nebenan verhöhnt sein ohne das man sofort nach Dachau kam. Ich war nicht dabei, ich habe das nur gelesen. Vielleicht stimmt auch das nicht. Klug wäre es freilich allemal gewesen.

    Was Hofer mit dieser Aussendung getan hat, war Dampf ablassen. Wer leidenschaftlich sein Geschäft betreibt, dem kann wohl da und dort auch schon Mal der Kragen Platzen. Stich für die Linkskatholen - der Punkt geht an sie. Das ist Ihnen halt gelungen, hier den Menschen aus der Reserve zu locken.

    Aber so wie niemand im Ernst dem Blogautor auf Dauer Gram ist, weil der einmal zu fest oder daneben haut - wir kennen ihn und seine Wohltaten überwiegen die gelegentlichen Schwächen wohl bei weitem, so sollte jenes Pamphlet, das Hofer
    hier in jenen Tagen des Zorns abgeliefert hat, nicht überbewertet werden. Wer genügend Verstand besitzt, wird jedenfalls kapiert haben, daß der Feind links steht und das Einzelereignis als solches einzuordnen gewußt haben. Lassen wir also die Kirche im Dorf.

    Gelingt uns das nicht, dann muß sich wohl auch der Blogautor hinsichtlich nicht so weniger seiner Aussagen, vor allem zur Zeitgeschichte, sagen lassen- Zitat:

    'In diesem Text stecken viele extrem einseitige Übertreibungen und Falsches. Jeden Satz müsste man in langen historischen Abhandlungen relativieren oder ganz zurückweisen.'

    Übernimmt doch auch er gelegentlich formelhhaft Verkürztes aus den Propagandaküchen der verschiedensten politischen Akteuere.
    Naturgemäß verzeihen wir jeenn, die uns näher stehen, leichter - sind unsere Toleranzen oft ungleich verteilt. Das macht uns übrigens auch zu Menschen.

    Erbsen zählen bitte einstellen. Das wars nicht. Und darüber hinaus, haben trotz Internet Verbreitung die Mesiten diese seinerzeitige Presseaussendung nicht gekannt. Wer sie aber kannte und Verstand besaß, wusste, das es die Kommunisten waren, zu denen sich der VdB ja in seiner Jugend noch bekannte, welche allein in Rußland mehr als 80.000 Priester ermorden ließen. Und nicht die Burschenschafter des Herrn Hofer, die im Dritten Reich verboten waren.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 06:16

    Aus christlicher Sicht (nicht aus katholischer) ist wohl der wichtigste
    Punkt dazu der Umstand, daß es mit Gott genau gar Nichts zu tun hat,
    wenn die Obrigkeit ihre Schäfchen verhetzt.

    Eine "Massenhysterie" entsteht nicht aus Liebe, sondern aus induzierten
    Ängsten ! ! ! !

    Außerdem ist es bewandtnislos, ob es Vertreter der Kirche tun, ob
    es Anhänger des damaligen Nazional-Sozialismus tun, oder ob es
    die Anhänger des heutigen Haß-Propagandismus tun, welcher uns
    geradewegs in die nächste "Hexenjagd" mit historischer Tragweite
    hinein theatert ! ! !

    Der Knackpunkt dabei ist: All das kommt NICHT von GOTT und hat
    mit christlich sein (= an Christus glaubend ) rein gar nichts zu tun ! ! !


    Wenn jemand dermaßen voll Hass (od. Angst ? ? ?) gegen Hofer
    ist, daß er VDB wählt NUR um Hofer zu verhindern, allein DAS sollte
    alle Alarmglocken schrillen lassen. Tut es aber nicht ?@!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 10:30

    So schlimm die Tatsache ist, dass jetzt der grüne Altkommunist mit Dreitagebart gewählt wurde, so positiv sind die Aussichten für die Zukunft. Und zwar weil:

    • Dadurch Norbert Hofer als Zugpferd für den Nationalrat zur Verfügung steht

    • Weil die Motivation der Systemgegner in allen Parteien durch dieses Wahlergebnis massiv steigt

    • Es haben viele FPÖ gewählt, die das vorher nie gemacht haben; diese Menschen werden auch bei der Nationalratswahl jedenfalls größtenteils wieder FPÖ wählen

    • Die FPÖ zu wählen ist das einzig probate Mittel gegen die Massenzuwanderung von Muslimen, die unsere europäische Kultur vernichten wird, wenn wir nicht sofort die Grenzen dicht machen und alle Parasiten ausweisen

    AN DIE LINKEN IN ALLEN PARTEIEN:

    ES IST NOCH NICHT ALLER TAGE ABEND: WIR SEHEN UNS BEI DER NATIONALRATSWAHL WIEDER!!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 09:06

    Gemach, gemach!

    Zwischen 2009 und 2016 liegen an die 7 Jahre. Ich bin kein Wendehals, aber ich sehe heute viele wesentliche Dinge anders als vor 7 und 14 oder gar 21 oder vor 28 Jahren.
    Ich formuliere heute auch anders, und ich werde später (Deo volente) wieder anders formulieren.

    Bin ich Oppositionspolitiker, formuliere ich als Oppositionspolitiker. Bin ich Kandidat zum Bundespräsidenten, formuliere ich als dieser.

    Schreibe ich einen Aufsatz oder einen Vortrag zum Thema der OTS-APA Aussendung, gehe ich detaillierter und achtsamer vor als in einer Presseaussendung, die kurz und knackig und überspitzt sein soll, damit sie wahrgenommen wird.

    Werde ich persönlich, zB als Rassist, angegriffen und diffamiert, ziehe ich u.U. persönliche Konsequenzen, ich trete zB aus der r.k. Kirche aus. Als Person in öffentlichem Amt tue ich das öffentlich kund. Bei Bedarf eben zornig und im Modus Gegenangriff.

    Herr Unterberger, geht man einzelexegtisch durch diesen alten Hofer-Text, kann man in etwa zu den Schlußfolgerungen kommen, die Sie hier geschrieben haben. Ich würde gerne mit Ihnen wetten:

    Wetten, daß Herr Hofer Ihnen unter dem Blickwinkel Einzelexegese und losgelöst vom Anlaß der damaligen Presseaussendung (in der Literaturkritik nenn man das "Sitz im Leben") sogar zustimmt?

    Und als alter Feind des ISlam ergänze ich sogar:

    Jawoll, so böse und schlimm er ist, das Leben der Ungeborenen, bei uns selbstverständlich auslöschbar, gilt dort was. Die Unterscheidung von Mann und Frau, bei uns selbstverständlich aufgelöst, gilt dort was. Die Familie, die Sippe, der Stamm als soziale Kraft gilt dort was.

    Denke ich über den ISlam nach, finde ich bei aller inniger, grimmiger Feindschaft Dinge, die dort stark sind und deshalb auch ein Fascinosum für viele darstellen, weil wir diese Dinge kaputtgemacht haben.

    Übrigens: Ich sehe die Absicht und bin verstimmt: Daß die alten Zeilen Hofers just unmittelbar vor der Wahl in Umlauf gebracht werden, zeigt die Bösartigkeit des Absenders.

    Ich stimme mit Ihnen überein: im Internetzeitalter ist alles Alte immer auch alleraktuellst, wenn es denn jemand will. Das ist schade, denn das reduziert die Auswahl an starken Persönlichkeiten. Die brauchen wir aber in der Wirtschaft und in der Politik mehr denn je. Und ein paar Chefredakteure, die sich was trauen, wären auch ganz gut, nicht wahr? (Sie waren m.W. der letzte Charaktertarke, darum sind Sie es auch nicht mehr, leider.)

    Starke Persönlichkeiten haben im Vergleich mit schwachen häufiger eine Biographie mit Brüchen, Niederlagen, Fehlern, Scheitern - sie sind aus eigener Schuld und aus Schicksal durch vieles gegangen und haben so an Eigenschaften gewonnen, die sie befähigen, heute gut zu führen. Wenn man sie denn läßt.

    Digitale Archive fördern die Aufzucht rückgratloser Opportunisten und Weicheier überproportional.

    Mich irritieren diese alten Hoferzeilen überhaupt nicht.
    Selbst wenn ich sie vor der Wahl zum Lesen erhalten hätte, hätte das an meiner Entscheidung für ihn nichts geändert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 06:20

    Ich verstehe die künstliche Aufregung des Blogbetreibers überhaupt nicht. Die Aussagen bzw. Formulierungen Norbert Hofers empfinde ich nicht als "hasserfüllt" (=Vokabel aus der gutmenschlichen Hexenküche), sondern als authentische Äußerung eines tief verletzten und enttäuschten Christenmenschen. In einer OTS muss man knapp formulieren, ellenlange Abhandlungen haben keinen Sinn und würden vermutlich nicht gelesen.
    Aufgrund dieser OTS bin ich noch mehr der Überzeugung, dass Norbert Hofer mehr für unsere Heimat leisten kann, als alle Kurz', Sobotkas und Doskocils zusammen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 07:29

    Ich glaube wirklich nicht, dass so eine mail in den letzten Stunden vor der Wahl das Wahlergebnis massiv beeinflußt und umgedreht hat.
    Da tut man den Verbreitern zu viel der Ehre an.
    Fakt ist, dass praktisch alles, was nicht FPÖ ist, sich für VdB ausgesprochen hat - nur um Hofer zu verhindern.
    Die Angstparolen des Bauoligarchen Haselsteiner haben gegriffen!
    Herr und Frau Österreicher wollen vor allem 'a Ruah' haben; und keine Donnerstag-Demos, keine Schwarzen Blöcke und keine unterirdische Angelobung ihres Präsidenten.

    Mitterlehner und seine schwarzen Bürgermeister haben dem Altprofessor tausende Stimmen zugetrieben. Jetzt bleibt noch abzuwarten, wie und ob sich der Onkel Pröll das gefallen lässt, dass sein Herrschaftsgebiet grün eingefärbt wurde.

    PS: Der Primus im Anbiedern, Othmar Karas, kann ja jetzt hoffen, dass ihm sein grüner Präsident die grünroten Stimmen im EU-Parlament auch für seine eigene Präsidentschaft bringt ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 10:29

    Meiner Meinung hat die FPÖ und somit Hofer nicht verloren, sondern an die 47% der Österreicher gewonnen. Die Stimmen für den tatterichen VdB kommen aus allen anderen Lagern und das noch bis zu Bewußtlosigkeit aufgehusst.


  1. Anmerkung (kein Partner)
    11. Dezember 2016 22:40

    Vor der Wahl hätte es einer ähnlichen Philippika wie von Hofer gegen die Katholiken auch von der FPÖ gegen Deutschland (und das Deutsch-Getue der Burschenschaften) bedurft.

    Damit wäre der Weg frei geworden für eine klare Wahlkampflinie gegen vdBellen als den Kandidaten, den Deutschland sich wünscht.

    Dann hätte die Abneigung der Österreicher dagegen, wieder in den deutschen Sumpf hineingezogen zu werden - und sei es auch nur auf dem Umweg über die EU -, aktiviert werden können gegen vdBellen als den Kandidaten, mit dem wieder das deutsche Ungemach droht.

    All das hat die FPÖ unterlassen, weil Burschenschafter dafür zu voreingenommen sind. Sonst wäre Hofer heute Bundespräsident.

  2. Erhard Tanner (kein Partner)
    11. Dezember 2016 11:42

    Wenn Herr Unterberger in folgendem Zitat Hofers eine islamfreundliche Aussage über den Islam zu erkennen glaubt, so fragt sich der aufmerksame Leser schon, ob hier nicht auf Seiten des kritischen Journalisten ein Fehler im sinnverstehenden Lesen passiert ist, denn bei wiederholtem Lesen und Diskutieren dieser Hofer Passage vermögen gelehrte "Experten" sinnverstehenden Lesens wahrlich nichts Islamiphiles in Hofers Sätzen erkennen - im Gegenteil. Der kritische Journalist Andreas Unterberger tut sich offensichtlich immer wieder und bisweilen recht schwer, Inhalte als das stehen zu lassen, wofür sie sprechen. Li
    Zitat aus Hofers Text:
    Wahrscheinlich ist es klüger, sich in den kommenden Jahren..

  3. Der Notar (kein Partner)
    10. Dezember 2016 09:38

    Unterberger lenkt ab! Warum schreibt er nicht über die ÖVP bestimmenden Figuren Konrad und Ferry Maier? Die hinter den Kulissen die Fäden gezogen haben und die ÖVP auf "Kurs" gebracht haben. In wessen Auftrag? Nun da hege ich meine Vermutung in Richtung deutscher CDU/CSU, die ihrerseits nur wieder der Handlanger bestimmter Atlantikbrücken Interessen ist. Und die europäische Marionette VdB (Vereinigte Staaten von Europa) soll nur die weitere Machtergreifung durch diese Kreise camouflieren.

  4. Jens (kein Partner)
    08. Dezember 2016 20:00

    Ich bin mittlerweile zur Auffassung gelangt, daß die knappe Niederlage auch ihre Vorteile hat. Immerhin haben die Linksliberalen, Grünninen, Sozis und die Cuckservative der ÖVP nun keine Ausrede mehr, wenn das von ihnen geführte Schiff auf Grund läuft. Übrigens sehe ich den Aussagen von Herrn Hofer keine Verklärung des Islams, sondern nur die richtige Erkenntnis, daß dort einige Grundprinzipien noch im Ordnung sind. Auch die übrigen Aussagen sind ja nicht völlig von der Hand zu weisen. Ich habe in meiner Zeit unter den Linken viel schlimmere Verdammungen des Christentums anhören müssen. Wer deswegen den Atheisten Bello wählt, hat nicht alle Latten am Zaun. Gruß nach Österreich.

  5. Gast (kein Partner)
    08. Dezember 2016 18:41

    Schon erstaunlich, dass der Blogbetreiber nunmehr fast täglich eine Art "Hoferbashing" im Nachhinein betreibt.

    Mag er nicht zu den "Verliererin" gehören oder zumindest es sich nicht ganz mit den "Gewinnern" verscherzen ? Wieso sonst gräbt er einen alten Text aus, der im Grund nichts besagt, außer, dass ein Mensch auf einen Angriff emotional - zu recht - reagiert hat.

    Ich hätte mir von Dr. Unterberger erhofft, dass er eine gescheite Analyse zu den widerwärtigen Methoden der linken Wahlhelfer erstellt. Allein damit ist zu belegen, dass VdB gewonnen hat.
    Das bitte nicht "haushoch" und ergo hat Hofer keine "deutliche Niederlage" erlitten, sondern immerhin 47 % Einheimische (!) hinter sich !

    • Gast (kein Partner)
      08. Dezember 2016 22:07

      Wer eine kluge Analyse dieser Wahl lesen möchte, der lese auf Sezession oder Unzensuriert Martin Lichtmesz, anstatt den Blödsinn zu glauben, dass Hofer`s alte Zeilen über die Linkskatholiken Entscheidendes mit dem Wahlausgang zu tun haben.

  6. W.Battlehner (kein Partner)
    08. Dezember 2016 13:29

    Man sollte sich einmal mit der eigenartigen Rolle der katholischen Kirche und seines Kardinals in der Asylantenfrage befassen.
    In POLEN sind Asylanten gerade von der katholischen Kirche NICHT erwünscht.
    In ÖSTERREICH werden Asylanten von Kirche Hand in Hand mit Linkskatholen und GRÜNEN und Gottlosen verhätschelt und geradezu verklärt. Der Kardinal entblödet sich nicht einmal, in Koordination mit der ultralinken CARITAS Muslime selbst zu taufen um sie von der amtlich verordneten Abschiebung zu bewahren.
    Die POLEN werden in Österreich von den dominanten Linkskatholen und Grünpresse als KETZER verteufelt!
    Oder sitzen die KETZER vielleicht doch in Wien?

  7. AppolloniO (kein Partner)
    08. Dezember 2016 11:38

    ...Am meisten irritiert wohl die Schlussphase....".
    Mich irritiert dass Unterberger irritiert ist. Denn:
    ...das Überhandnehmen des Islams ist unbestreitbar und besorgniserregend.
    ...das Abrücken der christlichen Kirchen (der Protestanten mehr(!) als der Katholen)
    vom "Vater, Mutter, Kind-Ideal ist offensichtlich und verstörend.

  8. Torres (kein Partner)
    08. Dezember 2016 11:00

    Unterberger vermischt hier "Gott" mit "Kirche". Man kann durchaus gottgläubig, gottesfürchtig, religiös sein, beten, usw., ohne dafür in die Kirche zu gehen; ja man kann die Kirche sogar ablehnen. Niemand weiß, ob dem lieben Gott überhaupt gefällt, was die Kirche (die sich selbst als Gottes Vertretung auf der Erde sieht) in seinem Namen so alles tut und sagt. Kein Pfarrer, Bischof oder gar Papst wurde von Gott persönlich eingesetzt und mit der Verkündung seines Wortes und seiner Lehre beauftragt. Sogar diese "Lehre" wurde von Menschen (also von der Institution Kirche) festgelegt - wer weiß, ob sie den Intentionen Gottes entspricht.

    • glockenblumen
      08. Dezember 2016 13:16

      Wahre Worte!***********************

    • Gast (kein Partner)
      08. Dezember 2016 18:50

      Ich bin gläubig (eher als VdB, wage ich zu behaupten), bin aber aus der Kirche ausgetreten, weil ich mit dieser Kirche nicht mehr einverstanden bin. So musste ich mir doch glatt hämisch sagen lassen "aber Weihnachten feiern tätest schon, gell ?!"
      Als ob diese Kirche das Recht auf Christi Geburt gepachtet hätte !
      Gott sei Dank fragt Gott nicht danach, ob man einem Verein angehört.
      Der Fragestellerin habe ich geantwortet "sei doch froh, dass ich das christl.Brauchtum und Kultur immer wertschätze, ihr Kirchenmenschen habt diese Unterstützung mehr als nötig, wo ihr gerade dabei seid, euch selbst auszulöschen und auf Knien vor islamischen Invasoren zu kriechen."
      Ihr Schweigen war sehr laut !

    • Anmerkung (kein Partner)
      11. Dezember 2016 22:49

      @Torres, das Letzte, was die christlichen Priester sich wünschen können, ist, dass es Gott wirklich gibt. Der wäre jetzt ziemlich sauer.

      Über einen Zeitraum von offenbar mehreren Milliarden Jahren hinweg hätte ja dieses höchste Wesen bewiesen, dass es das Weltall auf sich allein gestellt lassen will. Plötzlich dichtet ihm eine Lebewesen-Spezies auf einem winzigen Planeten im All einen "Sohn" an, nur weil dort eine Priesterkaste mit Hilfe "jenseitiger" Geschichten andere erschrecken und sie so dazu bringen will, die Arbeit für sie mit zu erledigen.

      Da könnten die Priester sich auf einiges gefasst machen, falls sie nach ihrer Blasphemie wirklich je zu einer Endabrechnung antreten müssten.

  9. Erwin Tripes (kein Partner)
    08. Dezember 2016 10:34

    Etwas Geschichtswissen kann ja nie schaden (frei nach Kreisky)
    ad Unterbergers Kirchensicht
    Haben nicht noch 1939 die österr. Bischöfe eine feierliche Loyalitätserklärung zum Wirken Adolf Hitlers mit ihren besten Segenswünschen abgegeben und in diesem Sinne auch die Gläubigen ermahnt, wobei es für die Bischöfe auch selbstverständlich nationale Pflicht sei, sich als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen (Fritz J.Raddatz, Vorbemerkung zu „Summa injuria oder Durfte der Papst schweigen?“ RoRoRo s.10) ?

    Wer weiß, daß erst Joh. XXIII. im Karfreitagsgebet den Passus für die „perfiden Juden“ und“ das verblendete Volk“ entfernen ließ?

    Zur Geistes-u. Gewissensfreiheit meinte Prof. Thomas Ohm,

  10. Der Realist (kein Partner)
    08. Dezember 2016 08:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    oft kommt es nicht vor, dass ich so gar nicht Ihrer Meinung bin, aber ich lese aus Hofers Worten nirgendwo heraus, dass die katholische Kirche Ursache des Holocaust gewesen sein soll, auch kann ich keinesfalls eine damalige positive Haltung Hofers gegenüber dem Islam ableiten.

    Viel mehr irritiert mich die unzweifelhaft stattgefundene Unterstützung der katholischen Kirche für einen Atheisten und dem Kommunismus nahestehenden Kandidaten, diese wurde zwar jetzt nicht mehr so offen zur Schau gestellt wie vor der Wahl im Mai.
    Dass sich heute auch katholische "Würdenträger" dem Islam anbiedern, dürfte auch Ihnen nicht entgangen sein.

  11. Cajetan (kein Partner)
    08. Dezember 2016 08:20

    Den Text der "Dekane der theologischen Fakultäten u. a." auf den Norbert Hofer sehr emotional reagierte sollte man der Vollständigkeit halber studieren. Er findet sich unter dem bezeichnenden Titel "Christen: Widersteht der FPÖ und ihrer Propaganda!" (Link kann nicht gepostet werden.)

  12. Rosi
    07. Dezember 2016 11:24

    Ich denk' mir, es ist eigentlich Bellen, der die wirkliche Niederlage einstecken mußte, so absurd das auf den ersten Blick klingen mag.
    Alle Medien, allen voran der ORF, und nahezu alle Parteien haben die Werbetrommel gerührt.
    Außerdem, wie auch diese Beispiel zeigt, (wahl)kämpfen die Linken in der Regel nicht fair.
    Das Ergebnis, das Bellen erzielt hat in diesem Umfeld, ist in meinen Augen mickrig. Unter diesen Umständen hätte dieses Ergebnis jeder Mensch erreicht, den man an seine Stelle gesetzt hätte, vermutlich sogar ein Roboter oder ein Schoßhündchen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  13. Hotzenplotz2
    07. Dezember 2016 10:00

    Es ist müßig, Herrn Dr. Unterberger im Einzelnen zu widersprechen, was die Verfassung und die Verbrechen der katholischen Kirche der letzten rd. zweitausend Jahre betrifft (relativieren und kleinreden kann man ja alles). Da genügt allein der Hinweis auf Karlheinz Deschners Werke, vor allem die "Kriminalgeschichte des Christentums". Hier wird bereits alles gesagt, präzise dokumentiert. Alles andere ist Geschwätz. Was dem einen sin Uhl, ist dem anderen sin Nachtigall. Oder mit Nestroy: Da streiten sich die Leut' herum, oft um den Wert des Glücks; der Eine heißt den Andern dumm, am End weiß keiner nix.

  14. Hotzenplotz2
    07. Dezember 2016 09:45

    Ich sags ja: Ab ins Burgenland!

  15. Haider
    07. Dezember 2016 00:01

    Natürlich geht bei einem Menschen fallweise die Emotion durch. Na und - Gott sei dank sind wir Menschen und keine Maschinen. Außerdem war die Aussendung keine Dissertation sondern eben eine verkürzte, politische Momentaufnahme.
    Legion waren die haßtriefenden Anti-Hofer-Attacken der letzten Wahlauseinandersetzung: Mir liegt gerade ein besonders dummes Pamphlet eines Dipl. Ing. Gerhard Stolkovich vor. So etwas erregt keinen Marxisten, keinen ÖVPler, keinen Haselsteiner, keinen Busek, keinen ORFler, keinen Gutmenschen, keinen ... es geht ja gegen einen FPÖler und die sind a priori vogelfrei.

  16. Aristoteles
    06. Dezember 2016 19:15

    LINKSKATHOLISCHE HEXENJAGD GEGEN WÄHLER UND FUNKTIONÄRE DER FPÖ
    FPÖ-Vizeparteiobmann aus katholischer Kirche ausgetreten

    Nachdem Unterberger aus Hofers Originalstatement entscheidende Passagen unterließ, hier wird der ungekürzte Text nachgeholt. Die fehlenden Schlüsselworte wie "Ich bleibe Christ! Etc." wurden in eckige Klammern gesetzt.

    OTS0268, 8. Juli 2009
    http: //www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090708_OTS0268/linkskatholische-hexenjagd-gegen-waehler-und-funktionaere-der-fpoe

    FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg NORBERT HOFER zeigt sich ob einer von höchsten katholischen Kreisen initiierten Kampagne, die nur als "Hexenjagd gegen die FPÖ und ihre Mitglieder" bezeichnet werden kann, "angewidert". In einem veröffentlichten Text selbsternannter Hüter katholischer Moral heißt es unter anderem wörtlich: "Christen: Widersteht der FPÖ und ihrer Propaganda… Die FPÖ vertritt eine offen rassistische Politik... Die FPÖ agiert gerade gegen die Schwächsten in der Gesellschaft, die sich nicht währen können..."

    Hofer: "Hunderttausende unschuldige Frauen wurden von den moralisch impotenten Inquisitoren der katholischen Kirche als Hexen auf dem Scheiterhaufen – bei lebendigem Leib und vor den Augen ihrer Kinder – verbrannt. Andersgläubige wurden als Ketzer bezeichnet, bestialisch gefoltert und hingerichtet. Die Katharer wurden ausgerottet. Kirchliche Missionare sind für den Niedergang ganzer Kulturen verantwortlich. Der Antisemitismus war höchsten katholischen Kreisen – und es sind nicht FPÖ-Quellen, die das dokumentieren – nicht nur in der NS-Zeit alles andere als fremd und die heiklen Finanzgeschäfte der katholischen Kirche sind einem Teil der Bevölkerung mittlerweile bestens bekannt. Skandale um systematischen, ja da und dort massenhaften Kindesmißbrauch durch höchste Repräsentanten haben die Kirche – auch in Österreich – erschüttert und nehmen kein Ende." – – – ["Ich schätze viele Vertreter der katholischen Kirche, ich kann aber mit weiten Teilen der Amtskirche, mit Scheinmoral und den immer stärker werdenden linkskatholischen Strömungen nichts anfangen. Ich habe schon vor Monaten die Konsequenzen gezogen und bin aus der katholischen Amtskirche ausgetreten."

    "Was hier passiert, ist Rufmord. Ich lasse mich von diesen Herrschaften nicht als Rassisten bezeichnen. Ich setze mich als Behindertensprecher meiner Partei für die 'Schwächsten in der Gesellschaft' ein und agiere nicht gegen sie. Für mich sind aber als Asylwerber getarnte Drogendealer nicht die 'Schwächsten' der Gesellschaft. Im Gegenteil – sie zerstören das Leben vieler tatsächlich Schwacher in unserer Gesellschaft, nämlich von Kindern." – – – ["Das sehen diese Herrschaften vielleicht anders. Ihre widerliche Aktion bestärkt mich in meiner Überzeugung, daß der Glaube eine höchst persönliche Angelegenheit ist und sich nicht in Vereinen und Kirchen organisieren muß. Ich bin froh, daß ich mit meinem Kirchenbeitrag diese Leute nicht länger unterstützen muß. Ich bleibe den Lehren Jesu, dem Frieden, der Freiheit und der Nächstenliebe verbunden. Ich bleibe Christ. Die katholische Amtskirche hat mich aufgrund der scheinmoralischen Aktivitäten ihrer Neo-Inquisitoren, falschen Frömmler und wahrer Heuchler endgültig verloren."]

    ["Bei allem Ärger über den skizzierten Affront, muß man allerdings zwischen dem Frust und Weltschmerz einer autoaggressiven, allmählich untergehenden Institution und der Aggression sich selbst so bezeichnender 'Eroberer' unterscheiden.] – – – Wahrscheinlich ist es klüger, sich in den kommenden Jahren weniger mit den Linkskatholiken, sondern mehr mit den Lehren des Islam auseinanderzusetzen. Dieser wird ohnehin bald die größte Glaubensgemeinschaft in Österreich stellen und die Gesellschaftspolitik in Österreich maßgeblich beeinflussen. Auch dank fehlgehender Kirchenvertreter, die vieles propagieren, ein gesundes kollektives Selbstbild und den Wert intakter Familien aber leider nicht."

    KORREKTUR: Der Schlußsatz wurde von Unterberger falsch und boshaft interpretiert: "Dieser [...nämlich der Islam] wird ohnehin bald die größte Glaubensgemeinschaft in Österreich stellen und die Gesellschaftspolitik in Österreich maßgeblich beeinflussen. Auch dank fehlgehender Kirchenvertreter, die vieles propagieren, ein gesundes kollektives [...eigenes!] Selbstbild und den Wert intakter Familien aber leider nicht...
    Das "gesunde Selbstbild" und die "intakten Familienwerte" beziehen sich offenbar auf jene Kirchenvertreter, die "vieles propagieren", aber keine richtigen Selbstbilder entwerfen und nicht die intakten Werte des eigenen Glaubens hochhalten!
    Lernen Sie Deutsch und Geschichte, Herr Unterberger!

    Jüngste politische Kampagne höchster katholischer Kreise gegen die FPÖ ist eine "dumme, heuchlerische und politisch motivierte Hexenjagd".

    Studenten der katholischen Privatuniversität Linz überlegen aufgrund ihres Einstehens zur FPÖ die Universität zu verlassen. Man ist nicht davon überzeugt, ob man dort als Mitglied der FPÖ noch objektive Prüfungsergebnisse erwarten kann. Das sollte jedem aufrechten Demokraten zu denken geben!

    Initiiert wurde die Kampagne gegen die FPÖ von folgenden Personen:

    UNIVERSITÄT WIEN:
    – Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christa Schnabl, Vizerektorin der Universität Wien.
    – Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.
    – Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel, Institut für Sozialethik, Katholisch-Theologische Fakultät.

    UNIVERSITÄT SALZBURG:
    – Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg.
    – Univ.-Prof. Dr. Rudolf Pacik, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

    UNIVERSITÄT INNSBRUCK:
    – Univ.-Prof. Dr. Józef Niewiadomski, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

    UNIVERSITÄT GRAZ:
    – Ao. Univ.-Prof. Dr. Kurt Remele, Institut für Ethik und Gesellschaftslehre, Katholisch-Theolog. Fakultät.

    KATHOLISCH-THEOLOGISCHE PRIVATUNIVERSITÄT LINZ:
    – Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger, Rektor.
    – Univ.-Prof. Dr. Ilse Kögler, Prorektorin.

    DONAU-UNIVERSITÄT KREMS:
    – Dr. theol. Ernst Fürlinger.

    KATHOLISCHE AKTION ÖSTERREICHS:
    – Dr. Luitgard Derschmidt, Präsidentin.

    VEREINIGUNG DER FRAUENORDEN ÖSTERREICHS:
    – Dr. Fürst / Schwester Kunigunde, Präsidentin.

    STIFT ALTENBURG:
    – Abt Christian Haidinger.

    KATHOLISCHER AKADEMIKER/INNENVERBAND ÖSTERREICHS:
    – Mag. Magda Krön, Präsidentin.
    – Dr. Peter Pawlowsky, design. Vizepräsident.

    SUPERIORENKONFERENZ DER MÄNNLICHEN ORDENSGEMEINSCHAFTEN ÖSTERREICHS:
    – P. Mag. Erhard Rauch SDS, Generalsekretär.

    PUBLIZIST: Dr. Paul Schulmeister.

    * Ende des Originals *

    PS: Als Katholik, der Papst Bergoglio und den Kardinälen Christoph Schönborn, Walter Kasper und Reinhard Marx zum Trotz immer noch versucht glaubens- und standfest in der Kirche zu bleiben, kann ich selbstverständlich keinen Kirchenaustritt gutheißen. Was nur die eigenen Reihen schwächt und ungewollt ein Ärgernis bleibt. Vielleicht bereut nunmehr auch Herr Hofer diesen halbüberlegten, voreiligen Schritt aus dem Jahre 2009. Vielleicht reißt er einmal die heroische Kraft zusammen, diesen (angesichts des häretischen Zustandes der Katholischen Kirchenspitze) allzu verständlichen, aber strategisch falschen Schritt zu revidieren und in den Schoß der Einen Katholischen und Apostolischen Kirche zurückzukehren. Freilich in der Stille, ohne Presseaussendung, aber mit der Absolution eines verständnisvollen Priesters wie Weihbischof Laun. In der Phalanx (= Schlachtreihe, Kerntruppe) der traditionsbewußten Katholiken gibt es einen unbesetzten Platz für Dich Norbert. Denn unter den Lutheraner herrschen schlimmere Urständ als unter den Katholiken. Ich bin schon alt genug, um das so väterlich zu sagen: "Viel Erfolg lieber Freund! Du schafft das schon!"

    • Mariahilferin
      06. Dezember 2016 20:35

      Ein Stern oben ist mir zu wenig:

      ****************!

    • Undine
      06. Dezember 2016 20:46

      @Aristoteles

      Vielen Dank für den Kommentar, der doch sehr vieles zurechtrückt, und für die lange Liste der VERRÄTER-TRUPPE---was für ein schäbiger HEUCHLER-Club!
      DIE alle hätte JESUS vermutlich auch aus dem TEMPEL GEJAGT!
      Mich widern diese Figuren an---jede einzelne!

    • Gandalf
      06. Dezember 2016 21:09

      Vielen Dank an Aristoteles; so sieht das ganze doch schon völlig anders aus; besonders interessant ist die namentliche Nennung der Rädelsführer dieser miesen Aktion. Da wundert es einen z.B. dann gleich weniger, wenn ausgerechnet die Universität Salzburg entdeckt haben will, dass Konrad Lorenz ja fast ein Kriegsverbrecher war (und ihm daher das Ehrendoktorat aberkannt hat - was ihn in den Augen und Herzen vernünftiger Menschen erst recht besonders ehrt).
      Als mit "meiner" Amtskirche aus verständlichen Gründen höchst unzufriedener Lutherischer Christ habe ich mich manchmal mit dem Gedanken getragen, aus Protest katholisch zu werden; das ist mir jetzt gründlich vergangen. Danke, Aristoteles.

    • Riese35
      06. Dezember 2016 23:57

      @Aristoteles: Vorbehaltlich einer eigenen Prüfung des Originals, das ich jetzt einmal im Glauben (= sicheren Vertrauen) annehme: volle Übereinstimmung.

      Ergänzen möchte ich aber zur Frage des "Kirchenaustritts": Eine vor einer staatlichen Behörde geleistete Kirchenaustrittserklärung ist für die Kirche irrelevant. Das hat Papst Benedikt geklärt. Sie zieht nicht ein excommunicatio latae sententiae nach sich.

      Als problematisch sehe ich die Aussage an, daß man Christ ohne Kirche sein könne. Das Christsein schließt immer auch die kirchliche Gemeinschaft mit ein. Das heißt aber auch nicht, daß man ihren Amtsträgern Kadavergehorsam schuldet.

    • Riese35
      07. Dezember 2016 00:03

      Der Glaube und das - wohl und reiflich gebildete - eigene Gewissen stehen darüber. Einem Bischof und auch einem Papst kann man widersprechen, muß man widersprechen, wenn es notwendig ist, jedoch immer mit dem notwendigen Respekt vor dem Amt. Das ist beständige Lehre der Kirche. Es gibt eine einzige Ausnahme: wenn der Hl. Vater in Fragen des Glaubens und der Sitte ex cathedra spricht.

      Das politische Engagement bei einer Partei ist aber nie eine Glaubens- oder Sittenfrage.

    • Almut
      07. Dezember 2016 00:50

      @ Aristoteles
      Danke für die Klarstellung!
      Ich überlege gerade, ob Jesus, lebte er denn heute, in eine der christlichen Kirchen eintreten würde - ich habe da so meine Zweifel.

      @ Undine
      *******************!

  17. GJansen
    06. Dezember 2016 17:26

    Mir war nicht bekannt, dass diese OTS aus 2009 in den letzten Tagen vor der Wahl noch einmal zirkulierte - ich kenne sie seit langem und habe auch immer wieder einmal darauf hingewiesen, vor allem, wenn Herr Hofer sich betont "christlich" geben wollte. Und ich denke, dass dieser Stil Hofers (wie auch sein Auftreten in der letzten Konfontation vor der Wahl) uns viel mehr von seinem wahren Charakter offenbart als alle Kuschelbilder, die ihm seine Spin-Doktoren in den letzten Monaten vorgeschrieben haben.

    • Aristoteles
      06. Dezember 2016 19:25

      @ GJansen
      Haben Sie auch Weihbischof Laun gelesen? Und auch verstanden?

      Der streitbare Salzburger Weihbischof Andreas Laun spricht sich offen für den freiheitlichen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer aus. “So, wie das Angebot jetzt ist, kann man nur Hofer wählen und beten für ihn und für Österreich”, schrieb Laun laut “Kathpress” in einem am Donnerstag auf dem Internetportal “kath.net” veröffentlichten Gastbeitrag.

  18. Josef Maierhofer
    06. Dezember 2016 16:31

    Dieser schmutzige Wahlkampf sollte jetzt vorbei sein, Van der Bellen sollte arbeiten, die Regierung zu Taten animieren, Reformen, Verwaltungsreform, Gesetzesreform, Budgetreform, Schulreform, etc., die Regierung sollte ernsthaft für Österreich arbeiten und nicht für sich und den Stillstand und die 'Flüchtlinge'.

    Linkskatholiken sind für mich Linke und weniger Katholiken und Herrn Hofers damalige Aussendung verstehe ich voll und ganz, wenn gleich emotional immer Übertreibungen und Fehler passieren.

    Die freiheitliche Familie wird sich weiter entwickeln und warten, bis die Zeit reif ist, bis das 'Establishment' von selbst am Ende sein wird. Die Themenführerschaft ist ihr derzeit nicht zu nehmen.

    Herr Hofer wird beim nächsten Mal wieder antreten und dann hat er ganz sicher die besseren Chancen, auf Österreich aufzupassen, denn bis dahin werden wir mit diesem Kurs des Establishments schon weiter sein, das Establishment wird ganz sicher noch mehr am Kerbholz haben und Van der Bellen wird altersbedingt nicht mehr können, auch, wenn er nur Staatsnotar spielt, wie es Dr. Fischer getan hat.

    Gut so, der prolongierte Stillstand und der prolongierte Niedergang Österreichs findet statt, bis es der letzte Bürger spürt, dass wir endlich eine Politik für Österreich brauchen.

    Diese Chance auf Veränderung in dieser Misere wurde diesmal vertan, 2020 wieder. Herr Hofer will wieder (und ich nehme an, er wird es tun) antreten.

    Nun versucht man Strache zu diffamieren und gegen Hofer zu auszuspielen. Auch das wird vermutlich nichts bringen, es geht um Österreich und die Fehlhandlungen gegen Österreich werden mit diesen Besatzungen in der Politik so lange weiter gehen, bis es andere Mehrheiten geben wird.

    Das Problem des 'Establishments' ist die linke Realitätsverweigerung.

    Mit solchen Untergriffen haben die Wahlkampf betrieben und trotzdem nur mehr dieses Ergebnis erreicht. Weiter so, es wird die Zeit immer reifer für die FPÖ.

    More of the same: 'Alles gegen die 'NAZIS', wie ich heute auf meiner Straßenbahnreise durch den 2. Bezirk in Wien auf verunstalteten Hofer Plakaten lesen konnte.

  19. Sensenmann
    06. Dezember 2016 16:26

    Die Aussagen Hofers von damals mögen verküruzt sein - mehr bringt man in einem Pressedienst eben nicht unter - aber sie sind wahr!
    Ich muss vorausschicken: Ich bin kein Christ, denn
    "Nicht ihre Menschenliebe sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute uns zu verbrennen!"(Friedrich Nietzsche)

    Die Katholen waren die führenden Antisemiten seit langer Zeit und bis in jüngere Zeit ("Die christlichsoziale Partei ist eine wahrhaft christliche Partei, eine wahrhaft deutsche Partei und eine wahrhaft antisemitische Partei")

    Ihre Massenmorde an "Hexen und Ketzern" waren ja keine Kleinigkeit.
    Die Perversion sodomitischer Pfaffen, die sich im Foltern und Verbrennen von Frauen und Kindern (Die Verbrennung von Kindshexen sollte als wirksame Abschreckung und pädagogisches Exempel dienen, verbunden mit der eindringlichen Ermahnung, auch bei Kindern die Möglichkeit eines Teufelspaktes in Betracht zu ziehen.) austobte, ist ein Schandfleck für alle Zeit!

    Wohl war es die weltliche Gerichtsbarkeit, die hier mordete (und deren Protokolle den Irrsinn der für Wahrheit erklärten Unmöglichkeiten ähnlich dokumentieren, wie manche Prozesse der Neuzeit) aber es war die Kirche, die den Wahn von Teufelsbuhlschaft und Schadzauber permanent anheizte.

    Denen, die sich gegen den Wahnsinn der Hexenprozesse stellten - allen voran Friedrich Spee von Langenfeld - gedenkt man in der Kirche natürlich nicht.

    Vom Ausrotten ganzer Völkerschaften und Ihrer Kultur ganz zu schweigen.
    "Da fanden sich auch Schriftrollen in Menge. Da sie jedoch nur Teufelszeug enthielten wurden sie ohne weiteres verbrannt, was die Indianer sehr dauerte."
    (das Dauernis ist auf Seiten der Archäologen, die wegen dieser Verbrennung der Maya-Codices die Schrift nicht lesen können!)

    Es mag alles verkürzt dargestellt sein, aber die ungeheuren Verbrechen der Katholen schreien zum Himmel!
    Wer es im Detail lesen will, wie die Kirche selbst und eigenhändig oder in wohlgeschliffener Zusammenarbeit mit den Mächtigen (Erzbischof grüßt Führer) immer Verbrechen an Verbrechen reihte, der kann es in der "Kriminalgeschichte des Christentums" (K.H. Deschner) nachlesen, wo das alles mit Quellenangabe auch und v.a. aus den vatikanischen Bibliotheken belegt ist.

    In späterer Zeit waren die Katholen wenigstens nicht dafür, die Völker zu verraten, sehr im Gegensatz zu den widerlichen Evangelen!

    Daß der Herr Ing. Hofer dann ausgerechnet zu diesen gewechselt ist, macht seinem Instinkt keine Ehre, gar nicht zu reden von seinem Geschmack!

  20. Patriot
    06. Dezember 2016 15:02

    Es stimmt. Wenn sich Hofer über den politischen Links-Pseudo-Katholizismus aufregt, dann soll er nicht das Christentum im Allgemeinen in den Schmutz ziehen. Und sich dann den Evangelischen anschließen, die den Links-Pseudo-Katholizismus noch weit links überholen. Die Ausführung über den Islam hat Hofer sicherlich sarkastisch gemeint.

    Das Teuflische an der Islamisierung ist, dass sie erst mit Verzögerung zuschlägt. Die Basis für die heutigen Zustände wurde durch die Politik von vor 20 Jahren gelegt. DAMALS hätten die FPÖ und ein FPÖ-Präsidentschaftskandidat diese Wahlergebnisse gebraucht! Viele Leute sind nicht in der Lage die Entwicklungen abzuschätzen. Viele Leute haben schon umgedacht, allerdings viel zu langsam und viel zu wenige! Wenn sie wüssten welche Folgen die HEUTIGE POLITIK in 10-20 Jahren hat, hätten wahrscheinlich 80% den Hofer gewählt.

    Ich glaube nicht mehr an eine demokratische Rettung für Österreich. Wir müssen entweder auf das Ausland hoffen, oder irgendwann in naher Zukunft mit Gewalt um unsere Heimat kämpfen. Diese Wahl war einer von mehreren Pflichtsiegen, der leider nicht erreicht wurde. Wir hätten immer noch alles auf legalem und demokratischem Weg richten können. Mit einem absoluten Zuwanderungsstop, und der Ausweisung von allen ausländischen Kriminellen, Integrationsverweigerern, Sozialschmarotzern und Islamisten. Und dann noch eventuell mit Rückmigrationsprämien für schon Eingebürgerte dieser Problemgruppen. Mit einer Reform der EU. Mit Maßnahmen, die überall auf der Welt von geachteten Staaten völlig legal ergriffen werden. Siehe Australien, Israel, Kanada usw

    Es ist leider auch keine Politiker-Persönlichkeit in Sicht, die die entscheidende Überzeugungskraft in die richtige Richtung darstellt. Hofer und Strache sind es nicht, Kurz ist noch zu jung. Das ganz große Problem ist außerdem die Österreichische Verräter Partei. Wie kann man nur einen grünen politischen Hochstapler einem aufrechten Patrioten für Österreich vorziehen??? Die ÖVPler sind das Letzte. Die legen sich lieber noch 2 Jahre ins gut gebettete Faulbett, anstatt ENDLICH eine Sekunde lang an Österreich und seine Bürger zu denken.

    Im Nachhinein betrachtet hat wahrscheinlich sogar Wolfgang Schüssel den entscheidenden Fehler begangen, als er 2007 nicht mit der FPÖ und dem BZÖ gemeinsam eine Regierung bildete. Was bitteschön hätte eine solche Regierung schlechter machen können, als alles, was danach Österreich mit Vorsatz zerstört hat?

    • Sensenmann
      06. Dezember 2016 16:40

      Das "Christentum", (= die Amtskirche) braucht man nicht in den Schmutz ziehen. Dorthin hat es sich durch Kriegführen, Morden, Foltern und über Jahrhunderte schon selbst hinbegeben.

      Man braucht keine Kirche um nach der Lehre Jesu zu leben, wenn man das will!

      Ich bezweifle, daß Christus DAS gelehrt hat:"Schießt einander tot; hütet den Reichen die Geldsäcke; unterdrückt die Armen, nehmt ihnen das Leben in meinem Namen, wenn sie zu mächtig werden. Die Kirche soll Schätze sammeln aus dem Leid ihrer Kinder, sie soll Kanonen und Granaten segnen, Zwingburg um Zwingburg errichten, Ämter erjagen, Politik treiben, im Verderben schwelgen und meine Passion wie eine Geißel schwingen!" (nach Belzner)

    • Sensenmann
      06. Dezember 2016 16:41

      Zu allem anderen meine volle Zustimmung!******!

    • GJansen
      06. Dezember 2016 17:29

      Aufruf zum Bürgerkrieg?
      "Ich glaube nicht mehr an eine demokratische Rettung für Österreich. Wir müssen [...] irgendwann in naher Zukunft mit Gewalt um unsere Heimat kämpfen."

    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 22:24

      Ich sehe darin keinen Aufruf zum Buergerkrieg (das ist eine boeswillige Unterstellung), sondern die resignierende Erkenntnis, dass demokratische Methoden nach und nach versagen.

      Das Meiste aus der Seele gesprochen, Patriot ******************************!

    • LeoXI (kein Partner)
      08. Dezember 2016 10:47

      Beeindruckend glasklar analysiert und beschrieben!

      "Das Teuflische an der Islamisierung ... erst mit Verzögerung zuschlägt"
      "Basis für die heutigen Zustände ...durch Politik von vor 20 Jahren gelegt"
      "Wenn sie wüssten welche Folgen die HEUTIGE POLITIK in 10-20 Jahren hat ...."
      "...ganz große Problem .. die Österreichische Verräter Partei"

      Solange es den Staats-Zwangs-Manipulations-Funk gibt, erscheint es zwar fast aussichtslos ist, um unsere Heimat zu kämpfen.

      Die laufend zunehmenden "Wohltaten" unserer Bereicherer, zuletzt die jetzt erst veröffentlichte verstörende Video-Sequenz aus der Berliner U-Bahnstation Hermannstr. (Bild.de) zwingen aber dazu. Wann wenn nicht jetzt?

  21. Bob
    06. Dezember 2016 14:46

    Was die heutigen Ausführungen unseres ehrwürdigen Bloggmasters betrifft, es haben sich schon Fremdenführer in der eigenen Stadt verirrt.

  22. do ut des
    06. Dezember 2016 14:23

    Zum Thema "Hofer, die Katholiken und eine Niederlage", weil dazu passend, nochmals mein Kommentar von gestern:
    Beim ersten Wahlgang habe ich keinen der beiden Kandidaten (Hofer, Van der Bellen) gewählt. Sowohl beim später aufgehobenen, als auch beim Wahlgang am 4. Dezember 2016 ergab sich dann leider das Problem, daß nicht einmal ein mir wählbar erscheinender Kandidat in die Stichwahl gekommen war. Das vorläufige Endergebnis ohne Briefwahlstimmen zeigt, daß von den abgegebenen 4.131.798 Stimmen 140.348, d.s 3,4% ungültig sind. Vermutlich haben diese 3,4% Personen von ihrem Wahlrecht ungültig Gebrauch gemacht - obwohl sie nicht zu blöd, ihren Stimmzettel auszufüllen sind. Ich behaupte, dies sind jene Personen, die bewußt ungültig gewählt haben, sonst hätten sie ja einfach durch fernbeleiben bei der Wahl (Wahlberechtigte: 6.399.572, Abgegebene Stimmen: 4.131.798) sich den 35,4% Nichtwählern anschließen können, was zusätzlich auch bequemer gewesen wäre. Interessant: - Der alles entscheidende Stimmenunterschied zwischen Van der Bellen und Hofer beträgt ebenfalls 3,4% der abgegebenen Stimmen.
    Somit gibt es in Österreich denkende und verantwortungsbewußte Nicht-Wähler, denen die derzeitigen politischen Parteien leider keinen Grund zur Zustimmung bieten. - Dies als Hinweis primär an die ehemals „staatstragenden Parteien“!
    Mindestens 140.348, d.s 3,4% der Wähler warten auf Besserung!

  23. Bob
    • Aristoteles
      06. Dezember 2016 19:40

      Sehr lesenswert!
      *****************************************
      *****************************************
      *****************************************

  24. Undine
    06. Dezember 2016 12:06

    Ich bin durch den heutigen A.U.-Kommentar etwas unangenehm berührt---nicht wegen des Inhaltes dieses Hofer-Schreibens, sondern über die Tatsache, dem überhaupt so viel an Bedeutung beizumessen, aber auch über den Zeitpunkt, dieses Schreiben am zweiten Tag nach der Wahl zum Thema zu machen. So wahnsinnig interessant oder gar aufregend finde ich diesen Text gar nicht. Die Aufregung finde ich etwas gekünstelt.

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 12:50

      Das sehe ich ähnlich zumal die OTS über 7 Jahre alt ist.

    • Gandalf
      06. Dezember 2016 13:36

      @ Undine, Cotopaxi:
      Völlig Ihrer Meinung; hier wird dem Dreck eine Watschen gegeben. Naja; das (einzig) Positive dran: Siehe meinen Beitrag von 11:54.

    • Aristoteles
      06. Dezember 2016 20:27

      @ Undine, Cotopaxi, Gandalf:

      Die Fehlinterpretation verdanken wir Unterberger, der aus dem Original (2009) nur verkürzte Zitate wiedergab. Das nenne ich Anpatzer-Journalismus...

      Damals litt Hofer unter einem ungeheueren Würgegriff unserer ach so "elitären" Pseudo-Sozialwissenschaftler. Zu recht hat er sich provoziert gefühlt. Seinen verzweifelten Hilfeschrei kann man sehr wohl nachvollziehen, wenn auch die Formulierungen der sachlich-historischen Kontrolle sicherlich entglitten. Es war wie ein Erdbeben für seinen authentischen Glauben - gegenüber einer unverschämten Provokation.

      Zur Aufklärung lesen Sie bitte meinen etwas verspäteten Nachzügler-Kommentar von heute 19:15

  25. keinVPsuderant
    06. Dezember 2016 12:04

    Dieses Schreiben hätte mich bestimmt nicht abgehalten Hofer zu wählen. Ich glaub auch nicht, dass das irgend einen Hoferwähler besonders gestört hätte. Das Jammern von Kirchenvertretern gegen die FPÖ stört auch mich, und besonders ärgert mich das Schweigen gegenüber Grünen Ideen und dem redikalen Islam samt ihren Vertretern in der islam. Glaubensgemeinschaft.

  26. Gandalf
    06. Dezember 2016 11:54

    Ein schwer enttäuschender Beitrag des Blogbetreibers. Aber selbst der netteste und klügste Journalist hat halt einmal einen schwachen Tag. Für eines bin ich allerdings dankbar, nämlich dafür, von dieser Sauerei der Van-der-Bellen- Unterstützer durch den Beitrag von Dr. Unterberger überhaupt erfahren zu haben. Denn auf diesen letzten Schmutzkübel der Unredlichen, etwa wie seinerzeit die erfundene illegale Pflegerin der Schwiegermutter von Dr. Schüssel, hatte ich bis zuletzt gewartet. Nun, ich glaube nicht, dass die erwähnte Aktion noch wirklich etwas erreicht hat. Da waren schon eher die ("Nicht-") Wahlempfehlung des Herrn Mitterlehner und einer Reihe von einfältigen ÖVP- Bürgermeistern "erfolgreich". Ich wünsche denen und allen anderen, die sich vor den Karren der Dummheit-aus-Angst (wovor eigentlich?) haben spannen lassen, dass sie das noch einmal bitter bereuen werden.

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 13:45

      Immerhin kommt der heutige Beitrag des Blogbetreibers ohne Putin-Bashing aus. ;-)

    • Gandalf
      06. Dezember 2016 14:00

      @ Cotopaxi:
      Ja richtig, das fehlt; aber das wäre doch zu viel auf einmal; ich für mein Teil würde für unser Land einen Präsidenten vom Schlag Putins wesentlich besser finden als den grinsenden Greis, den wir aber auch noch aushalten und dessen politische Stern(derl)stunden wir - gute Gesundheit vorausgesetzt - locker überleben werden. Und nachher sei ihm ein noch langer unrühmlicher Ruhestand vergönnt - eben genau in dem Stil, in dem er vorgestern "gewonnen" hat. Nicht mein Präsident.

    • Aristoteles
      06. Dezember 2016 20:30

      ******************************************
      ******************************************

  27. Leopold Trzil
    06. Dezember 2016 11:14

    Offenbar hat sich Hofer damals aus verständlichem Ärger über die undifferenzierte Feindseligkeit katholischer Funktionäre zu einem Rundumschlag hinreißen lassen, wobei das Material für seine Vorwürfe aus dem bei Antiklerikal-Liberalen, Nationalen und Sozialisten gleichermaßen beliebten Fundus von Pfaffenspiegel & Co. stammt (die übliche Meterware, das Stoffmuster gibt es mit und ohne Hexen).
    Ich nehme übrigens an, daß auch Prof. Van der Bellen diese von Hofer erstellte Liste ohne substantielle Änderungen unterschreiben würde. Wenigstens in diesem Punkt stimmten die beiden (mindestens anno 2009) wohl überein.

    Interessanter finde ich die Attitüde jener kirchlichen Repräsentanten, die damals wie heute in den Choral des antiblauen Ressentiments einstimmten. Wäre die FPÖ eine Volksgruppe, man müßte von offenem Rassismus sprechen. Sprech- wie Vorgangsweise sind da geprägt vom entschlossenen Willen, den Gegner nicht zu Wort kommen zu lassen, ihn zu schlagen, wo man ihn trifft und ihn möglichst ganz auszuschalten. Gleichzeitig ist dasselbe Milieu nach allen anderen Seiten dialog- und öffnungsselig bis zur Selbstaufgabe. Weder aus dem Evangelium noch aus der katholischen Tradition kann eine solche Haltung begründet werden, sie hat eher mit vorbehaltloser Eingliederung in den Mainstream zu tun.

    In diesem Wahljahr habe ich erlebt, wie die politische Spaltung bis in den Kern von Pfarren, Klöstern und kirchlichen Gemeinschaften aller Art vordrang - manchmal entlang vorhandener Bruchlinien, manchmal auch quer zu ihnen. Daran sind aber nicht diese und jene Politiker schuld, sondern die jämmerliche Desorientierung, die sich in der Kirche ausgebreitet hat. Zwar können auch im Glauben gut gebildete Katholiken bezüglich komplexer Sachverhalte, wie sie in der Politik auftreten, zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Viele Gläubige sind aber gar nicht mehr in der Lage, beispielsweise die Lehre vom ordo caritatis, der geordneten Nächstenliebe, anzuwenden - einfach weil sie diese Lehren gar nicht mehr kennen und mit den Themen und Stimmungen des Tages schwimmen, ohne es auch nur zu bemerken.

    Die Kirche in Österreich ist im Begriff, jegliche politische Repräsentation zu verlieren. Eine Welt ohne ÖVP nimmt mehr und mehr Gestalt an (diese Partei kann heute weder als Werte- noch als Interessengemeinschaft verstanden werden), die Blauen hat man ein ums andere Mal zurückgestoßen. Die Grünen sind antiklerikaler, als Hofer es jemals war und die Neos übertreffen sie darin. Und der Friede mit den Sozialisten im Wiener Rathaus und anderswo nützt stets nur diesen, nie aber der Durchsetzung katholischer Positionen.

    In dieser politischen Konstellation ist nicht damit zu rechnen, daß Konkordat und Kirchensteuer noch lange zu halten sein werden - die beiden Fundamente, auf In Österreich kann das nicht passieren. Oder kennt jemand eine regierungskritische Tageszeitung? der Funktonärskatholizismus der Zweiten Republik ruht. Seine Repräsentanten werden sich warm anziehen müssen.

    • Leopold Trzil
      06. Dezember 2016 11:17

      ... der letzte Absatz ist beim Abschicken irgendwie durcheinendergekommen. Es heißt natürlich: "... die beiden Fundamente, auf denen der Funktionärskatholizismus der Zweiten Republik ruht."
      Wie der Einschub da hinkam, weiß ich nicht.

    • Undine
      06. Dezember 2016 11:30

      @Leopold Trzil

      Herzlichsten Dank für Ihren hervorragenden sachlichen Kommentar!

      **********************************!

      Ihr Problem, daß manchmal beim Abschicken etwas durcheinander gebracht wird, hatte ich auch schon mehrmals---selten, aber doch!

    • oberösi
      06. Dezember 2016 12:00

      @ Leopold Trzil
      ************

    • dssm
    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 14:58

      Ebenso ***********!

    • Aristoteles
      06. Dezember 2016 20:51

      @ Leopold Trzil
      ************
      ************
      ************

  28. Bob
    06. Dezember 2016 10:54

    OT
    Da bleibt einem die Spucke weg. Wird Mord von der Justiz vielleicht als verspätete Abtreibung gesehen:
    https://www.unzensuriert.at/content/0022521-Nigerianerin-die-ihr-Baby-am-Flughafen-wegschmiss-darf-unbehelligt-weiter-reisen

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 11:21

      Es ist eine psychiatrische Tatsache, dass viele Mütter, die ihr Kind bei der Geburt töten, durch den Geburtsvorgang in einem psychischen Ausnahmezustand und zurechnungsunfähig sind. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft ist korrekt. Und das maßgebliche psychiatrische Gutachten mit hoher Wahrscheinlichkeit auch.

    • Bob
      06. Dezember 2016 11:32

      Cotopaxi
      Sie mögen Recht haben. Aber das gibt der Mutter noch immer nicht das Recht ein Kind straffrei zu ermorden.

    • Riese35
      06. Dezember 2016 12:27

      @Cotopaxi: Befindet sich nicht jeder Mörder in einem psychischen Ausnahmezustand?

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 13:01

      @ Bob
      @ Riese35

      Wenn man sich zum Schuldstrafrecht bekennt, muss man zur Kenntnis nehmen, dass nicht jeder Täter schuldhaft handelt und daher nicht jeder seine Strafe erhält. Würde ein nicht schuldhaft Handelnder trotzdem bestraft, wäre dies ungerecht (zumindest nach herrschendem Rechtsverständnis).

      Nicht jeder psychische Ausnahmezustand schließt die Schuld aus. Bei Kindstötungen bei der Geburt ist das jedoch häufig der Fall wenn nicht sogar die Regel.

    • Sensenmann
      06. Dezember 2016 16:51

      Ich weiß! Psychiater unterscheiden sich von ihren Patienten meist nur durch den Generalschlüssel zum Irrenhaus.
      Nach deren Auslegungen sind ja auch massenmordende Moslems stets unzurechnungsfähig, leiden´" Augenblicksversagen"an "mangelnder Unrechtseinsicht" oder haben eine schwere "Haftunverträglichkeit".

      Den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen Mohammedanismus und geistiger Umnachtung stellen die Psychiater zwar immer wieder gutachterlich fest, weigern sich aber, beides als Komplexe einheit von Idrrsinn festzulegen.

      Die Gutachten und das Geschwurbel dieser Leute sind entbehrlich und stimmen nie. Man denke an den mordenden Moslem aus Graz und was dem die Psychiater bescheinigt haben!

    • Aristoteles
      06. Dezember 2016 20:59

      Nach Aristoteles sind wir für die meisten seelischen Krankheiten selber verantwortlich...

      Ethische Reflexionen zur rechten Zeit sind die einzig wirksamen Arzneien gegen Depressionen! Wenn diese verabsäumt wurden, helfen nur mehr Schicksalsschläge und Strafen!

  29. Lot
    06. Dezember 2016 10:49

    Von "falschen Christen" läßt sich keine Wahl gewinnen! Da ehr schon von Antichristen.

  30. perseus
    06. Dezember 2016 10:30

    So schlimm die Tatsache ist, dass jetzt der grüne Altkommunist mit Dreitagebart gewählt wurde, so positiv sind die Aussichten für die Zukunft. Und zwar weil:

    • Dadurch Norbert Hofer als Zugpferd für den Nationalrat zur Verfügung steht

    • Weil die Motivation der Systemgegner in allen Parteien durch dieses Wahlergebnis massiv steigt

    • Es haben viele FPÖ gewählt, die das vorher nie gemacht haben; diese Menschen werden auch bei der Nationalratswahl jedenfalls größtenteils wieder FPÖ wählen

    • Die FPÖ zu wählen ist das einzig probate Mittel gegen die Massenzuwanderung von Muslimen, die unsere europäische Kultur vernichten wird, wenn wir nicht sofort die Grenzen dicht machen und alle Parasiten ausweisen

    AN DIE LINKEN IN ALLEN PARTEIEN:

    ES IST NOCH NICHT ALLER TAGE ABEND: WIR SEHEN UNS BEI DER NATIONALRATSWAHL WIEDER!!!!

  31. Bob
    06. Dezember 2016 10:29

    Meiner Meinung hat die FPÖ und somit Hofer nicht verloren, sondern an die 47% der Österreicher gewonnen. Die Stimmen für den tatterichen VdB kommen aus allen anderen Lagern und das noch bis zu Bewußtlosigkeit aufgehusst.

    • glockenblumen
      07. Dezember 2016 18:44

      Richtig! Man braucht sich nur anzusehen wie viele Parteien der "Unabhängige" benötigt hat, ganz zu schweigen von der rotzgrünen öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalt, den linkslinken Medien und den Staatsk(G-)ünstlern, nach denen kein Hahn mehr kräht.

      Norbert Hofer hat nur eine Partei gebraucht, um fast die Hälfte der Wahlberechtigten zu überzeugen!

  32. Ingrid Bittner
    06. Dezember 2016 10:07

    Also dem PS möchte ich zumindest ein kleines bisschen widersprechen. Was hat das Archiv nicht alles zu Van der Bellen hergegeben, aber das wurde entweder gleich negiert, abgeschwächt oder er hat persönlich gemeint, er könne sich nicht erinnern (z. B. Abstimmung Zwentendorf), damit ist er gut gefahren und irgendwie, na ja der gute Mann ist halt schon etwas älter, da kann man schon gewisse Erinnerungslücken tolerieren, oder was weiss ich, wie man das bewerten soll. Auf alle Fälle, das Archiv zu VdB wäre mehr als ergiebig gewesen, nur gebracht hat's gar nichts.

    • FreklBert (kein Partner)
      08. Dezember 2016 14:05

      Sie bringen es auf den Punkt. Die linken Lügenmendien haben sich bei Hofer auf jedes Wort gestürzt und es ihm im Mund umgedreht (Öxit, Todesstrafe, NLP, usw.), während man die Aussagen des senilen Wendehalses unter den Teppich gekehrt hat.
      Gewonnen hat nicht der demente Altkommunist oder die Demokratie, sondern Haselsteiners Hass. Verloren hat nicht Hofer, sondern Österreich insgesamt.

  33. kremser (kein Partner)
    06. Dezember 2016 10:06

    Ich verstehe diese tagelange Ursachen- und Fehleranalyse nicht. Hofer ist gegen einen Block der restlichen Parteien und Institutionen Österreichs angetreten. Und hat knapp verloren.
    Erstaunlicherweise gibt es in Ö nur mehr die FPÖ, die konservative und bürgerliche Wähler als ihre Klientel sieht. Wenn überhaupt könnte man breit diskutieren, warum sich Monate vor dem Wahltermin mehr oder wenige die gesamte ÖVP geschlossen hinter VdB gestellt hat. Und hier meine ich wirklich "WARUM", eine Antwort wäre spannend. Lustigerweise hat die ÖVP am meisten Kurz geschadet, ihrem neuen Retter und Messias, der entlang der gleichen Linien argumentiert wie die FPÖ. Dea Mittalehna is a Fux.

    • Riese35
      06. Dezember 2016 12:08

      ********************************!

      Ja, genau das sind die Fragen. Warum hat die ÖVP kannibalistische Züge in einem derart massiven Ausmaß? Warum hat die ÖVP derart totalitäre Züge, daß jeder Sanktionen zu fürchten hat, der von der zwischen Weihburggasse und Himmelpfortgasse beschlossenen Linie abweicht?

    • Gandalf
      06. Dezember 2016 13:48

      @ Kremser:
      Na ja, dem Kurz schaden: Das ist möglicherweise gar nicht lustig, sondern passt doch perfekt in das (traurige) Sesselkleber- Konzept des überforderten Kammerbeamten aus dem Mühlviertel; gerade von dort kommende Füchse haben aber oft geringere Überlebenschancen als solche aus dem benachbarten Waldviertel, das ja bekanntlich zu Niederösterreich gehört. "Ex Sanktpolido Lux"? Manchmal geschehen Zeichen und Wunder.

  34. dssm
    06. Dezember 2016 09:46

    Und wieder ein Beitrag der mir das Ende dieser Demokratie als wünschenswert erscheinen lässt. Wenn nämlich eine Seite jede Aussage jahrelang vorgehalten bekommt ohne auf die Entstehungsgeschichte zu verweisen, so darf ein Politiker am Besten gar nichts mehr sagen. Wer die Untergriffe der Linxkatholen kennt, der versteht die Verärgerung von Hofer und da schießt der halt auch über das Ziel hinaus, etwas nur allzu menschliches!

    Gerade emotionale Aussagen geben aber dem Wähler die Chance hinter die Maske des Politikers zu blicken. Wenn also Hofer in seinem Pamphlet die intakte Familie erwähnt, so kann man sicher sein, der steht zu dieser Aussage. Ebenso ist es bei Drogen und Zuwanderung, dieser Mensch vertritt hier seine innersten Werte.

    Nun soll in einer repräsentativen Demokratie jeder Wähler jenem Kandidaten die Stimme geben, von dem er annimmt, daß er ähnliche moralische Wertvorstellungen hat und daher die Dinge als Abgeordneter so vertritt, wie dies unser Wähler wünscht.

    Muss aber jeder Politiker jedes Wort auf die Goldwaage legen und emotionale Ausbrüche sind sowieso verboten, dann können nur mehr Leute in höhere Ämter kommen denen das Lügen im Blut liegt. Niemand weiß mehr für welche Positionen der Kandidat steht. Da könnte man dann auch das Los entscheiden lassen, womit wir uns das Wählengehen sparen können.

    • Riese35
      06. Dezember 2016 10:02

      ***************************!

    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 10:57

      **********************!

    • Freidenker (kein Partner)
      08. Dezember 2016 10:07

      @dssm:

      Alles zu 100 % richtig, aber ich verstehe nicht, warum Norbert Hofer dann in diesen noch linkeren, geschichtsverlogenen evangelischen Verein beitreten konnte, wo doch deren Gründer Martin Luther die Inquisition ausdrücklich befürwortete und er ebenso wie der Fanatiker Johannes Calvin sich vermeintlichen Ketzern und Hexen zT um keinen Deut besser gebärdeten wie die verirrten, päpstlichen Inquisitoren.

  35. Konrad Loräntz
    06. Dezember 2016 09:45

    Hofers Aussagen über die Kirche mögen Katholiken wenig schmeicheln, aber deshalb den kommunistischen Kandidaten vorzuziehen, in dessen Kreisen der zitierte Text eher noch als Verharmlosung der Kirche gelten würde, entbehrt jeder Logik.

  36. Undine
    06. Dezember 2016 09:35

    Ich nehme mir vor, heute der Versuchung zu widerstehen, die Kommentare und Repliken des @Wertkonservativen zu lesen, bzw. zu beantworten, weil es absolut sinnlos ist und bloß verlorene Zeit und Liebesmüh' bedeutet. Ich werde ihn ignorieren, denn er bringt mich mit jedem Wort zur Weißglut. Das Tagebuch ist zu schade für solch unfruchtbare Aktivität.

    • Riese35
      06. Dezember 2016 10:03

      **********************!

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 10:18

      Habe ich leider nicht geschafft.....

    • Scheherazade
      06. Dezember 2016 10:23

      **************************!

      Hätte ich mich nicht schon längst von der ÖVP abgewandt, würde ich es spätestens jetzt tun. Selbstgefällig, selbstgerecht, tatsachenverdrehend und -verharmlosend, resistent gegen jede vernünftige Argumentation und dabei auch noch hämisch und sich dabei auch noch als wertkonservativ bezeichnend - wenn das ein Paradebeispiel für die ÖVP ist, dann brauche ich gar nicht mehr über diese Partei zu wissen: Für mich kommt sie nicht in Frage.

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 10:47

      @ Undine, @ Riese 35, @ Cotopaxi, und @ Scheherazade:

      tut mir so leid, dass Sie mich nicht ausstehen können!!
      Aber was soll ich machen, ich bin halt so!
      Ignorieren Sie mich einfach, so wie es Frau Undine vorhat!
      Das erspart Ihnen und mir lange Beschuldigungs- und Rechtfertigungs-Repliken!!!

      Aber dieses Vorhaben bitte einhalten, und nicht gleich auszucken, wenn Ihnen an meinen Ausführungen etwas missfällt!
      Nochmals: Sie können der Bloghygiene nützlich sein: entweder meine Geistesblitze gleich überscrollen, oder halt - auch im Empörungsfall - nicht zu beantworten!

      So einfach ist das!
      Aber abschließend noch was: den Mund lasse ich mir von Ihnen wirklich nicht verbieten! Das walte Hugo!

    • schreyvogel
      06. Dezember 2016 10:54

      Sehe ich auch so, seit langem!

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 10:55

      Bumm, jetzt hama den Salat.

    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 11:13

      Ja, unseren teuren WK zu ignorieren faellt nicht leicht, da ist so mancher schon gescheitert, weil ihm der Kragen im Nahkampf geplatzt ist.

      Jedenfalls haben wir ihm die Wahlniederlage zu verdanken, denn seine Wahlempfehlung fuer VdB hat's letztlich ausgemacht!

      Vielleicht sollten wir ihn doch besser behandeln?

      :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)

    • Anonymer Feigling
      06. Dezember 2016 11:15

      Da muss ich dem WK recht geben. Man muss ja nicht lesen und kann einfach drüber scrollen.

      Ich habe vor einiger Zeit für den Firefox-Browser eine Unterberger-Extension geschrieben. Die ist ganz praktisch. Da kann man in die Liste der Trolle einfach die Namen jener Kommentatoren eintragen, die man nicht lesen möchte, und bei der Seitendarstellung klappt der unerwünschte Text fast vollständig zusammen.

      Zu finden hier:
      https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/unterberger

    • Bob
      06. Dezember 2016 11:23

      Der WK ist wie ein schwerer Unfall: man muß immer wieder hinschauen, auch wenns schwer fällt und verwerflich ist.

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 11:24

      @ Anonymer Feigling

      Vielleicht kann man diesen Link mit Erläuterungen auch in die "Tipps" im Blog stellen?

    • Riese35
      06. Dezember 2016 12:30

      Ich bewundere schon länger genüßlich, wie viele hier in diesem Blog sinnlose Debatten führen und das aneinander Vorbeireden zelebrieren.

    • dssm
      06. Dezember 2016 13:45

      @Undine
      So verliert man Wahlen! Man muss auch abweichende Meinungen aushalten, diese durchdenken und dann eine passende Antwort finden. Nur so überzeugt man Leute!
      Gerade die Widersprüche beim @Wertkonservativen schreien ja geradezu nach einer Antwort.
      Einmal behauptet Hofer Mitterlehner sei einflussreich, ich halte das für ein Gerücht.
      Die mehrfach zitierten 'ÖVP Bürgermeister' waren aber in der Mehrheit im Hofer Lager.
      Andererseits, wer VdB gewählt hat, hat auch meist das seiner Meinung nach kleinere Übel gewählt, welches ein ganz links positionierter Professor war, deshalb ist man aber selber kein Kommunist. Ebensowenig wie nun jeder Hoferwähler deutschnational denkt.

    • Graskeller 15
      06. Dezember 2016 14:18

      @WK

      Sie haben schon Recht, plappern Sie nur ruhig weiter so viel Sie wollen, niemand kann Sie daran hindern!

    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 15:06

      Bob, beste Meldung hier ************! :-)

      Lachen befreit.

    • glockenblumen
      06. Dezember 2016 20:34

      @ Undine

      **********************************************
      **********************************************
      **********************************************

    • Graskeller 15
      06. Dezember 2016 20:49

      Der Schwätzer vom Dienst legt immer noch mehr Eifer an den Tag! ;)

    • Riese35
      06. Dezember 2016 21:03

      @dssm: 100% Übereinstimmung mit Ihren Aussagen. Nur passen die meines Erachtens nicht unbedingt zu Undines Kommentar. Ich finde es auch sinnlos und verlorene Liebesmüh', auf Kommentare und Repliken einzugehen, die nicht auf eine Sache eingehen sondern ihr ausweichen und davon ablenken, die keine klaren Begriffe verwenden und solche ständig durcheinanderbringen wie z.B. "Europa" und "EU", die im Stil von Parolen möglichst häufig wiederholt werden, und die statt der Sache, um die es geht, die Person des Sprechers in den Vordergrund stellen. Dieser Stil - wenn auch nicht der Inhalt - erinnert mich sehr an die sozialistische Kampfrhetorik ehemals sozialistischer Staaten.

    • Riese35
      06. Dezember 2016 21:17

      Bei uns in der Familie, und auch im Gymnasium, das meine Söhne besucht haben, hat es immer geheißen, daß man jede Ansicht vertreten könne, ABER: man müsse sie begründen können.

    • haro
      06. Dezember 2016 22:55

      Bezüglich "Wertkonservativer" bin ich ganz ihrer aller Meinung. Anfangs dachte ich noch, es handle sich nur um einen Forentroll, aber leider dürfte dieser Mensch wirklich so "ticken" wie er schreibt.Scheherazade hat ihn sehr gut beschrieben. Ein Paradebeispiel der heutigen ÖVP !
      Bezeichnen sich "wertkonservativ" und empfehlen und bewundern einen rot-grünen Herrn Van der Bellen der ideologisch das Gegenteil verkörpert ! Schade dass in diesem Blog die Funktion des Ausblendens eines Teilnehmers (noch?) nicht möglich ist , denn die Kommentare des Wertkonservativen sind in ihrer Mischung aus Penetranz, Einfalt, Selbstgefälligkeit jeder Argumentation unzugänglich und meist unerträglich.

    • Wertkonservativer
      07. Dezember 2016 08:32

      @ Haro & Ähnlichdenkende:

      durch Ihre tiefschürfende Beleuchtung meiner Wenigkeit wird mir langsam klar, wes Geistes "Kind" ich bin:

      mit 83 Jahren, als Familienvater, Großvater und Urgroßvater, selbständiger Kaufmann, jahrzehntelang Jugendführer, Stephanusordens-Träger, und auch sonst mitten im Leben stehend, muss ich mir am Ende meiner Tage anhören, dass ich ein total fehlgeleiteter, tumber und unangenehmer Zeitgenosse bin!

      Ich meine. dass in einer funktionierenden Diskussionsrunde doch so viel Anstand und Fairplay vorhanden sein sollte, einen kontroversiell postenden Kollegen menschlich nicht herunterzumachen, wie es hier laufend geschieht!
      Eine Erfahrung, die mich traurig macht!

    • haro
      07. Dezember 2016 20:34

      Werter "Wertkonservativer" , werter Troll (?), es ist wirklich zum aus der Haut fahren mit Ihnen !

      Merken Sie wirklich nicht, dass Sie mit Ihrer (wiederholten) Lobhudelei über sich selber die negativen Beurteilungen ihrer Person (Stichwort selbstgefällig) nur bestätigen ?

      In einer Diskussionsrunde wie dieser ist es unerheblich, wer was ist oder war und wieviele Orden er hat sondern er wird nur für gute politische, gesellschaftliche Analysen anerkannt . (Ihr) Geschwätz und linke Propaganda werden hier nicht geschätzt damit müssen Sie sich abfinden.

      Nochmals : Wer sich menschlich selbst erhöht wie Sie, muss auch damit rechnen von anderen vom selbst gezimmerten Podest geholt zu werden.

    • Wertkonservativer
      08. Dezember 2016 07:34

      @ haro:

      Missverständnis, werter Blogfreund!

      Ich will mich wahrlich nicht selbst erhöhen; ich versuche nur, mich gegen oft wirklich gemeine Angriffe bestmöglich zu wehren!
      Irgendwas muss an meinen Repliken wohl dran sein, wenn ich jeweils einen derartigen "Rattenschwanz" an Gegenrepliken verursache!
      Da ich in etlichen Causen hier im Tagebuch jedoch allein stehe, wundert es mich eigentlich nicht, wenn ich derart komprimiert angegriffen werde!

    • Graskeller 15
      08. Dezember 2016 20:33

      @WK

      Was bezwecken Sie eigentlich mit Ihren aufreizenden Wortspenden in diesem Blog? Sie sind ein Streithansel, der immer recht haben muß. Mehr lese ich aus Ihren Beiträgen nicht heraus. Sie wissen genau, daß Sie die meisten Mitposter ärgern. Also haben Sie Freude daran, andere zu ärgern. Ihre Ansichten kennt jeder auswendig!

  37. Arbeiter
    06. Dezember 2016 09:26

    Ich kann nur lesen, dass er bei den Kirchenvertretern kein "kollektives gesundes Selbstbild" sehen kann. Er schreibt nicht, dass er das bei den Moslems sieht. Oder hab ich was missverstanden?

  38. Romana
    06. Dezember 2016 09:18

    Ein kirchenkritischer Christ ist christlichen Wählern immer noch lieber als ein Kommunist, Freimaurer und Atheist mit linksgrünen Positionen als Bundespräsident. Daher glaube ich nicht an die abschreckende Wirkung dieser Aussendung.Vielmehr glaube ich, dass die ÖVP durch massive Unterstützung des unchristlichen, atheistischen Kandidaten durch Outing des Vizekanzlers, Unterstützungskampagne durch prominente Expolitiker und Bürgermeister ihre wertkonservative, christliche Wählerschicht eingebüßt hat und ihren Schrumpfungsprozess fortsetzen wird,

  39. Leopold Franz
    06. Dezember 2016 09:17

    Na ja, das ist eben Wahlkampf in einer Demokratie. Die Kommunistenvorwürfe an unseren Salonbolschewiken haben dagegen offensichtlich ausreichend die besseren Bürgerlichen für diesen Herrn motiviert, wie ich hier las. Stolz ist auch erzählt worden, dass viele aufgeschlossene, bunte und ganz einfach bessere Enkel oder Kinder systematisch mit der Aufgabe betraut wurden, die dumpfen Alten zu bearbeiten und umzustimmen.
    Herr Tal Silberstein, der Experte für besonders schmutzige Wahlkämpfe, trifft sich im Übrigen gerade mit Herrn Kern.

    • Undine
      08. Dezember 2016 20:36

      @Leopold Franz

      Da sieht man, wo und von wem die Fäden gezogen werden. Und die VdB-Adoranten merken nicht, wie sie MANIPULIERT werden; dazu fehlt ihnen der Weitblick und der Überblick!

  40. Kyrios Doulos
    06. Dezember 2016 09:06

    Gemach, gemach!

    Zwischen 2009 und 2016 liegen an die 7 Jahre. Ich bin kein Wendehals, aber ich sehe heute viele wesentliche Dinge anders als vor 7 und 14 oder gar 21 oder vor 28 Jahren.
    Ich formuliere heute auch anders, und ich werde später (Deo volente) wieder anders formulieren.

    Bin ich Oppositionspolitiker, formuliere ich als Oppositionspolitiker. Bin ich Kandidat zum Bundespräsidenten, formuliere ich als dieser.

    Schreibe ich einen Aufsatz oder einen Vortrag zum Thema der OTS-APA Aussendung, gehe ich detaillierter und achtsamer vor als in einer Presseaussendung, die kurz und knackig und überspitzt sein soll, damit sie wahrgenommen wird.

    Werde ich persönlich, zB als Rassist, angegriffen und diffamiert, ziehe ich u.U. persönliche Konsequenzen, ich trete zB aus der r.k. Kirche aus. Als Person in öffentlichem Amt tue ich das öffentlich kund. Bei Bedarf eben zornig und im Modus Gegenangriff.

    Herr Unterberger, geht man einzelexegtisch durch diesen alten Hofer-Text, kann man in etwa zu den Schlußfolgerungen kommen, die Sie hier geschrieben haben. Ich würde gerne mit Ihnen wetten:

    Wetten, daß Herr Hofer Ihnen unter dem Blickwinkel Einzelexegese und losgelöst vom Anlaß der damaligen Presseaussendung (in der Literaturkritik nenn man das "Sitz im Leben") sogar zustimmt?

    Und als alter Feind des ISlam ergänze ich sogar:

    Jawoll, so böse und schlimm er ist, das Leben der Ungeborenen, bei uns selbstverständlich auslöschbar, gilt dort was. Die Unterscheidung von Mann und Frau, bei uns selbstverständlich aufgelöst, gilt dort was. Die Familie, die Sippe, der Stamm als soziale Kraft gilt dort was.

    Denke ich über den ISlam nach, finde ich bei aller inniger, grimmiger Feindschaft Dinge, die dort stark sind und deshalb auch ein Fascinosum für viele darstellen, weil wir diese Dinge kaputtgemacht haben.

    Übrigens: Ich sehe die Absicht und bin verstimmt: Daß die alten Zeilen Hofers just unmittelbar vor der Wahl in Umlauf gebracht werden, zeigt die Bösartigkeit des Absenders.

    Ich stimme mit Ihnen überein: im Internetzeitalter ist alles Alte immer auch alleraktuellst, wenn es denn jemand will. Das ist schade, denn das reduziert die Auswahl an starken Persönlichkeiten. Die brauchen wir aber in der Wirtschaft und in der Politik mehr denn je. Und ein paar Chefredakteure, die sich was trauen, wären auch ganz gut, nicht wahr? (Sie waren m.W. der letzte Charaktertarke, darum sind Sie es auch nicht mehr, leider.)

    Starke Persönlichkeiten haben im Vergleich mit schwachen häufiger eine Biographie mit Brüchen, Niederlagen, Fehlern, Scheitern - sie sind aus eigener Schuld und aus Schicksal durch vieles gegangen und haben so an Eigenschaften gewonnen, die sie befähigen, heute gut zu führen. Wenn man sie denn läßt.

    Digitale Archive fördern die Aufzucht rückgratloser Opportunisten und Weicheier überproportional.

    Mich irritieren diese alten Hoferzeilen überhaupt nicht.
    Selbst wenn ich sie vor der Wahl zum Lesen erhalten hätte, hätte das an meiner Entscheidung für ihn nichts geändert.

    • Undine
      06. Dezember 2016 09:19

      @Kyrios Doulos

      Zustimmung zu jedem Wort!

      *************************
      *************************
      *************************!

    • Bob
      06. Dezember 2016 10:14

      *****************************

    • Vayav Indrasca
      06. Dezember 2016 13:26

      Lieber Herr und Knecht,

      ist ja alles schön und gut, nur nordwestdeutsches "in etwa" geht gar nicht. In Österreich heißt das "ungefähr"

    • Undine
      06. Dezember 2016 14:49

      @Vayav Indrasca

      In diesem Punkt kann ich Ihnen nur beipflichten, denn "in etwa" ist genauso sinnlos, als sagte ich "in ungefähr" oder "in circa"! Ich erinnere mich noch, als dieses "in etwa" vor ungefähr 35 Jahren bei uns in Radio und FS erstmals auftauchte und dann besonders gerne von sog. "Halbgebildeten" verwendet wurde.

      Einen ähnlichen Siegeszug hatte das Wörtchen "bislang" angetreten, das bei uns in Ö bis dahin mW nie verwendet worden war; man sagte bei uns "bisher". Ich erinnere mich, "bislang" zum ersten Mal aus dem Mund von Lothar de Maizière nach der "Wende" gehört zu haben. Seither erscheint den Österreichern offensichtlich unser "bisher" nicht ganz so fein wie "bislang"!

    • Kyrios Doulos
      06. Dezember 2016 20:00

      @Vayav Indrasca und @ Undine :-)

      Vielen Dank für den Hinweis. So lerne ich dazu. Bin integrierter Ausländer ungarischer Muttersprache und wußte das schlicht und einfach noch nicht. Jetzt weiß ich es und werde "in etwa" in etwa ab sofort nicht mehr wie bislang getan verwenden. Versprochen!

      Deitsche Sprache schwäre Sprache. Kaum glaubt man, man kann deutsch, kommt man drauf, daß das stimmt, in Österreich aber das Österreichische bevorzugt wird.

      Ich freue mich über Ihre Griechischkenntnisse, Vayav Indrasca!!

      Gruß, Kyrios kai Doulos

    • Undine
      06. Dezember 2016 21:09

      @Kyrios Doulos

      Ich habe überhaupt kein Problem, wenn die gesamte Palette der deutschen Sprache verwendet wird---ob die Ausdrücke aus dem Norden oder Süden, aus dem Westen oder Osten oder aus der Mitte des deutschen Sprachraumes stammen. Mich interessiert nur, wie schnell sich einzelne Wörter durch das Fernsehen verbreiten, wo sie bis dato unbekannt waren. Früher ging das alles viel langsamer vonstatten.

      Was mich wirklich stört, sind die vielen Anglizismen, die ganz ohne Grund verwendet werden. Sie stören die Sprachmelodie und verhunzen unsere schöne ausdrucksstarke Sprache.

      Ihr Deutsch ist PERFEKT! Gratuliere! Mein Sohn ist viel in Budapest und plagt sich mit Ungarisch! ;-)

  41. Anonymer Feigling
    06. Dezember 2016 08:51

    Neue Bundeshymne!

    Aus Insiderkreisen hört man, dass Text und Musik unserer Bundeshymne geändert werden sollen.

    Da unser neuer Bundespräsident, wie er im Wahlkampf eindrucksvoll demonstriert hat, mit seinem Gedächtnis zeitlebens auf Kriegsfuß steht, sowohl was Behalten erlernter Inhalte als auch das Erlernen selbst betrifft, soll die Bundeshymne an seinen Wissensstand angepasst werden. (Anm.: es ist weniger zeitaufwendiger, wenn die restlichen Österreicher einen neuen Text und eine neue Melodie erlernen.)

    Während des Wahlkampfs hat Prof. Dr. Van der Bellen die Aufgabe, ein Gedicht o. ä. zu deklamieren, souverän gemeistert. Er sang uns das Lied "Hänschen Klein" fehlerfrei vor, jeder Ton wurde exakt getroffen. Es war ein Ohrenschmaus, den uns Prof. Van der Bellen darbot.

    Dieses Lied "Hänschen Klein" soll nun die neue österreichische Bundeshymne werden, wenn man den Gerüchten aus Insiderkreisen Glauben schenken will.
    Man hört auch, dass dieses Kinderlied auch deshalb favorisiert wird, weil es sich besonders leicht gendern und personalisieren lässt. Wem Hänschen nicht gefällt, der singt halt Grete, oder Jusuf oder in unserem Fall Alex.
    Der Rhythmus des Liedes wird dabei in keinster Weise gestört.

    Ich freue mich schon auf die nächste Darbietung, wenn Präsident "Hänschen Klein" die neue Hymne zum Besten geben wird.

    • 11er
      06. Dezember 2016 12:38

      spontaner (semikorrekter) Textvorschlag:

      Van der Bellen
      wird sicherstellen
      dass uns die Linken weiterquälen -

      schon leicht dement
      er nicht erkennt
      wie der Islam uns überrennt...

      aber bei den nächsten Wahlen
      wird Öst´rreich euch das fest heimzahlen

      drum aus mit klagen
      wir werden´s aus den Ämtern jagen

    • Undine
    • Kyrios Doulos
      07. Dezember 2016 08:28

      Übrigens: Es wird Zeit, daß die Internationale endlich gegendert wird.
      Maria Rauch-Kallat-Mensdorff-Pouilly hilf uns!
      Erhard Busek übernimmt sicher die Druckkosten für die neue Internationale.
      Ich glaub' Alexander wird sie dann immer nach der Österreichischen und EU-Hymne spielen lassen.

  42. simplicissimus
  43. HDW
    06. Dezember 2016 08:33

    Absetzbewegung vom eigentlich ungeliebten Verlierer! Gehört einfach dazu und ist von AUs Seite zu verstehen.
    Aber viel interessanter wäre es zu analysieren warum diese gewaltige Propagandawalze nicht ein DDR Ergebnis von 99% für VdB gekreißt, sondern eher die Existenz der "Schweigespirale" verfestigt hat. Die falschen Flötentöne Kerns in Richtung FPÖ Wähler zeigen ja auch in diese Richtung, er als good cop, Häuptl der bad cop.
    Obwohl nicht mehr nur die Medien die Schweigespirale bestimmen sondern das gesamte "postfaktische Narrativ", unterliegt dann doch wieder alles den tektonischen Brüchen der Realität, dem Faktischen das sich Bahn bricht, wofür gerade die Geschichte Mitteleuropas steht: "Die Welt ist alles was der Fall ist" (W)ittgenstein) und "die Worte zerfallen einem im Mund wie modrige Pilze" (Hofmannsthal

  44. Abaelaard
    06. Dezember 2016 08:31

    Diese Äußerung ist unschön und bei Kenntnis dieser hätte mein Wahlverhalten vielleicht zum leeren Zettel tendiert. Nun aber lassen wir doch diese VdB- Jubelperser einmal durchfeiern, der Kater kommt bestimmt, müßte fast schon da sein bei der Überlegung daß die F wieder einmal nicht liefern muß, die Erwartungshaltung der Hoferwähler war gewaltig und bei Nichterfüllung ist der Absturz noch gewaltiger. Davon ist die F befreit und VdB muß nun seine Leute bedienen wie er das macht der ausgewiesene Nichtmacher das kann man sich jetzt fußfrei anschauen. Die Höhepunkte sind bald vorbei und die Mühen der Ebene erreichen auch einen VdB als Präsi wahrscheinlich schneller als er glaubt. Herum gelabert hat schon sein Vorgänger und wenn er sich nicht schnell ( haha ) ändert schläft bei seiner ersten Rede schon die ganze Republik!

    • franz-josef
      06. Dezember 2016 08:42

      Die einfachste Lösung wird unterstützt werden: Weg mit der Nation, weg mit den Grenzen, weg mit der nationalen Gesetzgebung, weg mit der nationalen Verantwortungsebene, weg mit der Notwendigkeit zur Regierungsarbeit - alle Macht nach Brüssel.
      Übertrieben? Fürchte, eher im Gegenteil.

    • Sensenmann
      06. Dezember 2016 17:06

      Na und? Was fallen will, das soll man stoßen!
      Und wenn es noch schlimmer kommt - umso besser. Medizin muss bitter sein.

    • franz-josef
      07. Dezember 2016 00:53

      Bitter, wenn ich für die Blödigkeit anderer bezahlen muß

  45. Pennpatrik
    06. Dezember 2016 08:28

    OT
    7,7% mehr für den ORF.
    Die Wahlen sind vorbei, Zahltag!

    • Rübezahl
    • Sensenmann
      06. Dezember 2016 17:11

      Wie geht das? Man muss laut RF-Gesetz auch zahlen, wenn man ein Gerat hat, also nur theoretisch empfangen könnte.
      Radio sowieso, weil das ist nun einmal im Auto eingebaut.
      Natürlich könnte ich den Fernseher entsorgen und nur via Monitor streamen.
      Dann wäre zumindest die Fernsehrgebühr für den Sozi-Funk weg.
      Haben Sie Tipps dazu, wie man dem Sozi schadet? Jeden Euro den ich dem Sozi entziehe, kann er nicht gegen mich verwenden.

      Man muss jeden Tag die sozialistische Grundordnung mit Füßen treten und jeder Tag, an dem man dem Sozi nicht geschadet hat, ist ein verlorener Tag!

    • Riese35
      06. Dezember 2016 21:12

      @Sensenmann: Dein Text enthält auch die Antwort: "Natürlich könnte ich den Fernseher entsorgen und nur via Monitor streamen. Dann wäre zumindest die Fernsehrgebühr für den Sozi-Funk weg."

      Das ist sehr heilsam und viel effizienter! Ich wüßte nicht, wofür ich einen Fernseher bräuchte.

      Noch geht das. Noch muß man nur dann zahlen, wenn man ein Gerat hat, also nur theoretisch empfangen könnte. Unsere Machthaber denken ja aber bereits darüber nach, daß man auch dann zahlen muß, wenn man nur einen Ort hat, wo man ein Gerät, das man gar nicht hat, aufstellen könnte, mit dem man empfangen könnte.

  46. Wertkonservativer
    06. Dezember 2016 08:23

    Der Vorwurf Herrn Hofers an Mitterlehner (lame-duck lt. Blog-Einschätzung), er hätte mit der Wahlempfehlung pro AvB seine Niederlage verursacht, ist derart hanebüchern, dass sogar der vielzitierten Sau graust!
    Zum hehren Bild, das hier im Forum in den vergangenen Monaten vom freiheitlichen Hoffnungsträger gepinselt wurde, trägt der höherstehende Artikel auch einen bemerkenswerten Farbklecks bei!

    Noch kurz zum Wahlausgang: es gibt anscheinend zwei Arten von Bürgern!
    Die Einen, hier im "Tagebuch" vielfach vertreten, sind nicht dagegen, die AvB-Wähler als zumindest kommunisten-affin zu denunzieren, den mit echter Mehrheit gewählten österreichischen Präsidenten inbegrifffen!

    Vieler der zweiten Bürgersorte haben sich (wie halt ich auch) an der Persönlichkeit orientiert und dem weltklugen Professor - jenseits mancher Weltanschauungs-Differenzen - den Vorzug gegeben!
    Da passt der Leitartikel-Spruch des Herrn Votzi im heutigen Früh-Kurier schon recht gut dazu:
    "Der Professor war für Bürgerliche attraktiver!",
    dies zumindest für die höherstehend angeführte zweite Bürgersorte!

    Und abschließend nochmals meine Bitte: Schluss mit dem schon wieder aufkommenden lächerlichen Wahlmanipulationsgerede, das bei DEM Wahlausgang wahrlich ein Angriff auf die Intelligenz der Österreicher wäre!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Riese35
      06. Dezember 2016 09:14

      >> "Der Professor war für Bürgerliche attraktiver!"

      Ja, Titelsucht war immer schon ein Kennzeichen Österreichs. Dieses Argument zieht bei den schwarzen WertloskonservativInnen. Da spielt die Verherrlichung des Kommunismus mit seinem Golodomor und seinen Genickschüssen keine Rolle.

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 09:44

      @ Riese 35:

      eigentlich habe ich Sie bisher als wirklich seriösen Menschen eingeschätzt!
      Ihre höherstehende Replik im Hinblick auf den Berufstitel des gewählten Präsidenten lässt mich ein wenig daran zweifeln!!!
      Wo sahen bzw. lasen Sie - weder im Vorwahl-oder auch Nachwahl-Zeitraum von irgendeiner Seite eine "Verherrlichung des Kommunismus samt seinen Genickschüssen"??
      Anscheinend hat Ihnen der Frust über die Niederlage Hofers ein wenig die Laune verdorben!
      Stimmt's oder hab' ich recht??

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 10:14

      @ Qwertzkonservativer

      Sie entpuppen sich immer deutlicher als der 5-er dieses Blocks, bim, bim!

    • lei-lei
      06. Dezember 2016 11:12

      @ WK:

      Langjährige Kooperation mit Peter Pilz in einer marxistischen Organisation +++ Verbot politischer Versammlungen (O-Ton vdB: Akademikerbälle schon, aber nicht mit politisch Aussätzigen wie Le Pen oder Wilders) +++ Bekenntnis dazu, Mehrheitsergebnisse einer Wahl nicht akzeptieren zu wollen

      Die Indizienlage spricht gegen Sie, auch wenn Ballbesucher vorerst nur bespuckt und noch nicht erschossen werden.

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 11:13

      @ Cotopaxi:

      Das muss Euch doch auch was wert sein, wenn ich ein wenig Farbe in den Unterberger-Blog hineinbringe!
      Aber wie schon an anderer Stelle (zur Undine-Replik) geschrieben:
      überscrollen, meinetwegen Kopf schütteln, aber eben nicht gleich wieder (oft beflegelnd) antworten!
      So spart Ihr Euch, und ich mir Zeit für bessere Dinge!

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 11:22

      @ lei-lei:-
      wie kommen Sie auf "Erschossen werden"?
      Übertreiben Sie nicht ein wenig?
      Und zu den "Politisch Aussätzigen":
      etwas kräftig, doch stimmig: auch für mich sind die Beiden rechte Ungustln, Krawallmacher und Europa-Gegner!

    • Bob
      06. Dezember 2016 11:26

      WK
      Sind Sie nicht in der Lage, die Begriffe EU und Europa auseinanderzuhalten?

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 12:02

      Ja, bin ich, @ Bob !

      Doch dass das Weiterbestehen und Gedeihen der Europäischen Union für den Kontinent Europa von existenzieller Bedeutung ist, sollte sich auch in Ihrem Umkreis herumgesprochen haben!
      Dies nicht zu sehen, abzustreiten oder gar zu bekämpfen, ist zumindest kein Zeichen für besonderen Durchblick, von Weitblick gar nicht zu reden!

      Vor kurzem las ich einen Spruch des Franziskaners Peter Amendt (Jg. 1944) , den ich - weil er so wahr ist - wiedergebe:
      "
      Wer Einblick hat, kann verstehen.
      Wer Durchblick hat, kann entscheiden.
      Wer Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken.
      "
      Europa braucht keine Re-Dimensionierung, sondern gemeinschaftliche Zusammenarbeit gleichberechtigter Völker!

    • Riese35
      06. Dezember 2016 12:22

      >> "Europa braucht ... gemeinschaftliche Zusammenarbeit gleichberechtigter Völker!"

      Jetzt muß ich mein Wort brechen und doch noch einmal antworten. Ja, genau das braucht Europa!!! 1000% Übereinstimmung.

      Was Europa nicht braucht:
      1) Eine EU, die gegen den anderen Teil Europas hetzt und Sanktionen verhängt.
      2) Eine EU, die die Völker abschaffen und eine gemischte Einheitsbevölkerung erzwingen möchte.
      3) Eine EU, die alles aus Brüssel diktieren und die Meinungsfreiheit abschaffen möchte.
      4) Eine EU, die selbst EU-intern mit Sanktionen aus Brüssel droht, wenn sich ein Volk untersteht, von seiner angeblichen Gleichberechtigung Gebrauch machen zu wollen.
      etc.

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 13:36

      Dann, werter @ Riese 35,

      versuchen Sie einmal (wohl im kleineren Kreise), knapp 30 nette Leutchen mit 30 verschiedenen Ansichten und Gustos unter einen Hut zu bringen!
      Das wird wohl nicht ganz ohne Schrammen, Verbiegungen nach da und dort, und gegenseitigen "Beschädigungen" abgehen.
      Das Ziel ist anspruchsvoll und zukunftswichtig!
      Es muss - trotz Le Pen, Wilders & Co. - angestrebt und letztendlich erreicht werden!
      Und das im Interesse unserer Kinder, Enkel und Urenkel (hab' schon zwei)!

    • lei-lei
      06. Dezember 2016 21:49

      Ja, ja - das Ziel der weisen EU ist und war es stets, zu verhindern, dass sich schmerbäuchige Deutsche auf die Franzosen setzen und ihnen die Luft zum Atmen nehmen - dank der EU ist dies bis jetzt nicht passiert, die EU sorgte so jahrzehntelang für den Friiiiieden, und nur dank der EU eskalierte die Kuba-Krise nicht (sonst hätte es nämlich auch in Deutschland gebumst!).

      [/Satire aus]

    • lei-lei
      06. Dezember 2016 23:46

      "Und zu den "Politisch Aussätzigen":
      etwas kräftig, doch stimmig: auch für mich sind die Beiden rechte Ungustln, Krawallmacher und Europa-Gegner!"


      Ich halte fest, dass unser WK nichts dabei findet, wenn "Ungustln" geächtet werden und jeder, der ihnen Gesellschaft leistet, von Krawallmachern gemobbt bzw bespuckt wird - zumindest wenn ein Herr Universitätsprofessor solches absegnet.

      Na Prost Mahlzeit!

    • Shalom (kein Partner)
      08. Dezember 2016 09:31

      VdB war "ordentlicher Univ.-Prof." und ließ sich von 10/1999–1/2009 außer Dienst stellen. Mit Februar 2009 wurde er in den Ruhestand versetzt. Er führt keinen Berufs-, sondern seinen Amtstitel mit dem Zusatz "i. R.".

    • FreklBert (kein Partner)
      08. Dezember 2016 14:09

      WK: ich scheiße auf dich und dein Europa!
      Du verlogener Grünkommunist! Du bist in Wirklichkeit ein Blockwart, der hier nach Dingen sucht, die man anzeigen könnte.
      Leute wie du sind Abschaum.

  47. Politicus1
    06. Dezember 2016 07:33

    Die Wertigkeit des Amtes zeigt sich doch schon am Tag nach der Wahl.
    Das Wichtige zuerst, verkündete einst Erhard Busek.
    Und so diskiutiert der mainstream, ob und wo unser Ersatzkaiser in den geheiligten Räumen rauchen darf ...
    So viel zur Wichtigkeit des Amtes.

  48. Politicus1
    06. Dezember 2016 07:29

    Ich glaube wirklich nicht, dass so eine mail in den letzten Stunden vor der Wahl das Wahlergebnis massiv beeinflußt und umgedreht hat.
    Da tut man den Verbreitern zu viel der Ehre an.
    Fakt ist, dass praktisch alles, was nicht FPÖ ist, sich für VdB ausgesprochen hat - nur um Hofer zu verhindern.
    Die Angstparolen des Bauoligarchen Haselsteiner haben gegriffen!
    Herr und Frau Österreicher wollen vor allem 'a Ruah' haben; und keine Donnerstag-Demos, keine Schwarzen Blöcke und keine unterirdische Angelobung ihres Präsidenten.

    Mitterlehner und seine schwarzen Bürgermeister haben dem Altprofessor tausende Stimmen zugetrieben. Jetzt bleibt noch abzuwarten, wie und ob sich der Onkel Pröll das gefallen lässt, dass sein Herrschaftsgebiet grün eingefärbt wurde.

    PS: Der Primus im Anbiedern, Othmar Karas, kann ja jetzt hoffen, dass ihm sein grüner Präsident die grünroten Stimmen im EU-Parlament auch für seine eigene Präsidentschaft bringt ...

    • Ellatec (kein Partner)
      08. Dezember 2016 14:13

      Gewonnen hat Haselsteiner und nicht Van der Brüssel.
      Zu melden hat die senile Marionette eh nichts, auch wenn die Karawankenmamba da anderer Meinung ist.

  49. brechstange
    06. Dezember 2016 07:16

    Kirche wird von der Politik gerne missbraucht, einmal um Christen, zu gewinnen, ein anderesmal um Kirche zu zerstören wie in der Missbrauchssache. Die FPÖ ist da leider immer vorne dabei wie die Grünen und Sozen. Ehrlichkeit ist in der Politik nicht opportun. Vielleicht sollten Parteien langsam überlegen, ob es nicht besser wäre, Dampfplaudererei gegen Sachlichkeit auszutauschen. Was jetzt passiert, ist eine Beleidigung an die Intelligenz jedes Bürgers.

  50. Cotopaxi
    06. Dezember 2016 06:20

    Ich verstehe die künstliche Aufregung des Blogbetreibers überhaupt nicht. Die Aussagen bzw. Formulierungen Norbert Hofers empfinde ich nicht als "hasserfüllt" (=Vokabel aus der gutmenschlichen Hexenküche), sondern als authentische Äußerung eines tief verletzten und enttäuschten Christenmenschen. In einer OTS muss man knapp formulieren, ellenlange Abhandlungen haben keinen Sinn und würden vermutlich nicht gelesen.
    Aufgrund dieser OTS bin ich noch mehr der Überzeugung, dass Norbert Hofer mehr für unsere Heimat leisten kann, als alle Kurz', Sobotkas und Doskocils zusammen.

    • differenzierte Sicht
      06. Dezember 2016 22:52

      "als alle Kurz', Sobotkas und Doskocils zusammen" Das glaube ich jetzt nicht, auch wenn ich ihn - aus Mangel an Alternativen - gewählt habe.

  51. machmuss verschiebnix
    06. Dezember 2016 06:16

    Aus christlicher Sicht (nicht aus katholischer) ist wohl der wichtigste
    Punkt dazu der Umstand, daß es mit Gott genau gar Nichts zu tun hat,
    wenn die Obrigkeit ihre Schäfchen verhetzt.

    Eine "Massenhysterie" entsteht nicht aus Liebe, sondern aus induzierten
    Ängsten ! ! ! !

    Außerdem ist es bewandtnislos, ob es Vertreter der Kirche tun, ob
    es Anhänger des damaligen Nazional-Sozialismus tun, oder ob es
    die Anhänger des heutigen Haß-Propagandismus tun, welcher uns
    geradewegs in die nächste "Hexenjagd" mit historischer Tragweite
    hinein theatert ! ! !

    Der Knackpunkt dabei ist: All das kommt NICHT von GOTT und hat
    mit christlich sein (= an Christus glaubend ) rein gar nichts zu tun ! ! !


    Wenn jemand dermaßen voll Hass (od. Angst ? ? ?) gegen Hofer
    ist, daß er VDB wählt NUR um Hofer zu verhindern, allein DAS sollte
    alle Alarmglocken schrillen lassen. Tut es aber nicht ?@!

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 13:50

      Also bitte, werter @ machmuss verschiebnix:

      was da an Hass, Missgunst und persönlichen Verunglimpfungen seitens der Hofer-Freunde gegenüber VdB (auch hier im Blog) geäußert wurde, übertrifft die gegen Hofer gerichteten Angriffe um das Mehrfache!

      Herr Hofer hat sich seinen Misserfolg in erster Linie mit seinem "Lügensermon" und seiner Überheblichkeit "(ich lüge nie") selbst zuzuschreiben: das Volk hat ein gutes Gespür für eingelernte Sprüche!
      Und nochmals: so zu tun, als habe die "Lügenpresse" + ORF Herrn Hofer verhindert, ist auch nicht zutreffend. Real war es ein breite Zustimmung der Zivilgesellschaft für einen das ausgeschriebene und errungene Amt sicher hervorragend ausfüllenden Mann!

    • HDW
      06. Dezember 2016 14:08

      @Wertkonservativer
      Besonders den letzten Satz finde ich köstlich!

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 14:56

      @HDW:

      ob Sie meinen letzten Satz köstlich finden, oder auch nicht, ist mir ziemlich wurscht!!
      Jedenfalls wird VdB mit den Staatsmännern der Welt wesentlich kompetenter, auf gleicher Augenhöhe und unbelastet von möglichen Vorurteilen, reden können!
      Da machen Sie sich wirklich keine Sorgen: der Mann hat schon Klasse!!!!

    • Wyatt
      06. Dezember 2016 15:35

      "............für einen das ausgeschriebene und errungene Amt sicher hervorragend ausfüllenden Mann! "

      Ja, der Satz ist wirklich lustig, für den ein wenig ungepflegt wirkenden, jetzt auf unabhängig tuenden, mit rund 38 % aller Wahlberechtigten gewählten Stimmen.
      (d.h. rund 62 % der Wahlberechtigtrn haben ihn nicht gewählt.)

    • machmuss verschiebnix
      06. Dezember 2016 18:21

      Geschätzer WK,

      was ist dann mit dem Transparent der Links-"Harmlosen" ? ? ?
      Das stand drauf: "Es bleibt dabei - Österreich NAZI"
      . . .und daß die uns hassen, blieb auch nicht geheim ! ! !

      Nun, da Sie ja die Nachkriegszeit miterlebt haben, frage ich Sie:
      Wer hat damals Österreich wieder aufgebaut ? Waren das solche
      schrägen Figuren mit Transparenten ?@!

      Sie wissen ganz genau, daß mit SOLCHEN Leuten KEIN STEIN
      von all dem Schutt beseitigt worden wäre ! ! !

      Und wenn Europa in ca. 10 - 15 Jahren durch die Talsole geht,
      mit ähnlichem oder schlimmerem Chaos, wer wird danach wieder
      den Dreck wegräumen und wer wird wärend der kritischen Phase
      "durch den Rost" fallen ?

    • Torres (kein Partner)
      08. Dezember 2016 11:07

      @Wertkonservativer
      Ja richtig: besonders etwa mit Donald Trump, den er mehrfach beschimpft und beleidigt hat, wird Van der Bellen "auf gleicher Augenhöhe und unbelastet von Vorurteilen" reden können. Ganz sicher.

    • Fritzi (kein Partner)
      08. Dezember 2016 14:16

      dieser WK ist ein schlimmerer Trottel, als man Anfangs angenommen hat
      seine Lügengeschichten hier sind schon beinahe so verlogen wie jene des morbiden Altkommunisten, der bei jeder Gelegenheit gelogen hat
      ein einziger Fake

    • Kai
      08. Dezember 2016 18:03

      @Fritzi

      Der @Wertkonservative ist eine Landplage - schlimmer als die linken Trolle zusammen, die hier fallweise einfallen, aber die verschwinden wenigstens immer bald wieder.

  52. Wyatt
    06. Dezember 2016 06:09

    W. Busch (1832 - 1908):
    "…….was zuerst verdrießlich schien, war dann schließlich gut für ihn!"

    Vielleicht ist es für Österreich z. Zt. doch noch besser, in diesem an und für sich unwesentlichem, vorwiegend auf Repräsentation beschränktem Amt, einen dem "System" ergebenen Lakaien zu wissen.

  53. elfenzauberin
    06. Dezember 2016 05:23

    Es ist aber leider wahr, dass die Kirche ein ganz wesentlicher Träger des europäischen Antisemitismus war, der dann schlussendlich zum Holocaust geführt hat.
    Unsere Großeltern lernten in der Schule, dass es die Juden waren, die Jesus Christus ans Kreuz genagelt haben. Die gesamte Geschichte des Christentums ist durchzogen von Antisemitismus. So war Martin Luther ein glühender Antisemit - und wenn man noch weiter in die Vergangenheit zurückgeht, so findet man mehr oder weniger offenen Antisemitismus sogar schon in den Paulusbriefen, also Bestandteilen der heiligen Schrift.

    Dass es viele Christen gab, die Juden beschützten und sich sogar für sie aufopferten, stimmt wohl, genauso wie es leider stimmt, dass es den Holocaust ohne den wegbereitenden Antisemitismus des Christentum wohl nicht gegeben hätte.

    Das vulgärhumanistische Welkamm-Getue vieler Kirchenväter in der Flüchtlingsfrage hat genau mit dieser Geschichte zu tun.

    Was kann man daraus lernen?

    Vielleicht das: man sollte den Menschen die Fehler ihrer Vorfahren nicht bis in die tausendste Generation nachtragen.

    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 05:33

      Die halbe Welt ist antisemitisch, habe ich in Lateinamerika und der UdSSR selber sehr direkt erlebt.

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 06:08

      Man muss gar nicht nach Lateinamerika oder Russland schauen: Es genügt mit einem Perser, die sollen ja kulturell über den Arabern und Türken stehen, zu reden, der bereits 30 Jahre in Europa lebt - der Judenhass ist lebendig.

    • Undine
      06. Dezember 2016 09:06

      @elfenzauberin

      ********************************!

      "Unsere Großeltern lernten in der Schule, dass es die Juden waren, die Jesus Christus ans Kreuz genagelt haben."

      " Es sind Finsternisse geworden, als die Juden den Herrn Jesus gekreuzigt hatten."

      Wer denn sonst sollte Jesus gekreuzigt haben? Es waren halt nun einmal seine eigenen Landsleute. Daran ist nicht zu rütteln. Der Pöbel war immer schon blutrünstig. Dies als Unwahrheit hinzustellen, ist Geschichtsklitterung. Was für Leid den Nachfahren der Mörder Christi aus dieser Tatsache entstanden ist, ist eine Tragödie. Es ist immer ein Verbrechen, die NACHFAHREN von Tätern zu bestrafen--- das muß aber für alle Völker gelten.

    • Mariahilferin
      06. Dezember 2016 09:27

      Was steht im Talmud? Dass Maria eine Hure war, die mit einem ihrer Freier den Bastard Jesus gezeugt hat, einen sexuell ausschweifenden Magier, der die Todesstrafe verdient hat und der in der Hölle in Exkrementen schmort.

      Dazu kommt noch die spätere Schrift «Toledot Jeschu», die ähnlichen Inhalts ist und u.a. Fernsehsendungen wie diese:

      https://www.youtube.com/watch?v=J18ZC9hGkos

      Da braucht man keine psychoanalytischen oder sonstigen Theorien zu bemühen, um den Ursprung der ablehnenden Haltung zu finden.

    • Bodo
      06. Dezember 2016 10:15

      @Undine

      Sie werden sehen, man wird es noch so weit schaffen, dass man den Kreuzestod Christi den wahren Schuldigen anlasten kann, den Deutschen. Die waren immer schon ein reiselustiges Völkchen. Satire aus!

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 10:58

      @ Bodo

      Vermutlich stammt das Holz für das Kreuz aus Germanien, das rechtfertigt eine Erbsünde.

    • Normalsterblicher
      06. Dezember 2016 11:00

      Dazu sollte man aber auch bedenken, dass der Judaismus ein Glaubenskonkurrent der christlichen Religion ist und in der Anfangszeit ein dominierender, repressiver Gegner war.

    • Bodo
      06. Dezember 2016 11:54

      @Cotopaxi 10:58

      Doch nicht etwa die faschistische Deutsche Eiche? ;)

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 13:09

      @ Bodo

      Und wahrscheinlich eine Eiche, unter der sich die Vorfahren eines bestimmten Österreichers einst paarten. ;-)

    • Bodo
  54. simplicissimus
    06. Dezember 2016 05:20

    Tatsaechlich keine politisch geschickte Stellungnahme in einem (noch) katholischen Land wie Oesterreich. Eine positive Haltung Hofers zum Islam kann ich aber dem o.e. Passus nicht herauslesen, ich interpretiere ihn eher so, dass Hofer gemeint hat, der Islam schaffe eine staerkere (geschlossene) Gesellschaft, als die (derzeit sehr offene) Linkskatholische, oder so aehnlich.
    Fakt ist, dass auch die christliche Religion und Kirche sich neben allen positiven Einflussnahmen nicht nur mit Ruhm bekleckert hat, man denke nur an den verheerenden 30jaehrigen Krieg, in dem sie keine ausschliessliche, aber anfangs doch massgebliche Rolle gespielt hatte. Hexenverbrennungen, Inquisition, Folter hat es auch gegeben, in welchem Ausmass, darueber lassen wir die Historiker streiten.

    Ich moechte anknuepfen an dem, was ich gestern geschrieben und gemeint habe: Viele politisch interessierte Menschen tendieren zu politischen Extremen in jugendlichen Sturm- und Drangperioden. Man moege ihnen verzeihen, wenn sie spaeter gelaeutert zu einer massvollen Position finden. Was ich jedoch degoutant finde ist, dass der politische Mainstream bei den einen grosszuegig darueber hinwegsieht und die anderen verteufelt. Unter heftigem auf die eigene Schulter Klopfen, dass das eine ja verboten sei, das andere jedoch nicht. Das ist Messen mit zweierlei moralischem Mass und daher sehr unglaubwuerdig.

  55. Helmut Oswald
    06. Dezember 2016 03:54

    Lassen wir die Kirche im Dorf ? Nein, lassen wir heute nicht. Dann eben mitten durch - und Rock'n Roll. Dialektik ist angesagt, wo Verblendung zu regieren scheint.

    Wie oft gelingt es denn beispielsweise dem Blog Autor in diesem Forum, geschichtsbewusste und nationalbewusste Leser vor den Kopf zu stoßen. Zitat :

    'Denn Hofer schrieb in jener Aussendung eine überaus einseitig formulierte und hasserfüllte Zusammenfassung so gut wie aller Vorwürfe, die jemals in der Geschichte gegen die Kirche erhoben worden sind.'

    'Denn Unterberger ... schrieb .. in jenem Kommentar eine überaus einseitig formulierte und hasserfüllte Zusammenfassung so gut wie aller Vorwürfe, die jemals in der Geschichte gegen Deutschland erhoben worden sind.'

    Halt Stopp - kann das stimmen? Nun ja, wenn wir anfangen, Erbsen zu zählen, dann stimmt das. (ich erinnere mich an 'die Deutschen' die sich in Polen 'wie die Schweine' aufgeführt haben - Zitat noch näher zu belegen. Freilich ohne seinerzeit dazuzuschreiben, wer mit dem Schweinezyklus begonnen hat, denn dann stellen wir nämlich gleich zweierlei fest, daß der Satz zwar gewiß - und ich scheue eine deftige Sprache keineswegs - angesichts der erweislichen Tatsachen durchaus seine Berechtigung hat, freilich nur dann, wenn man ihn gleichermaßen auch auf 'die Polen' anwendet, die in dieser Hinsicht zeitlich im Vorlauf waren und auch sonst den zitierten deutschen Schweinen in nichts nachstanden). Oft passiert ihm das nicht, dem Andreas Unterberger. Aber so etwas kommt vor. Vielleicht auch in irgendeiner Sommernacht, in Momenten, in denen uns wohl das eine oder andere auch einmal vorbeigelingen mag.

    In der vielgeschmähten Nazi Diktatur gab es übrigens das, was man mit dem vergessenen Begriff 'Schimpf- Freiheit' bezeichnete. Die Gestapo hatte Weisung, für 24 Stunden nach einem Schicksalsschlag, den beispielsweise die Kriegsereignisse verursacht hatten, das Schimpfen auf Regierung, Partei oder den Führer verfolgungsfrei zu stellen. War ein enger Familienangehöriger gefallen, stand eine Familie nach einer Bombennacht vor den Trümmern ihres Wohnhauses - durfte wohl auch schon Mal der Führer verflucht werden, die Partei beschimpft oder der Bonze von nebenan verhöhnt sein ohne das man sofort nach Dachau kam. Ich war nicht dabei, ich habe das nur gelesen. Vielleicht stimmt auch das nicht. Klug wäre es freilich allemal gewesen.

    Was Hofer mit dieser Aussendung getan hat, war Dampf ablassen. Wer leidenschaftlich sein Geschäft betreibt, dem kann wohl da und dort auch schon Mal der Kragen Platzen. Stich für die Linkskatholen - der Punkt geht an sie. Das ist Ihnen halt gelungen, hier den Menschen aus der Reserve zu locken.

    Aber so wie niemand im Ernst dem Blogautor auf Dauer Gram ist, weil der einmal zu fest oder daneben haut - wir kennen ihn und seine Wohltaten überwiegen die gelegentlichen Schwächen wohl bei weitem, so sollte jenes Pamphlet, das Hofer
    hier in jenen Tagen des Zorns abgeliefert hat, nicht überbewertet werden. Wer genügend Verstand besitzt, wird jedenfalls kapiert haben, daß der Feind links steht und das Einzelereignis als solches einzuordnen gewußt haben. Lassen wir also die Kirche im Dorf.

    Gelingt uns das nicht, dann muß sich wohl auch der Blogautor hinsichtlich nicht so weniger seiner Aussagen, vor allem zur Zeitgeschichte, sagen lassen- Zitat:

    'In diesem Text stecken viele extrem einseitige Übertreibungen und Falsches. Jeden Satz müsste man in langen historischen Abhandlungen relativieren oder ganz zurückweisen.'

    Übernimmt doch auch er gelegentlich formelhhaft Verkürztes aus den Propagandaküchen der verschiedensten politischen Akteuere.
    Naturgemäß verzeihen wir jeenn, die uns näher stehen, leichter - sind unsere Toleranzen oft ungleich verteilt. Das macht uns übrigens auch zu Menschen.

    Erbsen zählen bitte einstellen. Das wars nicht. Und darüber hinaus, haben trotz Internet Verbreitung die Mesiten diese seinerzeitige Presseaussendung nicht gekannt. Wer sie aber kannte und Verstand besaß, wusste, das es die Kommunisten waren, zu denen sich der VdB ja in seiner Jugend noch bekannte, welche allein in Rußland mehr als 80.000 Priester ermorden ließen. Und nicht die Burschenschafter des Herrn Hofer, die im Dritten Reich verboten waren.

    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 05:06

      Da muss ich weitgehend zustimmen.

    • Konrad Loräntz
      06. Dezember 2016 09:57

      80000 - aber eben "nur" christliche Priester; nebst allen Deportationen*, Holodomer etc. etc. Das Alles aber für einen höheren Zweck, wie mir eine Politologie-Studentin einmal erklärte.

      * vermutlich der Grund dafür, dass Helene Fischer aus Sibirien stammt.

    • Sensenmann
      06. Dezember 2016 15:32

      Sehr treffend und richtig formuliert! *************************!

    • Anmerkung (kein Partner)
      11. Dezember 2016 23:38

      Da erbringt die maßgebliche Mehrheit der Deutschen zweimal innerhalb von hundert Jahren exzessive Beispiele ihrer Neigung zum kollektiven Selbstmord, und trotzdem hat so etwas in @Helmut Oswald immer noch einen Fan.

      Noch dazu einen, der vorgibt, über geschichtliche Kenntnisse zu verfügen.

      Muss wohl die Person mit dem stärksten Magen auf diesem Erdball sein.

      Oder ein Suizid-Befürworter?

      Oder vielleicht ein Opfer einer älteren Form von Gehirnwäsche?

  56. Dennis
    06. Dezember 2016 02:16

    Dieser Brief wurde bei seinem Erscheinen auf kath.net publiziert und war seither die gesamte Zeit bis heute im Internet zu lesen.

  57. kritikos
    06. Dezember 2016 01:49

    Nachsatz: Wir hatten die Wahl zwischen zwei Übeln. Ein Übel hat gewonnen, das andere hat verloren und das dritte Übel ist terminmäßig abgetreten.

    • simplicissimus
      06. Dezember 2016 05:25

      Ich sehe das andere nicht als Uebel sondern als vergebene Chance. Eine Wende und Erneuerung tut not. Auf messianische perfekte Fuehrer zu warten, dauert zu lange.
      Niemand ist vollkommen.

  58. kritikos
    06. Dezember 2016 01:45

    Es scheint unerklärlich, wieso die FPÖ eine solche im Grund polemische und unkorrekte Meinungsäußerung Hofers, in letzter Minute noch dazu, publiziert hat. Dennoch glaube ich nicht, dass diese Aussendung viel zum Stimmenverlust beigetragen hat. Wer soll sie gelesen haben? Viel mehr dürften Unterstützungserklärungen von Mitterlehner bis zu alten ÖVP-Muppets zum Verlust beigetragen haben. Und die Angst vieler Österreicher, was die Welt zu einem FPÖ-Bundespräsidenten, dem eo ipso die Nazi-Lampe von der Stirn leuchtet, sagen und tun wird. Aber es ist richtig, dass diese Hofer-Aussagen von dazumal jetzt ein anderes Licht auf ihn werfen, kein gutes.




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